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Thema: Alte Stätten und Bauten

  1. #31
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Die mächtige Powerfrau der Maya

    Archäologen gelang in Guatemala ein sensationeller Fund:
    Bei Ausgrabungen kam das Grab einer Maya-Königin samt ihrem Schmuck zum Vorschein.






    Unter einem Maya-Tempel, wie hier in Yucatan, Mexiko zu sehen,
    wurde das Grab der Herrscherin Kalomt'e K'abel entdeckt.

    Sie herrschte im siebten Jahrhundert nach Christus, war größte Kriegsherrin ihres Reiches und mächtiger als ihr Ehemann, der König. Die Rede ist von Mayaherrscherin Kalomt'e K'abel, deren Grab jetzt in Guatemala entdeckt wurde.
    Perú-Waka, im Norden Guatemalas an der Grenze zu Mexiko, Juni 2012: Fein säuberlich pinseln die amerikanischen und guatemaltekischen Archäologen unter der Leitung von David Freidel an der Ausgrabungsstätte, reinigen und fotografieren ihre neueste Entdeckung: ein Grab, das elf Meter unterhalb der Erde unter einem Tempel liegt. Oft scheitern Forscher an der Frage, wem eine solche freigelegte Ruhestätte zuzuordnen ist. Doch dieses Team hat Glück. Es werden Gegenstände gefunden, die das Grab nach neuesten Erkenntnissen eindeutig als das der Mayakönigin Kalomt'e K'abel identifizieren.
    Neben Jadeschmuck, Keramikbehältern und Klingen finden die Archäologen um Freidel ein Alabastergefäß mit dem Porträt einer älteren Frau, das die Königin zeigt, sowie eine Inschrift mit dem Namen K'abel.
    Ihr Porträt war bereits zuvor auf Gedenktafeln aus dem Jahr 692 entdeckt worden, der klassischen Periode der Maya. Zu dieser Zeit herrschte K'abels Mann, König Wak K'inich Bahlam II. Zusammen mit ihm war sie 20 Jahre lang an der Macht und regierte als eine Art Gouverneurin über die Maya-Stadt El Peru-Waka. Bereits K'abels Titel „Kalomt'e“ verrät das Ausmaß ihres Einflusses. Dieser bedeutet übersetzt nämlich „Oberster Krieger“ und die Königin hatte damit, wer hätte das Gedacht, mehr Macht als ihr Ehemann. Im Gegensatz zu den Jahrhunderten danach waren Frauen als Anführer zu Zeiten der Maya also durchaus denkbar.
    Die Kultur der Maya entfaltete sich fast 3000 Jahre lang in Mittelamerika. Den Höhepunkt erreichte sie allerdings zwischen 250 und 900 nach Christus, in jener Zeit, in die auch K'abels Herrschaft fällt.

    Quelle


    LG Angeni

  2. #32
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    Antike Geisterstadt nahe Bermuda-Dreieck gefunden

    Auf dem Boden des Ozeans hat in der Nähe vom Bermuda-Dreieck eine Gruppe kanadischer Wissenschaftler eine antike Geisterstadt entdeckt. Vor der kubanischen Küste nahm ein Unterwasser-Roboter die Ruinen der Gebäude, vier riesige Pyramiden und eine sphinxänhnliche Statue auf. Die Experten vermuten, dass die Gebäude aus dem präklassischen Zeitraum der karibischen und zentralamerikanischen Geschichte stammen. Die antike Stadt könnte von den Vertretern der Zivilisation bewohnt werden, die den Menschen aus Teotihuacan ähnlich waren. Teotihuacan war eine Geisterstadt, die in 50 km von Mexiko entfernt lag. Ihr Alter wird auf etwa 2.000 Jahre geschätzt.

    Quelle: http://german.ruvr.ru/2012_10_24/92291742/

    Liebe Grüße
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  3. #33
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    Klima brachte das Ende der Mayakultur
    Forscher konnten zeigen, wie Klimaschwankungen das Reich der Maya beeinflussten.
    Neue Untersuchungen eines internationalen Forscherteams bestätigen, dass das Klima letztlich die Hochkultur der Maya zu Fall brachte. Ihr Niedergang fällt mit einem immer trockener werdenden Klima zwischen 700 und 1000 nach Christus zusammen. Die bisher genaueste Rekonstruktion der Ereignisse gelang dem interdisziplinären Team mit Hilfe von aus Tropfsteinen gewonnenen Klimadaten. Sie stellen ihre Ergebnisse nun im Fachmagazin "Science" vor.

    Maya-Ruinenstadt Caracol
    © Douglas Kennett/Penn State University
    Proben aus dem Herzen der Maya-Zentren
    Der Speleothem-Experte Sebastian Breitenbach vom ETH Zürich untersuchte einen Tropfstein aus der Yok-Balum-Höhle im zentralamerikanischen Belize, einer Region, in der viele Maya-Stätten liegen.. Das Wachstum dieser Kalkablagerungen wird durch die Menge der in die Höhle sickernden Niederschläge bestimmt - wie an Jahresringen lässt sich an den Tropfsteinen daher ablesen, wie viel es in einer bestimmten Zeit regnete. Aus tausenden Proben der obersten 42 Zentimeter des Stalagmiten konnten die Wissenschaftler dadurch detailliert rekonstruieren, wie sich das Klima während der Maya-Zeit entwickelte.

    Der Vergleich der Klimadaten mit den archäologischen Daten zeigt, dass die Expansion der Maya im Tiefland mit besonders regenreichen Perioden in der Zeit von 450 bis ca. 660 Jahren n.Chr. zusammenfällt. In dieser Zeit blühte die Landwirtschaft. Zudem entwickelten sich wichtige Zentren wie Tikal im Norden Guatemalas und Uxbenka in Südbelize. In Regionen, in denen regelmäßig Regen fiel, konnten die Siedlungen expandierten. Die Wissenschaftler vermuten, dass starke Regenfälle während der frühen klassischen Maya-Zeit die Wasserspeicher dieser Gebiete auffüllten. Dies könnte den Siedlungszentren dort einen entscheidenden Vorteil in den klimatisch unzuverlässigen Zeiten verschafft haben. "Als sich das Klima und die sozialen Verhältnisse am Ende des vierten Jahrhunderts stabilisierten, entwickelte sich beispielsweise die Stadt Tikal zur dominanten soziopolitischen Kraft", sagt Breitenbach. Die Jahre bis 650 n. Chr. fallen mit der Ausbildung politischer Zentren zusammen.

    Tropfsteine in der Yok Balum-Höhle
    © Douglas Kennett/Penn State University
    Zweistufiger Zerfall des Maya-Reichs
    Die Forscher konnten mit den Klimadaten des Stalagmiten jedoch auch Hinweise auf jahrzehntelange Trockenphasen sowie auf kurze, schwerwiegende Dürren finden. Ein Trend zur Trockenheit zeichnet sich zwischen 660 und 1000 n.Chr. ab. Dieser leitete laut Vermutung der Forscher einen zweistufigen Zerfall des Maya-Reichs ein. Zwischen 760 und 800 n.Chr. mehren sich Hinweise auf kriegerische Auseinandersetzungen, Zersplitterung der Stadtstaaten und eine destabilisierte Gesellschaft in der Petexbatun-Region. Die Krisenherde breiteten sich bis ca. 900 n.Chr. weiter aus und wurden von einem allmählichen Bevölkerungsrückgang begleitet. Darauf folgte offenbar eine starke Dürreperiode zwischen 1020 und 1100 n.Chr., die nach bisherigen Erkenntnissen das endgültige Ende der klassischen Mayakultur besiegelte.

    Quelle


    LG Angeni

  4. #34
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    Ich vweis ist zwar OT hier aber das muss ich jetzt doch loslassen.

    Sieht so aus als gabs damals auch einen Klimawandel.....ganz ohne Autos und Industrie und so.
    Ganz ohne Menschliches einwirken...na klingelts ?

  5. #35
    Redakteur Avatar von Angeni
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    "Brasilianisches Atlantis" entdeckt?
    Geologen finden Beweise für einen versunkenen
    Kontinent im Südatlantik




    Blick des Tauchbootes "Shinkai 6500" auf den Meeresboden der Rio Grande Schwelle
    vor Südamerika.
    | Copyright: jamstec.go.jp


    Brasilia (Brasilien) - Im Südatlantik, 1.500 Kilometer vor der Küste Brasiliens in internationalen Gewässern haben japanische und brasilianische Geologen Beweise für eine einstige Landmasse zwischen Südamerika und Afrika entdeckt.

    Wie die Forscher um Roberto Ventura vom brasilianischen geologischen Dienst "Servicio Geologico do Brasil" (CPRM) am Montag auf einer Pressekonferenz gemeinsam mit seinen japanischen Kollegen von der Japan Agency for Marine-Earth Science and Technology (JAMSTEC) berichteten, habe das Tauchboot "Shinkai 6500" am Meeresboden in rund 1.000 Metern Tiefe Granitfelsen in der sogenannten Rio Grande Schwelle (zwischen dem Brasilianischen Becken im Norden, dem Südatlantischen Rücken im Osten, dem Argentinischen Becken im Süden und Südamerika im Westen) entdeckt, die so einst nur auf trockenem Land entstanden sein könne.


    Karte der Rio Gande Schwelle (Elevacao do Rio Grande) vor Südamerika.
    | Copyright/Quelle: cprm.gov.br, Google Maps.


    "Das könnte das brasilianische Atlantis sein", kommentierte Ventura den Fund. "Unsere Entdeckung bestätigt unsere Hypothese, dass die Rio Grande Schwelle einst Teil eines Kontinents war, der sich bildete, als sich vor rund 100 Millionen Jahren Südamerika von Afrika trennte", so Ventura.


    Natürlich verwende man den Begriff "Atlantis" rein symbolisch, fügt Ventura gegenüber der brasilianischen Zeitung "Estadao" hinzu. Schließlich glaube man nicht wirklich, dort unten - mitten im Atlantik - die Reste einer versunkenen Stadt zu finden. "Doch wenn es so ist, wie wir vermuten, und wir in der Mitte des Atlantischen Ozeans einen einstigen Kontinent finden, wäre das eine wirklich große Entdeckung, die weitreichende Konsequenzen für unser Verständnis von der Entwicklung der Erdkruste haben könnte."
    Quelle

    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  6. #36
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    Archäologen finden verschollene Tempelstadt in Kambodscha



    Mit Hilfe der luftgestützten Laser-Technologie “LIDAR” haben australische und französische Archäologen im dicht bewachsenen Dschungel Kambodschas die bislang verschollen geglaubte Tempelstadt Mahendraparvata gefunden, die vor 1.200 Jahren in unwegsamem Gelände errichtet worden war.
    (Foto: Die Archäologen nähern sich dem Thom Dab-Tempel, der sich nun als Teil der verschollenen Tempelstadt Mahendraparvata erwiesen hat)
    Wie die australische Tageszeitung “The Saturday Age” berichtet, gehen die Wissen-schaftler um Damian Evans von der University of Sydney und Jean-Baptiste Chevance von der “Archaeology and Development Foundation” davon aus, dass die Tempelanlage im Gegensatz zum weltberühmten Angkor Wat nie von Schatz- und Grabräubern geplündert wurde und hoffen in den kommenden Jahren auf sensationelle Funde.
    Auf einem Berg in der Region Phnom Kulen, 40 Kilometer nördlich von Angkor Wat entfernt, entdeckten die Forscher mit LIDAR das zugrunde liegende Netzwerk einer Tempelstadt, die hier in der Region Siem Reap im Jahre 802 n.Chr. von dem Krieger-könig Jayavarman II – und damit 350 vor Angkor Wat – wohl als Gründungsmetropole des Angkor-Reiches erbaut wurde. Die LIDAR-Daten belegen nun, dass einige schon zuvor bekannte vermeintlich einzelne Tempel in Wirklichkeit Teile einer gewaltigen Stadtanlage vergleichbar mit Angkor Wat waren.
    Bislang war die Existenz von Mahendraparvata nur in alten Schriften überliefert, ihre genaue Lage im dicht bewaldeten Terrain nicht mehr bekannt und 36 einzelne Funde am Boden konnten bislang nicht zu dem jetzt vorliegenden Gesamtbild einer Tempelstadt mit befestigten Straßen, Deichen, Teichen, Tempeln und Wohnanlagen zusammengesetzt werden.

    (Bild: Computergenerierte Karte mit einem Ausschnitt der Tempelstadt)
    Mit der LIDAR-Technologie war es den Forschern möglich, den Bewuchs virtuell zu entfernen, wodurch die exakte Topografie und somit auch die einstige Bebauung und künstliche Veränderung der Landschaft offenbar wurde. “Anhand der neuen Aufnahmen sehen wir, dass dieser Ort einst völlig frei von Vegetation war”, erläutert Evans. “Wir vermuten, dass die völlige Entwaldung und die gleichzeitige Abhängigkeit von einem funktionierenden Wassermanagement zum Niedergang und zur Aufgabe der Anlage geführt hatten. Vielleicht wurde die hier ansässige Zivilisation zu erfolgreich, als das sie von hier aus noch organisierbar war?”
    Die Arbeiten an der noch nahezu gänzlich unerschlossenen und wohl größtenteils bereits zerfallenen Stadt, werden wohl noch Jahre in Anspruch nehmen, so die Archäologen.
    Quelle
    Video-Dokumentation zu der Expedition
    Khmer Lost City Recovered 350 years before Angkor Wat


    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
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  7. #37
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    Hi Angeni :)

    Soll das heißen, diese Gesellschaft war zu erfolgreich und hat ihre Fehler beglichen in dem sie bewusst einen Schritt zurück gemacht hat? War das der Beginn unsere heutigen "Zivilisierten" Form des Seins? o.O

    lg

  8. #38
    Moderator Avatar von Aaljager
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    Zitat Zitat von Eutervogel Beitrag anzeigen
    Soll das heißen, diese Gesellschaft war zu erfolgreich und hat ihre Fehler beglichen in dem sie bewusst einen Schritt zurück gemacht hat? War das der Beginn unsere heutigen "Zivilisierten" Form des Seins? o.O

    lg
    Ein netter Gedanke aber dem war nicht so, Sie gingen nur einen Schritt weiter und errichteten gleich eine neue Hauptstadt. Diese stellte das Modernste dar, was an Planung möglich war, die Überreste von Angkor Wat könnten noch heute als Leitbild für eine gute Städteplanung sein.

  9. #39
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    Archäologen entdecken Königsgrab

    Leider ist der Aufdruck der Ringe nicht so deutlich, aber es sollen Bilder von geflügelten, übernatürlichen Wesen sein.
    http://news.nationalgeographic.com/n...ancient-world/

    weitere Bilder: http://news.nationalgeographic.com/n...44_600x450.jpg



    Bei den Ausgrabungen wurden auch diese Ohrringe aus Gold und Silber gefunden (Quelle: National Geographic Society/AP/dpa)

    Königsgrab mit Goldschätzen und 63 Skeletten entdeckt: In Nordperu ist ein Mausoleum der Wari-Kultur entdeckt worden. Bei den Toten handelte es sich vermutlich überwiegend um Frauen. Viele von ihnen gingen auffallend kostbar und außergewöhnlich reich geschmückt in den Tod. Drei Frauen dürften wohl Königinnen gewesen sein.
    Die Archäologen sind begeistert, denn der Fund erlaubt Einblicke in das Imperium der Wari, das vor etwa 1300 Jahren entstand - lange bevor die Inka die Region beherrschten.

    Von Plünderern verschont

    Die Ausgrabungen hatten vor zehn Monaten bei einer über 30 Meter hohen Stufenpyramide begonnen. Neben den Leichen seien rund 1200 Gold- und Silber-Schmuckstücke sowie feine Keramikvasen gefunden worden. Das Mausoleum war unter 33 Tonnen Geröll verschüttet und blieb so von Plünderern verschont, berichtet die Zeitung "El Comercio".
    Viele der Leichen seien mumifiziert. Ein besonders gut erhaltener Körper ermöglichte die Zusprechung der Totenstadt im nordperuanischen Huarmey zur Wari-Kultur, sagte der polnische Archäologe Milosz Giersz. Außerdem seien die Toten in einer sitzenden Position beigesetzt worden, wie das bei den Wari üblich war.

    Fund verändert Geschichtsschreibung

    Die Wari-Kultur entfaltete sich vom 7. bis zum 12. Jahrhundert vor allem im südperuanischen Hochland um Ayacucho und an der Küste. Das Mausoleum wurde im 9. Jahrhundert errichtet, vermutet das Archäologenteam der Universität Warschau.
    Das Alter der Skelette und Grabbeigaben wird auf etwa 1200 Jahre geschätzt und wirft ein ganz neues Licht auf die Regionalkultur Südamerikas. "Dieser Fund wird unser Verständnis der prä-inkaischen Geschichte ändern", sagte Perus Kulturminister Luis Peirano. Der Rückgang der nordperuanischen Moche-Kultur um das 9. Jahrhundert müsse unter der Erkenntnis des Kontaktes mit den Wari neu beleuchtet werden.

    Bislang waren die Trümmer von Huarmey den Moche zugesprochen worden. Auch bekunde die Anwesenheit der Wari-Siedlung von Huarmey den Verbreitungsweg der am Titicaca-See entwickelten Bronze-Metallurgie bis an die nordperuanische Küste. Die Fundstücke sollen nach der archäologischen Untersuchung in Peru ausgestellt werden.

    Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/w...enigsgrab.html
    In der öffentlichen Geschichtsschreibung ist noch mehr als genug zu korrigieren, wenn man es denn wollte.

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  10. #40
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    Aliens Antike Bauwerke

    Aliens Antike Bauwerke




    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


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