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Thema: Rente.....Arbeiten bis zum Umfallen

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von poseidon
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    Rente.....Arbeiten bis zum Umfallen

    Hallo Leute,wollte mal hier ein Thema über Rente eröffnen.Weil es uns alle angeht finde ich,also alles was das Thema Rente angeht hier rein.

    (Keine) Rente mit 67, Schuften bis zum Umfallen "Raubbau" der Renten, Altersarmut





    Liebe Grüße
    Wir können die Windrichtung nicht ändern. Aber wir können die Segel richtig setzen.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von Polspringer
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    Oh Mist... manchmal gibt es sogar Tage, da wünsch ich mir fast den Polsprung oder sowas, wenn ich sowas lese, oder wo ist hier der Notausgang?
    Warum mich die Aussage von Wolfgang Clement aufregt?
    Weil ich auch betroffen wäre mit Baujahr ab 1964 und gesundheitlich längst angeschlagen bin (Herz, Blutdruck, Rücken, Knochen, usw) und mir nur sehr schwer vorstellen kann, dass ich auch mit 60 noch halbwegs so gesund sein werde, wie ich heute schon nur noch halbwegs fit bin... ... soll aber noch bis 80 weiter malochen gehen?
    Selbst wenn... in Anbetracht der Entwicklung der Schuldenkrise und Wirtschaftslage soll meine Rente dann noch "sicher" oder sogar vorhanden sein? Ich glaub, ich lach mich vorab schon tot... ist es das, was sie beabsichtigen? *g*

    Ich vermute ja noch, es kommt sowieso noch ganz anders und funkt allen "dazwischen"...

    http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-850455.html

    IG Metall: "Die meisten werden die Rente nicht gesund erreichen"

    Rente mit 67? Oder gar mit 80?
    Nicht auf den Arbeitsplätzen von heute, sagt die IG Metall. Denn in den Unternehmen werde kaum Rücksicht auf ältere Arbeitnehmer genommen. Laut einer Umfrage der Gewerkschaft sind nicht einmal vier Prozent der Kollegen in der Metallbranche über 60. Die Betroffenen würden mit den Problemen alleingelassen.
    Die schrittweise Anhebung des gesetzlichen Rentenalters startete bereits Anfang des Jahres. Nach der Statistik müssen Arbeitnehmer ab dem Jahrgang 1964 oder später für eine Rente ohne Abschläge arbeiten, bis sie 67 Jahre alt sind. Viele Arbeitnehmer könnten unter den derzeitigen Arbeitsbedingungen aber "objektiv nicht" so lange arbeiten, sagte Wetzel. Dann drohe ihnen Altersarmut.
    In 92 Prozent der Betriebe gebe es selten oder nie Maßnahmen zur altersgerechten Arbeitsgestaltung.
    Bei den jüngere Beschäftigten gehen laut Umfrage nur 15 Prozent davon aus, dass sie mit ihrer Rente einmal "gerade so über die Runden kommen". ´

    Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall wies die Kritik zurück.
    Bereits am Mittwoch hatte sich der frühere Arbeitsminister Wolfgang Clement zu dem Thema geäußert: Die Rente mit 67 finde er nicht ausreichend, es sollte noch wesentlich länger gearbeitet werden, vielleicht bis 80.
    Geändert von Polspringer (17.08.2012 um 00:44 Uhr)

  3. #3
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    Beamte und Selbständige: Der große Rentenbetrug geht weiter

    Manchmal möchte man gerne Regierung sein. Wenn man mit Geld nicht umgehen kann, spielt es keine Rolle. Der Bürger wird zur Ader gelassen, bis das Ergebnis wieder passt. Was sich Norbert Blüm seinerzeit wohl dachte, als er das große Rentenversprechen gab, wird auf Ewig sein Geheimnis bleiben. Bereits damals war zu vermuten, die Rechnung geht nicht auf und für diese Erkenntnis brauchte man keinen Dr. in Raketenwissenschaft. Die Zahl der Rentner ist mittlerweile so hoch, dass alleine eine Protestwahl dieser Personengruppe eine Regierung stürzen kann. Ein Schlamassel ohne Ausweg.

    Mit seinen fast 78 Jahren kann Blüm noch darauf hoffen, dass er das Platzen des Generationsvertrages in seinem vollen Umfang vielleicht nicht mehr erleben muss, die Rentner jedoch sind mitten im Fokus. Wie es scheint, steht einer “schrittweisen Anhebung” des Rentenalters bis auf 99 Jahre nicht mehr viel im Wege. Sollte auch das nicht reichen, kann man ja die angehenden Rentner für die letzten 3 Jahre vor der Rente für Aufräumarbeiten nach Fukushima schicken. Natürlich ist das jetzt etwas überspitzt, allerdings gehen die Regierung und die Opposition nicht weniger zynisch mit dem Thema um.
    Neuerdings kommt das Renteneintrittsalter mit 69 ins Gespräch und zwei weitere Spitzenideen. Auch Beamte und Selbständige sollen Rente buttern. Beginnen wir zunächst mit der größeren Farce. Der geneigte Leser mag sich jetzt denken, das wird aber auch Zeit, die Beamten mal zur Kasse zu bitten. Wer allerdings wird das in letzter Instanz bezahlen? Natürlich wird so zunächst ein offensichtliches Loch in der Rentenkasse gestopft, allerdings ist es eher ein linke Tasche – rechte Tasche Spiel. Beamte sind Bundes-, Landes- oder Kommunalmitarbeiter und werden so vom Steuerzahler finanziert. Hier müsste also zunächst mal eruiert werden, welchen Sinn dieser Vorschlag macht.
    Bleibt noch die übliche Melk-Kuh, der Selbständige. Natürlich gibt es Fälle von Unfähigkeit oder auch Schicksalsschläge, bei denen der Unternehmer nicht in der Lage ist, sich im Alter selber zu finanzieren und dann mit Staatsmitteln gestützt werden muss. Das dürfte aber ganz sicher ein zu vernachlässigender Prozentsatz sein. Bei der aktuellen Plünderungspolitik hingegen ist nicht auszuschließen, dass sich der Anteil an späteren Sozialleistungsbeziehern ordentlich erhöhen wird. Ein Unternehmer hat für die Zeit seiner selbständigen Arbeit auch kein Anrecht auf eine Rentenzahlung, also auch eine Art Vertrag, den man abgeschlossen hat.
    Betrachtet man auch diesen Vorstoß nüchtern, stellen sich unweigerlich weitere Fragen. Zum einen müsste sich auch diese Zahlung steuermindernd auswirken und des weiteren entsteht ein Anspruch. Was also außer einer kurzen Überbrückung kann dieser Vorschlag bringen? Die Lüge der sicheren Rente wird so noch ein paar Jahre kaschiert, aber das Problem wird nicht an der Wurzel gepackt. Die im blinden Aktivismus geförderten Ich-AGs würden sehr wahrscheinlich endgültig zum Sozialfall werden und der Mittelstand an einer durchdachten Altersvorsorge gehindert. All diese Aktionen werden mehr und mehr Unternehmer zum Aufgeben bewegen. Warum sollte man das unternehmerische Risiko tragen, wenn es sich nicht irgendwie auszahlt?
    Immer weiter sinkende Löhne und damit auch automatisch sinkenden Sozialabgaben sind ein Teil des Problems. Jemand, der beispielsweise bei VW noch einen alten Vertrag hatte, verdiente im Monat 2500,- Euro Netto. Nun arbeiten an der selben Stelle Angestellte der Autovision oder Wob-AG für 1100,- Euro Netto. Die Abgaben in der Arbeitslosenversicherung sinken dort exponentiell.
    Es wird dauernd vom “demografischen Wandel” geredet und im selben Atemzug über einen Wegfall des Kindergeldes diskutiert. Bereits mit Kindergeld sind Kinder der pure Luxus und die Kosten für den “Ottonormalverbraucher” schwer zu stemmen. Viele Menschen können sich das mit der normalen Arbeit im jungen Alter nicht finanzieren. So ergibt es sich, dass Eltern immer älter werden und auch immer weniger Kinder bekommen. Was zu den nächsten Problemen führt. Auch ein späteres Renteneintrittsalter schafft ja keine neuen Arbeitsplätze, es verschiebt nur die Baby Boomer mit einer angemessenen Rente ein paar Jahre nach hinten und kürzt die Zahlungsverpflichtung, wenn die Medizin bis dahin nicht in der Lage ist, das Lebensalter zu erhöhen.
    Die Politik hat auf ganzer Ebene versagt und anstatt sich das einzugestehen, wird mit versteckten Steuern wie der Ökosteuer, die Rentenlüge weiter in Schwung gehalten. Echte Reformen, dafür hat die Politik keine Zeit. Man ist ja damit beschäftigt, sich selbst zu verwalten und unsinnige Gesetze zu entwerfen. Wer sich mit den Zahlen der Rentner und dazu im Gegensatz der Beschäftigten auseinandersetzt, dem dürfte ein kalter Schauer den Rücken hinunter laufen. Nimmt man dann noch die Niedriglöhner und Teilzeitbeschäftigten raus, ist das kapitale Desaster ganz offensichtlich. Bereits jetzt wird der Steuerzahler gebeutelt und gemolken, bis nur noch Blut aus dem Euter kommt; Hauptsache, das Roulette dreht zunächst weiter. Als weitsichtig kann man das jedoch nicht bezeichnen. Alle Versprechen, die gegeben wurden, haben sich in Luft aufgelöst und irgendwann ist halt der Zahltag. Die einfachste Reform wäre zunächst zum Sozialismus, in dem jeder dann sein Taschengeld bekommt. Ein heimlicher Traum von Angela Merkel und Wolfgang Schäuble? Wir werden es bald wissen.

    Quelle: http://www.iknews.de/2013/03/12/beam...g-geht-weiter/
    Liebe Grüße
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  4. #4
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    Minijobber müssen künftig Rentenbeiträge zahlen

    Leute lasst Euch nicht verarschen!

    Warum machen die das? Weil es eine Umlagefinanzierung ist! Weil aktuell Gelder im Haushalt zur Bezahlung der Rente fehlen, bedient man sich an diesen "Einzahlungen"! Das Geld kommt rein und ist schon wieder weg!

    Höhere Rentenansprüche im Alter? Wo von denn? Es ist doch schon weg!!!!!!!

    Nach FOCUS-Informationen müssen Minijobber in Zukunft Rentenbeiträge abführen. Darauf haben sich Union und SPD während der Koalitionsgespräche geeinigt. Bisher konnten sich Minijobber von den Beiträgen für die Rentenversicherung befreien lassen.

    Minijobber müssen künftig grundsätzlich eigene Beiträge für die Rente zahlen. Darauf haben sich Union und SPD nach FOCUS-Informationen bei ihren Koalitionsgesprächen geeinigt. Wie FOCUS unter Berufung auf Verhandlungskreise meldet, soll es etwa für Schüler und Rentner aber Ausnahmen geben.

    Der Plan sieht vor, dass Arbeitgeber wie bisher 15 Prozent Pauschalbeitrag an die Rentenversicherung zahlen. Die Minijobber übernehmen die Differenz zum offiziellen Rentenbeitrag, aktuell also 3,9 Prozent.

    Höhere Rentenansprüche im Alter

    Seit Anfang 2013 werden Minijobber automatisch in der Rentenversicherung angemeldet und müssen Beiträge abführen. Sie können sich bislang aber einfach per Antragsformular davon befreien lassen. Vor 2013 galt die Regel, dass sie auf eigenen Wunsch in die Rentenversicherung aufgenommen werden konnten. Laut Bundesregierung führten trotz Rentenversicherungspflicht aber nur 621 000 von rund 2,6 Millionen geringfügig Beschäftigten, die seit Anfang des Jahres einen Minijob annahmen, Beiträge in die Rentenkasse ab. Der Rest ließ sich befreien.

    Die SPD will seit langem eine Rentenversicherungspflicht für Minijobber. Dies würde höhere Rentenansprüche im Alter nach sich ziehen. Auch der Arbeitnehmerflügel der Union hatte dafür bei der letzten Reform plädiert.

    weiter hier: http://www.focus.de/politik/deutschl...d_1146925.html
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