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Thema: Eine Frage der Gene / Evolution ohne Ende?

  1. #61
    Susi
    Gast

    Pfeil Experiment

    Die Ursuppe im Reagenzglas


    Die ersten Gene könnten an Orten mit hohem Temperaturgefälle entstanden sein

    Die Zutaten sollten die frühe Atmosphäre der Erde simulieren. Für sein Experiment füllte der US-Chemiker Stanley Miller 1953 einen Reagenzglaskolben mit Wasser und gab Methan, Wasserstoff und Ammoniak hinzu – eine Zusammensetzung von der man heute weiß, dass es sie so nie auf der Erde gegeben hat. Dann stellte er den elektrischen Funken an und ließ die Apparatur einige Tage lang laufen.

    Niemand geringeres als Charles Darwin hatte ihn dazu inspiriert. Dieser schrieb 1871 in einem Brief an einen Freund über die Entstehung des Lebens: „Wenn wir uns vorstellen in einem warmem kleinen Tümpel, in dem alle möglichen Ammoniak- und Phosphorsalze, Licht, Wärme und Elektrizität vorhanden sind, entstünde auf chemischem Wege eine Proteinverbindung, bereit, kompliziertere Veränderungen durchzumachen, so würde eine derartige Materie in der heutigen Zeit sofort verzehrt, was nicht der Fall war, bevor es die ersten Lebewesen gab.“

    Der als Ursuppen-Experiment in die Geschichte der Biologie eingegangene Versuch lieferte Stanley Miller eine teerartige Substanz, in der der größte Teil des eingespeisten Kohlenstoffs gebunden war. Neben einem Gemisch kleiner organischer Moleküle erhielt er auch die vermeintlichen Zutaten für das irdische Leben: Glycin und Alanin, die einfachsten Aminosäuren. Aus ihnen sind Enzyme und Proteine aufgebaut, die für die Vervielfältigung des Erbguts benötigt werden. Erstmals wurde mit diesem Experiment greifbar, was in moderner Form vielfach wiederholt wurde: wie durch die Selbstorganisation unbelebter Materie einfache Bausteine für das Leben entstehen können.

    Doch wie die Forscher die Zutatenliste für die Ursuppe auch abwandelten, weder entstanden komplexe Moleküle, die, wie die DNA-Doppelhelix, zur Informationsspeicherung und Selbstvervielfältigung in der Lage waren, noch bildeten sich die für den Vorgang nötigen Proteine.


    Früher Vorläufer der Vererbung

    Der Ausweg aus dem Dilemma deutete sich an, als US-amerikanische Forscher Anfang der 1980er-Jahre entdeckten, dass auch die einsträngigen Schwestern des großen Erbmoleküls, Formen von RNA, in der Lage sind, sich selbst zu vervielfältigen. Das geschieht aber nur sehr selten und unter sehr speziellen Bedingungen. RNA-Spezies sind bei allen Organismen an wichtigen Regulationsvorgängen der DNA beteiligt. Ohne die vielfältigen Dienste der RNA würden die Lebensprozesse zusammenbrechen. Die Vorstellung von der RNA-Welt als dem frühen Vorläufer von einfachen Vererbungsvorgängen war geboren.

    Demnach entstand die RNA vor der DNA und vor den Proteinen. Einzelne Molekülbausteine könnten sich zu kleinen RNA-Fragmenten zusammengelagert haben, ein Prozess, der sich wahrscheinlich vor 4,2 bis 4 Milliarden Jahren abgespielt hat. Damit weitere Evolutionsschritte möglich wurden, mussten diese RNA-Fragmente in die richtige Reihenfolge gebracht werden, um genetische Informationen transportieren zu können. Zudem durften sie in der rauen Welt, in der das Leben sich erst noch seinen Platz erobern musste, nicht gleich wieder zerfallen. Wie dieser Vorgang zu Urzeiten ausgesehen haben könnte, war bislang ungeklärt.

    Die Forscher um den Biophysiker Dieter Braun von der Ludwig-Maximilians-Universität München konnte nun einen Teil des Rätsels um die Entstehung der Gene lüften. Sie haben ein biologisches Modell entwickelt, welches erklärt, wie sich RNA mit Hilfe von Temperaturunterschieden vervielfältigen kann. Für ihre Experimente haben die Forscher die Bedingungen in der Ursuppe im Reagenzglas nachgestellt. „Man nimmt heute an, dass die ersten biologisch aktiven Verbindungen sich in der Nähe von heißen Unterwasserquellen gebildet haben“, sagt Braun. Das Gestein in der Umgebung dieser Quellen ist sehr porös und es gibt hohe Temperaturgefälle. „Genau das könnte dazu geführt haben, dass sich komplexe Moleküle in ausreichender Zahl konzentrieren konnten, um erste Formen des Lebens zu bilden“. Um die Hypothese zu testen, simuliert er die Bedingungen im Labor: Glaskapillaren, die mit ein paar Tropfen salzhaltigem Wasser gefüllt sind, bilden den nur ein bis zwei zehntel Millimeter breiten Reaktionsraum und ersetzen die Poren im Gestein. Damit Reaktionen einsetzen können, müssen die Forscher etwas schummeln, indem sie kurze Stücke einer RNA-Sorte – sogenannte transfer- oder t-RNA – als Startermoleküle in die Flüssigkeit geben. Wärmepulse aus einem Infrarotlaser ahmen den natürlichen Temperaturwechsel nach. Dabei geschieht etwas Unerwartetes: Die RNA-Fragmente wandern vom warmen Strahl weg und konzentrieren sich in kühleren Regionen. „Der Effekt scheint gegen die Gesetze der Thermodynamik zu verstoßen, wonach sich die in der Flüssigkeit gelösten Moleküle gleichmäßig verteilen müssten“, sagt Braun.

    Die nächste Überraschung erwartete die Forscher, als sie mit verschiedenen Molekülverbindungen experimentierten. Es kam zur Selektion: Vor allem größere Moleküle sammelten sich an. Kleinere Verbindungen, die nicht komplex genug sind, um als Ausgangsmaterial für Erbvorgänge zu dienen, wurden weniger stark konzentriert. Der Wissenschaftler war auf einen Effekt gestoßen, den im 19. Jahrhundert der Physiologe Carl Ludwig und der Physiker Charles Soret beschrieben hatten: die Thermophorese. Bei biologischen Molekülen war dieser Effekt noch nicht beobachtet worden. Braun vermutet: „Mittels Thermophorese konnten sich komplexe Moleküle in ausreichender Zahl in den Gesteinsporen am Meeresgrund konzentrieren, um erste Formen des Lebens zu bilden.“


    RNA-Replikator

    Der Temperaturwechsel sorgt für Ordnung im Durcheinander aus RNA-Fragmenten, so dass diese zusammenfinden. „In der Ursuppe könnten sich so bei niedrigeren Temperaturen kürzere Fragmente an längeren Vorlagen zu einem komplementären Strang anordnen“, sagt Braun. „Bei steigenden Temperaturen löst sich der neu zusammengesetzte Abschnitt und könnte dann wieder selbst als Vorlage dienen“. RNA-Replikator nennt der Forscher deshalb sein Modell. Es könnte eine Brücke von der RNA-Welt zur modernen Biologie schlagen. Heute übersetzt die t-RNA die genetischen Informationen in Proteine.

    „Durch das Anhängen von Aminosäuren könnte der RNA-Replikator eine Vorstufe zur Proteinsynthese gewesen sein“, vermutet Braun. Möglicherweise ist das nicht der einzige Mechanismus, der zur Entstehung der ersten Erbinformation auf der Erde beigetragen hat.

    Die festgehaltenen Stränge umspülten die Forscher täglich mit einer frischen Lösung, in der nur RNA-Bausteine für die Verlängerung eines kurzen Gegenstranges schwammen. Tatsächlich fanden so komplementäre RNA-Sequenzen zueinander und es bildeten sich kurze Doppelstränge, die zusammenhielten. Dieser Mechanismus funktionierte sogar ohne die dafür nötigen Enzyme. Deren Vermittlerrolle hatten die energiespendenden Oberflächen der Eisenoxidteilchen übernommen. „Damit haben wir ein fundamentales Problem lösen können“, sagt Richert. Als nächstes will er ein Szenario nachstellen, das für die Evolution realistischer ist. Dabei denkt er an Tonmineralien, deren Oberflächen sich besser eignen, den als Matrize dienenden RNA-Strang nicht nur entstehen, sondern auch ablesen zu lassen.
    Quelle: http://www.fr-online.de/wissenschaft...,16856358.html


    LG
    Geändert von Susi (11.08.2012 um 11:59 Uhr)

  2. #62
    Wachsam
    Gast
    Als ich den Thread damals hier startete, war leider das Video nicht mehr verfügbar.

    Habe es aber auf YT gefunden

    Warum Arte das nach ein paar Tagen rausgenommen hat?

    Zitat Zitat von ;157975
    Leider ist das Video "Eine Frage der Gene" momentan nich verfügbar. Es ist sehr sehenswert!

    Zum Video


    http://videos.arte.tv/de/videos/evol..._-4236940.html
    Die Wissenschaft hat anhand der menschlichen Zellen bewiesen - und darüber herrscht inzwischen in Forscherkreisen weltweit Einigkeit -, dass alle heute lebenden Menschen miteinander verwandt sind. Die zu beobachtende Vielfalt der Menschen ist somit mehr Schein als Sein. Denn die DNA zweier zufällig ausgewählter, an ganz verschiedenen Stellen der Erde lebender Menschen unterscheidet sich nur in etwa 0,1 Prozent. Die Dokumentation begleitet Wissenschaftler, die sich auf die Suche nach den gemeinsamen Vorfahren aller Menschen gemacht haben.

    Die seriöse Wissenschaft ist sich einig, dass die rund sieben Milliarden Menschen, die heute die Erde bevölkern, allesamt aus einer kleinen Gruppe von Männern und Frauen und deren Nachkommen hervorgegangen sind, die vor 200.000 Jahren in Afrika lebten. Diese Gründergruppe der Menschheit setzte sich aus höchstens 30.000 zeugungsfähigen Erdbewohnern zusammen. Der Beweis dieser Behauptung findet sich in jedem Individuum in Gestalt der DNA, des Gencodes der Gattung Mensch.
    Der Gencode ist das unauslöschliche Band zwischen den Menschen über alle Kontinente, Hautfarben und Sprachen hinweg. Gerade die Hautfarbe, die seit jeher dafür herhalten muss, die Behauptung wesentlicher Unterschiede zu rechtfertigen, ist das sichtbare Zeichen der schier grenzenlosen Anpassungsfähigkeit des menschlichen Körpers. Sie sagt viel über die Geschichte der Gattung Mensch aus, beispielsweise über Migrationen und darüber, wie die ersten Siedler in Europa vor etwa 20.000 Jahren hellhäutig wurden.
    Die Paläoanthropologen Yves Coppens und Pascal Picq, die Genetikerin Evelyne Heyer und der Anthropologe Jean-Jacques Hublin erzählen die faszinierende Geschichte der Eroberung der Erde durch den Homo sapiens, seiner unglaublichen Anpassungsfähigkeit und der daraus resultierenden Vielfalt. Die Dokumentation begleitet ein Forscherteam zu den Khoisan in Namibia, um DNA-Proben zu entnehmen. Die Untersuchung ergibt, dass diese "Buschmänner" direkte Nachkommen der ersten Menschen auf dem afrikanischen Kontinent sind und dass sie über die Jahrtausende hinweg im Unterschied zur übrigen Weltbevölkerung den großen genetischen Reichtum der ersten Menschen bewahrt haben.
    Eine weitere Reise führt mit dem Paläoanthropologen Fabrice Demetter nach Kambodscha. Er wurde von der UNESCO beauftragt, den wissenschaftlichen Wert von prähistorischen Felsbildern im kambodschanischen Kardamom-Gebirge zu untersuchen und festzustellen, welche Rückschlüsse sie auf die Entwicklung der Menschheit zulassen.

    Arte+7-Eine_Frage_der_Gene-A7_SGT_ENC_04_043791-000-A_PG_HQ_DE.flv


    LGW

  3. #63
    Erfahrener Benutzer Avatar von Polspringer
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    Zitat Zitat von Wachsam Beitrag anzeigen
    Die Wissenschaft hat anhand der menschlichen Zellen bewiesen - und darüber herrscht inzwischen in Forscherkreisen weltweit Einigkeit -, dass alle heute lebenden Menschen miteinander verwandt sind.
    Genetisch ja, spirituell und geistig, nein! (nicht alle).
    Die meisten (Menschheit) sind noch junge Seelen (auch aufgrund der "Bevölkerungs-Explosion")... genetisch und geistig (geistig=Seele).. dies muß hierbei differenziert und schließlich getrennt werden. Thema Reinkarnation und auch Transformation.
    Geändert von Polspringer (05.01.2013 um 00:31 Uhr)

  4. #64
    Wachsam
    Gast
    Zitat Zitat von Polspringer Beitrag anzeigen
    Genetisch ja, spirituell und geistig, nein! (nicht alle).
    Die meisten (Menschheit) sind noch junge Seelen (auch aufgrund der "Bevölkerungs-Explosion")... genetisch und geistig (geistig=Seele).. dies muß hierbei differenziert und schließlich getrennt werden. Thema Reinkarnation und auch Transformation.
    Es geht in diesem Thread um Evolution und Genetik!

    Spiritualität steht auf einem ganz anderen Blatt. ;O)

    LG

  5. #65
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    Heilige Geomatrie und die Menschliche Entwicklung

    Das rechte Auge des Horus



    Wunderbar erklärt und zeigt schön auf: alles ist eins

    Leseempfehlung:




    Zurück in unsere Zukunft, vorwärts in die Vergangenheit:
    Die MER KA BA: Ein Schlüssel zu den höheren Dimensionen



    Liebe Grüsse
    Angeni

  6. #66
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    Die große Lüge der Genetik entlarvt: Die menschliche DNS ist nicht in der Lage,den gesamten Bauplan des Menschen zu speichern

    Wenn da nur ein Körnchen Wahrheit dran ist (wovon ich persönlich ausgehe), dann ist die finanzielle Unterstützung der Genforschung in der jetzigen Form völlig unnütz.

    Kritisches Denken kann zuweilen ein regelrechter Fluch sein, weil man es nicht abstellen kann. Das habe ich an mir selbst gemerkt. Man wird zum kritischen Denker gegenüber allem, was berichtet oder gelehrt wird. Und wie sich herausstellt, ist das meiste, was man Ihnen über Genetik beigebracht hat, falsch.

    Aber verlassen Sie sich nicht auf mein Wort. Sondern begeben Sie sich mit mir auf den Weg einer ernsthaften, kritischen Prüfung, bei der wir mit derselben Skepsis an die Sache herangehen, die Wissenschaftler von uns gegenüber Heilkräutern oder Akupunktur verlangen.

    Die Genetik stellt den Versuch materialistischer Wissenschaftler dar, eine rein materialistische Sicht von Vererbung und Entwicklung zu präsentieren, und zwar nicht nur unseres Körpers, sondern auch nicht-körperlicher Attribute wie instinktivem Verhalten oder Zellfunktion.

    Nach der Theorie der Genetik sind die physischen Gensequenzen, die sich in den Chromosomen jeder einzelnen Körperzelle finden, ein »Bauplan« für sämtliche körperlichen Strukturen und biologischen Funktionen des Körpers sowie vererbter Verhaltensmuster. Der Bauplan enthalte, so die Theorie, SÄMTLICHE Instruktionen zur Schaffung einer kompletten menschlichen Form mit allen körperlichen Strukturen, physiologischen Funktionen und vererbtem Verhalten.

    Wegen der enormen Komplexität des menschlichen Körpers, der Organfunktion, der Zellstrukturen und des instinktiven Verhaltens nahm man früher an, Menschen müssten ungefähr zwei Millionen Protein-kodierende Gene besitzen. Als 1990 das Humangenomprojekt als internationales Forschungsprojekt gestartet wurde, gingen viele davon aus, dass, sobald es abgeschlossen sei, alle die Fragen über den Ursprung von Krankheiten beim Menschen »entschlüsselt« werden könnten. Außerdem glaubte man, wenn erst eine Karte des menschlichen Genoms angelegt wäre, könnten Wissenschaftler Menschen in jeder gewünschten Form erzeugen, zum Beispiel Menschen mit zusätzlichen Armen oder Beinen, Menschen, die nie krank würden, Menschen mit »verstärkten« körperlichen Kräften und so weiter.

    Zu Beginn des Humangenomprojekts »wusste« jeder, dass Menschen viel komplexer sind als ein Spulwurm, der nur ungefähr 20 000 Protein-kodierende Gene besitzt. Deshalb wurde die Zahl der Gene beim Menschen auf zwischen 100 000 und zwei Millionen geschätzt. Wissenschaftler waren absolut sicher, dass Menschen viel komplizierter waren als ein winziger Spulwurm, also brauchten sie auch viel mehr Gene.

    Das Humangenomprojekt erhält ein »Ungenügend«

    Im Jahr 2000 wurde der erste Entwurf des Humangenomprojekts veröffentlicht. Es war alles andere als der große Durchbruch, der allen Krankheiten für immer ein Ende bereitete. Vielmehr zerschmetterten die gewonnenen Erkenntnisse das Märchen der Genetik als einziger Erklärung für Vererbung und körperliche Entwicklung. Warum? Weil das Humangenomprojekt ergab, dass Menschen nur ungefähr 20 000 Protein-kodierende Gene besitzen, ungefähr genauso viele wie der Spulwurm.
    Wie bitte? Ein Mensch besitzt dieselbe Anzahl Protein-kodierender Gene wie ein Spulwurm? Jawohl. Und diese Weisheit stammt direkt aus dem Munde von Humangenom-Forschern, die selbst hartgesottene Materialisten sind. Zum Vergleich: Die normale Fruchtfliege besitzt ungefähr 15 000 Gene, nur marginal weniger als ein Mensch. Und doch ist für jeden intelligenten Beobachter klar, dass ein Mensch wesentlich komplizierter ist als eine Fruchtfliege oder ein Spulwurm. Warum hat dann das Humangenomprojekt nicht viel mehr Gene gefunden, die beim Menschen Proteine kodieren?

    Die Theorie von der genetischen Vererbung wird erschüttert

    Die Erkenntnisse des milliardenschweren Humangenomprojekts haben das Märchen des genetischen Materialismus erschüttert und fast die gesamte Wissenschaftlergemeinschaft ins Schleudern gebracht. Also musste die »große genetische Vertuschungsoperation« her. Um die Gene des Menschen zu verstehen, müssten sie »weiter erforscht« werden, tönten die Wissenschaftler. Und seit dem Jahr 2000 läuft diese Forschung, ohne Ergebnis. Die Vertuschungsoperation geht weiter…

    Die Wahrheit ist: 20 000 Gene bieten nicht genug Datenspeicherkapazität für den Bauplan eines Menschen.

    Die Speicherfähigkeit der menschlichen DNS

    Erlauben Sie mir, die Sache vom Standpunkt eines Computerwissenschaftlers zu erklären. Das menschliche Genom enthält ungefähr drei Milliarden »Basenpaare« von Genen. Jedes Basenpaar kann nur in einer von vier möglichen Kombinationen der vier Basen existieren, die die DNS bilden: Adenin (A), Thymin (T), Cytosin (C) und Guanin (G). Vom Standpunkt der digitalen Speicherung – denn die DNS ist vom Format her »digital« – entspricht ein Basenpaar zwei Bits binärer Daten, die sich in vier möglichen Zuständen darstellen können:

    00
    01
    10
    11
    Im Jargon der Computerspeicherung ist ein »Byte« acht Datenbits, beispielsweise:

    01011010
    Vier DNS-Basenpaare bilden danach ein Byte Daten.


    Da es im menschlichen Genom ungefähr drei Milliarden Basenpaare gibt, entspricht das einer Datenspeicherungsfähigkeit von rund 750 MB. Und diese Zahl ist schockierend klein. Denn 750 MB sind weniger als die Datei eines modernen Videospiels. Es sind weniger als ein Film auf einer DVD. Ein USB-Stick, den Sie im Laden kaufen, kann 20-mal so viel Daten speichern (und das sind nur 16 GB). Eine 16-GB-Speicherkarte können Sie schon für zwölf Dollar im Internet kaufen.

    750 MB Daten sind so wenig, dass niemand erklären kann, wie es den menschlichen Körper mit seiner außergewöhnlichen Komplexität darstellen und gleichzeitig körperliche, strukturelle, funktionale und verhaltensmäßige Vererbung erfassen könnte. Um einen Eindruck von der Komplexität des menschlichen Körpers zu gewinnen, denken Sie zunächst einmal daran, dass Ihr Körper aus 60 bis 90 Billionen Zellen besteht. Jede Zelle ist ein eigenes Ökosystem mit hoch komplizierten Funktionen wie Energieproduktion, Abfallbeseitigung, Zellmembranfunktion, dem Zellkern als Steuerungszentrum und so fort.

    Ihr Körper produziert pro Stunde zehn Millionen rote Blutkörperchen. Er kann verletztes Gewebe fast überall heilen. Die Zellen in Haut und Darmwänden werden ständig langsam durch neue ersetzt. Ihr Immunsystem ist unglaublich komplex und extrem leistungsfähig, es ist das höchstentwickelte System der Nanotechnologie, das die moderne Wissenschaft kennt. Und dazu werden Sie mit angeborenem Verhalten und der Fähigkeit zur Entwicklung geboren, alles ganz eigenständig. Sie besitzen die Fähigkeit, zu gehen, zu sprechen, die Augen zu fokussieren, Nahrung zu verdauen, Abfallstoffe auszuscheiden, zu schwitzen, zu atmen und noch vieles mehr. Dabei vollzieht der Körper in jeder Sekunde Milliarden chemischer Reaktionen, ohne dass Sie es überhaupt merken. Irgendwie wissen alle Zellen, Organe und Organsysteme in Ihrem Körper, was sie zu tun haben, um Sie am Leben und funktionsfähig zu halten.
    Ihr Körper und seine Funktionen sind unvorstellbar komplex. Allein die Struktur und Funktion aller Zellen Ihres Körpers zu katalogisieren, würde unzählige Terabytes an Daten erfordern – mehr als eine Million Mal mehr als »Megabytes« an Daten.

    Und doch liefert das menschliche Genom nur 750 MB an Speicherkapazität. Offenbar reicht das nicht annähernd aus, um die gesamte Struktur, Funktion und Entwicklung eines Menschen zu beschreiben. Wie verzweifelt die Materialisten auch immer versuchen, unsere Aufmerksamkeit auf die menschlichen Gene zu richten, es ist schlicht nicht möglich, den Bauplan der gesamten menschlichen Form in 750 MB Daten unterzubringen.

    Das menschliche Genom ist also nicht der gesamte Bauplan menschlicher Entwicklung. Natürlich kodieren bestimmte Gene offensichtlich einige körperliche Eigenschaften (wie die Augenfarbe), aber Gene alleine enthalten nicht den vollständigen Bauplan. Es muss zusätzlich zur DNS noch etwas geben, das morphologische Informationen liefert.

    Das Humangenomprojekt erwies sich am Ende, sehr zum Schrecken fast aller Materialisten, als genau das Gegenteil dessen, was sich Wissenschaftler erhofft hatten. Es bewies, dass die Gene allein die Vererbung nicht erklären.

    Die Materialisten waren über diese Erkenntnis entsetzt. Bis heute durchwühlen sie Humangenom-Daten in dem verzweifelten Versuch, irgendwelche »Meta-Daten« zu finden, die die Vererbung erklären. Sie weigern sich, zuzugeben, dass ein nicht-physisches Feld von Vererbungsmustern existiert, welches das menschliche Genom überlagert, damit in Wechselwirkung steht und dessen Umfang durch eine nicht-physische Kodierung der zusätzlichen Informationen erweitert.

    Dieses Feld wird »morphische Resonanz« genannt. Erstmals vorgestellt wurde es von einem der brillantesten, revolutionären wissenschaftlichen Denker unserer Zeit, Rupert Sheldrake, Biologe und Autor des Buchs Science Set Free (deutscher Titel: »Das schöpferische Universum: die Theorie der morphogenetischen Felder und der morphischen Resonanz«).

    Morphische Resonanzfelder treiben Materialisten auf die Palme

    Die Vorstellung der morphischen Resonanz treibt Materialisten auf die Palme – und fast alle heutigen Wissenschaftler sind Materialisten –, weil das Vorhandensein eines nicht-physischen Informationsfeldes natürlich zu der gefährlichsten Idee für die gesamte materialistische Wissenschaft führt: der Idee des Bewusstseins.

    Diese Idee, dass Ihr Körper als Ganzer, aber auch jede einzelne Zelle Ihres Körpers, auf ein Feld von Information zurückgreifen kann, das das »Gedächtnis« einer menschlichen Form kodiert, bringt die Säulen der materialistischen Wissenschaft ins Wanken, auf denen übrigens auch fast die gesamte Pharmaindustrie ruht. Deshalb sind materialistische Wissenschaftler so verzweifelt bemüht, das menschliche Genom als einzige Quelle aller Information zu verteidigen, die zur Entwicklung eines menschlichen Körpers erforderlich sind – obwohl das menschliche Genom eindeutig nicht über die Speicherkapazität verfügt, einen Körper zu repräsentieren (ganz zu schweigen von den vererbten physiologischen Funktionen und dem vererbten Verhalten).

    Die beste Stelle, an der Sie etwas über morphische Resonanz nachlesen können, ist Rupert Sheldrakes Website. Außerdem empfehle ich sein unglaublich einsichtsvolles Buch Das schöpferische Universum: Die Theorie der morphogenetischen Felder und der morphischen Resonanz.

    Wenn Sie auf einer materialistischen Wissenschafts-Website über Rupert Sheldrake lesen – beispielsweise bei Scientific American, der übrigens zu 100 Prozent pro-Monsanto, pro-GVO und gegen eine Kennzeichnungspflicht für GVO ist –, dann können Sie sicher sein, hässliche Anwürfe gegen Sheldrake zu finden. Sie stammen von verzweifelten Materialisten, die die morphische Resonanz als »magisches Denken« abtun.

    Das ist natürlich äußerst komisch, denn dieselben Materialisten glauben, dass das gesamte Universum, in dem wir leben, ohne Sinn und Zweck durch den so genannten »Big Bang« spontan aus dem Nichts entstanden sei. Irgendwie stellt der Big Bang für die Materialisten kein magisches Denken dar, aber die Vorstellung eines nicht-physischen Feldes von Vererbung ist magisches Denken. Es ist beinahe so, als hätten diese Leute nie etwas von der Schwerkraft gehört, ein weiteres unsichtbares Feld, das alles Lebendige beeinflusst.

    Woher weiß Ihre Hand, dass sie eine Hand ist?

    Ein weiteres Problem der Theorie der genetischen Vererbung besteht darin, dass zwar alle Zellen Ihres Körpers vermeintlich exakt denselben genetischen Code enthalten, aber trotzdem die Zellen in Ihrer Hand wussten, dass sie zu einer Hand werden mussten und nicht zu einem Fuß oder einem Ohr.

    Die konventionelle Genetik hat dafür keine Erklärung. Wie »weiß« eine Zelle, dass sie eine spezialisierte Zelle sein soll, die als winziger Teil des Ganzen funktioniert? Wenn jede Blutzelle Ihres Körpers die DNS für den gesamten Körper enthält, woher »weiß« sie dann, dass sie sich zu einer Blutzelle und nicht zu einer Hautzelle entwickeln soll?
    Rupert Sheldrakes morphische Resonanz bietet eine Antwort. Die Zelle greift auf ein Wissensfeld zurück – eine nicht-physische Verhaltens-Blaupause – und durch den Einfluss dieses Feldes weiß die Zelle, dass sie nur die Gene aktivieren muss, die sie dazu kodieren, eine Blutzelle zu bilden. Das physische Gen bewirkt die Protein-Kodierung, aber das morphische Resonanzfeld liefert die Anleitung, welche Gene aktiviert werden müssen. Auf diese Weise stehen morphogenetische Felder in Wechselwirkung mit der DNS.

    Mit anderen Worten, das menschliche Genom arbeitet Hand in Hand mit einem nicht-physischen Informationsfeld, das die Entwicklung der physischen Form organisiert hält, so dass ein Mensch entsteht. Das morphische Resonanzfeld »kennt« das Muster, menschlich zu sein, weil es ein Muster ist, das durch Milliarden anderer Menschen verstärkt worden ist, die vor Ihnen kamen und zur Resonanz in dem Feld beitrugen.

    Das erklärt das fehlende Bindeglied bei der DNS – das Faktum, dass die DNS allein nicht den gesamten Bauplan für die menschliche Form speichern kann. Der Rahmenplan findet sich in dem nicht-physischen morphischen Feld. Die lokale DNS ist nur »Eiweißbauer«, die der Blaupause der morphischen Resonanz folgt.

    Genauso wie es ein Energiemuster für einen Menschen gibt, gibt es auch unterschiedliche Vorlagen für eine Eiche, und diese überlappen sich mit den Genen aus einem Saatkorn für eine Eiche und leiten sie an, zu einer ausgewachsenen Eiche zu werden. Für jede Zelle, jedes Organ, jedes Organsystem und jede Form des Lebens auf unserem Planeten (und im gesamten Universum) gibt es ein morphisches Resonanzfeld, das die Vorlage liefert, die unsere Gen-Aktivierung steuert.

    Erfahren Sie mehr über morphische Resonanz

    Dieser Artikel ist natürlich nur eine kurze Zusammenfassung des Konzepts der morphischen Resonanz. Um mehr zu erfahren, kann ich Ihnen nur raten, die Bücher von Rupert Sheldrake zu lesen und die Website Sheldrake.org zu besuchen. Denken Sie daran, dass Sheldrakes Theorien materialistische Wissenschaftler auf die Palme treiben. Die Zeitschrift Nature hat sogar vorgeschlagen, Sheldrake auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen … wie eine Hexe, nehme ich an. TED Talks haben Sheldrake praktisch das Wort entzogen, weil er es gewagt hat, die Idee des »Bewusstseins« zu erwähnen.


    In der fatal engstirnigen Gemeinschaft materialistischer Wissenschaftler gilt Sheldrake allerorten als schlimmer als ein Dämon – für die Kirche des Materialismus ist er ein Ungläubiger. Und es gibt in der heutigen sektenähnlichen Wissenschaft keine größere Sünde als das Nicht-Glauben an den Materialismus.

    Deshalb werden Sheldrakes Ideen auch weiterhin hart attackiert, verteufelt und abgelehnt … bis zu dem Tag, an dem sie schließlich aufgegriffen und als die »neue Wissenschaft vom Leben« gefeiert werden. In hundert Jahren wird man sich wahrscheinlich an Sheldrake als einen Mann erinnern, der für die Wissenschaft noch wichtiger war als Charles Darwin. Seine Ideen sind nicht nur revolutionär, sondern sie werden dringend gebraucht, um die Wissenschaft von dem Materialismus, der sie einschnürt, zu befreien und sie weiterzubringen. Wenn die Wissenschaft ihren Horizont nicht über chemische Strukturen hinaus weitet, wird sie das Leben nie verstehen und sich immer weiter frustriert fragen, warum die Gene bei der Vererbung nicht mehr zu sagen haben.
    Einige Fragen an alle, die treu an materialistische Genetik glauben
    1. Wo sitzt das Gen für Kreativität? Wenn schöpferische Werke (Songs, Gedichte, Romane usw.) nur das Werk mechanistischer Gehirne sind, die genetischen Instruktionen folgen, dann müsste doch die lebenslange Arbeit kreativer Menschen (Musiker, Künstler, Schriftsteller usw.) schon vor der Geburt irgendwo in den Genen kodiert sein. Wo ist all diese Kreativität kodiert?

    2. Woher weiß eine Blutzelle, dass sie sich zu einer Blutzelle und nicht zu einer Hautzelle heranbilden muss?

    3. Warum lässt sich körperliche Vererbung zumeist nicht in der DNS nachweisen? (Das »Problem der Vererbbarkeit«)

    4. Wenn es nicht genügend Speicherkapazität im menschlichen Genom gibt, um die menschliche Form vollständig zu beschreiben, woher kommt dann der restliche Bauplan?

    5. Wo ist der genetische Code für Liebe, Hingabe und Zusammenarbeit, ohne die die menschliche Zivilisation nie überlebt hätte?

    6. Wenn menschliches Bewusstsein eine Illusion ist, wie die Materialisten behaupten, dann kann es sich nicht auf das menschliche Verhalten auswirken, das doch angeblich rein mechanistisch ist. Warum hat sich dann bei Menschen die »Illusion des Bewusstseins« herausgebildet, wenn dieses gar keinen Zweck erfüllt? Das widerspricht einer fundamentalen Eigenschaft der natürlichen Selektion.

    7. Sind Sie selbst nur ein rein mechanistischer biologischer Roboter, der unter der Illusion des Bewusstseins leidet? Und wenn ja, warum sollten wir uns dann überhaupt irgendetwas anhören, das Sie zu sagen haben?
    Wenn Sie mehr wissen möchten:

    Schauen Sie sich dieses Video mit Rupert Sheldrake an, wenn Sie mehr wissen möchten:



    Quelle: http://info.kopp-verlag.de/hintergru...ten-baupl.html
    Liebe Grüße
    Geändert von AreWe? (07.10.2013 um 11:39 Uhr)
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  7. #67
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    Gewaltige Widersprüche im »wissenschaftlichen« Denken entlarvt: Evolutionstheorie kann den Ursprung des Lebens nicht erklären

    Fragen Sie irgendeinen Wissenschaftler, woher das Leben auf unserem Planeten kam, und Sie werden höchstwahrscheinlich die kurze Antwort erhalten: »Evolution«. Und zwar mit einem herablassenden Blick, der impliziert, dass Sie ein Idiot sind, weil Ihnen dieses »wissenschaftliche Faktum« unbekannt ist, das alle anderen als wahr akzeptieren.

    Nur stellt sich leider heraus, dass der Wissenschaftler einer Illusion aufsitzt. Die Evolution besagt nichts über den Ursprung des Lebens. Vielmehr erklärt sie (d.h. die »natürliche Selektion«) einen Prozess, bei dem Gattungen als Reaktion auf Umwelt-, Verhaltens- und sexuelle Einflüsse einen Prozess von Anpassung, Fitness und Reproduktion durchlaufen. Kein rational denkender Mensch kann verneinen, dass es eine natürliche Selektion gibt, auch jetzt, in diesem Moment, und zwar bei Bakterien, Pflanzen, Tieren, ja sogar bei Menschen. Dennoch kann es eine natürliche Selektion nur bei bereits bestehenden Formen des Lebens geben. Noch nicht existierendes Leben kann sie nicht hervorbringen.

    weiter hier: http://info.kopp-verlag.de/neue-welt...-den-ursp.html
    Liebe Grüße
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    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
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  8. #68
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    AW: Eine Frage der Gene / Evolution ohne Ende?

    Nicht menschliche Gene in unserer DNA gefunden

    Britische Forscher fanden nun heraus, dass einige unserer Gene nicht menschlich sind. Sie stammen von Mikroorganismen und gelangten über einen horizontalen Gentransfer in unser Erbgut. Bisher nahm man an, dass dieser Prozess nicht Bedeutend für die menschliche Evolution galt, doch die Forscher widerlegen diese Annahme nun und vermuten, dass das Ausmaß sogar noch viel größer sein könnte, als sie jetzt nachweisen konnten.


    Ein Teil unserer Gene stammt vom Austausch mit Mikroorganismen.
    © Internet

    Cambridge (England). Bakterien sind dafür bekannt, dass sie häufig ganze Abschnitte ihres Erbmaterials tauschen – und dies nicht nur untereinander, sondern auch mit anderen Arten. Auf diese Weise verbreiten sich beispielsweise Resistenzen gegen Antibiotika oder andere Medikamente sehr schnell. Biologen bezeichnen diesen, für die Evolution äußerst wichtigen Vorgang, als horizontalen Gentransfer.

    Gentransfer beim Menschen

    Bisher ging man davon aus, dass höhere Tiere, also auch Menschen, vom horizontalen Gentransfer in ihrer Entwicklungsgeschichte nicht beeinflusst wurden. Die weitläufige Meinung war, dass diese Arten ihre Gene alleine durch die Vererbung ihrer Vorfahren erhielten.
    Allerdings ließ sich der horizontale Gentransfer auch bei ihnen nicht ganz ausschließen. Schon länger ist bekannt, dass in den nicht-kodierenden Abschnitten unseres Erbguts sogar Überreste viraler DNA-Sequenzen zu finden sind.
    Alastair Crisp und seine Kollegen von der University of Cambridge haben sich die menschliche DNA genauer angesehen. Dabei verglichen sie das Erbgut von zwölf Arten von Fruchtfliegen und von vier Fadenwürmern. Darüber hinaus auch die DNA von zehn Primaten, darunter auch die des Menschen. Sie berechneten anschließend, wie stark jedes Gen mit einem vergleichbaren Gen der anderen Arten übereinstimmt. Zudem schätzten sie ab, wie wahrscheinlich das Gen direkt geerbt ist, oder ob es per horizontalem Transfer erworben wurde.

    Mindestens 128 nicht menschliche Gene

    Crisp und seine Kollegen fanden heraus, dass mindestens 128 Gene des menschlichen Erbgutes aus einem horizontalen Transfer stammen. Die identifizierten Gene spielen unter anderem eine Rolle im Fett- und Proteinstoffwechsel sowie bei der Immunabwehr, auch das Gen für die Blutgruppe nach dem AB0-System gehört zu den Genen, die über den horizontalen Gentransfer erworben wurden.
    Der Ursprung dieser Gene liegt der Studie zufolge vor allem bei Bakterien und anderen Einzeller. Aber auch Viren steuerten mit mindestens 50 Genen in Primaten ihren Teil bei und auch von Pilzen stammen einzelne Gene.

    Es könnten noch viel mehr Gene sein

    „Überraschenderweise ist der horizontale Gentransfer alles andere als eine seltene Angelegenheit. Er hat offenbar zur Evolution vieler Tiere beigetragen und ist ein anhaltenden Prozess“, so Crisp. Die Forscher halten auch den Gentransfer zwischen vielzelligen Organismen für denkbar.
    Quelle

    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  9. #69
    Erfahrener Benutzer Avatar von michaelbeeck
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    AW: Eine Frage der Gene / Evolution ohne Ende?

    Zitat Zitat von Angeni Beitrag anzeigen
    Quelle

    LG Angeni
    Ich habe auch was gefunden.

    In Russland geht die Apokalypse geht weiter.
    An einer Strasse in Russland ist der gesamte seitliche Hügel auf die Strasse.

    https://www.arcor.de/ums/ums_titel.jsp


    Gruss
    Michael

  10. #70
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    AW: Eine Frage der Gene / Evolution ohne Ende?

    Zitat Zitat von michaelbeeck Beitrag anzeigen
    Ich habe auch was gefunden.

    In Russland geht die Apokalypse geht weiter.
    An einer Strasse in Russland ist der gesamte seitliche Hügel auf die Strasse.

    https://www.arcor.de/ums/ums_titel.jsp


    Gruss
    Michael
    hallo Michael,

    der Link will eine Anmeldung, kannst du den Artikel nicht so einstellen?

    LG

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