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Thema: Eine Organisation gegen den Menschen: UN

  1. #31
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    Wie die Verwaltung der UNO den Krieg organisiert

    Das interne Dokument der Vereinten Nationen, das wir soeben veröffentlicht haben, bestätigt, dass die UNO-Verwaltung gegen ihre eigenen Ziele arbeitet. Der Ernst der Lage fordert eine Erklärung des Generalsekretärs, Antonio Guterres, hat der russische Außenminister Sergei Lavrov gefordert. Anderenfalls könnten die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen die UNO wieder in Frage stellen.

    Am 2. Juli 2012 wird der ehemalige Assistent von Hillary Clinton, Jeffrey Feltman, Nummer 2 der Vereinten Nationen. Mit der Hand auf der Charta der Vereinten Nationen legt er vor dem Generalsekretär, dem höchst korrupten Ban Ki-Moon, seinen Amtseid ab.


    Oktober 2017 verfasste der Untergeneralsekretär der Vereinten Nationen für politische Angelegenheiten, Jeffrey Feltman, heimlich Instruktionen für alle Agenturen der Vereinten Nationen, wie sie sich gegenüber dem Konflikt in Syrien verhalten sollen. Niemals wurden die Mitgliedstaaten der Organisation, noch jene des Sicherheitsrats von der Existenz dieser Instruktionen informiert, bis der russische Minister für auswärtige Angelegenheiten, Sergei Lavrov, sie nun am 20. August enthüllte [1].
    Wir haben uns soeben eine Kopie verschafft [2].
    Dieses Dokument ist ein Verrat der Charta der Vereinten Nationen [3], deren Prioritäten es umdreht. Obwohl ihr wichtigstes Ziel ist, " den Frieden und die internationale Sicherheit zu bewahren", platziert das Dokument die "Achtung der Menschenrechte“ vor dieses vorrangige Ziel. Dadurch werden diese Rechte ein Instrument gegen den Frieden.
    Den Begriff der „Menschenrechte“ gab es schon, bevor man ihren juristischen Sinn herausarbeitete (d. h. bevor sie in einem Gericht durchsetzbar wurden). Das britische Außenministerium machte von ihnen schon im neunzehnten Jahrhundert einen ausgiebigen Gebrauch, um manche Kriege des Empires zu rechtfertigen. Es gehe um die Verteidigung der Menschenrechte, versicherte man, als es bereit war, gegen das Osmanische Reich zu kämpfen. In Wirklichkeit handelte es sich nur um den Zusammenstoß zwischen dem britischen Empire und der Hohen Pforte. Nie waren die Völker, die angeblich von London "befreit" wurden, unter diesem Herrscher glücklicher, als unter irgendeinem anderen. Im zwanzigsten Jahrhundert waren die "Menschenrechte" zuerst das Markenzeichen der "ohne Grenzen"-NGOs und dann der Slogan der der CIA beigetretenen trotzkistischen Neo-Konservativen.
    Wenn die Charta der Vereinten Nationen auch sechs Mal den Begriff "Menschenrechte" benutzt, macht sie kein Ideal an sich daraus. Ihre Einhaltung ist ja nur in Friedenszeiten möglich. Falls es doch nötig ist daran zu erinnern, ist der Krieg eine Zeit der Unruhen, während der die individuellen Rechte unterdrückt werden. Es ist eine schreckliche Situation, in der ein Teil der Bevölkerung geopfert werden muss, um ein Volk zu retten.
    Deshalb unterscheidet man die Polizei von der Armee. Die Polizei schützt die persönlichen Rechte, während die Armee die kollektiven Rechte schützt. Die Polizei muss die "Menschenrechte" respektieren, während die Armee sie ignorieren kann. Es scheint, dass unsere in ihrem Komfort befangenen Zeitgenossen den Sinn dieser grundlegenden Unterscheidungen vergessen haben.
    Wenn das „Menschenrechtlertum“ ursprünglich ein Vorwand für territoriale Eroberungen war, ist es heute, bis zum Äußersten getrieben, zur Ideologie der Zerstörung der nationalen staatlichen Strukturen geworden. Damit unsere Rechte respektiert werden, müssen wir „Welt-Bürger“ sein und eine „offene Gesellschaft“ akzeptieren, „ohne Grenzen“, verwaltet durch eine „Weltregierung“.
    Das ist die Negation der Geschichte und der Kultur eines jeden dieser "Welt-Bürger ", um ihnen aufzuerlegen, was wir für das Beste für uns halten... und daher auch für sie.
    In diesem neuen Dokument von Jeffrey Feltman sind die "Menschenrechte" wieder einmal ein Vorwand. Diese Person hat sich unter der Regierung des Irak an einem privaten Unternehmen beteiligt, das nach dem Vorbild der East India Company konzipiert war, bezeichnet fälschlicherweise als Übergangsbehörde der Koalition [4], die wenig Respekt für die Rechte des irakischen Volkes zeigte. Sie hat ihre wahren Absichten für Syrien in einer Reihe von Dokumenten, bekannt als „Feltman-Plan“ zum Ausdruck gebracht [5]. Feltman schlägt darin vor, die Souveränität des syrischen Volkes aufzuheben und wie im Irak, eine ausländische Regierung einzurichten.
    Selbstsicher schreibt er dort: "Der humanitäre Aktionsplan muss humanitär bleiben, um sicherzustellen, dass die Vereinten Nationen die grundlegenden humanitären Aktivitäten ausführen können, um Leben zu retten und die Grundbedürfnisse der Menschen zu gewährleisten. Die anderen Aktivitäten für Entwicklung und Wiederaufbau sollen in anderen Zusammenhängen überlegt werden, die naturgemäß längere Verhandlungen mit den Regierungen brauchen werden. Das ist wichtig im Hinblick auf den betreffenden rechtlichen und politischen Fragen-Komplex." Das heißt, man gebe zwar den Flüchtlingen Nahrung, aber man bekämpfe nicht den Hunger, der sie plagt; er bleibe für uns ein Argument in den Verhandlungen mit dem syrischen Staat.
    Die Jordanier, Libanesen, Türken und die Europäer werden überrascht sein, wenn sie dort lesen: "Die UNO wird nicht die Rückkehr von Flüchtlingen und Vertriebenen fördern, sondern wird die Rückkehrer unterstützen, um den sicheren, würdevollen, informierten, freiwilligen Charakter der nachhaltigen Rückkehr zu sichern, sowie das Recht der Syrer Asyl beantragen zu dürfen.» In Anlehnung an die Theorie von Professor Kelly Greenhill [6], ist Feltman nicht bereit den Verbannten zu helfen, in ihr Heimatland zurückzukehren, sondern beabsichtigt, ihre Auswanderung zu nutzen, um ihr Land zu schwächen.
    "Die Unterstützung der Vereinten Nationen soll nicht denjenigen helfen, die Kriegsverbrechen oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen haben", stellt er klar, indem er vorsichtshalber jegliche Hilfe gegenüber jeder Macht untersagt, welche sie auch sei.
    Er fordert: „Erst wenn ein echter und integrativer politischer Übergang von den Parteien ausgehandelt sein wird, werden die Vereinten Nationen bereit sein, den Wiederaufbau zu erleichtern.“ Man ist sehr weit von dem Ideal der Charta entfernt.


    Quelle: www.voltairenet.org/article202793.html
    Liebe Grüße
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  2. #32
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    Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen – ein Trugbild?

    Der Artikel passt auch zu Syrien oder GEZ, wie Ihr wollt.

    Die Tagesschau hat erneut über einen UNO-Bericht zu Syrien informiert. Die Frage stellt sich: Woher hatte sie den und wie glaubwürdig ist er?

    Oder war dieser UNO-Bericht nichts anderes als all die anderen Lügengeschichten, die wir vom größten deutschen Nachrichtensender seit Jahr und Tag im Falle Syrien serviert bekommen? Die beste Lösung scheint mir, den UNO-Bericht selbst auf Glaubwürdigkeit zu untersuchen. Ach so, zuvor müssen wir ihn natürlich erst einmal finden.
    Denn die Tagesschau beweist den Grad ihrer Professionalität bereits damit, wie sie mit Quellen umgeht. Die suchen wir uns daher selbst zusammen. Zum Anfang – und ich falle kurz ins Ironische – der Exklusivbericht der absolut unabhängigen und vollkommen von ihrem journalistischen Ehrenkodex durchtränkten Tagesschau (b1):


    Das schlägt ein und fördert die Empörung über das „unmenschliche Regime“. Die Tagesschau zitiert hier auch die UNO; nämlich mit dem einen Wort „systematisch“. Das schraubt die Glaubwürdigkeit doch nach oben, oder? Und alle waren fällig bei den Assad-Bestien: Frauen, Männer und auch Kinder. Dieser UNO-Bericht ist wirklich brisant. Bevor ich ihn heraussuche und die erschütternden Fakten prüfe, sei noch kurz aus dem betreffenden Tagesschau-Artikel zitiert:
    „Die sexuelle Gewalt sei Teil eines „umfassenden“ Angriffs auf die Zivilbevölkerung gewesen und als Verbrechen gegen die Menschlichkeit einzustufen, heißt es weiter. Auch Rebellen hätten viele Frauen vergewaltigt, allerdings sei dies keine systematische Kriegsstrategie gewesen.“ (1)
    Nö, die Rebellen (das sind übrigens in ihrer Überzahl bewaffnete jihadistische Extremisten aus dem Dunstkreis von al-Qaida und wahhabitische Gotteskrieger des Islamischen Staates) haben so etwas nie systematisch gemacht. Dagegen die Regierungstruppen schon. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum die Zivilisten aus den Gebieten der Terroristen in Richtung der von der Regierung kontrollierten Gebiete flüchten. Nun ja, entweder haben die Zivilisten dann alle das Stockholm-Syndrom oder die Erklärung ist schwachsinnig. Ja, die Logik, die uns die Tagesschau hier verklickern will, die ist tatsächlich schwachsinnig. Diejenigen, welche das bei der Tagesschau publizieren, sind jedoch selbstredend ganz und gar nicht schwachsinnig. Aber die Tagesschau-Macher zitieren ja auch „nur“ einen UNO-Bericht. Die Tagesschau lügt – in diesem Falle – nicht selbst. Aber sehr gern verbreitet sie Propaganda; gilt das auch für diesen UN-Bericht? Erinnern Sie sich, wie unabhängig und unparteiisch die Vereinten Nationen im Syrien-Konflikt auftraten? Sollten Sie sich erinnern, sagt Ihnen das eine Emotion, ein gezielt durch Politik und Massenmedien geimpfter Glaube in die Makellosigkeit dieser Weltorganisation. Denn ich erinnere mich an das Gegenteil und die Liste ist brisant, die wir den Vereinten Nationen zu verdanken haben und die ihre dienliche Rolle für die Kriegstreiber zum Inhalt hat. Fassen wir doch kurz ein paar wichtige Punkte zusammen:
    1. Die Vereinten Nationen betrieben gemeinsam mit derem Sicherheitsrat, dem JIM und der OPCW das aktive Stricken an den Giftgaslügen – das über fast den gesamten Syrien-Krieg hinweg.
    2. Der UNO-Menschenrechtsbericht über „Assads Folteropfer“(2) mit samt öffentlichkeitswirksamer Ausstellung von Fotos toter Menschen im Gebäude der Vereinten Nationen in New York; kennen Sie Cäsar (3-6)?
    3. Das „Friedensformat“ der Vereinten Nationen für Syrien in Genf mit dem nicht erklärten jedoch umgesetzen Auftrag der politischen Schwächung der Assad-Regierung und jeder Verhinderung eines Ausgleichs in Syrien selbst.
    4. Das Betreiben eines Sanktionsregimes und die Entlegitimisierung der syrischen Regierung durch die Vereinten Nationen und permanente Versuche mittels Sicherheitsratsbeschlüssen Syrien zu entmündigen.

    Alle Aspekte der Liste wurden konzertiert über Jahre dargeboten. Für mich ist also Skeptizismus angebracht.
    Für den emotional eingewickelten Konsumenten stellt sich stets die Frage: Wahrheit oder Lüge? Davon macht er dann das Recht und die Pflicht(!) zum Kriegführen fest. Wie könnte man das auflösen? In dem man die richtigen Fragen stellt und die ergeben sich aus der Nachricht. Wer hatte den Bericht erstellt und wer hat ihn erhalten? Die Tagesschau erklärt es uns:
    „Die Unabhängige Internationale Untersuchungskommission für Syrien übergab ihren Bericht dem UN-Menschenrechtsrat.“ (7)
    Da stellen sich also dem kritischen Leser drei Fragen. Die erste lautet:
    Was ist die „Unabhängige Internationale Untersuchungskommission für Syrien“?
    Die zweite:
    Was ist der „UN-Menschenrechtsrat“?
    Und die dritte:
    In welcher Verbindung stehen beide miteinander?
    Gehen wir doch einmal die Tippel-Tappel-Tour und erkennen dabei, wie hinterhältig Propaganda daher kommt. In einer Internet-Suchmaschine gab ich ein: „Unabhängige Internationale Untersuchungskommission für Syrien“ und bekam gleich am Anfang diesen Treffer:


    Die wiederum emotionsstarke Überschrift kommt von der Webpräsenz der UNRIC, dem Regionalen Informationszentrum der Vereinten Nationen für Westeuropa mit Sitz in Brüssel (8). UNRIC gibt dort den Chef dieser „Unabhängigen UN-Untersuchungskommission“ wieder; speziell das:
    „“Hunderte Zivilisten sterben jeden Tag“, so der brasilianische Diplomat. Der brutale Krieg und die einhergehende Ausbreitung der Gewalt gefährde auch die internationale Sicherheit.“ (9)
    Wir nahmen damit mehrere starke Trigger auf, die uns unterbewusst sehr dringend auffordern, gewaltsam einzugreifen: „Unermessliches Leid“, „hunderte Zivilisten“ und „internationale Sicherheit“. Dieses „wir dürfen nicht länger zuschauen“ aus den Lautsprechern derer, die im Syrien-Krieg noch nie zugeschaut haben, kennen wir inzwischen zur Genüge. Allein die gerade erfahrene Propaganda – die auf Sie, liebe Leser, wie auch auf mich stark wirkt – muss den Verdacht stärken, dass diese UN-Untersuchungskommission ebenfalls eine Funktion im Netzwerk der nicht Zuschauenden hat. Was das für eine Untersuchungskommission ist, sagt uns die UNRIC nicht, aber es gibt einen Link zu einem Artikel bei der UNO in englischer Sprache. Er läuft unter der Rubrik „Story“ und als ich ihn das erste Mal las, fiel es mir nicht auf, doch dann sah ich, dass er aus dem Jahr 2014 stammte (10); zwar auch von besagter „Unabhängiger Kommission“, aber eben schon vier Jahre alt. Wo also ist der Bericht, auf den sich die Tagesschau bezog? „Die Zeit“ brachte die Geschichte auch und sie gab immerhin eine Quelle an – im Gegensatz zur Tagesschau. Aber es war nur eine Sekundärquelle, die Nachrichtenagentur AFP (11). Wer des englischen nicht mächtig ist, hat keine Chance, die Originaldokumente zu finden und zu prüfen. Er ist auf Gedeih und Verderb unseren Massenmedien ausgeliefert, wenn er glaubt, seine Informationen von diesen beziehen zu müssen. Aber er muss nicht! Fündig werden Sie also auf der (unter anderem) englischsprachigen Seite des United Nations Human Rights Council (UNHRC), des Menschrechtsrates der Vereinten Nationen. Dort gibt es eine Seite zu unserer ominösen Untersuchungskommission (12) und dort finden wir schließlich auch den Bericht; veröffentlicht am 15. März 2018 in Genf (13,14). Ob und wieviel Wahrheit in dem 29seitigen Bericht steckt, möchte ich hier nicht ausschweifend erörtern. Beim schnellen Sichten fand ich allerdings rasch die eingestreuten – und inzwischen allseits bekannten wie nie bewiesenen – Behauptungen, dass die Regierung die eigene Zivilbevölkerung bombardierte. 454 Zeugen die gegenüber der Kommission aussagten, als Beleg für systematische, von der syrischen Staatsmacht getragene Vergewaltigungen zu nehmen, halte ich außerdem für mehr als ambitioniert. Der Leser mag das auf sieben Jahre Krieg in einem Land hochrechnen, in dem viele zehntausend ausländische Söldner mit extrem jihadistischer und wahhabitischer Gesinnung im Land marodierten; Leute die Frauen als Eigentumsbegriff gebrauchen (a1). Auf jeden Fall erfahren wir schließlich, dass der UN-Menschenrechtsrat diese Untersuchungskommission direkt ins Leben gerufen hatte und diese auftragsgemäß Bericht erstattete. Das Datum der Indienststellung der Kommission ist der 22. August 2011 und es wurde mit markigen Worten an die syrische Regierung begleitet; ganz im Sinne des Narrativs der B-Geschichte, welche die Mär von einem blutrünstigen Regime in die Welt setzte (15). Ein entsprechendes Dokument zur Erstellung der Kommission bezog sich auf:
    „Recalling also General Assembly resolutions 60/251 of 15 March 2006 and 65/281 of 17 June 2011, Recalling further Human Rights Council resolution S – 16/1 of 29 April 2011, on the human rights situation in the Syrian Arab Republic in the context of recent events“ (16)
    Merken wir uns 2006 und beachten wir, dass bereits am 29. April 2011 der Menschenrechtsrat eine Resolution zur Menschenrechtssituation in Syrien verabschiedet hatte. Die Lüge vom Volksaufstand in Daraa wurde mit maximaler Medienmacht unter die Leute gebracht. Warum aber reihte sich der UN-Menschenrechtsrat mit dort ein? Die Frage ist noch nicht beantwortet, was das eigentlich ist – der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen. Die UNRIC drückte es 2006 so aus:
    „Der Rat wird als Hauptforum der Vereinten Nationen für den Dialog und die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Menschenrechte dienen. Sein Hauptaugenmerk wird darauf liegen, Mitgliedstaaten dabei zu unterstützen, ihre Menschenrechts-Verpflichtungen mittels Dialog, technischer Hilfe und dem Aufbau von Kapazitäten einzuhalten.“ (17)
    Und wie nun setzt sich dieser Menschenrechtsrat zusammen? Er ist direkt der Generalversammlung der Vereinten Nationen unterstellt und besteht aus 47 Staatsvertretern. Diese werden in geheimer Wahl und mit absoluter Mehrheit von der UNO-Vollversammlung gewählt (18). Sie sehen, dass nur jedes vierte der 192 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen ein Mandat im UN-Menschenrechtsrat besitzt. Daraus könnte man rasch herleiten, dass eine Auslese besonders demokratischer und dem Frieden verpflichteter Staaten eine Rolle gespielt haben könnte. Könnte das sein? Nun, wir erfahren, dass bei der Auswahl ein geografischer Schlüssel benutzt wird:
    „Die Sitze der Mitgliedsländer im Menschenrechtsrat sind nach dem in der UNO vorherrschenden Regionalprinzip aufgeteilt. Aus Afrika und Asien gehören jeweils 13 Staaten dem Menschenrechtsrat an, aus Lateinamerika und der Karibik 8, aus dem westlichen Europa, den USA und Kanada 7 sowie aus Osteuropa 6 Staaten.“ (19)
    Sollte es einigen Lesern langsam zu anstrengend werden, dann kann ich denen versichern, dass es auch so gewollt ist. Denn bei dem ganzen Prozedere um Strukturen und Formalien wird eines gut versteckt: die Macht, der es dient. Diese Macht versteckt man umso besser, wenn man noch einen Kodex der Organisation vorschaltet, der sie im Lichte von Ethik und Reinheit erstrahlen lässt. Für den UN-Menschenrechtsrat sieht das so aus:
    „Neuartig gegenüber der alten Menschenrechtskommission ist das Peer-Review-Verfahren mit der Bezeichnung «Universal Periodic Review», in welchem sich die Mitgliedsländer gegenseitig periodisch überprüfen. Dieses Verfahren soll die Zielsetzung unterstützen, dass Ländern mit massiven Menschenrechtsverletzungen ein Einsitz in den Menschenrechtsrat verwehrt wird. Von den Staaten, die für einen Sitz kandidieren, wird die freiwillige Zusicherung erwartet, dass sie die Menschenrechte einhalten.“ (20)
    Na, dann ist ja alles gut, könnte man da sagen.
    Nichts ist gut.
    Der Kodex, den Sie da gerade lasen, dient einzig und allein dazu, der Bevölkerung ins Gehirn zu blasen, dass diese Organisation überparteilich, objektiv und ethisch rein ist. Hier wird uns eine Geschichte von den Guten erzählt, die darauf achten, dass die Bösen keinen Mist bauen. Und das ist es: Mist. Weil wir aber so gern an das Gute und unsere Mitgliedschaft bei den Guten glauben, essen wir auch diese verdorbene Speise. Denn es ist ein Selbstbetrug, wenn nicht gar eine glatte Lüge. Wenn eine Gesellschaft das ständig macht, wird sie krank. Macht aber benötigt zur Umsetzung Lügen. Nochmal ein Splitter aus dem Ehrenkodex des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen:
    „Von den Staaten, die für einen Sitz kandidieren, wird die freiwillige Zusicherung erwartet, dass sie die Menschenrechte einhalten.“ (21)
    Haben Sie dabei auch sofort an Saudi-Arabien gedacht? Saudi-Arabien ist doch bestens geeignet, Menschenrechtsverletzungen in anderen Staaten zu untersuchen; finden Sie nicht auch? Man kann die Absurdität nur mit Sarkasmus ertragen: Das Land führt keine Kriege gegen seine Nachbarn, es unterstützt keine gewaltbereiten Jihadisten und Wahhabiten mit Geld und Waffen, destabilisiert keine anderen Staaten, ist ausgesprochen tolerant gegenüber Andersgläubigen, weltoffen und pluralistisch und ausgestattet mit einer Demokratie nah am Schweizer Vorbild. Es setzt sich weltweit für die Abschaffung der Todesstrafe ein und legt ganz besonderes Augenmerk auf die Rechte der Frauen. Und außerdem ist es neutral in Bezug auf Syrien, den Iran und den Libanon. Wahrscheinlich ist Saudi-Arabien genau deshalb auch Mitglied des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen (b2):


    Also, wenn ein Land wie Saudi-Arabien Mitglied dieser Organisation ist, dann kann ich den Berichten unter anderem von ihnen beauftragter Kommissionen doch sehr großen Glauben schenken. Umso mehr, wenn es sich bei diesen Berichten um Syrien handelt; nicht wahr? Aufgrund der besonderen Verdienste Saudi-Arabiens auf dem Gebiet der Menschenrechte, wurde dem Lande daher auch noch eine besondere Ehre zuteil:
    „In September 2015, Faisal bin Hassan Trad, Saudi Arabia’s ambassador to the UN in Geneva, has been elected Chair of the United Nations Human Rights Council panel that appoints independent experts.“ (22)
    Sogenannte unabhängige Experten wählten also den saudischen UN-Botschafter in Genf (gleich dort, wo nebenan die „Friedensverhandlungen“ zu Syrien laufen) zum Vorsitzenden des UN-Menschenrechtsrates. Fühlen Sie sich eventuell verarscht?
    Sarkasmus zieht sich durch die Sätze. Es gibt allerdings eine ganze Menge Leute, die meinen das folgende offenbar ernst! Folgt man deren Logik, dann ist das größte Land der Erde, Russland, viel undemokratischer als die Vorzeigedemokratie Saudi-Arabien und folgerichtig nicht mehr Mitglied im Menschenrechtsrat. Bei der aktuell herrschenden russophoben Hysterie wird das inzwischen tatsächlich von einer relevanten Bevölkerungsgruppe geglaubt. Wahrscheinlich liegt das daran, dass in Russland seit über zwei Jahrzehnten kein Mensch mehr hingerichtet wurde. In den USA dagegen wurden im gleichen Zeitraum über 1.000 Menschen per Gesetz getötet (23) (die Drohnenmorde lassen wir mal großzügig weg). Daher sind die USA selbstverständlich Mitglied des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen. Das sollte sich doch jedem erschließen, oder?
    Noch ein Land, das in Bezug auf Syrien unparteiischer kaum sein dürfte, ist Katar (Qatar). Auch dieser demokratische Musterstaat dient der großen Sache der Menschenrechte im UN-Menschenrechtsrat. Rat holt sich Katar sicher auch gleich bei sich in der Hauptstadt, wo die afghanischen Taliban eine offizielle diplomatische Vertretung haben. Sie erinnern sich ja sicher noch, dass Deutschland wegen der Taliban Deutschland am Hindukusch verteidigen muss – bis heute. Katar berät auch aktiv mit Geld und Waffen Boko Haram und al-Qaida. Das prädestiniert dieses Land geradezu, die Einhaltung der Menschenrechte anderswo zu überwachen – doch nirgendwo besser als in Syrien. Daher hat die Bundeswehr auch bereits gemeinsam mit den katarischen Waffenbrüdern trainiert. In Libyen hat Katar sogar selbst mitgebombt, um die Flugverbotszone für die armen unterdrückten Menschen zu stärken. Katar ist Mitglied des Menschrechtsrates der Vereinten Nationen (24).
    Sie fühlen sich schon wieder vorgeführt?
    Das klingt alles nur deshalb so komisch, weil man Ihnen zuvor ständig das Narrativ ins Hirn brannte, dass die UNO verzweifelt bemüht ist, das Gute über die Welt zu bringen. Nur, das kann sie gar nicht! Nicht in einer Welt, die von Macht und Herrschaft geprägt ist. Wenn Sie wieder in die seelige, reine Märchenwelt zurück wollen, dann schalten Sie ganz schnell zurück zur Tagesschau. Die erklärt Ihnen die komplexe Welt und selektiert – extra und nur für Sie – die Bösen von den Guten. Auch die Vereinigten Arabischen Emirate haben mit Syrien nichts zu tun und sind extrem demokratisch. Oder Ägypten, welches von Militär beherrscht wird, welches vor einigen Jahren eine gewählte Regierung wegputschte; was zu tausenden Todesopfern führte. Ja, und die Ukraine erst; nach ihrer Farbrevolution sind die extrem demokratisch. Oder Ruanda, Angola, Afghanistan, die Demokratische Republik Kongo; sie alle sind bestens geeignet für den UN-Menschenrechtsrat.
    Und wissen Sie: Das sind sie allesamt tatsächlich, weil sie nämlich in Machtpolitik eingebunden sind und Auftragsarbeit liefern. Wie also soll der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen eine Unabhängige Untersuchungskommission für Syrien ins Leben rufen können? Das funktioniert schlicht nicht.
    So, wie auch die ARD-Tagesschau Auftragsarbeit liefert, um Ihnen weiter das Gehirn aufzuweichen, damit Sie nicht unruhig werden und versuchen hinter die wahren Drahtzieher der Kriege dieser Welt zu kommen. Unter anderem verheerende Kriege, die von den Vereinten Nationen mitgetragen wurden. Übrigens gestattet Russland diesem UN-Menschenrechtsrat keinen unbeschränkten Zutritt in das Land. Wem das jetzt zu gut ins Bild passt, dem sei gesagt, dass die Vereinigten Staaten von Amerika in gleicher Weise verfahren (25). Gegründet wurde der Rat am 15. März 2006 (26); in einer Zeit der Weichenstellung für die zukünftige „Gestaltung“ des Nahen und Mittleren Ostens durch die USA und ihre europäischen Partner. Wenig später würde die damalige US-Außenministerin Condoleeza Rice „die Geburtswehen des Neuen Nahen Ostens“ verkünden. Das Thema Menschenrechte als politisches Druckmittel anzuwenden, um Staaten der Region zu destabilisieren und andererseits in der westlichen Bevölkerung die Akzeptanz für ein gewaltsames Vorgehen gegen „autoritäre Staaten“ zu erhöhen, liegt nahe. Letztlich erleben wir ja heute die Umsetzung dieses Konzepts. Der UN-Menschenrechtsrat wird übrigens von einem „Office of the High Commissioner for Human Right“, kurz OHCR und zu deutsch „Büro des hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte“ unterstützt (27). Seit dem Jahr 2014 bekleidet das Amt des hohen Kommissars – was den Rang eines Untergeneralsekretärs der UNO ausmacht – der Jordanier Seid al-Hussein. al-Hussein steht damit auf einer Höhe wie Jeffrey Feltman und verfügt über ein Jahresbudget von 120 Millionen US-Dollar, wovon zwei Drittel aus Zuwendungen von Nichtregierungsorganisationen und Stiftungen stammen (28). Seid al-Hussein ist ein Prinz; er gehört dem haschemitischen Königshaus an (29), welches Jordanien regiert und auch Jordanien ist unmöglich als demokratischer Staat kategorisierbar. Vor allem aber läuft über Jordanien ein großer Teil des Transits für die islamistischen Extremisten, die in Syrien wüten und gleichzeitig ist es eine Aufmarschbasis von Inherent Resolve, der sogenannten Mission zur Niederschlagung des Islamischen Staates. Über Jordanien läuft auch die logistische Versorgung des von den USA völkerrechtswidrig besetzten und mehrere tausend Quadratkilometer großen Gebietes um das syrische al-Tanf. In Jordanien sind – nebenbei bemerkt – seit einiger Zeit auch deutsche Bundeswehr-Tornados stationiert, die ihr Scherflein zur Aggression gegen Syrien beitragen.
    Um es deutlicher zu sagen: Von Jordanien aus wird der Krieg gegen Syrien geführt. Wie unbefangen wird ein UN-Hochkommissar sein können, der ein hochrangiger Beamter dieses Landes ist? Anders gefragt: Wurde al-Hussein nicht eher ganz gezielt, mit Blick auf die existenten Machtinteressen zu Syrien, in das hohe Amt gebracht? Ich tippe auf das letztere.
    al-Hussein (mit Studium an der John Hopkin Universität in den USA (30,a3)), hatte zuvor an der Einrichtung des Internationalen Strafgerichtshofes in Den Haag mitgewirkt; ein weiteres Organ, das weder unabhängig noch unparteiisch ist (a2). Außerdem war er zwei Jahre Botschafter seines Landes in den USA. Vorgeschlagen für das Amt eines UN-Hochkommissars wurde er – der jordanische Prinz Seid al-Hussein, dessen Land eine Schlüsselrolle im Krieg gegen Syrien spielt – vom damaligen UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon höchstselbst (31). Jenem Ban Ki-Moon, der keine seiner strategischen Entscheidungen ohne Absprache mit seinem Untergeneralsekretär Jeffrey Feltman traf; dem ziokonservativen Hardliner, welcher seit mehr als einem Jahrzehnt aktiv die Zerschlagung des syrischen Staatswesens mitbetreibt. Die UNO als Symbol einer friedlichen Völkergemeinschaft ist nicht mehr und nicht weniger als eine Utopie. Es ist gut, wenn es Utopien gibt, nach denen man leben kann. Doch zuvor sollte man aus der bequemen Traumwelt aussteigen und die Vereinten Nationen an dem Platz erkennen, an dem auch jeder von uns steht: ein Globus auf dem Macht- und Herrschaftsdenken noch immer das Primat vor Kooperation und gelebtem Frieden hat. Das Aufwachen aus dem Traum übrigens muss kein schlechtes sein, denn es ermöglicht uns vielfältige neue Perspektiven und Möglichkeiten eigenen Handelns. Stellt sich die Frage, ob Journalisten und Redakteure der Tagesschau diese Hintergründe schlicht nicht wissen können. Dass sie, weil unkritisch im Kosmos gleicher Meinungen, Stück für Stück ihre Kompetenz abgegeben haben und inzwischen unfähig sind, zu recherchieren wie auch unparteiisch zu berichten? Sei es wie es sei, doch dieses einseitige auf Krieg gebürstete Weltbild aus den Redaktionsstuben der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten nicht einfach zu übernehmen, das kann jeder Mensch für sich selbst sehr wohl entscheiden. Daher mein aus eigener Erfahrung resultierender Rat: Schauen Sie sich ruhig ab und zu Nachrichtensendungen und andere politische Formate aus den Häusern ARD und ZDF an. Doch nehmen sie selbige aus Ihrem alltäglichen Medienkonsum heraus. Verfahren Sie ruhig auch mit anderen Massenmedien so. Sie werden staunen, wie sich Ihr Weltbild nach einiger Zeit verändert und gleichermaßen ihre Fähigkeit zur kritischen Reflexion wächst. Bleiben Sie in dem Sinne schön aufmerksam.

    Anmerkungen

    (a1) In einem Krieg, wie dem in Syrien, kann man davon ausgehen, dass auf allen Seiten eine in der Natur des Krieges fortschreitende Verrohung von Menschen stattfindet. Also werden auch Angehörige der syrischen Armee und ihrer verbündeten Milizen Verbrechen begangen haben. Ich hörte, dass selbst in der Armee der Superdemokratie wiederholt solche Fälle aufgetreten sind. Dass der syrische Geheimdienst kein Kind von Traurigkeit ist, zeigt dessen jahrelange Zusammenarbeit mit der CIA, bevor die Entscheidung in Washington getroffen wurde, Syrien zu Fall zu bringen. Doch darum geht es nicht. Die Instrumentalisierung von Opfern des Krieges für eine Weiterführung des Krieges, das ist das Problem. Und im Sinne dieser Kriegspropaganda hat die ARD-Tagesschau brav das nächste Steinchen gesetzt. (a2) Das Wirken des Internationalen Strafgerichtshofes in Den Haag, der sich in den vergangenen Jahrzehnten den Interessen des von den USA geführten „Werte-Westens“ unterwarf, obwohl die USA, wie auch Russland und China nicht dessen Mitglieder sind, wird in einem späteren Artikel untersucht. (a3) Es ist auffällig, dass über all die vergangenen Jahrzehnte hinweg fast alle asiatischen und afrikanischen Politiker, welche in ranghohe Positionen von Institutionen in den Vereinten Nationen gewählt wurden, lange zuvor eine Sozialisierung an westlichen Studieneinrichtungen (schwerpunktmäßig in den USA) genossen. Danach füllten sie Ämter aus, welche die Bindung an die westliche Wertegemeinschaft festigten (Botschaften, NATO, IWF, Weltbank etc.). Oder sie füllten Posten in Denkfabriken und großen Konzernen aus. Bis sie schließlich über den Drehtüreffekt zur UNO gelangten.
    Quelle: https://peds-ansichten.de/2018/03/de...-ein-trugbild/
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    Leak: UN lässt sich von Saudi-Arabien und Dubai für gute Berichterstattung im Jemen kaufen

    Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate führen seit über drei Jahren einen brutalen Krieg gegen den südlichen Nachbarn Jemen. Dabei versuchen sie, mit Millionenzahlungen an UN-Hilfsorganisationen im selben Land eine positive Berichterstattung zu erkaufen.

    Immer wieder stolpern die Vereinten Nationen über solche Dinge wie Korruption, Stimmenkauf und Anbiederung an den Höchstbietenden. Obwohl in der Sache oft gut gemeint und obwohl die UN-Hilfe für hunderttausende Menschen in vielen Ländern dieser Welt dringend notwendig ist, macht sich die internationale Organisation von ihren Geldgebern abhängig. Das ist erstmal nicht neu und geschieht überall, wo Organisationen oder auch einzelne Personen von wenigen Geldgebern abhängig sind. Es ist aber dennoch immer wieder erschreckend, wenn Informationen an die Öffentlichkeit gelangen, die aufzeigen, wie sehr sich die Vereinten Nationen von einigen Ländern für ihre dunklen Machenschaften missbrauchen lassen.
    So auch im Falle des wahhabitischen Königreiches Saudi-Arabien und der als moderat geltenden Vereinigten Arabischen Emirate (Abu Dhabi, Adschman, Dubai, Fudschaira, Ra´s al-Chaima, Schardscha und Umm al-Qaiwain), die seit über drei Jahren einen überaus brutalen Krieg mit einer verheerenden Blockade gegen den Jemen führen. Dabei kamen laut UN-Angaben über 10.000 Menschen ums Leben und das Land steht laut Mark Lowcock, dem Nothilfekoordinator der Vereinten Nationen, vor einer "imminenten und sehr großen Hungersnot", die "viel größer als irgendetwas sein wird, dass Profis auf diesem Gebiet während ihres Arbeitslebens gesehen haben".

    Auch das von Lowcock geführte Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) ist daher von internationalen Geldgebern abhängig, um ihre Arbeit in Ländern wie Jemen, Syrien und 38 weiteren Ländern erledigen zu können. Obwohl der Bedarf an Hilfsgütern weltweit gestiegen ist, musste das OCHA das Budget für das Jahr 2018 um zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr senken, weil die internationalen Geldgeber immer weniger ihrer zugesicherten Gelder auch tatsächlich überweisen. Die Länder haben aber auch die Möglichkeit, für spezifische Projekte und Krisengebiete zu bezahlen, wovon Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate im Falle Jemens Gebrauch machen.
    Für dieses Jahr haben die beiden Länder 930 Millionen US-Dollar für Hilfsgüter an die notleidende Bevölkerung im Jemen bereitgestellt, die natürlich nicht ohne Auflagen kamen. Diese Auflagen wurden in einem Dokument mit dem Namen "Visibility Plan" zusammengefasst, wie aus einem Leak an den britischen The Guardian hervorgeht. In diesem "Sichtbarkeitsplan" geht es den arabischen Herrschern darum, ihre Hilfe für die Bevölkerung im Jemen einem breiten Publikum bekannt zu machen und von den begangenen Kriegsverbrechen abzulenken. Laut Vertrag "könne man von OCHA oder einem Empfänger (von diesem Geld im Jemen/Anm.) erwarten, in anerkannten Tageszeitungen wie der New York Times oder dem Guardian Artikel zu veröffentlichen, die unseren Beitrag hervorheben".

    Um dieses Ziel zu erreichen, soll das OCHA eigens für diesen Zweck "eine spezialisierte Person rekrutieren", um die Implementierung der Vorgaben gemäß dem "Sichtbarkeitsplan" mit den anderen vier UN-Organisationen zu koordinieren, die ebenfalls Gelder von Saudi-Arabien erhalten und den Bedingungen zugestimmt haben. Natürlich soll so "die Anzahl von vorteilhafter Publicity für Saudi-Arabien" sichergestellt werden.

    Dass mit viel Geld und dem angesprochenen Stimmenkauf selbst eine eigentlich lächerlich wirkende Situation geschaffen werden kann, wie zum Beispiel ein saudischer Sitz im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen und sogar dessen Vorsitz, trotz der sehr schlechten Menschrechtslage in dem wahhabitischen Reich, führt nur dazu, dass sich die UN selbst diskreditiert. Und nach dem Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi im saudischen Konsulat in Istanbul steht Riad nun auch im Menschenrechtsrat unter großem Druck. Bandar al-Aiban, der Vorsitzende der saudischen Menschenrechtskommission, versprach dabei, dass sich das Königreich dazu "verpflichtet hat, eine faire Untersuchung durchzuführen" und dass "alle in diesem Verbrechen involvierten Personen verurteilt werden".


    Quelle: https://deutsch.rt.com/international...-jemen-kaufen/
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  4. #34
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    United Nations Agenda 21, Smart Meters & Reduced Population

    What’s going on in California? Why is California burning? TV stations are reporting about the weather anomalies people now realize have been happening. Is it too late?

    Agenda 21 is about control of the land and the entire global population. Do you know the basic 9 Tenets of Agenda 21? If not, you can learn what they are in the video below.




    Quelle: https://www.activistpost.com/2018/11...opulation.html
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  5. #35
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    UNO: Die Fratze der Weltdiktatur



    Die UNO - unendliche Lügen: Frieden stiften, Hunger stillen, Konflikte entschärfen. In Wirklichkeit arbeitet die UNO seit Jahrzehnten an nichts geringerem als an einer totalitären Weltherrschaft. Der Migrationspakt hat uns die Augen geöffnet: Migration ohne Rücksicht auf Verluste, heißt das Motto. Doch welche Machenschaften hat die UNO sonst noch drauf? Ganz einfach: Die Umkrempelung der Menschheit nach ihren Vorstellungen: Gender Mainstreaming, Inklusion, Zerstörung der Familien, Herrschaft durch Schulden und Kredite, Klimadiktatur und Knebelung aller Lebensprozesse, Seuchenpaniken und Pharmalobbyismus, Bevormundung und Unterdrückung, Vertreibung und Völkermord. Das ist das wahre Gesicht der UNO. Erfahren Sie mehr darüber in der richtungweisenden Sonderausgabe der ExpressZeitung Nr. 22: Auf 88 Seiten räumen wir mit dem Saubermann-Image der UNO auf und zeigen ihre wahren strategischen Absichten und Pläne für die Menschheit. Die wohl erste Generalabrechnung mit der heuchlerischen Weltorganisation.
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  6. #36
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    Norbert Häring: Der Griff der Großkonzerne nach der Weltherrschaft und die Selbstentmachtung der UN

    Das "Memorandum of Understanding" ist ein weiterer Schritt der Selbstentmachtung der UN und ein weiterer Meilenstein für den Club der Multis auf dem Weg zu seinem erklärten Ziel - der Weltherrschaft. Zu starker Tobak? Lesen Sie selbst.

    Das Weltwirtschaftsforum und die Vereinten Nationen (UN) haben ein Memorandum of Understanding zur Intensivierung ihrer Zusammenarbeit unterzeichnet. Es ist der UN erkennbar peinlich – aus gutem Grund. Es ist ein weiterer Schritt der Selbstentmachtung der UN und ein weiterer Meilenstein für den Club der Multis auf dem Weg zu seinem erklärten Ziel – der Weltherrschaft. Zu starker Tobak? Lesen Sie selbst, was das Weltwirtschaftsforum zu dem Thema schreibt.
    Um die jüngste Kooperationserklärung zwischen dem Weltwirtschaftsforum und den Vereinten Nationen einordnen zu können, muss man 10 Jahre zurückgehen, ins Jahr 2009. Damals hat eine „Global Redesign Initiative“ (GRI) des Weltwirtschaftsforums nach 18 Monaten Arbeit vieler Arbeits- und Beratergruppen einen Bericht veröffentlicht, wie sie sich die künftige Weltregierung (Global Governance) vorstellt.

    Das Weltwirtschaftsforum ist eine Lobby der 1000 größten multinationalen Konzerne, die sich „DIE internationale Organsiation für öffentlich-private Kooperation“ nennt. Das Forum zieht nach eigener Darstellung „die wichtigsten politischen Wirtschafts- und sonstigen Führer der Gesellschaft hinzu, um globale, regionale und Branchen-Agenden zu bestimmen“. Die Richtung geben die 100 größten und einflussreichsten vor, die das meiste Geld beisteuern.
    In allen wichtigen Ländern hat das Forum in den größten Städten „Hubs“, in denen die „Global Shapers“ miteinander vernetzt werden. Das sind vom Forum ausgesuchte, einflussreiche oder aufstrebende Menschen aus Unternehmen, Kulturszene und Bürgerbewegungen. Die jährlichen Treffen des Forums in Davos, bei denen das Who is Who der internationalen Regierungschefs den Konzernmächtigen ihre Aufwartung macht, ist also nur die Spitze eines Eisbergs an Einflussnahme.
    Der GRI-Abschlussbericht hörte auf den Namen „Everybody‘s Business: Strengthening International Cooperation in a More Interdependent World“ und war 600 Seiten lang. Das Forum scheint ihn zwischenzeitlich von seiner Website entfernt zu haben. Der Link zum Download des Reports auf der einschlägigen Seite des Forums funktioniert nicht mehr. (Nachtrag: Dank an Andrew McQuinn, der mir einen funktionierenden Archiv-Link zu „Everybody’s Business“ zugeschickt hat, von Jonathan Mai bekam ich einen Link zum Bericht via Harvard-Uni.) Es gibt eine Kurzfassung in Form eines Readers‘ Guide, auf der Website der University of Massachusetts Boston, aus der ich im Folgenden zitieren werde (jeweils meine eigenen, inoffiziellen Übersetzungen).
    Beginnen wir mit der Feststellung, dass die Konzerne schon lange mächtiger sind als die UN. Das wollen die Konzerne anerkannt und in formelle Mitregierungsrechte transformiert sehen: Im O-Ton:
    „Im Fall der Multinationalen Konzerne hat ihre effektive Reichweite als de-facto Institutionen der globalen Governance schon lange die Tätigkeit des UN-Systems überflügelt. (…) Multinationale Konzerne und zivilgesellschaftliche Organisationen müssen als vollwertige Akteure im globalen Governance System anerkannt werden, nicht nur als Lobbyisten.“

    Das soll dann so aussehen, dass die Konzerne die Entscheidungen treffen und die UN und die Regierungen diese Entscheidungen dann den Völkern verkaufen und sie nachträglich legitimieren:
    Koalitionen der Willigen und Fähigen sollten die Führungsrolle bei der Bewältigung ungelöster globaler Probleme übernehmen.
    “Der Ansatz des Forums besteht darin, das Davos-Modell in den Status einer neuen expliziten Form der globalen Governance zu erheben. ‘Multi-Stakeholder-Gruppen’, ‘Öffentlich-Private-Partnerschaften’ oder ‘Koalitionen der Willigen und Fähigen’, wie sie im Report Everybody’s Business genannt werden, sollten die Führungsrolle bei der Bewältigung ungelöster globaler Probleme übernehmen.
    Es ist nicht nötig, zu warten, bis das Interregierungssystem allgemeinen Konsens erreicht hat, um zu handeln. Das offizielle Interregierungssystem kann dem Multi-Stakeholder-Prozess de-facto-Anerkennung verschaffen und es kann, nachträglich, die Ergebnisse einer bestimmten Öffentlich-Privaten-Partnerschaft mit juristischer Legitimation ausstatten.”
    Warum das besser ist als das bisherige System, wird so begründet:
    “Identifizierte Probleme können schneller angegangen werden, ohne zögerliche Regierungen, altmodische, engstirnige Manager und abweichende Meinungen in der Zivilgesellschaft. Diejenigen, die die richtige Kombination von Partnern finden, gehen voran, solange die anderen Schlüsselinstitutionen der internationalen Governance nicht allzusehr aufbegehren.”

    Probleme können schneller angegangen werden, ohne zögerliche Regierungen und abweichende Meinungen in der Zivilgesellschaft.

    Die Rolle, die für die Vereinten Nationen bleiben soll, hat das Forum noch etwas genauer ausformuliert. Es sieht vier “essentielle neue Rollen” für die UN vor:
    “Sie können in verschiedenen Rollen als Spieler in Multi-Stakeholder-Koalitionen außerhalb des UN-Systems (also ohne irgendwleche demokratische Kontrolle und Aufsicht N.H.) teilnehmen.
    Sie können ihren Segen oder ihr Einverständnis zu globalen Öffentlich-Privaten-Partnerschaften und deren Ergebnissen geben.
    Sie können sich diejenigen globalen Angelegenheiten kümmern, die nicht von Multi-Stakeholder-Koalitionen oder den G20 angegangen werden.
    Und sie können ihre Türen für nichtstaatliche Akteure öffnen, insbeosondere besorgte multinationale Konzerne, damit diese der UN helfen, ihre eigenen Politiken zu entwickeln und um zu helfen, UN-Programme in Entwicklungsländern auszuführen. (…) Wenn man Manager Multinationaler Konzerne und ausgewählte Führer der Zivilgesellschaft in die formelle Führung globaler Institutionen aufnimmt, steigert das die Effektivität dieser globalen Organisationen und die Legitimität der Globalisierung.”
    Wenn man Manager Multinationaler Konzerne in die Führung globaler Institutionen aufnimmt, steigert das die Legitimität und Effektivität dieser Organisationen
    Wenn immer wieder “zivilgesellschaftliche Organisationen” neben den Konzernen genannt werden, dann soll das wohl den Eindruck erwecken, es gehe den Konzernen nicht ausschließlich darum, die eigene Macht zu mehren. Doch das täuscht, wie man schnell feststellt, wenn man sich dem Kapitel zuwendet, das die Rolle beschreibt, die das Forum diesen Organisationen zugedacht hat.
    Sie besteht zum einen darin, dass sie den Topmanagern der Multis Informationen aus ihrem Aktionsbereich zukommen lassen und zum anderen darin, einen Kanal für die Propaganda des internationalen Kapitals zu bieten:
    “Diese Führer der Zivilgesellschaft können wichtige Kanäle sein, um zu helfen, wichtige ideologische Botschaften von den internationalen Eliten an unterschiedlichste Gemeinschaften auf der ganzen Welt zu senden.”
    Das folgende Zitat macht deutlich, was die Vorteile der Zusammenarbeit mit der UN für die Konzerne sind und deutet gleichzeitig an, dass man langfristig mit einer gleichberechtigten Rolle nicht zufrieden ist, sondern die Führung übernehmen will:
    “Die Vorteile des Zusammeführens des informellen, marktbasierten Systems mit dem offiziellen, staatenzentrierten System wären, dass Multis nicht länger außerhalb der Tore wären, sondern als gleiche oder gar mehr als gleiche Partner in ein transformiertes UN-System eintreten würden.”
    Multis würden als gleiche oder gar mehr als gleiche Partner in ein transformiertes UN-System eintreten.
    Aber was sind die Vorteile für die Vereinten Nationen, aus ihrer Selbstentmachtung zugunsten der Konzerne? Da gibt es nicht viel. Es ist ja auch keine freiwillig gewählte Selbstentmachtung. Vielmehr werden die Vereinten Nationen von den reichen Industrienationen, allen voran den USA, finanziell immer knapper gehalten. Sie werden gedrängt, sich das fehlende Geld von den reichen Konzernen zu besorgen, die aus diesen reichen Industrieländern, allen voran den USA, gesteuert werden.
    Dieses Geld gibt es natürlich nicht umsonst, und so haben die Konzerne einen sehr langen Hebel, ihr Geld gegen Macht und direkte Beteiligung an der “global Governance”, aka Weltherrschaft oder Weltregierung einzutauschen.
    Ausführlich und kritisch analysiert haben diese Strategie, und die großen Fortschritte, die die Konzerne auf diesem Weg schon gemacht haben, Barbara Adams und Jens Martens in der 2015 veröffentlichten Studie “Fit for whose purpose? Private funding and corporate influence in the United Nations” und in der 2018 veröffentlichen Studie “The UN Foundation – A Foundation for the UN?”. Adams war unter anderem stellvertretende Koordinatorin der UN für die Beziehungen zu Nichtregierungsorganisationen und Leiterin Strategische Partnerschaften und Kommunikation des United Nations Development Fund for Women (UNIFEM).
    Weil kein Konzern gezwungen ist, mitzumachen, sondern das strikte Freiwilligkeitsprinzip gilt, enthalten die Vereinbarungen des Forums mit der UN nichts, was die Konzerne stören könnte. Beim Thema Finanzierung von Entwicklung und anderem wird zum Beispiel nie erwähnt, dass die Multis dazu übergehen sollten, Steuern zu zahlen, anstatt ihre Gewinne in karibische Steueroasen zu verschieben. Sie werden lediglich eingeladen, ein bisschen was von den nicht gezahlten Steuern zweckgebunden der UN zu überlassen, damit sie einige der Aufgaben erledigt, für die den künstlich knapp gehaltenen Entwicklungsländern das Geld fehlt.
    Die Vereinten Nationen haben eine Rolle – wenn auch eine, die nicht in der UN-Charta vorgesehen ist – in der Umgestaltung der globalen Governance im Sinne des Weltwirtschaftsforums.
    Weil die Unterwerfung der UN unter die Konzerne keine gute Presse hat (siehe obige Studien) und von vielen der weniger mächtigen Länder kritisch gesehen wird, ist kein Wunder, dass die UN einen Mantel des Schweigens über das Memorandum legt, das sie mit der Konzernlobby abgeschlossen hat.
    Auf der Website der UN findet man nichts zum Inhalt oder gar das Memrandum selbst. Nicht einmal die Unterzeichnungszeremonie mit den beteiligten Personen wird gezeigt. Lediglich ein Foto eines Füllhalters, der angeblich zur Unterzeichnung des Abkommens verwendet wurde, ist auf der Website zu finden. Für Informationen zum Inhalt muss man sich auf die Website des Weltwirtschaftsforums begeben. Dort wird den Mitgliedern der jüngste Erfolg stolz präsentiert.
    UN-Generalsekretär António Guterres verzichtete auch vorsorglich darauf, das Abkommen vorab den Mitgliedsländern zur Diskussion und Abstimmung zu stellen. Das wäre durchaus angezeigt gewesen, weil die immer engere Einbindung der Konzerne in die Arbeit und Entscheidungsfindung der UN der Charta der Vereinten Nationen zuwiderläuft. Zumindest sieht das Weltwirtschaftsforum das so. So heißt es im Readers’ Guide zur Studie “Everybody’s Business”:
    “Die Vereinten Nationen haben eine Rolle – wenn auch eine, die nicht in der UN-Charta vorgesehen ist – in der Umgestaltung der globalen Governance im Sinne des Weltwirtschaftsforums. Die richtige Balance zu finden, zwischen dem in der UN-Charta vorgesehenen staatenzentrierten Governance-System und einem firmenzentrierten, Multi-Stakeholder-Governance-System wird, in den Augen des Weltwirtschaftsforums, beide Systeme effektiver machen.”

    Hinweis: Zuerst hat Harris Gleckman auf Open Democracy über das jüngste Memorandum zwischen UN und Weltwirtschaftsforum geschrieben:
    How the United Nationas is quietly being turned into a public-private partnership.

    Mehr Texte von mir zu den Allmachtsallüren und Umtrieben des Weltwirtschaftsforums:
    Wie die Konzerne die Vereinten Nationen unter ihre Kontrolle brachten. (Jan 2019)

    Wozu sich Deutschland mit dem UN-Migrationsabkommen wirklich verpflichtet und was das Weltwirtschaftsforum damit zu tun hat (Juli 2018)
    Das Weltwirtschaftsforum lässt eine totalitäre Horrorvision wahr werden. (Feb 2018)

    Quelle: https://www.epochtimes.de/meinung/ga...-a2938003.html
    https://www.epochtimes.de/politik/we...-a2938212.html

    Liebe Grüße
    Geändert von AreWe? (10.07.2019 um 07:38 Uhr)
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  7. #37
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    Genfer Konvention für Umweltschutz bei kriegerischen Konflikten wird gefordert

    UN = United Nonsens

    Und wieso wird nicht erstmal Glyphosat aus dem Verkehr gezogen???

    Die Vereinten Nationen arbeiten Prinzipien für den Umweltschutz bei bewaffneten Konflikten aus, Wissenschaftler fordern, dass militärische Konflikte nicht mehr die Umwelt demolieren dürfen
    Kriegen fallen nicht nur Menschen zu Opfer, sondern es werden auch Ökosysteme vernichtet oder anhaltend beschädigt, Tiere und Pflanzen ausgelöscht, das Wasser vergiftet. Siehe zum Beispiel "Living under a black sky. Conflict pollution and environmental health concerns in Iraq" von Pax for Peace. 22 internationale Wissenschaftler - ein Deutscher ist nicht dabei! - haben nun in einem offenen Brief mit dem Titel: "Stop military conflicts from trashing environment", der in der Zeitschrift Nature veröffentlicht wurde, die Vereinten Nationen aufgefordert, durch eine Fünfte Genfer Konvention zur Aufrechterhaltung des Umweltschutzes in kriegerischen Konflikten zu sorgen.

    2013 hatte bereits die Kommission für Internationales Recht der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossen, das Thema "Umweltschutz bei bewaffneten Konflikten" in ihr Programm aufzunehmen. Es gibt zwar bereits mit der 1978 in Kraft getretenen ENMOD-Konvention (Convention on the Prohibition of Military or Any Other Hostile Use of Environmental Modification Techniques) ein Umweltkriegsübereinkommen.


    weiter hier: https://www.heise.de/tp/features/Gen...t-4479595.html
    LG
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  8. #38
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    Welttag gegen Menschenhandel: Fast 25 Millionen Menschen in Zwangsarbeit weltweit (Video)

    RT ist auch nicht mehr das, was es mal war!

    Am 30. Juli wird der "Welttag gegen Menschenhandel" begangen. Menschenrechtsorganisationen betonen, wie wichtig globale Aktionen für die Betroffenen sind. Die UNO warnt, dass fast jedes Land noch immer von moderner Sklaverei betroffen ist.

    Auch heute noch gehen Tausende Männer, Frauen und Kinder Menschenhändlern ins Netz.



    Quelle: https://deutsch.rt.com/international...beit-weltweit/
    Hier nun die komplette Liste der Sklaverei!

    https://www.laenderdaten.de/wirtscha...bstaetige.aspx

    Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein.

    Johann Wolfgang von Goethe

    LG
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  9. #39
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    Vorwurf der Selbstbereicherung: UN-Mitarbeiter im Jemen sollen Spendengelder veruntreut haben

    Medizinische Spenden, Gelder und Treibstoff versinken im Sumpf des Jemen-Krieges. Hieran sollen auch mehr als ein Dutzend Mitarbeiter der Vereinten Nationen schuld sein. Sie verbündeten sich mit beiden Kriegsparteien, um sich an den Spenden selbst zu bereichern.

    weiter hier: https://deutsch.rt.com/international...nten-nationen/
    ... und weiteres zur UN: https://www.nachdenkseiten.de/?p=53998

    Liebe Grüße
    Geändert von AreWe? (In den letzten 2 Wochen um 16:47 Uhr)
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  10. #40
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    UN-Menschenrechtskommissarin: US-Sanktionen bedrohen Gesundheit von Venezolanern

    Was soll die Sorge? Wo bleibt eine knallharte Ansage an die USA das alles zu unterlassen?

    Die UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet hat sich am Donnerstag besorgt über die neuen US-Sanktionen gegen Venezuela ausgesprochen, vor allem wegen ihrer Auswirkung auf die Gesundheit und Nahrung der Venezolaner.

    weiter hier: https://de.sputniknews.com/politik/2...nen-venezuela/
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