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Thema: Terrorzellen in Deutschland

  1. #1
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    Terrorzellen in Deutschland

    nun, ich hab ja die vermutung schon mal in chat angesprochen. nun isses doch schwarz auf weiss.
    Zitat Zitat von dradio.de - interview
    19.12.2011 · 12:35 Uhr
    Spitzel dürfen keine Spitzel bespitzeln
    Nazi-Mordserie: SPD-Innenpolitiker kritisiert Dienste
    Michael Hartmann im Gespräch mit Martin Zagatta

    Trotz aller Pannen bei der Verfolgung der Thüringer Neonazizelle - eine Abschaffung des Verfassungsschutzes kommt für Michael Hartmann nicht infrage. Dem Verfassungsschutz verdanke man wertvolle Erkenntnisse aus der Neonaziszene.

    Martin Zagatta: Geld vom Verfassungsschutz für die Zwickauer Terrorzelle. Bei dieser Schlagzeile handelt es sich keineswegs um eine Falschmeldung. Mit einer Zahlung von 2000 Mark wollte das Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz seinerzeit offenbar an das untergetauchte Trio herankommen und die drei sogar mit neuen Pässen versorgen. Verbunden sind wir jetzt mit Michael Hartmann, dem innenpolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Guten Tag, Herr Hartmann.

    Michael Hartmann: Guten Tag, hallo.

    Zagatta: Herr Hartmann, reiben Sie sich jetzt auch verwundert die Augen, oder traut man dem Verfassungsschutz mittlerweile alles zu?

    Hartmann: Na ja, also dass der Verfassungsschutz oftmals mit Methoden operieren muss, die vielleicht nicht so ganz stubenrein sind, das weiß man. Allerdings reden wir hier ja über einen Fall in Thüringen, der 13 Jahre zurückliegt und der für mich noch nicht ganz aufgeklärt ist. Ich habe nur das Wissen, das jetzt allgemein übermittelt ist. Allerdings muss man natürlich Fragen stellen, die in Richtung Verfassungsschutz gehen. Ich stelle aber auch Fragen, die in Richtung Polizei gehen: Wie konnte zum Beispiel das Trio unter den Augen der Polizei abtauchen? Und ich stelle auch Fragen, die in Richtung Staatsanwaltschaft gehen, denn wieso hat man dieses Trio sehr wohl beobachtet, nicht als terroristische Vereinigung eingestuft.

    Zagatta: Kritiker meinen ja, der Verfassungsschutz richte mehr Schaden an, als dass er nutze. Ist das so falsch?

    Hartmann: Also ich teile dieses Urteil nicht. Der Verfassungsschutz leistet in wichtigen Bereichen wertvolle Arbeit, immer geheim und dann auch mit den Methoden, die innerhalb unserer Verfassung und der Gesetze möglich sind. Es ist dem Verfassungsschutz auch viel Positives zu verdanken in der Vergangenheit. Allerdings sage ich schon, was wir da jeden Tag tröpfchenweise an Fakten erhalten, schlägt dem Fass den Boden aus. Zu einer generellen Verurteilung bin ich allerdings nicht bereit, weil ich auch weiß, dass da viel Sinnvolles geleistet wird.

    Zagatta: Also eine Abschaffung des Verfassungsschutzes kommt für Sie nicht in Frage?

    Hartmann: Nein! Das ist jetzt die populärste Forderung, die sie natürlich ganz schnell aufstellen können und vielleicht sich auch den schnellen Applaus holen. Wissen Sie, wir haben viele, viele Erkenntnisse des Verfassungsschutzes über Jahre bekommen - aus dem rechtsextremistischen Spektrum, aber auch im Bereich islamistischer Extremismus und Terrorismus -, die geholfen haben, Straftaten in Deutschland zu vereiteln. Das sollte nicht vergessen werden, so sehr die Kritik berechtigt ist.

    Zagatta: Sie haben angesprochen, dass man auch die Arbeit der Polizei in Zweifel ziehen dürfte, der Staatsanwaltschaft. Jetzt ist auch herausgekommen nicht nur diese Geldzahlung, sondern auch, dass die Fahnder gegeneinander gearbeitet haben. Der Thüringer Verfassungsschutz soll einen V-Mann darüber informiert haben, dass der von der Polizei überwacht wird. Sind das nicht insgesamt haarsträubende Zustände?

    Hartmann: Wenn das alles so zutrifft, ja, unbedingt. Und schauen Sie, eine Forderung von uns ist es ja nicht erst seit gestern oder heute, eine bessere Zusammenarbeit fest zu verankern. Das heißt, die Behörden müssen das, was sie an Erkenntnissen haben, auch zuverlässiger, gesicherter und institutionalisierter untereinander austauschen. Es darf auch nicht mehr so sein, dass die Spitzel die Spitzel bespitzeln und keiner weiß was davon. All das hat es leider gegeben.

    Zagatta: Die Grünen meinen ja, dass man jetzt nicht mehr auf parlamentarische Kontrollgremien setzen kann, das bringe uns nicht weiter, dass man jetzt ganz schnell Untersuchungsausschüsse einsetzen müsse. Ziehen Sie da mit?

    Hartmann: Also ich bin dafür, dass wir vollständig und rücksichtslos aufklären. Das heißt, nicht nach der politischen Farbenlehre orientiert darf ein Instrument der Aufklärung gewählt werden, sondern jene Instrumente, die helfen, tatsächlich diesen großen Skandal, diese großen Versäumnisse, 13 Jahre und weniger zurückliegend, aufzuarbeiten. Das ist für mich die wichtigste Feststellung. Und dann sage ich: Alle Instrumente, die dazu geeignet sind, müssen tatsächlich auch gezogen werden. Das kann ein Sonderermittler sein, das können weiterhin selbstverständlich die Gremien wie Parlamentarisches Kontrollgremium und Ähnliches mehr sein, das kann ein Untersuchungsausschuss sein und es kann eine Bund-Länder-Kommission sein. Da sollten wir nichts übereilen. Vielleicht muss man sogar verschiedene Aufklärungsgremien nebeneinander parallel arbeiten haben, damit die bestmögliche Aufklärung erreicht wird.

    Zagatta: Wieso dauert das so lange, darüber zu entscheiden? Seit sechs Wochen wissen wir ja jetzt, dass diese Mordserie bekannt geworden ist. Warum gibt es da immer noch keine Entscheidung?

    Hartmann: Es gibt noch keine Entscheidung über Sondergremien, aber es gibt mit hohem Druck arbeitende Gremien. Ich bin selbst Mitglied des Innenausschusses und des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Deutschen Bundestages. Wir haben ständig Sondersitzungen, wir verlangen ständig Auskünfte und erhalten die auch. Aber um zu sehen, ob es tatsächlich notwendig ist, weitere Instrumente zu ziehen, ist es, glaube ich, ganz gut, dass wir dort erstmal die notwendige Aufklärungsarbeit vollbringen, um zu sehen, jetzt sind wir an Grenzen erreicht, die nur mithilfe anderer Gremien oder anderer Personen - der Sonderermittler spielt ja auch eine Rolle - erreicht werden.

    Zagatta: Sie haben das eben herausgestrichen: Sie sind der zuständige Fachmann der SPD. Jetzt sind sechs Wochen vergangen, seit die Mordserie bekannt geworden ist. Können Sie sich denn mittlerweile mit den Informationen, mit den vielen Informationen, die Sie da wahrscheinlich bekommen haben, zusammenreimen, wie es dazu gekommen ist, dass diese Gruppe so unbehelligt morden konnte?

    Hartmann: Nein, so ganz klar ist mir das immer noch nicht, um ganz ehrlich zu sein. Ich sehe aber drei Ansatzpunkte. Erstens: Wir hatten und haben ein gesellschaftliches Klima gehabt in Teilen der Bundesrepublik, wo man vielleicht nicht gerade blind war auf dem rechten Auge, aber doch schon ein bisschen geschielt hat, weil man sich viel zu sehr an dieses hässliche Alltagsphänomen gewöhnt hat. Das ist der eine Punkt. Der zweite Punkt: Wir haben organisatorische Defizite, die Zusammenarbeit zwischen den Behörden auf Landesebene und zwischen Bundes- und Landesebene war bisher nicht gut genug. Und drittens: Wir haben nicht ausreichend gesetzgeberische Möglichkeiten, da müssen wir auch was ändern. Ich glaube, wir brauchen eine Verbunddatei, um das Stichwort hier zu nennen.

    Zagatta: Und Sie fühlen sich bisher in diesen sechs Wochen Arbeit ausreichend informiert?

    Hartmann: Ich habe nicht den Eindruck, zumindest, was die Bundesbehörden anbelangt - und das ist meine originäre Zuständigkeit -, dass da jemand mauert und sich verweigert, sondern ganz im Gegenteil. Es wird sehr offen berichtet und wissen Sie, für mich war es geradezu erlösend, so paradox das im ersten Moment klingen mag, als Heinz Fromm als Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz sagte, das ist eine Niederlage der Sicherheitsbehörden. Denn erst, indem ich das zugestehe, habe ich auch den ersten Schritt gemacht, um gründlichst aufzuarbeiten. Ich sehe keine Haltung, die mauert und verweigert, aber ich sehe bei diesem Gewirr an Fakten, bei der Kompliziertheit der Lage und bei vielem Ungeklärten auch noch eine Menge an Bedarf. Ich sage Ihnen, bis wir das endgültig aufgeklärt haben, werden egal welches Gremium wir wählen nicht Wochen und Monate, sondern unter Umständen sogar Jahre vergehen.

    Zagatta: Michael Hartmann, der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Herr Hartmann, vielen Dank für das Gespräch.

    Hartmann: Sehr gerne!

    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1631993/
    um apollo 11 auf den mond zu bekommen, war eine rechnerleistung von DREI commodore 64 notwendig...
    um heute einen ticket zu lösen, ist EIN pentium-prozessor nicht ausreichend.


  2. #2
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    Re: Terrorzellen in Deutschland



    Sehr sehenswert. Ich würde auch wissen wollen wer der Mörder meines vaters war... Zweifler sind so ungemütlich.

    Kulturzeit extra, 30 März 2012 um 22:45 Uhr: "Buback"

    In diesem Beitrag wird deutlich, mit welchen Mitteln die staatlichen Seiten versuchen, Herr der Geschichte zu bleiben. Der Kontrast zwischen den Aussagen verschiedener Stellen staatlicherseits und den ermittelten Abläufen von Seiten der Nebenklage andererseits werden hier deutlich. Es geht offensichtlich schon lange nicht mehr darum Verena Becker zu verurteilen, so mein Eindruck. Vielmehr scheint es um die Offenlegung der Verstrickung der Verantwortlichen zu gehen. Für das Schweigen der Zeugen scheint es einen Grund zu geben, auf der einen wie auf der anderen Seite. Was ist wohl der Grund?
    Jeder möge sich nach dem Studium der Verhandlung und nach diesem Filmbeitrag ein eigenes Bild machen.

    Ein Dokumentarfilm von Katja und Clemens Riha. Michael Buback, Sohn des 1977 von der RAF ermordeten Generalbundesanwalts Siegfried Buback, will wissen, wer seinen Vater erschossen hat. Im Becker-Prozess tritt er als Nebenkläger auf. Die Autoren Katja und Clemens Riha haben ihn 18 Monate lang begleitet.

  3. #3
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    KenFM im Gespräch mit Jürgen Elsässer über: "Operation NSU"



    Die Mordserie der NSU ist die größte seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland - und im Laufe ihrer Aufklärung kommen immer größere Pannen ans Tageslicht. Die Aktenvernichtung beim Verfassungsschutz ist dabei die bekannteste. Die Verfassungsschützer der einzelnen Länder sind tief in die Affäre verstrickt, über das gesamte Ausmaß lässt sich bisher nur spekulieren.

    Allein beim Betrachten der gemeinhin bekannten Fakten wirkt die offizielle Version eines autaken Trios - Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe - ungaubwürdig. Wer sich näher mit dem Fall beschäftigt, zum Beispiel durch Lektüre des COMPACT-Spezials "Operation Nationalsozialistischer Untergrund", kann eine andere Dimension erkennen. Die Mithilfe durch V-Leute des Staates muss eher als gestaltendes Mitwirken bezeichnet werden, und hinter den "Pannen" lässt sich Kalkül erkennen. Der letzte bekanntgewordene Fall, in dem Terror von Geheimdiensten organisiert wurde, liegt nur wenige Jahrzehnte zurück - die NATO-Geheimarmeen. Nur, dass diese sich vor allem von der NSU unterscheiden, da Terror im Namen der Linken, der Kommunisten betrieben wurde. Von Daniele Ganser, Autor des Standard-Werks zu den NATO-Geheimarmeen, findet sich ebenfalls ein Beitrag im COMPACT-Spezial.

    Ken Jebsen im Gespräch mit Jürgen Elsässer, Chefredakteur des Nachrichtenmagazins COMPACT, über das NSU-Spezial, mit einem groben Überblick über die im Heft festgehaltenen neuesten Erkenntnisse, Fakten, Ungereimtheiten und plausiblen Theorien. Das Heft kann ab sofort online unter http://www.compact-magazin.com bestellt werden und ist ab dem 22.3. am Kiosk erhältlich.

    Zudem finden am 16.3. im Marriott Hotel Leipzig und am 21.3. im Viethaus Berlin Veranstaltungen zum Thema mit Besprechung des Hefts statt, bei denen dieses ebenfalls erhältlich sein wird. Der Berliner Veranstaltung wird auch Ken Jebsen auf dem Podium teilhaben.
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  4. #4
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    AW: Terrorzellen in Deutschland

    Kommt es zum Krieg des IS in Deutschland?

    von: http://info.kopp-verlag.de/hintergru...49FE5B5B24B7FD

    Neun ehemalige Generalstabs- und Truppenoffiziere haben Kopp Online ein Diskussionspapier zur Verfügung gestellt, das es in sich hat. Sie fragten sich bei einem Treffen in München: Wird sich der Islam langsam, schleichend ausbreiten, ohne kriegerische Handlungen, oder aber durch militärische Angriffe des IS? Der Grund, warum die Offiziere jetzt damit an die Öffentlichkeit gehen: Es soll ein Weckruf sein!



    Sieben der neun Teilnehmer der Diskussionsrunde befürchten keinen langsamen, schleichenden Prozess der Islamisierung in Deutschland, sondern einen inneren Krieg gegen den IS, also die schnelle Islamisierung Deutschlands durch einen Krieg mit dem IS.

    1. Die Ausgangslage Deutschlands im März 2016

    Anders als zu Zeiten des Kalten Krieges gegen die damalige Bedrohung, ist unklar, ob die Bundeswehr (BW) heute Aufträge und Planungen zur Abwehr gegen IS-Angriffe im Inneren hat. Angesichts der sehr unübersichtlichen Sicherheitslage im Inneren Deutschlands wegen der gegenwärtigen Migration wäre eine Vorbereitung der BW im Hinblick auf eine mögliche Bedrohung durch den IS dringend erforderlich.

    Aber wegen der Rechtslage – Verbot des Einsatzes der BW im Inneren – ist es eher unwahrscheinlich, dass es dazu offizielle Papiere gibt. Diesen Mangel erkennend, wurde von der Diskussionsgruppe in eigener Initiative eine Beurteilung der Situation Deutschlands bezüglich einer Bedrohung durch den IS erarbeitet.

    Dieses erscheint notwendig. Und zwar wegen der möglichen Gefahr, dass unter den vielen wehrfähigen jungen Männern, die unkontrolliert und unregistriert nach Deutschland kommen, erhebliche Anteile ausgebildeter Kämpfer sein könnten, die vom IS gezielt nach Europa/Deutschland als Schläfer geschickt werden, um zu gegebener Zeit für die Errichtung eines Kalifats zu kämpfen.

    Diese Notwendigkeit ergibt sich aber auch aus den jüngsten Warnungen des schwedischen Armeechefs Anders Brännström und des schweizerischen Armeechefs André Blattmann. Beide sagen schon in naher Zukunft einen Krieg im Inneren gegen eingedrungene IS-Kämpfer vorher. Bedenklich ist ferner die neueste Information von Europol, wonach der IS in Bosnien in Terrorlagern für Großanschläge in Europa trainiert.

    Die Regierungen Deutschlands werden vom Souverän (Bundestag) darauf vereidigt, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. Jede Regierung hat daher bezüglich der Landesverteidigung die Pflicht, durch das Vorhalten geeigneter und ausreichender Kräfte (Bundeswehr, Polizei, Zoll und Geheimdienste) sicherzustellen, dass nach Maßgabe der Gesetze nach außen die Grenzen vor Eindringlingen geschützt und durch die Dienste im Inneren frühzeitig terroristische Aktivitäten oder Vorbereitungen von Bürgerkriegen aufgeklärt werden.

    2. Deutschland im Zentrum Europas – ein Problem

    Deutschland hat über 3000 Kilometer Landesgrenzen zu befreundeten Nachbarn, die nicht durch Befestigungsanlagen wie Zäunen oder Mauern gesichert sind. Grenzsicherungen waren innerhalb der EU bisher nicht erforderlich. Indem nun EU-Nachbarstaaten Grenzzäune zur Abweisung von Migranten errichten und deren Einreise verweigern, ist eine Kanalisierung der Migrantenströme in jene Länder entstanden, die keine Grenzsicherung haben.

    Deutschland war daher vorübergehend Durchgangsland für Migranten, die zunächst nach Skandinavien strebten. Seitdem die Skandinavier und fast alle anderen Nachbarländer Deutschlands die Grenzen schlossen, hat sich in Deutschland ein Kessel gebildet.

    Problematisch dabei ist die Einschätzung maßgebender Politiker (meist ohne technische Bildung), dass es nicht möglich sei, derart lange Grenzzäune zu errichten, obwohl es in der Geschichte viele Beispiele der Realisierung langer Grenzsicherungsanlagen gab (Limes, Chinesische Mauer, DDR-Grenze). Aber auch in der Gegenwart (Mexiko/USA, Palästina/Israel, Marokko/Spanien und unsere östlichen Nachbarn). Allerdings erscheint es zurzeit sogar auszureichen, ganz eindeutig international zu erklären, dass keine Migranten aufgenommen werden, so wie es Polen macht und bisher ohne Zäune auskommt.

    3. Gefahr für Deutschland durch den IS ?

    Es ist nicht auszuschließen, dass sich unter den Hunderttausenden junger Flüchtlinge im wehrfähigen Alter Kämpfer des IS befinden. Diese latente Gefahr wird auch von den zuständigen Ämtern und vom Innenminister betont, zumal ja Verbindungen zum Pariser Attentat nach Deutschland nachgewiesen wurden. Auch neuere Aufklärungsergebnisse der Dienste lassen das wahrscheinlich erscheinen.

    Die Bewaffnung dieser Kräfte mit den für einen Bürgerkrieg geeigneten leichten Waffen stellt im Zeitalter der Globalisierung durch moderne Logistik kein unüberwindbares Hindernis dar. Sofern ein Krieg von langer Hand geplant und vorbereitet wurde, kann davon ausgegangen werden, dass es schon seit längerer Zeit entsprechende Depots (z.B. in Industriegebieten mit großen Lagerhallen) gibt.

    Die Tatsache, dass Migranten unregistriert untertauchten (und damit auffälligerweise auf das Willkommensgeld verzichten), wie auch zum Beispiel jene Hunderte, die auf offener Strecke einen IC-Zug mit Notbremse anhielten und verschwanden, könnte ein Indiz dafür sein, dass der Gegner seine im Ausland militärisch ausgebildeten Kräfte über die offenen deutschen Grenzen, als flüchtende Zivilisten getarnt, einsickern lässt.

    Das BAMF gab am 26.02.2016 eine Schätzung heraus, wonach sich etwa 145 000 Personen unregistriert in der Bundesrepublik aufhalten. Diese Kräfte sind offenbar bestens über ihre Handys vernetzt und können daher flächendeckend geführt werden und im Gegenzug die Führung durch das Absetzen von Meldungen informieren, wie es erkennbar bei der Zusammenrottung in Köln zu Silvester der Fall war.

    Zu gegebener Zeit könnten die IS-Kämpfer per Handy den Befehl zum Sammeln, Aufnehmen von Waffen und Kampfmitteln und schließlich zum Angriff erhalten. Das Ziel von IS dürfte zunächst das Einrichten räumlich begrenzter Kalifate, später dann das Kalifat Deutschland sein.

    4. Wie der IS vorgehen könnte

    Die Führer des IS haben naturgemäß ein großes Interesse daran, die Kräfte der Bundeswehr vor Beginn der Kampfhandlungen möglichst zu schwächen und aufzusplittern. Ohne hier der Denkweise sogenannter Verschwörungstheoretiker zuzustimmen, ist es allerdings schon erstaunlich, dass gerade in letzter Zeit die Zahl der internationalen Einsätze, erzwungen durch die jeweilige Lage vor Ort (Afghanistan, Kosovo, Horn von Afrika, Mittelmeer, Irak, Somalia, Sudan, Liberia und Mali sowie der BW-Einsatz in den Flüchtlingslagern), deutlich zugenommen hat und damit erheblich Kräfte gebunden werden.

    Ein denkbares Szenario: Am Markttag einer Kleinstadt fahren zur besten Handelszeit plötzlich mitten in das Marktgeschehen hinein Pick-up-Autos mit schwarz vermummten IS-Kämpfern. Diese springen ab, greifen sich die nächstbesten Passanten und köpfen sie auf der Stelle (so wie es täglich in Afrika geschieht). Gleichzeitig wird mit den Sturmgewehren in die Luft und auch in die Menge geschossen. Anrückende Polizei wird durch die IS-Kämpfer sofort niedergemacht.

    Dann steigt der IS-Anführer mit seinem Dolmetscher auf das Dach eines Autos und ruft mit Megafon das Kalifat der XXX-Stadt aus und lässt sofort Flyer in deutscher Sprache über die Pflichten der Bürger im Kalifat und nach der Scharia verteilen und droht, dass jeder Verstoß gegen die Anordnungen des Kalifats mit sofortiger Köpfung geahndet wird.

    Solche Überfälle können vielleicht einige Male niedergeschlagen werden. Je mehr sich aber Ähnliches wiederholt und sich das Köpfen von Unbeteiligten herumspricht, desto eher besteht die Gefahr, dass jeder Widerstand erstirbt.

    5. Die Situation Deutschlands bei einem IS-Angriff im Innern

    Die Lage Deutschlands stellt sich, bezüglich des Einsickerns gefährlicher Kräfte, vor allem deshalb kritisch dar, weil man nicht bereit ist, die erfolgreichen Migrationsregeln anderer Länder zu übernehmen. Nachdem nun auch Österreich, Schweden, Dänemark und Belgien von dem bisherigen Kurs abrückten und die Grenzen undurchlässiger machten, stehen Deutschland, die Niederlande und Luxemburg weitgehend isoliert da.

    Dass es möglich ist, den unerwünschten Zuzug von Migranten zu verhindern, zeigte am deutlichsten Australien. Bis Mitte 2013 kamen auch dort jährlich etwa 40 000 Migranten per Boot an (Boat People), wobei etwa 1000 pro Jahr ertranken. Dann änderte der neue Premierminister Tony Abbott die Regeln und ab September 2013 kam kein Boot mehr nach Australien, aber es gab auch keine Ertrunkenen mehr.

    Der nun amtierende Premierminister Malcolm Turnbull erklärte, dass er die Einwanderungspolitik seines Vorgängers nicht ändern wird. Er sagte: »Die australische Einwanderungspolitik ist bezüglich der Illegalen grausam, aber sie ist sehr wirkungsvoll und nach internationalem Recht auch zulässig.« Das erfolgreiche Prinzip: International glaubwürdig machen, dass niemand ohne Antrag bei einer australischen Botschaft die Chance hat, jemals nach Australien zu kommen. Keinerlei Ausnahmen, selbst in den schwersten Härtefällen nicht.

    Die australische Marine schafft es, trotz 23 000 Kilometern Küstenlänge die Migration über See wirksam zu verhindern. Den meisten Europäern dürfte nicht bekannt sein, dass in der Torres-Straße nur wenige Kilometer Wasser Australien von Indonesien trennen. Für Flüchtlinge viel leichter zu überwinden als das Mittelmeer.

    Betrachtet man unter diesem Aspekt die gegenwärtige Lage Deutschlands in einem Worst-case-Szenario, dann ist nicht auszuschließen, dass IS-Kräfte bereits die erste Phase des Kampfes erfolgreich abgeschlossen haben, indem es ihnen gelang, ohne Widerstand einzudringen und sich flächenhaft zu verteilen. In der nächsten Phase ist zu erwarten, dass sie ihre Verbindungen und Führungsstrukturen sowie die Logistik optimieren und dann beginnen, anzugreifen, um exterritoriale Kleinstädte oder Stadtviertel zu bilden und als De-facto-Kalifate zu konsolidieren.

    6. Wie gefährlich sind die Kämpfer des IS?

    Sofern es sich bei den Migranten um bereits erfahrene IS-Kämpfer aus Nordafrika handelt, die durch Teilnahme an Grausamkeiten abgestumpft sind und keine Skrupel haben, Kriegsverbrechen zu begehen, dürften sie den deutschen/europäischen Soldaten bezüglich Kampfeswillen und Brutalität deutlich überlegen sein. Wenn die IS-Kämpfer auch noch fanatische Anhänger des fundamentalistischen Islam sind (wovon man ausgehen kann), stellen sie, hinsichtlich der Risikobereitschaft, Märtyrer zu werden, eine große Gefahr dar.

    7. Was hat Deutschland dem entgegenzusetzen?

    Vor diesem Hintergrund ist die Kampfkraft der BW und ggf. der Länderpolizei kritisch zu bewerten. Bei der BW sind von den 170 000 Soldaten günstigstenfalls 50 000 gefechtsbereit. Viele von ihnen sind jedoch in Auslandseinsätzen gebunden und können nicht schnell herangeführt werden. Ungünstig ist vor allem die klassische Kriegsregel: Der Angreifer bestimmt Zeit und Raum des Angriffs und hat das Überraschungsmoment auf seiner Seite. Das bedeutet, dass bei einem IS-Angriff die BW lange brauchen wird, um bei entfernten Gefechtsräumen reagieren zu können. Die BW dürfte oft erst vor Ort sein, wenn die Stadt XXX bereits in der Hand des IS-Kalifats ist und die Zufahrten vom IS überwacht werden.

    In Fall eines derartigen Kampfes im Landesinneren könnte sich die Überlegenheit der BW/NATO-Luftstreitkräfte kaum auswirken, weil die ohnehin vorhandene und von den IS-Kräften sicher auch stets erzwungene Verzahnung mit der Zivilbevölkerung die Bekämpfung aus der Luft mit Bomben und Raketen ausschließt, um üble Kollateralschäden zu vermeiden. Das Gleiche gilt in etwas geringerem Umfang auch für schwere Waffen wie z.B. Panzerhaubitze 2000 usw.

    Die meisten Soldaten der BW sind, bis auf erfahrene Afghanistan-Veteranen, nicht auf schwere Kampfhandlungen eingestellt. Und es ist zu vermuten, dass mit den ersten Bildern von abgeschlagenen Köpfen deutscher Bürger und Soldaten die Kampfmoral absinken und Desertationen sich häufen werden.

    Gezielte Gefechtshandlungen des IS gegen militärische Einrichtungen dürften ferner dazu führen, dass die BW Kräfte zunächst mit der Eigensicherung auslasten muss. Besonders kritisch ist dieses an all jenen Standorten, wo Migrantenunterkünfte innerhalb von Kasernen liegen, sogar in unmittelbarer Nähe von Waffen- und Munitionslagern.

    8. Handlungsalternativen für Deutschland

    Handlungsalternative A:

    Die aufgezeigte Bedrohung nicht ernst nehmen. Den Zustrom weiterer Migranten zulassen, Schwerpunkt auf Förderung und Integration legen. Keine entscheidenden Maßnahmen zur Verstärkung und lagebedingten Umgliederung der BW unternehmen und hoffen, dass alles friedlich bleibt.

    Handlungsalternative B:

    Die Bedrohung ernst nehmen. Den Zustrom weiterer Migranten durch weltweite Proklamation »Deutschland nimmt nicht mehr auf« energisch unterbinden (Grenzen schließen). Schnellstmögliche Rückführung aller Migranten, die nicht nachweislich Kriegsflüchtlinge aus Syrien sind (unter besonderer Berücksichtigung der großen Zahl angeblicher syrischer Migranten mit gefälschten Papieren). Diesen Personenkreis bis zur Abschiebung in Lagern überwacht unterbringen. Umfangreiche Ausweisungslogistik (Flugzeuge, Busse, Bahn, Schiff organisieren), und jenen Ländern, die nicht bereit sind, ihre Bürger wieder aufzunehmen, in abgestuften Schritten die Entwicklungshilfe streichen. (Kosten für die Rückführungslogistik dürfen dabei keine Rolle spielen, weil die hier vorgeschlagenen Maßnahmen alle deutlich günstiger sein werden als die zeitlich unbegrenzte Aufnahme von Millionen Sozialhilfeempfängern.)

    Vorübergehende Anordnung, dass alle Bürger aufgrund dieser kritischen Lage einen Personalausweis mitführen müssen. Wer ohne diesen angetroffen wird, riskiert, zum Nachweis seiner Identität vorübergehend festgenommen zu werden (im Rahmen der gesetzlichen Fristen) und ggf. in einem Abschiebungslager zu landen.

    Unverzügliche Verstärkung der BW, der Polizei, des Zolls sowie Umgliederung der Kräfte (ggf. Abziehen aus dem Ausland – Landesverteidigung hat Vorrang) und Ausbildung zur Verteidigung im Inneren. Präventive Maßnahmen gegen die sich abzeichnende Bildung rechtsfreier Territorien bzw. zunehmender offensiver Rechtsverstöße im Land. Änderung des Grundgesetzes bezüglich des Einsatzes der BW im Inneren, wie es Herr Schäuble (CDU) seit Langem fordert.

    Einrichtung von Waffendepots mit Handwaffen, an denen Reservisten seinerzeit ausgebildet wurden (Gewehr G3, MG 3, MPi, Uzi usw.) Öffnen der Depots durch die Polizei bei örtlichem Angriff von IS-Kräften (siehe Szenario oben) und Ausgabe der Waffen und Munition an registrierte Reservisten. Hier müsste der Reservistenverband der Bundeswehr stark eingebunden werden.

    Da es zurzeit in Deutschland offenbar keine politische Führung gibt, die sich für die Handlungsalternative B entscheiden würde, bleibt den Deutschen nur die Hoffnung aus Alternative A. Wenn diese jedoch fehlschlägt, bleibt nur noch »Finis Germaniae«.
    In der EU kann man nicht voll bewaffnet herumspazieren!
    So etwas würde nur gehen, wenn es Inszeniert ist und von oben gestützt wird!

    Terroranschläge und Unruhen,
    siehe Frankreich Ausnahmezustand!
    ...
    diese würden uns genug zusetzten und
    sind eher anzunehmen!

    LG

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    AW: Terrorzellen in Deutschland

    »Asylanten sind eine Waffe« – Berliner US-Botschafter springt KOPP Verlag bei


    Vor wenigen Monaten hat die SPD in einem offenen Brief dagegen protestiert, dass ein Autor des KOPP Verlages den nicht enden wollenden Asyl-Tsunami aus Nahost und Nordafrika als modernes Mittel der militärischen Kriegführung darstellte. Der Verleger Jochen Kopp wurde aufgefordert, sich von dem Bericht zu distanzieren. Jetzt hat allerdings auch der frühere Berliner US-Botschafter Dan Coats den Flüchtlingsstrom als militärische Waffe bezeichnet.



    Daniel Ray »Dan« Coats ist ein amerikanischer Jurist, Diplomat und Politiker der Republikanischen Partei. Er war von 2001 bis 2005 US-Botschafter in Deutschland. Heute ist er Senator und vertritt den US-Bundesstaat Indiana im Senat.

    Vor wenigen Tagen besuchte Coats nach längerer Zeit Deutschland und äußerte sich auch über die Flüchtlingswelle. Der frühere Berliner US-Botschafter Coats sagte: »Es macht mir große Sorge, wie Migration als Waffe eingesetzt wird, um Europa und den Westen zu schwächen«.

    Ähnlich äußerte sich unlängst auch der israelische Verteidigungsminister Mosche Jaalon, der sagte: »Ich bin mir nicht sicher, ob bei der Vertreibung von Sunniten nicht die Absicht dahinter steckt, ein Problem in Europa zu verursachen«. Man nenne so etwas hybride Kriegsführung.

    Die Londoner Tageszeitung Daily Mail nannte den Flüchtlingsstrom nach Europa jetzt eine »Massenvernichtungswaffe«, ähnlich äußerte sich der Spiegel Flüchtlinge als Waffe«). Und auch die Süddeutsche Zeitung spricht im März 2016 inzwischen ganz offen darüber, dass Migration als Waffe benutzt wird.

    Als der Autor Gerhard Wisnewski vor vielen Monaten schon im Rottenburger KOPP Verlag über die Migrationswaffe berichtete, da schäumte die SPD. Die Veröffentlichung zeige beispielhaft, »wie unter dem Deckmantel ›Hintergründe‹ krude Theorien dargeboten werden, um Interessierte ›aufzuklären‹, wie sehr die Flüchtlinge unser Land in die Knie zwingen«, berichtete der Schwarzwälder Bote.

    Autor Wisnewski verwende dabei eine Sprache, die unterstelle, dass man sich im Kriegszustand befinde. Flüchtlinge würden undifferenziert als Waffe bezeichnet. Die SPD klagt an: »Bei solchen Ausführungen sträuben sich uns die Haare. Sie zeigen eine Respektlosigkeit, eine kaum verhohlene Verachtung dieser Menschen und ihren Schicksalen gegenüber«.

    Für die SPD müssen die aktuellen Ausführungen des früheren US-Botschafters und anderer wie ein Schlag ins Gesicht sein. Immerhin hat jetzt zusätzlich auch noch der einflussreiche republikanische US-Senator John McCain gesagt, der Asylantenstrom nach Europa werde »als Waffe eingesetzt, um die transatlantischen Beziehungen und das europäische Projekt zu untergraben«.

    Vielleicht sollten die SPD-Politiker einmal das aufschlussreiche Buch einer Harvard-Professorin zur Migrationswaffe lesen. Und dann wäre es vielleicht auch einmal an der Zeit, die engen Beziehungen der SPD zur Asylindustrie aufzuzeigen und sich endlich davon zu lösen. Die SPD hat jetzt jedenfalls einiges aufzuarbeiten.
    weiter:http://info.kopp-verlag.de/hintergru...erlag-bei.html

    ...und auch wer sie bewaffnet könnte er sagen!

    LG

  6. #6
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    Terror: Umbau zum Polizeistaat geht weiter

    Der Staat??? Damit sind doch unsere "Elite"-Politiker gemeint!!!

    Um das mal klar zu machen: Schutzhülle, Schutzweste, Schutzbrille, Schutzzaun, Schutzhaut, usw.
    Das sind eigentlich alles Sachen für wann??? Vorher!!!
    Und für "vorher" haben wir den BND!

    Diese ominöse Nationalgarde würde aber maximal "während" und/oder "später" eingesetzt werden.
    Oder brauchen wir einen zweiten BND?

    Deutschland ist im Zentrum des internationalen Terrors angekommen. Kaum ein Tag vergeht noch, wo nicht ein machetenschwingender Terrorist die Bürger in Angst und Schrecken versetzt. Polizei und Einsatzkräfte heuern bereits Autofahrer an um die Situation unter Kontrolle zu bekommen. Ohne die Bundeswehr im Innern ist man nicht mehr in der Lage die Sicherheit der Nation zu gewährleisten. So zumindest argumentiert die Politik.


    Mit Sicherheit steigt die Unsicherheit, Hysterie und Panik bei den Menschen immer mehr an. Es scheint die Schlagzahl nimmt zu und auf einmal ist man auch direkt in Deutschland betroffen, nicht nur andere Länder.
    An dieser Stelle muss man der Politik und den Medien ganz klar einen Vorwurf machen, Ausschreitungen und Gewalttaten im Bereich von Asylbürgern sind schließlich kein Novum. Wie sollte es auch bei den unterschiedlichen Kulturen, Hemmschwellen und der schieren Masse an Personen. Im Gegensatz zu früher, wird es aber nun lautstark thematisiert.
    Der Amoklauf des Jungen, hatte ganz sicher keinen terroristischen Hintergrund und ist nur einer von mehreren über die Jahre. Wie schon andere Jugendliche vor ihm, war auch er in psychiatrischer Behandlung und wurde vermutlich auch mit entsprechenden Medikamenten ruhig gestellt. Nicht erst heute wird über die Nebenwirkungen gewisser Präparate diskutiert, die jede Empathie völlig unterdrücken.
    Jemand der mit einer Machete oder einer Axt Amok läuft ist einfach durchgebrannt, auch wenn natürlich sofort der terroristische Hintergrund auf die Titelseiten gehievt wird.
    Der IS bekennt sich im Augenblick scheinbar gerne zu jedem Amoklauf, bei dem ein entsprechender Hintergrund plausibel klingt. Ein echter Angriff dürfte allerdings völlig anders ablaufen. Konzentrierte Angriffe in mehreren Großstädten mit maximalem Schaden, das wäre plausibler als jemand der mit dem Dönermesser ausflippt.
    Damit soll nicht gesagt werden, dass nicht ernsthafte Probleme vorhanden sind. Allerdings ist das was bisher abläuft eher Panikmache in der Bevölkerung. Die Menschen schön durch die Angst in die Spur peitschen um jede Maßnahme zu akzeptieren.
    Es ist in meinen Augen unvermeidbar, dass es irgendwann zu einem Eklat zwischen fundamentalistischen Moslems und den „Ungläubigen“ kommen wird. An allen Ecken und Enden kippen die Beteiligten Unmengen an Brandbeschleuniger ins Feuer. Da schenkt sich niemand was und die Stimmung heizt sich mehr und mehr auf. Die Politik – unter Führung von Angela Merkel – hat mit der unkontrollierten Zuwanderung das Chaos perfekt in die Bahn gelenkt. So etwas würde es nirgendwo sonst auf der Welt geben, das ist mal sicher. Das Merkel dort einer Fehleinschätzung unterlag, halte ich für eine infame Lüge. Meiner Ansicht nach ist die Unsicherheit und das Chaos absolut kalkuliert und gewollt. Die Frau ist in keinem Fall dumm sondern einfach nur zielstrebig und bereit dafür alles nötige über die Klinge springen zu lassen.
    Kommen wir nun zurück, zur „innenpolitischen Lage“ in Deutschland. Dazu heißt es bei der Welt:
    Polizei-Unterstützung: Bund denkt über Reservisten-Armee nach
    Die USA haben die Nationalgarde, Frankreich den Reservedienst: In der Bundesregierung ist offenbar ein neues nationales Sicherheitskonzept im Gespräch. So soll der Staat besser "geschützt" werden.
    […]
    „Die bisherige Sicherheitsarchitektur funktioniert nicht mehr“, so der Sicherheitsexperte Oliver Bühler gegenüber der Zeitung. „Der Staat zieht sich immer mehr aus seinem Gewaltmonopol zurück.“ Die Aufgaben würden bisher privaten Sicherheitsfirmen in Gefängnissen oder „machtlosen Hilfspolizisten mit Mindestlohn“ überlassen, kritisiert Bühler.[1]
    Das Grundgesetz im Bezug auf das Militär im Innern ist bereits aufgeweicht worden, aber noch gibt es halt Hürden. Diese Misere würde die Politik gerne beseitigen. Noch vor den ganzen „islamistisch motivierten Anschlägen“ der letzten Tage war die Diskussion in vollem Gange. Sehen Sie sich beispielsweise diesen Artikel aus April 2016 an:
    Terrorabwehr: Regierung erwägt Einsatz der Bundeswehr im Inneren
    Auf der Webseite der Bundeswehr heißt es zu dem Thema:
    Einsatz im Inneren: Rechtliche Möglichkeiten und Grenzen
    Nur dann, wenn die demokratische Grundordnung beziehungsweise der Bestand der Bundesrepublik Deutschland unmittelbar gefährdet ist, darf die Bundeswehr zum Schutz ziviler Objekte (zum Beispiel Schulen, Bahnhöfe und Flughäfen) und zur Bekämpfung von sogenannten Aufständischen mit spezifisch militärischen Waffen eingesetzt werden.[2]
    Auch die Bataillone der RSUKr sind genau zu diesem Zweck aufgestellt worden und stellen damit bereits Truppen für den Einsatz im Innern.
    Das (Verfassungs)Organversagen wurde in 2012 beschlossen, wo Einsätze des Militärs bereits abgenickt wurden. Die Grundlage: Terrorbekämpfung. Was also soll dieser neue mediale und politische Shitstorm?
    In meinen Augen? Man will dem Vorbild der USA folgen und einen paramilitärischen Polizeistaat installieren. Es gibt genügend Polizisten und Grenzschützer in Deutschland, die der Aufgabe durchaus gewachsen sind. Alles andere ist nur Augenwischerei.

    Quelle: http://www.iknews.de/2016/07/26/terr...t-geht-weiter/
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  7. #7
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    Links-Partei: Nationalgarde in Deutschland ist „grober Unfug“

    Ergänzung zum vorigen Posting.

    Die Links-Partei hält nichts von einer Reservisten-Armee für den Kampf gegen den Terror in Deutschland. Der Abgeordnete Hunko sagt, wichtiger wäre ein Ende des Kriegs in Syrien als der zentralen Fluchtursache.

    Nach den Anschlägen von Ansbach und Würzburg und dem Amoklauf von München gibt es innerhalb der Bundesregierung Überlegungen für ein neues nationales Sicherheitskonzept. Zur Unterstützung der Polizei könnte etwa eine „Reservisten“-Truppe eingesetzt werden, berichtete die Bild-Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise. Dabei solle es sich um Freiwillige mit militärischer oder polizeilicher Ausbildung handeln. Als Vorbild könnten die Nationalgarde in den USA, der Reservedienst in Frankreich und die Reserve-Armee (Army Reserve) in Großbritannien dienen.
    Dazu sagte Andrej Hunko von der Links-Partei den Deutschen Wirtschafts Nachrichten:
    „Ich frage mich natürlich, was die Aufstellung einer Reservisten-Truppe bei den Anschlägen der vergangenen Wochen verhindert hätte – nämlich nichts. Das halte ich für groben Unfug. Es ist nicht möglich, Attentäter mit Reservisten-Truppen aufzuhalten. Wer ein Attentat verüben will, der macht das auch. Schauen sie nach München, wo das Sicherheitskonzept sehr gut gewesen ist. Doch auch dort konnte der Amoklauf nicht verhindert werden. Wir müssen über die Ursachen reden. In Ansbach und in München haben wir es mit traumatisierten und psychisch instabilen Tätern zu tun gehabt. In Frankreich findet eine Aufrüstung der inneren Sicherheit statt und gleichzeitig führt Frankreich Luftschläge in Syrien durch. Der Syrien-Krieg ist der Auslöser der Flüchtlingskrise und unter den Flüchtlingen befinden sich auch Personen, die traumatisiert sind. Der Sieg gegen ISIS muss gewonnen werden und anschließend muss eine Perspektive für die Menschen geschaffen werden. Ursachenbekämpfung ist wichtig. Schauen sie sich Norwegen nach dem Breivik-Vorfall an. Die Antwort der damaligen Regierung war ,mehr Offenheit und Demokratie“ und keine Aufrüstung der inneren Sicherheit.“

    Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...-grober-unfug/
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  8. #8
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    AW: Terrorzellen in Deutschland

    Terror: Kriegswaffen aus US-Liegenschaft bei Stuttgart gestohlen

    Wie mehrere ausländische Medien berichten, soll sich in einer US-Liegenschaft bei Böblingen, ein Waffendiebstahl unbekannten Ausmaßes ereignet haben. Darunter sollen sich mehrere halbautomatische Kleinkaliber, sowie vollautomatische Sturmgewehre befinden, die nun auf dem Schwarzmarkt gehandelt werden sollen. Über diesen Vorfall, der sich bereits vor wenigen Wochen ereignet hat, wurde bislang geschwiegen.
    Von Chris Saarländer von : https://www.contra-magazin.com/2016/...art-gestohlen/




    Den Waffendiebstahl hat die US-Polizei nun bestätigt, wie der internationale Medienauftritt von Russia Today berichtet. Chris Grau ein Mitglied der US-Polizei gab dabei an, dass unter diesem Waffendiebstahl mehrere Kriegswaffen entwendet wurden, die nun in falsche Hände geraten sein könnten. Über diesen Vorfall in der US-Liegenschaft in Böblingen bei Stuttgart wurde zunächst Stillschweigen vereinbart.

    Das US-Polizeikommando hat für sachdienliche Hinweise eine Belohnung von 10.000 US-Dollar ausgelobt. Allerdings wurde der Vorfall zunächst intern behandelt, bevor man die Deutschen Behörden in Kenntnis setzte. In der US-Liegenschaft in Böblingen sind unter anderem US-Eliteeinheiten wie die Green Berets untergebracht. Peinlich genug, dass es zu einem solchen Diebstahl gekommen ist. Oder steckt da Absicht dahinter? Auch im Nahen Osten konnten Terroristen immer wieder an schweres Gerät kommen, nachdem die US-Armee dort grob fahrlässig handelte.

    Droht nun die nächste Terrorwelle in Deutschland? Was die amerikanischen Liegenschaften betrifft, lässt sich zumindest eine örtliche Nähe zu den Tatorten der Terroristen feststellen: In Ansbach befindet sich eine US-Liegenschaft in der Nähe, unter anderem der Flugplatz Katterbach. Auch in Würzburg und München befinden sich ebenfalls US-Liegenschaften.
    Weitere Informationen finden Sie hier: usarmygermany.com
    ...grob fahrlässig??? ...das bei einer US-Spezialeinheit???
    ...bei 9/11 waren ja auch alle im Tiefschlaf!

    LG


  9. #9
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    AW: Terrorzellen in Deutschland

    ...Weis nicht...iss ja nur Kleinkram was da verschwunden ist ..... ich Vermute eher mal da will sich jemand seinen Sold aufbessern
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


  10. #10
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    AW: Terrorzellen in Deutschland

    Zitat Zitat von Stone Beitrag anzeigen
    ...Weis nicht...iss ja nur Kleinkram was da verschwunden ist ..... ich Vermute eher mal da will sich jemand seinen Sold aufbessern
    Damit könntest Du 100% Recht haben!

    Aber das ist gar nicht der Punkt!

    Es ist, wie die Medien damit umgehen und die Bevölkerung beeinflussen!!!

    LG
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