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Thema: Satire pur !

  1. #41
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Re: Satire pur !

    Dönerverkäufer zahlt 3333 Jahre Steuern zurück

    400.000 Euro Steuerschulden hat ein Dönerverkäufer aus Velbert binnen sechs Jahren angehäuft. Nun wurde er verurteilt, seine Schulden zu begleichen. Dafür hat er genügend Zeit – insgesamt 3333 Jahre.

    Ein langes Leben wünscht das Finanzamt Velbert sicherlich dem ehemaligen Dönerverkäufer Mustaffer C. Dieser muss nämlich nach einem Urteil des Wuppertaler Schöffengerichts unglaubliche 3333 Jahre lang seine angehäuften Steuerschulden begleichen – insgesamt 400.000 Euro. Diesen Betrag hat Mustaffer C. binnen sechs Jahren als Betreiber eines Dönerladens am Fiskus vorbeigeschleust. Sein Trick: Er stornierte täglich rund die Hälfte seiner tatsächlichen Einnahmen, drückte so seine Steuerschulden auf ein Minimum. Bis ihm die Steuerfahndung auf die Schliche kam. Nun wurde Mustaffer C. vor dem Wuppertaler Schöffengericht zu zwei Jahren Haft auf Bewährung und 500 Sozialstunden verurteilt. Außerdem muss er seine Steuerschulden begleichen. Da C. arbeitslos gemeldet ist und mittlerweile Hartz-IV bezieht, muss er monatlich lediglich zehn Euro abbezahlen. Macht in Summe 3333 Jahre, die er zur Begleichung seiner Schulden Zeit hat.

    Mustaffer C. hat das Urteil akzeptiert, legt keine Berufung ein.
    http://www.welt.de/regionales/duesse...n-zurueck.html


    LG Angeni
    Geändert von lamdacore (19.10.2012 um 09:59 Uhr)
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  2. #42
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    Re: Satire pur !

    hi angeni.

    dadurch, dass diese steuerhinterziehung im satire-thread stht, lache ich nur darüber....

    sollte das wirklich ein zeitungsbericht gewesen sein, dann ist es eine ENTE
    um apollo 11 auf den mond zu bekommen, war eine rechnerleistung von DREI commodore 64 notwendig...
    um heute einen ticket zu lösen, ist EIN pentium-prozessor nicht ausreichend.


  3. #43
    Super-Moderator Avatar von Stone
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    Re: Satire pur !

    Eine knusprige ?
    Was auch immer Du tust, handle klug und bedenke das Ende..........

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  4. #44
    Super-Moderator Avatar von Stone
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    Re: Satire pur !

    VatiLeaks – Heiliger Stuhl, Raketen und Moneten


    Hosianna: Immer mehr und brisantere Details aus dem Vatikan und dem privaten Umfeld des Papstes dringen ans Tageslicht. So auch, dass die aktuellen Weltenlenker gar nicht so weit und so heilig scheinen, wie man bislang annehmen mochte. Auch scheinen sich da einige Staatenlenker hervortun zu wollen, sie suchen abseits offizieller Kanäle nach göttlichen Sonderrechten und Privilegien, die den Normalsterblichen „ums Verrecken“ nicht zugänglich gemacht werden. Rechts im Bild haben wir so ein geleaktes Beweisstück und der geführte Dialog ist entlarvend. So ganz unter sich kann man schon mal ein wenig mauscheln, wenn Normalsterbliche allerdings mal so ganz privat am „Heiligen Stuhl“ riechen wollen, dann kann es schon recht teuer werden. Sie Süddeutsche hat da Preise von zirka 10.000 Euro pro Session ausmachen können, wie hier online berichtet. Eine genauere Analyse von Stiftung Warentest zum Preis- Leistungsverhältnis zwischen dem „Heiligen Stuhl“ und preiswerterem und überall erhältlichen „Holy Shit“ steht noch aus. Natürlich gibt es noch viele weitere kleine und große Geheimnisse von denen man sonst nirgends etwas erfährt, wir wissen es.

    Der Petersdom wird zur Weltbörse

    Offenes Geheimnis: In diversen Gesprächen mit anderen Staatenlenkern soll der Papst darauf aufmerksam gemacht haben, dass die letzte Tempelreinigung nun schon fast 2.000 Jahre her ist und nach seinen Erkenntnissen keine Wiederholungsgefahr mehr bestehe. Er verlasse sich hier ganz auf das Gesetz der Wahrscheinheiligkeit. Statt nur nutzlosen und wenig profitablen Singsang im Petersdom abzuhalten, böten sich die Räumlichkeiten, ob ihrer Monströsität und Erhabenheit an, die Börsen der Welt an dieser Stelle ehrfurchtsvoll zu vereinigen und warb für eine Weltbörse unter seinem Dach. In jedem Falle seien damit auch die beteiligten Akteuere dem Himmel auf Erden und dem wahren Herren der Welt, dem Mammon, viel näher als beispielsweise in New York, London oder Frankfurt. Auch die Fürbitte zum täglichen Börsenstart (im neuen Börsenstaat) und seinen Segen wolle er dazu täglich spenden, bezüglich der Honorierung gerne auch kursabhängig. Es soll auch die ein oder andere harsche Belehrung in dieser Sache an diverse Marktteilnehmer ergangen sein, wonach der Planet nur zugunsten seines Schöpfers verschochert werden dürfe (Stichwort Pfandrecht) und er nehme in diesem Falle ausschließlich die Interessen seines Aufsichtsrates wahr, die ihm am jüngsten Tag noch einmal eindringlich per Pontifax übermittelt worden seien.

    Bailout der Vatikanbank


    Weniger geheim: Besonders entzückt zeigte sich der Pontifex von der Spendenbereitschaft der europäischen Bevölkerung zugunsten der Banken. Dies sei ein ermutigendes und löbliches Zeichen, dass die Gläubiger Gläubigen auf dem rechten Weg seien. Diese Großherzigkeit der Menschen könne gar nicht hoch genug geschätzt werden, er werte dies als positives Zeichen des Himmels. Besonders angetan soll er von der Kollekte kollektiven Gestaltung dieser Spenden sein, dass diese planbar über die Steuern von den Regierungen eingesammelt würden. So angetan, dass er der EZB die Vatikanbank für einen vollständigen Bailout anempfohlen hat. Was man bislang alles im Namen Gottes versemmelt habe wäre der Korrektur und Buße durch den Menschen überaus zuträglich. Auch ein paar Hundertmillarden darüber hinaus, für den Guten Zweck und Lobpreisung des Allerwertesten, werde die Vatikanbank nicht ablehnen.
    Aufrüstungsverhandlungen des Vatikan

    NAHTOD … Vereinigte Vatikanische Schreikräfte


    Streng geheim: Der Vatikan sieht sich durch zunehmende Glaubenslosigkeit in die Ecke gedrängt. Der steigende Unmut des Pöbels, so wird unter vorgehaltener Hand geleakt, stelle eine zunehmende Bedrohung des Imperiums Kirchenstaates dar, der sich nun in seiner Existenz bedroht sieht. Um diesem heidnischen Terror zu begegnen müssen die „Vatikan Forces“ (eine Schweizer Eliteeinheit im Verbund mit dem NAHTOD) aufgerüstet werden und so soll der Paparatzinger schon diverse Rüstungsunternehmen angebetet haben, um zu brauchbaren Panzern, U-Booten, Tarnkappenbombern und anderen Hightech-Systemen der bösonderen Art zu kommen. Er hat dabei eine gute Ausgangsposition, denn bereits seine Vorgänger haben zeitig genug in solche zukunftsträchtigen Betriebe investiert und der Vatikan ist in vielen solcher Unternehmen als Aktionär hoch angesehen. Flankiert werden diese Maßnahmen durch Spendenmittel aus der Aktion: „Tod für die Welt“, um den Hungerleidern endgültig die Mäuler zu stopfen.

    Dem Vernehmen nach will er sich nicht auf die altbackene und inzwischen viel zu bekannte einseitige Strategie von „Blitz und Donner“ seines Dienstherren festlegen lassen. Diese Technik sei veraltet und würde den neuen Herausforderungen im Glaubenskampf nicht mehr gerecht. Abschreckung muss heute mehr zu bieten haben. Die Schlacht, nicht nur um die Schäfchen, sondern auch um die realen Werte dieser Welt könne man nur im Verbund mit den aufrechten Kriegern fürs „Gute“ gewinnen. Offenbar gibt es auch eine Art militärischen Beistandspakt zwischen dem Friedensnobelpreisträger Obama und dem vatikanischen Feldherrn, denn eine Vermessung des Vatikan ergab, dass die richtigen Brummer dort keine hinreichend lange Start- und Landebahnen vorfinden, sodass man die Friedensengel weltweit auf befreundeten Basen stationieren müsse.
    Quelle
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  5. #45
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    Re: Satire pur !

    Muaterl


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  6. #46
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    Schufa

    Ratgeber: So wirkt sich Ihr Verhalten bei Facebook & Co. auf Ihren SCHUFA-Score aus

    Die SCHUFA, Deutschlands größte Wirtschaftsauskunftei, plant, künftig auch bei Facebook und in anderen Internetquellen Daten zur Kreditwürdigkeit von Verbrauchern zu sammeln. Doch wie wirkt sich unser Verhalten in sozialen Netzwerken auf den SCHUFA-Basisscore (zwischen 1 und 100 Prozent) aus? Der Postillon veröffentlicht exklusiv die neuen geheimen Richtlinien der Auskunftei:

    Facebook

    Pinnwandnachricht "Kann mir irgendeiner von euch 5000 Euro leihen? Ich bin total pleite. Naja, solange die SCHUFA nix weiß.": Basisscore -30%
    Pinnwandnachricht "Will sich irgendwer von mir 5000 Euro leihen? Ich hab so den Arsch voll Geld, ich weiß gar nicht wohin damit.": Basisscore +30%
    Pinnwandnachricht "Hey! Ich bin bald reich, weil ich mein gesamtes Vermögen in Facebook-Aktien gesteckt habe!!!!11elf!1": Basisscore -99%


    Liegen nicht nur rum, sondern auch auf der Tasche: Babys

    Babyfoto posten: Basisscore -10% je Kind
    Yachtfoto posten: Basisscore +10% je Yacht

    Hobbys "Sparen", "Schulden bezahlen", "Bankguthaben im Plus führen": Basisscore je +5%
    Hobbys "Geld verschwenden", "Gläubiger abwehren", "Bankguthaben im Minus führen", "SCHUFA austricksen": Basisscore je -5%

    Glücksnuss öffnen: Basisscore -1% je Nuss
    Freund gebannt, der Glücksnüsse öffnet: Basisscore +1% je Freund

    Je hundert Freunde mit Basisscore unter 10%: Basisscore -5%
    Je hundert Freunde mit Basisscore über 90%: Basisscore +5%
    Mit Franjo Pooth befreundet sein: Basisscore -15%

    Der SCHUFA Holding AG auf Facebook folgen: Basisscore +20%
    Der SCHUFA Holding AG auf Facebook nicht folgen: Basisscore -20%

    Fake-Account unter dem Namen eines Erzfeindes einrichten und um Geld betteln, Babyfotos posten, Glücksnüsse öffnen etc.: Basisscore von Erzfeind bis zu -99%

    Google+

    Den Alibi-Account auch weiterhin nicht pflegen: Basisscore +/-0

    Xing

    Premium-Account bei Xing: Basisscore +5%
    Nicht bei Xing: Basisscore -5%

    Je Kontakt mit schleimigem Business-Fuzzi (=jeder Xing-Nutzer): Basisscore +1%

    Unter den früheren oder aktuellen Arbeitgebern befinden sich Quelle, Schlecker, Arcandor, Opel oder die FDP: Basisscore je -5%
    Aktueller Arbeitgeber SCHUFA: Basisscore +50%


    Wer SCHUFA-Kritik twittert, hat einen Vogel

    Twitter

    Tweet "Ich finde es unverschämt, dass die #schufa jetzt auch schon in sozialen Netzwerken herumschnüffelt": Basisscore -20%
    Tweet "Ich finde es grandios, dass die #schufa die Möglichkeiten ausschöpft, die soziale Netzwerke bieten. So wird der Score noch genauer ermittelt": Basisscore +20%

    Alle Netzwerke

    Diesen Artikel liken, retweeten, +1en etc.: Basisscore fällt auf 0; sämtliche Bankkonten werden eingefroren; binnen 24 Stunden bekommen Sie Besuch von Inkassomitarbeitern, die Ihnen beide Beine brechen und einen abgetrennten Pferdekopf in Ihr Bett legen.

    Quelle: http://www.der-postillon.com/2012/06...verhalten.html
    LG
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    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
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  7. #47
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    Re: Satire pur !

    In einem Wertsack versackte Wertbeutel hätten versackt werden müssen.
    Text: rene
    In Dienstanfängerkreisen kommen immer wieder Verwechslungen der Begriffe "Wertsack", "Wertbeutel", "Versackbeutel" und "Wertpaketsack" vor. Um diesem Übel abzuhelfen, ist das folgende Merkblatt dem § 49 der ADA vorzuheften: Der Wertsack ist ein Beutel, der auf Grund seiner besonderen Verwendung im Postbeförderungsdienst nicht Wertbeutel, sondern Wertsack genannt wird, weil sein Inhalt aus mehreren Wertbeuteln besteht, die in den Wertsack nicht verbeutelt, sondern versackt werden. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die zur Bezeichnung des Wertsackes verwendete Wertbeutelfahne auch bei einem Wertsack mit Wertbeutelfahne bezeichnet wird und nicht mit Wertsackfahne, Wertsackbeutelfahne oder Wertbeutelsackfahne. Sollte sich bei der Inhaltsfeststellung eines Wertsackes herausstellen, dass ein in einen Wertsack versackter Wertbeutel hätte versackt werden müssen, so ist die in Frage kommende Versackstelle unverzüglich zu benachrichtigen. Nach seiner Entleerung wird der Wertsack wieder zu einem Beutel, und er ist auch bei der Beutelzählung nicht als Sack, sonder als Beutel zu zählen. Bei einem im Ladezettel mit dem Vermerk "Wertsack" eingetragenen Beutel handelt es sich jedoch nicht um einen Wertsack, sondern um einen Wertpaketsack, weil ein Wertsack im Ladezettel nicht als solcher bezeichnet wird, sondern lediglich durch den Vermerk "versackt" darauf hingewiesen wird, dass es sich bei dem versackten Wertbeutel um einen Wertsack und nicht um einen ausdrücklich mit "Wertsack" bezeichneten Wertpaketsack handelt. Verwechslungen sind insofern im Übrigen ausgeschlossen, als jeder Postangehörige weiß, dass ein mit Wertsack bezeichneter Beutel kein Wertsack, sondern ein Wertpaketsack ist. (Aus einer amtlichen Verlautbarung der deutschen Post)
    http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/20605

    ...weil sein Inhalt aus mehreren Wertbeuteln besteht, die in den Wertsack nicht verbeutelt, sondern versackt werden.

    ist nun alles klar?

    lg mike
    Geändert von Susi (21.09.2012 um 17:21 Uhr)
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  8. #48
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    Re: Satire pur !

    ...ich geb auf
    Was auch immer Du tust, handle klug und bedenke das Ende..........

    Agieren...nicht Reagieren!

  9. #49
    Super-Moderator Avatar von Stone
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    Re: Satire pur !

    Die Finnen gar nicht von Sinnen, erwägen Euro-Austritt

    Upsala, wer kommt denn da: Ein „P“ zuviel und wir wären in Schweden gelandet. Aber heute müssen wir ausnahmsweise einmal über die negativen Folgen des „Finanz-Klimawandels“ berichten. Die zunehmende Hitze in Zentraleuropa führt vermehrt zu Funktionsstörungen in den Denkapparaten der hier beheimateten Politiker. Die monetäre Hitze erzeugt Wahnvorstellungen, wonach ganz Europa von einem schmelzenden Rettungsschirm beschützt werden soll. Es wird immer noch daran herum gestrickt und von Woche zu Woche modifiziert, ausgebessert, umgebaut und reorganisiert, verworfen und neu aufgesetzt. Bei jedem Versuch kostet es mehr und die „Nullen“ geben sich die Klinke in die Hand wenn sie zu den nächsten Beratungen ansetzen.

    In Finnland scheint man da – erheblich weiter nördlich gelegen – einen deutlich kühleren Kopf zu bewahren und das Denkvermögen noch größtenteils intakt zu sein. Und wie immer, bei richtig guten Meldungen, kommen diese ziemlich kleingedruckt daher, wie hier bei WELT-online, wo man von einer knüppelharten Haltung der Finanzministerin Jutta Urpilainen zu diesem höchst kontroversen Thema zu berichten weiß. Sucht man nach dem Grund für das „Kleindrucken“ solch überaus positiver Meldungen in unserem Lande, dann erkennt man sogleich unsere scheinbar gleichgeschaltete Presse, die vermutlich eine Verpflichtungserklärung abgegeben hat, wonach sie nichts Böses zum Euro schreiben wird, allenfalls ein wenig Kritik, um Ausgewogenheit vorzugaukeln.


    Finnland gehört zu den eingefleischten Euro-Befürwortern, was aber nichts daran ändert, dass sie sich nicht in allen Fällen einfach überrumpeln oder kaufen lassen. Käuflichkeit steht dort nicht so hoch im Kurs, denn sie gehören allenfalls zu den Zahlmeistern dieser Veranstaltung und haben deshalb gesteigertes Interesse an Solidität. Welchen Eingebungen unsere Kanzlerin fortwährend erliegt, entzieht sich unserer Kenntnis, wir bekommen nur die vernichtenden Folgen zu sehen. Ein Blick auf die rechts gezeigte Grafik zur Entwicklung der Staatsverschuldung kann helfen die Handlungsweise der Finnen zu verstehen. Während Deutschland sich schon für alle in die Bresche geworfen hat (Bundesbank und Target2 lassen grüßen, derzeit schon weit über 700 Mrd. €), konnte Finnland mehr oder minder die Null-Linie halten. Damit wäre es vorbei wenn sie den ESM in seiner jetzigen Form akzeptieren. In dem Fall dürften auch sie bluten, die Aspiranten dafür sind die vier zuerst dargestellten Nationen in der Legende der Grafik.
    Mögliche Folgen

    Sollte also Finnland bei seiner harten Haltung bleiben (wir drücken die Daumen) und die Haftungs-Vergemeinschaftung für den Euro weiterhin ablehnen, dann gibt es da nicht viele Optionen. Entweder kocht man den Finnen, wie schon bei der Griechenlandhilfe, ein Sondersüppchen, man versucht sie irgendwie von ihrem Verstand zu erlösen, oder aber die Finnen treten aus der €-Trällergruppe aus. Passiert letzteres, ist Polen offen. Nicht wegen der räumlichen Nähe zu diesem Staat, sondern im durchaus bekannten, übertragenem Sinne. Da würde anstelle der PIIGS dann eben ein solides Mitglied die Runde verlassen. Sollte Finnland den Auftakt machen, dann könnte auch der Endspurt zum Ausgang losbrechen.

    Viel intelligenter wäre es natürlich, Deutschland würde sich gleich zu forderst diesem Gang anschließen, dann hätten die verbleibenden Rest-€-Staaten noch eine Chance sich bei einem weiter abwertenden Euro zu erholen. Selbst dafür will man im Markt valide Anzeichen ausgemacht haben. Denn sogar die zweijährigen Anleihen Deutschlands haben es jetzt in den Negativzinsbereich geschafft, was gemeinhin als Fluchtbewegung gewertet wird und als Indiz dafür interpretiert, dass Deutschland sich vom Euro verabschieden wird. Darüber darf natürlich nicht laut gesprochen werden. Also müssen wir auf eben solche Orakel zurückgreifen.
    Dennoch keine Entwarnung

    Um aber auch dieser Illusion gleich wieder ein Ende zu setzen, muss man natürlich wissen, dass auch die Auflösung des Euro keineswegs das Ende der sogenannten Finanzkrise bedeutet, denn die gravierendere weltweite Geld-Systemkrise betrifft nun einmal alle Währungen die exponentiell wuchern. In diesem Falle dürfte die USA den schwarzen Peter gezogen haben, die darauf setzen, dass der Euro dank seiner Vergemeinschaftung den Auftakt zum Zusammenbruch macht. So könnte es am Ende den Dollar treffen, der dann zuerst seinen Geist aufgeben müsste, wenn die Gelddruckerei der FED nicht mehr zu überzeugen vermag. Wir stecken also immer noch mitten drin im „Geldwachstums-Krimi“, der Euro ist nur ein Aspekt dabei. Und letzteres weigern sich Politiker und Medien bis heute offen auszusprechen und damit vernebeln sie das ursächliche Problem.

    Bildnachweis: Commons | Autor: Spitzl | CC-BY-SA 3.0
    Quelle
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  10. #50
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    Eurorettung

    Morgen, morgen, nur nicht heute .......

    Europaweiter Jubel: Politiker beenden Krise durch effektive Maßnahme

    Gute Nachrichten! Die seit Jahren andauernde europäische Banken- und Wirtschaftskrise wurde heute durch eine effektive politische Maßnahme endlich beendet. In Brüssel gratulieren sich zur Stunde die Staatschefs der Eurozone gegenseitig zu der einfachen und brillanten Idee, mit der sie alle Probleme auf einen Schlag lösen konnten. Währenddessen feiert das Volk überall auf dem Kontinent.
    Das Ergebnis der erfolgreichen Krisenbewältigung kann sich sehen lassen: Griechenland, Irland und Portugal sind - wie auch alle anderen Euroländer - endlich wieder schuldenfrei, spanische und italienische Banken solventer als je zuvor. Auch die Hypo Real Estate wirft satte Gewinne ab. Es gibt keine Verlierer.
    Kein Wunder also, dass in den Hauptstädten Europas, in denen schon bald wieder Vollbeschäftigung herrschen wird, begeisterte Bürger die Namen ihrer Staatsoberhäupter und Finanzminister skandieren.
    Dabei sah lange Zeit alles danach aus, als wären die europäischen Politiker zu machtlos oder zu inkompetent, um funktionierende Rezepte gegen die Krise zu entwickeln. Zahllose Manöver wie Rettungsschirme, ESM, ESFS, Austeritätspolitik und Reformen der Finanzaufsicht scheiterten krachend, bevor endlich die effektive und gleichzeitig für alle verständliche Maßnahme gefunden und angewandt wurde, die jetzt das Ende der Krise eingeleitet hat.
    "Es war ja auch wirklich an der Zeit", sagte der Vorsitzende der Eurogruppe Jean-Claude Juncker dem Postillon. "Wir Politiker stünden als Totalversager da, wenn wir nach all den Jahren keine Lösung parat gehabt hätten. Dafür werden wir doch gewählt und bezahlt." Nun, so Juncker, könne man sich endlich wieder so dringlichen Themen wie etwa dem Umweltschutz, der Sicherung persönlicher Freiheiten, der Armutsbekämpfung oder der Bildung widmen.
    Auf die Frage, welche Maßnahme genau jetzt eigentlich die Krise beendet habe, antwortete Juncker: "Heute ist ein Tag um zu feiern. Wie wir das genau angestellt haben, erkläre ich Ihnen gerne morgen."

    Quelle: http://www.der-postillon.com/2012/07...k-beendet.html
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