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Thema: Natürlich Gesund

  1. #61
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Muttermilch verhindert bei Babys Entzündungen

    Das sollte eigentlich klar sein, seit es die Evolution gibt...

    Muttermilch verhindert bei Babys Entzündungen

    Stillen ist so gesund wie nahrhaft: In der Muttermilch finden sich wichtige Nähr- und Abwehrstoffe für alle noch ganz jungen Säugetiere. Allerdings weiß man bisher wenig darüber, wie die Muttermilch das Immunsystem von neugeborenen Menschen oder Mäusen unterstützt – liefert sie vielleicht einfach Abwehrmoleküle, die die Kleinen noch nicht selbst bilden? Yihong Wang vom University of Texas Southwestern Medical Center und ihre Kollegen zeigen nun, dass auch das Gegenteil der Fall ist: Das Team beschreibt, wie die Immunzellen in der Muttermilch übertriebene Entzündungsreaktionen der Babys dämpfen, bis sie gelernt haben, dies selbst zu besorgen.
    Bei ihren Experimenten haben die Forscher weibliche Mäuse untersucht, die ein Rezeptorprotein – VLDL – nicht bilden können. Von solchen Nagern gestillter Mäusenachwuchs entwickelt sich schlechter als üblich: Die jungen Mäuse wachsen langsamer und leiden zum Beispiel unter Anämie und Haarausfall. Als Ursache machten die Forscher eine pathologisch erhöhte Menge eines Immunfaktors im Blut der Jungtiere aus, des entzündungsfördernden "plättchenaktivierenden Faktors" (platelet-activating factor, PAT). Weitere Experimente deckten dann auf, wie die Mutation der Mutter mit dem schädlichen Überschuss von PAT im Jungmäuseblut zusammenhängt: Ohne die VLDL-Rezeptoren produzieren mütterliche Makrophagen in der Milch nicht länger das Enzym PAFAH, das im Nachwuchs PAT abbaut und im Zaum hält.
    Offenbar sind die jungen Mäuse auf den Makrophagenfaktor aus der Muttermilch dringend angewiesen, um ihre PAT-Menge zu regulieren. Die schädlichen Auswirkungen bleiben allerdings aus, wenn die mit der unzureichenden Muttermilch gestillten Mäuse zusätzlich mit PAFAH gefüttert wurden.
    Die Rolle des VLDL-Rezeptors im Immunsystem kannten Forscher bereits vorher: In Makrophagen kurbelt er die Expression des PAFAH-Gens über bestimmte Vermittlungsproteine an. Unbekannt war bisher aber seine Bedeutung als entzündungsdämpfender Faktor in der Muttermilch. Unklar ist zudem noch, ob der Rezeptor auch in der Milch menschlicher Mütter eine ähnlich entscheidende Rolle wie bei Mäusen spielt. Manches deutet aber darauf hin, dass VLDL im menschlichen Immunsystem wichtig ist: So weiß man etwa, dass Mutationen im VLDL-Gen mit Demenz, geistigen Entwicklungsverzögerungen und anderen Störungen einhergehen, die mit entzündlichen Erkrankungen des Nervensystems zusammenhängen.
    Quelle

    LG Angeni

  2. #62
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    Kolloidales Silber

    Kolloidales Silber

    Uwe Reinelt, Co Autor eines Buches über Kolloidales Silber,
    erklärt dessen heilende Wirkung und Anwendung.



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    LG Angeni

  3. #63
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    Arnika – Ein natürliches Schmerzmittel

    Arnika – Ein natürliches Schmerzmittel


    Arnika ist seit Jahrhunderten als natürliches Schmerzmittel bekannt. Homöopathisch angewendet schätzen selbst Schulmediziner die Wirkkraft dieser Heilpflanze gegen Schmerzen und Blutergüsse infolge von Verletzungen und Operationen. Fitness-Experten schwören auf Arnika bei Muskelzerrungen und Arthritis-Patienten finden eine verträgliche Alternative zu synthetischen Schmerzmitteln. Lernen Sie die Erste-Hilfe-Qualitäten von Arnika kennen und erfahren Sie, worauf Sie bei der Dosierung achten sollten.


    Arnika – Ein natürliches Schmerzmittel

    Arnika – Eine universale Heilpflanze

    Arnika (Arnica montana; auch Bergwohlverleih) mag auf den ersten Blick an Gänseblümchen erinnern. Vielmehr handelt es sich bei dem Gewächs mit dem klangvollen Namen und der hübschen gelben Blüte aber um eine der wohl nützlichsten Heilpflanzen aus den Bergregionen Europas, Sibiriens und Nordamerikas. Schon im frühen 16. Jahrhundert war die heilsame Wirkung von Arnika bekannt. Auch heute noch baut die alternative Medizin auf ihre Heilkräfte und setzt sie vor allem als homöopathisches Schmerzmittel ein.
    Im Gegensatz zu anderen pflanzlichen Präparaten, die oftmals nur ein bestimmtes Leiden beheben können, reicht das Anwendungsspektrum dieser Heilpflanze von Muskel-, Rücken- und Gelenkschmerzen, über Blutergüsse, Schwellungen und Hämorrhoiden bis zur nervlichen Beruhigung in emotionalen Stresssituationen, was Arnika zur idealen Besetzung im Ersten-Hilfe-Kasten macht.
    Arnika – Homöopathisches Erste-Hilfe-Mittel

    Für naturheilkundliche Zwecke werden die frischen oder getrockneten Blütenköpfe der Arnika verwendet. Als homöopathisches Mittel gibt es Arnika für die äusserliche und für die innerliche Anwendung. Äusserlich wird sie als Salbe, Creme, Gel, Öl oder Tinktur auf die Haut aufgetragen (d.h. topisch) und kann sowohl Muskelkater und Gelenkschmerzen lindern als auch Entzündungen, Blutergüsse und Schwellungen abklingen lassen und entsprechend zur Wundheilung beitragen. Selbst bei Verstauchungen, Knochenbrüchen und Quetschungen erweist sich Arnika als schmerzlindernde erste Hilfe. Bei allgemeinen, stärkeren Schmerzen haben Arnika-Kügelchen, die man unter der Zunge zergehen lässt, eine effektivere Wirkung. In dieser niedrigen Dosierung ist Arnika sowohl äusserlich als auch innerlich angewandt für Kinder, Erwachsene, Schwangere und ältere Menschen unbedenklich.
    Arnika – Blutergüsse effektiv behandeln

    Jeder kennt es: Eine Möbelkante stellt sich unserem Knie schmerzhaft in den Weg, die schwere Einkaufstasche fällt ausgerechnet auf den kleinen Zeh und in einem zu niedrigen Eingang stossen wir uns unweigerlich den Kopf. Spätestens am nächsten Tag hat sich aus dem Versehen eine fiese blaue und empfindliche Stelle entwickelt. Diese Blutergüsse sind das Resultat von zerstörten Blutgefässen, die infolge der Verletzung aufbrechen und in das umgebende Gewebe eindringen.
    Zwar ist der Körper darum bemüht, die verletzte Stelle schnellstmöglich zu heilen, was sich gewöhnlich innerhalb von zwei bis drei Wochen an einem blauen oder rötlich-violetten bis gelben und grünen Farbenrausch der Genesung absehen lässt, bis die entwichenen roten Blutkörperchen verstoffwechselt sind. Manchmal gestaltet sich die Heilung jedoch komplizierter, nämlich wenn der Körper die betroffene Region gegenüber neuen Zellen abgrenzt. In diesem Fall kommt es durch die Blutkonzentration im verletzten Gewebe zu Schwellungen. Liegen zudem Calcium-Ablagerungen vor, kann sich das Gewebe verhärten (Myositis ossificans).
    Die natürlichen Wirkstoffe der Arnika beschleunigen die Heilung oder lassen Blutergüsse erst gar nicht entstehen, denn homöopathisch angewendet stoppt Arnika den Blutstrom umgehend. Während die Flavonoide der Arnika die Durchlässigkeit der Blutgefässe stoppen, unterstützen die Polysaccharide die Helferzellen bei ihren "Aufräumarbeiten" im Gewebe.
    Arnika – Arthritis-Beschwerden lindern

    Viele Patienten mit entzündlichen Gelenkerkrankungen wie Arthritis interessieren sich für alternative Therapien, um sich nicht von synthetischen Schmerzmitteln abhängig zu machen, die langfristig die Organe belasten. Studien zufolge ist Arnika-Gel, das direkt auf die betroffenen Körperregionen aufgetragen wird, ein vielversprechendes entzündungshemmendes Naturheilmittel gegen Gelenkschmerzen und Steifheit.
    Veröffentlichungen des Fachmagazins Arthritis Today der amerikanischen Arthritis-Stiftung zufolge soll Arnika Entzündungen reduzieren, Schmerzen lindern und das Immunsystem stärken. Auch Forschungen an der University of Maryland kamen zu dem Ergebnis, dass homöopathisch dosierte Arnika entzündungsbedingte, rheumatische Schmerzen behandeln kann, wie sie für diverse Formen von Arthritis typisch sind.
    Für die entzündungshemmenden Eigenschaften von Arnika wird hauptsächlich der Bestandteil Thymol verantwortlich gemacht, ein Wirkstoff aus der Gruppe der ätherischen Öle. Studien mit Probanden, die unter arthritischen Beschwerden in den Händen und in den Knien litten, bestätigten die positive Wirkung von Arnika-Extrakt. Im Laufe der drei- bis sechswöchigen Therapien mit Arnika-Gel liessen nicht nur die Schmerzen erheblich nach, auch die Beweglichkeit der Gelenke verbesserte sich.
    Die Effektivität von Arnika wurde mit Ibuprofen-Gel gleichgesetzt, einem synthetischen Schmerzmittel, welches Arthritis-Patienten üblicherweise verschrieben wird, das auf längere Sicht allerdings den Magen-Darm-Trakt, das Nervensystem und das Herz-Kreislauf-System schädigen kann. Zwar sind keine Wechselwirkungen zwischen Arnika und konventionellen Arthritis-Medikamenten bekannt, dennoch raten Wissenschafter hinsichtlich einer langfristigen Anwendung von Arnika-Gel zur Vorsicht.
    Arnika – Nur zur kurzfristigen Behandlung

    Obgleich die Fachleute des medizinischen Zentrums der University of Maryland die Vorteile von Arnika gegenüber chemischen Schmerzmitteln hervorheben, warnen sie zugleich vor einer dauerhaften Verwendung von Arnika-Gel. Langfristig könne auch dieses natürliche Therapeutikum Nebenwirkungen wie Hautirritationen, Ekzeme, Blasenbildung oder allergische Reaktionen hervorrufen. Um Infektionen zu vermeiden, sollten Arnika-Präparate ausserdem keinesfalls auf offene Wunden aufgetragen werden.
    Auch vor dem Verzehr der Arnika-Pflanze selbst wird dringend abgeraten, da die Wirkstoffe in ihrer natürlich vorliegenden Form viel zu konzentriert wären und zu ernsthaften Komplikationen führen können (z.B. Herzklopfen, Lähmung, Fehlgeburt). Verwenden Sie deshalb ausschliesslich die homöopathischen Produkte und lassen Sie sich hinsichtlich der richtigen Dosierung von Kompressen, Packungen und Bädern bestenfalls von einem fachkundigen Homöopathen beraten.
    Quellen:








    Liebe Grüsse
    Angeni

  4. #64
    Erfahrener Benutzer Avatar von neobras
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    Maracuja (Passiflora edulis und div. Passiflora spec.)

    Es gibt rund 20 altweltliche, 350 neuweltliche Arten in der Gattung. Der Name wurde von katholischen Missionaren in Südamerika geprägt, welche die morphologischen Merkmale allesamt der Passion Jesu zuordneten.

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    Der Haupteil der Produktion geht in die Herstellung von Maracuja-Saft. Das intensive tropisch anmutende Aroma wird für viele Mixgetränkt, Cocktails und auch zur Geschmacksverbesserung von anderen Obstsäften geschätzt und so werden die meisten von euch diese Frucht kennen.

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    Hier in ihrer Heimat dagegen gilt sie als "die Beruhgungs- und Schlaftablette". Wer einmal den frischgemachten Saft getrunken hat, natürlich aus der reifen Frucht wird seine Wirkung nie vergessen.
    Ich liebe den Geschmack der Maracuja, daher passiert das mir regelmäßig das ich morgens 1-2 Gläser trinke, dann überfällt mich die Müdigkeit und ich bin zu nichts mehr fähig außer zum weiter schlafen.

    Die essbaren Früchte von Passiflora edulis werden zum Rohverzehr und zur Saftgewinnung genutzt und auch nach Europa exportiert. Die Früchte von f. flavicarpa sind dabei etwas weniger aromatisch als diejenigen von f. edulis und wegen ihres höheren Säuregehaltes besser für die Saftherstellung geeignet. Die Früchte von f. edulis sind hingegen die in mitteleuropäischen Supermärkten am häufigsten angebotenen "Passionsfrüchte". Verwendung findet die Frucht auch in verschiedenen Dessert- bzw. Eiszubereitungen.

    Der Saft der Passionsfrüchte enthält Zucker (Saccharose, Glucose, Fructose) und organische Säuren (vorherrschend Zitronensäure und Äpfelsäure). Der Vitamin C-Gehalt beträgt im Mittel etwa 30 bis 50 mg/100 ml, ferner ist Niacin und Riboflavin in nennenswerter Menge vorhanden. Unter den vorhandenen Carotinoiden dominiert beta-Carotin. Für den aromatischen Geschmack ist insbesondere eine Reihe flüchtiger Ester verantwortlich (u.a. Ethylacetat, Ethylbutanoat, Hexylbutanoat, Hexylhexanoat oder Ethylhexanoat).
    Aus den Samen von Passiflora edulis wird ein Öl gewonnen, das unter anderem in kosmetischen Produkten (Sonnenschutz, Massageöle) Anwendung findet. Hauptsächliche Inhaltsstoffe sind Linolsäure, Ölsäure und Palmitinsäure.
    Neben anderen Passifloraceen werden in Südamerika auch die Blätter von Passiflora edulis als harntreibendes Mittel, bei Entzündungen oder Beruhigungsmittel bei Asthma verwendet. In Passionsblumen-Präparaten zu Beruhigungszwecken oder als schlafförderndes Mittel enthaltene Flavonoide wurden auch in Blättern von Passiflora edulis nachgewiesen (gängige erhältliche Präparate basieren allerdings auf Passiflora incarnata).
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    Arzneipflanze des Jahres 2011: Die Passionsblume


    • Sicher haben Sie schon einmal Passionsblumen bei uns in einem Garten oder Park gesehen. Das auffallendste Merkmal dieser aus tropischen Regenwäldern Mittel- und Südamerikas stammenden Kletterpflanze sind die schönen und spektakulär geformten weiß-violetten Blüten, denen ein angenehmes Aroma entströmt. Der lateinische Gattungsname Passiflora wurde von Missionaren im neu entdeckten Kontinent Amerika geprägt und leitet sich vom lateinischen passio (Leiden) und flos (Blume) ab. Danach stellen in der Blüte die drei Narben die Nägel dar, der Fadenkranz die Dornenkrone, der gestielte Fruchtknoten den Kelch, die fünf Staubblätter die Wundmale, die Laubblätter die Lanze, die Ranken die Geißeln und die weiße Farbe die Unschuld des Erlösers.Erster Bericht über Verwendung der PassionsblumeDie Mönche und Ärzte, die mit den spanischen Eroberern nach Amerika kamen, beobachteten, wie die Indianer Pflanzen verwendeten. Der Arzt Francisco Hernández (1517-1587) hinterließ von seiner Amerikareise umfangreiche Notizen. Mit Kommentaren versehen, wurden sie erst 1649 unter dem Titel: „Schatz der Arzneimittel aus Neuspanien“ (Rerum medicarum novae Hispaniae thesaurus) als Buch herausgegeben.Über die Passionsblume schreibt Hernández, dass sie gegen Schlaflosigkeit helfe, schmerzstillend wirke, den Appetit anrege und die Harnausscheidung fördere. Außerdem beschrieb er sie als hervorragendes Mittel gegen Gifte und gegen Melancholie.In Europa dauerte es noch bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts, bis die Wirkungen der Passionsblume wissenschaftlich untersucht wurden.


    • Flavonoide: bis ca. 2,5 %, C-Glykoside von Luteolin und Apigenin (z. B. Isovitexin).
      Weitere Inhaltsstoffe: ätherisches Öl (sehr geringe Mengen), cyanogene Glykoside, Cumarine (Vorkommen nicht gesichert). Wissenschaftlich belegt: Nervöse Unruhezustände.Welche Inhaltstoffe dafür verantwortlich sind, ist bislang nicht geklärt. Vermutlich geht die Hauptwirkung auf die Flavonoide zurück.Als einer der Wirkmechanismen wird eine Beeinflussung des GABA-Stoffwechsels diskutiert. Über den Wirkungseintritt wird von einigen Stunden bis Tagen berichtet. Kaum gebräuchlich. Zwei Gramm fein geschnittenes Kraut werden mit kochendem Wasser übergossen und nach 5 – 10 Minuten durch ein Teesieb gegeben. Empfohlen werden 2 – 3 Tassen Tee tagsüber oder vor dem Schlafengehen 1 – 2 Tassen. Tee. 1 Teelöffel Droge = etwa 2 g. Die Droge oder aus ihr hergestellte Extrakte sind Bestandteil von Fertigarzneimitteln aus der Gruppe der Sedativa, speziell zur Tagesberuhigung. Grundsätzlich sollten bzw. können Zubereitungen aus dem Passionsblumenkraut längerfristig eingenommen werden um eine optimale Wirkung zu erzielen. Keine bekanntDie Passionsblume pharmazeutisch betrachtetLateinische Bezeichnung: Passiflora incarnata L.Synonyme: Passion Flower, Maypop (engl.), Herbe de passiflore (franz.).Stammpflanze: Passiflora incarnata L. (Passifloraceae - Passionsblumengewächse)Verwendeter Pflanzenteil: Blüten- oder Früchte-tragende oberirdische Teile (Passiflorae herba).Offizinell: Passiflorae herba: mind. 1,5 % Flavonoide.Inhaltsstoffe: Anwendungsgebiete: Extrakte aus der Passionsblume (Passiflora incarnata) werden bei nervöser Unruhe, leichten Einschlafstörungen und nervös bedingten Magen-Darm-Beschwerden angewendet. Um den beruhigenden Effekt zu verstärken, geschieht das oft in Kombination mit anderen pflanzlichen Mitteln, etwa mit Baldrian.Untersuchungen haben zudem ergeben, dass Passionsblumenextrakt eine gute angstlösende Wirkung besitzt, zugleich treten keine muskelentspannenden Effekte auf. Das macht die Passionsblume zu einem Beruhigungsmittel, das sich besonders tagsüber gut einsetzen lässt. Teebereitung: Phytopharmaka: Unerwünschte Wirkungen: Auch die Maracuja ist eine PassionsblumeDie Früchte der über 500 Passiflora-Arten sind botanisch gesehen Beeren. Auch die Maracuja (Passiflora edulis, edulis bedeutet „essbar“) ist eine Passionsblume, die sich allerdings nicht zur Beruhigung eignet. Maracuja-Früchte sind eiförmig, haben eine feste Haut und enthalten innen einen oft bitter bis süßlich oder auch extrem sauer schmeckenden Saft (mit einem Vitamin C Gehalt von etwa 30 bis 50 mg/100 ml) und vielen essbaren Kernen. Die Passionsblume "Passiflora incarnata" ist zur Arzneipflanze des Jahres 2011 gewählt worden.

    quellen:
    http://www.josefapotheke.at/aktuell/40
    http://de.wikipedia.org/wiki/Passiflora_edulis
    http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog...e/tag/maracuja
    .
    Geändert von neobras (26.08.2012 um 17:59 Uhr)

  5. #65
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    Jenipapo-Baum (Genipa americana)

    Die reifen, bräunlichen, etwa apfelgroßen und runzeligen Früchte sind essbar. Sie werden roh gegessen oder zu Kompott, Marmelade oder Getränken verarbeitet.

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    Die Ureinwohner Brasiliens und Venezuelas gewinnen aus den grünen Jenipapo-Früchten eine dunkelblaue Farbe, die sie ähnlich Urucú benutzen, um sich zu bemalen. In der paraguayischen Volksmedizin wird Genipa americana (Guaraní: Ñandypa) desinfizierende, abführende, entschlackende und antirheumatische Wirkung nachgesagt.

    Die Frucht des Genipapo ist auch durch ihren hohen Eisengehalt bei der Bekämpfung von Anemien angesagt. Schwangere Frauen sollten sie aber nicht verwenden da die Frucht leicht abtreibende Wirkung hat.

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    Die Bemalung des Körpers ist im Amazonasgebiet weit verbreitet und wird als magischer Schutz vor Geistern oder
    sonstigen Gefahren und als kräftebrin-gend betrachtet. In diesem Zusammen-hang ist Genipapo für verschiedene
    indigene Völker von großer Bedeutung.

    Frauen, Männer und Kinder der Quichua-Gemeinschaften bemalen sich zu Festen und Ritualen Gesicht und Körper in feinen Linien mit der dunklen Farbe der Huituc-Frucht. Quichua-Frauen färben ihr
    Kopfhaar vollständig mit Huituc, wodurch ein schwarzer Glanz entsteht.
    Um das schwarze Färbemittel zu gewinnen, werden die unreifen Früchte an den stacheligen Stelzwurzeln einer Palmenart gerieben. Der austretende Saft verfärbt sich an der Luft dunkelblau bis
    schwarz. Auf Haut und Haar aufgetra-gen, bleibt die Farbe etwa zwei Wochen sichtbar
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    quellen
    Indianer heute pdf
    Manual der paraguayischen Volksmedizin pdf (spanisch)
    http://de.wikipedia.org/wiki/Jenipapo
    http://www.terradagente.com.br/flora...,jenipapo.aspx

  6. #66
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    Verdauungsprobleme natürlich beheben

    Verdauungsprobleme natürlich beheben

    Verdauungsprobleme treten vor allem in den westlichen Ländern immer häufiger auf. Reizdarmsyndrom, Colitis ulcerosa, Zöliakie, Diarrhöe und Verstopfung sind mittlerweile weit verbreitet. Die moderne westliche Ernährungsweise ist mit Sicherheit der Hauptgrund für diese Entwicklung. Erfahren Sie mit welchen Massnahmen Sie Verdauungsprobleme gezielt und auf natürliche Weise bekämpfen können.




    Alltägliche Verdauungsprobleme sind keine Seltenheit

    Die moderne Ernährungs- und Lebensweise vieler Menschen ist geprägt von einem Mangel an qualitativ hochwertigen lebendigen Nahrungsmitteln und enthält stattdessen oft schädliche Stoffen. Da ist es kein Wunder, dass immer mehr Menschen an verschiedensten Verdauungsproblemen leiden. Zunächst sollte man abklären, wo die Beschwerden lokalisiert sind, um die richtigen Massnahmen zu ergreifen.

    Liegt eine Lebensmittelintoleranz vor?


    Verdauungsprobleme können verschiedene Auslöser haben. Viele Menschen leiden beispielsweise (meist unwissentlich) an einer Lebensmittelintoleranz wie z.B. Lactose-, Gluten- oder Fructose-Intoleranz, welche die Auslöser von Unwohlsein, Bauchschmerzen und Verdauungsproblemen sein können. Wer kurze Zeit nach dem Essen Bauchschmerzen bekommt oder sich unwohl fühlt, sollte unbedingt abklären, ob eine Unverträglichkeit gegen einen bestimmten Stoff vorliegt.

    Um mögliche Lebensmittelintoleranzen feststellen zu können, führt man am besten ein Ernährungstagebuch, worin man einträgt was man zu sich genommen hat und welche Beschwerden wann auftreten. Eine Blanko-Vorlage für ein Ernährungstagebuch sowie ein Beispiel, wie ein solches ausgefüllt werden könnte, können Sie hier als PDF herunterladen: Ernährungstagebuch Blanko und Ernährungstagebuch Beispiel.


    Merkmale von Lebensmittelintoleranzen:

    • Eine Fructose-Intoleranz zeichnet sich beispielsweise dadurch aus, dass man nach dem Verzehr von Früchten und anderen fructosehaltigen Lebensmitteln Bauchschmerzen und Durchfall bekommt. Eine Fructose-Intoleranz kann man mithilfe eines Atemtests nachweisen, welcher in diesem Text genauer beschrieben ist: Fructose-Intoleranz
    • Eine Lactose-Intoleranz bewirkt Durchfälle, Blähungen und Bauchkrämpfen nach dem Verzehr von Milch und fast allen Milchprodukten. Die Lactose-Intoleranz kann genau wie die Fructose-Intoleranz über einen Atemtest nachgewiesen werden (siehe Text über Fructose-Intoleranz).
    • Eine Histamin-Intoleranz kann neben anderen Symptomen wie Fliessschnupfen, Kopfschmerzen, Juckreiz, Herzklopfen und Atemnot ebenfalls zu weichem Stuhl und Blähungen führen. Meist nach dem Genuss von Wein, Sekt, Bier, reifem Käse, Sauerkraut, Rohwurst, Schokolade und Tomatenprodukten. Bei einer Histamin-Intoleranz können allerdings auch manche Früchte zu diesen Symptomen führen. Erdbeeren, Ananas, Zitrusfrüchte und Kiwi gehören ebenfalls zu den so genannten Histamin-Liberatoren, was bedeutet, dass diese zwar kein Histamin enthalten, aber im Körper die Freisetzung von Histamin anregen. Die Histamin-Intoleranz kann über einen Bluttest nachgewiesen werden.
    • Eine Gluten-Intoleranz zeichnet sich dadurch aus, dass der Betroffene das Getreideprotein Gluten nicht und reagiert darauf mit Durchfall, Blähungen, Völlegefühl, manchmal auch mit Erbrechen, Appetitlosigkeit und Benommenheit. Eine Gluten-Intoleranz kann über Stuhl- und Bluttests sowie über eine Dünndarmspiegelung diagnostiziert werden.
    • Eine Sorbit-Intoleranz beschreibt eine Empfindlichkeit gegenüber des Zuckeraustauschstoffes Sorbit, der in zuckerfreien Kaugummis, in vielen Light-Produkten, Lutschpastillen, in Zahncreme, aber auch in manchen Früchten enthalten ist, wie z. B. in Birnen, Pfirsichen, Aprikosen, Äpfeln, Pflaumen und in Trockenfrüchten. Ab einer bestimmten Menge Sorbit reagiert jeder Mensch mit Blähungen und Durchfall. Sorbit-Intolerante reagieren allerdings schon bei sehr kleinen Mengen mit den genannten Symptomen. Auch die Sorbit-Intoleranz kann wie die Fructose-Intoleranz über einen Atemtest nachgewiesen werden (siehe Text über Fructose-Intoleranz).


    Sind Magenbeschwerden die Quelle des Übels?


    Neben Nahrungsmittelunverträglichkeiten können auch Magenbeschwerden wie beispielsweise Gastritis die Verdauung negativ beeinflussen. Häufig wird das Bakterium Helicobacter pylori für Magenbeschwerden wie Magenschleimhautentzündungen, Magengeschwüre oder Zwölffingerdarmgeschwüre verantwortlich gemacht. Bei Magenproblemen wird diesem Bakterium daher oft mit starken Antibiotika-Therapien der Garaus gemacht, was bei manchen Patienten klappt und bei anderen wiederum nicht funktioniert.

    Man weiss mittlerweile jedoch, dass viele Faktoren die Magenschleimhaut angreifen können, und dass zudem auch viele gesunde Menschen ohne Magenbeschwerden das Helicobacter-Bakterium in sich tragen. Daher ist es fraglich, ob dieses Bakterium wirklich die grundlegende Ursache für Magenprobleme darstellt. Beispielsweise kann Stress die Abwehrkraft des Magens so weit senken und sein Milieu dahingehend verändern, dass sich das Bakterium überhaupt erst ansiedeln bzw. sich soweit vermehren oder verändern kann, dass es pathogenen Charakter annimmt.
    Einen ähnlichen Einfluss hat auch die Ernährung. Reichlich synthetische Lebensmittelzusätze und zu wenig antioxidativ wirksame Vitalstoffe führen im Verdauungstrakt zur Entstehung von Giften, die unseren Körper reizen und schädigen können – und somit auch anfällig für Helicobacter machen können. Magenbeschwerden hängen zudem oftmals mit einer Übersäuerung des Körpers zusammen, was ebenfalls durch eine ungesunde Ernährung bedingt ist.
    Mehr zum Thema "Magenbeschwerden natürlich behandeln" finden Sie hier: Magenbeschwerden


    Liegt die Ursache für das Verdauungsproblem im Darm?


    Die meisten Verdauungsprobleme haben einen ungesunden Darm als Ursache. Ein gesunder Darm ist im Umkehrschluss der Schlüssel zu einer gesunden Verdauung. Dabei spielt vor allem eine gesunde Darmflora einen wichtige Rolle. Der Darm beherbergt nämlich zehnmal mehr Mikroorganismen als die Gesamtmenge aller Zellen des menschlichen Körpers. Und genau diese Mikroben bilden unsere Darmflora. Sie zerkleinern den eintreffenden Nahrungsbrei in winzige Nährstoffe, die über die Darmschleimhaut in den Blutstrom absorbiert werden können. Sie helfen ausserdem dabei, den Körper zu entgiften und sind für einen Grossteil unserer Immunfunktion verantwortlich.

    Eine gesunde Darmflora zeichnet sich durch ein gesundes Verhältnis zwischen progenischen (nützlichen) und pathogenen (krankheitserregenden) Darmbakterien aus, welches bei 85% zu 15% liegen sollte. Wenn dieses Verhältnis durcheinander gerät, führt das zwangsläufig zu chronischen Entzündungen im Darmbereich und folglich zu Verdauungsproblemen.


    Ungesunde Lebensweise zerstört die Darmflora


    Verdauungsprobleme rühren also häufig von einer gestörten Darmflora her. Um Verdauungsprobleme zu vermeiden, sollte man seine Darmflora daher pflegen und schützen.

    Durch eine ungesunde, verschleimende Ernährung, den Einsatz von Antibiotika und eine insgesamt ungesunde Lebensweise wird jedoch schädlichen Darmbewohnern die Bahn geebnet. Durch eine ungesunde Ernährung setzen sich Stoffwechselrückstände (Schlacken) und Schadstoffe zwischen den Darmzotten ab, worin sich Pilze und schädliche Fäulnisbakterien sehr wohl fühlen. Antibiotika und andere Medikamente töten unsere guten Darmbakterien ab und schaffen so ebenfalls Platz für ungewollte Darmbewohner. Diese schädlichen Darmbewohner breiten sich aus und verdrängen nützliche Darmbakterien mehr und mehr. Das Darmmilieu gerät aus dem Gleichgewicht. Blähungen, Verstopfung und andere kleinere Verdauungsprobleme sind meist erst der Anfang – Reizdarmsyndrom, Leaky-Gut-Syndrom, Zöliakie oder sogar Darmkrebs können die Folgen sein.
    In den nächsten Absätzen stellen wir Ihnen einige hilfreiche Massnahmen vor, die Ihnen bei der Bekämpfung von Verdauungsproblemen helfen können.


    Starke Verdauungsprobleme durch Darmreinigung beheben


    Wer an starken Verdauungsproblemen leidet, sollte auf jeden Fall über eine intensive Reingung des Darms und eine grundlegende Sanierung der Darmflora nachdenken. Eine intensive Darmsanierung entfernt einerseits die im Darm abgelagerten Schlacken und Schadstoffe und nimmt den schädlichen Darmbewohnern so ihren Lebensraum und gibt hingegen den guten Damrbakterien wieder "Luft zum Leben". Andererseits wird während einer Darmsanierung auch ein Probiotikum eingnommen, welches dem Körper freundliche Darmbakterien zuführt, die die schädlichen Darmbewohner verdrängen. So kann man mithilfe einer intensiven Darmsanierung das Darmmilieu wieder ins Gleichgewicht bringen und Verdauungsbeschwerden auf natürliche Weise beseitigen.

    Mehr Informationen über verschiedene Darmreinigungen finden Sie hier: Darmreinigung Übersicht


    Verdauungsprobleme mit Quellwasser vermeiden


    Für eine gesunde Verdauung ist klares, reines Wasser absolut unabdingbar. Die meisten Menschen trinken jedoch Wasser, das mit Chlor, Desinfektionsmitteln und anderen Umweltgiften angereichert ist. Diese sorgen dafür, dass das Wasser komplett steril ist – und somit beim Konsum auch den Körper sterilisiert. Indem nützliche Bakterienkulturen abgetötet werden, wird der Körper anfällig für pathogene Spezies wie zum Beispiel Candida albicans. Dies mündet in Verdauungsproblemen und entzündlichen Reaktionen im gesamten Organismus.

    Daher stammt das beste Trinkwasser aus natürlichen Quellen. Auch aus bioenergetischer Sicht ist reines Quellwasser vorzuziehen, da es oft gesunde Bakterien enthält. Man kann das Wasser auch mit frisch gepresstem Zitronensaft oder ein paar Tropfen Apfelessig aromatisieren und gleichzeitig Antioxidantien, organische Säuren und Enzyme hinzuzufügen.


    Entzündungsemmende Nahrung gegen Verdauungsprobleme


    Neben einer guten Trinkwasserqualität kann auch eine enzündungshemmende Ernährung Verdauungsprobleme lindern. Entzündungshemmende Nahrungsmittel reduzieren die entzündlichen Reaktionen im Körper und helfen daher bei der Heilung des Darms. Zu den besten derartigen Lebensmitteln zählen Kokosprodukte, Avocados, Olivenöl, Beeren und an Phytonährstoffen reiches Gemüse. Will man dem Körper bei der Verdauung schwerer Proteine helfen, kann man ebenfalls Apfelessig und frisch gepressten Zitronensaft verwenden.



    Fermentierte Nahrungsmittel steigern die Verdauungsfunktion


    Natürlich fermentierte Nahrungsmittel helfen dabei, den Darm mit gesunden Milchsäurebakterien zu besiedeln. Hausgemachtes, rohes Sauerkraut, Kombucha, Kokoskefir und Kimchi sind hierfür hervorragend geeignet. Bei stärkeren Verdaungsproblemen ist (wie bereits erwähnt) anzuraten, ein probiotisches Ergänzungsmittel zu sich zu nehmen, das eine breite Vielfalt verschiedener nützlicher Bakterienkulturen bereitstellt.



    Heilpflanzen gegen Verdauungsprobleme


    So genannte Karminativa (sing.: Karminativum) sind spezielle Heilpflanzen, die das Verdauungssystem stimulieren, so dass es besser arbeiten kann. Diese Pflanzen enthalten grosse Mengen an ätherischen Ölen, die effektiv Gase aus dem Magen-Darm-Trakt beseitigen und Schmerzen in dieser Region lindern können. Ausserdem verbessern sie die Peristaltik (Kontraktionsfähigkeit) des Magens. Zu den besten Karminativa gehören Koriander, Zimt, Ingwer, Wacholder, Anis, Fenchel, Klee, Kümmel, Dill, Pfefferminze, Thymian und Süssholz. Als Tee oder als Gewürz im Essen können diese Heilkräuter Verdauungsprobleme lindern.

    Die Darmgesundheit kann in manchen Fällen auch mithilfe immunstärkender Heilpflanzen wie Kurkuma, Knoblauch, Zwiebeln, Rosmarin und Oregano unterstützt werden.



    Futter für die Darmbakterien


    Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Bekämpfung von Verdauungsproblemen liegt darin, dass man die richtige Nahrung für die guten Darmbakterien zu sich nimmt. Ballaststoffe wie Inulin liefern den nützlichen kleinen Helfern alles was sie zum Leben brauchen. Man nennt dieses Futter für die Darmbakterien auch Präbiotika. Inulin ist beispielsweise in Topinambur, Pastinaken, Chicoree, Artischocken, Schwarzwurzeln oder auch in Löwenzahnwurzeln enthalten.

    Im Gegensatz dazu stehen Nahrungsmittel wie Haushaltszucker und andere isolierte Kohlenhydrate, die man unbedingt reduzieren sollte, wenn man an Verdauungsproblemen leidet, da diese das Futter der schädlichen Darmbakterien darstellen.
    Wer seine Ernährung darmfreundlich gestaltet, eventuell eine Darmsanierung durchführt und genügend reines Quellwasser zu sich nimmt, sollte eine Vielzahl an Verdauungsproblemen bekämpfen können.



    Quelle


    Ich beobachte relativ häufig bei Mitmenschen, dass Verdauung mit UNVERDAUTEM zutun hat....
    ....lohnt sich also da "über die Bücher" zu gehen und sich etwas mit der Gegenwart oder mit der Vergangenheit auseinander setzten.


    LG Angeni


  7. #67
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    Naturheilmittel - die besseren Psychopharmaka

    Etwa 800.000 Deutsche greifen trotz bekannter Nebenwirkungen regelmäßig zu Doping-Mitteln wie Psychopharmaka. Naturheilmittel sind allerdings der bessere Weg dem Leistungsdruck zu begegnen.





    Johanniskraut:
    Ein natürliches Mittel gegen Depressionen.




    Privater Stress, steigender Leistungsdruck und die Sorge um den Arbeitsplatz: Viele Menschen kommen mit diesen Belastungen alleine nicht mehr klar. Der Griff zu Psychopharmaka scheint für sie in diesem Kampf der einzige Weg zu sein. Seelische Erkrankungen sind inzwischen die vierthäufigste Krankheit, die zwei Millionen Menschen hin und wieder zu Doping-Mitteln greifen lässt.
    Sie sind sich der vielen Nebenwirkungen durchaus bewusst. Denn Antidepressiva, die scheinbar Seelenheilung versprechen, können zu Herz-Rhythmusstörungen, Bluthochdruck und Kopfschmerzen führen. Die größte Gefahr bleibt aber die Abhängigkeit. Doch all das wird ausgeblendet, die schweren gesundheitlichen Schädigungen stattdessen in Kauf genommen.


    Naturmittel – ein gesunder Weg zur Leistungssteigerung





    Pillenschlucken:
    Doping ist mittlerweile auch für
    den Normalbürger reizvoll





    Die Natur liefert dagegen die besseren Mittel, um Leistung und Wohlsein zu fördern. Chlorophyll und Eisen bringen beispielsweise den Stoffwechsel des Körpers in Schwung, wodurch mehr Sauerstoff ins Gehirn gelangt. Das steigert die Leistungsfähigkeit. Enthalten sind diese Stoffe vor allem in Brennnesseln, Salaten und Spinat.
    Für eine bessere Durchblutung des Gehirns sorgen dagegen Extrakte des Ginko-Baumes. Denn diese enthalten Wirkstoffe, welche die Gefäße erweitern. Auch B-Vitamine und Cholin, welches das für die Erregungsübertragung notwendige Acetylcholin bildet, sorgen für eine bessere Leistung. Vollkornprodukte, Sojaprodukte, Nüsse und Eigelb sollten daher häufiger auf dem Speiseplan stehen.


    Starke Nerven und gute Laune durch Naturheilmittel
    Gegen Unruhe, Nervosität und Angst ist ebenfalls ein Kraut gewachsen. Denn die aus Ginseng gewonnen Extrakte sorgen dafür, dass das vegetative Nervensystem beruhigt wird. Auch Baldrian beruhigt die angespannten Nerven und stärkt nebenbei sogar die Konzentration.
    Für gute Laune dagegen sorgen Bananen. Sie liefern die Aminosäure L-Tryptophan, einen wichtigen Baustoff für die Ausschüttung unseres Glückshormons Serotonin im Gehirn. Gegen eine trübe Stimmung und Depressionen können dagegen Extrakte und Öle des Johanniskrauts helfen.
    Quelle

    LG Angeni

  8. #68
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    Der Aderlass

    Der Aderlass

    Der Aderlass gehörte bei allen Naturvölkern zu den wichtigsten therapeutischen Eingriffen und
    gewinnt langsam seine Anerkennung zurück. Der Aderlass bewirkt eine Verringerung und Reinigung
    des Blutes. Das Blutvolumen wird durch Rückresorption von Flüssigkeit aus dem Gewebe sofort
    ersetzt, woraus ein erheblicher Verdünnungseffekt in der Endstrombahn mit einer Verbesserung
    der Mikrozirkulation entsteht. Dank der angeregten Blutbildung wird wiederum das Immunsystem
    aktiviert. Die meist in der Ellenbeuge entnommene Blutmenge (zwischen 50 und 500 ml) richtet
    sich nach Alter, Geschlecht und Konstitution des Menschen.

    Ursprung und Geschichte

    Der Aderlass gilt als eine der ältesten Therapieformen überhaupt. Die meisten Naturvölker nutzten die Therapie. Auch die alte indische Medizin beschreibt zahlreiche Indikationen für den Aderlass. Theoretische Begründung fand er dann in dem humoral-pathologischen Denksystem der "Säftelehre" des griechischen Altertums. Er gilt als eine Sonderform der so genannten ausleitenden Verfahren. Hippokrates (um 460 v.Chr.) empfahl ihn bei Entzündungen und Schmerzzuständen. Hildegard von Bingen (1098-1179) beschreibt ihn als Teil ihrer Lebenskunst und empfiehlt einen Aderlass pro Jahr zur regelmäßigen Reinigung und Entgiftung des Gesamtstoffwechsels und zur Stimulation der körpereigenen Heilkräfte.

    Vom Mittelalter bis ins 19 Jahrhundert hinein hielt man dieses Verfahren für ein Allheilmittel gegen jedes Leiden; inzwischen wird der Aderlass nur noch selten und dafür sehr gezielt vorgenommen.

    Wirkungsweise

    Der Aderlass zählt zu den Ausleitungsverfahren: Stoffe, von denen der Körper zu viel hat, werden nach außen geleitet, um ihn zu entlasten. Der Aderlass ist eine Blutentnahme zu therapeutischen Zwecken.

    Die vielfältige Wirkungen des Aderlasses erklären sich aus dem "leeren Raum", der durch den Blutentzug geschaffen wird. Dieser wird durch ein Nachströmen von Gewebsflüssigkeit wieder aufgefüllt. Dadurch verändert sich die qualitative Zusammensetzung des Blutes. Dadurch wird die Fließeigenschaft des Blutes verbessert, ein blutbildender Reiz auf das Knochenmark ausgeübt und eine Vermehrung der Leukozyten (weiße Blutkörperchen) bis hin zu einer Einflussnahme auf im Gewebe zurückgehaltene Stoffwechselendprodukte und Toxine (Gifte) erreicht.


    Arten des Aderlasses


    • Der natürliche, reaktive Aderlass: das sind spontane Blutungen wie Nasenbluten bei Bluthochdruck, Zahnfleischbluten oder übermäßige Regelblutungen;
    • Die Blutspende: entnommen werden ca. 400 ml Blut;
    • Der schulmedizinische Aderlass: wird in Ausnahmen durchgeführt, wenn der Hämatokritwert (Wert für Blutdicke)zu hoch ist; es werden ½ bis 1l Blut entnommen;
    • Der naturheilkundliche Aderlass: wird zur Entgiftung durchgeführt: es werden max. 200 ml Blut entnommen;
    • Der Aderlass nach Hildegard von Bingen: spezielles Verfahren zur Entgiftung, kombiniert mit Vorschlägen zur Ernährung und Lebensweise nach dem Aderlass;


    Wie wird Aderlass durchgeführt?

    In Laboruntersuchungen wird die Zusammensetzung des Blutes bestimmt. Nach den Ergebnissen richtet sich die Blutmenge, die abgenommen wird. Sie liegt beim "kleinen Aderlass" um 150 Milliliter, beim "großen Aderlass" um 500 Milliliter Blut. Je nach erwünschter Wirkung kann jede Menge aber auch zwischen diesen beiden Marken liegen. Oft genügt eine Behandlung, manchmal folgt nach vier Wochen eine zweite. Kürzere Abstände schwächen den Körper zu sehr, auch wenn es sich um "kleine" Aderlässe handelt.
    Für die Blutabnahme gibt es verschiedene Möglichkeiten


    • Das Blut wird mit einer Spritze abgenommen, wie man es von der normalen Blutentnahme kennt (kleiner Aderlass),
    • es wird eine Verweilnadel gelegt und daran ein Schlauch fixiert, dieser Schlauch wird in ein größeres Gefäß mit Volumenanzeige geleitet,
    • Meist kommt zuerst sehr dunkles Blut, wenn das Blut heller wird, hört es oft spontan auf zu bluten bzw. ist das ein Zeichen, die Blutung zu stillen
    • man schneidet die Vene mit einer Lanzette an und lässt sie bluten.

    Wer führt den Aderlass durch?


    Der Aderlass gehört zu den von der Schulmedizin anerkannten Verfahren und wird von vielen Ärzten durchgeführt, man kann ihn aber auch von einem Heilpraktiker vornehmen lassen. Voraussetzung ist in jedem Fall, dass es sich um Fachkräfte handelt. Deshalb sollte man diese Therapie nicht an sich selbst vornehmen.


    Anwendungsgebiete

    Aderlass wird therapeutisch eingesetzt, wenn die Blutgefäße durch Ablagerungen an den Gefäßwänden zu eng geworden sind, um das Blut ungehindert transportieren zu können. Das ist zum Beispiel bei Arteriosklerose der Fall. Durch den Blutstau in den engen Gefäßen kann es zu gefährlichem Bluthochdruck, einem Schlaganfall, zu Thrombosen oder Embolien kommen. Nach der Entnahme wird das Blut dünner, es gelangt leichter in die verengten Gefäße. So werden selbst die äußersten Körperteile vom kleinen Zeh bis zum Großhirn wieder besser durchblutet und mit mehr Sauerstoff versorgt. Und da sich der Blutdruck nach einem Aderlass senkt, vermindert sich die Gefahr, dass Gefäße unter dem Druck platzen. Als weiterer Indikation für die Aderlasstherapie gelten erhöhte Hämoglobinwerte (Hb=roter Blutfarbstoff), und ein erhöhter Hämatokritwert (Hk= das Verhältnis von Blutzellen zu Blutflüssigkeit in Prozent).
    Folgende Indikationen werden beschrieben:


    • Hoher Blutdruck
    • Verengte Blutgefäße
    • Thrombose oder Thrombosegefahr
    • Blutvergiftung
    • Anzeichen für Lungenödeme
    • Schwangerschaftskrämpfe
    • Polyzythämie (zu viele rote Blutkörperchen).
    • Eisenspeicherkrankheit.
    • Herzinfarktgefahr bei Übergewicht und Bluthochdruck

    Ein Aderlass wird angewendet, wenn sich der Patient lustlos und schlapp fühlt, er sich ungesund ernährt, wenig Bewegung und viel Stress hat, über Kopfweh und "Blei in den Beinen" klagt: All das sind Anzeichen dafür, dass der Körper nur ungenügend mit Sauerstoff versorgt wird, dass das Blut "zu dick" ist und Thrombosegefahr besteht.
    Immunabwehr stärken

    Positiver Nebeneffekt des Aderlasses: Die blutbildenden Organe (beim Erwachsenen das Rückenmark und das Mark der kleinen, flachen Knochen wie Rippen, Brust- und Hüftbein) werden nach einem Aderlass besonders aktiviert, Blut nachzubilden. Das stärkt das körpereigene Immunsystem, die Abwehrkräfte bekommen neuen Schwung.


    Grenzen

    Als Kontraindikation zählen unter anderem Anämie (Blutarmut); trotzdem gilt eine leichte Änämie auch als Indikation für einen "kleinen Aderlass", als Reiz für das blutbildende System, damit sind weniger als 150 ml gemeint.
    Wichtig:

    Im Normalfall bildet sich das Blut nach, das dem Körper entnommen wird. Von einem Aderlass abzuraten ist jedoch Patienten mit niedrigem Blutdruck, mit Untergewicht und Patienten, die ohnehin geschwächt sind. Vorsichtig sollten auch Frauen sein - sie verlieren durch die Monatsblutung sowieso regelmäßig Blut. Wer es mit dem Aderlass übertreibt, riskiert einen Mangel an roten Blutkörperchen.


    Stand der naturheilkundlichen Forschung

    Dr. Ewald Töth hat die Wirkung des Aderlasses nach Hildegard von Bingen untersucht und das Blut vor und nach dem Aderlass mit verschiedenen Methoden verglichen. Er untersuchte mit einem herkömmlichen Mikroskop, mit dem Dunkelfeldmikroskop, bioelektronisch an verschiedenen Körpermesspunkten und die Blutdicke im Labor. In allen Verfahren konnte er einen deutlichen Unterschied vor und nach dem Aderlass feststellen.


    Nebenwirkungen

    Wie bei allen Methoden, bei denen die Haut verletzt und mit Blut hantiert wird, muss man auch bei einem Aderlass die hygienischen Vorschriften sehr genau beachten, da sonst die Gefahr einer Übertragung von Krankheitskeimen besteht. Weitere Nebenwirkungen sind bei sachgemäßer Ausführung nicht bekannt.

    Quelle

    LG Angeni

  9. #69
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    Senken Sie Ihren Blutdruck

    Senken Sie Ihren Blutdruck auf natürliche Weise mit diesen vier schnellwirkenden Mitteln

    Viele Menschen haben hohen Blutdruck, ohne es überhaupt zu bemerken. Denn er zählt zu den stummen Krankheiten, die kaum wahrnehmbare Symptome hervorrufen. So wird beispielsweise geschätzt, dass in Amerika jeder Dritte an Bluthochdruck leidet.

    Spürbare Symptome sind unter anderem Herzklopfen und Schwindelanfälle. Besonders Menschen mit Übergewicht, Prädiabetes oder Diabetes neigen zu hohem Blutdruck. Es gibt zwei relevante Werte: den systolischen, das ist der obere, zuerst genannte höhere Wert. Er bezeichnet den Blutdruck, wenn das Herz pumpt. Der diastolische Wert ist der untere, niedrigere.Er bezeichnet den Druck, wenn das Herz entspannt ist. Blutdruckmessgeräte gibt es in Apotheken, Sanitätshäusern und sogar Kaufhäusern. Die Infografik hilft Ihnen, Ihre gemessenen Werte richtig zu interpretieren. (BloodPressureUK)


    Seien Sie sich jedoch darüber bewusst, dass die Ergebnisse je nach Stimmungslage, Geisteszustand oder dem Grad körperlicher Erschöpfung schwanken können. Es empfiehlt sich, häufig zu messen. Chronisch erhöhte Werte geben Anlass zur Sorge. Was Stimmungslage und Geisteszustand angeht, so sind Meditation, Hatha-Yoga, Entspannung und mäßige sportliche Betätigung für Bluthochdruckpatienten immer gut. Sie helfen auch, Stress abzubauen oder ihn besser zu bewältigen. Manche Ärzte haben Vorbehalte gegen die neuesten gefährlichen Blutdruckmedikamente und bleiben bei älteren Mitteln und sichereren Diuretika.

    Bei hohem Blutdruck sollten natürliche Mittel die erste Wahl sein

    Konsultieren Sie unbedingt einen Arzt, der sowohl in der Naturheilkunde als auch in der allopathischen Medizin versiert ist, bevor Sie Medikamente absetzen oder mit Naturheilmitteln kombinieren
    Das Coenzym Q10 (CoQ10) kann bei Bluthochdruckpatienten sowohl den systolischen als auch den diastolischen Blutdruck senken, wie bei Studien bestätigt wurde. Es steigert die Zellenergie und ist gesund für das Herz. Zwei neuere Studien haben jetzt ergeben, dass sowohl der systolische als auch der diastolische Wert durch CoQ10 schon nach drei Monaten, manchmal sogar noch eher, gesenkt wurden. Bei der einen Studie wurden zweimal täglich 100 Milligramm CoQ10 verabreicht, bei der anderen zweimal täglich 60 Milligramm. (altmedicine.about.com, siehe untenstehende Quelle)


    Weißdornbeeren werden in der traditionellen chinesischen Medizin als Herz- und Kreislauftonikum angewendet. Sie können als Tee aufgebrüht werden, es gibt sie aber auch als Kapseln oder als Tinktur.

    Folgende Institute und Zeitschriften sind sich darin einig, dass Weißdorn gegen Bluthochdruck und bei Herzkrankheiten genauso wirksam ist wie Medikamente, aber ohne deren Nebenwirkungen:


    Das Medical Center der University of Maryland (UMMC), das Journal of Agricultural and Food Chemistry in seiner Ausgabe vom 10. Juni 2009, die Zeitschrift Evidence-based Complementary and Alternative Medicine in der Ausgabe vom 18. Februar 2009 und das American Journal of Chinese Medicine in der Ausgabevon 2009.

    Ingwer gilt in der ayurvedischen Medizin als Wundermittel. Er hat seine blutverdünnende Wirkung genauso unter Beweis gestellt wie die Blockierung des Kalziumkanals, der bewirkt, dass Kalzium nicht ins Herz gelangt, sich an der Arterieninnenwand anheftet und zu einer Verkalkung und Blockade führt.


    Einige Medikamente gegen Bluthochdruck sind Kalziumkanal-Blocker mit Nebenwirkungen. Ingwer als Kapseln eingenommen oder in dünnen Scheiben zu einem Tee zubereitet ist sicher, vorausgesetzt, Sie nehmen keine weiteren blutverdünnenden Mittel, auch kein Aspirin, ein. Das UMMC empfiehlt eine Dosierung von 75 bis 2.000 Milligramm täglich zu den Mahlzeiten, die Obergrenze liegt bei 4.000 Milligramm.

    Nattokinase ist ein Extrakt aus Natto, einem japanischen Lebensmittel, das bei uns wohl kaum jemandem munden dürfte. Nattokinase ist ein Enzym, das hauptsächlich beim Abbau arterieller Blockaden wirksam wird. Vorsicht, wenn Sie zu Blutungen neigen oder entsprechende Medikamente einnehmen.

    Ansonsten ist es sicher und wirksam, besonders solche Extrakte, die noch das Vitamin K2 aus dem Natto enthalten. K2 transportiert Kalzium aus den Blutgefäßen in die Knochen, wo es hingehört. Dadurch trägt es dazu bei, eine Verkalkung von Arterien und Herz zu verhindern.

    Quelle


    LG Angeni

  10. #70
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    Gift der Schwarzen Mamba enthält natürliche Schmerzmittel
    "Mambalgine" wirken so stark wie Morphium
    Ausgerechnet das tödliche Gift der Schwarzen Mamba enthält offenbar hochwirksame Schmerzmittel. Das haben jetzt französische Forscher bei Versuchen im Labor und mit Mäusen entdeckt. Es handelt sich um zwei Eiweißfragmente, die von den Wissenschaftlern Mambalgine getauft wurden. Sie sind etwa genauso wirksam wie Morphium, das stärkste bekannte Schmerzmittel, scheinen jedoch nicht dessen Nebenwirkungen zu haben. Auch konnten die Forscher keine Zeichen einer Abhängigkeit bei ihren Versuchstieren feststellen. Damit könnten die Mambalgine ein großes Potenzial als therapeutische Schmerzmittel besitzen. Ob und wann solche Mittel beim Menschen eingesetzt werden können, sei allerdings noch unklar. Es handele sich bisher lediglich um eine erste Beschreibung der schmerzlindernden Wirkung und deren Mechanismus, betonen Sylvie Diochot vom CNRS in Valbonne und ihre Kollegen im Fachmagazin "Nature".

    Schwarze Mamba
    (Dendroaspis polylepis)
    Das Gift der Schwarzen Mamba gehört zu den am schnellsten wirkenden Schlangengiften: Wird man nicht sofort mit einem Gegengift behandelt, ist ein Biss in 100 Prozent der Fälle tödlich. Es besteht aus einer Mischung verschiedener Eiweißmoleküle. Einige sind neurotoxisch, wirken also auf Nervenzellen, während andere die Muskeln und das Herz attackieren. Ziel der meisten Toxine sind dabei sogenannte Ionenkanäle, kleine pumpenartige Strukturen in den Hüllen der Körperzellen, die geladene Teilchen in die Zellen hinein oder aus ihr heraus transportieren. Sie sind unter anderem unverzichtbar dafür, dass Nervenimpulse erzeugt und weitergeleitet werden und dass der Herzmuskel sich zusammenzieht.

    Blockade von wichtigen Schmerz-Rezeptoren
    Die beiden Proteine, die Diochot und ihre Kollegen nun identifiziert haben, heften sich ebenfalls an solche Ionenkanäle an, wie die Wissenschaftler zeigen konnten. Allerdings zielen die Mambalgine nur auf bestimmte Varianten ab: Es handelt sich um eine Familie von Kanälen, die durch einen sauren pH-Wert aktiviert werden und eine wichtige Rolle beim Schmerzempfinden spielen. Diese sogenannten ASICs (Acid Sensing Ion Channels) befinden sich sowohl auf den Nervenzellen, die den Körper durchziehen, als auch auf den Nerven in Gehirn und Rückenmark. Die Mambalgine seien in der Lage, beide Formen zu blockieren, erläutert das Team.

    Festgestellt haben die Forscher das bei Versuchen mit Mäusen, denen sie die gereinigten Mambalgine entweder direkt ins zentrale Nervensystem oder in eine Pfote spritzten. In beiden Fällen nahm die Schmerzempfindlichkeit der Tiere innerhalb von Minuten drastisch ab. Während Moleküle vom Typ der Mambalgine jedoch normalerweise heftige neurotoxische Effekte wie Bewegungsstörungen, Apathie, Lähmungen oder Krämpfe hervorrufen, seien nach Gabe der Schlangengiftbestandteile keinerlei Nebenwirkungen oder Schäden bei den Tieren beobachtet worden, erläutert das Team. Zudem sei die schmerzlindernde Wirkung extrem stark gewesen und habe mit der Zeit auch nicht nachgelassen, wie es beispielsweise bei Morphium der Fall sei.

    Großes Potenzial als Schmerzmittel
    Die Studie habe zweierlei gezeigt, resümiert das Team: Zum einen verstehe man nun die Entstehung von Schmerz und die Rolle der ASICs darin besser. Und zum anderen habe man mit den Mambalginen wirkungsvolle, in der Natur vorkommende schmerzlindernde Eiweißmoleküle vorliegen, die vermutlich ein großes Potenzial als therapeutische Schmerzmittel besitzen.

    Die Mambalgine wären nicht die ersten Bestandteile von Schlangengift, die als Vorbild für ein Medikament oder gar selbst als Arznei dienen. So gibt es bereits verschiedene Mittel, die die Blutgerinnung fördern oder aber als Blutverdünner wirken und die ebenfalls auf Basis von Toxinen aus Schlangengift entwickelt wurden. Auch der Wirkmechanismus von Blutdrucksenkern wurde bereits von der Natur abgeguckt. In der Homöopathie werden stark verdünnte Schlangengifte zudem schon lange gegen verschiedene entzündliche Erkrankungen wie Rheuma, aber auch Allergien und Bronchitis eingesetzt.
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    LG Angeni

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