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Thema: Das Märchen vom ÖL

  1. #1
    Super-Moderator Avatar von Stone
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    Das Märchen vom ÖL

    Hej Leute

    Den Gedanken das Erdöl garnicht aus Fossilien gebildet wird, gibts ja schon länger.
    Aber das es sich wirklich so verhält, ist weitgehend unbekannt.


    Öl und Erdgas ohne Ende? Forscher findet Hinweise für abiotische Entstehung von Erdöl und Erdgas!

    Es vergeht kein Tag, ohne dass uns eingehämmert wird, dass die fossilen Brenstoffe doch endlich seien. Schon dieser Befund rechtfertigt die rigorose CO2 Einsparung, bis hin zum ökonomischen Selbstmord. Dass dies - wenn es denn stimmt erst in einige hundert Jahren für Erdgas oder Erdöl, bzw. in einigen 1000 Jahren für Steinkohle zutreffen könnte, ficht die besorgten Bewahrer nicht an. Schließlich geht es um die heilige Nachhaltigkeit, die vermeintliche "Bewahrung der Schöpfung".

    Dass damit besonders den Ärmsten unter den Armen der Zugang zu preiswerter Energie radikal abgeschnitten wird, kümmert bei soviel Heiligem Auftrag kaum jemanden.

    Was aber, wenn die These von der fossilen Entstehung von Erdöl und Erdgas nicht stimmt? Bewiesen wurde diese These jedenfalls bis heute nicht eindeutig. Indizien gibt es, aber kaum Beweise. Vielleicht entstehen diese Kohlenwasserstoffe wirklich nicht (nur) biologisch, sondern abiotisch? Und immer wieder neu! Anhand der herkömmlichen These lassen sich jedenfalls die riesigen Methanseen auf den Monden von Jupiter und Saturn nicht erklären. Nach der These von Prof. Kutcherov schon. Lesen Sie selbst.



    Update vom 16.3.10: Hier sehen Sie das 3 Sat Hitec Video zum Thema: http://www.3sat.de/hitec/

    http://www.3sat.de/hitec/Forscher am schwedischen Königlichen Institut für Technologie (KTH) haben nachgewiesen, dass Fossilien von Tieren oder Pflanzen nicht nötig sind, um Rohöl oder Erdgas zu erzeugen. Das ist ein höchst einschneidendes Ergebnis. Es bedeutet, dass diese Energiequellen viel leichter gefunden werden und dass sie über die ganze Welt verteilt sein können.

    „Dank unserer Forschung wissen wir sogar, wo Öl in Schweden gefunden werden könnte!“ sagt Vladimir Kutcherov, Professor an der Abteilung für Energietechnik beim KTH in Stockholm.

    Zusammen mit zwei Forscherkollegen hat Professor Kutcherov den Prozess von Druck und Hitze simuliert, der auf natürliche Weise in den inneren Schichten der Erdkruste stattfindet. Dieser Prozess erzeugt Kohlenwasserstoffe, die primären Elemente von Öl und Erdgas.

    Vladimir Kucherov zufolge sind die Ergebnisse ein klarer Hinweis darauf, dass uns die Ölreserven nicht ausgehen werden, was seit langem von Forschern und Experten befürchtet wird.

    Er fügt hinzu, dass fossiles Öl durch Schwerkraft oder andere Kräfte nicht tiefer als 10,5 km, beispielsweise unter dem Golf von Mexiko, absinken kann. Das ist ein weiterer Beweis für Vladimir Kutcherov und seine eigenen Forschungsergebnisse, dass diese Energiequellen auch anders als in fossiler Form vorkommen können – das wird für längere Zeit eine lebhafte Diskussion unter den Forschern auslösen.

    „Ohne Zweifel hat unsere Forschung gezeigt, dass Rohöl und Erdgas auch ohne Fossilieneinschluß vorkommen. Alle Arten von Felsformationen können Speicher für Öllager sein,“ behauptet Vladimir und setzt hinzu, dass dies sich auf Gebiete bezieht, welche noch unerforscht als mögliche Quellen für diese Art von Energie sind.

    Die Entdeckung hat mehrere positive Aspekte. Die Erfolgsrate der Konzerne für das Auffinden von Öl steigt dramatisch an – von 20 auf 70 Prozent. Weil die Kosten für das Bohren nach Öl und Erdgas extrem teuer sind, werden sich die Kosten radikal für die Ölfirmen ändern und schließlich auch für den Verbraucher.

    „Da werden Milliarden von Kronen eingespart,“ sagt Vladimir.

    Um zu erkennen, wo es sich lohnt, nach Erdgas oder Öl zu bohren, hat Professor Kutcherov bei seinen Forschungen eine neue Methode entwickelt. Die Erde wird in ein fein vermaschtes Gitternetz eingeteilt. Dieses Gitternetz entspricht den Spalten, die als Wanderungskanäle [migration channels] die Erdschichten unter der Kruste durchziehen. Gute Stellen zum Bohren sind dort, wo diese Spalten sich treffen.

    Professor Kutcherov zufolge, sind die Forschungsergebnisse äußerst wichtig, schon deswegen, weil 61 Prozent des Weltenergieverbrauchs derzeit auf Rohöl und Erdgas beruhen. Die nächste Stufe dieser Forschungen enthält mehr Experimente, besonders um die Methode zu verfeinern, mit der die Bohrstellen für Öl und Erdgas leichter aufgefunden werden können.

    Die Forschungsergebnisse von Vladimir Kutcherov, Anton Kolesnikov und Alexander Goncharov wurden kürzlich im Wissenschaftsjournal Nature Geoscience, Vol. 2, August veröffentlicht.

    Weitere Informationen: vladimir.kutcherov@indek.KTH.se oder tel.: +46 8790 85 07. bzw. hier:

    Peter Larsson
    Quelle und ein interview mit Professor Vladimir Kutcherov : http://www.eike-klima-energie.eu/climat ... nd-erdgas/
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


  2. #2
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Re: Das Märchen vom ÖL

    Öl — und doch kein Ende?

    Diese Dokumentation von 3sat vom März 2010 nährt starke Zweifel an der bisher behaupteten biologischen Entstehungstheorie von Erdöl und Erdgas. Doch die großen Ölkonzerne und Ölbanken dürfen ein derartiges “Endlos”-Szenario natürlich niemals zulassen.




    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  3. #3
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Re: Das Märchen vom ÖL

    Von wegen knapp: USA sitzen auf einem 200-Jahres-Vorrat Öl

    Öl ist knapp und wird darum immer teurer. So der Zeitgeist. Und zwar nicht erst seit heute, denn vom sogenannten Oil-Peak erzählt man uns schon seit den 1920er Jahren. Alles Blödsinn? Angeblich sitzen die USA auf gigantischen Öl-Vorkommen, wie ein Institut errechnet hat. Ganze 1,4 Billionen Barrel sollen in amerikanischen Tiefen darauf warten, endlich von hubraumstarken Achtzylinder-Chevys verheizt zu werden.
    Zwar hat US-Präsident Barack Obama kürzlich gesagt, dass die USA nur drei Prozent der weltweiten Ölreserven besitzen, was rund 22,3 Milliarden Barrel entspricht, doch spiegelt diese Zahl tatsächlich nur jene Reserven wider, auf die die USA aktuell zugreifen. Tatsächlich sollen die USA auf einem Vorrat von über 1 Billion Barrel Öl sitzen, schreibt John Merline von Investors Business Daily.
    Laut Berechnungen des Institute for Energy Research haben die USA gigantische 1’442 Milliarden Barrel an förderbaren Öl-Vorkommen. Das ist mehr als das 60-fache dessen, was allgemein bekannt ist. Merline schreibt, dass dies ausreichen würde, um den Öl-Bedarf der USA nach heutigem Stand für 200 Jahre zu sichern. Das meiste der errechneten 1,4 Billionen Barrel Öl befinde sich in Schiefer-Ablagerungen in der abgesperrten Green River Formation in Wyoming. Die USA haben daher kürzlich darüber beraten, eventuell Genehmigungen zu erteilen an diesen Stellen nach Öl zu bohren. Nachteilig ist, dass die amerikanischen Raffineriekapazitäten derzeit bereits voll ausgelastet sind und seit 35 Jahren keine neuen Raffinerien mehr gebaut wurden, was sich unter diesen Umständen jedoch bald ändern könnte.
    http://www.eilpost.org/von-wegen-knapp- ... vorrat-ol/
    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  4. #4
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    Re: Das Märchen vom ÖL

    Entweder haben sie wirklich noch Öl oder es treibt wenigstens den Dollar nach oben.
    Würde die Meldung nicht stimmen, müsste man sich fragen, ob jetzt gelogen werden muss, damit der Dollar halbwegs stabil bleibt.
    Gruss Gwynfor
    ----------------
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