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Thema: Telomerase - "Das Unsterblichkeitsenyzm"

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    Erfahrener Benutzer Avatar von Jayrock
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    Telomerase - "Das Unsterblichkeitsenyzm"

    Hallo Leute.

    Hab da vor ein paar Stunden was interessantes Gefunden. BigTeddy hatte dazu auch schoneinmal was geschrieben.







    Den Alterungsprozess aufheben - ja, sogar umkehren!

    Unsere Zukunft liegt nicht in der Vitalität der Rentner, sondern in der Leistungsfähigkeit und - bereitschaft der Produktiven!

    Seit 5 Jahren ist die medizinische Forschung und die Pharmazie in Sachen anti-aging (Verzögerung des Alterns) einen entscheidenden Schritt weiter gekommen. Es sind Wirkstoffe bekannt geworden, die in allen alternden (somatischen) Zellen, das Gen einschalten, welches die Lebensuhren der Zellen, durch die körpereigene Produktion von Telomerase, wieder aufzieht. Damit ist es nicht nur möglich, das weitere Altern ganz aufzuheben, sondern den Alterungsprozess sogar umzukehren. Damit wurde das Tor in eine neue Dimension aufgestossen und diese heißt:
    Reverse-aging (Verjüngung).

    "Nach dem Stand der Wissenschaft muss heute das Altern als Krankheit -, bzw. als Ursache vieler Krankheiten anerkannt und bekämpft werden!"

    (Prof. med. Michael Fossel)

    Wir wissen heute längst, was das Altern ausmacht und wie es abläuft. Und es ist tatsächlich ein Kraut gegen das Altern gewachsen. Warum nutzen wir es nicht im großen Stil, sondern nehmen das Altern und das Siechtum als von Gott gegeben hin?
    Also, werden Sie h-TERT Patient und nehmen Sie teil an der Verlängerung Ihrer Telomere. Hier geht es um eine Therapie zur Umkehrung des Alterungsprozesses (Reverse aging), wenn auch derzeit noch in geringem Maße. Aber das ist nur der Anfang!

    Diese Therapie besteht aus der täglichen Einnahme eines Aktivators, der hauptsächlich in den sich regenerierenden Körperzellen das Gen zur Eigenproduktion von Telomerase einschaltet. Damit wird während der Reproduktion der sonst übliche Verlust an Telomerase ausgeglichen und es gibt einen kleinen Überschuss, der z. Z. mit ca. 6% beziffert wird. Das führt bei kontinuierlicher Einnahme des Aktivators auf Dauer zu einer Verjüngung der Zellen, um eben diesen Prozentsatz. Da sich die somatischen Zellen nur in sehr großen Abständen regenerieren, dauert dieser Verjüngungsprozess derzeit noch 3-5 Jahre bevor es zu einer äußerlich, sichtbaren Verjüngung kommt.
    Aber die Forschung geht weiter und man ist sicher, bald bessere und stärkere Wirkstoffe, die alle aus der Traditionellen Chinesischen Medizin stammen, preiswert anbieten zu können.

    Wir klären Sie umfassend auf und geben Ihnen Infos zum neuesten Stand!
    Wir beraten Sie bezüglich der Möglichkeiten und Wirkstoffe!
    Wir vermitteln Ihnen Kontakte!
    Wir leisten dies gratis für Sie!
    Alle Anfragen e.Mail: n-w-o(at)t-online.de

    oder Tel: 0 22 22 - 92 99 963

    Bitte, lesen Sie vorab alle Beiträge zum besseren Verständnis der Problematik!
    Die gesamte Forschung in Sachen "Zell-Verjüngung" findet seit mehr als 25 Jahren offensichtlich nur in den USA statt, denn aus Europa, geschweige der BRD, sind keine Beiträge bekannt.
    Im Gegenteil wird in deutschen Medien regelmäßig von angeblich renomierten Experten behauptet:"Es wird für immer unmöglich sein, menschliche Körperzellen wieder zu verjüngen!"
    Es wird also in Deutschland, bewusst oder aus purer Dummheit die Unwahrheit verbreitet und es darf ruhig die Frage gestellt werden:"Auf wessen Gehaltsliste stehen diese "Experten"?"

    Angeboten werden in den USA:

    1.) Von der Sierra Sciences Forschung
    http://www.sierrasci.com/newsletter/index.html

    Am 6. November 2007, fanden Sierra Wissenschaftler ihren ersten Telomerase induzierenden Wirkstoff; genannt C0057684. Dieser Wirkstoff ist der erste entdeckte Aktivator, der das Gen zur Eigenproduktion von Telomerase in den Zellen einschaltet, ohne die Zellen abzutöten. Die Bemühungen sind derzeit im Gange, um alles Mögliche über C0057684 lernen. Darüber hinaus hat die Sierra Wissenschaft mit diesem Wirkstoff die erste positive Kontrolle, für die Wirksamkeit der Telomerase-Gen-Aktivität in somatischen, menschlichen Zellen zur Verfügung gestellt. Dies wurde als ein sehr starkes Werkzeug für die Entwicklung von robusten Hochdurchsatz-Screening-Assays für die Entdeckung weiterer Telomerase induzierender Wirkstoffe angesehen.

    Wir glauben, Alterung kann gesteuert werden, durch das Verlängern der Telomere. Die Verlängerung der Telomere kann die Zellfunktion verjüngen bis zu einem Zustand, einer gesunden funktionstüchtigen Zelle.

    Am 26. August 2009, hat die Sierra Wissenschaft ihre Mitarbeiter Drs. Piatyszek und Zhang an die University of Nottingham, UK entsendet, zur Teilnahme an der 8. Sitzung des Konsortiums für die Globalisierung der chinesischen Medizin 2009. Dort gibt es eine Substanzbibliothek von der traditionellen chinesischen Medizin, so dass wir später durch eine Reihenuntersuchung bestimmen können, ob weitere von den bekannten Wirkstoffen eine Telomerase-induzierende Wirkung haben.

    Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist sehr vielversprechend für die Verjüngungs Forschung und es gibt gute Aussichten für die Entdeckung weiterer Telomerase-Induktoren. Der große Vorteil ist die Sicherheit, das die Menschen in China diese Medikamente seit Tausenden von Jahren ohne Nebenwirkungen gebrauchen.

    Und es gibt einen weiteren Grund dort zu forschen, denn es kann ein Jahrzehnt dauern, um für ein Medikament die FDA-Zulassung zu erhalten, aber bei der traditionellen chinesischen Medizin ist diese Art von Genehmigung nicht erforderlich. Demgemäss können die neu entdeckten Aktivatoren viel schneller der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

    Spannende Fortschritte bei Sierra Wissenschaften:

    Es waren nur etwas mehr als zwei Jahre vergangen, seit die Sierra Sciences Wissenschaft das erste Telomerase-induzierende Mittel, C0057684, entdeckt hat. Diese Entdeckung fand am 6. November 2007 statt und seitdem wurde hartnäckig weiter geforscht. In diesem Monat kam es nun endlich zu einem positiven Ergebnis. Unsere Investitionen in der medizinischen Forschung haben sich damit ausgezahlt und am 8. Februar 2010, erreichte die Sierra Sciences Wissenschaft einen weiteren Meilenstein in ihrer Geschichte, wir entdeckten, dass vier unserer maßgeschneiderten Verbindungen eindeutig stärker waren als C0057684. Die beste von ihnen, C0313741, ist doppelt so potent und ohne die geringste Giftigkeit für die menschlichen Zellen. Wir haben das Experiment mehrmals reproduziert seit dem 8. Februar und wir können jetzt das Ergebnis verkünden. Seit zwei Jahren haben wir gesagt, dass unsere besten Verbindungen 6% unseres Ziels an Telomerase induzieren, diesen Monat können wir diese Zahl auf 12% aktualisieren.

    Es gab viele Anfragen per E-Mail, was wir unter "Ziel" verstehen, so werde ich mir einen Moment Zeit nehmen, um dies zu erklären. Wenn wir über unser Ziel diskutieren, müssen wir uns auf das Niveau der Telomerase, die in einer HeLa Zelle erzeugt wird, beziehen. HeLa-Zellen sind Krebszellen von einer Frau namens Henrietta Lacks, die seit dem Februar 1951 in einer Linie gezüchtet und untersucht werden.

    http://www.welt.de/gesundheit/article97 ... Lacks.html

    Diese Zellen sind unsterblich und sie sind die am gründlichsten untersuchten Zellen in der Geschichte. In den letzten sechs Jahrzehnten, haben sie keine Anzeichen von Alterung gezeigt. Die Länge ihrer Telomere ist immer gleich, sie haben sich nie verlängert, aber auch nie verkürzt.
    Aus diesem Grund stellen wir die Hypothese auf, dass das Niveau der Telomerase die in einer HeLa Zelle exprimiert, sehr wahrscheinlich zur Unsterblichkeit führt. Und C0313741 würde in einer normalen menschlichen Zelle, die normalerweise keine Telomerase exprimiert etwa 12% der Telomerase einer HeLa Zelle produzieren.

    Natürlich, eine Verbindung zu finden, die 100% Telomerase einer HeLa Zelle induziert, ist das mittelfristige Ziel. Doch unsere Arbeit muss nicht zwangsläufig dort enden. HeLa ist keineswegs ein theoretisches Maximum für Telomerase, viele Zelllinien exprimieren Telomerase auf höheren Ebenen. Die Telomerverkürzung zu stoppen, ist nur der erste Schritt. Danach wollen wir eine Möglichkeit finden, die Telomerase auf einem Niveau zu produzieren, die tatsächlich unsere Telomere verlängert, um damit den Körper nachhaltig zu verjüngen.
    Deshalb ist es aufregend, eine Verbindung entdeckt zu haben, die doppelt so potent ist wie C0057684.

    William H. Andrews
    President und CEO, Sierra Sciences LLC

    Die TA Sciences Company, New York, bietet auf dieser Basis einen aktuellen Telomerase-Aktivator für die Öffentlichkeit an.
    Der Handelsname ist TA-65 ®, im Einsatz seit 2007 mit keiner berichteten Nebenwirkung. http://www.tasciences.com

    1,250 Einheiten (1 Kapsel täglich) ist wirksam für gesunde Erwachsene von 40 – 50 Jahren. An Kunden, die diese Dosis nahmen, wurde gezeigt, dass sich ihre Telomere verlängert haben und eine deutlich verbesserte Funktion des Immunsystems vorlag. Es gibt auch vereinzelte Berichte über eine erhöhte Ausdauer und sonstigen Leistungen.

    Kosten: US $ 1.200 für ein 6 Monats-Segment. (Durchschnittliche monatliche Kosten $ 200)

    2,500 Einheiten (2 Kapseln täglich) dabei ist nachgewiesen worden, dass kurze Telomere sich verlängern, Wiederherstellung des Immunsystems und es gab Verbesserung anderer wichtiger Bio-Marker. Es wird von mehr Energie, Ausdauer, Weitblick Verbesserungen, sexuelle Verbesserung und vieles mehr berichtet. Dieses Dosis ist für Menschen zu empfehlen, die in der Regel bei guter Gesundheit, proaktive Langlebigkeit und gesundem Altern bleiben wollen. Viele Menschen im Alter ab 50-oder 60-fallen in diese Kategorie.

    Kosten: US $ 2.200 für ein 6 Monats-Segment. (Durchschnittliche monatliche Kosten $ 367)

    3,1000 Einheiten (4 Kapseln täglich) Dies gilt als die maximale Dosis und ist für Kunden ab 70 empfohlen. Es wird erwartet, dass diese Dosis einen größeren Vorteil gegenüber den niedrigeren Dosierungen bringt. Studien im Vergleich mit normal alternden Patienten haben ergeben, dass verlängerte Telomere, die Wiederherstellung eines schwachen Immunsystems, die Knochendichte Verbesserungen und andere wichtige Bio-Marker Verbesserungen vorlagen.
    Es gab eine Steigerung der Energie, Ausdauer, kognitive Verbesserungen, bessere Sicht, sexuelle Verbesserung und ein allgemeines Gefühl von Wohlbefinden.

    Kosten: US $ 4.000 für ein 6 Monats-Segment. (Durchschnittliche monatliche Kosten $ 667)

    Mindestabnahme ist eine Option für 6 Monate.
    2.) Von der Terraternal Company, Kalifornien

    Beschreibung ihres Telomerase-Aktivators

    Astragaloside IV - der neue Jungbrunnen, ist unser führendes Produkt.

    In der Tat - die Möglichkeit, Astragaloside IV der Öffentlichkeit anbieten zu können, war die Inspiration zur Gründung unserer Firma.
    Das Gen, welches das Enzym Telomerase kodiert, ist zwar in jeder einzelnen menschlichen Zelle vorhanden, wird aber in allen normalen Körperzellen nicht exprimiert und ist faktisch 'abgeschaltet'.
    Astragaloside IV, in Spurenelementen in Astragalus Membranaceus-Extrakten enthalten, schaltet jedoch dieses Gen an und stimuliert somit die Produktion von Telomerase.
    Wir zumindest sind davon überzeugt, dass der generelle Alterungsprozess des menschlichen Körpers in der Tat ein 'geplanter' intrinsischer physiologischer Vorgang ist, wobei die schrittweise Verkürzung der Telomere den Primär-Mechanismus dieses Vorganges darstellt. Jedoch auch für alle, die diese Überzeugung nicht teilen, ist eine Schlüsselrolle der Telomere im Alterungsprozess seit neuestem nicht mehr von der Hand zu weisen.

    Aktuelle Preise siehe http://www.terraternal.com/Products/Pro ... 1/128.aspx


    Telomerase - Zellalterung - Alzheimer Demenz
    Telomere und das Altern

    Die Ursache des Alterns ist ein bestimmtes Muster der Gen-Expression (altersbedingte Gen-Expression) und der Auslöser für diese altersbedingte Gen-Expression ist ausschließlich die Verkürzung der Telomere. Ergo, wenn wir das Altern aufhalten wollen, müssen wir die Telomere mittels Telomerase verlängern.
    Der menschliche Körper ist in der Lage selber Telomerase zu produzieren. Bei allen somatischen Zellen ist jedoch das Gen zur Produktion von Telomerase permanent abgeschaltet. Die Tochterzellen verlieren also nach jeder Teilung bzw. nach jeder Regeneration, einen Bruchteil ihrer 92 Telomerase-Fähnchen.
    Um die Produktion körpereigener Telomerase anzuregen, muss man das abgeschaltete Gen in den Soma-Zellen aktivieren. Dies kann mit Hilfe von sog. Telomerase-Aktivatoren geschehen. Und das ist die bereits angewandte Methode.

    Bekannte - und bereits in Anwendung befindliche - Telomerase-Aktivatoren sind

    "Astragaluside IV" und "Cycloastragenol"

    Telomere und Telomerase

    Telomere sind repetitive nicht-kodierende DNA-Strang-Fragmente ('TTAGGG' in Wirbeltieren) am Ende jeden Chromosoms.
    Während jeder Zellteilung verkürzen sich die Telomere in einer der Tochterzellen. Wenn die Telomere eine kritische Verkürzung erreicht haben, tritt die Zelle in den Prozess sogenannter "Replikativer Vergreisung" ein, welcher nicht nur eine weitere Zellteilung verhindert, sondern auch neben einem nun generell dysfunktionalen Zustand der Zelle ebenfalls zur Ausscheidung von Enzymen und Proteinen führt, die für die benachbarten Zellen toxisch sind. "Sobald sich Ihre Zellen nicht mehr teilen können, altern Sie!", erläutert Dr. Oz (mehr hierzu auf Oprahs Webseite).
    Die Ursachen des Alterns und der Telomere reichen jedoch noch weiter. Lange bevor der Zustand replikativer Vergreisung erreicht ist, und durch ein Phänomen bekannt unter dem Namen Telomerpositions-Effekt, ändern die sich schrittweise verkürzenden Telomere das Genexpressionsmuster auf den Chromosomen, auf denen sie sich befinden. 'Ältere' Zellen teilen sich weniger oft (schon lange bevor sie in den Prozess replikativer Vergreisung eintreten), enthalten mitochondriale DNA, die für Mutationen stärker anfällig ist, reparieren beschädigte DNA-Sequenzen weniger akkurat, produzieren weniger effektive Proteine und Enzyme - allgemein gesprochen, üben ihre Funktion als Folge der veränderten Expression weit weniger effektiv aus als jüngere Zellen.

    Der Verlauf der Telomer-Verkürzung wurde bereits im Jahr 2006 von der Biologin Dr. Silke Brüderlein an der Uni in Ulm erforscht und dokumentiert.


    Telomerase ist ein Protein bzw. Enzym, welches Telomere verlängert. Das Gen, das dieses Enzym kodiert, ist zwar in jeder einzelnen menschlichen Zelle vorhanden, wird aber in allen normalen Körperzellen nicht exprimiert und ist faktisch 'abgeschaltet'. In erwachsenen Stammzellen wird das Enzym zwar synthetisiert, aber nicht in ausreichender Menge, um die schrittweise Telomer-Erosion während der Zellteilungen im Laufe unseres Lebens zu verhindern. Astragaloside IV, in Spurenelementen in Astragalus Membranaceus-Extrakten enthalten, schaltet jedoch das Telomerase-Gen an und stimuliert somit die Produktion des Enzyms Telomerase.
    Wir zumindest sind davon überzeugt, daß der generelle Alterungsprozess des menschlichen Körpers in der Tat ein 'geplanter' intrinsischer physiologischer Vorgang ist, wobei die schrittweise Verkürzung der Telomere den Primär-Mechanismus dieses Vorganges darstellt. Genauere Informationen dazu hier. Jedoch auch für alle, die diese Überzeugung nicht teilen, ist eine Schlüsselrolle der Telomere im Alterungsprozess seit neuestem nicht mehr von der Hand zu weisen.

    Entdeckung der Telomerase
    Die US- Wissenschaftlerin Elizabeth Blackburn hat das Enzym „Telomerase“ 1984 zusammen mit ihrer damaligen Doktorandin Carol Greider, in einzelligen Wimperntierchen der Gattung Tetrahymena, entdeckt und 1985 erstmals beschrieben. In den folgenden Jahren hat sie diese genetisch und biochemisch in verschiedenen Spezies charakterisiert, während sich Carol Greider, insbesondere mit den Konsequenzen einer Fehlfunktion von Telomeren und Telomerase für die Erbsubstanz, die genomische Stabilität der Zelle und den Organismus, beschäftigt hat.

    *
    Paul Ehrlich - Ludwig Darmstaedter - Preis 2009
    Elizabeth H. Blackburn und Carol Greider erhalten, am 14. März, den mit 100.000 Euro dotierten Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis 2009

    FRANKFURT am MAIN. Die Biologin Prof. Dr. Elizabeth H. Blackburn (59), Abteilung für Biochemie und Biophysik der Universität von Kalifornien in San Francisco, USA, und die Biologin Prof. Dr. Carol Greider (47), Direktorin der Abteilung für Molekularbiologie und Genetik der Johns Hopkins Universität in Baltimore, USA, erhalten den mit insgesamt 100.000 Euro dotierten Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis 2009 für ihre herausragenden Forschungsleistungen "zur Entdeckung der Telomeren und der Telomerase und Aufklärung ihrer Bedeutung für die Zellteilung und Zellalterung". Dies beschloss der Stiftungsrat der Paul Ehrlich-Stiftung. Der Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis gehört zu den international renommiertesten Auszeichnungen, die in der Bundesrepublik Deutschland auf dem Gebiet der Medizin vergeben werden. Die Preisverleihung findet am 14. März 2009, dem Geburtstag von Paul Ehrlich (1854-1915), in der Paulskirche in Frankfurt statt.

    Mit dem Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausgezeichnet, die sich auf dem Forschungsgebiet von Paul Ehrlich besondere Verdienste erworben haben, insbesondere der Immunologie, Krebsforschung, Hämatologie, Mikrobiologie und Chemotherapie. Die Laudatio hält in diesem Jahr Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Kurth, Mitglied des Stiftungsrates der Paul Ehrlich-Stiftung und ehemaliger Präsident des Robert-Koch-Instituts in Berlin. Hilmar Kopper, Vorsitzender des Stiftungsrates, wird die Auszeichnung gemeinsam mit einem Vertreter des Bundesministeriums für Gesundheit übergeben. Finanziert wird der Preis, der seit 1952 vergeben wird, vom Bundesgesundheitsministerium, durch zweckgebundene Spenden von Unternehmen und dem Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V.

    Am 13. März 2009 fand um 14 Uhr eine Pressekonferenz mit den beiden Preisträgerinnen sowie dem Laudator Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Kurth statt.



    Nobelpreise 2009
    Stand: 05.10. 2009

    Die Vorgenannten: Carol W. Greider,

    Elizabeth Blackburn

    und deren Kollege Jack W. Szostak


    erhalten den diesjährigen Nobelpreis für Medizin.

    Der Nobelpreis für Medizin, der in diesem Jahr zum hundertsten Mal vergeben wird, geht zu gleichen Teilen an die US-Amerikaner Elizabeth H. Blackburn, Carol W. Greider und Jack W. Szostak für ihre Arbeiten zur Chromosomen-Forschung. Sie haben herausgefunden, was Zellen altern lässt. Außerdem haben sie beschrieben, mit welchen Werkzeugen die Zelle diese Alterung steuert.
    Mithilfe des Enzyms Telomerase kann das Erbgut vor Alterung geschützt werden und ermöglicht den Chromosomen so "ewige Jugend". Die Arbeiten der Forscher wurden zur Grundlage für weitergehende Studien in der Krebs- und Alterungsforschung, wie das Nobelkomitee befand.

    Begründung der Jury
    "Die Entdeckung wird sehr, sehr viele Konsequenzen für die Medizin haben", sagte Nils-Göran Larsson, Mitglied der Nobelversammlung und Professor am Karolinska Institut. "Aber wann, das kann man nicht sagen. Bei ähnlichen Nobelpreisen früher sind 30 Jahre vergangen."

    Hinweis des Verfassers:

    Es gab allein bei Google, am 19. Oktober 2009, eine Trefferquote von 378.000 Veröffentlichungen über den Nobelpreis für Medizin 2009. Jedes renommierte Journal, alle großen Tageszeitungen und natürlich alle Fachzeitschriften sowie die namhaften Institute, veröffentlichten eigene Artikel über die Ehrung und haben sich damit auch dazu bekannt, dass die Thematik, um die Zellalterung sowie deren Aufhebung reichlich bekannt ist. Es gibt nun keinen logischen Grund mehr, das Volk weiter auf die Anwendungsmöglichkeiten warten zu lassen.
    Prof. Michael Fossel, nachgenannter Autor des Buches „ Das Unsterblichkeitsenzym“ sagte in einem Interview im Jahre 2005: „Es kann höchstens noch etwa 10 Jahre dauern, bis zu einer vertretbaren Anwendung beim Menschen.“



    Die Thematik und der Werdegang

    Der Alterungsprozess
    Das höchste Gut, das der Mensch neben den genetischen Veranlagungen mitbekommt, ist die körperliche Unversehrtheit. Diese Gesundheit möglichst lange zu erhalten und abzusichern, sollte für jeden Bürger -, muss aber auch für die ganze Solidargemeinschaft, das vorrangige Ziel sein. Selbst, wenn kein Schaden am Körper durch äußere Gewalteinwirkung entsteht, verrinnt das Leben, im Rückblick, wie im Flug.

    Viel zu schnell ist die Jugendlichkeit und damit die optimale Strapazierfähigkeit des Körpers vorüber, denn das Siechtum, also der körperliche Verfall, der Abbau der Leistungsfähigkeit, beginnt, genau genommen, mit der ersten Falte, mit dem ersten grauen Haar – und das trägt sich etwa im Alter von 35 Jahren zu.

    Ungefähr 70% aller Krankheiten, einschließlich vieler Krebsformen, sind altersbedingt. Gäbe es die Möglichkeit den Alterungsprozess bei den Menschen aufzuhalten, würden viele Dinge ihren Schrecken verlieren und alle Probleme – durch Altern und Siechtum bedingt – die derzeit noch das Gesundheitssystem der BRD, über Gebühr, belasten, wären sehr gut lösbar.
    Seit Urzeiten träumen die Menschen angeblich von der physischen Unsterblichkeit. Dementsprechend waren und sind die Wissenschaftler auf der Suche nach dem Kräutlein mit der Zauberkraft der ewigen Jugend.
    Bei der Erforschung der Vitamine glaubte man schon, den Stoff gefunden zu haben. Später waren es die Hormone, die zu großer Hoffnung Anlass gaben und derzeit bricht die Enzym- sowie die Antioxidantien-Ära, mit all ihren teuren, mehr oder weniger zweifelhaften Anti-aging Produkten, regelrecht über uns herein. Doch paralleln zu diesen medikamentösen Auswüchsen, gab es auch eine positive Entwicklung.

    Vor nunmehr 45 Jahren fand der US- Forscher Leonard H a y f l i c k, in Philadelphia, heraus, dass alle Körperzellen in seinen Invitro - Kulturen nur eine festgesetzte Anzahl von Teilungen durchmachten und dann mit dem Teilungsprozess aufhörten, sie starben.
    Die Zellen alterten also, in irgend einer Form, durch die Teilung. Dies wiederholte sich jedes Mal.

    Die logische Folgerung war, dass es in den Zellen – und zwar in jeder Zelle – ein Zählwerk oder eine Uhr gab, die den genauen Ablauf des Teilungsrhythmus erfasste, steuerte und die Zelle, nach erreichen eines Grenzwertes, einfach abschaltete. Dieser biologische Grenzwert der Zelle wurde später als Hayflick - Limit deklariert. Jeder Zelltyp hat allerdings sein eigenes Limit.

    Auf den menschlichen Körper übertragen heißt das:
    Nach der Vereinigung der männlichen Samenzelle mit der weiblichen Eizelle, beginnt der Prozess der Zellteilung, um einen neuen Organismus zu bilden. Diese Zellteilung ist die Basis der Menschwerdung, des Heranwachsens und des Erwachsenseins. Das Nachlassen der nötigen Zellteilung, bzw. der Korrektheit beim Kopiervorgang der DNA, zwecks Ersatz von defekten Zellen, führt zum Altern und zum Siechtum, mit dem späteren Eintritt des Todes, als finalem Abschluss.

    Der Mensch ist bei seiner Fertilisation, also unmittelbar nach der Vereinigung der weiblichen Eizelle mit einem Spermium, ein Einzeller. Damit er heranwachsen kann, muss sich diese so genannte Zygote enorm vermehren. Die Zellen vermehren sich, indem sie sich immer wieder teilen.
    Dieser Teilungsprozess verläuft am Anfang lawinenartig, denn bei der Geburt des Säuglings, etwa 9 Monate später, hat sich diese eine Zelle auf ca.. 100 Millionen vermehrt.
    Aber noch ist der rasche Zellteilungsprozess nicht abgeschlossen. Erst wenn der Mensch ausgewachsen ist, wird die Zellteilung drastisch verlangsamt und es beginnt der Erhaltungsprozess. Der Mensch besitzt nun im Mittel etwa 100 Billionen Körperzellen, die ein Leben lang erhalten werden müssen.

    Ab jetzt brauchen sich die Zellen allerdings nur noch in regelmäßigen Abständen zu regenerieren und das geschieht immer dann, wenn eine Zelle Funktionsstörungen aufweist oder verletzt wurde. Dazu stellt sie, im Idealfall, eine exakte Kopie von sich selbst her. Diese Kopie übernimmt die Aufgabe, während die alte Zelle stirbt und entsorgt wird.
    In der einzelligen Zygote ist die Lebensuhr noch komplett aufgezogen. Doch bei der Geburt des Menschen ist diese bereits zur Hälfte abgelaufen und wenn er als Erwachsener, etwa 10 Jahre lang im Zenit seiner Kraft und seiner Gesundheit steht, haben seine Zell-Regeneratoren bereits mehr als 80% ihrer Lebenszeit erreicht.
    Die einzige natürliche Ausnahme vom Altern sind unsere Keimzellen, Samen- und Eizellen. Sie altern Sinnvollerweise nicht. Der menschliche Körper ist mit Exzeption dieser vorgenannten Keimzellen, aus Zellen aufgebaut, die altern und sterben. Sie werden Somazellen genannt. Unsere Somazellen sterben und folglich auch wir.

    *

    Die Uhr des Lebens
    In Folge begann nun die Suche nach dieser Lebens - Uhr, bzw. nach dem Taktgeber des Alterns in den Zellen. Und auch in diesem Fall erwiesen sich die biophysikalischen Geheimnisse der Materie, als deutlich einfacher lösbar, wie immer angenommen wurde.
    Seit geraumer Zeit arbeiteten mehrere kleine Gruppen progressiver Wissenschaftler übergreifend und hatten letztendlich das Glück der Tüchtigen. Sie fanden die Lebensuhren der Körperzellen - und sie alle waren sicher, dass es möglich ist, diese wieder aufzuziehen.

    Vom russischen Biologen Alexej O l o v n i k o w, kam Anfang der 70er Jahre der erste Hinweis, dass telomere Strukturen für den Alterungsprozess in den Zellen verantwortlich sind.

    In jeder Körper- und Keimzelle befindet sich u. a. die komplette Erbgutinformation als Bausatz, der so genannte »genetische Code« des jeweiligen Wesens, nämlich das Genom.
    Das Genom ist sozusagen die Bibliothek der immensen Menge an Erbgutinformationen und besteht beim Menschen aus 46 Chromosomen Strängen. Chromosomen sind die Erbgutträger, sie enthalten die DNA und man könnte sie, in Anlehnung an die vorgenannte Bibliothek, auch Bücher oder noch besser Schriftrollen nennen.

    Ein Chromosom - Strang ist eine lange Kette von nur vier, in diverser Konstellation, immer wiederkehrenden DNA – Basen. Und zwar sind das Adenin (A), Guanin (G), Thymin (T) und Cytosin (C).
    Jedes Chromosom weist zwei Enden auf und an jedem Ende befindet sich ein Telomer als Abschluss. Es gibt demgemäss 92 Telomere pro Genom. Die Telomere bestehen hauptsächlich aus den Sequenzen der Basen TT A GGG und haben die Funktion, die Chromosomen vor Schäden aller Art zu schützen sowie eine vollständige Replikation zu ermöglichen.

    Die Telomere stecken in einer Art Hülle, die noch ein kleines Stückchen weiter, bis auf den DNA - Strang reicht und dadurch, an den Enden, wie eine Versiegelung wirkt.
    Ohne Telomere an den Enden würden die Chromosomen miteinander verkleben oder sogar regelrecht zerfallen. Außerdem würden sich die Zellen nicht – oder nicht richtig, teilen können. Ein spezielles Enzym, die Telomerase, ergänzt die Telomere und bildet mit ihnen zusammen ein kleines Fähnchen.
    Jedes mal, wenn sich die Somazelle, zwecks Wachstums, teilt oder später, zwecks Funktionserhalts, erneuert und somit ihre Chromosomen replizieren muss, geht ein kleiner Teil des Telomer - Endes verloren. Auch die versiegelnde Hülle verkürzt sich bei diesem Vorgang minimal. Während dieser Verlust für die Somazellen unumgänglich erscheint, machen es die Keimzellen anders, indem sie diesen Verlust immer wieder ausgleichen. Sie fügen einfach TT A GGG Sequenzen hinzu, wenn sie verloren gehen.
    Die Keimzellen bleiben durch diesen Vorgang immer jungfräulich und werden nahezu unsterblich, während die Somazellen permanent altern und schließlich sterben.

    Die Telomere sind der Schlüsselpunkt des zellulären Alterns – und das zelluläre Altern wiederum – ist der wichtigste Faktor bei der Alterung des Körpers.

    Kurzum, die Telomere sind die gesuchten Lebensuhren in den Zellen. Sie bestimmen nicht nur das Altern der Zelle, sondern auch welche Krankheiten wir uns zuziehen und an welchen wir sterben, mit welcher Geschwindigkeit wir altern – und wie.
    Somazellen mit stark verkürzten Telomeren teilen sich deutlich langsamer und zeigen vielfältige Anomalien. Vermehrt entstehen sogar Krebszellen. Sind die Telomere bis auf ein Minimum verbraucht, so hat die Zelle ihr Hayflick-Limit erreicht und stirbt. So tritt immer häufiger der Zellverlust ein. Der Körper schrumpft dadurch fast unmerklich, bis ein wichtiges Organ oder das Immunsystem zusammenbricht und den Tod herbeiführt.
    Krebszellen sind in der Regel entartete Zellen, die durch negativen Einfluss bei der Zellteilung entstehen. Ihre Gefährlichkeit besteht darin, dass sie den Verlust an den Telomeren, genau wie die Keimzellen, immer wieder ausgleichen. Sie können sich dadurch unbegrenzt vermehren und zu riesigen Wucherungen entwickeln.

    *

    Die Chance für die Zukunftsfähigkeit der Menschheit
    Der Verfasser und seine Arbeitsgemeinschaft wollen mit diesem Artikel dazu beitragen, die breite Öffentlichkeit zu informieren und für dieses Thema zu sensibilisieren. Wenn dieses Referat wie ein Ausschnitt aus einem Science-fiction Roman anmutet, so liegt das ausschließlich daran, dass dieses Wissen, bisher zu wenig verbreitet - und den Menschen kaum zugänglich gemacht wurde.

    Deshalb nehmen wir, die bevorstehende Ehrung der beiden US-Wissenschaftlerinnen, in der Frankfurter Paulskirche, zum Anlass, darauf hinzuweisen, dass es längst an der Zeit ist, die Konsequenzen aus der bisherigen seriösen und erfolgreichen Grundlagenforschung zu ziehen. Es genügt nicht nur zu ehren, sondern man muss das Wissen auch, zum Wohle der Menschen, anwenden!
    Diesbezüglich ist es wichtig die weitere Forschung für die Anwendungsmöglichkeiten transparent zu gestalten, damit nicht der Eindruck entsteht, es handelt sich hier um Scharlatanerie oder es werden nur die Begüterten, in aller Heimlichkeit, bevorzugt.

    Der Alterungsprozess des menschlichen Körpers kann, mit Hilfe der Telomer-Therapie, nicht nur aufgehalten -, sondern bis zum Zenit des vitalen Leistungszustands umgekehrt werden.
    Ein Status, bei dem die Körperfunktionen alle im optimalen Bereich bleiben, müsste sich nach den bisherigen Auswertungen einstellen.
    In Verbindung mit einer gesunden Ernährung und regelmäßigem Gehirntraining, wäre für den Anfang, ein aktives Lebensalter, ohne Alterserscheinungen bis 130 Jahre, bei der Spezis Mensch, realisierbar. Gebraucht wird dafür ein Aktivator, der ähnlich wie bei den Keimzellen, die Telomer-Verluste der Somazellen ausgleicht.

    Denkbar wäre auch eine einmalige, unmittelbare, möglichst gleichmäßige Infiltration des reinen Wirkstoffs Telomerase in alle Somazellen.

    Im Gegenzug wird für die Krebszellen ein Deaktivator für die Telomer-Ergänzung gebraucht, ein sog. Telomerase-Hemmer.

    Wohlgemerkt, es wäre nur der Anfang, denn es gibt, neben der Zellalterung, auch noch eine andere, geistige Sollbruchstelle zu überwinden.
    Beschrieben wurden diese Erkenntnisse, basierend auf der Grundlagenforschung, bereits ausführlich 1996, im Buch:

    »Reversing Human Aging« von Prof. med. Michael F o s s e l, Michigan State University. Deutsche Veröffentlichung 1998, bei Piper

    » Das Unsterblichkeitsenzym «

    *

    Ausschließlich das Volk - und nicht irgend ein Ethikrat, auch keine Politiker oder gar die Industrie, hat über den Einsatz derartiger Mittel und Möglichkeiten zu entscheiden.
    Die Politiker haben nicht die Aufgabe Fortschritt zu verhindern, sondern sie haben, nach unserer Meinung, die Verpflichtung, den Bürgern, die an einer Telomer-Therapie teilnehmen wollen, dies auch zu ermöglichen und den gesetzlichen Rahmen dafür zu schaffen. Denn ganz profan dargestellt, würde der Mensch, dadurch seine Chancen im Leben - und vor allen Dingen, die Lebensqualität erheblich verbessern.
    Es wäre ein wichtiger Schritt zum wirklich modernen, zivilisierten und ökonomisch orientierten Menschen, der sein Schicksal ganz bewusst, selbst in die Hand nimmt.

    Gerade im Hinblick auf die Zukunftsfähigkeit der Menschheit, sollten wir es nicht länger hinnehmen, dass mehr als 20 Jahre an Ausbildung, in einen Menschen investiert werden, damit er dann nach 45 – bis 50 Arbeitsjahren schon wieder ausgemustert wird. Wir müssen wesentlich länger Leistungsfähig bleiben, um die Aufgaben der Zukunft zu meistern.

    Wir alle haben es heute in der Hand dem Siechtum zu entgehen! Wir müssen es nur wollen und wir müssen es einfordern!
    Welche neuen Chancen und Möglichkeiten der Menschheit durch die wesentliche Verbesserung der Lebensqualität, sowie durch die Verlängerung des aktiven Lebens geboten werden, liegt auf der Hand. Darüber kann jeder selbst nachdenken.
    Aber, Telomerase ist zwar das Unsterblichkeitsenzym für die Zellen, vom ewigen Leben, also der Unsterblichkeit des Menschen, sind wir derzeit jedoch weit entfernt und möchten das hiermit auch keinesfalls proklamieren. Es sollte sich, im Gegenzug aber auch niemand, von den vielen Pessimisten, Zweiflern und Besserwissern, beirren lassen!

    Wie gesagt: „Viele Dinge sind in der Realität einfacher, als immer angenommen wurde und die Zeit ist längst reif dafür, es umzusetzen!“

    Das haben zumindest einige kleine Pharma-Produzenten erkannt und nutzen ihre Chance, denn längst gibt es einen Markt für Telomerase Aktivatoren, allerdings nur in den USA und China.

    Zusammenfassender Bericht über Funktion und Forschung.

    Das Enzym Telomerase ist für die vollständige Replikation der Chromosomenenden, der Telomere, zuständig. Die Telomeraseaktivität wird in den meisten humanen Geweben während der Differenzierung inhibiert (unterbunden), aber in ca. 90 % aller humanen Krebsarten und Tumorzelllinien induziert (stimuliert, eingeführt) (Kim et al., 1994; Meyerson et al., 1997; Nakayama et al., 1998).

    In normalen Geweben ist die Telomerase nur in speziellen Zellen wie Keimbahnzellen oder Progenitorzellen aktiv und dort für die Homöostase (Selbstregulation) der Organe wichtig. Die Aktivität der Telomerase unterliegt also beim Menschen einer stringenten Kontrolle und wird in den meisten Zellen unterdrückt. Für die Funktion der Telomerase sind zwei ihrer Komponenten wesentlich: die katalytische Untereinheit TERT (Meyerson et al., 1997), die als reverse Transkriptase fungiert, und die RNA Untereinheit TERC (Blasco et al., 1995; Feng et al., 1995), die als Matrize für TERT dient. Während die humane TERC Komponente konstitutiv exprimiert ist (Avilion et al., 1996), wird die humane TERT (hTERT) Expression stringent kontrolliert (Kolquist et al., 1998). Daher kann die hTERT Expression, die in erster Linie über die Initiation der Transkription reguliert wird, als limitierender Faktor für die Telomerase -Aktivität angesehen werden.

    Das Verständnis über die Regulation von hTERT ist von großer Bedeutung für die Krebsforschung und bietet viel versprechende Ansatzmöglichkeiten bezüglich der Therapie. In dieser Arbeit wurde das transgene Mausmodell hTERTp-lacZ analysiert, bei dem das bakterielle lacZ Reportergen, das für das Enzym ?-Galaktosidase kodiert, unter der Kontrolle eines 8,0 kbp langen Fragmentes des humanen TERT Gen Promotors exprimiert wird. In diesem Modellsystem kann die Regulation des hTERT Promotors in vivo untersucht werden. Anhand von RT-PCR Analysen konnte gezeigt werden, dass sich die hTERT Promotoraktivität in zwei hTERTp-lacZ transgenen Mauslinien, 6340.3 und 6335.5, „humanähnlich“ verhält.
    Das bedeutet, dass der ektopische hTERT Promotor in den meisten somatischen Zellen inaktiv ist. Im Gegensatz zu der murinen TERT Expression, die in einer großen Bandbreite von Organen nachweisbar ist, zeigt der hTERT Promotor nur im Hoden der transgenen Mäuse eine starke Aktivität.
    Die zelltypspezifische Expression des lacZ Reportergens wurde in den Keimbahnzellen des Hodens, dem Organ mit der stärksten hTERT Promotoraktivität, mittels X-Gal Färbung und ?-Galaktosidase Immunhistochemie dargestellt.

    Es konnte gezeigt werden, dass der hTERT Promotor in der transgenen Mauslinie 6340.3 während proliferativer bzw. regenerativer Prozesse wie dem Haarzyklus oder nach partieller Hepatektomie spezifisch induziert wird.
    Eines der wichtigsten Resultate dieser Arbeit war die Induktion des humanen und murinen TERT Promotors während der Tumorgenese in einem bitransgenen Mausmodell für Mammakarzinome hTERTp-lacZ / p53+/- / BALB/c. Darüber hinaus konnte gezeigt werden, dass die Expression von bekannten TERT Aktivatoren wie c-myc und ER81 sowie Tumormarkern wie her2 und ESX, die in humanen Mammakarzinomen eine Rolle spielen, ebenfalls im Tumorgewebe erhöht ist. Bei der vergleichenden Analyse der hTERT Promotoraktivität in den transgenen Mauslinien 6340.3 und 6335.5 wurde eine stringentere Kontrolle der hTERT Promotor-vermittelten lacZ Expression in der Mauslinie 6335.5 offensichtlich. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass der Integrationsort des Transgens bei 6335.5 epigenetischen Regulationsmechanismen unterliegt. In der Tat wurde eine Induktion des hTERT Promotors in 6335.5 primären Fibroblasten nach Behandlung mit dem Histon-Deacetylasen Inhibitor Trichostatin A gezeigt.
    Das hTERTp-lacZ transgene Mausmodell zeigt eine „human-ähnliche“ und zelltypspezifische Expression des lacZ Reportergens unter der Kontrolle des humanen TERT Promotors.

    Insbesondere die transgene Mauslinie 6340.3 hat sich als geeignet erwiesen, um die gewebsspezifische Regulation des humanen TERT Promotors unter physiologischen Bedingungen während regenerativer Prozesse und der Tumorgenese zu untersuchen.

    *


    Die Telomerase-Therapie wäre allerdings die Basis, auf der man mit Hilfe von Gen-Modulation das geistige Siechtum, also die Alzheimer Demenz hinauszögern - und damit letztendlich eine gewaltige Verlängerung des aktiven Lebens aufbauen kann.
    Alzheimer ist nach unseren Erkenntnissen keine Krankheit, wie immer noch behauptet wird, sondern es ist analog zum körperlichen Siechtum, eine geistige Sollbruchstelle. Soweit reichen unsere seriösen Informationen heute. Wir wollen den Menschen diese zukünftigen Möglichkeiten zugänglich machen und fordern eine transparente, weitere Forschung in dieser Richtung. Mehr darüber im Buch
    "Die Neue-Welt-Ordnung-11554" Kapitel 3, Die Gesundheit der Bürger.
    ISBN390069331 - 5

    Quelle: http://www.neue-welt-ordnung-11554.de/index.php?id=18
    .:9/11 war der Startschuss. Hat man den Knall gehört hat, war es zu spät:.
    Scheuklappentheorie: Scheuklappen ermöglichen beim Regieren eine gezielte Peitschenhilfe auf eine Person, ohne dass nicht betroffenen Personen die Peitsche sehen und ggf. darauf reagieren. Zudem sollen Scheuklappen verhindern, dass schreckhafte Personen von der Seite oder von hinten abgelenkt werden. Zudem werden die Augen der Personen von Scheuklappen vor der Peitschenschnur geschützt.

  2. #2
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    Re: Telomerase - "Das Unsterblichkeitsenyzm"

    Dazu habe ich dann noch:

    Wir haben“, jubelt Woodring Wright, „den zellulären Jungbrunnen entdeckt.“ Der Molekularbiologe am Southwestern Medical Center der Universität von Texas in Dallas hatte mittels Gentransfer ein Enzym namens Telomerase in menschliche Augen-, Gefäß- und Vorhautzellen gebracht. Seither sind diese quasi unsterblich. Wright: „Je nach Zelltyp sind 50 bis 95 Teilungen normal. Inzwischen haben wir 120 Teilungszyklen erreicht, und alle behandelten Zellen teilen sich weiter.“

    Die biologische Uhr der Zellen tickt in den Telomeren. So werden die Endstücke der Chromosomen genannt, die sich mit jeder Zellteilung verkürzen. Damit legen sie die maximale Lebensspanne einer Zelle fest (siehe Grafik).

    Die Telomerase stellt diese innere Uhr zurück, indem sie den Chromosomen neue Telomere anfügt. Unklar war aber, ob deren Verkürzung die Ursache des Alterns der Zelle ist oder eine Folge davon. Jetzt wissen die Forscher: Der abschnittsweise Telomer-Verlust läßt Zellen tatsächlich altern und schließlich absterben. „Damit“, sagt Wright, „haben wir den Schlüsselfaktor für das Altern gefunden – und wir können es stoppen.“

    Eine Pille für ewiges Leben wird es mit Telomerase allerdings nicht geben. Allenfalls dürften sich Zellen oder Organe verjüngen lassen, was die gesund verbrachte Lebenszeit verlängern könnte. Doch niemand weiß, welchen Anteil das Zellalter am Vergreisungsprozeß des gesamten Organismus hat.

    Dafür stellen die US-Biologen neue Therapien für eine Reihe von Krankheiten in Aussicht. „Wir könnten einem Patienten Zellen entnehmen, sie im Reagenzglas verjüngen, nach Bedarf modifizieren und dann in den Körper zurückgeben“, erklärt Calvin Harley, Chefwissenschaftler der kalifornischen Biotechnologie-Firma Geron, die mit den texanischen Forschern kooperiert.

    In transplantiertem Knochenmark beispielsweise müssen sich die Zellen rasch teilen, um die Blutversorgung des Patienten wiederherzustellen. Durch Telomerase würde ihre Teilungsrate drastisch steigen. Helfen könnte das Unsterblichkeitsgen auch bei Netzhaut-Degeneration (die häufig zu Erblindung führt), Verbrennungen und Arteriosklerose.

    Andere Forscher sind skeptisch. Zellunsterblichkeit, argumentieren sie, hat einen bösen Namen: Krebs. So könnte der Preis für eine gelungene Telomerase-Therapie ein späterer Krebstod sein. Tatsächlich ist das Enzym im Körper hauptsächlich in Tumorzellen aktiv.

    „Allein durch Telomerase“, kontern die Geron-Biologen, „werden Zellen nicht bösartig.“ Dazu bedürfe es weiterer genetischer Veränderungen. Das Enzym könne im Gegenteil wirkmächtige Krebsmedikamente liefern. „Krebszellen brauchen Telomerase, um sich endlos zu teilen“, erklärt Woodring Wright. „Könnten wir das Enzym lahmlegen, würden ihre Telomere mit jeder Teilung kürzer, bis sie ganz normal sterben.“ Die US-Forscher suchen bereits nach Telomerase-Hemmern, die sich zusätzlich zur üblichen Tumorbehandlung einsetzen lassen.

    Viele ihrer Fachkollegen zweifeln an der Rolle der Telomerase als der alleinigen Wächterin der biologischen Uhr. „Zellen können auch ohne das Enzym überleben“, sagt Petra Boukamp vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg. „Fällt das Telomer-Uhrwerk aus, können sie vermutlich auf ein anderes Zählwerk ausweichen.“ Deshalb reiche die Telomerase für eine Tumortherapie nicht aus. Zudem finde sich Telomerase auch in einigen normalen Zellen. Boukamp: „Das System ist viel zu komplex, als daß es genügen könnte, einfach das Enzym zu blockieren.“

    Vor Eingriffen in die biologische Uhr warnt auch der US-Krebsforscher Robert Weinberg. „Es gibt keine Anzeichen dafür, daß die Telomere unsere Lebensspanne diktieren“, sagt er, „das menschliche Leben wird durch Krankheiten, vor allem Krebs, begrenzt. Telomere haben wir genug, um 200 Jahre zu leben.“

    „Wir haben also unsterbliche Zellen geschaffen. Die Telomerase läßt sie vergessen, wie oft sie sich geteilt haben“ WOODRING E. WRIGHT, MOLEKULARBIOLOGE, DALLAS

    TELOMERE – EWIGES LEBEN?

    Menschliche Zelle (vor der Teilung) mit der Erbinformation in den Chromosomen, die aus DNS aufgebaut sind.
    Die DNS spaltet sich bei jeder Zellteilung und muß durch Enzyme wieder komplettiert werden. Dabei verkürzen sich jedesmal die Enden der Chromosomen (Telomer), bis sich die Zelle nicht mehr teilen kann und stirbt.
    ...
    MOLEKULARBIOLOGIE: Unsterbliche Zelle - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/gesundheit/news/mol ... 69624.html

    Quelle: http://www.focus.de/gesundheit/news/mol ... 69624.html
    .:9/11 war der Startschuss. Hat man den Knall gehört hat, war es zu spät:.
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  3. #3
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    Re: Telomerase - "Das Unsterblichkeitsenyzm"

    Der diesjährige Nobelpreis für Medizin ging an drei Forscher aus den USA. Elisabeth H. Blackburn von der Universität Kalifornien, San Francisco und Jack W. Szostak vom Massachusetts General Hospital in Boston, sowie Carol W. Greider von der Johns Hopkins School of Medicine in Baltimore wurden für ihre Entdeckung der Telomere und der Telomerase geehrt [1].

    Als Telomere bezeichnet man kurze Gensequenzen am Ende der Chromosomen, die wie eine Kappe, die DNA-Fäden vor dem kontinuierlichen Verlust von Basenpaaren bei der Replikation schützen. Der Abbau der Telomere selbst wird durch das Enzym Telomerase unterbunden, welches die Endstücke immer wieder „repariert“ [2]. Zellen mit einem hohen Anteil an Telomerase sind somit keinem normalen Alterungsprozess unterworfen. Durch den Gen-Reparatur Mechanismus wird gleichsam das Altern der Zelle verhindert, was bereits in der Vergangenheit die Fantasie der Forscherwelt deutlich beflügelte. Der Traum von der ewigen Jugend.

    Das Enzym kommt jedoch in relevanten Konzentrationen nur in Körperzellen vor, die sich häufig teilen. Dies sind etwa Hautzellen, sowie Keim- und Stammzellen. Die meisten anderen Zelltypen müssen ohne Telomerase auskommen. Ihre Chromosomen verkürzen sich im Laufe der Zeit immer mehr, bis über körpereigene Signalmechanismen schließlich der Zelltod eingeleitet wird. Die Zelle stirbt ab.

    Interessant wäre eine gezielte Verwendung von Telomeren und Telomerase in Therapieformen, etwa in der Krebstherapie. Bis dahin ist jedoch noch viel Forschungsarbeit zu leisten. Aber der erste Schritt ist getan.

    Quellen:
    [1] Identification of a specific telomere terminal transferase activity in tetrahymena extracts
    [2] Artikel auf ScienceBlogs.de


    Quelle:; http://www.antikoerper.de/tag/telomerase/
    .:9/11 war der Startschuss. Hat man den Knall gehört hat, war es zu spät:.
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  4. #4
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    Re: Telomerase - "Das Unsterblichkeitsenyzm"

    Dazu zu guter letzt noch eine schicke PDF: Einführung Telomere und Telomerase
    .:9/11 war der Startschuss. Hat man den Knall gehört hat, war es zu spät:.
    Scheuklappentheorie: Scheuklappen ermöglichen beim Regieren eine gezielte Peitschenhilfe auf eine Person, ohne dass nicht betroffenen Personen die Peitsche sehen und ggf. darauf reagieren. Zudem sollen Scheuklappen verhindern, dass schreckhafte Personen von der Seite oder von hinten abgelenkt werden. Zudem werden die Augen der Personen von Scheuklappen vor der Peitschenschnur geschützt.

  5. #5
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    Ein sehr artverwandtes Thema, weshalb ich den Beitrag hier rein post. Hoffe, ist ok.

    Stammzellen einer Maus (Bild: AP Photo/Shinya Yamanaka)
    Jungbrunnen für Mäuse

    Forscher reprogrammieren Zellen im Körper

    Von Michael Lange

    Entwicklungsbiologie. - Vor etwa sieben Jahren haben Stammzellenforscher aus Japan reife Körperzellen verjüngt, so dass aus ihnen embryonale Stammzellen wurden - eine nobelpreiswürdige Entwicklung. "Reprogrammierung" nennen das die Fachleute. Spanische Forscher haben das gleiche nun in lebenden Organismen geschafft. In lebenden Mäusen haben sie reife Körperzellen verjüngt. Das könnte der Medizin neue Möglichkeiten eröffnen.


    Die Entwicklung einer Zelle im Körper verläuft in der Natur stets in die gleiche Richtung: Vom Alleskönner zum Spezialisten. Im Labor lässt sich diese Entwicklung umdrehen. Aus reifen Haut- oder Muskelzellen werden auf Kommando in einer Zellkultur so genannte IPS-Zellen: Induzierte pluripotente Stammzellen, mit ähnlichen Eigenschaften wie embryonale Stammzellen. Ein spanisches Forscherteam um Manuel Serrano vom nationalen Krebsforschungszentrum in Madrid hat die "Reprogrammierung" nun aus dem Labor in eine lebende Maus verlegt.

    "Das war eine Überraschung. Denn im Labor haben wir kontrollierte Bedingungen, unter denen wir die Zellen genau dirigieren können. Wir haben nun gezeigt: Die gleichen vier genetischen Faktoren, die die Zellen im Labor verjüngen, funktionieren auch in lebenden Mäusen."

    Dazu haben Manuel Serrano und seine Mitarbeiter die Labormäuse genetisch verändert. Die gleichen vier genetischen Faktoren, die im Labor Zellen verjüngen, befanden sich nun im Innern der Mäusezellen. Die Forscher konnten diese Gene von außen gezielt einschalten und so die Verjüngung der reifen Zellen starten. Die Zellen, die dann im Innern der Mäuse in verschiedenen Organen entstanden, waren nicht nur ebenso vielseitig wie reprogrammierte Zellen aus dem Labor. Sie waren sogar wandlungsfähiger, erklärt die Wissenschaftlerin Maria Abad vom spanischen Krebsforschungszentrum.

    "Wir haben festgestellt, dass die reprogrammierten Zellen im Körper der Mäuse weitgehend embryonalen Stammzellen entsprachen. Die Reprogrammierung im Mauskörper ist sogar besser als im Labor. Die Zellen im Innern der Maus sind noch embryonaler."

    Allerdings wurden durch diese vielseitigen Zellen keine kranken Mäuse geheilt. Im Gegenteil. Im Innern der Mäuse wuchsen sogenannte Teratome. Das sind embryonale Tumore, in denen Zellen zu unterschiedlichen Gewebetypen heranwachsen. Um die Methode in der Medizin anzuwenden, müssen die Forscher sie weiter entwickeln. Sie müssen lernen, die Zellen nicht nur zu verjüngen, sondern von außen zu dirigieren. Wenn das gelingt, wäre eine Transplantation von Stammzellen oder von Gewebe, das aus Stammzellen hervorgegangen ist, überflüssig. Die körpereigenen Zellen könnten im Körper zu Stammzellen werden und auf Kommando das Herz, die Leber oder andere Organe reparieren. Nicht nur in Mäusen, sondern in menschlichen Patienten. Das erhofft der Stammzellenspezialist George Daley. Er forscht an der Harvard Medical School und am Kinderkrankenhaus Boston.

    "Das Ziel ist der Einsatz in der regenerativen Medizin. Dazu müssen wir die Entwicklung der Zellen im Körper gezielt steuern, so dass keine Tumoren entstehen, sondern genau die Körpergewebe, die ein Patient braucht. Aus kranken Zellen werden dann im Körper vielseitige Stammzellen, und daraus entstehen auf Wunsch Herzmuskelzellen, Leberzellen oder Blutzellen."

    Noch ist das eine Vision. Die Forschungsergebnisse aus Spanien sind nur ein Anfang. Bis zur Anwendung der Methode in der Medizin werden voraussichtlich nicht nur Jahre vergehen, sondern Jahrzehnte.

    Quelle


    LG
    zottel
    Geändert von zottel (13.09.2013 um 13:37 Uhr)
    "Immer weigere ich mich, irgendetwas deswegen
    für wahr zu halten,
    weil Sachverständige es lehren, oder auch,
    weil alle es annehmen.

    Jede Erkenntnis muss ich mir selbst erarbeiten.
    Alles muß ich neu durchdenken, von Grund auf,
    ohne Vorurteile."


    Albert Einstein (1879-1955)

  6. #6
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    Jungbrunnen-Enzym des Menschen ganz groß: Erste Nahaufnahmen von Telomerase

    Hört sich erstmal ganz gut an, ist aber wieder nur die halbe Wahrheit!

    Die Forschung hat mittlerweile herausgefunden, das die Telomerase sich ständig verkürzt und verlängert, je nach Lebenswandel, etc. mit entsprechenden Folgen!!!

    Forscher haben es endlich geschafft, eine detaillierte Struktur von dem Wunderenzym Telomerase bildlich dank der Kryo-Elektronenmikroskopie darzustellen. Ein wichtiger Schritt zur Entwicklung von wirksamen Therapien gegen Krebs und Alterungsprozesse.

    weiter hier: https://deutsch.rt.com/gesellschaft/...ss-telomerase/
    LG
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

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