Seite 1 von 4 1234 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 34

Thema: Öl Embargo gegen den Iran

  1. #1
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    06.04.2010
    Ort
    Erde
    Beiträge
    3.566
    Blog-Einträge
    4
    Mentioned
    66 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    1
    Renommee: 90375

    Öl Embargo gegen den Iran

    ....letztendlich tritt sich die EU geradeselbstin den Arsch

    Escobar: EU needs Iran's oil, shoots itself into feet


    Gut Nacht
    mfg
    olaf
    Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 – “Haftung für Links” hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch das Setzen eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Hiermit distanzieren ich mich ausdrücklich von den verlinkten Seiten, dafür sind ausschließlich die Urheber bzw. Betreiber verantwortlich.)

  2. #2
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    06.04.2010
    Ort
    Erde
    Beiträge
    3.566
    Blog-Einträge
    4
    Mentioned
    66 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    1
    Renommee: 90375

    Re: Öl Embargo gegen den Iran

    Moin
    Destabiliert die USA extra Europa?Für mich ganz klar JA(meine meinung)

    unbedingt anschauenhttp://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitr...-den-Iran-hart

    mfg
    olaf
    Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 – “Haftung für Links” hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch das Setzen eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Hiermit distanzieren ich mich ausdrücklich von den verlinkten Seiten, dafür sind ausschließlich die Urheber bzw. Betreiber verantwortlich.)

  3. #3
    Super-Moderator Avatar von Stone
    Registriert seit
    12.08.2010
    Beiträge
    5.139
    Blog-Einträge
    1
    Mentioned
    226 Post(s)
    Follows
    1
    Following
    0
    Renommee: 364876

    Re: Öl Embargo gegen den Iran

    Was ich bei diesem Embargo nicht kapier ist, wieso wir dabei eigentlich mitmachen. Dieses Embargo schadet ja nur uns, unserer Wirtschaft.
    Ausserdem wurde das Embargo ja auch nicht von den UNO Mitgliedsstaaten beschlossen und ist somit nicht bindend ! Soll heissen, wer mitmacht, macht mit, und wer nicht will, soll es bleiben lassen. Um die iranische Bombe geht es ja mal mit Sicherheit NCHT !
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


  4. #4
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    06.04.2010
    Ort
    Erde
    Beiträge
    3.566
    Blog-Einträge
    4
    Mentioned
    66 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    1
    Renommee: 90375

    Re: Öl Embargo gegen den Iran

    Tia Stone,die EU tanzt eben nach der Pfeife Israel/USA

    USA trennen Iran fast komplett vom Finanzsystem

    Nach der Einigung der EU auf ein Öl-Embargo gegen den Iran haben die USA ihre Strafmaßnahmen gegen die Islamische Republik verschärft. Die Regierung in Washington verhängte am Montag Sanktionen gegen die drittgrößte iranische Bank Tejarat. Der Schritt solle es der Regierung in Teheran erschweren, ihr Atomprogramm zu finanzieren, teilte Washington mit.
    Die Bank Tejarat und ihr weißrussischer Ableger Trade Capital Bank seien künftig vom US-Finanzsystem abgeschnitten. "Die Maßnahmen richten sich gegen eine der letzten Zugangsmöglichkeiten des Iran zum internationalen Finanzsystem", sagte der Staatssekretär im Finanzministerium, David Cohen.

    Die staatliche Bank hat nach US-Angaben fast 2000 Filialen im Iran sowie Vertretungen in Frankreich und Tadschikistan. Es seien nun Strafmaßnahmen gegen insgesamt 23 Finanzinstitutionen in Kraft, die mit dem Iran in Verbindung stünden, teilte das US-Finanzministerium mit. Darunter seien auch die größten staatlichen Banken des Lande
    Der Iran hatte 2010 an den gesamten Öleinfuhren der EU nur einen Anteil von 5,7 Prozent. In einigen Staaten ist der Anteil jedoch höher: Griechenland ist zu 25 Prozent, Italien zu 13 und Spanien zu etwa 10 Prozent auf iranisches Öl angewiesen. Für den deutschen Markt spielt iranisches Öl keine Rolle. 2010 führte Deutschland knapp 1,5 Millionen Tonnen iranisches Öl ein. Das entspricht 1,6 Prozent der deutschen Ölimporte. Der Iran exportiert in die EU nur 20 Prozent seines Rohöls. Andere wichtige Ölkunden sind China, Japan und Indien.

    Spätestens vom 1. Juli an sollen die Öleinfuhren aus dem Iran aufhören. Bis dahin können noch laufende Öl-Bezugsverträge von den EU-Staaten abgewickelt werden.


    Also den Griechen und Spaniern gehts an den Kragen.

    http://www.welt.de/politik/ausland/a...anzsystem.html

    mfg
    olaf
    Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 – “Haftung für Links” hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch das Setzen eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Hiermit distanzieren ich mich ausdrücklich von den verlinkten Seiten, dafür sind ausschließlich die Urheber bzw. Betreiber verantwortlich.)

  5. #5
    Super-Moderator Avatar von Stone
    Registriert seit
    12.08.2010
    Beiträge
    5.139
    Blog-Einträge
    1
    Mentioned
    226 Post(s)
    Follows
    1
    Following
    0
    Renommee: 364876

    Re: Öl Embargo gegen den Iran



    Hab grad ein bisschen in der Teharan-Times geschmökert und bin über folgendes gestolpert :

    ‘Iranian MPs mulling plan to cut oil exports to Europe’
    Political Desk

    On Line: 25 January 2012 18:31
    In Print: Thursday 26 January 2012

    TEHRAN - The Iranian parliament is discussing a plan calling for a halt to Iran’s oil exports to the European countries that voted for sanctions on Iran’s oil industry, MP Nasser Soudani has announced.

    The European Union formally imposed an oil embargo on Iran and agreed to a freeze on the assets of the Central Bank of Iran on Monday, but existing contracts will be honored until July 1.

    “A number of representatives of the Majlis and I are seeking to approve a plan according to which all European countries that made Iran the target of their sanctions will not be able to buy even one drop of oil from Iran and oil taps will be turned off to them so that they will not play with fire again,” Soudani, who is a member of the Majlis Energy Committee, told the Fars News Agency in an interview published on Wednesday.

    “Europe will burn in the fire of Iran’s oil wells,” and sanctions will take their toll on European countries for three reasons, he said, noting, “The first reason is that a number of European countries have no other option besides buying Iran’s oil since the structure of their refineries is compatible with Iran’s oil, and it is difficult for them to replace Iran’s oil.”

    “The second reason is that the embargo will cause an increase in oil prices, and the Europeans will be compelled to buy oil at higher prices,” Soudani stated.

    He added, “The third reason is that the Europeans, due to their need for Iran’s oil, will be compelled to buy Iran’s oil indirectly and through intermediaries, and this will inflict more expenses on them.”

    “European firms have no alternative but to enter into contracts with us since abandoning Iran’s oil would mean the extinguishing of the candles of their economic lives.”

    In addition, MP Emad Hosseini told the Mehr News Agency on Wednesday that the plan may be discussed at an open session of the Majlis by January 29.

    “If the plan is ratified, the government will have to stop selling oil to Europe before the implementation of the oil embargo on Iran by the EU,” added Hosseini, who is the rapporteur of the Majlis Energy Committee.
    Quelle:
    http://www.tehrantimes.com/politics/94825-iranian-mps-mulling-plan-to-cut-oil-exports-to-europe

    Kurz zusammengefasst für die die nicht sogut Englisch konnen:

    Das Iranische Parlament will noch vor inkrafttreten (Juli 2012) , der EU Sanktionen die Öllieferungen in die EU stoppen.
    Der Plan ist aber noch nicht vom Parlament Ratifiziert.


    Soviel zum Thema EU-Sanktionen. Wer sanktioniert hier wen ?
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


  6. #6
    Erfahrener Benutzer Avatar von m.A.o
    Registriert seit
    22.07.2010
    Ort
    49°52'43.98" N - 8°38'38.84" O
    Beiträge
    1.658
    Mentioned
    15 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 11862

    Re: Öl Embargo gegen den Iran

    Das Iranische Parlament will noch vor inkrafttreten (Juli 2012) , der EU Sanktionen die Öllieferungen in die EU stoppen.
    Der Plan ist aber noch nicht vom Parlament Ratifiziert.

    Soviel zum Thema EU-Sanktionen. Wer sanktioniert hier wen ?
    wenn ich ehrlich bin.... ich hab so irgendwas eigentlich erwartet

    denn WER ist denn von WEM mehr abhängig? iran kann seine bevölkerung auch ernähren ohne das da öl verkauft werden muss.
    aber wie findet der EU-ler ohne navi (auto) zum nächsten aldi ohne öl

    wie war das noch mit dem stein und glashaus?

    lg
    um apollo 11 auf den mond zu bekommen, war eine rechnerleistung von DREI commodore 64 notwendig...
    um heute einen ticket zu lösen, ist EIN pentium-prozessor nicht ausreichend.


  7. #7
    Super-Moderator Avatar von Stone
    Registriert seit
    12.08.2010
    Beiträge
    5.139
    Blog-Einträge
    1
    Mentioned
    226 Post(s)
    Follows
    1
    Following
    0
    Renommee: 364876

    Re: Öl Embargo gegen den Iran

    wenn ich ehrlich bin.... ich hab so irgendwas eigentlich erwartet

    denn WER ist denn von WEM mehr abhängig? iran kann seine bevölkerung auch ernähren ohne das da öl verkauft werden muss.
    aber wie findet der EU-ler ohne navi (auto) zum nächsten aldi ohne öl

    wie war das noch mit dem stein und glashaus?
    Jo, genau mAo. WIR sind vom Öl abhängig nicht DIE.

    Aber sogar ein Stopp der Öllieferungen aus dem Iran hat was positives. Zwar nicht für uns, das Volk, sondern für ein paar sehr schwergewichtige Nutznießer.

    Es gibt da einen höchst bemerkenswerten Zusammenhang zwischen den "Sanktionen" (lol) und den Raffinerien in Europa.
    Vor gut einem Jahr hat die OMV etwas für die Ölindustrie eher schlechtes in Europa prognostiziert :

    OMV: Es gibt zu viele Raffinerien in Europa

    25.02.2010
    | 18:31 | (Die Presse)

    Die Margen im Raffineriebereich sanken von rund sechs Dollar je Fass auf unter zwei Dollar je Fass. Die Branche warte daher darauf, dass einige Raffinerien aus dem Markt genommen werden.

    wien (jaz). Die Wirtschaftskrise und der damit einhergehende Nachfrageeinbruch zeigen in vielen Branchen unwirtschaftliche Überkapazitäten auf. Prominentestes Beispiel ist dabei die Autoindustrie. Doch auch bei der Treibstoffproduktion sieht die Situation nicht wirklich besser aus. „Es gibt bei Raffinerien in Europa eine Überkapazität von 20 bis 25 Prozent“, sagte OMV-Raffinerievorstand Gerhard Roiss am Donnerstag anlässlich der Präsentation der OMV-Bilanz für das Jahr 2009. Eine „Marktbereinigung“ sei in den kommenden Monaten daher unausweichlich.

    Schon 2009 verhagelte der drastische Rückgang bei den Raffineriemargen – neben dem Einbruch des Ölpreises nach dem historischen Höhenflug im Jahr 2008 – der OMV das Ergebnis. Mit 1,4 Mrd. Euro fiel das Betriebsergebnis (Ebit) vor Sondereffekten um 58 Prozent niedriger aus als im Jahr zuvor. Unterm Strich blieb der OMV ein Gewinn von 572 Mio. Euro übrig (ebenfalls minus 58 Prozent). Der Umsatz reduzierte sich um 30 Prozent auf 17,9 Mrd. Euro. Trotz des im Herbst 2008 angekündigten Sparprogramms von in Summe 300 Mio. Euro bis Ende 2010 konnte die OMV also die Kosten nicht entsprechend dem Umsatzrückgang senken.

    Im Raffineriebereich drehte das Ergebnis von einem Plus von 600 Mio. Euro auf minus 222 Mio. Euro. Grund dafür war, dass die Margen von rund sechs Dollar je Fass auf unter zwei Dollar je Fass sanken. Durch den gefallenen Treibstoffverbrauch sind nämlich auch die weltweiten Lager voll. „In Rotterdam lagern zurzeit 14 Mrd. Tonnen fertiger Diesel – sechsmal so viel wie normal“, sagt Roiss.


    OMV-Raffinerie abgeschaltet

    [size=115:147f2kr1]Die Branche warte daher darauf, dass Raffinerien aus dem Markt genommen werden.[/size] In Deutschland und Frankreich gebe es bereits einige Kandidaten. Schließungspläne gibt es bei der OMV nicht. Allerdings ist die Raffinerie der rumänischen Tochter Petrom seit Anfang des Jahres stillgelegt. Ab März soll sie den Betrieb wieder aufnehmen. Die Raffinerie in Schwechat wird im Frühjahr ebenfalls für rund sechs Wochen abgeschaltet – der Grund ist dabei jedoch eine routinemäßige Generalüberholung, so Roiss.

    Für heuer zeigt sich OMV-Chef Wolfgang Ruttenstorfer „verhalten optimistisch“. Positiv sei, dass sich der Ölpreis bei einem Niveau zwischen 70 und 80 Dollar je Fass „zu stabilisieren scheint“. Dies würde auch die Ergebnissituation in der wichtigsten OMV-Sparte – Exploration und Produktion – wieder verbessern. Entsprechend ihrer langjährigen Strategie will die OMV vor allem in Südosteuropa und der Türkei heuer rund 2,8 Mrd. Euro investieren. Bei der Petrom könnte es laut Ruttenstorfer daher auch zu einer Kapitalerhöhung kommen. „Bei dieser werden wir voll mitziehen“, so der OMV-Chef. Details gebe es bisher aber noch nicht.

    Den Aktionären will die OMV für 2009 wie im Jahr zuvor eine Dividende von einem Euro je Aktie zahlen. Die Ausschüttungsquote steigt aufgrund des in Summe gefallenen Gewinns dadurch auf über 50 Prozent an. Von der Börse werden die Nachrichten aber dennoch nicht gut aufgenommen. Die Aktie lag in einem generell schwachen Umfeld deutlich im Minus.

    Über die Zukunft der Aktie sind sich die Analysten uneinig. Je acht raten zum Kauf oder Verkauf – die restlichen elf plädieren für „Halten“. Das durchschnittliche Kursziel liegt mit 32,39 über dem aktuellen Kursniveau.
    Quelle: http://diepresse.com/home/wirtschaft/ec ... -in-Europa

    Was das ganze jetzt mit den Sanktionen oder Gegensanktionen zu tun hat ? Gute Frage. Ich wär selber nicht drauf gekommen, wenn
    ich nicht über folgenden Artikel gestolpert wäre :

    Iran embargo may shut down 70 EU refineries

    Economic Desk

    On Line: 25 January 2012
    16:41
    The European Union’s embargo on Iranian oil threatens to accelerate refinery closures in Europe, the head of Italy’s refiners’ lobby said.

    “Asian countries not applying the embargo could buy the Iranian oil at a discount and sell cheap refined products back to us,” Piero De Simone, general manager of Unione Petrolifera, said in an interview in Rome . “Italy already risks the closure of five refineries and at a European level we’re talking about 70 possible shut downs.”

    The European Union this week agreed to ban oil imports from Iran. The policy comes as refiners fight over capacity and falling fuel demand. Petroplus Holdings AG, which has five plants across Europe, declared insolvency after banks called in loans.

    While refiners will replace Iranian imports with Saudi Arabian and Russian oil from the Urals, De Simone says he is concerned Asian refiners will use cheap Iranian crude to undercut competitors.

    “The Iranians will have to unload their production somewhere and I’m sure they’ll find buyers,” he said. “The last thing we need is more unfair competition. Either we do something at a European level or we risk a precipitous end similar to Petroplus’s for many European refineries.”

    Refining margins from processing Brent into gasoline, diesel and other fuels in northwest Europe fell to loss of 26 cents a barrel in December from a profit of 51 cents a month earlier, according to a Jan. 18 report by the International Energy Agency.
    ‘Under Pressure’

    “With crude oil prices high and likely to remain high, margins are set to remain under pressure,” Barclays Plc analyst Amrita Sen said in a note . “We would expect further closure of simple, non-profitable refineries in both the U.S. and Europe.”

    While the EU imported 450,000 barrels a day from Iran in the first half of 2011, China bought 543,000 barrels in the same period and India, South Korea and Japan purchased a total 913,000 barrels, according to data from the U.S. Energy department.

    Italy, Spain and Greece combined accounted for about 68 percent of EU imports from Iran in 2010, European Commission data show, with Italy getting about 13 percent of its oil from Iran, according to Unione Petrolifera statistics.
    Capacity Gap

    De Simone said smaller and older plants which specialize in the heavy kind of oil Iran provides will be the hardest hit. Italy currently has production capacity of about 103 million tons of fuel a year, while internal demand is around 74 million tons, he said, a gap equal to about four or five small refineries. Europe, including Russia, has 175 oil refineries, according to Bloomberg data.

    “What we’ll likely see over time is that only the large refineries, particularly the ones able to make diesel which is increasingly in demand will survive, and it still won’t be easy,” he said.

    Excess capacity in the industry makes the outlook for oil refining in the next few decades “dire”, BP Chief Economist Christof Ruehl said on Jan. 18.

    Swedish refiner Preem AB said it plans to cut 10 percent of its workforce at plants in Gothenburg and Lysekil.

    De Simone’s association would favor import duties of some sort for countries that offer lower prices because they don’t operate with the same level of environmental, safety and labor guarantees as European refiners.

    (Source: Bloomberg)
    Quelle: http://www.tehrantimes.com/economy-and- ... refineries


    Naa, Klingelts ?

    Das ist kein Zufall
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


  8. #8
    Super-Moderator Avatar von Stone
    Registriert seit
    12.08.2010
    Beiträge
    5.139
    Blog-Einträge
    1
    Mentioned
    226 Post(s)
    Follows
    1
    Following
    0
    Renommee: 364876

    Re: Öl Embargo gegen den Iran

    IRAN - ÖL-Embargo / Israel


    [globalvideo:2sda7fde]ddddc64f7c56fa1d922b90e4052de142[/globalvideo:2sda7fde]
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


  9. #9
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    06.04.2010
    Ort
    Erde
    Beiträge
    3.566
    Blog-Einträge
    4
    Mentioned
    66 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    1
    Renommee: 90375

    Re: Öl Embargo gegen den Iran

    und weiter gehts

    Erdölembargo gegen Iran führt zu Schließung von 70 europäischen Raffinerien

    Rom (IRIB/Farsnews) – Der Chef der italienischen Raffinerie-Union hat erklärt, das Erdöl-Embargo gegen Iran werde zur Schließung von 70 europäischen Raffinerien führen.



    Einem Bericht von Bloomberg zufolge hat Piero de Simone, Chef der italienischen Raffinerie-Union erklärt, die asiatischen Länder würden von Iran Erdöl zu einem günstigen Preis erwerben und Erzeugnisse aus diesem Öl an die westlichen Länder verkaufen, was zur raschen Schließung der europäischen Raffinerien führen würde.

    Ihm zufolge stehen jetzt schon 8 italienische Raffinerien kurz vor der Schließung. Die Raffinerie Holdings, die fünf große Anlagen in Europa besitzt, hat sich bereits wegen Bankschulden für bankrott erklärt.

    De Simone hob hervor, zurzeit hätten nur große Raffinerien, die Diesel produzieren, eine Zunahme an Anfragen zu verzeichnen und nur sie könnten ihre Aktivitäten fortsetzen.
    http://german.irib.ir/nachrichten/wi...en-raffinerien



    mfg
    olaf
    Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 – “Haftung für Links” hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch das Setzen eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Hiermit distanzieren ich mich ausdrücklich von den verlinkten Seiten, dafür sind ausschließlich die Urheber bzw. Betreiber verantwortlich.)

  10. #10
    Gast

    Re: Öl Embargo gegen den Iran

    Also sowas nenne ich mal Eigentor

    Neuen Sanktionen zuvorkommen - Teheran will kein Öl an EU liefern

    [size=110:3kh19wyn]In etwa fünf Monaten soll nach dem Willen der EU kein iranisches Öl mehr in die Union importiert werden. Dem will der Iran nun offenbar zuvorkommen. Teheran arbeitet an einem Gesetz, das ab sofort und für 5 bis 15 Jahre den Ölexport in die EU verhindern soll. Nutznießer wären China und Indien. Derweil wollen IAEA-Experten den Iran zum Einlenken bewegen.[/size]

    [img_lytebox=Rohöl (WTI) 99,63:3kh19wyn]http://kursdaten.teleboerse.de/teleboerse/3077/chartNG.gfn?chartType=0&subProperty=3&instrumentId=2453984&width=280&height=157&time=300[/img_lytebox:3kh19wyn] [img_lytebox=Rohöl (Brent) 111,15:3kh19wyn]http://kursdaten.teleboerse.de/teleboerse/3077/chartNG.gfn?chartType=0&subProperty=3&instrumentId=2290258&width=280&height=157&time=300[/img_lytebox:3kh19wyn]

    Im Streit über das iranische Atomprogramm erwägt die Islamische Republik einem hochrangigen Parlamentarier zufolge der Europäischen Union langfristig den Ölhahn zuzudrehen. 5 bis 15 Jahre könnten sämtliche Exporte in die EU unterbunden werden, sagte Mohammad Karim Abedi der Nachrichtenagentur Fars zufolge. Die EU hat unlängst ein Import-Embargo für iranisches Öl ab dem 1. Juli beschlossen, um den Iran zum Einlenken im Atomstreit zu zwingen. Zu diesem Zweck reisten am Wochenende auch Beobachter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in den Iran. Bei dem Besuch sollen offene Fragen zum Atomprogramm des Landes geklärt werden.

    Das Teheraner Parlament verschob zunächst die Debatte über ein Notgesetz, das mit sofortiger Wirkung Öllieferungen in die EU stoppen würde. Noch sei kein solcher Entwurf vorgelegt worden, sagte ein Sprecher des Energie-Ausschusses im Parlament. Es gebe aber einen Vorschlag von Abgeordneten, der ernsthaft begutachtet werde. "Wir hoffen, dass wir unsere Diskussionen bis Freitag abschließen können", sagte der Sprecher.

    Mit dem Gesetz will das zweitgrößte Opec-Ölexportland den Plan der EU vereiteln, den geplanten Importstopp erst nach sechs Monaten voll wirksam werden zu lassen. In der Übergangszeit sollen sich besonders vom iranischen Öl abhängige Länder - wie das von der Schuldenkrise ohnehin schwer angeschlagene Griechenland - der Lage anpassen können.

    "Bedauerliche wie gefährliche Eskalation der Worte"

    Die EU wird aber nach Einschätzung von Bundesaußenminister Guido Westerwelle Wege finden, um Lieferausfälle zu kompensieren. "Wir lassen uns von Drohgebärden nicht von unserem Weg der Entschiedenheit gegen eine atomare Bewaffnung Irans abbringen", sagte Westerwelle in der "Welt am Sonntag". Er forderte den Iran zur Mäßigung und zum Einlenken auf. Die Verantwortlichen in Teheran hätten eine Reduzierung der Spannungen selbst in der Hand. "Beim Iran erleben wir eine ebenso bedauerliche wie gefährliche Eskalation der Worte."

    [img_lytebox=Der Belgier Herman Nackaerts ist Chef des IAEA-Teams. (Foto: AP):3kh19wyn]http://www.n-tv.de/img/53/5350956/O_1000_680_680_1327755673.jpg4074722074581678314.j pg[/img_lytebox:3kh19wyn]

    Der Iran erklärte derweil, mit den geplanten EU-Sanktionen drohe der Ölpreis bis auf 150 Dollar je Barrel zu steigen. Eine Spanne von 120 bis 150 Dollar sei denkbar, sagte ein Regierungsmitglied der amtlichen Nachrichtenagentur Irna zufolge. Derzeit kostet Rohöl zu knapp 100 Dollar. Analysten zufolge könnten Ersatz-Lieferungen aus Saudi-Arabien einen iranischen Ausfuhrstopp ausgleichen. Profitieren dürften dagegen China und Indien, die mehr vom iranischen Öl zu geringeren Preisen beziehen könnten.

    IAEA-Beobachter auf schwieriger Mission

    Der Iran hatte zuletzt damit gedroht, die Straße von Hormus zu blockieren. Die Meerenge ist eine Schlagader für die Weltwirtschaft: Der Löwenanteil der globalen Ölversorgung muss durch dieses Nadelöhr. Mitten in dieser Verschärfung des Konflikts reisten derweil Beobachter der IAEA in den Iran. Unklar war zunächst, ob sie bei ihrem Aufenthalt auch iranische Atomanlagen inspizieren werden. Aus dem Umfeld der Wiener Atom-Behörde hieß es, dass es zunächst darum gehe, in Gesprächen eine Wiederaufnahme der Verhandlungen über das vermutete iranische Waffenprogramm zu erreichen.

    Teheran hat seit 2008 Fragen zum Atomprogramm nicht beantwortet und seine mögliche militärische Dimension stets bestritten. Der Westen wirft dem Iran vor, unter dem Deckmantel der zivilen Atomforschung am Bau von Kernwaffen zu arbeiten. Nach Erkenntnissen der IAEA haben iranische Wissenschaftler zumindest bis 2010 an der Entwicklung eines atomaren Sprengkörpers gearbeitet.

    Im Iran wurde spekuliert, die Experten aus Wien könnten die lange geheim gehaltene unterirdische Anlage Fordo besuchen, die rund 160 Kilometer südlich von Teheran liegt. Die Anlage, in der Uran bis auf 20 Prozent angereichert werden soll, soll im Februar den Betrieb aufnehmen. Eine 20-prozentige Anreicherung reicht nicht zum Bau von Atomwaffen aus.

    Chefinspektor Herman Nackaerts sagte, man hoffe auf die Dialogbereitschaft Teherans. "Wir freuen uns darauf, einen Dialog zu beginnen, der schon lange überfällig ist." Aus dem Iran kamen gemischte Signale zu dem Besuch. Außenminister Ali Akbar Salehi zeigte sich zuversichtlich und selbstbewusst. "Wir haben nichts zu verbergen und der Iran hat keine geheimen (Atom-) Aktivitäten." Parlamentspräsident Ali Laridschani meldete sich dagegen mit einer kaum verhüllten Drohung an die UN-Atomaufsicht zu Wort: "Dieser Besuch ist ein Test für die IAEA", sagte er. Wenn sich die Behörde als Werkzeug des Auslands erweise, um Druck auf den Iran auszuüben, müsse das Land seine Beziehung zu den Kontrolleuren überdenken.

    http://www.n-tv.de/politik/Teheran-will-kein-Oel-an-EU-liefern-article5354576.html

Seite 1 von 4 1234 LetzteLetzte

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •