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Thema: Der Bitcoin

  1. #201
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    Bitcoin lässt das Gletschereis schmelzen

    SIEHE AUCH: >> Die Klimalüge





    www.mmnews.de/

    Bitcoin lässt das Gletschereis schmelzen



    30. März 2018

    Früher gab's die Erbsünde, um Schäfchen gefügig zu machen. Heute heißt die neue Religion "CO2". Klima-Schamanen tyrannisieren die Welt: wir alle sind schuldig und büßen mit Tod durch Ersaufen.



    DK | Das Erzeugen von Angst war schon immer ein Herrschaftsinstrument.

    Passend zur kühleren Jahreszeit wurde jetzt eine Studie der Universität Bremen und der Universität Innsbruck in Umlauf gemacht, wonach das weitere Abschmelzen der Gletscher nicht mehr verhindert werden kann – egal ob der Temperaturanstieg auf 1,5 oder 2,0 Grad begrenzt wird: „Wir haben in der Vergangenheit bereits Entwicklungen angestoßen, die sich nicht mehr aufhalten lassen. Für die Gletscher ist es 5 nach 12“, heißt es in einer Pressemitteilung der Universität Bremen.

    Neu sind solche Theorien nicht; sie werden auch nicht besser, wenn sie – wie die Bremer/Innsbrucker Studie – die größten Eismassen der Erde (Antarktis und Grönland) einfach mal weglassen. Für „Klimaforscher“ zählt nur das Ergebnis: dass wir alle schuldig sind und mit Tod durch Ersaufen zu büßen haben.

    1kg CO2 = 15kg Gletscherschmelze

    Wie wir uns persönlich schuldig machen, ist in der Untersuchung nachzulesen. Jedes Kilogramm CO2, das wir heute ausstoßen, soll langfristig 15 Kilogramm Gletscherschmelze verursachen.

    „Umgerechnet auf ein 2016 in Deutschland neu zugelassenes Durchschnittsauto bedeutet das: Alle 500 Meter Autofahrt geht ein Kilo Gletschereis verloren“, wird Ben Marzelon, einer der Autoren der Studie, zitiert. Das heißt: Mit jeder Fahrt zum nächsten Bäcker ist ein Kilo Eis in den Alpen weg – und dabei ist die Rückfahrt noch nicht eingerechnet.

    Solche Berechnungen lösen bei gut Informierten nur Schmunzeln aus: Leute, die nicht einmal das Wetter von übermorgen richtig vorhersagen können, wollen uns weismachen, wie groß oder klein die Gletscher in 100 Jahren sein werden.

    Dennoch ist die Zahl interessant. Wir schauen uns nämlich jetzt die Klimabilanz des Lieblingssspielzeugs der Berliner und Frankfurter Finanz-Start-up-Szene an. Es geht um Krypto-Währungen, deren bekannteste Bitcoin ist. Die verbrauchen viel Energie, sehr viel Energie sogar.

    In der Zeitschrift Positionen (herausgegeben vom Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft) heißt es, allein die Schürfer von Bitcoin und Bitcoin Cash würden mit täglich 135 Millionen Kilowattstunden weltweit so viel Energie verbrauchen wie Singapur oder Portugal. Da der Strom für die zumeist in China stehenden Bitcoin-Server vor allem aus Kohlekraftwerken komme, würde für jede Bitcoin-Transaktion im Schnitt auch besonders viel CO2 emittiert, nämlich 325 Kilogramm.

    Das heißt: Für jede Bitcoin-Transaktion, die irgendein junger Finanz-Kreativer im Café Oberholz in Berlin-Mitte vornimmt, werden gemäß den Daten von den Universitäten Bremen und Innsbruck 4.875 Kilo Gletschereis schmelzen.

    Man sollte nun meinen, dass unsere Klimaschutz-Avantgarde, die Grünen, ein schnelles Verbot der Kryptowährungen fordern würden. Weit gefehlt: Man solle „nicht den Fehler machen, vielversprechende Ansätze der Kryptowährungen und Blockchain (der Technologie hinter solchen Bezahlsystemen) klein oder kaputt zu regulieren“, heißt es in einem Artikel von den beiden Grünen-Abgeordenten Danyal Bayaz und Dieter Janecek in der WELT.

    Und weiter: „Die vielen jungen Unternehmen, die mit Blockchain arbeiten und vornehmlich in Berlin angesiedelt sind, brauchen eine langfristige Perspektive.“ Der hohe Energieverbrauch müsse „in den Griff bekommen werden“, heißt es lapidar zum zentralen Problem. Das erinnert an die deutsche Energiewende, deren Hauptproblem, die Speicherung von Energie, man nach Ansicht der Grünen auch noch in den Griff bekommen muss.

    An den Bitcoins ist ein wunderschönes Beispiel für grüne Klientelpolitik zu erleben: Die jungen, radfahrenden, vielfältigen und toleranten Kreativen in Berlin werden unter Schutz gestellt. Den Dieselfahrern dagegen werden Fahrverbote angedroht.

    http://www.mmnews.de/wirtschaft/5692...reis-schmelzen





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  2. #202
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    Indien verbietet alle Geschäfte mit Kryptowährungen

    Die USA haben alle Geschäfte mit Drogen verboten. Zugleich lässt man aber den Drogenhandel über die CIA zu, damit die Black Ops nicht aus dem schon gebeutelten Staatshaushalt finanziert werden müssen!

    Zentralbank = Rothschild!

    Kryptowährung = Luftgeld ohne Wert!

    Indien hat alle Geschäfte mit Kryptowährungen verboten. Zugleich prüft die Zentralbank die Schaffung einer staatlichen Digitalwährung.

    Indien geht vehement gegen Geschäfte mit Kryptowährungen vor. Die Notenbank teilte am Donnerstag mit, ab sofort dürften keine von ihr regulierten Finanzinstitute Geschäfte mit individuellen oder wirtschaftlichen Einrichtungen mehr machen, die mit virtuellen Währungen handeln. Für diejenigen, die dies bereits machten, werde eine Frist bekanntgegeben, solche Geschäftsbeziehungen zu beenden.
    Zur Begründung gaben die Währungshüter Sorgen um Verbraucherschutz, Marktintegrität und Geldwäsche an. „Obwohl die internationale Reaktion auf Kryptowährungen nicht einheitlich ist, so herrscht doch die einheitliche Vorstellung weltweit vor, dass diese Währungen die Geldwäsche-Gesetze sowie die Regulierung und damit die Integrität des Marktes und der Finanzströme negativ beeinflussen können“, sagte der Gouverneur der Reserve Bank of India, BP Kanungo.

    Zugleich lässt die Notenbank jedoch prüfen, eine eigene Kryptowährung einzuführen. Es sei eine abteilungsübergreifende Gruppe gebildet worden. Diese solle bis Ende Juni einen Bericht erstellen, der die „Wünschbarkeit und Machbarkeit, eine Digitalwährung der Zentralbank einzuführen“, analysiert.

    Die Überlegungen der Zentralbank, eine eigene digitale Währung zu kreieren, ist besonders vor dem Hintergrund bemerkenswert, dass die Regierung die Schaffung einer bargeldlosen Gesellschaft als Ziel ausgegeben hat. In diesem Kontext wäre eine staatliche Kryptowährung nur konsequent.
    Indien hatte Ende des Jahres 2016 überraschend die beiden größten Banknoten für ungültig erklärt und damit ein monatelanges Chaos ausgelöst, welches sich zudem negativ auf das Wirtschaftswachstum auswirkte.
    Auch Thailand hatte Finanzinstituten den Handel mit Kryptowährungen untersagt und in der vergangenen Woche neue Regulierungen angekündigt. Einige asiatische Länder, die zum Teil Krypto-Hochburgen sind – wie China und Südkorea -, haben sich zuletzt als Vorreiter einer schärferen Regulierung hervorgetan. Zudem hatten Google, Facebook und Twitter Werbung für Kryptowährungen wie Bitcoin von ihren Portalen verbannt.


    weiter hier: https://deutsche-wirtschafts-nachric...ptowaehrungen/
    Diese Idioten sollten mal für sich selbst klären, ob nun Bargeld oder Luftgeld der Geldwäsche dient!

    LG
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  3. #203
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    Warum & wie Staaten durch die Blockchain-Technologie überflüssig werden?

    Freie Privatstädte - Mehr Wettbewerb im wichtigsten Markt der Welt



    kannst Du Dir vorstellen, dass in Zukunft durch die Blockchain-Technologie keine Staaten mehr existieren, da alle ihre Dienstleistungen unabhägig von diesen organisiert werden können? Darum geht's heute bei uns!

    Übrigens hat Titus Gebel genau zu diesem Thema ein Buch veröffentlicht. Wir werden bald das Interview mit ihm auf unserem Blog veröffentlichen.


    Freie Privatstädte - Mehr Wettbewerb im wichtigsten Markt der Welt
    von Titus Gebel





    Welche Interviews stehen Dir heute zur Verfügung, ?

    Start: 18:00 Uhr MEZ bis 8.4.18 18 Uhr

    1. Fabian Vogelsteller
    Thema: Standardisierung und Zukunft der Blockchain in Bezug auf Ethereum

    Hier geht's zum Interview ->


    2. Erik Vollstädt
    Thema: Warum & wie Staaten durch die Blockchain-Technologie überflüssig werden?

    Hier geht's zum Interview ->


    3. Moritz Bierling
    Thema: Alternativen zur Blockchain - Welchen Technologien gehört die Zukunft?

    Hier geht's zum Interview ->





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  4. #204
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    Japans Finanzaufsicht nimmt Krypto-Börsen ins Visier

    Japans größte Bitcoin-Börse bitFlyer stoppt die Registrierung neuer Kunden, nachdem die Finanzaufsicht des Landes dem Kryptosektor neue Vorgaben auferlegt.

    Japans Finanzaufsicht hat sechs lizenzierte Krypto-Börsen beauftragt, ihre interne Buchprüfung und den Schutz der Benutzer zu verbessern. Laut einer Ankündigung der Financial Services Agency (FSA) vom Freitag handelt es sich um bitFlyer, QUOINE, BTC Box, Bitbank, Tech Bureau und Bit Point.
    Die Finanzaufsicht bestätigte gegenüber Bitcoin.com, dass sie bei mindestens einer der sechs Börsen eine gewisse Beteiligung an organisierten kriminellen Gruppen, insbesondere den Yakuza, festgestellt hat.

    In der Folge des Vorgehens der Behörde hat Japans größte Krypto-Börse nach Handelsvolumen bitFlyer angekündigt, dass sie vorübergehend keine neuen Kunden mehr akzeptiert, um zunächst die Dokumente zur Identifikation bestimmter Kunden erneut prüfen zu können.

    Die Firma sagte zu CoinDesk, dass sie eng mit der FSA zusammenarbeite und die Aufnahme neuer Kunden so bald wie möglich wieder aufnehmen werde. Basierend auf der Anordnung der Regierungsbehörde hat bitFlyer auch eine umfangreiche Liste anstehender Verbesserungen veröffentlicht, unter anderem im Hinblick auf Benutzerschutz, Datenschutz, Risikomanagement und neue Token-Auflistungen.
    Die sechs Börsen müssen der FSA bis zum 23. Juli einen schriftlichen Bericht über den Fortschritt ihrer Systemverbesserungen vorlegen. Zudem müssen sie nun jeweils bis zum 10. jedes Monats weitere Berichte ausfüllen, bis sie in der Lage sind, die vollständigen Anforderungen der Aufsichtsbehörde zu erfüllen, so die FSA.


    Quelle: https://webcache.googleusercontent.c...ient=firefox-b
    Es bleibt nun mal einfach nur Luftgeld!

    Die Frage ist doch, warum die Bilderberg-DWN dieses Thema so mächtig aufbläst?
    Wenn ich das Wort "Blockchain" lese, bekomme ich Pickel!
    Als wenn das die Lösung wäre! Was sie aber nicht ist!

    Ab sofort bieten wir unseren Lesern exklusiv einen neuen Service an: den täglichen Krypto-Monitor.
    Dieser Monitor bietet eine Übersicht über die relevantesten aktuellen Entwicklungen um das Thema Kryptowährungen aus aller Welt. Der Service ist einzigartig, weil er aus Hunderten ausgewählten Quellen von China und Russland über Japan und Südkorea bis hin zu den USA und Europa alle relevanten News zu Kryptowährungen erfasst und die wichtigsten Punkte in Kurzform zusammenfasst.

    Hier finden Sie das Archiv des Krypto-Monitors.
    Da gibt es gar nichts relevantes! Es hat nichts mit unserem täglichem Leben zu tun!
    Aber es soll so werden, weil einige kranke Ideologen sich dafür entschieden haben!
    Und nun werden wir einfach über die Medien damit zugedröhnt!

    Wir wissen es doch besser! Die Medien sind kontrollierte Auftragstäter!

    LG
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  5. #205
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    Bitcoin als Schuldgeld: Alte Tricks mit neuem Geld?

    In dieser Kolumne möchte ich mich an ein heißes Eisen wagen. Gemeint ist das eher unbekannte Bitcoin Lightning Network. Dabei wirkt das Thema auf den ersten Blick gar nicht besonders heiß, sondern eher wie ein Versprechen in die Zukunft des Bitcoin. Denn dieses Netzwerk hat das Potenzial, die größte technische Hürde des Bitcoin – das Skalierungsproblem – zu lösen.Wer meine letzte Kolumne gelesen hat, weiß: Nutzen zu viele Menschen den Bitcoin, wird die Blockchain, die dezentrale Datenbank des Bitcoin, überladen und Transaktionen werden entweder teuer oder langwierig. Stand heute ist der Bitcoin deshalb nicht massentauglich.

    Eine Lösung, die immer mehr an Popularität gewinnt und die ich am Ende meiner Kolumne angeschnitten hatte, ist das erwähnte Lightning Network. Wenn Sie einen Kaffee im Bistro um die Ecke kaufen möchten, eröffnen Sie und der Verkäufer beim Lightning Network einen gemeinsamen Zahlungskanal, in dem sowohl Sie als auch der Verkäufer eine gewisse Anzahl an Bitcoins hinterlegen. Die Rechte an den hinterlegten Bitcoins können Sie dann abseits von der Blockchain munter hin und her transferieren. Es spielt dabei keine Rolle, ob Sie eine, einhundert oder eine Million Transaktionen durchführen, da die Blockchain über diese Transfers gar nicht mehr informiert wird. Nur Sie und der Verkäufer müssen zustimmen, nicht das gesamte Netzwerk. Sobald Sie dann fertig sind, können Sie den Zahlungskanal wieder schließen und die Blockchain über die neuen Kontostände informieren. Für diese existieren folglich nur zwei Transaktionen: Die, mit der ein Zahlungskanal eröffnet wurde, und die, mit der er wieder geschlossen wurde. Indem die Blockchain schlichtweg übergangen wird, wird auch das Skalierungsproblem umschifft.
    Genau genommen handeln Sie beim Lightning Network gar nicht mehr mit Bitcoins. Denn diese können die Blockchain nicht verlassen. Sie handeln abseits der Blockchain mit etwas, das jedem, der sich mit der Geschichte unseres Geldes befasst hat, merkwürdig bekannt vorkommen dürfte: mit Schuldscheinen, die durch Bitcoins gedeckt sind.

    War nicht unser Papiergeld ursprünglich auch ein Schuldschein für den Besitz von Gold? Entstand es nicht ebenfalls, weil das ständige Herumtragen von Gold zu umständlich und gefährlich wurde? Geschieht mit dem digitalen Gold, wie der Bitcoin auch genannt wird, nun etwas Ähnliches wie mit dem physischen Gold im 14. Jahrhundert in Italien, wo das Giral- bzw. Schuldgeld seinen Anfang nahm?
    Das Lightning Network existiert bereits und findet derzeit immer mehr Nutzer – verglichen mit den klassischen Bitcoin-Nutzern, deren Transaktionen über die Blockchain laufen, sind dies jedoch noch verhältnismäßig wenig. Lassen Sie uns das Experiment dennoch etwas weiterspinnen und so tun, als würde „Lightning“ bereits in unserem Alltag Verwendung finden. Wenn Sie für jede einzelne Person, mit der Sie handeln, einen Extra-Kanal anlegen und hierfür Bitcoins hinterlegen müssten, würden Sie vor lauter Zahlungskanälen vermutlich schnell den Überblick verlieren. Sie könnten jedoch auch mit mehreren Leuten einen größeren, gemeinsamen Kanal anlegen – was voraussichtlich dazu führen würde, dass immer größere Zahlungskanäle entstünden. Diese könnten Sie wiederum mit zentralen Knotenpunkten verbinden. Letztlich sind solche Lightning-Hubs – derzeit existieren sie noch nicht – ähnlich wie Internet-Router geplant: Es sollen Verteilerstellen werden, auf denen so viele Bitcoins hinterlegt sind, dass sie einen riesigen Zahlungskanal für die gesamte Umgebung anbieten könnten. Die Hubs würden somit als Mittelsmänner dienen und ähnlich einer Bank Ihre Bitcoin-Schuldscheine von A nach B schicken.
    Wenn Sie jemandem über einen Hub Geld schicken möchten, so hat der Hub zwar Ihre Bitcoins als Sicherheit hinterlegt. Doch bevor er die Bitcoins von Ihnen „einzieht“, schickt er das Geld bereits an denjenigen, mit dem Sie handeln möchten. Das Geld für diese Transaktion muss er allerdings aus dem großen Topf aller einzahlenden Teilnehmer vorstrecken.
    Lightning-Hubs werden also liquide sein müssen, um in diese Vorleistung gehen zu können. Hierfür benötigt man natürlich eine Menge Bitcoins. Deshalb würde es für sehr reiche Menschen oder Organisationen einfacher sein, einen funktionierenden Hub aufzubauen. Wenn wir uns vor Augen führen, wie die Bitcoins verteilt sind – etwa 4 Prozent der Bitcoin-Adressen halten 96 Prozent aller Bitcoins –, wird schon jetzt die erschreckende Zentralisierung der Bitcoin-Menge auf einige wenige Superreiche deutlich. Wer diese Superreichen sind, ist Spekulation – aber sie würden über die Liquidität verfügen, schnell große Hubs einzurichten.
    Sicherlich kann durch dieses System das Skalierungsproblem umgangen werden – mit dem Grundgedanken des Bitcoin hat das allerdings nur noch wenig zu tun. Dieser ist ja ursprünglich angetreten, um ein dezentrales, unregulierbares Peer-to-Peer-Netzwerk zu bilden, in dem keine Mittelsmänner wie Banken benötigt werden. Die Hubs können jedoch zu einer Zentralisierung des Systems führen. Kritiker behaupten, sie würden Tür und Tor für eine staatliche Regulierung öffnen, da sie (zumindest in den USA) aufgrund ihres Aufbaus unter die Zuständigkeit der amerikanischen Steuerbehörde IRS fallen würden. Dies würde beispielsweise steuerliche Verpflichtungen nach sich ziehen und die Auflage, Kundendaten zu verifizieren und weiterzugeben.
    Vor unseren Augen entpuppt sich also im Extremfall ein von großen, reichen Hubs als zentralen Verteilstellen abhängiges und hochgradig reguliertes System, das nicht mehr mit Bitcoins, sondern mit Bitcoin-Schuldscheinen handelt.
    Wenn immer weniger Menschen ihre Bitcoin-Schuldscheine in „reale“ Bitcoins umtauschen – wird es dann auch möglich sein, die Bitcoin-Deckung nach und nach aufzuweichen? Kann man sie letztlich sogar komplett verschwinden lassen, genauso wie es mit der Golddeckung unseres jetzigen Geldes geschehen ist? In der Konsequenz hätten wir dann im Kern fast dasselbe Geldsystem wie heute – nur ohne Bargeld.
    Alle Vermutungen bezüglich der Zukunft des Lightning Networks sind bis zu diesem Zeitpunkt natürlich Spekulation, und um es bis ins Detail zu verstehen, braucht man tiefer gehende Programmierkenntnisse. In jedem Fall bietet es aber viel Stoff für Fragen. Doch an wen sollen wir diese richten? Vielleicht sollten wir uns dazu ansehen, wer eigentlich hinter dem Lightning Network steckt.
    Die Firma Blockstream wurde im Jahr 2014 gegründet und ist für die Entwicklung des Lightning Networks verantwortlich. Sie beschäftigt mittlerweile einen großen Teil der ehemals unabhängig arbeitenden Bitcoin-Core-Developer. Zu ihren großen Investoren gehört (über den Risikokapitalfonds Axa Strategic Ventures) das Unternehmen Axa, das Blockstream 2016 mit 55 Millionen US-Dollar unter die Arme gegriffen hat. Der CEO dieses großzügigen Sponsors war damals ein gewisser Henri de Castries. Dieser interessante Mann hat noch einen anderen, mindestens ebenso interessanten Posten: Er ist Vorsitzender der Bilderberger-Treffen.

    All dies muss nicht zwingend bedeuten, dass das Lightning Network ein trojanisches Pferd der Finanzlobby ist. Doch die Geschichte hat uns gelehrt: Wo das große Geld ins Spiel kommt, gilt es immer, doppelt vorsichtig zu sein und ganz genau hinzuschauen. Wenn also das Lightning Network nach und nach implementiert wird, die gesamte Community „Hurra“ schreit, der Bitcoin „endlich“ massentauglich wird und sein Preis die nächsten ungeahnten Höhen erklimmt, sollten wir dringend überprüfen, unter welchen Voraussetzungen dies geschieht.

    Bitcoin ist und bleibt ein spannendes Projekt. Doch die Mischung aus technischen Problemen, dem möglichen Einfluss von Finanzeliten und zugleich der Neugierde, was die Kryptowelt noch zu bieten hat, hat mich dazu gebracht, einen Blick über den Tellerrand zu wagen und mir die Alternativen zum Bitcoin genauer anzuschauen. Ich traf auf eine unglaubliche Fülle an Konzepten und Ideen. Die Welt der sogenannten Altcoins ist eine große Spielwiese für jemanden, der auf der Suche nach dem perfekten Geld ist. Dorthin möchte ich Sie in der nächsten Ausgabe mitnehmen.
    Bei über 1.500 offiziell handelbaren Kryptowährungen ist es zwar so gut wie unmöglich, den Überblick zu behalten, aber dennoch gibt es einige Coins, die einem im Kryptokosmos immer wieder begegnen und von denen wir uns einige gemeinsam ansehen werden.


    Quelle: https://www.nexus-magazin.de/artikel...d?context=blog
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  6. #206
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    Kaspersky-Lab-Mitgründerin: Bitcoin ist „US-Geheimdienstprojekt“

    In einem Vortrag, den Natalja Kasperskaja Anfang dieses Jahres an der Staatlichen Universität für Informationstechnologien, Mechanik und Optik Sankt Petersburg (ITMO University) hielt, behauptete die Mitgründerin des Sicherheitssoftware-Unternehmens Kaspersky Lab, dass die US-Regierung hinter der Erfindung von Bitcoin stecke. Ihr zufolge nutzen die Vereinigten Staaten in Zusammenarbeit mit diversen Geheimdiensten die Kryptowährung für ihre eigenen Zwecke.

    Auf einer der Präsentationsfolien, die Kasperskaja bei ihrem Vortrag zeigte, stand zu lesen: „Bitcoin ist ein Projekt der US-Geheimdienste, das dazu dienen sollte, amerikanischen, britischen und kanadischen Geheimdienstaktivitäten in verschiedenen Ländern schnell Geldmittel zur Verfügung zu stellen. [Die dahintersteckende Technik] ist ,privatisiert‘, ebenso wie das Internet, GPS und Tor. In Wahrheit verbirgt sich dahinter nichts anderes als der ,Dollar 2.0‘. Der Bitcoin-Kurs wird von den Börseninhabern kontrolliert.“
    Thema des Vortrags von Natalja Kasperskaja waren Informationskriege und digitale Souveränität; Teile ihrer Präsentation unter dem Titel „Moderne Technologien – die Grundlage für Informations- und Cyberkriege“ tauchten später in den sozialen Medien auf. Die Vortragende behauptete weiterhin, dass Satoshi Nakamoto (das Pseudonym, das die Person oder die Personengruppe benutzt, die Bitcoin erfunden hat) eine Gruppe amerikanischer Kryptografen bezeichne. Auf einer weiteren Präsentationsfolie erklärte Kasperskaja, dass Smartphones keine Anwendergeräte seien, sondern vielmehr Apparate, die ihre Besitzer ausspionieren sollen. Als Beispiel nannte sie eine Taschenlampen-App, die mehr als 50 Millionen Mal heruntergeladen wurde und ihre Nutzer um die Erlaubnis bittet, auf diverse persönliche Informationen zugreifen zu dürfen. In 99 Prozent der Fälle stimmen die Nutzer allen derartigen Anfragen zu.


    Quelle: https://www.nexus-magazin.de/artikel...t?context=blog
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  7. #207
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    Weltbank emittiert erste Blockchain-Anleihe der Welt

    Rothschilds Schläger-Truppe: UNO, IWF, Weltbank, NATO



    Die Weltbank hat die Emission der weltweit ersten reinen Blockchain-Anleihe abgeschlossen.

    Die erste öffentliche Anleihe der Welt, die nur mithilfe der Blockchain-Technologie erstellt und verwaltet wird, hat der Commonwealth Bank of Australia zufolge insgesamt 110 Millionen australische Dollar (rund 69 Millionen Euro) für die Weltbank eingebracht. Zunächst war die Weltbank davon ausgegangen, mit den zweijährigen Schuldverschreibungen rund 50 Millionen australische Dollar (rund 31 Millionen Euro) einzusammeln, wie das Institut am Donnerstag in Washington mitteilte. Stattdessen kam mit 110 Millionen australischen Dollar mehr als doppelt so viel zusammen.

    James Wall, Geschäftsführer der Commonwealth Bank, sagte, dass der Deal, mit dem getestet werden soll, wie die Blockchain-Technologie jahrzehntealte Anleihepraktiken verbessern könnte, die Erwartungen und das Interesse übertroffen habe.
    Der amerikanische Fonds Northern Trust, drei australische Provinzregierungen, der lokale Rentenfonds First State Super und CBA gehörten zu den Investoren in dem Geschäft, welches als erster Schritt betrachtet wird, um den Anleiheverkauf von manuellen auf schnellere Prozesse zu verlagern und billigere Automatisierung einzusetzen.

    Der Schatzmeister der Weltbank, Arunma Oteh, sagte, es habe großes Interesse von Seiten möglicher Investoren gegeben. „Ich freue mich, dass diese Pionier-Anleihetransaktion mit der Distributed-Ledger-Technologie https://de.wikipedia.org/wiki/Distri...er-Technologie, von den Anlegern sehr gut aufgenommen wurde“, sagte Otheh. „Wir sind besonders beeindruckt von dem Interesse öffentlicher Institutionen. Diese hochqualifizierten Investoren haben verstanden, wie wichtig es ist, Technologien für Innovationen am Kapitalmarkt zu nutzen“.

    Australien ist ein beliebtes Testgebiet für Marktentwicklungen aufgrund seiner gut etablierten Finanzinfrastruktur und der Vertrautheit internationaler Investoren mit dem australischen Dollar, der eine der meistgehandelten Währungen der Welt ist. Während zuvor schon andere Prototypen oder parallele Simulations-Blockchain-Projekte auf dem Markt waren, sagte CBA, dass die Weltbank-Anleihe das erste Mal sein wird, dass Kapital von öffentlichen Investoren durch eine rechtlich gültige Anleiheemission, die Blockchain von Anfang bis Ende verwendet, aufgebracht wird.
    Bei der Blockchain-Technologie werden Buchungsvorgänge über das Internet mit Hilfe zahlreicher Rechner in einer dezentralen Datenbank aneinandergekettet. Obwohl die Technik meist mit der nach heftigen Kursprüngen zum Spekulationsobjekt gewordenen Kryptowährung Bitcoin in Verbindung gebracht wird, sehen Befürworter in ihr Potenziale für viele Branchen. So könnten Blockchains künftig etwa in Lieferketten zum Einsatz kommen und dort Abläufe vereinfachen.
    Die Weltbank sieht auch mögliche Verwendungszwecke etwa in der Bodenverwaltung, auf den Kohlenstoffmärkten sowie im Gesundheits- und im Bildungsbereich. Technisch unterstützt wurde sie bei der Anleihe unter anderem vom US-Technologiekonzern Microsoft.

    weiter hier: https://webcache.googleusercontent.c...ient=firefox-b
    Selten so einen (gewollt!) unverständlichen und unnützen Scheiss gelesen!

    Das vorhandene Betrugs-Bankensystem ist auch schon für Fachleute schwer zu durchblicken und wird durch Bitcoin/Blockchain-Scheisse noch unverständlicher und noch betrügerischer!

    Vielleicht sollten wir uns mal die Wurzeln betrachten!

    Merkmale /Eigenschaften des Geldes

    Damit ein Produkt (Gut) die Funktionen des Geldes übernehmen kann, muss es vorher folgende Eigenschaften erfüllen.

    1. Knappheit,
    2. Haltbarkeit,
    3. Teilbarkeit,
    4. Transportfähigkeit und
    5. Allgemeine Akzeptanz.

    Knappheit bedeutet, dass das Gut, was die Funktionen des Geldes übernimmt, begrenzt ist und nicht durch jeden beliebig vermehrbar ist. (Beispiel: Sand oder Steine erfüllen es nicht, besondere Steine, wie Diamanten erfüllen es schon.)
    Haltbarkeit bedeutet, dass das Gut auch nach Jahren noch seine ursprünglichen Eigenschaften hat und nicht veränderbar ist. (Beispiel: Tomaten oder andere verderbliche Ware erfüllen es nicht, Gold oder Silber schon.)
    Teilbarkeit bedeutet, dass das Gut trotz einer Teilbarkeit, seine ursprünglichen Eigenschaften nicht verliert. (Beispiel: Vieh erfüllt es nicht, Gold, Silber oder Diamanten schon.)
    Transportfähig bedeutet, dass das Gut von einem zum anderen Ort, mit wenig Aufwand, bewegt werden kann. (Beispiel: Grundstücke oder Gebäude erfüllen es nicht, Vieh, Salz, Muscheln oder Gold schon.)
    Allgemeine Akzeptanz bedeutet, dass das Gut von allen Teilnehmern anerkannt ist und als Tauschobjekt zustimmung findet. (Beispiel: Zigaretten haben heutzutage kaum eine Chance, direkt nach dem 2. Weltkrieg dagegen schon.)


    Quelle: www.berufliches-gymnasium-kiel.de/VWLProjekt/merkmale-des-geldes
    Was ist aus der berühmten Begrenzung der Coins geworden? Es gibt ständig neue Sorten!
    Und warum machen die Kurssprünge?
    Usw.

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  8. #208
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    AW: Der Bitcoin

    Was ist aus der berühmten Begrenzung der Coins geworden?
    Und warum machen die Kurssprünge?
    Welche Coins meinst du denn explizit?

    Es gibt ständig neue Sorten!
    Ja, natürlich gibt es ständig neue Coins, weil es ständig neue oder auch bestehende Firmen gibt, die Coins heraus bringen und sich z.b. nicht mehr für das alte Model einer z.B. AG entscheiden.
    Blockchaintechnologie ist doch nicht grundsätzlich etwas schlechtes oder negatives. In 20 Jahren wird Blockchaintechnologie nicht mehr wegzudenken sein, es sei denn, die Quantencomputer werden später hier mehr übernehmen können. Doch das bleibt offen.
    Weltvernetzung und weitere viele strukturelle Veränderungen in der Gesellschaft werden ohne diese Technologie m.M.n. nicht möglich sein.

    Und warum machen die Kurssprünge?
    Ähm, na weil es Leute gibt, die diese Coins entweder kaufen und wieder verkaufen, da sie Spekulation betreiben, also auf Gewinne hoffen. Genauso wie man eine Aktie einer Firma kaufen kann und diese Aktie auch wieder verkaufen kann, wenn man mag. Viele Käufer = Kurssteigerung, viele die verkaufen = Kurssenkung. So ist es grob gesagt auch bei den Coins.
    Und dann gibt es auch noch viele, die bestimmte Coins kaufen, weil sie an die "Sache" glauben, dass sich die Firma mit ihrem Konzept vielleicht durchsetzen wird, mit ihrer Firmenidee.
    Da wird es viele Verlierer geben und viele Gewinner. So ist das nun mal.
    Und so wie es überall Abzockerfirmen gibt, wenn es um Geldanlagen geht, gibt es die natürlich auch im Coinbereich.

    Wo ist jetzt das Problem?

    LG
    zottel
    "Immer weigere ich mich, irgendetwas deswegen
    für wahr zu halten,
    weil Sachverständige es lehren, oder auch,
    weil alle es annehmen.

    Jede Erkenntnis muss ich mir selbst erarbeiten.
    Alles muß ich neu durchdenken, von Grund auf,
    ohne Vorurteile."


    Albert Einstein (1879-1955)

  9. #209
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    Blockchain: Mogelpackungen und fragwürdiges Sicherheitsversprechen

    Na, das nenn' ich mal 'nen Artikel!

    Die Blockchain-Technologie, die hinter Kryptowährungen wie Bitcoin steht, ist hip. Unternehmen und Berater der Finanzbranche und darüber hinaus versprechen ungeahnte Möglichkeiten dieser Innovation.Doch es gibt zwei Probleme: Oft ist gar nicht Blockchain drin, wo Blockchain draufsteht. Außerdem sind dezentrale, öffentliche Datenbanken wie die von Bitcoin systembedingt anfällig für groß angelegten Betrug.

    Als Kodak im Januar ankündigte, eine Blockchain-basierte Plattform für Bildrechte mit eigener Kryptowährung anzubieten, verdreifachte sich der Aktienkurs des Unternehmens kurzzeitig. Auch im Handel mit Wertpapieren, Diamanten und Kunstwerken wird der Blockchain großes Potenzial zugeschrieben. Dabei hat vieles von dem, was als Blockchain gehypt wird, herzlich wenig mit der Bitcoin-Blockchain zu tun.
    Grundidee der Bitcoin-Blockchain ist es, Vertrauen zwischen Vertragsparteien, die sich kennen, zu ersetzen durch eine Validierungsmethode, die auch zwischen völlig anonymen Partnern einer Transaktion funktioniert. Am Beispiel von Bitcoin geht das so. Etwa alle zehn Minuten werden von Nutzern beabsichtigte Transaktionen zu öffentlich einsehbaren Blöcken zusammengefasst, vergleichbar einer Seite in einem Kontobuch. Computer, die an das Bitcoin-Netzwerk angeschlossen sind, verifizieren die Echtheit, indem sie eine schwierige Rechenaufgabe lösen, die aus Informationen zu den im Block enthaltenen Transaktionen und zum vorangegangenen Block abgeleitet ist. So werden - im übertragenen Sinne - die einzelnen Seiten des Kontobuches fortlaufend mit einem Siegelfaden verbunden.
    Wer Computerkapazität für die Verifizierung zur Verfügung stellt, und zuerst die Rechenaufgabe löst, wird mit einer Gebühr von den Auftraggebern der Transaktionen und durch neu geschaffene Bitcoin belohnt. Von dieser Belohnung mit neuen Bitcoin leitet sich der Name "Mining" ab, der auf die Analogie zum Schürfen von Gold verweist.
    Viele falsche Etiketten
    Die Daten liegen auf vielen Computern und werden überall mit neuen Daten ergänzt. Das ist eine sogenannte Distributed-Ledger-Technologie, übersetzt etwa "Methode dezentraler Kontobücher". Dass Bitcoin so hip ist, verleitet dazu, alles was mit dezentralen Transaktionsdatenbanken arbeitet, als "Blockchain" anzukündigen. Dabei ist nicht jede verteilte Datenbank eine öffentliche Blockchain vom Bitcoin-Typ. Viele sind einfach fortschrittliche, zentral kontrollierte aber verteilte Datenbanken, die vielfältige Zugriffe erlauben und dabei sicherstellen, dass alle Teile der Datenbank konsistent aktualisiert werden.
    Daran ist nichts, was große Aktienkurssprünge von Unternehmen wie Kodak rechtfertigen würde. Gleichzeitig bedeutet das falsche Etikett aber auch, dass die nur vorgeblichen Blockchain-Anwendungen von einem schwerwiegenden Problem verschont bleiben dürften, das Kryptowährungen bedroht: der Gefahr von Mehrheitsattacken.
    Erfolgreicher Mehrheitsangriff
    Was bisher nur als theoretische Gefahr diskutiert wurde, hat sich im Mai tatsächlich ereignet. Es traf die Bitcoin-Abspaltung "Bitcoin Gold". Mit einer "51-Prozent-Attacke" erbeuteten Angreifer Bitcoin Gold im Wert von 18 Millionen Dollar. Bei einer solchen Attacke bringt der Angreifer mehr als die Hälfte der Rechenleistung im relevanten Netzwerk unter seine Kontrolle. Dann kauft er mit seinen Krypto-Coins Waren oder andere Währungen. Im Nachhinein manipuliert er dann mit seiner Rechenleistungsmehrheit die Blockchain derart, dass seine Transaktionen daraus verschwinden. Die eigentlich ausgegebenen Krypto-Coins sind dadurch wieder in seinem Besitz, ebenso wie der bereits ausgehändigte Gegenwert. Die Verkäufer werden um ihr Geld betrogen.
    Man stelle sich vor, Grundbucheinträge oder Börsentransaktionen würden tatsächlich, wie oft verheißen, auf eine derartige Blockchain-Technologie umgestellt. Das Potenzial für Betrug und Sabotage wäre enorm.
    Eric Budish von der Booth School of Business der Universität Chicago hat nun ein Modell vorgestellt, das klärt, unter welchen Bedingungen Mehrheitsattacken auf eine Bitcoin-Blockchain Gewinn versprechen. Es gilt die Annahme, dass so lange neue Rechenleistung in das Mining-Netzwerk kommt, bis sich damit kein Geld mehr verdienen lässt. Damit ist die Gesamtrechenleistung im Gleichgewicht ermittelbar, in Abhängigkeit von der Belohnung, die wiederum stark vom Bitcoin-Kurs abhängt. Was es kostet, sich genug Rechenleistung für eine Mehrheit zu verschaffen, lässt sich anhand der Preise für einschlägige Chips herausfinden.
    Ein weiterer wichtiger Parameter ist die Frage, wie der Bitcoin-Kurs auf einen erfolgreichen Angriff reagieren würde. Denn den Gewinn kann der Angreifer standardmäßig nur in Form von Bitcoin realisieren. Werden diese durch den Vertrauensverlust infolge der Attacke wertlos, gibt es keinen Gewinn. Das ist der Grund, warum solche Attacken in Foren und Publikationen bisher für unwahrscheinlich gehalten wurden.
    Im Fall von Bitcoin Gold reagierte der Kurs nicht allzu heftig auf die Attacke. Allerdings würde ein starker Kursverfall eine andere Gewinnmöglichkeit eröffnen. Auf Kursrückgänge von Bitcoin kann man auf Futures-Börsen spekulieren, oder man kann sich in Bitcoin verschulden. Fällt der Kurs, kann man seine Verpflichtung sehr billig erfüllen.
    Über eine Milliarde Dollar Angriffskosten
    Die Mehrheit der Rechenleistung zu kontrollieren ist bei Bitcoin viel teurer als bei Bitcoin Gold. Budish kommt für Bitcoin derzeit auf 1,5 bis 2,2 Milliarden Dollar, mit Mengenrabatt weniger. Allerdings ist auch der potenzielle Ertrag höher, denn man kann mit Bitcoin mehr und Teureres einkaufen als mit kleinen Konkurrenten. Das Problem, so Budish, liegt darin, dass die Kosten einer Attacke mit dem Transaktionsvolumen einer Blockchain nur linear wachsen. Der Ertrag eines erfolgreichen Angriffs kann dagegen auch überproportional steigen, etwa wenn der Bitcoin-Kurs oder die Größe der einzelnen Transaktionen, die man damit abwickeln kann, stark aufwerten.
    Das hat fatale Konsequenzen: "Das Modell legt nahe, dass Bitcoin einer Mehrheitsattacke zum Opfer fallen würde, wenn es ökonomisch hinreichend wichtig würde", resümiert Budish das Ergebnis: "Das bedeutet, dass es intrinsische Grenzen dafür gibt, wie wichtig Bitcoin werden kann." Den weltweiten Zahlungsverkehr in relevantem Maßstab darüber abzuwickeln, scheidet schon wegen des enormen Energiebedarfs aus.
    Budishs Modell ergibt außerdem, dass die Transaktionsprämie, die die Bitcoin-Handelspartner den Minern zahlen müssen, sehr hoch bleiben und sogar noch steigen muss, damit sich Attacken nicht lohnen. Aber auch, dass Bitcoin ein ähnlich wichtiges Wertaufbewahrungsmittel wie Gold werden könnte, hält Budish für sehr unwahrscheinlich, weil dies Attacken lohnend machen würde.
    Ehtereum, die Blockchain der Kryptowährung Ether, die für allgemeine Anwendungen abseits der Kryptowährungen besonders beliebt ist, funktioniert wie Bitcoin und hat damit das gleiche Problem. Die Ethereum-Blockchain soll zwar seit Längerem so umgestellt werden, dass nicht mehr die größte Rechenleistung am ehesten zum Zuge kommt, sondern diejenigen mit den meisten Coins. Bisher ist diese Umstellung aber nicht geglückt. Sie könnte zwar das Problem der Energieverschwendung wesentlich entschärfen. Das Problem von möglichen Mehrheitsattacken würde aber nicht gelöst, so Budish.


    Quelle: http://norberthaering.de/de/27-germa...024-blockchain
    LG

    P.S. Danke!
    Geändert von AreWe? (vor 6 Tagen um 07:09 Uhr) Grund: http nicht eingefügt
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  10. #210
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    AW: Blockchain: Mogelpackungen und fragwürdiges Sicherheitsversprechen

    Zitat Zitat von AreWe? Beitrag anzeigen
    Na, das nenn' ich mal 'nen Artikel!



    LG
    Not Found

    Hier noch der Link zum Bericht/Quelle vom Post von Oben:
    http://norberthaering.de/de/27-germa...024-blockchain
    Geändert von Angeni (vor 6 Tagen um 21:55 Uhr)
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

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