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Thema: Der Bitcoin

  1. #221
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    Bitcoinkurse stürzen weiter ab

    Die Kurse der Kryptowährung Bitcoin rutschen weiter ab – auf den niedrigesten Wert seit über einem Jahr. Ob sich der Bitcoin erholen kann, ist fraglich.

    Die Talfahrt bei Bitcoin findet kein Ende. Der Kurs der größten und bekanntesten Kryptowährung sackte am Wochenende unter die Marke von 4.000 Dollar und erreichte mit 3.474 Dollar den tiefsten Stand seit über einem Jahr.

    Tiefster Wert seit über einem Jahr

    Am Montag erholte sich der Preis an der Börse Bitstamp wieder etwas. Ein Bitcoin kostete 4.029 Dollar. Es sei fraglich, ob Bitcoin es schaffe, sich wieder über der 4.000er-Marke einzupendeln, sagte Analyst Timo Emden von Emden Research.

    weiter hier: https://www.t-online.de/finanzen/gel...weiter-ab.html
    Wenn es 10 Jahre nicht mehr gebrannt hat, schafft man dann die Feuerwehr ab? Nein!
    Wenn es 10 Jahre keine Verbrechen mehr gegeben hat, schafft man dann die Polizei ab? Nein!
    Wenn es 10 Jahre keinen längeren Stromausfall mehr gab, schafft man dann das Bargeld ab?
    Ja! Ihr Dummköpfe!

    LG
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  2. #222
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    Kann der Bitcoin bald wertlos werden?

    Es bleibt dabei: Nur ein weiteres "Luftgeld", genau wie Giralgeld! Also eine "Bilanzverlängerung" zur Vermeidung, genauso aber auch Verstärkung des Worldcrash.

    Seit seinem Allzeithoch von knapp 20.000 US-Dollar Ende 2017 hat der Bitcoin bereits 80% an Wert verloren. Kann die stark beworbene Kryptowährung bald wertlos werden? Auch ohne das "Bitcoin-Chinesisch" lässt sich jedem Nicht-Fachmann erklären, warum dieses Szenario sehr wohl realistisch ist.
    Bitcoin ist ein Datensatz aus Zahlen und Buchstaben

    Materiell gesehen ist Bitcoin mit einer Gedenkmünze nicht vergleichbar. Der Käufer wird schnell merken, dass er hier lediglich einen Datensatz aus Zahlen und Buchstaben erwirbt, so etwas wie ein Kennwort. Diesen Satz deponiert er bei einer kontoähnlichen Aufbewahrungsstelle - digital geht es nicht anders - und unternimmt von dort aus, seine Transaktionen. Weder Kontofälschungen noch ein Zugriff und Kontrolle durch staatliche Organe sind möglich, Internetüberweisungen aber schon. Was liegt näher als zu glauben, es läge hier tatsächlich ein sicherer, inflationsfreier, anonymer aber weltweit anerkannter "Wert" vor, der als Währung eingesetzt werden kann. Wenn es eine Währung wäre!
    Der Bitcoin besitzt weder exklusive Krypto-Eigenschaften …

    Wegen vorgenannter Attribute wird von seinen Promotoren fälschlicherweise behauptet, Bitcoin sei eine exklusiv "verschlüsselte" Währung. Denn mit der sog. Blockchain-Technologie darf jedermann Bitcoin-Konkurrenten erstellen. Es gibt gegenwärtig weltweit etwa 3000 Kryptowährungen, denen nur etwa 100 staatliche Währungen der Notenbanken gegenüberstehen. Auch versuchten schon Staaten die Anonymität der Krypto-Währungen zu brechen - es gibt schon die ersten Verbote! -, weil sie sie als "Konkurrenzwährung" zur eigenen Landeswährung sehen. Wie soll da eine Steuerschuld berechnet werden? Wer als Anleger nicht an die Aufgabe dieses Staatsmonopols glaubt, der muss Bitcoins meiden auch wenn der Kurs bereits so massiv eingebrochen ist.


    Mit dem Währungs- und Wertcharakter des Anlegelieblings ist es ohnehin nicht weit her. Trotz großen medialen Rummels beträgt die Börsenkapitalisierung aller umlaufenden Kryptowährungen weltweit heute gerade 137 Mrd. US-Dollar. Das sind gerade 0,1% Prozent der globalen Kapitalanlagen, die 2017 von der Weltbank auf 136 Billionen US-Dollar geschätzt werden.
    … noch ist er eine echte Währung

    Zudem müssen die Wirtschaftssubjekte eine nicht-staatliche Währung akzeptieren wollen. Denkbar ist dieser Fall nur wenn hinter ihr ein Wert und nicht allein der Glaube oder ein Modetrend stehen. Der US-Dollar oder der Euro mögen noch so unvollkommen sein, sie verkörpern jedoch immerhin einen - wenngleich schwindenden - Anteil an den Volkswirtschaften.
    Wie schnell andererseits der Glaube an "virtuelle Werte" einbrechen kann, zeigt das bittere Ende des Neuen Marktes in den Jahren 1999-2002. Die Aktie von Intershop Communication, die damals mit dem Slogan vom revolutionärem E-Commerce die Anlegerwelt elektrisierte, belegt exemplarisch, wie schnell so etwas passiert. Der Kurs fiel innerhalb eines Jahres von 50 € auf knapp 2 €. Wer also, wie die meisten Bargeldverteidiger, nicht daran glaubt, eine digitale Währung werde sich gegen die in Jahrtausenden bewährten Münzen und Banknoten durchzusetzen vermögen, der darf auch keine Bitcoins kaufen.
    Wie geht es mit dem Bitcoin weiter?

    Es ist unstrittig, dass sich die zur "Bitcoin-Schürfung" verwendete Blockchain-Technologie bei Banken und Versicherungen auf dem Vormarsch befindet. Das sind jedoch zwei verschiedene Dinge. Das eine ist eine Pseudo-Währung, das andere ein zukunftsorientiertes nützliches Verschlüsselungsverfahren. Der Datensatz aus Zahlen und Buchstaben kann sehr wohl bis auf den Kurs seiner Erstnotierung von 7,83 € in 2009 fallen. Auch 100 US-Dollar wären für die meisten gutgläubigen Anleger immer noch eine Katastrophe.
    Bitcoin besitzt keinen fundamentalen Wert und ist nur ein "Produktionskostenträger", der einen extremen Stromverbrauch von bis zu 5.000 US-Dollar pro Stück verursachen kann. Kosten sind aber noch kein Wert per se. Wer diese "digitale Münze" noch heute schürft, muss einen starken Glauben an ein Kurswunder besitzen. Wie der Herstellungsprozess technisch vonstattengeht ist für Anleger unwichtig. Ihn interessiert die betriebswirtschaftliche Seite. Wenn er Aktien von Fluglinien kauft, wird er ebenfalls sich nicht seine Zeit für das Studium der Motorik der Flieger vergeuden.
    Die nüchtern kalkulierende Börse lehrt: Alles, was einen pseudo-ökonomischen Charakter hat, bricht früher oder später ein. Am Neuen Markt wurde zum Beispiel seinerzeit behauptet, Unternehmen, die die höchsten Verluste einfahren, befinden sich gerade auf Akquisition und werden bald zu Marktchampions aufsteigen. Ihre Aktien seien die zukünftigen Kursfavoriten. Das war höchst pseudo-ökonomisch. Außer Banken, Händlern, Analysten, Börsenmagazinen und vielen anderen Kapitalmarktlieferanten verdiente mit Aktien des Neuen Marktes kaum jemand Geld. So wird es heute wohl auch mit dem Bitcoin sein. Die aggressive Verkaufswerbung in allen Medien fällt auf jeden Fall heute wie damals auf. Auch der hohe Spread von über 1% zwischen den Kauf- und den Verkaufskursen des Bitcoins, zeigt heute wie damals, dass es sich hier um einen wenig liquiden Markt handelt.
    Die temporäre Kurserholung am 17.12. von robusten 7% - bei allerdings geringen Umsätzen - bringt keine Wende. Sie besagt nach dem 1 x 1 der Charttheorie allenfalls, dass der Abwärtskanal weiter intakt bleibt. Sie ist kein nachvollziehbares Kaufargument. Der Glaube, dass sich der Kurs einer stark gefallenen Anlage automatisch erholen muss, ist ebenfalls pseudoökonomisch.

    Quelle: https://www.heise.de/tp/features/Kan...n-4253975.html
    LG
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  3. #223
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    Notenbanken warnen vor Risiken CDU-CSU-Fraktion fordern staatliche Kryptowährung

    Und es gilt auch dieses Jahr: Kein Strom, kein Geld!

    Seitdem Facebook die Einführung einer eigenen Kryptowährung angekündigt hat, mehren sich auch in der Politik die Rufe nach einer staatlichen Zahlungsmethode im Internet. Die Notenbanken warnen jedoch vor den Risiken solcher Cyber-Devisen.

    weiter hier: https://www.t-online.de/digital/inte...waehrung-.html
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
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  4. #224
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    Blockchain-Forensik: Wer steckt hinter einer Bitcoin-Zahlung?

    Bitcoin ist eine anonyme Währung? Von wegen! Transaktionen kann jeder öffentlich einsehen. Auch wenn da erstmal nur lange Zeichenketten stehen: Es gibt Möglichkeiten zu erfahren, wer dahintersteckt. Wie, das haben wir uns von Forensiker Jakob Hasse erklären lassen.

    Ransomware verschlüsselt Dateien auf deinem Rechner, die Urheber fordern Lösegeld in Bitcoin. Jemand verschickt Erpressungsmails und hat dich angeblich beim Masturbieren gefilmt – und fordert Bitcoin. Auf Marktplätzen für illegale Drogen, Waffen oder Kreditkartendaten kann man vermeintlich anonym zahlen, natürlich mit Bitcoin.
    Auf der anderen Seite stehen Meldungen, dass mit der Blockchain Verdächtige überführt wurden. So im Fall der Administratoren der Darknet-Plattform Wall Street Market. Sie wollten sich mit den Bitcoins ihrer Kunden aus dem Staub machen, aber begingen dann einen Fehler.
    Jakob Hasse arbeitet bei der Dresdner Firma dence, die sich mit digitaler Forensik beschäftigt. Eines ihrer Spezialgebiete: Wie kann man Kryptowährungen wie Bitcoin nachverfolgen und vielleicht sogar herausfinden, wer hinter einer kryptischen Geldübertragung steht? Im Interview mit netzpolitik.org erklärt er, welche Informationen bei Blockchain-Transaktionen anfallen, was sie über die Nutzer verraten und was man beachten sollte, wenn man sich nicht gleich verraten will.
    netzpolitik.org: Wofür nutzt man Blockchain-Forensik?
    Jakob Hasse: Wir schauen uns größtenteils öffentlich verfügbare Daten an und schauen, was man daraus lernen kann. Das ist zum Beispiel interessant, wenn bei jemandem die Festplatte durch Ransomware verschlüsselt wurde und derjenige das Lösegeld gezahlt hat. Das Geld ist dann nicht gleich verschwunden, wie viele glauben.
    Bitcoin kann man nachverfolgen, alle Transaktionen sind öffentlich. Oft wird gesagt, Bitcoin sei ein anonymes Zahlungssystem. Das stimmt aber nicht: Es ist ein pseudonymes System mit einem öffentlichen Transaktionsverzeichnis. Wir wissen aber erstmal nicht, welches Pseudonym zu welcher realen Person gehört und können diesen Link nicht einfach herstellen. Dafür versuchen wir, Anhaltspunkte zu finden.
    Woher kommt das Geld und wo geht es hin?

    netzpolitik.org: Welche Informationen sind denn öffentlich, wenn ich etwas mit einer Kryptowährung bezahle?
    Jakob Hasse: Das kommt auf das Währungssystem an. Wenn wir über Bitcoin reden, sind die Vorgängertransaktionen und -adressen sichtbar. Das heißt: Woher kommt das Geld, das du in dieser Transaktion nutzen möchtest?
    Das Geld, das du nutzt, musst du außerdem öffentlich signieren. Mit dieser Art Unterschrift beweist du, dass du der Eigentümer dieses Geldes bist. Außerdem sind die Blockchain-Adressen sichtbar, an die du das Geld senden möchtest. Sie sind wie öffentliche Schlüssel.
    netzpolitik.org: Kann ich auch erfahren, wann eine Transaktion getätigt wurde?
    Jakob Hasse: Ja, über die Blöcke. In einem Block werden viele Transaktionen zusammengefasst, er ist wie eine riesige Liste. Da sind auch Zusatzdaten drin: ein Zeitstempel und die Verbindungen zu den vorhergehenden Blöcken zum Beispiel.
    Die Transaktionen in einem Block werden überprüft. Man prüft einerseits, dass kein Geld doppelt ausgegeben wurde. Andererseits, dass die Transaktionen valide sind: Dass es keine Fehler gegen die Regeln gibt, die man sich für das Blockchain-System selbst gegeben hat. Bei Bitcoin heißt das zum Beispiel: Der Miner bekommt ein bisschen von dem Geld ab, dafür dass er die Transaktion in die Liste schreibt.


    weiter hier: https://netzpolitik.org/2019/blockch...tcoin-zahlung/
    Liebe Grüße
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