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Thema: ACTA - Das ENDE des Internets wie wir es kennen...

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
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    ACTA - Das ENDE des Internets wie wir es kennen...

    In Anlehnung in den Beitrag von Seti viewtopic.php?p=48332#p48332 jetzt das hier:

    Polen: Regierung wird ACTA trotz heftiger Proteste unterzeichnen

    “Das ACTA Abkommen ändert in keiner Weise polnisches Recht oder das Recht der Internetnutzer” - trotz heftiger Proteste im Internet [en] und Kontroversen um die geheimen Verhandlungen zur Ausarbeitung des Abkommens, hat Polens Minister für Verwaltung und Digitalisierung, Michal Boni, nach einem Treffen mit Premierminister Donald Tusk eingeräumt [en], dass die Regierung wie geplant am 26. Januar das Anti-Piraterie-Abkommen ACTA [en] unterzeichnen werde.

    In einem Interview mit einem Radiosender sagte Boni [pl], dass es unmöglich wäre das Abkommen nicht zu unterzeichnen, weil es zu spät sei: Polen hat sich dem Verhandlungsprozess im Jahr 2008 angeschlossen und alle anderen europäischen Staaten haben es bereits unterzeichnet. Er merkte außerdem an, dass Polen “dem Abkommen eine Zusatzklausel beifügen soll, die deutlich macht, wie wir das Abkommen verstehen”.

    Boni hatte versprochen [pl] breit angelegte öffentliche Konsultationen während des europäischen Ratifizierungsprozesses durchzuführen. Mehrere polnische Nichtregierungsorganisationen haben ihre Enttäuschung über den Umgang der Regierung mit ACTA zum Ausdruck gebracht und gleichzeitig gefordert die Entscheidung zu revidieren.

    Seit dem 21. Januar haben Online-Hacker, die sich selbst Anonymous nennen, fast ohne Unterbrechung Webseiten der Regierung attackiert und lahmgelegt, um massiv gegen die Pläne der Regierung vorzugehen, das internationale Abkommen am Donnerstag zu unterzeichnen.

    weiter hier: http://de.globalvoicesonline.org/201...unterzeichnen/
    Egal wo, die Politik(er/innen) interessieren sich eine Sch....... über das, was die Bevölkerung will!

    LG
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  2. #2
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    Re: Weltweite Internetsperren und Zensuren !!!


  3. #3
    Luzifer
    Gast

    Re: Weltweite Internetsperren und Zensuren !!!

    Eine ziemlich eigenwillige Interpretation der Rechtslage. *g*

  4. #4
    Gast

    Re: Weltweite Internetsperren und Zensuren !!!

    Piraterieabkommen
    EU unterzeichnet ACTA - Aktivisten legen EU-Homepage lahm


    Internet-Anbieter können nun für Urheberrechtsverletzungen von Kunden haftbar gemacht werden

    Auch die EU hat sich jetzt einem umstrittenen internationalen Pakt gegen Produktpiraterie angeschlossen. Das Handelsabkommen zur Abwehr von Fälschungen (ACTA, Anti-Counterfeiting Trade Agreement) wurde am Donnerstag in Tokio von Vertretern der EU und von 22 der 27 Mitgliedsstaaten unterzeichnet, wie das japanische Außenministerium mitteilte. Es werde erwartet, dass die noch fehlenden EU-Staaten - darunter Deutschland - folgen würden, sobald das Verfahren dazu abgeschlossen sei, hieß es in der Mitteilung. Nach der Unterzeichnung muss das Abkommen noch vom Europaparlament und den nationalen Parlamenten gebilligt werden.


    Reaktion

    Als Reaktion auf die Ratifizierung des Abkommens legten Netzaktivisten die Homepage des Europäischen Parlaments zeitweise mittels Denial-of-Service-Attacken lahm. Das teilte ein Anrufer dem WebStandard mit.

    Proteste

    Das nach Initiative der USA und Japans in mehrjährigen Verhandlungen 2011 fertiggestellte Abkommen sieht unter anderem vor, dass Internet-Anbieter für Urheberrechtsverletzungen von Kunden haftbar gemacht werden können. Kritiker sehen daher ACTA in einer Reihe mit Bestrebungen in einzelnen Staaten, das Urheberrecht zu verschärfen. In der vergangenen Woche stießen entsprechende Gesetzesvorhaben in den USA mit den Bezeichnungen SOPA (Stop Online Piracy Act) und PIPA (Protect IP Act) auf derart massive Proteste, dass im Kongress geplante Abstimmungen auf unbestimmte Zeit verschoben wurden.

    Zustimmung des EU-Parlaments erforderlich

    Die österreichische Bundesregierung hatte die Unterzeichnung des umstrittenen Abkommens am Dienstag beschlossen. Vor dem Inkrafttreten von ACTA ist auch noch eine Zustimmung des EU-Parlaments erforderlich. Die Abstimmung wird voraussichtlich im April oder Mai stattfinden. Der EU-Rat hatte bereits während des polnischen Vorsitzes in der zweiten Jahreshälfte 2011 den Beitritt zu ACTA beschlossen. (APA)

    http://derstandard.at/1326503820467/Piraterieabkommen-EU-unterzeichnet-ACTA---Aktivisten-legen-EU-Homepage-lahm

  5. #5
    Gast

    Re: Weltweite Internetsperren und Zensuren !!!

    Eine ziemlich eigenwillige Interpretation der Rechtslage. *g*
    Wie würdest Du es Interpretieren

  6. #6
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    Re: ACTA - Das ENDE des Internets wie wir es kennen...

    Protest gegen US-Internetsperren
    Blackout für die Netzfreiheit


    Das Web trägt Schwarz: Auf Dutzenden Websites hat der Protest gegen geplante US-Gesetze zur Kontrolle des Internets begonnen. Wikipedia streikt, Google verlinkt auf eine Protest-Petition, Wordpress ist gepflastert mit Zensurschildern. Die Internetgemeinde fürchtet Gängelung und Netzsperren.

    New York - Der Streik begann um Mitternacht New Yorker Zeit: Bei Wikipedia wird statt der üblichen englischsprachigen Inhalte eine dunkle Seite mit einer Erklärung angezeigt. Die Macher der Enzyklopädie wollen damit gegen ein geplantes US-Gesetz protestieren, das zum Schutz der Urheberrechte auch Netzsperren vorsieht. Kritiker argumentieren, dass damit eine Zensur-Infrastruktur geschaffen würde, die auch für andere Zwecke einsetzbar wäre.

    Auch einige andere Online-Dienste schlossen sich der Aktion an. Google platzierte unter seinem Suchfenster den Link zu einer Online-Petition gegen das Gesetz. Für Nutzer in den USA war das bekannte Google-Logo mit einem schwarzen Rechteck verdeckt. Ganz vom Netz ging auch das populäre Netzwelt-Blog "Boing Boing". Die Homepage der Blog-Plattform WordPress war gepflastert mit schwarzen Blöcken mit der Aufschrift "zensiert".

    Die Kritiker werfen den Gesetzesinitiativen mit den Bezeichnungen Sopa (Stop Online Piracy Act) im Repräsentantenhaus und Pipa (Protect IP Act) im Senat vor, einer Zensur des Netzes den Weg zu bereiten und dessen offene Struktur zu unterdrücken.

    Stein des Anstoßes ist die Möglichkeit, den Zugang zu ausländischen Web-Seiten zu sperren, die Raubkopien anbieten. Mit der geplanten Infrastruktur zur Blockade von Websites könne das Netz auch ohne Bezug auf Urheberrechtsverletzungen zensiert werden, fürchten die Sopa-Kritiker. Kritisiert wurden die Gesetzesinitiativen auch von der US-Regierung unter Präsident Barack Obama, der im Repräsentantenhaus aber keine Mehrheit mehr hinter sich hat.

    Der Autor des Sopa-Gesetzes, der republikanische Abgeordnete Lamar Smith, setzte demonstrativ wenige Stunden vor der Protestaktion die nächste Sitzung des von ihm angeführten Justizausschusses zu dem Thema für Februar an. Smith hatte unter dem Druck der Kritik Kompromissbereitschaft bei den Netzsperren signalisiert, das Gesetz ist aber noch lange nicht vom Tisch. In der Diskussion geht es derzeit nicht zuletzt um die Frage, ob die geplanten Filtermechanismen neue Sicherheitsmaßnahmen gegen Virenangriffe wie den durch den Trojaner namens DNS-Changer aushebeln würden.

    Mit dem 24-stündigen Blackout erreichen die seit Wochen andauernden Proteste von Netzaktivisten und Internetwirtschaft ihren Höhepunkt. Auch Branchenschwergewichte wie Google oder Facebook hatten sich offen auf die Seite der Kritiker gestellt. Dagegen unterstützt etwa der amerikanische Filmverband MPAA die Gesetzespläne. Gesetze zur Netzregulierung werden von den US-Branchenverbänden der Unterhaltungsindustrie derzeit rund um den Globus vorangetrieben - mit Unterstützung des US-Außenministeriums. Medienmogul Rupert Murdoch wetterte über den Kurznachrichtendienst Twitter, Google sei selbst "führend bei Piraterie" und die Sperrung von Inhalten jetzt schon ein gängiges Mittel, das keine Zensur nach sich ziehe.

    Hinter dem Gesetz stehen die Branchenverbände der US-Unterhaltungsindustrie, denen Firmen wie Sony, Warner oder Universal angehören.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,809742,00.html
    ist ja nicht so wichtig...........
    Wenn man 1 Tag glücklich sein will,
    dann genießt man sein Lieblingsessen!
    Wenn man 1 Jahr glücklich sein will,
    dann heiratet man eine Frau!
    Und wenn man für immer glücklich sein will,
    dann wird man Gärtner!(altes chinesisches Sprichwort)

  7. #7
    Super-Moderator Avatar von lamdacore
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    Re: ACTA - Das ENDE des Internets wie wir es kennen...

    Ich hab hier bei der Petition mitgemacht. Bitte macht auch mit: http://www.avaaz.org/de/eu_save_the_int ... pread/?tta

    Lebe dein Leben so wie es dir gefällt, ohne daß du Jemandem etwas aufdrängst!

    Der, der nicht weiß, und nicht weiß, daß er nicht weiß, ist ein Narr - meide ihn.
    Der, der nicht weiß, und weiß, daß er nicht weiß, ist ein Kind - lehre ihn.
    Der, der weiß, und nicht weiß, daß er weiß, schläft - erwecke ihn.
    Doch der, der weiß, und weiß, daß er weiß, ist ein Weiser - folge ihm.

  8. #8
    Gast

    Re: ACTA - Das ENDE des Internets wie wir es kennen...

    Ich hab natürlich auch mitgemacht...^^

    [iframe=http://www.avaaz.org/de/eu_save_the_internet_spread/?tta:27no1cl3]100,2500[/iframe]

  9. #9
    Super-Moderator Avatar von Stone
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    Re: ACTA - Das ENDE des Internets wie wir es kennen...

    Ad ACTA: der Teufel steckt in den geheimen Protokollen



    Das Abkommen wurde nicht nur höchst geheim verhandelt, sondern es steckt auch noch viel an Detailinformation in bisher unbekannten Protokollen - die Unschärfe wurde zum Prinzip erhoben. Demnächst soll eine Petition gegen ACTA in Brüssel überreicht werden.


    (31.1.2012, 19:30) Das Anti-Counterfeiting and Trade Agreement, auf Deutsch etwa ‚Handelsabkommen zur Abwehr von Fälschungen‘, kurz ACTA wurde etwa drei Jahre lang geheim verhandelt. Erst vor kurzer Zeit ist der Text des Abkommens geleakt worden und seither wächst die Kritik daran laufend. Einige der negativsten Bestimmungen wurden in der Zwischenzeit verwässert, was aber nicht heißt, dass die ursprünglichen Intentionen nicht mehr greifen. Denn bei unscharfen oder mehrdeutigen Formulierungen wird immer wieder auf die Begleitprotokolle verwiesen, die aber nicht öffentlich sind.

    Es geht darum einen ‚goldenen Standard‘ für Immaterialgütern festzulegen, seien es nun digitale Musikstücke, Patente auf Medikamente oder Saatgut. An den Verhandlungen waren insgesamt 39 Staaten beteiligt und trotzdem drang bis vor einigen Monaten nichts nach außen. Allein dieses Faktum ist schon höchst bedenklich, denn wer nicht Böses will, hat auch keine Ursache demokratische Kontrolle und öffentliche Diskussion zu scheuen.

    Klar ist aber mittlerweile, dass Internet Provider stärker in die Pflicht genommen werden, ihr Haftungsprivileg soll fallen. La Quadratur Du Net hat sich intensiv mit den Inhalten auseinandergesetzt und befürchtet Konsequenzen, die über die des massiv bekämpften US-Entwurfes SOPA hinausgehen. Man nennt ACTA “eine globale Blaupause für repressive Gesetze ähnlich wie SOPA.”

    [size=110:1l4ynokl]Nach deren Einschätzung geht es bei ACTA im Kern um eine Privatisierung der bisher Gerichten vorbehaltenen Rechtsdurchsetzung. So sollen Internet Service Provider künftig zu einer Kooperation mit den Content-Industrien verpflichtet werden, um den Datenverkehr auf Internet-Plattformen proaktiv zu kontrollieren um zivil- oder strafrechtliche Ansprüche zu unterstützen. Eine richterliche Anordnung könnte dazu womöglich gar nicht mehr nötig sein.


    Um diese Rechtsverstöße aber wirklich verfolgen zu können sind Filtertechniken bis hin zu der so genannten ‚deep packet inspection‘ nötig. Das bedeutet, dass die Provider in jegliche Kommunikation hineinschnüffeln müssen um festzustellen, ob nicht etwas nach ACTA Unstatthaftes stattfindet. Äquivalent dazu wäre, dass jede Post und jeder Paketdienst die Pakete aufmachen müsste um feststellen, ob nicht illegal kopierte DVDs, Generika oder Saatgut enthalten sind. Und dabei auch gleich jede private Kommunikation mitlesen, ob nicht Anleitungen für illegales Handeln mitgeschickt werden.[/size]


    Wie viel Zeit bleibt also noch diesen Anschlag auf das Internet und die Rede- und Meinungsfreiheit zu vereiteln? Zunächst sind einmal das EU-Parlament und danach die nationalen Parlamente dran, die das Abkommen ratifizieren müssen. Im Europaparlament ist bei ACTA das “International Trade Committee” (INTA) die erste Instanz. Bei der nächsten Sitzung des Gremiums am 29. Februar wird voraussichtlich eine Empfehlung erarbeitet, an die sich die Fraktionsgemeinschaften wohl halten werden. Mit einer endgültigen Abstimmung aller EP-Abgeordneten über die Ratifizierung ist nach den Usancen etwa Mitte Juni zu rechnen.

    Für den 11. Februar ist – nach dem Vorbild der polnischen Massenproteste – in Deutschland ein bundesweiter Aktionstag angekündigt. Eine internationale Petition von Avaaz gegen ACTA kann hier unterzeichnet werden. In wenigen Tagen soll diese Petition an EU-Entscheidungsträger in Brüssel übergeben werden - das Ziel sind mindestens 1,5 Millionen Unterschriften. Derzeit hält Avaaz bei etwa 1,3 Millionen
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


  10. #10
    Super-Moderator Avatar von Stone
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    Re: ACTA - Das ENDE des Internets wie wir es kennen...

    Hab da mal auf der EU-Lex Seite den ACTA Beschluss gefunden : http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/Lex ... INE:HTML
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


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