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Thema: Elektromedizin

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    Elektromedizin

    Elektromedizin für Diagnose und Therapie

    Der rasante Anstieg von Zivilisationskrankheiten deutet darauf hin, dass sich die heutige Medizin in einer Sackgasse befindet. Dabei sind hocheffektive Methoden einer zukünftigen Elektromedizin längst erfunden und noch lange nicht ausgeschöpft.

    Einführung

    Das Thema Elektromedizin ist heute nur wenigen Menschen vertraut. Dabei gibt es seit mehr als 100 Jahren Elektrizität. Bereits 1759 wurde Elektromedizin so erfolgreich eingesetzt, dass ein Buch darüber entstand, das noch 111 Jahre nach der Ersterscheinung nachgedruckt wurde. Der Autor, der zuvor einen Bestseller zum Thema Naturmedizin verfasst hatte schrieb, dass Elektromedizin allem überlegen sei, was er kenne. 1884 setzen in den USA etwa 10.000 Ärzte elektromedizinische Apparate zum Wohle ihrer Patienten ein. Auf der 8. Jahrestagung der amerikanischen elektrotherapeutischen Vereinigung im Jahr 1898 wurde über die elektrische Behandlung bei Taubheit, Akne, Rosacea, Fibromen, Entzündung, Neuritis, Gicht, Krebs und Augenkrankheiten berichtet.

    Ab 1931 behandelten Forscher wie Georges Lakhovsky, Royal Rife und Antoine Prioré Krebs elektromagnetisch. All dies ist den meisten Menschen heute unbekannt. Hinweise finden sich auf Internetseiten wie Quackwatch.com oder Esowatch.de, die dies als üble Quacksalberei ohne Wert und wissenschaftliche Absicherung verdammen.

    Ist dieses Urteil zutreffend oder geht es vor allem um Propaganda, um von den eigenen Problemen in der Medizin abzulenken? Machen Sie sich selbst Ihr Bild.
    Krise in der Medizin

    Eine moderne Medizin ist ohne zuverlässige Diagnose- und Therapieverfahren undenkbar. Während elektromagnetische Diagnoseverfahren wie EKG, EEG, Kernspintomographie und Impuls-Therapiegeräte wie TENS oder der Defibrillator zur lebensrettenden Schock-Stimulation des Herzens den meisten Menschen wohlbekannt sind, gibt es weitere elektrische Diagnose- und Therapieverfahren, deren Möglichkeiten allgemein wenig populär sind.

    Die Entwicklung und breite Anwendung solcher Methoden wäre wichtig, um die unübersehbare Krise in der Medizin nachhaltig zu überwinden.

    2002 schrieben Blank und Kollegen in „Diagnose: ‚Damit müssen Sie jetzt leben!‘“1, dass von 80 Millionen Deutschen 37 Millionen an Allergien und Hauterkrankungen leiden. 26 Millionen bekommen brüchige Knochen, 25 Millionen leiden unter ständiger Müdigkeit und 24 Millionen sterben frühzeitig an Herz- / Kreislauferkrankungen. 20 Millionen leiden unter Diabetes, 16 Millionen haben Bluthochdruck und 15 Millionen Rheuma und Gicht.

    Ist es als Erfolgsgeschichte der modernen Medizin zu werten, wenn trotz immer mehr teurer Medikamente chronische Erkrankungen stetig zunehmen, statt zurückzugehen? Da läuft doch etwas grundlegend schief!

    Um 1900 war Arteriosklerose wenig bekannt. Heute sind Herz- / Kreislauferkrankungen Todesursache Nr. 1. Diabetes war früher eine sehr seltene Erkrankung, Kinder waren nicht betroffen. Heute sind mehr als neun Prozent der Deutschen erkrankt, darunter auch immer mehr Kinder. Alle zehn Jahre verdoppelt sich die Erkrankungsrate (Bild 1). Woher kommt das?

    Leiden die Deutschen an einem chronischen Mangel an Medikamenten, die man nun zur Heilung zuführen muss? Sind es Mangelernährung, Bewegungsmangel oder Stress?

    1963 stellt der Chef des deutschen Krebsforschungszentrums Karl Heinrich Bauer fest, dass trotz aller medizinischer Anstrengungen immer mehr Menschen an Krebs sterben.2 21 Prozent Sterblichkeit bedeutete damals bei 56.6 Millionen Bundesbürgern zwölf Millionen Krebstote. Fast 50 Jahre danach sterben mehr als 25 Prozent der 80 Millionen Deutschen an Krebs (Bild 2).3 Wo bleibt der medizinische Fortschritt, wenn trotz jahrzehntelang verbesserter Vorsorge, Operationsmethoden, modernster computergesteuerter Bestrahlungsmaschinen und innovativer Zellgifte kein deutlicher Rückgang der Krebstoten zu beobachten ist?

    1976 berichten Cameron und der Nobelpreisträger Pauling über 300 Tage Lebensverlängerung bei Krebs im Endstadium durch hochdosierte Gabe von Vitamin C.4 Eindrucksvolle Grafiken zeigen den mit dieser ungiftigen Maßnahme erreichten Fortschritt beim Überleben von Darmkrebs, Magenkrebs, Bronchialkrebs und Brustkrebs.5

    34 Jahre später: 2010 berichtet der Spiegel unter dem Titel „Schlicht obszön“ über eine Lebensverlängerung von 0-2,8 Monaten durch moderne Chemotherapiemittel mit Kosten bis zu 134.280 Euro pro Jahr.6 Genannt werden dabei Einsatzbereiche wie Lungenkrebs, Darmkrebs, Magenkrebs, Leberzellkarzinome, Weichteilsarkome oder Lymphome.

    Wo bleibt der medizinische Fortschritt, wenn 2011 hochgiftige, teure Mittel in den meisten Fällen nicht einmal das leisten, was bereits 1976 mit dem ungiftigen und preisgünstigen Vitamin C möglich war?

    Da man die häufigsten Krebsarten heute nur selten erfolgreich heilen kann, stellt sich die Frage nach der Qualität von Prävention und Früherkennung. Beides erfordert eine präzise Diagnose. Schauen wir uns die Fakten dazu an:

    2008 berichten Kaplan und Porzsolt über eine Zunahme von Brustkrebs durch Mammographie / Biopsie um 22 Prozent.7 2009 melden Jorgensen und Gotzsche von 52 Prozent Überdiagnose durch Mammographien. Durch Vorsorgeuntersuchungen gab es mehr Brustkrebsbehandlungen – nicht weniger.8 2011 kommt die Nachricht, dass das Risiko von Frauen von 40-79 Jahren für eine Brustentfernung aufgrund zuvor durchgeführter Mammographien um 31 Prozent erhöht wird.9 Das ist kein guter Weg.

    Der PSA-Test zeigt Prostata-Krebs nicht sicher an.10 Eine US-Taskforce zum Thema Prävention sprach nun die Empfehlung aus, dass gesunde Männer keine solchen Tests mehr machen sollten, weil der Schaden größer als der Nutzen ist.

    Biopsien verursachen Tumorstreuung.11 Die Angaben in der Wissenschaftsliteratur über die Häufigkeit solcher provozierter Unglücksfälle schwanken. Wenn aus einem durch Operation heilbaren Befund wegen einer unbedachten Biopsie ein unheilbarer, streuender Befund wird, stellt sich die Frage nach dem Sinn. Nicht immer hilft das zusätzliche Wissen weiter, das eine Biopsie vermittelt. Dazu ein Beispiel:

    Bei Susan Gorkosky wird nach jahrelanger Medikamenteneinnahme 1997 ein Tumor in der rechten Lunge entfernt. Zehn Jahre später zeigen sich drei Tumoren im Gehirn.12 Eine Biopsie soll Klarheit bringen. Als Risiken dieser diagnostischen Maßnahme werden genannt: Blutungen, Infektionen, Austreten von Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit, Schlaganfall, Koma, Lähmung, Schwäche, Verlust des Sehvermögens, Darm- / Blasenfehlfunktion, neurologische Schäden und Tod. Drei Löcher werden in die Schädeldecke gebohrt. Monatelang gibt es deswegen täglich Steroide. Diese greifen Knochen, Zähne und die Gesundheit an. Das Gewicht steigt extrem an. Welchen Nutzen bringt diese riskante Diagnostik für Gorkosky? Die Operation erscheint aufgrund der Größe der Tumoren zu risikoreich, eine Lebensverlängerung ist ungewiss. Durch Strahlentherapie, kombiniert mit aggressiver Chemotherapie, könnten die Tumoren verschwinden. Es besteht jedoch die Gefahr ernsthafter Hirnschäden. Der Radiologe sieht nur ein paar Monate Lebensverlängerung durch eine vollständige Gehirnbestrahlung. Warum diese nebenwirkungsreiche Biopsie, wenn sich die Patientin nicht für die damit ausgeloteten Behandlungsmethoden entscheiden kann? Nach ihrer Heilung durch alternative Methoden sieht Gorkosky die Entscheidung zur Biopsie als größten Fehler an, weil diese so viel Schaden verursachte und sie so stark schwächte.

    Durch alternative Methoden wird die Frau rasch gesund und erreicht in zwei Jahren Normalgewicht. Tumoren sind offensichtlich vom Körper abbaubar, wenn dieser gestärkt und gereinigt wird. Bereits 60 Jahre zuvor hatte Dr. Max Gerson darüber berichtet und ein Buch über seine ungiftige Krebstherapie und 50 damit geheilte Fälle herausgegeben.13

    Zusammengefasst basiert die heutige Medizin auf den Eckpfeilern:

    Labordiagnostik: Der PSA-Wert ist als Krebsmarker ungeeignet.
    Bildgebende Diagnostik: zeigt harmlose Gewebeveränderungen immer präziser an und verursacht so häufig Überdiagnosen und damit verbundene Schäden. Röntgenstrahlen wie bei Mammographie und Computertomographie lösen Krebs aus.14 Das Risiko wird unterschätzt.15
    Biopsien: setzen Verletzungen und Narben. Das Phänomen der Tumorausbreitung entlang des Nadelwegs ist wohlbekannt. 2009 sahen Cresswell, Welsh und Rees keinen Vorteil von Leberkrebsbiopsien. Das Langzeitüberleben nach der OP wird reduziert – es ist Zeit, damit aufzuhören.16
    Antibiotika: können die Zellatmung stören. Immunsystem und Fieber werden unterdrückt. Das Risiko für Krebs steigt,17 Pilzerkrankungen steigen an.
    Impfstoffe: schützen nicht wirksam vor Erkrankungen wie Polio und Masern, verursachen Impfschäden und erhöhen das Krebsrisiko.18 Bill Gates spricht öffentlich davon, durch Impfstoffe 10-15 Prozent der Bevölkerung zu reduzieren.19
    Symptomatische Behandlung: Arzneimittel verursachen oft tödliche Nebenwirkungen.20 Dass Antidepressiva Selbstmorde und Morde verursachen, ist nicht neu.21 Nebenwirkungen sollen durch weitere Mittel gelindert werden, um den Preis neuer Nebenwirkungen. Eine kausale (die Ursache behebende) Heilung findet nicht statt.
    Zahnversorgung: Diverse Autoren betonen die Bedeutung von Zahnherden (z. B. wurzelgefüllte Zähne) für chronische Erkrankungen und Krebs.22 Quecksilber aus Zahnfüllungen wird ausgelöst, verteilt sich im Körper und löst Schäden aus.23
    Chirurgie: Operationen beheben die Erkrankungsursache meist nicht, sind risikobehaftet, greifen tief in den Organismus ein und verursachen Narben, die den Kreislauf der Körperflüssigkeiten behindern und den Energiehaushalt stören. Operationen bei Brustkrebs lösen Metastasenwachstum aus.24
    Strahlen- und Chemotherapie: brachten bei der Masse der Krebserkrankungen keinen Durchbruch und richten erhebliche Schäden im Körper an, mit deren Folgen der Betroffene und die Gesellschaft leben müssen. Oft sind Arbeits- und Lebensfähigkeit stark gemindert oder zerstört. Strahlen lösen Krebs in anderen Organen aus.25 Die durchschnittliche Steigerung der Lebenserwartung durch giftige Therapien ist gering.26 Kein positiver Effekt wurde berichtet bei Bauchspeicheldrüsenkrebs, Weichgewebesarkomen, Hautmelanomen, Gebärmutterkrebs, Prostatakrebs, Blasenkrebs, Nierenkrebs und multiplen Myelomen. Der mittlere Nutzen bei Lungen-, Dickdarm- und Brustkrebs lag unter zwei Prozent, bei Magenkrebs unter einem Prozent.

    Sowohl zum Thema Diagnostik als auch zur Therapie kann Elektromedizin einen brauchbaren, nebenwirkungsarmen und ungiftigen Beitrag leisten. Statt Schäden zu setzen, so wie heute, würden Schäden reduziert und regenerative Heilung ermöglicht.

    Dass so etwas grundsätzlich möglich ist, zeigt das Beispiel des Salamanders, der durch einen im Körper erzeugten „Verletzungsstrom“ alle Gliedmaßen und auch Organe nachwachsen lassen kann.27 Fast jedermann kennt das Beispiel der Eidechse, die bei Gefahr ihren Schwanz abwirft und einen neuen ausbildet. Kinder bis zum Alter von ca. elf Jahren sind zur Regeneration einer abgetrennten Fingerkuppe in der Lage. Wenn man diese Möglichkeit zulässt, funktioniert sie besser als die chirurgische Kunst. Bei Erwachsenen ist dies durch einen extern angelegten Stromfluß möglich, wie das 1998 erteilte US-Patent 5814094 zeigt.
    Ursachensuche

    Wo liegt die Ursache für die Zunahme chronischer Erkrankungen? Warum ist Krebs die zweithäufigste Todesursache von Kindern in Deutschland?28

    1947 berichteten Knisely, Bloch und Kollegen über 16 Jahre andauernde Untersuchungen zu Störungen des Blutflusses als Krankheitsursache.29 In gesunden Tieren und Menschen ohne Belastung durch Ängste, Anästhesiemittel oder Operationen sind die roten Blutkörperchen nicht verklumpt, sondern haben die Tendenz, sich voneinander abzustoßen. Es wurde keine Geldrollenbildung im Gewebe beobachtet.

    Die inneren Oberflächen der kleinen Blutgefäße erscheinen glatt und die Bewegung darin und somit der Sauerstofftransport unbehindert. Unverklumptes Blut transportiert die Blutzellen in der Gefäßmitte, umhüllt von Schichten von Plasma, wobei jede Schicht nach außen hin langsamer fließt. So wird Reibung minimiert und der Sauerstofftransport zu den Zellen sichergestellt. Das Blut fließt normalerweise so rasch, dass mikroskopisch keine einzelnen Blutzellen in den Gefäßen zu sehen sind.

    Bei Erkrankungen wie Grippe, Diphtherie, Typhus, Masern, Windpocken, Multipler Sklerose, Rheuma, Hirnhautentzündung, Kinderlähmung, rheumatoider Arthritis, Syphilis, Krebs, Metastasen oder Leukämie erscheint das Blut verklumpt; der Transport ist somit behindert. 1955 veröffentlicht Bloch über den ungünstig veränderten Zustand des Blutes bei akutem Herzinfarkt.30

    Thomas Riddick leidet 1955 an Herzproblemen.31 Gelegentlich tritt Herzrasen auf. Das EKG zeigt kleinere QRS-Zacken. Alle vier bis sechs Schläge wird ein Pulsschlag ausgelassen. Die Ärzte, die Riddick aufsucht, kennen keine Lösung. Die Ursachen der Rhythmusstörungen scheinen unklar und eine brauchbare Abhilfe nicht vorhanden. Man wartet daher ab, bis ein größerer Anfall auftritt und gibt dann im Krankenhaus Mittel wie Heparin, Dicumaroll oder Coumadin. Riddick will etwas Sinnvolleres tun als auf die Einlieferung ins Krankenhaus zu warten. Mangels wissenschaftlicher Unterstützung für seine Untersuchungen analysiert er jahrelang allein Blutproben eines örtlichen Krankenhauses und kommt zur Erkenntnis, dass die Blutstabilität den Regeln der Kolloidstabilität folgt.
    Lösungsansätze

    Riddick löst sein Gesundheitsproblem durch gezieltes Anheben des Zetapotentials mittels geeigneter Elektrolyte. 1968 erscheint sein Buch über die Beeinflussung der Kolloidstabilität durch das Zeta-Potential.32 Körperflüssigkeiten wie Blut oder Lymphe sind Kolloide, in denen kleinste Teilchen in Lösung transportiert werden. Das Kapitel 22 seines Buchs zeigt Grafiken, die zum Verständnis beitragen. Ebenso wie Riddick löst der Arzt Dr. Thomas C. McDaniel seine Herzprobleme durch Optimierung der Körperflüssigkeiten. Bis zu seinem 90. Geburtstag behandelt er erfolgreich tausende Patienten auf Basis des erarbeiteten Wissens.33 1999 erscheint sein Buch „Disease Reprieve“. Auf der Rückseite steht:

    „Man kann sich nicht vor dem Tod durch Herz-Nierenversagen schützen ohne die Ursache der Erkrankung zu verstehen und wie man sich präventiv davor schützt. Lernen Sie, Nierensteine in sechs Stunden aufzulösen. Keine Operationen mehr, keine Nierensteinzertrümmerung, keine venösen Thrombosen, keine Blutverklumpungen. Arrhythmien in weniger als zwei Stunden korrigiert“.

    Warum nur wird diese Technik dann nicht allgemein angewandt? Zu billig? Wollen die Kassen nicht sparen, weil der Gesetzgeber dies angeblich nicht zulässt? Will der Gesetzgeber, dass die Menschen vorzeitig sterben? Sparen und heilen scheint nicht „in“ zu sein. Das muss ja nicht ewig so bleiben. Am Wissen jedenfalls scheint es hier eher nicht zu liegen.
    Veränderte Körperflüssigkeiten

    Wenn das Blut verklumpt, wird der Stoffwechsel behindert. Weniger Sauerstoff und Nährstoffe gelangen zu den Zellen, Abfallstoffe können nicht effizient abtransportiert werden und sammeln sich an. Zu den Stoffwechselerkrankungen zählen Diabetes und Gicht. Bei Krebs schaltet die Zelle von oxidativem Stoffwechsel auf die wenig effiziente Gärung um (Otto Warburg 1924). Es entsteht Milchsäure, die das Gewebe versauert. Dieser Prozess ist umkehrbar.34

    Um 500 v. Chr. sprach Akkmaion von den kranken Säften Blut, Schleim oder Galle. Das Phänomen wurde als Dyskrasie bezeichnet. 100 Jahre später berichtet Hippokrates über die Entmischung der Körpersäfte bei Krebs.35 180 v. Chr. hält Galen Krebs durch Körpersäfte für übertragbar. 1730 spricht Henry LeDran von Krebsausbreitung über das Lymphsystem und 1840 Rudolf Virchow. An Leichen wurde die Ausbreitung von Brustkrebs festgestellt.36 1869 veröffentlicht Ashworth über tumorähnliche Zellen im Blut nach dem Tod.37 1879 bestimmt Pasteur die Überlebenschance von Patienten anhand einer angelegten Kultur.38 Ab 1895 wusste Pasteur, dass das Milieu entscheidend ist für mikrobielle Entwicklungsformen. 1926 veröffentlichen Warburg und Kollegen, dass Tumoren Milchsäure ins Blut abgeben.39 1955 beschreiben Fisher und Turnbull Tumorzellen im venösen Blut von Darmkrebspatienten.40 Diverse Forscher wiesen Tumorzellen im Blut von Krebspatienten nach. Eine Manipulation von Tumoren während der Entfernung vermehrt deren Zellen im Blut,41 was spätere Rückfälle erklärt. 1959 berichten Fisher und Fisher in Science über „schlafende“ Tumorzellen.42 Mehr über diese Zusammenhänge finden Leser in den Büchern „Recherche Krebs“ und „Krebs und Körperflüssigkeiten“ des Verfassers.

    1976 zeigt Leopold Dintenfass einen klaren Zusammenhang auf zwischen den messbaren rheologischen Eigenschaften der Körperflüssigkeiten und Erkrankungen wie Krebs.43 Das Buch verweist auf die Erkenntnisse anderer Forscher wie

    Wardle: verdicktes Blut in kleinen Arterien als typisches Krebssymptom. In gut versorgtem Gewebe seien Krebs und Metastasen rar (1967).
    Olwyn: positive Wirkung von Antikoagulantien (die Verklumpungen verhindern) auf Metastasen (1971).
    Einige Forscher fanden einen deutlichen Schutz durch blutverflüssigende Substanzen wie Heparin, Plasmin, Warfarin oder Decoumarol. Bei 200 Herz- und Hirninfarktpatienten, die jahrelang täglich oder jeden zweiten Tag Heparin bekamen, stellte Griffith keinen einzigen bösartigen Tumor fest. Michaels fand unter 540 Patienten, die ein orales Antikoagulationsmittel gegen Thrombosen nahmen, ein achtfach reduziertes Risiko für Metastasen. Eine ähnliche Studie von Bjorn Stinkvist an mit Digitalis behandelten Frauen zeigte, dass metastasierender Brustkrebs nur 1/10 so oft auftrat wie bei den Frauen ohne Digitalisgabe. Wenn Krebs auftrat, war er weniger aggressiv. Die Behinderung der Zirkulation kann auch mechanisch bedingt sein, durch zu enge Kleidung oder zu wenig Bewegung. Zu enge Büstenhalter wurden als Faktor bei Brustkrebs gesehen, insbesondere bei übergewichtigen Frauen.44

    Es gibt also sichtbare und elektrisch messbare Veränderungen der Körperflüssigkeiten (Diagnose), die den Unterschied zwischen Gesundheit und Krankheit aufzeigen. Substanzen, die die Körperflüssigkeiten optimieren, erwiesen sich als wirksam gegen Krebs.
    Krankheitsursachen

    Woher kommen die krankhaften Veränderungen, und was kann man tun, um sie gar nicht erst auftreten zu lassen (Prävention) oder sie wieder rückgängig zu machen (Therapie)?

    Menschen, Tiere und Pflanzen bestehen vor allem aus Flüssigkeiten auf der Basis von Wasser. Während der Wassergehalt im Glaskörper des Auges etwa 98 Prozent beträgt, sind es ungefähr 95 Prozent in der Lymphe, 90 Prozent im Blut, 84 Prozent in der Gehirnrinde, 80 Prozent in der Lunge, 74 Prozent in Herz und Muskeln, 30 Prozent im Fettgewebe, 29 Prozent in den Knochen und immerhin noch drei Prozent im Zahnschmelz.45 Der Wasseranteil im Gewebe wird durch Hormone reguliert.

    Veränderungen des Wassers im Körper führen zu Krankheit und Tod. Bei Rauchern dauerte es im Mittel etwa 20 Jahre, bis sich die Körperflüssigkeiten so verändert hatten, dass Lungenkrebs diagnostiziert werden konnte (Bild 3).

    2007 berichteten Mohr und Kollegen über mehr Krebs durch Risikofaktoren – wie zu wenig UV-B-Licht (Vitamin D-Bildung), viel Fleisch (tierisches Eiweiß), hohe Gesundheitsausgaben (Medikamente etc.) und Übergewicht (verschlackte Körperflüssigkeiten).46 Hohe Gesundheitskosten werden als Risikofaktor für Krebs gesehen. Welch ungünstige Wirkung üben diagnostische Strahlen, Medikamente, Operationen und Krebstherapien auf die Körperflüssigkeiten aus? Warum wird das nicht geändert, wenn es doch bekannt ist?
    Elektrische Diagnoseverfahren

    Veränderungen der Körperflüssigkeiten sind messbar. Die Bestimmung von pH-Wert, Leitfähigkeit und Redoxpotential erfolgt mithilfe von Messgeräten durch eine elektrische Spannungsmessung.

    Um 1850 diagnostizierte der Franzose Duchenne de Boulogne Kinderlähmung mit elektrischen Verfahren.47 1928 sieht Charles Laville Krebs als elektrische Störung.48 1938 und 1940 melden Burr und Kollegen elektrische Veränderungen bei chemisch ausgelösten Tumoren bei Mäusen.49 1968 zeigen Jamakosmanovic und Loewenstein bei Krebszellen stark erhöhten Zellwiderstand und ein reduziertes Ruhepotential.50 1971 meldet Björn Nordenström elektrisch veränderte Potentiale bei Lungenkrebs.51 Seitdem gab es eine Reihe weiterer Forscher, die solche Zusammenhänge nachwiesen. Hier sei auf weiterführende Bücher des Verfassers verwiesen wie „Elektromedizin zur Anwendung bei Pflanzen, Tieren und Menschen für Diagnose und Therapie – eine Enzyklopädie“ oder „Elektrische Zusammenhänge in der Präventionsarbeit – Prävention durch Anhebung des Zetapotentials“.

    Elektrische Diagnose auf Basis der veränderten Körperflüssigkeiten erscheint möglich. Regelmäßige Messungen wären die Grundlage verbesserter Therapien und Maßnahmen zur Prävention.

    In der Schulmedizin bekannt sind elektrische Messungen wie EKG und EEG. Solche Messungen wurden möglich durch die Entwicklung entsprechender Messverfahren. 1872 entwickelt Gabriel Lippmann das Kapillarelektrometer, das die Messung kleinster Spannungsänderungen ab 25µV (25 Millionstel Volt) ermöglicht. So wurden erste EKG-Aufzeichnungen ermöglicht. 1903 optimiert Willem Einthoven die Messung des Herzstroms (EKG) mithilfe des Saitengalvanometers und erhält dafür 1924 einen Nobelpreis.

    Da die Hirnspannungen deutlich kleiner als die des Herzens und somit viel schwerer zuverlässig zu messen sind, setzt sich das 1924 von Hans Berger vorgestellte EEG-Messverfahren erst Jahre später durch. Durch die fortschreitende Miniaturisierung von Bauelementen und neuartige Bestückungstechniken (SMD52) wurden die Geräte kleiner und leistungsfähiger – Fortschritt durch Technik. Heute sind EEG-Systeme möglich, die kontinuierlich zweikanalig – mit Körperwärme betrieben – drahtlos Daten zu einer Empfangsstation übertragen können.53

    Ein anderes Anwendungsgebiet für elektrische Diagnosen sind Pflanzen. 1932 zeigt der Schweizer Eugen Konrad Müller in einem Buch das Bild einer elektrischen Messung an einem Ahornbaum (Bild 6).54 Ab 1946 ermittelt Prof. Burr von der Yale-Universität jahrelang Zusammenhänge von Baumpotentialen mit Sonnenflecken (Bild 7).55

    Ab 1969 vermisst Vladimir Rajda elektrische Ströme von Bäumen.56 Mehr Licht und mehr Lufttemperatur bedeuten mehr Stromfluss. Geschädigte Eichen zeigen ungefähr 20 Prozent Stromabfall, bevor Symptome zu sehen sind. Dadurch sinken Wasseraufnahme und Nährstoffversorgung. Der elektrische Widerstand im Baum steigt stark an und die Nährstoffverteilung verschiebt sich. Während Mangan im Übermaß auftaucht, werden Magnesium, Kalium, Stickstoff, Kalzium, Kupfer, Zink und Phosphor knapp. Zunehmend wird der Baum nun von Parasiten befallen.

    Durch Anhebung der Ströme mit Autobatterien gelingt Heilung, wobei Stromüberschreitung zur Schädigung oder Zerstörung pflanzlicher Organe führt. Dies deutet auf eine mögliche elektrische Therapie bei Pflanzen hin.

    2006 zeigen Widerstandsmessungen mit der Elektroakupunktur nach Voll (EAV) an der Universität Marburg, dass es beim Menschen tageszeitliche Schwankungen der an Meridianpunkten abgenommenen Widerstandswerte gibt. Die Schwankungen verlaufen parallel zu den Schwankungen von Puls, Atmung und der Temperatur in der Mundhöhle (Bild 5).57 Offenbar wirken dieselben Einflussfaktoren, die die Flüssigkeiten in Bäumen und Pflanzen beeinflussen auch auf die Körperflüssigkeiten des Menschen.

    Es gibt Ursachen für diese mit EAV gemessenen synchronen tageszeitlichen Schwankungen, die an den Jahresgang der Spannung an Bäumen erinnern. Zu den messbaren Flüssigkeitseigenschaften zählen pH-Wert, Sauerstoffpartialdruck pO2, Oberflächenspannung, Zähigkeit, Zetapotential, elektrische Leitfähigkeit, und Redoxpotential. Wenn sich Widerstandswerte messbar rasch ändern, so wie das auf Störstellen der Fall ist (vgl. Georhythmogramm nach Dr. Hartmann, Prof. Hubaceks GP-Störzonen-Messgerät),58 so deutet dies spontane Veränderungen der Struktur der Körperflüssigkeiten an. Solche messbaren Veränderungen können zu Diagnose und Prävention genutzt werden.

    Elektrische Therapie

    Da man die günstigen oder ungünstigen Veränderungen der Körperflüssigkeiten elektrisch messen kann ist es naheliegend, diese auch elektrisch zu beeinflussen. Neben der diagnostischen Erfassung elektromagnetischer Signale aus dem Körper können zu Therapiezwecken geeignete Reize an geeigneten Stellen in den Körper eingespeist werden.
    Elektrische Impulse

    Die Geschichte der Akupunktur ist alt. Bereits 3000 v. Chr. gab es in China Nadeln aus Stein, Bambus, Knochen, Bronze, Eisen, Silber und Gold. In der Qin- und Han-Dynastie soll Hua Tuo die Ein-Nadel-Therapie angewandt haben. In der Song-Dynastie (960-1279) sind 354 Akupunkturpunkte bekannt. Dabei wird durch die Nadel eine elektrische Veränderung im Körper hervorgerufen.

    1951 wird die Deutsche Gesellschaft für Akupunktur (DGA) gegründet. Ab 1953 entwickelt Dr. Reinhold Voll das Verfahren der Elektroakupunktur. Dazu wird an den Akupunkturpunkten an Händen und Füßen eine mit Spannung versorgte Kugelelektrode aufgesetzt und der Stromfluß an einem Zeigerinstrument abgelesen. Abweichungen gegenüber dem Normalzustand zeigen eine Störung an. Zu Therapiezwecken können elektrische Impulse (Kippschwingungen) in den Körper eingespeist werden.

    1982 meldet Smit das Patent DD221082 zur Sekundentherapie an Reaktionsstellen mit Mikroströmen im Bereich von 40-200 uA an. Als Anwendungsgebiete werden genannt: Muskelspasmen, Schmerzzustände, Lähmungen, Narben und gefühllose Hautstellen. Der Therapieerfolg kann in der Messbetriebsart beurteilt werden.

    Heute ist die Wirksamkeit der klassischen Nadelbehandlung anerkannt. Die Akupunktur hat den Sprung auf die Liste der kassenärztlichen Leistungen bei chronischen Rücken- und Knieschmerzen geschafft. Die für viele Menschen angenehmere Elektroakupunktur gilt jedoch nicht als erstattungsfähig. Statt Ströme in die Reaktionsstellen einzuspeisen, genügt auch ein mechanischer Druck, der aufgrund der piezoelektrischen Eigenschaft der Haut eine Spannung hervorruft (Akupressur).

    Eine andere Quelle elektrischer Impulse sind elektrische Fische. Um 2750 v. Chr. waren in Ägypten Aale als Impuls-Spannungsquelle zur medizinischen Behandlung bekannt. 200 v. Chr. setzt der Arzt Galen elektrische Fische zur Schmerzbehandlung bei Gicht und Kopfschmerzen ein. 1663 nutzt Otto von Guericke eine geriebene Schwefelkugel zur Erzeugung von Elektrizität. 1744 berichtet Christoph-Gottlieb Kratzenstein – Physikprofessor aus Halle – über elektrische Behandlung von Lähmungen59 und ein paar Jahre später Johann Gottlieb Schäffer60 und Benjamin Franklin61.

    1745 entdeckt Georg von Kleist die Leydener Flasche, eine Art Kondensator, der statische Elektrizität speichern kann. Ab diesem Zeitpunkt können daher deutlich stärkere Stromimpulse erzeugt werden.

    1747 schreibt ein Physiker aus Wittenberg, dass Wasser rascher aus einer unter Spannung gesetzten Kapillare austritt.62 Durch angelegte Spannungen scheinen Flüssigkeiten besser zu fließen. Umgekehrt wird im Wasserstrahlversuch durch fließendes Wasser eine hohe Spannung erzeugt.

    Zu dieser Zeit befasst sich in England der Baptistenprediger Reverend John Wesley mit einfachen, wirksamen Heilweisen und bringt ein Buch heraus, das rasch so beliebt wird, dass es im Lauf der Jahre 32 überarbeitete Auflagen davon gibt.63 1756 beginnt Wesley mit elektrostatischen Generatoren zu experimentieren und berichtet 1760 in seinem Buch „The Desideratum“ über die Ergebnisse elektrischer Behandlung bei 37 verschiedenen Symptomen.64 Das Buch ist so erfolgreich, dass noch 111 Jahre später, im Mai 1871, eine Auflage davon gedruckt wird.

    Wesley behandelte die chronisch Kranken von London bei Beschwerden wie Malaria-Fieber, Pilzerkrankungen, Entzündungen, Schwellungen, Lungenentzündung, Eisenmangelanämie, Epilepsie, Tuberkulose, Krämpfe, Kropf, Taubheit, Gicht, Hysterie, Lepra, Rheuma, Kopf- und Zahnschmerzen. Insbesondere Nervenerkrankungen sollen besonders gut angesprochen haben. Wesley hielt Elektrizität den anderen ihm bekannten Methoden gegenüber für weit überlegen. Gefäße und Kapillaren scheinen sich zu weiten und die Verklumpung des Blutes wird so vermieden. Die Beschleunigung des Blutflusses transportiert viele Einengungen ab. Heilung ist möglich.

    1759 erscheint Benjamin Franklins Bericht über den Einsatz elektrischer Impulse bei Lähmungen im Londoner Gentlemen’s Monthly Intelligencer.65 1776 meldet Eason die Rückbildung eines Brusttumors durch einen Blitzschlag.66 1821 berichtet Olmsted Heilung einer Lähmung durch Blitzschlag.67 1871 veröffentlicht der Franzose Duchenne über Entgiftung von Blei durch Faraday-Ströme.68

    Giftstoffe spielen eine bedeutende Rolle bei Lähmungen und Krebs. 1775 weiß man, dass in die Haut eingeriebener Ruß Hodenkrebs bei Schornsteinfegern hervorruft. 1820 kennt man Hautkrebs bei Kohlearbeitern durch Braunkohleteer. Ab 1894 weiß man, dass geteerte Seile und Planken Hautkrebs bei Seeleuten hervorrufen können. Seit 1895 ist bekannt, dass die Anilinfarbe Fuchsin Blasenkrebs bei Arbeitern hervorruft. Elektrische Impulse und Ströme entgiften. Krankheitssymptome und Krebs können so wieder verschwinden.

    Ab 1831 ermöglicht Faradays Entdeckung der Induktion eine deutlich einfachere Erzeugung und damit auch Nutzung gepulster Ströme für medizinische Anwendungen.

    Um 1850 untersucht Antonio Meucci die heilenden Fähigkeiten elektrischer Impulse kleiner Induktionsspulen und stellt fest, dass das Geheimnis in der korrekten Einstellung von Impulsstärke und Impulsdauer liegt.69 Meuccis Methode wird dafür bekannt, gesundheitliche Beschwerden vollständig verschwinden zu lassen. Sorgfältig beachtet er Lage und Größe der Elektroden.70

    1884 setzen in den USA etwa 10.000 Ärzte täglich Elektromedizin in ihrer Praxis ein.71 1899 beginnt die Entwicklung des Defibrillators, der zunächst nur direkt am offenen Herzen eingesetzt werden kann. Erst 1955 wird die Anwendung mit Elektroden durch die Haut möglich. Ab 1965 werden die Geräte schrittweise kleiner und leichter, um den Einsatz im Krankenwagen zu ermöglichen. Die starken Impulse bringen außer Tritt geratene Herzen wieder in Schwung. Jeder kennt die Bilder von den großen Elektroden, die auf die Brust gepresst werden, unmittelbar bevor der starke elektrische Schock ausgelöst wird. Heute gibt es einfach bedienbare Geräte in vielen U-Bahnhöfen.

    1924 zeigt Georges Lakhovsky – ein Schüler Professor d‘Arsonvals – die Heilung von mit Krebs infizierten Pflanzen mit einem Kurzwellensender (Radio-Cellulo-Oszillator; ca. 150 MHz).72 Lakhovskys Multiwellenoszillator („Multiple Wave Oszillator”; MWO) soll mit seinen gepulsten Signalen erfolgreich in Paris, aber auch in schwedischen und italienischen Kliniken eingesetzt worden sein (Bild 9).73 Zahlreiche Heilungen „unheilbarer“ Krebsfälle sollen in großen Krankenhäusern in Frankreich, Italien und Griechenland stattgefunden haben, bei Behandlungszeiten von 15-20 Minuten, ein- bis zweimal pro Woche.

    Heute ist es technisch kein Problem Impulssignale zu erzeugen, wie sie einst Meucci um 1850 eingesetzt hat. Zur Rehabilitation von Sportlern wie Hermann Maier und zur Sterilisierung von Nahrungsmitteln werden elektrische Impulsgeräte eingesetzt. Es liegt nicht an der Technik, wenn alte, erfolgreiche, elektromedizinische Anwendungen heute für die Allgemeinheit vergessen scheinen.
    Plasmageräte und Frequenzen

    Die Erfindung der Teslaspule durch Nikola Tesla in 1891 ermöglicht den Einsatz hoher Spannungen bei höheren Frequenzen für die medizinische Anwendung. 1892 baut Paul Oudin das erste Violet-Ray-Gerät, das Erfolge bei Akne, Ekzemen, Psoriasis, Warzen, Hautkrebs, Schmerzen, rheumatoider Arthritis, Karpal-Tunnel-Syndrom und anderen Beschwerden gezeitigt haben soll.74 Geräte dieser Art bestehen aus einem Magnetkreis mit Unterbrecher, wie bei der früheren Hausklingel, einer Spule, die den Anker der Klingel rhythmisch anzieht und einer Hochspannungswicklung. Die impulsartig erzeugte Hochspannung bringt das Gas in einer evakuierten Glasröhre zum Leuchten.

    1903 meldet Frederick Finch Strong das Patent US733343 für ein tragbares, mit Trockenbatterien betriebenes Violet-Ray-Gerät mit Induktionsspule und einer luftleeren Geissler-Röhre mit Quarzfenster am Ende (Bild 10). Finch Strong möchte damit an Niels Finsens erfolgreiche Lichttherapie anknüpfen. Finsen erhält noch im selben Jahr den Nobelpreis.

    Der Name Violet-Ray ergibt sich aus der Farbe der Gasentladung und dem ultravioletten Lichtanteil, der durch das Quarzglas der Röhre austritt. Als mögliche Gasfüllung wird im Patenttext Acetylen, Joddampf, Quecksilberdampf und Wasserstoff genannt. Durch die längliche Bauweise wird die Behandlung der Gebärmutter ermöglicht. Das Quarzfenster wird an die zu behandelnden erkrankten Stellen angepresst. Finch Strong hält sich für den Ersterfinder einer Behandlung mit Licht durch eine evakuierte Röhre. Gute Erfolge seien damit möglich.

    Im Lauf der Jahre wird die Herstellung der Geräte vereinfacht und sie können so auch von Privatleuten für die Heimanwendung erworben werden. 1911 erscheint Noble Murray Eberharts Buch „A Working Manual of High Frequency Currents“ („Ein Arbeitshandbuch für Hochfrequenzströme“). Es dokumentiert über 10 Jahre Erfahrung bei der Behandlung mit Hochfrequenzströmen.75

    Auf Eberharts Buch basieren die Bedienungsanleitungen der meisten Hersteller von Violet-Ray-Geräten wie z. B. Fa. Renulife Electric Co aus Detroit, Fa. Master Appliance Company, Fa. Eastern Laboratories Inc aus New York (Marvel) oder die Halliwell-Shelton Electric Corporation. In Deutschland stellt die Fa. Tefra in Berlin noch heute solche Geräte für medizinische Anwendung her.76 Vom Verfasser dieses Artikels gibt es ein deutschsprachiges Buch, „Therapie mit dem Violet-Ray-Hochfrequenzgerät“, das auf den alten Anleitungen der amerikanischen Hersteller basiert.

    Um 1936 behandeln Ärzte mit den elektrisch angeregten Plasmaröhren des Erfinders Royal Rife erfolgreich grauen Star und nach dem Nachweis eines Krebserregers auch Krebs gezielt durch Frequenzen.77

    Neben den Erfolgen Rifes mit gepulsten Signalen auf eine heliumgefüllte Plasmaröhre gibt es auch die Erfolge von Antoine Prioré mit einem deutlich größeren System78 gegen Krebs. 2009 berichten Barbault und Kollegen über die Entdeckung tumorspezifischer Frequenzen im Bereich 0.1-114 kHz und die Behandlung mit amplitudenmodulierten elektromagnetischen Feldern in der Krebstherapie.79 Damit ist der grundsätzliche Sinn und die Machbarkeit von Rifes früher Arbeit bestätigt.
    Elektrische Ströme und Magnetfelder

    1799 setzt Johann Wilhelm Ritter aus je zwei Metallblechen verschiedene Spannungsketten zusammen. Es entsteht eine Spannungsreihe von unedlen bis edlen Metallen.80 Aus Silber- und Zinkplatten wird Voltas Säule – die erste brauchbare Batterie für längere Stromabgabe. 1872 meldet Kipling die erfolgreiche Behandlung von Bleivergiftung durch konstanten Gleichstrom,81 1876 Knott durch galvanische Bäder 82 und 1896 Lagrave durch galvanische Ströme.83 Elektrische Ströme entgiften, Heilung ist möglich.

    1896 startet in Deutschland die Fa. Moser die Fertigung elektrischer Feinstromgeräte.84 Laut Mosers Buch „Der elektrische Hausarzt“ von 1904 führt elektrischer Feinstrom fehlende Elektrizität zu, harmonisiert den Organismus, normalisiert das Nervensystem, baut Stauungen im Energiefluss ab, erweitert die Gefäße, vermeidet Infektionen und beschleunigt den Heilungsprozess bei einer langen Liste der Indikationen von A-Z. Feinstromgeräte sind einfach aufgebaut. Jeder Bastler kann derlei Geräte heute leicht selbst konstruieren.

    1897 patentiert Jones einen Apparat zur elektrischen Sterilisierung von Flüssigkeiten.85 1926 melden Northcott und Warford das Patent US1653819 an, das die Entfernung von Ablagerungen und Giftstoffen aus Gefäßen durch einen elektrischen Gleichstrom in der Größenordnung von 15 mA erlaubt. Offenbar geht es um die elektrische Heilung von Arteriosklerose.

    Um 1994 entwickelt Robert Beck den Beck-Zapper zur Elektrifizierung des Blutes basierend auf dem Kaali-Patent und einen magnetischen Pulser.86 Magnetische Pulse rufen Ströme im Gewebe hervor. Erreger werden deaktiviert. Becks kostengünstiger Ansatz erwies sich als hilfreich bei Erkrankungen wie Epstein Barr, Aids und Krebs.87

    Die Beschleunigung der Heilung von Knochenbrüchen durch pulsierende Magnetfelder ist seit 1969 Stand der Technik. Vor dieser Zeit bildete sich bei etwa zehn Prozent aller Schienbeinbrüche weiches Gewebe aus statt neuer Knochenmasse, wobei auch wiederholte Operationen und jahrelange Gipsverbände oft keinen Erfolg brachten, bis Andrew Bassett die elektromagnetische Methode zur Behandlung nicht heilender Knochenbrüche erfand, die 1979 von der FDA zugelassen wurde. Die Heilungsrate wird mit hohen 81 Prozent angegeben.88

    1977 verschwindet ein Riesenzelltumor durch die pulsierende Magnetfeldbehandlung von Dr. Lechner.89 Pulsierende Magnetfelder erzeugen im Gewebe Ströme und wirken daher ähnlich entgiftend wie die Faraday-Ströme von Duchenne im Jahr 1871. Krebs kann durch Entgiftung verschwinden.
    Krebstherapie mit Gleichstrom

    Bei Krebs scheinen elektrische Signale im Körper verändert. 1947 sehen Langman und Burr von der Yale-Universität Gebärmutterhalskrebs als elektrisch diagnostizierbar an.90 1975 berichten Woodrough und Kollegen über statistisch signifikante elektrische Veränderungen bei Krebs.91 So wie Raida elektrische Veränderungen bei Bäumen durch Anlegen eines Stroms korrigierte, ist dieser Gedanke auch bei Krebs naheliegend.

    Um 1880 soll Prof. Apostoli die Rückbildung von Tumoren mit einer positiven Elektrode im Tumorgewebe durch einen Stromfluß von 100-250 mA gelungen sein.97 1926 berichtet der Franzose Darier über Erfolg bei Krebs mit elektrischen Strömen.98 1973 nutzen Habal und Schauble eine implantierbare Gleichstromquelle zur Tumor-Kontrolle bei Hamstern.101 1977 berichtet Nordenström über elektrische Beseitigung kleiner Lungentumoren102 und 1978 über vorklinische Studien zur elektrophoretischen Behandlung bösartiger Tumoren.103

    Heute ist das elektrische ECT-Therapieverfahren bei Krebserkrankungen in China an mehr als 1.200 Krankenhäusern Stand der Technik. Mehr als 10.000 Patienten wurden elektrisch mit Gleichströmen behandelt – deutlich erfolgreicher als durch die sonst üblichen Behandlungsmethoden.104
    Regeneration

    Tiere wie z. B. Eidechsen können einen abgeworfenen Schwanz wieder nachwachsen lassen. 1768 entdeckt Lazarro Spallanzani die regenerativen Fähigkeiten des Salamanders. Im Gegensatz zum Frosch wachsen abgeschnittene Gliedmaßen dabei in kurzer Zeit ebenso perfekt nach wie Auge, Ohr, ein Drittel des Gehirns, das halbe Herz und fast der ganze Verdauungstrakt. Es handelt sich um einen gesteuerten Wachstums- und Regenerationsprozess.105

    1830 weist Carlo Matteucci mit Hilfe von Nobelis’ Galvanometer den Verletzungsstrom nach – das Geheimnis der Regeneration. 1909 berichtet Frazee über den Einfluß elektrischer Stimulation auf die Regenerationsfähigkeit beim Leopardenfrosch und Jefferson Querzahnmolch.106

    1961 veröffentlicht Robert O. Becker über die bioelektrischen Faktoren der Gliedmaßenregeneration von Amphibien.107 Es werden die Grundlagen zur künstlichen Regeneration von Gliedmaßen erarbeitet. 1967 beschreibt Smith die Auslösung der Teilregeneration von Gliedmaßen durch elektrische Stimulation beim Leopardenfrosch.108 Durch künstliche Nachahmung des Verletzungsstroms gelingt es Becker bei Frosch, Ratte und Mensch, abgetrennte Gliedmaßen zumindest teilweise zu regenerieren. 1972 berichten Becker und Spadaro über die Teilregeneration eines Rattenbeins durch elektrische Anregung.109 1974 meldet die Chirurgin Cynthia Illingworth, dass Kinder bis zum Alter von elf Jahren abgetrennte Fingerkuppen regenerieren können.110

    1998 wird das US-Patent 5814094 zur elektrischen Stimulation von Gewebeheilung und Regeneration erteilt, in dem Becker und Kollegen präzise beschreiben, auf welche Art und Weise Regeneration beim Menschen elektrisch ausgelöst werden kann. Abbildungen zeigen die Regeneration einer abgetrennten Fingerspitze innerhalb weniger Wochen (Bild 11).

    1948 zeigt Meryl Rose, wie Salamander, denen Krebszellen am Bein implantiert wurden, überleben, wenn das Bein rechtzeitig inmitten des Tumors abgetrennt wird. Der körpereigene Verletzungsstrom („current of injury“) des Salamanders, der das Bein nachwachsen lässt, führt zur Rückbildung von Krebs.
    Zusammenfassung

    Seit mehr als 100 Jahren werden elektrische Körpersignale zu Diagnosezwecken verwendet. Es gibt heute Diagnosegeräte wie z. B. F-Scan, I-Health oder Frex, die den menschlichen Organismus gezielt nach Resonanzstellen durchsuchen können. Die gefundenen Frequenzen können zu Therapiezwecken in den Körper eingespeist werden.111 Heute sind tumorspezifische Frequenzen in der Krebstherapie Stand des Wissens.112 Allgemein angewendet zum Nutzen der Patienten werden sie jedoch bisher nicht.

    Elektrische Diagnoseverfahren erlauben eine echte Früherkennung ohne die Nachteile heute bekannter Verfahren wie PSA-Test, Mammographie, Biopsie und Computertomographie. Prävention wird so auf Basis der Messung der elektrischen Eigenschaften der Körperflüssigkeiten ermöglicht.

    Die Anwendung elektrischer Ströme zu Therapiezwecken brachte Erfolge bei der Behandlung verschiedenster Beschwerden und bei Krebs. Elektrische Ströme sind der Schlüssel zu Wachstum und Regeneration. Sie haben sich als wirksam zur Entgiftung erwiesen. Die Körperflüssigkeiten werden optimiert und Krankheiten wie Krebs können wieder verschwinden.

    Der Erfolg früher Pioniere der Elektromedizin wie Reverend John Wesley oder Georges Lakhovsky zeigt, dass auch einfach gebaute Therapiegeräte erstaunlich wirkungsvoll sein können. Wesley hielt die elektrische Therapie um 1760 allen ihm damals bekannten medizinischen Therapien gegenüber für überlegen.

    Um 1870 gab es an vielen medizinischen Fakultäten in England und den USA Lehrstühle für Elektromedizin.113 Etwa 10 Jahre später behandelte Apostoli Tumoren mit elektrischen Strömen.114 Viele Ärzte setzten Elektromedizin zu Therapiezwecken in ihrer Praxis ein.

    1896 fasst Regnier die seit 1803 bekannten Erfahrungen über die Behandlung von Frauenkrankheiten durch Elektrizität zusammen.115 1898 wird auf der 8. Jahrestagung der amerikanischen Vereinigung der Elektrotherapeuten in Buffalo im Staat New York über elektromedizinische Anwendungen mit hohen Frequenzen, kleinen Strömen und mit Silberelektroden berichtet. Elektrisch behandelt wurde bei

    Akne,
    Augenerkrankungen,
    Entzündungen,
    Fibromen,
    Gicht,
    Krebs,
    Neuritis,
    Rosacea und
    Taubheit.

    Was ist aus diesen einst so erfolgversprechenden Ansätzen geworden?

    Heute findet man elektromedizinische Systeme im Einsatz bei Hochleistungssportlern, in den Praxen von manchen Heilpraktikern und auf den Internetseiten der Quacksalberei.

    Dabei ist das Thema Elektromedizin aus meiner Sicht längst zu einer vergleichsweise erfolgreichen und ernstzunehmenden Disziplin im Gesundheitswesen geworden, die als Therapiebaustein ernsthafter untersucht und weiterentwickelt statt ausgegrenzt werden sollte.

    Nicht nur der große Erfolg der elektrischen ECT-Behandlung bei Krebs in China und die Erfolge bei der Rehabilitation von Verletzungen sprechen für die Elektromedizin. Im Vergleich zu Operationen, Strahlen und chemisch-pharmazeutischen Ansätzen sind die Nebenwirkungen und Betriebskosten vieler elektrischer Systeme klein.

    Betriebswirtschaftlich gesehen wären solche Wege für die Anwender also hochrentabel. Die Zukunft wird zeigen, welche Systeme sich wann breiter durchsetzen werden. Elektrische Diagnose und Therapie passen ideal zusammen.

    Es hat sich in den letzten 200 Jahren viel getan zum Thema Elektromedizin, und es wird sich noch einiges tun müssen, bis die genannten elektromagnetischen Diagnose- und Therapieansätze in breiterem Umfang Einzug in die Schulmedizin finden werden.

    An Universitäten könnten sich interessante Arbeitsmöglichkeiten für Elektronikentwickler ergeben, die diesen teilweise schon so lange bekannten Methoden in Zusammenarbeit mit interessierten Medizinern zum Durchbruch verhelfen möchten.

    An die Stelle weniger beherrschender Anbieter von Geräten könnte eine Vielfalt offener Lösungen treten, die miteinander im Wettbewerb um die Gunst der Kunden werben. Die attraktiveren, preisgünstigeren Lösungen setzen sich durch.

    Warum soll eine Elektromedizin auf einer solchen Basis nicht zu einem Renner werden können?

    Dem Thema regenerative Elektromedizin gehört die Zukunft.

    Quelle und Querverweise: http://www.nexus-magazin.de/artikel/...e?context=blog
    LG
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  2. #2
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    Re: Elektromedizin




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