Seite 13 von 13 ErsteErste ... 3910111213
Ergebnis 121 bis 128 von 128

Thema: Risiken und Nebenwirkungen von Produkten

  1. #121
    Redakteur Avatar von Angeni
    Registriert seit
    31.12.2010
    Ort
    Schweiz
    Beiträge
    10.140
    Mentioned
    238 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 281396
    Coca Cola – Die etwas andere Werbung


    Würden die Menschen noch Coca Cola trinken, wenn Sie wüssten, dass Coca Cola nicht nur sehr zuckerhaltig ist und deshalb bei übermäßigem Genuss zu Übergewicht und all den damit verbundenen Folgen führt, sondern wenn sie außerdem wüssten, dass die Coca Cola Company zusätzlich noch massiv gegen Menschenrechte und Umweltschutz-Standards verstoßen hat?

    „125 Jahre Lebensfreude”
    In der Coca Cola Werbung „125 Jahre Lebensfreude“ ertönt „Whatever“ gesungen von einem Kinderchor. Emotional sehr berührend!!!
    Die Realität ist das Gegenteil des Bildes, das in der Werbung entstehen soll.

    Das Original: Ein Kinderchor singt ein freudiges Lied „I´m Free“ und Coca-Cola veröffentlicht Inhalte einer Studie:

    „Auf jeden Panzer kommen 131.000 Kuscheltiere“
    „Es gibt mehr lustige Videos im Internet – als schlechte Nachrichten auf der Welt”
    „’Liebe’ hat mehr Treffer als ‘Hass’“
    Das Video endet mit dem Schriftzug: „Es gibt viele Gründe an eine bessere Welt zu glauben“ und das Video vermittelt diese Botschaft auch sehr gut. Das verfälscht jedoch vollkommen die Realität! Nun fanden wir ein Video, das mit der gleichen Aufmachung und sehr realistisch Coca-Cola entgegenwirkt.
    Weiterlesen

    Schauen Sie sich das Video an und teilen Sie es!




    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  2. #122
    Redakteur Avatar von Angeni
    Registriert seit
    31.12.2010
    Ort
    Schweiz
    Beiträge
    10.140
    Mentioned
    238 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 281396

    AW: Risiken und Nebenwirkungen von Produkten

    Umstrittenes Herbizid Glyphosat in Tampons und Damenbinden gefunden

    Das von Monsanto produzierte Herbizid Glyphosat wurde nun auch in Tampons, Damenbinden und anderen Baumwollprodukten gefunden. Das Unkrautvernichtungsmittel gilt als "wahrscheinlich krebserregend". Besonders bedenklich ist der Fund bei Hygieneprodukten.
    Glyphosat steht schon seit längerer Zeit im Kreuzfeuer der Kritik. Das Unkrautvernichtungsmittel des Gentechriesen Monsanto steht in Verdacht, krebserregend zu sein und landet in immer mehr Ländern auf der Verbotsliste. Nun ergab eine Untersuchung der Espacio Multidisciplinario de Interacción Socioambiental (EMISA) der Universität von La Plata (Argentinien), dass 100 Prozent der Rohbaumwolle und sterile Baumwollgaze Glyphosat oder dessen Abbauprodukt AMPA enthalten. Dies berichtete die argentinische Zeitung "La Izquierda Diario".
    Problematisch ist vor allem, dass diese chemischen Stoffe auch in diversen Hygieneprodukten gefunden wurden. "85 Prozent aller Proben für Glyphosat und 62 Prozent für AMPA, welches das Abbauprodukt von Glyphosat in der Umwelt ist, wurden positiv getestet. Aber im Fall der Baumwolle und sterilen Baumwollgaze waren es 100 Prozent," erläuterte Dr. Damian Marino von EMISA. Er fuhr fort: "In Bezug auf die Konzentration: Wir haben gesehen, dass in der Rohbaumwolle der AMPA-Metabolit dominierte (39 PPB und 13 PPB von Glyphosat), während die Baumwollgaze frei von AMPA war, aber einen Glyphosat-Anteil von 17 PPB enthielt.“ (PPB = parts per Billion, Teile pro Milliarde)
    Besonders kritisch ist der Umstand, dass diese Produkte quasi direkt mit dem menschlichen Blutkreislauf in Berührung kommen, bzw. an den empfindlichen Schleimhäuten. "Das Ergebnis dieser Forschung ist sehr ernst, wenn sie Baumwolle oder Gaze verwenden, um Wunden zu heilen oder für persönliche Hygienezwecke verwenden. Man denkt es wären sterilisierte Produkte, und die Ergebnisse zeigen, dass sie mit einer wahrscheinlich krebserregende Substanz kontaminiert sind," erklärte der führende Experte Dr. Medardo Avila Vazquez.
    Interessant ist dabei: Eigentlich war diese Untersuchung gar nicht das ursprüngliche Ziel der Forschergruppe. Diese wollten eigentlich "den Abdrift von Glyphosat bei Sprühanwendungen ermitteln", wie Dr. Marino sagte. Dabei gingen sie auf die Suche nach einem sauberen Kontrast zur Sprühanwendung und kauften dafür sterile Baumwollgaze. "So gingen wir und kauften sterile Gaze, öffneten die Pakete, testeten diese und es war die große Überraschung: Wir fanden Glyphosat! Unser erster Gedanke war, dass wir etwas falsch gemacht hatten, wir warfen alles weg und kauften neue Gaze, analysiert sie abermals und fanden wieder Glyphosat, " so Dr. Marino.
    Angesichts dessen, dass immer mehr Baumwolle von gentechnisch veränderten Pflanzen kommt und das Herbizid nach wie vor exzessiv eingesetzt wird, sind Meldungen wie diese zur Information unerlässlich. Angesichts dessen, dass Glyphosat mit der Entstehung von Krebs in Verbindung gebracht wird, ist das Ergebnis dieser Untersuchung äußerst beunruhigend.
    Quelle



    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  3. #123
    Redakteur Avatar von Angeni
    Registriert seit
    31.12.2010
    Ort
    Schweiz
    Beiträge
    10.140
    Mentioned
    238 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 281396

    AW: Risiken und Nebenwirkungen von Produkten

    Marco Rima - Nebenwirkungen von Pillen + Zäpfchen



    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  4. #124
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
    Registriert seit
    30.06.2011
    Ort
    Wien & OÖ
    Beiträge
    8.080
    Blog-Einträge
    3
    Mentioned
    66 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 260871

    AW: Risiken und Nebenwirkungen von Produkten

    Studie: Diät-Getränke helfen besser beim Abnehmen als Wasser - Finanziert von... Coca-Cola & Pepsi

    Eine Forschungsstudie der Universität Bristol, die behauptet, Diät-Getränke könnten wissenschaftlich belegt beim Abnehmen besser helfen als Wasser, wurde durch das 'Europe International Life Sciences Institute" (ILSI) finanziell unterstützt. Deren prominentesten Mitglieder? Coca-Cola und PepsiCo.

    Die 14-seitige Forschungsarbeit, unter der Leitung von Peter Rogers, Professor für Biologische Psychologie an der University of Bristol, erschien im September 2015 im International Journal of Obesity, einer Fachzeitschrift zum Thema Übergewicht. Das Fazit der Studie ist, dass Menschen, die Diät-Getränke konsumieren, genauso an Gewicht verlieren können wie diejenigen, die Wasser trinken.
    Später erschienen jedoch einige interessante Details über die Studie. Es stellt sich heraus, dass die Forschung von der Europe International Life Sciences Institute (ILSI) finanziert wurde, dem die Getränke-Riesen Coca-Cola und PepsiCo angehören.

    Beide Unternehmen gehören auch der 'Essverhalten und Energie Balance Task Force' an, eine Gruppe, die darauf abzielt, das Bewusstsein für gesunde Ernährung zu erhöhen, und, kleines pikantes Detail am Rande, mit Professor Rogers als Co-Vorsitzenden.
    Die britische Times und Sunday Times berichten seit geraumer Zeit über die Zusammenarbeit von Coca-Cola und Wissenschaftlern. Es wurde auch berichtet, dass einige der Autoren dieser Studie jeweils 750 Britische Pfund (ca. 988 Euro) von der Taskforce erhalten hätten.

    Die Finanzierung der Studie aus der Industrie wurde von der University of Bristol nicht preisgegeben, merkte die Zeitung an.

    Die Ergebnisse dieser Studie stehen auch im Widerspruch zu früherer Forschung mit Diät-Getränken: während man für die Studie mehr als 5.500 Veröffentlichungen überprüfte, wurden die Ergebnisse nur drei Studien entnommen.

    Zwei andere Forschungsarbeiten entdeckten keinen Unterschied zwischen Wasser und Diät-Getränken und eine weitere Studie – gesponsert von der American Beverage Association – kam zu dem Schluss, dass die Menschen, die Diät-Getränke konsumieren, eher Gewicht verlieren als diejenigen, die Wasser zu bevorzugen.

    Wissenschaftler schätzen die neuste Forschung als mindestens zweifelhaft ein.
    Kardiologe Dr. Aseem Malhotra, Berater der National Obesity Forum, sagte der Zeitung The Independet: "Anzudeuten, dass die Diät-Drinks gesünder als Trinkwasser sind, ist lachhaft, unwissenschaftlichen Unsinn."

    "Wenn Sie gute Wissenschaft wollen können nicht Sie korporative Förderung der Forschung erlauben," fügte er hinzu.
    Die University of Bristol hat bereits auf die Kritik reagiert, indem sie darauf hinwies, dass die Studie in einem "Peer-Review Journal" erschien, also die Ergebnisse auch von anderen Wissenschaftlern untersucht wurden. Die Finanzierungsquelle erscheint "aus Platzgründen" nicht, zitierte die Sunday Times die Universität.

    "Wir stehen daher zu den Ergebnissen. [Die Studie] wurde durch eine Reihe von Einrichtungen, einschließlich des NHS [National Health Service = das öffentliche Gesundheitssystem] und der Europäischen Union sowie der ILSI Europe finanziert", heißt es in der Erklärung der Universität. weiter: https://deutsch.rt.com/gesellschaft/...getranke-beim/

    Mehr lesen:Privatisierung über alles? Christdemokraten im EU-Parlament wollen Bürgerinitiative „Wasser ist ein Menschenrecht“ zu Fall bringen

    ...und Rauchen ist Gesund! ...eine Studie von Philip Morris International Inc.

    LG

  5. #125
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
    Registriert seit
    30.06.2011
    Ort
    Wien & OÖ
    Beiträge
    8.080
    Blog-Einträge
    3
    Mentioned
    66 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 260871

    AW: Risiken und Nebenwirkungen von Produkten

    Fragen über Fragen - Warnhinweise auf Tabakprodukten?

    Tragen die Schreckensbildnisse auf Tabakprodukten wirklich zu mehr Gesundheit bei?
    Wurden dazu auch mal Ärzte befragt?
    Wann kommen Ekelbilder auf anderen ungesunden Produkten und Dienstleistungen?
    Fragen über Fragen....


    Nicht nur, dass die Schockbilder Krankheiten auslösen können!
    Man hat auch das Gesetz zur Informationspflicht über die Inhaltsstoffe GESTRICHEN!
    ...ein Freibrief für die Tabakkonzerne, Minderwertigen Tabak und Zusatzstoffe mit hinein zu mischen!!!


    LG

  6. #126
    Redakteur Avatar von Angeni
    Registriert seit
    31.12.2010
    Ort
    Schweiz
    Beiträge
    10.140
    Mentioned
    238 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 281396

    AW: Risiken und Nebenwirkungen von Produkten

    Zitat Zitat von green energy Beitrag anzeigen
    Fragen über Fragen - Warnhinweise auf Tabakprodukten?




    Nicht nur, dass die Schockbilder Krankheiten auslösen können!
    Man hat auch das Gesetz zur Informationspflicht über die Inhaltsstoffe GESTRICHEN!
    ...ein Freibrief für die Tabakkonzerne, Minderwertigen Tabak und Zusatzstoffe mit hinein zu mischen!!!


    LG
    Klar. Tabak alleine würde ja weder anhängig, noch krank in dem Sinne machen.
    Aber das was die Industrie beimischt DAS ist sicherlich nicht wirklich gesundheitsfördernd.

    Ausser vielleicht..... wenn du 150% davon überzeugt bist, dass Rauchen nicht & niemals schadet,
    dann könnte die Situation wieder etwas anders aussehen.
    Aber dafür lege ich meine Hand nicht ins Feuer und bin noch immer heilfroh, glücklicher Nichtraucher zu sein



    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  7. #127
    Redakteur Avatar von Angeni
    Registriert seit
    31.12.2010
    Ort
    Schweiz
    Beiträge
    10.140
    Mentioned
    238 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 281396

    AW: Risiken und Nebenwirkungen von Produkten

    Gift-Alarm – Sie werden vergiftet!



    Unverantwortlich wurden und werden überall Chemikalien eingesetzt. Unsere unmittelbare Lebenswelt ist von Giftstoffen geprägt. In Frankreich wurde in allen Lebensmittelverpackungen die Chemikalie Bisphenol A verboten. Obwohl bekannt ist, dass diese Chemikalie gesundheitsschädlich ist, werden wir immer noch damit konfrontiert. Genauso ist es auch mit anderen Chemikalien. Wir Verbraucher haben nicht mal die Chance, darauf zu verzichten, denn wir wissen oft gar nicht, welche gefährlichen Chemikalien in den Produkten enthalten sind. Viele Chemikalien brauchen nicht gekennzeichnet zu werden.

    Ob Wasser, Chemikalien, Pestizide oder sonst etwas, womit der Mensch in Berührung kommen könnte: Es gibt von allen möglichen Behörden weltweit Tabellen mit festgesetzten Grenzwerten.

    Grenzwerte sind heutzutage auf so gut wie alles anwendbar. Für viele gesundheitsschädliche Schadstoffe gibt es gesetzliche Grenzwerte oder aber auch keine, obwohl bereits bekannt ist, dass sie gesundheitsschädlich sein könnten. Zum Beispiel Phthalat-Weichmacher, sie können wie Hormone wirken und Leber und Nieren schädigen. Gesetzliche Grenzwerte gibt es für drei dieser Substanzen in Kinderspielzeug und zusätzlich für drei weitere in Babyspielzeug. Für die übrigen Phthalat-Weichmacher und Ersatzstoffe gibt es keine gesetzlichen Beschränkungen, obwohl in vielen Fällen eine gesundheitliche Bewertung nicht abgeschlossen ist oder Langzeitstudien fehlen, teilt die Verbraucherzentrale aktuell mit. Deutsche Gesundheitsstudien zeigten, dass die Belastung mit Weichmachern bei einem Teil der Kinder bereits zu hoch ist. Leider sind Phthalat-Weichmacher geruchlos und können nicht durch „Schnüffeln“ entdeckt werden. Siehe: Vom Sinn oder Unsinn der Grenzwerte

    Plastikflaschen – Hormone in PET-Flaschen-Wasser machen weiblich.



    PET-Einwegflaschen geben Acetaldehyd ans Wasser ab. Dieser Stoff gilt als krebserregend. Dann gibt es noch die sogenannten Weichmacher. Der prominenteste Kandidat solcher Weichmacher ist die chemische Verbindung Bisphenol A. Doch nicht nur PET-Flaschen sind gefährlich, auch in Getränkedosen wurden unerwünschte Hormone nachgewiesen.
    Getränkedosen werden aus Weißblech oder Aluminium hergestellt. Aluminium findet sich auch in Kosmetik, Gewürzen und Schokolade. Es schadet der Gesundheit und kann sogar Alzheimer begünstigen. Aluminium ist ein Nervengift. Es kann Menschen krank machen und sogar töten.

    Spätestens jetzt müsste jeder Verbraucher/ jede Verbraucherin zu Glasflaschen greifen oder anderen alternativen Verpackungsmaterialien. Doch der Absatz an Plastikflaschen oder auch PET-Kunststoffflaschen, aber auch Getränkedosen steigt stetig. Obwohl viele Wissenschaftler seit Jahren darauf aufmerksam machen, wie gesundheitsschädlich diese Stoffe sind, wird seitens der Verantwortlichen nichts unternommen. Es lässt sich auch mit einem Wort erklären: milliardenschwer. Milliardenschwere Konzerne, die an Studien irgendwie beteiligt sind, wie wir in diesem Beitrag belegen können.

    Eine Schande – Laut EFSA: Kein Gesundheitsrisiko für Verbraucher durch Bisphenol-A-Exposition



    In der neuen Bewertung von Bisphenol A kamen die Experten zu dem Schluss, „dass BPA bei der derzeitigen Verbraucher-Exposition für keine Altersgruppe ein Gesundheitsrisiko darstellt“. Die Aufnahme über die Ernährung oder durch eine Kombination verschiedener Quellen wie Ernährung, Staub, Kosmetika und Thermopapier von Kassenbons liege deutlich unterhalb der sicheren neuen Obergrenze, teilte die EFSA im Januar im italienischen Parma mit. Studien, die Bisphenol A als Ursache für andere Krankheiten nennen, sind laut EFSA weniger aussagekräftig, heißt es dagegen weiter. Folgen für die Fortpflanzungsorgane, das Stoffwechsel-, Herz-Kreislauf-, Nerven- und das Immunsystem „werden derzeit nicht als wahrscheinlich erachtet, könnten aber nicht ausgeschlossen werden. Das gelte auch für Krebs”.
    Kein Gesundheitsrisiko für Verbraucher durch Bisphenol A-Exposition?
    Sie sind nicht krank, Sie sind vergiftet!

    Als Anfang des 20. Jahrhunderts der erste Kunststoff entdeckt wurde, jubilierten Hausfrauen und Verbraucher. Bald schon konnten Lebensmittel, in Frischhaltefolie eingeschweißt, haltbar gemacht und viele neue Dinge wie Luftmatratzen, Gummistiefel, Schuhsohlen, Kabel, Gymnastikbälle und Plastikflaschen konnten erfunden werden. Nach nur hundert Jahren Kunststoffentwicklung sind wir, ohne es zu realisieren, von Plastik umzingelt.



    Verpackungen, Flaschen, Einrichtungsgegenstände, Klebstoffe, Isolierungen, Textilfasern, ja sogar Smartphones, Laptops und vieles mehr – Plastik ist überall.
    In Europa verdienen eine Million Menschen ihr täglich Brot mit Plastik und nahezu jeder Industriezweig ist darauf angewiesen. Dementsprechend sind dann auch die Studien, die vom BfR – Bundesinstitut für Risikobewertung – für die Einschätzung der Gesundheitsschädigung an Mensch und Tier verwendet werden. Diese Studien kommen aus der Industrie, wie wir diesem Video entnehmen können:

    Chemikalie Bisphenol A

    Die umstrittene Chemikalie Bisphenol A ist aus dem Alltag kaum wegzudenken. Kassenbons aus Thermopapier sind damit bedruckt, als Weichmacher wird Bisphenol A in zahlreichen Plastikprodukten und Lebensmittelverpackungen verwendet – vor allem in Plastikflaschen, Konserven- und Getränkedosen. Seit Jahren warnen Experten vor der Alltagschemikalie BPA: Der Stoff steht im Verdacht, den Hormonhaushalt von Frauen zu beeinflussen. Außerdem vermuten Forscher, dass Bisphenol A die Gehirnentwicklung bei Ungeborenen und Kleinkindern schädigt und auch bei Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen eine Rolle spielt.

    In Frankreich ist sie seit dem 1. Januar 2015 in allen Lebensmittelverpackungen verboten: die Chemikalie Bisphenol A. In Deutschland ist der Grenzwert der Chemikalie zwar deutlich verschärft worden, dennoch wird sie weiterhin verwendet – mit noch nicht absehbaren Folgen für die Gesundheit.
    In Frankreich ist damit Schluss, als erstes Land verbietet Frankreich Bisphenol A

    Der Giftstoff Bisphenol A (BPA), der auch hierzulande vielen Plastikverpackungen als Weichmacher zugesetzt ist, darf in keiner Lebensmittel-Verpackung mehr vorkommen. Wir haben bereits mehrfach über die Weichmacher informiert. Das Problem beim Kunststoff sind die Weichmacher, die bei der Produktion eingesetzt werden. Das sind vor allem die IndustriechemikalienBisphenol A (BPA) und Phthalate. Sie machen Plastik geschmeidiger und elastischer. So nehmen wir zum Beispiel diese gesundheitsgefährdenden Stoffe beim Trinken aus der Plastikflasche auf. Der prominenteste Kandidat solcher Weichmacher ist die chemische Verbindung Bisphenol A.

    Bereits mit der Babynahrungsaufnahme aus der Plastikflasche wird auch zwangsläufig der Weichmacher mit aufgenommen. Frankreich hält weltweit einen traurigen Rekord: Das Land ist Spitzenreiter im Gesamtbereich der Krebsarten, die als hormonabhängig gelten – also Brust- und Prostatakrebs. Das geht aus der letzten Erhebung des renommierten Internationalen Forschungszentrums gegen Krebs hervor. Lesen Sie dazu: Vorbildlich! Frankreich verbietet Weichmacher, Einweggeschirr und Plastiktüten

    Weichmacher in PET-Flaschen:

    Es war die Firma Coca-Cola, die im Jahr 1990 in Deutschland die ersten Flaschen aus PET einführte. Seither hat diese Art der Verpackung im Getränkebereich einen Siegeszug angetreten. Ein Anruf bei Eckes-Granini Deutschland GmbH ergab, dass es durchaus noch Granini in Glasflaschen gibt und die für das Unternehmen auch preisgünstiger wären als Plastikflaschen, die abnehmenden Märkte würden aber eben Plastikflaschen verlangen.

    Seit Coca-Cola im Jahr 1990 in Deutschland die ersten Flaschen aus PET einführte, hat diese Art der Verpackung im Getränkebereich einen Siegeszug angetreten. Bei Softdrinks und Mineralwasser haben die scheinbar komfortablen Plastikflaschen die Glasflaschen nahezu vollständig verdrängt.

    Weichmacher in PET-Flaschen – Gefahren für Risikogruppen:

    Laut Prof. Dr. Ibrahim Chahoud, Mediziner an der Charité in Berlin, bestehen folgende Gefahren für Risikogruppen wie Schwangere und Kleinkinder: Er rät, einen weiten Bogen um Plastikflaschen zu machen. Denn bereits frühere Untersuchungen hatten gezeigt, dass Belastungen mit hormonähnlichen Substanzen Entwicklungsstörungen verursachen können. Lesen Sie dazu auch: Deutsche Forscher ermitteln: Potenziell tödliches Mineralwasser, gefährliche Chemikalien in 18 Marken gefunden
    Hier einige Daten:


    • 89 Milliarden Liter Wasser werden jährlich weltweit in Plastikflaschen abgefüllt.
    • Alleine in den USA werden pro Sekunde 1500 Plastikflaschen verbraucht.
    • 80 Prozent dieser Flaschen landen im Müll
    • In Deutschland sind ca. 800 Millionen PET-Flaschen pro Jahr im Umlauf
    • Flaschenwasser verursacht 90 bis zu 1000 Mal mehr Umweltbelastungen als Leitungswasser.
    • Es dauert ca. 500-700 Jahre, bis eine Plastikflasche zerfällt
    • Zwischen Hawaii und dem amerikanischen Festland treibt eine Plastikinsel so groß wie Mitteleuropa. Sie wiegt drei Millionen Tonnen.
    • Wissenschaftler berechneten, dass im Meer sechsmal so viel Plastik wie Plankton umhertreibt (Quelle: Greepeace)
    • Über die Nahrungskette, die Fische etc. landet das Plastik wieder auf unserem Teller…
    • Eine Kleinstadt mit tausend Familien, die jeweils nur vier Liter Getränke täglich trinken (und kaufen), bewegt dann bereits 2000 Tonnen Nutzlast jährlich. Das sind 100 vollbeladene LKWs…


    water4life.info


    „Plastikflaschen“ – auf den ersten Blick ein scheinbar harmloses Wort. Bei näherer Betrachtung stellen wir jedoch fest, dass der Stoff „Plastik“ viele negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit und unsere Umwelt haben kann, wie schon oben beschrieben. Wir sollten deshalb erwägen, uns einen Moment Zeit zu nehmen, um über unsere alltäglichen, oft banal scheinenden Entscheidungen aufmerksam nachzudenken.

    Vielleicht ist es an der Zeit, unsere (halbe) Abhängigkeit von Wasserflaschen aus Plastik zu überdenken und ehrgeizig eine Rückkehr zu der Zeit, „in welcher Plastik (nur) 1 % am Gesamtvolumen des kommunalen Abfallberges im Gegensatz zu aktuell 12 % ausgemacht hat“, anzustreben (www.epa.gov). Haben wir uns zu sehr der Bequemlichkeit eines Lebens mit Plastik und anderen komfortablen Annehmlichkeiten hingegeben, ohne darüber nachzudenken, mit welchen Folgen? Diese Frage lässt sich schnell mit JA beantworten und unsere Bequemlichkeit wird von den großen Konzernen wie Nestlé und Coca Cola ausgenutzt und zu Geld gemacht.

    Vier Handelskonzerne dominieren den globalen Markt für Flaschenwasser!


    Das intensive Marketing globaler Getränke- und Lebensmittelkonzerne beschränkt sich durch eine immer stärkere Marktkonzentration auf inzwischen vier multinationale Konzerne.

    Nestlé (z. B. Vittel, Pure Life) und Danone (z. B. Evian) haben sich lange auf Europa und die USA konzentriert. Doch gerade in den letzten Jahren wurden diese beiden Konzerne auch in Asien und Lateinamerika zu den weltweiten Marktführern.

    Coca-Cola (z. B. Apollinaris, Dasani, Vitamin Water) und Pepsi (z. B. Aquafina) besitzen besonders in den USA hohe Marktanteile und bemühen sich, auf den internationalen Märkten zu Nestlé und Danone aufzuschließen. Fazit:
    Was Nestlé und Danone noch nicht an sich gerissen haben, wird nun von Coca-Cola und Pepsi übernommen.
    In den nächsten Jahren dürften die Umsätze von Flaschenwasser weiter stark wachsen. Dabei behilflich dürfte zum einen die Vermarktung des Flaschenwassers sein, aber auch die zunehmende Verunreinigung des Trinkwassers oder einfach die Aufkäufe von Wasserquellen. Siehe auch: Flaschenwassermarken wie Nestle, Danone, Coca Cola und PepsiCo, die mit Plastikpartikeln verunreinigt sind – Report: Plastic particles found in top bottled water brands

    Die Gefahr steckt in den Flaschen

    Warum sollten wir zu Plastikflaschen greifen, wenn diese doch nachweislich gesundheitsschädlich sind? Dass PET-Flaschen nach langjährigen intensiven Labor-Untersuchungen in Verruf geraten sind, darüber wurde auch schon von verschiedenen Fernsehsendern berichtet, so z. B. von HR: Östrogene – Hormone – Weichmacher in Mineralwasser Plastikflaschen

    Weichmacher auf Basis sogenannter Phthalate

    Phthalate machen harte, spröde Kunststoffe wie Polyvinylchlorid (PVC) elastisch. Diese Stoffe kommen in Bodenbelägen, Farben und Lacken, Schuhen, Sport- und Freizeitartikeln, Kosmetika und Lebensmittelverpackungen vor. Einige Phthalate beeinflussen das natürliche Hormonsystem und beeinträchtigen beispielsweise die männliche Fortpflanzungsfähigkeit. Andere Phthalate haben eine leberschädigende Wirkung. Wir nehmen diese gesundheitsgefährdenden Stoffe beim Trinken aus der Plastikflasche auf. Dazu auch: Vorsicht! Krebserregende Chemikalien in Kosmetika – Chemicals in Cosmetics Lead

    DEHP ist die Abkürzung für Di(2-ethylhexyl)phthalat. Diese Substanz gehört zu den am häufigsten verwendeten Weichmachern. Sie hält Kunststoffprodukte aus PVC geschmeidig. DEHP wurde von der Europäischen Union, wie einige andere Phthalate auch, als reproduktionstoxisch eingestuft: Es bestehen hinreichende Anhaltspunkte für die Annahme, dass DEHP durch seine hormonähnliche Wirkung die menschliche Fortpflanzungsfähigkeit beeinflussen bzw. zu schädlichen Wirkungen auf die Entwicklung von Kindern im Mutterleib führen kann.
    Ab 2015 sollte das Verbot für den Weichmacher DEHP verschärft werden. Dann dürften in der Europäischen Union DEHP und die anderen fortpflanzungsgefährdenden Weichmacher nur noch mit Einzelzulassung verwendet werden. Das entspräche einem „Quasi-Verbot“ und gilt für alle Verbraucherprodukte.
    „Doch auch hier gibt es noch ein ‚Aber‘. Denn es gibt ein weiteres Problem: Seit DEHP und die anderen schädlichen Phthalate in geringeren Mengen eingesetzt werden, steigt die Verwendung von Ersatz-Weichmachern. Ein verbotenes Phthalat wird dann oft durch mehrere andere ersetzt. Doch das ist nicht unbedingt besser, so Dr. Andreas Gies vom Umweltbundesamt: „Ob wir einen Weichmacher in einer hohen Konzentration oder 10 Weichmacher in einer niedrigen Konzentration haben, macht am Ende die gleiche Wirkung“. Und er kritisiert: „Wir bewerten heute in der EU jeden Stoff einzeln. Das können wir nicht mehr tun, weil wir wissen, dass diese Stoffe zusammen auf den Körper wirken. Sie wirken zusammen, sie wirken gleichzeitig und sie wirken additiv. Wir müssen dahin kommen, diese Stoffe gemeinsam zu bewerten, für ganze Stoffgruppen eine Bewertung durchzuführen und auch für ganze Stoffgruppen eine Regulation durchzuführen“. Quelle HR-Online
    So wirken sich Phthalate besonders auf die sexuelle Entwicklung aus. Daher sollen vor allem Kinder und Jugendliche bis zur Pubertät, Schwangere und stillende Mütter vor Belastung geschützt werden.
    Hormone in der Getränkedose – Deutsche Umwelthilfe weist Bisphenol A nach.

    DUH-Bundesgeschäftsführer Resch rät vom Kauf von Getränkedosen ab – DUH fordert, wie in Frankreich, das Verbot der hormonell wirksamen Chemikalie in Lebensmittelverpackungen – Aus der Pressemitteilung vom 03. Februar 2015:
    Verbraucher riskieren mit dem Griff zur Getränkedose die Aufnahme der hormonaktiven Substanz Bisphenol A (BPA). Dies ergaben von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) in Auftrag gegebene Untersuchungen. In zwei von zehn getesteten Dosengetränken konnte die Chemikalie BPA nachgewiesen werden. Hersteller von Getränkedosen verwenden offensichtlich noch immer BPA-haltige Epoxidharze zur Innenbeschichtung ihrer Dosen. Die DUH hält die Belastung der in kleinsten Mengen hormonell wirksamen Chemikalie in Getränken für nicht akzeptabel und rät Verbrauchern, Getränke – nicht nur aus Umweltgründen – in Mehrwegflaschen aus Glas zu kaufen. Denn nur Glas ist ein Material, welches keinerlei Wechselwirkungen mit dem Füllgut eingeht.
    „Bei den im FAXE-Bier und Hochwald-Eiskaffee festgestellten BPA-Mengen wurden zwar die zulässigen Grenzwerte nicht überschritten, für eine hormonell wirksame Chemikalie sollte wie in Frankreich dennoch das Vermeidungsgebot gelten. Langfristige hormonelle Auswirkungen können nur durch ein Verbot ausgeschlossen werden“, erklärt der DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch.
    „Am Gesundheitsrisiko der Chemikalie BPA gibt es keinen Zweifel. Bisphenol A wirkt ähnlich wie das weibliche Hormon Östrogen und wird beim Menschen mit Herz- und Kreislauferkrankungen, Sexualstörungen oder Diabetes in Zusammenhang gebracht“, sagt der DUH-Bereichsleiter für Kreislaufwirtschaft Thomas Fischer. Die Europäische Lebensmittelüberwachungsbehörde EFSA hatte erst im Januar 2015 den Grenzwert für die in Verpackungen vorkommende Chemikalie drastisch von 50 auf 4 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht und Tag gesenkt. Die Senkung des BPA-Grenzwertes wurde mit zu befürchtenden Gesundheitsbeeinträchtigungen begründet.

    Seit 2011 ist die Verwendung von BPA zur Herstellung von Babyflaschen in der Europäischen Union verboten. In Schweden gibt es mittlerweile ein Verbot der umstrittenen Substanz in Lebensmittelverpackungen für Kleinkinder. Frankreich hat in diesem Jahr BPA aus allen Lebensmittelverpackungen gesetzlich verbannt. „Zum Schutz der Verbraucher müssen hormonell wirksame Substanzen in Alltagsgegenständen verboten werden“, fordert Resch. „Um Produkte, die mit hormonaktiven Chemikalien verunreinigt sein können, sollten Verbraucher einen weiten Bogen machen. Hierzu zählt insbesondere die Getränkedose. Eine sichere Alternative sind Glas-Mehrwegflaschen. Sie sind nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch gesundheitlich unbedenklich.“

    Ergebnisse_BPA_in_Dosengetränken.pdf
    Die Gefahr von Aluminium – Aluminium ist ebenso gesundheitsschädlich wie Blei oder Asbest.

    Aluminium ist wie Kunststoff der Alleskönner in unserem Alltag – ob als rostfreies Baumaterial, als Leichtmetall im Autobau oder als geschmacksneutrale Verpackung. Weniger bekannt ist allerdings, dass Aluminium auch im Trinkwasser steckt, in Medikamenten wie Impfstoffen und Kosmetikartikeln und ebenso in Deos.
    Die Hersteller behaupten auch hier, dass es harmlos sei, aber Forscher haben bereits das Gegenteil bewiesen. Wie bei Plastik gibt es Grenzwerte seitens der EFSA – doch inwieweit die in Ordnung sind, ist fraglich, da ja nachweislich die EFSA im Interesse der Industrie arbeitet. Lesen Sie dazu: Vom Sinn oder Unsinn der Grenzwerte
    Die Herstellung von Aluminium ist alles andere als umweltfreundlich. Sie verlangt nicht nur ein enormes Maß an Energie, sondern zerstört in hohem Maße die Umwelt. Will man aus dem Ausgangsstoff Bauxit 1 Kilogramm Aluminium gewinnen, liegt der dafür nötige Stromverbrauch bei gut 14 Kilowattstunden. Der Strom muss erzeugt werden, dabei wird Kohlendioxid frei.
    Doch nicht nur die Umwelt wird geschädigt und dadurch wir, nein, auch gesundheitliche Schäden werden durch Aluminium verursacht.
    Mit dem Essen nehmen wir je nach Land und Ernährung nach einer Metastudie der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) zwischen einem und 15 Milligramm Aluminium pro Tag zu uns. Bei Erwachsenen entspricht das bis zu 0,2 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht und Tag, bei Kindern und Säuglingen bis zu etwa 0,35 Milligramm. Die EFSA geht davon aus, dass eine wöchentlichen Aufnahme von bis zu einem Milligramm Aluminium pro Kilogramm Körpergewicht unbedenklich wäre, also 0,143 Milligramm pro Kilogramm und Tag – das bedeutet, dass ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung diesen Grenzwert schon durch die Aufnahme über die Nahrungsmittel überschreitet. Das muss aber nicht heißen, dass diese Menschen davon krank werden. Tierversuche haben gezeigt, dass man für eine chronische Vergiftung über lange Zeiträume jeden Tag mehr als 50 bis 100 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht aufnehmen müsste.

    Warum entscheidet die EFSA zu Ungunsten der Verbraucher? Genau darum: Lobbyismus, das alltägliche Geschäft – auch gegen unsere Gesundheit

    Neue Wahrheit über Aluminium

    Inzwischen gibt es Unmengen von Hinweisen eines direkten Zusammenhangs zwischen Aluminium und Brustkrebs: Bei Frauen mit Brustkrebs konnte ein erhöhter Aluminiumgehalt in der Brust nachgewiesen werden. Woher das Aluminium kommt? Womöglich von aluminiumhaltigen Deos. Um das endgültig zu beweisen, fehlen die Untersuchungen. Warum wird Aluminium in Getränkedosen verwendet? Dazu diese Nachricht:
    Die Getränkedosen-Industrie steht vor einer milliardenschweren Fusion. Der US-Konzern Ball will den britischen Rivalen Rexam schlucken, wie beide Unternehmen Mitte Februar 2015 mitteilten. Laut Rexam liegt der Wert des Deals bei umgerechnet knapp sechs Milliarden Euro. Die beiden schon jetzt größten Unternehmen der Branche beliefern unter anderem Coca-Cola und den Brauerei-Riesen Anheuser-Busch InBev.. Mit dem Zusammenschluss reagieren die Dosenproduzenten auf steigende Aluminiumpreise, die sie gemeinsam besser zu verkraften hoffen. Rexam und Ball beherrschen jeweils etwas mehr als 20 Prozent des weltweiten Getränkedosenmarktes. Ihr schärfster Rivale Crown aus den USA hat Marktforschungen zufolge einen Anteil von 19 Prozent. Der im US-Bundesstaat Colorado ansässige Konzern Ball hofft, nach der Fusion mit dem Londoner Unternehmen jährlich 300 Millionen Dollar einsparen zu können.
    Noch mehr Informationen:

    Aluminium findet man auch in Tabletten gegen Sodbrennen oder Impfstoffen. Warum?

    Aluminium ist effizient, denn es ist eines der reaktionsfreudigsten chemischen Elemente. Gegen Sodbrennen braucht man Medikamente, die den pH-Wert der Magensäure normalisieren. Aluminiumsalze sind bekannt dafür, sowohl als Säure als auch als Base reagieren zu können und den pH-Wert in beide Richtungen zu neutralisieren. Als Hilfsstoff in Impfstoffen steigert Aluminium die Immunreaktion. Die Sicherheit von Aluminium in diesen Anwendungen wurde allerdings nie getestet. Dazu auch: Big Pharma – Krankheit des Menschen ist ein einträgliches Geschäft – Pharmaindustrie schlimmer als die Mafia
    Was weiß man über die Wirkung von Aluminium in unserem Körper?

    Aluminium ist ein Nervengift, kann Menschen krank machen und sogar töten. Wenn hohe Mengen von Aluminium ins Gehirn gelangen, löst es eine Enzephalopathie aus, bei der massenhaft Gehirnzellen absterben. Wir wissen außerdem, dass Aluminium die Knochenstruktur und -bildung beeinflusst. In geringen Mengen kann unser Körper mit dem reaktionsfreudigen Stoff umgehen und ihn verkraften. Er kann aber auch anfälliger für Krankheiten werden.
    Wann hat Aluminium zum Tod geführt?

    Die neurotoxische Wirkung von Aluminium wurde mit dem Auftreten der Dialyse-Demenz bei Nierenpatienten in den 1970-er-Jahren bekannt: Als die Dialyse-Behandlung bei Patienten mit Nierenunterfunktion eingeführt wurde, reinigte man ihr Blut mit Leitungswasser, das Aluminium enthielt. Die Dialyse-Patienten entwickelten Gehirnstörungen und viele starben daran. Das Aluminium war im Blut verblieben und ins Hirn gewandert.

    Aluminiumverbindungen werden heute auch zur Trinkwasseraufbereitung eingesetzt. Seit 2001 ist der Aluminiumanteil im Trinkwasser auf 0,2 Milligramm pro Liter begrenzt. Ist das ausreichend?

    Aluminium im Trinkwasser ist unser geringstes Problem, denn hier existiert immerhin ein Grenzwert. In den meisten Fällen liegt er sogar bei fast 0,05 Milligramm pro Liter, dem empfohlenen Wert. Doch haben bei der Festlegung dieses Höchstwerts seitens der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weniger gesundheitsrelevante Kriterien eine Rolle gespielt als vielmehr geschmackliche und optische Gründe.
    Begünstigt Aluminium die Alzheimer-Erkrankung?

    Man müsste die genauen Daten der Patienten kennen, aber es gibt vergleichbare Fälle: 1988 war eine Frau sehr hohen Dosen im Trinkwasser ausgesetzt und verstarb 2005. Bei der Obduktion ihres Gehirns stellte man eine aggressive Form der Alzheimer-Krankheit und einen hohen Aluminiumgehalt fest. Selbst im Beipackzettel von Tabletten gegen Sodbrennen wird dazu geraten, das Medikament nicht über lange Zeiträume einzunehmen, um einen erhöhten Aluminiumspiegel zu vermeiden. Dieser Hinweis gehört in Großbuchstaben auf die Packung – wie es bei Zigaretten der Fall ist.
    Warum sehen Gesundheitsorganisationen bislang keinen Handlungsbedarf?

    Die Behörden für Lebensmittelsicherheit wie die EFSA vertreten in erster Linie die Industrie. Als das Institut an der Keele University Daten über den viel zu hohen Aluminiumgehalt in Säuglingsmilchpulver veröffentlichte, gaben die EFSA oder die Food Standard Agency in Großbritannien nicht einmal einen Kommentar ab. Mehr Informationen erhalten Sie hier: Aluminium – mehr als nur billig und stabil
    Bei den Zusatzstoffen handelt es sich um den Farbstoff Aluminium (E173), um die Stabilisatoren Aluminiumsulfat (E520), Aluminiumnatriumsulfat (E521) und Aluminiumammoniumsulfat (E523) und die als Trennmittel eingesetzten Kieselsalze Natriumaluminiumsilikat (E554), Kaliumaluminiumsilikat (E555) und Calciumaluminiumsilikat (E556) sowie Calciumaluminat (E598). Hier die Liste: Zusatzstoffe in Lebensmitteln

    INFOBOX
    Während des International Coastal Cleanup 2013 trugen 648 015 Freiwillige entlang einer Strecke von rund 20 783 Kilometer Meeresküste mehr als 5500 t Müll zusammen. Die Top zehn der meistgefunden Abfälle: Zigarettenkippen (913 t), Bonbonpapiere (794 t), Plastikflaschen (426 t), Plastikdeckel (385 t), (Plastik)trinkhalme (252 t), supermarktübliche Plastiktüten (200 t), Glasflaschen (179 t), andere Plastikbeutel und -säcke (176 t), Papiertüten (167 t) und Getränkedosen (154 t). Die ermittelten Werte lassen zwar keine objektiven Rückschlüsse zu, wie viel Müll Jahr für Jahr ins Meer gelangt. Allerdings lassen sie Schlimmes erahnen, geht man von der sprichwörtlichen Spitze des Eisberges aus. Quelle

    Wie wirken Chemikalien im Körper des Ungeborenen?

    Einhunderttausend unterschiedliche Chemikalien sind auf dem EU-Markt in Umlauf. Was können sie im Körper eines Fötus bewirken – einzeln oder in den Millionen denkbaren Kombinationen? Niemand weiß es genau.
    Ungeborene Kinder haben ein Problem: Ihre Entgiftungssysteme sind noch nicht ausgereift. Seit einigen Jahren gelangen immer mehr hormonähnliche Chemikalien – wie Plastik-Weichmacher und Flammschutzmittel – in die Umwelt. Für winzige Föten eine echte Gefahr.

    Flammschutzmittel
    Flammschutzmittel werden in Polstermöbeln, Teppichen, aber auch in elektrischen und elektronischen Geräten wie Monitoren, Telefonen oder in Fahrzeugen eingesetzt, um die Ausbreitung von Bränden einzuschränken. Viele Flammschutzmittel sind gesundheitsgefährdend. Einige wurden auf Grund ihres besonders hohen Risikos verboten. Dennoch finden sich seit Jahren hohe Konzentrationen im Klärschlamm, im Hausstaub, aber auch in der Muttermilch. Das Problem bei diesen Schadstoffen: Man sieht sie nicht. Allenfalls kann man sie riechen und das ist schon mal ein gutes Alarmzeichen. Vorsicht also bei riechendem Plastik, das enthält ausgasende Stoffe.
    Forscher können ungefähr für dreihundert dieser Schadstoffe die Belastung für den menschlichen Körpers messen. Das sind beispielsweise auch Kosmetikinhaltsstoffe oder Duftstoffe. Das sind Stoffe, die ganz dicht am Verbraucher angewendet werden – die gehen durch die Haut, die lecken wir dann zum Teil auch noch ab, und ein Teil davon reichert sich dann anschließend im Menschen an. Im Fokus stehen immer wieder die Plastik-Weichmacher, auch Bisphenol A, wie oben beschrieben. Diesen Stoff findet man reichlich in Babyschnullern und Plastikgeschirr, Lebensmittelverpackungen, Brillengläsern, CDs und Kassenzetteln aus Thermopapier. Der Stoff ähnelt dem Östrogen und könnte Übergewicht, Diabetes, Krebs und Erkrankungen des Nervensystems mit verursachen.
    Plastik-Weichmacher, die „Phtalate“ – Für zwei dieser Stoffe ist schon erwiesen, dass sie männliche Föten schädigen. EU-weit sind aber sechshundert Phtalate auf dem Markt!
    Es wird über die Nahrung aufgenommen. Der absolute Spitzenreiter bei der Belastung war eine vegetarische Fertig-Lasagne, die schön verpackt war – Es ist zwar nicht erlaubt, dass Materialien, die Kontakt zu Lebensmitteln haben, solche Weichmacher enthalten, aber trotzdem findet man Lebensmittel, bei denen das der Fall ist.

    Was kann man tun?

    Vor vielen Giftstoffen können wir uns wenig schützen, einfach weil sie überall zu finden sind. Doch ein bisschen können wir schon drauf achten: Zum Beispiel frische Lebensmittel kaufen und selbst kochen. Bei Kunststoffen kritisch sein. Oder zuhause öfter mal lüften. Siebzig verschiedene Luftschadstoffe fand das Umweltbundesamt in deutschen Durchschnittswohnungen. Sie dünsten aus Spanplatten, Waschmitteln, Teppichen, Wellness-Düften. Doch: Wer zweimal am Tag gut durchlüftet, kann die Belastung um achtzig Prozent senken.

    Verwenden Sie wieder Glasbehälter

    Aufbewahrungsbehälter aus Plastik sollten Sie meiden – nehmen Sie einfach Gläser, ob nun Einmachgläser oder Marmeladengläser, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
    Ein Vorteil ist zum einen die Dichtigkeit. Das ist natürlich besonders bei empfindlichen Inhaltsstoffen wie zum Beispiel Arzneimitteln oder Babynahrung sehr wichtig. Glas gibt auch keine Inhaltsstoffe ab oder nimmt etwas auf. Auch Kohlensäure in kohlensäurehaltigen Getränken geht in einer Glasverpackung nicht verloren.
    Daneben ist es leicht zu reinigen, absolut geschmacksneutral, transparent, leicht formbar (es lässt sich leicht in jegliche, oft markentypische Form bringen) und ist anschließend bis in hohe Temperaturen (meist ca. bis 500°C) stabil.
    Vorsicht bei Gewürzen – diese können Sie in Gläsern aufbewahren, sie sollten aber lichtgeschützt im Schrank stehen.
    Tipp: Haben Sie Essensreste, einfach in einem Einmachglas im Kühlschrank aufbewahren, am nächsten Tag nur ins heiße Wasser stellen und erwärmen.

    Leitungswasser statt Plastikwasser und andere Getränke

    In Deutschland sieht die Situation dramatisch aus: 800 Millionen PET-Flaschen (1,5 l, 1 l und 0,5 l) sind pro Jahr in Deutschland im Umlauf. Weniger als 1/3 des deutschen Mineralwassers wird noch in Glasflaschen verkauft (60 Prozent wird in Plastikflaschen verkauft).
    Für das geschmacklose und farblose Wasser aus der Flasche wird gerne das Doppelte oder Dreifache wie für Wasser aus dem Hahn gezahlt. Kritiker von Flaschenwasser bezeichnen Flaschenwasser als einen der besten Marketingtricks unserer Zeit. Denn dass sich hinter Bezeichnungen wie „Tafelwasser“ ein extrem überteuertes, mit Kohlensäure und anderen Stoffen versetztes Leitungswasser verbirgt, ahnen die Wenigsten.

    Erstens ist Plastik nicht gerade gesundheitsfördernd und zweitens: Während Leitungswasser an vielen Orten der Welt keine Trinkwasserqualität hat, gilt Leitungswasser in Deutschland als das am besten kontrollierte Lebensmittel überhaupt.

    Also: Wer sein Trinkwasser am heimischen Hahn zapft, der spart Geld und schont die Umwelt.
    WICHTIG: Möglichst unverarbeitete frische Lebensmittel einkaufen, die nicht in Dosen verpackt sind, und auch auf Getränkedosen verzichten und auf Leitungswasser oder Getränke in Mehrwegflaschen (Glas) zurückgreifen.

    Quelle und Videos
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  8. #128
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
    Registriert seit
    30.06.2011
    Ort
    Wien & OÖ
    Beiträge
    8.080
    Blog-Einträge
    3
    Mentioned
    66 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 260871

    AW: Risiken und Nebenwirkungen von Produkten

    Zitat Zitat von Angeni Beitrag anzeigen


    Plastikflaschen – Hormone in PET-Flaschen-Wasser machen weiblich.

    Eine Schande – Laut EFSA: Kein Gesundheitsrisiko für Verbraucher durch Bisphenol-A-Exposition

    Sie sind nicht krank, Sie sind vergiftet!

    Chemikalie Bisphenol A

    In Frankreich ist damit Schluss, als erstes Land verbietet Frankreich Bisphenol A

    Weichmacher in PET-Flaschen:

    Es war die Firma Coca-Cola, die im Jahr 1990 in Deutschland die ersten Flaschen aus PET einführte.

    Weichmacher in PET-Flaschen – Gefahren für Risikogruppen:

    Vier Handelskonzerne dominieren den globalen Markt für Flaschenwasser!



    Die Gefahr steckt in den Flaschen

    Warum sollten wir zu Plastikflaschen greifen, wenn diese doch nachweislich gesundheitsschädlich sind? Dass PET-Flaschen nach langjährigen intensiven Labor-Untersuchungen in Verruf geraten sind, darüber wurde auch schon von verschiedenen Fernsehsendern berichtet, so z. B. von HR: Östrogene – Hormone – Weichmacher in Mineralwasser Plastikflaschen

    Weichmacher auf Basis sogenannter Phthalate


    Neue Wahrheit über Aluminium

    Inzwischen gibt es Unmengen von Hinweisen eines direkten Zusammenhangs zwischen Aluminium und Brustkrebs: Bei Frauen mit Brustkrebs konnte ein erhöhter Aluminiumgehalt in der Brust nachgewiesen werden. Woher das Aluminium kommt? Womöglich von aluminiumhaltigen Deos. Um das endgültig zu beweisen, fehlen die Untersuchungen. Warum wird Aluminium in Getränkedosen verwendet? Dazu diese Nachricht:
    Die Getränkedosen-Industrie steht vor einer milliardenschweren Fusion. Der US-Konzern Ball will den britischen Rivalen Rexam schlucken, wie beide Unternehmen Mitte Februar 2015 mitteilten. Laut Rexam liegt der Wert des Deals bei umgerechnet knapp sechs Milliarden Euro. Die beiden schon jetzt größten Unternehmen der Branche beliefern unter anderem Coca-Cola und den Brauerei-Riesen Anheuser-Busch InBev.. Mit dem Zusammenschluss reagieren die Dosenproduzenten auf steigende Aluminiumpreise, die sie gemeinsam besser zu verkraften hoffen. Rexam und Ball beherrschen jeweils etwas mehr als 20 Prozent des weltweiten Getränkedosenmarktes. Ihr schärfster Rivale Crown aus den USA hat Marktforschungen zufolge einen Anteil von 19 Prozent. Der im US-Bundesstaat Colorado ansässige Konzern Ball hofft, nach der Fusion mit dem Londoner Unternehmen jährlich 300 Millionen Dollar einsparen zu können.
    Noch mehr Informationen:

    Aluminium findet man auch in Tabletten gegen Sodbrennen oder Impfstoffen. Warum?

    Aluminium ist effizient, denn es ist eines der reaktionsfreudigsten chemischen Elemente. Gegen Sodbrennen braucht man Medikamente, die den pH-Wert der Magensäure normalisieren. Aluminiumsalze sind bekannt dafür, sowohl als Säure als auch als Base reagieren zu können und den pH-Wert in beide Richtungen zu neutralisieren. Als Hilfsstoff in Impfstoffen steigert Aluminium die Immunreaktion. Die Sicherheit von Aluminium in diesen Anwendungen wurde allerdings nie getestet. Dazu auch: Big Pharma – Krankheit des Menschen ist ein einträgliches Geschäft – Pharmaindustrie schlimmer als die Mafia
    Was weiß man über die Wirkung von Aluminium in unserem Körper?

    Aluminium ist ein Nervengift, kann Menschen krank machen und sogar töten. Wenn hohe Mengen von Aluminium ins Gehirn gelangen, löst es eine Enzephalopathie aus, bei der massenhaft Gehirnzellen absterben. Wir wissen außerdem, dass Aluminium die Knochenstruktur und -bildung beeinflusst. In geringen Mengen kann unser Körper mit dem reaktionsfreudigen Stoff umgehen und ihn verkraften. Er kann aber auch anfälliger für Krankheiten werden.
    Wann hat Aluminium zum Tod geführt?

    Die neurotoxische Wirkung von Aluminium wurde mit dem Auftreten der Dialyse-Demenz bei Nierenpatienten in den 1970-er-Jahren bekannt: Als die Dialyse-Behandlung bei Patienten mit Nierenunterfunktion eingeführt wurde, reinigte man ihr Blut mit Leitungswasser, das Aluminium enthielt. Die Dialyse-Patienten entwickelten Gehirnstörungen und viele starben daran. Das Aluminium war im Blut verblieben und ins Hirn gewandert.

    Aluminiumverbindungen werden heute auch zur Trinkwasseraufbereitung eingesetzt. Seit 2001 ist der Aluminiumanteil im Trinkwasser auf 0,2 Milligramm pro Liter begrenzt. Ist das ausreichend?

    Aluminium im Trinkwasser ist unser geringstes Problem, denn hier existiert immerhin ein Grenzwert. In den meisten Fällen liegt er sogar bei fast 0,05 Milligramm pro Liter, dem empfohlenen Wert. Doch haben bei der Festlegung dieses Höchstwerts seitens der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weniger gesundheitsrelevante Kriterien eine Rolle gespielt als vielmehr geschmackliche und optische Gründe.
    Begünstigt Aluminium die Alzheimer-Erkrankung?

    Man müsste die genauen Daten der Patienten kennen, aber es gibt vergleichbare Fälle: 1988 war eine Frau sehr hohen Dosen im Trinkwasser ausgesetzt und verstarb 2005. Bei der Obduktion ihres Gehirns stellte man eine aggressive Form der Alzheimer-Krankheit und einen hohen Aluminiumgehalt fest. Selbst im Beipackzettel von Tabletten gegen Sodbrennen wird dazu geraten, das Medikament nicht über lange Zeiträume einzunehmen, um einen erhöhten Aluminiumspiegel zu vermeiden. Dieser Hinweis gehört in Großbuchstaben auf die Packung – wie es bei Zigaretten der Fall ist.
    Warum sehen Gesundheitsorganisationen bislang keinen Handlungsbedarf?

    Die Behörden für Lebensmittelsicherheit wie die EFSA vertreten in erster Linie die Industrie. Als das Institut an der Keele University Daten über den viel zu hohen Aluminiumgehalt in Säuglingsmilchpulver veröffentlichte, gaben die EFSA oder die Food Standard Agency in Großbritannien nicht einmal einen Kommentar ab. Mehr Informationen erhalten Sie hier: Aluminium – mehr als nur billig und stabil
    Bei den Zusatzstoffen handelt es sich um den Farbstoff Aluminium (E173), um die Stabilisatoren Aluminiumsulfat (E520), Aluminiumnatriumsulfat (E521) und Aluminiumammoniumsulfat (E523) und die als Trennmittel eingesetzten Kieselsalze Natriumaluminiumsilikat (E554), Kaliumaluminiumsilikat (E555) und Calciumaluminiumsilikat (E556) sowie Calciumaluminat (E598). Hier die Liste: Zusatzstoffe in Lebensmitteln

    INFOBOX
    Während des International Coastal Cleanup 2013 trugen 648 015 Freiwillige entlang einer Strecke von rund 20 783 Kilometer Meeresküste mehr als 5500 t Müll zusammen. Die Top zehn der meistgefunden Abfälle: Zigarettenkippen (913 t), Bonbonpapiere (794 t), Plastikflaschen (426 t), Plastikdeckel (385 t), (Plastik)trinkhalme (252 t), supermarktübliche Plastiktüten (200 t), Glasflaschen (179 t), andere Plastikbeutel und -säcke (176 t), Papiertüten (167 t) und Getränkedosen (154 t). Die ermittelten Werte lassen zwar keine objektiven Rückschlüsse zu, wie viel Müll Jahr für Jahr ins Meer gelangt. Allerdings lassen sie Schlimmes erahnen, geht man von der sprichwörtlichen Spitze des Eisberges aus. Quelle

    Wie wirken Chemikalien im Körper des Ungeborenen?

    Einhunderttausend unterschiedliche Chemikalien sind auf dem EU-Markt in Umlauf. Was können sie im Körper eines Fötus bewirken – einzeln oder in den Millionen denkbaren Kombinationen? Niemand weiß es genau.
    Ungeborene Kinder haben ein Problem: Ihre Entgiftungssysteme sind noch nicht ausgereift. Seit einigen Jahren gelangen immer mehr hormonähnliche Chemikalien – wie Plastik-Weichmacher und Flammschutzmittel – in die Umwelt. Für winzige Föten eine echte Gefahr.

    Flammschutzmittel
    Flammschutzmittel werden in Polstermöbeln, Teppichen, aber auch in elektrischen und elektronischen Geräten wie Monitoren, Telefonen oder in Fahrzeugen eingesetzt, um die Ausbreitung von Bränden einzuschränken. Viele Flammschutzmittel sind gesundheitsgefährdend. Einige wurden auf Grund ihres besonders hohen Risikos verboten. Dennoch finden sich seit Jahren hohe Konzentrationen im Klärschlamm, im Hausstaub, aber auch in der Muttermilch. Das Problem bei diesen Schadstoffen: Man sieht sie nicht. Allenfalls kann man sie riechen und das ist schon mal ein gutes Alarmzeichen. Vorsicht also bei riechendem Plastik, das enthält ausgasende Stoffe.
    Forscher können ungefähr für dreihundert dieser Schadstoffe die Belastung für den menschlichen Körpers messen. Das sind beispielsweise auch Kosmetikinhaltsstoffe oder Duftstoffe. Das sind Stoffe, die ganz dicht am Verbraucher angewendet werden – die gehen durch die Haut, die lecken wir dann zum Teil auch noch ab, und ein Teil davon reichert sich dann anschließend im Menschen an. Im Fokus stehen immer wieder die Plastik-Weichmacher, auch Bisphenol A, wie oben beschrieben. Diesen Stoff findet man reichlich in Babyschnullern und Plastikgeschirr, Lebensmittelverpackungen, Brillengläsern, CDs und Kassenzetteln aus Thermopapier. Der Stoff ähnelt dem Östrogen und könnte Übergewicht, Diabetes, Krebs und Erkrankungen des Nervensystems mit verursachen.
    Plastik-Weichmacher, die „Phtalate“ – Für zwei dieser Stoffe ist schon erwiesen, dass sie männliche Föten schädigen. EU-weit sind aber sechshundert Phtalate auf dem Markt!
    Es wird über die Nahrung aufgenommen. Der absolute Spitzenreiter bei der Belastung war eine vegetarische Fertig-Lasagne, die schön verpackt war – Es ist zwar nicht erlaubt, dass Materialien, die Kontakt zu Lebensmitteln haben, solche Weichmacher enthalten, aber trotzdem findet man Lebensmittel, bei denen das der Fall ist.

    Was kann man tun?

    Vor vielen Giftstoffen können wir uns wenig schützen, einfach weil sie überall zu finden sind. Doch ein bisschen können wir schon drauf achten: Zum Beispiel frische Lebensmittel kaufen und selbst kochen. Bei Kunststoffen kritisch sein. Oder zuhause öfter mal lüften. Siebzig verschiedene Luftschadstoffe fand das Umweltbundesamt in deutschen Durchschnittswohnungen. Sie dünsten aus Spanplatten, Waschmitteln, Teppichen, Wellness-Düften. Doch: Wer zweimal am Tag gut durchlüftet, kann die Belastung um achtzig Prozent senken.

    Verwenden Sie wieder Glasbehälter

    Aufbewahrungsbehälter aus Plastik sollten Sie meiden – nehmen Sie einfach Gläser, ob nun Einmachgläser oder Marmeladengläser, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
    Ein Vorteil ist zum einen die Dichtigkeit. Das ist natürlich besonders bei empfindlichen Inhaltsstoffen wie zum Beispiel Arzneimitteln oder Babynahrung sehr wichtig. Glas gibt auch keine Inhaltsstoffe ab oder nimmt etwas auf. Auch Kohlensäure in kohlensäurehaltigen Getränken geht in einer Glasverpackung nicht verloren.
    Daneben ist es leicht zu reinigen, absolut geschmacksneutral, transparent, leicht formbar (es lässt sich leicht in jegliche, oft markentypische Form bringen) und ist anschließend bis in hohe Temperaturen (meist ca. bis 500°C) stabil.
    Vorsicht bei Gewürzen – diese können Sie in Gläsern aufbewahren, sie sollten aber lichtgeschützt im Schrank stehen.
    Tipp: Haben Sie Essensreste, einfach in einem Einmachglas im Kühlschrank aufbewahren, am nächsten Tag nur ins heiße Wasser stellen und erwärmen.

    Leitungswasser statt Plastikwasser und andere Getränke

    In Deutschland sieht die Situation dramatisch aus: 800 Millionen PET-Flaschen (1,5 l, 1 l und 0,5 l) sind pro Jahr in Deutschland im Umlauf. Weniger als 1/3 des deutschen Mineralwassers wird noch in Glasflaschen verkauft (60 Prozent wird in Plastikflaschen verkauft).
    Für das geschmacklose und farblose Wasser aus der Flasche wird gerne das Doppelte oder Dreifache wie für Wasser aus dem Hahn gezahlt. Kritiker von Flaschenwasser bezeichnen Flaschenwasser als einen der besten Marketingtricks unserer Zeit. Denn dass sich hinter Bezeichnungen wie „Tafelwasser“ ein extrem überteuertes, mit Kohlensäure und anderen Stoffen versetztes Leitungswasser verbirgt, ahnen die Wenigsten.

    Erstens ist Plastik nicht gerade gesundheitsfördernd und zweitens: Während Leitungswasser an vielen Orten der Welt keine Trinkwasserqualität hat, gilt Leitungswasser in Deutschland als das am besten kontrollierte Lebensmittel überhaupt.

    Also: Wer sein Trinkwasser am heimischen Hahn zapft, der spart Geld und schont die Umwelt.
    WICHTIG: Möglichst unverarbeitete frische Lebensmittel einkaufen, die nicht in Dosen verpackt sind, und auch auf Getränkedosen verzichten und auf Leitungswasser oder Getränke in Mehrwegflaschen (Glas) zurückgreifen.

    Quelle und Videos

    Was die Verteufelung von PVC Flaschen angeht ist verständlich, das bemerkt ein jeder spätestens dann, wenn er einen riesen Durst hat und von der 3 Tage alte Flasche im Auto einmal kräftig anzieht! Gute Nacht Eistee oder Apfelsaft gespritzt, einmal erhitzt und die merkwürdigsten chemischen Verbindungen sind freigesetzt! ...fröhliches kotzen!

    Aber was soll diese Kampagne gegen Aluminium?
    Sicher ist es nicht ratsam den fertigen Salt mit Essig und Öl in einer Aluschüssel zu lagern, da gibt es eben auch chemische Reaktionen!
    Aluminium selbst ist doch nicht giftig!?
    Muss ich jetzt das gesamte Kochgeschirr einstampfen? Der 80 Liter Topf, für die Gulaschkanone ist aus NIRO undenkbar, den kann ja keiner tragen!
    ...und diese Töpfe sind noch immer in den Großküchen, Kasernen, Festzelten im Einsatz!


    LG

Seite 13 von 13 ErsteErste ... 3910111213

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •