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Thema: Ende des Bargelds!?

  1. #11
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    Zitat Zitat von AreWe? Beitrag anzeigen
    Es ist bekannt, dass die EU Bargeld schrittweise abschaffen will. Der Druck auf die Bürger wird derzeit von zwei Seiten aufgebaut. Und die ersten EU-Staaten haben nach Absprache mit Brüssel schon angekündigt, Bargeld schon bald zu besteuern.
    ich vermute mal, das das eine KOPP-ente ist. zumindestens teilweise. dass die EU, oder besser gesagt die banken und finanzämter grosses interesse haben das bargeld abzuschaffen ist wohl nicht von der hand zu weisen. jedoch dazu bedarf es einige änderungen im grundgesetz.

    ich frage mich nur, wie mich die EU dazu zwingen will, also die gesetztesgrundlage, einer kostenpflichtigen privatorganisation (bank) beitreten zu müssen, wenn ich gar kein koto bei einer bank haben will.

    so ein unterfangen wäre das ABSOLUTE aus für den detailhandel und das tägliche leben. ich möchte gerne wissen, wie die das gesetzmässig durchziehen wollen, wenn sich ein 6jähriges kind um ein zehnerle ein bonbon am kiosk kaufen will......

    NENENE... das kommt nicht in die tüte.... wenn sowas kommt, dann ist es warscheinlich dem letzten deutschen michel auch nicht mehr egal und der geht auf die strasse...

    lg mike
    um apollo 11 auf den mond zu bekommen, war eine rechnerleistung von DREI commodore 64 notwendig...
    um heute einen ticket zu lösen, ist EIN pentium-prozessor nicht ausreichend.


  2. #12
    Luzifer
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    Die können einem das Bargeld schon vergällen. Wenn Geschäfte z. B. keines mehr annehmen wollen. Aber Steuern auf Bargeld, das ist wirklich ein Witz.

    Kopp hatte schon immer etwas "unzuverlässige Informanten". Vor zwei Jahren, waren sie sich ganz sicher, dass wir in spätestens ein oder zwei Wochen die D-Mark haben.

  3. #13
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    Barzahlung über 2.500 Euro ab heute illegal – Denunzianten werden belohnt

    Dann sollen sich doch beide gleichzeitig und gegenseitig anzeigen, somit bleiben beide straffrei ...

    Barzahlungen von mehr als 2.500 Euro sind ab heute in Spanien illegal, wenn ein Unternehmer (eine Firma) beteiligt ist. Wer sich nicht daran hält, zahlt bis zu 25 Prozent Strafe auf den jeweiligen Betrag, wobei beide haften: Zahler und Empfänger. Es gibt jedoch eine “elegante” Möglichkeit, das zu umgehen. Man lässt sich mehr als 2.500 Euro in bar illegal auszahlen und verpetzt denjenigen, der die Summe gezahlt hat: Das neue Gesetz enthält nämlich eine Klausel, die Denunzianten belohnt und ihnen Straffreiheit verspricht.

    Klingt wie finsteres Mittelalter? – Ist es auch! Die spanische Regierung fördert bewusst die Blockwart-Mentalität und sät Misstrauen, weil sie weiss, dass das Barzahlungsverbot nicht wirklich effektiv zu kontrollieren ist. Bereits am 12. April hatten wir über die Vorbereitungen dieser Neuerung berichtet, die letztlich am 30. Oktober beschlossen wurde und heute landesweit in Kraft tritt. Damit soll die Steuerhinterziehung erschwert werden. Ähnliche Bestimmungen waren bereits in Frankreich und Italien eingeführt worden. Für Ausländer in Spanien gilt eine Obergrenze von 15.000 Euro, “um den Tourismus zu fördern”.
    Ansonsten haften bei Barzahlungen von mehr als 2.500 Euro ab sofort Zahler und Empfänger “solidarisch”. Soll heissen: Das Finanzamt kann sich die 25%ige Strafzahlung nach Belieben von jedem der beiden Beteiligten holen. Das neue Gesetz besagt, dass Belege fünf Jahre lang aufzuheben sind, um zu beweisen, dass Zahlungen nicht bar erfolgt sind. Ein besonderes Bonbon gibt es für Denunzianten. Wer Teil einer solchen Barzahlungsoperation ist und sie innerhalb von drei Monaten beim Finanzamt anzeigt, geht straffrei aus. Das geht ganz bequem per Internet: Das Finanzamt hat bereits eine entsprechende Seite für Denunzianten ins Netz gestellt.

    Quelle: http://uhupardo.wordpress.com/2012/1...hnt/#more-4391
    LG
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  4. #14
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    Athen - Bargeldzahlungen über 500 Euro werden verboten

    Die Temperatur wird wieder leicht erhöht, damit der Frosch nicht merkt, dass er gekocht wird!

    Das griechische Finanzministerium plant die Einführung eines weiteren drastisch reduzierten Limits für Bargeldzahlungen. Der Betrag soll von derzeit 1'500 Euro auf 500 Euro herabgesetzt werden. Laut Ministerium müssen alle Gewerbetreibende die Waren und Dienstleistungen verkaufen sich ein Kartenlesegerät anschaffen, um bargeldlose Zahlungen abwickeln zu können. Mit dem Plan soll die Steuerhinter- ziehung bekämpft werden, heisst es. Eins müssen wir bei allem was in Griechenland passiert aber wissen, die Krise und die Massnahmen die dort eingeführt werden sind ein Test und eine Vorbereitung für das was der ganzen EU blüht.

    Griechenland ist das Experimentierfeld der NWO. Wenn sie bei den widerspenstigen Griechen damit durchkommen und in der Lage sind ihren Widerstand zu brechen, dann können sie die Einschränkungen überall problemlos einführen. Das Limit von 1'500 Euro haben die Griechen schon länger geschluckt. Jetzt wird geprüft wie weit man noch gehen kann. Wenn ein Volk am Boden ist und ums Überleben kämpft, kann man ihnen alles aufs Auge drücken. Das ist ja überhaupt der Sinn einer Krise und deswegen wird sie bewusst gemacht.

    Laut Finanzministerium sind alle Möglichkeiten die Staatseinnahmen zu erhöhen und die Ausgaben zu reduzieren ausgeschöpft. Bleibt nur in ihren Augen der Kampf gegen die Steuerhinterziehung übrig, der mit einem faktischen Bargeldverbot vollzogen wird. Ein Limit unter 500 Euro wird vorläufig nicht gehen, sonst müssen sie die grösste Euro-Note verbieten und die ist ja "noch" ein legales Zahlungsmittel. Dabei geht es dem Staat gar nicht wirklich um Steuerhinterziehung, sondern um die totale Kontrolle der Bürger, in dem jede noch so kleine Transaktion elektronisch registriert wird.

    Der stellvertretende Finanzminister Giorgos Mavraganis hat angekündigt, sie haben Pläne um die Bürger noch mehr für die Nutzung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs zu motivieren, entweder durch einen Rabatt oder via einem Bonus. "Die Veränderung die wir für 2013 planen schliessen Lockmittel ein, um die Bürger von der elektronischen Zahlung zu überzeugen, damit wir eine grössere Transparenz bei den Transaktionen haben und um die Steuerhinterziehung zu bekämpfen, die mit Bargeld möglich ist," sagte Mavraganis.

    Mit dieser Aussage wird der dialektische Trick und die Propaganda sichtbar. Die Botschaft die damit allen eingehämmert wird, Bargeld ist gleich Schwarzgeld, deshalb ist Bargeld schlecht und Kartenzahlungen sind gut. Dabei ist es lächerlich uns glauben zu lassen, wenn wir mit Bargeld zahlen sind wir die Bösen. Die wirkliche Steuerhinterziehung im ganz grossen Stil läuft ganz anders ab, wie an der Wall Street, wo die HSBC Bank über die Cayman Islands die Milliarden des mexikanischen Drogenkartells gewaschen hat.

    Landen die Bankmanager der HSBC im Gefängnis? Sicher nicht, sie kommen mit einer lächerlichen Busse davon. Dagegen muss die alte Oma aufhören ihre Rente von wenigen hundert Euro in Bar am Postschalter zu beziehen und sich mit einer Kreditkarte neu herumschlagen wenn sie in den Tante-Emma-Laden geht, weil sie ja in den Augen der Politiker potenziell eine Geldwäscherin ist. Die reinste Schikane, die mit dem was sie angeblich bekämpfen wollen gar nichts zu tun hat.

    Bei dem Begriff "Transparenz" handelt es sich um die Ermöglichung des gläsernen Bürgers, denn dann weis der Staat wer, was, wann und wo gekauft hat. Nicht nur Konzerne haben schon lange erkannt, der grösste Schatz den man heutzutage haben kann sind die kompletten Daten der Kunden. Die Sammelwut kennt deshalb keine Grenzen. Farcebook ist doch nicht Milliarden wert wegen der Server und der Seite die sie betreiben, sondern wegen der ganzen persönlichen Daten die ihnen die Nutzer freiwillig geben, die sie speichern, auswerten und verkaufen.

    Bargeldzahlungen haben für uns kleine Bürger gar nichts mit Schwarzgeld zu tun, das ist eine unverschämte Unterstellung und falsche Beschuldigung seitens des Staates. Sondern es geht um die Erhaltung der Privatsphäre und um die Freiheit so zu zahlen wie man will, ohne dass diese Vorgänge elektronisch für alle Ewigkeit aufgezeichnet werden. Ausserdem, wenn wir nur noch mit Karte zahlen können, dann sind wir auf Gedeih und Verderb vom Wohlwollen des Staates und der Banken abhängig. Wenn wir ihnen nicht passen, können sie uns sofort die Karte sperren und dann sind wir manövrierunfähig und faktisch tot. Das ist ihr eigentliches Ziel.

    Quelle: http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2013/01/athen-bargeldzahlungen-uber-500-euro.html
    Der Frosch heisst aber nicht Griechenland, sondern das sind wir alle!!!

    Liebe Grüße
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  5. #15
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    Bargeldverbot über 1.000 Euro ab 2014 auch in Frankreich

    Bald hat es ein Ende ... Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    Adieu laissez-faire, adieu 500 Euro-Schein: Frankreich sieht sich arg gebeutelt und schielt inzwischen, wie einige andere EU-Nationen auch, nach den letzten Strohhalmen. Natürlich ist auch in Frankreich die Masse der Menschen kriminell und will den Staat nur bescheißen. Dasselbe Phänomen tritt jetzt immer häufiger auf und da muss dann die Regierung brachial gegensteuern. Bei einer Steuerlast von bis zu 75%, wie derzeit in der Spitze in Frankreich üblich, scheint es auch immer verlockender zu sein, mal das ein oder andere Scheinchen beiseite zu schaffen. Genau dem soll nun auch sogleich ein Riegel vorgeschoben werden.
    Parallel dazu dürften dann wohl auch die 500 Euro Scheine in Frankreich mehr oder minder verboten werden. Viele Geschäfte nehmen die bereits heute nicht mehr an. Damit ist klar, dass auch die letzte Bastion Deutschland dann irgendwann im Wege der Amtshilfe die großen Scheine wird bannen müssen. Stünde doch zu befürchten, dass das große Geld aus Frankreich hier noch gedreht werden könnte. Fragt man unseren Oberausplünderer und den Herrn der Finanzen, den Schäuble, dann wird er sicherlich der letzte sein der sich gegen derlei Bestrebungen in Deutschland stellt. Insoweit, im Artikelbild festgehalten, ein letzter Blick auf einen 500er-Musterschein, der wohl schneller als erwartet musealen Charakter in Europa bekommen wird, es sein denn, die Inflation holt ihn irgendwann wieder aus der Mottenkiste hervor. Für die Franzosen offenbar kein Grund zur Sorge

    Die Franzosen selbst meckern kaum über diese neue Regelung, Protest ist überhaupt nicht in Sicht und die überwiegende Mehrheit scheint das Argument der Kriminalitätsbekämpfung in Sachen Steuern und Geldwäsche widerspruchslos zu schlucken. Ein anderer Grund könnte sein, dass für viele Menschen auch in Frankreich, die 1.000 Euro Marke schon etwas utopisches hat, man also gar nicht mehr daran denken muss. Damit rückt der Staat wieder einen Schritt vor, den Bürger noch gläserner zu machen als dieser ohnehin schon ist und entzieht sich mit den besagten Argumenten jedweder Kritik an dieser Maßnahme. Insoweit dürfte es nur eine Frage der Zeit sein bis Bargeld irgendwann, mit Ausnahme von Kleingeld, gänzlich verboten wird. Der andere Aspekt, die absolute Einschränkung der Freiheit, die mit dieser Maßnahme wieder ein Stück näher rückt, scheint immer noch niemanden zu besorgen. Kleines Beispiel dazu: Wenn die Leute kein Bargeld mehr haben, dann kann man im Bedarfsfall einfach die Geldautomaten oder gar die Banken abschalten und schon in das Volk abgeschaltet, weil es trotz etwaiger Guthaben auf seinen Konten nicht mehr handlungsfähig ist. Diese Idee scheint niemandem zu dämmern, vermutlich weil es noch niemand erlebt hat, außer in Ausnahmefällen, wenn Karte oder Automat streikten oder partiell für Stunden einmal eine Bank lahmgelegt war.

    Was haben Geld und Freiheit miteinander zu tun

    Dem Grunde nach kann man also ein Revolution, die ja auch Reisetätigkeit und Organisation voraussetzt, dann per Knopfdruck ausschalten, weil niemand mehr eine Fahrkarte oder den Sprit für koordinierte Aktionen wird bezahlen können. So leitet man künftig einen Staat. Es ist ja durchaus auch bekannt und wurde teils bei gesuchten Personen schon praxisnah getestet, die Abschaltung des Plastikgeldes und die Sperrung von Konten lassen dann die Leute irgendwo aufschwimmen und auffällig werden. So etwas geht dann künftig nicht nur mit Kriminellen, sondern mit allen unliebsamen Personen oder Gruppen die es zu regulieren gilt. In England sind 500 € Scheine bereits seit 2010 verboten. Hier kann man noch gelten lassen, dass die Engländer selbst den Euro nicht eingeführt haben. Dennoch ist natürlich auch dies wegweisend in Richtung Abschaffung des Bargeldes. Gut, wenn man einmal nachwiegt, dann lässt sich eine Million Euro in 500ern bei rund 2,5 Kilogramm recht platz- und gewichtsparend bunkern. Die noch rigidere Planung in Italien hatten wir bereits thematisiert, dort liebäugelt man bereits mit einem Schwellwert für Bargeld von 50 Euro pro Transaktion. Wer die Quellen zu diesem Bericht in französischer Sprache nachvollziehen möchte, der kann hier die Planungen des „Nationalen Rates für Betrugsbekämpfung“ als PDF auf 21 Seiten studieren, in dem lang und breit über Betrugsprävention und Steuerhinterziehung philosophiert wird. Alle Planungen laufen darauf hinaus das Bargeldverbot in der beschriebenen Form in Frankreich zum 1. Januar 2014 einzuführen. Mal sehen wann in Deutschland die Debatte darüber losgeht, sofern die nicht auch hier verschlafen wird. Neben dem berechtigten Interesse des Staates an der Bekämpfung von Kriminalität und Steuerhinterziehung muss man einfach den Freiheitsaspekt immer wieder betonen. Derzeit sieht es so aus, als solle diese Freiheit unter den genannten Vorwänden Stück um Stück zunichte gemacht werden. Wenn es in Deutschland soweit ist, wird sicherlich auch der Michel nicht meckern und sich von denselben Argumenten breitschlagen lassen die auch die Franzosen heute schon schlucken. Wieder ein Stück weiter in Richtung totalitäres EU-System, natürlich alles im Namen der Freiheit, Menschlichkeit, der schon nicht mehr wahrnehmbaren Demokratie und mehr Sicherheit … für wen noch gleich?

    Quelle: http://qpress.de/2013/02/18/bargeldv...ch-frankreich/
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  6. #16
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    Bargeldverbot in Dänemark?

    Nicht nur merkwürdig, sondern eher aufschlussreich ...

    Während Frankreich noch am planen ist, haben andere Euro-Staaten die Bargeldobergrenzen bereits eingeführt. Dazu zählen Bulgarien, Griechenland, Italien und Spanien Nun wird auch Dänemark ein Riegel vorgeschoben. Aufgrund des Bestrebens von Frankreich nahm ich mir vor, meinen Artikel zu den Bargeldverboten endlich zu schreiben. Das Vorgehen ist nicht durch geltendes Recht gedeckt, darauf geht im Augenblick jedoch niemand ein. Leider ist es dafür auch nötig, sich durch unzählige Dokumente zu arbeiten. Während ich die Arbeit von neuem begann, stieß ich auf eine ganz neue Stellungnahme der EZB. Dort ist Dänemark bereits abgehandelt.

    Das Dokument trägt wie alle anderen auch eine Schmucklose Bezeichnung. (CON/2013/9) steht auf dem Papier zu lesen. Darüber heißt es:
    Stellungnahme der Europäischen Zentralbank vom 01 Februar 2013 zur Limitierung von Bargeldzahlungen
    Während bei den anderen Nationen die Anfragen zumindest vom Finanzministerium kamen, haben die Dänen gleich Nägel mit Köpfen gemacht und dieses vom Justizministerium erledigen lassen. Die Dänen haben ja auch keinen Euro, sondern die Dänische Krone. In Dänemark fühlte man sich offensichtlich vernachlässigt durch die EZB und monierte, dass die bisherigen Regelungen nur für Staaten gelte, deren Währung der Euro sei. Wie es scheint, ist in Dänemark die Wirtschaftskriminalität und der Terror ein echtes Problem gepaart mit Unmengen an Geldwäschern. Darauf lässt zumindest die Stellungnahme schließen. Dort heißt es:
    1.1 Der Gesetzentwurf zielt darauf ab, die bestmöglichen Bedingungen für die Verhütung, Untersuchung und Strafverfolgung von Wirtschaftskriminalität im Folge der Finanzkrise zu schaffen. Eine der Maßnahmen begrenzt Bargeldzahlungen auf 50.000 DKK (6702 Euro) für “economic operators” (Wirtschaftsbeteiligte?!?) zum Schutz vor Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.
    Immerhin will man berücksichtigen, dass die Bürger – scheinbar mit den Wirtschaftsbeteiligten gleichgesetzt – noch Zugriff auf Bargeld haben. Wenn auch nur begrenzt damit zu zahlen ist.
    Ein Punkt der mir jedoch nicht klar werden will ist, was hat die EZB damit zu kriegen?
    Aus Wikipedia:
    Zentralbank für: Belgien, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Slowakei, Slowenien, Spanien, Zypern.[1]
    Die Einschränkungen von Bargeldzahlungen schreiten voran. Nicht nur in der Eurozone, wie man hier eindrucksvoll sieht. Offensichtlich stilisiert sich die EZB bereits als EU-Zentralbank und nicht mehr als Zentralbank der Eurozone. Nun nicht die erste Absurdität aus der Anstalt. All diese Verbote gehen jedoch zurück auf ein Dokument, dass aus dem Zusammenhang zitiert ist und sind damit nach meiner Einschätzung nichtig und ungültig. Dazu jedoch in einem weiteren Artikel mehr.

    Quelle: http://www.iknews.de/2013/02/18/barg...-in-daenemark/
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  7. #17
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    Abschied vom Bargeld: EU erklärt Giro-Konto als lebensnotwendig

    Die Sache mit dem Recht auf ein Girokonto wird mit soviel Druck betrieben, dass es eher eine Pflicht ist.

    Und genau diese Pflicht wird für deren Pläne benötigt, aber gem. dem orwell'schen Neusprech kann man das natürlich so nicht dem Volk verkaufen .......

    EU und Finanzwirtschaft haben ein Auge auf 30 Millionen EU-Bürger geworfen, die kein Bank-Konto haben. Um sie zu vollwertigen Konsumenten zu machen, hat die EU nun ein „soziales Grundrecht“ auf ein Bank-Konto ausgerufen. Tatsächlich geht es um die Abschaffung des Bargelds zur Kontrolle aller privaten Transaktionen.

    Finanzindustrie und Politik wollen das Bargeld abschaffen, um die Geldbewegungen der Bürger möglichst vollständig kontrollieren zu können. Alle Beteiligten wollen den gesamten Geldverkehr elektronisch regeln. Bisher wurden als Hauptgefahren des Bargelds die Geldwäsche und der internationale Terrorismus genannt.
    Diese Erklärung hat sich jedoch etwas abgenutzt – vor allem seit es im Westen kaum noch spektakuläre Terror-Anschläge gibt. Und weil die wahren Gründe – Kontrolle der Bürger und ihrer Steuerzahlungen bzw. neue Umsätze für die Banken – in der Öffentlichkeit wenig populär sind, häufen sich die ideologischen Verbrämungen der autoritären Maßnahme. „Der Kampf gegen das Bargeld ist ein Kampf für die Zivilisation“, sagte neulich der Chef der Vereinigung der italienischen Banken (ABI), Giovanni Sabatini. Beppe Grillo hat ihn dafür hart kritisiert (hier).
    Die EU hat den Ansatz jedoch dankbar aufgegriffen: In der EU gibt es derzeit 30 Millionen Bürger, die über kein Bankkonto verfügen. 30 Millionen Unberechenbare, Steuersünder und potentielle Kunden für die Banken. Diese Gruppe will man sich nicht entgehen lassen.
    Die EU macht sich zu diesem Zweck zum Anwalt der Schwachen und zeigt sich tief betroffen über die mangelnden Möglichkeiten dieser Bürger: Sie hätten erschwerten Zugang zu Mietwohnungen, zu Handyverträgen, Internet-Shopping, Kreditkarten – kurz, es fehlt ihnen an so ziemlich allem, was sie zu modernen Menschen Konsumenten macht.
    Um dies zu ändern, hat Wettbewerbs-Kommissar Michel Barnier nun das Menschenrecht Recht auf ein Bankkonto ausgerufen. Das zumindest sieht ein Gesetzesentwurf vor, der mehreren Medien zugespielt wurde. Diese – vorwiegend linken Blätter – sind auch gleich in die Falle getappt und haben das Menschenrecht Bank-Konto zu einem humantiären Anliegen erklärt.
    Die EU Kommission spricht in diesem Fall vom Durchsetzen eines „sozialen Grundrechts“. Mit dem Gesetz wolle man auch die Banken dazu verpflichten, ihre Angaben zu Gebühren und Konditionen vergleichbarer und transparenter zu machen. Schön wär’s, wenn es wirklich darum ginge.
    Die EU will den Mitgliedsstaaten mit dem Gesetzespaket vorschreiben, den Bürgern das Grundrecht auf ein Bankkonto einzuräumen. So soll jeder Bürger Zugang zu einem Konto haben, auf das er einzahlen und von dem er abbuchen lassen kann, so lange ein Haben auf dem Konto ist. Kredite sollen jedoch nicht aufgenommen werden können. In Ausnahmefällen soll es Banken möglich sein „erschwingliche Gebühren“ zu veranschlagen. Ziel sei es jedoch, möglichst gebührenfreie Bankkonten anzubieten. Derzeit gibt es in elf Mitgliedsländern ein Recht auf ein Girokonto – in Deutschland aber beispielsweise nicht.
    Der Vorteil für die EU, wenn alle EU-Bürger über ein Konto verfügen, liegt auf der Hand. Kontobewegungen sind viel leichter zu kontrollieren als Bargeld. Und die Banken haben, wenn sie ein Schlupfloch finden, die Möglichkeit mittels neuer Kunden Geld zu verdienen. Die GEZ in Deutschland hat diese Entwicklung bereits begonnen. Der neue einfache Rundfunkbeitrag kann nicht mehr bar oder mit Scheck eingezahlt werden (mehr hier).
    Tatsächlich sollte sich die EU lieber Gedanken machen, ob es in Europa nicht ein Menschenrecht auf Aufklärung über Bankgeschäfte geben sollte. Es gibt wohl kaum einen Europäer, der in den vergangenen Jahren nicht festgestellt hat, dass er von seiner Bank getäuscht oder zumindest nicht ausreichend informiert wurde. Zahlreiche Klagen von frustrierten Kleinanlegern scheitern am unüberwindlichen Schutzwall des Kleingedruckten. Im für sie schlimmsten Fall kaufen sich die Banken mit lächerlichen Beträgen frei. Bei den großen Delikten – wie der Manipulation des Libor – erfolgt der Freispruch aus Brüssel, bevor die Skandale auch nur in die Nähe eines Gerichtssaals gekommen sind (hier).

    Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...bensnotwendig/
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  8. #18
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    Daumen runter Revolution per Kreditkarte: Schweden wird bargeldlos

    Wofür ist diese Meldung gut? Um uns etwas "schmackhaft " zu machen!

    Leute wacht auf! Ein Druck auf's Knöpfchen und da kommt gar nix mehr raus, aus der Karte! Die kann man auch nicht auswringen!

    Man hat jetzt halt nur mal Schweden gewählt, weil schon so viele andere "gute Sachen" aus den USA kamen!

    Dieser Artikel strotzt nur so vor Propaganda und Psychologie (Oma!), um Euch rumzukriegen!
    In Schweden ist das Bezahlen mit Münzen und Scheinen vielleicht bald schon Geschichte. "Bargeldlos" ist das Wort der Stunde: 330 der 1200 schwedischen Bankfilialen zahlen Geld gar nicht mehr aus und nehmen es auch nicht mehr an. Zuletzt hatte die große Swedbank mitgeteilt, dass dies auch für ihre traditionsreiche Filiale am Stockholmer Östermalmstorg gilt. Der "Münchner Merkur" schreibt im Online-Portal, dass diesen Trend viele kritisieren - und es noch eine Weile dauern wird, bis es auch in Deutschland heißt: "Kein Kauf ohne Karte".

    Die Entwicklung zur Bargeldlosigkeit gibt es in Schweden schon seit einigen Jahren. Nicht nur verzichten immer mehr Bankfilialen auf den Bargelddienst, schreibt der "Merkur", auch die Kunden griffen immer seltener zum traditionellen Zahlmittel. Selbst an der Würstchenbude seien Kreditkarten akzeptiert, einen Fahrschein für den Bus gebe es nur per Mobiltelefon.
    Bargeld brauchen nur "Verbrecher und deine Oma"

    Die Banken argumentieren, dadurch hätten die Mitarbeiter mehr Zeit für die Kunden. Außerdem erhöhe sich die Sicherheit für alle, weil es weniger Raubüberfälle gebe. "Die Einzigen, die dein Bargeld brauchen, sind Verbrecher und deine Oma“, (Vollquatsch!!!)
    sagte Leif Karlsson von der schwedischen Bankengewerkschaft. Der Handel sieht auch nur Positives. Das könnte daran liegen, dass laut Umfragen Kunden mit der Karte das Geld lockerer sitzt.

    Kritik kommt von Rentner- und Verbraucherverbänden. Durch das elektronische Bezahlen könne jeder Einkauf einer Person zugeordnet werden. Ein Kommentator der Zeitung "Svenska Dagbladet" merkt zudem an, dass das Argument mit der Sicherheit nur die halbe Wahrheit sei. Seiner Meinung nach sei es für die Institute von Vorteil, wenn ständig alles Kundengeld bei der Bank liege. Außerdem erhalten die Geldhäuser für jeden Kauf mit Kreditkarte 80 Öre, das sind zehn Euro-Cent.
    Auch in Deutschland ist Bares nicht überall gern gesehen (von wem ???????)

    Für Deutschland versichert der Bundesverband deutscher Banken, eine Abschaffung des Bargelds sei nicht geplant. Diesen Spruch sollten sich alle sofort einrahmen und an die Wand hängen!!! Ihr werdet sehen was passiert!
    Allerdings gibt es auch hierzulande Situationen, in denen Barzahler schlechte Karten haben, heißt es im Bericht des "Merkur": Die Stromrechnung lässt sich zum Beispiel nicht mit Münzen und Scheinen begleichen. Handwerkerrechnungen können nur dann steuerlich geltend gemacht werden, wenn per Überweisung bezahlt wird.

    Quelle: http://www.t-online.de/wirtschaft/un...argeldlos.html
    Wer schon länger in diesem Forum ist, sollte wissen, dass Bargeld das einzig legale Zahlungsmittel ist!

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    Computer-Crash: Millionen Briten kommen nicht mehr ans Bargeld

    Ob es nun unbedingt "Millionen" Betroffene waren, lasse ich mal dahingestellt. Aber es zeigt sehr schön die Konsequenzen der geplanten bargeldlosen Welt auf!

    Eine Computerpanne hat am Mittwoch Abend dazu geführt, dass Millionen Kunden der staatlichen britischen Royal Bank of Scotland keine Überweisungen tätigen und kein Bargeld abheben konnten. Niemand weiß, was hinter dem Crash steckt.

    Schon vor einigen Monaten (hier bei DMN) waren bei der Royal Bank of Scotland die Lichter ausgegangen. Und auch am Mittwoch traf es wieder 17,5 Millionen Kunden, die plötzlich nicht mehr in der Lage waren, Bargeld zu erhalten oder eine Überweisung zu tätigen. Weder bei der RBS noch bei NatWest konnten die Kunden an den Bankomaten Geld abheben. Die RBS ist nach der Finanzkrise zu 80 Prozent im Staatsbesitz.
    Grund sei eine Computerpanne gewesen, die Bank bedauerte über Twitter die Unannehmlichkeiten für die Kunden. Keine der beiden Banken war in der Lage, den Grund für die Ausfälle zu erklären.
    Einer der Kunden schrieb zornig auf Twitter, dass er wegen der Probleme kein Abendessen habe kaufen können und im Regen nach Hause laufen musste – und daher von der Bank Schadenersatz verlange.
    Zahlreiche Kunden kündigten an, dass sie die Banken wechseln werden.
    Tatsächlich zeigt der Vorfall, wohin die bargeldlose Gesellschaft führt – diese wird von der EU ja seit neuestem als Grundrecht eingestuft (mehr dazu – hier). Faktisch sind die Bürger über die elektronischen Zahlungsmittel komplett der Willkür der Finanzwirtschaft ausgeliefert. Im Falle der RBS kommt hinzu, dass es sich um eine Staatsbank handelt.

    Die Behörden können also im Krisenfall einen Bank-Run faktisch per Maus-Click verhindern: Wenn die Systeme – bedauerlicherweise! – ausfallen, dann ist das Ersparte weg, ohne dass sich die geprellten Bürger um die Reste vor der Bank prügeln müssen wie beim Crash in den 1920er Jahren.

    Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...r-ans-bargeld/
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    Schweden schafft das Bargeld ab

    Schwedische Banken stellen den Bargelddienst in den Filialen ein. Kreditkarten sollen das Zahlen sicherer machen. Kritiker werfen ein, dass vor allem die Banken profitieren. Kunden würden zudem für den Handel völlig berechenbar.

    Das große schwedische Finanzinstitut Swedbank sorgt für Aufsehen. Die Bank verkündete, auch in ihrer altehrwürdigen Filiale am Östermalmstorg kein Bargeld mehr auszuzahlen oder entgegenzunehmen.
    Der Stadtteil Östermalm ist nicht irgendein Stadtteil. Hier wohnen die reichsten, aber auch ältesten Bürger des Landes. 27 Prozent sind über 60 Jahre alt, sieben Prozent gar über 80 Jahre alt. Viele haben Bankautomaten und Plastikgeld noch nicht akzeptiert.
    Den Kunden wird in einem Rundschreiben versprochen, dass die Abwicklung des historisch wohl grundlegendsten Bankdienstes überhaupt vor allem Vorteile bringe. „Das bedeutet, dass wir mehr Zeit aufwenden, um dich zu treffen. Und weniger, um mit Bargeld zu hantieren“, wird auch auf der Internetseite versprochen.
    Selbst Busfahrer nehmen kein Bargeld
    Die Bargeldabschaffung in der Filiale im feinen Östermalm ist symbolisch für eine Entwicklung in ganz Schweden, welche die führende konservative Tageszeitung „Svenska Dagbladet“ etwas ironisch als „die Revolution der Banken“ betitelt.
    Bereits 1661 gab es eine solche. Damals führte Schweden als erstes Königreich Europas Papiergeld ein. Postkutschen konnten plötzlich 50-mal mehr Geld transportieren als noch mit den beschwerlichen Gold- und Silbermünzen. Heute ist der Geldtransport in Sekundenschnelle über Computer vollstreckt. Nur noch die Barzahler bremsen diese Entwicklung. Von denen gibt es aber kaum noch welche in Schweden. Von insgesamt 1200 Bankfilialen im Königreich wurden bis Mitte 2012 bereits 330 zu bargeldlosen umgewandelt, berichtet „Dagens Nyheter“.
    Inzwischen werden auch an schwedischen Würstchenbuden und am Kiosk selbst Kleinstprodukte mit Kreditkarte bezahlt. Wer in Stockholm mit dem Bus fahren will, kann beim Einsteigen nur eine Karte über das Mobiltelefon kaufen.
    Mit Karte wird mehr ausgegeben
    Schützenhilfe erhalten die Banken von den Gewerkschaften. „Wo es kein Bargeld gibt, gibt es keine Raubüberfälle. Unsere Angestellten müssen sich sicherer fühlen können. Die Einzigen, die dein Bargeld brauchen, sind Verbrecher und deine Oma“, wiederholt Leif Karlsson von der schwedischen Bankengewerkschaft in den immer häufigeren Diskussionsrunden um die bargeldlose Gesellschaft. Der Handel ist positiv gestimmt. Umfragen haben ergeben, dass Konsumenten mit Kreditkarten mehr Geld ausgeben als mit Bargeld.
    Aber gerade bei den Omas und Opas liege der Haken, kontern Rentner- und Verbraucherverbände mit unzähligen Beschwerdebriefen frustrierter Bankkunden im Nacken. Es gebe einfach auch noch Menschen, die Bargeld haben möchten. Für die sei einfach nicht nachvollziehbar, dass sie ihr in die Bank eingezahltes, mit Kontoführungsgebühren belastetes Geld nicht mehr ausgezahlt bekommen.
    Auch die Anonymität werde nicht mehr gewahrt. Jeder Einkauf könne auf den Käufer zurückgeführt werden. Das sei zwar gut zur Bekämpfung von kriminellen Einnahmequellen, aber auch bedenklich für die Bürgerintegrität.
    Auch „Svenska Dagbladet“ schlägt kritische Töne an. Der Übergang zur bargeldlosen Gesellschaft verlaufe in Schweden zu forciert über die Hintertür der Bankenvorstände statt über das Parlament, so ein Kommentator. Banken stellten vor allem die Sicherheit in den Vordergrund. Aber das sei nur die halbe Wahrheit. Banken profitierten, wenn das gesamte Geld der Kunden ständig auf der Bank statt unter einer Matratze oder im Portemonnaie stecke. Vor allem aber ließen die Banken laut „Svenska Dagbladet“ gern unter den Tisch fallen, dass sie rund 80 Öre (zehn Cent) für jeden mit Kreditkarte getätigten Kauf erhalten. Die bargeldlose Gesellschaft sei zwar praktisch, aber vor allem auch ein Mittel der Banken, um Betriebskosten zu senken und mehr Geld zu verdienen, so die Kritiker. Zudem würde der Handel die Kartengebühren an die Endkonsumenten und damit auch die gewöhnlichen Bankkunden abwälzen. Was praktisch wirkt, könne Verbraucher also teuer zu stehen kommen.
    Bargeld hat es auch in Deutschland schwer
    Auch in Deutschland sehen Finanzdienstleister und vor allem der Handel Vorteile im bargeldlosen Verkehr. Aber es gibt keine konkreten Schritte in Richtung Bargeld-Abschaffung, versichert der Bundesverband Deutscher Banken. Das trifft zwar auf die Banken zu. Doch wer versucht, seine Stromrechnung bar zu bezahlen, wird schnell merken, dass das nicht mehr möglich ist. Auch wer ein Auto zulassen will, darf das nicht, bevor er eine Einzugsermächtigung für die Steuer erteilt. Und Handwerkerrechnungen können nur dann steuerlich geltend gemacht werden, wenn die Rechnung per Überweisung beglichen wird. Beim öffentlichen Nahverkehr in München gibt es Rabatt für Bargeldverzicht. In Italien ist es inzwischen verboten, bei Summen über 1000 Euro mit Bargeld zu bezahlen. In anderen Ländern – so in Frankreich – gibt es entsprechende Bestrebungen.

    Quelle: http://www.merkur-online.de/aktuelle...d-2769638.html
    Liebe Grüße
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