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Thema: Uranmunition

  1. #1
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    Uranmunition

    Ein seit über 10 Jahren "aktuelles" Thema!

    Und wenn es gerade mal wieder um eine Resolution gegen Syrien geht, wo bestimmte Staaten ein Veto einlegen, was halten eigentlich Israel, Frankreich, Großbritannien und die USA von der Uranmunition?
    Uranmunition gehört verboten. Warum passiert nichts?

    Kaum eine andere Waffe kann so gut Panzer und Bunker "knacken" wie Uranmunition. Ihre durchschlagende Wirkung erreichen die Geschosse dank ihres Kerns aus abgereichertem Uran, das aufgrund seines großen Gewichts (fast doppelt so schwer wie Blei) eine extreme Wucht beim Aufprall entfaltet und die meisten Panzerungen mühelos durchbohrt. Abgereichertes Uran entsteht in großen Mengen als Abfallprodukt bei der Herstellung von angereichertem Uran, das unter anderem für Atomkraftwerke benötigt wird. Es ist nur schwach radioaktiv, aber wie alle Schwermetalle sehr giftig. Uranmunition wurde in den 1970er- und 80er-Jahren entwickelt und erstmalig im großen Stil und mit vollem Erfolg von den USA im Golfkrieg 1991 eingesetzt. Seitdem haben immer mehr Länder die Geschosse in ihre Waffenarsenale aufgenommen, und in vielen Konflikten, vom Jugoslawien-Einsatz bis zum Irak-Krieg, wurden Tausende Tonnen Uranmunition verschossen. Es gibt aber immer mehr Hinweise, dass diese Supermunition gefährliche Spätfolgen für Mensch und Umwelt hat.

    In Gebieten, in denen Uranmunition eingesetzt wurde, steigen auf Verstrahlung und Vergiftungen zurückzuführende Erkrankungen und Missbildungen massiv an, besonders häufig sind Kinder betroffen. Im Boden stecken gebliebene Projektile verrosten und verseuchen Grundwasser, Pflanzen und Tiere. Die Gefährlichkeit von Uranmunition wird seit ihrem ersten Einsatz diskutiert, schon 2001 versuchten Deutschland, Italien und Belgien vergeblich, die Verwendung der Munition durch die NATO zu stoppen. Es gibt noch immer keine weltweiten Untersuchungen zum Thema, sondern nur Einzelstudien aus den betroffenen Gebieten. Militärische Stellen wie das amerikanische Verteidigungsministerium oder die NATO bestreiten weiterhin die Gefährlichkeit der Geschosse. So ist bis heute kein internationales Abkommen zur Ächtung von Uranmunition zustande gekommen. Nur Belgien hat sich 2009 selbst jeglichen Umgang mit Uranmunition gesetzlich verboten.

    Quelle: http://www.pm-magazin.de/r/gute-frag...assiert-nichts
    Informative Quelle zum Thema: http://www.ippnw.de/frieden/uranmunition.html

    LG
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  2. #2
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    Re: Uranmunition

    Todesstaub....ein Thema das mich wirklich tief erschreckt hat!

    Deadly Dust Todesstaub
    Eine Frage der Ächtung
    Am 2. Dezember 2008 gehörte zur Agenda der Vollversammlung der UNO ein Antrag auf Ächtung von Uranmunition. Das Ergebnis war beeindruckend: 141 Nationen forderten, gestützt auf die internationale Rechtslage, die Herstellung, Verbreitung und Anwendung von Uranmunition und Uranwaffen künftig zu verbieten. Dass die Atommächte Frankreich, Großbritannien, Israel und die USA dagegen votierten, überraschte nicht; Russland enthielt sich der Stimme und China blieb der Abstimmung fern. Eine Resolution erging an die verantwortlichen UN-Organisationen, die gesundheitlichen Folgen zu überprüfen.
    Uranmunition dient nicht der Sicherheit, sie gefährdet die Sicherheit. Damit, so der Völkerrechtler Manfred Mohr, sollten die umstrittenen Arsenale eigentlich Thema der jährlichen Sicherheitskonferenzen in München sein. Waren sie nicht, denn dort bestimmt weitgehend die NATO das Programm. Eine weltweite Koalition blickt daher auf den neuen Konferenzleiter, Botschafter Wolfgang Ischinger, und erhofft sich einen neuen Wind. Einen Wind, der nicht mehr Nanostaub aus radioaktivem Schwermetall übers Land weht, sondern einen Wind, der den Mantel des Vertuschens und Verschweigens hochbläst. Von Claus Biegert

    Liebe Grüsse
    Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  3. #3
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    Re: Uranmunition

    Zitat Zitat von AreWe?
    Ein seit über 10 Jahren "aktuelles" Thema!

    Und wenn es gerade mal wieder um eine Resolution gegen Syrien geht, wo bestimmte Staaten ein Veto einlegen, was halten eigentlich Israel, Frankreich, Großbritannien und die USA von der Uranmunition?
    Uranmunition gehört verboten. Warum passiert nichts?

    Kaum eine andere Waffe kann so gut Panzer und Bunker "knacken" wie Uranmunition. Ihre durchschlagende Wirkung erreichen die Geschosse dank ihres Kerns aus abgereichertem Uran, das aufgrund seines großen Gewichts (fast doppelt so schwer wie Blei) eine extreme Wucht beim Aufprall entfaltet und die meisten Panzerungen mühelos durchbohrt. Abgereichertes Uran entsteht in großen Mengen als Abfallprodukt bei der Herstellung von angereichertem Uran, das unter anderem für Atomkraftwerke benötigt wird. Es ist nur schwach radioaktiv, aber wie alle Schwermetalle sehr giftig. Uranmunition wurde in den 1970er- und 80er-Jahren entwickelt und erstmalig im großen Stil und mit vollem Erfolg von den USA im Golfkrieg 1991 eingesetzt. Seitdem haben immer mehr Länder die Geschosse in ihre Waffenarsenale aufgenommen, und in vielen Konflikten, vom Jugoslawien-Einsatz bis zum Irak-Krieg, wurden Tausende Tonnen Uranmunition verschossen. Es gibt aber immer mehr Hinweise, dass diese Supermunition gefährliche Spätfolgen für Mensch und Umwelt hat.

    In Gebieten, in denen Uranmunition eingesetzt wurde, steigen auf Verstrahlung und Vergiftungen zurückzuführende Erkrankungen und Missbildungen massiv an, besonders häufig sind Kinder betroffen. Im Boden stecken gebliebene Projektile verrosten und verseuchen Grundwasser, Pflanzen und Tiere. Die Gefährlichkeit von Uranmunition wird seit ihrem ersten Einsatz diskutiert, schon 2001 versuchten Deutschland, Italien und Belgien vergeblich, die Verwendung der Munition durch die NATO zu stoppen. Es gibt noch immer keine weltweiten Untersuchungen zum Thema, sondern nur Einzelstudien aus den betroffenen Gebieten. Militärische Stellen wie das amerikanische Verteidigungsministerium oder die NATO bestreiten weiterhin die Gefährlichkeit der Geschosse. So ist bis heute kein internationales Abkommen zur Ächtung von Uranmunition zustande gekommen. Nur Belgien hat sich 2009 selbst jeglichen Umgang mit Uranmunition gesetzlich verboten.

    Quelle: http://www.pm-magazin.de/r/gute-frag...assiert-nichts
    Informative Quelle zum Thema: http://www.ippnw.de/frieden/uranmunition.html

    LG


    Ich würde den Kreis der zufragenden komplett nennen

    Uranmunition wird, soweit bekannt, von 21 Armeen der Welt bevorratet: USA, Russland, Großbritannien, Volksrepublik China, Schweden, Niederlande, Griechenland, Frankreich, Kroatien, Bosnien, Türkei, Ägypten, Vereinigte Arabische Emirate, Kuwait, Israel, Saudi-Arabien, Irak, Pakistan, Thailand, Südkorea, Japan.
    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Uranmunition
    Auch wenn Russland, China, Irak, etc. drinnen stehen
    In vino veritas, in cervesa felicitas

  4. #4
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    Re: Uranmunition

    Ich würde den Kreis der zufragenden komplett nennen

    Uranmunition wird, soweit bekannt, von 21 Armeen der Welt bevorratet: USA, Russland, Großbritannien, Volksrepublik China, Schweden, Niederlande, Griechenland, Frankreich, Kroatien, Bosnien, Türkei, Ägypten, Vereinigte Arabische Emirate, Kuwait, Israel, Saudi-Arabien, Irak, Pakistan, Thailand, Südkorea, Japan.
    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Uranmunition
    Auch wenn Russland, China, Irak, etc. drinnen stehen
    Nein, mache ich nicht!

    Im Gegenteil, ich beziehe mich auf diesen Artikelauszug:
    Ebenfalls für die DFG-VK macht Christian Mallas aus dem DFG-VK-Landesverband Schleswig-Holstein auf die Folgen der Waffen von EADS aufmerksam. Der Schwerpunkt seiner Fragen liegt bei der Produktion von Uranmunition durch den europäischen Rüstungskonzern. Am 8. Dezember 2010 stimmten 148 Staaten für eine Resolution der UN-Vollversammlung, die die Staaten, die DU-Waffen (DU = depleted uranium, abgereichertes Uran) verwenden, dazu auffordert, auf Anfrage der betroffenen Staaten offen zulegen, wo diese Waffen abgefeuert worden sind. Lediglich vier Staaten (Vereinigtes Königreich, USA, Israel und Frankreich – die größten DU Produzenten) stimmten gegen den Resolutionstext. DU und Uran mit anderen Isotopenzusammensetzungen verursachen erwiesenermaßen erhebliche Gesundheitsschäden bei der Bevölkerung der Gegenden, wo diese Waffen eingesetzt werden (von einem stark vermehrten Auftreten verschiedener Krebsarten und schwerer Missbildungen bei Neugeborenen wird z.B. im Südirak berichtet). Uran-238 hat eine Halbwertszeit von 4,5 Milliarden Jahren.

    Die Fragen von Jürgen Grässlin zu Libyen

    Die Fragen von Marion Küpker zu Atomwaffenträgersystemen

    Die Fragen von Christian Mallas zu Uran-Waffen

    Quelle: http://www.aixpaix.de/deutschland/eads.html
    Und ich frage mich, warum zum Kuckuck ich nicht auf diese Seite gelangen kann:

    Fragen auf der Hauptversammlung 2011 der EADS zur Produktion ...
    www.dfg-vk.de/thematisches/uranmunition/2011/629
    Dezember 2010 stimmten 148 Staaten für eine Resolution der UN-Vollversammlung, die die Staaten, die DU-Waffen (DU = depleted uranium, abgereichertes ...
    Und das beantwortet auch zum Teil die Frage, warum ich bei diversen Artikeln mit "Paste +Copy" arbeite, worüber sich einige "Spezialisten" hier im Forum so herrlich aufregen können!

    LG

    P.S. Ich habe zu Hause 'ne ganze Schublade voller Messer! Und nun .......???
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  5. #5
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    Re: Uranmunition

    Habe es doch noch gefunden, aber leider ohne Antworten!

    Uran in Waffen von EADS
    (Fragen von Christian Mallas)

    EADS produziert den TAURUS KEPD 350, einen luftgestützten Marschflugkörper, hergestellt von TAURUS Systems, einem gemeinsamen Unternehmen von LFK (EADS/MBDA) und Saab Bofors Dynamics. Die Waffe TAURUS hat bekanntlich unterirdische Bunker und Silos zum Ziel. Sie kann mit Hilfe eines preisgünstigen Metalls mit hoher Dichte in seinem Gefechtskopf 2 bis 3 Meter Stahlbeton durchdringen. Wir wissen, dass Uran und Wolfram die einzigen Stoffe mit diesen Eigenschaften sind, aber auch dass Wolfram nicht preisgünstig ist und sich nicht wie Uran beim Aufprall selbst entzündet und sich nicht hierdurch selbst anspitzt – es wird einfach stumpf.

    2007 hat das EADS-Tochterunternehmen MBDA die Milan 3 Anti-Panzerrakete, welche ebenfalls 2 bis 3 Meter Stahlbeton durchdringen kann, an Libyen verkauft. Panzer werden durch Beimischung von Uran in den Stahl gehärtet, damit gewöhnliche Munition sie nicht durchdringen kann. Sowohl Taurus als auch Milan 3 werden in Schrobenhausen in Deutschland auf einem Gelände, auf dem früher US-amerikanische DU-Munition getestet wurde, gefertigt.

    Am 8. Dezember 2010 stimmten 148 Staaten für eine Resolution der UN-Vollversammlung, die die Staaten, die DU-Waffen (DU = depleted uranium, abgereichertes Uran) verwenden, dazu auffordert, auf Anfrage der betroffenen Staaten offenzulegen, wo diese Waffen abgefeuert worden sind. Lediglich vier Staaten (Vereinigtes Königreich, USA, Israel und Frankreich – die größten DU Produzenten) stimmten gegen den Resolutionstext. DU und Uran mit anderen Isotopenzusammensetzungen verursachen erwiesenermaßen erhebliche Gesundheitsschäden bei der Bevölkerung der Gegenden, wo diese Waffen eingesetzt werden (von einem stark vermehrten Auftreten verschiedener Krebsarten und schwerer Missbildungen bei Neugeborenen wird z.B. im Südirak berichtet). Uran-238 hat eine Halbwertszeit von 4,5 Milliarden Jahren.


    Wir wollen von EADS wissen:
    - Verwenden Sie Uran im Taurus KEPD 350 und in der Milan 3 Anti-Panzerrakete?!
    - Welches Material verwenden Sie für den Gefechtskopf des Taurus und wo bauen Sie es ab? Bitte antworten Sie bezüglich aller Formen von Uran (alle Isotopenzusammensetzungen, z.B. DU, Natururan, angereichertes Uran; reines Uran oder uranhaltige Legierungen) und nicht nur bezüglich DU, denn DU ist lediglich eine Isotopenzusammensetzung und uns sind Waffen bekannt, bei denen nicht-abgereichertes Uran verwendet wurde!
    - Wenn Sie diese Frage aus sog. Gründen der Geheimhaltung nicht beantworten wollen, antworten Sie bitte: Können Sie unter Eid bestätigen, dass kein Uran in den Waffen Taurus KEPD und den Milan 3 Anti-Panzerraketen enthalten ist?!
    - Akzeptieren Sie das Votum der Mehrheit der Staaten für die bereits erwähnte UN Resolution und schwören Sie unter Eid, niemals Uran als mögliches Material für Ihre Waffen zu verwenden?!
    - Haben sie irgendwelche Verträge mit SICN (Societe Industrielle de Combustile Nucleaire) in der Rue der Radar, 74000 Annency, Haute-Savoie in Frankreich?
    - Welches sind die Produkte, die Sie von SICN beziehen? Werden Produkte nach Schrobenhausen geliefert?
    - Welches sind die Produkte, die nach Schrobenhausen geliefert werden, und zu welchem Zweck?
    - Werden Produkte nach Bofors AB-Anti Armour System in Schweden geliefert?
    Welches sind die Produkte, die nach Bofors AB in Schweden geliefert werden?
    - Wo wird der Gefechtskopf für den Taurus KEPD 350 hergestellt?
    - An welche Länder haben Sie den Taurus KEPD in welchen Jahren verkauft und wie viele Exemplare?

    Quelle: http://webcache.googleusercontent.co...ient=firefox-a
    Und wieder ist der ganze internationale Filz zu sehen!

    LG
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  6. #6
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    Uranmunition in Afghanistan: Missgebildete Neugeborene und Krebs

    Uranmunition in Afghanistan: Missgebildete Neugeborene und Krebs

    Auch in Afghanistan wurde massenhaft Uranmunition verschossen

    Mohammed Daud Miraki
    Doktor der Sozialwissenschaften
    geboren in Kabul
    Dr. Miraki lebt in Chicago, USA
    Auschnitte aus einem Film
    den Dr. Miraki 2006 in Afghanistan drehte.



    LG Angeni

  7. #7
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    Folgen des Irak-Kriegs: Extremer Anstieg von Fehlgeburten

    Nicht nur die 2’000 Tonnen an abgereichertem Uran, das die USA und Großbritannien seit 2003 auf den Irak abgefeuert haben, sondern auch der hochtoxische Blei- und Quecksilberanteil in der verwendeten Munition sorgen für einen dramatischen Anstieg von Fehlgeburten und schwere Erkrankungen in der irakischen Bevölkerung. In Falludscha, wo gleich zweimal schwere Bombardements stattfanden, ist heute jedes zweite Neugeborene mißgebildet.

    Profikiller in staatlichem Auftrag



    Bereits im vergangenen Jahr hatten wir auf die schwerwiegenden Folgen durch Bombardierungen irakischer Städte mit Uranmunition durch das US-Militär hingewiesen. Doch damit nicht genug. Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass auch toxische Munition mit hohem Blei- und Quecksilbergehalt von britischen sowie US-Truppen verschossen wurde, was heute ebenfalls schwere Erkrankungen in der Bevölkerung verursacht.
    In der Studie, die hier heruntergeladen werden kann (PDF), wurden 56 Familien in in der irakischen Stadt Falludscha untersucht. Es zeigte sich ein direkter Zusammenhang zwischen militärischen Aktivitäten im Land und einer erhöhten Anzahl von Missbildungen und Fehlgeburten. Die Studie zeigt auch Bilder von irakischen Kindern mit Missbildungen (bitte bei Interesse selbst nachsehen, ich möchte die Bilder hier nicht zeigen). Untersucht wurden auch Familien in Basra im Süden des Irak, wo im Jahr 2003 britische Truppen einfielen. Die Folgen der Blei- und Quecksilberverseuchungen in den betroffenen Gebieten sind hauptsächlich Geburtsfehler, Herzfehler, Funktionsstörungen des Gehirns und missgebildete Gliedmaßen.
    Quelle

    LG Angeni

  8. #8
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    24. 07. 2010 | Von: Konrad Hausner
    Die auf Strahlenverseuchung zurück zu führenden Krankheiten, wie Krebs und Leukämie sowie erhöhte Kindersterblichkeit, treten in Falludscha häufiger auf als in Hiroshima, nach dem Abwurf der Atombombe im Jahr 1945. So berichtet eine Studie, die von einem Team irakischer Forscher, unter Leitung eines britischen Wissenschaftlers, während der vergangenen Monate erstellt und dieser Tage veröffentlicht wurde. Meldungen zufolge, soll der britische Verteidigungsminister Liam Fox erklärt haben, dass England alleine 1,9 Tonnen abgereichertes Uran im Irak-Krieg eingesetzt hat. Ärzte in Falludscha sind seit mehreren Jahren über den dramatischen Anstieg von Kindersterblichkeit, Missgeburten sowie Krebs- und Leukämieerkrankungen erstaunt. Der englische Wissenschaftler Dr. Christopher Busby, Malak Hamdan und Entesar Ariabi befragten 4.843 Personen in 711 Häusern von Falludscha. Der Studie zufolge, beträgt die Säuglingssterblichkeit in der, rund 70 km westlich von Bagdad gelegenen, irakischen Stadt 80 aus 1.000, fünfmal höher als in Ägypten und Jordanien bzw. achtmal höher als in Kuwait. Die Häufigkeit von Krebs bei Kindern unter 14 beträgt in Falludscha das Zwölffache im Vergleich mit den genannten Ländern. Leukämiefälle treten 38 Mal häufiger auf als in im Durchschnitt. In Hiroshima, in den Jahren nach dem Abwurf der amerikanischen Atombombe gegen Ende des Zweiten Weltkrieges, betrug die festgestellte Leukämierate das Siebzehnfache.
    Anzeige
    Die Veränderung im Verhältnis männlicher und weiblicher Geburten korrespondiert mit Hiroshima. Unter normalen Voraussetzungen werden pro 1.000 Mädchen 1.050 Jungen geboren. In Falludscha sank diese Zahl, ebenso wie seinerzeit in Hiroshima, auf 860.
    Dem italienischen Fernsehsender RAI 24 gegenüber äußerte Dr. Busby, dass „der außergewöhnlich hohe Anstieg an strahlenbedingten Krankheiten in Falludscha höher ist als bei der Bevölkerung von Hiroshima und Nagasaki nach den amerikanischen Atombombenangriffen im Jahr 1945.“ Er fügte hinzu: „Meine Vermutung ist, dass dies am Einsatz von abgereichertem Uran liegt. Es muss eine Verbindung geben.“
    Unter Berufung auf die Kuwait News Agency berichten mehrere Nachrichtenseiten über eine, von Verteidigungsminister Liam Fox gegebene schriftliche Antwort an das britische Unterhaus, die besagt, dass England alleine 1,9 Tonnen abgereichertes Uran im Krieg gegen den Irak verwendet hätte. Das spezifische Gewicht beträgt fast das Doppelte von Blei, was zu einer deutlich erhöhten Durchschlagskraft führt. Beim Auftreffen der Munition wird radioaktiver Staub freigesetzt. Ungeachtet des häufigen Auftretens ähnlicher Symptome bei US-Soldaten, gibt es von amerikanischer Seite keine offizielle Erklärung bezüglich des Einsatzes von Uran-Munition. Davon abgesehen, wurde schon vor Jahren, ohne weitere Konsequenzen, aufgedeckt, dass die Vereinigten Staaten beim Angriff gegen Falludscha Phosphorgranaten eingesetzt hatten.
    Es scheint als hätte sich die, von den Besatzungsmächten kontrollierte, irakische Regierung bemüht, die Ausarbeitung der vorliegenden Studie zu unterbinden. So wurde die Bevölkerung von Falludscha durch die Medien vor angeblichen Terroristen gewarnt, die Angriffe als Umfrage tarnen würden. So wie in anderen Fällen, die den Verdacht von Kriegverbrechen erwecken, verhalten sich die internationalen Medien zu diesem Thema sonderbar zurückhaltend.
    Quelle: http://www.theintelligence.de/index....hiroshima.html

    Und das alles im Namen des Kriegs gegen den Terror. J W Bush Sen. und Junior wär ich echt nen Urlaub dort vergönnt !

  9. #9
    Moderator Avatar von Aaljager
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    Zitat Zitat von Stone Beitrag anzeigen
    Quelle: http://www.theintelligence.de/index....hiroshima.htmlUnd das alles im Namen des Kriegs gegen den Terror. J W Bush Sen. und Junior wär ich echt nen Urlaub dort vergönnt !
    Leider würde dies nichts bringen, durch die enorme Dichte von Uran sind diese Stäube nur relativ kurze Zeit für den Menschen kritisch. Sobald der Staub sich gelegt hat, ist im Grunde die Grunde alles geschehen. Dies liegt an der Strahlungsart dieses Urantyps, die Strahlung dort ist nur dann wirklich gefährlich wenn Sie eingeatmet wird. Dann und nur dann kann Sie massive Schäden anstellen, im Gegensatz zu Hiroshima und Nagasaki wo die Erkrankungen direkte Folge der Gammastrahlung nach der Explosion waren und die Staubkontaminatioen so fast gar icht zum tragen gekommen sind.Radioaktive Strahlung ist zwar Generell nicht unbedingt zu empfehlen aber ja nach Typ sind diese mehr oder weniger auf die Kontaktaufname gebunden.Hier schön dargestellt: http://de.wikipedia.org/wiki/Abschirmung_(Strahlung)

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
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    Nanopartikel

    Zitat Zitat von Aaljager Beitrag anzeigen
    Leider würde dies nichts bringen, durch die enorme Dichte von Uran sind diese Stäube nur relativ kurze Zeit für den Menschen kritisch. Sobald der Staub sich gelegt hat, ist im Grunde die Grunde alles geschehen. Dies liegt an der Strahlungsart dieses Urantyps, die Strahlung dort ist nur dann wirklich gefährlich wenn Sie eingeatmet wird. Dann und nur dann kann Sie massive Schäden anstellen, im Gegensatz zu Hiroshima und Nagasaki wo die Erkrankungen direkte Folge der Gammastrahlung nach der Explosion waren und die Staubkontaminatioen so fast gar icht zum tragen gekommen sind.Radioaktive Strahlung ist zwar Generell nicht unbedingt zu empfehlen aber ja nach Typ sind diese mehr oder weniger auf die Kontaktaufname gebunden.Hier schön dargestellt: http://de.wikipedia.org/wiki/Abschirmung_(Strahlung)
    Atmen die Leute dort nicht?
    Wird dort kein "Staub aufgewirbelt"?

    Anstatt Strahlung meinst Du sicherlich Nanopartikel, oder?

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