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Thema: Facebook ... und wie es weitergeht

  1. #121
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    Facebook Is Giving Your Shadow Content To Advertisers

    Facebook is giving your shadow content to advertisers in a very inconspicuous and unobvious way. The social media giant is using a hidden layer of details they have stored about you. Gizmodo has come to call this: “shadow contact information.”


    You might assume that you could go to your Facebook profile and look at your “contact and basic info” page to see what email addresses and phone numbers are associated with your account, and thus what advertisers can use to target you. But as is so often the case with this highly efficient data-miner posing as a way to keep in contact with your friends, it’s going about it in a less transparent and more invasive way.
    Facebook is not content to use the contact information you willingly put into your Facebook profile for advertising. It is also using contact information you handed over for security purposes and contact information you didn’t hand over at all, but that was collected from other people’s contact books, a hidden layer of details Facebook has about you that I’ve come to call “shadow contact information.” I managed to place an ad in front of Alan Mislove by targeting his shadow profile. This means that the junk email address that you hand over for discounts or for shady online shopping is likely associated with your account and being used to target you with ads. -Gizmodo
    weiter hier: https://www.activistpost.com/2018/09...vertisers.html
    Liebe Grüße
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  2. #122
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    Fast 50 Millionen Facebook-Nutzer von Hacker-Angriff betroffen

    Eine bestimmte Anzeigefunktion bei Facebook wies eine Sicherheitslücke auf, die offenbar die Kompromittierung von rund 50 Millionen Accounts möglich machte.

    Fast 50 Millionen Facebook-Nutzer sind von einem Hacker-Angriff mit noch unklaren Folgen betroffen worden. Das weltgrößte Online-Netzwerk teilte am Freitag mit, die Attacke sei am Dienstag entdeckt und die Schwachstelle inzwischen geschlossen worden. Man habe auch die Behörden eingeschaltet.

    Die Angreifer hätten eine Sicherheitslücke in der Funktion ausgenutzt, mit der Facebook-Mitglieder sich ihr Profil aus der Sicht anderer Nutzer anzeigen lassen können, erläuterte das Unternehmen. Die Schwachstelle erlaubte es ihnen demnach, die Access Token zu übernehmen – eine Art Langzeitschlüssel, der auf einem Gerät gespeichert wird. Damit kann ein Nutzer schnell in sein Profil reinkommen, ohne jedes Mal ein Passwort eingeben zu müssen.

    "Wir wissen nicht, wer hinter dieser Attacke steckt"
    Facebook stellte fest, dass rund 50 Millionen dieser Token abgegriffen wurden. Theoretisch könnten sich die Angreifer damit vollen Zugang zu den betroffenen Profilen verschaffen. Facebook betonte am Freitag aber, es sei unklar, ob sie ihren Zugriff auf die Konten missbraucht oder Informationen eingesehen hätten. Bisher gebe es keine Hinweise darauf, dass private Nachrichten der Nutzer abgerufen worden seien, sagte Gründer und Chef Mark Zuckerberg in einer eilig einberufenen Telefonkonferenz. "Wir wissen nicht, wer hinter dieser Attacke steckt", räumte er ein. Derzeit stehe man noch am Anfang der Untersuchung.

    Die Funktion mit der Anzeige des Profils aus anderen Perspektiven sei vorerst vorsichtshalber abgeschaltet worden, teilte Facebook weiter. Als weitere Maßnahme habe Facebook die Tokens der betroffenen Accounts zurückgesetzt. Zur Vorsicht habe man dies auch bei 40 Millionen weiteren Accounts durchgeführt, die innerhalb des vergangenen Jahres die entsprechende Anzeigefunktion genutzt haben. Die Nutzer müssen sich auf ihren Geräten neu anmelden. Danach bekommen sie laut Facebook eine Information angezeigt, die das Geschehen erklärt. Eine Änderung des Passworts müssten Nutzer aber nicht vornehmen, hieß es. (Mit Material der dpa) / (axk)
    https://www.heise.de/newsticker/meld...n-4178529.html

  3. #123
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    "Schatten-Kontaktdaten" So kommt Facebook an Ihre Handynummer

    Eigentlich spielt es keine Rolle, Facebook arbeitet sowieso mit den Geheimdiensten zusammen!

    Eine neue Studie aus den USA zeigt, dass Facebook ohne Wissen von Nutzern an ihre Handynummern kommen kann. So lässt sich noch gezielter Werbung schalten. Der Konzern bestreitet das.

    Facebook kommt auch ohne Wissen seiner Nutzer an sensible Informationen wie die Handynummer. Dafür nutzt der Konzern unter anderem sogenannte "Schatten-Kontaktdaten". Mithilfe von Handynummern kann Facebook gezielt Werbung schalten. Das berichtet die Tech-Seite "Gizmodo". Gizmodo hat dafür mit Forschern zweier US-Universitäten zusammengearbeitet, die eine Studie zum Thema veröffentlicht haben.
    Die Forscher nutzten für Ihre Untersuchung Telefonnummern und Mail-Adressen, die Facebook nachweislich nicht kannte. Um ihre These zu überprüfen, schalteten sie gezielt Werbung für Facebook-Konten, die mit den Informationen verknüpft waren. Der Hintergrund: Werbetreibende können auf Facebook mithilfe von Handynummern von Kunden gezielt Anzeigen an ihre Facebook-Accounts schalten. Dazu können Firmen beispielsweise Informationen über Kunden wie Telefonnummer oder E-Mail-Adresse auf Facebook hochladen. Die Plattform vergleicht die Informationen mit den gespeicherten Daten seiner Nutzer und schaltet Werbung für die gewünschte Zielgruppe.
    So kommt Facebook an die Handynummern

    Die Werbetreibenden nutzen dafür Kundendaten, die sie zum Beispiel durch Online-Verkäufe erhalten haben. Der Vorgang ist legal, solange Kunden in den Nutzungsrichtlinien des jeweiligen Händlers dem zugestimmt haben.

    weiter hier: https://www.t-online.de/digital/inte...ndynummer.html
    Meldet Euch ab, lasst den "Laden" zusammenbrechen! Braucht Ihr das wirklich für Euer Ego?
    Wäre schön, zu sehen, wie die Kurse einbrechen und .......

    LG
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  4. #124
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    Facebook and the New Face of Regime Change



    Facebook and the National Endowment for Democracy have agreed to stop the spread of what the United States government and its corporate media denounce as misinformation, that is to say information in conflict with the establishment narrative.



    Quelle: https://www.activistpost.com/2018/09...me-change.html

    Liebe Grüße
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  5. #125
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    Kriminelle verkaufen Nutzerinformationen Neues riesiges Datenleck bei Facebook?

    Ja, liebe Facebooker, Ihr wolltet es so!
    Aber mit "nachdenken" (eigentlich vor(her)denken) habt Ihr es ja nicht so!

    Laut eines BBC-Berichts haben kriminelle Datenhändler die privaten Facebook-Nachrichten von mindestens 81.000 Nutzern im Internet veröffentlicht. Die Täter behaupten, das sei nur ein Vorgeschmack auf einen weitaus größeren Datensatz – den sie nun zum Kauf anbieten. Facebook gibt die Schuld an dem jüngsten Datenleck den Browser-Herstellern.

    In Russland bietet offenbar eine Bande von Datenhändlern die privaten Konto-Informationen von möglicherweise Millionen Facebook-Nutzern zum Kauf an, darunter auch zehntausende persönliche Chatprotokolle. Das berichtet ein russischer Korrespondent der BBC, der nach eigenen Angaben Kontakt mit den Tätern hatte.
    Demnach behaupten die Täter, im Besitz von privaten Informationen aus insgesamt 120 Millionen Facebook-Konten zu sein. Diese Zahl sei jedoch mit Vorsicht zu genießen, schreibt der Autor. Ein solch großes Datenleck wäre Facebook nach Einschätzung von Sicherheitsexperten aufgefallen.

    Als Beleg hatten die Täter zuvor einen Datensatz mit den privaten Facebook-Nachrichten von mindestens 81.000 Nutzern im Internet veröffentlicht. Den vollen Datensatz bieten sie zum Preis von zehn Cent pro Account an. Die BBC hat sich die Echtheit der geleakten Chats von den Opfern bestätigen lassen.

    Das zweite Datenleck in wenigen Wochen

    weiter hier: https://www.t-online.de/digital/inte...erkauf-an.html
    Liebe Grüße
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  6. #126
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    Britisches Parlament beschlagnahmt Facebook-Dokumentenschatz

    Facebook ließ im Skandal um Cambridge Analytica viele Fragen offen. Nun will das Parlament in London endlich Antworten und griff zu ungewöhnlichen Mitteln. Konfiszierte Gerichtsakten sollen Aufschluss über das Vorgehen von Mark Zuckerberg und Topmanagern des Konzerns geben.

    Das britische Parlament hat eine große Menge an internen E-Mails und anderen Dokumente von Facebook beschlagnahmt. Die Unterlagen enthalten Berichten zufolge bedeutende Enthüllungen über Entscheidungen Facebooks im Vorfeld des Datenskandals um Cambridge Analytica. Der Dokumentenschatz enthält demnach unter anderem vertrauliche E-Mails zwischen Gründer Mark Zuckerberg und führenden Facebook-Managern, berichtet der Guardian.

    Die Enthüllungen um die umstrittene Datenfirma Cambridge Analytica bringen Facebook seit einigen Monaten in ernste Bedrängnis. Der Social-Media-Firma wird vorgeworfen, durch laxe Kontrollen Abflüsse der Nutzerdaten von zumindest 87 Millionen Menschen an Cambridge Analytica möglich gemacht zu haben. Facebook habe auch nach wiederholten Warnungen nichts unternommen, heißt es von Kritikern. Cambridge Analytica nutzte die Facebook-Daten für manipulative Wahlwerbung zugunsten von Donald Trump und Brexit-Befürwortern.

    Facebook hat seit Beginn des Skandals mehr als 100 Milliarden Dollar an Börsenwert verloren. Firmengründer Mark Zuckerberg musste vor dem US-Kongress aussagen und sprach auch mit EU-Abgeordneten, aber verweigerte bisher Vorladungen ins britische Parlament.
    Kurioser App-Hersteller klagt Daten frei

    Die beschlagnahmten Daten stammen aus einem kalifornischen Gerichtsverfahren des App-Herstellers Six4Three gegen Facebook. Der App-Macher klagte den Datenkonzern wegen seiner App „Pikini“, mit der Menschen Bikini-Bilder ihrer Freunde auf Facebook finden konnten. Die App bediente sich wie auch Cambridge Analytica des reichen Datenschatzes, den Facebook zumindest bis 2015 Anbietern von Apps auf seiner Plattform anbot. Durch die Klage musste Facebook dem Gericht viele seiner internen Dokumente vorlegen, die den Zugang von Drittanbietern zu Daten von Nutzerinnen und Nutzern behandeln.
    Die Daten aus dem kalifornischen Gerichtsprozess sind streng vertraulich. Doch das britische Parlament bediente sich einer ungewöhnlichen Maßnahme. Der Abgeordnete Damian Collins nutzte eine in modernen Zeiten kaum angewandte juristische Prozedur, um die Dokumente im Namen des Parlaments direkt aus den Händen von Six4Three zu konfiszieren: Der Geschäftsführer des App-Herstellers wurde während eines Aufenthalts in London von einem Parlamentsdiener im Hotel besucht und dort unter hoher Strafandrohung aufgefordert, die Dokumente auszuliefern.
    Collins ist Vorsitzender des Parlamentsausschusses für Kultur, Medien und Sport. Im Rahmen einer Untersuchung zu Desinformation und Sozialen Netzwerken arbeitet das Gremium den Skandal um Facebook und Cambridge Analytica seit Monaten intensiv auf, führt Anhörungen durch und sichtet Dokumente. In einem Zwischenbericht erhoben die Abgeordneten schwere Vorwürfe gegen Facebook und sein Geschäftsmodell. Collins begründet die jetzige Maßnahme auch damit, dass Facebook-Gründer Mark Zuckerberg sich weigert, vor dem britischen Parlament Rede und Antwort zu stehen.
    Die Dokumente befinden sich nun in Händen des britischen Parlaments, berichtet der Guardian. Es sei juristisch umstritten, ob Facebook die Veröffentlichung der Dokumente verhindern könne. Ein führender Vertreter von Facebook soll sich am Dienstag im Parlament in London den Vertretern von sieben Ländern stellen: Großbritannien, Argentinien, Brasilien, Kanada, Irland, Lettland und Singapur. Bei der Anhörung werde Facebook mit offenen Fragen über seinen Umgang mit Nutzerdaten konfrontiert, schrieb Damian Collins an Facebook.

    Quelle: https://netzpolitik.org/2018/britisc...umentenschatz/
    https://deutsch.rt.com/newsticker/79...ok-unterlagen/

    Liebe Grüße
    Geändert von AreWe? (27.11.2018 um 10:54 Uhr)
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  7. #127
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    Das Facebook-Dilemma

    Das soziale Netzwerk verachtet uns, trotzdem kommen wir nicht davon los. Ein Lehrstück über Konsum und Bequemlichkeit im digitalen Zeitalter.

    Mit Facebook ist es wie mit den billigen T-Shirts, die man trägt, obwohl man weiß, dass die Bedingungen, unter denen sie zusammengenäht wurden, alles andere als einwandfrei sind. Oder so wie mit der Heimweg-Wurst im Stehen, bei der man ahnt, dass kein glückliches Schwein ihr Ursprung war, aber das lässt sich verdrängen für sieben, acht Bissen, weil das Gefühl, jetzt aber unbedingt diese Wurst zu wollen, größer und stärker war als die Zweifel. Der Klamottendeal war einfach zu gut. Das Smartphone kann so viel und ist so preiswert, was kommst du jetzt mit seltenen Erden aus Bürgerkriegsgebieten und Suizidraten in chinesischen Telefonfabriken. Facebook ist auch so: Man weiß, dass es Mist ist, aber es ist so schwer davon loszukommen.
    Und mit Mist ist in diesem Fall gemeint: Facebook begegnet Menschen mit Verachtung. Die Firma hat Manipulationen zugelassen, die die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten mitverursacht haben. Darunter leiden jetzt Frauen, Minderheiten und wenig Verdienende in den USA; und Familien, die an der Grenze mit Tränengas beschossen werden. Facebook bietet eine Plattform für Fehlinformationen, Missbrauch, Gewalt, Hass und Stalking. Facebook ließ Schmutzkampagnen gegen seine Kritiker*innen führen. Und auch im Kleinen wird die so genannte »user experience« immer mieser: grauenvolle Farbhintergründe, dämliche Emoticons, umständliche Handhabung der Einstellungen, trashige Werbung, uralter Kram im »News Feed«.
    Was ich daher weiß, weil ich Facebook benutze und auch weiter benutzen werde. Dass Facebook mich währenddessen auch benutzt, ist mir klar. Facebook bekommt Geld für meine Aufmerksamkeit. Ich liefere Facebook umsonst Inhalt, wie alle, die auf Facebook posten. Ohne Leute wie uns und mich wäre Facebook uninteressant für russische Trollarmeen und Schurken-Firmen wie Cambridge Analytica und die Nachfolger: Ich unterstütze, beliefere und finanziere, was ich ablehne.
    Eigentlich geht das Facebook-Dilemma also noch weiter und tiefer als beim billigen T-Shirt, der Wurst oder dem Telefon. Im Gegensatz zu diesen eher austauschbaren Konsumgütern ist Facebook nämlich mit dem Versprechen von Menschlichkeit verbunden gewesen. Nicht nur schien es Menschen Sprachrohr und Plattform zu sein, deren Redefreiheit bisher unterdrückt wurde, die sich durch Facebook nun vernetzen und so zusammen aufbegehren konnte. Das war die eine, die heroische Facebook-Story, damals, als es den arabischen Frühling zu geben schien.
    Je näher Menschen Facebook an sich und an ihr Leben herangelassen haben, desto mehr hat die Firma davon profitiert
    Das andere Versprechen von Menschlichkeit ist eins, das Facebook in gewisser Weise wirklich erfüllt hat. Es war und ist das Versprechen von Nähe, und wie gesagt: Dieses Versprechen hat Facebook eingelöst. Leider. Weshalb es umso schwerer geworden ist, sich von Facebook zu lösen. Viel mehr als Twitter (wo es auch viele ethische Abgründe gibt) verbindet Facebook mich mit Menschen, die ich schon lange kenne, die ich wiedergefunden habe, von denen ich im wahren Leben zu weit entfernt bin. Ich habe Facebook-Gruppen mit Freund*innen, in denen wir unsere Treffen planen; es gibt eine »Raether-Gruppe«, in der ich mich mit Onkels und Tanten austausche, denen ich vor Facebook keine Postkarten geschrieben habe. Auf Facebook sehe ich, wie die Kinder meines ältesten Freundes neun Zeitzonen entfernt aufwachsen.
    Auch diese positiven Facebook-Klischees sind bekannt, aber ich fürchte, wir machen uns zu wenig bewusst, dass gerade diese menschliche Nähe, die Facebook uns scheinbar schenkt, der eigentliche Kern seiner Menschenverachtung ist: Je näher Menschen Facebook an sich und an ihr Leben herangelassen haben, desto mehr hat die Firma davon profitiert. Und statt umso verantwortungsbewusster zu handeln, hat Facebook umso mehr Missbrauch, Fehlinformation, Datenraub zugelassen oder nicht verhindert. Weil die Firma unser menschliches Bedürfnis nach Nähe und das, was wir von ihrem Angebot wirklich haben, offenbar nicht achtet, sondern verachtet.
    Man müsste nun also gehen. Aber es würde dann so umständlich oder gar unmöglich, das nächste Klassentreffen zu organisieren, wo das letzte doch so schön war. Wie lange würde es dauern, bis es auf einem anderen sozialen Medium allein durch die Masse an Bekannten so wunderbare Zusammentreffen gibt wie auf Facebook? Werde ich meinem Onkel wirklich eine Postkarte in die Reha schreiben, wenn ich ihm keine aufmunternden Worte mehr auf sein Facebook-Profil posten kann? Und so weiter. Davon, dass ich als Autor auf Facebook unverschämt meinen eigenen Kram anpreise, ganz zu schweigen.
    Ich bleibe also da, mit diesem verdrängten schlechten Gefühl, Grundzustand des Konsums im 21. Jahrhundert. Facebook ist schlimm, aber: Ich bin Facebook, wir sind Facebook. Daraus befreien kann uns am Ende womöglich nur die Firma selbst. Mit einer gewissen Schadenfreude registriere ich die immer sinnloseren Features der Seite, die schrecklichen Animationen, den schwerfälligen Messenger, die trotz aller Daten so unnütze Werbung und die Nachrichten darüber, wie irrelevant Facebook für Menschen ist, die jünger sind als ich. Soweit ist es gekommen: Weil man Facebook so viel gegeben hat von sich selbst, kommt man von allein nicht mehr raus, und nur ein schleichender Niedergang der ganzen Plattform wird einen am Ende von Facebook befreien können.

    Quelle: https://sz-magazin.sueddeutsche.de/i...-dilemma-86436
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  8. #128
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    Soros gegen Facebook: Der Krieg um die Meinungshoheit in der Welt

    Ein Artikel im Spiegel der letzten Woche brachte mich auf ein interessantes Thema. Es ging um eine „Schmutzkampagne“, die leitende Mitarbeiter von Facebook gegen Georges Soros geführt haben sollen. Offensichtlich gibt es nicht nur den bekannten Informationskrieg zwischen dem Westen und Russland, sondern auch einen zwischen Soros und Facebook. Interessanterweise hat der Spiegel sich klar auf die Seite von Soros geschlagen.

    Der Spiegel schreibt in seinem Artikel konsequent von einer „Schmutzkampagne“ gegen Soros, die bei Facebook organisiert wurde. Es ist ein beliebtes Mittel beim Spiegel zunächst ausführlich über Reaktionen zu berichten und erst am Ende des Artikels über den Anlass dafür. So auch in diesem Fall, daher ist klar, dass der Spiegel auf der Seite von Soros steht, wenn er den Artikel in dieser Form aufbaut und zuerst über die Sünden von Facebook gegen Soros berichtet und erst am Schluss über den Anlass, den Soros geliefert hat.

    So kann man auch in diesem Artikel zunächst eine Menge über die „Schmutzkampagne“ gegen Soros lesen, die den Leser gegen die beteiligten Facebook-Mitarbeiter einstimmen soll, bevor am Ende des Artikels steht: „Sandberg und Soros waren beide beim Weltwirtschaftsforum in Davos im Januar aufgetreten. Dort hatte der Milliardär vor den Gefahren gewarnt, die von Konzernen wie Google und Facebook ausgingen. Der Unternehmer hatte das soziale Netzwerk etwa als immer mächtiger werdendes Monopol bezeichnet, dessen Tage gezählt seien.

    So wird ein Schuh draus, Soros hat Facebook im Januar öffentlich den Krieg erklärt und Facebook hat reagiert. Die Facebook-Direktorin Sharyl Sandberg hatte daraufhin eine Werbeagentur beauftragt, in der Sache aktiv zu werden: „Es geht dabei auch, aber nicht ausschließlich um eine Schmutzkampagne der von Facebook beauftragten PR-Agentur Definers Public Affairs gegen Soros. Wie die "New York Times" und "BuzzFeed" übereinstimmend berichten, habe Sandberg zwar nicht Definers direkt dazu aufgefordert, sich über Soros zu informieren. Die Geschäftsführerin soll stattdessen Mitarbeiter der hauseigenen PR-Abteilung in einer E-Mail dazu angewiesen haben, die Finanzgeschäfte des Milliardärs zu durchleuchten.

    Das ist jedoch nicht alles, die Agentur, von der Facebook sich kurz nach Bekanntwerden der Details der Zusammenarbeit getrennt hat, war beauftragt, gegen alle vorzugehen, die negativ über Facebook berichten und das waren in erster Linie die direkten Konkurrenten Apple und Google: „Demnach war Definers Public Affairs ursprünglich dafür engagiert worden, die Berichterstattung über Facebook zu analysieren. Im Oktober vergangenen Jahres wurde die Zusammenarbeit laut dem Bericht allerdings verstärkt - und zwar für eine Schmähkampagne. Die Agentur habe auf der konservativen Nachrichtenseite "NTK Network" Dutzende Artikel veröffentlichen lassen, in denen Google und Apple für fragwürdige Geschäftspraktiken verunglimpft und Kritiker angegriffen werden.

    Wie man heute sieht, wurde die Agentur wohl auch genutzt, um gegen alle Kritiker von Facebook vorzugehen, also auch gegen Soros, der Facebook im Januar öffentlich angegriffen hatte.

    Das Facebook dies bestreitet, ist normal. Die Konkurrenz ist an der Spitze immer am härtesten, vor allem wenn es um die weltweite Führerschaft in einem Wirtschaftszweig oder gar der um die weltweite Führerschaft bei der Meinungsbidlung geht. Und dass sich zumindest ein Herr Soros nie zu schade war, auch unmoralische Wege zu gehen, ist weithin bekannt. Aber auch Facebook ist in seinem Geschäftsgebaren bisher nicht als Klosterschüler aufgefallen.

    Nichts desto trotz versuchen natürlich alle, sich in der Öffentlichkeit als Saubermänner darzustellen, während sie einander hinter den Kulissen mit allen Mitteln bekämpfen. Verständlich, aber trotzdem ist es ein schmutziges Spiel!

    Nun ist weder Soros, der unter dem Vorwand eines Kampfes für „offene und demokratische“ Gesellschaften in allen Ländern angeblich Gutes tut, in Wirklichkeit aber seine Macht nur zur Mehrung seines eigenen Vermögens und seiner Macht einsetzt, noch Facebook, die Datenkrake, die inzwischen eng mit den US-Geheimdiensten zusammenarbeitet und weltweit für die USA unliebsame Meinungen zensiert, ein Sympathieträger.

    Daher kann ich mir diesen Machtkampf von zwei mir unsympathischen Playern im internationalen Informationskrieg amüsiert anschauen.

    Ich werde mich in dieses Thema tiefer einarbeiten und zu einem späteren Zeitpunkt ausführlicher darüber berichten. Sollten Leser dazu Informationen mit Quellen haben, schicken Sie mir diese gerne.

    Quelle: https://www.anti-spiegel.ru/blog/sor...it-in-der-welt
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  9. #129
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    Facebook Fails: Sought Patents To Predict Where You Are Going, Fact Checkers Losing Trust, Alternative Media Targeted

    Three creepy Facebook patent applications describe using your historical location data — and others’ — to determine where users will go next or when they will be offline to feed FB content.

    BuzzFeed reports that Facebook has filed several patents with the US Patent and Trademark Office for technology that is intended to predict your location.
    The first application filed on May 30, 2017, titled “Offline Trajectories,” describes a process to predict where Facebook users will go next based on location data. The technology outlined in the patent would calculate a “transition probability based at least in part on previously logged location data associated with a plurality of users who were at the current location.”
    The second more worrying privacy invasive Facebook patent application titled “Location Prediction Using Wireless Signals on Online Social Networks” illustrates how tracking the strength of Wi-Fi, Bluetooth, cellular, and near-field communication (NFC) signals could be used to estimate current location in order to anticipate where its app users would go next.

    This “background signal” information would then be used as an alternative to GPS because, as the patent describes, it may provide “the advantage of more accurately or precisely determining a geographic location of a user.”
    The third patent instead of predicting offline would predict user movements while they were “online,” either connected to Wi-Fi, Bluetooth or a cell tower.
    The application titled “Predicting Locations and Movements of Users Based on Historical Locations for Users of an Online System,” further details how location data from multiple users of its platform would be used to harvest location and movement trends, to in turn model location connections. According to the patent application, these could then be used for a “variety of applications,” including “advertising to users based on locations and for providing insights into the movements of users.”
    Essentially, Facebook would be able to have ads pop up if you were near one of their participating retail or fast food partners using this.

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    Klage gegen Facebook wegen Datenskandals: Milliarden von Dollar Börsenwert weg

    Facebook droht wegen des Cambridge-Analytica-Datenskandals rechtlicher Ärger. Zudem soll der Konzern laut einem Bericht anderen Firmen Zugang zu Nutzerdaten – sogar auch zu Privatnachrichten – ermöglicht haben. An der Börse verlor die Aktie erheblich an Wert.

    Der US-Regierungsbezirk Washington, D.C. reichte am Mittwoch Klage gegen den Konzern von Tech-Milliardär Mark Zuckerberg ein. Generalstaatsanwalt Karl A. Racine beschuldigt den US-Internetriesen Facebook massiver Schlamperei beim Datenschutz, weshalb die Informationen vieler Nutzer im Wahlkampf 2016 für politische Manipulationen missbraucht werden konnten. Facebook äußerte sich zunächst nicht zu den Vorwürfen.
    "Facebook hat es verfehlt, die Privatsphäre seiner User zu schützen und sie darüber getäuscht, wer Zugang zu ihren Daten hatte und wie diese genutzt wurden", sagte Racine laut Mitteilung. Im März hatte der Cambridge-Analytica-Skandal Facebook in eine schwere Krise gestürzt. Es wurde bekannt, dass die Datenanalyse-Firma, die im US-Wahlkampf auch für den späteren Präsidenten Donald Trump arbeitete, sich vor Jahren Zugang zu Daten von Millionen Nutzern verschafft hatte.
    Microsoft, Netflix oder Spotify hatten offenbar Zugang zu Nutzerdaten

    Nun gibt es offenbar einen neuen Skandal bei Facebook. Der Konzern soll anderen Firmen wie Microsoft, Netflix oder Spotify Zugang zu Nutzerdaten – in einigen Fällen sogar zu Privatnachrichten – ermöglicht haben. Das Online-Netzwerk betonte aber, die Schnittstellen seien dazu gedacht gewesen, Nutzern den Kontakt zu ihren Facebook-Freunden auf den anderen Plattformen zu ermöglichen. Sie seien auch lediglich nach einer Anmeldung aktiviert worden, hieß es in einem Blogeintrag am Mittwoch. Die New York Times berichtete zuvor unter anderem, Microsofts Suchmaschine Bing habe Zugriff auf die Namen von Facebook-Freunden eines Nutzers gehabt und die Streamingdienste Netflix und Spotify auf die privaten Nachrichten.
    Solche Verknüpfungen von Facebook-Accounts mit anderen Diensten werfen nicht zum ersten Mal Fragen auf. Das Online-Netzwerk sieht darin keine Verletzung der Datenschutz-Vorgaben: Die Nutzer hätten einfach auf der Plattform der Partner-Firma den Zugang zu ihren Facebook-Daten gehabt. Kritiker argumentieren, dass dabei zum Beispiel Informationen von Freunden ohne deren Zustimmung weitergegeben worden seien.
    Zugleich bestätigte Facebook, dass die entsprechenden Schnittstellen zum Teil noch 2017 verfügbar gewesen seien, obwohl der Datenzugang eigentlich 2014 eingestellt wurde. Das hätte nicht passieren dürfen, räumte der zuständige Manager Konstantinos Papamiltiadis ein. Facebook habe aber keine Hinweise darauf, dass es Datenmissbrauch nach dem Ende des Programms gegeben habe. Das Online-Netzwerk nannte auch die New York Times selbst in der Liste der Partner, bei denen es eine Verknüpfung mit Facebook-Daten gab.
    Die New York Times berichtete zugleich auch, dass Facebook von Partnern wie Amazon, Yahoo oder dem chinesischen Smartphone-Anbieter Huawei Daten wie zum Beispiel Kontaktlisten erhalten habe, die dann unter anderem für Freundschaftsvorschläge genutzt worden seien. Das gehe aus internen Unterlagen hervor, die der Zeitung vorliegen. Noch im vergangenen Jahr hätten unter anderem Sony, Microsoft und Amazon E-Mail-Adressen von Facebook-Nutzern über ihre Freunde abrufen können.

    Verlust von Millionen Nutzern und Börsenwert in Milliardenhöhe
    Netflix und Spotify bekamen dem Blatt zufolge das Recht eingeräumt, private Nachrichten von Nutzern zu schreiben, zu lesen und zu löschen. Die Streaming-Anbieter erklärten, dies sei ihnen nicht bewusst gewesen. Netflix erklärte, man habe 2014 eine Funktion gestartet, die es den Kunden ermöglichte, Facebook-Freunden Serien und Filme über den Messenger oder Netflix zu empfehlen. "Da das Feature nicht gut ankam, haben wir es 2015 wieder abgeschaltet", hieß es weiter. Und: "Zu keinem Zeitpunkt haben wir auf private Nachrichten von Personen auf Facebook zugegriffen oder um die Möglichkeit dazu gebeten."

    Die neuen Vorwürfe sind ein weiterer Höhepunkt in einem schwarzen Jahr für Facebook. Inzwischen leidet nach den Krisen auch das Geschäft; in Europa verlor Facebook in zwei Quartalen in Folge jeweils eine Millionen Nutzer. Und in der Politik werden Rufe nach einer Abspaltung von Diensten wie Instagram und WhatsApp lauter.
    Auch die Börse in New York reagierte auf die neuesten Nachrichten rund um den US-Internetriesen. Die Aktie von Facebook erlebte einen weiteren Absturz um mehr als sieben Prozent. Damit verlor der Konzern von Tech-Milliardär Zuckerberg weitere 30 Milliarden Dollar Börsenwert.


    Quelle: https://deutsch.rt.com/gesellschaft/...k-wegen-daten/
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

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