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Thema: Facebook ... und wie es weitergeht

  1. #31
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    Facebook stoppt Gesichtserkennung

    Das soziale Netzwerk schaltet in der Europäischen Union die „Markierungsvorschläge für Fotos“ ab. Auch deshalb attestiert der zuständige irische Datenschutzbeauftragte Facebook Fortschritte.

    Sie sollte Facebook-Nutzern das Leben erleichtern, doch erschwerte sie lange das Verhältnis des sozialen Netzwerks zu deutschen Datenschützern: die automatisierte Gesichtserkennung. Nun macht Facebook rund zwei Jahre nach dem Start eine Rolle rückwärts und schaltet die in Deutschland unter dem Namen „Markierungsvorschläge für Fotos“ bekannte Funktion für alle Nutzer in der Europäischen Union ab.

    weiter hier: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-11899152.html

    Aktienkurs Facebook Inc. in USD

    Push aktivieren

    22,96 USD +0,37 USD +1,64 %
    Kurszeit 20:13:22 Kursdatum 21.09.2012
    Tageshoch 23,23 Eröffnung 23,00
    Tagestief 22,60 Vortag 22,59
    52 W. Hoch 45,00 Volumen (Stück) 5.025.952
    52 W. Tief 17,55 Marktkapitalisierung (USD) 49,09 Mrd.
    52 W. Performance Börse NAS

    Quelle: http://www.finanzen.net/aktien/facebook-Aktie
    Höchstausgabekurs ca. halbiert, na ja, man kann damit notfalls noch ein paar Wände tapezieren oder ein wärmend Feuer anzünden, wenn Tag X kommt.

    LG
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  2. #32
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    Facebook : Data-Mining als Geschäftsmodell

    Der größte Börsengang aller Zeiten war wie erwartet auch der größte Flop aller Zeiten. Ein Unternehmen was ohne tragfähiges Geschäftsmodell an die Börse geht, hat natürlich Probleme sich zu behaupten. Mit einem ständig wachsenden Markt an Mobil- und Tabletnutzern lassen sich zumindest nicht genügend Einnahmen erzielen, um die Raubtieranleger zu befriedigen. Dem hat Facebook nun hinter zugezogenem Vorhang den Kampf angesagt. Ein Data-Science-Team unter der Leitung von Cameron Marlow soll nun helfen die verborgensten Geheimnisse der Benutzer zu entschlüsseln und selbige zu Geld zu machen. Hier bekommt der Datenschutz endgültig den Garaus gemacht.


    Cameron Marlow leitet ein Team von 12 Personen, das Zugang bis in die tiefsten Katakomben der Datenserver bei Facebook hat. Kein anderer Mitarbeiter dort, hat annähernd solche Befugnisse. Nach seinem Studium am Massachusetts Institute of Technology (MIT) war er zunächst bei Yahoo für die Analyse von Online-Communitys und sozialen Netzwerken zuständig. Nun bei Facebook, soll er mit dem Data-Science-Team – welches bis Ende des Jahres auf 24 Mitarbeiter aufgestockt wird – die wahren Schätze heben. Es geht um nicht weniger die wissenschaftliche Analyse des menschlichen Verhaltens. Alle Unternehmen streben nach genau diesem heiligen Gral.
    Neben Verhaltensanalyse, Massenpsychologie, Semantik spielen die Sozialwissenschaften eine erhebliche Rolle bei dem “Experiment”, wie Marlow das Projekt nennt. In der Technology Review heißt es dazu :
    Facebook hat sich in das mächtigste Instrument der Welt verwandelt, um die Gesellschaft zu studieren. Wir haben zum ersten Mal ein Mikroskop, mit dem wir menschliches Verhalten nicht nur sehr feinkörnig auflösen können – genauer als je zuvor – sondern mit dem wir auch Experimente machen können – Experimente mit Millionen Nutzern, sagt Marlow.[1]
    Ebenso kann Facebook so auch als Studienobjekt für die sogenannte Small-World-Theorie dienen, welche besagt, dass alle Menschen auf dem Globus durch höchstens 6 zwischengeschaltete Kontakte miteinander verbunden sind. Ungeniert gibt Marlow auch zu, dass bereits Experimente mit Nutzern gemacht wurden. So blockierte er zum Beispiel die Weitersendung von bestimmten Links in 219 Millionen Fällen und schuf so nach eigenen Aussagen zwei Gruppen : Eine mit freiem Informationsfluß und eine Kontrollgruppe wo hin und wieder Links unterdrückt wurden. (O-Ton TR-Print) Was das im Umkehrschluß bedeuten kann, ist hier unnötig zu erwähnen.
    Neben der Aufmerksamkeit der Menschen ist der Informationsfluß eines der wichtigsten “Güter” dieser Zeit, wer diese kontrolliert, kontrolliert alles. Wie wichtig mittlerweile die Vernetzung ist sollte hinlänglich bekannt sein. Ein Like-Click kann der Anfang einer wundersamen Erfolgsgeschichte sein, oder ein Hass-Artikel der Untergang aller Träume.
    Sollten die Wissenschaftler tatsächlich den heiligen Gral bergen, wird das die Welt wie wir sie kennen nachhaltig sehr stark beeinflussen. Die starken Verquickungen über IN-Q-Tel zur CIA sind hier nur kleine Indizien, wohin die Reise wirklich gehen kann. Eines wissen alle Beteiligten, wer die Gedanken der Menschen versteht und lenken kann, bestimmt was geschieht. Mit der Thematik an sich habe ich mich bereits sehr ausführlich beschäftigt, aufgrund des Sciemantic-Projekts an dem ich mitwirke. Dort geht es im Prinzip um ähnliche Analysemodelle, jedoch im Endeffekt um die Auswirkungen auf die Börsen.
    Abschließend bleibt zu sagen, dass Facebook seine Nutzer als Versuchskaninchen benutzt, um genau dieses Ziel zu erreichen. Jeder Nutzer sollte daher in regelmäßigen Abständen – so er denn nicht ganz ohne Facebook kann – Dinge oder Artikel zu “liken” die er eigentlich völlig ablehnt. Ein Flashmob an sich, wäre als Zeichen gut, um Facebook zu zeigen, wir sind keine Versuchskaninchen, allerdings ließe sich dieser “Peak” nur allzuleicht aus den Datenreihen löschen und hätte so keine langfristige Wirkung. Schenken Sie Facebook in regelmäßigen Abständen “Datenmüll” indem Sie zum Beispiel Windeln für Erwachsene “liken” oder als Gehbehinderter ein Skateboard. Sorgen Sie dafür, dass Facebook seine Datenschätze einfach nicht verwerten kann, denn dieses sind IHRE/UNSERE Daten.

    Quelle: http://iknews.de/2012/10/10/facebook...schaftsmodell/
    Liebe Grüße
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  3. #33
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    Haltefrist läuft ab: Facebooks tiefer Fall

    Dem einst als Schlachtschiff der Börsen gefeiertem Unternehmen steht heute ein schwerer Tag ins Haus, die Haltefrist der Mitarbeiter für Aktien läuft aus. Seit dem IPO im Mai diesen Jahres verlor die Aktie zum Teil mehr als 50% an Wert und nun steht neues Ungemach ins Haus. Mark Zuckerberg selbst gab zwar an, er würde die Aktien mindestens ein Jahr halten um sein Vertrauen in das Unternehmen zu demonstrieren, bei den Mitarbeitern jedoch dürfte das Vertrauen nicht ganz so weit gehen. Eine Schwemme am Markt könnte einen weiteren satten Kurssturz auslösen. Was steckt sonst noch im Liebling der Geheimdienste?

    Für die Mitarbeiter muss es frustrierend gewesen sein, zu sehen wie die eigenen Aktien um Sturzflug in den Keller rauschten. Nichts konnte man dagegen unternehmen, immerhin galt die 180 Tage Haltefrist. Zwischenzeitlich sorgte jedes Auslaufen von weiteren Haltefristen für ein stetiges Siechtum der Aktie. Mit einem Kurs von 19,86 $ startet man in den heutigen Handelstag und die Vermutung liegt nahe, dass zumindest einige Stoplossmarken gesetzt werden, um die Verluste nicht weiter auszubauen. Der naive Aktienbesitzer geht davon aus, dass nur ihm bekannt ist wo diese Marke gesetzt ist, was ein fataler Irrtum ist. Liegen die Marken gut verteilt, kann so eine schicke Lawine losgetreten werden und die Aktie wird zunächst ordentlich eingedampft.
    Durch die Börsenregel “greife nie in ein fallendes Messer” ist so ein ordentlicher Kursverlust innerhalb kurzer Zeit möglich und das shorten mit nahem Stop Loss kann ordentliche Erträge bringen. Besonders diese Praktik bringt dann weiteren Druck auf die Aktie und wenn die “großen Jungs” das Rad drehen, sind alle notwendigen Informationen vorhanden.
    Warum jedoch lässt man zu, dass ein derart wichtiges Werkzeug der Geheimdienste derart pulverisiert wird? Diese Frage beschäftigte mich schon häufiger und für mich habe ich durchaus eine schlüssige Erklärung gefunden. Mit dem IPO wurden enorme Summen an flüssigem Kapital generiert. Was damit alles anzustellen ist, bedarf kaum einer Erklärung. Zukäufe wie zum Beispiel Face.com – dem führenden Unternehmen in der biometrischen Datenauswertung – kosten schließlich einiges an Geld.
    Auch wenn die Spuren der Beteiligung durch In-Q-Tel – einer CIA-Geselschaft die in innovative technologische Startups investiert – immer nebeliger werden, so ist es doch ausreichend dokumentiert. Die Budgets für die Geheimdienste müssen der Krise auch ihren “Blutzoll” leisten, jedoch kostet der stetige Ausbau der Überwachungsstrukturen immer mehr Geld. Geld ist durch den Börsengang von Facebook einiges geflossen.
    Nun zu einer weiteren Überlegung. Würde die Aktie weiter eingedampft, könnte man natürlich bei der Bodenbildung und auf dem Weg dorthin, einen großen Teil der Aktien wieder einsammeln. Der Preis wäre entsprechend niedrig und die Unternehmenshoheit würde wieder in die richtigen Hände kommen. Ohne Frage ist Facebook im Augenblick eines der mächtigsten Werkzeuge der Welt, wenn es um Beschaffung, Verbreitung und Manipulation von Informationen geht. Wahrscheinlich haben Sie gelesen, dass Sie Ihre Facebook Meldung für 5,- Euro favorisieren können und das ein Feldversuch mit zwei Gruppen durchgeführt wurde, wo einer Gruppe Informationen vorenthalten wurden. Hier wird sehr schnell klar, was mit Facebook möglich ist. Die prominentesten Beispiele sind hier der arabische Frühling, wo innerhalb kürzester Zeit große Demonstrationen organisiert werden konnten, eben mittels Facebook und Twitter. Um in dem unendlichen Strom der Informationen nicht einfach sang und klanglos unterzugehen, braucht es schon erhebliche Kenntnisse und einen gewissen Support.
    Fazit: Die Aktie könnte ordentlich unter Druck geraten, allerdings dürfte die Ära Facebook vorläufig kein Ende finden. Die Taschen der Kleinanleger werden ein weiteres mal umgepflügt, wie bereits zu Zeiten der anderen Volksaktien. Vermutlich gibt es bereits jetzt einige Firmen mit entsprechenden Verbindungen, die nur darauf warten die Pennystocks einzusammeln. Sollte die Vermutung passen, könnte Facebook tatsächlich irgendwann einen ordentlichen Rebound erleben, Verknappung treibt die Preise. Welche Ausmaße das annehmen kann, zeigte bereits damals die VW-Aktie, die so manchen Spekulanten in die Armut trieb. Korrekterweise erwarteten damals etliche Marktteilnehmer auch eine Preiskorrektur bei der Aktie (verkauften leer), hatten dabei jedoch nicht im Blick, dass ein Übernahmeversuch im Hintergrund lief und dieses zu einer massiven Verknappung führte und der Preis förmlich explodierte. Dieser Artikel soll in keiner Weise zur Spekulation anleiten, sondern spiegelt ausschließlich meine eigene subjektive Sichtweise wieder.

    Quelle: http://www.iknews.de/haltefrist-laeu...s-tiefer-fall/


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  4. #34
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    Facebook zensiert ihre eigene schmutzige Fantasie

    Das Web-Magazin "Theories of the Deep Understanding of Things" hat mit Farcebook einen Test durchgeführt, um ihre Zensurpolitik herauszufinden. Sie haben die Frage gestellt, werden die Fotos auf Farcebook wegen echter Anstössigkeit entfernt oder nur wegen dem Anschein einer Anstössigkeit. So dürfen unter der Überschrift "Sex und Nacktheit" in den Bedingungen keine privaten Körperteile, einschliesslich weibliche Brustwarzen und Gesässspalten, gezeigt werden.

    Jetzt guckt euch dieses Foto einer Frau in der Badewanne an, welches ich nur als Link poste, damit ihr spontan jetzt reagieren könnt. Ausserdem will ich nicht auch zensiert werden (grins).

    Hier geht’s zum anstössigen Foto ...

    Was habt ihr gesehen? Jedenfalls hat Farcebook das Foto sofort gesperrt, weil es nach ihrer Meinung gegen die Bestimmungen verstösst.

    Das Magazin hat auf seiner Farcebook-Seite dann geschrieben: "So, hier ist das Resultat des Aufmerksamkeitstest von gestern Abend: FB Moderatoren können nicht den Unterschied zwischen einem Ellbogen und einen gefährlichen, schmutzigen, gewalttätigen, weiblichen Brust unterscheiden."

    Ja, die Frau zeigt nur ihren Ellenbogen, den sie am Badewannenrand abstüzt. Von Nacktheit ist überhaupt nichts zu sehen. Farcebook zensiert ihre eigene schmutzige Fantasie.

    Farcebook will das jeder seine ganzen privaten Bilder in allen Lebenslagen zeigt. Aber was nur entfernt nach Sex oder Nacktheit aussieht wird zensiert. So auch zum Beispiel Bilder von stillenden Müttern. Natürlichkeit darf niemand sehen und ist sehr anstössig. Gewalt und andere Grausamkeiten sind dagegen in Ordnung.

    Farcebook benutzt Sklavenarbeiter als Moderatoren

    Die Texte und Bilder werden nicht von Farcebook-Mitarbeitern selber geprüft, sondern von Billiglohnarbeitern in Marokko und anderen Entwicklungsländern, die 1 Dollar pro Stunde von der Outsourcing-Firma oDesk bekommen. Einer dieser ausgebeuteten marokkanischen Arbeiter hat im Februar 2012 die internen Zensurliste durchsickern lassen. Nacktheit, auch wenn sie nur angedeutet wird, ist verboten. Dafür darf man verstümmelte Körper und Leichen sehen, solange keine Innereien sichtbar sind.

    Liste der anstössigen Punkte von oDesk:



    Interessant ist, unter der Überschrift "IP Blocks and International Compliances", sind alle Angriffe auf Atatürk in Text und Bild verboten. Auch Landkarten die Kurdistan in der Türkei zeigen und das Verbrennen von türkischen Fahnen. Dann dürfen Bilder und Texte die gegen die PKK und Ocalan sind ausdrücklich gezeigt werden, aber keine welche die PKK oder Ocalan unterstützen.



    Das Farcebook die Zensurpolitik der türkischen Regierung gegen die PKK umsetzt ist schon unglaublich. Auch die neueste Zensur der Bilder aus Gaza hat für Aufruhr gesorgt. Die welche die Opfer der israelischen Bombardierung zeigen wurden zensiert, aber die über die Auswirkung der Hamas-Raketen blieben sichtbar.

    Quelle: http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2012/11/facebook-zensiert-ihre-eigene.html
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  5. #35
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    Facebook startet die vermutlich letzte Nutzer-Abstimmung



    Facebook will die Mitbestimmung der Nutzer abschaffen. (Quelle: dpa)

    Facebook hat zum vermutlich letzten Mal eine Nutzer-Abstimmung gestartet. Das Unternehmen will die Mitbestimmung seiner Mitglieder bei den Nutzungsbedingungen und Datenschutzregeln abschaffen. Eine Woche lang können die mehr als eine Milliarde Facebook-Nutzer weltweit nun abstimmen, ob sie auch in Zukunft abstimmen dürfen. Als Alternative bietet Facebook direkte Kontaktmöglichkeiten für Fragen zum Datenschutz an.

    Bis zum 10. Dezember dürfen die Nutzer jetzt vor allem über eine Frage abstimmen: Soll ihr Mitspracherecht abgeschafft werden? Facebook will die Abstimmungen durch einen direkten Kontakt zur Datenschutzabteilung ersetzen. In regelmäßigen Live-Schaltungen sollen Nutzer sich mit ihren Fragen direkt an Facebook-Manager wenden können. Facebook begründet diese Maßnahme mit der Tatsache, dass die Nutzer von ihrem Recht kaum Gebrauch machen – bei der letzten Abstimmung über Regeländerungen hatten sich nur 0,04 Prozent aller Mitglieder beteiligt. Facebook fordert eine Beteiligung von 30 Prozent, damit eine Abstimmung und deren Ergebnis wirksam werden.
    Eine Milliarde Nutzer darf mitbestimmen

    Rechnerisch müssten also über 300 Millionen Menschen teilnehmen, um die notwendige Zahl an Mitgliedern zu erreichen. Facebook macht jedoch – wie schon bei der letzten Abstimmung – wenig Werbung für diese Möglichkeit. Immerhin werden die Nutzer per E-Mail über die Abstimmung informiert und auf eine Facebook-Seite hingewiesen, auf der alle Änderungen erläutert werden. Einen prominenten Hinweis auf der Webseite sucht man vergebens.
    Facebook will auch Datenschutz-Einstellungen ändern

    Das Recht auf Mitbestimmung ist nicht die einzige geplante Änderung. Auch über geänderte Datenschutz-Einstellungen können die Nutzer abstimmen. Eine dieser neuen Regeln sieht vor, dass sich das Online-Netzwerk das Recht einräumt, Daten der Mitglieder mit anderen Firmen im Konzernverbund zu teilen. Facebook erklärt, dass diese Änderung notwendig sei, weil beispielsweise für Europa und die USA zwei unterschiedliche Konzerneinheiten von Facebook zuständig sind – Facebook Inc. für die USA und Facebook Ireland Ltd. für Europa. Diese Regel sei also Voraussetzung dafür, dass Nutzer in Europa mit Freunden in Amerika kommunizieren könnten. Aber auch Übernahmen wie etwa der Kauf des Fotodienstes Instagram erfordern die neue Regelung.
    Gelöschte Profildaten weiterhin sichtbar

    Außerdem wird in Zukunft deutlicher darauf hingewiesen, dass andere Anwender unter Umständen weiterhin Informationen sehen können, die ein Nutzer aus dem eigenen Profil entfernt hat. Diese Klarstellung hatte die zuständige irische Datenschutzbehörde gefordert.

    Quelle: http://computer.t-online.de/facebook...61179998/index
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  6. #36
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    Spender für Verfahren gegen Facebook gesucht

    Datenschutz-Auflagen der irischen Behörden gehen nicht weit genug

    Der von österreichischen Studenten gegründete Verein "europe versus facebook" (EVF) http://europe-v-facebook.org bereitet sich auf weitere rechtliche Schritte gegen das soziale Netzwerk in dessen europäischem Hauptsitz Irland vor. Da nach gängigem Recht nur Privatpersonen klagen können, trägt der Sprecher des Vereins, Max Schrems, das Prozessrisiko, das auf 100.000 bis 300.000 Euro geschätzt wird. Via Crowdfunding über die Plattform http://www.crowd4privacy.org versucht EVF Geld zu sammeln, um das Risiko abzufedern. Der gespendete Betrag beeinflusst dabei den Umfang des Prozesses. Kein Geld, kein Verfahren
    EVF kämpft seit August 2011 vor irischen Gerichten wegen Verletzungen europäischer Datenschutzgesetze gegen Facebook. Die irischen Datenschutzbehörden haben das Verfahren unterbrochen, um eine eigene Untersuchung einzuleiten. Das jüngst veröffentlichte Ergebnis dieser Prüfung zeigt laut EVF aber, dass die unterbesetzten irischen Datenschützer europäisches Recht weiterhin ignorieren wollen. Deshalb haben Schrems und seine Mitstreiter eine 70-seitige Kritik als Antwort auf den Bericht nach Irland übermittelt.
    "Es hat sich zwar schon einiges bewegt und Facebook hat auch schon Änderungen in seinen Datenschutzrichtlinien vorgenommen, aber von den Vorgaben der EU sind die Regelungen noch weit entfernt - und zwar auch in grundsätzlichen Fragen. Das sagen auch andere europäische Datenschutzorganisationen, wenn auch nur in Einzelfällen öffentlich. Die Prüfung in Irland war oberflächlich, vielleicht auch, weil Irland die stark im Land vertretene IT-Industrie nicht vergraulen will", sagt Schrems anlässlich einer Pressekonferenz in Wien.
    In den kommenden Monaten wird eine endgültige Entscheidung der irischen Gerichte erwartet. Dann hat EVF 21 Tage Zeit, um Klagen einzureichen. Das geht aber nur, wenn mindestens 100.000 Euro über die Spendenplattform gesammelt werden können. "Damit könnten wir die wichtigsten Punkte vor Gericht bringen. Je mehr Geld wir zur Verfügung haben, desto mehr von unseren 22 Anzeigen können wir weiterverfolgen. Das Verfahren würde mit großer Wahrscheinlichkeit bis zum Europäischen Gerichtshof gehen. Ein Sieg wäre somit eine für die gesamte Netz-Industrie richtungsweisende Entscheidung", so Schrems.
    Kommt das nötige Geld nicht zusammen, gibt es kein Verfahren und die Spender erhalten ihr Geld je nach Wunsch zurück oder es wird gespendet.

    EU hält sich raus

    weiter hier: http://www.pressetext.com/news/20121204022
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  7. #37
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    Facebook und Whatsaoo

    http://www.videogameszone.de/WhatsAp...aufen-1038443/

    Ich hoffe, dass es ein Gerücht bleibt, dass Facebook Whatsapp übernehmen will.
    FB hätte dann extrem viele persönliche Daten zusätzlich.
    Der Whatsapp Messenger wird als SMS Alternative von sehr sehr vielen Menschen genutzt... in meinem Freundeskreis nutzt fast jede(r) diese App.

    LG

  8. #38
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    Facebook friert gerne

    Nur hundert Kilometer südlich vom Polarkreis baut Facebook Europas größtes Rechenzentrum. Das Städtchen Luleå in Nordschweden kann sein Glück kaum fassen.


    © Vario Iimages Luleå in Schweden: Weil es so kühl ist, baut Facebook hier ein riesiges Rechenzentrum
    Ganz am Ende stellt Fredrik Kallioniemi die Frage aller Fragen selbst. „Was passiert, wenn Facebook untergeht?“ Der Mann mit dem Headset auf dem Kopf und dem Smartphone in der Hand schaut in die Gesichter der Studenten, die in den größten Hörsaal der Universität von Luleå in Nordschweden gekommen sind. Kallioniemi hat ihnen eher eine Predigt als einen Vortrag gehalten: über Geschäftsmöglichkeiten in sozialen Netzwerken, über eine Zukunft mit maßgeschneiderten Freizeitangeboten und zielgerichteten Rabattaktionen auf dem Display - und über die Rolle, die Luleå mit seinen knapp 75.000 Einwohnern auf dem Weg dorthin spielen soll. „Wir sind die perfekte Modellstadt für Facebook. Weil hier alle mitmachen. Drei von vier Einwohnern sind schon dabei. Phantastisch!“
    Es sind nur hundert Kilometer von der Universität bis zum Polarkreis, der Winter ist hier lang und frostig. Bis nach Ostern hielt sich deshalb der überlebensgroße hochgereckte Daumen aus Eis im Stadtpark. Und als die steigenden Temperaturen an ihr zu nagen begannen, hatte die Skulptur ihren Zweck längst erfüllt. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hatte ein Foto des glitzernden Daumens auf die Seite gestellt, die er selbst in seinem sozialen Netzwerk unterhält; darüber ein knappes Lob für die Stadt, in der das neue Rechenzentrum des Unternehmens gebaut wird. Es ist das erste außerhalb der Vereinigten Staaten. Von Luleå aus wird Facebook künftig seine Nutzer in Europa bedienen. Es dauerte nicht lange, bis eine halbe Million Nutzer rund um den Globus auf den „Gefällt mir“-Knopf unter dem Eisdaumen gedrückt hatten.
    © Archiv Sogar der Facebook-Daumen ist aus Eis


    Wenn er davon in seinem Büro im Rathaus erzählt, klopft sich Bürgermeister Karl Petersen auf die Brust. Denn der Daumen war natürlich seine Idee. Petersen, blauäugig, grauhaarig, schlitzohrig, ist schon seit 2002 Bürgermeister von Luleå. In diesen zehn Jahren hat sich der schleichende wirtschaftliche Niedergang der Stadt am nördlichen Rand Europas in einen rasanten Aufschwung verwandelt. Zuerst stieg auf dem Weltmarkt die Nachfrage nach dem Stahl und Eisenerz aus Lappland, das hier seit Generationen verschifft wird. Dann mauserte sich die Universität zu einem Magneten für Ingenieurstudenten aus dem gesamten Königreich. Die Mieten und Häuserpreise stiegen zuletzt so stark wie nirgendwo sonst in Schweden. Die Arbeitslosenquote liegt bei 3,8 Prozent, weit unter dem Durchschnitt. Die Zahl der Neugeborenen ist um 23 Prozent gestiegen. Und jetzt kommt auch noch Facebook.
    „Gerade haben wir im Stadtrat den Ausbau des Wasserwerks beschlossen“, berichtet der Bürgermeister. „Für 25000 zusätzliche Einwohner.“ Vom Rathausdach, hoch über dem Schachbrettmuster der Innenstadt, erklärt er, wo die Stadt wachsen soll, zwischen dem Hafen im Süden, der Bahnlinie im Osten, dem Flughafen im Westen und der Uni im Norden, wo Facebook 34 Hektar Grund gekauft hat. Die erste der drei geplanten Hallen soll Anfang 2013 in Betrieb gehen. Wenn der Standort für 550 Millionen Euro gebaut ist, wird er die Fläche von 18 Fußballfeldern belegen.
    © Sebastian Balzter Die Kälte sorgt für billige Kühlung.


    Vor etwas mehr als einem Jahr stand Petersen zusammen mit der aus Stockholm angereisten Wirtschaftsministerin und einem aus Kalifornien entsandten Facebook-Manager im Kulturhaus von Luleå. Im Rampenlicht verkündeten sie die Superlative, die danach über den Ticker der Nachrichtenagenturen liefen: Das Rechenzentrum werde das größte seiner Art in Europa sein und weltweit das nördlichste seiner Größenordnung. Es werde dank der niedrigen Durchschnittstemperatur von 1,3 Grad unter null weniger Strom zur Kühlung verbrauchen als die beiden bestehenden Serverfarmen von Facebook in Oregon und North Carolina. Und der Energiebedarf werde komplett aus Wasserkraft gedeckt. „Luleå ist heute eine stolze Stadt“, sagte Karl Petersen damals. Seine Stimme zitterte wie die eines Teenagers, so sehr rührte die als Liebeserklärung aufgenommene Investitionsentscheidung aus Kalifornien den Sozialdemokraten aus Schweden. Inzwischen hat er 1500 Facebook-Freunde. 2014 darf er nicht mehr kandidieren. „Aber bevor ich aufhöre“, verspricht Petersen, „treffe ich Mark noch persönlich!“
    Warum sich der Konzern ausgerechnet für Luleå entschieden hat? Für eine Stadt der Schwerindustrie, die bis vor wenigen Jahren keine Zukunft mehr zu haben schien? Für eine Gegend, die außer Abenteurern und Naturliebhabern vor allem Reifenhersteller schätzen, weil sie hier sechs Monate im Jahr Testfahrten auf Schnee und Eis durchführen können? „Wir sind einer der am meisten gefragten Standorte in ganz Europa“, kontert Matz Engman solche Fragen. Er ist der Mann, der aus Luleå ein Objekt der Begierde gemacht hat. „Wir haben ein Paket für Investoren geschnürt“, so drückt sich der Chef der Wirtschaftsförderungsgesellschaft selbst aus. Spätestens 2006 lag die Entwicklung in der Luft, sagt er, die zur Datenwolke und steigenden Nachfrage nach Rechnerkapazitäten führen würde.
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    „Im Oktober 2009 war ich zum ersten Mal in der Facebook-Zentrale in Palo Alto“, berichtet Engman. „Die Verhandlungen liefen unter strengster Verschwiegenheit, nicht einmal Visitenkarten wurden ausgetauscht.“ Ein halbes Jahr vorher hatte Google den Bau eines neuen Rechenzentrums in Finnland angekündigt - mit denselben Argumenten, die auch für Luleå sprechen: Erdbebensicherheit, politische Stabilität, gut ausgebaute Datennetze. Eine im europäischen Vergleich hohe Dichte an Internetanschlüssen. Kalte Luft. Ein zuverlässiges Elektrizitätsnetz, für den Bedarf der Schwerindustrie ausgelegt, was eine um 70 Prozent geringere Generatorkapazität für Notfälle ermöglicht als in Amerika.
    Und niedrige Strompreise. Fünfzehnmal auf 450 Kilometern wird der Lule-Fluss, von dem die Stadt ihren Namen hat, zur Stromerzeugung gestaut. Die Kraftwerke produzieren doppelt so viel Energie wie die Hoover-Talsperre am Colorado. „Das hat die Amerikaner beeindruckt“, sagt Engman.
    © dpa Zeichnung der neuen Server-Farm vom Architekten


    Nahe der Universität liegt der Wissenschaftspark Aurorum, den Fredrik Kallioniemi leitet. Wenn sich neue Firmen ansiedeln wollen, fragen sie ihn, ob sie das Rechenzentrum künftig aus dem Fenster sehen könnten. Sogar das sei ein Standortvorteil geworden, schwärmt Kallioniemi. Aber was, wenn Facebook untergeht? Er hält den Atem an, plötzlich hören die Studenten aufmerksam hin. Aber seine Antwort ist nicht melodramatisch, sondern pragmatisch - als ob der neue Freund ein ganz gewöhnlicher Investor wäre: „Dann wird sich für diese Halle ganz bestimmt ein neuer Käufer finden.“

    Quelle: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-11986825.html
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    Facebook gibt Nutzern mehr Kontrolle über ihre Privatsphäre



    Facebook will die Kontrolle der Privatsphäre vereinfachen. (Quelle: imago/Niehoff)

    Facebook will seinen Mitgliedern mehr und einfachere Kontrolle über die Privatsphäre geben. Nutzer sollen einfacher bestimmen können, wer welche Informationen sehen kann. Auch soll es leichter werden, andere Nutzer um die Löschung widerrechtlich eingestellter Fotos zu bitten. Zudem sollen Facebook-Apps diskreter werden. Die Änderungen will Facebook bis Ende 2012 einführen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

    In Zukunft sollen Nutzer schneller und effizienter erfahren können, wer ihre Profile und die geteilten Inhalte sieht oder Kontakt zu ihnen aufnehmen kann. Wo derzeit noch mehrere Seiten mit Einstellungen abgearbeitet werden müssen, soll zukünftig ein zentrales und übersichtliches Steuerungsmenü zur Verfügung stehen. Facebook sei bewusst, dass Menschen die Plattform nur dann aktiv nutzen, wenn sie darauf vertrauen können, die Kontrolle über ihre Informationen zu haben, sagte Datenschutz-Chefin Erin Egan der Nachrichtenagentur dpa: "Wir wollen, dass niemand böse Überraschungen erlebt."

    Facebook verbessert Überblick über eigene Aktivitäten

    Außerdem kündigte das Unternehmen an, seinen Nutzern mehr Überblick über die Inhalte und ihre Aktivitäten in dem Online-Netzwerk zu geben. Dazu dient das sogenannte Activity Log (Aktivitäten-Logbuch), das 2011 eingeführt wurde. Dessen Darstellung soll einfacher und übersichtlicher zeigen, was der jeweilige Nutzer auf Facebook tut. Er sieht, welche Inhalte er geteilt hat, welche fremden Inhalte er kommentiert hat und in welchen Fotos er namentlich markiert wurde.

    Unliebsame Fotos leichter entfernen lassen

    Nichts ist ärgerlicher als ein unvorteilhaftes Bild, das ohne Zustimmung eines Nutzers online gestellt wird. Facebook will es Mitgliedern künftig leichter machen, andere Nutzer um die Entfernung solcher Fotos zu bitten. Mit der neuen Funktion könnten Mitglieder Nachrichten verschicken, in denen sie ihre Gründe erläuterten, warum sie um die Entfernung eines Fotos bitten. Dabei kann man auch aus einer Reihe vorgefertigter Begründungen auswählen. Allerdings soll niemand gezwungen werden, ein Foto zu entfernen.
    App dürfen weniger mitteilen

    Auch die Informationsweitergabe durch Facebook-Apps will Facebook ändern. Derzeit fragen Apps wie beispielsweise Spiele oder Musikstreaming-Dienste bei der ersten Nutzung ab, welche Daten und Informationen sie nutzen und weitergeben dürfen. Facebook will diese Datenfreigabe jetzt abspalten. Ein Nutzer kann dann eine App zunächst einmal verwenden, ohne dass Daten und Informationen abgegriffen und versendet werden. Viele Nutzer hatten sich darüber beschwert, dass Apps ungefragt bekannt geben, welche Musik sie hören oder welche Zeitung sie lesen. Facebook verabschiedet sich damit vom Konzept des "nahtlosen Teilens".

    Facebook kehrt ab vom bisherigen Kurs

    Mit diesen Änderungen vollzieht Facebook einen Kurswechsel. Bisher wollte das Unternehmen die Facebook-Nutzer – inzwischen mehr als eine Milliarde Menschen – zum Teilen von immer mehr Informationen bewegen. Gründer Mark Zuckerberg hatte in der Vergangenheit immer wieder den allgemeinen Trend betont, dass Menschen mehr Informationen über sich preisgeben wollen. Vor allem europäische Datenschützer zwangen Facebook aber schon mehrfach zum Einlenken.

    Datenschützer bleiben skeptisch

    Auch die aktuellen Neuerungen bergen Zündstoff für potenzielle Diskussionen mit Datenschützern. So schafft Facebook beispielsweise eine Einstellung mit dem Namen "Wer kann meine Chronik mit Hilfe meines Namens finden?" endgültig ab. Über die konnten Nutzer festlegen, dass ihr Profil nicht über die Facebook-Suche nach ihrem Namen gefunden werden kann. Diese Funktion sei nur von sehr wenigen Mitgliedern genutzt worden, begründet Facebook die Abschaffung. Außerdem könnten Profile auch über andere Wege gefunden werden. Stattdessen solle es neue Möglichkeiten für Einschränkungen geben. Facebook arbeitet schon seit einiger Zeit daran, die Suche im Netzwerk zu verbessern.

    Quelle: http://computer.t-online.de/facebook...61324082/index
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    Instagram: Facebook darf Bilder der Nutzer künftig weiterverkaufen

    Neue Nutzungsbedingungen sorgen für Aufruhr in der Community

    Vor einigen Monaten wurde die beliebte Foto-Plattform Instagram von Facebook übernommen, seitdem hat sich für die NutzerInnen des Services relativ wenig geändert. Dies findet nun aber ein recht deutliches Ende, wie CNET berichtet.
    Neue Regeln

    So hat sich Instagram eine neue Privacy Policy verpasst, die durchaus einen näheren Blick Wert ist, wartet sie doch gleich mit mehreren durchaus kontroversen Passagen auf. Dreh- und Angelpunkt ist, dass Facebook nun die Auswertung aller mit Instagram gesammelter Daten für das eigene soziale Netzwerk erlaubt wird. Dies reicht von Cookies über Log-Dateien bis zur eindeutigen Identifizierung einzelner Devices.
    Vergleich

    Zudem sind die Möglichkeiten, die sich Facebook für die geposteten Bilder nimmt, massiv: Wer den Nutzungsbedingungen zustimmt, erlaubt Instagram alle geposteten Fotos kommerziell weiter zu verwerten, also etwa an Dritte zu verkaufen. Damit geht man weit über das hinaus, was etwa bei Flickr oder Google üblich ist, wo der Weiterverkauf explizit ausgeschlossen wird.
    Kritik

    Damit wird Instagram de fakto umgehend zu weltgrößten Stock-Photo-Agentur, fasst CNET die Situation zusammen. Von Instagram heißt es hingegen, dass sich in Hinblick auf die Nutzungsrechte nichts geändert hätte - der Service also schon bisher alle diese Möglichkeiten gehabt habe. Lediglich die Verschränkung mit Facebook sei neu.
    Zeitraum

    Die Änderung der Nutzungsbedingungen tritt am 16. Jänner in Kraft, ein Widerspruchsrecht gibt es nicht. Wer also mit den angesprochenen Punkten nicht einverstanden ist, dem bleibt nur das zeitgerechte Löschen des Accounts.

    Quelle: http://derstandard.at/1355459996984/...eiterverkaufen
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