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Thema: Wichtige Bücher

  1. #31
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Buchtipp den ich euch ans Herz lege:

    “Sie sind nicht krank, Sie sind vergiftet”




    Haben Sie sich eigentlich einmal überlegt, was es für Sie persönlich bedeutet gesund zu sein? Vielleicht meinen Sie ja, Sie seien gesund, wenn Sie nicht ständig irgendetwas zwickt und zwackt an irgendwelchen verwunschenen Stellen Ihres Körpers. Oder wenn Sie Ihre Besorgungen einigermaßen mühelos zu Fuß erledigen können. Oder wenn Sie morgens gut aus dem Bett kommen. Oder ganz einfach, wenn Sie nicht krank sind.
    Tatsächlich ist Gesundheit nicht einfach nur das Ausbleiben von irgendwelchen Beschwerden. Gesundheit ist weit mehr. Es bedeutet, dass sämtliche Funktionen Ihres Organismus in optimaler Weise zusammenarbeiten, um angemessen auf die jeweiligen Umstände zu reagieren, und zwar in körperlicher, geistiger und emotionaler Hinsicht. Dabei kommt uns eine Eigenschaft ungemein zugute: Der Organismus will überleben und folglich richtet er sich immer in Richtung Gesundheit aus, so wie ein Kompass immer nach Norden zeigt – vorausgesetzt allerdings, wir funken ihm nicht dazwischen. Ansonsten – wenn wir ihm nicht dazwischenfunken oder ihn gar kräftig unterstützen - wird er sich emsig ans Werk machen, um sich selbst in einen optimalen Zustand zu bringen.
    Jetzt ist es aber ja recht offensichtlich, dass dieser optimale Zustand sehr häufig nicht erreicht wird. Folglich stellt sich die Frage, wie durchkreuzen wir die Bestrebungen des Organismus, seiner natürlichen Bestimmung in Richtung Überleben nachzukommen, obwohl wir ihm wissentlich und willentlich niemals Schaden zufügen würden.
    Die Antwort, kurz und bündig: Vergiftung. Dies kann einerseits dadurch geschehen, dass dem Organismus, der eh schon angegriffen ist, Chemikalien in Form von Medikamenten zugeführt werden. Davon gehen jedenfalls die klassischen Therapieansätze aus. Andererseits können aber auch Umweltgifte sowie Elektrosmog bewirken, dass der Organismus dermaßen über Gebühr belastet wird, dass er nicht mehr bestimmungsgemäß funktionieren kann. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass Umweltgifte maßgeblich Anteil haben an chronischen Krankheiten oder zumindest als Co-Faktor eine entscheidende Rolle spielen.
    Da Sie auf unserer Ratgeber-Seite gelandet sind, können Sie sich denken, dass wir auf eine Lösung gestoßen sind. In diesem Fall wurde sie von Uwe Karstädt entwickelt und propagiert mit der eingängigen Parole: „Sie sind nicht krank, Sie sind vergiftet”.
    Karstädt, Jahrgang 1953, hat über Jahre hinweg Erfahrungen sammeln können als Heilpraktiker und Ernährungsberater in seiner eigenen Praxis in München. Er vertritt den Ansatz, dass der Organismus von Giftstoffen befreit, gereinigt und entlastet werden müsse, um wieder optimal funktionieren zu können. Seiner Überzeugung nach wird die eigentliche Ursache für eine Vielzahl von Krankheiten von der Schulmedizin glattweg übersehen, nämlich die zunehmende Vergiftungdurch Umwelt, Industrie und denaturierte Nahrung. Und nicht nur das, diese negativen Einwirkungen werden in vielen Fällen sogar noch verstärkt durchdie Verordnung von viel zu viel Chemie.
    Karstädt hält Vergiftung für den primären Auslöser einer ganzen Reihe von Krankheiten, als da wären Alzheimer, Autoimmunerkrankungen, Arthritis, Parkinson, Depressionen, Migräne, Diabetes, Osteoporose, Herzinfarkt oder Allergien und Asthma. Aber auch Krankheiten, die erst in jüngster Vergangenheit verstärkt in den Medien ins Rampenlicht getreten sind, wie Hyperaktivität, ADS, Autismus, Verhaltens- und Lernstörungen führt er auf diese Ursache zurück.
    Karstädt hat die Beobachtungen und Erfahrungen seiner langjährigen Praxis zusammengefasst in seinem Buch “Entgiften statt vergiften“. Hier beleuchtet er die unterschiedlichen Kanäle, über die Giftstoffe in unseren Organismus eindringen können, und was sie dort anrichten. Und der Leser erfährt, was er dagegen unternehmen kann.
    Darüber hinaus stellt Karstädteine von ihm und Dr. Tim Ray entwickelte neuartige, natürliche Entgiftungsmethode vor. Anhand von Beispielen aus seinem langjährigen Erfahrungsschatz verdeutlicht er, dass ein Organismus nur dann Krankheiten überwinden und auf Dauer gesund, vital und lebensfroh werden kann, wenn er effektiv von den eingelagerten Giftstoffen befreit wird.
    Auf beeindruckende Weise macht er anhand von Beispielen aus seiner Praxis klar, dass die Zelle eines Organismus, die von Giftstoffen wie von einem Stahlmantel fest umschlossen wird, keine Chance hat, die für sie lebenswichtigen Stoffe wie Vitamine und Mineralien und Spurenelemente aufzunehmen, egal, wie viele davon sie ihr mit den entsprechenden Präparaten zuzuführen versuchen. Deshalb sei es unabdingbar, diesen giftigen Mantel zu entfernen, damit die Zelle wieder die für sie so wichtigen Nährstoffe aufnehmen kann.
    Und es scheint einiges für Karstädt’s These zu sprechen, wie u.a. diese Berichte von Lesern seines Buches zeigen. Es war übrigens auch ein Leser, der uns auf dieses Thema aufmerksam gemacht hat und uns auch gleich seinen Erfolgsbericht dazu zukommen ließ mit der Genehmigung, ihn an dieser Stelle zu veröffentlichen:
    Ich habe mir in den vergangenen 1 ½ Jahren eine Menge angehört von Heilpraktikern und Ärzten und dazu eine Menge Internetseiten und eine Menge Bücher gelesen, um meine Ausbildung in diesem speziellen Bereich des Lebens zu vervollkommnen. Zudem haben die diversen Bluttests und sonstige Tests – es waren mittlerweile um die 15 Tests – ergeben, dass bestimmte Schwachpunkte vorhanden sind, die ich mit verschiedenen Therapien versucht habe auszugleichen. Das Krankheitsbild und die verschiedensten Veränderungen und Schwachpunkte sind nicht so interessant. Nur damit es nicht wie ein zu großes Geheimnis wirkt: Das, womit ich mich hauptsächlich herumgeschlagen habe, waren starke Blutübersäuerung und Schwermetallvergiftung und daraufhin Parasiten, die ich kurzfristig zwar immer wieder reduziert, aber nicht endgültig beseitigt bekommen habe. Zu verschiedenen Zeitpunkten - wohl vier oder fünf Mal - war ich schon völlig begeistert, weil es zunächst immer einen ermutigenden Aufschwung gegeben hat. Und dieser Aufschwung hat definitiv auch schon enorm geholfen. Dann allerdings kam wieder der Zusammenbruch, und so geht es seit 1 ½ Jahren. Nach dem letzten Zusammenbruch vor Weihnachten habe ich jetzt über drei Wochen gebraucht, um mich halbwegs zu erholen – so lange, wie schon lange nicht mehr. Natürlich ist das alles sehr nervenaufreibend, und es kommen einem allerhand Gedanken dabei.
    Nun haben wir die Produkte von dem Uwe Karstädt bestellt, besonders sein Detoxin nach seinem Buch „Entgiften statt vergiften“. Wir nehmen das jetzt seit ein paar Tagen, und es ist ein unglaublicher Erfolg. Dieses Buch erklärt die Grundlagen und dieses Produkt löst die Punkte, so dass auch alles Nachfolgende endlich gelöst werden kann.
    Ich bin jetzt noch nicht völlig über den Berg und auch noch nicht wieder 100% fit – leider. Aber ich denke, dass das grundlegende Problem, was ich fortwährend nicht in den Griff bekommen habe, sich jetzt löst und dass sich Verbesserungen einstellen. Ich habe definitiv das allererste Mal wirklich den Eindruck, dass ich Grund in die Sache bekomme, auch wenn es jetzt noch einige Wochen dauern wird.
    Dieses Buch von Karstädt und auch sein Ditoxin Produkt sind einfach ein Lebensretter. Beides ist so unglaublich, dass es wirklich viele andere Leute wissen sollten. Und es ist unglaublich, dass ich es gefunden habe, noch gerade rechtzeitig.“ W.L.
    Ein Leser der amazon-Redaktion schildert seine Eindrücke wie folgt:
    Wie einfach, wie logisch, wie einleuchtend, aber auch wie traurig, dass Umweltgifte und Elektrosmog de.wikipedia.org/wiki/Elektrosmog auf körperlicher und energetischer Ebene oft derart blockieren, dass keine Therapie mehr richtig wirken kann! Erst in einem Zustand relativ frei von toxischen Belastungen werden Selbstheilungskräfte wieder aktiv.
    Die Aufklärung über das wahre Ausmaß an Giften kann einen schockartig treffen und bisherige Denkansätze regelrecht einreißen, birgt aber eine große Chance. Kern des Buches bildet eine neuartige, hocheffektive Entgiftungsmethode mit dem Präparat Biologo-Detox. Kristallklar geschrieben, praktisch, abgerundet mit vielen innovativen Tipps aus der Naturheilkunde.
    Ein absolutes Muss für alle Ärzte und Heilpraktiker und alle, die der Schulmedizin nicht mehr trauen und mit bisherigen Naturheilverfahren nicht gesund und glücklich geworden sind!“ FrankFree


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    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  2. #32
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    Fernsehen, Surfen im Internet,
    Smartphone & Co machen uns dumm
    ... und überwachbar




    Ohne Computer, Smartphone und Internet geht heute gar nichts. Was wir früher einfach mit dem Kopf gemacht haben, wird heute von Computern, Smartphones, Organizern und Navis erledigt. Das birgt immense Gefahren, so der renommierte Gehirnforscher Manfred Spitzer. Die von ihm diskutierten internationalen Forschungsergebnisse sind alarmierend:

    Digitale Medien machen süchtig. Sie schaden langfristig dem Körper und vor allem dem Geist. Wenn wir nur noch googeln, surfen, chatten und posten, lagern wir geistige Arbeit aus. Gedächtnis und Konzentration lassen nach. Nervenzellen sterben ab, und nachwachsende Zellen überleben nicht, weil sie nicht gebraucht werden. Bei Kindern und Jugendlichen wird durch Bildschirmmedien die Lernfähigkeit drastisch vermindert und Oberflächlichkeit antrainiert. Die sozialen Online-Netzwerke locken mit virtuellen Freundschaften, doch in Wahrheit beeinträchtigen sie das Sozialverhalten und fördern Depressionen. Die Folgen sind Lese- und Aufmerksamkeitsstörungen, Ängste und Abstumpfung, Schlafstörungen und Depressionen, Übergewicht, Gewaltbereitschaft und sozialer Abstieg.


    Angesichts dieser bedenklichen Entwicklung nimmt Manfred Spitzer Eltern, Lehrer und Politiker in die Pflicht. Er mahnt objektive Information über die Risiken an und fordert Nutzungsbeschränkungen für Kinder und Jugendliche - im Interesse ihrer Zukunft.

    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  3. #33
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    Risiko und Nebenwirkung Impfschaden

    Was Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker nicht erzählt



    Wer sich oder seine Kinder impfen lassen möchte, muss sich über potenzielle Risiken und Nebenwirkungen im Klaren sein. Von offizieller Seite werden Nebenwirkungen von Impfungen systematisch runtergespielt und nur maximal 5% aller schweren Impfreaktionen gehen überhaupt in die Statistik ein bzw. finden sich auf dem Beipackzettel. Die anderen 95% sind Beschwerden, die rein „zufällig“ nach der Impfung entstanden sind und angeblich nichts mit der Impfung zu tun haben. Dass die Realität anders aussieht, zeigen die Fallberichte von Betroffenen. Diese Berichte sind keine Einzelfälle, sondern oft typische Nebenwirkungen, wie sie nach Impfungen auftreten können.
    In dem Buch finden Sie geordnet nach verschiedenen Impfungen Berichte von Betroffenen, die berichten, wie es ihnen nach Impfungen ergangen ist. Die oft massiven gesundheitlichen Probleme, die Ignoranz der Ärzte und den Kampf mit den Behörden. Mit Vorworten von Dr. Friedrich Graf , Allgemeinmediziner und Homöopath, Autor mehrerer Fachbücher und Broschüren ("Die Impf-entscheidung" und "Nicht impfen - was dann?") und Dr. Klaus Hartmann, gefragter Gutachter in Impfschadensprozessenund Autor von "Impfen bis der Arzt kommt".

    Aus den Vorworten:
    „Das vorliegende Buch ist überfällig! Herr Bachmair greift in der einzig richtigen Weise in die Impfdiskussion ein: Er lässt die Betroffenen und die Beschädigten, die „modernen“ Patienten von heute sprechen, die Nervengeschädigten, die Allergischen und die so vielschichtig deprimierend auf Impfungen Reagierenden.“ Dr. Friedrich Graf

    „Dem Buch wünsche ich eine breite Leserschaft, da hier ein „echter“ Einblick in die Welt der Impfkomplikationen geboten wird, der vor einer anstehenden Entscheidung von größter Bedeutung ist." Dr. Klaus Hartmann

    Liebe Grüsse
    Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  4. #34
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    Versklavte Gehirne:
    Bewusstseinskontrolle und Verhaltensbeeinflussung


    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    Hier geht es zum Beschreib und Video


    LG Angeni
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    Angeni



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  5. #35
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    Gesund bis der Arzt kommt

    Ein Handbuch zur Selbstverteidigung
    Verlag Lübbe 2010


    "Die medizinische Forschung hat so viele Fortschritte gemacht, dass es überhaupt keine gesunden Menschen mehr gibt." Aldous Huxley Was ist für das Gesundheitssystem noch lukrativer als ein Kranker? Richtig: ein Gesunder, der krank werden könnte. Das Zauberwort Prävention nämlich rechtfertigt unzählige und vor allem unsinnige Behandlungen und vermag die Anzahl der Patienten ins Unendliche zu steigern. Dabei sind die meisten der breit angewandten Therapien nicht nur nutzlos, sondern sogar schädlich. Und auch vor ?echten? Kranken macht der Renditezwang nicht halt: Er führt zu falschen Diagnosen, zu falschen Medikamenten und zu bösem Pfusch. Durchschauen Sie die Gesetzmäßigkeiten des Gesundheitswesens und erkennen Sie die Eigeninteressen der Pharmaindustrie und Medizingeräte-Hersteller, der Ärzte und der Krankenhäuser. Finden Sie heraus, was tatsächlich sinnvoll für Sie und Ihre Gesundheit ist!


    Unser Gesundheitssystem gibt sich schon lange nicht mehr nur mit der Heilung von Kranken zufrieden: Zahnprophylaxe, Tumorfrüherkennung, Impfungen, Kontrolluntersuchungen - die Krake der Prävention hat sich zu einer äußerst lukrativen Einnahmequelle entwickelt. Die Vermessung des menschlichen Körpers hat sich im Zuge dessen grundlegend geändert. Grenzwerte für Blutzucker oder Cholesterinspiegel werden gesenkt, um die Zahl angeblich gefährdeter Patienten in die Höhe zu schrauben. Immer genauere technische Geräte stellen minimale Veränderungen im Körper fest, die oft unnötigerweise als behandlungswürdig eingestuft werden. An konkreten Beispielen zeigt Bert Ehgartner nicht nur die gewinnorientierten Verstrickungen der Beteiligten, sondern bietet auch verblüffend positive Erkenntnisse - zum Beispiel wie wertvoll der Placebo-Effekt ist und wie Zuwendung und Zeit Medikamente ersetzen können. Wann wir tatsächlich Hilfe benötigen und was wir bei unserer Hilfesuche beachten sollten, erfahren Sie in diesem Buch.

    Leseprobe zu Gesund bis der Arzt kommt


    Gebärmutterhalskrebs: Wenn Früherkennung zum Geschäft wird
    Als praktisches Beispiel, welche dieses Phänomen sehr gut illustriert, ist mir ein Fall aus Österreich in Erinnerung, der vor etwa zehn Jahren Schlagzeilen machte. Damals hatte eine Sprechstundenhilfe in der Praxis eines Linzer Frauenarztes „aus Mitleid“ Krebsbefunde gefälscht oder verschwinden lassen. Dabei handelte es sich überwiegend um auffällige Ergebnisse von Gebärmutterabstrichen, die zur Früherkennung eines Zervix-Karzinoms durchgeführt worden waren. Nach ihrem Erfinder George Papanicolaou wird die Methode auch Pap-Test genannt. Dabei werden die vom Muttermund mit einem speziellen Spatel oder einer Bürste abgestrichenen Zellen auf einen Objektträger verbracht und dann im Labor untersucht. Je nach Beschaffenheit dieser Zellen reicht das Ergebnis von Pap I (Normalbefund) bis Pap V (bösartiger Tumor). Die Laborbefunde werden dem Arzt zugeschickt, der diese wiederum seinen Patientinnen weiterleiten muss. Oder sich dabei, wie im Fall des Linzer Gynäkologen, auf seine Helferin verlässt.
    Die damals 31-jährige Frau hatte sich, aus einer Steuerberatungskanzlei kommend, bei dem Arzt beworben, „um mehr mit Menschen zu tun zu haben“. Sie besaß keinerlei medizinische Ausbildung, und aus der heilen Welt ihrer Jugendzeit war sie gewöhnt, alle Schattenseiten des Lebens zu verdrängen. „Nie bin ich mit Krankheit und Tod konfrontiert worden“, gab sie später bei der Gerichtsverhandlung an. Mit ihrer persönlichen Vorgeschichte war sie heillos damit überfordert, die Patientinnen am Telefon mit heiklen Befunden zu konfrontieren oder schonend auf weitere notwendig gewordene Untersuchungen vorzubereiten. „Irgendwann habe ich es nicht mehr geschafft, den Frauen zu sagen, dass sie krank sind.“ Als das Trösten und Beruhigen zunehmend über ihre Kräfte ging, fing sie an, die Befunde zu verfälschen. Konkret nachgewiesen wurde ihr der Betrug in 99 Fällen, wo sie die Ergebnisse des Labors „umgeschrieben“ hatte.
    Aufgedeckt wurden die Manipulationen erst, als die Sprechstundenhilfe wegen der ständig steigenden nervlichen Belastung kündigte und nach Wien zog. Nun konnte sie keine Nachfragen mehr abfangen und so wurde eines Tages ein Anruf einer Mitarbeiterin des zentralen Labors des Linzer Allgemeinen Krankenhauses an den Gynäkologen durchgestellt. Die Laborfachkraft rief an, um sich nach einer Patientin zu erkundigen, in deren Abstrich sie eindeutige Krebszellen diagnostiziert hatte. Als der Gynäkologe in der Kartei nachsah, stellte er fest, dass der Laborbefund dort abgelegt worden war, ohne die Patientin über ihren Tumor zu informieren. Im Gegenteil: Als er nachfragte, erzählte die betroffene Frau, die Arzthelferin habe ihr telefonisch mitgeteilt, dass bei ihr alles in bester Ordnung sei. Alarmiert sah sich der Arzt nun die Patientenakten genauer an und bemerkte, dass diese Vorgehensweise seiner ehemaligen Mitarbeiterin Methode hatte. In wochenlanger Recherche durchstöberte er sein gesamtes Archiv – immerhin 13.000 Patientinnen – und fand 140 Verdachtsfälle von Frauen, die er alle noch einmal zu einer Nachuntersuchung einladen musste, weil sie von ihren auffälligen Befunden nie etwas erfahren hatten.
    Die Arzthelferin wurde angezeigt, ein medizinischer Gutachter arbeitete alle Fälle durch, und zwei Jahre nach Auffliegen des Falles kam es schließlich zur Gerichtsverhandlung. „Sie haben irrsinniges Glück gehabt“, sagte der Staatsanwalt zur Angeklagten. „Konkret ist durch ihre Taten nämlich keine einzige Patientin körperlich zu Schaden gekommen.“ Die meisten Krebsvorstufen waren, wie sich im Gutachten zeigte, bei der Nachuntersuchung verschwunden. Nur in sechs Fällen musste eine Konisation, das ist die vorsorgliche Entfernung des verdächtigen Gewebestückes, vorgenommen werden. Doch dies wäre bei wesentlich mehr Frauen geschehen, wären diese sofort behandelt worden. Ein konkreter akuter Krebsbefund löste sich gar in Luft auf. Der Gutachter tippte auf Spontanheilung. In keinem einzigen Fall wurde ein fortgeschrittenes Krankheitsbild festgestellt. Das Urteil für die ehemalige Arztsekretärin fiel dementsprechend milde aus: Sie erhielt fünf Monate auf Bewährung sowie eine symbolische Geldstrafe von 700 Euro, die sie dem Arzt für seine Überstunden zahlen musste. Die Angeklagte nahm die Strafe sofort an.
    Nachdem das Urteil ergangen war, ereignete sich etwas nicht Alltägliches. Im Gerichtssaal anwesend war nämlich eine der „betrogenen“ Patientinnen des Gynäkologen, und sie bedankte sich bei der Arzthelferin überschwänglich für deren kriminelle Aktion. Sie war nämlich eine der Frauen, die bei der Nachuntersuchung vollständig gesund waren. „Wenn Sie damals den Befund nicht hätten verschwinden lassen“, sagte sie und umarmte dabei die Täterin, „wäre ich operiert worden und hätte mich wahrscheinlich einer Krebstherapie unterziehen müssen.“
    Dieser Prozess ging als Kuriosum in die Annalen der Medizingeschichte ein. Konsequenzen wurden aus ihm jedoch nicht gezogen. Abgesehen vielleicht davon, dass der Fall zum Anlass für eine Diskussion genommen wurde, ob es künftig verboten sein sollte, dass jemand als Sprechstundenhilfe bei einem Arzt arbeiten darf, der überhaupt keine medizinischen Vorkenntnisse besitzt.

    Wildes Screening: Gefahr für Frauen
    Wesentlich sinnvoller wäre es aber gewesen, über jene Fälle zu diskutieren, die in der jetzigen Praxis, ohne Zutun von übersensiblen Arzthelferinnen, den normalen medizinischen Lauf nehmen. Gerade das Beispiel der Gebärmutterabstriche zur Krebsvorsorge eignet sich dazu nämlich hervorragend. Bietet sie doch, in Deutschland ebenso wie in Österreich, ein Musterbeispiel für eine Vorbeugemaßnahme, die nur jenen mit Sicherheit nützt, die daran verdienen: den Gynäkologen und den Laboren, welche die Abstriche auswerten. Die Frauen, die daran teilnehmen, aber werden systematisch in ihrer Gesundheit gefährdet.
    Deutschland gehört zu den drei Ländern in Westeuropa mit dem höchsten Risiko, am Zervix-Karzinom zu erkranken und zu sterben. Mit einer Fallzahl von 2,8 pro 100.000 sterben mehr als dreimal so viele Frauen als in Finnland (0,9 pro 100.000) und genau doppelt so viele wie in den Niederlanden (1,4 pro 100.000). Und das, obwohl in Deutschland der jährliche Pap-Abstrich Teil des gesetzlichen Früherkennungsprogrammes ist und vom 20. Lebensjahr an ohne obere Altersgrenze gratis angeboten wird. Demnach hätte eine Frau, die sich an die Empfehlungen hält, im Lauf ihres Lebens mehr als 50 Abstriche machen lassen, während sie in Finnland gerade mal auf fünf und in den Niederlanden auf sieben diesbezügliche Termine beim Gynäkologen käme. Es ergibt sich also eine auf den ersten Blick absurde Konstellation: Wer häufiger zum Arzt geht, hat ein höheres Krebsrisiko.
    Tatsächlich ist man in Ländern mit intelligenteren Screening-Programmen längst dazu übergegangen, ein Mindestalter einzuführen, unter dem der Gebärmutterabstrich nicht durchgeführt werden sollte. In Großbritannien liegt es bei 25, in Finnland, dem Land mit der weltweit mit Abstand geringsten Sterblichkeit beim Zervix-Karzinom, sogar bei 30 Jahren. „Der Grund liegt schlicht darin, dass sich bei den jüngeren Frauen nahezu alle Krebsvorstufen auf natürliche Weise wieder zurückbilden“, erklärte mir Ahti Anttila, der im Finnischen Krebs-Institut für das nationale Screening-Programm zuständig ist.
    Frauen im Alter zwischen 30 und 64 Jahren werden in Finnland zum Pap-Abstrich schriftlich eingeladen. Das nationale Programm entstand aus einer im Jahr 1963 gestarteten Initiative von drei Stadtkreisen und läuft seit 1970 landesweit. Kein anderes Land weltweit verfügt über diese langjährige Erfahrung. Von Beginn an wurde das Programm wissenschaftlich begleitet. Durch diese ständige Kontrolle ergaben sich notwendige Anpassungen, um es in seiner Wirkung zu optimieren. Dies betraf zum einen das Untersuchungsintervall. Es wurde 1999 auf fünf Jahre ausgedehnt, sehr zur Verwunderung der finnischen Medien, die hier zunächst ein „Sparen zulasten der Frauen“ ausmachten. Doch es ging genau um das Gegenteil: „Weniger ist mehr“, lautete nämlich eine der wichtigsten Lehren aus der begleitenden Evaluation. „Wir ernten diesbezüglich immer viel Verwunderung bei ausländischen Gynäkologen“, berichtet Anttila. „Es fällt scheinbar ziemlich schwer, die eigentlich recht simple Tatsache zu verstehen, wie sich Krebs im Zeitverlauf entwickelt.“ Anttila verweist darauf, dass es nach den Ergebnissen des finnischen Programms mindestens zehn Jahre dauert, bis eine Krebsvorstufe in ein invasives Zervix-Karzinom übergeht. „Deshalb genügt ein Intervall von fünf Jahren vollauf, um damit dieselbe Sicherheit zu bieten wie mit einem kürzeren Intervall.“
    Deutschland hält hingegen an den jährlichen Intervallen fest. Oft wird der Pap-Test sogar noch öfter durchgeführt. Ebenso in Österreich, wo er schon bei ganz jungen Frauen vorgenommen wird. Meine 23-jährige Tochter hat mir kürzlich erzählt, dass ihre Gynäkologin den Abstrich grundsätzlich zweimal pro Jahr durchführt, und zwar „jedes Mal, wenn ich ein neues Rezept für die Pille hole“. Ich war darüber sehr verwundert und bat sie, sich einmal bei ihren Freundinnen umzuhören. Und tatsächlich, sie bildete keine Ausnahme. In ihrem ganzen Umkreis war das Halbjahresintervall die Regel. Jüngere Frauen werden also tendenziell öfter getestet, bei älteren Frauen sinkt die Rate hingegen steil ab. Dies ist auch insofern problematisch, weil der überwiegende Teil aller Zervix-Karzinome in der zweiten Lebenshälfte auftritt.
    Ein derartiges Vorgehen wird als „opportunistisches“ oder „wildes Screening“ bezeichnet, im Gegensatz zum organisierten Screening. Dabei gibt es keine festen Intervalle, der Abstrich wird genommen, wann es sich eben gerade ergibt. Frauen, die gar nicht zum Gynäkologen gehen, werden nie, jene, die sich regelmäßig zeigen, dafür umso öfter untersucht. An Vorsorge-Untersuchungen nehmen generell eher gesundheitsbewusste Frauen teil. Das höchste Risiko für das Zervix-Karzinom haben aber Frauen aus niedrigeren Sozialschichten. Gerade diese werden aber nicht erreicht, während die anderen überuntersucht werden. Ein weiteres Kennzeichen des wilden Screenings ist das Fehlen jeglicher Qualitätskontrolle. Es gibt auch keine zentrale Dokumentation der Ergebnisse. Niemand weiß also genau, wie es in der Praxis zugeht. Die meisten Frauenärzte wursteln allein vor sich hin.
    Auch hinsichtlich der Labors sieht es trist aus. In einem Bericht der Kassenärztlichen Bundesvereinigung an den Gemeinsamen Bundesausschuss findet sich nur eine einzige Arbeit zur Qualitätssicherung in jenen Labors, die die Pap-Tests auswerten. Er stammt aus dem Jahr 1997 von der Landesärztekammer Baden-Württemberg. Allein in diesem Bundesland wurden 219 Zytologie-Labors erfasst, von denen die große Mehrzahl deutlich unter 10.000 Präparate jährlich auswertete. Zum Vergleich: In Finnland sind es im gesamten Land insgesamt nur 15 Labors, die für die Teilnahme am Programm zertifiziert sind. Hier gibt es natürlich hohe Fallzahlen und damit eine enorme Erfahrung bei der Interpretation der Ergebnisse. Damit wird sichergestellt, dass so wenig Fehlbeurteilungen wie möglich passieren: dass also keine Krebsfälle übersehen werden (falsch-negatives Ergebnis), aber auch keine Frauen unnötig mit nervenaufreibenden Nachfolgeuntersuchungen belästigt werden, die sich dann als Fehlalarm erweisen (falsch-positives Ergebnis). Der Ablauf ist mit einer Reihe von Maßnahmen zur Qualitätssicherung standardisiert: In wöchentlichen Besprechungen werden Erfahrungen zwischen den Verantwortlichen ausgetauscht, auffällige Befunde sind prinzipiell einem Chef-Pathologen vorzulegen, bevor sie abgeschickt werden. Die Ergebnisse werden gleichzeitig an das nationale Krebsregister übermittelt. Mit derartigen Maßnahmen gelang es, die Sterblichkeit am Zervix-Karzinom seit Einführung des Screenings um mehr als 80 Prozent zu reduzieren. Im Alter unter 50 Jahren gibt es in Finnland überhaupt fast keine Krebsopfer mehr.
    Im Vergleich dazu herrscht in Deutschland diesbezüglich also die reine Anarchie: Es gibt keine zentrale Erfassung der Daten, keine Qualitätskontrolle, kein Feedback vom Labor, keine Sicherheitsstandards, die unabhängig kontrolliert werden. Dafür aber jede Menge Krebsfälle und noch mehr Verdachtsfälle und psychisch enorm belastende Nachuntersuchungen – kürzere Untersuchungsintervalle bieten den Gynäkologen schließlich auch mehr Anlässe, aktiv einzugreifen: Je öfter man nachsieht, desto häufiger stößt man auf Grenzfälle, wo eine Gewebeveränderung geprüft werden muss. Ohne begleitende Qualitätskontrolle und kritisches Feedback bei Fehlern hängt es von der Tagesform oder der Laune der damit befassten Ärzte, Laborfachleute und Pathologen ab, was unternommen wird und ob eine Probe als normal, kontrollbedürftig oder bereits als schwerwiegende Krebsvorstufe eingeschätzt wird, die über eine Gewebeentnahme abgeklärt werden muss. Pro Jahr werden in Deutschland etwa 50.000 Frauen einer so genannten Konisation unterzogen. Abgesehen davon, dass sich die Auffälligkeiten meist wieder zurückbilden, zeigt eine Studie von Max Geraedts, Professor für Gesundheitssystemforschung der Universität Witten-Herdecke, dass auch ohne diese Option 66,4 Prozent von 8236 vorgenommenen Konisationen als „übertherapiert“ anzusehen waren, weil sich bei der nachträglichen Untersuchung der Gewebeproben im Labor jeglicher Krebsalarm als unbegründet erwies. Weit mehr als die Hälfte dieser Eingriffe sind demnach vollständig unnötig.
    Eine Konisation ist kein „kleiner“ Eingriff. Sie wird üblicherweise in Vollnarkose oder mit Regionalbetäubung durchgeführt. Nach Desinfektion, Spreizen der Scheide und in Einzelfällen örtlicher Einspritzung eines Medikamentes in die Gebärmutter zur Verhinderung stärkerer Blutungen entfernt der Arzt Gewebe im Bereich des äußeren Muttermundes in Form eines Kegels (Konus). Tiefe und Breite dieses Kegels richten sich nach dem Lebensalter und nach dem vor der Operation erhobenen Befund. Anschließend wird der Bereich des Gebärmutterhalses mit einem scharfen Löffel (Kürette) ausgeschabt. Am Ende des Eingriffes wird die entstandene Wundfläche elektrisch verschorft. Blutungen sowie ein rötlicher Ausfluss können bis zu drei Wochen nach der Operation bestehen. Manchmal treten auch Wundinfektionen sowie Entzündungen der Gebärmutter, Eileiter und Harnblase auf. Ist das Infektionsrisiko überstanden, so bildet sich eine Narbe, die ernsthafte Folgen haben kann: Bei späteren Schwangerschaften steigt das Risiko einer Frühgeburt deutlich an.
    Hierzulande scheint vor allem wichtig, dass die Unzahl der Konisationen mit den Kassen abgerechnet werden kann. Von einer Qualitätsoffensive zur Schaffung eines Screening-Programms, das die Gesundheit der Frauen ins Zentrum stellt und nicht die finanziellen Anreize für Ärzte und Labors, ist hingegen wenig zu merken. Stattdessen wird gejammert, dass nicht einmal die Hälfte der Frauen sich an diesem wilden Screening beteiligen. Bei einer derart dilettantischen Praxis scheint es den meisten wohl aber sicherer, zu Hause zu bleiben – völlig zu Recht.
    Auch in Finnland ist das Programm nicht immer so rund und zuverlässig gelaufen. Das größte Problem stellte die mangelnde Sorgfalt der Gynäkologen bei der Abnahme des Abstriches dar. Angebote der Gesundheitsbehörden zu einer intensiven Nachschulung wurden von der Standesvertretung abgelehnt – das Problem könne doch wohl nicht bei den hoch ausgebildeten Fachärzten gesucht werden, hieß es. Freiwillig werde sich jedenfalls niemand dazu herablassen, eine so wenig angesehene und „primitive“ Tätigkeit wie das simple Abstreichen von ein paar Zellen auch noch zu üben.
    Daraufhin strichen die Behörden den Routine-Pap-Test kurzerhand aus dem Abrechnungskatalog der Gynäkologen und setzten im nationalen Screening-Programm auf speziell ausgebildete Krankenschwestern und Hebammen. Ab diesem Zeitpunkt gingen die Klagen der Labors, dass die Abstriche unbrauchbar seien, auf ein Miniumum zurück. Doch die Gynäkologen fanden sich mit dieser Zurücksetzung nur ungern ab, und vielen fällt es wohl finanziell schwerer als gedacht, auf diese für einen Spezialisten „unwürdigen“ Handgriffe einfach zu verzichten. Die Gynäkologen müssen nun ihre Abstriche zwar mit einem konkreten Verdacht begründen, um sie abrechnen zu können, doch auch in Finnland nimmt das wilde Screening – organisiert von den Frauenärzten – wieder zu. Und damit in den letzten Jahren auch ein Trend zu mehr statt weniger Biopsien, Konisationen und Gebärmutterentfernungen. „Leider erhöhen sich durch das intensivere Screening auch die medizinischen Eingriffe, um Veränderungen zu behandeln, die sich nie zu Krebs entwickelt hätten“, klagt Ahti Anttila. Der Weg zu einer für die Frauen sicheren Vorsorge führt also nur über die Disziplinierung der Frauenärzte. Während in Finnland das Problem aber zumindest erkannt ist, herrscht in den deutschsprachigen Ländern hier noch die pure Anarchie.

    Tipps zur Selbstverteidigung

    Der Gebärmutterabstrich (Pap-Test) zur Früherkennung eines Zervix-Karzinoms ist eine der sinnvollsten Maßnahmen zur Vorsorge gegen Krebserkrankungen. Das Risiko, an tödlichem Krebs zu erkranken, wird dadurch auf ein Minimum reduziert. In Ländern wie Finnland oder den Niederlanden wird seit vielen Jahren ein intelligentes organisiertes Screening angeboten. Die Frauen werden zu den Terminen über persönliche Schreiben eingeladen, der ganze Prozess, von der Abnahme des Abstrichs, der Auswertung und Untersuchung der Zellproben bis zur Durchführung der Behandlungen wird ständig evaluiert und unterliegt einer strengen Qualitätskontrolle. Damit haben es Finnland und die Niederlande geschafft, sowohl die Erkankungs- als auch die Sterbezahlen drastisch zu reduzieren. Sie liegen mit ihrer Taktik unangefochten an der Weltspitze. Die deutschsprachigen Länder befinden sich hingegen im schlechten Mittelfeld mit Fallzahlen, die im Vergleich etwa doppelt so hoch sind.
    Die Ursachen dafür liegen zum einen im mangelnden Qualitätsbewusstsein und einer rein auf finanzielle Interessen ausgerichteten Abwehrhaltung der Ärzte, sowohl aufseiten der Gynäkologie wie der Labormedizin. Wenn sich die Gesundheitspolitik nicht weiter den Vorwurf gefallen lassen möchte, sie sei faul oder inkompetent wäre es hoch an der Zeit, diese Missstände endlich nicht mehr zu ignorieren. Für einen Bruchteil der Milliarden, die mit leichter Hand in die HPV-Impfkampagne gesteckt wuden, wäre es möglich gewesen, die Vorsorge auf das hohe Niveau der Vorbildländer anzuheben. Und man müsste nicht darauf hoffen, dass die Impfung in zwanzig bis dreißig Jahren noch wirkt: dann, wenn das Krebsrisiko tatsächlich ansteigt. Nein, der Effekt einer Abkehr von einem wilden zu einem organisierten Screening wäre sofort in geretteten Frauenleben und vermiedener Krankheit messbar. Ganz abgesehen von den psychischen Qualen, die Fehlalarm, Wartezeiten auf den Befund und Genitalverstümmelungen durch unnötige Eingriffe anrichten.
    Zu erkennen, ob die Gynäkologen die Abstrichentnahme beherrschen, ist für Laien ebenso wenig möglich wie die Fachkompetenz der Auswerter im Labor zu beurteilen. Doch fragen Sie ruhig Ihre Ärzte, welche Maßnahmen sie selbst zur Qualitätssicherung zum Wohle der Patientinnen unternehmen. Beim Pap-Test ist eine der veranwortungsvollsten Aufgaben nämlich die sorgfältige Abnahme des Abstrichs. Wird hier gepfuscht, finden sich später im Labor keine Zellen, die sich untersuchen ließen, und das Ergebnis lautet „Pap 0“: „Zellabstrich unbrauchbar“. Falsche Entnahmetechnik ist auch die Ursache für zwei Drittel der Fehlbeurteilungen. Fragen Sie nach, warum der Abstrich so oft notwendig ist, wenn doch in Finnland und den Niederlanden der Pap-Test nur alle fünf Jahre gemacht wird. Ob versucht wird, die mindere Qualität der Untersuchung durch häufigere Intervalle abzusichern, damit es nicht zu viel ausmacht, wenn jede zweite Probe verschlampt wird und bei der Analyse im Labor keine Aussagekraft bietet. Wenn genügend Frauen nachfragen, gelangt das Anliegen vielleicht auch endlich zu den Fachgesellschaften oder zu den Politikern.
    Vermeiden Sie – speziell in jungen Jahren – zu häufige Untersuchungsintervalle. Damit reduzieren Sie das Risiko gesundheitsschädlicher Eingriffe zur Behandlung von Veränderungen am Gebärmutterhals, die von selbst wieder ausheilen. Vergessen Sie aber auch nicht den Pap-Abstrich, wenn die fünf Jahre um sind. Denn wie gesagt: Eigentlich ist diese Vorsorgemaßnahme ja hoch sinnvoll und kann Leben retten …

    Rezensionen zu Gesund bis der Arzt kommt


    Interview von Bert Ehgartner in der Tageszeitung "Der Standard" mit Karin Pollack.

    „Ein Plädoyer für mehr Selbstvertrauen“


    „Gesund bis der Arzt kommt“, heißt das neue Buch des Medizin-Journalisten Bert Ehgartner. Mit Karin Pollack sprach er über gesunde Skepsis, kranke Angstmache und wissende Patienten.

    Standard: Warum ist der Untertitel dieses Buch „Handbuch zur Selbstverteidigung“?
    Ehgartner: Das Medizinsystem gleicht einem Dschungel, das jene die mit dessen Gesetzen nicht vertraut sind, leicht verschlingt. Ich habe versucht, jenen die hier ganz naiv hinein geraten eine Art Überlebenshilfe mitzugeben, damit sie weniger leicht in die zahlreichen ausgelegten Fallen tappen.

    Standard: Haben Sie eine These?
    Ehgartner: Wir haben viele Player im Gesundheitssystem, die jeder für sich und aus ihrer Perspektive vor Krankheiten warnen, neue Risiken orten und kommunizieren. Das alles führt zu einer großen Verunsicherung für Laien. Mit dem Buch habe ich einen Rahmen geschaffen, um die vielen Eigeninteressen offen zu legen, die hinter dieser Angstmache stehen.

    Standard: Es werden sehr viele Krankheiten gestreift. Wie profund sind die Informationen?
    Ehgartner: Ich sammle meine Informationen seit vielen Jahren, beobachte, in welche Richtung sich unser Gesundheitssystem entwickelt. Wir leben in einer Gesellschaft, die sich übertrieben vor der Welt der Keime und Bakterien fürchtet. Aus meiner Sicht haben Krankheiten aber eine Funktion, können einen positiven Effekt haben und gehören zum Leben.

    Standard: Wie bilden Sie sich ihre medizinische Meinung?
    Ehgartner: Ich lese fast täglich aktuelle Studien, sehe, ob sie den Aussagen früherer Arbeiten widersprechen, wie sie gemacht sind und wie sehr die Finanziers versucht haben, die Resultate schöner dazustellen, als sie sind. . Besonder interessant ist in den letzten Jahren die Entwicklung bei den Volkskrankheiten Diabetes, Bluthochdruck oder Arteriosklerose. Hier gab es viele Rückschläge, bei über viele Jahre für gesichert angenommenen Therapiekonzepten.

    Standard : Welche Rückschläge?
    Ehgartner: Man hatte optimale Zielwerte für eine gute Einstellung des Blutzuckers oder des Cholesterins definiert, die einfach deshalb für optimal gehalten wurden, weil sie den Werten topfitter Jugendlicher entsprechen. Aber es stellt sich eben heraus, dass sich der Mensch nicht wie ein Auto einstellen lässt.

    Standard: Für jedes dieser Themen gibt es Experten. Wie behalten Sie als Nicht-Mediziner den Überblick?
    Ehgartner: Gerade als Außenstehender kann ich den Medizinbetrieb aus der Vogelperspektive beobachten und bin vielleicht nicht so betriebsblind. Dazu verlasse ich mich auf unabhängige Forschungsinstitutionen wie etwa die Cochrane Collaboration oder die Plattform „arzneitelegramm“. In Österreich leistet das Ludwig Boltzmann Institut für Health Technology gute Arbeit und wir haben eine wachsende aktive Public Health Community. Sie fungieren als eine Art unabhängiger Polizisten im System. Gäbe es sie nicht, würde das System bald alle Sozialbudgets auffressen. Denn es kennt keine Selbstbeschränkung.

    Standard: Haben Sie ein Beispiel?
    Ehgarnter: Bei Cholesterin, aber auch Blutzucker sind die Grenzwerte so tief angesetzt, dass fast alle Menschen als krank diagnostiziert werden. Diese Dynamik ist problematisch, weil der Nutzen einer vorbeugenden behandlung von Gesunden oft nicht erwiesen ist und so getan wird als gebe es keine Nebenwirkungen.

    Standard: Wirkt, als wären sie gegen Medikamente...
    Ehgartner: Das wäre eine vollkommen falsche Interpretation. Bloß ist ihr Nutzen dort am größten, wo die Menschen tatsächlich krank sind.

    Standard: Für Laien ist die Einschätzung aber schwierig?
    Ehgartner: Wer Zusammenhänge kennt, kann sich besser orientieren, und genau das ist auch ein Ziel dieses Buches. So wie es überhaupt ein Plädoyer für mehr Selbstvertrauen in den eigenen Körper ist. Krankheit ist ein Teil des Lebens. Bei aller Angst vor Keimen vergessen die meisten, dass wir ein hoch kompetentes Immunsystem haben, das seit Milliarden Jahren mit Viren so fertig geworden ist. Wir wären Zauberlehrlinge, würden wir glauben, dass man dieses System über Fiebersenker oder Antibiotika ständig ungestraft manipulieren kann.

    Standard: Im Buch geht es auch um Impfungen. Sind Sie dagegen?
    Ehgartner: Nein, Impfungen sind tolle Errungenschaften, aber in den letzten Jahren ist eine Art Inflation bei der Impfstoffentwicklung ausgebrochen. Sie werden zu teils unverschämt hohen Preisen als Versicherungspolizzen gegen Krankheit verkauft und deshalb wurden Impfungen in der Pharma-Branche zu einem enormen Wachstumsmarkt. Das ist bedenklich, weil jede Impfung einen Eingriff ins Immunsystem darstellt, der auch nach hinten losgehen kann, wenn man Pech hat. Beispiele wie die Schweinegrippe oder die Impfungen gegen Gebärmutterhalskrebs (HPV) zeigen, wie gut Panikmache funktioniert.

    Standard:_Sie plädieren also für Skepsis. Was heißt das praktisch?
    Ehgartner: Nicht jedem Arzt sofort glauben, sich Zeit für Entscheidungen lassen, eine zweite Meinung einholen, im Internet recherchieren und Ärzte damit konfrontieren. Die Medizin ist ein weites Feld, eindeutige Einschätzungen sind selten. Es gibt immer Optionen.

    Standard: Wird Gesundheit wirklich von den Playern des Systems entschieden?
    Ehgartner: Natürlich nicht, es gibt bei uns keine Institution, die steuernd eingreift. Wissen über Ernährung wird von den Nahrungsmittelkonzernen als TV-Werbung vermittelt. In den Schulen gibt es keinen Gesundheitsunterricht.

    Standard: Da würden viele Mediziner vermutlich aufschreien?
    Ehgartner: Ja Schulmediziner. Ein Kapitel meines Buches beschäftigt sich mit dem Placebo-Effekt, also die Macht der Vorstellung, die tatsächlich Krankheit beeinflussen kann und die Selbstheilungskräfte aktiviert. Das nützen Alternativmediziner recht geschickt und genau deshalb sind sie auch so erfolgreich. Jeder gute Arzt sollte sich aber der Macht des Placebo-Effekts zu jedem Moment bewusst sein.

    Standard: Ihr Rat?
    Ehgartner: Sich einen guten Hausarzt als Vertrauten und Wegweiser bereits in guten Zeiten suchen, jemand, der die ganze Familie über viele Jahre betreut und kennt und der auch dann beraten kann, wenn Krankheiten eines Tages schwerwiegende Entscheidungen notwendig machen.


    Rezension auf Amazon:

    Das Buch "Gesund bis der Arzt kommt - ein Handbuch zur Selbstverteidigung" von Bert Ehgartner ist mir beim Kauf eines ganz anderen Buches zusätzlich "zugefallen". Gestern Nachmittag habe ich begonnen es zu lesen .. und habe mit Spannung die über 300 Seiten bis heute Mittag verschlungen.

    Bert Ehgartner spricht viele sogenannte "Volkskrankheiten" an. Zeigt auf, wie es bestellt ist mit den scheinbar "großen" Erfolgen der Medizin in den letzten Jahrzehnten. Der "Kampf gegen" den Krebs, die Diabetes, das "böse" Cholesterin, die Grippewellen und vieles mehr. Er entlarvt viele über Jahrzehnte gewachsene Glaubenssätze über die "scheinbaren" Erfolge von diversen Therapien, anhand von Studien und Fallbeispielen als haltlos.

    Die Verstrickungen von Pharmaindustrie, Instituten, Selbsthilfegruppen und staatlichem "Gesundheitssystem", die oft mehr dem Geldbeutel der Beteiligten dienen als den mit Krankheit betroffenen Menschen werden aufgezeigt. Ein System, das sich das Suchen nach "Krankheit" zur Aufgabe gemacht hat, getarnt unter dem Deckmäntelchen der Vorsorge und Prävention wird entlarvt.

    Vieles was ich gelesen habe, war mir nicht neu. Der besonderen Wert des Buches ist einmal, daß es als "Handbuch zur Selbstverteidigung" von jedem eingesetzt werden kann. Alle Kapitel enden mit Hinweisen und Tipps zum bewussten Umgang mit der eigenen Krankheit, dem richtigen Verhalten im Umgang mit Ärzten und im Krankenhaus, um für sich persönlich, die richtigen Schlüsse und Entscheidungen fällen zu können. Selbstdenken!!

    Der zweite Punkt, der das Buch für mich besonders macht, ist, daß Bernd Ehgartner nicht anklagt, er zeigt auf, führt nachprüfbare Fakten an. Das Buch zeigt uns die Tretminen, die auf uns Patienten warten. Für mich ein MUST READ. "Gesund bis der Arzt kommt" ist ein weiteres Buch für den Patienten, der sich nicht weiter für dumm verkaufen lassen will.

    Ich sage das deshalb so drastisch, weil es vielleicht nun wirklich an jedem selbst ist, sich nicht von Ärzten verrückt machen zu lassen und jede angebotene Untersuchung/Therapie, noch dazu ohne ordentlichen Kommentar, über sich ergehen zu lassen, weil es dem Arzt eine Kopfprämie bringt oder der Pharmavertreter so nett war. Wenn unsere Volksvertreter nicht in der Lage sind, dort zu sparen, wo es langsam nötig wird, sollten wir es in die Hand nehmen und damit sogar manchmal unsere Überlebenschancen erhöhen. Viele Operationen sind einfach nicht nötig und man sollte endlich von der Praktik lieber Krankheit zu finanzieren abkommen.

    An den Beispielen der "Volkskrankheiten" zeigt Bert Ehgartner z.B. anschaulich, wie unser Gesundheitssystem wirklich tickt und wie Pharmakonzerne gesunde Menschen zu lukrativen Patienten machen. Super finde ich ebenfalls, dass hier nicht nur aufgezählt wird, was falsch läuft, man bekommt einfache Tipps, wie man sich wunderbar "zur Wehr" setzen kann. Vieles war wirklich nicht neu, aber wenn diese Sachen eben noch zig Mal wiederholt werden müssen, dass die Menschen endlich begreifen, dann bitte noch ganz viele von diesen Titeln.


    Glossar


    Ein Projekt zur Implementierung des Glossar aus dem Buch ist in Arbeit und wird voraussichtlich 2013 abgeschlossen sein.
    Empfehlenswert!

    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
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  6. #36
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    Alternative Euro-Rettung: Gold statt Geld-Doping

    Billiges Geld rettet viele Staaten vor dem Bankrott. Doch die Sparer werden dadurch schleichend enteignet. Unter der in hohen Dosen verabreichten Droge »Liquidität« droht die Währungsordnung zu kollabieren. Der renommierte Wirtschaftsjournalist und Bestsellerautor Daniel D. Eckert zeigt in seinem neuen Buch Alternativen auf: Die Prinzipien des Goldstandards bieten Lösungen zur Rettung der Währungen und der Ersparnisse der Bürger.

    Dionysos, der Gott des Rausches und der Fruchtbarkeit, meinte es nur vermeintlich gut mit dem geldgierigen König Midas. Er verlieh der Sage nach dem nimmersatten Herrscher die Gabe, alles, was dieser berührte, zu Gold werden zu lassen. Steine, Holz, sogar Schrott – alles verwandelte sich sofort in das gelbe Edelmetall, sobald es der König mit seinen goldenen Händchen anfasste. Doch leider verwandelten sich auch Brot, Fleisch, Wasser und Wein umgehend in Metall. Midas war kurzfristig der potenziell reichste Mann der Welt, dennoch drohte er zu verhungern und zu verdursten. Dionysos hatte am Ende Mitleid mit dem gierigen König und erlöste ihn von dem Fluch.
    Viele Sparer und Steuerzahler wünschen sich auch heute einen Retter wie Dionysos, der den von führenden Notenbanken ausgelösten Papiergeld-Tsunami und damit die schleichende Enteignung der Bürger stoppt. Der renommierte Wirtschaftsjournalist Daniel D. Eckert ist sich sicher: »Unser Geld wird nach dem Midas-Prinzip erzeugt. Der moderne Midas heißt Notenbank, und ihrer Macht obliegt es, unser Geld zu erschaffen und zu verteilen. In letzter Zeit aber scheint es, als könne der moderne Midas der Versuchung immer weniger widerstehen, alles an sich zu reißen.«
    Mit dieser goldrichtigen Feststellung leitet der Journalist und Bestseller-Autor Daniel D. Eckert seine brisante Neuerscheinung Alles Gold der Welt ein. Allerdings – und dies zeichnet dieses Buch in besonderer Weise aus – beschränkt sich Eckert nicht darauf, reißerisch Finanz- und Wirtschaftskatastrophen heraufzubeschwören. Er zeigt vielmehr »Alternativen zu unserem maroden Geldsystem« auf, wie es im Untertitel dieses Buches heißt. Denn das aktuelle System hält Eckert keinesfalls für alternativlos. Eine zeitgemäße Variante des einstigen Goldstandards kann nach Ansicht des Autors Rezepte liefern, um unsere Währung und damit die Ersparnisse der Bürger zu retten.

    Zugegeben, das Timing für die Veröffentlichung dieses Buches hätte durchaus vorteilhafter sein können. Seit Wochen hören besorgte Anleger vermehrt sehr pessimistische Einschätzungen zu der weiteren Entwicklung des Goldpreises. Manche Äußerungen kommen nachgerade Nekrologen gleich. Im ersten Halbjahr 2013 verzeichnete der Goldpreis den tiefsten Einbruch seit 1980. Ende Juni kostete die Feinunze weniger als 1200 US-Dollar. Und dennoch: Degussa als einer der führenden Edelmetallhändler setzt dreimal mehr ab als je zuvor. Die anderen großen Händler berichteten über eine ähnlich starke Nachfrage. Die meisten privaten Anleger kaufen Gold nicht aus Spekulationsgründen. Sie hoffen auch nicht vorrangig auf eine überdurchschnittliche Rendite, weshalb der stereotyp vorgetragene Einwand, Gold werfe keine Zinsen ab, nicht nur in Zeiten absoluter Minizinsen wenig überzeugt. Die Anleger kaufen vielmehr Gold, um gegen die nächste Zuspitzung der alles andere als überwundenen Euro-Schuldenkrise gewappnet zu sein. Gründe hierfür gibt es allemal: »Die Beruhigung der Jahre 2012 und 2013 bedeutet nicht, dass die Gemeinschaftswährung über den Berg ist. Derartige Krisen haben die Tendenz, mit unerwarteter Wucht wieder auszubrechen«, schreibt Daniel D. Eckert. Es kommt also nicht von ungefähr, dass die Deutschen mehr Geld in Gold als in Aktien angelegt haben. Gold sei die
    »ultimative Versicherung«, schreibt Eckert. Die Möglichkeit, auf diese Versicherung zurückzugreifen, sollten wir uns erhalten.

    Eine Versicherung wird dort gebraucht, wo hohe Risiken entstehen. Risiken, die der einzelne Bürger allein nicht tragen kann. »Die amerikanische Notenbank Federal Reserve (Fed) und die EZB sitzen heute auf dreimal so großen Risiken wie vor Ausbruch der Krise«, warnt Eckert. Die Notenbanker seien keine Währungshüter mehr. Heute müssten sie die Schwungräder der Wirtschaft am Laufen halten und die Staaten fortwährend mit frischem Geld versorgen. Die Verschuldung der Industrienationen sei inzwischen so hoch, dass nur noch manipulierte, künstlich gedrückte Zinsen den Staat vor der Pleite bewahren könnten. Was aber einerseits die Staaten vor der Pleite rettet, plündert andererseits die Sparer aus. Längst fressen Inflation und Steuern die Minizinsen auf. Es kommt zu echten Substanzverlusten. Kein Wunder also, dass viele Bürger der Propaganda der Goldpreis-Manipulateure nicht glauben und lieber auf Barren und Münzen als auf Papiergeld setzen. Und darin werden sie sogar durch keinen Geringeren als den Chef der Deutschen Bundesbank, Jens Weidmann, bestätigt, der im vergangenen September feststellte, Gold sei ein »zeitloser Klassiker«. Und er fuhr fort: »Heutiges Geld ist durch keinerlei Sachwerte mehr gedeckt. Banknoten sind bedrucktes Papier – die Kenner unter Ihnen wissen, dass es sich im Fall des Euro eigentlich um Baumwolle handelt.« Der Barren im Safe erscheint vielen Sparern aber weitaus sicherer als Baumwolle im Portemonnaie.

    Erweist sich aber die Rückkehr zum Goldstandard als ein Ausweg aus dem Papiergeld- und Schuldensumpf? Bisher werde Gold vor allem als Wertaufbewahrungsmittel genutzt, stellt der Autor fest. Konsequent wäre es, Gold zum universellen gesetzlichen Zahlungsmittel zu erklären. Doch sei zum jetzigen Goldpreis nicht genug Gold vorhanden, damit es die Zahlungsmittelfunktion in der Volkswirtschaft reibungslos übernehmen könne.
    Eckert plädiert deshalb für eine Parallelwährung Gold. Das hätte nach Ansicht des Autors folgenden Effekt: »Ist das Vertrauen in den Euro angeschlagen, wird die Goldnotierung gemessen in der Papierwährung steigen... Kann die EZB das Vertrauen in den Euro kräftigen, wird der Preis des Edelmetalls sinken.«

    In der goldenen Parallelwährung sieht Eckert die einzig sinnvolle Therapie für den angeschlagenen Euro: »Sie könnte der ersehnte Kompromiss sein, der nötig ist, um die gemeinsame Währung zu heilen. Das Edelmetall, das Europa einst entzweite, könnte heute zum politischen Zusammenhalt des Kontinents beitragen...« Und einen Vorschlag, wie diese Parallelwährung heißen könnte, macht Daniel D. Eckert auch: Goldmark!
    Daniel D. Eckert: Alles Gold der Welt. Die Alternative zu unserem maroden Geldsystem, 229 Seiten, München 2013

    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  7. #37
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    Mythos Nahrungsmittel



    LG Angeni
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  8. #38
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    Peace-Food
    - wie Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt


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    • ISBN-10:3-8338-2286-4



    Wie oft landen wir unverhofft im Gegenpol und erreichen das genaue Gegenteil von dem, was wir eigentlich wollten? Wohl nirgendwo wird das so deutlich wie bei der Ernährung. Sie bietet geradezu ein Lehrstück in Sachen Polarität und "Schattenprinzip". Und wir sind reif für dieses Prinzip, das wir in der Finanzwelt genauso erleben wie an Europa. Das mag der Grund sein, dass Sie, liebe Leser, das Buch "Schattenprinzip" wiederum in ganz kurzer Zeit zu einem Bestseller gemacht haben, wofür ich mich ganz herzlich bedanke. Bei der Ernährung wird der Schatten vielleicht noch drastischer, dabei zugleich einfacher und für unsere Gesundheit dramatischer deutlich.

    Jeder weiß es, ständig wird es gepredigt: wir sollen viel Milch trinken, um die Knochen zu stärken und uns vor Osteoporose zu schützen. Dabei könnte nichts falscher sein! Das genaue Gegenteil ist wahr, wenig schadet unseren Knochen so sehr wie Milch(produkte). Und das ist heute nachweisbar: In Ländern mit minimalem Milchkonsum wie Nigeria ist Osteoporose praktisch unbekannt, in jenen mit höchstem Milchkonsum wie Finnland aber eine Volksseuche - schlimmer noch als bei uns. Milch ist zwar calciumreich, entzieht dem Organismus aber unter dem Strich deutlich mehr Calcium als sie ihm bringt. Sie ist geradezu ein gefährlicher Calziumräuber und Feind der Knochen. Aber nicht nur das…
    Es kommt noch viel schlimmer, Milch fördert nachweislich die gefährlichsten Herzerkrankungen und damit die Todesursache Nummer 1. Und auch die zweithäufigste Todesursache, Krebs, nimmt mit steigendem Milchkonsum deutlich zu. Das mag, zusammen mit der Erkenntnis, dass Fleisch ebenfalls Herzerkrankungen, Krebs, Immunprobleme, die Krankheitsbilder des Alters wie Demenz und so ziemlich alle Zivilisationssymptome fördert, moderne Menschen erschrecken, die im Auftrag der Fleisch- und Milchindustrie Jahrzehnte lang vom Gegenteil überzeugt wurden.
    Das Verdienst, diese Problematik aufgeklärt zu haben, gebührt vor allem Colin Campbell, zuletzt Professor für Ernährungswissenschaft an der Cornell University. Er begann sein Leben als Kind einer typisch amerikanischen Milchfarm und musste während seines Wissenschaftlerlebens feststellen, wie die Grundpfeiler moderner Zivilisationskost, Milch und Fleisch, sich als Ursachen der schlimmsten Krankheitsbilder unserer Zivilisation erwiesen, denn auch Allergien und Diabetes wie auch Fettsucht werden durch sie gefördert. Anfangs nahm er nur widerwillig zur Kenntnis, wie sehr tierisches Protein uns schädigt, wurde aber mit den Jahren und nach vielen Experimenten zum engagierten wissenschaftlichen Kritiker der modernen Tierprotein-Mast. Von ihm stammt die Aussage, alles was über 0 % Cholesterin enthalte, sei schädlich. An seiner Seite finden sich heute Wissenschaftler, die mit großen Studien und Datenmengen belegen, was wir uns mit Fleisch und Milch(produkten) antun. Der Verdacht gegen Fleisch ist dabei schon alt und auch deutsche Wissenschaftler wie Professor Leitzmann aus Gießen belegen seit Jahrzehnten eindrucksvoll, wie viel gesünder vegetarische und erst recht vegane, d.h. tierprotein-freie Kost ist.
    Tierschützer laufen seit Jahrzehnten Sturm gegen Massentierhaltung und Tier-Zucht-Häuser, Ernährungswissenschaftler rechnen seit langem vor, was für eine unverantwortliche Verschwendung angesichts der Welt-Hunger-Katastrophe die Umwandlung von pflanzlichen in tierische Kalorien bedeutet, Ökologen belegen den Zusammenhang zwischen Tierzucht und Klima-Katastrophe. Aber wenig ist geschehen, wenig hat sich geändert, weil die überwältigende Mehrheit der Bürger an den Kassen der Supermärkte täglich für billiges Tierprotein stimmt. Dabei müsste – wenn es auf Zigarettenschachteln gehört – auch auf jedem Joghurtbecher stehen "Milch kann sie töten" und auf jeder Fleischpackung "Fleischkonsum fördert Krebs".
    Ich wünsche mir sehnlichst - als Arzt der Menschen, Freund der Tiere und Fan dieser Erde - die Fülle der Argumente und Studien, die unser Elend durch Fleisch und Milch so drastisch belegen, möge das Blatt wenden und uns zu Einsicht und Umkehr bringen. Die Wende in der persönlichen Ernährungspolitik ist so verlockend, leicht und bekömmlich, und es gibt sicher keine andere Maßnahme, um sich, den anderen fühlenden Wesen und unserem Planeten so leicht so viel Gutes zu tun, wie seine Ernährung auf die bunte anmachende Palette des Pflanzenreiches umzustellen.
    Über drei Jahrzehnte hab ich von "Krankheit als Weg" bis "Krankheit als Symbol" für die Anerkennung der Seele bei der Krankheitsentstehung gekämpft und diesbezüglich für viel Bewusstsein sorgen dürfen. Das bleibt mir wichtig, dazu stehe ich uneingeschränkt und freue mich, dass "Krankheit als Symbol" schon in der 19. Auflage erscheint und gerade auch in englischer Übersetzung herauskommt.
    Zusätzlich ist es aber überfällig, dem Körper als zweiter Ebene der Psychosomatik zu seinem Recht zu verhelfen. Tatsächlich meint das Wort "Somatik" Körper. Erst wenn wir uns beiden Aspekten unseres Seins zuwenden, haben wir die wundervolle Chance, aus unserem Leben das Beste zu machen.
    Der einfachste, wirksamste und nachhaltigste Schritt dazu ist die Abkehr von tierischem Eiweiß. Er hilft nicht nur unser, sondern auch anderes Leben zu schonen und zu fördern und ist obendrein die beste persönliche Antwort auf die drohende Umwelt- und Klima-Katastrophe.
    Vor allem aber hilft es uns selbst: Sobald wir aufhören, die Angst- und Stresshormone der Schlachttiere zu essen, werden wir bereits große Erleichterung verspüren, denn inzwischen leiden große Teile der Bevölkerung unter Angst. Panik-Attacken sind ein relativ neues Symptom, von dem vor gut 30 Jahren bei insgesamt geringerem Fleischkonsum und vorzugsweise dezentralisierter Schlachtung in kleinen Metzgereien, noch gar keine Rede war. Erst mit der Umstellung auf Großschlachthöfe hat es die moderne Welt erobert. Mit dem Fleisch gequälter Kreaturen aus Tier-Zucht-Häusern bekommen wir auch deren Elend und die Energie der Folter mit ab, die sie erlitten haben auf ihrem oft entsetzlichen Weg bis in menschliche Bäuche. Von dort gelangen all diese Energien ins Fleisch der Esser. Aus gefoltertem Fleisch wird das Fleisch jener Allesesser, die ihr Leben mehrheitlich erleiden und sich quälen (lassen). Schon lange weiß der Volksmund: man ist, was man isst.
    Auf der anderen Seite bietet ein vegetarisches Leben, wie ich es mir seit 40 Jahren gönne, unvergleichliche Vorteile – nicht nur im Hinblick auf Gesundheit, sondern auch auf Sensibilität und Leistungsfähigkeit. All das wird noch erheblich gesteigert durch Weglassen allen tierischen Proteins, wie ich jetzt erfahren darf. Ein wirklich freies Leben ist auch davon frei. Nicht nur wilde Tiere spüren, wie wenig Gefahr von vegan lebenden Menschen ausgeht, auch empfindsame Menschen nehmen das wahr. Tiere werden zutraulich, Menschen begegnen einem offener und vertrauensvoller, was dem Leben eine ganz neue Qualität schenkt, wie ich persönlich und in meinem direkten Umfeld feststellen kann. Mit Delphinen schwimmen mag anmachend sein, es hat aber auch etwas, wenn sich Schmetterlinge auf einem niederlassen und Eichhörnchen mit meditieren wollen.
    Buntes Gemüse und Obst zu essen und zu wissen, wie sehr sie mir nützen und wie wenig anderen schaden, ist ungetrübter Genuss. Leben und Genuss, die nicht auf fremdem Leid gründen, fühlen sich so viel besser an!
    Eine zusätzliche Wohltat ist, wenn die Körperabsonderungen und Ausdünstungen aufhören zu stinken wie bei Fleisch-Essern. Das indische Ideal, nach der zuletzt genossenen Frucht zu duften, ist keine unerreichbare Utopie, sondern Ziel eines rundum gesunden Lebens, dessen Basis eine rundum gesunde und damit vegane Kost ist.
    Alle einschlägigen medizinischen Forschungs-Ergebnisse bestätigen, wie viel gesünder Veganer leben. Wie viel vitaler und kreativer sie sind, zeigt die Erfahrung. Der Mangel an Vitaminen, Spuren-Elementen, aber vor allem an Lebenskraft und - energie und daraus folgend an Kreativität liegt entschieden auf Seiten der Allesesser. Lediglich auf Vitamin D und B 12 sollten Veganer gezielt achten, aber auch das ist leicht sicherzustellen. Vitamin D bekommen wir über die Sonne, B 12 über "Take me - plus", das auch Vitamin D enthält und die wesentlichen Stoffe, die für unser Wohl- und Glücksempfinden verantwortlich sind.
    Seit Jahrzehnten versuche ich bei mir selbst zuerst und anschließend bei meinen Patienten vom (Mittags-)Schlaf über Bewegung bis zu Psychotherapien und Meditationen alle Möglichkeiten auszuloten, Gesundheit und Lebensenergie, Kreativität, sinnliche Wahrnehmung und Sinnenlust zu vermehren auf dem Weg zu Befreiung und Einheit(serfahrungen). Daraus sind Bücher entstanden wie jetzt wieder "Peace-Food" und Tipps wie "Take me" zur Sicherstellung des täglichen Bedarfs an Serotonin und zuletzt "Take me - plus" zur Versorgung mit den Grundstoffen zur Herstellung von Neurotransmittern und Hormonen, die uns erlauben, bei guter Stimmung Glück auch wahrzunehmen.
    "Peace-Food" fasst die eindrucksvollsten Studien zur Ernährung für medizinische Laien verständlich zusammen, die belegen wo der gesündeste und erfreulichste Weg hinführt. Sie zeigen inzwischen überdeutlich, wie gefährlich Tierprotein für uns ist und wie gesundheitlich verlockend der Verzicht darauf. Der zweite Buchteil ist den Auswirkungen von Tierprodukten auf unsere Seelen gewidmet, die immer noch erheblich unterschätzt werden. Allein der mit dem Verzicht auf Tierisches einhergehende Rückgang des Angstpegels ist eine große Erleichterung – ein angstfreieres entspannteres Leben ist solch ein Geschenk!
    Der dritte Teil nimmt die Welt ins Visier und zeigt, wie leicht, angenehm und gesund es für einen persönlich ist, der Erde bei ihren augenblicklich akutesten Problemen beizustehen. Wer gesünder isst und klarer denkt, kommt auch ökologisch auf bessere, wie auch anmachendere Ideen. Wir bauen gerade das Zentrum TamanGa mit neuen Häusern und Sanierungen alter Gebäude vor allem aus bestem Holz und Lehm mit Solar und Photovoltaik und allem, was Spaß und Freude macht, und auf dem Boden all dessen, was wir über Schwingungen lernen durften. Das ist unglaublich viel Arbeit, vor allem wenn sie quasi nebenbei geschieht, aber es macht auch enorm viel Spaß, regt die Kreativität an und der Erfolg beruht – dessen bin ich sicher – auch wesentlich auf veganer Kost höchster Qualität, die bereits ganz weitgehend aus eigenem Anbau stammt.
    Der vierte Buchabschnitt bringt einen bunten Strauß von Möglichkeiten, sein eigenes Leben durch einfache Tricks gesünder, glücklicher und damit auch erfolgreicher zu gestalten. Sie reichen von gezieltem Sonnenbaden über geschickte Lebensführung bis zu cleverem Essen, das die wesentlichen Grundstoffe für Hormone und Neurotransmitter des Glücks umfasst. Auch hier gibt es Fortschritte in Erkenntnis und praktischer Anwendung.
    Auch wenn und gerade weil diese Zeiten herausfordernd sind, liegt es in ihnen und an uns, die richtigen Schritte in die richtige Richtung zu machen. Und wenn viele dazu bereit sind, können wir heute anfangen, "eine neue Erde" zu bauen und unsere Entwicklung gewaltig anzustoßen. Essen verbindet innere und äußere Welt, und äußerer Frieden kann nur auf innerem beruhen. Versorgen wir uns sensibel und gefühlvoll, werden Mikrokosmos Körper und Makrokosmos Welt dabei in ungeahntem Ausmaß aufleben.
    Mein Lieblingssatz von Franz von Assisi "Herr mach mich zu einem Werkzeug Deines Friedens" ist zwar alt aber durchaus nicht überholt. Wir können ihn jederzeit aufnehmen und umsetzen und uns selbst dabei das größte Geschenk machen – und zusätzlich unsere Welt auf wundervolle Weise beschenken.
    Ich freue mich, wenn Sie mich beim Ausbau dieses Feldes unterstützen, vielleicht schon in den jetzt beginnenden Vorträgen zu diesem und anderen Themen in der Schweiz, Österreich und Deutschland
    Ihr Ruediger Dahlke



    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  9. #39
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    Das Gedächtnis der Organe

    Elena - die Tochter eines "Freundes", der im Untergrund lebt, weil er sich der Organspende widersetzt, bricht sich den Arm. Im Krankenhaus stellt sich dann heraus, dass ein hohes Regierungsmitglied nach ihren Organen trachtet.
    Der Roman beschreibt in einer sehr dramatischen Schicksalsverknüpfung einer Anzahl von Personen die Auseinandersetzung mit der Problematik der Organspende. Zeit und Raum relativieren sich und offenbaren ihre einzige Realität in der individuellen Geschwindigkeit des betreffenden Wesens - von Leben zu Leben. Und zu dieser Geschwindigkeit gehört das Gedächtnis der Organe. Denn wir leben nicht alleine im Kopf, sondern – wie jeder Liebende weiß – auch im Herzen und in den übrigen Organen. Diese gehören letztendlich sogar mehr zu uns als unser Gehirn. Aber das Herausfinden dieser Tatsache gestaltet sich innerhalb des vorliegenden Romans zu einem wirklichen Krimi, der bis ins Untersinnliche und Übersinnliche reicht und nicht nur gelesen, sondern erlitten werden kann.

    Ein realer Roman

    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
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  10. #40
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    Der große Plan der Anonymen
    – Agent Hitler


    Kopiert und eingefügt aus dem Vorwort von 1951/52 von
    »Der große Plan der Anonymen« von Douglas Reed.


    Die Zeit verging. Meine Überzeugung wuchs, daß hinter all diesen Ereignissen viel mehr steckte, als nur die kriegerischen Gelüste Hitlers. Vom Augenblick an, als er die Sowjetunion angriff, erkannte ich immer deutlicher, daß der ganze Verlauf des »Hitler-Krieges« von unsichtbaren, geschickten Händen geleitet wurde, damit der Endsieg zwei Mächten zufalle: dem Sowjetkommunismus und dem zionistischen Nationalismus. Die breiten Massen der Völker vermochten das nicht zu erkennen, so wenig, wie sie 1938 die Dinge durchschauten, die für mich auf der Hand lagen: daß Hitler sich im gegebenen Moment mit Stalin verbünden werde. Jetzt erkennen sie es, denn es sind sechs Jahre verflossen, seit ein amerikanischer Präsident den Befehl erließ »Die Russen dürfen Berlin erobern«. Und fast eben so viele Jahre sind verflossen, seitdem er befahl, das entlegene Palästina solle aufgeteilt, und die einheimischen Araber aus der einen Hälfte des Landes zugunsten der zionistischen Einwanderer aus Osteuropa vertrieben werden.
    Und trotzdem gewahrt die breite Öffentlichkeit noch immer nicht, was meine Meinung ist: daß die persönlichen Taten eines Hitler für dieses Gesamtbild (die Realität sieht heute ganz anders aus, als sie damals erschien) ebenso bestimmend waren wie die eines Roosevelt. Heute weiß jeder, daß während der duldsamen (oder verschlafenen) zwanziger und dreißiger Jahre die Regierungen und Amtsstellen des Westens mit kommunistischen und zionistischen Agenten verseucht wurden, die bei Kriegsausbruch nach einem seit langem vorbereiteten Plan ans Werk gingen.
    Falls der Kriegsausgang selbst diese Behauptung noch nicht belegt, so wurde sie doch durch die zahlreichen Enthüllungen in Amerika und England hinreichend bewiesen. Jeder, der sich für Politik ernstlich interessierte, war im Bild, ehe diese Enthüllungen gemacht wurden.
    Aber sogar heute finde ich kaum einen Menschen, den seine Phantasie befähigt, eine geradezu einleuchtende Möglichkeit zu erkennen: daß Hitler selbst ein bewußter und nicht nur ein unbewußter Agent dieser Zielsetzung gewesen ist. Meiner Meinung nach war dies das Geheimnis, das Speer kannte, und das mag auch der Grund sein, weshalb der Mann, der Hitler zu ermorden versuchte, von denen, die behaupten, die »Zerstörung der Hitlerei« sei ihr eigentliches Kriegsziel gewesen, für 20 Jahre eingesperrt wurde. Ich glaube, daß Rauschning das gleiche Geheimnis entdeckte oder wenigstens vermutete und daß viele, die nach dem 20. Juli 1944 hingerichtet wurden, auf der gleichen Fährte ge-wesen sind. Das würde auch erklären, weshalb Hitler, Goebbels und Bormann (aus-gerechnet diese drei!) niemals auf die Anklagebank in Nürnberg kamen.
    Diese Theorien und der Glaube an ihre Richtigkeit wurden in mir wesentlich durch die massiven und unaufhörlichen Versuche, mich und meine Schriften zu unterdrücken, bestärkt. Ich halte weder meine Bücher, noch mich selbst für sehr bedeutend. Offenbar aber findet irgend eine andere Seite, daß meine Bücher doch schädlich genug sind, um eine große und dauernde Anstrengung bezahlt zu machen, sie vom Buchmarkt zu ver-drängen. Über diese Tatsache besitze ich ungezählte Beweise.
    Es sind erstaunliche Dinge, die sich im Zeitraum weniger Jahre zugetragen haben, und sie werden einmal ein weit unterhaltsameres Buch füllen, als ich jemals zuvor geschrieben habe. Nur eine äußerst mächtige Organisation, mit Stützpunkten in allen Ländern und mit der festen Absicht, alle Spatzen von den Dächern abzuschießen, die ihr mißfallen, konnte es fertig bringen, gegen einen einzelnen, recht unbekannten Schriftsteller einzig und allein aus dem Grunde, weil er sich in aller Öffentlichkeit mit zwei aktuellen politischen Bewegungen auseinandersetzt, eine weltumfassende Kampagne einzuleiten.
    Ich staune über diese offensichtlich organisierte Feindschaft und was mich persönlich anbetrifft, finde ich diese Sache ganz lustig. Aber darüber hinaus sehe jch mich durch sie tausendfach in meinem Glauben bestärkt, daß hinter den Köpfen und den Kulissen der sichtbaren Regierungen, ausgedehnt über die ganze Erde, geheime und mächtige Mächte am Werk sind. Wenn schon ein solcher Einsatz von Energie lediglich zur Vernichtung eines einzelnen, unabhängigen Schriftstellers möglich ist, der doch im besten Fall nur einige Nadelstiche versetzen kann, dann muß es eine Organisation geben, für deren Aufmerksamkeit keine Einzelheit zu gering ist und die über mächtige Mittel verfügt, ihren Willen überall aufzuzwingen.
    Ich glaube, daß unter den englischen Schriftstellern dieses Jahrhunderts nur G. K. Chesterton und sein Bruder Cecil auf eine derart organisierte Feindschaft gestoßen sind; vielen deutschsprachigen Lesern wird ihre Geschichte bekannt sein.
    In diesem Buche habe ich geschrieben, was ich glaube. Aus seinem Inhalt wird der Leser demnach erfahren, welche Art von Aussagen diese mächtige (aber noch nicht allmächtige) Zensur, die in der heutigen Welt besteht, gerne unterdrücken möchte. Sie hatte nichts einzuwenden, als ich 1938 ein Buch schrieb, in welchem ich feststellte, der Krieg stehe vor der Tür.
    Ganz im Gegenteil! Sie ließ diesem Buch alle Unterstützung angedeihen, denn damals benötigte sie den Krieg zur Verwirklichung ihrer Pläne.

    Quelle

    LG Angeni
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