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Thema: Dinosaurier und andere fossile Tiere und Pflanzen

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    Dinosaurier und andere fossile Tiere und Pflanzen

    Skelett von unbekanntem Flugsaurier in Oberfranken entdeckt

    24.08.2012, 14:11
    "Ein wunderschönes Stück", "gigantisch gut erhalten": Im oberfränkischen Wattendorf ist das Skelett eines bisher unbekannten Flugsauriers aus der Jura-Zeit gefunden worden. Paläontologen sind begeistert, das Fossil lässt sogar Rückschlüsse auf die Nahrung des Urzeit-Fliegers zu.
    Ein vollständig erhaltenes Flugsaurierskelett einer neuen Art ist in Bayern, genauer im oberfränkischen Wattendorf, entdeckt worden. Das bislang einzigartige Fossil stamme aus der späten Jura-Zeit vor rund 155 Millionen Jahren, sagte der Leiter des Bamberger Naturkunde-Museums Matthias Mäuser. Auch andere Experten schätzen das Fossil als sehr bedeutsam ein. "Es ist ein sensationeller Fund", sagte der Flugsaurier-Experte und Biologe Eberhard Frey vom Naturkundemuseum Karlsruhe. "Er ist von seiner Vollständigkeit und vom Typ her einmalig - ein extrem seltenes und wunderschönes Stück."
    "Ein extrem seltenes und wunderschönes Stück": Paläontolgen sind vom in Oberfranken gefundenen Skelett eines Flugsauriers begeistert. (© dpa)

    Der Flugsaurier, der noch nicht wissenschaftlich beschrieben ist und somit keinen Namen hat, war vor einem Jahr gefunden und in den vergangenen Monaten aufwendig präpariert worden. "Er hatte sehr lange Arme und sehr lange Beine, fast wie Stelzen. Das hat ihm einen Vorteil gebracht beim Waten im Wasser", sagte Mäuser, der seit acht Jahren Grabungen in der Region leitet. "Er hat in seichten Gezeitentümpeln mit seinen schnabelartig verlängerten Kiefern und dem Reusengebiss Kleinlebewesen aus dem Wasser gefiltert."
    Der Saurier ernährte sich von Fischen, Krebsen und anderen Lebewesen. Die letzte Mahlzeit ist mit dem Tier versteinert: "Er hat Fischrestchen im Bauch - das ist auch eine Seltenheit."
    "Gigantisch gut erhalten"

    Der neue Flugsaurier wird von Samstag an in der Sonderausstellung "Frankenland am Jurastrand" im Naturkunde-Museum Bamberg zu sehen sein. Die Forscher gehen davon aus, dass es sich mindestens um eine neue Art und Gattung handelt. "Dieses Stück ist insofern bedeutsam, als es vom Körperbau her etwas völlig Neues ist", sagte der Paläontologe und Flugsaurierforscher Helmut Tischlinger, der das Fossil unter UV-Licht untersucht und dokumentiert hat. Es sei "gigantisch gut erhalten", zudem sei es der älteste Flugsaurier aus den süddeutschen Oberjura-Plattenkalken.
    Biologe Frey sieht darin ein mögliches Bindeglied zwischen den bisher bekannten Flugsauriern aus dem Jura und den späteren Riesenflugsauriern - den größten Flugtieren aller Zeiten mit mehr als zehn Metern Flügelspannweite. "Vom Rumpf her ähnelt er einem anderen Flugsaurier aus den Solnhofener Plattenkalken, der aber ohne Kopf gefunden wurde", erklärte Frey. "Mit seinen langen Hinterbeinen und dem im Verhältnis zum Arm recht kurzen Flugfinger hatte der neue Flieger eine Flügelkonfiguration, wie sie später bei Riesenflugsauriern aus der Kreidezeit auftauchen. Das Bamberger Stück belegt, dass diese Riesenflugsaurier ihren Ursprung in der Jurazeit hatten."

    Forscher werden nun mit der wissenschaftlichen Aufarbeitung beginnen. "Der Fund ist von vergleichbarem Interesse wie ein Archaeopteryx", betonte Mäuser. Die Flugechse hatte über 400 lange borstenähnliche Zähne, die in zwei Reihen angeordnet waren. "Die langen Zähne sind nicht spitz, sondern wie kleine Keulen verdickt", sagte Mäuser. Sie dienten nicht zum Kauen oder Festhalten von Beute, sondern wie Barten der Wale oder Lamellen im Schnabel von Flamingos zum Filtern des Wassers nach Beute.

    Grabungen in Oberfranken begannen bereits 2004

    Flugsaurier besaßen keine Federn, sondern eine Art Borsten. Zudem verfügten sie über eine kompliziert gebaute, mehrschichtige Flughaut. Partien davon sind bei dem Exemplar in langwelligem UV-Licht erkennbar. Die Flügel, die rund 1,20 Meter Spannweite hatten, sind bei dem Fossil zusammengefaltet und über dem Rumpf verschränkt.
    Die Wattendorfer Plattenkalke waren im Jahr 2000 als Fossilienfundstelle entdeckt worden. 2004 begannen die Grabungen, die in den vergangenen zwei Jahren von der EU gefördert worden sind. "Dort liegt ein unglaublicher Fossilschatz", sagte Mäuser. "Wir haben bisher rund 5000 Fossilien geborgen - Schnecken, Muscheln, Seeigel, urtümliche Fische, Haie, Quastenflosser, Schlangensaurier, Schildkröten und Krokodilreste." Die Schichten des Steinbruchs und die eingeschlossenen Lebewesen seien erdgeschichtlich etwa 100.000 bis 500.000 Jahre älter als die südbayerischen Plattenkalke von Solnhofen und Eichstätt. Deshalb handele es sich bei den Wattendorfer Fossilien oft um bisher unbekannte Arten.

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    http://www.sueddeutsche.de/wissen/2....eckt-1.1449318
    .

  2. #2
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    Neue Dinosaurierart in Frankreich entdeckt

    Im französischen Velaux präsentierten Forscher eine bislang unbekannte Saurierart. Der Pflanzenfresser lebte vor rund 75 Millionen Jahren und war rund zwölf Meter lang. Mehr als zehn Jahre dauerte es, die Knochen freizulegen - die Grabungen erfolgten im Geheimen.

    Aix-en-Provence - Forscher haben nahe des französischen Dorfs Velaux die Knochen eines zehn bis zwölf Meter langen Dinosauriers freigelegt. Der rund 75 Millionen Jahre alte Titanosaurier soll mit seinen zylinderförmigen Zähnen Pflanzen gefressen haben. Die Grabungen hatten bereits vor zehn Jahren begonnen, waren aber aus Angst vor Plünderungen bislang geheim gehalten worden.
    Die Paläontologen nannten die neue Art Atsinganosaurus velauciensis - Zigeunersaurier aus Velaux, da er nahe Verwandte in Osteuropa gehabt habe. "Wir haben mehr als 70 Prozent des Skeletts gefunden, leider aber nicht den Schädel", sagt Ausgrabungsleiterin Géraldine Garcia von der Universität in Poitiers. Eine originalgetreue Rekonstruktion sei nun jedoch möglich. 2010 war die Art erstmals von den Forschern in Frankreich beschrieben worden. Die Knochen sollen weiter von den französischen und belgischen Forschern analysiert werden.
    Ein vollständig erhaltenes Flugsaurierskelett einer neuen Art wurde am Freitag vorgestellt, Forscher hatten es im oberfränkischen Wattendorf entdeckt. Der Fund sei von vergleichbarem Interesse wie ein Archaeopteryx, sagte der Leiter des Bamberger Naturkundemuseums, Matthias Mäuser. Von einem "sensationellen Fund" sprach der Flugsaurier-Experte und Biologe Eberhard Frey vom Naturkundemuseum Karlsruhe. "Er ist von seiner Vollständigkeit und vom Typ her einmalig - ein extrem seltenes und wunderschönes Stück."
    Mit seinen langen Hinterbeinen und dem im Verhältnis zum Arm recht kurzen Flugfinger habe der neue Flieger eine Flügelkonfiguration, wie sie später in der Kreidezeit bei Riesenflugsauriern vorgekommen sei. "Das Bamberger Stück belegt, dass diese Riesenflugsaurier ihren Ursprung in der Jurazeit hatten."
    Die Wattendorfer Flugechse hatte über 400 Zähne, die in zwei Reihen angeordnet waren. "Die langen Zähne sind nicht spitz, sondern wie kleine Keulen verdickt", erklärt Mäuser. Mit ihnen wurde Beute nicht gekaut oder festgehalten, sondern aus dem Wasser gefiltert - so wie es Wale mit ihren Barten und Flamingos mit den Lamellen in ihrem Schnabel tun.
    nik/dpa/afp
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    http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...060-druck.html

  3. #3
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    Indiana Jones“ – made in China
    Dinosaurierjäger Xu Xing tritt in Aktion


    Rückblick in das China der 1970er Jahre. Während Dinos für Kinder in den USA und Europa allmählich zu den Lieblingsspielzeugen schlechthin avancieren, wächst der Chinese Xu Xing auf, ohne auch nur jemals etwas von Dinosauriern gehört zu haben. In der vorwiegend von moslemischen Uiguren bewohnten Provinz Xinjiang im äußersten Nordwesten Chinas sind sie kein Thema. „Es war dort isoliert und rückständig“, erinnert sich Xu 2008 in einem Gespräch mit einem Reporter der „USA Today“. „Es gab keine Möglichkeit, wie ich von Dinosauriern hätte hören können oder gar mit Dinosaurier-Spielzeug hätte aufwachsen können.“

    Heute kann sich Xu Xing ein Leben ohne Dinos kaum mehr vorstellen. Er gilt inzwischen als der „Indiana Jones“ Chinas, als der berühmteste „Dinojäger“ aller Zeiten. Kaum jemand hat so viele und so bedeutsame Fossilien dieser Tiergruppe entdeckt wie er – darunter einige, die sich als die bisher wichtigsten Bindeglieder zwischen Dinosauriern und Vögeln erwiesen haben.

    Beipiaosaurus inexpectus war für einen gefiederten Dino ungewöhnlich groß
    Geologie statt Software-Design
    Doch um ein Haar wäre es dazu nie gekommen. Denn als es Anfang der 1980er Jahre für ihn um die Berufswahl geht, weiß der junge Chinese genau, was er will: Software-Designer möchte er werden. Doch der chinesische Staat hat andere Pläne mit dem Jungen: Er teilt ihm einen Studienplatz in Geologie und Paläontologie an der Universität Peking zu. Xu willigt notgedrungen ein und nimmt das Studium auf in der Hoffnung, vielleicht später doch noch wechseln zu können. Trotz seines nur mäßigen Interesses bewährt er sich und bekommt sogar einen Platz als Doktorand am Institut für Wirbeltier-Paläontologie und Paläoanthropologie der Chinesischen Akademie der Wissenschaften angeboten.

    Xu wird zum Dino-Jäger
    Doch auch darüber hält sich seine Begeisterung zunächst in Grenzen. „Ich war nur interessiert, weil das bedeutete, dass ich in Peking bleiben konnte und nicht zurück nach Xinjiang musste“, erzählt er. Aber dann ändert sich plötzlich alles: 1995, knapp ein Jahr vor seiner Promotion, macht es plötzlich Klick und Xu stellt fest, dass er das Leben als Paläontologe sogar liebt. Vor allem die Forschungsexpeditionen und das Leben als „Fossilienjäger“ faszinieren ihn. „Es war mein Schicksal, Dinosaurier zu suchen“, erklärt er. „Ich liebe es, das Unbekannte zu erkunden und in die Wildnis hinauszugehen, um seltsame, fremdartige Kreaturen zu erforschen, so anders als die Tiere, die wir heute kennen.“

    Dinosaurierjäger Xu Xing
    Nach der Entdeckung des Sinosauropteryx in Liaoning unternimmt auch Xu Xing ab 1997 mehrere Ausgrabungsexpeditionen zu den reichhaltigen, aus der frühen Kreidezeit stammenden Yixian-Formationen dieser Region. Und er wird fast sofort fündig: Gemeinsam mit seinen Kollegen entdeckt er die Relikte eines weiteren Dinosauriers mit einem Pelz aus dünnen Daunenfedern. „Beipiaosaurus inexpectus“ wie er getauft wird, lebte vor 130 bis 125 Millionen Jahren und war für einen gefiederten Dinosaurier ungewöhnlich groß.

    Echte Vogelfedern bei Caudipteryx
    Jetzt geht es Schlag auf Schlag. 1998, in der nächsten Grabungssaison an der Yixian-Formation, stoßen Xu Xing und seine Mitarbeiter sogar auf zwei Feder-Dinosaurier. Der erste, Caudipteryx, besitzt erstmals Federn, die nicht nur fädige Anhängsel sind wie bei Sinosauropteryx, sondern wie die Kontur- und Schwungfedern moderner Vögel strukturiert sind. Sie bestehen aus einer Spindel, einem Federschaft und einer Federfahne aus miteinander verzahnten Strahlen und Häkchen. An den Armen sind die Federn bis 20 Zentimeter lang und bilden eine Art Flügel.

    Sinornithosaurus enthüllt Schwestergruppe der Vögel
    Doch auch der zweite Fund hat es in sich. Er entpuppt sich bei näherer Analyse sogar gleich in mehrfacher Hinsicht als kleine Sensation. Denn „Sinornithosaurus“, so seine Bezeichnung, ist ungewöhnlich vogelähnlich: Seine Arme sind länger als die aller anderen nicht-aviären Theropoden, sie erreichen 80 Prozent der Hinterbeinlänge. Das Gabelbein ist wie beim Archaeopteryx Bumerang ähnlich geformt, auch Becken und Schultergürtel lassen deutliche Übereinstimmungen erkennen. Der Kopf ist rundlich, die Schnauze kürzer und schmaler als bei Deinonychus. Fast die gesamte Körperoberfläche ist zudem mit Federn bedeckt.

    Aus den Auswertungen aller Merkmale schließen die Forscher, dass Sinornithosaurus und seine Verwandtschaftsgruppe, die Dromeosauridae, näher mit den Vögeln verwandt sein müssen als alle anderen bekannten Dinosauriergruppen. Xu Xing und seine Kollegen könnten damit die Schwestergruppe der Vögel gefunden haben– die Stammeslinie, die als letzte einen gemeinsamen Vorfahren mit Archaeopteryx und Co. teilt.

    Sinornithosaurus millenii ist vogelähnlicher als alle bis dahin bekannten Dinosaurier
    Gefiederter Jäger mit Giftzähnen
    Doch es gibt noch eine Besonderheit des Sinornithosaurus, wie die chinesische Forschergruppe gemeinsam mit amerikanischen Kollegen entdecken: Am Kopf des Tieres finden sie zwei seitliche Eindellungen, von denen aus jeweils ein , tief eingeschnittener Kanal bis zu einer Reihe von langen, eingekerbten Zähnen im Oberkiefer reicht. „Als wir uns Sinornithosaurus anschauten, realisierten wir, dass seine Zähne ungewöhnlich waren“, erinnert sich Larry Martin, Professor für Wirbeltierpaläontologie an der Universität von Kansas. „Wir begannen, die gesamte Struktur von Zähnen und Kiefer zu untersuchen und an dem Punkt realisierten wir, dass das Ganze ähnlich wie bei modernen Schlangen aussah.“

    Nähere Analysen bestätigen dies und enthüllen, dass Sinornithosaurus bei seiner Jagd auf Beute offenbar Gift zu Hilfe nahm, das in Drüsen seitlich des Kopfes produziert und dann zu den Zähen geleitet wurde. „Das war tatsächlich ein giftiger Vogel“, so Martin. „Das war ein echter Schock für uns.“ Sein Kollege David Burnham erklärt die Jagdstrategie von Sinornithosaurus : „Man würde ihn nicht kommen sehen. Es würde sich von einem niedrig hängenden Ast auf einen stürzen und von hinten angreifen. Wenn die Zähne einmal in der Haut saßen, konnte das Gift in die Wunde fließen. Die Beute wäre sehr schnell in Schock verfallen, würde aber noch leben und vermutlich sogar mitbekommen, wie dieser Raptor sie verschlingt.“
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    http://scinexx.de/dossier-detail-505-9.html
    .

  4. #4
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    Fossilien in China enthüllen die letzte Mahlzeit gefiederter Dinosaurier

    Fossilien in China enthüllen die letzte Mahlzeit gefiederter Dinosaurier


    Paläontologen aus China und Kanada haben am 30. August 2012 die Entdeckung des Fossils eines Dinosauriermagens bekannt gegeben. Das Fossil wurde in der Nähe des Kreises Yi im Westen der Provinz Liaoning gefunden. Diese Entdeckung ermöglicht es zum ersten Mal, im Detail zu wissen, was die gefiederten Dinosaurier vor tausenden Jahr gefressen haben.
    Was also haben sie gerne gefressen? In erster Linie viel, so die Paläontologen der Chinese Academy of Geological Sciences in Peking.
    Den Ergebnissen zufolge, die in der Online-Publikationen PLoS ONE veröffentlicht wurden, hat das Team in Mägen von den beiden Tieren Fische, Eidechsen, die Überreste von mehreren Säugetieren und sogar einen Teil eines Beines eines gefiederten Flug-dinosauriers gefunden.

    (Bild: Ein Sinocalliopteryx isst einen Sinornithosaurus)


    Die fleischfressenden Dinosaurier gehören zur Spezies von Sinocalliopteryx gigas, die 4 bis 6 Meter lang waren und mit kleinen Federn zur Wärmeisolation bedeckt waren. Ein Magen enthielt den Teil eines Beins eines Dinosauriers der Gattung Sinornithosaurus, einem gefiederten Fleischfresser, der kurze Strecken fliegen konnte. Der andere enthielt Überreste von zwei Confuciusornis, also primitiven Vögeln, die so groß wie Krähen und auch kurze Strecken fliegen konnten.
    “Magenüberreste sind Beweise für die tatsächliche Interaktionen zwischen Tieren und sind extrem selten im Bestand der Fossilien”, sagte der Forscher Phil Bell, ein Paläontologe für Wirbeltiere an der Pipestone Creek Dinosaur Initiative in Kanada.
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    LG Angeni

  5. #5
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    Erste gefiederte Saurier der westlichen Hemisphäre entdeckt
    Jungtiere besaßen Daunen, Erwachsenen zusätzlich feste Flügelfedern
    Erstmals haben Paläontologen gefiederte Dinosaurier auch auf dem amerikanischen Kontinent entdeckt. Die fossilen Überreste von einem Jungtier und zwei Erwachsenen zeigen deutliche Spuren eines dünnen Federkleids. Gefunden wurden sie in einer 75 Millionen Jahre alten Sandsteinformation im kanadischen Alberta. Dies sei der erste Fund von gefiederten Dinosauriern in der Westlichen Hemisphäre, berichtet das internationale Forscherteam im Fachmagazin "Science". Bisher seien Überreste solcher Federn vorwiegend in China gefunden worden. Die drei Fossilfunde seien zudem die ersten bekannten Vertreter der Straußendinosaurier (Ornithomimidae) mit einem Federkleid. Diese Urzeitechsen liefen wie die heutigen Strauße auf zwei Beinen und ähnelten diesen auch in ihrem Körperbau. Jetzt zeigt sich, dass die Straußendinosaurier ihren Namensvettern auch in Bezug auf das Gefieder glichen.

    Illustration des in Alberta
    gefiederten Dinosaurier
    der Gattung Ornithomimus
    Echte Flügelfedern hatten nur die Erwachsenen
    Die fossilen Dinosaurier sind von einer dichten Schicht aus hunderten feinen, fadenförmigen Daunen umhüllt, wie die Forscher berichten. Die primitiven Federn seien etwa fünf Zentimeter lang und einen halben Millimeter dick und bedeckten Nacken, Rücken, Beine und Bauch der Tiere. "An den Armknochen des dritten Tieres, eines erwachsenen Ornithomimus, sind darüber hinaus auch Federn mit einem harten Schaft erhalten", schreiben Darla Zelenitsky von der University of Calgary und ihre Kollegen. Diese ähnelten in ihrem Aussehen und in ihrer Anordnung den Deckfedern an den Flügeln heutiger Vögel. Der neue Fund zeige, dass dieser Federtyp früher entstanden sei als bisher angenommen.

    "Ornithomimus entwickelte im Laufe seines Lebens offenbar zwei deutlich verschiedene Federarten", erklären die Forscher. Jungtiere besaßen nur ein Daunenkleid, während Erwachsene zusätzlich Flügelfedern an ihren Vordergliedmaßen trugen. Das könnte darauf hinweisen, dass der zusätzliche Federschmuck weder als Laufhilfe noch zum Fliegen diente, sondern als sekundäres Geschlechtsmerkmal - als Schmuck, der Männchen und Weibchen unterschied. "Diese flügelähnlichen Strukturen könnten beispielsweise zum Imponieren oder bei der Werbung um einen Partner eingesetzt worden sein", mutmaßen Zelenitsky und ihre Kollegen. Erst später hätten dann die Vogelvorfahren diese Flügel auch zum Fliegen genutzt.

    Skelett des in Alberta
    entdeckten einjährigen
    Jungtiers eines
    Ornithomimus-Dinosauriers
    Fluss-Ablagerungen statt Seeschlamm
    Bemerkenswert ist an dem neuen Dinosaurierfund auch, wo er entdeckt wurde, wie die Paläontologen betonen. Denn bisher seien gefiederte Urzeitechsen nur aus besonders feinkörnigen Gesteinen geborgen worden. Diese entstehen meist aus dem schlammigen Sediment stehender Gewässer, beispielsweise flacher Meereslagunen oder Seen. Urzeitliche Tiere, die in diesen Schlamm fielen, wurden sehr dicht von den feinen Sedimenten umhüllt und dadurch bleiben selbst feine Strukturen ihrer Körperoberfläche gut erhalten.

    "Die Entdeckung der Ornithomimus-Fossilien im Sandstein zeigt, dass die Federn von Dinosauriern auch in den etwas gröberen Ablagerungen urzeitlicher Flüsse erhalten bleiben können", erklärt Mitautor Francois Therrien vom Royal Tyrell Museum of Palaeontology in Alberta. Daher lohne es sich, auch bei Fossilien aus solchen Gesteinsformationen gezielter als bisher nach Überresten von Federn zu suchen.

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    LG Angeni

  6. #6
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    Gigantischer Schildkrötenfriedhof entdeckt

    Gigantischer Schildkrötenfriedhof entdeckt
    Urzeitlicher Schlammstrom begrub mehr als 1.800 Tiere bis heute
    Ein Schlammstrom vor 160 Millionen Jahren hat im heutige China einen gigantischen Schildkrötenfriedhof hinterlassen. Auf engstem Raum wurden mehr als 1.800 Urzeit-Schildkröten begraben und blieben bis heute erhalten. Deutsche und chinesische Paläontologen haben die erst vor wenigen Jahren entdeckte Fundstelle Mesa Chelonia in der Provinz Xinjiang nun genauer untersucht und die Zahl der Funde erstmals beziffert.

    Zur Stabilisierung eingegipster
    Block mit Schildkrötenfossilien
    vor der Bergung
    "Knochen über Knochen, wir haben unseren Augen nicht getraut" so Oliver Wings, Paläontologe und Gastwissenschaftler am Museum für Naturkunde Berlin. Ausgehend von den bisherigen Grabungsfunden haben Wings und seine Kollegen berechnet, dass sich dort etwa 1.800 Exemplare der zur Gattung Annemys gehörenden Schildkröten befinden. „Wahrscheinlich haben wir mit dieser Fundstelle die bekannte Individuenzahl von jurassischen Schildkröten mehr als verdoppelt“ sagt Mitorganisator und Koautor Walter Joyce von der Universität Tübingen, „die Panzer lagen teilweise wie gestapelt, dicht an dicht im Gestein“. Es handelt sich bei der Schicht um ein sogenanntes bone bed, ein Knochenlager, das in diesem Fall ausschließlich aus Schildkrötenresten besteht.

    Ehemals üppige Seenlandschaft
    Seit 2007 sind Wings, Joyce und Kollegen in der Wüstenregion aktiv und entdeckten dort bei mehreren Expeditionen auch Überreste von Haien, Krokodilen, Säugetieren und mehrere Dinosaurierskelette. Was heute eine der trockensten Regionen der Erde ist, war vor etwa 160 Millionen Jahren eine grüne Fluss- und Seelandschaft in der es vor Leben wimmelte. Wie die Wissenschaftler nun belegen konnten, waren die Lebensbedingungen aber auch damals nicht immer ideal: Klimaänderungen sorgten für saisonale Trockenheit und waren wohl auch für die Entstehung dieser weltweit einmaligen Ansammlung entscheidend.

    Die Schildkröten hatten sich während einer Dürreperiode an einem verbliebenen Wasserloch gesammelt und auf die Rückkehr des Regens gewartet, ähnliche Verhaltensweisen kennt man auch von heutigen Schildkröten, beispielsweise aus Australien. Damals allerdings kam der Regen zu spät: viele Schildkröten waren bereits verendet, ihre Kadaver zerfielen. Als das Wasser später doch zurückkehrte, kam es mit gewaltiger Kraft: Heftige Regenfälle verursachten einen Schlammstrom, der Schildkröten und frisch abgelagerte Sedimentschichten mit sich riss und nach kurzen Transport in chaotischer Weise ablagerte. Belege für diesen Ablauf fanden sich in den die Schildkröten umgebenden Gesteinsschichten.

    Die hohe Anzahl der Tiere ermöglicht es den Wissenschaftlern, nun erstmals statistisch gesicherte Erkenntnisse zu asiatischen Schildkröten aus dem Erdmittelalter zu erhalten. Durch den zeitgleichen Tod sind beispielsweise Rückschlüsse auf Variabilität, Wachstumsreihen und morphologische Unterschiede innerhalb verschiedener Arten möglich.

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    LG Angeni

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    Ältestes Fossil eines fliegenden Fisches entdeckt
    Vier Flügel und kräftige Schwanzflosse ermöglichten die Flucht vor Meeresräubern
    Chinesische Paläontologen haben den bisher ältesten Vertreter eines fliegenden Fisches entdeckt. Das im Süden Chinas entdeckte Fossil ist 240 Millionen Jahre alt und zeigt typische Anpassungen ans Fliegen: Seine Brust- und Beckenflossen sind flügelähnlich vergrößert und die Schwanzflosse ist nach unten hin besonders lang ausgezogen. Ein schneller Schlag dieser kräftigen Schwanzflosse habe ausgereicht, um den Fisch aus dem Wasser zu katapultieren und ihn über die Wasseroberfläche gleiten zu lassen, berichten die Forscher im Fachmagazin "Proceedings of the Royal Society B". Die neuentdeckte Fischart sei damit das früheste bekannte Wirbeltier, das diese Art der Fortbewegung entwickelte. Das Potanichthys xingyiensis getaufte Fossil sei aber kein Vorfahre der heutigen fliegenden Fische, sondern gehöre einer ganz anderen Linie des Fischstammbaums an.

    Rekonstruktion des fliegenden
    Urzeit-Fisches Potanichthys
    xingyiensis
    "Fliegende Fische sind außergewöhnliche Wasser-Wirbeltiere, die mit Hilfe ihrer vergrößerten Flossen bis zu 400 Meter weit über das Wasser gleiten können", schreiben Guang-Hui Xu von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften und seine Kollegen. Sie heben dabei teilweise von der Wasseroberfläche ab und erreichen Geschwindigkeiten von 36 bis 72 Kilometern pro Stunde - das ist schneller als ein Mensch rennen kann. Entscheidend für diese Fähigkeit seien nicht nur die Flügelflossen, sondern vor allem die kräftige, zur Bauchseite hin vergrößerte Schwanzflosse, erklären die Forscher. Sie erzeuge den nötigen Schub unter Wasser, um den Fisch voranzutreiben und aus dem Wasser zu katapultieren.

    Diese Art der Fortbewegung koste aber sehr viel Energie, sagen die Forscher. Potanichthys xingyiensis und seine Verwandten haben sie daher vermutlich als Fluchtstrategie für den Notfall entwickelt. "Durch den Sprung aus dem Wasser flüchteten sie vor Räubern wie den zu dieser Zeit lebenden großen Meeresreptilien oder großen fleischfressenden Fischen", schreiben Xu und seine Kollegen. Diese lebten damals in den gleichen Gewässern wie Potanichthys und konnten bis zu drei Meter Länge erreichen. Der rund 15 Zentimeter große fliegende Fisch sei für sie vermutlich eine passende Beute gewesen.

    240 Millionen Jahre altes
    Fossil des fliegenden Fisches
    Potanichthys xingyiensis
    Heute ausgestorbener Ast am Fischstammbaum
    Wie die Forscher berichten, entwickelten sich die Vorfahren aller heute lebenden rund 50 fliegenden Fischarten erst nach dem Untergang der Dinosaurier vor rund 65 Millionen Jahren. Es habe aber zuvor schon eine andere, seither ausgestorbene Fischgruppe gegeben, die ebenfalls diese ungewöhnliche Fortbewegungsstrategie besaß. Von dieser sind aber bisher nur in Österreich und Italien sehr schlecht erhaltene Fossilien aus der Zeit vor rund 200 Millionen Jahren gefunden worden. Der neu entdeckte Potanichthys xingyiensis sei der bisher älteste Vertreter dieser Gruppe, sagen Xu und seine Kollegen. Er sei zudem so gut konserviert, dass man zum ersten Mal die Schädelbasis und andere Körperteile genauer untersuchen könne.

    Der neue Fund wirft auch ein neues Licht auf die geografische Verteilung der fliegenden Urzeit-Fische. Denn Potanichthys xingyiensis ist das erste Fossil dieser Gruppe, das in Asien gefunden wurde. "Das zeigt, dass diese Fische sowohl am westlichen als auch am östlichen Rand des Urmeeres Paleotethys verbreitet waren", schreiben Xu und seine Kollegen. Dieses Meer bildete einst einen tiefen Einschnitt im Urkontinent Pangäa und reichte vom Gebiet des heutigen Mittelmeeres bis nach Ostasien. "Der neue Fund liefert neue Belege dafür, dass es im Trias einen Austausch wasserlebender Wirbeltiere zwischen Europa und Asien über diesen Korridor gab", sagen die Forscher.

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    Neue Theorie:
    Indische Vulkane nicht Asteroid ließ Dinosaurier aussterben





    Eine neue Theorie stellt die bislang gängige Vorstellung von einem gewaltigen Asteroideneinschlag als Auslöser für das Aussterben der Dinosaurier in Frage. Während die Idee von Vulkanismus anstelle eines Asteroideneinschlags nicht neu ist, stellt eine US-Forscherin nun konkret vulkanische Aktivität im heutigen Indien als Auslöser des weltweiten Massensterbens zur Diskussion.
    (Bild: Führte vulkanische Aktivität in der indischen Dekkan-Trapp-Region zum Aussterben der Dinosaurier und anderer Arten? | Copyright: Gerta Keller, NSF)
    Wie Gerta Keller von der Princeton University aktuell auf dem Herbsttreffen der American Geophysical Union (AGU) berichtete, soll die über mehrere zehntausend Jahre andauernde vulkanische Aktivität der Dekkan-Trapp-Region im westlichen Indien gewaltige Mengen an Schwefelgasen und Kohlenstoffdioxid in die Atmosphäre geschleudert und so – durch eine dramatische Klimaerwärmung und Versäuerung der Ozeane – zum weltweiten Massensterben vor rund 65 Millionen Jahren geführt haben.
    Schon seit einigen Jahren kämpft Keller gegen die populäre Vorstellung von einem gewaltigen Asteroiden- oder Kometeneinschlag vor 65 Millionen Jahren auf der nördlichen Yucatán-Halbinsel, durch den gewaltige Mengen an Staub und Gasen in die Atmosphäre geschleudert wurden, hier das Sonnenlicht blockierten und so zu einer dramatischen weltweiten Abkühlung und dem so ausgelösten massenhaften Artensterben geführt haben sollen.
    2009 entdeckte das Team um Keller vor der ostindischen Küste in von Lava durch-zogenen Sedimenten aus dem Dekkan-Trapp zahlreiche Fossilien aus der Zeit an der Grenze zum Massensterben der Dinosaurier.
    Innerhalb dieser fossilen Aufzeichnungen stellten die Wissenschaftler eine Abnahme von Plankton-Arten und ein Rückgang komplexer Schalentiere unmittelbar nach den Lava-schichten fest. Dieser Rückgang musste also nur wenige Jahre nach den Ausbrüchen eingesetzt haben. Einhergehend mit dem so dokumentierten Aussterben dieser Arten stellten die Forscher zugleich jedoch eine explosionsartige Zunahme einer Planktonart mit dem Namen Guembilitria fest.
    Ähnliche Beobachtungen machten die Forscher danach auch in vergleichbaren Sedimenten aus Ägypten, Israel, Spanien, Italien und Texas: Während Guembilitria-Arten 80 bis 98 Prozent der Fossilien ausmachten, waren andere Arten nahezu vollständig verschwunden.
    “Man könnte Guembilitria als eine Art Katastrophen-Oportunisten bezeichnen”, so Keller gegenüber “LiveScience.com”. “Ähnlich wie Kakerlaken, so überlebte Guembilitria immer dann und dort, wo die Dinge für andere Arten furchtbar schief gingen.”
    Den Grund für die zunehmende Dominanz der Guembilitria-Arten sehen die Forscher in gewaltigen Mengen an Schwefel, die mit dem Sauren Regen als Folge der Dekkan-Vulkane in die Ozeane gelangt wären. Hier hätte sich der Schwefel chemisch mit Kalzium verbunden, dieses gebunden, wodurch es nicht mehr für Meereslebewesen zur Verfügung stand, die Kalzium jedoch zum Aufbau ihrer Schalen und Skelette benötigten. Auf diesen Umstand deuten auch die fossilen Funde, die belegen, dass auch Plankton-Arten kleiner wurde und weniger komplexe Schalen ausbildeten.
    Fossile Funde auf dem indischen Festland belegen zudem, dass zur selben Zeit zune-hmend auch an Land Tiere und Pflanzen verschwanden. Für die Forscher um Keller ein weiteres Zeichen dafür, dass die vulkanische Aktivität der Dekkan-Trapp-Region – die sich einst größenmäßig über eine Fläche des heutigen Europas ausdehnte und zu den größten durch Vulkanismus geprägten Regionen der Erde gehört – für das weltweite Massensterben sowohl an Land als auch in den Meeren verantwortlich war.
    Hinzu präsentierte Keller weitere Hinweise, die Zweifel an der Vorstellung aufkommen lassen, dass der sogenannte Chicxulub-Einschlag vor Yucatán für das Massensterben vor 65 Millionen Jahren verantwortlich war, findet sich Iridium und damit sozusagen die chemische Signatur eines Asteroiden in den Sedimenten doch erst “nach” dem Aussterben der Arten. Auch hätte ein derartiger Einschlag nicht genügend giftigen Schwefel und Kohlendioxid freigesetzt, um die Mengen dieser Stoffe in den Sedimentschichten erklären zu können.
    Zwar könnte der Einschlag die Umstände, die zum weltweiten Massensterben geführt hatten, noch zusätzlich verschlimmert, dieses jedoch nicht ausgelöst haben, so die Forscherin.
    Quelle

    LG Angeni

  9. #9
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    Zitat Zitat von Angeni Beitrag anzeigen
    ....
    Zwar könnte der Einschlag die Umstände, die zum weltweiten Massensterben geführt hatten, noch zusätzlich verschlimmert, dieses jedoch nicht ausgelöst haben, so die Forscherin.
    Quelle
    da stellt sich doch die frage, ob der einschlag nicht doch der auslöser für die vulkanische tätigkeit war...
    um apollo 11 auf den mond zu bekommen, war eine rechnerleistung von DREI commodore 64 notwendig...
    um heute einen ticket zu lösen, ist EIN pentium-prozessor nicht ausreichend.


  10. #10
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Gefrorenes Mammut mit flüssigem Blut in Sibirien gefunden

    Gefrorenes Mammut mit flüssigem Blut in Sibirien gefunden

    Russische Forscher haben in Sibirien Überreste eines Mammuts entdeckt. Obwohl das nicht der erste Mammutfund ist, sprechen die Forscher von einer kleinen Sensation: Das gefrorene Weichgewebe enthält flüssiges Blut.

    Das Mammutweibchen war auf der Kleinen Ljachow-Insel in Jakutien gefunden und bei einer Expedition vom 29. April bis 22. Mai ausgegraben worden, wie die Nordöstliche Föderale Universität mitteilte. Erstmals seit 112 Jahren sei ein ausgestorbenes Tier in einem so guten Zustand entdeckt worden, hieß es. Die Forscher versprechen sich Beweise dafür, dass Mammuts ihr Blut mit einem Frostschutzmittel anreichern konnten.

    Sehr dunkles Flüssigblut war in gefrorenen Hohlräumen an der Bauchseite, berichtete Expeditionsmitglied Semjon Grigorjew. „Als wir diese Hohlräume mit der Beilpicke durchbrachen, trat das Blut aus.“ Dies sei erstaunlich, weil die Lufttemperaturen bei minus sieben bis minus zehn Grad gelegen haben.

    Hinzu kommt, dass die Gewebe „in idealem Zustand“ waren. Das Muskelgewebe sei wie bei einem lebenden Tier „natürlicher roter Farbe“. Zwei Tage nach der Ausgrabung begann die Haut des Mammuts zu bluten. Das Blut des historischen Tieres soll demnächst auf Krankheitserreger untersucht werden. Danach sollen umfassende Forschungen folgen.
    Quelle

    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

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