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Thema: Dürre und Trockenheit

  1. #1
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Dürre und Trockenheit

    Schwerste Dürre seit fast 40 Jahren auf dem Balkan

    Dramatische Ernteverluste befürchtet

    Belgrad - Rekordhitze, riesige Waldbrände, vertrocknete Felder: Der Balkan wird in diesem Sommer von der schwersten Dürre seit fast 40 Jahren heimgesucht. Flüsse sind zu Rinnsalen verkümmert oder versiegt, was die Stromerzeugung trifft.
    Viele Bauern rechnen mit einem Totalausfall bei der Ernte. "Das ist verloren", sagt der serbische Bauer Ljubisav Tomic und zeigt auf sein vertrocknetes Kornfeld. "Nur Gott kann uns helfen." Die Hitze folgt einem der härtesten Winter seit Jahrzehnten in Südosteuropa.
    Bosnien, Serbien, Kroatien und Montenegro sind besonders hart betroffen. An der Grenze zwischen Serbien und Kosovo wüten ungehindert Waldbrände, weil Minenfelder die Brandbekämpfung unmöglich machen.
    In Kroatien beziffert Landwirtschaftsminister Tihomir Jakovina den Ernteausfall auf "30 bis 80 Prozent, in einigen Gebieten 100 Prozent". In Bosnien wird mit 70 Prozent Ernteverlust gerechnet.
    Quelle

    Auf dem Balkan wie im Backofen






    • So heiß und trocken wie 40 Jahre nicht mehr:
      der ausgetrocknete Paljurci-See an einem
      Staudamm in Südmazedonien.


    Seit zwei Monaten herrscht auf dem Balkan eine extreme Hitzewelle, die für die Landwirtschaft verheerende Ernteeinbußen bringt. Die Gesundheitsbehörden warnen davor, auf die Straße zu gehen

    "Pffft". Mit einem zarten "Pffft" wird man einmal in der Minute mit einer Brise Wasser bespritzt, die ähnlich erlösend wirkt wie die Eiswürfel, die sich mancher zwischen die Zehen steckt. In Bukarest haben viele Straßencafés Sprühanlagen. Besprüht wird man auch auf manchen Gehsteigen, wo so etwas wie Duschen aufgestellt wurden, unter denen man durchgehen kann. In Belgrad versorgen riesige Tanklaster die Bürger mit Wasser. Das kroatische Gesundheitsministerium rät dazu, sich öfter am Tag zu duschen.
    Auf dem Balkan dauert die Hitzewelle nun schon seit Wochen an, in den vergangenen Tagen galt alles unter 35 Grad als erholsam. Seit vierzig Jahren soll es hier nicht mehr eine so lange, trockene und heiße Periode gegeben haben. Die Gesundheitsbehörden warnen davor, zwischen elf am Vormittag und vier am Nachmittag überhaupt nach draußen zu gehen. Wer sich nicht unter den Häuserschatten vor der Sonne wegduckt, versteckt sich auch schon mal unter einem Regenschirm, um der UV-Strahlung zu trotzen, oder flüchtet in ein klimatisiertes Einkaufszentrum. Selbst im höher gelegenen und kühleren Sarajevo sprechen die Leute von einem Gefühl wie im "Dampfgartopf" oder "Balkan-Backofen".
    An die Alarmstufen Orange und Rot der meteorologischen Instituten hat man sich bereits gewöhnt. In Bosnien-Herzegowina sprach man am Freitag von "lebensgefährlicher" Hitze. Tatsächlich gab es bereits im Juli in Kroatien einige Hitzetote, vier Menschen starben in Mazedonien.
    In Mazedonien hat Arbeitsminister Spiro Ristovski bereits im Juli verkündet, dass man keine Firmen tolerieren werde, die Bauarbeiter der extremen Sonne aussetzen. Beamte sollen nur zwischen sieben und 15 Uhr arbeiten.
    Die Trockenheit hat nicht nur zahlreiche Waldbrände mit sich gebracht, die hunderte Hektar Wald vernichteten. Auch Mais-striezel sind an den Spitzen braunverbrannt, Gemüse und Weizen verdorren. Serbien, das viel Getreide exportiert, wird laut dem Landwirtschaftsministerium nur halb so viel produzieren können wie im Vorjahr. Der Schaden geht in die hunderte Millionen Euro.

    70 Prozent Ernteverlust

    In Bosnien-Herzegowina, wo 20 Prozent der Bevölkerung in der Landwirtschaft arbeiten, rechnet man mit bis zu 70 Prozent Ernteverlust und daraus folgender Armut. Es gibt viel zu wenige Bewässerungsanlagen. Dies ist auch eine Folge des Zusammenbruchs der landwirtschaftlichen Infrastruktur nach dem Zerfall Jugoslawiens. In Rumänien ist die Situation ähnlich. "Sogar unter Ceausescu hat das besser funktioniert", sagt der Ökonom Daniel Daianu.
    Durch die Trockenheit mangelt es aber auch einfach an Wasser. Manche Flüsse sind ausgetrocknet, Wasserkraftwerke mussten zurückgeschaltet werden. Selbst eine der Lieblingsbeschäftigungen der Männer, das Autowaschen, wurde eingeschränkt.
    "Wer sich vor der Sonne versteckt, den soll es gar nicht geben", lautet ein Sprichwort auf dem Balkan, das zur Tapferkeit aufruft. In diesen Tagen ist es nicht zu hören. "Das hat es früher in Zagreb nicht gegeben, die Sahara ist zu uns gekommen", sagt stattdessen die 69-jährige Vanja P., die ihre Locken zurechtzupft. "Der einzige Ort, wo man es heutzutage aushalten kann, ist im Biergarten."

    Quelle

    LG Angeni

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von neobras
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    Forscher prophezeien Ende der Fleischkultur

    Fleisch ist in den reichen Ländern eine billige Alltagsnahrung. Doch damit dürfte laut einer Studie bald Schluss sein: Das Wachstum der Weltbevölkerung und künftige Wasserkrisen könnten das Schnitzel zum Luxusgut machen.


    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    Wer glaubt, morgens beim Duschen viel Wasser zu verbrauchen, kennt nicht einmal die halbe Wahrheit. Nach Zahlen der Unesco liegt der weltweite Pro-Kopf-Bedarf bei fast 1400 Kubikmetern pro Jahr - das sind fast 4000 Liter pro Tag. Und das ist nur der globale Durchschnitt. In den USA etwa ist der Pro-Kopf-Verbrauch mehr als doppelt so hoch.

    Sparsames Spülen hilft da kaum. Denn das weitaus meiste Wasser, das man als Bewohner eines reichen Industrielandes zum Leben braucht, fällt fernab der heimischen Wohnung an - der größte Teil entsteht in der Lebensmittelherstellung. Die Landwirtschaft verbraucht rund doppelt so viel Wasser wie alle anderen Aktivitäten der Menschheit zusammen - und die Fleischproduktion wiederum hat den höchsten Wasserverbrauch. Die Herstellung eines einzigen Kilogramms Schweinefleisch verschlingt rund 10.000 Liter.
    Vor diesem Hintergrund verwundert kaum, was Anders Jägerskog und seine Kollegen vom Stockholm International Water Institute (Siwi) jetzt berechnet haben. In ihrer Studie, die anlässlich der World Water Week in Stockholm veröffentlicht wurde, haben die Forscher zwei Fakten einander gegenübergestellt:


    • Die Welt nähert sich immer mehr einem westlichen Ernährungsstil an: Rund 3000 Kilokalorien pro Tag, von denen 20 Prozent von tierischen Proteinen - also aus Fleisch - stammen.
    • Bis zum Jahr 2050 wird die Weltbevölkerung nach Prognosen der Vereinten Nationen von derzeit sieben auf neun Milliarden steigen.

    Diese beiden Zahlen, so lautet das Urteil der Experten, sind nicht in Einklang zu bringen. Es gebe auf den derzeit verfügbaren Ackerflächen schlicht nicht genug Wasser, um neun Milliarden Menschen mit dermaßen viel Fleisch zu ernähren. Malin Falkenmark und ihre Kollegen haben für die Siwi-Studie berechnet, was stattdessen möglich wäre: Würde der Anteil tierischen Proteins von 20 auf fünf Prozent sinken, könnte das verfügbare Wasser gerade noch reichen - aber auch nur, wenn ein "gut organisiertes und verlässliches System des Lebensmittelhandels" existierte.
    925 Millionen Menschen leiden unter Mangelernährung
    Das Problem: Ein solches Verteilsystem existiert nicht. Die meisten Experten stimmen darin überein, dass es schon heute genug Getreide gäbe, um noch weit mehr als neun Milliarden Menschen zu ernähren. Doch mehr als die Hälfte des Getreides wird zu Viehfutter und Biosprit verarbeitet oder landet im Müll. 925 Millionen Menschen leiden laut Uno-Landwirtschaftsorganisation FAO unter Mangelernährung - obwohl die Pro-Kopf-Lebensmittelproduktion ständig steigt, wie Falkenmark und ihre Kollegen betonen.
    Weitere Probleme sind der wachsende Energiebedarf der Menschheit - der in den kommenden Jahrzehnten voraussichtlich drastisch steigen wird - und die globale Erwärmung. Trotz aller politischen Klimaschutz-Versprechen eilt die Treibhausgas-Konzentration in der Luft von Rekord zu Rekord. Dass die Menschheit in der Lage sein wird, die Erwärmung auf zwei Grad gegenüber vorindustriellen Zeiten zu begrenzen, erscheint unwahrscheinlicher denn je.
    Deshalb wird nach Einschätzung von Forschern künftig immer öfter geschehen, was in den USA und Teilen Asiens schon heute zu besichtigen ist: Dürren, Stürme oder schwere Regenfälle sorgen für wirtschaftliche Schäden und treiben die Getreidepreise in die Höhe.
    Zwar sind die aktuellen Preissteigerungen und Produktionsrückgänge historisch nichts Besonderes: In den USA waren Mais und Soja Anfang der siebziger Jahre mitunter doppelt so teuer wie heute, und noch in den neunziger Jahren gab es dort stärkere Rückgänge der landwirtschaftlichen Produktion als in diesem Jahr (siehe Grafiken). Doch global gesehen konnte die Ernährung der Menschheit bisher nur deshalb halbwegs sichergestellt werden, weil immer neue Ackerflächen erschlossen und die bestehenden immer produktiver wurden - modernen Hochleistungsgetreidesorten und Erntemaschinen sei Dank.
    Irgendwann aber, so fürchten Experten, könnte das Ende dieser Entwicklung erreicht sein, auch angesichts des künftig zu erwartenden Wassermangels. Schon jetzt gibt es deutliche Anzeichen, dass der ständig steigende Ressourcenbedarf die Technologie überfordert - und am Ende auch den Planeten. Nach Berechnungen des Forscherverbands Global Footprint Network verbraucht die Menschheit derzeit eineinhalbmal so viele Ressourcen, wie die Erde bereithält. Sollte der Pro-Kopf-Verbrauch auf heutigem Niveau verharren oder gar noch steigen, hieß es 2011 im Fachblatt "Nature", könnte die Menschheit im Jahr 2050 drei Erden benötigen.

    Vielleicht hilft eine simple Strategie, die Wissenschaftler den Bewohnern der Industrieländer schon vor einiger Zeit nahegelegt haben: Einfach mal weniger essen.
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    http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-852329.html

  3. #3
    Super-Moderator Avatar von Stone
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    Verschwindet der Wald, verschwindet das Wasser
    ..... Hat mal ein recht intelligenter Landsmann von mir gesagt. Viktor Schauberger. Er hatte Augenscheinlich recht.

    LG

  4. #4
    Moderator Avatar von Aaljager
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    Zitat Zitat von Stone Beitrag anzeigen
    ..... Hat mal ein recht intelligenter Landsmann von mir gesagt. Viktor Schauberger. Er hatte Augenscheinlich recht.

    LG
    Ein echt wahres Wort, leider und vorallem sehr gut dokumentiert, am Kilimandscharro zeigt sich dieser Effekt seid langem und besonders deutlich. Dort ist durch abholzung inzwischen der Gletscher total am schmelzen und Schnee fällt auch keiner mehr am Berg. So reguliert sich der Kreislauf des Todes (wie ich es nenne) inzwischen voll ein, am Berg schmilzt der Gletscher vor sich hin, die abfliessenden Flüsse führen deutlich mehr Wasser als normal und überall im weiterem Umkreis sind die Niederschläge immer weiter gen Null verschoben worden. Die Forscher sind der Ansicht dies würde daher kommen, daß der Kilimandscharro als Kältepol nicht mehr richtig wirkt und so die Feuchte Luft vom Meer nicht mehr Landeinwärts gezogen wird.

    Aber obwohl dies gut bekannt ist, werden dort noch heute Baumflächen dem Ackerbau geopfert aber nicht von Kleinbauern sondern von Agrargesellschaften von denen etwa 90% unter der Kontrolle Chinas stehen (die haben ja überall in Afrika riesige Flächen aufgekauft und machen diese nun alle zu Ackerland, egal welche Kosten und Effekte dabei zu sehen sind)!

  5. #5
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Renommee: 366008
    Satellitenbild zeigt Neuseeland mit schlimmster
    Dürre seit 70 Jahren



    Drei Jahre liegen zwischen beiden Satellitenfotos der Nasa, dazwischen erlebten besonders die Landwirte auf der Nordinsel Neuseelands eine unangenehme Zeit. Die schlimmste Dürre seit 70 Jahren hatte die Region heimgesucht. Einst grünes Weideland (pastureland) und der Wald (forest) darbten und erblassten. Im April hatten sie sich weitenteils in braune Wildnis verwandelt. Einzig eine breite Wolkendecke hellt das Bild auf.
    Bereits der vergangene Sommer verlief ungewöhnlich. Wochenlang war der Regen ausgeblieben. Im Frühjahr verschärfte sich die Lage: Auf die Region um die neusee-ländische Hauptstadt Wellington im Süden der Nordinsel fiel kein Regen vom 13. Februar bis 17. März.
    Noch einen Monat später waren die Folgen zu sehen: Am 10. April flog der Nasa-Satellit “Terra” über Neuseeland – er machte eine geradezu historische Aufnahme: Die grüne Insel am anderen Ende der Welt schimmerte vielerorts braun; besonders die Wiesen waren verdorrt.
    Mittlerweile hat sich die Lage gebessert. Ende April fiel erstmals ausgiebig Regen. “Aus allen Provinzen hören wir, die Dürre sei zu Ende”, jubelte die Sprecherin der “Federated Farmers”, der landesweiten Landwirte-Vereinigung.

    Hier geht es zum Original-Artikel mit Schieberegler,
    um das Ausmaß der Dürre im Detail zu sehen.

    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  6. #6
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Renommee: 366008
    China kämpft weiter gegen Dürre und Trinkwassermangel

    Seit 140 Jahren hat es im Süden und Osten Chinas keine solche Hitze mehr gegeben.


    Bis Mittwoch hatten über 750.000 Menschen in der zentralchinesischen Provinz Hubei nicht genügend Trinkwasser. Messwerten der Wetterstationen aus der ostchinesischen Provinz Zhejiang zufolge überschritten die Temperaturen in den meisten Regionen 39 Grad, an manchen Stellen sogar 43 Grad Celsius. Wegen der Hitze wird auch die Landwirtschaft stark beeinträchtigt. 280.000 Menschen in der Provinz Zhejiang haben keinen ausreichenden Zugang zu Trinkwasser.
    Gleichzeitig nahm die Niederschlagsmenge im Einzugsgebiet des nordostchinesischen Flusses Songhuajiang seit Beginn der Hochwassersaison im Juni ständig zu. In manchen Abschnitten liegt der Wasserpegel über der Warnstufe, was die landwirtschaftliche Produktion und das Leben der Anwohner schwer beeinträchtigt.
    Nach dem Durchschwitzen des heißesten, aufgezeichneten Juli musste Shanghai seinen täglichen Hochtemperaturalarm von orange auf rot ändern, als der Wetterbericht um zehn Uhr am Dienstagmorgen 40 Grad Celsius meldete. Rot ist der höchste Wert des dreistufigen, farbcodierten Hitzewarnsystem in China. Dienstag war auch der vierte heiße Augusttag für Shanghai, wo am Freitag eine Rekordtemperatur von 40,6 Grad Celsius gemessen wurde. Der bisherige Rekord wurde im Jahr 1934 mit 40,2 Grad Celsius aufgezeichnet.
    Shanghais Stadtregierung hat alle Unternehmen und Arbeitseinheiten aufgefordert, sichere Arbeitsbedingungen in der schweren Hitze zu gewährleisten, vor allem für diejenigen, die im Freien arbeiten müssen.
    Der Stromverbrauch in der benachbarten Provinz Jiangsu betrug im Juli über 50 Milliarden Kilowattstunden und war damit die höchste unter allen Provinzen, zum Teil aufgrund der weitverbreiten Nutzung von Klimaanlagen in China.
    In der zentralchinesischen Provinz Hubei, die von der Tourismusindustrie gern “das Land der tausend Seen” genannt wird, waren am Dienstag 326 Flüsse abgeschnitten, 65 Stauseen ausgetrocknet und 1.100 andere hatten tote Wasserreservoirs.
    Die aktuelle Hitzewelle fegte bisher über 13 Gebiete auf Provinzebene in China. Nach einem Bericht des Ministeriums für Zivile Angelegenheiten sollen 5,95 Millionen Menschen und 1,72 Millionen Stück Vieh von Trinkwasserknappheit betroffen sein. Von den betroffenen Menschen leben etwa 4,3 Millionen in den Provinzen Guizhou und Hunan und der Rest in Hubei, Jiangxi, Zhejiang und der Metropolregion Chongqing.
    Die Dürre hat angeblich direkte, wirtschaftliche Verluste von 12,1 Milliarden Yuan (Milliarden Euro) verursacht und über 2,09 Millionen Hektar Ackerland verwüstet. Davon sind 350.000 Hektar unbestellbar.
    Im Norden sind jedoch Überschwemmungen das Problem. Zehn Runden schwerer Un-wetter haben seit Anfang Juli auf die nordchinesische Provinz Shandong eingehämmert. Im Juli waren es durchschnittlich 328,1 mm Niederschlag, ein 50-Jahres-Rekord.


    Die Wetterextreme nehmen weltweit zu.


    Videos zu der Hitzewelle

    Quelle

    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
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    400.000 Menschen in Namibia vom Hunger bedroht


    Windhuk. Aufgrund der schlimmsten Trockenperiode seit Jahrzehnten droht in Namibia eine massive Hungerkatastrophe. Schon jetzt seien etwa 400.000 Menschen von der Dürre betroffen, teilte die Regierung mit. Damit stieg die Zahl der Gefährdeten um ein Drittel, seit Präsident Hifikepunye Pohamba wegen der Dürre im Mai den Ausnahmezustand ausrief. Seitdem verteilt der Staat Nahrungsmittel; die Behörden haben die internationale Staatengemeinschaft um Hilfe gebeten. Nach Angaben des Kinderhilfswerks Unicef droht 778.000 Menschen Unterernährung, darunter 109.000 Kinder unter fünf Jahren.
    Quelle

    Namibia faces its worst drought in 30 years



    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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    Zitat Zitat von Angeni Beitrag anzeigen
    Namibia faces its worst drought in 30 years



    LG Angeni
    Ja mei...Panikmache pur würd ich mal sagen.....net Jedes Jahr ist gleich.......ich frage mich obs auch Vids gibt wenns dort wieder mal moderat regnet...die Vegetation blüht.....wetten nicht !
    z.B. Die Schlagzeile : Namibia, der Regen lässt die Steppe blühen" oder so......
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


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