Seite 4 von 6 ErsteErste 123456 LetzteLetzte
Ergebnis 31 bis 40 von 54

Thema: Rund um die Biene, Bienenvölker und das Bienensterben

  1. #31
    Redakteur Avatar von Angeni
    Registriert seit
    31.12.2010
    Ort
    Schweiz
    Beiträge
    10.611
    Mentioned
    248 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 352998

    AW: Rund um die Biene, Bienenvölker und das Bienensterben

    Wissenschaftlicher Skandal in Großbritannien
    – Bienen vs. Chemie-Lobby im Weißen Haus


    Es steht schlecht um die deutschen Bienen. Sie fehlen nun bei der Bestäubung von Pflanzen und bei der Honigproduktion.

    Zur Varoose, zu Viren und Klimawandel kommen noch weitere lebensbedrohende Schäden für die Bienenvölker. Dazu zählen die in der Landwirtschaft verwendeten Neonicotinoide und Monokulturen, die zu einer einseitigen Nektar- und Pollenernährung führen, und andere neu eingeschleppte Krankheitserreger und Parasiten.
    Weiterlesen →


    LG Angeni

    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  2. #32
    Redakteur Avatar von Angeni
    Registriert seit
    31.12.2010
    Ort
    Schweiz
    Beiträge
    10.611
    Mentioned
    248 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 352998

    AW: Rund um die Biene, Bienenvölker und das Bienensterben

    Hoffen wir das diese tolle Erfindung auch lange genug gebraucht werden kann - das sich
    die fleissigen Bienen wieder ausbreiten können, statt wie seit längerem im Massensterben unterzugehen!




    LG Angeni und schönes Weekend allen
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  3. #33
    Redakteur Avatar von Angeni
    Registriert seit
    31.12.2010
    Ort
    Schweiz
    Beiträge
    10.611
    Mentioned
    248 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 352998

    AW: Rund um die Biene, Bienenvölker und das Bienensterben

    Monsanto ruiniert den Honig – Glyphosat aus Roundup im Honig nachgewiesen


    Diese traurige Nachricht zeigt, wie weit verbreitet Glyphosat in unserer Nahrung ist. Die Netzfrauen haben hier auf eine Studie hingewiesen, die die Verbindung zwischen dem deutlichen Anstieg von Krebserkrankungen und der zunehmenden Pestizidbelastung verdeutlicht.

    Es ist eines der meistverkauften Unkrautvernichtungsmittel der Welt: Über eine Million Tonnen von dem populären Herbizid Glyphosat, besser bekannt unter dem Handelsnamen Roundup, werden jedes Jahr versprüht. Und nach der Einstufung der WHO – Gyphosat sei „wahrscheinlich krebserzeugend”, verbieten die ersten Länder Glyphosat.
    Eine 2014 veröffentlichte Studie zeigt, dass Glyphosat die häufigste Ursache für eine wachsende Epidemie von Nierenkrankheiten ist. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Glyphosat die Aufnahme von Schwermetallen in den Nieren erhöht, die Folge daraus sind chronische Nierenprobleme.
    Jetzt wurde Glyphosat im Honig nachgewiesen – Wie konnte es dazu kommen, dass so viele der 69 Honigproben – inklusive der 11 biologischen Proben, derartig hohe Werte an Glyphosat aufweisen?
    Weiterlesen →


    LG Angeni

    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  4. #34
    Redakteur Avatar von Angeni
    Registriert seit
    31.12.2010
    Ort
    Schweiz
    Beiträge
    10.611
    Mentioned
    248 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 352998

    AW: Rund um die Biene, Bienenvölker und das Bienensterben

    Vermisste Bienen


    In einem Obstanbaugebiet Chinas summt keine Biene mehr / 77 Millionen Mandelbäume warten in Kalifornien darauf bestäubt zu werden. Gut 1,5 Millionen Bienenvölker wären dafür nötig, doch den Farmern gehen die fleißigen Helfer aus. Schuld daran ist das mysteriöse Bienensterben.
    Seit 25 Jahren. Kein Vogel fliegt. Keine Biene summt. In einem der wichtigsten Obstanbaugebiete Chinas in Sichuan lebt nahezu kein Tier mehr – weder in der Luft, noch im Boden. Was bedeutet das? Menschen müssen die Arbeit der Bienen übernehmen – andernfalls wächst kein Apfel, keine Birne, keine Beere.
    Keine Bienen auf den Obstplantagen in Sichuan/China – auch in Deutschland immer weniger: Hierzulande starben im vergangenen Winter mehr als doppelt so viele Bienenvölker wie üblich.
    In China gibt es sechs Millionen Bienenvölker; etwa 200.000 Imker halten dort die Westliche Honigbiene (Apis mellifera) und die Östliche Honigbiene (Apis cerana). Bei beiden Apis-Arten sahen sich die chinesischen Imker in den vergangenen Jahren mit mysteriösen Völkerverlusten konfrontiert. Größtenteils ließen sich diese Verluste nicht erklären, und die damit im Zusammenhang stehenden Symptome waren hochkomplex. Auch ägyptische Imker entlang des Flusses Nil berichten über das Auftreten von CCD-Symptomen (UNEP, 2010). Schätzungen zufolge belaufen sich die Verluste an Honigbienenvölkern in Mitteleuropa seit 1985 auf etwa 25 Prozent.
    Denn ohne Bienen gäbe es nicht nur keinen Honig, auch Obst und Gemüse würden zu Luxusgütern – sie bestäuben rund 80 Prozent unserer Nutz- und Wildpflanzen.
    Video: Bienensterben – Skurrile Auswirkungen

    Mandelblüte in Kalifornien: Bestäuben im Akkord
    Die Straße zu den fleißigen Arbeiterinnen führt schnurgrade durch endlose Felder gut zwei Autostunden östlich von San Francisco, vorbei an Tausenden von Bäumen, die in voller Blüte Spalier stehen, soweit das Auge reicht. „Diese Gegend ist einzigartig auf der Welt“, erklärt John Miller, während er seinen schwarzen Pickup-Truck durch die sonnenverwöhnte Landschaft lenkt. „Der Boden, den Sie hier finden, ist so fruchtbar und so perfekt für Landwirtschaft – hier können Sie alles pflanzen, was Sie nur wollen.“
    Die Welt will, neben Aprikosen, Pflaumen, Walnüssen und anderen kalifornischen Exportschlagern, vor allem Mandeln. Immer mehr. Deshalb hat Miller, ein Imker in vierter Generation, Millionen seiner Bienen aus Nord Dakota nach Kalifornien transportiert. Jedes Bienenvolk in einem weißen Holzkasten, Tausende von Kästen auf insgesamt zehn Lastern, die ihre Ladung über viele Quadratkilometer hinweg in den Plantagen verteilt haben, damit die Bienen ausschwärmen und die Bäume befruchten – etwa vier Wochen lang.

    Im Februar beginnt die Bienenwanderung
    „Die Honigbiene ist das einzige Insekt, das sich vom Menschen nutzbar machen und transportieren lässt“, sagt Miller, und weil Kalifornien etwa 80 Prozent aller Mandeln produziert, beginnt jedes Jahr im Februar eine große Bienenwanderung. Aus allen Himmelsrichtungen bringen Imker ihre Tiere in das Central Valley, das sich auf etwa 700 Kilometern zwischen Pazifikküste und Sierra Nevada durch das Landesinnere des bevölkerungsreichsten US-Bundesstaats zieht. Die Gegend zwischen Redding und Bakersfield ist Kaliforniens Kornkammer und eines der wichtigsten Anbaugebiete für Früchte und Gemüse.
    Kaum etwas hat sich für die Farmer als ähnlich lukrativ erwiesen wie die Mandel. Die nussige Frucht, die sich in Energieriegeln und Schokohörnchen genauso gut macht wie in Marzipan, wird vor allem von Europäern heiß geliebt – ganz besonders von Deutschen und Spaniern. In den vergangenen fünf Jahren stieg der weltweite Verbrauch um mehr als 40 Prozent.
    Entsprechend legten kalifornische Bauern, die Haupt-Exporteure, immer neue Plantagen an, die zur Blüte immer mehr Bienen verlangen. Etwa 77 Millionen Mandelbäume strecken nun ihre Knospen in den Himmel, und um sie alle zu bestäuben, brauchen die Farmer gut 1,5 Millionen Bienenvölker. „Das sind drei Viertel aller Bienen in den USA“, rechnet John Miller vor. „Praktisch jeder Bienenstock, der sich transportieren lässt, wird im Frühjahr hierher gebracht.“

    Bienen dringend gesucht
    Und doch ist das nicht genug. Es herrscht ein dramatischer Mangel an Majas fleißigen Schwestern, denn seit einigen Jahren beobachten Imker in den USA genau wie in Europa ein unerklärliches Bienensterben. Ganze Völker verschwinden, ohne dass klar ist, warum. Im Verdacht stehen neuartige Pflanzenschutzmittel – so genannte „Neonikotinoide“ – ebenso wie Krankheiten und die aus Asien eingeschleppte Varroa-Milbe, ein winziges Spinnentier, das die Bienen und ihre Brut regelrecht aussaugt.
    „Es ist ernorm schwer geworden, die Bienen am Leben zu erhalten“, sagt Miller, ein sonnengebräunter, schlanker Mann von 56 Jahren, der ein schwarzes T-Shirt trägt, auf dem stolz das Firmenlogo prangt: „Miller Honey Farms“. Sein Urgroßvater gründete die Firma vor über hundert Jahren, er übernahm sie 1996 mit etwa 7000 Bienenstöcken. „In diesem Jahr werden wir wohl auf 40.000 kommen“, sagt Miller. Er hat kräftig expandiert, verdient etwa die Hälfte seines Geldes mit dem Vermieten der Bienen zur Bestäubung, die andere Hälfte durch Honigproduktion später im Jahr. „Unsere Einnahmen sind deutlich gestiegen“, sagt Miller. „Unsere Verluste aber auch.“

    Milbenbefall, Parasiten und Krankheiten
    Er meint die Verluste an Arbeitskräften: Vor 20 Jahren war es alarmierend, wenn vier Prozent seiner Bienen den Winter nicht überstanden. „In diesem Winter haben wir 35 Prozent verloren“, berichtet er. Die Hauptschuld gibt der Imker der Varroa-Milbe. Miller ist in diesem Winter allerdings noch vergleichsweise glimpflich davon gekommen. Viele seiner Kollegen berichten, ihnen seien 50 Prozent und mehr ihrer summenden Helfer gestorben, ehe in Kalifornien die Mandelblüte begann. „Unsere Branche steht auf der Kippe“, warnt Miller und sieht bei einem Zusammenbruch dramatische Folgen: Von Äpfeln und Avocados über Kirschen und Gurken bis hin zu Wassermelonen sind diverse Früchte- und Gemüsesorten auf die Hilfe von Bienen angewiesen. „Ich glaube nicht, dass den meisten Menschen der enge Zusammenhang bewusst ist, der zwischen dem Essen auf ihrem Tisch und der Honigbiene besteht“, sagt Miller.

    Erwachsene Bienen verschwinden spurlos
    Die Natur allein wäre angesichts der Mengen, die es zu produzieren gilt, hoffnungslos überfordert. „Die romantische Vorstellung, dass Bienen einfach da sind und ganz natürlich das Befruchten übernehmen, gilt in der kommerziellen Landwirtschaft schon lange nicht mehr“, sagt Daniel Sumner, Agrarwissenschaftler an der Universität Davis.
    Seit mehr als zehn Jahren forschen Wissenschaftler nach den Auslösern für das als Bienenvolk-Kollaps („Colony Collapse Disorder“ – CCD) bekannte weltweite Massensterben. Woran es liegt, dass ausgewachsene Bienen spurlos verschwinden, vermutlich irgendwo sterben und den Bienenstock samt der Königin, der jungen Bienen und der Brut zurücklassen, ist bis heute allerdings noch nicht geklärt. Forscher führen das unheimliche Verschwinden der Bienen auf Pestizide, Viren, Bakterien, genmanipulierte Pflanzen und elektromagnetische Wellen von Handy-Masten zurück. Auch eine gestörte Eiweißproduktion könnte die Bienen anfälliger machen.
    Allein in den USA raffte der CCD in den Jahren 2007 und 2008 mehr als ein Drittel aller kommerziell genutzten Honigbienen dahin.
    Quelle


    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  5. #35
    Redakteur Avatar von Angeni
    Registriert seit
    31.12.2010
    Ort
    Schweiz
    Beiträge
    10.611
    Mentioned
    248 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 352998

    AW: Rund um die Biene, Bienenvölker und das Bienensterben

    US-Gericht verbietet bienentötendes Insektizid. Und die EU? Hat es gerade erlaubt.

    Warum hat die EU-Kommission es gegen den Rat ihrer eigenen Experten zugelassen?

    Zuerst die gute Nachricht: Mit einem wegweisenden Urteil hat ein US-Gericht gerade die Bienen vor einem Massensterben gerettet. Es hatte festgestellt, dass das bienengefährdende Pestizid Sulfoxaflor niemals hätte zugelassen werden dürfen. Das Nervengift wird vom Chemieriesen Dow Chemical produziert.
    Und jetzt die schlechte Nachricht: Genau dieses Gift hat die EU in diesem Sommer zugelassen. Und wissen Sie auf welcher Grundlage? Auf der Grundlage, dass Dow Chemical die Unbedenklichkeit seines Produktes nachweist -- also nicht etwa ein unabhängiges Forschungsinstitut, sondern genau der Konzern, der mit seinem neuen Produkt den europäischen Markt erobern will!
    Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit kam zu der Einschätzung, dass Neonikotinoide eindeutig schädlich sind -- doch die EU-Kommission verlässt sich lieber auf die Angaben des Hersteller-Konzerns. Diesen Wahnsinn müssen wir stoppen, bevor es zu spät ist!
    Sulfoxaflor gehört zu den sogenannten Neonikotinoiden -- die Gefahr dieser Klasse von Pestiziden ist längst bekannt. Neue Studien haben nicht nur bestätigt, wie gefährlich diese Chemikalien für Bienen sind; inzwischen ist auch klar, dass Neonikotinoide Vögel und andere Lebewesen vergiften.
    Das ist der EU-Kommission bekannt: 2013 hat sie den Einsatz dreier Neonikotinoide von Bayer und Syngenta weitgehend verboten. Doch um ihren Profit zu sichern, wehren sich die Konzerne mit aller Macht: Gerade erst hat Bayer die britische Regierung zu einer Ausnahmegenehmigung bewegt, jetzt drückt Dow Chemical sein neues Produkt bei der EU-Kommission durch.
    SumOfUs-Mitglieder kämpfen seit Jahren gegen die giftigen Pestizide -- und wir lassen nicht locker! Mit mehr als einer Million Unterschriften haben wir gegen Bayers Bienengifte protestiert und eine der weltgrößten Baumarktketten dazu gebracht, keine Bienenkiller-Pestizide mehr zu verkaufen. Machen wir jetzt gemeinsam Dow Chemical Druck!
    Fordern Sie die EU-Kommission auf, die Zulassung des Bienenkillers Sulfoxaflor zurückzunehmen!
    **********
    Mehr Informationen:

    Big Win for Beekeepers as Court Voids Insecticide, The New York Times, September 10th, 2015 (in englischer Sprache)
    Umweltschützer kritisieren neuen Wirkstoff Sulfoxaflor, proplanta, 10. August 2015



    LG Angeni



    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  6. #36
    Redakteur Avatar von Angeni
    Registriert seit
    31.12.2010
    Ort
    Schweiz
    Beiträge
    10.611
    Mentioned
    248 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 352998

    AW: Rund um die Biene, Bienenvölker und das Bienensterben

    Ich glaub ich les nicht richtig - Bayer besitzt ein grosses Käntchen an Ironie!
    Greenwashing mit Unterstützung von HSV!
    „The bee-killer“ Chemiekonzern Bayer spielt „Retter der Bienen“


    Unglaublich! Der als „Bienenkiller“ bekannte Chemiekonzern Bayer verkauft ein Produkt mit dem Namen „Bienenweide“! Nicht nur das! Wie Sie dem Foto entnehmen können, wirbt Bayer mit dem Slogan „Seid nett zu Bienen“. Gerade Bayer, der alles andere als „nett“ zu Bienen ist. War es doch der Konzern, der gegen das Verbot seitens der EU-Kommission klagte, nachdem eine zweijährige EU-weite Nutzungseinschränkung für Pestizide aufNeonikotinoid-Basis verhängt worden war. Seit dem Frühjahr 2012 ist es amtlich. Gemäß einem Gutachten besteht ein “hohes, akutes Risiko” für Bienen durch die drei Stoffe Clothianidin und Imidacloprid von Bayer und Thiamethoxam von Syngenta.

    Erst vor vier Tagen berichteten wir darüber, dass die EPA ein als „Bienenkiller“ bekanntes Schädlingsbekämpfungsmittel des Chemiekonzerns Bayer verboten hat. Die US-Umweltschutzbehörde (EPA) entzog die Zulassung für vier Insektizide, die den Wirkstoff Flubendiamid enthalten. Betroffen ist das von Bayer CropScience vertriebene Produkt „Belt“. 2016. Die Einführung von Belt in EU-Ländern ist für dieses Jahr geplant. Siehe TOP! US-Umweltamt verbietet Insektizid von Bayer – das auch in der EU zugelassen ist! Der Wirkstoff stellt ein Risiko für wirbellose Tiere am Grund von Flüssen und Teichen dar, so die EPA. Diese Tiere sind ein wichtiges Nahrungsmittel für Fische. Der EPA sind die Risiken zu hoch.

    Die Bundesregierung hatte bereits im Oktober 2013 schriftlich im einem Gerichtsverfahren artikuliert, dass nicht erwünscht sei, dass die Imkerei zu einer Gefährdung für die Agro-Gentechnik werde! Wer hat hier an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät?…

    Nicht nur Patente auf Mais, sondern auch auf Reis, Baumwolle, Zuckerrüben, Weizen, Gerste, Sojabohnen, Raps, Kartoffeln, Sonnenblumen, Tabak, Tomaten, Erbsen, Linsen, Weintrauben – die Liste der genmanipulierten Pflanzen ist lang. Sogar Patente auf genmanipulierte Eukalyptus, Pappeln und Kiefern gibt es. Wer nun glaubt, diese Patente gehören Monsanto, liegt falsch, diese Patente gehören dem Chemie-Konzern Bayer, der zurzeit wegen der Anti-Baby-Pille vor Gericht steht,. Bayer ist nicht nur einer der größten Chemiekonzerne der Welt,sondern auch als Bayer HealthCare der neuntgrößte Pharmakonzern der Welt.
    Ohne Frage, Bienen brauchen Blumen zum Überleben. Blütenpollen sind wichtig für die Ernährung der Bienenbrut und der jungen Bienen. Nektar liefert die nötige Energie zum Fliegen, er ist so etwas wie das Benzin der Bienen. Sie benötigen eine große Blumenvielfalt, um über das ganze Jahr hinweg gut ernährt zu sein. Der „Bienenkiller“ Bayer verdient gleich doppelt, zum einen als Ursache und zum anderen als Lösung. Eines der wichtigsten Naturwunder unserer Erde schwebt in höchster Gefahr: Die Honigbiene. Das fleißigste aller Tiere, das verlässlich von Blüte zu Blüte fliegt, verschwindet langsam. Es ist ein Sterben, das weltweit mit Sorge beobachtet wird..Zwischen Pestiziden, Antibiotika, Monokulturen und dem Transport von Plantage zu Plantage scheinen die Königinnen und ihre Arbeiterinnen ihre Kräfte zu verlieren.
    Nach dem am 11. 3. 2015 verkündeten Urteil des Landgerichts Düsseldorf darf der BUND wieder ohne Einschränkung sagen, dass zwei von Bayer hergestellte Pestizidprodukte für Bienen gefährlich sind und dass es sich bei dem darauf abgebildeten Logo mit dem Aufdruck „nicht bienengefährlich“ um eine Irreführung von Verbrauchern handelt.

    Nach einem Urteil des Landgerichts Düsseldorf vom 11. März 2015 darf die Firma Bayer den Pestizidwirkstoff Thiacloprid (eine Weiterentwicklung von Imidacloprid), der in den Bayer-Produkten „Schädlingsfrei Calypso“ und „Zierpflanzenspray Lizetan“ enthalten ist, nicht mehr als ungefährlich für Bienen bezeichnen. Studien des BUND ergaben, dass der Stoff, der zu den umstrittenen Neonicotinoiden gehört, als bienengefährlich eingestuft werden muss. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland hatte dank neuer wissenschaftlicher Studien vor Gericht einen besseren Schutz für Bienen erkämpft! Die Umweltschutzorganisation BUND fordert darüber hinaus, dass die EU die Zulassung des Wirkstoffs Thiacloprid zurücknimmt und dass das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) die Produktzulassungen aller thiaclopridhaltigen Produkte widerruft. Siehe: Bienen gewinnen gegen Chemieriesen
    Bienen fliegen auf Neonicotinoide

    Forscher aus Großbritannien und Irland fanden im April 2015 heraus, dass Bienen mit Neonicotinoiden behandelte Pflanzen nicht etwa meiden, sondern sie sogar bevorzugt ansteuern: In ihren Versuchen waren mit Neonicotinoiden versetzte Zuckerlösungen begehrter als reine Zuckerlösungen. Beim Sammeln von Nektar und Pollen könnten Bienen deshalb mehr von den Schadstoffen aufnehmen als bisher angenommen. „Neonicotinoide steuern im Nervensystem von Bienen die gleichen Mechanismen an wie Nikotin im Gehirn von Menschen“, erläutert Studienleiterin Geraldine Wright von der Newcastle University. „Die Tatsache, dass die Bienen eine Vorliebe für Neonicotinoid-belastete Nahrung haben, ist besorgniserregend. Es lässt vermuten, dass Neonicotinoide ähnlich wie Nikotin als Droge wirken und solche Nahrung besonders belohnend wirkt.“ Die Forscher folgern, dass die Neonicotinoid-Verwendung eingeschränkt werden müsse, um die Bienen zu schützen. Dass Insekten auf natürliches Nikotin fliegen, das in einigen Pflanzen enthalten ist, war schon länger bekannt.

    Wer unterstützt dieses Greenwashing von Bayer?


    Wir fanden das Produkt – Bienenweide von Bayer auf pflanzmich.de > Besonderheit: fördert die Artenvielfalt(!!) Schon makaber, weil genau deswegen die EPA in den USA die Zulassung für vier Insektizide entzog. Artenvielfalt mit Bayer? Da wird doch wieder der Bock zum Gärtner gemacht. pflanzmich.de ist seit der Saison 2013/14 Pflanzenpartner und offizieller Supplier des traditionsreichen Hamburger Sportvereins, des HSV. Und man staune: es gibt noch weitere Produkte von Bayer im Sortiment – bei Sucheingabe „Insektizide“ erscheint ein Produkt von Bayer, die Bayer Silberfischchen-Falle Natria .
    Weiterlesen

    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  7. #37
    Redakteur Avatar von Angeni
    Registriert seit
    31.12.2010
    Ort
    Schweiz
    Beiträge
    10.611
    Mentioned
    248 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 352998

    Ist es Dir egal?

    ...Ist es Dir egal...


    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Biene egal_o.jpg 
Hits:	1 
Größe:	86,6 KB 
ID:	4567


    ...was haben wir nur alles getan...
    ... Rücksichtslos wie mit einer mönströsen Dampfwalze schnell einen Planeten kaputt machen.
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  8. #38
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    19.715
    Blog-Einträge
    183
    Mentioned
    244 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 451593

    In China bestäuben Menschen statt Bienen

    Das Problem ist doch schon seit Jahren "gelöst"!

    http://wirtschaftsblatt.at/home/nach...-statt-Bienen-

    http://www.prosieben.de/tv/galileo/v...rm-ganze-folge

    Totenstille. Seit 25 Jahren. Kein Vogel fliegt. Keine Biene summt. In einem der wichtigsten Obstanbaugebiete Chinas in Sichuan lebt nahezu kein Tier mehr - weder in der Luft, noch im Boden. Was bedeutet das? Menschen müssen die Arbeit der Bienen übernehmen - andernfalls wächst kein Apfel, keine Birne, keine Beere. Wie kam es dazu? Die Antwort gibt es bei "Green Seven 2015: Save the Bees"
    Wir machen das schon!

    LG
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  9. #39
    Redakteur Avatar von Angeni
    Registriert seit
    31.12.2010
    Ort
    Schweiz
    Beiträge
    10.611
    Mentioned
    248 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 352998

    AW: Rund um die Biene, Bienenvölker und das Bienensterben

    Hier sind nicht nur Bienen betroffen, aber ich poste es trotz dem in diesem Thema:

    Totenstille! Warum sind in großen, blühenden Rapsfeldern kaum Insekten unterwegs?



    Rapsblüten sind für Bienen, Hummeln, Käfer, Schmetterlinge und andere Insekten beliebte Nektar- und Pollenpflanzen.

    Rapsblühstreifen:
    Für Insekten werden häufig Rapsblühstreifen angelegt. Dort sind während der Blüte viele Bienen, Hummeln, Käfer, Schmetterlinge und andere Insekten unterwegs, um Nektar und Pollen zu sammeln. Hier herrscht reges Treiben, es summt und brummt.

    Rapsfelder:
    Ein krasser Gegensatz dazu sind große Rapsfelder. Auf den meisten Feldern ist es während der Rapsblüte auffällig still, totenstill. Es sind kaum Bestäuberinsekten und Käfer zu sehen. Liegt das an den "Pflanzenschutzmitteln", die in der "konventionellen Landwirtschaft" verwendet werden?

    Einsatz von "Pflanzenschutzmitteln" bei Raps in der konventionellen Landwirtschaft:
    Vor der Einsaat wird meist das Totalherbizid "Glyphosat" auf den Stoppelfeldern ausgebracht, um sich das Umpflügen zu sparen.
    Einige Tage später kann ausgesät werden. Meist wird mit Neonicotinoiden gebeiztes Saatgut verwendet. Die gebeizten Samenkörner geben während des gesamten Pflanzenwachstums Neonicotinoide an die Umgebung ab. Neonicotinoide landen in den Böden und sind auch in den Pflanzen selber zu finden. Guttationstropfendieser Pflanzen sind giftig, wenn sie von Insekten getrunken werden.
    Während der Blüte wird Raps meist noch einmal mit Insektiziden behandelt, um Rapsglanzkäfer, Rapsstängelrüssler und Gefleckten Kohltriebrüssler zu vernichten, die Rapsblüten und Rapsstengel zum Fressen gern haben. Die während der Blüte ausgebrachten Insektizide werden vermutlich nicht nur diese Käferarten vernichten, sondern die gesamte Insektenpopulation, die sich während dieser Zeit auf dem Rapsfeld befindet. Egal, ob bienengefährlich oder bienenfreundlich, es erwischt jeden Käfer. Und frühmorgens oder abends, wenn bienengefährliche Insektizide ausgebracht werden dürfen, schlafen Hummeln, (Marien)Käfer und andere Insekten oft in den Blüten und werden gleich mit getötet.
    Die ausgebrachten Insektizide werden auch häufig mit Fungiziden gegen Pilzkrankheiten kombiniert.
    Später, kurz vor der Ernte, erfolgt meist noch eine Totspritzung mit Glyphosaten, um die Ernte trocken einfahren zu können.
    Quelle
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  10. #40
    Moderator Avatar von Aaljager
    Registriert seit
    21.04.2012
    Beiträge
    1.264
    Mentioned
    127 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 99011

    AW: Rund um die Biene, Bienenvölker und das Bienensterben

    Ja der geförderte Rapsanbau für viele Bauern ein wichtiges Geschäft aber für Insekten und sonstige Tiere der Supergau schlechthin. Das schlimme dabei ist Wir alle sehen die Folgen und schweigen, im Gegenteil die meisten unterstützen sogar noch diesen Wahnsinn. Denen sind die Einkommensverluste der armen Bauern wichtiger, daß Wir alle durch Unsere Steuern im Grunde trotzdem bezahlen das haben die meisten davon noch immer nicht begriffen. Das gemeine und traurige dabei ist, es gibt Alternativen und die sind sogar wirtschaftlich gesehen auf Dauer weit besser aber der schnelle Kommerz ist für die meisten wichtiger.

Seite 4 von 6 ErsteErste 123456 LetzteLetzte

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •