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Thema: Organspende, Pro und Contra

  1. #11
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    Im Bundestag notiert: Menschen- und Organhandel auf der Sinai-Halbinsel

    Wenn irgendjemand glaubt wir sind im 21. Jahrhundert angekommen, dann muss ich sagen, ja, ihr habt Recht!
    Wir sind hier und jetzt angekommen!
    Und die Betonung liegt bei mir persönlich auf "Menschenhandel"!!!!!!

    Menschenrechte und humanitäre Hilfe/Kleine Anfrage - 07.11.2012

    Berlin: (hib/JBB) Nach dem Erkenntnisstand der Bundesregierung über den Menschen- und Organhandel auf der Sinai-Halbinsel erkundigt sich die Fraktion Die Linke in einer kleinen Anfrage (17/11134). Unter anderem will sie wissen, welche konkreten Maßnahmen die Bundesregierung bisher ergriffen hat, um die Regierungen in Israel und Ägypten zur Bekämpfung des Menschen- und Organhandels auf der Sinai-Halbinsel zu drängen und welche konkrete Zusammenarbeit und Unterstützung die Bunderegierung den Behörden beider Länder gewährt. Ebenso erkundigt sich die Fraktion, welche internationalen und lokalen Organisationen an der Bekämpfung des Menschenhandels beteiligt sind und ob die Bundesregierung eigene diesbezügliche Programme unterhält. Laut Menschenrechtsorganisationen entwickele sich die Sinai-Wüste im Grenzgebiet von Ägypten und Israel in den letzten Jahren zu einem wichtigen Ort des Menschen- und Organhandels. Insbesondere Flüchtlinge aus Sudan und Eritrea würden hier in die Fänge von Menschenhändlern geraten. Sie würden dort „unter sklavenähnlichen Bedingungen leben, zum Teil getötet und ihre Organe entnommen werden“ sowie ihre Familien um Lösegeld erpresst, schreibt die Fraktion.

    Quelle: http://www.bundestag.de/presse/hib/2...12_498/08.html
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  2. #12
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    Grüne wollen Organspende neu organisieren

    Gesundheit/Antrag - 14.11.2012

    Berlin: (hib/TVW) Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen will die Befugnisse in den Bereichen Organspende und Organtransplantation in Deutschland neu regeln. In einem entsprechenden Antrag (17/11308) konstatieren die Grünen, dass das System der Organspende in Deutschland – anders als in anderen europäischen Ländern wie beispielsweise Spanien – einer unzureichenden staatlichen Kontrolle unterliege. Anlass des Vorstoßes der Grünen sind die Skandale, von denen das Transplantationswesen in Deutschland seit einigen Monaten erschüttert werde. Dazu gehörten die Vorwürfe der Bevorzugung von Wartelistenpatienten aufgrund manipulierter Akten an den Universitätskliniken Göttingen und Regensburg ebenso wie die Debatte um das fragwürdige Finanzverhalten und Versuche politischer Einflussnahme durch die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO). „Diese Missstände sind nicht nur auf das Versagen einzelner Akteure zurückzuführen. Vielmehr zeigen sich auch deutliche strukturelle und organisatorische Defizite“, schreiben die Grünen. Das Fehlen einer staatlichen Aufsicht sowie die zögerliche und intransparente Wahrnehmung der Kontrollfunktionen durch die zuständigen Institutionen hätten dazu geführt, dass Rechtsverstöße letztlich geduldet beziehungsweise nicht sanktioniert worden seien. Die Abgeordneten fordern die Bundesregierung auf, einen Gesetzentwurf vorzulegen, mit dem die Koordination von Organtransplantationen und die Aufsicht über die am Transplantationswesen beteiligten Einrichtungen in Deutschland in die Hände einer juristischen Person öffentlichen Rechts überführt werden. Die Aufsichtsfunktion gegenüber den Transplantationszentren solle auf keinen Fall von den am Transplantationsgeschehen beteiligten Akteuren wahrgenommen werden, betonen die Abgeordneten. Ferner soll ein bundesweites öffentliches Register geschaffen werden, das in anonymer Form sämtliche Organvermittlungen, die auf Ausnahmeregelungen basieren (sogenannte beschleunigte Verfahren, High-Urgency-Status), anonymisiert erfasst. Nach dem Willen der Abgeordneten soll die Zahl der Transplantationszentren aus Gründen der Qualitätssicherung gemäß dem tatsächlichen Bedarf in der Bevölkerung bemessen und gegebenenfalls reduziert werden.

    Quelle: http://www.bundestag.de/presse/hib/2...12_518/03.html
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  3. #13
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    Unheimliche Veränderungen durch Organspende



    Organspenden
    - Diskusion bei Bewusst TV





    Das ist ja mal interessant und über eine Diskusion würde ich mich Freuen.
    Hier kommen jetzt wirklich die diversen Ebenen (also die Ganzheit) zusammen!

    An einer anderen Stelle hatte ich bereits mal etwas erwähnt, finde es aber nicht
    mehr auf die schnelle und folgend wiederhole ich mich also:

    Hier zu kann ich, mit gesammelten Erfahrungen als Reinkarnationstherapeutin,
    einiges bestätigen und bei Rückführung mit einer Organempfängerin, durften wir
    eine Anhaftung vom Organspedner (also der verstorbenen Person) lösen.
    Die Klientin wurde von diesem in ihrem Leben gebremst und fühlte sich seit sie
    die FremdNiere bekam, nicht mehr als alleine oder sich selber.

    Dies war übrigens eine meiner zwei wirklich, wirklich fordernden Rückführung,
    durch die ich eine Klientin begleiten durfte. Die Manipulation von meiner Klientin
    begenn schon VOR unseres Termines, dies bekam ich ganz klar mit und ist für
    mich bis heute ein Beweis,
    dass es die Möglichkeiten gibt, aus der subtilen Ebene in die Materie bewusst
    einzugreiffen. Dies könen wir gerne bereden, falls des jemand genauer wissen
    möchte.

    Liebe Grüsse
    Angeni

  4. #14
    Redakteur Avatar von Angeni
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    P.s.
    es gab mal eine wirklich tolle Doku genau über die Organspende und das
    verändern vom Wesen des Empfängers!
    Wirklich toller Bericht, aber ich habe die Doku nicht mehr gefunden,
    was mich allerdings auch nicht wundert, denn würde diese Wahrheit zu
    weit verbreitet werden, würde sich viele Menschen über das GANZE WELTBILD
    beginnen vernetzende Gedanken zu machen....

    Vielleicht weiss wer von euch was ich meine und wo man diese Doku enrneut
    sehen könnte????

    LG Angeni

  5. #15
    Erfahrener Benutzer Avatar von zottel
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    Hallo Angeni,

    diese Doku kenne ich nicht, weshalb ich dir da leider nicht weiter helfen kann.
    Jedoch gibt es eine sehr interessante Website, wo es viele Fallbeispiele gibt, Überlebende, die Spenderorgane in sich tragen, erzählen, wie es ihnen ergangen ist oder noch immer ergeht.

    In einem Buchauszug heißt es z.B:

    »Ein übertragenes Organ beinhaltet Milliarden von fremden Zellen, die aus dem Bildmaterial der Seele des Spenders ihre Informationen haben, die wiederum ihre Kommunikationen sind, also der Bewusstseinsstand der Zellstruktur. Sie alle strahlen ihre spezifischen Informationen ab, sowohl ihre positiven als auch die negativen. Die Negativinformationen sind nichts anderes als die Belastungen, das Karma, die Negativprogramme im Körper des Menschen. So findet ein übertragenes Organ mit seinen körpereigenen Informationen, die dem Spender entsprechen und sich somit energetisch und frequenzmäßig vom Körper und von der Seelenschwingung des Empfängers unterscheiden, mit diesen keine Übereinstimmung. Dadurch entsteht zwangsläufig ein Kommunikations- bzw. Informations-Chaos im Körper ...

    Bei Transplantation und Transfusion ist die körperliche Situation einem Zweiergespann vergleichbar, zwei energetischen Kräften, die nicht aufeinander abgestimmt sind. Die eine Zelle bzw. der Zellverband sendet gleichsam »hott«, der andere »hü«, und der Impuls kann nicht beantwortet werden. Es entstehen Spannungen, ... welche die Seele zu mildern und auszugleichen bestrebt ist, indem sie allmählich einen Teil der karmischen Information des Fremdorgans und somit des Organspenders aufnimmt. Wie die Seele unter dieser Manipulation, dieser Knechtung, leidet, ist in Worten nicht wiederzugeben ... Durch die ständigen Fremdeinflüsse kommt es zu einem ununterbrochenen Missverstehen zwischen Gehirn, Körper und Seele.

    Organempfänger berichten immer wieder über ein Fremdheitsgefühl, das sich auch in Bildern ausdrückt ... Da der Sinn unseres Erdenlebens vor allem in der Bereinigung unserer seelischen Belastungen besteht, kann diese Aufgabe nach einer Transplantation mitunter nicht mehr oder nicht mehr ganz erfasst werden, weil die Seelen- und Körperschwingungen nicht mehr identisch sind ... Deshalb ist so mancher Arzt der Ansicht, dass das natürliche Empfinden vieler Menschen, die gegen Organspenden- und empfangen eine Reserviertheit oder gar Abneigung haben, vom Inneren, von der Seele her gerechtfertigt ist. Sie ahnen, dass eine Lebensverlängerung um jeden Preis, erkauft mit einer schlechteren Qualität des weiteren Lebens und der Möglichkeit großen zukünftigen Leides, keine Lösung sein kann.«
    Buchauszug aus: Ich Ich Ich – Die Spinne im Netz, Verlag DAS WORT, S. 259-264, http://www.das-wort.com/deutsch/mensch-und-kosmos/ich-ich-ich---die-spinne-im-netz.php
    Auf dieser Seite (das Weiße Pferd - allerdings eine christliche Website) gibt es viele Informationen zum Thema.


    Hier ein Auszug:

    »Organspende - nie wieder«
    Organtransplantation aus der Sicht einer Betroffenen
    "Wir befinden uns durch die Transplantationsmedizin im modernen Kannibalismus. Der Mensch reißt seinem Gegenüber nicht mehr selber das Herz aus der Brust und verspeist es zur eigenen Kraftgewinnung, nein, in der heutigen Zeit legt sich der Mensch auf einen Operationstisch, schließt die Augen und lässt einverleiben."
    Diese drastischen Worte wollen provozieren. Hier wägt jemand nicht mehr vorsichtig die Begriffe ab, die er verwendet, sondern hier wird eigenes Erlebtes verarbeitet. Was ist der Hintergrund?

    Im Februar 1985 wurde der 15jährige Sohn von Renate G. bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt. Als sie ihn auf der Intensivstation sah, war es, als ob er tief schliefe. "Er war warm, aus einer Stirnwunde sickerte Blut", schreibt die Mutter, die ihre erschütternden Erfahrungen in einem Vortrag schriftlich niedergelegt hat.*
    „Mein Ja zur Organspende
    war nur ein Nein zu noch mehr Tod"
    Sie verbrachte die nächsten Stunden am Bett ihres Sohnes und hoffte auf ein Wunder. Obwohl sein Zustand sich nicht verändert hatte, kam nach der EEG-Untersuchung der Arzt und erklärte, ihr Sohn sei nun tot. Und dann die Frage, ob sie ihn zur Organspende freigebe - Herz, Leber, Nieren, evtl. Knorpelmasse würden dann entnommen.
    Ihr war bewusst: Für ihren eigenen Körper lehnte sie jede Manipulation ab. Und so auch für ihren Sohn. Doch da waren "die drängenden Hinweise des Arztes, dass ein anderes Kind sterben müsse, wenn wir nicht zustimmen würden". Und sie fragte sich, ob sie nicht in so einem Fall auch jede Hilfe für ihren Sohn gewollt hätte. Konnte sie da jetzt die Hilfe verweigern? Und hieß es nicht auch, die Organspende sei ein Akt christlicher Nächstenliebe? So willigte sie ein. Doch: "Mein Ja zur Organspende war nur ein Nein zu noch mehr Tod."
    Heute tut ihr dieses Ja leid. Sie schreibt: "Ich gab den Kampf um meinen Sohn auf. Eine ungeheuerliche Situation: Ich wende mich von meinem Kind ab, das warm ist, lebendig aussieht und behandelt wird wie ein Lebender, weil der Arzt sagt, mein Kind ist tot." Statt ihrem eigenen Empfinden hatte sie den Ärzten vertraut. Doch ihr Vertrauen wurde auf eine Probe gestellt: "Und dieses Vertrauen in die Aussagen der Mediziner in der Frage der Organspende besteht die Probe nicht."
    Als sie ihren Sohn vor der Beerdigung noch einmal sieht, erinnert er sie "an ein ausgeschlachtetes Auto, dessen unbrauchbare Teile lieblos auf den Müll geworfen wurden". Die Mediziner hatten ihrem Sohn Herz, Leber, Nieren und die Augen entnommen, sogar die Beckenkammknochen hatte man aus dem Körper herausgesägt. "Zerlegt in Einzelteile war er dann über Europa verteilt worden. Er war zum Recyclinggut geworden."
    Ein nicht mehr zu rettender Patient ist noch kein Verstorbener
    In den folgenden Jahren sammelte Frau G. jegliche Information zur Transplantationsmedizin. In der Klinik, in der ihr Sohn ausgeweidet worden war, wehrte man alle ihre Zweifel und kritische Fragen ab, indem man sie für "zu betroffen erklärte, um klar denken zu können". Um sie "mundtot zu machen", wurde ihr sogar mit gerichtlichen Schritten gedroht. Man schickte ihr Unterlassungsklagen zu, in denen sie sich verpflichten sollte, für jede öffentliche Stellungnahme zur Organspende ihres Sohnes 1.000 DM an das Rote Kreuz zu zahlen. Mit Hilfe der Familie gelang es ihr, sich nicht einschüchtern zu lassen. Sie spricht mit Eltern, deren Kinder ebenfalls zu Organspendern gemacht wurden. Und ihre innere Position wandelt sich: von ihrem Ja, um scheinbar noch mehr Tod zu verhindern, zu einem radikalen Nein und zum Recht auf ein Sterben in Würde.
    Ein Schuldgefühl, zu früh aufgegeben zu haben, macht sich breit, "denn was verlassen wurde, war ein Lebender, kein Toter". Andere Mütter erzählen ihr von nächtlichen Albträumen, in denen ihre Kinder schreien und ihnen vorwerfen, sie verlassen zu haben. Und genau das hat auch sie getan.

    Nicht Angehörige waren damals Sterbebegleiter, sondern das Transplantationsteam, das anreist, um sich der Organe zu bemächtigen. Und sie fragt: "Haben unsere Kinder etwas empfunden, als man sie vom Kinn bis zum Schambein aufschnitt, ihre Körperhälften wie eine Wanne auseinander spreizte, um sie mit eiskalter Perfusionslösung zu füllen?" Die Gewissheit, dass ihr Sohn nicht tot war, sondern erst im Sterben lag, erfüllt sie mit Angst und Entsetzen: "Es ist nicht zum Aushalten. Wir finden keinen Weg aus der Schuld." Die Frau ahnt, dass die Seele die Schmerzen des furchtbaren Eingriffs empfunden hat.

    Jeder hofft, auf Kosten eines anderen zu überleben
    Später fragt sie sich, warum so viele der Werbung der Transplantationsmedizin erliegen und z. B. einen Organspenderausweis ausfüllen. Ihre Antwort ist, dass die Menschen mit ihrer Angst vor dem Sterben manipuliert werden, "dass wir uns alle nur in der Rolle der Organempfänger sehen, aber nicht als Lieferant". Die Akzeptanz der Organspende beruhe darauf, "dass keiner mehr sterben will. Jeder hofft, auf Kosten eines anderen zu überleben". Dabei ist das Leben mit fremden Organen höchst problematisch. Lebenslang muss die natürliche Abstoßungsreaktion des fremden Organs mit hohen Cortisongaben unterdrückt werden. Pilze, Viren und Bakterien können sich aufgrund fehlender Immunabwehr ungestört im Körper vermehren. Manch Transplantierter sterbe qualvoll an Infektionen, gegen die sich sein Körper nicht wehren darf, um das Fremdorgan nicht abzustoßen. Zudem würden Spender und Empfänger um eine der wichtigsten Erfahrungen betrogen, nämlich ihr eigenes Sterben zu durchleben.


    hier kann man weiter lesen

    Doch nicht nur die Spenderseite wird betrachtet, sondern auch die Spendenempfängerseite. Es geht auf dieser Website um die verschwiegenen Leiden der Organspender sowie der Organempfänger.

    Ich persönlich halte Organspende für nicht richtig, aus verschiedensten Gründen, die auch auf dieser Website angesprochen werden.
    Und allein, wenn man sich einmal bewusst macht, dass ein Organempfänger, sobald er das fremde Organ in sich trägt, fortan sein eigenes Immunsystem bis zum Lebensende überlisten muss, damit der Körper das Organ nicht abstößt, sollte einem bewusst werden, dass hier ein Eingriff vorgenommen wurde, der mehr als nur widernatürlich ist. Unser Immunsystem besitzen wir, weil es uns in der Regel beschützt. Jetzt sind wir aber als Organspender gezwungen es zu überlisten und somit auszuschalten, was nicht nur eine drastische Veränderung der Lebensqualität mit sich trägt, da schon kleinste Erkältungen sehr schwerwiegende Folgen haben könnte (bei z.B. einer Herztransplantation), sondern unserem Körper etwas aufgezwungen wird, was er normalerweise abstoßen würde. Und das sicherlich aus gutem Grund.
    Die Frage sollte nicht lauten: Wie beuge ich einer Abstoßung vor? Sondern: Weshalb will der Körper fremde Organe abstoßen?

    Mit einer Transplantation verlängern wir künstlich ein Leben, welches normalerweise schon beendet worden wäre.
    Der Mensch besaß schon eh und je immer den Wunsch Leben verlängern zu können? Warum? Weil er einfach eine Angst vor dem Tod besitzt.
    Warum besitzt er Angst vor dem Tod? Wie kam es dazu? Ist diese Angst begründet?

    Wenn wir wüssten, es gibt den Tod nicht und er wäre imgrundegenommen nur ein erster Schritt, um die Tür in ein anderes oder nächstes Leben öffnen zu können, würden wir Menschen höchstwahrscheinlich auch mit dem Thema Transplantation anders umgehen und womöglich gäbe es sie gar nicht, weil sie eben nicht notwendig wäre.

    Für mich geschieht im Leben nichts "einfach nur so", denn es existiert nichts ohne eine Ursache und somit nichts ohne die entsprechende Wirkung, womit somit Zufälle ausgeschlossen sind.
    Dass nicht jeder Mensch gleich alt wird, ist auch nicht ungewöhnlich. Wir haben alle unsere Zeit. Der eine hat eine längere gerade vor sich, der andere eine kürzere. Jeder Mensch lebt seine persönlichen Lebensaufgaben. Sind sie erledigt, gehen wir und haben eine neue Zeit vor uns.

    Zudem ist das Thema Transplantation leider in unserer Gesellschaft ein Wirtschaftszweig und die vorrangigen Interessen dienen nicht der Gesundheit, sondern der Maximierung von Profit. In diesem Falle gibt es nur mehr Profit, wenn man noch mehr Menschen ausschlachten kann und noch mehr Menschen evtl. Transplantationen für sich in Anspruch nehmen wollen.
    Vor diesem Hintergrund bleibt es immer fragwürdig, ob die Organentnahmen tatsächlich auch jemandem entnommen wurden, dem man nicht mehr medizinisch helfen konnte.
    Und selbst dann bleibt dieses Ausschlachten (und nichts anderes ist es), Zersägen und Zerstückeln des Körpers bis zur Unkenntlichkeit fragwürdig, weil wir vielen Menschen die Möglichkeit nehmen (in diesem Falle dem Spender), das Sterben normal erleben zu dürfen, was im Normalfall eines Menschenlebens eine dazugehörende Erlebniserfahrung darstellt.

    Auf der von mir genannten Website wir die Frage gestellt: Organspende - eine Perversion der Nächstenliebe?
    Für mich ein ganz klares: Ja, auch wenn das viele von euch anders sehen mögen.

    Liebe Grüße
    zottel

    PS: Es gibt auch einen interessanten Spielfilm zum Thema: The Eye. Oder nur: Eye?
    Eine blinde junge Frau lässt sich auf eine Transplantation ein und erhält Spenderaugen. Anschließend sieht sie Dinge aus der Vergangenheit - die die Organspenderin erlebte usw.
    Geändert von zottel (27.12.2012 um 18:08 Uhr)
    "Immer weigere ich mich, irgendetwas deswegen
    für wahr zu halten,
    weil Sachverständige es lehren, oder auch,
    weil alle es annehmen.

    Jede Erkenntnis muss ich mir selbst erarbeiten.
    Alles muß ich neu durchdenken, von Grund auf,
    ohne Vorurteile."


    Albert Einstein (1879-1955)

  6. #16
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    Liebe Zottel,

    herzlichen Dank für deinen Post.


    LG Angeni
    Geändert von Angeni (27.12.2012 um 18:40 Uhr)

  7. #17
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    Sollte ich jemals in einer solchen Situation stecken würde ich ein klares Nein geben ! Jeder so wie er denkt in einem solchem Fall, doch die Gründe dieser Mutter so zu denken sind durch aus nachvollziehbar....

    Ich habe nichts gegen Gott ! Aber seine Fan Clubs kotzen mich an !

  8. #18
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    Angeblich auch Organspende-Manipulationen in Leipzig

    Auch am Transplantationszentrum in Leipzig soll es nach Informationen der "Bild"-Zeitung Manipulationen bei der Organspende gegeben haben. Die Zeitung berichtet, in den Akten seien Patienten absichtlich kränker dargestellt worden, um deren Chancen auf ein Spenderorgan zu erhöhen. Konkret habe das Zentrum in den Jahren 2010 und 2011 mehr als 30 Patienten fälschlich als Dialyse-Patienten ausgegeben. Ob die behandelnden Ärzte dafür womöglich eine Gegenleistung erhielten, sei nicht bekannt.

    Das Zentrum war bislang telefonisch nicht erreichbar. Die "Bild-Zeitung beruft sich in ihrem Bericht auf das Ergebnis einer routinemäßigen Untersuchung der Unterlagen des Leipziger Zentrums durch eine Prüf-Kommission der Kassen, Kliniken und Ärzte. Die zuständigen Aufsichtsbehörden seien eingeschaltet, der Leiter des Zentrums und zwei verantwortliche Oberärzte seien suspendiert worden.
    Im Sommer vergangenen Jahres war ein Organspende-Skandal an der Uni-Klinik in Göttingen aufgeflogen. Dort sowie auch in Regensburg sollen durch die Manipulation von Krankenakten bestimmte Patienten bei der Organspende bevorzugt worden sein.

    Quelle: http://de.nachrichten.yahoo.com/ange...175929675.html
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  9. #19
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    Zahl der Organspenden dramatisch gesunken

    Nach den Skandalen an deutschen Kliniken haben die Bürger Konsequenzen gezogen: 2012 konnten so wenige Lebern oder Nieren entnommen werden wie seit zehn Jahren nicht mehr.

    Der Zusammenhang ist offenkundig ???: Die Skandale an deutschen Transplantationszentren haben dazu geführt, dass die Bereitschaft der Bürger zur Organspende drastisch zurückgegangen ist. "Am deutlichsten war der Rückgang im Verlauf des zweiten Halbjahres 2012 nach Bekanntwerden der Manipulationen in drei Transplantationszentren", schreibt die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) in einer Mitteilung zur Organspende-Statistik des Jahres 2012.

    weiter hier: http://www.welt.de/politik/deutschla...-gesunken.html
    Vielleicht haben die mündigen Bürger aber auch ganz einfach über sämtliche Konsequenzen wirklich nachgedacht .......

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  10. #20
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    Organspende- was es zu überdenken gibt - Conrebbi



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