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Thema: Organspende, Pro und Contra

  1. #41
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    Zahl der Transplantationen auf neuem Tiefstand

    Grund ist hauptsächlich der, dass die Leute endlich verstanden haben, dass die Organe von Lebenden entnommen werden müssen!

    In diesem Jahr haben bislang deutlich weniger Menschen Organe gespendet als im Vorjahr. Grund ist anscheinend die Verunsicherung durch den Skandal um Manipulation bei der Organzuteilung.

    Die Zahl der Organspenden ist in den ersten zehn Monaten dieses Jahres mit bisher 754 auf einen neuen Tiefstand gesunken. Das sind fast 16 Prozent weniger als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres mit damals 892 Spenden, wie der Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), Rainer Hess, am Dienstag beim DSO-Jahreskongress in Berlin mitteilte. „Diese Situation ist unvertretbar“, sagte Hess.
    11.300 Menschen warten in Deutschland auf ein geeignetes Organ. Einen massiven Einbruch bei den Spendern gab es im August, als 56 Menschen Organe spendeten - nach fast 100 im August 2012. Im Oktober waren es 79 Spender, wie Hess mitteilte. Die Spendezahlen sinken seit Jahren. Noch stärker sanken sie, nachdem im Sommer 2012 der Skandal um Manipulationen bei der Organvergabe bekannt wurde.
    Hess rief dazu auf, die Kriterien bei der Organvergabe zu überdenken. „Das geht sehr stark nach Dringlichkeit.“ Fraglich sei, ob die Erfolgsaussichten einer Transplantation genügend berücksichtigt würden, sagte Hess. Um Probleme und Erfolge besser einschätzen zu können, brauche es ein Transplantationsregister, mit dessen Hilfe die einzelnen Behandlungen verglichen und bewertet würden.

    Quelle: http://www.faz.net/aktuell/politik/o...-12660485.html
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  2. #42
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    Illegale Organtransplantationen sind immer noch verbreitet

    Der Europarat hat eine Organhandelskonvention entworfen. Das Problem ist aber so groß, dass polizeiliche Methoden allein nicht ausreichen, um dieses Problem zu lösen.
    Experten können zunächst nicht sagen, inwiefern die neue Konvention den globalen rechtswidrigen Organhandel reduzieren kann. Dieser Umsatz ist riesig und wird künftig wahrscheinlich noch größer sein. Die Sache ist so, dass die Nachfrage höher ist, als das Angebot. Sergei Markow, Mitglied der Gesellschaftskammer und Direktor des Institutes für politische Studien, meint dazu Folgendes:
    „Als mögliche Lösung würde ich Folgendes vorschlagen: Nach Erlangung der Voll-jährigkeit unterzeichnet jeder Mensch mit dem Staat einen Vertrag darüber, dass ihm seine Organe im Fall eines tragischen Todes entnommen werden dürfen. Wenn der Mensch diesen Vertrag nicht unterzeichnet, dürfen ihm dann offiziell keine Organe anderer Menschen verpflanzt werden. In diesem Fall wird es auf dem legalen Markt genügend Menschenorgane geben.“
    Die Gesetze des Marktes sind unerbittlich: Wo es Warenmangel gibt, gibt es auch illegalen Handel. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) glaubt, dass 10.000 illegale Operationen dieser Art jährlich durchgeführt werden. Irina Filatowa, Anwältin und Mitglied der Jugendlichen Gesellschaftskammer von Russland, äußert sich dazu folgendermaßen:
    „Einer legalen Operation stimmen entweder die Spender selbst oder ihre Angehörige posthum zu. Die meisten Operationen finden aber illegal statt. Das gilt zumindest für Nierenverpflanzung, denn die Nieren werden am häufigsten transplantiert. Rund 60.000 Operationen werden jährlich durchgeführt. Nur 20 Prozent davon sind legal, d.h. sie erfolgen mit Zustimmung der Spender bzw. deren Angehörigen.“
    Menschenrechtlern zufolge soll die Konvention vor allem die Rechte der Armen schützen, obwohl dieser Schutz anfangs rein symbolisch sein wird. Gerade jene, die am Rand der Armut stehen, werden am häufigsten zu Organspendern. Es gibt leider Länder, die illegalen Organhandel zulassen. In Europa erreichte illegaler Organhandel während dem Balkan-Konflikt seinen Höhepunkt.
    Die ehemalige Anklägerin des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag, Carla del Ponte, warf den Führern der albanischen Separatisten vor, dieses illegale Geschäft begünstigt zu haben. Viele dieser Menschen sind übrigens gegenwärtig hochrangige Staatbeamte. Viele dieser Verbrechen werden momentan gar nicht mehr untersucht.
    Das Problem ist aber allein durch eine strafrechtliche Verfolgung von Organhändlern nicht zu lösen. Auch Ärzte, Krankenhäuser und Versicherungsgesellschaften müssen mehr Verantwortung für ihre Handlungen übernehmen. Die europäische Konvention soll dazu angeblich beitragen. Doch auch diese Maßnahmen scheinen nicht genügend zu sein, um die aktuelle Lage grundsätzlich zu verändern.
    Quelle

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  3. #43
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    Der Organspende-Betrug



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  4. #44
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    Westliche Medien schweigen systematische erzwungene Organentnahme in der Ukraine tot

    Anders als im Falle der terroristischen Angriffe in Libyen, Syrien und nun auch im Irak, die von den USA, Großbritannien, der EU, einigen NATO-Mitgliedsstaaten sowie Ländern in der Region wie Saudi-Arabien, Israel und Katar unterstützt werden, und wo jeder Versuch, Extremisten daran zu hindern, ganze Länder zu erobern, vom Westen mit moralischer Empörung und dem Vorwurf von »Menschenrechtsverletzungen« beantwortet wird, reagiert der Westen andererseits angesichts der ungebremsten Brutalität tatsächlicher Nazis in der Ukraine gegenüber den Regionen im Osten, die eine Abspaltung von der Ukraine anstreben, mit heuchlerischem Schweigen.
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  5. #45
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    Na dann - gute Fahrt!

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  6. #46
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    Der Organwahn
    - Werner Hanne zu Gast bei Michael Vogt




    Dokumentation "Böses Blut"
    - Transfusionsrisiken, Kehrtwende in der Intensivmedizin ARD






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  7. #47
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    Klinik bricht Transplantation ab – lebte der Spender noch?

    Vor einer Organspende haben Ärzte offenbar erneut Fehler bei der Feststellung des Hirntods gemacht. In einem Krankenhaus im Raum Bremen/Bremerhaven wurde Anfang Dezember 2014 eine Organspende abgebrochen, weil der Spender womöglich noch lebte, berichtet die „Süddeutsche Zeitung” (Montag-Ausgabe).
    Ärzte hatten demnach bereits den Bauch des Spenders geöffnet, als auffiel, dass dessen Hirntod nicht nach den dafür vorgesehenen Regeln diagnostiziert worden war.
    Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO), deren Mitarbeiter die Korrektheit der Hirntoddiagnostik vor einer Organspende prüfen müssen, teilte der „SZ” auf Anfrage mit, sie habe die bei der Bundesärztekammer (BÄK) angesiedelte Überwachungskommission über die „Unklarheiten in Bezug auf die Hirntoddiagnostik bzw. ihre Dokumentation” in diesem Fall informiert.
    Die BÄK teilte laut dem Bericht mit, dass „zu laufenden Verfahren in konkreten Einzelfällen keine Auskünfte gegeben werden können”.
    Eugen Brysch (52), Chef Dt. Stiftung Patientenschutz, zu BILD: „Seit fünf Jahren überarbeitet die Bundesärztekammer die Hirntodrichtlinien. Doch bei der Feststellung, ob jemand tot ist, wird es mit der Qualität nicht immer genau genommen. Aber die Menschen brauchen hier Sicherheit. Schließlich brauchen wir Organspender.“
    Und weiter: „Bremerhaven darf sich nicht wiederholen. Und die Probleme gibt es nicht nur hier. Die Patientenschützer fordern, mindestens drei staatliche Kompetenzteams aus speziell qualifizierten Neurologen zu schaffen. Zweck: die finale Prüfung des Todes am Patienten vor Ort. Zuständig: Das Robert-Koch-Institut. So muss Bundesgesundheitsminister Gröhe endlich in dieser zentralen Frage Verantwortung übernehmen und für Qualität und Vertrauen sorgen.“
    Am Montag werde sich die Überwachungskommission aber „mit der Überprüfung bestimmter Hirntod-Untersuchungen und -Diagnosen befassen”. Demnach könnte es neben dem Fall aus dem Raum Bremen/Bremerhaven noch weitere problematische Fälle geben.
    Quelle

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  8. #48
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    AW: Organspende, Pro und Contra

    Organspende: Die verschwiegene Wahrheit

    Organspenden – moderner Kannibalismus? Welche Schmerzen „verstorbene“ Organspender tatsächlich noch verspüren können.

    »Soll ich einen Organspendeausweis unter*schreiben oder ihn zerreißen?« Das Transplantationsgesetz von 1997 und auch die Novelle von 2012 leiden unter schweren Geburtsfehlern. Private Stiftungen übernehmen Beschaffung und Verteilung der Organe, die Bundesärzte*kammer, ein nicht rechtsfähiger Verein, hat die Deutungshoheit zur Todesfest*stellung. Das installierte System ist schwer zu durchschauen und zu kontrollieren.
    Das Hirntod-Kriterium ist eine interessen*geleitete Vereinbarung bar jeder wissen*schaftlichen Erkenntnis. International wurde wiederholt über Hirntod-Fehldiagnosen berichtet. In den USA wird bereits diskutiert, ob man künftig nicht wahrheitsgemäßer von »Justified Killing« sprechen sollte. Doch in Deutschland wird dies ignoriert, denn der Hirntod ist die Geschäftsgrundlage der Transplantationsmedizin. Die Skandale in Regensburg, Göttingen und Essen erschütterten die Transplantationsmedizin.
    Wichtige Aspekte blieben auch bei der Novelle des Transplantationsgesetzes 2012 unbeachtet und viele Fragen unbeantwortet: Leidet das System an einer »deregulierten Verantwortungslosigkeit«, wie der Staatsrechtler H. Lang feststellt? Ist die Organtransplantation ein Akt der Nächstenliebe oder eher ein lukratives Geschäft? Erhöhen wirtschaftlicher Druck und Zielvorgaben die Versuchung für die Kliniken, die Zahl der Transplantationen ohne Rücksicht auf die Qualität des Ersatzorgans zu erhöhen?
    Der Chefarzt der Uni*klinik Bochum gibt zu: Eine »florierende Transplantationsabteilung ist eine Goldgrube für das gesamte Krankenhaus. Schon mit einer vergleichsweise geringen Spendenzahl lässt sich viel Umsatz erzielen.« (Auszug aus dem Buch – Organspende: Die verschwiegene Wahrheit von Richard Fuchs)
    Eine Ferienreise nach Österreich, Frankreich, Italien, Spanien oder Schweden birgt Gefahren, deren sich kaum ein Reisender bewusst ist. Sollten Sie das Pech haben, fast tödlich zu verunfallen und in einem dortigen Spital zu landen, wo man irgendwann Ihren „Hirntod“ feststellt, dann würden Sie von der Kehle bis zum Schambein ausgeweidet. Man würde Ihnen das Herz entnehmen, die Nieren, die Leber. Wenn Bedarf besteht und Ihre Organe noch relativ jung und gesund sind, würde man Ihnen vielleicht auch noch den Dünndarm rauben, die Bauchspeicheldrüse, den Magen, die Hornhaut von Ihren Augen, Oberschenkelknochen und andere Gewebe wie Haut, Gefäße, Herzklappen, Herzbeutel, Bänder, Gelenke und weitere Knochen.
    Wenn wir die Gesellschaft über die Organspende aufklären, bekommen wir keine Organe mehr. Rudolf Pichlmayr, Transplantations-Medizin-Professor[1]
    Sie sagen nun, Sie würden keinesfalls zustimmen, dass man Ihnen Organe entnimmt? Das interessiert die Chirurgen in den genannten Ländern nicht. Denn schließlich sind Sie zu Widerspruch nicht mehr fähig, und was die Angehörigen sagen, ist ebenfalls nicht von Belang. Das Einzige, was Sie vor totalem Organraub schützen kann, ist, eine Widerspruchserklärung bei sich zu tragen oder sich im Widerspruchsregister des entsprechenden Landes schon eingetragen zu haben. Doch wer denkt schon an so was, wenn er die Badehose einpackt, um sich an einem spanischen Strand zu sonnen, oder die Wanderschuhe, um österreichische Berge zu erklimmen?
    Nun ja, mögen Sie sagen, die Vorstellung ist zwar unangenehm, doch ist mein toter Körper dann wenigstens noch zu etwas nütze. Augenblick: Wenn Sie als „hirntot“ diagnostiziert werden, ist Ihr Körper keineswegs tot. Das Einzige, was nicht mehr funktioniert, ist Ihr Hirn. Ihr Herz schlägt weiterhin, Sie können schwitzen oder frieren, sich im Bett wälzen und zappeln. Sie können als Mann sogar eine Erektion bekommen, und zehn Fälle sind amtlich dokumentiert, wo „hirntote“ Schwangere nach Wochen oder Monaten noch ihre Kinder zur Welt brachten.[2]

    Was man Ihnen nämlich nicht sagt: Ihre Organe müssen noch quicklebendig sein, wenn man sie Ihnen entnimmt. Tote Organe kann auch ein Meisterchirurg nicht mehr zum Leben erwecken. Sie springen auch in einem lebendigen Körper, wohin sie verpflanzt würden, nicht mehr an. Ihr Körper ist also noch genauso lebendig und funktionstüchtig wie zum Zeitpunkt, bevor Ihr Hirn den Geist aufgegeben hat. „Dann ist die Organentnahme ja eine Form der Tötung!“, rufen Sie nun entsetzt. Genau das ist es. Und war es auch bis zu jenem Tag im Jahre 1968, als eine Kommission der Universität Harvard entschied, dass es so etwas wie einen Hirntod gibt, ein Stadium, von dem der Patient nicht mehr voll ins Leben zurückkomme, sich also in einem irreversiblen Koma befinde.
    Der Grund für diesen Entscheid lag in den Herzverpflanzungen, die der Südafrikaner Christiaan Barnard erstmalig am 3. Dezember 1967 vorgenommen hatte und die natürlich bedeuteten, dass man ein noch lebendiges, schlagendes Herz einem Schwerstkranken oder Verunfallten entnimmt und damit seinen Tod bewirkt. Dies hatte in verschiedenen Ländern schon Staatsanwälte auf den Plan gerufen, die auf vorsätzliche Tötung plädierten. Wollte man der Organverpflanzung also nicht von juristischer Seite einen Riegel vorgeschoben bekommen, musste man etwas tun. So kam es, dass in den Spitälern ein Mensch nicht mehr dann tot ist, wenn sein Herz und seine Atmung irreversibel zum Stillstand gekommen sind, sich Leichenstarre und Totenflecken einstellen und Geist und Seele den physischen Leichnam sichtbar verlassen haben, sondern bereits dann, wenn das Hirn zu arbeiten aufgehört hat. Ab dann, so die Professoren, dürfe der noch warme, atmende, herzschlagbeseelte Körper in den Operationssaal geschoben werden.
    Mit Skalpell, Säge, Hammer und Meißel wird der Körper dann aufgetrennt, worauf das Blut in hohen Fontänen herausschießt und zur Beruhigung des immer noch lebendigen Organismus schleunigst etwa 15 Liter Eiswasser in den Torso gegossen werden, worauf man dann Organ um Organ herausschneidet. Dass der Patient normalerweise bei dem Vorgang festgeschnallt wird, geschieht deshalb, weil der immer noch lebendige Körper sich aufbäumt und zu wehren versucht gegen den Frevel, den man an ihm begeht. Ein Anästhesist (Narkosearzt) verabreicht dem Körper muskelentspannende Injektionen, in der Schweiz sogar eine Vollnarkose.
    Die Deutsche Stiftung Organtransplantation empfiehlt „zur Optimierung des chirurgischen Eingriffs“ das Mittel Fentanyl, ein synthetisches Opiat, das ungefähr hundertmal stärker als Morphium wirkt. Das sollte einem zu Denken geben! Auch ein Anstieg von Blutdruck, Herzfrequenz und Adrenalin sind beim Einschnitt in den angeblich toten Körper möglich, was bei normalen Operationen als eindeutiger Hinweis auf Stress und Schmerz gewertet wird.
    Den Hirntod gibt es überhaupt nicht; er ist eine Erfindung der Transplantationsmedizin. Professor Franco Rest
    Der Saal ist voller Personal, denn von überallher sind die Organkunden angereist – medizinisches Personal, das die Leber, die Nieren, das Herz etc. auf Eis legt und damit eiligst dorthin reist, wo ein schwerkranker Mensch auf Rettung wartet. Als der deutsche SPD-Bundestagsabgeordnete und Arzt Dr. Wolfgang Wodarg begehrte, als Gast bei einer solchen Organentnahme anwesend sein zu dürfen, wurde seine Bitte abgelehnt. Die Begründung: Die einem Schlachtfeld ähnelnde Szene sei keinem Zuschauer zuzumuten. Aufgrund des fast totalen Blutverlusts des „Organspenders“ stehen die Chirurgen wegen der Blut- und Eiswasserüberschwemmung bei ihrer Arbeit meistens auf Matten oder Tüchern. Anschließend wird der ausgeweidete und nun tatsächlich tote Körper, den medizinisches Personal aufgrund seiner Leere lakonisch „Hampelmann“ nennt, ausgefüllt mit allem möglichen aus dem Baubedarf – Besenstielen, Füllmaterial, Glaskugeln, wenn es sein muss, um dem Leichnam wieder ein menschenähnliches Aussehen zu verleihen.

    Im letzten Moment gerettet
    Doch schon allein die „Hirntod“-Diagnose wird durch Methoden untermauert, die einem Menschen, der nicht wirklich tot ist und der daher immer noch über die Möglichkeit zu fühlen verfügt, unnötige, ja manchmal unmenschliche Schmerzen zufügen: Unter anderem sticht man ihm in die Nasenwand, provoziert die Augenhornhaut mit einem Gegenstand, drückt fest auf die Augäpfel, gießt Eiswasser in die Gehörgänge, reizt den Bronchialraum mittels eines Katheters oder führt ab und zu gar eine Angiographie[3] durch, welche beim noch lebendigen Spender zu einem anaphylaktischen Schock mit Todesfolge führen kann.
    Zuletzt kommt der Atemstillstand-Test, medizinisch Apnoe-Test genannt: Die Ärzte schalten die künstliche Beatmung ab und beobachten, ob in den folgenden vier bis zehn Minuten ein Atemreflex einsetzt. Fehlt dieser (derweil wird Sauerstoff direkt in die Luftröhre gegeben), ist der Patient „hirntot“ – aber nicht wirklich tot, wie auch Transplantationsspezialist Werner Hanne in seinen Schriften betont. Er führt aus: „Der Apnoe-Test ist im Sinne der ‚Organgewinnung‘ nämlich der riskanteste, denn hierbei darf der Patient auf keinen Fall wirklich sterben (Zusammenbruch des Kreislaufs). Falls doch werden ggf. Wiederbelebungsversuche vorgenommen. Fällt der Apnoe-Test negativ aus, d.h., findet kein spontaner Atemreiz statt, verwandeln die beiden Ärzte mit ihrer Unterschrift, Datumsangabe und Uhrzeit einen eben noch lebenden Patienten in eine ‚Leiche‘, der sodann die Organe entnommen werden dürfen.
    Wenn der Mensch nach all diesen Tests nicht hirntot ist (also z.B. ein Atemreflex einsetzt), dann hat er einfach Pech gehabt, dass er diese Quälereien zweimal über sich hat ergehen lassen müssen. Er gilt dann wieder als ein ‚normaler‘ Koma-Patient. Die Tests werden in diesem Fall aber später wiederholt. Dabei ist der Todeszeitpunkt durchaus flexibel. Wenn z.B. am Wochenende keine Hirntod-Diagnostiker anwesend sind, wird die Todesbestimmung entsprechend verschoben. Das Paradoxe: Die Herz-Lungen-Maschine rettete einen Menschen vor dem Tod, zwei Unterschriften töten ihn.“
    All dies ist umso erschreckender, da es schon öfter „hirntote“ Patienten gab, die wieder ins Leben zurückgekehrt sind.
    Hier einige Fälle, die in den letzten Jahren publik wurden:

    Eine Krankenschwester, die einem Organspender das Leben rettete, bevor – wie beschlossen – die Organe entnommen werden konnten, fragte danach den verantwortlichen Arzt, warum er in der kritischen Situation einfach das Zimmer verlassen habe. Der Arzt antwortete, er habe die Lebenszeichen des Patienten nicht sehen können oder wollen, weil er gedanklich schon mit dem Organempfänger beschäftigt war. Dank der Aufmerksamkeit der Krankenschwester überlebte der unfreiwillige Organspender das Debakel, wenn auch im Rollstuhl.[4]
    Nach Fehldiagnosen in Deutschland und den Niederlanden wurden Patienten in letzter Minute vor der Organentnahme gerettet – jetzt sind sie wieder gesund. Das christliche Wochenmagazin idea-spektrum[5] berichtete: „Die TV-Journalistin Silvia Matthies (München) ist bei ihren Recherchen gleich auf zwei Fälle gestoßen, wo Patienten zur Organspende freigegeben werden sollten: in Holland der Bauunternehmer Jan Kerkhoff und in Freiburg ein junger amerikanischer Soldat. Im einen Fall intervenierte die Familie, im anderen eine Krankenschwester – und so wurden die Patienten weiter gepflegt. Beide konnten wenige Wochen später die Klinik verlassen ….“
    In Frankreich überlebte ein 45jähriger, weil die Ärzte kurzzeitig verhindert waren. Dabei hatte er bereits auf dem Operationstisch gelegen, „bereit“ zur Organentnahme. (Frankreich gehört zu den Ländern, in denen jeder ‚tote‘ Körper ausgeweidet werden darf – sofern er keine Widerspruchserklärung bei sich hat.) Der Mann war nach einem Herzstillstand für tot erklärt worden. „Die Chirurgen hatten nicht sofort Zeit, sich um den vermeintlich Toten zu kümmern. Das war sein Glück: Denn kurz vor der Organentnahme fing sein Herz wieder an zu schlagen. Dass die Helfer ihn in das Pariser Krankenhaus Pitié Salpêtrière brachten, wäre dem Mann beinahe zum Verhängnis geworden: Die Klinik ist eine von neun Einrichtungen landesweit, die sich an dem Organspende-Pilotprojekt beteiligen. Weil das Herz des Mannes keinen Schlag alleine tat und die Ärzte entschieden, dass sie seine Herzkranzgefäße nicht erweitern konnten, lag der Patient nach neunzig Minuten als Organspender im OP. Als die Chirurgen dann mit der Entnahme beginnen wollten, atmete der Totgeglaubte plötzlich wieder, und seine Pupillen reagierten auf Licht.“[6] Die Säge wurde deshalb nicht angesetzt. Der Franzose konnte danach wieder ganz normal sprechen, laufen und leben und wurde den Umständen entsprechend wieder gesund. Er hatte sich sein neues Leben durch sein rechtzeitiges Aufwachen selbst geschenkt. Um immer schneller an die Organe zu kommen, gilt in Spanien und teilweise auch in Frankreich bereits der Herzstillstand als ausreichende „Todesfeststellung“ für die Organentnahme. Dies gilt auch für Ausländer, die z. B. in Frankreich oder Spanien tödlich verunglücken.
    Nach einem schweren Autounfall wurde ein 21-jähriger Amerikaner bereits für die Organtransplantation freigegeben, die anwesenden Eltern hatten der Organentnahme zugestimmt. Der komatöse, bewegungsunfähige Mann bekam, wie er später bekundete, alle Gespräche mit; wäre am liebsten vom Tisch gesprungen. Verzögerungen bei der Organtransport-Flugbereitschaft und der Aufmerksamkeit seiner zum Abschied anwesenden Cousine verdankte der Verunglückte sein Leben.
    Auch die Zeitschrift Focus berichtete 2007 über einen Fall aus Venezuela, wo am Beginn der Leichenöffnung plötzlich die Atmung wieder einsetzte.

    — Ende des vollständigen Artikels —

    Wir klären Sie des Weiteren darüber auf, welche neuen Methoden zur passiven Sterbehilfe erfunden werden, um noch schneller an noch mehr Organe zu kommen – beispielsweise den „kontrollierten Herztod“. Sie erfahren, wie das Pflegepersonal unter solchem Vorgehen leidet und dass der sogenannte „Hirntod“ in Wahrheit längst empirisch widerlegt ist. Doch vor allem sagen wir Ihnen, in welchen Ländern welche rechtlichen Regelungen gelten, und was Sie jeweils tun müssen, wenn Sie im Fall eines Falles nicht selbst unfreiwillig zu einem Organspender werden wollen. Dieser vollständige Artiel stammt aus unserer ZeitenSchrift-Druckausgabe Nr. 74.
    Der globale Handel mit Organen ist längst zu einem Schandfleck für die Menschheit geworden. Es ist höchste Zeit, dass wir vor den immer häufiger auch mafiösen Machenschaften nicht länger die Augen verschließen. Mehr dazu lesen Sie hier: Organhandel: Kaufe Niere, zahle bar!
    Welche gravierenden Konsequenzen Organverpflanzungen aus geistiger Sicht sowohl für Spender als auch Empfänger haben können, erfahren Sie hier: Organspende: Der Mensch ist nicht nur Fleisch allein
    Hirntod im Ausland: So entgehen Urlauber einer unfreiwilligen Organspende. Wer im Ausland nicht zum Organspender werden will, der sollte sich mit den Bestimmungen im Ferienland auseinandersetzen. Denn in vielen Urlaubsländern sind Organspenden anders geregelt als in Deutschland. So könnten Unfallopfer zu Spendern werden – auch ohne Spendeausweis.

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    AW: Organspende, Pro und Contra

    Experten uneins über Hirntod und Organspende

    istockphoto.com/aydinmutlu

    Trotz diagnostiziertem Hirntod kann der menschliche Körper am Leben erhalten werden.Keinen Konsens über das Thema Hirntod und Organspende erbrachte eine Veranstaltung des Evangelischen Juristenforums am Dienstagabend in Kassel, auf dem namhafte Experten von Kirche, Recht, Theologie und Medizin zu Wort kamen.
    20.04.2016epdArtikel: Download PDF Drucken Teilen Feedback
    Margot Papenheim, Verbandsreferentin der Evangelischen Frauen in Deutschland, vertrat die Auffassung, dass der Hirntod nicht mit dem Tod selbst gleichzusetzen sei. So könnten beispielsweise hirntote, schwangere Frauen noch Kinder zur Welt bringen, auch reagierten hirntote Menschen auf Schmerzreize. „Hirntote sind Sterbende”, sagte sie. Für eine Organentnahme, in die ein Mensch im Falle seines Hirntodes eingewilligt habe, sei daher unbedingt eine Vollnarkose erforderlich.

    „Wer stirbt, kann getötet werden”

    Der Jurist Reinhard Merkel, Mitglied im Ethikrat, setzte sich dagegen dafür ein, den Hirntod als Begriff für den Tod zu definieren. Nur so könne Rechtssicherheit geschaffen werden. „Wer stirbt, kann getötet werden”, wies er auf die rechtliche Problematik hin, zwischen Hirntod und tatsächlichem Tod zu unterscheiden. In diesem Fall müsste die Organspende nach erfolgtem Hirntod verboten werden. Da das Hirn aber allein den Gesamtorganismus steuere, sei eine Definition des Begriffes Tod als Hirntod die vernünftigste Lösung.

    Der Theologe Dietrich Korsch wies darauf hin, dass der Mensch nach dem Tod allein Gott gehöre. Eine Organspende sei ein Ausdruck von Gnade, dürfe aber nicht zur Pflicht gemacht werden. Ein solcher Akt sei zwar lobenswert, dürfe aber nicht als allgemeinverbindlich oder moralisch geboten dargestellt werden.

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    Wieder mal
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    AW: Organspende, Pro und Contra

    Hallo
    besorgt euch ein Organspender Ausweiß in dem Ihr " Nein " angebt!
    Denn .......................Bei Ja sind die versuche euch zurückzuholen bei 2 Minuten,danach seid ihr dann und EX!Ausserdem muss die Narkose eingeführt werden bei Spendern,habt ihr mal ein ekg gesehen bei einem Spender der operiert wird bei der entnahme? Das Hirn reagiert !

    LG
    Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 – “Haftung für Links” hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch das Setzen eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Hiermit distanzieren ich mich ausdrücklich von den verlinkten Seiten, dafür sind ausschließlich die Urheber bzw. Betreiber verantwortlich.)

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