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Thema: Iran

  1. #131
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    AW: Iran

    Der Iran: Krieg oder Frieden?

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  2. #132
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    AW: Iran

    Der anglo-amerikanische Putsch im Iran vor 65 Jahren

    Mittwoch, 22. August 2018 , von Freeman um 08:00

    Diese Woche markiert den 65. Jahrestag seit dem von Westen inszenierten Staatsstreich im Iran. Der 19. August 1953 ist der Tag, an dem die Iraner eine harte Lektion über die Spielregeln in Bezug auf Imperium und Hegemonie erhielten. Wer sich nicht dem zionistisch-amerikanischen Diktat unterwirft, wird einem Regimewechsel unterzogen und "demokratisiert". Demokratie heisst in den Augen des Imperiums, es regiert nur der, den es aussucht und bestimmt, und nicht der, den das Volk wählt.

    Am 7. Januar 1952, 1 1/2 Jahre vor dem von der CIA inszenierten Putsch, wurde Mohammed Mossadeg zum "Mann des Jahres" vom TIME Magazine gekürt.


    Der Iran war das erste Opfer dieser verbrecherischen Politik nach dem Zweiten Welkrieg. Der demokratisch gewählte Premierminister Mohammad Mossadegh wurde am 19. August 1953 durch die CIA und dem MI6 militärisch gestürzt (Operation Ajax). Sein "Fehler", Mossadegh hatte die Verstaatlichung der Ölindustrie vorangetrieben und wollte das Kartell der internationalen Ölgesellschaften beenden.

    Sofort begann die Westpresse unter der Führung der "New York Times" Mossadegh einen "Diktator" zu nennen, der weg muss. Wie oft haben wir diese Bezeichnung schon seitdem über andere "unliebsame" Staatsführer gehört? Saddam Hussein, Gaddafi, Assad und Putin, sind nur einige Beispiele. Westliche Medien dienen nur als Propagandaorgane für Washingtons Politik, um Umstürze und Kriege zu verkaufen.

    Bereits vier Monate vor dem Putsch, am 4. April 1953, hatte der CIA-Direktor Allen W. Dulles ein Budget von einer Million US-Dollar bereitgestellt (wäre heute 50 Millionen Dollar), das dazu verwendet werden sollte, Mossadegh zu stürzen. Damit wurden auch Journalisten geschmiert, obwohl viele freiwillig sich als Lügenverbreiter für Washington einspannen liessen, genau wie heute.

    Der Iran war dann keine Demokratie mehr, sondern ein westlich orientierter Polizeistaat und eine Diktatur, in der der Schah mit Hilfe der berüchtigten Geheimpolizei SAVAK mit eiserner Hand regierte. Der Aufbau des Geheimdienstes geschah unter massgeblicher Hilfe der CIA und des israelischen Mossad. Die US-Botschaft in Teheran war ab dann die wirkliche Regierung des Iran.

    Siehe: "Besuch der US-Botschaft in Teheran"

    Das heisst, in den Augen Washingtons (und Londons) ist Demokratie relativ. Wenn sie nicht den Wünschen entspricht und Befehlen folgt, wird sie durch eine Diktatur ersetzt. Siehe auch den Sturz von Salvador Allende in Chile und Einsatz des Diktators Augusto Pinochet etc. … die Liste ist lang.

    Raub der Ressourcen ist das oberste Ziel

    Die Beherrschung und Ausbeutung der iranischen Ölfelder geht zurück auf das Jahr 1908, dem Jahr der Gründung der Anglo-Iranian Oil Company (AIOC) - der britischen staatlichen Ölgesellschaft - die mit dem Ziel gegründet wurde, aus dem Iran die Bodenschätze zu plündern, der Vorläufer des heutigen globalen Ölkonglomerats Britisch Petroleum (BP).

    Bis zum Putsch 1953 floss der Löwenanteil der Einnahmen aus der Ausbeutung des iranischen Öls in die Kasse der AIOC. Londons koloniale Kontrolle über die natürliche Ressource des Iran wurde zu dem Zeitpunkt übernommen, als die Royal Navy von Kohle auf Öl als Brennstoff für die Kriegsschiffe umstellte.

    Im Interesse eines Reiches, das zu jener Zeit ein Viertel der Welt umfasste, war die globale Reichweite der Royal Navy unverzichtbar. Die Vorherrschaft und Ausbeutung des iranischen Öls nahm daher für London eine Priorität von entscheidender strategischer Bedeutung ein.

    Kein Geringerer als der künftige Premierminister Grossbritanniens, Winston Churchill, verkündete mit dem üblichen Bombast die Bedeutung des persischen [iranischen] Öls, denn er bekleidete damals mehrere Regierungsämter, unter anderem das des Innenministers, des Ersten Lords der Admiralität und des Schatzkanzlers:

    "Das Glück brachte uns einen Preis aus dem Märchenland, der unsere kühnsten Träume überstieg. Die Meisterschaft selbst war der Preis des Wagnisses."

    Eine solche offene Feier der Möglichkeit der nationalen Bereicherung auf Kosten eines anderen Landes ist so unverfroren, dass sie einen kaltschnäuzigen Mafiosi die Röte ins Gesicht bringen würde.

    Im Laufe der Jahre der Kontrolle durch Grossbritannien über das iranische Öl erhielt Teheran einen lächerlich geringen Prozentsatz. Es war ein einseitiges Arrangement von so unverblümter kolonialer Arroganz, dass es dazu führte, das nationale Bewusstsein der Iraner zu steigern.

    Und auf der Grundlage dieses Aufstiegs des Nationalbewusstseins wurde Mohammad Mossadegh 1951 von einem widerwilligen Schah zum iranischen Premierminister ernannt, nachdem er vom Parlament des Landes (Majlis) mit überwältigender Mehrheit für den Posten nominiert worden war.

    Der junge Schah Mohammad Reza, dessen Vater 1941 aufgrund seiner deutschfreundlichen Sympathien im Zweiten Weltkrieg von den Engländern und den Sowjets abgesetzt worden war, sass während dieser Zeit als konstitutioneller Monarch auf dem Thron.

    Der Iran war nämlich während des Krieges von den Briten und Sowjets besetzt worden und der iranische Goldbestand wurde geplündert. Auch ein Grossteil der kriegswichtigen Hilfslieferungen erfolgte über den Iran im Transit in die Sowjetunion.

    Mossadegh und die nationalistische Strömung, die er vertrat, waren den Bestrebungen des Schahs nach persönlicher Macht ein Gräuel. Sie waren ambitioniert, die Briten mit ihren Ölinteressen loszuwerden, was zu wachsenden Spannungen führte, als sich das Land einer Kreuzung in seiner Geschichte näherte.

    Als Mossadegh an die Macht kam, setzte er seinen Plan fort, die iranischen Ölreserven zu nationalisieren und die Kontrolle darüber den Briten wegzunehmen, mit gleichzeitiger Beschlagnahmung der Vermögenswerte der AIOC.

    Mossadegh begründete sein Vorgehen folgendermassen: "Unsere langjährigen Verhandlungen mit anderen Ländern [über eine gerechte Verteilung der Öleinnahmen] haben keine Ergebnisse erbracht ... Mit den Öleinnahmen könnten wir aber unser gesamtes Budget decken und Armut, Krankheit und Rückständigkeit unter den Menschen in unserem Land bekämpfen."

    Er fuhr fort: "Eine weitere wichtige Überlegung ist, dass wir durch die Beseitigung der Macht der britischen Gesellschaft auch Korruption und Intrigen beseitigen würden, durch die die inneren Angelegenheiten unseres Landes beeinflusst wurden. Sobald dieser Auftrag beendet ist, wird der Iran seine wirtschaftliche und politische Unabhängigkeit erreicht haben."

    Die Briten reagierten, indem sie es dem Iran unmöglich machten, sein neu verstaatlichtes Rohöl auf dem Weltmarkt zu verkaufen (wie Trump es heute befohlen hat). Doch für eine Kolonialmacht, deren Reich stark rückläufig war, reichte dies nicht aus, um ihren Wunsch nach Vergeltung zu befriedigen.

    Da London nicht die nötige Stärke und Fähigkeit besass, eigene Rechnungen zu begleichen, weil nach durch den Krieg völlig überschuldet, wandte sich London an Washington, das als neue Weltmacht nach 1945 die Ablösung von den Briten übernahm.

    Die Argumentation von London, die Amerikaner in ihre Fehde mit Mossadegh zu ziehen, war, dass der Iran in Gefahr sei, kommunistisch zu werden, und verwies auf die wachsende Popularität und den Einfluss der Tudeh (Kommunistischen Partei) des Landes als Beweismittel.

    Da Washington mit der Hysterie des antisowjetischen und antikommunistischen Fiebers befallen war (McCarthy-Ära), gelang es sie zu überzeugen und der Plan, Mossadegh - Operation Ajax - zu stürzen, wurde in Gang gesetzt, mit der Übernahme der Hauptrolle durch die CIA.

    Der Schlüssel zu seinem Erfolg war die Bestechung von hochrangigen Armeeangehörigen und Polizeibeamten sowie von Journalisten, religiösen Klerikern und Mitgliedern des iranischen Parlaments, die mit der Aufpeitschung der Anti-Mossadegh-Stimmung beauftragt wurden.

    Eine Verleumdungskampagne, die die Religiosität eines grossen Teils der iranischen Bevölkerung entflammen sollte, beschuldigte Mossadegh, ein Kommunist zu sein.

    Laut freigegebenen CIA-Dokumenten schien der Putsch am 15. August zunächst zu scheitern. Mossadeghs Sicherheitskräfte machten Dutzende von Verhaftungen und zwangen den Schah, der ebenfalls an der Verschwörung beteiligt war, das Land zu verlassen.

    Unter Ausnutzung der Dynamik von inszenierten Massendemonstrationen, die mit Geld der CIA am 19. August 1953 organisiert wurden, wurde Mossadegh zusammen mit Tausenden seiner Anhänger verhaftet. Danach kehrte der Schah aus dem Exil zurück und wurde Washingtons Marionette.

    Er regierte das Land mit extremer Brutalität und Korruption, bis die iranische Revolution ihn und seine Clique 1979 von der Macht entfernte.

    Der Hintergrund zu dieser Geschichte ist natürlich Washingtons unablässige Dämonisierung des Irans bis heute. Dazu wird die Lüge verbreitet, der Iran stelle eine existenzielle Gefahr für Israel dar.

    Die falsche Darstellung des Landes durch die Zionisten als Sponsor des Terrorismus und eine Bedrohung für die Region wurde benutzt, um den einseitigen Rückzug der Trump-Regierung aus dem JCPOA (Iran-Atom-Vereinbarung), die Verschärfung der Sanktionen und die drohende Kriegsgefahr zu rechtfertigen.

    Die Tatsache, dass das genaue Gegenteil der Fall ist - dass der Iran bei der Bekämpfung des von den Westmächten unterstützten Terrorismus in der Region unverzichtbar war und als Stütze des syrischen Widerstands gegen die kriminellen regionalen Ambitionen der wichtigsten strategischen Verbündeten der USA, Israel und Saudi-Arabien, wird von den westlichen Politikern und Medien verschwiegen bzw. falsch dargestellt.

    Der von der CIA und MI6 inszenierte Putsch zum Sturz von Mohammad Mossadegh von 1953 erinnert uns daran, dass keine Region der Welt mehr von der Hegemonie der USA gelitten hat als der Nahe- und Mittlere Osten. Es zementiert auch Mossadeghs Platz in der Geschichte als ein Mann mit dem Mut, sich dem Westen zu widersetzen.

    Es ist ein stolzes Vermächtnis des Trotzes, der weiterlebt, weil sich das iranische Volk weigert, sich Washingtons Befehlen zu unterwerfen.

    Mehrmals haben die USA versucht einen neuen Staatsstreich im Iran durchzuführen. Mit der Brutalität der Wirtschaftssanktionen will Washington schon seit fast 40 Jahren die Bevölkerung gegen die Regierung aufstacheln.

    Aber nicht nur das, der Irak hat unter Saddam Hussein im Auftrag der Amerikaner und überhaupt des Westen einen 8-jährigen Angriffskrieg gegen den Iran geführt, von 1980 bis 1988, der rund einer Million Menschen das Leben kostete.

    Der Iran hat diesen unter grossen Opfern, eine halbe Million Toten, auch durch vom Westen geliefertes Giftgas, erfolgreich abwehren und beenden können.


    Während in Teheran an den 65. Jahrestag des von der CIA geführten Staatsstreichs erinnert wird, wurde diese Woche durch die Schaffung einer sogenannten "Aktionsgruppe für den Iran" (Iran Action Group) in Washington gekennzeichnet, deren Auftrag es ist, einen neuen Umsturz im Iran zu planen und zu koordinieren, plus noch mehr.

    Wir sehen, der Iran unterliegt seit 110 Jahren einer Dauerbelagerung durch den Westen, weil die Einnahmen aus den reichlich vorhandenen natürlichen Ressourcen (Öl und Gas) nicht den Iranern gegönnt wird. NEIN, sie haben in den Koffern der westlichen Ölkonzerne bzw. Staaten zu landen.

    Das gleiche Prinzip gilt übrigens auch für Russland, das ebenfalls seit geraumer Zeit dieser Unterwerfungs- und Plünderungs-Doktrin ausgesetzt ist. Und weil Präsident Putin sich seit 2000 dagegen widersetzt, wird er als "der Böse" hingestellt und muss weg, und Russland mit Sanktionen bestraft.

    Da aber die wiederholten Umsturzversuche und die Bestrafung der Bevölkerung durch die US-Sanktionen nicht das gewünschte Resultat bringt, die Regierungen zu stürzen, im Gegenteil, die Solidarität fördert und die Sanktionen die heimische Industrie des Iran und Russlands stärkt und die Länder unabhängig von Importen macht, haben die Kriegshetzer in Washington, London und Tel Aviv entschieden, es muss ein neuer Krieg her.

    Das ist die Gefahr vor der wir heute stehen!

    ------------

    Schweizer Einfluss

    Mohammad Mossadegh war übrigens auch Schweizer Staatsbürger. Nach seinem Studium in Paris setzte er dieses in der Schweiz fort und im Sommersemester 1913 schloss er sein Studium an der Universität Neuenburg mit der Licence à Droit (Lizenziat in Rechtswissenschaften) ab und begann mit dem Promotionsstudium.

    Nach der Annahme seines Dissertationsthemas "Das islamische Erbrecht" durch den Fakultätsrat der Universität Neuenburg reiste Mohammad Mossadegh für drei Monate nach Teheran. Zurück in Neuenburg begann Mossadegh ein sechs Monate dauerndes Referendariat bei der Anwaltskanzlei Jean Roullet.

    Vormittags arbeitete Mossadegh in der Kanzlei und nachmittags übersetzte er mit der Hilfe eines iranischen Studienkollegen den Text von Ali Asghar Madschedi aus dem Persischen ins Französische. Im Juli 1914 wurde Mossadegh mit der Arbeit "Le testament en droit musulman (secte chiite)" promoviert.

    Zu Beginn seiner Tätigkeit bei der Anwaltskanzlei Jean Roullet beantragte Mohammad Mossadegh die Schweizer Staatsbürgerschaft, die er aufgrund eines Aufenthaltsnachweises von drei Jahren und eines positiven Führungszeugnisses der Stadt Neuenburg auch problemlos erhielt.

    LG

  3. #133
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    Deutschland: Iran muss im SWIFT-System bleiben

    Der Iran muss gar nichts!

    Die Bundesregierung arbeitet eigenen Angaben zufolge an der Entwicklung eines Zahlungssystems, welches von der US-Justiz unabhängig ist.

    weiter hier: https://webcache.googleusercontent.c...ient=firefox-b
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  4. #134
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    Für den Westen fand keine Terrorattacke im Iran statt

    Am Samstag fand in der westiranischen Stadt Ahvaz ein schrecklicher Terrorangriff statt, der mindestens 25 Menschen das Leben kostete und 60 verletzte. Während einer Militärparade als Gedenkfeier, anlässlich des Jahrestages der Invasion des Iran durch die irakische Armee auf Befehl des früheren irakischen Diktator Saddam Hussein in den 1980er Jahren, wurde das Feuer von Terroristen auf die Zuschauer gerichtet und ein Massaker verübt.



    Vier Terroristen waren als Soldaten verkleidet und eröffneten das Feuer auf die Parade, Tribüne und Zuschauer. Drei wurden von Sicherheitskräften getötet und einer starb im Spital.

    Ein Sprecher des iranischen Militärs sagte, dass die Terroristen von zwei Golfstaaten ausgebildet wurden und mit Israel und den USA verbunden sind.

    "Diese Terroristen ... wurden von zwei Golfstaaten ausgebildet und organisiert ... und sie sind mit Amerika und (Israels Geheimdienst) Mossad verbunden", sagte Brigadegeneral Abolfazl Shekarchi gegenüber der offiziellen Nachrichtenagentur IRNA.

    Ali Fadavi, ein stellvertretender Befehlshaber der Revolutionsgarde, sagte, der Angriff sei eine Fortsetzung der Aktivitäten des Islamischen Staates im Irak und in Syrien.

    "Dieser Terrorakt ist kein Zeichen der Macht, sondern eine Schwäche und eine Fortsetzung der Aktionen von Daesh (Islamischer Staat) im Irak und in Syrien, wo sie unschuldige Menschen erschiessen", wurde Fadavi von der Nachrichtenagentur Fars zitiert.

    Für die Medien war es kein Terror

    Was machen die westlichen Medien? Entweder berichten sie gar nicht darüber oder haben den tödlichen Angriff trotz der hohen Zahl von zivilen Opfern nicht als terroristischen Akt bezeichnet. Der Grund wird wohl sein, die saudische al-Ahvaziya-Terrorgruppe übernahm die Verantwortung für den Angriff und die Opfer sind Iraner.

    Unter den Opfern der Terroristen sind viele Kinder

    Vor der Tribüne liegen die Opfer des Terroranschlags

    Kurz nach dem Terroranschlag sagte der iranische Aussenminister Mohammad Javad Zarif, der Iran werde "schnell und entschlossen" zur Verteidigung seines Volkes reagieren.

    "Terroristen, die von einem ausländischen Regime rekrutiert, ausgebildet, bewaffnet und bezahlt wurden, haben Ahvaz angegriffen. Kinder und Journalisten sind unter den Opfern", twitterte Zarif am Samstag.

    Soldaten helfen Müttern ihre Kinder in Sicherheit zu bringen

    Verletzte Frauen und Soldaten liegen am Boden

    Der Schmiergel hat keine Nachricht darüber gebracht, als ich zuletzt um 18:00 Uhr nachschaute. Das heisst, wenn 25 Iraner durch saudische Terroristen ermordet werden, ist das für dieses Schmierblatt keine Meldung wert.

    Auch der Lokus hat nichts gebracht, die Frankfurter Furz auch nicht, nur die Blöd-Zeitung meldete die Attacke, sprach aber von einem "Anschlag", das Wort "Terror" wurde geflissentlich vermieden.

    Das gleiche gilt für die anglo-amerikanischen Medien. Die BBC verwendete auch nur das Wort "Angriff" und nicht Terrorakt. In ähnlicher Weise beschrieben Reuters und andere den Vorfall als nur einen "Angriff" anstelle von einem Terrorangriff. Dabei ist die al-Ahvaziya eng mit der ISIS und den Terroristen des Islamischen Staat (IS) verbunden.

    Hätte irgendwo anders wie in Europa so ein tödlicher Vorfall stattgefunden, würden die genannten Medien diesen sehr schnell als einen "Terrorangriff" bezeichnen und die Schlagzeilen wären riesen gross.

    Russland spricht sein Beileid aus

    Der russische Präsident Wladimir Putin hat seinem iranischen Amtskollegen Hassan Rohani nach dem brutalen Anschlag sein Beileid ausgesprochen.

    Er äusserte auch die Bereitschaft Moskaus, die gemeinsamen Bemühungen mit Teheran im Kampf gegen den Terrorismus zu verstärken.

    "Dieser Vorfall erinnert uns erneut an die Notwendigkeit, einen kompromisslosen Krieg gegen den Terror in all seinen Erscheinungsformen zu führen. Ich möchte unsere Bereitschaft bekräftigen, die Zusammenarbeit mit iranischen Partnern bei der Bekämpfung dieses Übels zu verstärken", zitierte der Kreml Putin.

    Der Irak bedauert den Angriff

    Der irakische Innenminister Qasim al-Araji verurteilte die hinterhältige Attacke der Terroristen und sagte, er zeige erneut die Feindseligkeit von Terroristen und arroganten Elementen gegenüber der muslimischen Nation im Iran.

    Er betonte weiter, dass solche Aktionen die Autorität der iranischen Nation nicht untergraben könnten.

    Iran ist das nächste Ziel

    Wie ich bereits in meinem Artikel "Warum schützt der Westen die Terroristen in Idlib?" beschrieben habe, sieht es mit diesem aktuellen Massacker so aus, wie wenn die Terroristen jetzt aus Idlib in den Iran gebracht werden und dort zu nächsten Einsatz kommen. Deshalb hat Washington Assad und Putin massiv gedroht, ja nicht mit der Befreiung von Idlib zu beginnen.

    Ausserdem, Trump hat ja vor, beim zweiten Auftritt vor der UN-Vollversammlung kommende Woche in New York, die Staats- und Regierungschefs der Welt bereit für eine weitere Runde der Konfrontation mit dem Iran zu informieren. Wer bei diesem Krieg nicht mitmacht, wird bestraft.

    Dazu passt auch die Nachricht, das US-Militär hat die Terroristen der Daesh und mehrere ihrer Kommandeure aus der syrischen Ostprovinz Dayr al-Zawr zu einem sicheren Zufluchtsort geflogen, weil die syrische Armee und Kämpfer der Volksverteidigungsgruppen die Schlinge um die Extremisten zugezogen haben.

    Lokale Quellen, die Anonymität forderten, sagten Syriens offizieller Nachrichtenagentur SANA, dass zwei von den USA geführte Militärflugzeuge die Operation am Stadtrand von al-Marashida durchgeführt und die Terroristen an einen unbekannten Ort transportiert hätten.

    Der unbekannte Ort könnte in der Nähe der iranischen Grenze sein, damit die Terroristen im Iran das beginnen, was sie seit 7 Jahren in Syrien und davor in Libyen verbrochen haben, Terrorangriffe gegen die Bevölkerung durchzuführen.

    Wahrscheinlich war die Terrorattacke in der Stadt Ahvaz der Beginn des "Regimewechsels" der Amerikaner und Saudis im Iran!

    Ich möchte daran erinnern, was Brzezinski 1998 gesagt hat: "Der moslemische terroristische Apparat wurde von den US-Geheimdiensten als geopolitische Waffe erschaffen".


    Zbigniew musste es ja wissen, denn er war der Erfinder dieser "Waffe" und hat damals in den 1980-Jahren die Terroristen der Al-Kaida und Osama Bin Laden rekrutiert, ausgebildet, bewaffnet und finanziert, um gegen die sozialistische Regierung in Kabul und gegen die Sowjetsoldaten in Afghanistan einen Terrorkrieg zu führen.

    Und dann noch das, General Wesley Clark erzählte 2007 was er nach 9/11 bei einem Besuch des Pentagon mitbekommen hat. Ein Offizier erzählte ihm, "wir werden 7 Länder in 5 Jahren angreifen. Wir fangen mit dem Irak an, dann Syrien, Libanon, Libyen, Somalia, Sudan und Iran."



    Aus dieser Liste sind alle Länder mit Krieg mittlerweile überzogen worden, nur der Iran noch nicht, aber es könnte jetzt passieren.

    Diese Kriege dienen NICHT den Interessen der Vereinigten Staaten, sondern werden ausschliesslich und alleine FÜR ISRAEL geführt!

    ----------------------

    Hier sieht man wie das mutige Mitglied von Code Pink, Medea Benjamin, Trumps Chef der Iran Action Group (Vorbereitungsgruppe für den Irankrieg) Brian Hook auf der Redebühne konfrontiert und damit gegen den Krieg demonstriert:

    Interessantes Hintergrundbild: "Iran's Missile Proliferation"! Fakt oder Fake(Propaganda)???

    Waffenverbreitung, in Fachkreisen auch Proliferation (lat. proles ‚Nachwuchs‘, ‚Sprößling‘ und ferre ‚tragen‘), ist im Rüstungsbereich die Bezeichnung für die Weiterverbreitung bzw. die Weitergabe von Massenvernichtungswaffen und ihren Trägersystemen oder Bauplänen dafür durch Staaten, die derartige Technologien besitzen, an andere Staaten, die noch nicht darüber verfügen.

    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Waffenverbreitung
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  5. #135
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    Analyse: Wie wird sich der Iran jetzt in Syrien verhalten?

    Gedankenleser?

    Aus iranischer Sicht läuft es Syrien gerade nicht rund. Man fühlt sich von Russland marginalisiert und um die Früchte der Mühe gebracht. Mit der Lieferung des S-300-Luftabwehrsystems an Syrien öffnet sich ein Zeitfenster für eine mögliche Provokation.

    weiter hier: https://deutsch.rt.com/meinung/76828...ch-jetzt-iran/
    Und schon geht's los!

    Syrien: Iran führt Raketenangriff auf Organisatoren von Ahvaz-Anschlag aus – PRESS TV

    Laut iranischen Medien haben Irans Militärs einen Raketenangriff östlich des Euphrats in Syrien ausgeführt. Organisatoren des blutigen Anschlages in der iranischen Stadt Ahvaz sollen dabei das Ziel gewesen sein.

    Demnach soll die Luftwaffe der Iranischen Revolutionsgarden den Luftschlag augeführt haben, berichtet der Sender Press TV mit Verweis auf das Portal Sepah News, das mit den Revolutionsgarden verbunden ist.
    Eine große Zahl von Terroristen soll dabei getötet worden sein – auch soll es viele Verletzte unter ihnen geben.

    Am Morgen des 22. September war es in der iranischen Stadt Ahvaz zu einem Terrorakt gekommen: Während einer Militärparade eröffneten Unbekannte das Feuer. Nach jüngsten Angaben kamen dabei 28 Menschen ums Leben, weitere 60 Menschen erlitten Verletzungen. Laut der Nachrichtenagentur IRNA hat sich eine mit Saudi-Arabien verbundene Gruppierung zu der Tat bekannt.

    Der iranische Außenminister, Mohammed Dschawad Sarif, machte „regionale Sponsoren des Terrorismus und ihre US-Lehrherren" für den Anschlag in Ahvaz verantwortlich.
    Das religiöse Oberhaupt des Irans Ali Chamene’i erklärte zudem, dass „der feige Angriff” von den gleichen Menschen ausgeführt gewesen sei, von den USA aus Syrien evakuiert werden und „von den Regimes von Saudi-Arabien und von den Vereinigten Arabischen Emiraten finanziert“ sein würden.

    Quelle: https://de.sputniknews.com/panorama/...hvaz-anschlag/
    Liebe Grüße
    Geändert von AreWe? (01.10.2018 um 08:40 Uhr)
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    Präsident Ruhani: Iran bleibt im Atomdeal

    Der Iran wird sich nach den Worten von Präsident Hassan Ruhani weiterhin an das Atomabkommen halten. Sein Land habe auch keine Angst vor neuen Sanktionen der USA, die Anfang November in Kraft treten. "Etwas kaputt zu machen, ist ja keine Kunst, etwas aufzubauen aber schon", sagte Ruhani am Sonntag.

    weiter hier: https://deutsch.rt.com/international...ran-bleibt-im/
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    Iran sendet Ansage an USA: Seit mindestens 1953 sorgt ihr hier in der Region für Chaos



    Der iranische Außenminister Javad Zarif hat sich in einer Videoansprache an die US-Regierung gewandt und diese scharf verurteilt, nachdem deren anti-iranischen Sanktionen Anfang der Woche in Kraft getreten sind. Er warf den USA vor, seit 40 Jahren gegen den Iran zu agieren. „Egal wie absurd, gesetzeswidrig oder grundlegend fehlerhaft ihre Forderungen auch sind, wir haben schwierigere Zeiten angesichts von 40 Jahren amerikanischer Feindseligkeit überstanden und uns ausschließlich auf unsere eigenen Ressourcen verlassen“, so der iranische Außenminister. Er erklärte, dass den USA jedes Mittel recht sei, um Dinge zu ihren Gunsten verlaufen zu lassen und zählte dafür eine Auswahl von "Katastrophen und Krisen" im Nahen Osten auf, die diese zu verantworten hätten, zum Beispiel die Schaffung der Al-Kaida, um sie gegen die Sowjets einzusetzen. Aber er beteuerte, dass heute ein neues Zeitalter sei und die Verbündeten Teherans mit ihnen gegen US-Sanktionen stehen werden, während die USA nur weiter in die Isolation treiben würden. Das Video wurde gestern, weniger als einen Tag nach der Wiedereinführung der zuvor aufgehobenen Sanktionen für den Banken-, Energie- und Verkehrssektor des Landes und nur wenige Stunden nachdem die iranischen Banken vom Zugang zum globalen SWIFT-Finanzmeldesystem ausgeschlossen wurden, veröffentlicht.
    Liebe Grüße
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