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Thema: Unser ICH / ICH BIN

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    Redakteur Avatar von Angeni
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    Unser ICH / ICH BIN

    Reise ins Ich:
    Das Dritte Auge – Kundalini – Licht und Sonnenbrillen






    Das Agnya ist das enge Tor, durch das die Kundalini in unser Gehirn aufsteigt.
    Es ist das Chakra des Verzeihens, der Demut und Barmherzigkeit. Verzeihen ist
    die Kraft, den Hass und Groll gehen zu lassen und in Demut den Großmut des
    Spirits zu entdecken. Verstehen wir, dass nicht zu verzeihen, eigentlich nur uns
    selbst schadet, dann erkennen wir, dass es nicht nur weise und großzügig sondern
    auch sehr praktisch ist zu verzeihen. Indem wir verzeihen, fühlen wir ungeheuerlichen
    Frieden und Erleichterung. Verzeihen löst falsche Identifikationen und Ismen wie
    Rassismus und Nationalismus auf.
    Qualitäten: Kraft des Verzeihens; Reinheit; Demut, Bescheidenheit, “das schmale Tor”
    im Agnya Chakra, das sich zum Sahasrara (Kronen-Chakra) öffnet und dadurch geistige
    Wiedergeburt, die Emanzipation der Menschheit, ermöglicht; Stille der Meditation,
    Gedankenfreiheit (Nirvichara Samadhi); Kraft der Hingabe an Paramchaitanya;
    Glauben (Shraddha).





    Param Chaitanya - Die Energie des Ganzen
    Param Chaitanya ist die universelle, intelligente, bewusste Energie, die Quelle aller Existenz.
    Es ist die reine Energie und Kraft des göttlichen Universums, welche die gesamte Schöpfung
    durchdringt. Param Chaitanya ist das universelle Meer des Bewusstseins und der Energie,
    in dem alle Elemente der Schöpfung, Raum, Galaxien, Sterne, belebte und unbelebte Materie
    so existieren, wie Fische und Pflanzen im Ozean.
    Da Param Chaitanya alle Schöpfung durchfließt, bewirkt es deren Kontinuität. Dadurch kann
    alles als Individuum und gleichzeitig als Teil des Ganzen existieren. Als reine Energie übt Param
    Chaitanya alle Funktionen aus; als Bewusstsein kann und weiß es alles und kann sich jederzeit
    und überall manifestieren.

    Obwohl Param Chaitanya in allem gegenwärtig ist, und durch alles Belebte und Un-belebte wirkt,
    findet es in göttlichen Wesen, oder denen, die mit göttlichen Kräften gesegnet sind, seinen
    reinsten Ausdruck. Inkarnationen sind der höchste Ausdruck des Param Chaitanya, welches
    sich in der Umgebung einer Inkarnation manifestiert, wie ein getreuer Anhänger, der sich in
    Anwesenheit des Meisters zu verhüllen vergisst.

    ===}Jeder ist sein eigener Meister,
    niemand kennt die eigene Reise besser als das ICH BIN.


    What is Energy?






    (Bild: Links – Kundalini und die 7 Chakras. Rechts - DNA-Strang)

    Kundalini – Die Vereinigung vom “Ich bin” und Kosmos


    Mystiker überall auf der Welt sprachen von ihrer inneren Erfahrung der Vereinigung mit dem Selbst. Diese Wirklichkeit wird sprachlich durch das Sanskritwort Yoga definiert, was soviel wie Vereinigung bedeutet und dem Wort Religion entspricht, welches vom lateinischen religare (vereinigen, verbinden) abstammt.
    Die Vereinigung des Individuums mit dem Ganzen, mit dem Kosmos, resultiert aus einem inneren Vorgang, der das Bewusstsein des Menschen auf die höchste Realität lenkt, auf das Selbst oder den Gott in uns, wie Carl Gustav Jung es beschrieb. Im Kundalini-Yoga fand C.G. Jung ein Modell zur Darstellung der Entwicklungsphasen zu einem höheren Bewußtsein, wie es im Westen nicht zu finden war.
    Dieser Vorgang erlaubt es der Aufmerksamkeit über die Begrenzung des Ich hinaus-zugehen, und auch über die Konditionierungen, die von unserer Gesellschaft, Erziehung und Vergangenheit im Allgemeinen genährt werden. Es ist ein innerer Prozess, der wie alles, was sich im Universum bewegt, Energie benötigt. Diese Energie ermöglicht dem Sucher der Wahrheit den Zugang zum inneren Absoluten, dem Geist Gottes, weshalb man sie zu Recht als ”spirituelle Energie” bezeichnen kann. Die jahrtausende alte Tradition Indiens gab dieser Energie den Namen Kundalini.
    Diese Tradition lehrt uns, dass das Erwecken der Kundalini das höchste Stadium bedeutet, welches dem Asketen, der sich vorher innerlich gereinigt hat, wie Buddha die völlige Gottrealisation, das Nirvana, schenkt. Die Kundalini wartet aber nicht immer auf die völlige Reinigung des Suchers um aufzusteigen. Sie folgt dem Ruf dessen, der sich innerlich zu entwickeln wünscht und der den Weg zu Gott finden will, und sie erwacht, um ihm die Selbstverwirklichung zu geben, die den Zugang zum Unendlichen ermöglicht.
    Diese Erfahrung wurde von außergewöhnlichen Menschen, von Heiligen aller religiöser Traditionen auch beschrieben, als unio mystica (lat. mystische Vereinigung) im Christen-tum etwa von Franz von Assisi, Meister Eckhart oder Dante, von Rumi und Attar im Islam, von den ersten Zen-Meistern, oder von Namdev und Tukaram aus Indien, um nur einige herausragende Beispiele zu nennen. Die Erfahrung der Selbstverwirklichung wurde aber auch von berühmten Wissenschaftern wie Pascal, Einstein und C. G. Jung beschrieben.
    Bei dieser Erfahrung erwacht die Kundalini spontan, wenn auch nur teilweise, um dem Sucher eine erste Ahnung der absoluten Wirklichkeit zu geben, und um ihn in das Wissen um die eigene Göttlichkeit einzuweihen. Es liegt dann am Sucher durch Introspektion und Meditation in sich selbst günstige Bedingungen zum Aufrechterhalten und Wachsen dieses inneren Lichtes zu schaffen. Das Erwachen der Kundalini ist also nicht das Ende, sondern der Anfang der Suche; es ist das Mittel, welches des Weg zur spirituellen Verwirklichung, zur Vereinigung, zum Yoga eröffnet.
    Viele Meister – und leider vor allem viele falsche Meister – haben das Yoga gelehrt, ohne dabei zu erklären, dass es sich um das Erwachen einer spirituellen Energie handelt. Das hat bei der philosophischen Erörterung der unio mystica besonders im Westen zu einer gewissen Verwirrung geführt, da diese auf keinerlei lebbaren und spürbaren Erfahrung zu basieren schien. Die herausragenden spirituellen Meister, die am Beginn großer religiöser Bewegungen standen, sprachen von der ewig weiblichen Kraft, die uns zur Erkenntnis der Göttlichkeit unseres Wesens führt, zumeist in Form von Allegorien.
    Auf dem indischen Subkontinent ist sie die Kundalini, wie sie von Shankaracharya oder Gnyaneshwara beschrieben wurde; sie ist das Tao des Lao-Tse, die Shekhina der jüdischen Mystik und der Heilige Geist des Neuen Testaments.
    Die Übereinstimmung dieser Begriffe mit der Muttergöttin ist entweder wie im Tao Te King oder in den indischen Schriften deutlich ausgesprochen oder wie im Neuen Testament verschleiert angedeutet. In der indischen Schrift Devi Bhagavata Purana erklärt die Große Göttin: ”Es besteht kein Unterschied zwischen mir und der Kundalini.” Die Kundalini ist die Innere Mutter, die Reflektion der Muttergöttin in jedem Menschen. Im Shri Lalita Sahasranama, ein Sanskrittext, ist einer der tausend Namen und Attribute der grossen Göttin Kundalini.


    “Durch Sie kennt man das Bewusstsein
    Als Form des unvergleichlichen Brahman,
    Wie eine Woge der Existenz und der Freude.
    Sie ist in alle Wesen eingedrungen,
    Im Inneren und im Äußeren
    Von jedem von ihnen, und auf jeden
    Lässt Sie Ihr Licht erstrahlen.”



    Wenn der Mensch danach strebt, die höchste Wirklichkeit, also die spirituelle Vereinigung mit dem Göttlichen, zu erreichen, dann ist es gemäß dieser mystischen Traditionen einzig und allein die Kundalini, die Energie in ihrer höchsten und reinsten Form, die ihn an dieses Ziel bringen kann.
    Die indische Überlieferung berichtet uns, dass das Erwecken der Kundalini sehr schwierig sei und nur dem wertvollsten Yogi nach einem dornenreichen Leben voller Askese und Meditation gelingen könne. Aber die Zeiten haben sich geändert, und durch die Arbeit von Shri Mataji Nirmala Devi ist das Erwachen der Kundalini nun jedem möglich, der es von Herzen wünscht.


    Doku: Das Dritte Auge


    Sonnenbrillen beeinträchtigen Lichtfluss ins Dritte Auge (Zirbeldrüse)

    Mehr und mehr Menschen tragen Sonnenbrillen, auch wenn die Sonne nicht hell scheint, ich sehe auch, dass kleine Kinder Sonnenbrille aufhaben. Ich erinnere mich an einen Artikel von Dr. Ornstein im Live-Magazin aus dem Oktober 1980, dort wird erklärt, dass Sonnenlicht/Tageslicht sehr wichtig ist. Licht, der Schöpfer für unsere seelische und körperliche Gesundheit, indem es der Zirbeldrüse Befehle gibt wie: “Es werde Licht”!
    Die Zirbeldrüse ist eine aktive, sensible Drüse im gesamten Lebensverlauf. Natürliches, ungefiltertes Sonnenlicht ist notwendig für die reibungslose Funktion dieser Drüse. Licht, die bewusste elektromagnetische Energie von der Sonne, tritt in den Körper durch die Sehnerven der Augen, die wiederum direkt die Zirbeldrüse stimulieren. Die Zirbel-drüse wandelt Lichtenergie in einen elektrochemischen Impuls, der direkt den Hypothalamus (Abschnitt des Zwischenhirns) befeuert.




    Der Hypothalamus ist der Teil des Gehirns, der alle lebenswichtigen Prozesse des Körpers leitet, über seine unmittelbare und direkte Anbindung an die Hypophyse (Hirnanhangdrüse) und des vegetativen Nervensystems. Der Hypothalamus ist mit lichtempfindlichen Zellen, die das elektromagnetische Signal von Licht in einen neuro-chemischen Impuls umwandeln, welcher direkt in die Hypophyse geleitet wird.
    Die Hypophyse wiederum verarbeitet und sondert Hormone innerhalb des Körpers ab, wodurch die Aufrechterhaltung der Homöostase (Aufrechterhaltung eines Gleich-gewichtszustandes eines offenen dynamischen Systems durch einen internen regelnden Prozess. Sie ist damit ein Spezialfall der Selbstregulation von Systemen) gewährleistet wird. Mit diesem Wissen können wir entscheiden, wann wir eine Sonnenbrille tragen und wann nicht und vor allem, ob und wann unsere Kinder Sonnenbrillen tragen.
    Die Augen sind in der Lage sich dem Sonnenlicht sehr gut anzupassen, mehr als wir es ihnen zutrauen. Wenn wir in Einrichtungen mit künstlichem Licht arbeiten, während des Tages, dann können wir bejahen, dass die Menschen nicht genug natürliches Licht aufnehmen.
    Eine weitere Quelle stellt auch die Korrelation (Zusammenhang) zwischen Sonnenbrille und der Zirbeldrüse her.
    In dem Buch der “Entgiftungsplan der Natur ” (“Nature`s Detox Plan”) – Ein Programm für körperliche und emotionale Entgiftung von Roy Mankovitz, wird darauf hingewiesen, dass “der Nachteil vom Tragen der Sonnenbrille ist, dass es einen Teil des endokrinen Systems (Hormonsystem) behindert, die Zirbeldrüse mit betreffend. Wir verstehen noch nicht vollständig die Funktion der Zirbeldrüse, aber von dem was wir wissen, sollten wir nicht damit herumpfuschen.”


    (Bild: Links – Das Auge des Ra (Ra = eins). Rechts – die Zirbeldrüse)


    Wearing Sunglasses Can Affect Your Pineal Gland



    Eigener Erfahrungsbericht

    Wenn mir jemand vor zwei Jahren gesagt hätte, es gibt ein Drittes Auge und ich kann es aktivieren, dann hätte ich geschmunzelt und es nicht geGLAUBT. Doch vor neun Monaten begab ich mich auf die Reise ins Ich, ich wollte WISSEN, was wirklich in mir, in meinem Herzen, Gehirn steckt. Den Anfang machten lange Spaziergänge in der Natur, die bewusste Wahrnehmung der Flora und Fauna, dann kamen unterschiedliche Medita-tionen, welche ich in Büchern und Videos fand. Doch mein Gefühl sagte mir, ich muss meine eigene Meditation “bauen”.

    Was tat ich? Nichts. Ich legte, später setzte mich hin und lies alles fallen, die Gedanken, die Bilder, Worte, dann folgte immer mehr dieses Pochen und wärmende, allumfassende Gefühl/Energie im Herzen, ich verweilte dort. Die Tage, Wochen vergingen, dieses Gefühl wurde immer intensiver und breite sich im Körper aus. Eines Tages erinnerte ich mich an den Phönix, die ägyptische Sonnenscheibe und das mein Herz und Gehirn EINS werden.
    Urplötzlich fühlte ich einen Druck in der unteren Mitte meiner Stirn, dieser Druck entsteht, wenn ich mich in dem wohlig-warmen, heimischen Gefühl unterhalb meines Herzens “einniste” und wie in einer Schale schwebe, im Nirvana, oder besser verweile. Ich fordere nichts, ich forciere nichts. ICH BIN.


    Ich folge nun weiter dem Nullpunkt in der Körpermitte und lasse es mit mir geschehen. Mittlerweile hat sich der Druckpunkt im Dritten Auge in die linke und rechte Gehirn-hälfte ausgebreitet, von Zeit zu Zeit fühlt es sich im hinteren Bereich des Gehirns so an, als ob dort, links und rechts zwei Antennen, Hörner (siehe unteres Video zu Asasel, Hörner von Moses, etc.) miteinander elektromagnetisch korrespondieren. Ein sagen-haftes Gefühl, was ich niemals für möglich hielt.
    Was hat sich in meinem Leben verändert? Ich denke nicht über Entscheidungen nach, sondern nehme sie in den Körper auf und warte auf eine Entscheidung, die dann auch kommt. Ich suche nicht das Leben, sondern das Leben findet mich. Immer mehr Dinge geschehen synchron, ich denke an etwas, stelle mir Dinge vor, oder habe eine Ahnung von einem Ereignis und es tritt tatsächlich ein. Ein neuer Sensor, Organ scheint sich zu formen.
    Das skurrile hierbei, Anfang 2012 entschied ich mich – rein intuitiv – für immer auf meine Sonnenbrillen zu verzichten, zur selben Zeit legte ich auch meine Armbanduhr ab und stellte zwei von drei Uhren zuhause auf Phantasiezeiten ein.
    Seit Mitte September erzeugt mein Körper in jeder Situation, ob unterwegs, zuhause oder beschäftigt sooo alte, tiefe und allumfassende Gefühle her, ich komme mir wie Alice in Wunderland vor, was mich erkennen lässt, dass unsere Realität mehr ist als nur die reine Materie, die Matrix die wir mit unseren Sinnen wahrnehmen, umhüllt von Zeit und Raum und das WIR, DU und ICH seeehr mächtige Wesen sind, die nur darauf warten, dass jeder sich selbst erweckt und aus dem Schlummerschlaf der Matrix erwacht.
    Quelle

    LG Angeni
    Geändert von lamdacore (04.10.2012 um 08:25 Uhr) Grund: mit einem Zitat ummantelt

  2. #2
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    Die drei Geistesgifte

    Unbewusste Glaubenssysteme versperren uns die Türen zu unserer Essenz. Wir bewegen uns in sich ständig wiederholenden Schleifen der immer gleichen Muster. Evelin Rosenfeld zeigt anhand eines buddhistischen Ansatzes, wie wir den drei Geistesgiften Hass, Gier und Verblendung so begegnen, dass sie als Muster offenbar werden und sich wandeln können.


    Der Beginn eines friedvollen und erfüllten Lebens ist die Bewusstwerdung des eigenen Seelenanliegens. Die Frage nach dem „Wer bin ich?“ und „Wofür bin ich in diese Welt gekommen?“ wird allerdings bei den meisten Menschen von ihren inneren Mustern unterbrochen – und eine Antwort, die der inneren Wahrheit wirklich entspricht, bleibt aus. Zu stark sind unsere Vorstellungen von der Welt, von unseren Mitmenschen und von der Person, die wir als „ich“ verstehen. Tief sitzt die Angst davor, nicht zu bestehen. Und aus dieser Angst weben wir uns ein in ein Korsett aus begrenzenden Orientierungspunkten in der Welt, wie wir sie bisher erleben. Daher müssen wir erst eine „Lücke“ finden, um durch das Geflecht von Vorstellungen und Fixpunkten hindurch zur Bewusstheit des Selbst, zum Wesenskern und zu „dem, was mir wirklich wichtig ist“ vorzudringen.

    Mein „Instrument“, um diese Vorarbeit in den Coachings oder Seminaren zu machen, sind von jeher die „Vier Kreise des Seins“ (Genaueres in meinem Buch „Was Dir wirklich wichtig ist“). Sie *geben einen guten Eindruck von den Begrenzungen, die wir uns geschaffen haben. Und sie geben mir als Transformationsbegleiterin Hinweise auf die Türen zur Seele, die in diesem Moment *geöffnet werden könnten.

    Nun habe ich mir natürlich auch die Instrumente der anderen angesehen – *etwa „the work“ von Byron Katie, die eher auf die Wiederherstellung des Wohlbefindens im jeweiligen Moment zielt, oder die Spiegelexperimente von Art Reade, durch die Barrieren erlebbar werden, oder das Reframing nach Bandler und Grinder (NLP). Doch all diese Techniken mögen zwar momentane Barrieren sichtbar machen – doch den Weg zum Sein öffnen sie nicht.

    Geistige Verschmutzung
    Vor einem Jahr stieß ich auf ein buddhistisches Konzept, dessen Anwendung in der persönlichen Transformationsarbeit sehr hilfreich sein kann. Nach meiner Auffassung gründen alle Beschränkungen – geistige, emotionale, spirituelle, körperliche und soziale – in Angst. Angst als Abwesenheit von Liebe. Die (tibetischen) Buddhisten unterscheiden drei Geistesgifte – Hass, Gier und Verblendung – als Formen der emotionalen Anhaftung. In der tibetischen Medizin werden diese drei Gifte als geistige Verschmutzung und als Ursache aller nicht durch Geburt induzierten Krankheiten verstanden.

    Diese Kategorisierung ist so einfach wie effektiv bei der Transformationsarbeit: Denn die „Türen“, die das meist unbewusste Glaubenssystem eines Menschen hin zum Wesenskern bietet, lassen sich nur dann öffnen, wenn die Angst, die sie verschlossen hält, in angemessener Weise aufgenommen und transformiert wird. Wie zeigt sich in dem buddhistischen Ansatz die Verbindung der drei Geistesgifte zur Angst, was genau haben sie miteinander zu tun?

    Hass ist die Abwesenheit von Liebe nach außen gerichtet. Schuldzuweisungen, Enttäuschung, übermäßige Abgrenzung bis hin zu Isolation und verzweifelter Einsamkeit sind die Symptome. Eine meiner Klientinnen beispielsweise ist eine hervorragende Beobachterin. Keine Unstimmigkeit entgeht ihr – nichts aus ihrer Hand wäre beliebig, es ist alles immer von einer hohen Ästhetik und Ausgewogenheit. Diese Teilnehmerin litt unter schweren Panikattacken und der Vorstellung, ihr sei erhebliches Unrecht angetan worden. Dieser Frau Verzeihens-Rituale anzubieten oder ihre Fähigkeit, sich angemessen abzugrenzen, zu stärken, hatte über viele Jahre keinerlei Effekt gezeigt. Warum nicht? Weil Ihr Geist und ihre gesamtes Erleben durchtränkt war vom Geistesgift Hass. Hass verhindert Aufnehmen. Kein Angebot kann hier wirken. Um die Türen zur Seele durch das Glaubenssystem hindurch dennoch zu öffnen, ist das energetische Gegenstück zu diesem Geistesgift erforderlich: Das Entfernen jeder Widerstandsfläche. Denn Hass braucht Widerstand.

    Dem Muster adäquat begegnen
    Bei dieser Teilnehmerin wurde in einem Retreat ihr Muster genau in dem Moment aktiviert, als der – vermeintliche – Außendruck, also die Nähe, so stark wurde, dass sie in eine extreme Abwehrreaktion ging (hier: Panikattacke und Schuldzuweisungen). Statt jedoch auf ihre Signale zu reagieren, beantwortete ich ihre Verfassung mit ungeteilter Präsenz. Ich ging energetisch nicht auf sie zu – aber auch nicht von ihr weg. Ihre Klagen und Schuldtiraden wurden in einen sehr weiten Raum ungeteilter Präsenz gestellt – jedes Mitglied der Gruppe hatte Raum, das eigene Erleben der Situation zu beschreiben. Die Klientin war mental nicht in der Lage, die Darstellungen aufzunehmen, und weitete ihre Übergriffe immer weiter aus, die aber keinen Widerstand und keine Resonanz fanden. In der darauffolgenden Nacht arbeitete ihre Seele intensiv an den Eindrücken. Am Folgetag fand die kognitive Verarbeitung statt, in der der Verstand nachvollziehen konnte, was die Seele bereits umgesetzt hatte: Das Angriffs- und Abgrenzungsprogramm hatte ausgedient, der Weg zum Wesenskern und Seelenanliegen war frei.

    Der Gier die Erfüllung entziehen
    Ganz anders ist ein Mensch zu öffnen, dessen Geistesgift vor allem aus Gier besteht.
    Gier ist die Abwesenheit von Liebe zu dem, was ist. Die Blindheit für die Fülle des Moments treibt uns nach vorne, lässt uns immer neue Ziele und Wünsche, Bedürfnisse und Aufgaben kreieren und wirft uns in ein Gefühl von *Leere, Mangel und Erschöpfung. Selbstwertschwäche, Selbstmitleid und ein Mangel an Empathie sind die sozialen Symptome, die selten von den Betroffenen selbst wahrgenommen werden. Gier braucht ein starkes Außen, greifbare Fülle (oder Unterstützung). In der Transformationsarbeit ist es also wichtig, genau diese äußere Fülle, die Resonanz, zu reduzieren und den Klienten auf sich selbst zurückzuführen. Besonders meine weiblichen Klientinnen tragen dieses Gift oft mit sich und füllen mit ihrer (selbst nicht wahrgenommenen) Über-Fülle erst einmal den ganzen Raum: Immer haben sie etwas zu sagen, immer gibt es noch einen Zusatz, nicht selten mit emotionalen ja: sentimentalen Szenen (von Hilflosigkeit, Trauer, Unzufriedenheit). Die sanfte Umlenkung zu sich selbst, das Verordnen von Stille, die Konzentration auf die eigene, innere Mitte, lange Meditationen in der Natur – idealerweise sich selbst überlassen – unterbrechen hier das ständige Greifen nach Resonanz und Beziehung und öffnen die Tür zur gegenwärtigen Fülle. Und zum Blick auf die eigene Seele.

    Angst vor der eigenen Unvollkommenheit
    Verblendung ist im buddhistischen Sinne die Fehleinschätzung der eigenen Wichtigkeit. Die Vorstellung, anders zu sein, nicht dazuzugehören, sind klassische Äußerungsformen. Hier fehlt es letztlich an Liebe zum unvollkommenen Stand der Dinge – auch zu unserer eigenen Entwicklung. Wenn das Geistesgift Verblendung im System ist, werden die Eigenheiten, die Entwicklungsaufgaben, das persönliche Werden nicht akzeptiert, sondern als Barriere zwischen sich selbst und der Umwelt erlebt. Das Gefühl, nicht gesehen zu werden, die eigene Ansicht gegen Widerstand durchsetzen zu müssen und Großes zu leisten, spiegelt letztlich die Angst vor der eigenen Unvollkommenheit.

    In unserer Leistungsgesellschaft steht dieses Gift hoch im Kurs. Individualisten, Querdenker, Selbstdarsteller treiben uns und sich selbst an, das Besondere darzustellen. In der Transformationsarbeit wird dieses „Gift“ entfernt, indem der Blick und die Liebe zum Werdenden neu geschärft werden – und das Annehmen praktiziert wird. Hier ist die Gruppenarbeit ganz besonders wertvoll – und natürlich die Meditation in freier Natur.

    Ich habe mit diesem Beitrag versucht zu beschreiben, wie eine tiefgreifende Glaubenssatzarbeit wirkungsvoll gemacht werden kann. Dabei ist diese *Arbeit lediglich die Vorarbeit, um den Zugang zum Wesenskern, zum Seelenanliegen eines Menschen zu öffnen. Denn dieser Kern ist in aller Regel geschützt und überlagert von Ängsten und Vorstellungen über das Leben, die uns auf der Willensebene halten. Ich will haben … Ich will machen … Ich will sein …

    Diesem Wollen zu folgen – ohne sich über den tieferen Sinn, das ursprüngliche Seelenanliegen bewusst zu sein – heißt, lebenslänglich zu suchen und von einer Re-Aktion in die nächste zu stolpern. Daher ist es so wichtig, in die Tiefe vorzudringen, den alten Ängsten ins Auge zu sehen und zu erleben, dass wir ihnen mittlerweile gewachsen sind.

    Noch eines liegt mir am Herzen: Der Umgang mit den Geistesgiften erfordert ein bedingungsloses „Ja“ zum Klienten. Die Haltung, in der die Begleiterin der Klientin begegnet, gründet immer in der tiefen Einsicht: „Nichts Menschliches ist mir fremd – und ich liebe dich in deinem aufrechten Bemühen, deine Ängste zu überwinden und deine Seele zu leben“.
    Quelle

    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  3. #3
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    Liebe Angeni,

    brilliantes Thema, hervorragend weiser Inhalt

  4. #4
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Glaubenssätze und Überzeugungen transzendieren: Das Spiel aufgeben



    Unsere Wahrnehmung der Realität wird bestimmt durch unsere Überzeugungen. Glaubenssätze, die uns einengen in eine Box von sich selbst bestätigenden Annahmen über uns selbst und das Leben. Wie befreien wir uns aus dieser Kiste? Bentinho Massaro meint, der beste Weg Glaubenssätze zu überwinden, ist nicht ihre Falschheit zu beweisen, sondern die völlige Kapitulation vor ihrer Wahrheit.

    Glaubenssätze und die Ebenen des Bewusstseins
    Stell dir ein Diagramm verschiedener Ebenen vor, von verschiedenen Spektren oder Schichten. Vielleicht eine Zeichnung des Ozeans mit den verschiedenen Wasserschichten oder ein Spektrum unterschiedlicher Wellenlängen. Gib jedem Abschnitt eine andere Farbe, so dass sich eine klare Unterscheidung, eine klare Visualisation der verschiedenen Schichten ergibt.
    Jede Schicht stellt eine Ebene der Existenz dar, eine Ebene des Bewusstseins in der Existenz oder eine Frequenz-Ebene. Jede dieser Ebenen hat ihre eigenen Sichtweisen - die Art und Weise, wie sie das Leben sieht und Erfahrungen deutet. Wir können diese Seichtweisen auch als Überzeugungen, Glaubenssätze, Ansichten oder Perspektiven bezeichnen. Jede Schicht hat ihre eigene Reihe von Überzeugungen. Und innerhalb einer Schicht gibt es die Möglichkeit, diese Überzeugungen bis zu einem bestimmten Punkt zu erweitern, aber nicht darüber hinaus. Alle Überzeugungen, die du auf einer bestimmten Ebene des Bewusstseins findest, sind einander ähnlich, sie tragen eine bestimmte Schwingungs-Frequenz, ein bestimmtes Gefühl. Und sie alle sind begrenzt in ihrem Verständnis, es gibt eine Grenze, wie weit sich diese Überzeugung ausdehnen lässt.
    Wenn du eine Ebene nach oben gehst, wird sich das aufgrund der Expansion wie Freiheit anfühlen. Aber viele Menschen, die spirituell suchen und üben und finden, und suchen und üben und finden, werden aus eigener Erfahrung wissen, dass eine Perspektive, die uns zunächst zu befreien schien, nach einiger Zeit zu einer Sackgasse wird. Wahrscheinlich nannten wir diese Perspektive zunächst Freiheit. Punkt. Sie fühlte sich nicht an, wie nur eine weitere Schicht von Überzeugungen, eine andere Schicht von Perspektiven. Sie fühlte sich so viel offener und ausgedehnter an als das vorherige Niveau, dass wir sie einfach Freiheit nannten. Aber es war nur eine Erweiterung des Bewusstseins. Und wenn du beginnst noch weiter zu wachsen, kann es sein, dass wieder ein Gefühl von Suchen eintritt, das Gefühl, der Drang nach einer größeren Expansion - und wieder gehen wir eine Ebene höher. Und dort gibt es wiederum verschiedene Perspektiven und Sichtweisen, die weiter sind oder weiser, liebevoller, mehr in Übereinstimmung mit der Idee der Einheit.

    Du kannst eine Überzeugung nicht besiegen


    Auf jeder Ebene dieser Überzeugungen kann man diese Überzeugungen nicht widerlegen, weil sie auf dieser Ebene wahr sind - aus ihrer eigenen Perspektive. Lass uns einen einfachen, sehr häufigen menschlichen Glaubenssatz herausgreifen: die grundlegende, konditionierte Überzeugung "Ich bin nicht gut genug".
    Auf der Ebene von "ich bin nicht gut genug" gibt es keine Lösung zu der Idee "ich bin nicht gut genug ". Diese Überzeugung wird sich immer selbst bestätigen, sie kann sich niemals selbst kompensieren. Man wird "Ich bin gut" niemals auf der gleichen Frequenz finden wie "ich bin nicht gut genug". Egal, wie sehr du es versuchst, egal wie gut du in etwas bist: Auf der Frequenz-Ebene, die den Glaubenssatz "ich bin nicht gut genug" hält, gibt es absolut keine Heilung dieser Perspektive. Der Glaubenssatz wird immer richtig sein, man kann nicht gewinnen. Diese Überzeugung wird sich immer bestätigen, egal wie gut du bist, egal wie perfekt du versuchst, sie zu kompensieren. Deine Suche, dein Leiden und Streben, ist dieser Drang nach Kompensation, der Wunsch die konditionierte Idee "ich bin nicht gut genug" zu kompensieren.
    Aber jeder Versuch der Kompensation geschieht, während ein Teil deines Bewusstseins mit der Überzeugung identifiziert ist, die du versuchst zu kompensieren. Daher sieht ein Teil deines Bewusstseins tatsächlich durch die Perspektive "ich bin nicht gut genug", für diesen Teil ist es wahr. Du fühlst den Drang, zu beweisen, dass du gut genug bist, aber du kannst diesen Kampf nie gewinnen, weil du ihn von der Perspektive "ich bin nicht gut genug" aus führst - und alles, was du aus dieser Perspektive siehst, wird die Überzeugung immer nur bestätigen.
    In dieser Erkenntnis ist der beste Weg, eine Frequenz-Ebene zu transzendieren, die völlige und absolute Kapitulation. Anstatt zu befürchten, dass es wahr sein könnte, dass du nicht gut genug bist, und dir deinen Weg durch dein Leben zu kämpfen, im verzweifelten Versuch zu beweisen, dass du doch gut genug bist, gib auf und kapituliere: "Es ist wahr: Ich bin nicht gut genug. Es ist aus dieser Perspektive tatsächlich wahr, dass ich nicht gut genug bin. Und da ich nichts dagegen tun kann, weil es wahr ist, werde ich nun nicht mehr kämpfen, um es zu kompensieren. Ich werde sowieso immer verlieren, egal wie sehr ich mich anstrenge, egal wie nah ich meinem Ziel komme. Ich lege meinen Kampf nieder, entspanne und bin einfach, wer ich bin."

    Alle Hoffnung aufgeben
    Es ist wirklich wahr: Egal wie gut du wirst, egal was du tust, es wird nie gut genug für dich sein. Diese Überzeugung wird nie zur Ruhe kommen. Aber das bedeutet nicht, dass du feststeckst. Die Alternative ist, deine Niederlage so total einzugestehen, dass du nie mehr versuchst, die Überzeugung zu widerlegen. Sobald der Teil deines Bewusstseins, der durch diese Perspektive sieht, seine Niederlage einsieht und der Drang nach Kompensation restlos aufhört, kehrt der Bewusstseinsaspekt zu seiner Quelle zurück und wird auf einer neuen Ebene wieder auftauchen, die mehr im Einklang mit deinem wahren Selbst ist.
    Der Teil deines Bewusstseins, der mit einem Glaubenssatz wie "Ich bin nicht gut genug" identifiziert ist, will nicht zugeben, dass er diese Überzeugung nicht kompensieren kann, und verwandelt dein gesamtes Leben in den Versuch, diese Überzeugung zu widerlegen. Aber er tut das immer aus der Perspektive "ich bin nicht gut genug" - so dass dies immer zutrifft. Deshalb ist es wichtig, wirklich einzusehen, dass du es nie schaffen wirst. Wirklich niemals, unter keinen Umständen. Nie.
    Erkenne, dass du nicht gewinnen kannst, dass der Glaubenssatz klüger ist als wir. Wir spielen nach seinen Regeln, denn alles im Spiel des Versuchs, einen Glaubenssatz zu widerlegen, bedeutet, ihm zu glauben. Es spielt uns, wir spielen nach seinen Gesetzen, seinen Regeln und können so lange nicht aus diesem Spiel entkommen, wie wir es mitspielen - solange, bis wir endlich davon loslassen und kapitulieren. Denn das ist genau das, was er hören will. "Du bist wahr" ist die einzige Antwort, die ein Glaubenssatz jemals akzeptieren wird, das Einzige, was das Spiel beenden kann.
    Möchtest du es also lieber weiter versuchen, dir deinen Weg durchs Leben zu kämpfen, wenn du eigentlich weißt, dass es niemals klappen wird? Wäre es nicht besser, dir deine Niederlage jetzt einzugestehen, als am Ende deines Lebens? Warum befreist du dich nicht? Wie lange hast du dich schon an deine Hoffnung geklammert, es irgendwann zu kompensieren? Wie viele Jahre, wie viel Prozent deines Lebens hast du darauf verwendet? Und wenn dieser Prozentsatz von dir nicht in der Lage war, es zu schaffen, glaubst du wirklich, du könntest es in Zukunft schaffen?
    Und bau dir keine subtile Hoffnung durch „Akzeptieren" auf. Hier geht es nicht um Akzeptieren. Akzeptieren ist nur eine andere Taktik, die dich nicht befreien wird. Du hoffst, dass du, wenn du es nur genug akzeptierst, dich vielleicht doch gut genug fühlen könntest. Hoffe nicht. Gestehe deine Niederlage ein, gesteh dir ein, dass es tatsächlich wahr ist. Das du es niemals ändern kannst.
    Das Einzige, auf das du wartest, ist nicht der Erfolg, auf den du zu warten glaubst. Du wartest auf deine Kapitulation, du wartest darauf, dass dein Bewusstsein aufhört, dieses Spiel zu spielen. Deine Niederlage kann so lange verschoben werden, wie du das möchtest. Aber wenn du es satt bist, und wenn du siehst, dass es keinen Ausweg gibt, warum kapitulierst du nicht jetzt? Vollständig. Warum gestehst du dir nicht ein: "Ich werde nie erreichen, was ich erreichen will. Ich werde nie sein, wer ich sein will. Ich bin ich."

    Einen Glaubenssatz zu besiegen, ist die Fantasie eines Kindes
    Erkenne, dass die Hoffnung auf Erfolg identisch ist mit der Überzeugung. Es ist die Hoffnung selbst, mit der du dich identifiziert, an die du anhaftest. Es die Hoffnung, die du nicht gehen lassen willst. Aber die Hoffnung IST der Glaube. Während wir denken, wir bewegten uns weg von der Idee "ich bin nicht gut genug", weil versuchen zu beweisen, dass sie falsch ist, beweisen wir tatsächlich nur, dass sie für uns wahr ist - jeden einzelnen Moment sind wir ihr treu. Die Hoffnung selbst IST der Glaubenssatz.
    Es ist tatsächlich wahr, dass du nie schaffen kannst, denn selbst wenn du es schaffen würdest, wäre dies nur der versteckte Glaubenssatz: Während Versagen, Hoffnung und Erfolg drei völlig verschiedene Dinge zu sein scheinen, sind sie eigentlich ein und dasselbe. Es ist wie ein Gummiband, das in zwei verschiedene Richtungen gezogen wird - die Richtung von Hoffnung und möglichem Erfolg ist eigentlich nur das Gegenteil der Überzeugung und deshalb identisch mit ihr. Ohne das Fundament der Überzeugung "ich bin nicht gut genug", gäbe es weder Hoffnung noch Erfolg. Denn was definiert deinen Erfolg? Dein Erfolg beruht und gründet auf dem Glaubenssatz „ich bin nicht gut genug" - du stärkst mit all deinen Bemühungen ständig diese Überzeugung.
    Selbst wenn du auf dem Gipfel eines Berges stehst und glaubst, es erreicht zu haben und schreist "Ja! Ja! Ich bin gut genug!" sagst du eigentlich nur: „Ich glaube heimlich immer noch, ich bin nicht gut genug, und darum feiere ich, dass ich gut genug bin". Und das ist, warum so etwas nie anhalten wird.
    Es ist tatsächlich wahr, dass man niemals gewinnen kann, ist es wirklich wahr, dass du niemals würdig sein wirst, oder gut genug oder geliebt.
    Aus der Perspektive eines Glaubenssatzes wirst du immer rennen, aber du kannst ihn nie vom Gegenteil überzeugen, du kannst nur in einen anderen Frequenzbereich wechseln, wo diese Perspektive nicht mehr geglaubt wird. Aus seiner eigenen Sicht, ist ein Glaubenssatz immer absolut wahr. Auf der nächsthöheren Ebene wirst du dich frei und gut genug fühlen, aber du wirst es als das offensichtliche Wesen der Realität wahrnehmen, nicht als Erfolg - denn auf dieser Frequenz gibt es kein Versagen, das ganze Spiel existiert nicht. Bewege dich nur eine einzige Ebene höher, und schon gibt es kein Versagen - das Spiel wird nicht gespielt.
    Dieses Spiel, das so unbesiegbar scheint, so feindselig und übermächtig, ist eigentlich wohlwollend - denn der einzige Weg, es zu gewinnen, ist sich selbst zu transzendieren. Sein Preis ist der ultimative Preis. Erkenne, dass man das Spiel nicht gewinnen kann und lass in dieser Erkenntnis deine Anhaftung an das Spiel los.

    Kapitulation

    Du kannst das hier und jetzt tun:
    Was ist deine größte Angst in Bezug auf persönliches Versagen? Was wäre der Beweis dafür, dass du in der Tat wertlos bist, nicht gut genug. Was könntest du vermasseln, das wirklich etwas bedeuten würde, was wäre eine Bestätigung dafür: "nicht gut genug" zu sein? Von welcher negativen Überzeugung fürchtest am Meisten, dass sie wahr sein könnte?
    Was versuchst du, subtil zu kompensieren? Oft ist es irgendeine Form von "ich bin nicht gut genug": Es kann "Ich bin unzulänglich" sein, oder "Ich bin ein Versager", "Ich bin unfähig", "Ich bin nicht liebenswert", aber es ist immer ein Gefühl von "ich bin wertlos, ich bin nicht ok, ich bin nicht gut genug, ich bin nicht perfekt, ich bin nicht geliebt."
    Finden den Glaubenssatz, von dem du am Meisten fürchtest, er könnte wahr sein, und sage in deinem Inneren:
    "Ich fürchte, dass es wahr ist, dass ..."
    Zum Beispiel: "Ich fürchte, dass es wahr ist, dass ich nicht gut genug bin. Ich fürchte, dass es wahr ist, dass ich nicht perfekt bin. Ich fürchte, dass es wahr ist, dass ich ein Versager bin. "
    Spüre das Gefühl der Ehrlichkeit in dir, die Ehrlichkeit, einmal zuzugeben, dass du diese Angst hast.
    Wenn du das für eine Weile gefühlt hast, fahre fort: "Es ist wahr! Ich bin nicht gut genug. Es ist tatsächlich wahr!" Fühle das. Es wird nicht aufhören, du kannst es nicht kompensieren. Es ist wahr. Stell dich diesem Gefühl.
    Das kann sich unbehaglich anfühlen, weil du immer noch Angst hast, dass es wahr ist. Du versuchst immer noch - auf dem gleichen Niveau - einen Zustand oder Umständen zu erreichen, in der es vor dir selbst oder in den Augen der anderen Menschen so aussiehst, als wärst du gut genug. Aber das ist nur der Glaube an den Glaubenssatz selbst.
    Also was kommt in dir hoch, wenn du diese Sätze sagst?
    "Ja, es ist wahr, ich bin nicht gut genug. Ich kann dem nicht entkommen. Es ist absolut wahr, dass ich nicht gut genug bin, und ich werde nie gut genug sein. Niemals."
    Du kannst auch zu deinem eigenen Glauben sagen: "Du hattest schon immer Recht. Ich werde es nie schaffen, nie gut genug zu sein, nie geliebt werden und nie perfekt sein."
    Sitze damit und spüre, wie sich das anfühlt. Es kann sehr unangenehm sein und der Wunsch diesem Gefühl zu entkommen und wieder in den Kompensations-Modus zu gehen, kann sehr stark werden. Aber versuche, damit für einen Augenblick sitzen, versuche, es in dir zu fühlen, versuche keine Angst vor der Angst zu haben. Etwas in dir wird sagen: "Nein, es ist nicht wahr! Ich werde es beweisen! Es ist nicht wahr, ich kann das tun, ich kann jenes tun! Zählt das denn alles etwa nicht?"
    Aber bleib mit dem Gefühl sitzen, wo du deinem eigenen Glaubenssystem sagst: "Es ist wahr, dass ich nicht gut genug bin, und es ist wahr, dass ich niemals gut genug sein werde - in meinen eigenen Augen von dieser Ebene des Sehens. Ich werde nie gut genug sein, immer, egal was ich tue. Egal, was ich tue. "
    Erkenne wirklich, dass dieser Glaubenssatz intelligenter ist als jeder Versuch, ihn zu kompensieren. Man kann nie entkommen.
    Sitze solange mit diesem Unbehagen, mit der totalen Niederlage und Kapitulation, bis es ein Seufzer der Entspannung wird, ein Seufzer der Kapitulation, ein Seufzer des Loslassens von dem Kampf und den Kompensations-Versuchen. Denn dass ist die wirkliche Ursache der Schmerzen, das wirkliche Leid. Das Gefühl "ich bin nicht gut genug" bedeutet nichts. Es ist nur ein Gefühl: "Ich bin nicht gut genug, mein Papa liebt mich nicht, meine Mama liebt mich nicht, keiner sieht, wer ich bin, ich bin nicht gut genug, ich bin nicht geliebt, ich bin nicht perfekt, ich bin ein Versager."
    Fühle das Gefühl. Wovor läufst du davon? Ist es nicht viel schlimmer all die Jahre und Jahre und Jahre zu laufen und zu versuchen, es zu kompensieren? Ist das nicht dein Kampf? Ist das nicht dein Schmerz? Es nie zu schaffen? Gestehe dir deine Niederlage ein und du wirst siegen. Versuche, zu beweisen, dass deine eigene Überzeugung falsch sind, und du wirst dich dein ganzes Leben wie ein Versager fühlen. Aber fühle dich jetzt und hier einmal wirklich und vollständig als ein Versager und es wird sich auflösen, denn das wird dir eine Chance geben, bei diesem Seufzer des Loslassens anzukommen, all den Stress und den Kampf des Versuchs deine eigene Überzeugung zu übertrumpfen. Wenn du sich entspannst, weil du siehst, dass man diese Schlacht nie gewinnen kann, ist diese Realisation wie ein Aufstieg in die nächste Ebene des Bewusstseins, wo dir andere, expansivere Perspektiven zur Verfügung stehen.
    Du solltest nicht von dir selbst erwarten, diesen Seufzer der Erleichterung sofort zu erreichen, obwohl es möglich ist. Die Tatsache, dass du dich unwohl fühlst, wenn du dir selbst sagst: "Es ist wahr, dass ich nicht gut genug bin", die Tatsache, dass du sofort den Drang verspürst, in den Kompensations-Modus zu gehen, um dir selbst zu beweisen, dass es anders ist - dieser winzige Drang zur Kompensation ist vielleicht ein Symbol für dein gesamtes Leben - das ist, was du dein ganzes Leben lang getan hast, in verschiedenem Ausmaß, auf deine Weise. Erkenne, dass dieser Impuls deine gesamte Identität kennzeichnet, dein ganzes Leben, dein ganzes Kämpfen, deine gesamte Suche. Auch deine spirituelle Suche ist davon verunreinigt - der vielmehr: vor allem die spirituelle Suche!
    Bleib einfach mit dem Gefühl sitzen, es lohnt sich. Sitz damit, lass dich nicht entkommen. Es kann dir den Rest deines Lebens retten. Wenn wir es einfach fühlen und erkennen, dass wir eine Sichtweise nie aus ihrer eigenen Sichtweise widerlegen können, bringt uns das zum Seufzer der Heilung, zur Aufgabe des Kampfes. Es ist, als würdest du dich selbst schachmatt setzen und dir erlauben weiterzugehen, über diese Ebene von Perspektiven hinaus.

    Neue Grenzen: Die Ebene hinter den Überzeugungen


    Wenn du einen Glaubenssatz auf diese Weise hinter dir lässt, wird sich deine Wirklichkeit verändern. Es wird an den Grundlagen deiner Persönlichkeit rütteln, weil ein Großteil der Persönlichkeit aus Kompensationsmechanismen besteht. Es kann sich anfühlen wie eine Identitätskrise, wie Orientierungslosigkeit, wie herumirrende Fragmente von Unsicherheit oder Verwirrung. Vielleicht willst du vor diesem Unbekannten davonlaufen, und zu deinem alten Spiel zurückzukehren. Sieh einfach, dass es wahr ist, dass jeder mögliche Erfolg in diesem Spiel auf Versagen beruht, dass du darin nie gewinnen wirst.
    Hinter dem Glaubenssatz ist eine Öffnung, ein Raum jenseits davon, er ist völlig unbekannt, soviel ist sicher. Er ist nicht das, was du dachtest und hofftest, nichts, worauf du vorbereitet wärst, denn es ist nicht mehr das alte Spiel. Es ist nicht der Erfolg, den du im Spiel geplant hattest. Völlige Unsicherheit bedeutet, dass du frei wirst. Es ist nicht das erwartete Ergebnis im Spiel, dass dich für eine Weile glauben lassen würde, du hättest das Spiel gewonnen, während das tatsächlich völlig unmöglich ist. Darum ist Unsicherheit und Orientierungslosigkeit ein gutes Zeichen, weil du vielleicht zum ersten Mal nicht mehr das alte Spiel spielst, nicht mehr seinen Regeln gehorchst. Du betrittst ein neues Spiel, eine neue Schicht, eine neue Perspektive. Das ist Expansion, das ist Freiheit.
    Diese Freiheit fühlt sich unbekannt an, weil dein Geist damit nicht vertraut ist, aber sie ist nicht unbekannt für das Universum. Diese grenzenlose Offenheit kann beängstigend erscheinen, aber sie ist nicht wirklich beängstigend, sie ist völlig sicher. Du musst die neuen Regeln nicht erst erfinden, die neuen Regeln sind schon da. Du bist sicher. Es ist keine neue Sache, es war die ganze Zeit bekannt und viele Wesen erleben diese Ebene des Bewusstseins fortwährend. Es ist kein neuer Zustand. Er scheint dir unsicher - aber er ist nicht an und für sich unsicher, er ist völlig klar, völlig transparent. Es ist sicher, weiterzugehen. Es ist sicher, ins Unbekannte zu gehen, weil es nur dir unbekannt ist, aber nicht sich selbst. Du hast diese neue Ebene nicht erschaffen, sie war schon da, du betrittst sie nur. Sie ist sicher, du kannst loslassen, es gibt viele Wesen auf dieser Ebene. Vertraue darauf, dass diese neue Ebene auch deinem eigenen inneren Wesen absolut bekannt ist - ihr habt euch nur eine Weile nicht gesehen.
    Quelle

    Liebe Grüsse
    Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  5. #5
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Mensch – hör auf Dein Herz!


    Wenn wir glücklich verliebt sind, folgen wir ihm gern. Doch sonst ignorieren wir
    den Ratgeber in der Brust viel zu oft. Dabei kann er uns ausgezeichnet helfen,
    gesund, liebevoll und länger jung zu bleiben. Wissenschaftliche Untersuchungen
    weisen die positiven Ergebnisse der Herz-Intelligenz-Techniken nach und
    wurden international in medizinischen Fachzeitschriften veröffentlicht.

    Intelligenz hat für die meisten Menschen etwas mit Denken zu tun. Doch es gibt
    auch noch eine andere Intelligenz, die Ihr Leben sehr bereichern kann: die Herz-
    Intelligenz. Um die Herz-Intelligenz zu aktivieren, können Sie ein einfaches, leicht
    erlernbares Fünf-Schritte-Programm anwenden: Konzentrieren Sie sich in
    iner stressbeladenen Situation auf die Herzgegend. Denken Sie dann an ein
    angenehmes Erlebnis oder an einen Ort, an dem Sie sich ganz bei sich selbst
    gefühlt haben. Nehmen Sie das positive Gefühl wahr und bleiben Sie dabei,
    bis die intuitive Antwort auf die stressbeladene Situation in Ihnen auftaucht.
    Die Anwendung der HerzIntelligenz - Methode …


    Der Alltag
    Die vergebliche Suche nach einem Parkplatz, der neue Telefonanschluss, der
    nicht funktioniert, permanenter Zeitdruck: Es müssen nicht immer die ganz
    großen Probleme und Konflikte sein, die stressen. In der Summe belasten
    auch die vielen kleinen, alltäglichen Ärgernisse und Sorgen den Organismus.
    Denn sie bringen das Nervensystem aus dem Gleichgewicht und halten
    den Stresshormon-Level im Körper dauerhaft auf hohem Niveau. Und das ist
    Gift für den ganzen Körper: Die Dauerbelastung führt mit der Zeit zum Beispiel
    zu hohem Blutdruck, Herzrhythmusstörungen, Magen-, Rücken- und Kopf-
    schmerzen, Infektanfälligkeit sowie zu chronischer Müdigkeit. Zu allem Über-
    fluss lässt uns Stress auch noch schneller altern. Trotzdem können wir selten
    die Situationen umgehen, in denen mit absoluter Sicherheit der kühle Kopf
    aussetzt und alle Stressreaktionen im Körper ablaufen. Man flucht beispielsweise
    am Steuer seines Autos im Stau, obwohl das nur Energie kostet und rein gar
    nichts bringt. Allein mit dem Verstand lassen sich solche Reaktionsmuster
    nicht verändern. Dazu braucht es die Intelligenz des Herzens. Und die kann
    man mithilfe einiger mentaler Übungen leicht aktivieren.


    Ein Gehirn für Emotionen
    Das Herz ist mehr als ein Muskel, der 7 Liter Blut pro Minute durch das Kreislauf
    - system pumpt. In den vergangenen Jahren haben Neurowissenschaftler die
    aufregende Entdeckung gemacht, dass es ein unabhängiges Nervensystem mit
    mindestens 40 000 Nervenzellen besitzt. Dieses eigene Gehirn sendet Botschaften
    an das Kopfgehirn – speziell an die Bereiche, die Emotionen verarbeiten.
    Die Forscher am Institute of HeartMath im kalifornischen Boulder Creek sind
    sich sicher: Diese Herzintelligenz verbindet den Intellekt mit den Emotionen.
    Wer in der Lage ist, sie zu nutzen, kann besser mit seinen Gefühlen umgehen
    – und lebt gesünder. Der Gründer des Instituts, Doc Childre, und sein
    Mitarbeiter Howard Martin schreiben in ihrem Buch „Die HerzIntelligenz®-
    Methode“ : „Indem wir lernen, die Botschaften, die wir vom Herzen empfangen,
    zu entschlüsseln, schärft sich unsere Wahrnehmung, sodass wir auch in
    schwierigen Situationen unsere Emotionen beeinflussen können.“
    Und das schützt vor Krankheiten.
    Als erstes sollte jeder deshalb lernen, wie er den Körper bei extremen
    Stressreaktionen herunterfahren kann. Und das ist leichter, als man denkt!


    Übung 1:
    Den Verstand beruhigen
    Tag für Tag werden wir mit Situationen konfrontiert, die den Puls in die Höhe
    schnellen lassen. Ein Beispiel: Es soll in den Sommerurlaub gehen. Wie jedes
    Mal packt der Partner seinen Koffer wieder viel zu spät, am Schluss bricht Hektik
    aus. Eigentlich eine Lappalie, doch sie bringt uns in Sekunden von 0 auf 180:
    Das Nervensystem gerät aus der Balance, der Blutdruck schießt nach oben.
    Vielen Menschen schlägt das auch auf den Magen oder Rücken. Dazu fluten
    Stresshormone den Körper, was aggressiv macht. Es gibt Streit. Prompt
    schüttet der Körper noch mehr Stresshormone aus.
    Damit beginnen nicht nur die Ferien mau, dieses innere Ungleichgewicht
    schwächt nachweislich das Immunsystem. Kein Wunder, wenn man sich dann
    am Urlaubsort erst einmal eine Erkältung einfängt. Was tun? Fakt ist: Viele
    Stresssituationen können wir nicht ändern.
    Aber wir können unserem Wohlbefinden zuliebe gelassener reagieren –
    obald unser Herz einen Notruf funkt. Cooldown in 60 Sekunden – mit
    folgenden fünf Schritten werden Sie ruhig

    1) Der Nacken verspannt, der Puls wird schneller? Wenn Sie solche Warnsignale
    spüren, dann halten Sie inne. Frieren Sie den Moment ein, als würden Sie einen
    Film anhalten. Machen Sie sich bewusst, was Sie ärgert oder enttäuscht.
    2) Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit weg von dem, was stresst, hin zur Herzgegend.
    Das fällt leichter, wenn man sich vorstellt, mit dem Herzen zu atmen und Energie
    dorthin zu bringen.
    3) Rufen Sie sich jetzt ein schönes Gefühl oder ein positives Ereignis ins Gedächtnis
    und versuchen Sie, das Ganze noch einmal zu durchleben.
    4) Fragen Sie mithilfe Ihrer Intuition und Ihres gesunden Menschenverstandes Ihr
    Herz, was die angemessene Reaktion auf die Situation ist.
    5) Ihre Herzintelligenz lässt Sie ruhig bleiben – Sie reagieren gelassener.
    Wahrscheinlich spüren Sie nicht gleich beim ersten Mal eine nachhaltige Veränderung.
    Um Reaktions-muster auszutauschen, braucht es etwas Geduld und Zeit.
    Am besten üben Sie das 60-Sekunden-Programm in den nächsten Wochen vier-,
    fünfmal am Tag – z. B. wenn Sie sich beim Einkaufen über die Warteschlange ärgern.

    Mit der Zeit gehen die fünf Schritte in Fleisch und Blut über. Es wird gewissermaßen
    eine Standleitung zum Herzen gelegt, die sich in kritischen Situationen sofort aktiviert
    und Informationen ans Gehirn schickt, die einen gelassener handeln lassen.
    Wie Herzintelligenz wirkt Wissenschaftler haben im Labor nachgewiesen, dass sich
    der Herzrhythmus von Menschen sofort ändert, wenn sie sich auf ihren
    Herzbereich konzentrieren. So verbessern gerade positive Emotionen wie
    Liebe, Wertschätzung oder Anteilnahme die Herzfrequenz und bringen sie in
    den gesunden Bereich. Dadurch werden dann wiederum beide Äste des
    vegetativen Nervensystems beeinflusst: Die Aktivität des Sympathikus, der
    die Herzfrequenz beschleunigt und die Ausschüttung von Stresshormonen
    anregt, reduziert sich. Im Gegenzug verstärkt sich die Kraft des
    Parasympathikus, der die Herzfrequenz verlangsamt und so den ganzen
    Körper entspannt. Zusätzlich arbeiten beide Stränge effizienter zusammen.
    Der Hormonhaushalt bleibt in harmonischer Balance, wir fühlen uns wohl,
    energiegeladen und gesund. Ärger und Trauer sollten Sie deshalb erst gar
    keine Chance lassen – die folgende Gedankenreise hilft dabei:

    Übung 2:
    Krank machende Emotionen auflösen
    Positive Gefühle bringen Psyche und Körper in Bestform. Umgekehrt können
    negative Emotionen krank machen. Sie lassen den Spiegel des Stresshormons
    Kortisol im Blut chronisch ansteigen. Die Folgen: Gehirnzellen nehmen Schaden,
    die Knochendichte reduziert sich, und Fett wird schneller eingelagert. Zudem
    sinkt durch das Kortisol die Konzentration des Hormons DHEA. Das kann zu
    PMS, Erschöpfung, schnellerem Altern und einem höheren Risiko für
    Depressionen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Kennt man diese
    Zusammenhänge, weiß man, wie wichtig es ist, negative Emotionen
    aufzuarbeiten. Ein 60-Sekunden-Cooldown reicht hier nicht. Die
    Wissenschaftler des HeartMath- Instituts haben dafür die sogenannte
    Cut-Thru-Technik entwickelt, die den Hormon-spiegel günstig beeinflusst.
    So können negative Gefühle verschwinden

    1) Verdrängen Sie negative Emotionen nicht! Um sie auflösen zu können,
    muss man sich ihnen bewusst stellen.
    2) Konzentrieren Sie sich auf Ihr Herz und den Solarplexus (liegt vorn in der Mitte
    zwischen Brust und Magen). Atmen Sie 10 Minuten lang ruhig und tief. Schicken
    Sie gedanklich Liebe und Wertschätzung in diese Bereiche.
    3) Betrachten Sie Groll, Angst, Kummer oder Enttäuschung mit einer möglichst
    objektiven Haltung. Stellen Sie sich vor, es wäre z. B. das Problem einer Bekannten.
    4) Die Gefahr ist groß, dass sich das unangenehme Gefühl noch mal anschleicht.
    Ver-suchen Sie deshalb, immer wieder loszulassen – dann haben Sie Verbindung
    mit der Weisheit Ihres Herzens aufgenommen.
    5) „Weichen“ Sie jetzt alle verwirrenden Gefühle nacheinander im Herzen ein. Das
    bedeutet: Entspannen Sie sich, schenken Sie dem Auslöser für die negativen
    Gefühle weniger Bedeutung.
    6) Wenn Sie innerlich ganz ruhig sind, bitten Sie aus tiefstem Herzen um eine
    Lösungs-möglichkeit. Falls keine Antwort in Ihrem Kopf auftaucht, suchen Sie nach
    einem positiven Aspekt des Problems. Sobald man ihn entdeckt, kann man intuitiv
    eine klarere Entscheidung treffen. Lassen Sie sich viel Zeit, wenn Sie diese Technik
    anwenden – besonders für Schritt 5. Denn so manches Gefühlschaos muss länger
    bearbeitet werden – besonders dann, wenn es schon ewig in einem gärt. Ihnen
    kommt es merkwürdig vor, Ihre Gefühle einzuweichen oder ein Problem wertzu-
    schätzen? Probieren Sie es trotzdem ohne Vorbehalte einfach aus! Je öfter Sie es
    üben, desto leichter wird es. Manchmal lassen sich Emotionen gleich beim ersten
    Versuch verändern. Tauchen sie erneut auf, wiederholen Sie die Technik, bis die
    negativen Gefühle wirklich aufgelöst sind.


    Leitungsstörung zum Kopf
    Wenn unser Herz so schlau ist, warum hören wir dann nicht automatisch
    auf seine Signale? Zum einen, weil sich die meisten Menschen die Verbindung
    von Gefühlen und deren Auswirkung auf den Organismus nicht bewusst
    machen.
    Zum anderen tendieren viele dazu, negative Gefühle zu verdrängen. Dann
    spürt man zwar, wie das Herz rast, wenn man sich ungerecht behandelt
    fühlt. Aber man achtet nicht auf dessen Stimme, die sagt: „Hier ist
    Handlungsbedarf.“ Wir sind daran gewöhnt, auf den Verstand zu hören,
    der sagt: „Sei still, damit es keinen Ärger gibt.“ Also schluckt man den Groll
    hinunter, wo er wie ein nicht erloschenes Feuer glimmt und an der Gesundheit
    nagt. Wer eine gute Verbindung zwischen Herz- und Kopfgehirn installieren
    möchte, muss deshalb seine Mitte kräftigen:


    Übung 3:
    Das Herz stärken
    Manche Menschen ziehen sich zu Schweigetagen ins Kloster zurück, um
    die Stimme ihres Herzens wieder zu hören. Mit der folgenden Übung des
    HeartMath-Instituts können Sie täglich zu Hause mit Ihrem Gesundheits-
    ratgeber Herz Verbindung aufnehmen, ihn regenerieren und stärken.
    Denn wenn wir unsere innere Einstellung verändern, bilden sich neue
    Nervenbahnen und Schaltkreise im Gehirn. Auf diese Weise polt man
    sich auf positive Gefühle und damit auf einen gesunden Hormonspiegel
    um. So lernen Sie, auf Ihr Herz zu hören und Ihre innere Mitte zu
    kräftigen

    1) Ziehen Sie sich an einen ruhigen Ort zurück, schließen Sie die Augen
    und entspannen Sie sich.
    2) Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit vom Verstand weg auf Ihre
    Herzgegend. Stellen Sie sich für 10 bis 15 Sekunden vor, tief und
    langsam durchs Herz zu atmen.
    3) Erinnern Sie sich an das Gefühl der Liebe, das Sie für jemanden
    empfinden. Oder konzentrieren Sie sich auf etwas in Ihrem Leben, das
    Ihnen viel bedeutet und Freude macht. Bleiben Sie mindestens
    5 Minuten lang bei diesem Gefühl.
    4) Lenken Sie diese Liebe, Anteilnahme oder Wertschätzung auf
    sich oder einen anderen Menschen.
    5) Wenn Ihnen andere Gedanken durch den Kopf schießen, lassen Sie
    sie ziehen und richten Sie Ihre Aufmerksamkeit wieder auf den Herzbereich.
    6) Schreiben Sie zum Abschluss alle intuitiven Gedanken auf, die Ihnen
    während der Übungen ein Gefühl von innerem Frieden und Energie gegeben
    haben. Dadurch können Sie sich später leichter an sie erinnern und nach
    ihnen handeln.

    Die Experten vom HeartMath-Institut empfehlen, diese Übung täglich
    zu praktizieren – am besten morgens, um mit einem guten Herzgefühl in
    den Tag zu starten. Mit der Zeit spüren Sie es immer schneller, wenn Sie
    eine Situation bedrückt, und können.

    Dadurch kann sich Stress erst gar nicht mehr festsetzen und krank machen.
    Die Intelligenz des Herzens weist uns dabei aber nicht nur den Weg zu einer
    robusteren Gesundheit – sie macht uns auf Schritt und Tritt einfach auch
    viel glücklicher und liebevoller!

    Video: Die Wissenschaft des Herzens (Englisch)


    “Sei Du selbst der Wandel, den Du von der Welt erwartest”
    Gandhi


    Video: Das Mysterium Herz (Englisch)


    Das „Institute of HeartMath“ in Boulder Creek, Kalifornien (USA), wurde
    1990 von Doc Childre gegründet. Es ist ein innovatives, gemeinnütziges
    Forschungs- und Ausbildungs-zentrum, in dem einfache und sofort
    umsetzbare Methoden entwickelt wurden, mit denen man Stress abbauen
    und eine höhere Ebene von innerem Gleichgewicht, Klarheit, Kreativität und
    Intuition erreichen kann. Ziel des Instituts ist es, die Bedeutung des Herzens
    für die Gehirntätigkeit, für körperliche und seelische Gesundheit ins
    Bewusst-sein zu rücken.


    “Du bist nichts als Weg und Durchgang und kannst nur von dem leben, was
    du ver-wandelst. Der Baum verwandelt die Erde in Zweige. Die Biene die Blüte
    in Honig. Und dein Pflügen die schwarze Erde in das Flammenmeer des Getreides.”
    Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste, Citadelleu
    Video: Aktivierung der Herz-Intelligenz (Detsch)

    Quelle


    Viel Liebe
    Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  6. #6
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    Wunderwerk Zirbeldrüse
    – Hort von Gesundheit und Bewusstsein




    Viele Faktoren beeinträchtigen massgeblich die Aktivität der Zirbeldrüse und schränken sie in ihrer Tätigkeit immer weiter ein. Sie können jedoch selbst einiges dazu beitragen, Ihre Zirbeldrüse wieder zu aktivieren. Entgiften Sie Ihren Körper, entlasten Sie Ihre Leber und stellen Sie Ihrer Zirbeldrüse ausreichend Sonnenlicht zur Verfügung.
    Eine kleine Drüse im Zentrum des Gehirns, die Zirbeldrüse oder auch Epiphyse genannt, erscheint auf den ersten Blick weitaus weniger bedeutungsvoll, als sie es in Wahrheit ist. Die kieferzapfenförmige Zirbeldrüse ist zwar winzig klein, aber dennoch ist sie ausser-ordentlich wichtig für unsere körperliche, geistige und, der Meinung einiger Experten zufolge, auch für unsere spirituelle Gesundheit. Sie steuert die innere Uhr, reguliert den Schlaf und erhöht unsere Intuition. Lässt die Zirbeldrüse in ihrer Funktion nach, setzt der physische und psychische Alterungsprozess ein.

    Die Zirbeldrüse und der Wach-Schlaf-Rhythmus
    Die Zirbeldrüse wandelt das am Tage im Gehirn gebildete Serotonin in der Dunkelheit der Nacht in Melatonin um. Bei beiden Hormonen handelt es sich um so genannte Neuro-transmitter. Das sind körpereigene Botenstoffe, die als Verbindungsstellen in allen Nervenzellen des Körpers fungieren und von dort aus die elektrischen Impulse weiter-leiten. Serotonin ist als das Glückshormon bekannt, denn es hat eine entspannende und stark stimmungsaufhellende Wirkung.
    Melatonin ist das Hormon, das den Wach-Schlaf-Rhythmus steuert. Die Melatonin-produktion wird über den Lichteinfall auf die Netzhaut des Auges gesteuert und steigt in der Dunkelheit an. Melatonin fördert das Einschlafen und reguliert das Schlafverhalten.

    Regeneration von Zellschäden in der Nacht
    Melatonin ist jedoch nicht nur für einen geruhsamen Schlaf von immenser Bedeutung, denn es verfügt zusätzlich über ein aussergewöhnlich starkes antioxidatives Potential, wodurch Zellschäden wirksam reduziert werden. Studien zufolge soll es als Antioxidans eine vielfach grössere Wirkung zeigen als beispielsweise das zu Therapiezwecken häufig verwendete synthetische Antioxidans DMSO. DMSO ist aufgrund seiner antioxidativen Wirkung als besonders wirkungsvolles Mittel zum Schutz vor elektromagnetischer Strahlung bekannt. Dieser Fakt dürfte dann auch auf das Melatonin zutreffen.

    Die Zirbeldrüse und der Alterungsprozess
    Die Tatsache, dass mit steigender Abnahme der Zirbeldrüsen-Tätigkeit auch automatisch der Melatoninspiegel sinkt, ist in Bezug auf den Alterungsprozess sehr interessant. Durch die Abnahme des Melatoninspiegels wird der Alterungsprozess beschleunigt und die Anfälligkeit für Erkrankungen jeder Art steigt an. Wissenschaftler vermuten sogar, dass ein reduzierter Melatoninspiegel mit Alzheimer in Verbindung steht. Einige Unter-suchungen zeigten bereits positve Ergebnisse bei der Behandlung von Alzheimer durch die Wiederherstellung des zirkadianen Rhythmusses mittels einer Lichtthearpie und der Einnahme von Melatonin.
    Einige Menschen berichteten, dass sie durch die Einnahme von Melatonin auch ein gesteigertes Empathieempfinden hatten – was sich sehr positiv auf persönliche Beziehungen auswirkte.

    Die Zirbeldrüse produziert auch ein Halluzinogen
    Wissenschaftler vermuten, dass die Zirbeldrüse einen Stoff namens Dimethyltryptamin (DMT) produzieren kann. Diese Substanz verleiht halluzinogenen Pflanzen wie Psychotria viridis ihre berauschende Wirkung. DMT (Anm. d. Red. gilt als stärkstes natürliches Halluzinogen) ermöglicht unserem Gehirn, neuartige Gedankenstrukturen und Empfindungen zu kreieren. Es führt zu einer ausgeprägten Veränderung des visuellen Erlebens. Dr. Rick Strassman, Autor des Buches DMT, The Spirit Molecule, ist der Überzeugung, dass die Zirbeldrüse diese halluzinogene Substanz sowohl während mystisch-spiritueller Rituale ausschüttet als auch bei der Geburt und dem Tod.

    Moderne Lebensweise lässt die Zirbeldrüse schrumpfen
    Die Zirbeldrüse hat sich im Laufe der Evolution stark zurückgebildet. Sie ist von ihrer ursprünglichen Grösse von ca. 3 Zentimetern auf wenige Millimeter geschrumpft. Das liegt sicher zum einen auch daran, dass wir unserem natürlichen Lebensrhythmus nicht mehr folgen. Wir halten uns durch künstliche Lichtquellen wach und machen somit die Nacht zum Tag. Mangelndes Sonnenlicht und eine unzureichende Nachtruhe beeinträch-tigen die Funktion der Zirbeldrüse erheblich. Aber auch die hohe Belastung des Körpers mit Toxinen hat gravierende Auswirkungen auf die Aktivität der Zirbeldrüse – sie beginnt zu verkalken.

    Fluorid – der grösste Feind der Zirbeldrüse
    Das Fluorid im Speisesalz, in Mineralwässern, in vielen konventionell angebauten und verarbeiteten Nahrungsmitteln sowie in Zahncremes stellt für die Zirbeldrüse eine besondere Gefahr dar, denn das Fluorid sammelt sich in ihrem Gewebe an und lässt sie schliesslich verhärten. Aber auch Hormone, Quecksilber, Koffein, Tabak, Alkohol und raffinierter Zucker können Verkalkungen der Zirbeldrüse auslösen. Strahlungsfelder, wie jene, die uns in Form von Stromleitungen, Mobiltelefonen und Internetnetzwerken umgeben, haben ebenfalls eine zerstörerische Wirkung auf diese wichtige Drüse. Um die Zirbeldrüse in ihrer Funktion zu unterstützen und sie wieder zu aktivieren, ist es unum-gänglich, die genannten Gefahren weitestgehend zu meiden.

    Tipps zur Aktivierung der Zirbeldrüse

    • Meiden Sie konsequent Fluoride.
    • Entgiften Sie Ihren Körper, indem Sie eine Mineralerde mit einer starken Binde-fähigkeit für Toxine (Bentonit, Zeolith etc.) einnehmen. Die gebundenen Gifte können so schnellstmöglich über den Darm ausgeschieden werden.
    • Entlasten Sie Ihre Leber mit Präparaten wie Mariendistel, Löwenzahnwurzel, Curcuperin, und Bitterstoffen wie Bitterstern o.ä.
    • Führen Sie eine Darmreinigung durch. Dies ist eine ausgezeichnete Massnahme, um möglichst viele Toxine auszuleiten und somit die Leber wirkungsvoll zu entlasten.
    • Neben Sie als Nahrungsergänzung die Chlorella-Alge ein. Sie ist hervorragend zur Ausleitung von Schwermetallen geeignet.
    • Trinken Sie täglich 2 bis 2,5t Liter gutes Quellwasser, damit ein grosser Teil der gelösten Toxine auch über die Nieren ausgeschieden werden kann.
    • Das Einatmen von ätherischen Neroliöl regt die Zirbeldrüsenfunktion an.
    • Gehen Sie möglichst täglich für 15 Minuten in die Sonne, denn das Sonnenlicht aktiviert die Zirbeldrüse.
    • Singen Sie so oft es geht, da die so erzeugten Schwingungen die Zirbeldrüse stimulieren.
    • Atmen Sie während Ihrer Meditation tief und bewusst (Anm. d. Red. folgen Sie dem Atem, lassen Sie alle Gedanken los, in dem Sie nur der Beobachter sind und nichts werten). Konzentrieren Sie sich dabei auf den Bereich Ihrer Stirn, der zwischen beiden Augen liegt – das so genannte dritte Auge.

    Berücksichtigen Sie die oben genannten Empfehlungen, damit Sie möglichst lange von den vielfältigen positiven Auswirkungen einer aktiven Zirbeldrüse auf die körperliche und geistige Gesundheit profitieren können.
    Quelle

    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  7. #7
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Diese Kurzgeschichte zeigt ganz toll mal die Sichtweise auf:


    Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter.
    "Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?" fragt der eine Zwilling.

    "Ja auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das was draußen kommen wird", antwortet der andere Zwilling.

    "Ich glaube, das ist Blödsinn!", sagt der erste. "Es kann kein Leben nach der Geburt geben – wie sollte das denn bitteschön aussehen?"

    "So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?"

    "So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz."

    "Doch, es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders."

    "Du spinnst! Es ist noch nie einer zurückgekommen von 'nach der Geburt'. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Punktum."

    "Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden und sie wird für uns sorgen."

    "Mutter? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?"

    "Na hier – überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!"

    "Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht."

    "Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt...."



    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  8. #8
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Intuition - wer spricht da ?




    LG Angeni
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    Angeni



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    - Angeni

  9. #9
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    Vielleicht passt diese Geschichte in diesen Bereich.
    Sie stammt aus Indien. Aus den Veden. Aus den zehn Avataren, deren Folge gerne als Evolution gesehen wird. Diese Art von Avatare werden übrigens kaum als Seelenwanderung betrachtet, sondern sie verkörpern Ereignisse oder Prinzipien, wie sie immer wieder mal vorkommen können in diesem Universum. Diese Geschichte erzähle ich nur kurz nach mit eigenen Worten.
    Solche Geschichten beginnen gerne mit einer Einleitung dieser Art, man beachte die Zeitvorstellung der Inder.

    Ein Kalpa ist ein Zeitalter, welches in 14 Manvantaras eingeteilt ist.
    Jedes Manvantara ist zu Ende nach 71 Durchläufen von den 4 Yugas.
    Ein solcher Zyklus von vier Yugas dauert 4 320 000 Jahre.
    Es war im 6. Manvantara des jetzigen Kalpas . . .

    VARAHA-AVATAR




    Es ist der 3. Avatar aus dieser Reihe, also die 3. Geschichte.
    Es geht um ein Schwein, das ins Meer taucht, um Bhoomidevi, also die Mutter Erde-Gottheit, die bis auf den Meeresgrund gesunken war, zu retten.

    Natürlich wartete schon der böse Dämon Hiranyaksha auf dem Meeresgrund.
    Er warf dem Schwein vor, nur mit der Kraft der Illusion zu kämpfen, er sei doch gar kein ernstzunehmender Gegner.
    Das Schwein aber riß sich blitzschnell Mutter Erde unter den Nagel und flüchtete. Der Dämon war stinksauer, daß das Schwein sich nicht zum Kampf stellte, er hätte nie für möglich gehalten, daß das Schwein die Schande auf sich nahm, vor dem Kampf zu kneifen.
    Das Schwein jedoch brachte Mutter Erde nach oben, um sie der übergeordneten Gesetzmäßigkeit zu übergeben.
    Natürlich kam der Dämon gleich hinterher. Aber als Bhoomidevi aufgetaucht war, da war es plötzlich spielerisch leicht für das Schwein, die Waffe des Dämonen aufzufangen, und ihn damit totzuschlagen.

    Verrückte Geschichte? Oder doch nicht so?
    Vielleicht muß man am Ende doch ein Schwein sein in dieser Welt?

    freundliche Grüße

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Avatar von Polspringer
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    Zitat Zitat von Angeni Beitrag anzeigen
    Diese Kurzgeschichte zeigt ganz toll mal die Sichtweise auf:
    Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter...
    Eine tolle Geschichte... und durchaus "übertragbar"... wie ich finde.

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