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Thema: Die Strom - Abzocke(r)

  1. #41
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    Die große Blackout-Lüge

    Zu keiner Zeit bestand im letzten Winter die Gefahr eines kurzfristigen Stromausfalls oder sogar eines flächendeckenden Blackouts in Deutschland. Und so wird es auch in diesem Winter sein! Weder aufgrund mangelnder Stromversorgung durch den erhöhten Ökostrom-Anteil, noch wegen einer Überlastung der Stromnetze. Seit dem die Energiewende eingeleitet wurde, werden düstere Aussichten für die Stromversorgung in Deutschland prognostiziert: Die Netzbetreiber beschweren sich über hohe Eingriffszahlen in die Schaltanlagen der Stromnetze – die großen Stromversorger schüren permanent Blackout-Ängste bei den Bürgern.
    Die erste Blackout-Lüge

    Die Lüge vom drohenden Blackout hat eine lange Tradition: Bereits 1955 prognostizierte die Forschungsstelle für Energiewirtschaft der TH Karlsruhe für das Jahr 2000 einen Blackout. Zu der Zeit wurden Atomkraftwerke protegiert – die Stromversorgung durch Kohle sollte abgelöst werden. Jetzt muss der Ökostrom für die Blackout-Lüge herhalten: Kurz vor der Bundestagswahl warnten die Chefs von E.ON und RWE, Peter Terium und Johannes Theyssen, wieder vor einem drohenden Blackout für den kommenden Winter aufgrund des hohen Ökostrom-Anteils an der Stromversorgung. Diesmal geht es den großen Stromversorgern darum, neue Kohle- und Gaskraftwerke zu bauen.
    Die Chefs der großen Stromversorger argumentieren, wie es ihnen gerade in den Sinn passt – meistens jedoch, ist es Unsinn!
    Netzbetreiber werden durch Ökostrom mehr gefordert

    Betreiber von Energieversorgungsnetzen sind verpflichtet, eine zuverlässige und leistungsfähige Stromversorgung sicherzustellen – so das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG). Nachdem sich die Stromnetz-Betreiber jahrzehntelang zurücklehnen konnten und einen mäßig anspruchsvollen Job hatten, werden sie jetzt durch den regelintensiven Ökostrom gefordert: Endlich kann man da nur sagen – sie sollten sich nicht beschweren, sondern lediglich ihre Aufgaben verantwortungsvoll wahrnehmen.
    Stromversorgung ist gesichert

    Blackout durch mangelnde Stromversorgung gibt es in Deutschland nicht. Bis Jahresende wird Deutschland den größten Stromexport seiner Geschichte produzieren: 30 Milliarden Kilowattstunden! Im Jahr 2012 waren es bereits 23 Milliarden Kilowattstunden. Das entspricht einer Jahreserzeugung von drei großen Kernkraftwerken. Verantwortlich für die hohen Exportmengen sind Kohle- und Kernkraftwerke. Die laufen ungebremst weiter – trotz stetig steigendem Ökostromanteil.
    Blackout in Deutschland aufgrund mangelnder Stromerzeugung oder Überlastung der Stromnetze ist eine Lüge. Es geht den großen Stromversorgern lediglich darum, alte Besitzstände zu verteidigen oder sogar auszubauen und neue Technologien zu blockieren! Auch wenn bis 2050 der Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien erzeugt wird, wird es keinen Blackout geben.

    Quelle: http://www.polenum.com/politik_energ...ersorgung-215/
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  2. #42
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    Wie aus Bürgern haftende Gesellschafter werden



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  3. #43
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    Verdachts des Steuerbetrugs bei Energie-Unternehmen

    Deutsche Ermittler gehen dem Verdacht eines großangelegten Umsatzsteuerbetrugs im Strom- und Gasmarkt nach. Mehrere Staatsanwaltschaften, Steuerbehörden und Kriminalämter arbeiteten in der Sache zusammen, gab das Bundeskriminalamt bekannt.



    Finanzbehörden in Baden-Württemberg ermittelten wegen illegaler „Karussellgeschäfte“ gegen EnBW, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Der Energieversorger wies dies umgehend zurück. Die Staatsanwaltschaften Mannheim und Stuttgart erklärten, es gebe derzeit in dem Zusammenhang gegen EnBW keinen Anfangsverdacht und keine Ermittlungen.


    Die Zeitung berichtete zudem, die Fahnder hätten Firmennetze im Visier, die Staaten durch hinterzogene Umsatzsteuern um viele Milliarden Euro gebracht haben könnten.


    Dem Umsatzsteuerbetrug wurde bereits ein Riegel vorgeschoben. Nach dem bis September 2013 geltendem Recht musste der Erbringer einer Leistung die Umsatzsteuer an das Finanzamt entrichten. Der Empfänger der Leistung oder des Produkts konnte diese Steuerzahlung unter bestimmten Bedingungen als Vorsteuer bei seinem Finanzamt geltend machen und zurückerhalten.


    Diese Vorsteuer-Regelung bot aber das Einfallstor, um mit Hilfe grenzüberschreitender Verschiebungen an andere Firmen und Scheinfirmen beim Fiskus auch zu kassieren, wo keine Umsatzsteuer gezahlt wurde.
    Nach dem seit September geltenden sogenannten Reverse-Charge-Modell geht die Steuerschuld für bestimmte Leistungen dagegen auf den Empfänger über. Damit wurde diesen sogenannten Karussellgeschäften die Basis entzogen.


    Vor drei Jahren waren die Behörden großangelegtem Umsatzsteuerbetrug beim Handel mit Verschmutzungsrechten nachgegangen. Zwei Deutsche, drei Briten und ein Franzose waren 2012 Jahr vom Landgericht Frankfurt in der Sache zu Haftstrafen von vier bis sieben Jahren verurteilt worden. Sie hatten mit einem Umsatzsteuerkarussell mehr als 260 Millionen Euro hinterzogen. Letztes Glied in der Steuerhinterziehungs-Kette war nach Erkenntnissen des Gerichts die Deutsche Bank.


    Die Betrüger hatten sich zunutze gemacht, dass die CO2-Zertifikate international leicht handelbar sind. Sie führten die Luftverschmutzungsrechte steuerfrei ein und reichten sie im Inland so lange weiter, bis die Finanzämter die Spur verlieren sollten. Das letzte Glied in der Kette exportierte die Papiere und ließ sich die – tatsächlich nie gezahlte – Umsatzsteuer vom Finanzamt erstatten.


    Für jeden der Beteiligten blieb dabei Gewinn übrig. Wegen Steuerhinterziehung ermittelt wird inzwischen auch gegen Deutsche-Bank-Co-Chef Jürgen Fitschen und Finanzvorstand Stefan Krause, weil sie die betreffende Steuererklärung unterschrieben hatten.

    Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...n-aufgeflogen/




    LG und

  4. #44
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    Bürger verkaufen ihren Strom selbst

    Da schauen wir genau hin, wie es weitergeht!

    Kommt jetzt "das Manufaktum" unter den Stromprodukten? Die ersten Energiegenossenschaften schließen sich zu einem Dachverband zum Verkauf von regional erzeugtem Ökostrom zusammen

    Bisher geht der Stromanteil der vielen EEG-Kraftwerke in einem allgemeinen Strommix unter. Dessen besondere Qualitäten (regional, regenerativ, atom- und konzernfrei, klimaschutzverträglich) verschwinden in diesem Graustrommix; andererseits werden ihm gerne allerlei negativ Etiketten angeheftet (Alarmismus mit der EEG Umlage, angeblicher erforderlicher Netzausbau oder wahlweise Wettbewerbsnachteile für den Industriestandort Deutschland).
    Auf der Suche nach alternativen Vermarktungskonzepten für den selbst erzeugten Ökostrom haben sich jetzt eine Reihe süddeutscher Energiegenossenschaften zum Dachverband "Bürgerwerke eG" zusammengeschlossen, um den Strom von ihren (Solar-) Anlagen jenseits der immer weiter sinkenden Einspeisevergütung selbst zu verkaufen.
    Die Lieferung an Genossenschaftsmitglieder soll bald beginnen. Allerdings steht noch nicht endgültig fest, wie eine 100%ig regenerative Versorgung stattfinden wird. Man würde gerne mit Strom aus regionalen Wasserkraftwerken auffüllen, so dass die Lastkurve nicht nur bilanziell jeweils übers Jahr, sondern zu jedem Zeitpunkt als regenerative Vollversorgung stattfindet. Das Problem so Bürgerwerke eG sei aber, dass deutscher Wasserkraftstrom in vielen Fällen nicht zu bekommen sei, weil die Konzerne diesen nicht an jeden verkaufen.
    So steht im Moment als favorisierte Lösung der Zukauf von österreichischem Wasserkraftstrom im Raum. Möglich wäre im Prinzip aber auch die Kombikraftwerkslösung, die regional ebenfalls schon erprobt worden ist. Allerdings befürchten die Bürgerwerker, dass wirklich 100%ig regionaler Ökostrom vielen Interessierten zu teuer sein könnte.
    Eine Befürchtung, die vielleicht aber auch völlig unbegründet ist. Denn die Mär von der Stromarmut etc. wird durch die Empirie längst widerlegt: Trotz seit 16 Jahren freier Wahl des Stromanbieters hat bisher gerade mal ein Drittel der Stromkunden in Deutschland seinen teuren Grundtarif verlassen. Der Preis scheint also für die übergroße Mehrheit nebensächlich zu sein. Andererseits ließe sich für die besondere Qualität eines wirklich 100%igen regenerativen Stromproduktes, bei dem die Lieferung aus den Anlagen in der jeweiligen Gegend des Stromkunden stammt, sicher ein fairer Preis erzielen. Denn von der Qualität her wäre das dann dann "das Manufaktum unter den Stromprodukten".
    Im Raum steht auf der anderen Seite die Frage, ob die Regierung mittelfristig die verpflichtende Direktvermarktung und Ausschreibungen von Ökostrom durchsetzen will. Auch hier könnte das Genossenschaftsmodell die Rettung sein. Bundesweit geht der solare Zubau indessen in geringerem Umfang weiter. Im März wurden in Deutschland Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 155,805 MW neu ans Netz gebracht. Im Jahr 2014 sind bisher insgesamt 460 MW Photovolatik neu installiert worden. Im gleichen Zeitraum 2013 waren es noch 776 Megawatt (und im gesamten Jahr 2013 3.300 MW). Die Vergütung für Solarstrom würde für alle ab dem 1. Mai 2014 neu ans Netz gehenden Anlagen um 1 Prozent weiter abgesenkt.

    Quelle: http://www.heise.de/tp/news/Buerger-...t-2184874.html
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  5. #45
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    1,35 Cent Mehrkosten für Stromverbraucher

    Ich bin also ein Mensch und nicht privilegierter Endverbraucher! Toll!!!

    http://de.wikipedia.org/wiki/Privileg

    Die deutsche Wirtschaft ist im vergangenen Jahr um vier Milliarden Euro bei der Umlage nach dem Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) entlastet worden. Wie die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/1426) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (18/1229) mitteilt, wird die Entlastung in diesem Jahr auf 5,1 Milliarden Euro geschätzt. Dadurch habe sich die EEG-Umlage für nicht privilegierte Endverbraucher im letzten Jahr um 1,04 Cent pro Kilowattstunde erhöht. In diesem Jahr sollen es 1,35 Cent pro Kilowattstunde sein.

    Quelle: http://www.bundestag.de/presse/hib/2014_05/-/280326
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  6. #46
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    Oettinger: Solar- und Windkraftbetreiber "unterwandern" Deutschland

    Alles ganz schlimme Leute, die nur versuchen sich vom Staat und den Konzernen unabhängig zu machen!
    Nur der Oettinger ist ein ganz "Heiliger", wie hier zu sehen ist: Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	die-sterne-wirken-schon-fast-wie-ein-heiligenschein.jpg 
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Größe:	11,8 KB 
ID:	4130

    Jetzt hat er die Katze aus dem Sack gelassen: Noch-EU-Energiekommissar Günther Oettinger sagte in diesen Tagen vor dem Wirtschaftsrat der CDU: Deutschland sei "unterwandert" von Eigenheimbesitzern mit Solaranlagen, Bauern mit Bioenergie-Kraftwerken und Bürgern, die sich finanziell an Windkrafträdern beteiligen. Bisher hat die Politik den Bürgern empfohlen, sich an der Energiewende zu beteiligen. Doch jetzt werden sie für ihr Engagement als "Unterwanderer" beschimpft. Demokratie pervers!

    Selten hat sich ein für die Energie zuständiger Politiker selbst so entblößt und blamiert. Oettinger macht damit ganz deutlich, dass er Energiepolitik ausschließlich im Sinne der alten vier großen Energiekonzerne betreibt und nicht im Interesse von Millionen Bürgerinnen und Bürgern.
    "Unterwandert"

    Mit diesem Begriff macht der Energiekommissar klar: Die Energiewende ist etwas Unanständiges, zumindest nicht gewollt. Die bösen Bürger, die sich für die Energiewende engagieren, "unterwandern" die Demokratie und schmälern damit einfach die satten Gewinne der alten Energiekonzerne. Diese Bürger seien einfach unverschämt, vielleicht handeln sie sogar illegal.
    So undemokratisch darf kein demokratisch bestellter Politiker daherreden. Herr Oettinger, Sie kamen nicht als Interessenvertreter der vier Energie-Besatzungsmächte Eon, RWE, Vattenfall und EnBW in Ihr Amt in Brüssel, sondern im Auftrag von Millionen Bürgern. Doch Sie nehmen lieber den Abbau von Hunderttausenden Arbeitsplätzen in den erneuerbaren Energiebranchen in Kauf, die Zerstörung des Weltklimas und Kriege um die zu Ende gehenden Ressourcen,als dass Sie die Privilegien der alten Energiekonzerne antasten.
    Als Konservativer ist Ihnen die alte Planwirtschaft mit wenigen Oligopolisten wichtiger als eine moderne und zukunftsfähige Energiewende und eine dezentrale Energieversorgung.
    Am liebsten würde Oettinger das EEG ganz abschaffen verriet er dem CDU-Wirtschaftsrat. Doch leider sehe er dafür keine Chance, meinte der Energiekommissar in Übereinstimmung mit dem ebenfalls anwesenden FDP-Chef Christian Lindner. Für die Abschaffung des EEG sei es leider zu spät.
    Oettinger wörtlich: "Das Kind ist schon in den Brunnen gefallen."
    Deutschland ist eben von Wind- und Sonnen- und Bioenergiefreunden "unterwandert". Wie gut, dass es noch aufrechte "Demokraten" wie Günther Oettinger gibt, die Deutschland und Europa vor dem Untergang schützen. Wen wundert es eigentlich noch, dass diese demokratiefeindliche Brüsseler Selbstherrlichkeit in den EU-Ländern immer weniger Anhänger findet?

    Quelle: http://www.heise.de/tp/artikel/42/42186/1.html
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    Bundeswirtschaftsministerium erwartet steigende Strompreise durch EU-Politik

    Der Strommarkt wird oder wurde liberalisiert. Die Preise sollen sich im Wettbewerb im Idealfall nach unten regulieren, so die Meinung von Befürwortern. Die EU hatte für diese Liberalisierung geworden und möchte damit die Preise senken. Tatsächlich aber sollen die Preise nun nach einem Bericht des „Spiegel“ und den Berechnungen des Bundeswirtschaftsministeriums sogar deutlich steigen. Demnach sollten die Gesamtkosten in Deutschland pro Jahr um mindestens 1,8 Milliarden Euro nach oben gehen. Dies wären dann n etwa 20 Euro jährlich pro Kunden. Dies ist auf den ersten Blick nicht soviel, dass es eine dramatische Verarmung bedeutete. Dennoch sind die Kritiker auf den Plan gerufen. Denn die Preissteigerungen gehen auf eine Initiative der EU zurück, die sich „Clean-Energy-Package“ nennt. Übersetzt gesagt heißt die Kampagne „Saubere Energie für alle Europäer“. Die EU möchte dieses Paket bis Weihnachten verabschieden.

    Strom wird angeblich günstiger

    Die EU möchte bewirken, dass der Strom innerhalb der EU „frei gehandelt“ werden könne. Dies würde bei dem damit steigenden Angebot die Preise sinken lassen. Dies jedoch hat das Wirtschaftsministerium in diesem Fall verneint. In Deutschland ist dabei die Bundesregierung dafür verantwortlich, da sie „daran festhalten wolle“, bundesweit einen einheitlichen Großhandelspreis für Strom zu erzeugen. Zudem seien die Leitungsnetze jetzt bereits überlastet. Deshalb wird der in der Nordsee erzeugte Windstrom nicht in den Süden weitergeleitet.
    Damit würden die Stromkunden im Bundesland Bayern zwar formal Strom aus Dänemark kaufen können. Damit aber würde etwa der Windstrom aus dem Norden „verdrängt“. Dementsprechend würde der Stromlieferungsvertrag dann durch Strom aus dem Kohlekraftwerk ersetzt. Damit würden zum einen die Preise steigen, zum anderen würden die Ergebnisse der Prozesse ökologisch unsinnig sein. Insofern ist die gesamte Regelung in jeder Weise unsinnig und teuer. Das Wirtschaftsministerium musste dies bislang in aller Stille einräumen.

    Quelle: https://www.watergate.tv/aufgedeckt-...ch-eu-politik/
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    Strompreis-Wucher: Was tun?



    Wieder Strompreiserhöhung 2020: Bis zu 15% mehr! Dank EEG. Was tun, wenn die Strompreisfalle zuschnappt? Wieso ist Energie so teuer? Fast 80 % des Preises haben nichts mit Stromerzeugung zu tun. Michael Mross und Christian Hiß analysieren Hintergründe und geben wertvolle Tipps, wie man sich gegen hohe Strompreise wehren kann.
    Preise vergleichen und wechseln! Punkt!

    https://www.check24.de/strom/lp/ul/?...SAAEgItG_D_BwE

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