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Thema: 3. Schafft die GEZ ab!!!!

  1. #231
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    Richter am Verfassungsgerichtshof Bayern: Sind GEZ-Zahler „Komplizen des Verfassungsbruches“?

    „Der Rundfunk dient der Information durch wahrheitsgemäße, umfassende und unparteiische Berichterstattung sowie durch die Verbreitung von Meinungen. " So steht es in der Bayerischen Verfassung. Und was geschieht, wenn sich der Sender nicht daran hält?

    Auf einer Pressekonferenz für freie Medien referierte am 3. Juli Wolfram Schubert, Richter am Bayerischen Verfassungsgerichtshof und ehemaliger Staatsanwalt, auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Petr Bystron (AfD). Der Experte gab umfangreiche Informationen zur Rechtslage rund um die GEZ-Beiträge.
    Die Rechtslage

    Der Rundfunk (das ist der verbindliche Begriff auch für Fernsehsender und sonstige elektronische Informationsverbreitung durch die öffentlich-rechtlichen Medien) ist nach dem Grundgesetz Ländersache.
    Der sogenannte Rundfunkstaatsvertrag (RStV) ist eine Vereinbarung zwischen (bislang) allen 16 Ländern der BRD, dass und wie sie einheitlich verfahren und die gemeinsamen Anstalten (ARD, ZDF, DLF, arte, etc.) betreiben und so weiter. Das Wichtigste aber ist inzwischen das Geld, und da man an dieses erst mal herankommen muss, haben die Länder außerdem einen Rundfunkbeitragsstaatsvertrag (RBStV) abgeschlossen, der regelt, wie man dem Bürger in die Tasche greifen kann.
    Soweit derartige Staatsverträge die Bürger betreffen, erlangen sie erst Geltung, wenn sie von den Ländern in Landesrecht umgesetzt wurden. Dies ist geschehen, jedes Land hat sein entsprechendes Rundfunkgesetz und seine „Beitragssatzung“. Diese ermöglichen den definitiven Zugriff auf den Bürger und dessen Geldbeutel.
    Der gravierende Unterschied zwischen Gebühr und Beitrag

    Im Gegensatz zu einer Gebühr ist der „Beitrag“ begrifflich nicht an eine konkrete Gegenleistung gebunden. Beiträge werden für die Mitgliedschaft in einem Verein, Klub, einer Partei oder dergl. erhoben. Man entrichtet sie aufgrund bloßer Zugehörigkeit, um den Betrieb aufrecht zu erhalten. Und zwar unabhängig davon, ob man von dessen Leistungen Gebrauch macht oder nicht. Wer beispielsweise einem Schützenverein beitritt, zahlt Beiträge, auch wenn er nie im Leben einen Schuß abgibt. Der Unterschied zum Rundfunkbeitrag liegt allerdings in der Freiwilligkeit. Im Schützenverein ist man nur dann Mitglied, wenn man beitreten will und einen Mitgliedsantrag ausfüllt. Im Klub der Rundfunkhörer wird man ab 18 Jahren automatisch Mitglied, sobald man eine eigene Wohnung hat. Ob man will oder nicht. Es handelt sich also um eine Zwangsmitgliedschaft.
    Diese gibt es auch in anderen Bereichen, Handwerkskammer etc.; das Bundesverfassungsgericht ist damit einverstanden. Da das GEZ-System von „Gebühr“ auf „Beitrag“ umgestellt wurde, kann der in die Pflicht genommene Bürger somit auch nicht mehr die Zahlung verweigern mit der Begründung, er wolle oder könne gar keine Sendungen empfangen, oder weil er das Programm oder den Umgang der Anstalten mit Geld (Das 8-Milliarden-Bonmot: Versorgungs- und Pensionsanstalt mit angeschlossenen Rundfunksendern) oder beides für einen demokratiegefährdenden Skandal hält.
    Länderregelung

    Damit wäre eigentlich das System Rundfunk als Geldmaschine perfekt aufgestellt und abgesichert – wäre da nicht diese unangenehme Sache mit den Verfassungen.
    Da Rundfunk Ländersache und Rundfunkrecht Landesrecht ist, untersteht er auch der Verfassung des jeweiligen Landes. In Bayern beispielsweise – und wir bleiben jetzt in Bayern – stellt Art. 111a (1) der Verfassung des Freistaats Bayern (BV) folgende Anforderung:
    Der Rundfunk dient der Information durch wahrheitsgemäße, umfassende und unparteiische Berichterstattung sowie durch die Verbreitung von Meinungen. Er trägt zur Bildung und Unterhaltung bei. Der Rundfunk hat die freiheitliche demokratische Grundordnung, die Menschenwürde, religiöse und weltanschauliche Überzeugungen zu achten. …. Meinungsfreiheit, Sachlichkeit, gegenseitige Achtung, Schutz vor Verunglimpfung sowie die Ausgewogenheit des Gesamtprogramms sind zu gewährleisten.“
    In Form einer Checkliste sieht dies folgendermaßen aus:
    1) wahrheitsgemäße Berichterstattung
    2) unparteiische Berichterstattung
    3) Achtung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung
    4) Schutz vor Verunglimpfung

    5) Ausgewogenheit des Gesamtprogramms
    6) Zu 3) gehört auch Art. 16a (1) BV, der da lautet: Parlamentarische Opposition ist ein grundlegender Bestandteil der parlamentarischen Demokratie.“
    Und so sieht die Realität aus

    Nimmt man sich der Einfachheit halber nur die politischen Teile der stündlichen Nachrichten, so stellt man folgendes Schema fest: Erst kommt eine Meldung über die Bundesregierung, dann dazu die Stellungnahme von Funktionären der GRÜNEN, der FDP und/oder der LINKEN. Diese drei Parteien sind zwar nominell im Bund nicht an der Regierung beteiligt, unterstützen aber deren Politik. Die einzige Opposition gegen die Regierungspolitik ist die AfD. Sie ist zugleich die größte Nichtregierungs-Fraktion im Deutschen Bundestag. Ihre Stellungnahme zum Regierungsgeschehen wurde und wird grundsätzlich nicht erwähnt. Sie kommt als Opposition schlechterdings nicht vor, sie wird dem Hörer unterschlagen. Dies findet seit dem Einzug der AfD in den Bundestag statt, also seit mittlerweile mehr als 1 ½ Jahren oder 500 Tagen. Das sind bei 5 Sendern mit stündlicher Nachrichtenfrequenz mittlerweile 50.000 Nachrichten, in denen der BR seinen Hörern die Existenz einer parlamentarischen Opposition, also einen nach der BV „grundlegenden Bestandteil der parlamentarischen Demokratie“ beharrlich verschweigt.

    Er ignoriert damit das verfassungsmäßige Gebot zur parteipolitischen Neutralität und berichtet offen parteiisch. Er missachtet die freiheitliche demokratische Grundordnung, indem er die parlamentarische Opposition der öffentlichen Wahrnehmung entzieht. Wir haben es hier also mit einem gezielten, systematischen und permanenten Verfassungsverstoß der Institution BR zu tun.

    Ein Fall für den Verfassungsschutz?

    Nach den Maßstäben, die der neue Verfassungsschutzpräsident des Bundes anlegt, müsste der BR als Beobachtungsfall eingestuft werden.
    Vor diesem Hintergrund wird klar: Der Hörer wird um seinen Anspruch auf korrekte Berichterstattung betrogen. Aber nicht nur das: Wenn er seinen Rundfunkbeitrag bezahlt, unterstützt er damit auch noch verfassungswidriges Handeln, lässt sich selbst zum Komplizen des Verfassungsbruchs machen. Dies kann jedoch nicht Bürgerpflicht sein. Umgekehrt verliert eine der Verfassung verpflichtete Institution ihr Recht auf Unterstützung, sie delegitimiert sich.

    Was ist zu tun?

    Man kann Programmbeschwerden einlegen. Dies hilft aber nur bei Einzelverstößen. Die gibt es zwar auch reichlich, aber hier geht es um systematisches, strukturelles Handeln außerhalb einzelner Programmeinheiten. Hier geht es um Direktiven und Vorgaben von ganz oben. Hier geht es um Politik. Um die Billigung der Regierungslinie und das Fernhalten jeglicher kritischen Opposition. Um den systematischen Missbrauch des Sendeauftrags für das, was man herkömmlich Propaganda nennt.
    Was man also tun kann, ist, den Lastschriftauftrag zu widerrufen, zu warten, bis eine Mahnung erfolgt, und dann das Musterschreiben an den „Beitragsservice“ und nachrichtlich an den Intendanten zu senden. Dieses Musterschreiben an den „Beitragsservice“ ist in Anlehnung an die Bayrische Gesetzeslage verfasst.
    In anderen Bundesländern sind die jeweiligen Regelungen zu Rundfunkgebühren (beispielsweise in Rundfunktstaatsverträgen) ausschlaggebend.

    Quelle: https://www.epochtimes.de/politik/de...-a2938584.html
    Liebe Grüße
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  2. #232
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    Gebühren unter Zwang?



    Olaf Kretschmann erklärt im Gespräch mit Jo Conrad, wohin der größte Teil der Rundfunk- und Fernsehgebühren fließen, Zweifel an der Neutralität des "Sendungsbewußtseins" bestehen und wie viele Menschen es nicht einsehen, zwangsweise GEZ bezahlen zu müssen, auch wenn sie die Programme gar nicht in Anspruch nehmen. Ein Universal-Rezept, sich davon zu befreien, gibt es nicht, aber viele Hinweise, wie man dem Willen zu einer freiwilligen Lösung Ausdruck verleihen kann.
    Liebe Grüße
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  3. #233
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    Schafft die GEZ ab!!!!

    Querverweis: https://www.globale-evolution.de/sho...l=1#post430807

    A) Von solchen "Umfragen" werden wir ständig berieselt!

    B) Und das Schönste (für die Polit-Konzern-Elite), wir GEZahlen das!

    LG
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  4. #234
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    ... und nun schalten wir Zu Den Fälschern!

    LIVE aus der Trickkiste des ZDF



    Die "heute"-Sendung am Sonntag war ein klassisches Beispiel dafür, wie das GEZ-Fernsehen uns manipulieren will. Zwei kurze Meldungen, zwei Berichte, der Sport und das Wetter. So sah die Sendung auf der Timeline aus. Inhaltlich war sie schon viel diffiziler und ein Ausbund an Propaganda. Der größte Beitrag mit 5 Minuten Länge wurde den beiden Massakern in El Paso und Dayton gewidmet. Junge "weiße" Täter als Protagonisten eines neuen inländischen Terrorismus, mit Donald Trump als dem Mitschuldigen, so als hätte es nicht seit Jahrzehnten ständig solche Massaker in den USA gegeben. Die Betonung in diesem Bericht lag auf Hass-Taten, ein Begriff, der im zweiten größeren Bericht - ein Vorbericht auf das an "heute" direkt anschließende Sommer-Interview mit Jörg Meuthen von der AfD - sofort wieder auftauchte. Stichwort: Wie die AfD mit Hassbotschaften umgeht. Es war ein infames Drehbuch in dieser Sendung, die oberflächlich betrachtet harmlos daherkam, dem aufmerksamen Zuschauer aber sorgsam ausgeklügelt erschien: Hassverbrechen in den USA mit einer neuen Qualität, die der US-Präsident mit seinen Hass-Tweets befeuert, und Hassbotschaften hierzulande, für die bei uns die AfD zuständig ist. Mit dieser ebenso armseligen wie infamen Simplifizierung werden im GEZ-TV die wichtigsten Nachrichtensendungen versehen. Und Millionen Deutsche glauben das auch noch. Dieses Video sollte Ihnen den Glauben an die objektive und unschuldige Nachrichtengebung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ein für allemal nehmen - wenn Sie nicht schon längst von diesem Glauben abgefallen sind. Die "heute"-Sendung vom 4.8.2019 https://www.zdf.de/nachrichten/heute-...
    Andere machen natürlich auch mit! Aber, was soll man von einem Kriegsnobelpreisträger anderes erwarten?

    "Klima aus Angst und Hass"
    Obama verpasst Trump einen Seitenhieb


    Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/...eitenhieb.html
    Aber weiter mit der Fälscherwerkstatt!

    Wann wird aus einer ZDF-Falschaussage eine klebrige Lüge?

    Ein interessanter Fall von Diskreditierung sollte die Medien in Deutschland derzeit beschäftigen. Claus Kleber unterstellt dem britischen Premier Boris Johnson, dieser habe sich als „durchgeknallten Idioten“ bezeichnet. Das ZDF, von „sciencefiles.org“ nach der Quelle befragt, benötigte offenbar drei Tage, um die Quelle zu benennen. Leider lässt sich der Quelle die Aussage nicht entnehmen. Oder mit anderen Worten: Aus einer möglicherweise nur leichtfertig getätigten Unterstellung im Hinblick auf Boris Johnson ist sogar eine handfeste Falschaussage geworden. Selbst die Quelle, die herangeführt wird, enthält die Aussage nicht. Jetzt wird es spannend. Wie schnell werden die Faktenfinder diese ZDF-Falschaussage „aufdecken“? Wie rasch wird das ZDF sich in aller Form bei seinen Zuschauern für die Doppel-Falschaussage entschuldigen? Und wie schnell wird sich der Bezahlsender beim Chef der Regierung eines bedeutenden EU-Landes entschuldigen?
    Die Aussage…
    … von Claus Kleber im ZDF-Heute Journal lautete, Boris Johnson würde sich selbst als „durchgeknallten Idioten“ bezeichnet haben. Wo er dies gesagt haben soll, ließ Claus Kleber sein Publikum nicht wissen. Möglicherweise wusste er es selbst nicht, sondern saß einem Hinweis seiner Redaktion auf. Tatsächlich benötigte das ZDF drei Tage, um die Anfrage von „sciencefiles.org“ nach der Quelle zu beantworten.
    Es verwies auf die Show „Top Gear“ des Senders BBC Two. Drei Tage, in denen der Sender die Sendung hätte ansehen können. Denn die Quelle ist falsch zitiert worden. Der heutige Premier sagte – übersetzt: „Du kannst nicht ausschließen, dass unter dem sorgfältig konstruierten Anstrich des geschwätzigen Idioten, ein geschwätziger Idiot steckt.“

    Die Selbstbezichtigung lässt sich nicht identifizieren. Auch nach drei Tagen nicht. Der Unterschied liegt, wie es bildlich heißt, fast auf der Hand. Johnson spricht davon, dass offenbar ganz allgemein hinter geschwätzigen Idioten tatsächlich solche Menschen „stecken“ – und mit keiner Silbe davon, er sei „geschwätzig“, er sehe sich als „Idiot“ oder er sei es gar tatsächlich.

    Dass das ZDF über Herrn Kleber eine Falschaussage über den britischen Premier verbreitet ist ein kleiner Skandal. Das ZDF wird gebührenfinanziert. Die Sendung hat ein Millionen-Publikum. Dass die Quelle auch noch falsch ausgelegt und zitiert wird, ist ein erheblicher Skandal. Und was halten Sie von dem letzten bemerkenswerten Umstand? Die Sendung ist immerhin auch schon etwa neun Jahre alt gewesen. Davon, dass die Aussage vor langer Zeit getroffen wurde, war überhaupt nicht die Rede.

    Entweder also Herr Kleber wird von einer Redaktion mit falschen Zitaten und Informationen gefüttert und prüft selbst bei wichtigen EU-Verhandlungspartnern (!) nicht nach. Oder Herr Kleber selbst ist für die Auswahl mit verantwortlich.

    Quelle: https://www.neopresse.com/medien/wan...lebrige-luege/
    Demnächst erfindet Herr Kleber noch vorgeburtliche Zitate damit es seiner Agenda dient!

    LG
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  5. #235
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    Die ARD auf der Sea-Watch

    Manipulativ geförderte Emotionen ersetzen den Blick auf die Verursacher der Tragödie östlich und südlich des Mittelmeeres.

    Im Jahre 2016 drehte der Brite Skye Fitzgerald eine Kurzdokumentation über Freiwillige der Organisation Sea-Watch, die vor Libyen Menschen von sinkenden Flößen retteten (1). Nach diesem Drehbuch engagierte die ARD zwei, eigentlich sogar vier Reporter und ließ sie zwei Wochen mit der Sea-Watch3 nach Libyen und zurück schippern.
    Wie üblich, wenn es um wirkmächtige Filme zur Umsetzung handfester Politik geht, werden deren Schöpfer massenmedial in das helle Licht der Öffentlichkeit gehoben. Man sah das zuletzt bei dem Propagandastreifen über die Weißhelme (2,3). Jener wie auch Skye Fitzgeralds Film “Lifeboat” waren für den “Oscar”, den renommiertesten Filmpreis den es gibt, nominiert worden (4).
    Die ARD als Missionierer

    In diese Fußstapfen trat nun die vom ARD-Magazin Panorama auf der Sea-Watch3 gedrehte “Dokumentation”. Man kann sie als eine Inszenierung der Medien für die Medien begreifen (5). Stellen Sie sich das folgende Szenario übertragen auf einen deutschen Hafen vor. Die ARD – mit ihren rasenden Reportern Wochen auf der Sea-Watch mitgereist – berichtete aus einem italienischen Hafen:
    «Ich fahre jetzt in den Hafen, ich fahre jetzt in den Hafen, over», gibt sie per Funk an die italienischen Behörden vor Lampedusa durch. «Stoppen Sie Ihren Motor», schallt es aus dem Funkgerät zurück, doch Rackete bleibt stur, fährt weiter. Als ein italienisches Schiff den Liegeplatz blockiert, touchiert Rackete es und drängt es gegen die Kaimauer. Ein italienischer Beamter springt von Bord an Land. Rackete hat wohl gar nicht bemerkt, dass sie ein Schiff gerammt hat. «Das hat ordentlich gekracht», sagt ihr ein Crewmitglied. «Ich habe gar nichts gehört», antwortet Rackete.” (6)
    Während die “investigativen” Reporter von Panorama vom Geschehen berichteten, war nicht die Spur einer Kritik an diesem Vorgehen zu erkennen. Sie haben sich vollständig mit ihrer Heldin solidarisiert. Denn sie haben sie ja auch zu eben dieser gemacht. Wir können hier aber erfahren, dass die Provokation gegenüber den italienischen Behörden unter allen Umständen durchgezogen werden sollte. Eigentliches Ziel waren wir. Wir sollten – wieder einmal – am Aufstand der Empörten teilnehmen. Das Verhalten des deutschen Kapitäns lässt sich aber viel eher als verantwortungslos bezeichnen. Carola Rackete rammte – von den Panorama-Reportern vermittelt als “hups, tschuldigung, war ein Versehen” – ein Schiff, um eine Anlandung in einem italienischen Hafen zu erzwingen. So etwas ist nicht nur verantwortungslos, es ist kriminell. Blumen streuen da nur die, welche sich der Emotion hingeben, Zeuge “einer guten Tat” gewesen zu sein. Das soll ein Rechtsstaat also durchgehen lassen? Bei der ARD-Tagesschau klang es so, als die italienische Justiz Carola Rackete wieder frei ließ:

    Sea Watch3 – Kapitänin frei
    Rackete ist froh – Salvini schäumt” (7)

    So etwas nennt sich also Berichterstattung, eine Wiedergabe von Emotionen aus der Märchenwelt der Guten und Bösen. “Böse” ist selbstredend der italienische Innenminister Matteo Salvini, der hierzulande systematisch zum “Rechtspopulisten” aufgeschäumt wird. Temporär erblinden die ARD-Fachkräfte regelmäßig und vollständig, wenn es um den Populismus der deutschen Regierung geht. Was rein rational rechts(populistisch) oder links noch bedeuten soll, erschließt sich mir inzwischen eh nicht mehr. Doch beim Thema Seenotrettung im Mittelmeer ist der Populismus aus dem Hause ARD deutlich größer, als der der deutschen Spitzenpolitik, dazu weiter unten mehr. Mit der Finanzierung der Hilfsorganisation Sea-Watch habe ich mich nicht intensiv genug befasst. Ihren Aussagen und (kräftig gegenderten) Geschäftsberichten zufolge deckt sie ihre Ausgaben vollständig durch Spenden. Wobei – bis auf die mit sechsstelligen Summen aufwartende evangelische Kirche (a1) – die Spender, auch jene die mehr als 10.000 Euro jährlich spenden, anonym sind (8). Was ich mir nur schwerlich vorstellen kann, ist, wie solch eine Organisation – ohne politische Vernetzung – auf diese Art und Weise an den Grenzen eines Kriegsgebietes dauerhaft aktiv sein kann. Sea-Watch erfährt aktive politische Unterstützung aus den Parteien “Bündnis90/Die Grünen” (Barbara Lochbihler, Anton Hofreiter) und “Die Linke” (Gregor Gisy), zudem vom “Zentrum für politische Schönheit” (Philipp Ruch) (9). Zurück zur Sea-Watch auf der – wie eingangs geschrieben – mehr als zwei Leute aus dem Dunstkreis der ARD weilten:
    Reporter von STRG_F und Panorama waren mit an Bord und erzählen die Geschichte hinter den Schlagzeilen.” (10)
    Wer ist STRG_F? Nun, nichts weiter als ein Sprössling eines weiteren Sprösslings von ARD und ZDF (11). Wenn es darum geht, eine Geschichte über heldenhafte Retter zu entwickeln, ja zu inszenieren: Dann sind den öffentlich-rechtlichen Sendern mit ihren Milliarden-Etats keine Kosten hoch genug. Diese Geschichte erfüllt alle Anforderungen sauber produzierter Propaganda. Egal wie man den Einsatz der Sea-Watch3 auch bewerten mag, so betreibt sie, die ARD, auch hier extremes Framing. Sie überhöht die gehypte Person, hebt sie zum Retter der Enterbten empor und diffamiert gleichzeitig deren angeblichen Feinde. Sie ist ohne jede Distanz, erklärt keinerlei Hintergründe und setzt das entsprechend emotional in Bild und Ton um. Zu STRG_F ist noch etwas mehr zu sagen:
    STRG_F ist ein Netzwerk junger Reporter, die subjektiv und nah über das berichten, was sie selbst bewegt. Ehrlich, authentisch, ungeschönt. Es geht um Politik, Kulturen, Bewegungen und Faszination für das Neue, Unbekannte. Um unsere Generation.” (12)
    Was für ein Abenteuer durften die jungen, von Natur aus in diesem Alter leicht zu begeisternden Reporter von STRG_F doch erleben. Oder anders gesagt: Mit Speck fängt man Mäuse. Wer finanziert STRG_F? Na, wir:
    STRG_F wird produziert von funk. funk ist ein Gemeinschaftsangebot der Arbeitsgemeinschaften der Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland (ARD) und des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF).” (13)

    weiter aufklärend hier: https://peds-ansichten.de/2019/08/ar...ch-propaganda/
    Liebe Grüße
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  6. #236
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    ARD-aktuell im transatlantischen Propaganda-Modus: Zerrbild Ukraine stützt Feindbild Russland

    Seit dem Maidan-Putsch sendet ARD-aktuell transatlantische Propaganda über unser osteuropäisches Nachbarland und unterschlägt wichtige Informationen. Statt Fakten und gut recherchierter Hintergründe gibt es russophobe Klischees zum Fremdschämen.

    von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam
    Die Tagesschau meldet:
    Der ukrainische Präsident Selenski kann sich nach der Wahl auf eine breite Machtbasis im Parlament stützen. Die jungen, unerfahrenen Abgeordneten sind Chance und Risiko zugleich. (...) Damit steht der Ukraine ein großes politisches Experiment bevor.
    Solche Abziehbildchen von Politik und ukrainischer Realität sind nur scheinbar einmalig tumb. Tatsächlich verklebt die Tagesschau seit Juni 2019 nur ähnlich anspruchslose Betrachtungen über das politische Leben in unserem osteuropäischen Nachbarland – falls sie nicht lieber gleich gar nichts vermeldet. In ihrer jahrelangen Propagandaattacke auf das Kurzzeitgedächtnis des deutschen Publikums hat sie dem schließlich schon erfolgreich das Märchen eingetrichtert, der Maidan-Putsch sei eine demokratische Neuausrichtung der Ukraine gewesen, ein Aufstand der Unterdrückten; die Demokratie sei nun nur noch den "Prorussen" in der Ost-Ukraine beizubringen und die Krim wieder ukrainisch zu machen.

    Parole: "Heim ins (NATO-)Reich", nicht wahr? Wenn da nur nicht der böse böse Russe wäre ... Der vormalige Bundeskanzler Helmut Kohl hätte dazu vermutlich angemerkt: "Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten." Den deutsch-ukrainischen Politik-Komplex halbwegs zu überschauen und sich rational an seiner Gestaltung zu beteiligen – bei Bundestagswahlen zum Beispiel – ist auf Basis von Tagesschau-Informationen allerdings ausgeschlossen.
    Leider aber macht sich nur eine intellektuelle Minderheit die Mühe, nach weiteren Informationen zu suchen, zuverlässigeren und realistischeren, als ARD, DLF und ZDF zu bieten haben. Wir haben selbst wiederholt versucht, etwas Gegenöffentlichkeit
    herzustellen, sachkundige Autoren wie Stefan Korinth haben noch weit mehr Lesenswertes veröffentlicht. Wer sich von Dokumentarfilmen mehr als von Texten verspricht, wird zum Beispiel bei

    fündig.


    weiter hier: https://deutsch.rt.com/meinung/90950...paganda-modus/
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  7. #237
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    Die Normalität von Lügen und Verunglimpfung beim ZDF

    Claus Kleber hat ein Zitat erfunden und Boris Johnson in den Mund gelegt.
    Johnson habe sich als „durchgeknallten Idioten“ bezeichnet, wie Kleber behauptet.
    Das hat Boris Johnson nicht, wie wir hier nachgewiesen haben.
    Die Angelegenheit schwelt nun seit einigen Tagen im Netz, und etliche Leser von ScienceFiles haben den lügenden Moderator des heute Journals zum Anlass genommen, um sich direkt beim Sender zu beschweren bzw. eine Beschwerde beim Fernsehrat des Senders zu hinterlassen.
    Einer unserer Leser, Eddie Graf, hat nun eine Antwort erhalten. Diese:

    Können Sie sich vorstellen, dass es auch nur einen Zuschauer des heute Journals gibt, der es positiv bewertet, von Claus Kleber belogen zu werden?

    Können Sie sich vorstellen, dass es Zuschauer des heute Journals gibt, die es positiv bewerten, von Claus Kleber belogen zu werden, offenkundig im Bemühen, den britischen Prime Minister lächerlich zu machen und als nicht ernstzunehmenden Clown hinzustellen?
    Nun, es mag ein paar Menschen geben, deren niedrige Instinkte auch von Lügen über Dritte angesprochen werden, aber derart psychologisch Kranke sind sicher nicht die Normalität, nicht einmal unter den Zuschauern des ZDF…





    Warum also behauptet man beim ZDF, die Beschwerde eines Zuschauers, der es sich verbittet, von einem Moderator, dessen Gehalt er auch noch gezwungen ist, zu bezahlen, belogen zu werden, sei eine der „ganz unterschiedlichen Reaktionen“, die man erhalte?
    Offenkundig will man beim ZDF die Verantwortung dafür, dass die Zuschauer belogen werden, nicht übernehmen.
    Das ist ein Grund.
    Ein vielsagenderer Grund folgt jedoch aus der Tatsache, dass die Beschwerde eines Zuschauers, die einen Angestellten des ZDF zum Gegenstand hat, der seine Zuschauer belogen hat, ein Delikt, das man eigentlich nur im Vorsatz begehen kann, beim ZDF keinerlei Entsetzen, keinerlei hektische Betriebsamkeit, keinerlei Versuch, sich als der Wahrheit verpflichteten Sender darzustellen, keinerlei Notwendigkeit einer Entschuldigung bei den Zuschauern oder bei Boris Johnson auslöst.
    Stellen Sie sich vor, Sie betreiben einen Pizza Service.
    Eines Tages spricht Sie ein Kunde auf die Servicepauschale von 5 Euro an, die ihr Auslieferungsfahrer wegen dem Klimaschutz, der für ihr Unternehmen so wichtig ist, bei allen Kunden, denen er eine Pizza liefert, nacherhebt.
    In Ihrem Unternehmen gibt es weder eine Servicepauschale für den Klimaschutz noch nutzen Sie den Klimaschutz, wie dies andere tun, um Kunden auszunehmen. Ihr Fahrer belügt Ihre Kunden, um sich ein zusätzliches Verdienst zu verschaffen.
    Was machen Sie nun, da Ihnen bekannt ist, dass Ihr Fahrer Ihre Kunden belügt?
    Sie entschuldigen sich natürlich bei Ihren Kunden, versuchen, den entstandenen Schaden zu minimieren, versuchen, verlorenes Vertrauen wiederherzustellen. Zu diesem Zweck entlassen Sie als erstes Ihren Pizzafahrer, schon um zu zeigen, dass Sie weder ihre Kunden täuschen noch über den Tisch ziehen und um zu zeigen, dass Sie es in Ihrem Unternehmen nicht dulden, wenn Angestellte Kunden belügen, um sich einen Vorteil zu verschaffen.
    Das ZDF behält den Pizzafahrer, um einmal im Bild zu bleiben.
    Weder ist man beim ZDF darüber erschreckt, dass ein Moderator Zuschauer belügt.
    Noch zieht man beim ZDF daraus, dass ein Moderator Zuschauer belügt, Konsequenzen.
    Noch kommt man beim ZDF auf die Idee, man müsse sich bei den Zuschauern, die im heute Journal belogen wurden und bei Boris Johnson, der im heute Journal verunglimpft wurde, entschuldigen.
    Daraus kann man nur den Schluss ziehen, dass beim ZDF das Belügen von Zuschauern und das Verunglimpfen von Dritten eine Normalität ist, ein Vorkommen, das man nicht erschreckend oder außergewöhnlich findet, sondern ein Vorkommen, das an der Tagesordnung ist.
    Einen Sender, der Lügen und Verunglimpfung toleriert und normalisiert, kann man eigentlich nur schließen.


    Quelle: https://sciencefiles.org/2019/08/06/...pfen-beim-zdf/
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    Tagesdosis 16.8.2019 - Zweierlei Maß in der Kriminalberichterstattung



    Ein Kommentar von Rainer Rupp Am 2. August 2019 sah sich der Deutschlandfunk (DLF) – angeblich ein „Qualitätsmedium“ erster Klasse - zu einem ungewöhnlichen Schritt genötigt, um seine aufgebrachten Hörer, zu beschwichtigen. Diese hatten den DLF der Vertuschungspolitik bezüglich der Berichterstattung über Schwerverbrechen bezichtigt, die von Migranten begangenen worden waren. Dafür hatten sich die verärgerten Hörer bei dem übertrieben politisch korrekten Sender mit einem „Shitstorm“ bedankt. Konkreter Anlass war der wenige Tage zuvor in Stuttgart begangene „Macheten-Mord“ gewesen. Wie seit einiger Zeit in unserem Land üblich werden Schwerverbrechen, die von Tätern mit Migrationshintergrund begangen wurden, nur noch in lokalen Medien aufgegriffen, wenn überhaupt. Eine bundesweite Berichterstattung bleibt aus. Auch der Deutschlandfunk beteiligt sich laut eigenem Bekenntnis an dieser Politik, deren Sinn und Zwecks es ist, das Volk nicht zu beunruhigen. Es könnte ja eins und eins zusammen zählen und die herrschende Polit-Clique für die Folgen der unvertretbaren und rechtswidrigen „Willkommenspolitik“ ohne jegliche Personenkontrolle der Ankömmlinge verantwortlich machen. Damit das nicht geschieht, wird auch in unseren Qualitätsmedien größter Wert darauf gelegt, bei ausländischen Verbrechern deren Herkunft zu verschleiern. Man erinnere sich nur an die Meldungen von Anfang Juli dieses Jahres, als „vier Deutsche“ auf Mallorca ein 18 Jahre altes Mädchen auf ihre Hotelzimmer gelockt und dort brutal vergewaltigt hatten. Manche Kommentare aus der „Refugees Welcome“ und „No-Border-no-Nation“–Fraktion konnten ihr schadenfreudiges Frohlocken nicht verbergen, dass auch sogenannte „Bio-Deutsche“ aus christlichem Kulturkreis, also Jungs wie Hans, Peter, Paul und Matthias, zu solchen Taten imstande waren. Entsprechend wurde der Fall medial breit ausgewalzt:…weiterlesen hier:https://kenfm.de/tagesdosis-16-8-2019...
    Liebe Grüße
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  9. #239
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    Früh übt sich die Meinungsmache – siehe Kindernachrichtensendung logo

    Die NachDenkSeiten sind ein Medium, welches – ich behaupte mal – ausschließlich erwachsenes Publikum an- und deren Themen bespricht. Dass es in der Medienwelt, konkret im TV, auch Formate gibt, die für Kinder das Tagesgeschehen zum Objekt haben, wissen viele große Leute vielleicht gar nicht. Dass es da Formate für kleine Leute gibt, die wenig denen für große Menschen nachstehen in Bezug auf Meinungsmache und freiheitlich westliches Weltbild, ist beim TV-Sender Kika (Kinderkanal ARD/ZDF) kontinuierlich zu verfolgen oder auch nicht? Da gibt es die Nachrichtensendung „logo“, deren Redaktion sich anschickt, den Kindern die Welt zu erläutern. Wie sie das gerade am aktuellen Beispiel „Ende des „INF-Vertrages“ “ machten, da bleibt einem als Erwachsener, der eigenen Nachwuchs hat, die Spuke weg. Von Frank Blenz.

    So liest sich auf der Logoseite zum Thema INF-Vertrag:
    „USA und Russland streiten über Waffen – Gerade wird viel über einen alten Vertrag berichtet, der für mehr Sicherheit auf der Welt sorgen sollte – der sogenannten INF-Vertrag [sic]. Dieser Vertrag ist nun nicht mehr gültig. logo! erklärt euch, was es damit genau auf sich hat.
    Bis in die 80er Jahre führten die beiden mächtigen Länder USA und Sowjetunion den sogenannten Kalten Krieg. In diesem Krieg kam es nie zu direkter Waffengewalt zwischen den USA und der Sowjetunion. Er führte aber dazu, dass beide Länder immer mehr und immer gefährlichere Waffen bauten. Darunter waren auch viele Atomraketen. Sie zählen zu den gefährlichsten Waffen überhaupt.
    Irgendwann beschlossen die beiden Länder, dieses Wettrüsten zu beenden. Im Jahr 1987 unterschrieben die USA und die Sowjetunion dann den sogenannten INF-Vertrag. Mit diesem Vertrag verpflichteten sie sich, viele Atomraketen zu vernichten und keine neuen zu bauen.
    Gegenseitige Vorwürfe
    Seitdem hat sich viel verändert. Erstmal: Die Sowjetunion gibt es nicht mehr. Sie hat sich aufgeteilt in viele Länder – das größte davon ist Russland.
    Im vergangenen Jahr haben sich diese beiden Länder, also die USA und Russland, gegenseitig vorgeworfen, sich nicht an den Vertrag zu halten. Daraufhin haben die USA den Vertrag gekündigt. Und auch Russland kündigte an, aus dem Vertrag auszusteigen.
    Seitdem sind sechs Monate vergangen und seit Freitag ist der Vertrag nun nicht mehr gültig. Experten befürchten nun, dass beide Länder wieder anfangen, mehr Waffen zu bauen. Viele Menschen sorgen sich, dass ein neues Wettrüsten zwischen den beiden Ländern stattfinden könnte.
    Andere Experten sehen allerdings auch eine Chance darin, dass der INF-Vertrag nun nicht mehr gültig ist. Denn: Die USA und auch Russland denken nun darüber nach, über einen neuen Vertrag zu beraten – möglicherweise auch mit anderen mächtigen Ländern wie China. Einige Experten hoffen, dass ein neuer Vertrag besser zur Situation auf der Welt passen könnte, als der alte INF-Vertrag.“
    So. Damit also sollen die Kinder umgehen. Sie werden wohl denken, weil beide Länder, USA und Russland, in gleichem Maße schlecht gehandelt haben sollen, begann das Spiel „Böser, böser Partner, da spiele ich nicht mehr mit“. Und der andere Partner meinte dann, logisch: „Gut, dann spiele ich auch nicht mehr mit.“ Um beim „Kindersprechen“ zu bleiben, wäre es ja ganz gut gewesen, mal die zwei Gegenüber genauer zu betrachten. Hätte die „logo“-Mannschaft das mal genauer recherchiert und mit klaren Fakten, die kein Kind überfordert hätten, aufgewartet, wären aber solche Zahlen herausgekommen wie: die Gesamtausgaben der Rüstung der NATO, einschließlich der USA, liegen etwa so bei 1.000 Milliarden Euro. Russland hätte dagegen ziemlich kinderkinkerlitzige 60 Milliarden entgegenhalten können.
    Und dann vergleicht das logo schauende Kind die Zahl 1000 mit 60. Und es wird sich Mädchen oder Junge fragen: Mama, Papa, wer bedroht hier wen? Und wäre dann die objektive, öffentlich-rechtliche „logo“-Redaktion darauf gekommen, noch zu erwähnen, dass sich die NATO mit ihrer räumlichen Erweiterung gen Osten (dort liegt ja Russland) in den vergangenen 30 Jahren trotz etlicher Verträge, trotz vieler Gespräche und so weiter und so fort zwischen den Erwachsenen aus den NATO-Staaten einschließlich USA und der Sowjetunion, später Russland, eben nicht an den Geist der Beendigung des Kalten Krieges gehalten hat, dann wäre das eine solide journalistisch-pädagogische Arbeit fern von Meinungsmache gewesen. Mein kleiner Enkelsohn jedenfalls sagt zu solchen Leuten, die einem was weismachen wollen, obwohl alle Welt sieht, dass dem nicht so ist: „Der Kaiser, der hat doch gar nichts an.“
    Fazit: Ich bin seit Jahren regelmäßiger Zuschauer von KIKA einschließlich logo, das ist eben aus familiären Gründen so. Ich erleb(t)e oft, dass dieser Sender schlicht seine Sache nicht gut macht. Ob in einfachen Serien, boulevardartigen Shows, bei logo – stets werden Weltbilder des erwachsenen Mainstreams den Kindern „implantiert“: Leistungsgesellschaft, reich und arm, schön und hässlich, fleißig und faul; Was ist modern, was ist out?
    Dass logo auch beim INF-Vertrag so danebengreift – das ist kein Zufall.
    Wir, Eltern, Großeltern, Pädagogen und Mitmenschen, müssen aufpassen und protestieren, wenn Medien, die der Pressefreiheit, der Sorgfaltspflicht, dem Grundgesetz und weiteren Regeln verpflichtet sind, dem nicht nachkommen. Es stimmt, dass diese Medien Werkzeuge von Machthabern sind, die ihre Weltsicht durchdrücken wollen und aufgrund ihrer Machtfülle auch viel Schaden anrichten. Bei großen und bei kleinen Leuten. Doch ist das kein Naturgesetz.


    Quelle: https://www.nachdenkseiten.de/?p=54036
    Da fällt mir wieder die "Globalisierung" ein!

    Da gibt es tatsächlich Menschen, die denken, dass so etwas "einfach passiert"!

    Nein, es wird gemacht!

    LG
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  10. #240
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    AW: 3. Schafft die GEZ ab!!!!

    Das ist ja 'ne schöne Geschichte!

    Aber, wie ist es damit?

    Durch diese Krimis wird uns allermeistens eine "heile" Welt dargestellt, indem am Ende der/die Täter verhaftet werden! Das gibt dem Unterbewusstsein doch ein gutes Gefühl!

    Nur ....... damit wird man der (aktuellen) Realität nicht wirklich gerecht!

    Glotzkiste sehen ist Manipulation!!!

    Deutschland schaut Tatort. Jeden Sonntagabend. Seit Jahrzehnten mit nicht nachlassender Begeisterung. Aber nicht nur das. Blättert man durch Programmzeitschriften, sieht man, dass Krimibegeisterte sogar täglich bedient werden, an manchen Tagen auch mehrmals. Da ermitteln SOKOS in Leipzig und in Stuttgart, jagen bayrische, türkische, französische, italienische Ermittler die zahlreich mordenden Verbrecher bereits ab den frühen Abendstunden. Sie sind immer erfolgreich, meist im Team, gerne auch mal als Einzelkämpfer. Wozu dieses überbordende Angebot? Ist die Nachfrage so hoch oder sind die Programmverantwortlichen nur sehr einfallslos? Anette Sorg.

    Will man dem kanadischen Experimentalpsychologen und Linguisten Steven Pinker Glauben schenken, „ist unser Alltag heutzutage viel gewaltloser als in früheren Epochen“. In seinem Werk Gewalt: Eine neue Geschichte der Menschheit stellt er die These auf, dass sich die Gewalt im Laufe der Menschheitsgeschichte deutlich verringert hat und wir Gewalt zelebrieren, weil wir sie im wahren Leben vermissen. „Fanden im Mittelalter noch öffentliche Hinrichtungen als Spektakel statt, so wenden wir uns heute einer fiktiven Leichenschau zu.“
    In der Tat sinkt die Zahl der jährlichen Mordopfer. 2017 waren es deutschlandweit „nur“ 405 Menschen, ungleich weniger als die vielen geschriebenen und verfilmten Krimis vermuten lassen. Selbst wenn man die Totschlagsopfer mitrechnet, waren es „nur“ 731.
    Aber lässt sich der Zustand einer Gesellschaft und ihrer Gewaltbereitschaft allein am Rückgang der Opfer von Gewaltverbrechen verlässlich beschreiben? Und wären demnach Krimis nur ein Zerrbild unserer Wirklichkeit und die Krimi-Konsumenten wären sich dessen bewusst und freuten sich nach jedem gelösten Fernsehfall, dass die Realität eine ganz andere ist? Oder hat die Krimi-Flut auch noch andere Funktionen und Wirkungen?
    Medienpsychologen, Hirnforscher, Programmbeiräte oder Soziologen werden diese Frage jeweils unterschiedlich beantworten. Eine interessante Annäherung hat sich der Journalist Frank Zeller Anfang des Jahres in der Süddeutschen getraut. Er sucht Parallelen der heutigen Fernsehlandschaft mit einem vergleichbaren Massenmedium der Weimarer Zeit, dem Kino.
    Ich teile seine Einschätzung, wenn er schreibt:
    „Natürlich ist nichts dagegen einzuwenden, dass Filme die düsteren Seiten einer Gesellschaft erforschen, ganz im Gegenteil. Doch die Masse deutscher TV-Krimis hat sich längst zu einem schematisch produzierten Mainstream entwickelt. Anstatt von den Schattenseiten des Lebens zu erzählen, ist die vulgäre Tendenz entstanden, überall nur das Verderbte zu entdecken. Die Welt der Tatorte, der Sokos, Polizeirufe, der Teams für Zwei, der Rentnercops und wie sie alle heißen ist ein gewohnheitsgesteuertes Universum herbeifantasierter, böser Machenschaften, voll von Pessimismus und Aggression. Charme, Großzügigkeit und Offenheit, Spaß an der menschlichen Diversität oder sogar Humor haben hier wenig Platz.“
    Es stellt sich die Frage, woher die große Toleranz gegenüber der Darstellung von Gewalt in den Medien seitens der Programmmacher als auch seitens der Fernsehkonsumenten rührt.
    Sollen wir vielleicht mittels der vielfältigen fiktiven Gewaltdarstellungen abgestumpft werden gegenüber den sehr realen Gewaltdarstellungen in den mannigfachen kriegerischen Auseinandersetzungen auf unserem Planeten?
    Was fasziniert uns an den Erzählsträngen? Wird in Krimis die Welt für uns geordnet, wo sie sonst so wenig berechenbar zu sein scheint? Wird klar zwischen Gut und Böse, moralisch verwerflich oder moralisch integer differenziert? Siegt immer – verlässlich und sehr beruhigend – die staatliche Gewalt in Gestalt der Ermittler über das „Böse“?
    Sind es diese Funktionen, die uns – neben all dem Nervenkitzel – letztlich ein gutes Gefühl verschaffen sollen?
    Wir sollten uns in diesem Zusammenhang wieder einmal intensiv Gedanken darüber machen, welche Auswirkungen der (unkontrollierte) Konsum von Gewaltmedienprodukten auf uns und insbesondere auf unsere Kinder und Jugendlichen hat. Wer täglich Gewalt im Vorabendprogramm sendet, nimmt doch billigend in Kauf, dass diese auch von Pubertierenden oder sogar Kindern gesehen werden.
    Die Sozialpsychologin Barbara Krahé vermutet, dass dadurch die alltägliche Gewalt (z.B. auf den Schulhöfen) zunimmt, dass sich Menschen schneller provozieren lassen, dem Gegenüber schneller feindselige Absichten unterstellen und insgesamt weniger einfühlsam, weniger hilfsbereit sind.
    Ein weiterer wichtiger Aspekt scheint mir auch, dass es nicht allen Konsumenten immer gelingt, Fiktion von Realität zu trennen. Das heißt, manche nehmen ihre Umwelt bedrohlicher wahr, als sie tatsächlich ist. Dies beeinflusst sicher die Art der Reaktion und führt gegebenenfalls zu einer Art Überreaktion, einer häufig unangemessenen Aggression.
    Eine zunehmende Verrohung unserer Gesellschaft kann wahrgenommen werden. Schon länger beobachte nicht nur ich eine zunehmende Kaltschnäuzigkeit, einen zunehmenden Egoismus, eine niedrigere Frustrationstoleranz. Diese Beobachtungen haben sicher viel mit der politisch gewollten, zunehmenden Entsolidarisierung unserer Gesellschaft zu tun, die wir dem Neoliberalismus zu verdanken haben. Welchen (hilfreichen?) Beitrag hierzu Gewaltexzesse in Form von Dutzenden von Krimiformaten leisten, ist noch nicht ausreichend diskutiert und erforscht. Ein mulmiges Gefühl bleibt jedenfalls. Interessant wäre es zu erfahren, ob solche Diskussionen z.B. in den Programmbeiräten geführt werden. Ob sie sich dort ihrer Verantwortung bewusst sind. Im Jahr 2019 beschäftigt sich das 9-köpfige Gremium der ARD jedenfalls mit anderen Themen. Siehe hier. Mit den Wirkungen oder Nicht-Wirkungen der Rundfunk- und Fernsehräte, die dafür Sorge tragen sollen, dass der Sender seine ihm gesetzlich übertragenen Aufgaben erfüllt und die Einhaltung der Programmgrundsätze und der dazu erlassenen Richtlinien überwachen soll, beschäftigt sich dieser Artikel.
    Laut Rundfunkstaatsvertrag (§ 11 e Absatz 2) haben die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten alle zwei Jahre einen Bericht über ihre Arbeit und Perspektiven herauszugeben.
    Im Netz habe ich einen solchen Bericht relativ zügig finden können (von der ARD von 2015/2016). Das magere Format (46 Seiten für einen Bericht über einen Zeitraum von zwei Jahren und einer Vorschau auf die nächsten beiden Jahre!) lässt vermuten, dass man solche lästigen Diskussionen dort nicht führt. Zum Thema Krimis in der ARD sind lediglich folgende zwei Absätze zu lesen:
    Bericht 2015/2016
    „Tatort“, die beliebteste Krimireihe im deutschen Fernsehen, feierte 2016 ihre tausendste Folge. Zum Jubiläum gab es nicht nur eine TV-Dokumentation, die auf die Erfolgsgeschichte zurückblickt, sondern auch ein umfangreiches Web-Special mit Mitmachaktionen für die Fans und Social TV. Am 27. Juni 1971 ging erstmals das Ermittlerteam des „Polizeiruf 110“ auf Verbrecherjagd, damals noch im DDR-Fernsehen DFF. 2016 feierte die Krimireihe, die als ostdeutsches Pendant zum „Tatort“ gestartet war, ihr 45-jähriges Bestehen. Zum Jubiläum widmete ihr DasErste.de ein Special mit Quiz und Bildergalerie, Interviews und Berichten zum Fall „Endstation“ (MDR/Magdeburg) und Backstage-Videos.
    Und
    Leitlinien 2017/2018
    Unterhaltung: „Babylon Berlin“ heißt das gemeinsame Serienprojekt von ARD und Sky. Derzeit werden zwei Staffeln à acht Folgen mit je 45 Minuten produziert. „Babylon Berlin“ zeigt opulent auf Basis der erfolgreichen Bestsellerreihe von Volker Kutscher um Kommissar Gereon Rath, der im Berlin der 1920er-Jahre ermittelt, das gesamte Panoptikum der Stadt zwischen Drogen und Politik, Mord und Kunst, Emanzipation und Extremismus. Regie führt Tom Tykwer. „Babylon Berlin“ ist das aufwändigste deutsche TV-Serienprojekt…
    Wenn in diesen Gremien die Diskussionen um mögliche Auswirkungen offensichtlich nicht geführt werden, müssen sie anderswo geführt werden. Wir sind gespannt, Ihre Meinung zu diesem Themenkomplex, zu den aufgeworfenen Fragen und Vermutungen zu erfahren.
    Übrigens: Wenn man sich vergegenwärtigt, wie dürftig die Beschäftigung der ARD mit den gesellschaftlichen Auswirkungen ihrer Programminhalte ausfällt, muss man zwingend fragen, ob dieses Medium damit nicht das Recht verwirkt, sich über andere Medien zu erheben und sie zu beurteilen, wie sie das u.a. mit dem „Faktenfinder“ tut.


    Quelle: https://www.nachdenkseiten.de/?p=54095
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