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Thema: Inflation

  1. #1
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    Inflation

    Ihr werdet es längst gemerkt haben, wie wir ständig über die wahren Verhältnisse der Inflation belogen werden!
    Also schreiben wir doch mal was dazu, damit auch andere nicht mehr darauf reinfallen.

    Wie wird das Ganze ermittelt?

    Warenkorb, statistischer
    Der typische Verbrauch eines Haushalts an Waren und Dienstleistungen während eines festgelegten Zeitraums wird statistischer Warenkorb genannt. Mit seiner Hilfe werden die Konsumgewohnheiten der Bevölkerung und die Veränderung der durchschnittlichen Preise in der Volkswirtschaft untersucht.
    Es werden nur solche Güter einbezogen, die in privaten Haushalten Verwendung finden. Zur Entwicklung eines Preisindex ist es nicht notwendig, alle Waren und Dienstleistungen, die in deutschen Haushalten verwendet werden, in die Berechnung einzubeziehen. Es genügt eine repräsentative Auswahl. Der dem Preisindex der privaten Lebenshaltung zugrundeliegende Warenkorb enthält ausgewählte Produkte und Dienstleistungen, aus den Kategorien:

    • Nahrungsmittel, Getränke, Tabakwaren
    • Bekleidung, Schuhe
    • Wohnungsmieten
    • Energie (ohne Kraftstoffe)
    • Möbel, Haushaltsgeräte
    • Gesundheits- und Körperpflege
    • Verkehr und Nachrichtenermittlung
    • Bildung, Unterhaltung, Freizeit
    • persönliche Ausstattung

    Aus diesen Preisen berechnet das Statistische Bundesamt die verschiedenen Verbraucherpreisindizes. Sie zeigen, wie sich die Lebenshaltungskosten in der Bundesrepublik im Durchschnitt verändert haben. Anhand der gewonnenen Ergebnisse kann beurteilt werden, ob das gesamtwirtschaftliche Ziel Preisniveaustabilität in einer bestimmten Periode erreicht oder verfehlt wurde.
    Um zu brauchbaren Ergebnissen zu kommen, muss die Zusammensetzung des Warenkorbs den tatsächlichen Verbrauch deutscher Haushalte möglichst genau repräsentieren. Wichtig ist vor allem, dass die Gewichtung der einzelnen Güter möglichst dem Anteil entspricht, den der durchschnittliche Haushalt von seinem verfügbaren Einkommen für das betreffende Produkt ausgibt. Zahlt beispielsweise der durchschnittliche deutsche Haushalt 20 Prozent seines Haushaltseinkommens für Wohnungskosten aus, so muss diese Warenkategorie ebenfalls mit 20 Prozent gewichtet werden.
    Die Gewichtung der Güter und Dienstleistungen wird den Konsumgewohnheiten der jeweiligen Haushalte angepasst und auch im Zeitablauf immer wieder überprüft. Damit der Warenkorb und somit die Berechnung der Preisentwicklung den tatsächlichen Verhältnissen in der Bundesrepublik Deutschland entspricht, muss von Zeit zu Zeit festgestellt werden, ob sich die Konsumgewohnheiten der Haushalte signifikant geändert haben. Hierbei werden allerdings nur langfristige Veränderung der Konsumgewohnheiten beachtet, während wechselnde Modetrends keine Veränderung des Warenkorbs nach sich ziehen. Zudem muss noch beachtet werden, dass ständig neue Produkte auf den Markt gebracht werden, während andere an Bedeutung verlieren oder ganz verschwinden. Der Warenkorb muss daher diesen Veränderungen, der am Markt angebotenen Produkte einerseits und dem wechselnden Anteil der einzelnen Produkte am verfügbaren Einkommen der Haushalte andererseits, angepasst werden.

    Quelle: http://www.wirtschaftslexikon.co/d/w...tistischer.htm
    Bestandteil 1995 2000 2005
    01 Nahrungsmittel, alkoholfreie Getränke 13,1 10,3 10,4
    02 Tabakwaren, alkoholische Getränke 4,2 3,7 3,9
    03 Bekleidung, Schuhe 6,9 5,5 4,9
    04 Wohnung, Wasser, Gas, Brennstoffe 27,5 30,2 30,8
    05 Einrichtungsgegenstände 7,1 6,9 5,6
    06 Gesundheit, Pflege 3,4 3,5 4,0
    07 Verkehr 13,9 13,9 13,2
    08 Nachrichtenübermittlung 2,3 2,5 3,1
    09 Freizeit, Kultur, Unterhaltung 10,4 11,0 11,6
    10 Bildungswesen 0,7 0,7 0,7
    11 Hotel, Restaurants 4,1 4,7 4,4
    12 Andere Waren und Dienstleistungen 6,1 7,0 7,4
    Quelle: Statistisches Bundesamt

    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Warenkorb
    Damit es beim Einkaufen nicht so auffällt, hat man frühzeitig daran gedacht, jemandem die Verantwortung in die Schuhe zu schieben! Nun wie ist der Name dieser Person/en?
    EG!
    Nein, das steht nicht für Ernst Günther! Das ist die von uns allen gewollte und gewählte Europäische Gemeinschaft, demnächst "Vereinigte Staaten von Europa"!
    Und wenn diese EG was sagt, dann muss man gehorsamst gehorchen, also erfolgte:

    Freigabe von Packungsgrößen und Füllmengen bei Lebensmitteln


    Von: Matthias Roder - Bayerisches Staatsministerium der Justiz und für Verbraucherschutz
    Geh mal bitte eine Milch kaufen.... Wenn Sie dies bis April diesen Jahres zu Ihrem Kind gesagt haben, meinten Sie wahrscheinlich 1 Liter (Frisch- oder H-) Milch. Allenfalls gab es an Kiosken oder in manchen Supermärkten noch den halben Liter, aber ansonsten waren kaum andere Packungsgrößen üblich und auch nur in engen Grenzen erlaubt. Nun müssen Sie sich aber darauf gefasst machen, womöglich in einer ähnlich großen Packung zum gleichen Preis nur noch 900 Milliliter zu erhalten. Seit der weitgehenden Freigabe der Packungsgrößen und Füllmengen bei Lebensmitteln ist es wichtiger denn je, beim Einkauf auf den Grundpreis zu achten - nehmen Sie sich also genügend Zeit und vergleichen Sie sorgfältig, damit Sie nicht am Ende mehr Geld für weniger Ware zahlen.
    In diesem Beitrag finden Sie:




    Änderung der Fertigpackungsverordnung

    Seit dem 11. April 2009 sind die gesetzlichen Vorgaben für Packungsgrößen und Füllmengen von Lebensmitteln weitgehend aufgehoben.
    Die Fertigpackungsverordnung hatte bis zu ihrer letzten Änderung festgelegt, in welchen Packungsgrößen und Füllmengen ausgewählte Lebensmittel wie beispielsweise Milch, Fruchtsäfte, Wasser, Schokolade oder Zucker in Verkehr gebracht werden durften. Die zulässigen Füllmengen hatten schon vor der Rechtsänderung eine gewisse Bandbreite aufgewiesen, die einen echten Preisvergleich nur bei gleichzeitiger Angabe des Grundpreises (z.B. Preis pro Liter) zuließen.
    Zucker zum Beispiel konnte bis 1 kg in Verpackungen zu 100, 250, 500, 750 und 1000 Gramm angeboten werden.
    Nach der Rechtsänderung zum 11. April 2009 gelten Beschränkungen der Füllmengen nur noch für Wein, Sekt und Spirituosen. Die Aufhebung der Füllmengenvorgaben der deutschen Fertigpackungsverordnung ist durch EG-Recht bedingt. Aufgrund der Liberalisierung der europäischen Regelungen über Packungsgrößen und Füllmengen durch die Richtlinie 2007/45/EG musste Deutschland die bisherigen Beschränkungen aufgeben.
    Zum Schutz der Verbraucher sind Händler nach der Preisangabenverordnung (PAngV) und der EG-Richtlinie 98/6/EG grundsätzlich zur Angabe des Grundpreises (z.B. Preis pro 1 Liter oder 1 Kilogramm) verpflichtet. Allerdings können insbesondere kleinere Einzelhandelsgeschäfte von dieser Pflicht ausgenommen sein (ebenso bei Abgabe über Automaten).

    Auswirkungen

    Vor allem von Verbraucherverbänden wird befürchtet, dass die Verbraucher die Umstellung von den gewohnten Packungsgrößen auf kleinere Füllmengen und die damit einhergehenden Preissteigerungen oftmals nicht bemerken. Beispielsweise dürfte es nur bei näherem Hinsehen auffallen, wenn die gewohnte H-Milch nicht mehr im 1-Liter-Karton, sondern im 0,90-Liter-Tetrapak abgefüllt würde. Bleibt der Endpreis in dem angeführten Beispiel (nominal) unverändert, hat der Händler eine (versteckte) Preiserhöhung von rund 11 % vorgenommen. Hinzu kommt, dass nach den Erfahrungen der Verbraucherverbände nicht selten gegen die Pflicht zur Angabe des der Grundpreis verstoßen wird.
    Die Verbraucherzentrale Hamburg listet rund 40 Produkte auf, bei denen ein verringerter Packungsinhalt zum unveränderten Preis angeboten wurde, ohne dass die Käufer auf die effektive Preissteigerung (oder Verringerung des Packungsinhalts) hingewiesen wurden. Allerdings betrafen diese versteckten Preiserhöhungen Waren, die auch bereits vor dem 11. April 2009 keinen Füllmengenvorgaben unterlagen.

    Wie kann man sich vor versteckten Preiserhöhungen schützen?


    • Der Verbraucher kann sich vor versteckten Preiserhöhungen dadurch schützen, dass "er genau hinschaut", d.h. bei seiner Kaufentscheidung vor allem den Grundpreis zugrunde legt (Preis je Standardmengeneinheit, in der Regel 1 Liter oder 1 Kilogramm).
    • Wenn der Grundpreis nicht angegeben ist, kann ein Verstoß gegen die Preisangabenverordnung vorliegen.
      Allerdings gilt die Pflicht zur Angabe des Grundpreises nicht bei Waren, die nach Stückzahl verkauft werden (z.B. Toilettenpapier, Windeln). Auch kleinere Einzelhandelsgeschäfte können von der Pflicht zur Angabe des Grundpreises ausgenommen sein.
      Um einen Verstoß gegen die Preisangabenverordnung kann es sich außerdem dann handeln, wenn der Grundpreis nicht richtig angegeben wird (z.B. durch Verwendung einer falschen Maßeinheit; zulässig sind insoweit in der Regel nur 1 kg bzw. 1l oder 100 mg bzw. 100 ml bei Waren, deren Nennvolumen üblicherweise 250 g oder 250 ml nicht übersteigt).
      Ein Verstoß kann von den Kreisverwaltungsbehörden als Ordnungswidrigkeit verfolgt werden.
      Ebenso können Wettbewerbszentralen oder Verbraucherverbände gegen Unternehmen vorgehen, die gegen die Preisangabenverordnung verstoßen. Ansprechpartner finden Sie unter Service.

    Mogelpackung und teure Großpackung

    Neben der Freigabe der Packungsgrößen und Füllmengen ist auch Vorsicht bei "Mogelpackungen" und den vermeintlich billigeren Großpackungen angezeigt.
    "Mogelpackungen", die eine größere Füllmenge vortäuschen, sind nach § 7 Abs. 2 Eichgesetz verboten. Ihre Verwendung stellt zugleich einen Wettbewerbsverstoß nach § 4 Nr. 11 UWG dar, gegen den u.a. auch die Verbraucherverbände (siehe oben) vorgehen können.
    Aus Verbrauchersicht unerfreulich ist außerdem, dass sich die vermeintlich günstigeren Großpackungen im Vergleich zur kleineren Verpackung oftmals als erheblich teurer erweisen (häufig bis zu 30-40%, im Einzelfall sogar über 200%). Die Unternehmen nutzen hier die weit verbreitete Fehlvorstellung, dass mit der größeren Abnahmemenge regelmäßig ein Rabatt einhergehe ("im Dutzend billiger").
    Auch hier hilft nur ein Blick auf den Grundpreis.

    Quelle: http://www.vis.bayern.de/ernaehrung/...uellmengen.htm
    Nun hat man also selber den Warenkorb festgelegt (wie praktisch!), darf an den Verpackungsgrößen nach Lust und Laune herumschrauben und schlußendlich ist man noch so nett und veröffentlicht monatlich eine (ungefälschte?) Statistik!

    Monatliche Inflationsrate in Deutschland bis Oktober 2012

    Quelle: http://de.statista.com/statistik/dat...orjahresmonat/
    Dazu serviert man uns (Leichtgläubigen?) dann noch den einen oder anderen "passend gemachten" Presseartikel mit dem Tenor, "Inflation, nein, nicht bei uns!"

    http://www.welt.de/wirtschaft/articl...tionsrate.html

    http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&...2NVOF4SJ4-2_dA

    Glücklicherweise gibt es aber Seiten im großen Weltennetz, die uns der Wahrheit ein Stück näher bringen!

    http://www.vzhh.de/ernaehrung/32535/...rhoehungen.pdf

    Na, das ist mal 'ne Liste!

    LG
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  2. #2
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    Die versteckte Inflation, die EZB-Chef Mario Draghi unterschlägt

    Preisanstiege um 25 Prozent

    EZB-Chef Mario Draghi sieht keine Inflationsgefahren. Tatsächlich? Lebensmittel werden um bis zu 25 Prozent teurer, die Preise für Immobilien machen eine Sprung um bis zu 36 Prozent. Hier lauert die versteckte Inflation.
    Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, wiegelt ab. „Wir rechnen fest damit, dass die Inflationsrate in der Eurozone im nächsten Jahr wieder unter unsere Zielmarke von nahe zwei Prozent fällt“, sagt er dem „Spiegel“. Inflation ist demnach kein Thema. Die Verbraucherzentrale Hamburg stellt indes das genaue Gegenteil fest. Und auch die Immobilienmakler in den Metropolen registrieren einen kräftigen Preisschub.
    Wenn die von den Verbraucherschützern ermitteln Preiserhöhungen nur bei den von EZB-Chef Draghi genannten zwei Prozent lägen, wären sie kaum der Rede wert. Leider aber liegen sie weit darüber. Allerdings ist dieser Preisanstieg für den Verbraucher oft nur schwer nachvollziehbar, denn die Hersteller greifen zu einem Trick: Sie verringern den Inhalt, und lassen den Preis auf der Verpackung wie er ist. Das heißt, der Kunde bekommt fürs gleiche Geld weniger Inhalt. Welche Ausmaße das annimmt zeigen die Recherchen der Veraucherschützer:[1]
    Beispiel 1: Knorr Bouillon Pur Gemüse, Unilever (Nahkauf), Gemüsebrühe. Der Verpackungsinhalt sei von 8,28 Gramm auf 6,28 Gramm reduziert worden. Der Preis wurde von 2,19 Euro auf 1,89 Euro reduziert. Was wie eine Preissenkung aussieht, ist aber in Wahrheit eine Preiserhöhung um satte 15,1 Prozent!
    Beispiel 2: Palmolive Olive & Feuchtigkeitsmilch Cremedusche Colgate- Palmolive (dm), Drogerieartikel. Die Füllmenge wurde von 300 ml auf 250 ml reduziert, der Preis blieb bei 1,45 Euro. Macht eine Preiserhöhung um 20 Prozent!
    Beispiel 3: Iglo Lachs-Fischstäbchen, Iglo GmbH (Rewe). Der Packungsinhalt wurde von 280 Gramm (10 Stück) auf 224 Gramm (8 Stück) reduziert, der Preis blieb bei 2,99 Euro. Macht einen Preisanstieg um 25 Prozent!
    Solche versteckten Preiserhöhungen treffen jene Käufer besonders hart, die ohnehin wenig Geld zur Verfügung haben. Wer hingegen viel Geld hat, der weiß dieser Tage aufgrund der wachsender Inflationsängste nicht mehr, wie er dieses Geld zugleich sicher und gewinnbringend anlegen kann.
    Wer etwa deutsche Staatsanleihen kauft, macht nach Abzug der Inflationsrate sogar Verlust. Auch Lebensversicherungen sind keine Ertrag versprechende und zugleich sichere Geldanlage mehr. Aus diesem Grund legen die meisten ihr Geld in Immobilien an.
    Makler in den Metropolen sprechen von einem regelrechten Kaufrausch. Auf diese Weise sind die Immobilienpreise in München um 23 Prozent, in Hamburg um 26 und in Bayreuth um 36 Prozent gestiegen.[2] Bezogen auf den Quadratmeter stiegen die Preise für Einfamilienhäuser von rund 2100 Euro im Jahr 2007 auf 2400 Euro im vergangenen Jahr.
    Auch die Briten sorgen sich inzwischen um ihre Preisstabilität. So meldet „Mail Online“ einen Anstieg des Preises für geschnittenes Brot um 20 Prozent in den vergangenen drei Monaten. Grund seien die Missernten diesseits und jenseits des Atlantiks.
    Zum Abschluss dazu noch ein Satz von Mario Draghi. Er sehe „steigende Preise auf einigen wenigen Vermögensmärkten allenfalls auf lokaler Ebene“. Diese Probleme müssten regional von der Politik und den zuständigen Aufsichtsbehörden angegangen werden. Will heißen, er habe damit nichts zu tun. So spricht ein Mann, der für die Geldwertstabilität in Europa verantwortlich ist.



    Quelle: http://www.geolitico.de/2012/10/29/d...-unterschlagt/
    Liebe Grüße
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  3. #3
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    So geht Inflation: Preis bleibt gleich, Produkt wird kleiner

    Eigentlich brauche ich zu dem Thema nichts mehr posten, denn alle werden gemerkt haben, das aus Wurstscheiben jetzt Wurstscheibchen geworden sind.

    Inflation praktisch: Vor sieben Jahren waren in einer Packung Pampers 47 Windeln, heute sind es nur noch 34 Stück. Hält der Trend an, ist die Packung in 20 Jahren leer. Trotzdem kann Mario Draghi sagen: Die Inflation in Europa verharrt auf anhaltend niedrigem Niveau.

    Die Vertreter der These, dass es keine Inflation gibt, berufen sich gerne auf die Unbestechlichkeit des sogenannten Warenkorbs: Man vergleiche stets die Preise derselben Produkte – und wenn diese nur mäßig steigen, gibt es keine Inflation.
    Die Verbraucherzentrale Hamburg hat sich nun einmal verschiedene Produkte angesehen und festgestellt: Die Verpackungen werden immer opulenter, der Inhalt schrumpft von Jahr zu Jahr.
    Das ist aus Inflations-Sicht prima. Für den Konsumenten wird es trotzdem teurer, weil er mehr kaufen muss, um die gleiche Menge von ein und demselben Prokut zu haben.
    Das führt zu grotesken Tendenzen.
    Der Hersteller der Pampers Windeln, Procter & Gamble, füllt nach und nach weniger Windeln in seine Packungen. Von ursprünglich 47 Windeln im Jahr 2006 wurde die Anzahl drei Jahre später auf 44 Stück reduziert. 2012 waren es dann nur noch 37. Die aktuelle Packung enthält nur noch 34 Windeln, so die Verbraucherzentrale Hamburg. Wenn der Hersteller in dem Tempo weiter reduziert, öffnen die Kunden in 20 Jahren eine leere Packung Pampers.
    Auch beim Kaffeemaschinen-Hersteller Senseo gibt es nun weniger fürs Geld. Zwar bleibt die Anzahl der Kaffee-Pads pro Packung identisch, jedoch wurde die Füllmenge von 100 Gramm auf 92 Gramm Kaffee pro Pad reduziert. Vor allem am Kaffee selbst wurde gespart: Der Kaffee-Anteil im Pad wurde von 5,5 Gramm auf 1,1 Gramm reduziert (80%). Anstatt dessen gibt es die doppelte Menge Zucker, 50 Prozent mehr ungesunde Fette, Zusatzstoffe (E-Nummern) und künstliche Aromen.
    Offizielle Inflation eine Fiktion

    Die Ergebnisse der Verbraucherzentrale zeigen, dass die offizielle Inflationsrate tatsächlich nicht den realen Preissteigerungen entspricht. Hierbei wird nämlich lediglich der Preisanstieg oder -rückgang festgehalten (mehr hier). Eine Überprüfung, ob vielleicht der Preis einer Ware relativ gleich geblieben, der Inhalt aber verringert wurde, gibt es bei der Mesung der Inflationsrate nicht. Das Beispiel der Windeln und der Kaffeepads zeigt, dass dies keine Seltenheit ist. Und dabei haben wir uns noch einmal mit der Zusammenstellung der Warenkorbs beschäftigt: Diese spiegelt längst nicht mehr wieder, welche Produkte man heute wirklich braucht (hier).


    Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...immer-kleiner/
    Noch eine kleine persönliche Anmerkung zu den Senseo-Pads! Ich hatte bereits mehrfach den Eindruck, dass in einzelnen Pads nur geschreddertes Holz war! Wie kann es denn sein, dass, wenn ich zwei Tassen nacheinander trinke, die eine nach Kaffee schmeckt und die andere "undefinierbar" ist? Es war dieselbe Packung! Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	51O2T70EHZL._SL500_AA300_.jpg 
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ID:	2330Das nur mal so ...

    Liebe Grüße

    P.S. Es waren schon mal 130 Gramm! Leider kenne ich aber nicht den damaligen Preis.

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Senseo_crema_Mild_Aromatic_125g_7191891_Normale_Roestung_Senseo_Inh_16_Pads_703602_g.jpg 
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  4. #4
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    Lügen, nichts als Lügen: Warum man die wahre Inflation verheimlicht

    Laut den Daten des Statistischen Bundesamts lag die Inflation in den letzten 3 Jahren in Deutschland immer zwischen 1,7 und 2,3 Prozent. Jedem normalen Bürger, der in Deutschland lebt und dort einkaufen und Rechnungen bezahlen muss, ist klar, dass diese Zahlen erstunken und erlogen sind. Bleibt die Frage: Warum wird bei der Inflation so fürchterlich gelogen?
    "Wann lügt ein Politiker? – Wenn er den Mund aufmacht."
    Diesen Witz werden die meisten Leser sicher schon kennen. Was vielen aber nicht klar ist – bei keinem Thema wird so "herzzerreißend" gelogen, wie bei der Inflation. Nicht nur Politiker lügen bei diesem Thema besonders gerne, auch Banker tun es – allen voran natürlich die Zentralbanker. Und die Medien freuen sich geradezu diebisch darüber, immer die aktuellsten "Inflationsstatistiklügenmärchen" unters Volk bringen zu können, und tun dies auch mit großer Hingabe.
    Erstaunlich ist, dass dieser Prozess wirklich in jedem Land nach dem selben Schema abläuft. Schauen wir uns ein besonders deutliches Beispiel an:
    USA, Sommer 2008 – die Benzinpreise sind auf einem neuen Allzeithoch. Der Ölpreis liegt bei 150 USD pro Barrel. Bei den Immobilienpreisen sind historische Höchstwerte zu verzeichnen, Lebensmittel sind so teuer wie kaum jemals zuvor. Die im Sommer 2008 von der amerikanischen Regierung bekannt gegebene Inflationsrate liegt dennoch bei gerade einmal 4 Prozent.
    Nur 4 Prozent! Die wichtigsten, grundlegendsten Dinge steigen unaufhörlich im Preis, und die Inflation soll nur läppische 4 Prozent betragen?
    Warum hat die amerikanische Regierung die US-Bürger damals so offensichtlich belogen? Und warum tun die europäischen Zentralbanker und Regierungen im Moment das Gleiche?

    Es gibt zwei wesentliche Gründe:
    1) Die Wachstumslüge: Wenn man eine möglichst geringe Inflationsrate verkündet, erscheint das Wirtschaftswachstum um so größer! Wenn Beispielsweise die Wirtschaft um 2 Prozent wächst, die Inflation tatsächlich aber bei 10 Prozent liegt, dann würde die Wirtschaft –grob vereinfacht ausgedrückt – eigentlich um 8 Prozent schrumpfen (2-10 = -8). Also benutzt man allerlei Tricks, um die Inflation beispielsweise auf nur 1 Prozent runterzurechnen, und schon hat man – statt den 8 Prozent Rückgang – ein Wirtschaftswachstum von immerhin 1 Prozent. Das sieht doch gleich viel besser aus!
    2) Die Werterhaltungslüge: Würde man die tatsächliche Inflation offen zeigen, würden die Menschen sehr schnell merken, dass ihr Geld eigentlich nur eine sehr schwache Werterhaltungsfunktion besitzt – würde ein realer Inflationswert, sagen wir mal 8 Prozent (ich bin eben ein Optimist!) bekannt gegeben, dann würde kaum noch jemand sein Geld sparen wollen... es wäre ja schon nach ein paar Jahren gar nichts mehr Wert. Ja wahrscheinlich würden die meisten Menschen nicht einmal mehr für Geld arbeiten wollen, sondern vielleicht eher Naturalien als Lohn fordern.
    Würden aber gewöhnliche, einfache "Arbeiterklasse-Menschen" plötzlich echte Werte als Lohn für ihre Arbeit einfordern – dann bliebe für diejenigen, die verstehen, wie das Spiel funktioniert (die Top 5 Prozent, die in nahezu jeder Gesellschaft auf diesem Planten zwischen 60 und 90 Prozent des Gesamtvermögens der jeweiligen Nation ihr Eigen nennen) vielleicht nicht mehr so viel übrig.
    Schreck lass nach!
    Da lassen die Reichen und Mächtigen doch lieber ihre Freunde, die Politiker und Banker, ran, um die Inflationsrate zu manipulieren. So sieht der einfache Bürger nicht, wie schnell sein Geld entwertet wird, und trägt es stattdessen zur Bank – wo es dank des "fractional banking" weiter aufgehebelt wird, damit sich die wirklich Reichen schöne neue Assets, wie beispielsweise die Wohnungen, in denen die normalen Bürger zur Miete wohnen (oder die Unternehmen, in denen besagte Bürger arbeiten, um sich ihre Miete zu verdienen) davon kaufen können. Die Zinsen für die Kredite der Reichen bezahlt der Bürger natürlich obendrauf auch noch – in unserem Beispiel eben über die Miete, die er dem Wohnugseigentümer zahlen muss. Ob das alte Wort "Mietzins" wohl hier seinen Ursprung hat?
    Wenn man sich das alles bewusst macht, dann wird einem klar, was Henry Ford meinte, als er sagte: "Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh."
    Man sagt uns also, dass es keine hohe Inflation gibt, aber...

    Warum kaufen die Zentralbanken immer mehr Gold?
    Uns wird ständig versichert, dass es keine hohe Inflation gebe. Doch selbst, wenn wir das einen Moment lag wirklich glauben würden – warum flüchten dann die Zentralbanken seit 2010 immer stärker ins Gold?
    Gold ist ein sicherer Hafen – etwas, in das Zentralbanken eigentlich nur investieren, wenn die Stabilität der Währung ganz akut gefährdet ist. Auf der einen Seite versichert man uns also, dass es keine hohe Inflation gibt, auf der anderen Seite sprechen die Aktionen der Zentralbanken – und von der Bundesbank geplante Rückholung der deutschen Goldreserven aus New York, London und Paris fällt auch darunter – eine ganz andere Sprache.
    2010 hatten Regierungen weltweit nur 77 Tonnen an Gold gekauft. 2011 waren es schon 457 Tonnen. Ein weiteres Jahr später: 535 Tonnen. Seit 2009 haben die Zentralbanken weltweit somit über 1000 Tonnen Gold gekauft. Und 2013 soll es noch mehr werden.
    Warum bloß müssen die Zentralbanken so viel Gold kaufen, wenn doch eigentlich alles "in bester Ordnung" sein soll?
    Es gibt viele Sprichwörter, die geegneit wären, diesen Sachverhalt treffend darzustellen. Da ich derzeit in China arbeite, will ich ein chinesischens Sprichwort bemühen:
    听其言,观其行 (tīng qí yán guān qí xíng): "Höre die Worte, aber achte vor allem auf die Taten". Man könnte es auch frei nach dem bekannten Bibelzitat übersetzen: "Nicht an ihren Worten, sondern an ihren Taten sollt ihr sie erkennen!" – wie man es auch nennen mag, Tatsache ist, die Zentralbanken reden von Sicherheit, ihre Taten zeigen uns aber, dass sie selbst die Situation grundlegend anders einschätzen.
    Aus dem bisher Gesagten ergeben sich somit:

    Die neuen Regeln des Geldes
    1) Nicht für Geld arbeiten! – Das lohnt sich einfach nicht, weil das Geld zu schnell entwertet wird. Falls Ihr Arbeitgeber sich weigert, Ihnen ihren Lohn in Naturalien oder anderen werthaltigen Gegenständen auszuzahlen, tauschen Sie ihren Lohn (diese bunten Papierscheine) schnellstmöglich in wertvollere Realwerte um!
    2) Sparen bringt nichts! Geben Sie ihr Geld lieber aus. Oder noch besser: investieren Sie es in Dinge, die auch morgen oder in 5 oder gar in 50 Jahren noch einen Wert haben!
    3) Lassen Sie ihr Geld nicht auf ihrem Bankkonto! Da kann es Ihnen – besonders der Zypern-Raub hat dies eindrucksvoll gezeigt – nur weggenommen werden.
    Dank dem Euro sind wir Deutschen heute mit einer Realität konfrontiert, die wir spätestens seit Weimarer Zeiten hassen wie die Pest: unser Geld ist immer weniger Wert. In Südeuropa ist man wegen des Euros ebenfalls mit einer Situation konfrontiert, die man dort hasst wie die Pest: Man kann die Währung nicht einfach abwerten – denn es ist ja gar nicht die eigene. Deshalb leidet ganz Südeuropa unter dem Euro: Die Arbeitslosigkeit steigt, Firmen gehen pleite, viele Menschen rutschen in die Armut ab. Und an all dem sind natürlich die Deutschen schuld – nur weil sie keine Weichwährung wollen.
    Man kann leicht sehen, dass hier, zumindest was das Geld anbelangt, ein kultureller Riss durch Europa geht. Dieser Riss bedroht den Frieden auf unserem Kontinent.
    Deshalb mein Appell an die Euro-Eliten: Das Experiment "Euro" ist gescheitert, lasst diese Währung doch endlich sterben! Raus aus dem Schlamassel, und zurück zu den Nationalwährungen!

    Quelle: http://german.china.org.cn/business/...t_28526089.htm
    Liebe Grüße
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    Milch und Butter werden wohl teurer

    Na sowas aber auch!

    Die Verbraucher in Deutschland müssen für Milch und eine Reihe von Milchprodukten wie Butter und Quark wohl bald deutlich tiefer in die Tasche greifen. In der aktuellen Verhandlungsrunde mit dem Handel haben erste Molkereien nach unbestätigten Branchen-Informationen bereits Preiserhöhungen durchsetzen können. Milch könnte Anfang Mai nach Einschätzung von Experten (Idioten) so teuer werden wie lange nicht mehr.
    Preisanstieg bis neun Prozent erwartet

    Trinkmilch könnte den Angaben zufolge Anfang Mai um bis zu fünf Cent je Liter teurer werden. Das würde einem Preisanstieg in der untersten Preislage um acht bis neun Prozent entsprechen. Im Preispoker mit den Handelsriesen haben die Molkereien gute Karten, weil wegen des langen Winters das Milchangebot geringer ausfällt.

    Der "Lebensmittel Zeitung" zufolge gab es erste Vertragsabschlüsse verschiedener Molkereien mit Aldi. Beim gesamten Milchfrische-Sortiment solle von zehn Prozent Preiserhöhung die Rede sein. Weder Aldi Nord noch Aldi Süd bestätigten den Vorabbericht. Aldi Nord erklärte, dass man aus "grundsätzlichen Erwägungen" zu diesem Thema keine Stellung nehme. Das Schwesterunternehmen Aldi Süd teilte mit: "Zum Thema Milchpreise können wir zurzeit noch keine Stellungnahme abgeben."

    weiter hier: http://www.t-online.de/wirtschaft/id...hl-teurer.html
    Da kann ich mich noch gut dran erinnern, wenn früher die Winter länger waren, gab es keine Milch! Das mochten die Kühe nämlich überhaupt nicht, so einen langen Winter! Und wenn sie nicht gestorben sind, .......

    Liebe Grüße
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  6. #6
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    Mogelpackung: Milka schrumpft Pralinen

    So mogelt sich die Industrie/Politik an der Inflation vorbei, sind ja immer noch 20 Kleeblätter zum selben Preis in der Schachtel!

    Aber wer lässt sich heute noch täuschen? Die Masche ist derart auffällig geworden, das merkt doch jeder!

    Geschrumpfte Pralinen in der bisherigen, größeren Packung: So versteckt der Konzern Kraftfoods die Preiserhöhung bei seinen Milka-Herzen und -Glückblättern der Serie Pralinés. Zahlreiche Kunden haben sich über die verkleinerten und so auch teurer gewordenen Schokohäppchen bei der Verbraucherzentrale Hamburg (VZHH) beschwert. Als Konsequenz hat diese die Milka Pralinés jetzt zur Mogelpackung des Monats November gekürt.

    weiter hier: http://www.t-online.de/lifestyle/bes...-pralines.html
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  7. #7
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    Zitat Zitat von AreWe? Beitrag anzeigen
    Na sowas aber auch!

    Die Verbraucher in Deutschland müssen für Milch und eine Reihe von Milchprodukten wie Butter und Quark wohl bald deutlich tiefer in die Tasche greifen. In der aktuellen Verhandlungsrunde mit dem Handel haben erste Molkereien nach unbestätigten Branchen-Informationen bereits Preiserhöhungen durchsetzen können. Milch könnte Anfang Mai nach Einschätzung von Experten (Idioten) so teuer werden wie lange nicht mehr.
    Preisanstieg bis neun Prozent erwartet

    Trinkmilch könnte den Angaben zufolge Anfang Mai um bis zu fünf Cent je Liter teurer werden. Das würde einem Preisanstieg in der untersten Preislage um acht bis neun Prozent entsprechen. Im Preispoker mit den Handelsriesen haben die Molkereien gute Karten, weil wegen des langen Winters das Milchangebot geringer ausfällt.

    Der "Lebensmittel Zeitung" zufolge gab es erste Vertragsabschlüsse verschiedener Molkereien mit Aldi. Beim gesamten Milchfrische-Sortiment solle von zehn Prozent Preiserhöhung die Rede sein. Weder Aldi Nord noch Aldi Süd bestätigten den Vorabbericht. Aldi Nord erklärte, dass man aus "grundsätzlichen Erwägungen" zu diesem Thema keine Stellung nehme. Das Schwesterunternehmen Aldi Süd teilte mit: "Zum Thema Milchpreise können wir zurzeit noch keine Stellungnahme abgeben."

    weiter hier: http://www.t-online.de/wirtschaft/id...hl-teurer.html


    Da kann ich mich noch gut dran erinnern, wenn früher die Winter länger waren, gab es keine Milch! Das mochten die Kühe nämlich überhaupt nicht, so einen langen Winter! Und wenn sie nicht gestorben sind, .......

    Liebe Grüße
    Du hast es erkannt Arewe? ... Die Konzerne spielen mit uns Verbrauchern das Spiel "Wie verarsche ich den potentiellen Kunden richtig dreist" lol....
    ...ich weis schön langsam nicht mehr wer dümmer ist... die PR-Fritzen die sonen Schmarren in den Raum stellen oder die Konsumenten die den Schmarren der PR-Fritzen fressen ????
    THX Arewe?
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


  8. #8
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    Die „wahre“ Inflationsrate ist höher als die offizielle….

    Die Inflationsrate in der Euro-Zone beträgt laut offizieller Statistiken etwa 2,5 %. Im Mittel der vergangenen Jahre ist sie sogar deutlich tiefer und läuft wie von der Europäischen Zentralbank (EZB) erhofft bei unter 2 % ein. Die Raten jedoch werden anders gemessen, als dies etwa der Ökonom „John Williams“ in den USA seit vielen Jahren macht. Der misst auch die Inflationsrate in den USA stur anhand der Preisentwicklung nach 1990. Die Zahlen sehen schlecht aus.
    Offizielle Inflationsrate bei ungefähr 2 %
    Auch in den USA ist die offizielle Inflationsrate mit etwa 2 % relativ niedrig. Diese offizielle Inflationsrate basiert jedoch auf Anpassungen, die zu berücksichtigen sind. Die Statistiker verändern die Basis, anhand derer gemessen wird, permanent. Die inoffizielle Inflationsrate, wie sie auf der Seite shadowstats.com gemessen wird, liegt bei etwa 6 %. Sie ist also dreimal so hoch. Der einzige statistische Unterschied scheint gravierend zu sein.
    Auf der inoffiziellen Seite werden die Preise von 1990 zugrunde gelegt und nicht verändert. Die jährliche Inflationsrate dann vergleicht diese Entwicklung genauso permanent wie die offizielle Inflationsrate. Demnach würde die Inflationsrate – inoffiziell hier – seit Jahren leicht ansteigen. Seit 2015 etwa kletterte sie um mehr als 50 % nach oben.
    Wenn die Daten auf Basis der 1980er-Preise verglichen würden, ergäbe sich ein noch klareres Bild. Demnach wäre die Inflationsrate jährlich mit 10 % fünfmal höher als die offizielle Inflationsrate es ist. Fast schon furchterregend hoch, denn dann kommt man in den Bereich der sehr deutlichen und enteignenden Inflation.
    Niemand kann diesen Preisanstieg mit normalen Einkommenszuwächsen oder auch in der Geldanlage dauerhaft ausgleichen. Wir werden einfach nur ärmer – hier in den USA. Die Daten in der Euro-Zone sähen nicht anders aus.
    Gibt es eine einzige Inflationsrate? Nein. Dies ist reine Definition. Dennoch: Vergessen wir nicht, dass die offiziellen Statistiken schlicht angepasst werden.

    Quelle: https://www.neopresse.com/finanzsyst...ie-offizielle/
    Liebe Grüße
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