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Thema: Fachkräftemangel ??? Erfahrungen, Artikel, Kommentare

  1. #21
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    Fachkräftezuwanderung nach Orwell

    Immer schön auf Kosten der Anderen.

    Wenn Egoismus – als Antreiber unternehmerischer, geldverdienender Tätigkeit – zur allgemein anerkannten Tugend geworden ist, dann löst man interne, hausgemachte Probleme nicht über intelligente, langfristig tragbare Lösungen zum Nutzen aller. Nein, man sucht sich nach dem Kosten-Nutzen-Prinzip einen Dritten, den man bequem schröpfen kann. Als Nebeneffekt kann man dann sogar noch die Verlierer des gelebten Wachstumsmodells gegeneinander ausspielen und die globale Marktöffnung forcieren.
    An der Sprache sollt ihr sie erkennen. Sprachkonstrukte, welche die bittere Wirklichkeit verdecken und so gezielt die Bevölkerung betrügen, um die eigenen bequemen Lösungen umsetzen zu können, sind gängig im Gleichklang der Wortmeldungen aus Regierung und Massenmedien. Das zum Beispiel ist ein vorsätzlicher Betrug:
    Fachkräftezuwanderungsgesetz (1).
    Es ist typisches Merkmal von Bürokratien, dass sie das Unrecht und das damit verbundene Leid, hinter emotionslosen, harmlos gutartigen Wortungetümen verstecken.
    Was kann schon schlimm sein, wenn wir Ausländer aufnehmen, die fleißig sind, ihren Arbeitspflichten gegenüber der Gesellschaft nachkommen und ihre Steuern zahlen. Solche Ausländer sind in Deutschland immer willkommen.
    Das ist der Tenor, den die Bevölkerung mittragen soll und manipuliert wie sie es ist, tut sie das auch. Es sind diese allgemeinen, unreflektierten Haltungen, die ich als Teil der Matrix verstehe.
    Denn hinter dem Fachkräftezuwanderungsgesetz steckt ein Unrecht erster Güte und außerdem hat es einen aktuellen politischen Kontext, in dem Deutschland eine beschämende Mitverantwortung trägt. Fachkräftezuwanderung wird auch Brain Gain genannt oder Talentzuwanderung. Brain Drain ist das unvermeidliche Gegenstück. Die deutsche Wikipedia nennt es Talentabwanderung:
    „Talentabwanderung […] ist die teilweise Abwanderung des Humankapitals (beispielsweise Wissenschaftler und allgemeiner Akademiker, Unternehmer, Erfinder oder Facharbeiter) einer Gesellschaft oder Volkswirtschaft. Die Emigration besonders ausgebildeter oder talentierter Menschen aus einem Land bedeutet für das gebende Land volkswirtschaftliche Verluste, wogegen das aufnehmende Land von der Talentzuwanderung (englisch brain gain) profitiert.“ (2)
    In einer durchkapitalisierten Gesellschaft, in der man Menschen ja in Geschäftsbüchern berechnen kann, nennt man das also „Abwanderung des Humankapitals“. Oh, wie menschlich. Wikipedia bringt es jedoch zusätzlich fertig, das Phänomen des Brain Drain so zu beschreiben, dass die wahren Verlierer – und das ist seit Jahrzehnten so – schlicht ungenannt bleiben (3). Wir bereichern uns halt „hinten herum“ in vielerlei Hinsicht auf Kosten der Dritten Welt. Um auf der anderen Seite mit „Hilfspaketen“, „Strukturhilfen“, „Hilfsprogrammen“ und – nicht zu vergessen – „offenen toleranten Gesellschaften“, welche sich als uneigennützig feiern, unsere tolle Ethik und Moral hervorzuheben.
    Brain Drain kombiniert rein kapitalistische Kosten-Nutzen-Effekte mit machtpolitischen Ansprüchen, was für die betroffenen Länder katastrophale Auswirkungen hat. Wenn wir im Folgenden über Jamaika und Grenada lesen, können wir es ohne weiteres auf die Gegenwart im Irak, vor allem aber in Syrien übertragen:
    „[…] Wenn Ärzte, Lehrer, Wissenschaftler und Unternehmer abwandern, hat ein Land kaum eine Chance, sich zu entwickeln und im internationalen Wettbewerb Anschluss zu finden. Es fehlt an Personal in strategisch wichtigen Sektoren wie bei der Gesundheit und Bildung, an den Steuern der besser Verdienenden, und auch an Innovation und volkswirtschaftlichen Investitionen. Besonders dramatisch ist die Lage im Gesundheitssektor. Das meist unter enormem finanziellem Aufwand ausgebildete medizinische Personal steht der Bevölkerung schlichtweg nicht zur Verfügung, wenn es einmal ausgewandert ist. Vier von fünf ausgebildeten Ärzten verlassen Jamaika; in Grenada bleibt nur einer von 22 Ärzten in der Heimat.“ (4)
    Ausgebliebene Kosten-Nutzen-Effekte und Machtwahn waren auch der Grund, Syrien in den Krieg zu stürzen. Dabei genügt es nicht, die Betrachtung dieses Krieges auf den rein militärischen Aspekt zu beschränken (5). In Syrien wird beim Brain Drain kräftig nachgeholfen. Der Wirtschaftskrieg gegen das Land ist mindestens ebenso katastrophal wie der auf militärischer Ebene. Vor allem gut ausgebildete Facharbeiter und Akademiker sehen, angesichts der angespannten Lebensverhältnisse im eigenen Land, Perspektiven in den westlichen Staaten. Die Propaganda, welche von den westlichen Massenmedien über das Land verbreitet wird, schürt Ängste und damit den Weggang oder die Nichtrückkehr von Syrern aus und in ihre Heimat. Jetzt, wo in großen Teilen dieses Landes wieder Frieden eingekehrt ist und der Wiederaufbau beginnen kann; jetzt – und das natürlich rein zufällig – wird in Deutschland ein Gesetz aufgelegt, dass Fachkräften mit Status eines Migranten, Exklusivrechte für einen Verbleib in Deutschland einräumt, statt ihnen die Wiederkehr in ihr Land zu ermöglichen, wo sie dringend benötigt werden (6). Kurz gesagt, müssen sie hierfür nur gut ausgebildet und damit für den deutschen Arbeitsmarkt attraktiv sein. Auch das ist Krieg und wir sehen beide Aspekte seines Wesens: Drang zu politischer Macht einerseits und zu materiellem Gewinn andererseits, also Gier auf der ideologischen wie materiellen Ebene. So sind inzwischen tausende syrische Mediziner in Deutschland wohnhaft und beruflich tätig, was umgekehrt mit einer enormen Belastung für das syrische Gesundheitswesen verbunden ist (7). Syrien hat seit Beginn des Krieges die Hälfte seiner Ärzteschaft verloren! In den vergangenen zehn Jahren sind dagegen über 30.000 Ärzte aus dem Ausland in Deutschland eingestellt wurden, in dem inzwischen die gigantische Zahl von über 385.000 Medizinern praktiziert (8). Dieser Verlust an Menschen, die für das Funktionieren einer Gesellschaft existenziell sind, beschränkt sich aber nicht auf den Gesundheitssektor. Syrien hatte einen für die Region überdurchschnittlich großen Anteil von Akademikern und gut ausgebildeten Facharbeitern. Gerade diesen wird seit Jahren eine berufliche Karriere in Europa schmackhaft gemacht: Anwälten, Lehrern, IT-Spezialisten und qualifizierten Handwerkern (9).
    Macht- und Herrschaftssprache möchte der Bevölkerung weismachen, dass es im gemeinsamen Interesse aller ist, sich der wertvollen Ressourcen anderer Gesellschaften zu bedienen. Schließlich hängt da ja auch unsere soziale Sicherheit dran, nicht wahr?:
    „Wenn wir wettbewerbsfähig bleiben und einen starken Wirtschaftsstandort Deutschland erhalten wollen, müssen wir uns gemeinsam mit der Wirtschaft um die Fachkräfte bemühen, die der Arbeitsmarkt braucht: Hochschulabsolventinnen und -absolventen sowie Personen mit qualifizierter Berufsausbildung. Auch die Stabilität unserer sozialen Sicherungssysteme ist eng daran gekoppelt.“ (10)
    Da es unserer sozialen Sicherheit zuträglich ist, bedienen wir uns also faltenlos anderswo? Empathielosigkeit zeigt sich mannigfaltig und sie bestraft, denn die soziale Sicherheit wird dadurch nicht erhöht, der soziale Friede aber gefährdet, weil einer konkurrierenden Ellbogenmentalität Vorschub gewährt wird.
    Gerade in Staaten der Dritten Welt, tragen meistens die öffentlichen Kassen die Kosten eines Studiums. Sie tun es auf die Zukunft gerichtet, weil es im Land selbst einen Bedarf für Spezialisten im jeweiligen Sektor gibt. Meistens sind es Bereiche der Infrastruktur (Energiewirtschaft, Verkehrsinfrastruktur) und des Sozialwesens (Gesundheit, Bildung). Diese vergleichsweise armen Staaten werden durch Brain Drain um diese Investitionen betrogen. Wenn das Sozialwesen eines Staates nicht funktioniert, generiert das schlüssigerweise soziale Unruhen. Oft sind die dann auch an politische Forderungen gebunden und führen zur Destabilisierung der ganzen Gesellschaft. Das machen sich Machteliten westlicher Staaten zunutze, um gewünschte gesellschaftliche Veränderungen zu erzwingen. Soziale Unruhen waren es, die in Syrien als Sprengstoff für den „Volksaufstand“ im Jahre 2011 ausgenutzt wurden. Während Politik und Medien hierzulande ständig über die Belastung der Sozialsysteme jammern, verheimlichen sie die Belastung der Sozialsysteme anderswo, die wir entscheidend mit zu verantworten haben (11).
    Wenn Sie, liebe Leser, in Ihrem Kollegen- oder Bekanntenkreis Kontakte zu Menschen aus diesen Staaten – insbesondere aber Syrien – pflegen, ist es vielleicht keine schlechte Idee, diese mal, ohne jeden Vorwurf, auf den beschriebenen Aspekt anzusprechen (a1).
    Um zurück auf Deutschland und das Gesetz mit dem unsäglichen Namen zu kommen: Im Rahmen des existierenden Systems, in dem das Funktionieren öffentlicher Haushalte von Steuern abhängig ist, die ausschließlich aus Geldern von Wirtschaftstätigkeiten stammen können, die wiederum zuvor durch Kredite privater Geschäftsbanken generiert wurden, gibt es keine Lösung für den Fachkräftebedarf. Der Kostendruck wird die Unternehmen immerfort dazu inspirieren, „Synergieeffekte mit Humankapital“ zu erzielen.
    Unverändert läuft alles nach der neoliberalen Agenda des „Hamsterrades“. Milliarden Überstunden werden geleistet, um eben dieses „Humankapital“ ordentlich auszuquetschen, was das „Humankapital“ auch unwidersprochen mit sich tun lässt (12). So werden durch Wachstum Einnahmen generiert, was wiederum „Wohlstand“ garantiert. Die Art und Weise dieses „Wohlstandes“ wird nicht kritisiert, dessen Kosten – und zwar die wahren Kosten statt der monetären – nicht betrachtet; schon gar nicht die anderswo. So, wie die Bürokratie – völlig egal ob nun behördliche oder private – halt tut, was sie tun muss. Selbst dann, wenn sie längst weiß, wie schäbig und auch langfristig gefährlich ein solches Wirtschaften ist. Noch etwas wird hier sichtbar: Auch in den Elitenschichten gibt es Differenzen darüber, wie man das System in der Zukunft betreibt. Die deutsche Regierung, die sich diesbezüglich längst mit der AfD einig ist, was auch subtil von den Medien unters Volk gestreut wird, grenzt sich mit ihrer „Zuwanderungspolitik“ deutlich vom Prinzip offener Grenzen ab, wie es immer wieder durch die Open Society – Netzwerke (anhängig große Teile der Partei „Die Grünen“ und „Die Linke“) angestrebt wird (a2). Kaum hat das Open Society – Institut seinen Umzug von Budapest nach Berlin abgeschlossen, haben wir auch schon – nach Anti-Racism in Hamburg – eine weitere Duftmarke ihrer Agenda mit der Großveranstaltung unter dem Hashtag „#Unteilbar“. Und so ziemlich alle Medien, Politiker und Organisationen machen mit, beim unsinnigen, nichts, aber auch gar nichts verändernden „Protest“ gegen einen angeblichen Rassismus, „Rechtsruck“, Angriff auf die Demokratie und vorgeschobener Fremdenfeindlichkeit. Es ist, also ob man Lemminge rief – und alle kommen (13,14,15,16,17).
    Nicht Eines der „von oben“ gereichten und massenhaft unreflektierten Konzepte ist in Selbstlosigkeit erwachsen, sondern es bedient jeweils sehr profane Eigeninteressen. Die wahren Ursachen, warum Menschen die Heimat verlassen, erfahren wir von keiner dieser Fraktionen. Pedantisch achten sie darauf, dass es erst gar nicht zur Sprache kommt.
    Brain Drain ist zweifellos fremdenfeindlich – so viel ist sicher. Es ist extrem fremdenfeindlich gegenüber vielen Millionen Menschen in der Fremde.

    Aber gegen die Fremdenfeindlichkeit des Brain Drain steht keiner auf in Deutschland – oder doch? Die Gleichen jedenfalls, welche das Fachkräftezuwanderungsgesetz beklatschen – völlig egal, ob sie einer Soros-Strategie folgen wollen oder nicht – werden sicher in vorderster Reihe des Bündnisses Unteilbar mitmarschieren. Weil nämlich beide Ereignisse in Wahrheit egoistische Geschäftskonzepte wie Spiele im Machtsystem abbilden und schon deshalb miteinander verbunden sind.
    Bitte bleiben Sie schön aufmerksam.

    Anmerkung

    (a1) Unter „Was können wir tun?“ verstehe ich auch die Überwindung von Bequemlichkeit und ein wenig Mut, um sich mit anderen Menschen offen und achtungsvoll über erkannte Probleme auszutauschen.

    Quelle: https://peds-ansichten.de/2018/10/fa...r-brain-drain/
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  2. #22
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    Fachkräftemangel in Deutschland Kabinett beschließt erstmals Einwanderungsgesetz

    Richtigerweise muss der erste Satz natürlich lauten: Seit Jahren lügen .......

    Seit Jahren klagen deutsche Unternehmen über den Mangel an Fachkräften. Mit einem Gesetz will die Bundesregierung jetzt gegensteuern. Es soll die Einwanderung gut ausgebildeter Arbeitnehmer erleichtern.

    Die Bundesregierung hat das erste Einwanderungsgesetz in der Geschichte der Bundesrepublik auf den Weg gebracht. Das am Mittwoch vom Kabinett beschlossene Fachkräfteeinwanderungsgesetz zielt vor allem auf Arbeitnehmer aus Staaten außerhalb der Europäischen Union (EU). Sie sollen leichter einwandern können, um den von der Wirtschaft beklagten Fachkräftemangel zu lindern.
    Mit einem zweiten Gesetzentwurf wird die zuletzt strittige Beschäftigungsduldung für abgelehnte, aber gut integrierte Asylbewerber eingeführt. Ihnen droht unter bestimmen Bedingungen vorerst keine Abschiebung mehr, wenn sie bereits seit längerer Zeit einen festen Arbeitsplatz haben. Details wollen die drei Minister für Inneres, Wirtschaft und Arbeit - Horst Seehofer, Peter Altmaier und Hubertus Heil - am Vormittag vorstellen.

    An den beiden Gesetzentwürfen war bis zur letzten Minute gefeilt worden. Die SPD hatte darauf gedrungen, sie noch in diesem Jahr auf den Weg zu bringen. Es ist allerdings wahrscheinlich, dass die Entwürfe im parlamentarischen Verfahren noch leicht verändert werden. Der Union ist wichtig, dass abgelehnte Asylbewerber, die ihre wahre Herkunft nicht preisgeben wollen, keine Möglichkeit erhalten, sich einen dauerhaften legalen Status zu verschaffen.

    Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/...ngsgesetz.html
    Und ... wer einen Arbeitsplatz hat, ist integriert!

    Von diesen 400.000 Personen seien wiederum "die große Mehrheit in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung, und sind damit integriert".

    Quelle: https://faktenfinder.tagesschau.de/i...aetze-101.html
    Na, das ist ja super! Ich wusste gar nicht, wie einfach das geht! Zu unserem Glück haben wir Faktenchecker!

    LG
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  3. #23
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    Fachkräftemangel? Schön wär's!

    Aus allen möglichen Branchen heißt es: Uns geht das Personal aus. Tatsächlich spricht wenig für einen Mangel. Und selbst wenn – ein Problem wäre das nicht unbedingt.

    So langsam versteht Florian Bange* die Welt nicht mehr. Der 33-Jährige gehört eigentlich zu einer angeblich extrem gefragten Spezies, händeringend gesucht, wie es immer heißt: Er ist Ingenieur. In Hamburg hat er Verfahrenstechnik studiert, nach elf Semestern das Diplom mit der Note 1,9 abgeschlossen, danach mehrere Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni für seine Promotion geforscht. Es gibt keinen auffälligen Makel in seinem Lebenslauf. Und trotzdem findet Florian Bange keinen Job.

    Zwei Tage in der Woche nimmt er sich, um nach Stellenausschreibungen zu schauen und Bewerbungen zu schreiben, 107-mal hat er seine Unterlagen in diesem Jahr schon verschickt, 15-mal wurde er zu einem Gespräch eingeladen, meistens bei Zeitarbeitsfirmen. Eine Stelle war nicht dabei. Er hat Freunde seiner Eltern gebeten, den Lebenslauf zu prüfen, einen Headhunter und eine Personalreferentin. Aber auch der professionelle Rat half nicht. "Dass die Suche einen Augenblick dauern würde, war mir ja klar", sagt er. "Aber dass es so ein großes Problem wird, hätte ich nicht gedacht."

    Hilfe, wir finden keine Leute mehr!

    Banges Erfahrung erstaunt. Denn das, was auch er Tag für Tag in den Nachrichten liest, zeichnet ein ganz anderes Bild vom Arbeitsmarkt. Aus den verschiedensten Branchen heißt es: Hilfe, wir finden keine Leute mehr! Angeblich mangelt es im großen Stil an Fachkräften, Menschen also, die eine Berufsausbildung oder sogar ein Studium abgeschlossen haben.
    Die Lieferdienste melden: Ihnen fehlen die Paketboten, die Deutsche Post versuchte im vergangenen Jahr schon, Soldaten für ihre Sprinter zu gewinnen. Das Handwerk schlägt Alarm, vor allem das Baugewerbe: Es fehlen die Leute, die am Zementmischer und beim Mauern mit anpacken. Das Zentralkomitee der Katholiken warnt vor leeren Kanzeln: Es gebe so wenig Geistliche, dass bis 2030 jede zweite Priesterstelle nicht mehr nachbesetzt werden könnte.

    weiter hier: https://www.zeit.de/arbeit/2018-12/a...omplettansicht
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  4. #24
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    JOBWUNDER durch Migration?



    Die Darstellung der massenhaft einwandernden Fachkräfte wird bis heute aufrecht erhalten. Zeit, die Wahrheit ans Licht zu bringen!
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  5. #25
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    IAB: Der deutsche Arbeitsmarkt braucht jährlich 400.000 Zuwanderer

    Deutschland benötige die Zuwanderung von jährlich 400.000 Fachkräften. Das behauptet der Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in einem Interview. Die Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt lobt der Experte als "ganz erfolgreich".

    Bernd Fitzenberger, Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), ist der Meinung, dass die Bundesrepublik Deutschland mehr Einwanderung von Fachkräften benötige. Der Welt am Sonntag sagte Fitzenberger in einem Interview:
    Wir bräuchten netto ein jährliches Plus von 400.000 Personen, um die derzeitige Anzahl an Erwerbstätigen langfristig zu halten. Andernfalls kann es sein, dass die Produktion nicht mehr in Deutschland stattfindet. Aber es ist nicht einfach zu erreichen, dass auf Dauer jährlich 400.000 Zuwanderer zu uns kommen.

    weiter hier: https://deutsch.rt.com/inland/94266-...ucht-jahrlich/
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