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Thema: Fachkräftemangel ??? Erfahrungen, Artikel, Kommentare

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    Fachkräftemangel ??? Erfahrungen, Artikel, Kommentare

    Deutsche Märchenstunde: Fachkräfte gesucht?

    In Deutschland suchen wir angeblich händeringend Fachkräfte. Jeden Tag schreiben uns Fachkräfte, die trotz vieler Bewerbungen und besten Referenzen keine Stelle finden. Andere stellen fest, dass Leistung und lebenslanges Lernen in Deutschland längst zu Fremdwörtern geworden sind.

    Lesen Sie bitte einmal zwei Briefe, die wir beide an einem Tag bekommen haben.

    Sehr geehrter Herr Dr. Udo Ulfkotte,
    ich verfolge schon seit längerer Zeit Ihre Berichterstattung bei Kopp Online (…) Ich höre und lese fast täglich über Fachkräftemangel hier an unserem Arbeitsmarkt. Hierzu muss ich erst mal über mich einige Angaben machen. Ich verfüge über eine abgeschlossene Berufsausbildung als Industrieelektroniker in der Fachrichtung Gerätetechnik, wo ich 1993 meine Prüfung absolviert habe. Des Weiteren habe ich eine Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker als Elektrotechniker in der Fachrichtung Energietechnik und Prozessautomatisierung, die ich im Juli 2012 erfolgreich absolviert habe. Zurzeit bin ich Arbeitssuchender und Hartz-IV-Empfänger.

    Mit den Abschlüssen, die ich habe, könnte ich doch eine Fachkraft sein für den Arbeitsmarkt. Ich schreibe schon seit Juli Bewerbungen und bekomme hier am deutschen Arbeitsmarkt nur Absagen bei dem so genannten Fachkräftemangel, den wir angeblich haben – oder haben wir einen Fachkräftemangel an Migranten?

    Bei Firmen aus Österreich bin ich wenigstens zum Vorstellungsgespräch eingeladen worden. Kann nicht einmal einer hier für Aufklärung sorgen? Oder liegt das zurzeit an der wirtschaftlichen Lage, die wir in Europa haben? Ich würde mich freuen, wenn zu den Themen mal was geschrieben wird.

    Briefe wie diesen bekommen wir fast jeden Tag. Immer mehr Menschen sind arbeitslos, arbeitswillig und bekommen trotz intensiver Suche einfach keine Arbeit. Zugleich wird im Ausland nach Arbeitskräften gesucht. Das kann man einem intelligenten Menschen nicht mehr erklären. Und wir bekommen auch Briefe wie den folgenden:

    Hallo Herr Dr. Ulfkotte,
    seit Langem verfolge ich Ihre Beiträge, Interviews etc. bei Kopp Online, Alpenparlament usw. Ich bin immer wieder zum Teil geschockt und teils fühle ich mich in meiner Meinung und meinen Ansichten bestätigt. (…) Weshalb ich Ihnen eigentlich schreiben will, ist, dass ich Ihnen mitteilen will, wie derzeit die Arbeitsverhältnisse unter Kollegen und auch die Qualifikationen in den Unternehmen im südostbayrischen Raum aussehen. Derzeit bin ich Angestellter bei einem Großhandel in der IT-Abteilung. Mein »Handwerk« (wenn man es so nennen will) habe ich in einer dreijährigen Lehre erlernt, und selbst danach musste ich mich noch in den einzelnen Fachbereichen teils selbst weiterbilden, um mit der »Konkurrenz« auf dem Arbeitsmarkt mitzuhalten. So dachte ich damals vor ca. sieben Jahren. Erschreckenderweise musste ich in den letzten Jahren feststellen, dass es in der IT-Branche zwar nicht an Kräften mangelt, allerdings fehlt nahezu überall Fachwissen, welches man sich mit Leichtigkeit aneignen könnte.
    Einfachste Aufgaben wie Verkabelungen von IT-Anlagen oder Telefonnetzen müssen zu externen Firmen wie Elektrikerbetrieben weiter gegeben werden, die allerdings dann auch nur notdürftig und weit entfernt von den eigentlichen Standards arbeiten. Allerdings muss man auch betonen, dass wirkliche IT-Kräfte vom Fach mit sehr guten Qualifikationen schamlos von ihren eigenen Firmen ausgebeutet werden. In unserem Berufszweig ist nun einmal das Know-how unser Kapital.

    Anscheinend wird diese Tatsache wohl damit verwechselt, dass man nur wissen muss, welche Firma man kontaktieren muss, die die Probleme dann beseitigt. Dies ist extrem beschämend für mich und meinen Berufszweig in meinen Augen, nachdem ich mir jahrelang das Wissen, die Fertigkeiten und sogar Sprachen angeeignet habe – beispielsweise Finnisch, um mit der Firma Nokia in Kontakt zu treten (man wird wirklich teilweise direkt nach Finnland zur Hotline verbunden!!). Auch fällt es mir immer öfter auf, dass sogar Kollegen, und zwar junge Kollegen, sich nicht einmal mehr auf Englisch mit jemandem unterhalten können, ja sogar englische Begriffe nicht verstehen. Ich als IT-Mann wurde sogar schon oft gerufen, nur weil ein Lieferant aus Italien NICHT auf Deutsch eine E-Mail verfasst hat, so musste ich dann übersetzen. Auch IT-Grundkenntnisse wie das Drucken von Aufträgen aus dem Warenwirtschaftssystem oder das Speichern von Dokumenten werden für die heutige Jugend eine schier unbezwingbare Herausforderung. Ich spreche hier wirklich von jungen Leuten zwischen 15 und 20 Jahren.

    Man muss ihnen allerdings zugutehalten, dass ihre Fertigkeiten, SMS zu schreiben, sich gegenseitig Klingeltöne oder die neuesten Videos per Handy zu schicken, keine Herausforderung mehr sind. Eine Spaßgesellschaft, die aufgehört hat, sich stetig zu verbessern, ist in meinen Augen dem Untergang geweiht. Was ist nur aus dem Grundideal von Goethe geworden, welcher sogar über das Klettern auf einen Kirchturm versucht hat, sich seine Höhenangst zu nehmen? War es nicht einmal die deutsche Lebensphilosophie, durch kluge Köpfe und Erfindergeist die Welt zu verbessern? Mir erscheint es fast so, als wäre dies alles schon so lange her, dass daraus kein Funken Wahrheit mehr zu entnehmen ist. Diese eiskalte Weigerung, weiter zu lernen, sich weiter zu bilden, frustriert mich tagtäglich immer mehr. Dies soll keine Anklage oder ein »Frustablassen« sein. Mich würde freuen, wenn Sie evtl. in einem Ihrer Beiträge dieses schockierende Bild, das ich Ihnen hier aufgezeigt habe, und welches der Wahrheit entspricht, den Bloggern, Lesern etc. im Internet näher bringen würden, da Sie ein weitaus größeres Publikum ansprechen können als ich.

    An dieser Stelle nun möchte ich Ihnen danken, dass Sie diese E-Mail gelesen haben, auch wenn es sehr viel Stoff ist.
    Mit freundlichen Grüßen

    Man kann die vorgenannten Briefe auf einen Nenner bringen: Deutschland schafft sich ab. Jeden Tag bekommen wir in der Redaktion Massen von Post, die wir wegen der Masse leider nicht immer einzeln beantworten können. Deshalb an dieser Stelle einfach einmal ein großer Dank an alle Leser, die uns täglich wertvolle Hinweise geben, über Schicksale berichten oder einfach nur Mut zusprechen wollen. Ihnen allen unseren herzlichen Dank!

    Quelle: http://info.kopp-verlag.de/hintergru...07295E33F0CC7D

    Weitere Leserbriefe zum Thema »Deutsche Märchenstunde: Fachkräfte gesucht?«

    Nachdem wir an dieser Stelle einen Artikel mit den Erfahrungen von Fachkräften, die dringend eine Stelle suchen, veröffentlicht haben, schrieben uns viele andere Menschen, die trotz vieler Bewerbungen und bester Referenzen keine Stelle finden. Lesen Sie, wie es da draußen abseits der politischen Durchhalteparolen wirklich aussieht. Brauchen wir wirklich ein weiteres Rettungspaket für Griechenland? Oder zur Abwechslung vielleicht mal wieder Hilfe für die Menschen hier in Deutschland?

    Lesen Sie bitte eine kleine Auswahl der Briefe, die wir nach der Veröffentlichung des Berichts über Fachkräftemangel in Deutschland bekommen haben. Da schreibt uns die Leserin Sabrina:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    sehr geehrter Herr Ulfkotte,
    ich kann die Aussagen meiner Leidensgenossen, die Sie hier veröffentlicht haben, nur bestätigen. Mein Mann (53 Jahre alt, zwei abgeschlossene Ausbildungen in handwerklichen Berufen, keine gesundheitlichen Einschränkungen, keine negativen Referenzen, mobil) ist seit fast vier Jahren zum wiederholten Mal arbeitslos. Ich selbst habe zuletzt innerhalb von sage und schreibe 1,5 Jahren drei Jobs in unterschiedlichen Branchen aufgrund weggebrochener Auftragslage verloren.

    Meinen jeweiligen Kolleginnen erging es nicht anders. Mein Mann hat wiederholt jeden in Frage kommenden Betrieb in einem Umkreis von über 40 km angeschrieben. Es sind zwei Aktenordner voller Bewerbungen. Kein Bedarf an Personal! Bei mir sieht es nicht viel besser aus. Bei den schlecht entlohnten Gelegenheitsjobs, die ich hätte haben können (Arbeitszeit zwei bis drei Std. am Tag) hätte ich aufgrund der langen Fahrtwege noch drauflegen müssen. Ostwestfalen gilt an sich als wirtschaftlich recht stabile Region (war es auch einmal), jedoch ist hier, neben einem erdrückenden Rentneranteil, mittlerweile jeder Fünfte im arbeitsfähigem Alter ohne Job. Schlimmer noch, von denen, die arbeiten, haben (ich möchte behaupten) 80 % nicht mehr als mit Hartz IV. Oft sind es trotz Facharbeiter-Vollzeitjob (ggf. noch in Schicht) am Ende des Monats nicht mehr als 1.000 bis 1.200 € netto.

    Gelegenheitsjobbern und Ungelernten sowie in vielen typischen Frauenberufen geht es/ ist es noch schlechter – hier sind es oft nur 800 bis 900 €. Viele haben nach Abzug der NÖTIGSTEN UNAUSWEICHLICHEN Kosten kaum 200 bis 300 €, um die Familie durchzubringen, wer es innerhalb eines Jahres schafft, sich z.B. 500 € an die Seite zu legen, gilt schon als besser dargestellt. Viele können dies nicht und man kann in Zeitlupe dabei zusehen, wie sie im Laufe weniger Jahre ihr Hab und Gut verlieren, da Reparaturen und Neuanschaffungen nicht mehr möglich sind. Sehr viele Ein- und Zweifamilienhäuser sind in einem desolaten Zustand, während sich die Wohnblockgettos immer weiter ausdehnen.
    Auch sieht man seit geraumer Zeit wieder immer mehr Fahrradfahrer auf den Straßen, während der Pkw-Verkehr merklich abnimmt. Stau im morgendlichen Berufsverkehr gibt es hier nicht mehr. Bei genauerer Betrachtung wird auch klar, warum. Nicht nur die Innenstädte stehen halb leer, sondern auch die Industriegebiete. Wenn das noch drei bis vier Jahre so weitergeht, dann haben wir hier Zustände wie auf dem platten Land in der ehemaligen DDR. Dann kann man wirklich von Geisterstädten und -dörfern sprechen. Die Entwicklung ist mehr als alarmierend und es sieht nicht so aus, als ob sich dies bessern würde – im Gegenteil. Und es ist doch wirklich so, dass zwölfjährige Kids schon einen Handyvertrag in der Tasche haben, der ggf. 20 bis 30 € kostet, es dafür aber dreimal die Woche Spaghetti mit Tomatenmark gibt. Irgendwas muss man sich ja wohl gönnen...!? Wir selbst schlagen einen anderen Weg ein und versuchen seit drei Jahren, uns eine funktionierende Selbstversorgung aufzubauen. Allerdings geht dieses Vorhaben auch nur stockend voran, da wir bis vor einem Jahr so gut wie nichts investieren konnten. Der Alltag hier zwischen Wiehengebirge und Teutoburger Wald mutiert mehr und mehr zum Überlebenskampf...
    Mit freundlichen Grüßen
    Sabrina

    Ein weiterer Leser schreibt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    bitte richten Sie Herrn Udo Ulfkotte aus, dass mich der oben genannte Artikel sehr gefreut hat und es wichtig ist, dass dieses Thema öfters aufgegriffen und darüber geschrieben wird. Es krankt an allen Stellen in Deutschland und es wird einfach nicht darüber geschrieben. Die vielen guten Menschen, die dieses Land und die Wirtschaft noch am Leben halten, müssen sich mehr und mehr kaputt arbeiten, um den unaufhaltsamen Verfall des Wirtschafts- und Gesellschaftssystems zu verlangsamen.
    Die in dem Artikel genannten Beispiele zeigen wahrlich nur die Spitze des Eisbergs und des unfassbaren Alltags in Deutschland. Fast unmerklich passt sich die breite Masse einem immer niedrigeren Level an und merkt dabei nicht, dass die eigentlichen Helden, die alles am Leben halten, mit Füßen getreten werden. Zu meiner Person: Selbstständiger Unternehmer im Handel und Vertrieb, IT-Branche (Internet-Provider).
    Beste Grüße
    Christian

    Und Leser Mario teilt uns mit:

    Hallo Herr Ulfkotte,
    ich möchte zu Ihrem Artikel und den Leserbriefen noch etwas anmerken. Ich habe 1996 mein Studium zum Diplomingenieur (FH) Elektrotechnik abgeschlossen, arbeite seitdem aber mehr in der Software-Branche. Ich habe festgestellt, dass es im Softwarebereich durchaus Probleme gibt, Fachkräfte zu finden. Dies liegt meiner Meinung nach an den völlig überzogenen Vorstellungen der Firmen. Es muss quasi immer ein Ingenieur sein, selbst für Arbeiten, wo ein gut ausgebildeter und mit Praxiserfahrung ausgestatteter Facharbeiter durchaus ebenfalls geeignet wäre. Vielleicht ist das alles absichtlich so gestaltet, um den Eindruck eines Fachkräftemangels zu verstärken.

    Ein weiteres Problem ist, dass zwar viel Arbeit zu erledigen ist, die Abteilungen aber ein Budget »von oben« aufgedrückt bekommen, das nicht ausreicht, auch nur annähernd genug Leute zur Bewältigung der Aufgaben zu beschäftigen. Die Mitarbeiter, die da sind, sind dann hoffnungslos überlastet oder die Arbeit bleibt halt einfach liegen. Unter diesen Bedingungen sollen dann aber gleichzeitig die Unternehmensziele (mehr Gewinn) erreicht werden. Für mich sieht es so aus, dass die deutsche Wirtschaft kaputt gespart werden soll. Gleichzeitig sollen Facharbeiter demotiviert und demoralisiert werden. Im Prinzip nichts anderes als die Bombardierung von Dresden und Nürnberg im Zweiten Weltkrieg, nur halt ohne den Aufwand, die Bomben produzieren, transportieren und abwerfen zu müssen.
    Sonnige Grüße
    Mario

    Wir bekommen immer mehr Zuschriften, die wir einfach nicht alle persönlich beantworten können. Jeder nimmt den Niedergang Deutschlands aus einer anderen Perspektive wahr. Deshalb an dieser Stelle noch einfach einmal ein großer Dank an alle Leser, die uns täglich wertvolle Hinweise geben (auch für den Informationsdienst Kopp Exklusiv), über Schicksale berichten oder einfach nur Mut zusprechen wollen. Ihnen allen unseren ausdrücklichen herzlichen Dank!

    Quelle: http://info.kopp-verlag.de/hintergru...86A2D76185B816
    weitere Info zum Thema: http://www.globale-evolution.de/show...eure-%28VDI%29

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  2. #2
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    BA-Chef Weise sieht schärferen Fachkräftemangel

    Das Einzige, das sich weiter verschärft, sind die Lügen, die uns aufgetischt werden!

    Für Unternehmen in Deutschland wird es immer schwieriger, offene Stellen zu besetzen. "Der Fachkräftemangel verschärft sich permanent", stellt der Präsident der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, fest.

    "Offene Stellen sind immer länger unbesetzt", sagte Weise der "Welt am Sonntag" laut Vorabbericht. Der BA-Chef warnte, dass dies auf Investitionsentscheidungen durchschlage. Wenn Firmen zu dem Schluss kämen, sie könnten in Deutschland nicht mehr in ausreichender Zahl benötigte Arbeitskräfte bekommen, investierten sie in anderen Staaten. Von solchen Entscheidungen erfahre die BA aber gar nichts. "Da sehe ich eine Gefahr."

    Zugleich wollte Weise trotz positiver Anzeichen bei der Wirtschaftsentwicklung keine Entwarnung für den gesamten deutschen Arbeitsmarkt geben. Er rechne in diesem Jahr mit einer durchschnittlichen Arbeitslosenzahl von drei Millionen, sagte er. Die Debatte über eine Lohnuntergrenze verteidigte der BA-Chef ausdrücklich. Der Mindestlohn dürfe aber nicht zu hoch liegen, sonst vernichte er Arbeitsplätze.

    Quelle: http://www.handelsblatt.com/politik/...l/7829218.html
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  3. #3
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    Das Märchen vom Fachkräftemangel in Deutschland

    In schöner Regelmäßigkeit werden Forderungen aus Wirtschaft und Industrie laut, Fachkräfte aus dem Ausland anzuwerben, da hierzulande ein Mangel an Fachkräften herrsche und zudem der demografische Wandel dies erfordere. Wirklich?
    Wie kann es denn sein, dass hierzulande deutsche Staatsbürger und gerade diejenigen, die ein Techniker- oder Ingenieurstudium vorweisen können, die größten Probleme haben, eine Anstellung zu finden? Der Präsident der DIHK, Erik Schweitzer, fordert allen Ernstes, monatlich 10.000 Fachkräfte aus dem Ausland anzuwerben, und bis zum Jahre 2025 sollen es 1,5 Millionen sein. Die Bundesregierung unterstützt dieses Ansinnen, indem sie die Aufnahme von Fachkräften erleichtert. Schauen wir uns die Bedingungen an: • Neben einem Hochschulabschluss ist für den Erwerb der Blauen Karte EU ein Arbeitsverhältnis erforderlich, mit dem ein Bruttojahresgehalt von mindestens 44.000 Euro erzielt wird. • Für Hochqualifizierte in festgelegten Mangelberufen gilt eine Gehaltsgrenze von 34.944 Euro. Dazu zählen insbesondere Ingenieure, akademische und vergleichbare Fachkräfte der Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Ärzte. Spätestens hier werden die wahren Motive sichtbar, es geht ums Geld. Arbeit als Handelsware, die so gut und so billig wie irgend möglich angeboten und gekauft werden soll, der Mensch wird zur Sache degradiert. Steht es nicht den Arbeitgebern frei, z.B. Facharbeiter, die über Zeitarbeitsfirmen zur Verfügung gestellt werden, fest einzustellen? Der Grund warum dies nicht geschieht, sind einzig und allein die Kosten, verdient doch der Leiharbeitnehmer bei gleicher Qualifikation immer noch deutlich weniger als sein festangestellter Kollege. Die Politik ist auf dem Weg, dies zu ändern und der Ungleichbehandlung ein Ende zu setzten. Das Ergebnis wird sein, dass der Leiharbeiter nach einer gewissen Einarbeitungszeit das gleiche Geld verdient wie sein festangestellter Kollege: gleiche Arbeit, gleiches Entgelt. Die deutschen Arbeitgeber haben durch die Unterbezahlung von Leiharbeit bis dato einen klaren Wettbewerbsvorteil gegenüber den anderen europäischen Staaten, der offenbar durch die Anwerbung ausländischer Fachkräfte kompensiert werden soll. So sieht dies im Übrigen auch der DIW-Ökonom (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung), Karl Brenke, der den angeblichen Fachkräftemangel als „Fata Morgana“ bezeichnet und dies auf fehlerhafte Berechnungen zurückführt. Die oben genannten Gehälter sollen den deutschen Fachkräften die Pistole auf die Brust setzten, darum geht es. Welcher Ingenieur, welche akademische Fachkraft und welcher ausgebildete Arzt kann es sich leisten, für monatlich 2.912 Euro zu arbeiten? Ein gut ausgebildeter Facharbeiter verdient in der Regel nicht weniger. Es muss auch die Frage erlaubt sein, was denn geschieht, wenn die ausländische Fachkraft nach drei Jahren ihr Recht auf Niederlassung in Deutschland in Anspruch nimmt, diese später gekündigt wird und der Anspruch auf Arbeitslosengeld ausgeschöpft ist? Hartz IV lässt grüßen. • Eine Niederlassungserlaubnis erhalten Blue-Card-Inhaber nach drei Jahren, wenn ihr Arbeitsverhältnis fortbesteht. Wenn deutsche Sprachkenntnisse der Stufe B1 nachgewiesen werden, kann die Niederlassungserlaubnis bereits nach zwei Jahren erteilt werden. Ein Vorschlag wäre, dass die Arbeitgeber, die das neue Zuwanderungsrecht für Arbeitnehmer in Anspruch nehmen, eine Patenschaft für diese gewährleisten, die die Verpflichtung beinhaltet, für deren Unterhalt zu sorgen, bevor diese vom sozialen Netzwerk aufgefangen werden müssen. Auch hier sollte das Verursacherprinzip gelten. Möglicherweise würden sich die Arbeitgeber hierzulande dann doch lieber den eigenen Fachkräften zuwenden.

    Quelle: http://www.buergerstimme.com/Design2...n-deutschland/
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  4. #4
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    Fachkräftemangel in Deutschland

    Hoffentlich ist die FDP und ihre merkwürdigen Leute bald weg!

    Fachkräftemangel in Deutschland: Gesundheitsminister Bahr fordert eine erleichterte Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte, um gegen den Pflegenotstand vorzugehen. In den Krankenhäusern sollen außerdem zusätzliche Stellen geschaffen werden.
    Angesichts des Pflegenotstands fordert Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) eine deutliche Lockerung der Zuwanderungsregeln für ausländische Kräfte. „Wir brauchen Zuwanderung, auch wenn das allein die Probleme in der Pflege nicht lösen wird“, sagte Bahr der Zeitung „Welt“ am Montag. Bei den Medizinern habe man erreicht, dass die Zuwanderung deutlich erleichtert werde, sagte der FDP-Politiker weiter. In der Pflege habe die Union das abgelehnt. „Die Hürden sind immer noch zu hoch“, kritisierte Bahr.

    „Die Vorrangprüfung für Pflegekräfte muss fallen“, forderte der Gesundheitsminister. Er verwies auch auf das Notfallpaket von mehr als einer Milliarde Euro, das das Kabinett in der vergangenen Woche für die Kliniken beschlossen hatte. „Ich erwarte, dass die Krankenhäuser zusätzliche Pflegestellen schaffen“, sagte der Minister. Bahr verwies darauf, dass für die Höhe der Löhne der Pflegekräfte Arbeitgeber und Arbeitnehmer verantwortlich seien. Das könne aber „noch besser werden“, fügte er hinzu. In einer alternden Bevölkerung werde es mehr Nachfrage nach Pflege geben, umso attraktiver werde auch der Beruf dort.

    Quelle: http://www.focus.de/politik/deutschl...id_967529.html
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  5. #5
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    Bald könnten bis zu sechs Millionen Fachkräfte fehlen

    DIHK-Chef warnt vor Wohlstandsverlust in Deutschland

    Die Bundesregierung sieht auf Deutschland eine alarmierende Fachkräfte-Lücke zukommen und will die Zuwanderung in Arbeit deshalb vorantreiben. Das geht aus der Demografiestrategie der Bundesregierung hervor, deren Entwurf dem Nachrichtenmagazin "Focus" laut Vorabbericht vom Sonntag vorliegt. Demnach könnten Deutschland demografiebedingt bis 2025 sechs Millionen Arbeitskräfte fehlen, wenn nicht aktiv gegengesteuert wird. "Die verstärkte Aktivierung der inländischen Fachkräftepotenziale allein" werde "nicht ausreichen, um den Fachkräftebedarf in Deutschland zu decken", heißt es dem Bericht zufolge in dem Entwurf. Um dieselbe Anziehungskraft auf ausländische Fachkräfte, Studierende oder Auszubildende wie klassische Einwanderungsländer auszuüben, müsse sich Deutschland "noch stärker als attraktiver Arbeits- und Lebensstandort profilieren und seine Bemühungen um eine Willkommenskultur verstärken", heißt es in dem Entwurf weiter. Die Demografiestrategie der Bundesregierung soll am 14. Mai im Mittelpunkt des zweiten Demografiegipfels der Bundesregierung stehen.
    Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist nach einer repräsentativen Emnid-Umfrage für den "Focus" indes mäßig. 26 Prozent der Befragten stimmen zu, dass Deutschland mehr ausländische Fachkräfte benötigt. 38 Prozent der Befragten sagten dagegen, es sollten weniger sein. Für die Umfrage wurden vom 30. April bis 2. Mai 1004 Personen befragt.
    Der neue Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Eric Schweitzer, warnte ebenfalls vor den Folgen des demografischen Wandels. "Wenn wir nicht gegensteuern, droht uns ein dramatischer Wohlstandsverlust", sagte Schweitzer. Um die Lücke zu schließen, plädierte er für mehr Zuwanderung. Pro Jahr würden etwa 120.000 zusätzliche Fachkräfte aus dem Ausland benötigt. Mit Blick auf mögliche Ressentiments seitens der Bevölkerung ergänzte Schweitzer, "im Boot ist viel Platz".
    Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer (CDU), kündigte in dem Magazin an, das Thema von mehr Migranten für den öffentlichen Dienst werde ein Schwerpunkt des nächsten Integrationsgipfels sein. Sie kritisierte zugleich, dass junge Menschen mit türkischem Hintergrund noch immer geringere Chancen bei der Ausbildung hätten.
    Neben der Zuwanderung sieht die Demografiestrategie dem Bericht zufolge bei Frauen und arbeitslosen Jugendlichen zwei weitere Potenziale, um die Arbeitskräfte-Lücke zu schließen. Um junge Leute ohne Berufsabschluss zu motivieren, will die Bundesregierung demnach mit Geldprämien beim Bestehen von Prüfungen testen.

    Quelle: http://de.nachrichten.yahoo.com/bald...081108883.html
    Was für ein Schmieren-, Lügen-, Angstmach-Artikel !!!

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    Im Bundestag notiert: Förderprogramm "MobiPro-EU"

    Die Fraktion Die Linke hat eine Kleine Anfrage (17/12929) zu dem Förderprogramm „MobiPro-EU“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales gestellt. Das Programm soll die berufliche Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen und arbeitslosen jungen Fachkräften aus der Europäischen Union fördern, insbesondere durch Vermittlungsangebote. Die Abgeordneten fragen unter anderem nach der Anzahl der Förderungsanträge und der konkreten Ausgestaltung des Programms.
    Quelle: http://www.bundestag.de/presse/hib/2...13_250/08.html
    Ich stelle das mal so dar:
    Aufgrund einer Lüge subventioniert unsere Regierung mit dem "europäischen Gedanken" (MobiPro-EU) Ausländer nach Deutschland und lässt die deutschen arbeitslosen Fachkräfte versauern (Hartz IV, etc.)!

    Bei denen sind nicht nur die Tassen aus dem Schrank geflogen, sondern auch schon die dicken Schüsseln .......

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    Zeitarbeitsfirmen rekrutieren immer mehr Ausländer

    Der Wettbewerb um die besten Köpfe erfasst auch die Leiharbeit. Die Zeitarbeitsbranche wirbt ihre Mitarbeiter verstärkt im Ausland an. Deutsche Langzeitarbeitslose werden hingegen kaum berücksichtigt.

    Auch Zeitarbeitsfirmen setzen angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels auf die Anwerbung ausländischer Arbeitnehmer. Gute Erfahrungen hätten Firmen bereits mit polnischen Fachkräften gemacht, sagte die Vizepräsidentin des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister, Ingrid Hofmann, in Nürnberg. Auch in Italien und Griechenland gebe es erste Anwerbeaktionen von Zeitarbeitsunternehmen. Ein Anreiz für Ausländer, als Zeitarbeiter nach Deutschland zu kommen, sei etwa der Einsatz in einem renommierten Unternehmen.
    Gesucht würden in diesen Ländern etwa Ingenieure, Architekten und Bauzeichner. Das Problem bei der Anwerbung seien allerdings häufig die geringen Deutschkenntnisse der Bewerber. "Gute Deutschkenntnisse sind Voraussetzung für einen Einsatz als Zeitarbeitskraft in deutschen Unternehmen", unterstrich Hofmann. In diesem Punkt sieht sie auch die Zeitarbeitsunternehmen gefordert; sie müssten die angeworbenen Arbeitskräfte beim Erlernen der Sprache unterstützen.
    Hofmann sagte, dass der drohende Mangel an qualifizierten Kräften auch für die Zeitarbeitsbranche eine wachsende Herausforderung darstelle. Unternehmen müssten sich "Gedanken machen, wie trete ich am Markt auf, wie attraktiv mache ich die Zeitarbeit". Schon jetzt könnten Leiharbeitsunternehmen häufiger offene Stellen nicht besetzen, weil passendes oder qualifiziertes Personal fehle.
    Langzeitarbeitslose haben nur wenige Chancen

    weiter hier: http://www.welt.de/wirtschaft/articl...uslaender.html
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    Das Märchen vom Fachkräftemangel

    Und schau mal einer guck, wieder nichts als Lügen!

    Es war einmal ein Land der Dichter, aber auch der Techniker und Bastler. Dort lebten Menschen und Wirtschaft in Harmonie. Durch die Soziale Marktwirtschaft hatten es viele seiner Bewohner zu einigem Wohlstand gebracht, und für die Unternehmen sprudelten satte Gewinne. Doch es nahte Ungemach.

    Noch nie war die Ingenieurslücke in Deutschland so groß, jammert beispielsweise der Verband der Deutschen Ingenieure. Laut Ingenieursmonitor gab es im vergangenen Jahr mehr als 105.000 offene Stellen. Das sei ein Rekordhoch seit Beginn der Erhebung gewesen.

    Leben Ingenieure also in einem Schlaraffenland mit Vollbeschäftigung? Leider nein. Denn eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung kommt zu ganz anderen Ergebnissen. Selbst bei einer guten Konjunkturentwicklung müssen jährlich nur 31.000 Ingenieursstellen neu besetzt werden. Der Clou des Ganzen? Schon heute gibt es eine viel höhere Anzahl von Hochschulabsolventen. Allein 2010 haben knapp 50.000 angehende Ingenieure ihr Studium abgeschlossen.

    Statt eines Mangels herrscht in der Realität ein Fachkräfteüberschuss. Für die Firmen hat das positive Auswirkungen. Angesichts der Konkurrenzsituation auf dem Arbeitsmarkt können sie sich bei den Gehältern zurückhalten. Das belegt eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung. Danach stiegen zwischen 2000 und 2010 die Löhne branchenübergreifend um insgesamt 24 Prozent. Da die Inflationsrate in diesem Zeitraum höher lag, haben die meisten Arbeitnehmer weniger in der Tasche als vor zehn Jahren.

    Panische Warnungen vor einem Fachkräftemangel sin d nicht neu. Bereits zur Jahrtausendwende sah der Branchenverband Bitkom einen riesigen Bedarf an Informatikern voraus. Tausende junge Menschen wählten einen Studiengang entsprechende dieser Vorhersage und landeten dann direkt in der Arbeitslosigkeit. Bei seiner Konzentration auf den Fachkräftemangel hatte der Branchenverband die einfachsten ökonomischen Gesetze verdrängt: Nach jedem Aufschwung folgt eine Abkühlungsphase, bei der der Bedarf nach Arbeitskräften sinkt.
    Auch in der Region ist eine Diskussion über fehlende Fachkräfte entbrannt. Allerdings lohnt es sich, hier etwas genauer hinzuschauen. Trotz einer offiziellen Arbeitslosenquote von unter vier Prozent gilt der Großraum Trier laut einer DGB-Studie bundesweit als Niedriglohngebiet. In einer Marktwirtschaft reguliert sich ein Mangel immer über den Preis. Wenn eine Ware knapp ist, wird sie teurer. Gibt es zu wenige Arbeitskräfte, steigen die Löhne. Wenn also wieder vom Fachkräftemangel die Rede ist, schauen Sie ruhig einmal auf Ihre Gehaltsabrechnung. Geht es bei den monatlichen Bezügen auf einmal rasant bergauf, dann könnte tatsächlich etwas an der Vorhersage der Wirtschaftsverbände dran sein.

    Wenn nicht, dann bleibt es bei dem Märchen vom Fachkräftemangel. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann warnen sie uns noch heute.

    Quelle: http://www.volksfreund.de/nachrichte...260064,3577023
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  9. #9
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    Deutsche Arbeitsämter verstärken Suche nach ausländischen Fachkräften

    Ich möchte mal die Zahlen, die dafür als Grundlage dienen, sowie die dazugehörigen Richtlinien sehen und einem Fachmann vorlegen ...

    Die Bundesagentur für Arbeit will den Arbeitsmarkt für Fachkräfte aus dem Ausland weiter öffnen. So sollen mehr Berufsgruppen vor allem für Arbeitskräfte aus dem Nicht-EU-Ausland geöffnet werden. Und dass, obwohl in Südeuropa die Arbeitslosigkeit weiter wächst.

    Fachkräftemangel bei hochqualifizierten Experten in einzelnen technischen Berufsgruppen (Grafik: Bundesagentur für Arbeit).

    Fachkräftemangel ist in Deutschland weiterhin ein großes Thema, so sieht es vor allem die Bundesagentur für Arbeit. Demnach fehlen nicht nur im Gesundheitsbereich Fachkräfte, sondern auch in technischen Berufen. Aus diesem Grund soll der deutsche Arbeitsmarkt nun auch für Bewerber aus Nicht-EU-Ländern noch weiter geöffnet werden.
    Zusammen mit dem Wirtschafts- und dem Arbeitsministerium hat sich die Bundesagentur für Arbeit demnach auf eine so genannte Positivliste geeinigt, die am Montag veröffentlicht wurde. Insgesamt 18 Berufsgruppen sollen nun für Arbeitskräfte aus dem Nicht-EU-Ländern zugänglich gemacht werden. Die „Grundlage für die Auswahl der Berufe in der Positivliste bildet die Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit“, so die Bundesagentur.
    Mit dabei sind nun neben den Berufen in der Gesundheitsbranche, für die mittlerweile auch in Asien gesucht wird (hier), auch Berufe in der Mechatronik, in der Bauelektrik, in der Kältetechnik oder auch in der Automatisierungstechnik.
    Angesichts der hohen Arbeitslosigkeit in vielen europäischen Ländern stellt sich allerdings die Frage, wie es zu einem derart großen Fachkräftemangel kommen kann. Ein Fachkräftemangel, der der Bundesagentur für Arbeit und den beiden Ministerien zufolge so groß ist, dass man Arbeitskräfte aus dem Nicht-EU-Land abwerben möchte.

    Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...s-dem-ausland/
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  10. #10
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    Deutschland wirbt Pflegekräfte im Ausland an

    Das kann es einfach nicht sein! So geht das nicht!

    Das ist falsch, falsch und nochmal falsch!

    Wer soll die alten Leute pflegen? In Deutschland fehlen die Arbeitskräfte in der Pflege. Jetzt wirbt die Bundesregierung Pflegekräfte im Ausland an, und zwar gleich in neun Ländern.

    Die Bundesregierung wirbt in neun Ländern vor Ort, um Fachkräfte für den Gesundheits- und Pflegebereich nach Deutschland zu holen. Unter anderem sind in diesem Jahr in Spanien sieben Werbeveranstaltungen geplant, wie aus einer Antwort der Regierung auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervorgeht, die der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ vorliegt. Geworben werde auch in Griechenland, Italien, Portugal, Serbien, Bosnien-Herzegowina, den Philippinen und Tunesien.
    Mit China gibt es bereits ein Abkommen über ein Projekt, durch das 150 chinesische Pflegekräfte nach Deutschland vermittelt werden sollen. Weltweit wirbt die Bundesrepublik per Internet mit der Initiative „Make it in Germany“ um Fachkräfte, gefragt sind dabei vor allem Ingenieure und Ärzte.
    Die Linkspartei kritisierte, die Abwerbung von Fachkräften aus Ländern wie Tunesien oder den Philippinen verschärfe die Unterversorgung dort. Intelligente und gut ausgebildete Menschen verließen so ihre Heimat. Die Bundesregierung verweist darauf, dass sie den Verhaltenskodex der Weltgesundheitsorganisation zur Anwerbung von Fachkräften aus dem Ausland einhalte.

    Pflege-Fachkräfte kommen vor allem aus Osteuropa nach Deutschland. Die Zahl der Beschäftigten in der Pflegebranche aus Polen, Tschechien, der Slowakei und Ungarn stieg den Angaben zufolge in den vergangenen zwei Jahren von 15.000 auf heute rund 21.000.

    Quelle: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-12568841.html
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