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Thema: Hugo Chavez oder Venezuela, das "andere" Libyen

  1. #111
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    AW: Hugo Chavez oder Venezuela, das "andere" Libyen

    Washington will Soldaten nach Kolumbien schicken

    Montag, 28. Januar 2019 , von Freeman um 23:00

    Der letzte Satz in meinem vorhergehenden Artikel über Venezuela lautet: "Möglicherweise kommt eine militärische Intervention der NATO gegen Venezuela von Kolumbien aus." Tatsächlich will Washington 5'000 Soldaten nach Kolumbien schicken, wenn man den Text auf John Boltons Notizblock liest, den aufmerksame Reporter erspäht haben. Der nationale Sicherheitsberater von Trump kam nämlich gerade aus einer Sitzung des Sicherheitsrat zu einer Pressekonferenz im Weissen Haus, als er mit Notizblock in der Hand fotografiert wurde. Auf dem Block stand handschriftlich geschrieben "5'000 Soldaten nach Kolumbien".






    Es steht:

    "Afghanistan -> Welcome the Talks
    5,000 troops to Colombia."

    Damit hat Bolton verraten, Trump will möglicherweise mit Soldaten via Kolumbien in Venezuela militärisch intervenieren, um Washingtons Marionette Juan Guaidó ins Präsidentenamt zu hieven.

    Wie ich bereits gemeldet habe, Kolumbien ist seit 2018 ein NATO-Partner, der erste in Südamerika, und damit der Stützpunkt um nach Venezuela einzudringen.

    "Der Präsident hat deutlich gemacht, dass alle Optionen auf dem Tisch liegen", sagte Bolton den Reportern, während er den gelben Notizblock hielt.

    "Wir rufen heute auch die venezolanischen Militär- und Sicherheitskräfte dazu auf, die friedliche, demokratische und verfassungsmässige Machtübertragung zu akzeptieren", sagte Bolton.

    Bolton lügt natürlich damit, denn es handelt sich keineswegs um eine "friedliche, demokratische und verfassungsmässige Machtübertragung", die Washington in Venezuela durchziehen will.

    Das Washington die Frechheit besitzt, überhaupt von Menschenrechten und Demokratie zu reden, wo doch die Vereinigten Staaten keine Demokratie sind und die grösste Gefängnispopulation der Welt hat mit der höchsten Inhaftierungsrate pro Kopf.

    Ja, in den USA sitzen 2,5 Millionen Menschen hinter Gittern und 5 Millionen stehen unter strikter polizeilicher Überwachung nach Absitzen der Strafe auf Bewährung. Wer vorbestraft ist darf nicht mehr wählen.

    Die Armut in Amerika ist so gross, über 40 Millionen Menschen beziehen staatliche Essensmarken um zu überleben und fast 1 Millionen sind Obdachlose, die auf der Strasse, in Zelten, Autos oder Blechhütten schlafen.

    Wie wäre es wenn Washington endlich sich um das Wohl der eigenen Bevölkerung kümmert, statt ständig sich in die Politik anderer Länder einzumischen und Kriege anzuzetteln? Für Waffen und Kriege ist immer Geld da, für die arme arbeitende Bevölkerung nichts.

    Auf die Frage von Reportern nach dem Briefing darüber, die mit Adleraugen den Satz auf dem Notizblocks "5'000 Mann nach Kolumbien" lesen konnten, antwortete der Sprecher des Weissen Hauses: "Wie der Präsident gesagt hat, es liegen alle Optionen auf dem Tisch."

    "Alle Optionen" heisst auch mit militärischer Gewalt!

    Jetzt wird Bolton kritisiert, er hätte die Sicherheitsbestimmungen verletzt, in dem er die Notiz aus der Sicherheitsratsitzung mit dem Präsidenten den Reportern unabsichtlich gezeigt hat.

    Andere sagen, Bolton hat das mit Absicht gemacht, extra den Text in die Kameras gehalten, damit die Reporter es sehen und darüber berichten, um Maduro Angst einzujagen, US-Soldaten werden ihn aus dem Amt entfernen.

    Will Trump mit der Truppenverlegung nach Kolumbien einen Krieg mit Venezuela anfangen? Will er damit von seinen innenpolitischen Problemen und der Gefahr einer Amtsenthebung ablenken?

    Der Krieg gegen Venezuela hat insofern bereits begonnen, da US-Finanzminister Steven Mnuchin verkündet hat, die venezolanische staatliche Ölgesellschaft PDVSA wird sanktioniert und 7 Milliarden Dollar an Werten der Firma wurden beschlagnahmt.

    Die Sanktionen werden aufgehoben, wenn "der schnelle Transfer der Kontrolle auf den Interimspräsidenten erfolgt oder eine Interimsregierung demokratisch gewählt wird", sagte Mnuchin.

    Bereits vergangene Woche hat die Bank of England in London die Kontrolle über den Goldbestand Venezuelas im Wert von 1,2 Milliarden Dollar gegenüber Caracas verweigert.

    Wir sehen, Venezuela wird von den Anglo-Amerikanern erpresst, finanziell erdrosselt und beraubt, bis es kapituliert und die Kontrolle einer verräterischen Marionette übergibt.

    So haben diese Verbrecher schon immer gegenüber Ländern dessen Ressourcen sie stehlen wollen gehandelt. Venezuela hat ja nur die grössten Ölvorkommen der Welt, grösser als Saudi-Arabien!

    Das erste was die Marionette Guaidó machen wird und muss, sollte er die Macht ausüben können, die venezolanische staatliche Ölgesellschaft PDVSA wird sofort privatisiert ... also dem venezolanischen Volk gestohlen!

    ---------------

    Botschaft von Präsident Maduro an Trump auf Englisch:

    - Hände weg von Venezuela!
    - Sofort!
    - Nicht auf diesen Weg!

    LG

  2. #112
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    AW: Hugo Chavez oder Venezuela, das "andere" Libyen

    Venezuela: US-Sanktionen und "Troika des Schreckens" gegen den gewählten Präsidenten

    Ex-UN-Sonderberichterstatter: "Venezuela erinnert mich an die Irak-Invasion"

    LG

  3. #113
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    Iran-Contra-Affäre

    Wed Jan 30 2019

    • [l] Hey, der Special Envoy der USA für Venezuela ... der kommt mir irgendwie bekannt vor!
      Meanwhile, US Secretary of State Mike Pompeo has appointed a veteran former diplomat as his envoy to deal with the crisis in Venezuela.He said Elliott Abrams would be responsible for all US efforts to restore democracy in Venezuela.
      Das klingt gut. Jemand mit Erfahrung! Was ist denn das für einer?
      Mr Abrams is a prominent neo-conservative who has long argued for an activist foreign policy to spread American values around the world.He served as US Assistant Secretary of State for Inter-American Affairs in the 1980s under President Ronald Reagan.
      Hmm, na gut, Neocon. War ja zu erwarten. Unter Reagan. Hmmmmmm. Der wird doch nicht ... in die Iran-Contra-Affäre verwickelt sein? Neeeeeeeeeee *abwink*!Doch!
      Abrams is widely remembered in Central America, but particularly from his time in the Reagan administration, when he tried to whitewash a massacre of a thousand men, women and children by US-funded death squads in El Salvador, when he was assistant secretary of state for human rights.He shrugged off the reports as communist propaganda, and insisted: “The administration’s record in El Salvador is one of fabulous achievement.”
      Ja genau! So ist das ja auch in die Geschichte eingegangen!1!!Das braucht eine besondere Art von Persönlichkeit, um eine Diktatur und Todesschwadrone als Erfolg zu sehen.
      Abrams also helped organise the covert financing of Contra rebels in Nicaragua behind the back of Congress, which had cut off funding. He then lied to Congress about his role, twice. He pleaded guilty to both counts in 1991 but was pardoned by George HW Bush.
      Na das passt ja wie Arsch auf Eimer!Und seit dem so?
      More than a decade later, working as special Middle East adviser to former president George W Bush, Abrams was an enthusiastic advocate of the Iraq invasion. He was in the White House at the time of the abortive coup in 2002 against Hugo Chávez. The Observer reported that Abrams gave the green light to the putsch, another an inspector general enquiry found no “wrongdoing” by US officials.
      Ja, ihr habt richtig gelesen! Der Typ, der für den Putsch gegen Chavez verantwortlich war, den ernennt Trump jetzt zum Special Envoy und er ist zuständig für die "Demokratisierung" von Venezuela.Ich muss gerade an diesen einen Bumper Sticker denken, den ich in den USA gesehen habe. "Be nice to America or we will bring democracy to YOUR country", allerdings war auf meinem noch ein Piktogramm von Fliegerbomben zu sehen.
      Du, Fred, ich verstehe gar nicht, wieso die Venezuelaner uns Amerikaner nicht mögen! Wir wollen doch nur deren Bestes!
      Update: Das beste Foto von dem hat allerdings Russia Today ausgegraben (Danke, Detlef)


    Quelle: https://blog.fefe.de/?ts=a2af1d85
    https://de.sputniknews.com/exklusiv/...siv-interview/

    https://de.sputniknews.com/politik/2...lueckwuensche/

    https://de.sputniknews.com/politik/2...etnam-warnung/

    https://deutsch.rt.com/amerika/83357...ington-maduro/

    https://deutsch.rt.com/amerika/83377...ezuela-wertet/

    https://deutsch.rt.com/amerika/83378...en-und-troika/

    https://deutsch.rt.com/amerika/83385...twortung-wahr/

    https://deutsch.rt.com/meinung/83399...ch-washington/

    LG
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  4. #114
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    Furchterregende Aussichten – Lateinamerikanischer Journalist zur Lage in Venezuela (Video)

    Pablo Vivanco hat selbst mehr als zehn Jahre in Venezuela verbracht, sich im Studium mit dem Land befasst und als Journalist über Venezuela sowie die gesamte Region geschrieben. Mit seinen lokalen Einblicken hat er RT Deutsch eine Einschätzung der aktuellen Situation gegeben.

    Pablo Vivanco, der als Journalist für verschiedene Medien die Region und Venezuela beobachtet hat, spricht sich ebenso wie westliche Politiker für Stabilität und Freiheit in Venezuela aus. Allerdings bezweifelt er deren Aufrichtigkeit, wenn sie von guten Absichten für das venezolanische Volk sprechen. Der gebürtige Chilene schätzt die Aussichten mit Blick auf die Geschichte und auf das derzeitige Säbelrasseln als furchterregend ein.
    Die Venezolaner wünschen sich keine Gewalt, doch einige westliche Politiker befördern diese geradezu. Warum weder Neuwahlen noch ein Rücktritt des amtierenden Präsidenten Nicolás Maduro Frieden bringen würden, erklärte der Lateinamerikaner per Skype aus Toronto.




    Quelle: https://deutsch.rt.com/amerika/83562...rnalist-video/
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  5. #115
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    LIVE: Pro-Maduro Demonstration in Venezuela

    Über hunderttausend Sympathisanten des venezolanischen Staatsoberhaupts Nicolás Maduro versammelten sich heute in den Straßen der Hauptstadt Caracas. Die Menschen wollen ein Zeichen setzen gegen den selbsernannten Intermispräsidenten Juan Guaidó.

    Entgegen dem durch die Mainstreammedien vermittelten Bild, stehen weite Teile der venezolanischen Bevölkerung hinter dem amtierenden Präsidenten Nicolás Maduro.
    Als Antwort auf den von Guaidó angekündigten "größten Protestmarsch in der Geschichte Venezuelas und des Kontinents" vor der EU-Vertretung in Caracas, hatten auch die Befürworter des gewählten Präsidenten Maduro Demonstrationen angekündigt. Über hunderttausend Menschen folgtem dem Aufruf.
    Zuvor hatte US-Vizepräsident Mike Pence zum Sturz Maduros aufgerufen. Bei einer Rede vor Exil-Venezolanern in Miami erklärte Pence:
    Die Zeit ist gekommen, Maduros Tyrannei ein für allemal zu beenden.
    Es sei nicht die Zeit für Dialog, es sei die Zeit für Taten. Die Herrschaft des Sozialisten Maduro müsse enden "und zwar jetzt".




    Quelle: https://deutsch.rt.com/amerika/83572...onstration-in/
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  6. #116
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    Es läuft immer nach dem gleichen Plan ab! Das musst du noch zu Venezuela wissen



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  7. #117
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    Der Rote Platz #38: Venezuela - Blut für Öl



    Die USA wollen ihren Hinterhof zurück Die Konterrevolution in Lateinamerika kommt heute nicht mit Springerstiefeln daher, sondern in „Maas“-Anzügen. Statt sich an dem Sturz von Maduro zu beteiligen, fordert Wolfgang Gehrcke von der Bundesregierung, sich für ein sofortiges Ende von US-Militärandrohungen einzusetzen. Sein Öl und sein Gold gehören Venezuela und nicht den USA oder Großbritannien.
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    AW: Hugo Chavez oder Venezuela, das "andere" Libyen

    Venezuela: US-Sondergesandter Elliott Abrams fordert Maduro auf, das Land zu verlassen



    Der Machtkampf in Venezuela setzt sich fort. Präsident Nicolás Maduro plant, dem Weißen Haus eine Petition mit mindestens 10 Millionen Unterschriften zu übergeben. Damit wird Washington aufgefordert, sich aus den Angelegenheiten Venezuelas herauszuhalten. Derweil ruft der US-Sondergesandte für Venezuela, Elliott Abrams, Maduro auf, sein Heimatland zu verlassen. Die Frage nach der Zukunft Venezuelas ist auch international stark umstritten. Bisher hat lediglich rund ein Viertel der Regierungen weltweit der Aufforderung der USA Folge geleistet, den selbst ernannten Interimspräsidenten Juan Guaidó anzuerkennen. Die große Mehrheit der Länder erkennt weiterhin Venezuelas demokratisch gewählte Regierung an. Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/

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    Venezuela: "Humanitäre Hilfe" der USA wird zum Spaltpilz

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