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Thema: Hugo Chavez oder Venezuela, das "andere" Libyen

  1. #31
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    Venezuela: Another Western-Backed Destabilization

    As Ukraine falls to the control of fascist forces funded by the Anglo-American powers and the world watches with bated breath for the Russian response, a similar sequence of events is currently taking place inside the South American country of Venezuela.

    For the record, the people of Venezuela, much like the people of Ukraine, have very real complaints against the leadership in Caracas. A lagging economy and a level of personal freedom that is below par to say the least present clear reasons for Venezuelans to be disgruntled.

    This latest Venezuelan “revolution,” however, does not appear to be the result of a popular uprising against an oppressive government but yet another Western-backed destabilization campaign aimed at wrecking the existing government and replacing it with another regime more favorable to the goals of the Anglo-Western interests and international banking cartels.

    weiter hier: http://www.activistpost.com/2014/02/...rn-backed.html
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  2. #32
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    Im Westen ist die Solidarität mit Venezuela nicht auf der Höhe

    Gibt es noch eine solidarische Linke im Westen? Zur Zeit, wo eine destabilisierende Gewalt wieder auf Venezuela einfällt, bedauert der französische Wissenschaftler Jean Ortiz das Schweigen der immer mehr durch die Hyper-Medien betäubten westlichen Linken und ihre Unfähigkeit, anders zu denken und zu mobilisieren, als ihr das Einheitsdenken vorschreibt.



    Die Bolivarische Revolution ist kein Zufall der Geschichte, sondern vielmehr das Ergebnis einer Nationalen Geschichte und ihrer Verlängerung. 1989 lässt ein sozialdemokratischer Präsident auf das Volk schießen. Der "Caracazo" [Schlag von Caracas] verursachte etwa 3000 Tote. An diesem Tag sind die (Liberale) Überparteilichkeit und der AD/COPEI-Wechsel gescheitert. Die jungen „bolivarischen“ Soldaten, die den patriotischen, misslungenen "Golpe" von 1992 versuchten und ihn verantworteten, hatten nicht die Absicht, das kubanische Modell zu kopieren, sondern „die Arbeit von Bolivar zu beenden.“


    Die venezolanische Revolution ist weder in dem Gepäck der Roten Armee oder in dem der revolutionären Streitkräfte Kubas eingetroffen, wie man es früher umgangssprachlich sagte. Es handelt sich um einen einzigartigen, originalen, endogenen Prozess.


    Chavez und die Volksbewegung haben sich in einer dialektischen Beziehung der Wechselwirkung "radikalisiert", besonders aufgrund der bornierten Feindseligkeit Washingtons (wie in Kuba 1959-1960) und der inszenierten (oder durch die vom "Riesen des Nordens“ unterstützten) destabilisierenden Manöver. 1998 lag Hugo Chávez eher auf der Seite des "dritten Weges", dem so geliebten Weg von Tony Blair.
    Wenn der "Comandante" Chavez auch dazu gekommen ist, den "Sozialismus des 21. Jahrhunderts" zu befürworten, entwirft er ihn als eine Baustelle und als ein Hinwegkommen über den Kapitalismus durch Wahl, durch repräsentative partizipatorische Demokratie, unter Achtung des politischen Pluralismus. Er basiert ihn auf den Ideen-Kampf, auf die Mobilisierung und Einbindung der Menschen in "kommunale Räte ", "sozialistische Gemeinden", auf Sozialisation... Es gibt viele Aussagen von Hugo Chavez, in denen er den "Sowjetismus", den Dirigismus, den Ein-partei-Staat ablehnt.


    Also warum ist dann die venezolanische Affäre so lähmend für die meisten westlichen Intellektuellen? und so schwer anzunehmen? Sie ist eine ethische Debatte und eine wichtige Politik für die Befreiung der Zukunft, in Lateinamerika und anderswo.


    Es ist klar, dass die Solidarität mit einer täglich durch den mächtigsten der Imperialismen bedrohten Revolution nicht auf Augenhöhe mit der Putsch-Politik der Opposition ist, die bestrebt ist, mit Gewalt zu handeln, unabhängig von dem Wahlkalender und den Vereinigten Staaten, die gerne wieder ihren Würgegriff auf die riesigen Öl-Reserven von Venezuela legen wollen.


    Ich kenne viele Aktivisten, ganz ganz linke Wähler, die durch die unaufhörlichen Medien Hype und konstante Stigmatisierung der Bolivarischen Revolution und der demokratisch gewählten Führungsleute zurückgehalten werden. Für den größten Teil der öffentlichen Meinung ist das Bild von Venezuela schlecht, freiheitsfeindlich. Sozialliberale und Neo-liberale sind einverstanden, auf Grundlage von a priori Meinungen, gestern Hugo Chavez, heute Präsident Nicolas Maduro zu verunglimpfen, oft auch zu kriminalisieren. In Caracas haben ihre "demokratischen" Freunde die Wahl von Nicolas Maduro nicht anerkannt, im Gegensatz zur internationalen Gemeinschaft.


    Der ideologische Beschuss ist so heftig, dass, selbst wenn nichts passiert, man die Chavez-Anhänger beschuldigt. Die aufgeheizte Öffentlichkeit scheint, auf den ersten Blick, geringe Akzeptanz für unsere Argumente zu haben. Sollten wir daher „klein beigeben“, vor der herrschenden Ideologie zurückweichen? Es wäre selbstmörderisch, aus beider Sicht, des Internationalismus und unseres Kampfes in Frankreich.
    Mit der Verteidigung von Venezuela macht man wahrscheinlich nicht Karriere, sind vielleicht nicht Millionen Stimmen zu gewinnen. Auf der anderen Seite gewinnt man an politischer Kohärenz, an Treue zu grundlegenden Werten für die Arbeiter- und die Revolutionär-bewegung.


    Der Mut, wenn es darum geht, gegen den Strom zu schwimmen, Stürmen die Stirne zu bieten, ohne seinen Kurs zu verlieren, wird sich letztlich immer auszahlen. Gestern, was scheinbar die Solidarität verhinderte, waren die freundschaftlichen Beziehungen von Chavez mit dem iranischen Präsidenten Ahmadinedschad. Und heute?


    Wer sagte übrigens, dass internationalistische Solidarität Blindheit, Bedingungslosigkeit mit sich brächte? Sie setzt eine großzügige, offene, hellsichtige, selbst eine kritische Haltung voraus, (ohne jenen "Lektionen zu erteilen", die die Geschichte machen).


    Unser Blick bleibt zu sehr Europa-zentriert. Europa und seine progressiven Parteien sind nicht mehr der Nabel der Welt, noch eine Referenz für unsere "latino"-Kameraden. Ohne Nostalgie für jegliches Modell, wir haben jedoch viel aus den Erfahrungen des sozialen Wandels in Venezuela, Bolivien, Ecuador... zu lernen, den laufenden revolutionären Fortschritten. Jeder Sieg der Völker Lateinamerikas ist auch unserer.

    In Caracas, La Paz, Quito, Havanna, wie gestern in Madrid, findet die Möglichkeit statt, das Leben und die Welt zu ändern. Dies erfordert von unserer Seite eine politische und praktische Solidarität, die über die Pressemitteilungen und die guten Absichten hinausgeht.

    Quelle: http://www.voltairenet.org/article182389.html

    Davon hört man in unseren Medien nichts?!

    LG

  3. #33
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    Auch Venezuela wird vom kriminellen Regime in Washington zu Fall gebracht

    Der von Washington orchestrierte Staatsstreich in der Ukraine hat Venezuela aus den Schlagzeilen herausgehalten.
    Eine Konfrontation mit dem atomar bewaffneten Russland ist gefährlicher als eine mit Venezuela. Die Gewalt, die Washington gegen Venezuela nahezu gleichzeitig mit der Ukraine losgelassen hat, bezeugt Washingtons nackte Kriminalität.
    Südamerika hat immer bestanden aus einer kleinen spanischen Elite mit all dem Geld und der Macht, die über große Mehrheitsbevölkerungen indigener Völker herrscht, die keine politische Vertretung haben. In Venezuela durchbrach Hugo Chavez dieses Muster. Ein indigener Präsident wurde gewählt, der das Volk repräsentierte und in dessen Interesse arbeitete, anstatt das Land auszubeuten. Chavez wurde zum Musterfall, und indigene Präsidenten wurden in Ecuador und Bolivien gewählt.
    Chavez wurde von Washington gehasst und von den amerikanischen Medienhuren dämonisiert. Als Chavez an Krebs starb, feierte Washington.
    Evo Morales, der Präsident Boliviens, ließ erkennen, dass er gerne dem NSA-Whistleblower Edward Snowden Asyl gewährt hätte. Folgerichtig befahl Washington seinen europäischen Hampelstaaten, dem Flugzeug von Präsident Morales die Überflugsgenehmigung auf seinem Rückflug von Russland nach Bolivien zu entziehen. In Verletzung aller diplomatischen Gepflogenheiten wurde Morales’ Flugzeug zur Landung gezwungen und durchsucht. Mittlerweile hatte Morales auch unter anderen Beleidigungen seitens der Washingtoner Verbrecher zu leiden.
    Rafael Correa, Präsident von Ecuador, machte sich selbst zur Zielscheibe Washingtons, indem er Julian Assange politisches Asyl gewährte. Auf Washingtons Befehl hat Washingtons britischer Hampelstaat Assange freie Passage verweigert, und Assange verbringt sein Leben in der ecuadorianischen Botschaft in London, gerade wie Kardinal Mindszenty sein Leben in der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika im kommunistischen Ungarn verbracht hat.
    Nach Chavez’ Tod wurde der indigene Venezolaner Nicolas Maduro Präsident. Maduro verfügt nicht über Chavez’ Charisma, was ihn zu einem leichteren Angriffsziel für die kleine spanische Elite macht, denen die Medien gehören.
    Washington begann die Attacke gegen Maduro, indem es die Währung Venezuelas angriff und deren Wechselkurs nach unten trieb. Dann wurden Universitätsstudenten, unter denen viele Kinder der reichen spanischen Eliten sind, zum Demonstrieren geschickt. Die fallende venezolanische Währung führte zu Preissteigerungen und zu breiter Unzufriedenheit unter Maduros armer indigener Basis. Um die Ausschreitungen, Eigentumsbeschädigungen und Unruhen niederzuhalten, mit denen Washington einen Staatsstreich lostritt, musste Maduro die Polizei einsetzen. Außenminister John Kerry hat die Bemühungen der Regierung, die öffentliche Ordnung wiederherzustellen und einen Staatsstreich zu verhindern, als „Terrorkampagne gegen die eigenen Bürger“ bezeichnet.
    Nachdem er die Demonstrationen orchestriert und einen Staatsstreich angezettelt hatte, schob Kerry die Schuld an der Gewalt, die Kerry entfesselt hatte, Maduro in die Schuhe und forderte Maduro auf, „die Menschenrechte zu respektieren.“
    Washington geht immer nach dem gleichen Muster vor. Begehe ein Verbrechen und gib dem Opfer die Schuld.
    Wenn Washington Maduro stürzen kann, wird das nächste Ziel Correa sein. Wenn Washington Correa loswerden und wieder eine Hampelregierung der reichen spanischen Eliten an die Macht bringen kann, dann kann Washington die Regierung Ecuadors dazu bringen, das politische Asyl zu widerrufen, das Correa Julian Assange gewährt hat. Die Botschaft Ecuadors in London wird den Befehl bekommen, Assange in die wartenden Arme der britischen Polizei hinauszuwerfen, die ihn nach Schweden senden wird, das ihn nach Washington schicken wird, wo er dann gefoltert wird, bis er alles gesteht, was Washington hören will.
    Die armen leichtgläubigen Tölpel, die auf den Straßen Venezuelas demonstrieren, haben genauso keine Ahnung davon, was sie sich selbst und anderen antun, wie ihre Pendants in der Ukraine. Die Venezolaner haben bereits vergessen, was für ein Leben sie unter der Herrschaft der spanischen Eliten hatten. Es hat den Anschein, als wären die Venzolaner entschlossen, Washington dabei zu helfen, sie zurück in ihre Knechtschaft zu führen.
    Wenn Washington Venezuela und Ecuador wiedererobert, wird Bolivien das nächste Land sein. Dann Brasilien. Washington hat Brasilien im Auge, weil das Land Mitglied von BRICS (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika) ist und Washington die Absicht hat, diese Organisation zu zerstören, ehe die Länder eine Handelsunion einrichten können, die nicht den US-Dollar benutzt.
    Vor nicht langer Zeit sagte ein Regierungsvertreter der Vereinigten Staaten von Amerika, dass wir (Washington), sobald wir Russland in einer Klemme haben, uns die Emporkömmlinge in Südamerika vorknöpfen werden.
    Das Programm verläuft nach Plan.

    Quelle: http://antikrieg.com/aktuell/2014_03...hvenezuela.htm
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  4. #34
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    Ukraine/Venezuela:USA sponsern Terror im gleichen Muster



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  5. #35
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    Welternährungsorganisation benennt Programm nach Hugo Chávez

    Aber die Amerikaner sag(t)en doch immer, der war ganz, ganz böse!
    Und der Maduro, der ist bestimmt noch viel böser .......

    Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat ihr neues Programm zur Bekämpfung des Hungers nach dem ehemaligen venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez benannt. Dies gab der Direktor der FAO für Lateinamerika und die Karibik, Raúl Benítez, gegenüber dem Fernsehsender Telesur bekannt. "Dies ist die beste Weise, einen Mann zu ehren, der ein Visionär in diesem Bereich war. Er war dem Rest der Führungspersönlichkeiten auf der Welt um zehn Jahre voraus", sagte Benítez. Deshalb werde das neue Programm, das den Zugang der ärmsten Bevölkerungsschichten zu Nahrungsmitteln verbessern will, den Namen "Hugo Chávez Frías" tragen.

    Der UN-Funktionär hob hervor, niemals zuvor seien auf der Welt so viele Nahrungsmittel produziert worden. Trotzdem gebe es etwa in Lateinamerika und der Karibik nach wie vor 47 Millionen Menschen, die an Hunger leiden. "Das Problem ist nicht die Nahrungsmittelproduktion, sondern der Zugang zu ihnen", so Benítez. Gleichzeitig betonte er, Lateinamerika sei die Weltregion, die in den vergangenen Jahren die größten Fortschritte in der Bekämpfung von Hunger und Unterernährung vorzuweisen habe. Nach Angaben von Benítez hält es die FAO für realistisch, das Problem des Hungers in der Region bis 2025 zu überwinden.
    Eine wichtige Rolle spielen dabei laut der Welternährungsorganisation die multilateralen Organismen wie die Union südamerikanischer Nationen (Unasur), der Gemeinsame Markt des Südens (Mercosur), die Gemeinschaft lateinamerikanischer und karibischer Staaten (Celac) sowie Petrocaribe und Caricom. Hugo Chávez, von 1999 bis 2013 Präsident Venezuelas, war an der Gründung und Stärkung mehrerer dieser Organisationen maßgeblich beteiligt.
    Die Ehrung Chávez' durch die FAO ist insofern nicht überraschend, als die Welternährungsorganisation bereits im vergangenen Jahr Venezuela für seine Politik der Hunger- und Armutsbekämpfung ausgezeichnet hatte. Das Land hat die diesbezüglichen Milleniumsziele der UNO bereits zwei Jahre vor Ablauf der Frist im Jahr 2015 erreicht. So hat Venezuela den Anteil der unterernährten Personen von 13,5 Prozent im Jahr 1990 auf unter 5 Prozent gesenkt und die Zahl der Hungernden von 2,7 Millionen auf weniger als 1,3 Millionen Menschen halbiert.

    Quelle: http://amerika21.de/2014/04/99115/fao-venezuela
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    Geändert von AreWe? (13.04.2014 um 19:39 Uhr)
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  6. #36
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    USA inszenieren Bürgerkrieg in Venezuela – wegen Öl?

    Sowas würden die USA doch niemals machen, die haben doch Fracking-Gas bis zum Jahr 3000 .......

    Versuchen die USA einen Bürgerkrieg oder gar einen Staatsstreich in Venezuela auszulösen, um Zugriff auf die riesigen Ölreserven des Landes zu erhalten? Dies behauptete Boliviens Präsident Evo Morales während einer Rede in Santa Cruz und rief alle Lateinamerikaner zur Solidarität mit Venezuela auf.

    weiter hier: http://www.gegenfrage.com/usa-inszen...ela-wegen-oel/
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  7. #37
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    Venezuela: Ist Maduro ein Diktator?

    In US-Medien, aber in abgeschwächter Form auch in deutschen Medien wie der ARD, wird Venezuela als Diktatur bezeichnet oder dargestellt. Entspricht dies –zumindest teilweise- der Wahrheit? Und soweit dies nicht der Fall ist: Mit welchen Mitteln arbeiten diese Darstellungen? Die ARD erweist sich als Medium besonders ausgefeilter Manipulation durch selektive Darstellung. Die ARD ist aber, wie alle öffentlich-rechtlichen Sender, laut Staatsvertrag zu ausgewogener Berichterstattung verpflichtet. Ist die Bundesrepublik Deutschland also so freiheitlich-demokratisch, wie es sich selber sieht?

    weiter hier: http://jasminrevolution.wordpress.co...-ein-diktator/
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  8. #38
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    USA verhängen neue Sanktionen gegen Venezuela

    Also wieder mal das übliche Blabla!!!

    Jeder, der nicht nach US-Schema tickt, wird "demokratisiert"!

    Die USA haben neue Sanktionen gegen einzelne Regierungsmitglieder Venezuelas verhängt. Grund dafür sollen mangelnde Freiheit, Unabhängigkeit, Menschenrechte und Gerechtigkeit für die venezolanischen Bürger sein. Das Land leidet unter anhaltenden Protesten gegen die Regierung.

    Das US-Repräsentantenhaus hat aufgrund der anhaltenden Proteste neue Sanktionen gegen Mitglieder der Regierung Venezuelas verhängt. Der Gesetzentwurf wurde am Mittwoch eingereicht mit dem Vorwurf von Menschenrechtsverletzungen durch die Regierung unter Präsident Nicolas Maduro.
    Die einzelnen Regierungsmitglieder haben somit von nun an keinen Zugriff mehr auf Guthaben bei US-Banken, zudem sollen Reisen in die Vereinigten Staaten nicht mehr gestattet sein. ”Die Menschen in Venezuela haben uns ein Notsignal gesendet und um Hilfe gebeten”, sagte Ileana Ros-Lehtinen, Verfasserin des Gesetzentwurfs. ”Heute haben wir den Aufruf zu einer Reaktion auf die Handlungen des Maduro-Regimes wahrgenommen und erklären die Unterstützung für die Menschen in Venezuela, die sich nach Freiheit, Unabhängigkeit, Menschenrechten und Gerechtigkeit sehnen.”

    Venezuelas Opposition kritisiert die Regierung für die hohe Kriminalitätsrate und die wirtschaftlichen Probleme im Land. Die Regierung Maduros macht die Vereinigten Staaten für die Unruhen verantwortlich mit der Absicht, die Regierung zu stürzen und Kontrolle über die enormen Ölressourcen des Landes zu erhalten.
    Im Februar hatte die venezolanische Regierung drei US-Konsulatsbeamte heimliche Treffen mit Oppositionsführern vorgeworfen, zu personae non gratae erklärt und des Landes verwiesen.

    Quelle: http://www.gegenfrage.com/usa-verhae...gen-venezuela/
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    Geheimdienst in Venezuela deckt Umsturzpläne auf

    E-Mails von Ex-Parlamentarierin Machado weisen auf Planungen für Ermordung von Maduro hin. Hinweise auf Beihilfe durch US-Botschafter in Kolumbien.

    Die Regierung in Venezuela hat Pläne zur Ermordung von Präsident Nicolás Maduro durch rechtsextreme Kräfte der Opposition veröffentlicht. Zudem seien neue gewalttätige Aktionen geplant. Jorge Rodríguez, Mitglied der Parteiführung der regierenden PSUV, präsentierte auf der Pressekonferenz den E-Mail-Verkehr zwischen führenden venezolanischen Oppositionspolitikern und Funktionären der USA. Die Kommunikation stellt die ehemalige Parlamentsabgeordnete María Corina Machado in den Mittelpunkt einer Verschwörung, die den Darstellungen nach auf den Sturz der Regierung abzielt. Die angeblichen Nachrichten Machados richteten sich an den Ex-Gouverneur des Bundesstaates Carabobo, Henrique Salas Römer, den Anwalt und Professor Gustavo Tarre Briceño sowie den Oppositionspolitiker und ehemaligen UNO-Botschafter Diego Arria. Wie Rodríguez erklärte, handelt es sich um Nachrichten, die im Rahmen einer gerichtlichen Untersuchung durch den Geheimdienst gesammelt wurden. Machado bezeichnete die E-Mails als Fälschungen.
    Den Enthüllungen zufolge soll Machado am 23. Mai eine eindeutige E-Mail an Diego Arria geschrieben haben, in der es hieß "Ich bin es leid, zu warten. Wir müssen diesen Dreck wegräumen, angefangen mit dem Anführer dieser Sache, und (wir müssen) die Weltlage mit der Ukraine und nun Thailand ausnutzen. Je eher desto besser." Weiter soll es in der E-Mail geheißen haben: "Ich denke, der Moment ist gekommen, um unsere Kräfte zu vereinen, die nötigen Anrufe zu machen und Finanzierung für die Vernichtung Maduros zu bekommen. Der Rest wird von selbst auseinanderfallen."
    Andere Aussagen der führenden Oppositionspolitikerin verweisen auf ihre führende Rolle bei der Organisierung der Unruhen, die seit Februar Teile des Landes erschüttert haben: "Ich habe mich entschieden. Dieser Kampf wird andauern, bis diese Regierung gestürzt ist." Sie wolle weiterhin Jugendliche und Studierenden agitieren. Auch könne man auf die internationale Lobby zählen, so Machado, die in diesem Zusammenhang in einer E-Mail vom 12. Mai das Europäische Parlament und den US-Senat erwähnt haben soll. Man verfüge "über ein dickeres Scheckheft, als das Regime".
    Nach Ansicht des PSUV-Politikers Rodríguez ist damit bestätigt, dass es sich bei den Unruhen, die seit Februar 42 Personen das Leben gekostet haben, nicht um spontane Proteste, sondern um terroristische Akte handelt. So seien die vermeintlichen Studentenunruhen nur die erste Phase eines Staatsstreiches gewesen. In der geplanten Ermordung des verfassungsmässigen Staatsoberhauptes sieht Rodríguez nun eine neue Qualität. Zudem ließ er verlauten, dass die präsentierten Daten nur die Spitze des Eisbergs seien. Der Regierung läge noch weit mehr Material vor, welches die extreme Rechte belaste. Darunter befänden sich auch Beweise, die auf Destabilisierungspläne vor den Kommunalwahlen vom 8. Dezember 2013 hinweisen.
    Die offengelegten Nachrichten verweisen außerdem auf die Verwicklung des US-amerikanischen Botschafters in Kolumbien, Kevin Whitaker. Dieser soll Machado "erneut seine Unterstützung bestätigt und die nächsten Schritte aufgezeigt haben", heißt es in den Veröffentlichungen. Die US-Regierung dementierte die Berichte.

    Quelle: http://amerika21.de/2014/06/102097/v...sch-opposition
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    Nein zum US-Imperialismus! 120 Staaten für internationale Solidarität mit Venezuela

    Die Bewegung der Blockfreien Staaten, der 120 Länder angehören, hat die jüngsten Maßnahmen der USA gegen Venezuela zurückgewiesen und ihre “Solidarität und Unterstützung des Volkes und der Regierung von Venezuela” zum Ausdruck gebracht. Ebenso hat das Forum von São Paulo, ein Zusammenschluss zahlreicher lateinamerikanischer Parteien und sozialer Bewegungen, seine Unterstützung für Venezuela erklärt und zur internationalen Solidarität aufgerufen.



    In seinem Kommuniqué vom Montag bedauert das Koordinationsbüro die “unverhältnismäßigen Maßnahmen” Washingtons und wiederholt seine Unterstützung der “Souveränität, territorialen Integrität und politischen Unabhängigkeit” des südamerikanischen Landes. Die Bewegung fordert die USA auf, an konstruktiven Gesprächen teilzunehmen und seine “einseitigen, illegalen Zwangsmaßnahmen” einzustellen, “die den Geist des Dialoges und der politischen Verständigung“ zwischen den beiden Nationen beschädigten.


    US-Präsident Barack Obama hatte Venezuela mit Dekret vom 9. März zu einer “außerordentlichen und außergewöhnlichen Gefahr für die nationale Sicherheit der USA” erklärt und Sanktionen gegen Regierungsfunktionäre verhängt.


    Die Bewegung der Blockfreien wurde 1961 gegründet, um die Interessen der Länder des Südens gegenüber den Ost-West-Blöcken zu vertreten. Derzeit sind 120 der 193 Länder der Vereinten Nationen Mitglieder der Bewegung. Das nächste Gipfeltreffen der Blockfreien ist für dieses Jahr in Venezuela geplant.
    Indes hat die Arbeitsgruppe des Forums von São Paulo, ein Zusammenschluss zahlreicher lateinamerikanischer Parteien und sozialer Bewegungen, bei einer Zusammenkunft in Mexiko-Stadt ihre Unterstützung für Venezuela erklärt und zur internationalen Solidarität aufgerufen. Zugleich wies sie aufs schärfste das Dekret von US-Präsident Obama zurück. Es sei eine Drohung gegen die Völker Lateinamerikas und der Karibik und versetze die gesamte Region “in absolute Alarmbereitschaft”, heißt es in einer Mitteilung.
    “Wir erklären: wenn es eine Gefahr für die nationale Sicherheit und die Souveränität Lateinamerikas und der Karibik und aller Völker der Welt gibt, dann ist es die imperialistische Aggression, die von den USA in ihrem verzweifelten Versuch ausgeht, ihre im Niedergang begriffene Hegemonie und die Kontrolle der strategischen Ressourcen des Planeten zu erhalten.”
    Das Präsidialdekret komme einer Kriegserklärung gleich, die nicht nur die Souveränität Venezuelas, sondern ganz Lateinamerikas verletze. Das Forum unterstützt die Entschließung der Union Südamerikanischer Nationen (Unasur), von den USA die Aufhebung des Dekrets zu verlangen und den politischen Dialog zu fördern. Die Parlamentarier aller im Forum vertreten Parteien sollen “die Aggressionen seitens der USA gegen Venezuela” in den verschiedenen nationalen und regionalen Parlamenten öffentlich verurteilen.


    Zugleich werden “die antiimperialistischen Organisationen und sozialen Bewegungen der Region” zu einem Treffen am 20. und 21. März in Nicaraguas Hauptstadt Managua aufgerufen. Am 13. April soll zudem in Caracas ein außerordentliches Treffen mit breiter Beteiligung stattfinden, um die Unterstützung für Präsident Maduro und die venezolanische Bevölkerung auszudrücken. Der 13. April ist der Jahrestag des Sieges über den Putsch gegen den damaligen venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez.


    Maduro: USA versuchen Venezuela mit Sanktionen „niederzuringen” – Wir schlagen zurück!



    Für den 19. April ruft das Forum unter dem Motto “Die Völker der Welt vereint mit Venezuela” zu einem weltweiten Tag der Solidarität und der Zurückweisung der US-Intervention auf.


    Das seit 1990 bestehende “Forum von São Paulo” linker Parteien und Bewegungen Lateinamerikas geht auf eine Initiative des späteren brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio “Lula” da Silva und des kubanischen Revolutionsführer Fidel Castro zurück und war als Reaktion auf den Zusammenbruch der Sowjetunion und der sozialistischen Staaten in Osteuropa gedacht. Viele der heute im Forum vertretenen Parteien sind inzwischen an den Regierungen ihrer Ländern beteiligt.


    In zahlreichen Ländern der Region wenden sich politische und soziale Organisationen bei Veranstaltungen, Kundgebungen und Demonstrationen gegen die Politik der USA und bekunden ihre Solidarität mit dem bolivarischen Prozess in Venezuela.
    Der Artikel erschien in leicht modifizierter Form zuerst auf den Infoportal Amerika21.
    Quelle: http://www.rtdeutsch.com/14635/inter...mit-venezuela/

    LG

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