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Thema: Mali - Uran - Konzerne

  1. #1
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    Mali - Uran - Konzerne

    Militäreinsatz in Westafrika: Was Frankreich in Mali wirklich will

    Die französische Militärmission in Mali birgt enorme Risiken, Islamisten drohen mit Racheanschlägen in Europa. Trotzdem schickt Präsident Hollande weitere Soldaten in den rohstoffreichen Krisenstaat. Welche Interessen verfolgt Paris? Wer kämpft gegen wen? Die wichtigsten Fakten im Überblick.
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    Berlin/Hamburg - Die Kämpfe im Norden Malis werden heftiger, die französischen Streitkräfte haben zuletzt neue Angriffe gegen islamistische Rebellen geflogen. Auch die Truppenpräsenz am Boden wird ausgebaut, derzeit sind französische Soldaten auf dem Weg in den Norden Malis. Noch ist völlig unklar, wie lange der Einsatz dauern wird. Mali wirkt derzeit wie ein völlig zerrüttetes Land ohne jegliche Ordnung. Ein Überblick zu den wichtigsten Fakten:

    Krieg um Uran?


    Frankreich baut im Niger Uran ab nicht in Mali und wenn dann nicht nennenswert um es uns hier als tatsächliches Ziel der Operation zu präsentieren.Ich denke eher das es um die Aufteilung Afrikas geht und denke dabei gezielt auch an China.

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    Das Spiel der Großmächte um Afrika

    08.08.2010 | 18:41 | VON WIELAND SCHNEIDER UND HELMAR DUMBS (Die Presse)
    Im Kampf gegen den Terrorismus bauen die USA ihre Militärkooperation mit Verbündeten wie Äthiopien, Uganda und Ruanda aus. Nach China steigen auch Indien und Brasilien in das Rennen um Afrikas Rohstoffe ein.



    FALSCH,
    nicht der Großmächte,sondern diese hier, die sagen, unter anderen ,wo es lang geht !!

    ?!
    Glencore, die reichsten Händler der Welt, die grösste Firma der Schweiz - als ideales Demonstrationsobjekt für die Netzwerkherrschaft.

    Macht der Grosskonzerne

    Diese Firmen bestimmen Schicksal der Weltwirtschaft


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    1300 Unternehmen kontrollieren vier Fünftel der Weltwirtschaft. Noch dominieren privatwirtschaftliche Konzerne, doch staatlich gelenkte Firmen gewinnen an Einfluss. Von Florian Hassel


    LG Joe
    Geändert von Joe (17.01.2013 um 21:50 Uhr)
    sut Yahusha ilu samesa

  2. #2
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    Was Merkel und Hollande über den Krieg in Mali verschweigen

    In Libyen kämpfte der Westen an der Seite von Islamisten gegen Gaddafi. Jetzt wollen diese kriegserprobten Extremisten in Mali einen Gottesstaat ausrufen – und gefährden die Interessen des Westens.

    Schon 2003 empfahl die Bertelsmann-Stiftung, dass Mali die Privatisierung stärker vorantreiben müsse. Ende 2008 gab es im Norden Ausschreitungen um die Privatisierung der Wasserversorgung. Nun schufen islamische Extremisten einen Grund, um militärisch den Weg für französische Konzerne zu bereiten.
    „Den Wandel gestalten – Strategien der Entwicklung und Transformation“ hieß das Dokument, das die Bertelsmann-Stiftung 2003 zur Situation in Mali veröffentlichte. Der Titel zeigt bereits an, dass eine aktive, eben gestalterische Rolle von Außen als notwendig erschien. So schreiben die Autoren etwa:
    „Als Ergebnis der Auflagen von IWF und Weltbank ist damit begonnen worden, große Teile ehemaliger staatlicher Betriebe zu privatisieren. Dieser Prozess geht schleppender voran, als gefordert.“
    Staatliche Betriebe zu privatisieren hieß in diesem Fall, Investoren aus dem Ausland ihre Geschäfte mit der Bevölkerung machen lassen zu können. So ging z.B. die staatliche Telefongesellschaft Sotelma komplett an die französische Gesellschaft Alcatel. Auch die Wasserversorgung soll in private Hände. Nutznießer sein soll der Konzern Saur, ebenfalls aus Frankreich, dem Land der früheren Kolonialherren.
    Jedoch gab es Widerstand aus der Bevölkerung. 2008 kam es zu schweren Ausschreitungen mit den Tuareg im Norden. Dazu berichtete der Verein LabourNet, der sich als internationale Stimme der gewerkschaftlichen Linken versteht, unter Berufung auf Radio France International:
    „Die EinwohnerInnen von Léré im Nordwesten Mali wollen es mehrheitlich nicht: Dass ihr Trinkwasser privatisiert wird. Der Bürgermeister will es. Konsequenterweise drangen mehrere Hundert Demonstranten in die Präfektur ein und stellten ihn zur Rede, wobei sie die höflichen Formen des Umgangs missachteten. Als dann das Gebäude Feuer fing, wurde das Feuer auf die DemonstrantInnen eröffnet: Ein Toter und sechs Verwundete waren das Ergebnis des Einsatzes staatlichen Gewaltmonopols.“
    Überhaupt scheint sich die Privatisierung alles andere – wie 2003 im bereits erwähnten Bertelsmann-Papier gefordert – als gut zu entwickeln. So heißt es bei LabourNet:
    „Die Regierung in Mali wollte es dem Kapital ganz besonders recht machen und preschte voran. Alles sollte irgendwie privatisiert werden. Heute pfeifen es die Spatzen von den Dächern, dass dies eine Haltung war, die Folgen beschwor, mit denen nicht gerechnet wurde. Dass die Eisenbahnprivatisierung ein Fehlschlag mit desaströsen Folgen war, gesteht heute selbst die Regierung ein. Die Wasserprivatisierung ruft immer breiteren Widerstand hervor und steht ebenfalls ,auf der Kippe’. Und jetzt melden sich erneut die Entlassenen und (formal) noch Beschäftigten des privatisierten Nahrungsbetriebs Huicoma zu Wort: Als erstes Hunderte entlassen, danach die Arbeitsgesetze dermaßen missachtet, dass sogar die malische Justiz handeln musste und jetzt vielleicht die endgültige Schließung.“
    Nun finden wir folgende Situation vor: Für den Libyen-Krieg ausgebildete und gut bewaffnete Extremisten zogen weiter nach Mali, um dort im Norden einen Gottesstaat auszurufen. Die dort ansässigen Tuareg zeigen sich genauso überfordert wie die einheimische Armee. Und ausgerechnet das französische Militär hilft jetzt dabei, den Norden zu „befreien“. Ging es bereits im Libyen-Krieg, in dem die Franzosen als Erstes los bombten, um (vorwiegend französische) wirtschaftliche Interessen, so muss auch hier vermutet werden, dass die Privatisierung zugunsten französischer Konzerne eine entscheidende Rolle spielt.
    Die wirtschaftlichen Interessen erscheinen sie so evident, dass man zumindest die Frage stellen darf, ob die Eroberung von Malis Norden durch islamistische Extremisten aus Libyen nicht sogar von interessierten Kreisen gefördert wurde, um damit einen Grund für die militärische Aufräum-Aktion zu schaffen. In den Aussagen, mit denen Frankreichs Präsident François Hollande und Kanzlerin Angela Merkel den Kriegseinsatz begründen, tauchen diese Interessen freilich nicht auf.




    Quelle: http://www.geolitico.de/2013/01/17/w...-verschweigen/
    Liebe Grüße
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  3. #3
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    Geschäfte

    Das Leben ist also nichts weiter als ein Geschäft!???



    Die Bundesregierung hat für militärische Aktionen in mali, die Frankreich seit Beginn der Woche ohne UN-Mandat durchführt, logistische Hilfe angeboten. Bis auf die Linke stehen alle anderen Parteien im Bundestag der deutschen Beteiligung nicht grundsätzlich entgegen. Aufgrund der aktuellen Meldungen veröffentlichen wir vorab einen Ausschnitt über Mali aus der "KenFM im Gespräch"-Ausgabe mit Christoph Hörstel, die in der gesamten Länge (in drei Teilen) ab dem heutigen Freitag veröffentlicht wird.
    Liebe Grüße
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  4. #4
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    VduM fordert UN-Tribunal gegen Frankreich und Hollande

    (VduM Niedersachsen) Der Verband der unabhängigen Medien und Journalisten fordert die Einleitung eines UN-Tribunals gegen Frankreich. Wie der Sprecher – Jens Blecker – mitteilte, sei die Bombardierung durch die französische Luftwaffe nicht hinnehmbar. Luftangriffe auf Städte führen immer zu Opfern bei der Zivilbevölkerung, auch war der Einsatz nicht durch internationale Gremien gedeckt. Seinerzeit wurden die massiven Angriffe auf Libyen wegen angeblicher Bombardements von Städten durch die Luftwaffe des Landes legitimiert worden. Mit den mehrfachen Bombenangriffen auf Städte in Mali, habe Hollande die “Rote Linie” überschritten, so Blecker weiter.


    Verfahren vor einem Internationalem Strafgerichtshof sind bekannt durch das ehemalige Jugoslavien, Ruanda oder auch dem Sondertribunal für den Libanon. Das UN-Tribunal, teils auch UN-Kriegsverbrechertribunal ist zuständig für die Verfolgung schwerer Verbrechen. Aufgeteilt wird das in vier Kategorien der Zuständigkeit. Diese lauten:

    • Schwere Verletzungen der Genfer Konventionen.
    • Verstöße gegen die Gesetze oder Gebräuche des Krieges.
    • Völkermord.
    • Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

    Die Genfer Konventionen, auch Genfer Abkommen genannt, sind zwischenstaatliche Abkommen und eine essentielle Komponente des humanitären Völkerrechts. Sie enthalten für den Fall eines Krieges oder eines internationalen oder nicht-internationalen bewaffneten Konflikts Regeln für den Schutz von Personen, die nicht an den Kampfhandlungen teilnehmen. An dieser Stelle sei noch auf das Zusatzprotokoll I der Genfer-Konventionen hingewiesen.
    Es ist unerheblich, mit welchen Anstrengungen eine Armee versucht Opfer und Schäden unter der Zivilbevölkerung zu vermeiden, bei Luftangriffen ist eine solche Anstrengung auf urbane Gebiete Fruchtlos.
    Im Rahmen der Opération Serval bombardierte die französische Luftwaffe nach eigenem Bekenntnis mehrfach urbane Gebiete und Städte. So heißt es zum Beispiel in der Welt:
    Krieg in Westafrika: Franzosen bomben malische Islamisten in die Wüste


    Dieser Screenshot stammt aus der Welt-Online von heute Morgen
    http://www.welt.de/politik/ausland/a...ie-Wueste.html
    Offensichtlich hat man seitens der Chefredaktion bemerkt, dass ein Zurückbomben in die Steinzeit – Entschuldigung, der Wüste -, doch eine etwas heftige Formulierung ist und danach den Artikel samt Link und Beschriftung noch einmal ordentlich überarbeitet. Der alte Link führt nun über einen Redirect auf die überarbeitete Version:
    Mali-Konflikt: Franzosen vertreiben Islamisten aus umkämpfter Stadt


    Link vom Screenshot und URL http://www.welt.de/politik/ausland/a...ter-Stadt.html
    Aus einem Krieg in Westafrika, wurde so ein Konflikt in Mali. Als Oberbefehlshaber der Armee ist der französische Staatspräsident François Hollande vor dem internationalen Strafgerichtshof nach Auffassung des VduM, für Verbrechen gegen die Menschlichkeit und den Verstoß gegen die Genfer Konvention zur Rechenschaft zu ziehen. Bombardements in urbanen Gebieten und Städten dürfen nach Auffassung der deutschen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, nicht zu einem probaten und akzeptierten Mittel zur Durchsetzung der Interessen werden.

    Quelle: http://www.iknews.de/2013/01/20/vdum...-und-hollande/
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  5. #5
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    Mali: Ein „Krieg ohne Bilder”

    Der Krieg in Mali geht in dieser Woche in seinen dritten Monat. Obwohl mittlerweile 4.000 französische Soldaten und eine etwa doppelt so große Anzahl afrikanischer Soldaten der Afisma-Truppe alle wichtigen Städte des Landes erobert haben, gibt es von den Kampfhandlungen kaum Berichte und so gut wie keine Bilder.

    Die französische Armee hat Reporter und Journalisten seit Kriegsbeginn in Zusammenarbeit mit der malischen Armee systematisch an einer objektiven Berichterstattung gehindert.
    Zunächst wurde allen internationalen Reportern untersagt, die Hauptstadt Bamako zu verlassen, wo Soldaten der malischen Junta sie drangsalierten, ihre Ausrüstungen konfiszierten und gewaltsam einschritten, wenn sie der Meinung waren, die Berichterstattung entspreche nicht ihren Vorstellungen.
    Eine Woche nach Kriegsbeginn wurden wenige ausgewählte „embedded journalists” in den Norden des Landes gelassen. Dabei handelte es sich um eine reine Alibi-Aktion, denn bei diesen zivilen Kriegsberichterstattern, die sich nur in der ihnen zugewiesenen Einheit aufhalten dürfen, handelte es sich ausschließlich um Beschäftigte der staatlichen französischen Medien.
    Am 31. Januar konfiszierten malische Geheimdienstoffiziere das Material von zwei Journalisten des französischen Nachrichtensenders France 24. Sie hatten eine Demonstration von Soldaten der „Red Berets” gefilmt, die ihre Wiederaufnahme in die malische Armee erreichen wollten.
    Am 8. Februar wurden mehrere ausländische Journalisten in Bamako stundenlang von den „Green Berets”, die im vergangenen März geputscht haben, inhaftiert. Der Reuters-Fotograf Benoît Tessier und zwei weitere Journalisten, die den Vorfall beobachtet und fotografiert hatten, wurden geschlagen und abgeführt. Ihre Ausrüstung und ihre Handys wurden konfisziert.
    Nachdem die Stadt Gao erobert war, durften etwa fünfzig internationale Reporter unter strengen Auflagen in die Stadt, wurden aber kurz darauf wegen eines angeblichen Selbstmordanschlags, ohne ihre Arbeit verrichtet zu haben, wieder evakuiert. Drei Fernsehteams, die nach Kidal flogen, wurden dort bis zu ihrer Abreise vom französischen Militär am Flughafen festgehalten.
    Am 7. Februar zeigte der französische Fernsehsender France 2 im Rahmen der Sendung „Envoyé Spécial” unter dem Titel „Gräuel in Mali?” einen 22-minütigen Film, in dem 45 Sekunden lang Bilder von Opfern der malischen Armee zu sehen waren. Der staatliche französische Fernsehrat CSA verwarnte die Verantwortlichen und warf ihnen vor, die „Aufnahmen toter Körper… stellten eine Verletzung der Menschenwürde” dar.
    Am 28. Februar verschärfte der CSA seine Warnungen und erklärte, „die wiederholte und exzessive Präsentation der Überreste menschlicher Körper” sei vor allem für junge Zuschauer „schwer zu ertragen”. Seither hat es im französischen Fernsehen keinen weiteren kritischen Bericht zum Krieg in Mali gegeben.
    Boukary Ndaou, Chefredakteur der malischen Zeitung Le Républicain, wurde vergangene Woche ohne Haftbefehl vom staatlichen malischen Sicherheitsdienst verhaftet. Er hatte wenige Stunden zuvor den offenen Brief eines Soldaten veröffentlicht, der Präsident Dioncounda Traoré wegen der Zuwendungen kritisiert, die er dem Hauptmann Amadou Sanogo, dem Anführer des März-Putsches, hat zukommen lassen. Über Ndaous Verbleib ist nichts bekannt, bisher ist keine Anklage gegen ihn erhoben worden.
    Die Behinderung der internationalen Presse, die Drangsalierung von Journalisten und die Verhinderung jeglicher Berichterstattung über den Krieg in Mali geht auf eine ausdrückliche Anweisung der französischen Armeeführung zurück. Vom ersten Tag an wurden Journalisten mindestens einhundert Kilometer von den Frontlinien und allen Kriegsschauplätzen ferngehalten. Sie durften sich nur in Konvois bewegen und keine Fotos schießen. In die eroberten Städte wurden sie erst dann gelassen, wenn alle Kampfhandlungen beendet und alle Opfer beseitigt waren.
    Christophe Delors, Generalsekretär der Organisation Reporter ohne Grenzen, sagte: „Mit Unterstützung ihrer malischen Verbündeten haben die französischen Behörden ihr Ziel, ‘Null Bilder von der Kriegsfront’ zuzulassen, erreicht.”
    Zu den engsten Verbündeten der französischen Armee zählen neben den malischen Putschisten vor allem die leitenden Journalisten der staatlichen Medien. Antoine Guélaud, Redaktionschef des Fernsehsenders TF 1, entschuldigte ganz offen die Politik der Armee, indem er auf die Schwierigkeit verwies, „das richtige Gleichgewicht zwischen der Informationspflicht und der Sicherheit der Journalisten” zu finden, denn schließlich sei der Krieg in Mali kein „normaler Krieg zwischen zwei Ländern”, sondern richte sich gegen Terroristen.
    Sein Kollege Phil Chetwynd, Redaktionschef der Agence France Presse, verwies ebenfalls entschuldigend darauf, dass es sich um einen „komplizierten und gefährlichen Konflikt” handle. Eine nicht namentlich genannte Journalisten sagte, es sei „immer noch besser, als ‚embedded journalist’ zu berichten als gar nicht”.
    Die Unterordnung der französischen Medien unter die Anweisungen der Armee hat Tradition. Bereits der Algerienkrieg in den sechziger Jahren galt als ein „Krieg ohne Bilder”. Der Grund war damals wie heute der gleiche: In Frankreich leben Millionen Bürger afrikanischer Abstammung, viele von ihnen Muslime. Die Veröffentlichung von Bildern, die die Unmenschlichkeit des Krieges illustrieren, birgt die Gefahr, ihren zweifellos vorhandenen Widerstand gegen den Krieg offen ausbrechen zu lassen.
    Wie General de Gaulle in den sechziger Jahren fürchtet auch die gegenwärtige französische Regierung unter dem Sozialisten François Hollande nichts mehr, als dass dieser Widerstand sich mit der Wut gegen die arbeiterfeindliche Politik des Staates verbinden und zu sozialen Aufständen führen könnte. Die französische Armee wird deshalb auch in Zukunft an ihrer Politik des „Krieges ohne Bilder” festhalten.
    Nicht nur die staatlichen französischen, sondern auch die internationalen Medien nehmen die Informationspolitik der französischen Armee in Mali kritiklos hin. Dass sie gleichzeitig nicht müde werden, Präsident al-Assad im syrischen Bürgerkrieg bei jeder Gelegenheit die Unterdrückung der Pressefreiheit vorzuwerfen, zeigt, dass diese Freiheit in ihren Augen nicht zweckfrei, sondern direkt an die Interessen des internationalen Imperialismus gebunden ist.

    Quelle: http://www.wsws.org/de/articles/2013.../mali-m12.html
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  6. #6
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    Von der Leyen will deutsche Mali-Truppe aufstocken

    Verteidigungsministerin von der Leyen will bis zu 250 Mann nach Zentralafrika schicken. Das erwarteten die Verbündeten, vor allem Frankreich. Wenn Deutschland sich weiter zurückhalte, dann komme Europa „im Spiel der globalen Kräfte nicht voran“, so von der Leyen.



    Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen prüft eine Erweiterung der Bundeswehr-Aktivitäten in Mali.
    „Derzeit liegt die Mandatsobergrenze bei 180 Mann, 99 Soldaten sind vor Ort. Dieses Engagement könnten wir verstärken, das erwarten auch unsere Verbündeten, allen voran die französische Regierung“, sagte die CDU-Politikerin dem Spiegel laut Vorabbericht vom Sonntag. „Ich könnte mir vorstellen, dass das Mandat auf bis zu 250 Mann aufgestockt wird.“


    Zugleich stellte von der Leyen in Aussicht, den EU-Einsatz in Zentralafrika mit einem Lazarett-Airbus zu unterstützen. Die EU-Außenminister hatten kürzlich die Entsendung von bis zu 1.000 Soldaten in das krisengeschüttelte Land beschlossen, in dem nach Einschätzung der UN ein Völkermord droht.

    siehe auch:

    Zentralafr​ika: Frankreich führt einen Diamanten-​Krieg

    http://deutsche-wirtschafts-nachrich...E2%80%8Bkrieg/
    „Wir können nicht zur Seite schauen, wenn Mord und Vergewaltigung an der Tagesordnung sind, schon allein aus humanitären Gründen“, begründete die Verteidigungsministerin ihre Haltung.


    Von der Leyen plädierte für eine Zusammenarbeit auf EU-Ebene und Verteilung der Aufgaben: „Europa kommt im Spiel der globalen Kräfte nicht voran, wenn die einen sich immer dezent zurückhalten, wenn es um militärische Einsätze geht, und die anderen unabgestimmt nach vorne stürmen.“ Sie ergänzte, dass Deutschland im Rahmen der Bündnisse mehr internationale Verantwortung übernehmen müsse.


    Frankreichs Eingreifen in der Ex-Kolonie hat wirtschaftliche Gründe. Chinas Einfluss auf die Ausbeutung der Rohstoffe und Edelsteine des Landes soll zurückgedrängt werden (mehr hier).

    Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...pe-aufstocken/

    Ist das die Rückkehr zur Kolonialherschaft?

    LG

  7. #7
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    Hollande gründet staatliches Bergbau-Unternehmen

    Die französische Regierung will einen staatlichen Berbau-Konzern gründen. Dieser soll den Abbau von Bodenschätzen in Südamerika, Zentralasien und Afrika vorantreiben. Besonders Gold, Diamanten und Uran seien von nationalem Interesse für Frankreich, so der Industrie-Minister.



    Frankreich will einen staatlichen Bergbaukonzern aus dem Boden stampfen und damit seinen Zugriff auf begehrte Industrierohstoffe verstärken. 400 Millionen Euro Steuergeld werden in den nächsten fünf bis sieben Jahren in das neue Unternehmen investiert, wie Industrieminister Arnaud Montebourg in der Zeitung Le Parisien (Freitagausgabe) ankündigte.


    Der Vorstoss zur Gründung eines Staatskonzerns soll Frankreich aus der wirtschaftlichen Krise helfen. Vor kurzem hatte Industrieminister Montebourg noch gefordert, den Euro abzuwerten, um die Rezession in Frankreich zu beenden (hier).


    Mit dem Aufbau eines neuen Staatskonzerns richtet sich die Regierung in Paris gegen den Trend in Europa. Unter dem Druck der Schuldenkrise haben eine Reihe von Ländern eine Privatisierungswelle eingeläutet, um die Haushalte zu entlasten. Montebourg verteidigte das Vorhaben als dringend notwendig. „Mit unserem nationalen Bergbaukonzern werden wir unsere nationalen Interessen schützen“, sagte er der Zeitung Le Figaro.


    Die Compagnie nationale des mines de France (CMF) solle im In- wie Ausland Bodenschätze heben. Frankreich brauche etwa das Metall Lithium für Elektrobatterien und den Halbleiter Germanium für Gasfaserkabel. Aber auch Diamanten, Gold und Uran sind von nationalem Interesse für Frankreich.
    Beträchtliche Goldreserven etwa verspricht sich der Minister im Überseegebiet Französisch-Guayana in Südamerika. Außerdem richtet er den Blick auf Zentralasien und Afrika.


    „Vor allem die frankophonen Länder in Afrika würden lieber mit uns zusammenarbeiten als mit multinationalen Konzernen aus dem Ausland“, erläuterte Montebourg. Frankreich hat zurzeit Truppen in Zentralafrika und Mali stationiert. Beide Länder sind reich an Bodenschätzen wie Diamanten, Gold und Uran (hier).


    Die Weltbank hatte kürzlich eien Karte der Bodenschätze in Afrika veröffentlicht (hier). Dadurch soll die Ausbeutung der Rohstoffe für Bergbau-Unternehmen erleichtert werden.


    Frankreich war einst ein großer Kohle- und Eisenproduzent. Mittlerweile ist das Land aber im Bergbau nicht mehr stark aktiv. Geblieben sind etwa die Nickel-Förderung von Eramet sowie das Urangeschäft des Atomkonzerns Areva.

    Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...u-unternehmen/


    Das ist nur humanitäre Hilfe und nicht
    die Kolonien auf den Stand von 1914 bringen!

    LG

  8. #8
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    Terror-Angriff auf Russland und China in Mali? Ein Drittel der Opfer sind Russen und Chinesen

    So ist das also – und an diesem Krieg will Merkel unbedingt teilnehmen – Ruskies abmurksen. Draitser sagt es nicht explizit, aber dahinter steckt natürlich das Imperium, sowohl in Mali als auch hinter der Boko Haram in Nigeria, wie ich hier auf dem Blog geschrieben habe. Die Hilfe, die Merkel leisten will, ist an der Seite der Franzosen und die ist wiederum an der Seite der USA, die allesamt die verhassten Chinesen und Russen weghaben wollen. Denn Chinesen und Russen waren die ersten, die in den Ländern der Dritten Welt Infrastruktur bauten: Schulen, Krankenhäuser, Straßen, Brücken, Eisenbahnen. Was haben Deutsche, Engländer, Franzosen und Amerikaner gemacht? Eine Bahnlinie zum nächsten Hafen, wo die Schätze abtransportiert werden konnten. Es gab sogar Linien, die NUR Güter und keine Menschen transportieren. Das nannten sie dann Zivilisation.


    weiter hier: http://einarschlereth.blogspot.se/20...und-china.html
    Bundesregierung will bis zu 650 Soldaten nach Mali schicken

    Deutschland soll Frankreich bei seinem Einsatz in Mali unterstützen. Zudem will Verteidigungsministerin von der Leyen den Ausbildungseinsatz im Irak ausweiten.


    weiter hier: http://www.zeit.de/politik/ausland/2...ng-terrorismus
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  9. #9
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    Bundeswehr arbeitet für ausländische Stromkonzerne

    Warum unterstützen wir den weltweit zweitgrößten Nuklearstromerzeuger, wenn wir darauf nicht angewiesen sind und sogar selbst Strom verkaufen???

    Die Kernenergie hat in Frankreich einen Anteil von 78 Prozent an der Gesamtstromerzeugung und steht bei der jährlichen Stromerzeugung durch Kernenergie weltweit an zweiter Stelle.

    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_...erke_in_Europa
    EU-Ausbildungsmission in Mali: Künftig auch in Nachbarländern

    Der Bundeswehreinsatz in Mali, schon jetzt der größte und wohl auch gefährlichste Auslandseinsatz der Streitkräfte, wird ein wenig ausgeweitet. Das Bundeskabinett beschloss am (heutigen) Mittwoch, die deutsche Beteiligung an der EU-Ausbildungsmission EUTM Mali in dem westafrikanischen Land geringfügig aufzustocken und zugleich über die Landesgrenzen Malis hinaus auszudehnen. Der zweite Einsatz dort, die Beteiligung an der UN-Blauhelmmission MINUSMA, soll nach einem früheren Kabinettsbeschluss ebenfalls aufgestockt werden (das neue MINUSMA-Mandat hier). Beide neuen Mandate müssen noch vom Bundestag gebilligt werden.
    Für die Beteiligung an der EU-Ausbildungsmission, die zuletzt im Mai vergangenen Jahres verlängert wurde, wird die Obergrenze der deutschen Soldaten von 300 auf 350 aufgestockt. Diese Erhöhung ist aber damit begründet, dass die Bundeswehr in diesem Jahr erneut das Kommando über EUTM Mali übernimmt (bereits in den vergangenen Jahren waren wegen der damaligen deutschen Kommandoführung bis zu 350 Soldaten vorgesehen gewesen).
    Interessanter ist, dass die EU-Trainer und damit auch die Deutschen künftig auch außerhalb Malis tätig werden können – und zwar zur Unterstützung der so genannten G5 SahelEingreiftruppe.

    Bereits bisher wurde diese multinationale Truppe zur Bekämpfung des Terrorismus in der Sahelzone von der EU unterstützt; Ausbildung ihrer Soldaten durch EUTM Mali fand aber nur in Mali selbst statt. Mit dem neuen Mandat ist auch die Entsendung in die Nachbarländer vorgesehen.
    Das Einsatzgebiet war im bisherigen Mandat so definiert:
    Das Einsatzgebiet liegt im Süden Malis innerhalb der malischen Staatsgrenzen und umfasst das Staatsgebiet bis zum Nigerbogen einschließlich der Städte Gao und Timbuktu sowie der Verbindungsstraße zwischen diesen beiden Orten nördlich des Niger.
    Im neuen Mandat wird es entsprechend ausgeweitet:
    Das Einsatzgebiet liegt im Süden Malis innerhalb der malischen Staatsgrenzen und umfasst das Staatsgebiet bis zum Nigerbogen einschließlich der Städte Gao und Timbuktu sowie der Verbindungsstraße zwischen den beiden Ortschaften nördlich des Niger. Zum Zweck der Beratung gehören die Sektor-Hauptquartiere der G5 Sahel Einsatztruppe in Niger, Tschad und Mauretanien inklusive Versorgungsrouten mit Zustimmung dieser Staaten und nach Maßgabe entsprechender Vereinbarungen ebenfalls zum Einsatzgebiet.
    Aus der Mandatsbegründung dazu:
    Im Rahmen der Kooperation mit den G5 Sahel Staaten (Burkina Faso, Mali, Mauretanien, Niger, Tschad) und zur Stärkung von Interoperabilität und grenzüberschreitender Handlungsfähigkeit bildet die Mission bereits seit 2016 auch Angehörige von Streitkräften der G5 Sahel Staaten in Mali aus. Beim Gipfel der G5 Sahel Staaten im Februar 2017 wurde beschlossen, eine gemeinsame Einsatztruppe mit dem Ziel der Zusammenarbeit im Kampf gegen Terrorismus und grenzüberschreitenden organisierte Kriminalität aufzustellen. Die Bundesregierung unterstützt die gemeinsame Einsatztruppe als wichtigen Schritt zu mehr regionaler Eigenverantwortung. Die Bundesregierung setzt sich, gemeinsam mit Frankreich und im EU-Rahmen, für eine koordinierte internationale Unterstützung der gemeinsamen Einsatztruppe der G5 ein. (…) Das militärische Hauptquartier der G5 Sahel Einsatztruppe in Sévaré (Mali) wurde am 9. September 2017 eingeweiht. Von den drei vorgesehenen Sektor-Hauptquartieren in Niamey (Niger), N’Beiket (Mauretanien) und Wour (Tschad) hat das Hauptquartier in Niamey bereits eine erste Anfangsbefähigung zur Operationsführung nachgewiesen.
    Weiterhin gilt allerdings, dass die EU-Ausbilder weder Einsätze der malischen Streitkräfte noch der G5 Sahel-Einsatztruppe begleiten sollen.
    Der Einsatz bei EUTM Mali wird bis Ende Mai 2019 verlängert. Das noch dem Bundestag vorliegende Mandat für den MINUSMA-Einsatz in Mali sieht eine über den üblichen Jahreszeitraum hinausgehende Verlängerung für 13 Monate vor, so dass beide neuen Mandate bis Ende Mai kommenden Jahres laufen und damit die beiden Missionen zeitlich synchronisiert werden.


    Quelle: http://augengeradeaus.net/2018/04/eu...chbarlaendern/
    LG
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    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
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    ganz einfach @AreWe? ...weil wir in Europa einen Rohstoffmangel haben .......... aber dafür Waffen und Wissen..............
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