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Thema: Die Psychopaten und ihre Herrschaft

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    Die Psychopaten und ihre Herrschaft

    Ich habe gerade diesen wunderbaren Artikel entdeckt. Ich weiß nicht ob es im Forum "Weiterentwicklung der Menschheit" seinen berechtigten Platz findet oder ob dieses Thema schon an andere Stelle aufgetaucht ist aber ich finde ihn sehr wichtig und möchte Ihn mit euch teilen.

    http://de.sott.net/article/1025-Der-...anderswo-kommt

    Er ist zugegeben sehr lang und man sollte sich etwas Zeit nehmen um ihn zu lesen und auch zu verstehen...aber es wird euch die Augen öffnen für die Welt in der wir leben.
    Hier ein kleiner Auszug:

    Psychopathen regieren unsere Welt. 6% der Menschen werden genetisch bedingt als Psychopathen geboren. Wissen Sie, was das für den Rest von uns bedeutet?

    Interview mit den Herausgebern der Les Editions Pilule Rouge Ausgabe des Buches Politische Ponerologie

    Schweizer Journalistin Silvia Cattori im Interview mit Laura Knight-Jadczyk und Henry See:

    Silvia Cattori: Nachdem ich das Buch Politische Ponerologie, Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke von Andrzej Łobaczewski gelesen hatte, wollte ich den Autor interviewen. Weil er jedoch krank ist, konnte er auf meine Fragen nicht antworten, außer vielleicht auf kürzeste Art, ein kurzer Paragraph. Zum Glück war es mir möglich, Laura Knight-Jadczyk und Henry See, die Editoren dieses Buches, zu interviewen, die sich mit dem Autor über meine Fragen telefonisch unterhielten und deshalb in der Lage waren, für ihn zu sprechen.
    Ich denke, dass jeder dieses Buch lesen sollte, da es den notwendigen Schlüssel zum Verständnis von Ereignissen birgt, die wir sonst nicht nachvollziehen könnten. Das Buch beschreibt die Wurzel des “Bösen” bzw. des “Übels”, das wahre Wesen davon, und illustriert, wie es sich in der Gesellschaft verbreitet.

    Herr Łobaczewski verbrachte Jahre damit, jene Menschen in Machtpositionen, deren Handlungen Inkarnationen des Bösen sind, zu beobachten; Menschen, die man in Fachbegriffen der Psychologie als A(nti)soziale, Psychopathen oder Soziopathen bezeichnet.

    Das Folgende hat ein schweizer Psychiater mir gegenüber über das Buch Politische Ponerologie erwähnt:

    Ich habe noch nirgendwo anders die Dinge gelesen, die Łobaczewski beim Namen nennt. Noch kein anderes Buch hat dieses Thema auf diese Weise bearbeitet. Es war für mich und meine Arbeit sofort von Nutzen. Die Elemente, die er über verdorbenes/pathologisches Verhalten anspricht – Konflikte in der Geschäftswelt genauso wie in der politischen Sphäre, wo immer mehr Konflikte und Leute dieses Typs anzutreffen sind – halfen mir sofort, die Funktionsweise dieser Individuen zu verstehen, die Konflikte in ihrem Tätigkeitsbereich erzeugen und die, wohin sie auch gehen, die Stimmungsatmosphäre verschmutzen.

    Silvia Cattori: Warum wählte Łobaczewski einen Titel, der so hermetisch klingt: “Politische Ponerologie”? Und das für ein Buch, das nicht nur Psychologen und Psychiater interessieren sollte, sondern jeden?

    Laura: Zuallererst lassen Sie mich anmerken, dass eine emotionale Verbindung zwischen uns und Dr. Łobaczewski existiert und wir uns bezüglich dieses Interviews mit ihm unterhalten haben. Er ist schon recht bejährt und seine Gesundheit hat sich im letzten Jahr verschlechtert. Er bedauert, dass er nicht mehr fähig ist, persönlich zu antworten; er versuchte es zwar, ist aber nicht stark genug, um selbst die kürzesten Antworten auf schriftliche Fragen niederzuschreiben. Und selbst wenn, ist er nach ein paar Minuten Konzentration erschöpft und seine Aufmerksamkeit beginnt abzugleiten. Wir sind darauf bedacht, seine Gesundheit und Wohlfahrt zu bewahren, aber wir wollten auch der Anfrage nach Antworten auf wichtige Fragestellungen nachkommen. Andrzej hob mir gegenüber telefonisch hervor, dass er vollstes Vertrauen in unser Verständnis des Themas hat. Er wiederholte am Telefon, sowie auch schriftlich, dass er nach jemanden Ausschau gehalten hatte, der in die selbe Richtung geht wie er; auf dieselbe Weise denkt; jemand, dem er sein Werk in die Hände legen konnte – sprichwörtlich die Fackel weiterreichen, genauso wie die Werke, die er von Anderen erhalten hatte. Er hielt jahrelang Ausschau nach jemandem; und es war unsere Arbeit, die seine Kriterien erfüllte.

    Nachdem das gesagt wurde, lassen Sie mich auf Ihre Frage eingehen: Warum wählte Łobaczewski diesen Titel? Erstens war das Werk ursprünglich eine Sammlung von technischen und akademischen Dokumenten aus verschiedenen Quellen. Wie Łobaczewski in der Einleitung erklärt, geht nur sehr wenig der Arbeit auf ihn selbst zurück; er war sozusagen nur der Zusammensteller. Akademiker neigen dazu, Titel für ihre Publikationen zu wählen, die in akademischer Terminologie formuliert sind, und Wissenschafter sehen es als ihr Vorrecht an, neue Begriffe zu kreieren, die ihre Entdeckungen beschreiben (wie Physiker zum Beispiel mit Begriffen wie Quark, Muon, Lepton, etc. aufwarten); in diesem Sinne also ist dieser Titel absolut nachvollziehbar. Der Begriff Ponerologie war ursprünglich ein obskurer theologischer Begriff, der das Studium des Bösen beschrieb. Andrzej wusste das und beschloss, dieses Wort für den wissenschaftlichen Gebrauch zurückzubeanspruchen und zu rehabilitieren; denn, wie es sich herausstellt, hat unsere Wissenschaft nicht wirklich ein Wort für das Studium des “Bösen” per se. Wir brauchen eines.

    Henry: Als Łobaczewski uns das Manuskript seines Buches übermittelte, waren wir erstaunt. Wir waren damals mit der Frage beschäftigt, warum – unabhängig von dem Ausmaß des Guten Willens in der Welt – es so viel Krieg, Leiden und Ungerechtigkeit gibt. Es scheint egal zu sein, mit welchem Plan, Religion oder Philosophie große Denker aufkommen – nichts scheint unser Los zu verbessern. Und so ist es schon seit tausenden von Jahren, immer und immer wieder.

    Wir hatten auch für einige Jahre im Bereich der Frage über Psychopathie geforscht und einige Artikel über das Thema auf unseren Internetseiten veröffentlicht. Wir hatten auch eine elektronische Fassung der wegweisenden Arbeit über Psychopathie von Dr. Hervey Cleckley, The Mask of Sanity mit Erlaubnis der Inhaber der Urheberrechte zu Forschungszwecken transkribiert, weil es nicht mehr gedruckt wurde. Es ist solch ein relevanter und bahnbrechender Text, dass wir ihn zum freien Download verfügbar gemacht haben. Also hatten wir ein gutes Fundament bezüglich dieser Fragestellungen und auch eine gewisse Ahnung, dass die Frage der Psychopathie und die düstere Situation, der wir auf unserem Planeten gegenüberstehen, miteinander in Verbindung stehen.

    Laura: Lassen Sie mich hinzufügen, dass der Grund, warum wir begonnen haben, Psychopathie zu erforschen, darin liegt, dass wir dem Phänomen erster Hand begegnet sind. Wir arbeiteten mit Gruppen von Menschen; und das Phänomen, dass Gruppen von pathologisch Abweichenden korrumpiert werden, indem sie sich unter der Tarnung von Normalität einschleichen (ein Phänomen, das Politische Ponerologie ebenfalls am Beispiel von Gruppen bearbeitet), war uns also aus einem kleineren sozialen Maßstab bekannt. Wir hatten diese Dynamik bereits wiederholt beobachtet und waren mit ihr auch umgegangen, aber in diesen frühen Tagen standen wir sozusagen nur in unseren Unterhosen da. Wir wussten, dass da etwas Merkwürdiges vor sich ging, aber wir hatten noch keine Begriffe oder Kategorien dafür. Wir fanden einige dieser Begriffe und Kategorien in den Texten über Psychopathologie, die aber soziale Dynamiken aussparten.

    Henry: Aber Politische Ponerologie präsentiert das Thema auf radikal andere Art als die anderen Texte über Psychopathie und schlägt vor, dass der Einfluss der Psychopathen und anderer [psychologisch] Abweichender nicht nur einer der vielen Einflüsse auf unsere Gesellschaft ist, sondern, unter passenden Umständen, der Haupteinfluss ist, der unsere Lebens- und Denkweise und unser Urteilsvermögen, was rund um uns vorgeht, prägt. Wenn man die wahre Natur dieses Einflusses zu verstehen beginnt – dass sie gewissenlos, emotionslos, selbstsüchtig, kalt, berechnend und ohne jegliche moralische oder ethische Standards ist – , wird man richtiggehend entsetzt; aber gleichzeitig beginnt alles, Sinn zu machen. Unsere Gesellschaft wird immer seelenloser, weil die Menschen, die sie führen und das Beispiel abgeben, selbst seelenlos sind – sie haben buchstäblich kein Gewissen.

    Wenn man zu verstehen beginnt, dass die Zügel der politischen und wirtschaftlichen Macht in den Händen von Leuten ruhen, die kein Gewissen, keine Fähigkeit zu echter Empathie haben, eröffnet das eine komplett neue Sichtweise auf das, was wir als “böse” bezeichnen. “Böses” ist nicht länger ein moralischer Standpunkt; es kann nun wissenschaftlich analysiert und verstanden werden.

    Laura: Durch Łobaczewski ist das Wort Ponerologie von seinem religiösen Begriffsinhalt zurückerobert worden, wo es der Gesellschaft als Ganzes nicht viel Gutes beschert hat, und ist nun die wissenschaftliche Studie über das Böse; über das wissenschaftliche Verstehen der Wurzeln, und wie es Individuen, Gruppen und Gesellschaften wie eine Krankheit infiziert.

    Wenn Psychopathen die Schmiede von politischen Linien von Regierungen und die Vorstandsmitglieder von großen Gesellschaften sind, wird die ihre Denkweise und ihre Schlussfolgerungen – ihre ‘Moral’ – allgemeine Kultur und somit auch die ‘Moral’ der Bevölkerung, der sie vorstehen. Wenn das passiert, wir der Geist der Bevölkerung infiziert, genauso wie ein Pathogen einen physischen Körper infiziert. Die einzige Art, uns selbst gegen pathologisches Denken zu schützen, ist, uns dagegen zu immunisieren, und das wird gemacht, indem man so viel über die Natur/das Wesen der Psychopathie und deren Einfluss auf uns lernt wie nur möglich. Im Wesentlichen erblüht diese ‘Krankheit’ in einer Umwelt, wo ihre Existenz selbst verleugnet wird; und diese Verleugnung ist geplant und absichtlich.

    Während der Titel des Buches hermetisch erscheinen mag, sollte er im Kontext der großen Schwierigkeiten verstanden werden, die Andrzej hatte, dieses Werk überhaupt einmal zu publizieren. Die ersten beiden Manuskripte sind verloren gegangen, so wie er es in der Einleitung des Buches beschreibt. Eines musste Minuten vor der Ankunft der Polizei bei einer Razzia seiner Wohnung verbrannt werden. Das Zweite wurde über einen Mittelsmann an den Vatikan gesandt, und wurde nie wieder gesehen. Die dritte Version – jene, die von Red Pill Press herausgegeben wird – wurde geschrieben während Andrzej in den USA während der Reagan Präsidentschaft lebte. Zbigniew Brzeszinski bot ihm an, einen Verlag zu finden, aber nach einigen Monaten wurde klar, dass er im besten Fall nichts unternahm, und im schlechtesten Fall sicherstellte, dass es niemals publiziert wird. Das Manuskript lag über zwanzig Jahre daher in einer Schreibtischlade. Es war für eine professionelle Audienz geschrieben worden und der Titel wurde in diesem Kontext gewählt. Das ist auch der Grund, warum der Text äußerst dicht gepackt ist, und der Titel reflektiert daher auch, dass er nicht für den Laien geschrieben wurde. Er wurde für Professionelle in einem akademischen Stil geschrieben, der Łobaczewskis Hintergrund reflektierte.

    Wir arbeiten im Moment an einer populäreren Version seiner Ideen.

    Silvia Cattori: Łobaczewski hat diese Menschen nicht von einem politischen Standpunkt aus studiert, sondern aus einem psychologischen heraus. Er hat es geschafft zu verstehen, wie es passieren kann, dass böse Menschen, Ideologien und unterdrückende Mächte trotz ihrer Unmenschlichkeit die Unterstützung von großen Bevölkerungszahlen erhalten. Hat nicht jeder von uns eine verdorbene/pathologische Basis; Zeitperioden, wo man durch ein verdorbenes/pathologisches Leben gehen muss?

    Henry: Erstens muss gesagt werden, dass “böse Menschen” die Unterstützung einer großen Bevölkerungszahl nicht brauchen; nur eine machtvolle Minderheit kann die Bevölkerung sowohl ‘anstiften’ als auch kontrollieren. Sehen Sie sich die Umfragen in den Vereinigten Staaten an. Bushs Popularität bewegte sich jahrelang bei etwa 30% – und das war die gesamte Bevölkerung. Aber weil er von einer äußerst machtvollen Minorität unterstützt wird – die Leute, denen die Medien gehören, die Waffenindustrie und deren Unterstützer beim Militär, die Ölfirmen, und auch noch andere – spielt der allgemeine Missmut keine Rolle. Und so lange Bushs Politik den durchschnittlichen amerikanischen Bürger nicht allzuviel negativ tangiert, kümmert es sie nicht, etwas daran zu verändern.

    Laura: In den USA – und überall in der Welt – können selbst die am meisten unterdrückten und unfair behandelten Menschen sehr einfach von Angst kontrolliert werden. Zum Beispiel durch Bedrohungen ihres leistbaren Materialismus: Unterhaltung, Sport, Spiele, usw. Selbst das Versagen von Schulen, des Gesundheitssystems und von sozialen Auffangnetzen bringt die Leute noch nicht dazu, zu hinterfragen was vor sich geht. Es ist, wie Aldous Huxley schrieb, eine wissenschaftliche Diktatur: Brot und Spiele. Kurz gesagt, die meisten AmerikanerInnen sind sich zwar ihrer Unterdrückung bewusst und drücken das in Umfragen aus, aber Jene an der Macht haben sie erfolgreich mit einer Überfülle an Ablenkungen betäubt – Furcht kombiniert mit Vergnügungen – gerade genug, um sie unter Kontrolle zu halten.

    Henry: Es ist wie mit der Karotte an der Stock. Solange die Leute in Illusionen leben können, werden sie das auch tun. Wenn jedoch die Illusion Sprünge bekommt, kommt der Stock ins Spiel.

    Laura: Menschen ängstigen sich davor, Wellen zu schlagen, weil sie fürchten zu verlieren, was sie besitzen; sie fürchten sich, ihren Frieden zu verlieren und sich anstrengen zu müssen, sich zu widersetzen. Nicht zuletzt verbraucht es ihre ganze Zeit, um die Illusion am Gang zu halten; sie müssen sich täglich versklaven lassen um zu verhindern, dass der neu angeschaffte Geländewagen enteignet wird, und sie wollen Zeit für das Sportprogramm an Samstagen haben.

    Henry: Die Bürger malen sich aus, dass Bush ohnedies nur ein paar Jahre Präsident sein wird. Das System wird sich schon von selbst regulieren. Łobaczewski zeigt uns, warum das ein naiver Denkansatz ist. Das System, das an seinem Platz sitzt, ist ein pathologisches System, das sich auf profunde Art vom Wesen bzw. der Natur der meisten Menschen unterscheidet. Menschen mit Gewissen werden von Menschen ohne Gewissen regiert. Dieses Faktum ist die primäre Ungerechtigkeit und der Anfang allen Übels in der Gesellschaft.

    Laura: Für viele Jahre operierte dieses System verdeckt, weil es noch gewissenhafte Leute an hohen Positionen gab; aber mit der Zeit wurden sie alle ersetzt bzw. anderweitig beseitigt, und nun ist die Pathologie des Systems ins Freie getreten; aber niemanden kümmert es. Wenn man sich die Geschichte der letzten fünfzig Jahre ansieht, wird man herausfinden, dass fast jede öffentliche Figur, die auf tragische Art umgekommen ist, Gewissen hatte, Mitgefühl für die Leute und genug Einfluss, um Wellen gegen die pathologischen Typen zu schlagen.

    Henry: Der zweite Teil Ihrer Frage ist sehr wichtig, denn es ist diese Vorstellung – dass wir alle irgendwie eine verdorbene oder krankhafte Seite in uns haben, dass wir, in Jungs Begriffen eine Schattenseite leben – , die als Hauptantrieb für das pathokratische System dient und es Psychopathen erlaubt, sich in der allgemeinen Bevölkerung zu verstecken. Wir alle sind davon überzeugt worden, dass wir nur Tiere sind und dass es jedem von uns möglich ist, ein Hitler, ein Bush oder ein Mengele zu werden, wenn nur die Rahmenbedingungen dazu stimmen. Wir kaufen diese Idee ab, weil jeder von uns in seinem Leben auch Dinge getan hat, für die wir uns schämen, die wir bereuen. Wir kennen auch die Gedanken, die in Momenten von erhitzter Emotion aufkommen, Gedanken, die besser nicht laut ausgesprochen werden sollten. Wir fühlen, dass wir diese Schattenseite haben, einen Teil von uns, auf den wir nicht stolz sind. Weil wir Scham und Reue über diesen unseren Aspekt von uns fühlen können, projizieren wir diese Eigenschaft auch auf Andere. Am Punkt dieser Projektion machen wir den entscheidenden Fehler.

    Dies wirft zwei Situationen auf. Erstens, es gibt Welten Unterschied zwischen jemandem, der in der Hitze des Gefechtes mit einem Anderen die Kontrolle verliert und diese Person physisch oder psychisch missbraucht, und jemandem, der dasselbe mit kalter Berechnung und Vorsatz tut. Die Handlung ist in beiden Fällen falsch. Ich versuche hier nicht, den Missbrauch in einem emotional geladenen Moment herunterzuspielen. Aber die Person, die in einem dunklen Moment ihre Kontrolle verliert, würde sich unmöglich vorstellen können, dieselbe Tat mit kalter Planung zu tun. Etwas in ihm/ihr würde zusammenzucken. In einem Psychopathen existiert diese Stimme des Gewissens nicht. Psychopathen sind fähig, einen Völkermord – so wie heute den Mord der Palästinenser – zu planen; Menschen von Gewissen können so etwas nicht. In der Hitze eines Gefechts mag ein Mensch getötet werden. Durch kalte Planung aber können Tausende getötet werden.

    Laura: Ein Weg dies zu verstehen ist zu sagen, dass es Studien gibt die zeigen, dass Psychopathen nicht nur eine höhere Anzahl an gewalttätigen Verbrechen haben, sondern auch andere Arten als nicht-psychopathische Täter begehen. Eine Studie zeigte, dass etwa ein Drittel der Opfer von Psychopathen männliche Fremde waren, während zwei Drittel der Opfer weibliche Familienmitglieder oder Bekannte waren – Verbrechen aus Leidenschaft. Normale Menschen können gewalttätige Handlungen in Zuständen extremer emotionaler Aufwühlung begehen, aber Psychopathen selektieren kaltblütig ihre Opfer aus Rache oder Vergeltung für einen gewissen Zweck. In anderen Worten, psychopathische Gewalt ist instrumental, ist ein Mittel zu einem Zweck, ist räuberisch.

    Henry: Zweitens, in einer Gesellschaft, die von pathologischen Werten dominiert ist – wenn man man sie so nennen kann – fördert die Existenz einer kleinen Gruppe von gewissenlosen Leuten eine Kultur von Geiz und Selbstsucht und erzeugt eine Umwelt, wo das Pathologische die Norm ist. In einer solchen Gesellschaft – wie in den Vereinigten Staaten heute, wo der Präsident über Angelegenheiten, die über Leben oder Tod entscheiden, ungestraft lügen kann – wird ein pathologisches Umfeld erzeugt, wo Lügen akzeptabel wird; wo Gewalt akzeptabel wird; wo Gier akzeptabel wird. Es ist eine Nebenwirkung der Ideologie des “Amerikanischen Traums”, wo jeder Erfolg haben kann, unabhängig davon, wieviele man verletzen muss, um ihn zu erlangen. Und die Saat der Pathologie liegt in dem, was man tun muss, um etwas zu erreichen. In solch einer Umwelt nehmen Menschen mit Gewissen, die schwach und leicht zu beeinflussen sind, die Charakteristiken der [psychologisch] Pathologischen an, um zu überleben und Erfolg zu haben. Sie sehen, dass ihre Anführer lügen und betrügen, und schlussfolgern, dass sie, um voran zu kommen, dies ebenfalls tun können.

    Laura: Ich nenne das die “Offizielle Kultur”. Linda Mealey von der Abteilung für Psychologie auf dem College of St. Benedict in St. Joseph, Minnesota, schlägt vor, dass in einer wettbewerblichen Gesellschaft – Kapitalismus zum Beispiel – Psychopathie anpassungsfähig (adaptiv) wird und sich höchstwahrscheinlich vermehrt.

    Psychopathie ist eine adaptive Überlebensstrategie, die in der amerikanischen Gesellschaft extrem gut gelingt und sich daher in der Bevölkerung vermehrt. Mehr noch, als Konsequenz einer Gesellschaft, in der sich Psychopathie anpasst, werden viele Individuen, die nicht genetische Psychopathen (essenzielle Psychopathen) sind, ebenfalls auf ähnliche Weise angepasst/adaptiert, und werden sogenannte effektive Psychopathen bzw. sekundäre Psychopathen. In anderen Worten: In einer Welt von Psychopathen werden jene, die keine genetischen Psychopathen sind, dazu veranlasst, sich ebenfalls wie Psychopathen zu verhalten, einfach nur um zu überleben. Wenn die Regeln so aufgesetzt werden, dass die Gesellschaft adaptiv für Psychopathie wird, dann macht das aus jedem einen Psychopathen.

    Henry: Würde dieser pathologische Einfluss von der Gesellschaft eingedämmt werden, indem man Psychopathen in Quarantäne steckt, oder indem man die Menschen mit Gewissen über die Anzeichen von Psychopathie aufklärt – d.h., wonach man Ausschau halten muss, und wie man mit Manipulation umgeht – , oder indem man die von Psychopathen aufgesetzten Systeme verändert… wenn wir durch solche Methoden fähig wären, diesen ponerischen Einfluss zu entfernen, dann würde der andere Pol, der mit Gewissen, der einflussreichere werden, und alle Menschen würden in Richtung Altruismus und Wahrheit gravitieren, anstatt in Richtung Selbstsüchtigkeit und Lüge.

    Wenn wir fähig wären, den pathologischen Einfluss zu entfernen, würden wir herausfinden, dass unsere Vorstellungen der “menschlichen Natur” falsch und unkorrekt gewichtet waren, weil wir jene, die genetisch bedingt kein Gewissen haben, als “menschlich” bezeichneten. Entfernt sie und ihre Handlungen aus der Datenmenge, entfernt ihren Einfluss auf die Gesellschaft als Ganzes, und die höheren Qualitäten menschlicher Natur, die zu Gewissen fähig sind, mögen Raum für ihren Ausdruck finden, und zwar auf Arten, die wir niemals für möglich gehalten haben.

    Silvia Cattori: Wie können wir zwischen Psychopathen und gesunden Menschen unterscheiden? Können Sie uns das Portrait eines wahren Psychopathen zeichnen? Welche ihrer Fähigkeiten ist problembehaftet?

    Laura: Das einfachste, klarste und wirklichkeitsgetreuste Portrait eines Psychopathen wird in den Titeln der drei wegweisenden Arbeiten über das Themengebiet, Without Conscience von Dr. Robert Hare, The Mask of Sanity von Dr. Hervey Cleckley und Snakes in Suits von Dr. Robert Hare und Dr. Paul Babiak gezeichnet[1]. Ein Psychopath ist nicht mehr als das: gewissenlos. Das Allerwichtigste, woran man sich erinnern muss, ist, dass sich diese Eigenschaft einer direkten Beobachtung durch eine Maske der Normalität (auch Maske der Vernunft genannt) entzieht, die oft derart überzeugend ist, dass selbst Experten getäuscht werden können und, als Resultat davon, die Psychopathen zu “Snakes in Suits” (“Schlangen in Geschäftsanzügen”) werden, die unsere Welt kontrollieren. Das war die kurze Antwort.

    Henry: Die “Offizielle Kultur” sieht Psychopathen als Charaktäre wie z.B. Hannibal Lecter aus dem Film Das Schweigen der Lämmer, das heißt, als Serienmörder. Obwohl eine gewisse Zahl an Psychopathen kriminell sind und mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind, oder sogar gemordet haben, übertritt der größte Teil jedoch nicht die Schwelle des Legalen. Das sind die Schlaueren und auch die Gefährlichsten, da sie Wege gefunden haben, wie man das System zu ihrem Vorteil ausnutzt.

    Es gibt eine Zahl an Wesenszügen, die wir in Psychopathen finden: Ein offensichtliches Merkmal ist das vollständige Fehlen von Gewissen. Ihnen fehlt jeder Sinn von Reue oder Empathie mit Anderen. Sie können aber extrem charmant sein und sind Experten darin sein, wie man durch Sprache ihre Beute bezaubert und hypnotisiert. Weiters sind sie unverantwortlich. Nichts ist jemals ihre Schuld; jemand anders oder die ganze Welt ist immer für ihre ‘Probleme’ oder Unzulänglichkeiten zu beschuldigen. Dr. Martha Stout identifiziert in ihrem Buch Der Soziopath von Nebenan etwas, das sie Mitleidsmasche nennt. Psychopathen setzen Mitleid ein, um zu manipulieren. Sie überreden dich dazu, ihnen nur eine einzige weitere Chance zu geben, aber niemandem etwas davon zu erzählen, was sie getan haben. Also ist ein weiterer Wesenszug von ihnen – und noch dazu ein sehr wichtiger – ihre Fähigkeit, den Fluss von Informationen zu kontrollieren.

    Sie sind weiters unfähig zu tiefen Emotionen. Als Dr. Hare – ein kanadischer Psychologe, der seine gesamte Karriere mit dem Studium von Psychopathie verbracht hat – Gehirntomographien von Psychopathen erstellt hat, während er ihnen zwei Arten von Wörtern zeigte – eine Gruppe voller neutraler Wörter, ohne emotionalen Assoziationen, und eine zweite Gruppe voller emotional geladener Wörter – , sah man, dass, während bei der nichtpsychopathischen Kontrollgruppe unterschiedliche Gehirnregionen aufleuchteten, bei den Psychopathen beide Wortgruppen im selben Bereich im Gehirn verarbeitet wurden: das Sprachzentrum. Sie hatten keine unmittelbare emotionale Reaktion.

    Unser gesamtes emotionales Leben ist für sie ein Mysterium, während es aber ein gewaltiges Werkzeug für sie zur Verfügung stellt, uns zu manipulieren. Denken Sie an jene Momente, wo wir durch unsere Emotionen stark beeinflusst werden, und unsere Fähigkeit zu Denken eingeschränkt ist. Stellen Sie sich nun vor, dass sie fähig dazu wären, diese Emotion vorzutäuschen und kühl und berechnend zu bleiben, während die andere Person in einem emotionalen Hexenkessel gefangen ist. Sie könnten Tränen oder Jammern einsetzen, um zu bekommen, was sie wollen, während ihr Opfer wegen den Emotionen, das es durchlebt, bis in die Verzweiflung getrieben wird.

    Sie scheinen weiters keine echte Vorstellung von Vergangenheit oder Zukunft zu haben, und leben vollständig für ihre momentanen Bedürfnisse und Verlangen. Wegen der dürren Landschaft ihres Innenlebens suchen sie oft neue Nervenkitzel auf; dazu kann alles zählen, angefangen von dem Machterlebnis beim Manipulieren Anderer, bis hin zum Unternehmen von illegalen Aktivitäten; einfach nur des Adrenalin-Schubs wegen.

    Eine weitere Wesensart des Psychopathen ist, was Łobaczewski das spezielle psychologische Wissen über normale Menschen nennt. Sie haben uns studiert. Sie kennen uns besser als wir selbst. Sie sind Experten darin zu wissen, wie man unsere ‘Maschine’ bedient, wie man unsere Emotionen gegen uns verwendet. Aber noch darüber hinaus: sie scheinen sogar eine gewisse hypnotische Macht auf uns zu haben. Wenn wir im Spinnennetz eines Psychopathen gefangen werden, degeneriert unsere Fähigkeit, zu denken; sie wird benebelt. Sie scheinen eine Art Zauber über uns zu werfen. Erst später, wenn wir nicht mehr in ihrer Gegenwart sind – außerhalb des Einflussbereiches ihres Zaubers – , beginnt die Klarheit unserer Gedanken zurückzukehren und wir fragen uns, wie es möglich war, dass wir unfähig waren, ihren Taten angemessen zu begegnen oder sie zu kontern.

    Viele der im englischen Raum geschriebenen Bücher über Psychopathie sprechen über Psychopathen als eine Gruppe, die eine gemeinsame Ansammlung von Merkmalen haben. Der am weitesten verbreitete Maßstab zur Messung von Psychopathie wurde von Dr. Hare entwickelt. Er wird Taxonomie von unterschiedlichen Arten von Psychopathen und anderer pathologischer Typen, und zeigt, wie ihre Abweichungen zusammenwirken, um ein pathologisches System zu formen. Er hat Werke von europäischen Psychologen herausgebracht, die während des Kommunismus verloren gingen.

    mfg Eutervogel

  2. #2
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    Die Herrscher der Welt: Ihre Organisationen, ihre Methoden und Ziele

    Es muss nicht unbedingt das Paradies sein, aber die eine oder andere Veränderung würde schon gut tun!

    Haben Sie sich eigentlich schon einmal dafür interessiert, warum wir nach 1789 nicht im Paradies wohnen? Oder nach 1918? Oder nach 1945? Haben Sie sich schon mal gefragt, warum wir 217 Jahre nach Immanuel Kant´s Schrift Zum ewigen Frieden immer noch keinen ewigen Frieden samt friedlichem Weltbürgertum haben … obwohl wir inzwischen alle technischen, politischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen dazu besitzen?

    Vielleicht fragen sich gerade die deutschen Bürger, warum Politik in Deutschland seit Jahren immer wieder gegen den Bürgerwillen gemacht wird – sei es der Abbau der Arbeitsgerechtigkeit, der sozialen Absicherung, der Bezahlung für Arbeit, der Einsatz der Bundeswehr im Ausland, die Rettung von Banken im In- und Ausland bei gleichzeitiger Verarmung der eigenen Bevölkerung … oder auch einfach die überraschende Tatsache, das man wählen kann, wen man will, aber immer die gleiche Politik bekommt?
    Die Anwort auf diese Fragen ist einfach: da dreht jemand dran. Dieser Tatsache ist auch der Umstand verschuldet, das “Verschwörungstheorien” jeder Art verpönt sind – eine Einstellung, die nebenbei unterstellt, dass es so etwas wie Korruption, Einflussnahme, Absprachen, Wirtschaftskriminalität (oder eigentlich Kriminalität) schlichtweg überhaupt nicht gibt: so gesehen leben wir schon im Paradies, alle Menschen sind ehrlich und gut – vor allem die mit Macht.
    Ich möchte ihnen nun aufzeigen, mit welchen Methoden und Hierarchien unsere Herren heutzutage arbeiten. Wem das zu kompliziert wird, dem sei empfohlen, die imperialen Strategien der alten Römer oder der Briten des alten Empire zu studieren: die Methoden sind immer die gleichen, aber die Strukturen trugen damals alle Uniform – das half dem Bürger, sich zu orientieren. In gewisser Weise tragen sie auch heute noch Uniform – aber die sind nur für Eingeweihte zu erkennen. Der deutsche Kanzler Gerhard Schröder hat ganz offen dafür Reklame gemacht.
    Man kann ein Dorf erobern, in dem man mit seinen Legionen einmarschiert, die Krieger erschlägt, die Frauen schändet, die Häuser niederbrennt, die Kinder als Sklaven verkauft und die alten Leute in die brennenden Häuser stößt. Das weiß jeder. Viel mehr Rendite bringt das sanfte Modell – man besticht die Häuptlinge, gliedert die Krieger als Hilfstruppen in die eigenen Reihen ein, läßt die Frauen in Ruhe die Hilfstruppen der neuen Generation produzieren und freut sich an den Tributzahlungen, die man für seine “Freundschaft” jedes Jahr erhält. Um so etwas zu Wege zu bringen, braucht man einen “Economic Hit Man” wie John Perkins, das sind die Türöffner. Wenn sie versagen (wie in Lybien, Syrien, Afghanistan, Panama, Irak und Iran – um nur ein paar Beispiele zu nennen) kommen die Truppen und das harte Modell der imperialen Ausweitung wird durchexerziert.
    In den meisten Ländern funktioniert der Türöffner aber – und man erobert das Land mit Geld.
    Nun, ich denke, jeder weiß jetzt schon, worauf ich hinaus will: auf das Imperium der Superreichen, über das H.J.Krysmanski ein Buch geschrieben hat. Ich möchte Herrn Krysmanski auch ein wenig zu Hilfe nehmen und aus seinem Buch “Hirten und Wölfe” zitieren, in dem er die grundlegenden Herrschaftsfunktionen beschreibt.
    Im Prinzip eignet sich das Bild eines Gehirns und seiner Nervernstränge dazu, die Verhältnisse vereinfacht bildlich darzustellen. Wer aus der Betriebswirtschaft kommt, kennt die Kommandostrukturen innerhalb einer Firma: “Stab und Linie” nennt man das dort. “Stab” berät den Boss, “Linie” kontrolliert die Massen. Unser Gehirn sitzt nun in den USA (was wir im Folgenden noch sehen werden). Wir hier erleben nur “Linie” – ein paar Beispiele werden folgen.
    Krysmanski selbst wählt des “Ringmodell” zur Darstellung, was mir selbst zu unpraktikabel ist, welches ich aber im Folgenden zur grundlegenden Erläuterung der einzelnen Faktoren zitieren möchte.
    Im Kern dieses Modells (dem “Erdkern” des Planeten Imperium, sozusagen) finden wir etwas sehr Bekanntes. Krysmanski nennt es die “Superreichen” (und beschreibt sie u.a. als jene Schicht, die wir nur belustigt und angesäuselt in den “Gelben Blätter” der Republik dargestellt finden – eine absichtliche Verharmlosung), wir in Europa kennen sie aber unter dem Namen “DIE MÄRKTE”. Jeder Börsenprofi weiß, das es eine Handvoll Investoren sind, die mit gigantischen Summen an den Börsen experimentieren und das Geld der Superreichen vervielfältigen, während der kleine Anleger zunehmend vom Markt verschwindet. Kniefälle vor den “Märkten” gab es in den deutschen Medien oft genug, sie folgen auch täglich wieder (Stichwort: Euro-Krise) bis hin zur Forderung der deutschen Kanzlerin Angela Merkel nach einer “marktkonformen Demokratie”.
    Foto: Co-Präsident der Deutsche Bank Anshu Jain auf dem World Economic Forum 2013 / World Economic Forum / cc-by

    Folgen wir aber nun erstmal der Linie. Die nächsten wichtigsten Nervenknoten außerhalb des “Gehirns” sind die Konzern- und Finanzeliten, jene Funktionäre, die Jean Ziegler auch die Kosmokraten nennt (siehe z.B. WOZ). Dort finden wir die Akteure von Goldman-Sachs, Citigroup, Google, Facebook, Microsoft – in Deutschland eine Kaste von nur 400 Leuten (siehe Günter Ogger, Nieten in Nadelstreifen), die sich abwechselnd die Posten der Konzernchefs teilen und so die Korporatokrie (die “Herrschaft der Konzerne”) ausüben. Das sind die Leute, die ganze Großstädte ins Elend stürzen können, in dem sie die Produktion ins Ausland verlagern (siehe Detroit, USA – oder das deutsche Ruhrgebiet), die Lobbyisten finanzieren, Stiftungen kontrollieren, Gesetzgebungsverfahren beeinflussen und im Handumdrehen aus der Theorie der Globalisierung Praxis gemacht haben. Andererseits finden wir hier die großen “Investoren”, einer der bekanntesten (Warren Buffet) hat uns mit der Tatsache vertraut gemacht, das wir uns gerade in einem Klassenkampf der Reichen gegen die Armen befinden – wobei seine Klasse gewinnt.
    Die nächste Schicht im Ringmodell ist die Schicht der politischen Elite. Hier erreichen wir auch langsam die Wahrnehmungsebene des Durchschnittsbürgers, denn Spitzenpolitiker kennt er wesentlich besser als die Spitzenakteure in der Wirtschaft. Wer zählt dazu? Die Spitzenpolitiker aller Parteien – und die Gewerkschafter. Jeder Milliardär hat eine Handvoll Konzernchefs, mit denen er direkten Kontakt pflegt (auf dem Golfplatz, im elitären Club – oder im harmlosen Wanderverein), jeder Konzernchef hat eine Handvoll Politiker, die er so “umhegt” (und pro Politiker zehn Lobbyisten, die ihn auf Schritt und Tritt begleiten und für eine entsprechende “Gesinnung” sorgen). Ist der Politiker besonders brav, ist auch ein Aufstieg möglich: so kommen branchenfremde Ministerpräsidenten mit juristischer Ausbildung schon mal an die Spitze eines Baukonzerns oder in den Aufsichtsrat von Zeitungs- und Leiharbeitsfirmen.
    Mit der letzten Schicht hat der Bürger dann schon mehr Kontakt – den Funktions- und Wissenseliten. Auf sie trifft er überall. In der Firma ist es sein Chef (und vor allem: dessen Chef, der wiederum von der Gnade der Bank abhängig ist, die von den Märkten regiert wird), der gerne weiter nach oben möchte und den Maximen der Herrscher der Welt unkritisch hinterherläuft, um endlich selbst mal Römer mit Uniform werden zu können. Kommt der Bürger dann nach Hause und macht den Fernseher an, so erwartet ihn die Informationselite mit perfekten Inszenierungen, präsentiert wird die (oft über Stiftungen von CEO´s bezahlte) Aufführung der Wissenselite (“Experten”), die Tag für Tag den Beruhigungsfunk anführen und jegliche wirtschaftliche, finanzielle, politische oder gesellschaftliche Krise kleinreden.
    Will man denen entkommen und schaltet wild auf allen Kanälen herum, trifft man auf die Funktionselite der Unterhaltung: Rennfahrer, Fußballer, Entertainer – Menschen, die von der Konzernelite mit Millionen ausgestattet werden, um die Bürgerbeschallung auch im Unterhaltungsbereich sicherzustellen … oder glaubt wirklich jemand, dass Autofahren, Fußballspielen oder Fernsehshows aufführen und dämliche gehässige Witze erzählen Millionengagen wert sind?
    Jetzt haben wir die Ebene der “Hirten und Wölfe” verlassen – und sind auf der Ebene der Schafe angelangt. Das sind SIE. Hier wollen wir uns aber nicht länger aufhalten, denn wir kehren jetzt zurück auf die Kernebene, nennen wir sie für den Moment mal ganz unpersönlich “Die Märkte” – das Gehirn hinter dem Herrschaftsgeflecht.
    Anders als in einer Firma müssen die Märkte die Linienfunktion indirekt ausführen – das ist eine Folge des seit 1798 immer wieder versuchten Demokratisierungsprozesses. Sie machen das gern, weil die sanfte Eroberung des Dorfes viel mehr Gewinn bringt als seine gewaltsame Annektierung. Deshalb wird ein Milliardär selten eine Bundeskanzlerin direkt anrufen und ihr befehlen, dem Pöbel die Sozialhilfe zu streichen. Vielmehr benutzt man große Zusammenkünfte (im Firmenmodell sind das dann z.B. große Außendiensttagungen), die wir alle kennen: genannt seien hier das World Economic Forum oder die Bilderbergkonferenz, wo man für eine kräftige Durchmischung der verschiedenen Eliten sorgt … und nebenbei die Marschrichtung für das nächste Quartal oder Jahr bekannt gibt.
    Foto: Der “Owl Shrine” im Bohemian Grove / Aarkwilde / cc-by

    Außerdem gibt es auch zentrale Treffen der Leibgarde der Eliten, das bekannteste ist wohl die alljährliche Zusammenkunft reicher weißer Männer im Bohemian Grove. Daneben gibt es auch die Stabsfunktionen, in denen vorgedacht wird, was die Linie zum Volk tragen soll, genannt sei hier u.a. die “Trilaterale Kommission” als ein Beispiel für eine Vielzahl von “Think Tanks”, die weltweit die Botschaft der “Märkte” durchdenken und ihre Verbreitung vorbereiten.
    Natürlich will jetzt jeder Namen hören. Dazu müsste ich ein Buch schreiben. Aber das Imperium hat eine Filiale in Deutschland, die ziemlich offen agiert. Sie ist bei Wikipedia beschrieben:
    Die Atlantik-Brücke e. V. wurde 1952 als private, überparteiliche und gemeinnützige Organisation mit dem Ziel gegründet, eine wirtschafts-, finanz-, bildungs- und militärpolitische Brücke zwischen der Siegermacht USA und der westdeutschen Bundesrepublik zu schlagen. Zu ihren Mitgliedern zählen heute über 500 führende Persönlichkeiten aus dem Bank- und Finanzwesen, der Wirtschaft, Politik, den Medien und der Wissenschaft.
    Hier wird Personal für Stab- und Linienfunktionen in Deutschland gesammelt – mir klarem Blick auf “die Märkte“:
    „Die USA werden von 200 Familien regiert und zu denen wollen wir gute Kontakte haben.“ Arend Oetker, damaliger Vorstandsvorsitzender der Atlantik-Brücke in der Berliner Zeitung vom 17. April 2002
    Überraschend auch die Folgen für die deutsche Innenpolitik:
    Erfolgreiche Mitglieder des Young Leaders-Programmes waren u. a. Cem Özdemir, Silvana Koch-Mehrin und Kai Diekmann. Nach der Bundestagswahl am 27. September 2009 saßen eine ganze Reihe von „Young Leaders“-Alumni in der Bundesregierung, darunter der Bundesminister des Innern Thomas de Maizière, der Bundesminister der Verteidigung a. D. Karl-Theodor zu Guttenberg, der Staatsminister im Bundeskanzleramt Eckart von Klaeden, sowie die Staatssekretärinnen Katherina Reiche, Julia Klöckner und Ursula Heinen-Esser. Vom 30. Juni 2010 bis 17. Februar 2012 war zudem das höchste Amt im Staat, das des Bundespräsidenten, mit dem Young-Leaders-Alumnus Christian Wulff besetzt.
    Ein erstaunlicher Zugriff auf die politische Elite Deutschlands, die hier die Wünsche der “Märkte” (die im Prinzip aus dem Geld der 200 US-Familien bestehen – Bush, Kennedy, Kerry – um nur ein paar zu nennen) ausführen.
    Noch ein Ausblick auf Linienpersonal in Deutschland?
    Aktuelle Mitglieder der Atlantik-Brücke sind u.a. Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesaußenminister Guido Westerwelle, der Vorsitzende der Deutschen Bank AG Jürgen Fitschen, der Vorstandsvorsitzende von Goldman Sachs Deutschland Alexander Dibelius, der Vorsitzende der Axel Springer AG Mathias Döpfner, der Staatssekretär von Angela Merkel Eckart von Klaeden, der Leiter für Regierungsbeziehungen der Axel Springer AG und Bruder von Merkels Staatssekretär Eckart von Klaeden Dietrich von Klaeden, der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel, der Vorstandsvorsitzende von EADS (Airbus) Thomas Enders, sowie VW- und Porsche-Vorstand Martin Winterkorn. Zudem der Präsident der Deutschen Bundesbank Jens Weidmann und der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bundesbank und ehemalige Rothschild-Banker Andreas Raymond Dombret, die gemeinsam im Board of Directors der als “Bank der Zentralbanken” geltenden Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel sitzen.
    Ich denke, in diesem Moment kann man erkennen, wer die deutsche Bundestagswahl 2013 gewinnen wird: die Mitglieder der Atlantikbrücke. Die Wahlergebnisse werden noch ein wenig an der konkreten Besetzung von Stabs- und Linienfunktionen ändern, aber die Strukturen sind so festgefahren, das sie nicht mehr zu ändern sind.
    Das soll ja angeblich auch der Plan gewesen sein … seit 1910:
    Im 20. Jahrhundert war Europa für die USA ein Dilemma. Der Kernpunkt unserer Europapolitik seit 1910 war, Deutschland in seine europäische Umgebung einzubetten. Dieses Problem war für die Vereinigten Staaten 1990 erledigt. Und da wir nun keine Angst mehr haben, was Deutschland macht, haben wir auch keine Angst, was in Europa passiert. An den Problemen, die es nach wie vor in Mittel- und Osteuropa gibt, herrscht kein großes Interesse.“ John C. Kornblum, US-Botschafter a. D. im Interview des Jahresbericht 2010/2011 der Atlantik-Brücke e. V
    Da arbeiten die seit einhundert Jahren daran, Deutschland unter Kontrolle zu kriegen – und jetzt endlich ist es soweit: die Herrscher der Welt haben die Germanen eingemeindet. Die Erfahrungen Roms mit den Goten saßen wahrscheinlich noch tief in den Knochen – aber jetzt dürfen wir weltweit als Hilfstruppen mitspielen.
    Und so bestimmt das “Gehirn” über seine “Nervenstränge” die Bewegung der Welt, weil es anders als die Schafe genau weiß, was auf uns zukommt, siehe H.J. Krysmanski bei linksnet:
    Unter dem Titel “Future Strategic Context” stellte das britische Verteidigungsministerium seinem strategischen Militärinstitut vor kurzem die Frage, welche Kriege und Konflikte die Welt in dreißig Jahren erwarten.
    In einer düsteren Vision warnen die Autoren der Studie davor, dass sich im Jahre 2037 mehr als 60 Prozent der Menschen weltweit in verslumten Städten zusammendrängen werden und dass diese Zusammenballung von Not, Arbeitslosigkeit und Unzufriedenheit einen gewaltigen sozialen Sprengsatz darstellt. Während die fortschreitende internationale Integration Kriege zwischen Staaten völlig zum Erliegen bringt, werden an deren Stelle Konflikte innerhalb der Gesellschaften treten – Bürger-, Sippen- und Klassenkriege.
    Kurz: “der Krieg der Staaten geht, der Konflikt der Klassen kommt”.
    Und darum wurde die Bundeswehr in eine Freiwilligenarmee umgewandelt und der Sozialstaat in Deutschland umgebaut: so hatte man eine Linienfunktion aufgebaut, die endlich die bislang freien Arbeitslosen einer konkreten Kontrolle unterwirft, wie sie die reichen Arbeitsplatzbesitzer schon lange kennen.
    Jetzt wissen wir, wie die Märkte und ihre Kosmokraten über die Eliten die Welt und der einzelnen Länder herrschen und enorme Verzerrungen in jene natürliche, vernünftige Entwicklung der Welt hin zu einem ewigen Frieden hineinbringen, was dazu führt, das sich Frieden, Gerechtigkeit und Wohlstand immer weiter aus dem Erfahrungsbereich der Schafe verabschieden.
    Nun müssen wir uns nur noch überlegen, was wir dagegen unternehmen wollen.
    Warum?
    Nun – die Herrscher der Welt sind der Meinung, es gibt zu viele Schafe. 2009 trafen sich Bill Gates, Warren Buffett, George Soros, Michael Bloomberg, David Rockefeller und andere Milliardäre, um unter anderem über Möglichkeiten der Verringerung der Weltbevölkerung zu reden (siehe A.G. Sulzberger, The New York Times, 20. Mai 2009, zitiert bei Krysmanski, Hirten und Wölfe, Seite 276).

    Die Hirten suchen nach Wölfen, die sich um die Schafe kümmern.

    Quelle: http://www.neopresse.com/gesellschaf...den-und-ziele/
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
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  3. #3
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    Die umerzogenen Deutschen

    Ich mache nicht viel Werbung für Artikel oder Sachen, aber diesen sollte man sich mal verinnerlichen!
    Und danach Vergleiche ziehen mit dem, was "da Draussen" vor sich geht!

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  4. #4
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    ...mal was zum gucken...



    lg Eutervogel

  5. #5
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    Vor einiger Zeit hatte ich hier im Forum schon mal an anderer Stelle auf das Buch: "Politische Ponerologie" aufmerksam gemacht. Soeben stolperte ich selbst noch einmal über eine Empfehlung des gleichen Buches bei Pravda.TV und möchte diese Empfehlung abermals weiter geben:

    Politische Ponerologie (Videos)

    Veröffentlicht am 1. Oktober 2013 von aikos2309



    Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke.
    Das erste Manuskript dieses Buches wanderte im kommunistischen Polen ins Feuer, wenige Minuten bevor die Geheimpolizei erschien.
    Die zweite Kopie – von Wissenschaftlern unter widrigsten Bedingungen der Gewalt und Unterdrückung aufs Neue zusammengestellt — wurde via Kurier an den Vatikan gesandt. Doch der Empfang des Manuskripts wurde nie bestätigt, alle wertvollen Inhalte waren verloren.


    Im Jahr 1984 wurde die dritte Kopie vom letzten überlebenden Wissenschaftler, Dr. Andrzej M. ŁOBACZEWSKI, aus dem Gedächtnis niedergeschrieben. Zbigniew Brzeziński verhinderte die Veröffentlichung dieser Kopie.
    Nachdem das Buch ein halbes Jahrhundert lang unterdrückt wurde, ist es nun endlich verfügbar.


    POLITISCHE PONEROLOGIE ist in seiner klinischen und nüchternen Beschreibung der Natur des Bösen schockierend. In seinen literarischen Textstellen ist es aber auch er-greifend, wenn der Autor die immensen Leiden jener Wissenschaftler beschreibt, die von der Krankheit, die sie untersuchten, angesteckt oder gar von ihr vernichtet wurden.


    POLITISCHE PONEROLOGIE analysiert Gründer und Unterstützer von politisch unterdrückenden Regierungen. ŁOBACZEWSKI untersucht Faktoren, die zusammen-wirken, wenn Menschen sich gegenseitig unmenschlich behandeln. Moral und Mensch-lichkeit können den Raubzügen des Bösen nicht lange standhalten.


    Das einzige Mittel gegen das Böse und seine hinterlistige Vorgehensweise einzelnen Menschen und Gruppen gegenüber ist das Wissen um seine Existenz und sein Wesen.


    Merkmale der 1. Auflage im Vergleich zur Online-Version:

    • Komplett überarbeitet und korrigiert
    • Nach der englischen Buchfassung ergänzt
    • Fußnoten
    • Literaturverzeichnis deutscher Bücher
    • Umfangreiches Stichwortverzeichnis
    • 380 Seiten insgesamt

    Merkmale der 2. Auflage (2012):

    • Druckfehler der 1. Auflage behoben

    Hinweis: Bei den im Internet kursierenden und via Foren und Bit-Torrents verbreiteten PDF-Dokumenten von Politische Ponerologie handelt es sich um nicht autorisierte Kopien der nicht durchgesehenen und unkorrigierten Rohübersetzung, die im Oktober 2008 auf quantumfuture.net/gn/ponerologie vom Urheber veröffentlicht wurde.



    Essentielle Psychopathie, Mangel an höheren Gefühlen, Missbildung und Verarmung von psychologischen, moralischen und sozialen Konzepten.
    Psychopathische Personen lernen schon als Kinder, einander in der Menschenmenge zu erkennen und sind nie in der Lage die Weltanschauung einer normalen Person zu verstehen.


    “Wenn sich der Mensch der Geschichte, so wie sie ist, besinnt, dann ist er gezwungen einzusehen, dass er im eisernen Griff einer Existenz lebt, die sich scheinbar nicht um seine Schmerzen und Leiden kümmert und sorgt.”
    Die Natur des makrosozialen Bösen verstehen.
    Mangel an Schuldgefühlen gegenüber antisozialen Taten.
    Können erbarmungslos, grausamste Taten begehen, ohne Reue.
    Sie sind Experten im Erkennen unserer Schwächen, unfähig wirklich zu lieben.

    Video zum Buch




    Interview mit Andrew Lobaczewski



    Quellen: PRAVDA TV/de.sott.net/de.pilulerouge.com/pp/ vom 01.10.2013
    Quelle

    LG
    zottel



    Edit:

    Lob für „Politische Ponerologie“

    „Ich war besonders durch die Tiefe und Breite dieser Abhandlung über das Böse
    beeindruckt; es sucht tief nach der Erklärung für die Quelle bzw. Ursprünge der
    verschiedenen Arten des Bösen, und auch für die Systeme, die Böses erzeugen und
    weiterverbreiten. Auch die enorme Reichweite der Ideen aus allen Wissensdomänen war
    beeindruckend. Diese Kombination macht das Lesen dieses Buches faszinierend und
    notwendig.“
    ~ Philip Zimbardo, emeritierter Professor für Psychologie, Stanford University; Autor von The
    Lucifer Effect: Understanding How Good People turn Evil


    „Dies ist ein außergewöhnliches Buch. Ich kann zwar nicht die biologischen Aspekte
    der tyrannischen Gruppe der politischen und wirtschaftlichen Elite der modernen Zeit
    beurteilen, aber intuitiv bin ich davon überzeugt, dass es ein pathologischer Zustand ist.
    Die Analyse und Prognose, die in diesem Buch angeboten wird, war für mich glaubhaft,
    als ich über meine eigene Arbeit nachdachte, sowohl hinsichtlich [der Nabka von] 1948
    und […] der Geschichte der israelischen Besetzung.“
    ~ Ilan Pappé, Professor für Geschichte, University of Exeter; Autor von The Ethnic Cleansing of
    Palestine 16


    „Ich fand, dass [Politische Ponerologie] vollgestopft mit zutiefst nützlichen Einsichten
    ist, die informieren und dadurch unsere Situation verändern können. […] Ich empfehle
    dieses Buch dringend jedem, der das Risiko für Menschen oder finanzielles Risiko trägt
    und eine gesunde Veränderung herbeiführen möchte. […] Es hilft verstehen, warum das
    Zusammenhalten unter ‚Gesunden‘ und das ‚ins Reine kommen‘ so notwendig ist.
    Politische Ponerologie ist ein Buch, das man am besten langsam liest. […] Die
    Einsichten sind tief und reichhaltig – sie erfordern mentalen Fokus und Konzentration.
    Und der Punkt wird immer wieder gemacht: Ignoti nulla curatio morbi – versuche nicht
    zu heilen, was du nicht verstehst.“
    ~ Catherine Austin Fitts, Gründerin der Solari Investment Advisory Services und Sekretärin für
    Wohnungswesen in der Bush-Administration


    „Ich denke, jeder sollte dieses Buch lesen, weil es die notwendigen Schlüssel zur
    Verfügung stellt, um Ereignisse zu verstehen, die uns sonst unerklärlich sein würden.
    Dieses Buch beschreibt die Ursprünge des ‚Bösen‘, seine wahre Natur, und zeigt, wie es
    sich durch die Gesellschaft ausbreitet.“
    ~ Silvia Cattori, freie Journalistin

    „Nachdem ich dieses Buch gelesen hatte, begannen sich einige meiner nagenden Fragen
    über die Politik und Praktiken der Regierung und Firmenvertreter selbst zu beantworten.
    Lobaczewskis Analyse erläutert, warum die Regierung der Vereinigten Staaten zu einem
    kriminellen Unternehmen geworden ist, das wild entschlossen ist, die Welt zu
    dominieren und riesige Zahlen von Menschen sowohl global als auch im Heimatland zu
    vernichten. […] Politische Ponerologie ist ein unbezahlbares Werk, das jeder Mensch,
    der danach strebt, bewusst zu werden, lesen sollte; nicht nur wegen seiner Übersicht der
    Pathologie der Individuen, die im Moment in Kontrolle der US-Regierung sind, sondern
    auch wegen dem Licht, das es auf Menschen in unserer Umgebung werfen kann –
    Freunde, Aktivisten, Geschäftsleute oder Gemeindevertreter. Der Zweck dieses Buchs
    ist es, […] die Unterscheidungsfähigkeit zu kultivieren und unser Vertrauen in die
    innewohnende Intuition zu stärken, damit wir durch die beängstigenden Manifestationen
    des Bösen, die uns im 21. Jahrhundert umgeben, navigieren können.“
    ~ Carolyn Baker, Psychotherapeutin, Professorin für Geschichte und Psychologie, Autorin von
    Sacred Demise: Walking the Spiritual Path of Industrial Civilisation‘s Collapse


    „[Politische Ponerologie] beeindruckte mich auf viele Arten und provozierte mich, mehr
    über das Wesen und den Ursprung dessen, was wir ‚das Böse‘ nennen, nachzudenken.
    Der stärkste Teil des Buches ist die Analyse, wie Psychopathen zu Macht über
    Gesellschaften gelangen. […] Es ist zweifelsfrei wahr, dass Psychopathen existieren
    und gefährlich und manipulativ sind. […] Ich glaube – vielleicht etwas optimistisch –
    dass ein kraftvoller sozialer Ethos (der in diesen Tagen etwas schwächer ist, als er
    einmal war) helfen kann, dass Individuen sich weniger selbstsüchtig verhalten – ein
    ähnlicher Mechanismus, wie der, der es erlaubt, dass Menschen die Herrschaft von
    Psychopathen akzeptieren und ihnen folgen. Das ist ebenfalls Teil der Lösung. […]
    Alles in Allem bin ich froh, dieses Buch gelesen zu haben. Ich hoffe, dass es das
    Studium, wie sich das Böse verbreitet, weithin bekannt macht; und besonders, dass es
    weiterhin die Bezeichnung ‚Böses‘ für Dinge verwendet, die die Menschen nicht als
    solches wahrnehmen können.“
    ~ Philip R. Davies, emeritierter Professor für Bibelwissenschaften, University of Sheffield; Autor
    17 von Whose Bible is it Anyway? und The Origins of Biblical Israel


    „Ich brauchte einen Monat, um [Politische Ponerologie] zu lesen. Es war die Mühe
    wert. […] Ich gratuliere dem Autor, dass er diesem Unternehmen einen Namen
    verliehen hat. […] Das Thema des Bösen hätte schon lange in wissenschaftlichen
    Begriffen studiert werden sollen, anstatt es in strikt theologischen oder moralischen
    Begriffen abzuhandeln (oder, wie es heute so gerne getan wird, in politischen
    Begriffen). […] Ich glaube, dass der Ursprung der Ungleichheit der Menschen und die
    geschichtlichen Verläufe der Jahrtausende, wo Menschen viel Leid zugefügt wurde […],
    nicht rein soziale Phänomene sind; ich glaube, dass es eine starke biologische
    Komponente für dieses Verhalten gibt. […] Letztendlich werden nur
    Sozialwissenschaften in intensiver Zusammenarbeit mit biologischen Wissenschaften
    fähig sein, diese menschliche Eigenschaft zu studieren und zu heilen. […] Der Autor hat
    […] wahrscheinlich recht, dass ein Untersuchungsgebiet namens Ponerologie auf viele
    andere Untersuchungsgebiete aus sowohl den humanistischen als auch
    wissenschaftlichen Disziplinen zurückgreifen muss, um ein wirksames Gegenmittel
    gegen diesen immerwährenden Fluch menschlicher Existenz zu werden.“
    ~ Glenn R. Storey, ordentlicher Professor für Altphilologie und Anthropologie, University of Iowa
    Geändert von zottel (02.10.2013 um 10:47 Uhr)
    "Immer weigere ich mich, irgendetwas deswegen
    für wahr zu halten,
    weil Sachverständige es lehren, oder auch,
    weil alle es annehmen.

    Jede Erkenntnis muss ich mir selbst erarbeiten.
    Alles muß ich neu durchdenken, von Grund auf,
    ohne Vorurteile."


    Albert Einstein (1879-1955)

  6. #6
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    Verteidigung gegen Psychopathen



    Die meisten Menschen denken bei Psychopathen automatisch an das, was sie durch diverse Kinofilme und Reportagen kennengelernt haben: Psychopathen sind Menschen, die Spaß daran haben, ihre Opfer zu quälen, zu entstellen, zu foltern und zu töten. Sie sind Ausnahmeerscheinungen, mit denen sie wahrscheinlich nie im Leben zu tun haben werden. Das ist zwar richtig, aber nur bei dieser extremen Ausprägung von Psychopathie. Andere Typen von Psychopathen sind unbekannt oder bleiben unentdeckt, obwohl sie anderen Menschen ebenfalls großes Leid zufügen.

    Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass ein erwachsener Mensch mittleren Alters in seinem Leben mit einer Wahrscheinlichkeit von annähernd 100% mit mindestens einem Psychopathen zu tun hatte. Der Anteil von Psychopathen ist etwa 4% in der normal durchmischten Bevölkerung. Viele Indizien sprechen dafür, dass ihr Anteil in Machpositionen in der Politik und in der Wirtschaft um ein Vielfaches höher ist.

    Stefan H. Verstappen zeigt in diesem Video, warum Machtpositionen unter Psychopathen besonders beliebt sind. Er erklärt die wichtigsten Merkmale von Psychopathen, die verschiedenen Typen, ihre grundsätzliche Strategie im Umgang mit ihren Opfern und er gibt Hinweise, was man gegen sie tun kann.

    Wichtig:
    Wenn ein Mensch über einzelne Merkmale der Psychopathie verfügt, bedeutet das noch lange nicht, dass es sich um einen Psychopathen handelt. Es gibt normale Menschen, die das ein oder andere Merkmal aufweisen, trotzdem aber ganz normale Menschen sind. Es wäre falsch, diese vorschnell als Psychopathen abzustempeln. Erst wenn bestimmte Merkmale unzweifelhaft und gleichzeitig auftreten, handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um einen Psychopathen. Endgültige Gewissheit bringt schließlich ein Elektroenzephalogramm (EEG), das die Gehirnströme sichtbar macht. Bei einem Psychopathen sind die Bereiche des Gehirns, die Empathie, Mitgefühl, Schuld, Scham, Reue etc. verarbeiten, inaktiv. Ausführlichere Informationen unter:
    http://www.hare.org/
    http://thomassheridanarts.com/article...


    lg

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