Seite 18 von 18 ErsteErste ... 81415161718
Ergebnis 171 bis 180 von 180

Thema: Die Pharma Lobby

  1. #171
    Redakteur Avatar von Angeni
    Registriert seit
    31.12.2010
    Ort
    Schweiz
    Beiträge
    10.873
    Mentioned
    250 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 416772

    AW: Die Pharma Lobby

    Der Valsartan-Skandal weitet sich weltweit aus!
    Auch Losartan verunreinigt! Blutdrucksenker Valsartan schon vor 2012 verunreinigt!


    Weltweit warten Patienten seit Wochen auf eine Aufklärung und auf eine Risikoabschätzung. Zudem sind sie beunruhigt, jahrelang einen verunreinigten Blutdrucksenker geschluckt zu haben. Immer mehr Details kommen ans Tageslicht. Vor allem wurde bekannt, dass die Valsartan-Kontamination nach Angaben der europäischen Aufsichtsbehörden bereits 2012 begonnen habe, vielleicht sogar schon eher. Die Substanz wurde zufällig entdeckt und war bei den Kontrollen nicht aufgefallen. Es erinnert an den Skandal aus 2015, denn da hieß es plötzlich EU stoppt über 700 Medikamente. Man hatte sich lange Zeit gelassen, denn seit 2014 war bekannt, dass eine indische Firma Pharmastudien gefälscht hatte. Auch 2018 heißt es: „Das Gefährdungspotenzial wird derzeit noch auf europäischer Ebene bewertet.“ In den USA wird dagegen schon geprüft, ob Patienten gegen Hersteller und Händler wegen möglicher Schäden wie Krebs oder schweren Leberschäden durch das Medikament vorgehen können. Schon lange kommen die Medikamente, die Sie einnehmen, nicht mehr aus Deutschland oder Europa. Schon erschreckend, wenn man erfährt, dass nicht nur Indien die Medikamente herstellt, sondern China der dominierende Hersteller von Generika werden will. Laut dem jährlichen Bericht der US-Chinesischen Kommission für Wirtschaft und Sicherheit (USCC) ist China bekannt für gefälschte und fehlerhafte Medikamente. Auch ein indischer Pharmakonzern ruft seine Medikamente in den USA zurück, denn diese wurden ebenfalls in Zhejiang, China produziert. Wenn die Substanz durch Zufall gefunden wurde, fragt man sich zu Recht, ob wir es mit schlampigen Kontrollen zu tun haben. Seit sechs Jahren könnte hierzulande verunreinigte und potenziell gesundheitsgefährdende Ware auf dem Markt sein. Wir wollten es genau wissen und haben recherchiert.
    Weiterlesen....
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  2. #172
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    20.853
    Blog-Einträge
    198
    Mentioned
    249 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 528531

    „Unabhängige“ Patientenberatung in der Hand von Pharmakonzernen?

    Die unabhängige Patientenberatung sollte für die Interessen von Patienten einstehen und der „Anwalt“ der Patienten sein. Anscheinend ist die Patientenberatung aber weder unabhängig, noch wird sie ihrer Aufgabe gerecht. Jetzt erhielt die Bundesregierung vom Patientenbeauftragten einen Brandbrief. Es müsse umgehend gehandelt werden, denn es gehe um „gravierende Mängel“ bei der Patientenberatung.

    Demnach sollen Patienten sachlich falsche Gesundheitsinformationen weitergegeben werden. Patienten sollen auf der Homepage bewusst „in die Irre geführt“ werden, so der Vorwurf des Patientenbeauftragten. Zudem entspreche die Homepage weder sprachlich noch inhaltlich den Anforderungen an gute medizinische Informationen. Auch die Qualität der Beratungsgespräche lasse stark zu wünschen übrig.
    Der Brandbrief wurde zudem von sechs Professoren und Doktoren aus dem Gesundheitsbereich unterzeichnet. Diese hatten immer wieder versucht, auf die UPD (Unabhängige Patientenberatung Deutschlands) einzuwirken. Jedoch vergeblich. Deswegen wurde nun an die Bundesregierung geschrieben. Der Brief liegt der „Süddeutschen Zeitung“ vor. Die UPD ist die einzige Anlaufstelle für Patienten, die per Gesetz beauftragt wurde. Sie wurde 2006 ins Leben gerufen und wird mit neun Millionen Euro von den Gesetzlichen Krankenkassen finanziert.

    In letzter Zeit kamen jedoch vermehrt Zweifel auf, ob die UPD ihren Auftrag erfüllt. Denn die Eigentümer der UPD sind die Sanvartis GmbH und die dahinterstehende Sanvartis Group GmbH mit Sitz in der Schweiz. Die Sanvartis Group wiederum hat alle Anteile der Careforce-Gruppe, Teil eines Hedgefonds, übernommen und einen neuen Sitz in Duisburg gegründet. Die Careforce Unternehmensgruppe rekrutiert zum großen Teil Pharmareferenten und bildet sie fort. Careforce und Sanvartis Group schließen sich zudem zum größten Vertriebs- und Multichannel-Kommunikationsanbieter im deutschen Gesundheitswesen zusammen. Ob das der Qualität der UPD nützt?
    Bei der Ausschreibung hinsichtlich der unabhängigen Patientenberatung müssten jedoch gesetzliche Mindestanforderungen der Anbieter erfüllt werden. Das war aber schon bei der Sanvartis GmbH umstritten und ist bei dem neuen Careforce Gesellschafter nun noch mehr der Fall. Eignung und Gemeinnützigkeit stehen in Frage. Offensichtliche Interessenskonflikte können sich zu Lasten der ratsuchenden Patienten auswirken.
    Der Patientenbeauftragte der UPD forderte daher in dem Schreiben an die Bundesregierung, dass man jetzt eine schnelle Aufklärung durch das Parlament und eine gesetzliche Neuregelung erwarte, die eine zuverlässige, vertrauenswürdige und unabhängige Patientenberatung vorsieht. Die Bundesregierung wollte sich bislang zu den Vorwürfen nicht äußern.

    Quelle: https://www.watergate.tv/unabhaengig...armakonzernen/
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  3. #173
    Redakteur Avatar von Angeni
    Registriert seit
    31.12.2010
    Ort
    Schweiz
    Beiträge
    10.873
    Mentioned
    250 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 416772

    AW: Die Pharma Lobby

    Ich setzte das mal zum wiederfinden hier ein (Labor/Pharma):

    Folgendes liest sich mal wieder wie ein Krimi, ist aber bittere Wahrheit:

    Das Pentagon-Biowaffenlabor "Lugar Center" in Georgien, das im Volksmund "Labor des Todes"
    genannt wird, steht im Mittelpunk.Der Reporter Mark Hegewald hat direkt in der georgischen
    Hauptstadt Tiflis recherchiert. Aus dem Lugar Center sind Dokumente geleakt worden, die belegen,
    dass private US-Firmen wie Gilead oder Metabiota von höchsten Politikern Georgiens einen Freibrief
    für Menschenversuche bekommen haben. In zahlreichen Fällen mit tödlichem Ausgang.


    Seit der Eröffnung des Lugar Centers wird die Kaukasus-Republik Georgien von Epidemien und
    Pandemien heimgesucht. Im Land sind Schwärme von exotischen Insekten aufgetaucht, an denen
    die USA im Rahmen ihres Geheimprojektes "Insect Allies" forschen. Außerdem nähren die Geheim-
    dokumente aus dem Lugar Center den Verdacht, dass das Pentagon mit genetisch veränderten
    Pest-Viren experimentiert, die gezielt einzelne Menschenrassen ausrotten sollen, und damit eine
    der größten Bedrohungen der Menschheit überhaupt darstellen.




    Labor des Todes


    Quellen und weiterführende Links am Ende des Beschreibungstextes im Video.
    Geändert von Angeni (04.10.2018 um 13:27 Uhr)
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  4. #174
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    20.853
    Blog-Einträge
    198
    Mentioned
    249 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 528531

    Selbstmord? Trumps Frontmann im Kampf gegen hohe Arzneimittelpreise tot aufgefunden

    Donald Trumps Frontmann im Kampf gegen hohe Arzneimittelpreise ist tot. Den Behörden in Washington zufolge hat sich der Pharma-Insider Daniel Best das Leben genommen.

    ...

    Das Büro des obersten Gerichtsmediziners von Washington D.C. erklärte den Tod von Best am 15. November zu einem Suizid. Best sei an „mehreren Verletzungen durch stumpfe Gewalteinwirkung“ gestorben, heißt es laut Cleveland.com. Einzelheiten wurden nicht genannt. Verletzungen durch stumpfe Gewalteinwirkung können durch „Springen oder Fallen aus der Höhe“ verursacht werden, schrieb Nicholas Batalis, Professor für Pathologie und Labormedizin an der „Medical University of South Carolina“, in einem Medscape-Artikel.

    weiter hier: https://www.epochtimes.de/politik/we...meistgelesen=1
    Wahrscheinlich ist er dreimal gesprungen, damit auch alles für den "Experten" passt.

    LG
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  5. #175
    Redakteur Avatar von Angeni
    Registriert seit
    31.12.2010
    Ort
    Schweiz
    Beiträge
    10.873
    Mentioned
    250 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 416772

    AW: Die Pharma Lobby

    Rechnet nach 30 Jahren als Arzt mit seinem Berufsstand ab

    Ein langes und glückliches Leben in Gesundheit steht auf der Wunschliste der meisten Menschen ganz oben. Doch wer den Therapieempfehlungen der Mediziner rückhaltlos vertraut, schadet sich häufiger, als er sich nützt. Das sagt Dr. med. Gerd Reuther, Facharzt mit Lehrbefugnis für Radiologie, der nach 30 Jahren als Arzt seinen Berufsstand schonungslos seziert. Er deckt auf, dass die Medizin häufig nicht auf das langfristige Wohlergehen der Kranken abzielt, sondern in erster Linie die Kasse der Kliniken und Praxen füllen soll. Eine bessere Medizin müsste mit einer anderen Vergütung medizinischer Dienstleistung beginnen und Geld dürfte nicht mehr über Leben und Tod bestimmen - so seine Forderung.



    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  6. #176
    Redakteur Avatar von Angeni
    Registriert seit
    31.12.2010
    Ort
    Schweiz
    Beiträge
    10.873
    Mentioned
    250 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 416772

    AW: Die Pharma Lobby

    Die ›Enthüllung‹, dass Statine für die meisten Menschen nicht einmal das erreichen, was sie versprechen,
    nämlich den Cholesterinspiegel auf ›optimale‹ Werte zu senken, ist ein weiterer Sargnagel für
    cholesterinsenkende Medikamente. Jegliche Versuche, der widerlegten und also zu Grabe getragenen These,
    Cholesterin sei Verursacher von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, neues Leben einzuhauchen, müssen scheitern.

    Neue Studie deckt auf, dass Statine bei mehr als 51% der Patienten das Cholesterin nicht senken

    Der Niedergang des Multimilliarden Dollar schweren Pharmageschäfts mit Statinen hält weiter an. Jüngst enthüllte eine große Studie, dass bei mehr als 51 Prozent der Patienten die Medikamente wirkungslos sind in der Reduzierung der Cholesterinwerte. Die im Fachjournal Heart erschienene Arbeit fand heraus, dass die Mehrheit der Anwender selbst nach zweijähriger Einnahme von Statinen nur eine ›suboptimale‹ Reaktion zeigt. Die Verschreibung solcher Arzneimittel unter dem Gesichtspunkt der Vorbeugung und Kontrolle von Herz-Kreislauf-Erkrankungen gerät damit noch weiter in Verruf. Denn bekannt ist längst nicht nur, dass Statine mit einer erheblichen Zahl unerwünschter Nebenwirkungen in Verbindung gesetzt werden, sondern auch das Dogma vom Cholesterin als Verursacher von Herzkrankheiten gilt mittlerweile als ›gestorben‹.

    Untersucht wurden für die Studie Daten von insgesamt 165 411 Patienten, wobei deren durchschnittlicher Beobachtungszeitraum 6 Jahre betrug. Das Durchschnittsalter der Patienten lag zu Beginn der Statin-Behandlung bei 62 Jahren. Bei 84 609 Patienten verfehlten die Medikamente bezeichnenderweise das vorgegebene ›Optimal‹-Ziel: die Reduzierung der Cholesterinwerte um 40 Prozent.
    Schlimmer noch: Bei 22 798 Patienten kam klar die Unwirksamkeit von Statinen im Hinblick auf die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zum Ausdruck, da sich ihr Zustand im Laufe der Behandlung verschlechterte. Für 10 656 von ihnen war dies sogar der Fall, obwohl sie jene angeblich ›gesunde‹ Cholesterin-Reduzierung um 40 Prozent erreichten.

    Cholesterin ist nicht unser Feind

    Im Versuch, die Ergebnisse ihrer Studie zu erklären, greifen die Wissenschaftler zu dreierlei Vermutungen. Entweder beruhe das Scheitern auf der unterschiedlichen genetischen Ausstattung der Patienten oder die Statine seien nicht wie vorgeschrieben eingenommen worden oder die Dosis sei einfach zu gering gewesen. Das Versagen der Medikamente, bei der überwiegenen Zahl der Patienten eine Senkung des Cholesterinspiegels herbeizuführen, wurde sogar noch als Argument herangezogen: als »Notwendigkeit für die personalisierte Medizin beim Lipid-Management«. Hinter dieser Worthülse versteckt sich das Ansinnen, verschiedenen Menschen schlichtweg unterschiedliche Medikamente in ggf. höherer oder niedrigerer Dosierung zukommen zu lassen.
    Natürlich liegt das Scheitern der Statin-Therapie ganz einfach darin begründet, dass Cholesterin eben nicht die eigentliche Ursache für das Entstehen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist. Vor diesem Hintergrund sollten wir uns die drei Haupteigenschaften von Cholesterin bewusst machen, welche uns seitens der Pharmaindustrie sowie ihrer diversen Fürsprecher in den Medien, der Politik und der Medizin im Großen und Ganzen vorenthalten werden.
    Zuallererst ist Cholesterin nicht unser Feind. Es ist eine lebenswichtige Verbindung und struktureller Bestandteil von Milliarden Zellmembranen in unserem Körper, es ist aber auch Vorläufer von vielen biologischen Molekülen, etwa Hormonen wie Östrogen und Testosteron. Zweitens existiert überhaupt kein wissenschaftlicher Beweis dafür, dass sich Cholesterin – sogar bei moderat erhöhten Konzentrationen – in die Gefäßwände einlagert, diese beschädigt oder atherosklerotische Plaques und Herzinfarkte verursacht, solange die Blutgefäße strukturell intakt sind. Drittens zeigen uns Tierstudien, dass Cholesterin, um in ansonsten intakten Blutgefäßwänden Schäden hervorzurufen (indem es sich dort ablagert), künstlich auf Werte erhöht werden muss, welche beim Menschen nie beobachtet wurden.
    Im Gegensatz zu den Behauptungen der Schulmedizin gibt es also keinerlei glaubwürdige wissenschaftliche Bestätigung dafür, dass Cholesterin – selbst unter moderat erhöhten Werten – intakte Blutgefäßwände beschädigen kann.

    Die entscheidende Rolle von Vitamin C bei der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen
    Wie Dr. Rath in seinem bahnbrechenden Buch ›Warum kennen Tiere keinen Herzinfarkt … aber wir Menschen!‹ beschreibt, ist die eigentliche Ursache von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ein chronischer Mangel an Vitamin C in den Zellen der Arterienwände. Dieser führt zur Schwächung der Gefäßwände, weil der Körper nicht in der Lage ist, genügend Kollagen zu produzieren. Dieses langkettige Faserprotein ist Hauptbestandteil des Bindegewebes. Für die Biosynthese dieses wichtigen Strukturmoleküls ist Vitamin C unabdingbar.
    Ist jedoch die Herstellung von Kollagen unzureichend, kommen andere Substanzen behelfsweise ins Spiel: Cholesterin, Lipoproteine und weitere Risikofaktoren lagern sich in die geschwächten Wände ein, um die Schäden zu reparieren und die Arterien zu stabilisieren. Solange wie der Körper nicht mit optimalen Mengen Vitamin C versorgt wird, setzt sich der Reparaturprozess der Arterienwand immer weiter fort – es entwickeln sich atherosklerotische Ablagerungen. Die daraus resultierenden verengten Arterien steigern schließlich die Gefahr für Herzinfarkte und Schlaganfälle.

    Statinverkäufer sind wie ›Flach-Erdler‹
    Angesichts der erdrückenden wissenschaftlichen Beweise dafür, dass erhöhtes Cholesterin nicht die Ursache von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist, gleicht das Befürworten und Verschreiben von Statinen dem unbeirrten Festhalten an der Idee einer scheibenförmigen Erde. Deutlich sichtbar wird diese Unvernunft auch in jener im Fachjournal Heart veröffentlichten Studie, mit der die Vertreter der Pharmaindustrie nichtsdestotrotz sofort breite Medienpräsenz erlangten. Unter der Darstellung von Statinen als ›belegte‹ Therapie rieten sie Patienten dazu, die tägliche Einnahme fortzusetzen und nicht eigenmächtig abzubrechen. Was die Glaubwürdigkeit des ›Pharmageschäfts mit der Krankheit‹ betrifft, spricht der Zynismus dieser profitgetriebenen PR-Reaktion Bände.



    Die ›Enthüllung‹, dass Statine für die meisten Menschen nicht einmal das erreichen, was sie versprechen, nämlich den Cholesterinspiegel auf ›optimale‹ Werte zu senken, ist gleichsam ein weiterer Sargnagel für cholesterinsenkende Medikamente. Jegliche Versuche, der widerlegten und also zu Grabe getragenen These, Cholesterin sei Verursacher von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, neues Leben einzuhauchen, müssen scheitern. Ohnehin erscheinen sie immer mehr Menschen unglaubwürdig. Ob Pharmaunternehmen es mögen oder nicht – Patienten entscheiden zunehmend selbst, was das Beste für die eigene Gesundheit und die ihrer Familien ist. Vorausgesetzt, die medizinische Praxis verkommt zu keiner Diktatur, lässt sich die Beseitigung der Herz-Kreislauf-Epidemie nicht länger aufhalten.

    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  7. #177
    Redakteur Avatar von Angeni
    Registriert seit
    31.12.2010
    Ort
    Schweiz
    Beiträge
    10.873
    Mentioned
    250 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 416772

    AW: Die Pharma Lobby


    Menschen als Ersatzteillager
    - Andreas Popp


    Andreas Popp ist den meisten Menschen neben seiner Eigenschaft als Freidenker vor allem als Unternehmer und Ökonom bekannt. Doch es gibt auch ganz andere Themen die ihn beschäftigen und bewegen. Eines davon ist die Organtransplantation. Grundlage für die Transplantation ist der sogenannte "Hirntot". Nach vielen Gesprächen mit Bestattern, Krankenschwestern und Mitarbeitern im Bereich Organtransplantation ist Andreas Popp alles andere als davon überzeugt, dass die Definition des Hirntotes ein Kriterium für den Tod und damit die Organentnahme sein kann. Im Gespräch mit Julia Szarvasy diskutieren die beiden über ethische, wirtschaftliche, medizinische und spirituelle Aspekte der Organtransplantation. Auch auf die kriminellen Aspekte in diesem "Geschäft" wird verwiesen. So ist weithin bekannt, dass z.B. in China die Mitglieder der Falun Gong Bewegung auf Abruf zur Hinrichtung stehen um deren Organe einem geeigneten Spender zuzuführen.



    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  8. #178
    Redakteur Avatar von Angeni
    Registriert seit
    31.12.2010
    Ort
    Schweiz
    Beiträge
    10.873
    Mentioned
    250 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 416772

    AW: Die Pharma Lobby

    Jaja.... die Pharma-Lobby...

    Und glaubt ja nicht, das sei ein Einzelfall. Da kommen so viele manipulierte Berichte ans
    Tageslicht und die Hersteller wissen das schon die ganze Zeit!
    Eine Bekannte von mir kennt sogar persönlich einen Fall mit Behinderung, die dieses Mittel erhalten hatte.




    Der vertuschte Skandal: Ein Pharmakonzern und sein Hormonpräparat

    | DokThema | BR

    Diese Dokumentation aus dem Jahr 2016 zeigt, wie das Pharmamittel Duogynon - ähnlich wie Contergan -
    für die Missbildung von Tausenden Babys verantwortlich war. Viele Kinder kommen in den 60er- und 70er-
    Jahren mit Missbildungen auf die Welt. Ihre Mütter haben Duogynon verschrieben bekommen.
    In Großbritannien wurde das Mittel schnell verboten, in Deutschland damals nicht. Hat das Bundes-
    gesundheitsministerium versagt? Duogynon-Hersteller war das Pharmaunternehmen Schering. Dessen
    Nachfolger Bayer verweist darauf, dass die Schädigungen längst verjährt sind. Die Betroffenen versuchen
    trotzdem erneut, in Großbritannien Recht zu bekommen. Denn dort sind die Verjährungsfristen länger.

    Geändert von Angeni (02.10.2019 um 14:30 Uhr)
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  9. #179
    Redakteur Avatar von Angeni
    Registriert seit
    31.12.2010
    Ort
    Schweiz
    Beiträge
    10.873
    Mentioned
    250 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 416772

    AW: Die Pharma Lobby

    Die Krebsmafia: Korruption bei Chemotherapie | Panorama | NDR

    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  10. #180
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    20.853
    Blog-Einträge
    198
    Mentioned
    249 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 528531

    Das grosse Geschäft mit Arzneimitteln gegen seltene Krankheiten

    Pharmakonzerne brauchen den Nutzen nur rudimentär zu belegen. Auswüchse und Missbräuche muss der Gesetzgeber verhindern. Red. Max Giger ist Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Gastroenterologie. Er war Präsident der Eidgenössischen Arzneimittelkommission EAK und des Schweizerischen Instituts für ärztliche Weiter- und Fortbildung. Im Zentralvorstand der FMH leitete er das Ressort Heilmittel.
    Seit 2011 müssen Krankenkassen die Kosten von Arzneimitteln gegen seltene Krankheiten übernehmen, auch wenn diese weder von der Swissmedic dafür zugelassen noch vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) in die offizielle Liste der kassenpflichtigen Arzneimittel aufgenommen wurden. Seither stiegen Gesuche zur Kostenübernahme solcher Arzneimittel ausserhalb der Zulassung und der Leistungspflicht rasant in die Höhe.
    In der Schweiz werden Arzneimittel mit der zugehörigen Fachinformation von Swissmedic registriert. Auf Verlangen der verantwortlichen Pharmafirma werden sie nach Prüfung von Wirksamkeit, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit (WZW) durch das BAG in die Spezialitätenliste (SL) aufgenommen. Das BAG setzt den Höchstpreis fest, der durch die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) übernommen werden muss. Zusätzlich kann es den Einsatz dieser Arzneimittel gegenüber der Fachinformation einschränken (Limitatio). Die von den Pharmafirmen geforderten Preise strapazieren das Sozialversicherungssystem in zunehmendem Ausmass. Die Festsetzung der Preise wird immer schwieriger, und die Aufnahme von Arzneimitteln in die SL dauert länger.
    Was ist Off-Label-Use?
    In Einzelfällen werden Arzneimittel in Absprache mit den Patienten ausserhalb der üblichen Vorschriften eingesetzt, was vereinfacht mit «Off-Label-Use» bezeichnet wird. Die Kostenübernahme dieser Arzneimittel durch die OKP wird in den Art. 71a–71d KVV geregelt. Von «Off-Label-Use» spricht man bei neuen, von Swissmedic nicht registrierten oder auf der SL nicht gelisteten Arzneimitteln sowie bei neuen, nicht registrierten bzw. gelisteten Anwendungen (ausserhalb der Fachinformation oder Limitatio) bereits registrierter Arzneimittel. Die Kostenübernahme erfolgt bei Krankheiten mit möglichem tödlichem Verlauf oder möglicher Entwicklung schwerer und chronischer gesundheitlicher Beeinträchtigungen. Allerdings nur dann, wenn andere wirksame und zumutbare Therapiemethoden fehlen. Zudem setzt eine Kostenübernahme voraus, dass der durch den Einsatz dieser Arzneimittel zu erwartende therapeutische Nutzen für die Betroffenen gross ist. Die Verordnung führt nicht weiter aus, wann eine Therapiemethode, namentlich ein auf der SL gelistetes Arzneimittel, therapeutisch nicht mehr zumutbar ist.
    Entstehung und Besonderheiten
    Die Art. 71a–71b KVV wurden 2011 als Folge eines Leitentscheids des Bundesgerichts betreffend Kostenerstattung eines Arzneimittels zur Behandlung einer seltenen Muskelerkrankung in Kraft gesetzt. Dadurch soll die zeitnahe Behandlung seltener Krankheiten mit neuen wirksamen Arzneimitteln ermöglicht werden. Dies aus der Erkenntnis, dass die Entwicklung neuer Arzneimittel, deren Registrierung durch Swissmedic und deren Aufnahme in die SL oft ein langwieriger Prozess ist. Die Durchführung klinischer Studien mit kleinen und kleinsten Patientenkollektiven ist schwierig. Deshalb werden an den Nachweis der Wirksamkeit im Vergleich zu häufig angewandten Arzneimitteln andere, in der Regel geringere Anforderungen gestellt. Arzneimittel zur Behandlung seltener Krankheiten kann Swissmedic seit Januar 2019 in einem vereinfachten Verfahren mit Auflagen zur Nachlieferung von Studienresultaten befristet zulassen. Dies hat zur Folge, dass viele neue Arzneimittel oder Indikationen vor allem gegen bösartige Erkrankungen trotz noch unvollständiger Daten zu Wirksamkeit und Sicherheit im «Off-Label-Use» eingesetzt werden können.
    Seltene Krankheiten
    Eine Krankheit gilt in der Schweiz als «seltene Krankheit» (Orphan Disease), wenn höchstens 5 von 10’000 Personen davon betroffen sind. Arzneimittel zu deren Behandlung werden als «Orphan Drugs» bezeichnet. Die Definition «seltene Krankheit» stammt aus einer Zeit, als die Aufschlüsselung des menschlichen Genoms in weiter Ferne lag. Sie umfasst vor allem Erbkrankheiten, die meistens in frühen Lebensphasen auftreten, sowie wenige bösartige Tumoren, die bei Säuglingen und Kleinkindern auftreten. Durch die rasante Entwicklung der Genetik können heute grössere Krankheitsentitäten in kleine und kleinste Untereinheiten aufgeteilt werden und erhalten so den Status einer Orphan Disease. Vor allem bösartige Tumoren und Blutkrankheiten, z.B. Lungenkrebs oder Leukämien, werden gegenwärtig in kleinste Untereinheiten aufgeteilt. Gegen diese Krankheits-Untereinheiten werden gezielt wirksame Arzneimittel («Targeted Drugs») entwickelt. In Zukunft werden auch nicht bösartige Krankheiten aufgrund genetischer und epigenetischer Eigenschaften in kleinste Untereinheiten aufgeteilt. Die Medizin wird dadurch «orphanisiert».
    Fehlanreize und Auswirkungen
    Neue Arzneimittel oder Anwendungen könnten bei moderateren Preisforderungen der Gesuchstellerinnen innert nützlicher Frist über den normalen, durch das Krankenversicherungsgesetz (KVG) vorgegebenen Weg in die SL aufgenommen und somit allen Versicherten zu denselben Bedingungen zur Verfügung gestellt werden. Leider scheint dieses Vorgehen für viele Pharmafirmen zu aufwendig, zu beschwerlich und zu langwierig zu sein. Über die Art. 71a–71d KVV können sie mit geringeren Auflagen innert kürzerer Zeit den maximalen, meist international angestrebten Arzneimittelpreis durch geheime bzw. intransparente Vereinbarungen mit den Krankenversicherern erhalten. Bei grösseren Widerständen von Seiten der Versicherer werden Betroffenen-Gruppierungen, nötigenfalls sogar Parlamentarier, instrumentalisiert, wie beispielsweise 2018 im Falle eines sogenannt innovativen Arzneimittels gegen zystische Fibrose. Pharmafirmen und Krankenversicherer beschäftigen für diesen intransparenten Handel viel Personal; ein Handel, der nicht unbedingt zum direkten Patientenwohl beiträgt.
    Über die Art. 71a–71d KVV werden seit Inkrafttreten im Februar 2011 in zunehmendem Ausmass Gesuche zur Kostenübernahme neuer hochpreisiger Arzneimittel gestellt. 2017 wurden rund 44'000 Gesuche, drei Viertel davon für Anwendungen von Arzneimitteln der SL ausserhalb der FACHINFORMATION oder der SL-Limitierung, eingereicht. Die Gesamtsumme der durch die Krankenversicherer übernommenen Kosten liegt zwischen 250 und 300 Millionen Franken, 80 Prozent davon für die Behandlung bösartiger Tumoren und Blutkrankheiten. Die vom Gesetzgeber erwünschte unkomplizierte «Vergütung von Arzneimitteln im Einzelfall» wurde für die Onkologie infolge Orphanisierung der Erkrankungen quasi zum Regelfall.
    Nutzenbeurteilung der Vertrauensärzte
    Im Gegensatz zum regulären Aufnahmeprozedere der SL wird der Nutzen der Arzneimittel, die über die Art. 71a–71d KVV vergütet werden sollen, durch die Vertrauensärzte des Krankenversicherers beurteilt. Zur Nutzenbeurteilung wenden sie Hilfsmittel («Off-Label-Use»-Tools) der Schweizerischen Gesellschaft der Vertrauens- und Versicherungsärzte an. Nach der Ermittlung des potenziellen Nutzens aufgrund der von Fachpersonen begutachteten («Peer Review») publizierten bzw. öffentlich zugängigen Ergebnisse klinischer Studien gibt der Vertrauensarzt, unter Berücksichtigung der klinischen und psychosozialen Situation des Betroffenen, dem Versicherer seine Empfehlung zur Kostenübernahme ab. Durch den Einsatz der «Off-Label-Use»-Tools kann eine weitgehende Vereinheitlichung der Beurteilung der Gesuche erreicht werden. Eine vollständige Vereinheitlichung ist ausgeschlossen, da es sich immer um die Beurteilung eines Einzelfalls handelt und nie zwei Fälle deckungsgleich sind. Leider werden von den behandelnden Ärzten oft Gesuche mit ungenügenden Angaben oder – entgegen den gesetzlichen Vorschriften – erst nach Anwendung des neuen Arzneimittels gestellt.
    Die Arzneimittel werden in vier Nutzenkategorien eingeteilt: Kategorie A entspricht einem hohen Nutzen, Kategorie B einem mässigen und Kategorie D einem geringen bis fehlenden Nutzen. Dazwischen liegt Kategorie C («Nach Therapieversuch mit Ansprechen im Einzelfall ist ein grosser Nutzen zu erwarten»). Eine Anerkennung der Wirksamkeit, die einzig auf der im Einzelfall festgestellten Wirkung beruht, lehnt das Bundesgericht ab. Dieses gibt zu bedenken, dass eine Besserung auch spontan oder aus anderen Gründen eintreten kann. Die Nutzenbeurteilung mittels «Off-Label-Use»-Tools erfolgt somit nicht ganz im Sinne des KVG, das für alle Leistungen eine Beurteilung der Wirksamkeit im Voraus und nicht im Nachhinein fordert. Die Kriterien zur Beurteilung der Studiendaten dürften strenger formuliert werden: Einzig vollständig zugängliche publizierte Studien sollten berücksichtigt und Surrogate ausgeschlossen werden.
    Steigende Anzahl Gesuche: Lösungen?
    Die hohe Anzahl Gesuche wegen «Off-Label-Use» von SL-Arzneimitteln lässt aufhorchen. Sind so viele SL-Arzneimittel nicht mehr genügend wirksam, oder entspricht die FACHINFORMATION nicht mehr den aktuellen medizinisch-wissenschaftlichen Kenntnissen? Warum wurden neue Indikationen nicht durch Swissmedic registriert? Wie gross muss der zu erwartende therapeutische Nutzen eines neuen Arzneimittels sein, dass ein SL-Arzneimittel nicht mehr als therapeutisch zumutbare Alternative zu betrachten ist und durch dieses ersetzt werden darf? Da besteht viel Raum für Interpretation.
    Mögliche Forderungen

    • Ein neues Arzneimittel soll bei über 60 Prozent der Betroffenen eine therapeutische klinische Wirkung (z.B. Schmerzminderung, Verlängerung des Überlebens) zeigen und die therapeutische Wirkung des zu ersetzenden SL-Arzneimittels um 100 Prozent übertreffen, da für «Off-Label-Use» im Hinblick auf Gleichbehandlung und Verteilungsgerechtigkeit möglichst ähnliche Massstäbe angelegt werden sollen wie bei der SL-Aufnahme.
    • Neue Arzneimittel oder Indikationen im «Off-Label-Use» sollen höchstens während zwölf Monaten von der OKP übernommen werden, da innerhalb dieses Zeitraums eine reguläre Aufnahme in die SL erfolgen kann. Sollten sich BAG und Pharmafirma innerhalb dieses Zeitraums nicht auf einen Preis einigen, ist das Arzneimittel wegen Nichterfüllens der WZW-Kriterien nicht mehr als Pflichtleistung einzustufen.
    • Neue Arzneimittel im «Off-Label-Use» sollen erst nach Beurteilung des zu erwartenden hohen klinischen Nutzens bzw. Mehrnutzens durch ein unabhängiges Expertengremium mittels strenger medizinisch-wissenschaftlicher Kriterien von der OKP zu einem einheitlichen transparenten Preis, der die Prinzipien des Schweizer Sozialversicherungssystems und der Verteilungsgerechtigkeit berücksichtigt, übernommen werden.
    • Zur Sicherung der qualitativ hochstehenden und effizienten Gesundheitsversorgung sollen die Betroffenen der vollständigen prospektiven Erfassung relevanter klinischer Daten nach Prinzipien der Good Clinical Practice während mindestens 36 Monaten bzw. bis zum allfälligen Ableben zustimmen müssen, damit die OKP die Kosten des Arzneimittels übernimmt. Die Kosten der Datenerhebung und Auswertung werden durch das BAG getragen. Die Daten werden in aggregierter und anonymisierter Form durch eine unabhängige wissenschaftliche Institution ausgewertet und spätestens nach fünf Jahren gelöscht.

    Fazit
    Neue Arzneimittel werden in zunehmendem Umfang aus privatwirtschaftlichen Motiven über die für Einzelfälle geschaffenen Art. 71a–71d KVV zu Lasten der OKP verrechnet. Transparenz, Sozialverträglichkeit und Verteilungsgerechtigkeit lassen zu wünschen übrig. Der Gesetzgeber sollte dringend eine einheitliche, volkswirtschaftlich vertretbare Lösung zur raschen Verfügbarkeit neuer Arzneimittel, von denen ein hoher Patientennutzen zu erwarten ist, schaffen.


    Quelle: https://www.infosperber.ch/Artikel/G...ne-Krankheiten
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

Seite 18 von 18 ErsteErste ... 81415161718

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •