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Thema: Die Pharma Lobby

  1. #21
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Medikamente Wie wirksam sind sie in echt



    Meine Erfahrung beim ersten Baby mit Husten; Schulmdizinischer
    Hhustesirub wirkte = null!
    Homöopathie = war eine Top Hilfe! So überzeugend, dass ich seit
    21 Jahren so meine Kinder, Familie und viele mehr behandle.
    (Wird ähnlich im Video gesagt).

    Mach grad Wegerich Hustensirub selber...wer will?
    - Der wirkt bestimmt und ist erst noch Gratis!

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	kochen.gif 
Hits:	51 
Größe:	23,4 KB 
ID:	2373 Also ab in die Natur und braut euch selber was lösendes
    und wirkungsvolles vorsorglich bei nächstem Husten.


    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  2. #22
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Das Geschäft mit neuen Krankheiten!
    STOPPT die Pharmamafia und ihre Zocktoren !


    Ärzte geben Medikamente, von denen sie wenig wissen, in Menschenleiber,
    von denen sie noch weniger wissen, zur Behandlung von Krankheiten, von
    denen sie überhaupt nichts wissen.
    Voltaire, französischer Autor (1694--1778)

    Ärzte warnen: 50 Prozent aller Medikamente nutzlos!
    Ein französisches Ärzteteam hat 4'000 gängige Medikamenten untersucht
    und dabei Erstaunliches festgestellt: Die Hälfte aller Medikamente sind komplett
    nutzlos, 20 Prozent schlecht verträglich und 5 Prozent sogar lebensgefährlich.
    Dies veröffentlichten die beiden französischen Spitzenärzte Dr. Even und
    Dr. Debré im Buch „Guide des 4000 médicaments utiles, inutiles ou dangereux",
    das vor rund einem halben Jahr erschienen ist.




    Ärzte warnen: 50 Prozent aller Medikamente nutzlos!

    ==} dazu habe ich eine ganz andere Information, aus erster
    Hand eines Mitarbeiters aus der Pharma;


    Ich hatte letzte Woche ein privates Gespräch mit einem Bekannten der bei Roche
    arbeitet.
    Er sagte mir - 90% der Medikamente sollte man SOFORT in den Müll schmeissen!!!
    Auch sagte er weiter - es gibt nicht ein einziges Medikament, Behandlung oder
    Therapie (aus der Pharma), die gegen Krebs helfen oder heilen würden!

    Fragwürdige Medizin...

    Liebe Grüsse
    Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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    - Angeni

  3. #23
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Ein Freudiges Quitsch ereilte mich heute, als ich las, dass Medikamenten Konsumenten
    selber bei unerwünschen Nebenwirkungen bei Einnahme von Tabletten dies öffiziell
    selber Melden können und somit etwas Beitragen gegen Packungsbeilagen und Co
    leisten können.

    Medikamenten-Nebenwirkungen:
    Meldungen werden veröffentlicht

    Die im Dezember 2012 in Kraft getretene Arzneimittelgesetznovelle 2012 räumt Patienten erstmals die Möglichkeit ein, vermutete Nebenwirkungen eines Arzneimittels direkt elektronisch oder per Post an das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen zu melden. Die gemeldeten Nebenwirkungen werden sodann an die auf europäischer Ebene eingerichtete EudraVigilance-Datenbank weitergeleitet und sind dort für jeden Verbraucher einsehbar.

    Es gibt Befürchtungen in der Ärzteschaft, dass diese Meldungen nicht aussagekräftig sein könnten und, dass man sie erst durch komplizierte Nachbearbeitung verwenden könne.
    In Ländern in denen dieser Vorgang bereits Praxis ist (Großbritannien, Niederlande, Dänemark) wurde festgestellt, dass Patientenberichte oft eine detaillierte Beschreibung der vermuteten Nebenwirkung beinhalten und zu dem mehr darauf eingehen, wie sich die Nebenwirkung auf das Leben des Patienten auswirkt. Es wurden auch diverse neue schwerwiegende Nebenwirkungen erkannt und sind diese auch in die Packungsbeilagen aufgenommen worden. Da auch Nebenwirkungen gemeldet werden sollen, die bei übermäßigem Gebrauch oder Missbrauch entstehen und dann auch veröffentlicht werden, könnte dies bei potenziellen zukünftigen Patienten zu Missverständnissen führen.
    Quelle
    Hier geht es zur
    Schweizer Meldestelle Swissmedic
    Deutschen Meldestelle BfArM
    Österreichisch Meldestelle AGES

    Wie genau die Daten ausgewertet werden würde mich wunder nehmen und
    natürlich auch, wie unabhängig solch Institute von der Pharma sind.
    Weiss da wer mehr? So werde ich beim BfArM, wenn ich eine Meldung machen
    möchte, zum Paul-Ehrlich-Institut (PEI) weiter geleitet...

    Wenn ich bei Swissmedic auf die Seite gehe zu Medizinprodukte: Rückrufe und
    andere Sicherheitsmassnahmen
    sehe ich Meldungen von Herstellern die ihre
    eigenen Produkte zum Teil DRINGEND zurückrufen (bedenke ein mal
    mehr: versuchskaninchen Mensch!!) oder aber einfach neue Infos zu einem
    Medikament.

    Wäre ja toll, wenn an gesammelten Daten was bewegt werden kann! Was meint
    ihr dazu? Kann man sich hier auf solche Institute verlassen, oder hat da die Pharma
    ihr Finger im Spiel? Wobei immer zu beachten ist - es sind Menschen die dort
    arbeiten und jeder an sich, kann hier was an Infos versteckt halten weil er darum
    gebeten wurde. Dies kann aber fast überall so geschehen, nicht nur hier einer Arzneimittelprüfstellen.

    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  4. #24
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
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    TK-Report: Viele neue Arzneimittel ohne neuen Nutzen

    Das sind weniger als 90% !!!!!!! Denkt Ihr darüber eigentlich auch mal nach?

    Nur zwei von 23 Mitteln Fortschritt für Patienten


    • AFP - Eine Untersuchung der Techniker Krankenkasse zufolge bedeuten de meisten neuen Arzneimittel keinen echten medizinischen Fortschritt zum Nutzen der Patienten

    Nicht jedes neue Arzneimittel bedeutet einen echten medizinischen Fortschritt zum Nutzen der Patienten. Zu diesem Ergebnis kommt der von dem Bremer Gesundheitsexperten Gerd Glaeske erstellte Innovationsreport, den die Techniker Krankenkasse (TK) in Berlin vorstellte. Nur zwei von insgesamt 23 untersuchten Medikamenten, die 2010 und 2011 in Deutschland neu auf den Markt kamen, stellen demnach einen "relevanten therapeutischen Fortschritt" dar.
    "Die meisten dieser neu zugelassenen Arzneimittel haben keinen zusätzlichen Nutzen für die Patienten", erklärte TK-Chef Jens Baas. Profitiert hätten lediglich die Hersteller dieser Medikamente. Die Experten untersuchten, ob für die neuen Medikamente bereits alternative Therapien zur Verfügung stehen, ob die Arzneimittel einen Zusatznutzen für die Patienten haben und wie hoch die Kosten im Vergleich zu den verfügbaren Arzneimitteln sind.
    "Drei von vier Medikamenten, die wir unter die Lupe genommen haben, waren teurer als die bereits auf dem Markt befindlichen Präparate", erklärte Glaeske. In den allermeisten Fälle sei aber überhaupt kein zusätzlicher Nutzen für die Patienten nachgewiesen worden.
    Mit dem sogenannten Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz (AMNOG) wurde inzwischen allerdings ein Instrument zur Nutzenbewertung von Arzneimitteln geschaffen. Die in dem Report untersuchten Medikamente wurden alle im Jahr vor oder kurz nach Inkrafttreten des Gesetzes zugelassen.
    Neue Arzneimittel müssen seitdem auf ihren Zusatznutzen untersucht werden. Der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Kassen und Krankenhäusern unterzieht das Medikament einer Nutzenbewertung. Wird ein Zusatznutzen festgestellt, verhandeln Hersteller und Kassen anschließend über einen Rabatt auf den ursprünglich vom Hersteller festgelegten Preis. Gibt es keinen Zusatznutzen, wird das Arzneimittel in eine Festbetragsgruppe eingeordnet oder aber der Kassen-Spitzenverband handelt mit dem Hersteller einen sogenannten Erstattungsbetrag aus.
    Ziel ist es, die Ausgaben der gesetzlichen Kassen für Medikamente dauerhaft zu reduzieren. Bislang wurden ausschließlich neue Arzneimittel auf ihren Zusatznutzen untersucht. Nun sollen auch Wirkstoffe, die schon vor Inkrafttreten des Gesetzes auf dem Markt waren, in größerem Umfang einer solchen Nutzenbewertung unterzogen werden.

    Quelle: http://de.nachrichten.yahoo.com/tk-r...143509977.html
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  5. #25
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Seht mal was ich da gefunden habe...
    ...sag dies nicht schon paar von hier schon lange...!!?!!

    Dann ist der zweite Schritt der Überlegung...wie glaubhaft sind nun Studien, Belege, Hilfsblätter etc. wirklich von all diesen Organisationen?

    Traurig aber wahr - auch die sind im Kreis dieser ganzen Maschinerie
    als Marionetten ganz gut zu gebrauchen!

    Sponsoring

    Der lange Arm der Pharma

    Ob Osteoporosegesellschaft oder Lungenligen: Die Pharma
    steckt Millionen in Selbsthilfegruppen und findet dort exakt
    ihr Zielpublikum. Eine neue Transparenzregelung hält nicht,
    was sie verspricht.



    Ohne Nebenwirkungen? Pharmafirmen zahlen Geld an 120 Schweizer Patientengruppen.

    Zu jeder erdenklichen Krankheit gibt es in der Schweiz eine Vereinigung oder eine Selbsthilfegruppe. Die meisten dieser weit über 100 Organisa*tionen erhalten Geld von der Pharma*industrie – und drücken sich seit Jahren davor, das offenzulegen. Kein Wunder, dass Kritiker argwöhnen, diese Vereinigungen stünden im Dienst der Pharma. Umgekehrt gehen jetzt die Pharmafirmen in die Offensive und legen in der Schweiz seit Anfang 2013 ihre finanziellen Leistungen an Selbsthilfevereinigungen offen.
    Doch das Resultat der neuen Transparenzregelung ist ernüchternd, wie eine Beobachter-Analyse von 17 Pharmakonzernen zeigt. Sieben erfüllen die grundlegenden Pflichten zur selbstauferlegten Transparenz nicht. Von Boehringer Ingelheim, Vifor und Biogen Idec sind für 2012 keine Zahlen verfügbar, die Angaben von Sanofi Aventis stammen von 2008, Abbott gibt nur eine Liste der unterstützten Organisationen bekannt, nennt aber keine Geldsummen. Astra Zeneca hat vergessen, die Zahlen von 2012 auf der Web*site freizuschalten, bei Actelion ist eine Fehlermeldung erschienen.

    So viel zahlt die Pharma an Selbsthilfegruppen:

    Klicken Sie auf die Grafik, um diese grösser darzustellen.


    Zuwendungen von Pharmafirmen an Patientenorganisationen und Selbsthilfegruppen im Jahr 2012, in Franken

    Effektive Beträge sind höher:
    Ausserdem lässt der Gesamt*betrag der Zuwendungen Fachleute an der Richtigkeit zweifeln: Die 17 wichtigsten Pharmafirmen überweisen laut ihren Angaben den gut 120 Selbsthilfegruppen nur 1,6 Mil*lionen Franken. Im Verhältnis zu den Gewinnen der Konzerne ist diese Summe geradezu lächerlich klein: Die Industrie nimmt in der Schweiz allein mit Medikamenten jedes Jahr fast fünf Mil*liarden Franken ein.
    Transparenz herrscht auch heute wenig, auch wenn sich die Firmen mit dem sogenannten Pharmakodex verpflichten, den «Geldwert einer finanziellen Unterstützung» an Patientenorganisationen bekanntzugeben. Die Beobachter-Stichprobe belegt: Die Kon*zerne schütten den Selbsthilfegruppen ein Mehrfaches der Beträge aus, die sie deklarieren. Veröffentlicht werden offensichtlich nur Sponsorenbeiträge im engeren Sinn.

    Kein Geld fliesst «ohne Hintergedanken»:
    Wie das funktioniert, zeigt das Beispiel der Schweizerischen Multiple-Sklerose-Gesellschaft. Als eine der wenigen Vereinigungen legt sie gegenüber dem Beobachter alle Zahlen offen: Sie erhielt 2012 rund 375'000 Franken – die Pharmafirmen deklarierten aber nur etwas mehr als die Hälfte. Das Geld stammt vorwiegend von Bayer, Merck Serono, Novartis, Biogen, Sanofi Aventis und Teva Pharma. Die Firmen Merck Serono, Novartis und Biogen überwiesen aber zusätzlich gesamthaft noch 44'000 Franken Spenden und bezahlten dazu 39'000 Franken für Inserate in der Zeitschrift der MS-Gesellschaft. Tatsächlich erhielt die MS-Gesellschaft also fast eine halbe Million.
    Die Beobachter-Analyse zeigt aber vor allem eines: Geld bekommen fast ausschliesslich Gruppen, denen man eigene Medikamente und Therapien verkaufen kann. Im Jahr 2011 erhielten die Lungenligen von Boehringer Ingelheim 90'500 Franken – die Firma ist führend in der Behandlung von Asthma. Bayer überwies den *Diabetikerorganisationen 2012 knapp 41'000 Franken – der Konzern dominiert den Markt mit Teststreifen zur Kontrolle von Blutzucker. Der Pharmamulti Biogen Idec, der im Herbst ein Medikament zur Behandlung von multipler Sklerose auf den Schweizer Markt bringen will, sponserte die MS-Gesellschaft mit 143'000 Franken.
    Von Zufall kann auch keine Rede sein, wenn Novartis mit dem Augenmedikament Lucentis ausgerechnet bei Retina, der Gesellschaft für Augenkrankheiten, mit 40'000 Franken wichtigster Sponsor ist. Der unabhängige Berner Apotheker Silvio Ballinari, der sich seit Jahren gegen Zahlungen der Pharma wehrt, bringt es auf den Punkt: «Die Pharmaindustrie gibt nie Geld aus ohne Hintergedanken. Sie erwartet eine Gegenleistung.» Offensichtlich handle es sich bei diesen Geldern um «Marketingmassnahmen». Ein Arzt, der sich namentlich nicht zitieren lassen will, sagt: «Diese Zahlungen belegen, dass es sich bei den Patientengruppen lediglich um einen verlängerten Arm der Marketingabteilungen der Pharmaindustrie handelt.»

    Unterstützung von der Pharmaindustrie: Wie viel Geld zu welcher Patientengruppe fliesst

    Klicken Sie auf die Grafik, um diese grösser darzustellen.

    Unterstützungs- und Sponsoringgelder der Pharmaindustrie, die im Jahr 2012
    an ausgewählte Selbsthilfe*organisationen geflossen sind (inklusive Regionalsektionen
    und Organisationen im selben Krankheits*bereich). Nicht berücksichtigt sind weitere
    Zahlungen wie Spenden und Zahlungen für Inserate.
    Lesebeispiel: Die Firma Amgen zahlte 34000 Franken an Organisationen,
    die im Bereich Osteoporose (Knochenschwund) tätig sind. Amgen ist ein *wichtiger Anbieter von Osteoporose-Medikamenten wie Prolia.

    Kontrolliert wird nicht
    Die Recherchen legen zudem teils gravierende Fehler offen, die daran zweifeln lassen, ob es die Firmen mit der Transparenz wirklich ernst meinen. Sie weisen nicht nur Beträge zu tief aus (Novartis, Bayer). Auch das Gegenteil kommt vor. Sanofi erwähnt für 2008 einen Betrag von 57'000 Franken, den man angeblich der Diabetes-Gesellschaft bezahlt habe. Das Geld ist aber dort gar nie eingetroffen, weil das entsprechende Projekt abgeblasen wurde. Bayer wiederum weist eine Zahlung an die Diabetes-Gesellschaft aus, tatsächlich aber unterstützte der Hersteller von Blutzuckermesssystemen die fachärztliche Gesellschaft der *Diabetiker. Eine Kontrolle über die von der Pharma deklarierten Zahlungen gibt es nicht. Dieter Grauer, als stellvertretender Direktor des Wirtschaftsverbands Chemie Pharma Biotech für den Pharmakodex *zuständig, prüft lediglich, ob die Firmen ihrer Pflicht der Veröffentlichung nachkommen. Aber: «Ob die ausgewiesenen Zahlungen korrekt sind, können wir nicht überprüfen.»
    Viele Selbsthilfegruppen und Patientenvereinigungen sehen in den Zahlungen kein Problem. Sie betrachten sich selbst dann als unabhängig, wenn die Verflechtungen offensichtlich sind. Im Vorstand der beiden Organisationen Lysosuisse und Fabrysuisse, die sich beide um Betroffene von seltenen genetisch bedingten Stoffwechselerkrankungen kümmern, sitzt auch die frühere Serono-Geschäftsführerin Chantal Egger. Seit 2005 ist sie Miteigentümerin der High Tech Home Care AG, einer Firma, die Dienstleistungen rund um die Behandlung und Betreuung von Patienten – etwa mit genau solchen Krankheiten – zu Hause anbietet. Fabrysuisse wiederum propagiert das Angebot der Firma.

    Pharma zahlt Teilnahme am Kongress
    Egger, in ihrer Firma unter anderem fürs Marketing zuständig, rühmt: «Wir sind eine Organisation, die sich durch eine enge Zusammenarbeit mit […] Patientenorganisationen auszeichnet.» Trotzdem sagt der Präsident der beiden Patientenvereinigungen, Andrea Walther, die Interessenkollision seiner Vorstandskollegin sei «absolut unproblematisch». Lysosuisse und Fabrysuisse seien «unabhängige und neutrale Beratungsstellen».
    Pharmafirmen können Patientengruppen auch dazu benutzen, verpönte direkte Zahlungen an Fachleute zu verschleiern. So überwies die zum amerikanischen Konzern Johnson & Johnson gehörende Janssen-Cilag je 7080 Franken der Vereinigung Aids und Kind sowie dem Positivrat, einem Fach- und Lobbygremium der Aids-Hilfe Schweiz. Der Anbieter von HIV-*Medikamenten deklariert diese Zahlungen als «Teilnahme internationaler Kongress». Sprich: Janssen bezahlte Ärzten oder anderen Fachpersonen im Umfeld der Aidshilfe die Teil*nahme an einem internationalen Kongress. Diese wiederum müssen sich trotzdem nicht vorwerfen lassen, sie hätten sich vom Pharmakonzern einladen lassen. Das Geld kam ja vom Selbsthilfegremium.
    Quelle

    ..und dies ist noch lange nicht die Spitze vom Ganzen.

    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  6. #26
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    Regierung hilft der Pharmaindustrie


    Da sage einer, dass Lobbyarbeit rausgeschmissenes Geld sei… Zumindest die Pharmaindustrie verspricht sich einiges von ihren Bemühungen.
    Dass das nicht “neu” ist hatte ich ja schon in zahlreichen Beiträgen versucht zu belegen – unter anderem in:

    Das Pharmakartell – Wie wir Patienten belogen werden
    IQWiG-Chef Windeler und der „Artenschutz“ für die Homöopathie
    Spitzenpolitikerin Birgit Fischer wechselt die Seiten
    Politiker in der Pharmaindustrie – Das falsche Spiel mit den Patienten
    Pharmakonzerne und Selbsthilfegruppen – eine fragwürdige Allianz

    Und die anderen Lobbyisten (Gentechnik, Agrartechnik)habe ich dabei noch gar nicht mit berücksichtigt.
    Jetzt zeigt sich wieder einmal, dass die Pharmaindustrie mit ihrer Lobby auf das richtige Pferd gesetzt hat: Es geht um die Generika. Generika sind Medikamente, die nach Ablauf des Patentschutzes einer Substanz von anderen Firmen preiswerter „nachgebaut“ und vertrieben werden dürfen. Die Preisdifferenz zwischen Original und Nachbau bedroht den Umsatz und damit den Profit der Originalhersteller. Denn wer möchte nicht ein Produkt für deutlich weniger Geld kaufen, das zudem in Sachen Qualität und Wirksamkeit mit dem teureren Original praktisch identisch ist?
    Die „forschenden“ Pharmafirmen lassen dann bei dieser Diskussion verlauten, dass vielleicht die Galenik [https://de.wikipedia.org/wiki/Galenik] der Nachbauten nicht so ordentlich ausfällt wie bei den Originalprodukten. Andere pharmakologische Spitzfindigkeiten, wie die Racemat-Trennung [https://de.wikipedia.org/wiki/Racemat], werden ins Feld geführt, die aber gegen die Bastion des Lobbyismus nur wie Nadelstiche wirken.
    So fühlt sich die Pharmaindustrie (wieder einmal) von den Generika-Firmen bedroht - trotz Galenik, Racemat-Trennung und anderen tollen Erfindungen. Denn wenn die billigen Nachbauten der Galenik-Firmen plötzlich zur allgemeinen Messlatte in Sachen Preisbestimmung würden, dann müssten die Hersteller ihre Originalprodukte deutlich billiger verkaufen und damit Einbußen beim Umsatz hinnehmen.
    Aber wir haben ja eine zuverlässige Koalition, die die Spielregeln bei der Ermittlung von Medikamentenpreisen festlegen möchte, und zwar zugunsten der forschenden Pharmaindustrie. Der Vize-Fraktionschef der Union, Johannes Singhammer (CSU), bestätigte, dass die Gesundheitspolitiker von Union und FDP sich zusammensetzen wollen, damit zu diesem Thema zwei zentrale Punkte vereinbart werden können. Die beiden Punkte behandeln jeweils ein Verfahren, die zwar miteinander zu tun haben, aber doch unabhängig voneinander geregelt werden.

    Die Punkte sind:
    1. die Ermittlung von einem zusätzlichen Nutzen von Medikamenten und
    2. die Ermittlung von deren Preisen.

    Das wird mit Sicherheit interessant: Denn für die Ermittlung des “zusätzlichen Nutzens” wird NICHT eine unabhängige Kommission von Experten zu diesem Thema zuständig sein, sondern niemand anders als – die Hersteller selbst.
    Sie bestimmen selbst, mit welchem anderen Medikamenten ihr Produkt verglichen werden soll - damit der Mehrnutzen auch deutlich zutage treten kann. Selbstverständlich sind bei der Nutzenbewertung nur die besten medizinischen und wissenschaftlichen Experten am Werk, die gegen gute Bezahlung das ermitteln, was die Marketingabteilung der entsprechenden Firma als Vorgabe liefern wird.

    Und diese Vorgaben werden sicherlich sehr transparent und einfach sein, was mich an einen sehr alten Witz erinnert:
    § 1 – wir sind besser als die Billigen;
    § 2 – wenn die Billigprodukte gleich gut oder besser sein sollten, dann tritt § 1 in Kraft.

    In Sachen Umsetzung der Zielvorgaben werden die wissenschaftlichen Abteilungen der Originalhersteller sicherlich gegenseitig übertreffen. Die Spitzfindigkeiten mit der Racemat-Trennung und der Galenik sind nur noch ein archaischer Abklatsch der blühenden Phantasie, die dann in den Laboren toben wird.
    Nachdem wir beruhigt sein können, dass die Hersteller schon einen überlegenen Nutzen nachweisen werden können, wenden wir uns dem zweiten Punkt zu: der Feststellung der Preise. Denn hier dienen die billigen Nachbauten eben nicht als die Messlatte für die Festsetzung von Preisen. Oder mit anderen Worten: Die Pharmaindustrie darf weiterhin behaupten, dass ihre Produkte einen riesigen Nutzen haben, auch wenn man den 100. Betablocker aus dem Hut zaubert. Und man darf ihn dann so teuer wie nur möglich verscherbeln, da er ja diesen “Extranutzen” mit sich bringt.
    Ach ja: alles und jeder redet von der Einsparung im Gesundheitssektor. Der Koalitionsvorschlag, wie ich ihn hier vorgestellt habe, jedoch stellt erst einmal sicher, dass die Pharmaindustrie von den Sparmaßnahmen (die möglicherweise greifen werden), nicht betroffen werden. Sparen ja, aber nur die anderen. Und so wird zum schlechten Schluss die miese Posse noch als Vorteil für alle hervorgehoben. Denn man wolle, so sang der Unions-Singhammer, „einen Automatismus bei den Preisverhandlungen“ vermeiden. Toll!
    Gegen Automatismus bin ich auch. Schließlich will niemand automatisch behandelt werden. Da muss jede Form von Automatismus schon im Keim vermieden werden. Und wenn Kassen und Pharmaindustrie sich nicht auf einen „vernünftigen“ Preis einigen können, dann muss die Schiedsstelle her, die bei einem Automatismus auch überflüssig geworden wäre (wäre aber ein toller Beitrag in Sachen Einsparung). „Wir wollen nicht, dass die Schiedsstelle ihre Entscheidung nach mathematisch-schematischen Formeln ermittelt“, sang unser Herr Singhammer weiter. Aber „mathematisch-schematisch“ hört sich für mich ein wenig wissenschaftlich an, was bei der Ermittlung des Mehrnutzens noch als eine herausragende Charakteristik angesehen wurde.
    Bei der Preisermittlung sind plötzlich wissenschaftliche Aspekte nicht erwünscht. Klar, bei der miesen Anwendung von Wissenschaft als Erfüllungsgehilfe des Marketings kann auch kein sonderlich guter Preis erzielt werden - rein wissenschaftlich gesehen natürlich. Und die Pharmaindustrie lässt sich die Preise nicht von der Wissenschaft und wissenschaftlichen Konzepten kaputt machen. Dass das so bleibt, dafür sorgen die Singhämmer und die Pharmalobby.
    Quelle

    LG Angeni
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    Angeni



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  7. #27
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    Die Pharma Lobby

    Nicht Alles was produziert wird ist nützlich. Nicht immer entspricht der Wirkstoffgehalt den Angaben. Nicht alle Medikamentest sind legal. Leider ist es auch bei diesem Thema nicht leicht den Überblick zu behalten.
    Für den Pharmamarkt scheinen keine Regeln zu gelten, da hier die Aufwand / Nutzenregelung sehr schwer nachzuvollziehen ist. Tatsache ist, dass viel Geld in die Forschung fliesst, was aber nur Sinn macht, wenn ich damit noch mehr verdienen kann. Ein Pharmakonzern ist ein normales Wirtschaftsunternehmen, bei dem der Profit an forderster Stelle steht. Die Gesundheit des Menschen, kommt hierbei nicht mal auf den zweiten Rang. Anders lässt sich zum Beispiel das heimliche Testen von nicht zugelassenen Medikamenten unter dem Deckmatel der Humamanität in Entwicklungsländern nicht erklären.
    Mich erinnert das ein bisschen an moderne Sklavererei. Nach dem wir sie ausgebeutet haben und den Menschen nicht mehr wie Ihr Leben geblieben ist, so wird auch dieses noch genutzt um damit Geld zu machen.
    Dies ist aber nur die eine Seite der Medallie, denn obwohl es heute fast gegen alles eine Pille gibt, waren wir noch nie so krank wie heute. In meiner Jugend war Jemand mit einer Allergie ja eher ein Exot, der ein ganzes Ärzteteam beschäftigte.
    Heute ist man schon fast ein Exot wenn man nicht gegen irgendwas allergisch ist. Falls Wasser ein Gedächnis hat wie ja in Altenativen Behandlungen angenommen wird, so dürfte es im Moment ziemlich sauer sein, denn Grenzwerte sind vom Menschen festgelegt und nich von der Natur. Wenn man sich dann vorstellt das die Herzmedikamente, für Bluthochdruck und Grippe beim duschen gleichermaßen über meine Haut rieseln, dann bekommen ich eine Gänsehaut und frage mich ob ein Wannenbad eventuell zu einer Überdosierung falls ich in der Wanne mal einpenne. Studien über die Langzeitwirkungen gibt es so gut wie garnicht und über die Interaktion mit andern Stoffen wissen wir noch weniger. Aber wie gesagt es geht ja nicht um die Gesundheit sondern um den Profit und Mutti brauch nun mal noch einen Pelz, wofür ja ein Mindestmaß an Verständnis aufbringen sollten. Da man ja nicht Alles negativbetrachten soll, habe ich noch einen Vorschlag, wie wir unsere Pharmaindustrie unterstüzen können und unsern Arbeitslosen gleichzeitig das Gefühl geben nicht nutzlos zu sein. Wenn wir alle ALG2 Empfänger an die Pharmaindustrie vemieten, so kämen wir statistisch betrachtet einer Vollbeschäftigung schon sehr nahe. Gruß Paul

  8. #28
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    Neues Psychiatrie-Regelwerk: Geisteskrank über Nacht


    Verrückt? Die Neuausgabe der sogenannten Bibel der Psychiatrie macht Gesunde zu Kranken.


    Millionen gesunde Menschen sind über Nacht plötzlich geisteskrank geworden. Schuld ist die gerade erschienene Neuauflage des DSM-5, die sogenannte Bibel der Psychiatrie. Der Diagnosekatalog bestimmt seit Jahrzehnten, was als psychisches Leiden gilt. Mediziner streiten jedoch um die Neufassung: Was ist noch ein normales Problem, was bereits eine Störung? Yahoo! erklärt, wie Sie erkennen, ob auch Sie beim nächsten Arztbesuch unverhofft als krank eingestuft werden und warum deutsche Experten vor einer Diagnose-Epidemie warnen.

    Bereits seit 1952 versucht die American Psychiatric Association (APA) in dem Regelwerk DSM (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders) festzulegen, welche Symptome zu psychischen Krankheiten gehören. Nun hat sie die fünfte Ausgabe veröffentlicht, zugleich die erste seit 1999.
    In Deutschland orientieren sich die Ärzte zwar an den von der Weltgesundheitsorganisation WHO aufgestellten ICD-10-Regeln. Doch die werden stark vom DSM beeinflusst. Weil die WHO-Regeln im kommenden Jahr ebenfalls erneuert werden, gucken sich auch deutsche Mediziner gespannt den neuen amerikanischen Leitfaden an. Und der ruft teilweise massive Kritik hervor.

    Wer länger trauert, gilt schneller als depressiv
    Wer nach einem Todesfall künftig länger als zwei Wochen trauert, darf vom Arzt eine Depression diagnostiziert bekommen. Bisher galt erst als depressiv, wer länger als zwei Monate schlecht schlief, keinen Appetit hatte und schlecht gelaunt war. „Wer intensiv trauert, erfüllt zwar häufig formal die Kriterien einer Depression, ist aber nicht krank“, kritisiert der Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK), Rainer Richter.
    „Der Schmerz von Trauernden kann durchaus Monate oder über ein Jahr dauern und sollte nicht als behandlungsbedürftig gelten.“ Die meisten Trauernden würden den Verlust einer geliebten Person ohne Behandlung verkraften. Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) befürchtet, dass die psychische Störung dann nicht nur in Ausnahmefällen, sondern bei einer zunehmenden Anzahl trauernder Menschen diagnostiziert würde.

    ADHS oder einfach typische Schulprobleme?
    Durch die Neuauflage des Regelwerks DSM-5 dürfte auch die Anzahl der Kinder rapide steigen, die an ADHS leiden sollen. Bisher mussten Symptome wie andauernde Unruhe und fehlende Konzentrationsfähigkeit vor dem siebten Lebensjahr auftreten, um die Störung festzustellen. Nach dem neuen Regelwerk müssen die Anzeichen erst bis zum zwölften Lebensjahr auftauchen.
    Das Problem: In dieser Zeit erleben die meisten Kinder einen Umbruch, haben mit schulischen und alltäglichen Problemen zu kämpfen. Viele dieser Herausforderungen wären auch ohne Medikamente zu bewältigen. „Angesichts dieser Häufigkeiten ist auch in Deutschland von einer deutlichen Überdiagnostik und pharmakologischen Übertherapie bei ADHS auszugehen“, warnt BPtK-Chef Richter.
    Bereits heute erhält knapp jeder fünfte Junge zwischen dem siebten und zwölften Lebensjahr eine ADHS-Diagnose, jeder zehnte Junge bekommt als Kind oder Teenager einmal Ritalin verschrieben. Die Bundespsychotherapeutenkammer hofft, dass die WHO bei der Novellierung ihres Katalogs nicht den US-Psychiatern folgt. Immerhin: Die amerikanischen Ärzte betonten auch, dass ADHS bis ins Erwachsenenalter andauern kann.

    Wutausbrüche sind offiziell eine Krankheit

    Die Kritiker befürchten eine weitere Zunahme vermeintlich kranker Kinder. Die amerikanischen Mediziner haben mit Disruptive Mood Dysregulation Disorder (DMDD) ein völlig neues Leiden geschaffen. Betroffene Kinder leiden angeblich an starken Wutausbrüchen. Die Forschung zu solchen Wutausbrüchen sei allerdings zu dürftig, um eine neue diagnostische Kategorie zu begründen, kritisiert BPtK-Präsident Richter.
    „Dabei ist das Risiko sehr groß, heftige emotionale Reaktionen von Kindern und Jugendlichen in Reifungskrisen als krank abzustempeln. Insbesondere drohen andere Gründe für wiederholte Temperamentsausbrüche wie ungelöste Konflikte mit Eltern, Lehrern oder Gleichaltrigen aus dem Blick zu geraten.“

    Krank: Heißhungerattacken, Kratzen und Regelbeschwerden

    Der Kriterienkatalog legt noch weitere Neuerungen fest. Wer ständig die Haut kratzt, leidet fortan an der Skin-Picking-Störung. Als Krankheit gelten nun auch starke Regelbeschwerden bei Frauen, die vor der Regelblutung auftreten. Wer drei Mal pro Woche die Kontrolle darüber verliert, wie viel er isst, könnte die Binge-Eating-Störung diagnostiziert bekommen. Bisher musste man dafür einmal pro Woche über drei Monate lang Heißhungerattacken bekommen, ohne danach zu erbrechen.
    Die BPtK kritisiert die neue Regel als willkürlich. Die Entwicklungsstörung Asperger-Syndrom gehört künftig zur Autismusspektrumsstörung. Vermehrte Gedächtnislücken und Denkprobleme im Alter heißen nun „minore neurokognitive Störung“. Bei Suchtkrankheiten soll es laut APA keinen Unterschied mehr zwischen Abhängigkeit und Missbrauch geben.

    Doch DSM-5 beinhaltet auch Neuerungen, die von Kritikern begrüßt werden. Wer an Spielsucht oder dem Messie-Syndrom leidet, ist ab sofort offiziell krank.
    Die deutschen Mediziner warten nun mit Spannung darauf, welche der Neuerungen die WHO bei der Überarbeitung ihres Regelwerks berücksichtigt. Erst dann wissen die Deutschen, ob sie beim nächsten Arztbesuch plötzlich als geisteskrank erklärt werden, obwohl sie zuvor kerngesund waren.
    Quelle

    ...und wann bekommst du Medizin dafür?

    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  9. #29
    Erfahrener Benutzer Avatar von zottel
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    und wann bekommst du Medizin dafür?
    Wenn du beim Arzt warst, der wird dir schon "helfen".

    Normisierte Einheitsmenschen. Und jeder, der der Norm nicht entspricht, sozuzsagen aus der Reihe tanzt, ist ein potentieller "Psycho", der behandelt werden muss.
    Jedes Verhalten eines Menschen, welches nicht stilisiert genug ist - oder umgekehrt: welches Individualität aufweist und Emotionalität, womöglich noch gepaart mit einem gesunden Selbstbewusstsein und eigenem logischen Denkvermögen, passt nicht in das vorgegebene Raster und wird als "verhaltensauffällig" deklariert oder sogar als krank und demzufolge behandlungsbedürftig.
    Welch grandiose Marktmöglichkeiten für neue Profite! Denn es wird Tausende geben, die dem Wahnsinn folgen und die empfohlenen Medikamente in sich bedenkenlos hinein schütten werden.
    Aber vor allem wird hier die Grundlage geschaffen, um es zu ermöglichen, (unliebsame) Menschen zwangstherapieren zu lassen.

    Dieser ganze Wahnsinn zeigt, dass die Menschheit unter einer kollektiven Neurose leidet. Und diese Krankheit ist bereits so sehr verbreitet und verwurzelt, dass sie inzwischen unsere "Normalität" bildet.
    Imgrunde leben wir mitten in einer offdenen Vollzugsanstalt. Das schlimme daran: das Personal und die Leitung der Vollzugsanstalt beinhaltet meistens Menschen, die am stärksten von der kollektiven Neurose betroffen sind.

    In ein paar Jahren gibt es dagegen bestimmt eine Impfung. ^^ (und nur DIESE bietet natürlich den besten Schutz dagegen)
    "Immer weigere ich mich, irgendetwas deswegen
    für wahr zu halten,
    weil Sachverständige es lehren, oder auch,
    weil alle es annehmen.

    Jede Erkenntnis muss ich mir selbst erarbeiten.
    Alles muß ich neu durchdenken, von Grund auf,
    ohne Vorurteile."


    Albert Einstein (1879-1955)

  10. #30
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    Jod-Hysterie: Das gefährliche Spiel der Pharmalobby wird fortgesetzt

    Welch tolle wissenschaftliche Erkenntnisse da fortwährend zum Besten gegeben werden, natürlich ganz im aufopferungsbereiten Interesse für die Menschen, explizit im Sinn einer prophylaktischen Gesundheitsfürsorge, die alles daran setzt, ihre einmal eingehauchten Standpunkte umzusetzen.
    Aber der erneut zu beobachtenden Jod-Hysterie kann man nur mit entsprechend sachlichen Argumenten entgegentreten, obwohl man sich die sehr ernsthafte Frage stellen muß, wieso eigentlich die WHO diese mitträgt. Daher ein Grund mehr zu bemerken: Das gefährliche Spiel der Pharmalobby wird fortgesetzt. Viel daraus entstehendes Leid garantieren Patienten für entsprechenden Profit – genau so simpel die eigentlichen Beweggründe!
    Pro-Argumente Verursacher flächendeckender Zwangsjodierung


    weiter hier: http://www.buergerstimme.com/Design2...d-fortgesetzt/
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

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