Seite 1 von 4 1234 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 37

Thema: Die Familie

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    20.905
    Blog-Einträge
    199
    Mentioned
    249 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 528531

    Die Familie

    Ich starte diesen Thread, weil ich mit dem, was gerade passiert, absolut nicht einverstanden bin.
    Das geht in die unterschiedlichsten Richtungen, wie z.B. Frauenquote, Kita's, Gesamtschule, usw.

    Denn ... was in unserer Politk gerade abläuft, ist nichts anderes als der Versuch "die Familie" in jeder Hinsicht zu zerstören und somit einen gesellschaftlichen Unfrieden zu stiften.

    Wenn die Familie durch diverse (positiv propagierte) Maßnahmen immer mehr Probleme bekommt und der Zusammenhalt nicht mehr gegeben ist, wie soll dann erst das gegenseitige Verständnis, etc. im größeren Rahmen aussehen???

    Zurück zu alten Werten: Mütter haben jetzt wieder eine Lobby

    Im deutschsprachigen Raum ist es modern, Familie zu stigmatisieren und zu diffamieren. Politisch korrekt ist es, wenn Väter Kinder erziehen und Frauen Quotenfrauen in Vorständen werden. Schließlich wollen wir ein »modernes« Land sein. Und deshalb zerstören wir die alten Strukturen der Familien. Ein neuer Verein will das wieder ändern und Frauen als Mütter unterstützen.

    In der Debatte um die deutsche Familienpolitik muss die Bundesministerin Kristina Schröder derzeit nicht nur aus der Opposition Kritik einstecken. So rügt auch die Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ihre Kabinettskollegin: »Die FDP hat immer gesagt, dass Familienpolitik nicht besser wird, wenn jedes Jahr eine neue Leistung hinzukommt.«

    Unterdessen wurde in Berlin ein neuer Verein gegründet, welcher der Politik Druck machen will, denn Familienpolitik ist derzeit nur noch eine Politik zur Abrichtung unserer Kinder. Der Verein entstand aus einer Facebook-Initiative.

    Für Frauen ist Mutterschaft ein bedeutendes Ereignis, das das eigene Leben stark verändert. Sie sind in der Folge auf die Unterstützung und die Hilfe der Gesellschaft angewiesen, so wie es das Grundgesetz in Artikel 6 Absatz 4 vorsieht: »Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.« Seit Einführung des neuen Kindschaftsrechts erleben immer mehr Mütter in gerichtlichen Sorgerechtsverfahren bzw. Kindschaftssachen, dass ihre und die Rechte der Kinder nicht gewahrt sind. Die Belastung der Kinder und Mütter in solchen Verfahren ist enorm. Man benötigt guten Rat und Hilfe.

    Immer häufiger kommt es nach Trennung zu Trennungskriminalität durch vermehrt streitbereite Kindesväter: Verleumdung durch falsche eidesstattliche Versicherungen, psychische und physische Gewalt und vieles mehr, gegen das sich die Kindesmütter kaum wehren können. In Folge dessen wird immer häufiger Müttern die elterliche Sorge eingeschränkt oder sogar die
    Kinder entzogen. Hinzu kommt die Stigmatisierung: »Wenn einer Mutter die Kinder entzogen werden, wird das Gericht schon einen Grund für diese Empfehlung haben« ist oft der Eindruck des Umfeldes. Richter verlassen sich zunehmend in ihren Entscheidungen auf die Empfehlung von Gutachtern. Gutachter jedoch müssen für ihre Tätigkeit beim Familiengericht in Deutschland keine Mindestqualifikationen aufweisen. Eingesetzt werden kann jeder: Diplompsychologen, aber auch Erzieher, Pastoren oder Heilpraktiker. Qualitätskriterien für die Gutachten selbst gibt es bisher ebenfalls nicht. Der Informationsdienst Kopp Exklusiv berichtete kürzlich über die Praxis der Gutachter an Familiengerichten.

    Engagierte Frauen haben nun in Berlin den Verein Mütterlobby e.V. gegründet. Zur Vorstandsvorsitzenden wurde Barbara Thieme aus Berlin gewählt. Zu den aktiven Mitgliedern zählen u. a. Ärztinnen, Juristinnen und Journalistinnen. Der Verein ist bundesweit tätig und stellt damit einen Gegenpol zu den über 100 eingetragenen Vätervereinen dieses Landes dar. Zu seinen Aufgaben zählen: Förderung der gesellschaftlichen und rechtlichen Würdigung von Mutterschaft; Unterstützung von Müttern in allen Lebensphasen, besonders für Alleinerziehende und Frauen in Sorgerechtsstreitigkeiten; Aufklärung der Öffentlichkeit über die derzeit praktizierte Verfahrensweise in Sorgerechts- und Umgangsverfahren und deren Auswirkungen für Mutter und Kind; Verbesserung der lebenswerten Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Mutterschaft; Entwicklung von Konzepten gegen jede Form von Gewalt gegenüber Müttern und Kindern; Voranbringen der Gleichstellung von Frau und Mann in ihrer jeweiligen Rolle als Mutter oder Vater, besonders nach Trennung; Aufklärung über Trennungskriminalität und Hinwirken auf eine dem StGB entsprechende rechtliche Würdigung.

    Quelle: http://info.kopp-verlag.de/hintergru...E7C08CB1EBF80B
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  2. #2
    Luzifer
    Gast
    Jawoll ... zurück zu alten Werten. Das waren noch Zeiten, als der Mann in das feindliche Leben ging und die Beute erjagte, während seine Gefährtin zu Hause den Kochlöffel schwang und die Kinder zu nützlichen Gliedern des Volkes erzog. Die jungen Burschen bereiteten sich auf ihre Rolle als Führer der kleinsten Zelle eines wehrhaften Volkes, die Mädchen auf ihre Zukunft als treusorgende Gefährtin und Gebärerin vor.

    Scheidung war zu diesen glorreichen Zeiten noch ein exotisches Verhalten, welches vor allem das Vorrecht des Mannes war. Scheidungskinder wurden als Menschen zweiter Klasse behandelt. Während der Mann immerhin noch die Möglichkeit einer Scheidung besass, war die Frau schon aus wirtschaftlichen Gründen gezwungen, sich dem Mann zu unterwerfen.

    Also zurück zu alten Tugenden.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    20.905
    Blog-Einträge
    199
    Mentioned
    249 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 528531
    Zitat Zitat von Luzifer Beitrag anzeigen
    Jawoll ... zurück zu alten Werten. Das waren noch Zeiten, als der Mann in das feindliche Leben ging und die Beute erjagte, während seine Gefährtin zu Hause den Kochlöffel schwang und die Kinder zu nützlichen Gliedern des Volkes erzog. Die jungen Burschen bereiteten sich auf ihre Rolle als Führer der kleinsten Zelle eines wehrhaften Volkes, die Mädchen auf ihre Zukunft als treusorgende Gefährtin und Gebärerin vor.

    Scheidung war zu diesen glorreichen Zeiten noch ein exotisches Verhalten, welches vor allem das Vorrecht des Mannes war. Scheidungskinder wurden als Menschen zweiter Klasse behandelt. Während der Mann immerhin noch die Möglichkeit einer Scheidung besass, war die Frau schon aus wirtschaftlichen Gründen gezwungen, sich dem Mann zu unterwerfen.

    Also zurück zu alten Tugenden.
    Du hast keine Frau und keine Kinder und raffst überhaupt gar nichts! Oder willst es (egoistisch) auch gar nicht!



    Andere haben die Zeichen der Zeit längst erkannt!

    Liebe Grüße

    P.S. Übrigens, auch das ist ein Auswuchs der völlig verfehlten Familienpolitik: http://de.nachrichten.yahoo.com/kinder%C3%A4rzte-fordern-
    sozialstunden-f%C3%BCr-komatrinker-104056173.html


    Manche lernen es nie!
    Geändert von AreWe? (14.02.2013 um 15:27 Uhr)
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  4. #4
    Luzifer
    Gast
    Wie gewohnt, ein Beispiel für Deine ausgefeilte Argumentation.

  5. #5
    Super-Moderator Avatar von Stone
    Registriert seit
    12.08.2010
    Beiträge
    5.098
    Blog-Einträge
    1
    Mentioned
    225 Post(s)
    Follows
    1
    Following
    0
    Renommee: 348230
    Zitat Zitat von Luzifer Beitrag anzeigen
    Wie gewohnt, ein Beispiel für Deine ausgefeilte Argumentation.
    Der Fairness halber @Luzifer....Mit Deinem Post verhällt es sich genauso

  6. #6
    Luzifer
    Gast
    Verhält es sich nicht!

    Natürlich war der Beitrag polemisch. Das nennt man rhetorisch überzeichnet. Er zielte auf die völkisch verbrähmte Idealisierung der Familie durch die Saseksippe. Wobei ... so übertrieben habe ich gar nicht. Ich war also voll bei der Sache.

    Er hat mich nur persönlich angeblubbert.

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    20.905
    Blog-Einträge
    199
    Mentioned
    249 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 528531
    Zitat Zitat von Luzifer Beitrag anzeigen
    Verhält es sich nicht!

    Natürlich war der Beitrag polemisch. Das nennt man rhetorisch überzeichnet. Er zielte auf die völkisch verbrähmte Idealisierung der Familie durch die Saseksippe. Wobei ... so übertrieben habe ich gar nicht. Ich war also voll bei der Sache.

    Er hat mich nur persönlich angeblubbert.
    Kann schon sein, dass Du "voll" bei der Sache warst!

    Denn gem. obiger Aussage ist die heutige Familie für Dich ja etwas "Negatives"!

    verbrämen (Deutsch)

    Bedeutungen:

    [1] etwas umranden, verzieren
    [2] etwas negativ Besetztes verschleiern, kaschieren, beschönigen.

    Quelle: http://de.wiktionary.org/wiki/verbr%C3%A4men
    Zur Saseksippe konnte ich leider keine weiteren Erläuterungen finden! Wenn es diese denn trotzdem geben sollte, gehöre ich dieser jedenfalls nicht an. Wohl haben ich (und andere!) aber eine Meinung, die auf dem begründet ist, was wir um uns herum tatsächlich wahrnehmen. Und wohl mag es Menschen geben die dies ignorieren (wollen).



    Fachkräftekonzept

    Arbeit und Soziales/Unterrichtung - 14.02.2013
    Berlin: (hib/VER) „Das Fachkräftekonzept der Bundesregierung hat erkennbar die Bedeutung und die Fokussierung der Fachkräftesicherung beschleunigt und verstetigt.“ Das schreibt die Regierung im Fortschrittsbericht 2012 zum Fachkräftekonzept, über den sie den Bundestag unterrichtet (17/12160). Die Erwerbsbeteiligung insgesamt sowie insbesondere von Frauen und Älteren ist dem Bericht zufolge deutlich gestiegen. „Auch die Erwerbsbeteiligung und das Arbeitsvolumen von Müttern steigen“, heißt es weiter.

    Quelle: http://www.bundestag.de/presse/hib/2...13_075/06.html
    Wow, das Arbeitsvolumen der Mütter steigt! Steigt denn auch der Lohn dafür?

    Was könnte einen stärker an das hier erinnern: "Arbeit macht frei"
    http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeit_macht_frei

    Und jetzt überzeichne ich mal ein wenig: Mütter brauchen wir nicht mehr, die Schwangerschaft kostet einfach zu viel Arbeitszeit, Kinder kommen nur noch aus der Retorte, somit brauchen wir auch keine Väter mehr, diesen Kindern erzählt man irgendwann mal was von Elter I+II, aber damit können die eh nichts anfangen, also stellen wir dann letztendlich (Dank Genetik!) um auf "ES", das geschlechtslose Wesen, so wie Frau Schröder schon auf "das Gott" umgestellt hat! Prost Mahlzeit!

    Die Familie ist das Kleinod der Gesellschaft!!!

    Liebe Grüße

    P.S. Um den "Einheitsbrei" weiter zu fördern wird aus Yin und Yang = Ying, aus Plus und Minus wird Miplus und aus Schwarz und Weiß wird Grau (aber man darf nicht mehr sagen Schwarz bzw. Weiß!)
    Geändert von AreWe? (15.02.2013 um 10:09 Uhr)
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    20.905
    Blog-Einträge
    199
    Mentioned
    249 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 528531

    Die Doppelverdienerfamilie ist das neue Ideal - mit Folgen

    Ein wunderbarer Propaganda-Artikel auf den wieder einige hereinfallen werden!

    All die schönen Vorteile und dann noch die Pflichten der Regierung, aber von den Nachteilen, die weitaus schwerer wiegen keine Silbe!

    Es gibt aber auch Leute die aufgewacht sind, siehe Kommentare!

    Während die Politiker noch über Betreuungsgeld und Kita-Ausbau streiten, haben sich die deutschen Familien schon längst gewandelt. Aus dem Alleinverdiener-Leitbild wird das Doppelverdiener-Ideal: Über zwei Drittel der Bevölkerung finden es geradezu "ideal", wenn in einer Familie "beide Partner berufstätig" sind, wie Zukunftsforscher Horst Opaschowski ermittelte. Das alles wird in der Rund-um-die-Uhr-Gesellschaft des langen Lebens in Zukunft möglich sein.
    Doppelverdiener heißt das neue Familien-Ideal

    Papa fährt morgens zur Arbeit, Mama kümmert sich um Haus und Kinder - dieses Familienmodell ist passé. In Deutschland zeichnet sich ein grundlegender Wechsel in der Einstellung zum Berufsleben ab, das hat "Mr. Zukunft", Zukunftsforscher Horst Opaschowski, in Zusammenarbeit mit dem Markt- und Sozialforschungsinstitut Ipsos auf repräsentativer Basis ermittelt. Für 67 Prozent der Bevölkerung ist das Idealbild einer Partnerschaft, wenn beide einen Job haben. Befragt wurden 1000 Personen ab 14 Jahren.
    Geld für das Wagnis Familiengründung

    Die Familie der Zukunft. (Quelle: Ipsos)Fünf Jahre zuvor lag nach den damaligen Erhebungen der Stiftung für Zukunftsfragen der Anteil der Befürworter von Doppelverdienern lediglich bei 56 Prozent. "Wenn dieser Trend so anhält, wollen oder müssen im Jahr 2030 etwa 80 Prozent der Berufstätigen Doppelverdiener sein", prognostiziert Professor Opaschowski. "In unsicheren Zeiten sind beide Partner auf das Geld angewiesen, um eine Familiengründung zu wagen und eine Familie finanzieren zu können."
    Allein mit Kindern zu Hause? Nein, danke!

    Im gleichen Maße, wie der Anteil der Befürworter einer Doppelerwerbstätigkeit von Mann und Frau wächst, sinkt die Bereitschaft der Bevölkerung, wegen der Kinder auf die eigene Berufstätigkeit zu verzichten. Noch 2008 vertrat die Mehrheit der Bundesbürger (70 Prozent) die Auffassung, dass es besser sei, wenn nur ein Elternteil arbeitet und der andere die Erziehung der Kinder übernimmt. Inzwischen ist der Anteil erdrutschartig auf 52 Prozent gesunken (Frauen: 50 Prozent - Männer: 54 Prozent). Jeder zweite Bundesbürger kann und will nicht mehr ohne eigene Erwerbstätigkeit allein mit den Kindern zu Hause bleiben.
    Herausforderungen für Familie und Politik

    Diese Entwicklung wird in den nächsten Jahren zur großen Herausforderung für das Berufs- und Familienleben auf der einen und die Politik auf der anderen Seite. "Beide Elternteile müssen und wollen gleichermaßen familiär verantwortlich und beruflich erfolgreich sein. Eine Bereicherung des Lebens sicherlich, aber auch eine mögliche Konfliktquelle für die Partnerschaft“, so Opaschowski.
    Familienpolitik unter Druck

    Die Politik ist darüber hinaus mehr denn je gefordert. 90 Prozent der Deutschen sind heute schon der Meinung: "Die von der Politik geforderte Vereinbarkeit von Beruf und Familie muss für Frauen und Männer gleichermaßen gelten". Insbesondere Singles (96 Prozent) wollen die Vereinbarkeit verwirklicht sehen, bevor sie sich zu festen Bindungen oder Familiengründungen entschließen.
    Anspruch auf Kita- oder Kindergartenplatz wird sich verdoppeln

    So gehen die Kommunen davon aus, dass rund 40 Prozent der Eltern sich auf den ab 1. August diesen Jahres bestehenden Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für ein- bis dreijährige Kinder berufen werden und einen Kita- oder Kindergartenplatz beanspruchen. "Dieser Betreuungsanteil kann sich in den nächsten zwanzig Jahren verdoppeln, wenn aus dem sich abzeichnenden Einstellungswandel ein Lebenswandel wird,“ vermutet Opaschowski.
    Kinderbetreuung: vom Rechtsanspruch zur Anspruchshaltung

    Opaschowski sieht eine Verschiebung der Verantwortung in der Kindererziehung: "Aus dem formalen Rechtsanspruch kann eine mentale Anspruchshaltung werden, wonach der Staat in Zukunft für die Ganztages- und auch Ganzjahresbetreuung von Kindern berufstätiger Eltern Verantwortung tragen soll. Für eine solche Entwicklung spricht insbesondere der Appell der Bevölkerung, die Ausbildung von Erziehern und Kindergärtnern zu verbessern, damit sie 'in Zukunft verstärkt in die Erziehungsverantwortung einbezogen werden' können". Das forderten, so Opaschowski, schon heute 81 Prozent der Bevölkerung in Deutschland. In Deutschland wird heftig kritisiert, dass teilweise auch fachfremdes Personal (wie beispielsweise Hebammen in Baden-Württemberg) für die Kinderbetreuung eingesetzt werde, ein Aspekt, der in Zukunft noch mehr Bedeutung erhalten wird.
    Ansprüche werden eingefordert

    Die Umsetzung der Anspruchshaltung hat in Deutschland längst begonnen. Vier von zehn Bundesbürgern (40 Prozent) fordern bereits: Kinder aller Altersgruppen sollten zukünftig "das ganze Jahr über ganztags in Kindergärten betreut werden“ (Frauen: 37 Prozent - Männer: 43 Prozent), was an Werktagen genauso der Fall sein kann wie notfalls an Wochenenden oder in den Ferien.
    Wirtschaft muss in der Kinderbetreuung zu Hilfe kommen

    Wird erfolgreiche Familienpolitik in Zukunft an der Zahl von Kinderbetreuungsplätzen gemessen, am flächendeckenden Ausbau von Kitas, Krippen und Ganztagsschulen? Opaschowski: "Wenn dieser Trend zur 24-Stunden-Betreuung so anhält, wird eines Tages Artikel 6, Absatz 2 des Grundgesetzes neu bewertet werden müssen, weil die Erziehung der Kinder dann nicht mehr als die 'zuvörderst obliegende Pflicht' der Eltern gilt“. In naher Zukunft wird zudem die Kinderbetreuung mehr eine Qualifikations- als eine Platzfrage sein und zu erheblichen Personalengpässen führen. Hier wird die Wirtschaft fördernd zu Hilfe kommen müssen.
    Kitaplätze für Fachkräfte: wertvoller als Betriebsaktien

    Drei Viertel der Berufstätigen in Deutschland (75 Prozent) erwarten mittlerweile von den Unternehmen zur Betreuung ihrer Kinder Betriebskindergärten (berufstätige Frauen: 79 Prozent - berufstätige Männer: 71 Prozent). Wer als Unternehmen qualifizierte Führungs- und Fachkräfte sucht, wird sich in Zukunft bei potentiellen Mitarbeitern regelrecht bewerben und neue qualitative Anreize bieten müssen, in denen es mehr um die Erhaltung von Lebensqualität und nicht nur um Einkommenserhöhungen geht. Das Unternehmensengagement für Betriebskindergärten oder garantierte Belegplätze in betriebsnahen Kitas zahlt sich aus. Betriebskindergärten zählen unter Umständen auf Dauer mehr als Betriebsaktien.
    Arbeits- und Lebenszeiten in ein Gleichgewicht bringen

    Über die Vereinbarkeit von Betriebs- und Familienpolitik muss neu nachgedacht und entschieden werden. Arbeits- und Lebenszeiten sind aufeinander abzustimmen und in ein Gleichgewicht zu bringen. Intensiven Arbeitsphasen stehen gleichermaßen und gleichwertig intensive Familienphasen gegenüber, die miteinander koordiniert werden müssen und nicht gegeneinander ausgespielt werden dürfen. Davon profitieren schließlich beide Seiten. Nur so bleibt genügend "Vollzeit" für Phasen außergewöhnlicher beruflicher Leistungsanforderungen, aber auch Gelegenheit für Teil- oder Auszeiten zur Familiengründung und Kindererziehung. In einer Rund-um-die-Uhr-Gesellschaft des langen Lebens wird in Zukunft beides möglich und akzeptabel sein müssen.

    Quelle: http://www.t-online.de/eltern/famili...r-zukunft.html
    Der totale Wahnsinn!

    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    20.905
    Blog-Einträge
    199
    Mentioned
    249 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 528531

    Gesellschaft: Kinder sind wichtiger als Karriere

    Einen wirklich schlimmen Artikel konnte man am Wochenende im SPON lesen. Es ging darum, dass die Karriere der Mütter leiden würde, wenn sie sich im Rahmen der Elternzeit Zeit für den Nachwuchs nehmen würden. Wo ist die Gesellschaft nur angekommen, dass sie ihr Wichtigstes, nämlich ihren Nachwuchs, als störend empfindet? Seit wann ist Karriere wichtiger als ein Kind? Während auf die Karriere besonders akribisch Wert gelegt wird, gibt man sich für die Kinder nicht so viele Mühe.

    Man will zunächst fragen, ob der Autor des Artikels nicht auch mal ein Kind war. War er oder sie auch eine Belastung für die Eltern? Wenn die Eltern sich nicht die Zeit genommen hätten, dann wäre es als Kind nicht wohlbehütet aufgewachsen. Heute wird das Aufziehen von Kindern als ein lästiges Übel betrachtet. Das ist jedoch falsch.
    Wer schreibt heute noch über die Kinder, die mit einem Schlüssel um den Hals allein in eine leere Wohnung kommen? Wer schreibt über die vielen Babys, die an Tagesmütter und Kitas abgeschoben werden, nur damit die Eltern im Karrierewettlauf keine Nachteile hinnehmen müssen. Heute muss Leistung gebracht werden, der Lebenslauf lückenlos sein und die Erfolge vorzeigbar. Hauptsache, der Chef ist zufrieden. Nur darauf scheint es bei einigen anzukommen.
    Wann fragt mal jemand, wann das Kind zufrieden ist? Ob es nicht lieber bei der Mutter sein möchte als bei einer Fremden (Tagesmutter). Eltern sein bedeutet, für das Kind da zu sein und nicht, zu verduften um es dem Chef so recht wie möglich zu machen. Was ist nur aus einer Gesellschaft geworden, die ihren Nachwuchs derart vernachlässigt?
    Jedem sollte klar sein, dass es ohne Kinder keine Gesellschaft geben kann, keine kleinen Individuen, die aufwachsen und erwachsen werden, den Älteren die Rente bezahlen, den Alten helfend zur Hand gehen. Die Erwachsenen zeugen selbst Kinder und der Kreislauf der Natur beginnt von vorn.
    Wenn Eltern nicht mehr wissen, was wichtig im Leben ist, dann ist unsere Gesellschaft ganz schön gescheitert. Ein Armutszeugnis. Hauptsache, dem Unternehmen geht es gut und der Chef registriert meine Leistung, scheint das einzig Wichtige bei einigen Eltern zu sein. Das ist jedoch viel zu kurz gedacht. Vor allem dann, wenn das so geliebte Unternehmen die Kündigung ausspricht. Dann ist es jedoch zu spät, sich um die Kinder zu kümmern, denn deren Baby- und Kinderjahre warten nicht.
    Man kann nur mit dem Kopf schütteln. In dem Artikel hieß es: "Schlecht für die Karriere: Vier von zehn Frauen bereuen Elternzeit". In Wirklichkeit müsste es einen Artikel mit einer anderen Formulierung geben: "Schlecht für die Kinder: Kinder leiden, wenn Eltern nicht da sind".

    Quelle: http://www.start-trading.de/blog/201...-als-karriere/
    Genau so ist es!

    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    20.905
    Blog-Einträge
    199
    Mentioned
    249 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 528531

    Rückschritt oder Fortschritt?



    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

Seite 1 von 4 1234 LetzteLetzte

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •