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Thema: 2. Partei "Alternative für Deutschland"

  1. #11
    Luzifer
    Gast
    Ein "Schuss vor den Bug" wäre in der Tat ein Signal. Weiter oben ist ja zu lesen, dass sich etliche Menschen so etwas vorstellen könnten. Aber zwischen vorstellen und wirklich handeln liegt ein himmelweiter Unterschied. Im Zweifelsfall geht man dann doch lieber auf "Nummer sicher". Da weiss man immerhin was einen erwartet.

    Ausserdem kommt es auf die Alternativen an. Und da hat eine Antieuropartei wohl nicht die schlechtesten Karten. Die Spasspartei der Piraten hat sich selbst ins Aus manövriert. Und eine Partei, die praktisch nur im Internet stattfindet, hat für mich sowieso keine grossen Aussichten. Die ersten Erfolge waren auf eine gewisse "Spritzigkeit" zurück zu führen. Aber nach den Dauerquerelen haben schon viele Piraten das Handtuch geworfen. Es ist eben nicht so leicht, dauerhafte Parteiarbeit zu betreiben, als mal eben etwas zu twittern. Ebenso sieht es bei der Gefolgschaft aus. Die finden es mal ganz lustig, in der Politik mitzumischen, sind aber ebenso schnell wieder verschwunden, wenn es langweilig wird.

    Ein drittes Kriterium ist die Entwicklung bis zur Wahl. Passiert nichts Besonderes, wird sich die Experimentierfreude in Grenzen halten.

  2. #12
    Erfahrener Benutzer Avatar von zottel
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    Da weiss man immerhin was einen erwartet.
    Du meinst, da weiß man, welche Misere einem erwartet?
    Scherz beiseite.
    Ich denke, mit deiner allgemeinen Einschätzung, wirst du nicht verkehrt liegen.
    "Immer weigere ich mich, irgendetwas deswegen
    für wahr zu halten,
    weil Sachverständige es lehren, oder auch,
    weil alle es annehmen.

    Jede Erkenntnis muss ich mir selbst erarbeiten.
    Alles muß ich neu durchdenken, von Grund auf,
    ohne Vorurteile."


    Albert Einstein (1879-1955)

  3. #13
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    Tagesschau diffamiert Anti-Euro Partei AfD als rechtsextrem

    Sieh an, sieh an, unser nettes zwangsfinanziertes Qualitätsmedium ARD!!!

    Egal, was man macht, zur Verteidigung des Systems wird man sofort in eine vordefinierte Ecke geschoben und dann kaltgemacht.

    Die Angst da oben muss groß sein.

    Auf der Website der „Tagesschau“ wird die neue Partei „Alternative für Deutschland“ in die Nähe der rechtsextremen Szene gerückt. Der Beitrag ist ein Schurkenstück. Wenn solche Denunziationen zur Norm werden, ist die deutsche Demokratie wirklich am Ende.

    Hitler, Haider, Le Pen, Wilders, Lucke: Was haben diese Herren gemeinsam? Fragen Sie die Tagesschau oder Ihren Arzt oder Apotheker. (Fotos: Wikipedia/Bundesarchiv, Dieter Zirnig, Manuel, Rijksvoorlichtingsdienst; privat)

    Die neue Anti-Euro Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) ist die erste euroskeptische Gruppe, die in Deutschland mediale Aufmerksamkeit erreicht. Dies liegt weniger daran, dass sie von Stars geführt wird, sondern daran, dass die Betreiber ehrlich bis an die Grenze der Naivität sind. Sie sorgen sich wegen der europäischen Schuldenkrise um Deutschland.
    Ihr ökonomischer Hausverstand sagt ihnen, dass das Konstrukt einer gemeinsamen Währung für unterschiedliche Volkswirtschaften nicht funktionieren kann. Die AfD wird betrieben von honorigen Professoren, einigen ehemaligen Journalisten und Anti-Euro-Aktivisten. Sie argumentieren volkswirtschaftlich, technisch, etwas langweilig angesichts der Brisanz des Themas.
    Keiner dieser Leute ist auch nur im Ansatz rechtsextrem. Ihr Programm ist, wie die WirtschaftsWoche schreibt, „absolut verfassungskonform“. Es findet sich darin kein Hauch von Ausländer- oder Fremdenfeindlichkeit. In normalen Zeiten wären sie eine Pressure-Group innerhalb der FDP. Heute kämpft sie gegen die etablieren Parteien, weil CDU und FDP keine Dissidenten mehr akzeptieren (mehr zu den Wahl-Chancen der AdF – hier).
    Sie passen allerdings nicht in das Schema der herrschenden Eliten. Andersdenkende werden aber von den herrschenden Eliten nicht gern gesehen. Weil aber selbst die ARD nicht umhin kann, zuzugeben, dass neueste Umfragen eine überraschend hohe Ablehnung des Euro in Deutschland signalisieren, greifen die GEZ-finanzierten Polit-Kommissare zur stärksten aller Keulen: Der mörderischen Verdächtigung des Rechtsextremismus.
    In einem Artikel auf der Website der Tagesschau geschieht dies mit außergewöhnlich perfiden Mitteln. Nachdem über die AfD etwas herablassend, aber nicht falsch berichtet wird, folgt eine politische Einordnung, wo die neue Gruppe denn steht.
    Wörtlich heißt es:
    Allerdings haben viele Euro-Gegner immer wieder Probleme, sich klar nach rechts abzugrenzen. In rechtsradikalen Kreisen wird AfD-Gründer und Ökonom Lucke beispielsweise derzeit gelobt, da er in der ZDF-Sendung “Maybritt Illner” von “Propaganda” sprach, weil der Euro als “Friedensprojekt” bezeichnet worden sei. Auf rechtsradikalen Internet-Seiten heißt es zu der angekündigten Gründung der “Alternative für Deutschland”, die unter anderem von Ex-BDI-Chef Hans-Olaf Henkel unterstützt wird, Mut mache, dass die Basis aus Finanzexperten und Ökonomen bestehe.
    Das ist infam: Ist Bayern München ein Nazi-Verein, weil die Rechtsradikalen sagen, dass die Bayern gut Fußball spielen? Ist Gregor Gysi ein Rechtsextremer, weil Neo-Nazis seine Bankenschelte gut finden? Ist der Himmel ein völkischer Baldachin, weil die Ewig-Gestrigen sagen, er sei blau?
    Nicht ein einziger Beleg für rechtsradikales Gedankengut wird gebracht. Nicht einmal die Quellen werden angegeben. Die Quelle sind „rechtsradikale Internet-Seiten“. Wo ist der Link? Wo ist der Kontext? Wo ist der Beleg, dass die AfD sich hätte gegen eine solche Vereinnahmung wehren können?
    Doch damit nicht genug. Die Tagesschau schlägt den Bogen zur Szene der internationale Rechtspopulisten und erkennt in der AfD eine große Gefahr für die Demokratie:
    Auch in der Sprache der “Alternative für Deutschland” geht es eher populistisch zu: Die Bundesrepublik Deutschland stecke “in der schwersten Krise ihrer Geschichte”. Die Einführung des Euro habe sich als eine “fatale Fehlentscheidung erwiesen, die unser aller Wohlstand bedroht”, heißt es dort. Die Altparteien seien “verkrustet und verbraucht”, der Euroraum solle geordnet aufgelöst werden. “Diese nationalen Untergangsprophezeiungen – übrigens im Kontrast zur realen Rolle der deutschen Wirtschaft als Profiteur vom Euro und der EU-Politik – finden sich bei allen rechtspopulistischen Parteien in Europa“, betont Alexander Häusler, Politikwissenschaftler an der FH Düsseldorf im Interview mit tagesschau.de.
    Das ist die billigste Masche, seit es „Journalismus“ gibt: Man holt sich irgendeinen Experten, und lässt ihn sagen, was man selbst zu feige ist zu sagen: Dass nämlich die Tagesschau der Meinung ist, dass die AfD in die Nähe von Jörg Haider, Le Pen, Geert Wilders und anderen „Rechtspopulisten“ zu rücken ist.
    Hier wird ein bewährtes Motiv aufgegriffen: Man spricht von „Rechtspopulisten“, um zu denunzieren: Denn der Begriff ist in sich völlig inhaltsleer. Er ist aber eine Chiffre, mit der gesagt wird: Auch wenn wir es euch nicht nachweisen können – im Kern seid ihr alle Nazis. So einfach ist das: Ohne dass die AfD auch nur irgendetwas Rechtsradikales von sich gegeben hat, ist sie vom Staatsfernsehen als verkappte Nazi-Organisation abgestempelt.
    Und damit wir alle daran erinnert werden, dass Haider = Hitler war, gibt sich die Analyse der Tagesschau auch den notwendigen historischen Überbau:
    Im Kontext der EU-Krise werde über das Euro-Thema versucht, “die breit vorhandenen Ängste vor wirtschaftlichem Kollaps und der Skepsis gegenüber der EU-Krisenpolitik für eine Politik des chauvinistischen Wutbürgertums nutzbar zu machen”.
    Das kennen wir von 1933. Eine historisch zutreffende Reflexion würde lauten:
    Im Kontext der Versailler Verträge wurde versucht, die die breit vorhandenen Ängste vor wirtschaftlichem Kollaps und der Skepsis gegenüber der Weimarer Republik für eine Politik des chauvinistischen Kleinbürgertums nutzbar zu machen.“
    Bingo. Quod erat demonstrandum: Alternative für Deutschland = Nazis.
    Warum agiert die Tagesschau so demagogisch gegen die eher harmlos daherkommende Weltverbesserungs-Truppe der AfD? Es gibt nur eine Erklärung: Den Eliten in den staatlichen Sendeanstalten steht der Angstschweiß auf der Stirn. Sie spüren instinktiv, dass ihre Zeit zu Ende geht. Sie klammern sich an das System, das sie nährt. Sie sind die gedanken- und willenlosen Werkzeuge des politischen verseuchten öffentlich-rechtlichen Systems, gegen das wegen der „Demokratieabgabe“ GEZ die deutschen massenweise protestieren.
    „Schande für die Zunft“: Die Tagesschau rückt die „Alternative für Deutschland“ in die Nähe des Rechtsextremismus – ohne den geringsten Beleg. (Screenshot: Website der Tagesschau)

    Die Politkommissare der Tagesschau sind Opfer ihrer eigenen Propaganda geworden. Sie sind die letzten, die die Worthülsen noch glauben, die sie jeden Abend verlesen. Sie können sich ein Leben jenseits ihrer unkontrollierten Macht-Bastionen nicht vorstellen. Denunziation und Manipulationen sind die Waffen ihrer Vorwärts-Verteidigung. Sie wollen den Gegner zerstören, bevor er Gehör findet.
    Die Polit-Kommissare fürchten vor allem Gruppen wie die AfD. Denn diese junge, kleine Partei entspricht nicht ihrem Klischee vom bösen Neo-Nazi, der grölend „Deutschland, Deutschland über alles…“ schreit.
    Sie spüren instinktiv, dass die bewegten Bürger von ihnen nicht besiegt werden können. Leuten wie Bernd Lucke sieht man an, dass er keiner Fliege etwas zuleide tun kann. Es stört die Tagesschau, dass die FAZ, die Welt und andere Zeitungen über die AfD berichtet.
    Dass honorige Leute plötzlich den Mund aufmachen – das haben die Politkommissare noch nicht erlebt. Sie müssen sie dämonisieren, weil sie nur gegen Monster zu kämpfen gewohnt sind.
    Nachts werden die Polit-Kommissare manchmal von Alpträumen heimgesucht: Dann erscheinen lauter anonyme Leute in ihren Büros. Bürgerinitiativen, Atomkraft-Befürworter, Klima-Skeptiker, GEZ-Kritiker. Schweißgebadet wachen die ARD-Manipulatoren auf: Die Leute hatten nämlich ihre feuchten Lappen nicht mitgebracht, um die Schreibtische der Polit-Kommissare sauber zu wischen.
    Nach einer solchen Nacht muss dieser Artikel auf der Website der Tagesschau geschrieben worden sein.

    Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...tsextremisten/
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  4. #14
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    Warum wollen Sie zurück zur D-Mark, Herr Lucke?

    Ich bleibe skeptisch, der Lucke ist kein Grillo, mir fehlen da die "Kanten"!

    Bernd Lucke, Sprecher der “Alternative für Deutchalnd”, auf einer Veranstaltung in Oberursel / Screenshot aus einem Video im Text

    Der Volkswirtschaftler Bernd Lucke steht an der Spitze einer neuen Partei, die sich als politische „Alternative für Deutschland“ sieht. Er will raus aus dem Euro, obwohl er sagt, mit der D-Mark geriete die gesamte deutsche Wirtschaft enorm unter Druck, die Einkommensituation würde sich verschlechtern, die der Exporte ebenfalls. Warum also wollen Sie zurück zur D-Mark, Herr Lucke?

    Herr Lucke, warum wollen Sie zurück zur D-Mark?
    Bernd Lucke: Wir wollen in erster Linie den Euro auflösen. Das kann ein Zurück zur D-Mark oder zu kleineren Währungsverbünden sein. Wir müssen den Euro auflösen, weil sich die Volkswirtschaften der südeuropäischen Staaten als nicht wettbewerbsfähig herausgestellt haben und die realen Anpassungen, die erforderlich wären, um diese Länder wieder wettbewerbsfähig zu machen, diese Länder überfordern würden. Mit anderen Worten: Die Reform-Politik Angela Merkels überfordert und stranguliert die südeuropäischen Staaten.
    Was verstehen Sie unter kleineren Währungsverbünden?
    Lucke: Zunächst einmal könnten die südeuropäischen Staaten aus dem Währungsgebiet ausscheiden und so das Währungsgebiet verkleinern. Sie könnten nationale Währungen wieder einführen oder gemeinsam einen Währungsverbund bilden. Gleichzeitig gäbe es den Währungsverbund des Resteuros. Es stellen sich dann allerdings direkt Folgefragen: Was ist mit Frankreich? Das Land ist auf dem besten Wege in eine ähnlich problematische Situation wie Italien zu rutschen.
    Welche Probleme meinen Sie?
    Lucke: Das sind die Probleme mangelnder Wettbewerbsfähigkeit. Die Preise in Südeuropa sind zu hoch relativ zu den Preisen der wettbewerbsfähigeren Staaten wie Deutschland, Holland oder Österreich. Um dort Entlastung zu schaffen, müssten die Löhne zwischen 30 und 50 Prozent sinken. Das kann man der Bevölkerung nicht zumuten.
    Welche Staaten könnten sich zu einem Währungsverbund zusammenfinden?
    Lucke: Ökonomisch sind eine Reihe von Staaten bei der Wettbewerbsfähigkeit auf einem vergleichbaren Niveau. Dazu zählen Deutschland, die Niederlande, Österreich, Finnland. Aber die Frage hat auch eine politische Dimension. Ökonomisch gesehen, müsste Frankreich draußen bleiben. Politisch ist das aber nicht umsetzbar. Da hielte ich es für gesichtswahrender, jeden seine eigene nationale Währung einführen zu lassen.
    Also doch zurück zur D-Mark?
    Lucke: Ja, genau. Aus den genannten politischen Gründen

    weiter hier: http://www.geolitico.de/2013/03/16/w...rk-herr-lucke/
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  5. #15
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    Mit der nationalen Keule gegen die Alternative für Deutschland

    Zurzeit wird die eigentliche Opposition gegen die derzeitige Politik der Eurorettungsschirme und der weiteren Verschuldungspolitik einschließlich „gemeinsamer solidarischer“ Schuldenhaftung vor allem von aufmüpfigen Ökonomen und Professoren getragen. Es gibt noch ein einsames Häuflein „Nörgler“ im Deutschen Bundestag (Klaus-Peter Willsch,Frank Schäffler) und ab und zu verbale Ausrutscher einzelner Mainstream-Politiker wie jener von Rainer Brüderle gegenüber Italien: „Es kann sein, dass sie rausgehen.“ Allerdings wurde er schnell medial abgebürstet und politisch wieder eingenordet. Brüderle bläst sich halt gern auf, das meint der nicht im Ernst.
    Gegenmeinungen zur aktuellen Europapolitik werden in aller Klarheit meistens nur noch in den Internetblogs geäußert, allerdings scheint es, als würde hier der Versuch einer “ideologischen” Rückeroberung unternommen. In einigen Fällen wird ein geballtes Auftreten dezidiert pro-europäischer Diskutanten offenbar. An einem normalen Werktag haben im Diskussionsforum von “Spiegel Online” einige jener Diskutanten mehr als 15 Einträge, in denen die Meinungen anderer, die sich gegen den Euro äußern, abgekanzelt werden. Gleichzeitig werden längere Vorträge über die positive Wirkung des Euros für Deutschland und die angebliche verdammte Pflicht der Deutschen gehalten, die Schulden für nicht mehr wettbewerbsfähige Länder zu übernehmen. Da fragt man sich, ob hier nicht schon die neue Marketingstrategie der EU-Kommission umgesetzt wird, auch im Internet gegen die Antihaltung zum Euro vorzugehen. Aber das nur mal am Rande bermerkt.
    Deutsche Interessen
    Mit der „Alternative für Deutschland“ (AFD) steht nun eine Partei zur Gründung an, die vor allem getragen von Ökonomieprofessoren getragen wird, die auch bisher schon opponiert haben. Gleich zu Anfang kommt es doch zu unrühmlichen Begleiterscheinungen in den Medien. Der gewerkschaftlich orientierte Ökonom Gustav Horn meldet sich zu Wort: „Sehr unappetitlich ist der nationalistische Unterton der Parteigründer“
    Warum eine andere Auffassung über die deutsche Interessenlage einen nationalistischen Unterton“ haben soll, weiß wohl nur Horn. Wo ist denn seine Kritik an Hollande oder Cameron, denen er dann auch puren Nationalismus unterstellen müsste, für die Politik, die sie nun einmal im Interesse ihrer Länder betreiben. Nach Aussage der AFD will man das, was man für das deutsche Interesse hält, über politische Verhandlungen und in Abstimmung mit den anderen EU- und Euro-Staaten, die selbst auch nur ihre eigenen Interessen vertreten, wahrnehmen. Das gehört zum Grundkonsens der europäischen Staatengemeinschaft, die AFD steht in dieser Tradition. Eine Diffamierung einer neuen Partei, indem man sie mit dem Begriff „nationalistisch“ in Berührung bringt ist unseriöses Geschwätz.

    weiter hier: http://www.geolitico.de/2013/03/18/m...r-deutschland/
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  6. #16
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    Eine neue Partei

    Interessante Ansätze und Überlegungen!

    Ich denke, es hat sich inzwischen herumgesprochen, dass eine neue Partei gegründet wurde, die "Alternative für Deutschland". Inzwischen habe ich schon etliche Artikel gelesen und die waren nicht unbedingt positiv, was diese neue Parteigründung anging. Auch das Handelsblatt titelte einen Bericht: "Ökonomen zerpflücken Anti-Euro-Partei".
    Zu Beginn möchte ich das Handelsblatt mal fragen, warum Hüther nicht als das vorgestellt wird, was er ist, ein Führungsmitglied der INSM, so wie das IW das Wirtschaftsinstitut der INSM ist und dieser Think Tank seit nunmehr 13 Jahren alles versucht, dieses Land zu destabilisieren, zumindest in den Bereichen, die die Bevölkerung betreffen. Und Hüther fehlt bei kaum einem Fernsehauftritt der öffentlich rechtlichen Sender in den so genannten "politischen Talk-Shows".
    Nun muss ich zugeben, dass meine Haltung zum Thema Ökonomie eher negativ ist, weil ich sie für die unwissenschaftlichste Wissenschaft halte, die wir haben. In meinen Augen sind die überwiegende Mehrzahl der Ökonomen Statistik-Jongleure und passte ine Statistik nicht zum gewünschten Ergebnis, macht man sie passend. Vor allem die INSM ist Meister dieser Taktik.
    Ich gebe zu, mir gefällt, das, was Lucke (der Initiator zur Gründung der Partei "Alternative für Deutschland") sagt, denn er hat recht damit. Ich denke, jedem Ökonomen war klar, dass die Euro-Einführung nicht funktionieren konnte und gerade hier in Deutschland haben wir das probate Fallbeispiel, warum nicht. Deutschland ist ein föderales System und wir haben Bundesländer, die wirtschaftlich gut und andere, die wirtschaftlich schlecht aufgestellt sind. Hessen und Bayern wollen ja nun gegen Länder-Finanzausgleich klagen.
    Was hier im Kleinen passiert, passiert durch die Euro-Einführung im Großen. Länder wie Griechenland, Irland, Portugal, Italien, Spanien, Zypern und auch Frankreich spielten wirtschaftlich in einer ganz anderen Liga als die BRD. Man konnte es an den Währungskursen erkennen und oft genug wurden die Kurse gegenüber dem Dollar und der DM abgewertet. Von Ländern wie Ungarn, Bulgarien oder Rumänien will ich erst gar nicht reden.
    Dann kam der Euro. Mit dem Euro wurde diesen wirtschaftlich schwächeren Ländern das Steuerungsinstrument aus den Händen genommen, ihre Währung auch den wirtschaftlichen Gegebenheiten anzupassen. Das sollte nun von einer zentralen Stelle aus, von der EZB erfolgen. Das ist ungefähr so, als wenn man 16 LKWs, die auf verschiedenen Straßen unterwegs sind, mit einem Lenker steuern wollte. Schlägt man das Steuer nach rechts ein, müssen alle LKWs rechts abbiegen, unabhängig davon, ob es dort auch eine Straße gibt. Ein Crash ist dabei unausweichlich.
    Die schwachen Euro-Länder wären schon nach kurzer Zeit ins Trudeln gekommen, wären sie nicht insgeheim gestützt worden, denn der nächste Coup nach der Euro-Einführung war noch nicht vollzogen, die Einführung einer EU-Verfassung. Schlimm, denn das ging in die Hose, weil Länder wie Holland oder Frankreich geglaubt haben, sie könnten ihre Bevölkerungen an der Nase herumführen und dort Volksbefragungen durchführten. Aber das ging schief. Eigentlich für die interessierten Kreise unverständlich, hatten Sie doch mit Unternehmen wie Bertelsmann, Springer und ähnlichen Unternehmen wirklich alles versucht, die Massen zu verblöden. Diese Unternehmen haben inzwischen ihre Anstrengungen verdoppelt, aber für die EU-Verfassung war der Prozess noch nicht weit genug fortgeschritten.
    Nun bewiesen die Politiker aller EU-Länder, allen voran Deutschland, dass das Volk bei der Etablierung der EU keine Rolle spielt. Sie legten die EU-Verfassung neu auf, als Lissabonvertrag, verschoben die einzelnen Artikel, aber die Änderungen blieben marginal. Nur der Verfassungsrang des Lissabonvertrages wurde offiziell nicht mehr erhoben. Dafür machte man aber die Menschen der EEU-Länder zu EU-Bürgern, ob sie nun wollten, oder nicht. Kaum hatte man diesen Vertrag unter Dach und Fach, wurde die Finanzkrise eingeläutet, eigentlich schon vorher, aber zunächst nur in der Neuen Welt (USA). Erst als der Lissabonvertrag in allen EU-Ländern ratifiziert war, konnte man die "Bankenkrise" auch auf die EU ausweiten. Nun mussten die Banken gerettet werden und als diese 3- bis 4-stelligen Milliardenbeträge an die Banken verpulvert worden waren, konnte man die Eurokrise aus der Taufe heben. Dafür zuständig waren die gleichen Rating-Agenturen, die zuvor maßgeblichen Anteil daran hatten, dass die Bankenkrise so schnell und weltweit überhaupt erst eintreten konnte. Und wer fällt die Urteile in den Rating-Agenturen? Nun, natürlich Ökonomen, die Statistiken so auf die Beine stellen, wie man sie gerade braucht.
    Und es waren vor allem wieder die Ökonomen, die sehr laut forderten, dass nicht nur ein Rettungsschirm für den Euro erforderlich wäre, sondern dieser auch dauerhaft gespannt werden müsse und so erfand man den ESM. Außerdem sollten weitere Hoheitsrechte an die EU abgetreten werden. Niemanden im breiten Getümmel der Ökonomen schienen die Verfassungs- und Rechtsbrüche aufzuregen, die mit der Einführung des ESM verbunden waren. Und nur wenigen Menschen wurde wohl wirklich bewusst, welchen Aufbau der ESM hatte und welche Konsequenzen damit verbunden waren. Der ESM ist das, was auch die UN, der IWF, die EU, die WTO, das GATT, die WHO und weitere internationale Einrichtungen sind, eine supranationale Institution, aus der ein Austritt nahezu unmöglich ist (wenn man erst mal Mitglied wurde), die, ohne Staat zu sein, einen völkerrechtlichen Status wie Staaten genießen. Verträge mit diesen Institutionen sind bindend und es sind immer Knebelverträge, das bekommen nun die südlichen Länder überdeutlich zu spüren.
    Das alles bringt Lucke nun zur Sprache. Wenn ich dennoch Zweifel habe, liegt das daran, dass die (derzeitige) Gründer-Basis dieser neuen Partei eindeutig aus ehemaligen FDP-Mitgliedern oder FDP-Sympathisanten besteht. Das wird mich hindern, diese Partei zu wählen, so wie ich auch CDU-CSU-SPD-FDP-Grüne nicht wählen werde. Aber wählen gehe ich, denn nicht wählen stärkt diese Altparteien, statt sie zu schwächen und die einzige Schwächung, die finanzielle Einbuße, werden diese Parteien locker wegstecken, denn es gibt viele Wege, Parteien zu finanzieren. Fragen Sie mal Herrn Kanther oder Herrn Koch.
    Ich denke, ich habe nun zum Ausdruck gebracht, dass ich dieser neuen Partei nicht traue. Aber ich denke, sie wird bis zur Bundestagswahl erhebliche Stimmengewinne verzeichnen. Ich bin eben nur misstrauisch, ob damit Ähnliches passiert, wie vor 80 Jahren. Auch damals war es eine Partei, die durchaus berechtigte Kritik an den Regierungsparteien übte und damit erhebliche Stimmenzuwächse verzeichnen konnte. Auch wenn die "Alternative für Deutschland" heute viel leiser in Erscheinung tritt, als das damals vor 80 Jahren der Fall gewesen ist, muss das nicht bedeuten, dass ihre Wahl die richtige Entscheidung ist. Mein Gefühl ist eine rein subjektive Einschätzung und ich kann mit meinem Gefühl völlig danebenliegen. Und ich gebe offen zu, dass mich "mein Gefühl" in meinem Leben schon etliche Male in die Irre geführt hat. Aber mindestens ebenso oft lag ich daneben, wenn ich meine Gefühl verdrängt habe und der vermeintlichen rationalen Logik gefolgt bin.

    Quelle: http://www.flegel-g.de/2013-03-16-neue-Partei.html
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  7. #17
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    Die Schlammschlacht gegen die "Alternative für Deutschland" hat begonnen...

    Ehrlich gesagt, es hat schon verwundert, dass die Medien zu Beginn weitesgehend sachlich über die "Alternative für Deutschland" berichtet haben. Ausnahmen bildeten lediglich der zwangsfinanzierte Hessische Rundfunk und die Tagesschau. Vielleicht hat es aber einfach nur etwas länger gedauert bis mit Schlamm geworfen wurde, weil man einfach nichts verwerfliches finden konnte... dies ist aber jetzt endlich vorbei und es wurden die üblichen Verleumdungskampagnen gestartet, so dass wir Bürger nun alle eines wissen sollten: Die "AfD" ist peinlich und rechts!

    Ein Sammelbecken für Rechtspopulisten

    Einen Offenbarungseid legte wie so oft der SPIEGEL-Kolumnist Jakob Augstein in seiner aktuellen Kolumne über die "AfD" ab. Er schreibt zu dem Wahlprogramm der Partei folgendes:
    [...] Wer weiß, wo die Werte landen, wenn das Programm noch erweitert wird. Denn man kann ja getrost davon ausgehen, dass der Euro erst der Anfang ist. Als nächstes geht es gegen den Islam, die Klimaforschung, den Feminismus und die Schwulen - das ganze Programm der modernen Rechtspopulisten. [...]
    Gespannt sucht der Leser im Anschluss dessen, nach irgendwelchen Belegen für diese Behauptungen... irgendwas. Aber man findet im gesamten Artikel nicht eine einzige Passage, welche die Vermutungen des Schreiberlings auch nur im Ansatz bestätigen würden. Für ein Magazin, dass sich als "Speerspitze der Demokratie" bezeichnet, ist dies eher ein trauriges Bild.
    Das der Kolumnist Augstein schon immer mit den bürgerlichen Werten auf Kriegsfuß stand, ist ja nichts Neues und auch nicht schlimm, ein jeder soll seine eigenen Ansichten haben. Aber er hat zumindest die Pflicht, seine Behauptungen zu beweisen. Wer seriösen Journalismus betreiben möchte, darf sich nicht das Recht herausnehmen Leute in diesem Land nach belieben zu diffamieren und in radikale politische Ecken zu schieben. Dies ist auch eine Frage des Anstandes aber wie ich schon anmerkte, mit bürgerlichen Werten stand Herr Augstein ja schon immer in Zwietracht.
    FOCUS entdeckt ebenfalls den plumpen Journalismus

    Wie es sich für einen gut ausgebildeten Journalisten gehört, verpackt er die Kernaussage seines Artikels bereits in die Überschrift.
    Anti-Euro Partei legt peinlichen Auftritt hin
    So stand es geschrieben und suggerierte dem Leser, dass es eine dilettantische Partei sein müsse. Kritisiert wird, dass der Parteigründer Bernd Lucke zu spät auf der Pressekonferenz erscheint. Weshalb, schreibt der Focus nicht, auch nicht wie groß die Verspätung gewesen ist. Aufklärung verschafft uns dagegen ein Artikel in der WELT. Darin wird der Umstand zu Luckes 30-minütiger Verspätung aufgeklärt:
    "Ich stand heute Morgen um sieben Uhr bei Schneetreiben in Hamburg am Bahnsteig", sagt er. "Aber es kam kein Zug."
    Anderen Politikern hätte man dies sicherlich verziehen, mit dem Hinweis für den politisch inkorrekten Leser, dass Bernd Lucke immerhin den klimaschonenden Zug nehmen wollte, anstatt ein umweltverpestendes Auto.
    Aber es geht natürlich weiter im FOCUS
    Dagmar Metzger und Frauke Petry, zwei Frontfrauen der neuen Partei, haben bei der ersten Stippvisite vor der Berliner Hauptstadtpresse gezeigt, dass Schlüsselfiguren der Formation heiklen Nachfragen nicht standhalten. Lucke kann diesen Eindruck kaum abschwächen.
    Die heikle Nachfrage bestand zwar lediglich darin, auf welchen der Zettel, die an die Journalisten verteilt wurden, das Wahlprogramm stehe aber sei es drum. Nennen wir es einfach eine "heikle Nachfrage".
    Weiterhin darf natürlich wiedereinmal der Vorwurf des Rechtsextremismus nicht fehlen. So schreibt die WELT:
    Zum anderen hatte ein Beitrag von "tagesschau.de" die neue Partei mit rechtsradikalen Kreisen in Verbindung gebracht. Dort hieß es: "In rechtsradikalen Kreisen wird AfD-Gründer und Ökonom Lucke beispielsweise derzeit gelobt, da er in der ZDF-Sendung ,Maybritt Illner' von ,Propaganda' sprach, weil der Euro als ,Friedensprojekt' bezeichnet worden sei."
    Auf rechtsradikalen Internetseiten heißt es zu der angekündigten Gründung der Alternative für Deutschland, die unter anderem von Ex-BDI-Chef Hans-Olaf Henkel unterstützt wird, es mache Mut, dass die Basis aus Finanzexperten und Ökonomen bestehe.
    Aha, man merke sich also zwei Dinge, bezeichne die EU-Politik niemals als Propaganda, oder noch viel schlimmer, hole niemals Finanzexperten und Ökonomen in eine Partei. Wenn man dieser Ansicht folgt, so sind die Bundestagsparteien in der Tat nicht im geringsten rechtsextremistisch, denn Finanzexperten oder gar Ökonomen scheint es dort nicht zu geben.
    Fazit

    Weshalb die "Alternative für Deutschland" medial so stark in den Dreck gezogen wird, könnte vielleicht auch an einem Satz in ihrem Parteiprogramm liegen, der ein Affront gegen die deutsche Politik- und Medienlandschaft ist und lautet:
    "Wir lehnen eine Gängelung der öffentlichen Meinung unter dem Deckmantel der sogenannten ,political correctness' ab."

    Quelle: http://freiundquer.de/?title=die-sch...&c=1&tb=1&pb=1
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  8. #18
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  9. #19
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    Was die AfD für die anderen Parteien so gefährlich macht

    Bernd Lucke bei Maybritt Illner / Screenshot aus einem Video im Text

    Da kommt eine politische Kraft, die sich nicht mehr ans Schweigekartell hält, sondern sagt, was auf der Straße gesprochen wird. Sie ist nicht links, nicht rechts, sondern bürgerlich – und fundamentale Opposition.

    Nun ist sie da die Partei, die sich schlicht die „Alternative für Deutschland“ nennt. Sie präsentiert sich als Gegenentwurf zu CDU,CSU,FDP,SPD, Grüne und Linke. Dabei widerspricht sie ihnen vor allem in einem Punkt: Sie will raus aus dem Euro und zurück zu D-Mark. Aber diese Aussage allein schon garantiert ihr maximale öffentliche Aufmerksamkeit. Obwohl sie noch nicht einmal alle rechtlichen Hürden für eine Teilnahme an der Bundestagswahl im September genommen hat, spaziert ihr Sprecher Bernd Lucke bereits von Talkshow zu Talkshow. Und in den Internetforen tobt eine leidenschaftliche Debatte zwischen begeisterten Anhängern und erbitterten Gegnern der „Alternative für Deutschland“ (AfD).
    Wachsende Unzufriedenheit
    Seit langem schon diagnostizieren die Demoskopen eine wachsende Unzufriedenheit der Bevölkerung mit den etablierten Parteien. In einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest Dimap für die Quandt-Stiftung sprechen 76 Prozent der Befragten den im Bundestag vertretenen Parteien ihr Misstrauen aus. Eine Mehrheit von 52 Prozent misstraut auch dem Bundestag. Als Konsequenz fordern 63 Prozent mehr direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild.
    Am Verhalten der etablierten Parteien hat dieser eklatante Vertrauensentzug bislang kaum etwas geändert. Zwar gibt es bei SPD und Grünen Ansätze für mehr innerparteiliche Demokratie. So durfte die Basis in beiden Parteien mehr oder weniger über den oder die Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl entscheiden. Da jedoch aus diesen zum Teil fragwürdigen Wahlverfahren wiederum Vertreter des alten verkrusteten Systems hervorgingen, konnten sie am autoritäten politischen Verständnis der Parteiführungen gar nichts ändern. Die glauben immer noch, den Bürger zu seinem „Glück“ zwingen zu müssen.
    Die Lage ist brandgefährlich
    Vor allem in der Euro-Krise, die nun aktuell durch die Zypern-Frage die Furcht der Menschen vor dem Verlust ihres Ersparten noch einmal potenziert, halten Union, SPD, FDP und Grüne unbeirrt an ihrer zentralistischen Europapolitik fest. Dabei ist es doch gerade diese Politik, die sie immer mehr von den Menschen entfernt, weil sie die Existenz ganzer Volkswirtschaften gefährdet und somit die Zukunft der nächsten Generation gleich mit aufs Spiel setzt. Die Beispiele Griechenlands, Spaniens, Portugals und jetzt Zyperns zeigen dies überdeutlich.
    Solche Situationen, in denen die politische Eliten derart eklatant das Verständnis für die Bedürfnisse und Nöte der Bevölkerung verlieren, sind brandgefährlich. Dazu gibt es hinreichend Beispiele aus der Geschichte, gerade auch in der deutschen. Der frühere Euro-Gruppen-Vorsitzende Jean Claude Junker erinnert nicht ohne Grund an die Zeit vor dem ersten Weltkrieg. „Wer glaubt, dass sich die ewige Frage von Krieg und Frieden in Europa nie mehr stellt, könnte sich gewaltig irren. Die Dämonen sind nicht weg, sie schlafen nur“, sagt der Mann dem „Spiegel“, der mit seiner Euro-Politik maßgeblich dazu beigetragen hat, dass es soweit gekommen ist.
    Die Dämonen schlafen nur
    Juncker sieht „auffällige Parallelen zum Jahr 1913“. Auch damals dachten viele, in Europa werde es nie mehr Krieg geben. „Mich frappiert die Erkenntnis, wie sehr die europäischen Verhältnisse im Jahr 2013 denen von vor 100 Jahren ähneln“, sagt Juncker. Erste Anzeichen sieht er in den Wahlkämpfen in Griechenland und Italien. „Plötzlich kamen Ressentiments hoch, von denen man dachte, sie seien definitiv abgelegt.“ Und:„Die Dämonen sind nicht weg, sie schlafen nur.“




    Juncker spricht offenbar von der Gefahr eines Krieges. Allerdings denkt er dabei wohl weniger an die Bomben- und Panzerkriege der Vergangenheit, wenngleich nicht auszuschließen ist, dass es auch dazu wieder kommen kann. Der Krieg, den er anspricht, ist der Krieg ums Geld, um Reichtum und Wohlstand, ein Krieg, der am Ende nicht weniger vernichtend ist als die Bomben- und Panzerkriege der Vergangenheit.
    Banker, Spekulanten und die Politik haben den Bürgern Europas diesen Krieg erklärt. Wer es bislang noch nicht wahrhaben wollte, der wurde durch die mit deutscher Zustimmung beschlossene und erst nach einem Aufschrei der Öffentlichkeit wieder zurückgenommene Enteignung zyprischer Kleinsparer eines Besseren belehrt. Die Bürger spüren instinktiv, dass die Schlacht begonnen hat. Daher nämlich rührt ihre Angst, die zunehmend Macht über sie gewinnt.
    Nicht links, nicht rechts, sondern bürgerlich
    Als einzige politische Kraft spricht die Alternative für Deutschland diese Angst an. Aber sie versucht nicht, diese populistisch zu instrumentalisieren, sondern bietet Lösungen an. Sie hält dem von allen Parteien des Bundestages vorgetragenen Argument der Alternativlosigkeit eine Alternative entgegen. Sie will erstens das Euro-Regime und zweitens die Rettungspolitik der Milliarden schweren Hilfspakete beenden. Drittens will sie die Demokratie durch mehr direkte Bürgerbeteiligung stärken. Sie will raus aus dem Euro und zurück zu nationalen Währungen. An den europäischen Verträgen will sie nicht rütteln.
    Sie polemisiert nicht, sie spielt sich nicht auf, auch wenn es einigen so erscheint, weil sie mit der Attitüde einer Wissenschaftspartei daherkommt. Sie gibt sich klug, ist weit entfernt davon, Stammtischparolen zu verbreiten. Sie ist nicht links, nicht rechts, sondern bürgerlich. Sie ist absolut unideologisch.
    Fundamentale Opposition
    Dennoch wird sie diffamiert. Medien versuchen, die AfD in die rechte Ecke zu rücken, weil diese sich in ihrem Programm schreibt: „Wir lehnen eine Gängelung der öffentlichen Meinung unter dem Deckmantel der sogenannten ,political correctness’ ab.“ Es ist dieser Satz, der Parteien und Medien elektrisiert. Da kommt eine politische Kraft, die sich nicht mehr ans Schweigekartell hält, sondern sagt, was auf der Straße gesprochen wird.
    Sie ist in einer elementaren politischen und wirtschaftlichen Frage tatsächlich die einzige Stimme der Wähler. Sie sind das, was Beppe Grillo in Italien ist, nämlich die Verteidiger einer von finanzpolitischen Interessen gefangenen Demokratie. Sie will sich nicht den Mund und schon gar nicht das Denken verbieten lassen. Und genau das macht sie so gefährlich für die etablierten Parteien und Politiker. Hoffentlich hat sie genügend Rückgrat!

    Quelle: http://www.geolitico.de/2013/03/26/w...ahrlich-macht/
    Liebe Grüße
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  10. #20
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    Berliner Freie Wähler wechseln zur Anti-Euro-Partei

    Hauptsache es nisten sich keine Läuse im Pelz ein .......

    Große Teile des Berliner Landesverbandes der Freien Wähler wechseln zur Anti-Euro-Partei „Alternative für Deutschland". Dort seien die Positionen klarer. Zudem belasten interne Querelen den Chef der Freien Wähler.

    Die Euro-Kritiker um den Hamburger Professor Bernd Lucke bekommen Zuwachs. Per Pressemitteilung gab die „Alternative für Deutschland" bekannt, dass große Teile des Berliner Landesverbandes der Freien Wähler der neu gegründeten Partei beitreten. Dazu zählt auch der bisherige Landesvorsitzende Christian Schmidt. „Diese Entscheidung ist uns allen nicht leicht gefallen. Wir haben in den vergangenen vier Jahren mit viel persönlichem Einsatz Aufbauarbeit in Berlin geleistet“, wird Schmidt zitiert.

    weiter hier: http://www.handelsblatt.com/politik/...i/8002520.html

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