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Thema: 2. Partei "Alternative für Deutschland"

  1. #21
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    Wechsel

    Wie gesagt (bzw. geschrieben), solange es kein U-Boote sind .......

    Man findet sie heutzutage überall, nicht wahr?
    Noch ein rennomierter Wissenschaftler wechselt zur Partei “Alternative für Deutschland”

    Prof. Dr. Alexander Dilger, Leiter des Instituts für Organisationsökonomik (IO) der Universität Münster, ist nach seinem Austritt aus der FDP der Alternative für Deutschland beigetreten.
    “Nach langer Zugehörigkeit habe ich mich jetzt gegen die FDP entschieden. Dies fiel mir nicht leicht, war ich doch sehr engagiert in der Partei eingebunden und bis heute Vorsitzender des NRW–Landesfachausschusses Innovation, Wissenschaft und Forschung”, so Prof. Dr. Alexander Dilger. “Bei allen drei Mitgliederentscheiden der FDP stimmte ich gegen die Mehrheit der sich liberal nennenden Partei für die liberalere Position, d. h. gegen den Großen Lauschangriff, gegen die Wehrpflicht und gegen eine ungehemmte Eurorettungspolitik. Dieses Thema ist besonders wichtig, da nicht nur die Staatsfinanzen und Wirtschaft, sondern auch Demokratie und Rechtsstaat in Deutschland sowie in der ganzen Eurozone in Gefahr sind. Schauen Sie sich z. B. an, was der Euro und die von der FDP mitgetragene Politik aus Griechenland gemacht haben!”
    Innerhalb der deutschen Parteienlandschaft fühlt sich Prof. Dr. Alexander Dilger allein von der Alternative für Deutschland angemessen vertreten. “Wenn nun der FDP–Spitzenkandidat und Fraktionsvorsitzende, der zuvor Bundeswirtschaftsminister war, öffentlich ökonomische Grundzusammenhänge als “professorales Geschwätz” bezeichnet, dann wechsle ich lieber zur Partei Alternative für Deutschland meines Professorenkollegen Bernd Lucke. Diese Partei zeigt eine sinnvolle und liberale Alternative zu der falschen und fälschlich für alternativlos erklärten Politik aller etablierten Parteien einschließlich der FDP. Ich hoffe, die FDP kann sich in der Opposition erneuern, um wieder liberal zu werden und sich wirtschaftlichem Sachverstand zu öffnen”, bezieht Prof. Dr. Dilger eindeutig Position.
    Der renommierte Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Alexander Dilger ist seit 2003 als Professor an der Westfälische Wilhelms–Universität in Münster tätig, wo er an das Institut für Ökonomische Bildung berufen wurde und seit 2005 auch dem Centrum für Management angehört. Im Oktober 2010 übernahm er die Leitung des neu gegründeten Instituts für Organisationsökonomik. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen betriebs– und volkswirtschaftliche Fragestellungen hinsichtlich Organisationen bis zu Fragestellungen familienbewusster Personalpolitik, der Mitbestimmung, Sportökonomik und auch Insolvenzen.
    Zuvor war bereits Prof. Dr. Jörn Kruse aus Hamburg zur Alternative für Deutschland gewechselt (hier).

    Quelle: http://europablog.net/post/466713338...r-wechselt-zur
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  2. #22
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    Bürgerpartei

    Unabhängig davon, wie die AfD und andere zu sehen sind, sollte uns folgendes klar sein: Wenn jetzt (2013) kein Wechsel erfolgt, dann zieht das Einparteiensystem von CDU/SPD/FDP/Grüne ihre korrupte EU-Agenda für 4 weitere Jahre fort !!!!!!!
    Wer von uns kann abschätzen, wie dann die Bedingungen für eine Änderung sind?
    Und ... wer glaubt denn wirklich, dass es besser werden wird?

    Die Geburt einer Bürgerpartei des 21. Jahrhunderts - Überlegungen zur „Alternative für Deutschland“

    Wir werden in diesen Tagen Zeugen einer ungewöhnlichen Geburt. Geboren wird eine neue Partei, die dafür sorgen könnte, die bislang herrschenden politischen Kräfteverhältnisse bedeutsam und folgenreich zu verändern. Die Partei, die vor unseren Augen geboren wird, ist die „Alternative für Deutschland“ (AfD). Noch bevor der Geburtsakt erfolgreich abgeschlossen ist, hat dieses AfD schon für reichlich Furore gesorgt: bei der aufgeschreckten Konkurrenz des etablierten Parteienblocks CDUSPDGRÜNEFDP, in den Medien, in Talkshows, im Internet sowie mehr und mehr auch bei Wählern, die am 22. September über die Zusammensetzung des nächsten Bundestages bestimmen sollen. Was ist das für eine Partei, die da das Licht der politischen Welt erblickt?

    Stellen wir erst einmal fest: Die Schwangerschaft hat weit mehr als neun Monate betragen. Denn diese neue Partei ist schon seit Jahren überfällig, es hat sich allerdings niemand so recht getraut, den Geburtsprozess in Gang zu setzen. Zu schwierig erschien vielen die Aufgabe, zu groß war die Angst vor den absehbar negativen Reaktionen des allmächtig erscheinenden politisch-medialen Komplexes. Selbiger war ja auch bestens munitioniert für das Auftauchen einer „rechtspopulistischen“ Partei, wie es in verschiedenen Variationen solche in den meisten Nachbarländern bereits gibt. Einer „rechtspopulistischen“ Partei wäre in Deutschland wohl auch schon in der Geburtsphase die Luft zum Atmen abgeschnürt worden. Aber es ist ja ganz anders gekommen – ganz anders, als das die Konkurrenten und Gegner einer neuen politischen Kraft erwartet haben. Ganz anders allerdings auch, als sich das die allermeisten vorgestellt haben, die eine neue Partei als Widerpart zum etablierten Parteienblock schon so lange ersehnt haben.

    Denn nicht ein charismatischer Volkstribun oder abtrünniger Prominenter aus einer der etablierten Kräfte hat die neue Partei gegründet, sondern Professoren und Intelligenzler mit gutem Ruf und redlich erworbenen akademischen Titeln. Darauf waren die politische Klasse und ihre Zubringer in den Medien so wenig gefasst wie 1989 der SED-Staat auf jene Massen, die sich in den Straßen von Leipzig erst als „Wir sind das Volk“ erkannten und dann wieder ein gemeinsames Volk mit den Deutschen westlich von Mauer und Stacheldraht sein wollten. Aber so wie die dramatische Entwicklung in der untergegangenen DDR ihre Vorgeschichte hatte, so hat auch die Geburt der neuen Partei einen gesellschaftlichen Vorlauf.

    Dieser handelt von massiven Enttäuschungen über eine offizielle Politik, deren lähmendes postdemokratisches Markenzeichen die sogenannte „Alternativlosigkeit“ geworden ist. Dieser Vorlauf beinhaltet natürlich auch das rapide anwachsenden Misstrauen gegen eine Euro-Währung, die bei einer Volksabstimmung in Deutschland nie und nimmer eingeführt worden wäre, und die tiefen Verunsicherung um abenteuerliche Rettungsschirme und Rettungskonferenzen, bei denen mit astronomischen Summen der Zusammenbruch des Euro um buchstäblich jeden Preis verhindert werden soll. In das Bewusstsein von Millionen hat sich zudem die Erkenntnis eingebrannt, dass die Parteien und Politiker gleich welcher Couleur in den Regierungen noch jedes Wahlversprechen, jede Zusicherung gebrochen haben.
    Aus all dem und noch manchem anderen ist eine tiefe Distanz weiter Bevölkerungskreise zur Politik und den Parteien erwachsen. Wer sich in den letzten Jahren immer wieder in den unzähligen kritischen Internet-Foren bewegt hat, wusste schon: Da braut sich etwas zusammen. Aber was sich zusammenbraute und wie das aus dem Internet in die politische Realität entschlüpfen würde – das konnte keiner wissen, sondern bestenfalls erahnen. Nun wissen wir es besser, denn vieles deutet darauf hin, dass mit der „Alternative für Deutschland“ genau jene neue politische Kraft entsteht, die den besonderen Bedingungen des ökonomisch übermächtigen, aber politisch und geistig so stickigen Kernstaates der EU angemessen ist.

    Stellen wir also die Frage noch einmal: Was ist das für eine Partei, die sich anschickt, die so erstarrt wirkende politische Landschaft in Deutschland zu erschüttern, ohne bislang überhaupt schon die organisatorischen und personellen Voraussetzungen für eine bundesweit aktionsfähige Partei zu haben? Die erste Antwort darauf lautet: Die AfD ist eine Partei, für die eine objektive und subjektive Notwendigkeit in Deutschland besteht - für diese Partei ist die Zeit schlichtweg reif. Ob die Partei reif für diese Zeit ist, muss sich allerdings noch weisen. Denn die die AfD kann bei Strafe des baldigen Scheiterns keine Nischen- oder Zeitgeistpartei wie die Piraten sein, sondern muss von der ersten Stunde an alle Weichen für eine Massenpartei neuen Typs stellen.

    Warum? Weil das Kernthema Euro-Kritik letztlich in fast alle Themenfelder der Politik hineinführt – es ist zweifellos für Deutschland ein Thema, das für das weitere Schicksal dieses Landes in jeder Weise substantiell ist. Die etablierten Parteien und Mächte in Deutschland klammern sich ja nicht grundlos so verbissen und anscheinend uneinsichtig an diese Währung. Ob die Partei sich als reif für diese große Herausforderung erweist, wird entscheidend davon abhängen, wie die verschiedenen Strömungen, die in der AfD nun münden, miteinander auskommen, also ob sie ihre zweifellos vorhandenen Differenzen produktiv und konstruktiv entwickeln - oder ob diese Differenzen destruktive Sprengkraft erlangen werden.

    Woher aber kommen diese Strömungen? Ohne Anspruch auf Vollzähligkeit: Da strömen in die AfD heimatlose Konservative, enttäuschte Christdemokraten, unzufriedene Liberale, frustrierte Freie Wähler, undogmatische Libertäre, moderate Nationale wie demokratische Rechte und zornige Patrioten, Sozialdemokraten mit Bodenhaftung, ehemals rechte und linke Protestwähler und natürlich viele, viele Menschen, die schon lange oder aber auch seit Ausbruch der akuten Euro-Krise den etablierten politischen Kräften den Rücken gekehrt haben. Soziologisch dürfte das Spektrum vom verbitterten deutschen Hartz4-Bezieher über Normalverdiener mit immer knapper werdender Haushaltskasse bis zu dem um sein angespartes Vermögen bangenden Freiberufler sowie von neuerlichen Steuererhöhungen bedrohten kleinen und mittelständischen Handwerkern und Unternehmern reichen.

    Dass in diesem Spektrum derzeit die Professoren der Volkswirtschaft besonders zahlreich und prominent vertreten sind, ist ein Spezifikum der AfD, für das es aber eine einfache Erklärung gibt: Keine andere akademische Gruppe, schon gar nicht die in der etablierten Politik so sehr dominierenden Juristen, hat mehr Wissen über die verhängnisvolle ökonomische Fehlentwicklung – keine andere akademische Gruppe ist von dieser Fehlentwicklung in ihrem Selbstverständnis, ja ihrer Existenz aber auch so bedroht wie die Volkswirtschaftler. Sie sind übrigens nicht zufällig auch die einzige akademische Gruppe, bei der die Beziehung zum „Volk“ noch gut ersichtlich ist.

    Wo so viele Strömungen sich zu einem Fluss vereinen wollen, muss allerdings von vornherein klar sein: Die AfD wird weder eine konservative Partei sein noch eine Ersatz-CDU oder eine bessere FDP. Sie wird keine nationale und rechte Partei werden, sie wird aber durchaus solche Positionen nicht einfach ausgrenzen aus Furcht vor der Macht der sogenannten „Politischen Korrektheit“. In der AfD muss auch Platz sein für traditionell sozialdemokratische Anliegen für sozial durchlässige Bildungs- und Aufstiegssysteme, dazu auch für konservative Ökologen, für die in den Grünen schon lange kein Platz mehr ist. Vor allem aber muss die AfD eine Partei der praktischen politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Vernunft sein, die nicht jeder Mode und Verirrung des von den mehrheitlich linksliberalen Massenmedien gesteuerten Zeitgeistes hinterher hechelt.

    Wenn die „Alternative für Deutschland“ Erfolg und Bestand haben will, dann muss sie eine Bürgerpartei neuen Typs, also die erste Bürgerpartei des 21. Jahrhunderts werden. Es gibt keinerlei Gewähr, dass die AfD das schafft. Nicht wenig spricht schließlich dagegen: Mangelnde Kompromissfähigkeit, Unerfahrenheit, personelle Querelen, fehlende Führungsstärke – all das und vieles mehr kann der jungen Partei schnell zum Verhängnis werden, von den zu erwartenden Stör- und Unterwanderungsversuchen etablierter politischer Kräfte einmal ganz abgesehen. Doch so wenig es diese Gewähr aufs Gelingen geben kann, ergibt sich doch erstmals in diesem 21. Jahrhundert die realistische Chance, eine solche Bürgerpartei neuen Typs zu bilden und zu stabilisieren.

    Warum Bürgerpartei neuen Typs, was bedeutet das? Die Parteien alten Typs, wozu selbstverständlich auch die Grünen gehören, haben sich um Ideologien, Religionen, Besitzstände und soziale Bestreben formiert. Sie haben Organisationen geschaffen, die inzwischen allesamt ein Eigenleben und Eigeninteresse entwickelt, sich aber damit von weiten Teilen des Volkes entfernt haben und immer weiter entfernen. Umso mehr aber wurden diese Parteien und ihre Apparate zu Zuträgern und Vollstreckern bestimmter gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Kräfte, die allesamt Minderheiten sind, aber über die politischen Parteien die Mehrheiten im Volk dominieren. Wie das funktioniert, dazu bietet die Euro-Politik beste Anschauung. Aber auch die Themen Einwanderung, Soziales, Energie usw. liefern Belege zuhauf dafür.

    Wenn die AfD dem Anspruch gerecht werden will, eine Bürgerpartei neuen Typs zu werden, muss sie inhaltlich wie organisatorisch eine ‚atmende‘ Partei sein. Was es immer wieder einzuatmen gilt, sind die Bewegungen in der Realität Deutschlands. Diese unterscheiden sich mehr oder weniger stark von dem, was in den Massenmedien geduldet und verbreitet wird. Um ein Beispiel zu nennen: Kein vernünftiger, aufgeklärter Mensch will Homosexualität diskriminieren. Aber sind die Anliegen der homosexuellen Minderheit, deren Lobby bestens vernetzt ist, wirklich von solcher Wichtigkeit für die Gesamtgesellschaft, wie das in den Medien sich widerspiegelt? Ist es nicht für Millionen weit wichtiger, wie sehr die Inflation die Kaufkraft ihrer Renten wegfrisst oder die niedrigen Zinsen den Wert ihrer Lebensversicherungen mindert?

    Eine Bürgerpartei wie die AfD soll und muss Platz für viele Menschen haben, die irgendwelchen Minderheiten angehören. Aber sie darf sich nicht zum Sprachrohr von Minderheiten machen lassen. Im konkreten Fall bedeutet das: Familien mit Kindern sind, wie überall auf der Welt, die Zukunft und die Basis der Gesellschaft. Wer sich anders entscheidet bzw. entscheiden muss, also keine Familie bilden will oder kann, ist ohne Wenn und Aber zu respektieren. Aber seine Entscheidung oder Schicksal darf kein Leitbild sein für eine Gesellschaft, die Bestand und Zukunft haben will. Das zu sagen und zu vertreten, ist nicht „rechts“, sondern ganz einfach vernünftig.

    Eine ‚atmende‘ Partei muss stets bereit und in der Lage sein, Veränderungen und Bedrohungen nicht als Zumutungen, sondern als Herausforderungen zu betrachten. Es ist – um auch dafür ein Beispiel zu geben - derzeit völlig richtig, bei aller berechtigten Kritik an dem Euro-Wahnsinn nicht in blindwütige EU-Feindschaft zu verfallen. Die Situation kann sich aber anders darstellen, wenn in der EU antidemokratische Zentralisierungskräfte noch mehr als bislang schon an Macht gewinnen sollten und gar andere Staaten der EU kündigen. Dann wird auch die Bürgerpartei AfD „nationaler“ werden müssen, weil eben nur der Nationalstaat in Deutschland eine halbwegs kontrollierbare Demokratie möglich macht und zudem der einzige Garant für die Aufrechterhaltung des Sozialstaats ist. Letzteres wird oft genug fahrlässig ausgeblendet, die ständige Erinnerung daran könnte aber eine Trumpfkarte der AfD werden.

    Kurzum: Wie „national“, wie „konservativ“, wie „liberal“, wie „sozial“ eine Bürgerpartei neuen Typs sein kann und muss – darüber sollten die wechselnden, nie starren Anforderungen der Realität entscheiden, nicht aber Ideologien und auch nicht organisierte, vernetzte Minderheiten. Das kann nur gelingen, wenn sich die Mitglieder dieser ‚atmenden‘ Partei zu dieser eine gewisse Distanz bewahren, ja sie geradezu pflegen. Als Vorteil kann in diesem Zusammenhang angesehen werden, dass gerade keine „charismatische“ Persönlichkeit die AfD dominiert und auch nicht in Sicht ist. Das verringert nämlich die Abhängigkeit von einer solchen Persönlichkeit ungemein und schafft größere Unangreifbarkeit. Die Bürgerpartei neuen Typs ist keine unfehlbare Heimat mehr. Sondern sie ist ein liebevoll zu behandelndes Instrument, um gesellschaftliche Wirksamkeit mittels politischer Macht zu erlangen – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

    Das werden besonders all jene begreifen müssen, die von den Parteien alten Typs geprägt sind, nicht wenige über viele Jahre. Diese Mitglieder der AfD treffen derzeit auf viele von denen, die bislang überhaupt keine politisch-organisatorische Erfahrung haben oder sich in Internet-Foren aktiviert haben. Was bei den von Parteierfahrungen geprägten und oft von diesen auch beschädigten Mitgliedern eine Last darstellt, ist bei den anderen Mitgliedern eher allzu untergewichtet. Hier die richtige Balance zu finden, ist für die AfD von existenzieller Bedeutung. Wird diese Balance verfehlt, kommt eine Ersatz-CDU oder Ersatz-FDP heraus, also bestenfalls eine eurokritische neue bürgerliche Partei, allerdings keine Bürgerpartei neuen Typs des 21. Jahrhunderts. Oder es entsteht eine politische Sternschnuppe wie die „Piraten“: schnell hell erglüht, fast ebenso schnell verglüht.

    Es ist deshalb unverzichtbar, dass auf den Gründungsparteitagen von Bund und Ländern Frauen und Männer in die Vorstände gewählt werden, die mit politischer Kompetenz, Lebenserfahrung, Sensibilität, aber auch Durchsetzungswillen diese Balance bis zur Bundestagswahl und natürlich auch darüber hinaus zu leisten vermögen. Die Aufgabe, der sich die Vorstandsmitglieder stellen müssen, ist schwierig, aber lösbar. Denn sie sollten sich dabei motivieren und inspirieren lassen von den Worten, mit denen AfD-Sprecher Konrad Adam die schon legendäre Veranstaltung in Oberursel eröffnete: „Die Zeit ist reif“.

    Quelle: http://europablog.net/post/469228283...erts#gsc.tab=0
    Die 10 wichtigsten Fragen und Antworten zur AfD

    Wer sich einen solchen Namen gibt, kann über mangelndes Selbstbewusstsein sicher nicht klagen. „Alternative für Deutschland“ (AfD) nennt sich die neue Partei um den Hamburger Volkswirtschafsprofessor Bernd Lucke. Sie will nicht eine von vielen politischen Angeboten sein, sondern stellt sich ganz bewusst als solitäres Element außerhalb des bekannten Parteienspektrums und propagiert die Rückkehr zur D-Mark. Innerhalb weniger Wochen sammelte die AfD auf dies Weise über 5000 Mitglieder. Und der Strom derjenigen, die in der AfD eine neue politische Heimat suchen, reißt nicht ab. Sie will bereits bei der Bundestagswahl im September und bei der bayerischen Landtagswahl antreten. Geht das eigentlich jetzt noch? Die wichtigsten Fragen rund um die „Alternative für Deutschland“:



    Was gab den Anstoß?
    Am Anfang stand das „Plenum der Ökonomen“, zu dessen Gründung Lucke aufrief. Lucke und die Mitunterzeichner kritisierten die Euro-Politik der Bundesregierung. Anlass waren die Beschlüsse des Bundestages zur Griechenlandhilfe im Frühjahr 2010. In der Öffentlichkeit nahm sie allerdings kaum jemand wahr. Das geschah erst, als sich die inzwischen 189 Volkswirtschaftsprofessoren im Februar 2011 in einer Stellungnahme scharf gegen den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) aussprachen.
    Wo liegen die Wurzeln?
    Die politischen Wurzeln der AfD liegen ganz eindeutig in der CDU. Bernd Lucke war 33 Jahr in der CDU. Einer seiner engsten Mitstreiter, der früheren Herausgeber und Geschäftsführer der “Märkischen Allgemeinen Zeitung” in Potsdam, Alexander Gauland, ist ebenfalls CDU-sozialisiert. Gauland war einst unter dem zum rechten Flügel der CDU zählenden Walter Wallmann Staatssekretär in der hessischen Staatskanzlei. Eine Begebenheit in seiner politischen Karriere wurde später gar von Martin Walser literarisch aufgearbeitet. In dem Buch „Finks Krieg“ geht es um Gaulands Bemühungen, einen leitenden Ministerialrat zugunsten eines ihm politisch nahestehenden Beamten zu versetzen. Gauland kritisiert seit Jahren den Verlust des konservativen Profils der CDU. Gegenüber der „Welt“ erklärte er vor einiger Zeit seine Motivation für alternatives politisches Projekt so: „Ich sehe in der CDU nicht die Möglichkeit, das Thema voranzubringen, um das es geht, nämlich die Geldrettung und nicht die Eurorettung.“ So habe er sich die Frage gestellt, wo es in Deutschland noch Kräfte gebe, die eine Politik, die er und “mindestens eine sehr große Minderheit, wenn nicht die Mehrheit” für falsch halte, verändern wolle.
    „Die Stimmung in der Bevölkerung ist eine ganz andere“, sagt Gauland. „Und keine der großen, etablierten Parteien fängt diese Stimmung auf.“ Auch in seiner Partei, der CDU, hätten kritische Stimmen „keine Chance, auf irgendeine Weise etwas zu bewegen“.
    Was ist die „Wahlalternative 2013“?
    Im Herbst letzten Jahres riefen Lucke, Gauland, der frühere „Welt“-Redakteur Konrad Adam und Gerd Robanus vom Bundesvorstand der CDU-Mittelstandsvereinigung die „Wahlalternative 2013“ ins Leben. Sie wollten damals keine Partei sein, sondern ein Verein, der mögliche politische Partner unterstützt. Als Partner sahen sie damals die Freien Wähler. Mit ihnen zog die „Wahlalternative 2013“ dann auch am 20. Januar dieses Jahres in die niedersächsische Landtagswahl. Da kam das Bündnis aber gerade mal auf 1,1 Prozent der Stimmen. Lucke war einer der Spitzenkandidaten.
    Wie kam es zum Bruch mit den Freien Wählern?
    Über die Niedersachsen-Wahl gerieten die Partner in Streit über die inhaltliche Ausrichtung und die äußere Darstellung ihrer Politik. Zum Bruch kam es, weil die Anhänger der Wahlalternative eine radikalere Position zur Euro-Politik vertraten und letztlich eine Rückkehr zur D-Mark anstreben. Die Freien Wähler wollen das nicht.
    Wann entstand die Alternative für Deutschland?
    Nach dem Bruch mit den Freien Wählern entwickelten sich im Februar 2013 konkrete Pläne für die Gründung einer eigenen Partei mit dem Namen „Alternative für Deutschland“. Als Gründungstag wird der 6. Februar genannt. Die Volkswirtschaftler Joachim Starbatty, Jörn Kruse, Helga Luckenbach, Dirk Meyer und Roland Vaubel kamen hinzu und bilden nun den wissenschaftlichen Beirat der neuen Partei. Ihr Sprecher ist Bernd Lucke. Auch Hans-Olaf Henkel tritt nunmehr für die AfD auf.
    Warum kann die AfD noch zur Bundestagswahl antreten?
    Zeitlich gesehen ist die Teilnahme an der Bundestagswahl kein Problem. Unmittelbar nach ihrer Gründung hat die neue Partei den Bundeswahlleiter angeschrieben. Bis Ende April sollen alle 16 Landesverbände gegründet sein. Eine Mindestgröße scheibt das Wahlrecht nicht vor. Bei der Gründung der Landesverbände profitiert die AfD von ihrer einstigen Kooperation mit den Freien Wählern. Immer wieder wechseln Freie Wähler in das Lager der neuen Partei. Die wichtigste Voraussetzung sind 2000 Unterstützer-Unterschriften pro Bundesland. „Da machen wir uns keine Sorgen“, sagt Vorstandsmitglied Frauke Petry. „Wir bekommen so viel Unterstützung, da dürfte das kein Problem sein.“ Die Unterschriftenlisten müssen bis zum 15 Juli beim Bundeswahlausschuss eingehen.
    Hat die AfD genügend Kandidaten für die Bundestagswahl?
    Derzeit ist es eher unwahrscheinlich, dass die AfD Wahlkreiskandidaten aufstellt. Für die Teilnahme an der Bundestagswahl genügen Landeslisten mit Kandidaten. Die sollen über Großveranstaltungen bekannt gemacht werden.
    Wer entscheidet über die Zulassung?
    Letztlich entscheidet der Bundeswahlausschuss über die Zulassung zur Bundestagswahl. Er tag genau 97 Tage vor dem Wahltermin. Ihm gehören elf Repräsentanten der im Bundestag vertretenen Parteien an, zwei Richter des Bundesverwaltungsgerichtes und der Bundeswahlleiter.
    Kann sich die AfD überhaupt einen Wahlkampf leisten?
    Darüber macht sie keine genauen Angaben. Lucke sagt, die AfD werde vor allem von Mittelständlern und Familienunternehmern unterstützt. Größere Unternehmen zögerten noch, heißt es. Sie wollten abwarten, wie sich die Partei weiter entwickle.
    Wie viele Mitglieder hat die Partei
    Nach Angaben des Vorstandsmitglieds Frauke Petry hat die Partei inzwischen über 5000 Mitglieder. Damit ist sie bereits größer als die Freien Wähler, die viel länger dabei sind und bundesweit rund 4000 Mitglieder zählen. Der größte Verband der AfD ist nordrhein-westfälische Landesverband mit rund 700 Mitgliedern.


    Quelle: http://www.geolitico.de/2013/04/02/d...orten-zur-afd/
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  3. #23
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    Katze ist aus dem Sack: Alternative für Deutschland ist ein Anti-Euro-CDU-Abklatsch

    Ich bin auch immer noch im Beobachterstatus!

    Aber eins ist klar, mit Muddi Merkel oder Vaddi Steinbrück (die Schein-Dualität) kommt letztendlich nur wieder derselbe Quatsch für uns raus!

    Ist die AfD rechtspopulistisch oder doch irgendwie links? Über der neuen Partei "AfD" wurden wohl schon alle Keulen geschwungen. Auf der Partei-Homepage ist nun ein Progrämmchen online. Ich habe es mir angeschaut.
    "Wir fordern die Wiedereinführung nationaler Währungen oder die Schaffung kleinerer und stabilerer Währungsverbünde. Die Wiedereinführung der DM darf kein Tabu sein. " Die AfD will also nicht unbedingt zur D-Mark zurück. Sie will einfach nur Alternativen diskutieren. Das Schuldgeldsystem an sich will man wohl nicht abschaffen. Weiter unten fordert die AfD: "Banken müssen ihre Verluste selbst tragen oder zu Lasten ihrer privaten Großgläubiger stabilisiert werden. " Das hört sich niedlich an ist aber Enteignung wie auf Zypern. Großgläubiger sind Anleger, die Geld bei der Bank anlegen - nicht alle haben dieses Geld im Lotto gewonnen. Viele Menschen mussten dafür arbeiten oder es handelt sich schlicht um Altersvorsorge. Die AfD würde also Zypern wiederholen. 100.000 Euro sind nicht viel Geld, wie ich hier zeige. Der Punkt im AfD-Programm könnte auch von Schäuble oder Merkel sein.
    Ebenfalls im Bereich Währungspolitik fordert man: " Inflation darf nicht die Ersparnisse der Bürger aufzehren." Von Deflation ist nicht die Rede und von Preisniveaustabilität schon gar nicht. Man springt auf die deutsche Urangst "Inflation" und weckt damit Gefühle. Viel schlimmer wäre eine Deflation. Die AfD will mit dieser Forderung negative Realzinsen verbieten. Hierzu bräuchte man einen Mindestleitzins. Ähnlich wie ein Mindestlohn hätte das dann nur noch bedingt mit Marktwirtschaft zu tun. Eine marktwirtschaftliche Geldpolitik und freies Geld, ohne Zentralbanken-Monopol, fordert die AfD nicht. Libertäre Ansätze sucht man vergebens. Anders als das amtierende Parteienkartell will die AfD ein demokratisches Europa - das ist natürlich lobenswert. Direkte und dezentrale Demokratie sind Lichtblicke des stichpunktartigen vorläufigen Parteiprogramms.
    Die AfD fordert im Bereich Steuerpolitik, dass Deutschland die Schuldenbremse zu beachten habe und die Schulden abbauen solle. Mit einem Mindestleitzins auf Inflationsniveau ist das allerdings kaum möglich. Bei Einhaltung der Schuldenbremse wäre das mit erheblichen Einschnitten in den Bereichen Bildung und Soziales verbunden. Die Linkspartei warnt seit Jahren davor! Aber der Hammer kommt noch. Die AfD begrüßt die progressive Einkommensbesteuerung. Das wollte sogar die marktradikale *hust* *hust* schwarzgelbe Koalition schon abschaffen (siehe Koalitionsvertrag)! Die AfD ist eine Partei, die also ein linkeres Steuersystem, im Vergleich zu Schwarzgelb will.
    Auch beim Sozialsystem langt die AfD kräftig zu. "Ein Durchschnittsverdiener mit zwei eigenen Kindern muss ohne zusätzliche betriebliche oder private Ersparnis eine ausreichende Rente erzielen können." Das heißt, man will die Umlagefinanzierung stärken. Man will die Menschen stärker an den überschuldeten Staat binden und kinderlose Bürgerinnen und Bürger benachteiligen. Es geht ziemlich populistisch weiter: "Wir fordern, dass die Höhe der Renten langfristig garantiert wird." Garantieren kann man natürlich viel. Kann mir die AfD auch garantieren was ich von 2.000 Euro bzw. D-Mark im Jahr 2050 kaufen kann? Wenn ich keine Lust auf staatliche Zwangssysteme habe, und lieber in Freiheit mein Leben und meinen Lebensabend selbst gestalten möchte, dann bin ich bei der AfD offensichtlich falsch.
    Ist die Alternative für Deutschland rechts?
    Ich glaube nicht. Es handelt sich wohl um einen CDU-Abklatsch. Man will gescheiterte Umlagesysteme weiter stärken und will sogar an der ungerechten progressiven Einkommenssteuer festhalten. Zudem will man, fast schon sozialistisch, einen Mindestleitzins - ein Experiment mit ungeahnten Folgen! Das Festhalten an der Schuldenbremse und gesetzlich verankerte Tributzahlungen an die Hochfinanz (sog. "Zinsen") runden das Programm ab. Statt die Problematik im Geldsystem zu sehen, schiebt man alles auf den Euro. Ich verrate euch ein Geheimnis, aber hey, bitte sagts keinem weiter: Die USA, Japan und viele andere Staaten sind auch überschuldet und die haben nicht mal den Euro! Die AfD schiebt alle Probleme auf den Euro obwohl sie im allgemeinen Schuldgeldsystem zu Hause sind. Die AfD ist weder links noch rechts, und schon garnicht liberal. Noch besteht das Programm aus einzelnen Stichpunkten. Es hat den Anschein als hätte sich die Einheitspartei hier wieder mal eine Opposition bestellt. Wie will die AfD die US-Schuldenkrise lösen? Wollen die dort dann auch den Euro abschaffen *lach*? Diese neue Partei ist nicht die sozialliberale Alternative, auf die wir alle warten. Gäbe es eine Partei, die dieses Vakuum füllen könnte, sie käme auf zweistellige Wahlergebnisse! Die Piraten haben ja kein Interesse mehr. Die machen jetzt das mit den Fähnchen, wo drauf steht: "Datenschutz auf alles außer Tiernahrung". Der Euro ist sicherlich nicht perfekt. Man löst die Probleme des Euros weder durch Schuldenexzesse (Parteienkartell) noch durch Rückkehr zu nationalen Währungen (AfD). Man löst die Probleme nur, wenn man sie an der Wurzel packt. Ich spreche von zentralisierter Giralgeldschöpfung ohne Gegenwert und völlig abgekoppelt von der Realwirtschaft durch Notenbankenkartelle. Die EU-Diktatur mit ihrer fehlerhaften Zwangswährung ist nur eine Folge aber nicht die Ursache. Die Welt hat eine Grippe - statt die Viren zu töten, will die AfD nur "naseputzen".
    Die Hoffnung stirbt zuletzt. Neulich schrieb mir ein guter Freund eine Mail und fragte mich, was ich von dieser neuen Partei halte. Ich antwortete und meinte, dass ich noch in der Beobachtungsphase bin. Genau das sollte man tun! Beobachten und Fragen stellen. Warum wird die AfD so sehr von den Medien gepusht und das noch vor der offiziellen Gründung? Andere Bewegungen und Parteien haben mehr Mitglieder, werden aber fast nie erwähnt. Das Programm der AfD ist sicherlich noch nicht komplett. Was bisher vorliegt überzeugt mich nicht. Im Gegenteil - es enttäuscht mich sogar. Ich schätze die volkswirtschaftliche Expertise der AfD sehr. Im Bereich ESM, Euro und EZB gebe ich der AfD natürlich auch Recht. Aber als Konsequenz mehr Staat und mehr Abhängigkeit von Zentralbanken zu fordern und weiterhin Papiergeld zu benutzen erachte ich irgendwie als, zumindest, komisch. Was finden denn alle immer so toll an "mehr Europa" und "mehr Staat"... ? Wann fordert endlich mal jemand "mehr Mensch"? Nach aktuellem Wissensstand würde ich der AfD nicht beitreten und sie auch nicht wählen. Wie immer gilt: Hoffentlich irre ich mich. Ansonsten gründe ich die Pinksliberale Partei Deutschlands und fordere "Geilheit für alle". Ach ne, sorry, das geht ja nicht. Die total verdummte, verkaufte und ausgenommene neokonservative Mittelschicht denkt, "Geilheit" wäre was böses. Ich finde die Politik sollte vielfältiger werden. Wenn jeder einfältig ist, dann sind wir gemeinsam vielfältig. Dieses Einschwören auf einen Kontinent oder eine Nation finde ich sowas von affig. Die kleinste ökonomische Einheit ist zigtausend mal wichtiger als Europa oder Deutschland und das bin ich! Und du!




    Quelle: http://jennyger.blog.de/2013/04/04/k...tsch-15719323/
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    Anti-Euro-Partei hat ein Wählerpotenzial von 24 Prozent

    Die im Februar 2013 gegründete Partei "Alternative für Deutschland (AfD)" hat offenbar ein beträchtliches Wählerpotenzial. Laut einer von der "Welt auf Sonntag" in Auftrag gegebenen Studie können sich 24 Prozent der Deutschen vorstellen, die sogenannte Anti-Euro-Partei bei der Bundestagswahl zu wählen.

    Wie die Zeitung berichtet, antworteten gegenüber dem Institut Infratest dimap 7 Prozent der Befragten mit "Ja, Sicher". 17 Prozent beantworteten die Frage mit "Ja, vielleicht". 59 Prozent schlossen demnach aus, für AfD zu stimmen.

    "Wenn die Krise weiterhin so bewegt, dann kann sich die AfD jedenfalls einer großen Aufmerksamkeit sicher sein", zitierte die "Welt am Sonntag" den Infratest-Geschäftsführer Richard Hilmer.
    Partei könnte Schwarz-Gelb verhindern

    Der renommierte Parteienforscher Oskar Niedermayer sagte dem Blatt, er glaube nicht, dass die Partei bei der Bundestagswahl die Fünf-Prozent-Hürde schaffe. Allerdings könne sie vor allem die FDP Stimmen kosten und somit eine Neuauflage der schwarz-gelben Koalition verhindern.

    Die "Alternative für Deutschland" steht in erster Linie für Kritik gegenüber dem Euro und dem Euro-Rettungsschirm. Statt des Euro sollten kleinere Währungsverbünde oder wieder nationale Währungen eingeführt werden.

    Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/d...4-prozent.html
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  5. #25
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    Euro-Gegner könnten Schwarz-Gelb die Macht kosten

    Nette Überschrift von der "Welt"!
    Warum nicht: "Euro-Gegner könnten an die Macht kommen" ?

    Übrigens weiss die Welt schon Bescheid, die FDP gibt es nicht mehr (sh.Grafik)!

    Die bürgerliche Alternative für Deutschland will aus dem Euro aussteigen und die D-Mark zurückholen. Damit könnte die neue Bewegung Schwarz-Gelb genug Stimmen abjagen, um die Koalition zu beenden.

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    weiter hier: http://www.welt.de/politik/deutschla...ht-kosten.html
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  6. #26
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    AfD: Rasantes Wachstum und erster Respekt der CDU

    Die Alternative für Deutschland (AfD) wächst seit ihrer Gründung rasend schnell. Über 7.500 Mitglieder hat die Partei bereits für sich gewinnen können. Der Zustrom kommt vor allem von CDU und FDP, besonders Berlin und Hamburg wertet die Alternative als Hochburg.

    Die neue Partei AfD, die sich im Februar aus der Wahlalternative 2013 hervorgegangen ist, erfreut sich einem rasanten Zulauf von Mitgliedern der etablierten Volksparteien. Mehr als 7.500 Mitglieder zählt die Afd, „relativ viele von ihnen kommen von der CDU und CSU“, sagte Dagmar Metzger, Pressesprecherin der Partei, den Deutschen Wirtschafts Nachrichten.
    Offiziellen Angaben zufolge hat jedoch nahezu das gesamte Parteienspektrum Anhänger an die AfD verloren. Bei der CDU sind es 627, bei der CSU 136. Überproportional viele Mitglieder kommen jedoch von der FDP (386). Von der SPD bekommt die eurokritische Partei 357 neue Mitglieder. Sogar die Piraten, selbst eine neue Alternative zu den alt eingesessenen Lagern, verlieren Mitglieder an die AfD (92).
    Ein weiterer großer Zulauf der AfD kommt von den Freien Wählern, die noch bei der Landtagswahl in Niedersachsen von der Wahlalternative 2013 unterstützt wurden. Aufgrund von inhaltlichen Differenzen trennte sich das Bündnis jedoch danach wieder. Viele Freie Wähler wechseln das Lager. „Die meisten neuen Mitglieder kommen aus Hamburg und aus Berlin“, sagte Metzger.

    AfD vor den Bundestagswahlen

    Vor gut einem Monat bescheinigten Meinungsforscher der AfD noch keine guten Chancen, bei der Bundestagswahl am 22. September 2013 ausreichend Zuspruch zu bekommen. Begründet wurde das mit dem Argument, dass die Verunsicherung in der Bevölkerung noch nicht genug Potenzial in sich berge, um einen Wandel herbeizuführen. Außerdem seien die Euro-Gegner in Deutschland noch zu sehr zersplittert, um die fünf-Prozent-Hürde in Angriff nehmen zu können (mehr hier).
    Eine echte Gefahr besteht jedoch für die derzeitige Regierung, wenn die Euroskeptiker bis zur Wahl durch neue Skandale oder Zwangsabgaben noch mehr frustrierte Wähler gewinnen können. Volker Kauder von der CDU nimmt die AfD ernst: Allerdings müsse eine Partei, die Verantwortung übernehmen wolle, „schon mehr bieten als die Forderung Zurück zur D-Mark“, sagte Kauder der Welt in einem Interview. Der Regierungskoalition könnten bis zur Wahl noch entscheidende Stimmen abhandenkommen.
    Die AfD hat mit einige Vorurteilen zu kämpfen: Die ARD stufte die Anti-Euro-Partei als rechtsextrem ein – ohne auch nur den geringsten Beleg zu haben (hier). Aber die wachsende Unzufriedenheit mit dem Euro ist nicht nur in Deutschland zu spüren. In ganz Europa bilden sich neue politische Gruppierungen und bündeln die Forderungen der Euro-Gegner (hier).
    Die meisten Anhänger der AfD seien Akademiker, männlich und stünden in der Mitte des Lebens, sagte Bernd Lucke, Co-Gründer und Sprecher der Partei, der FAZ. Im Interview mit den Deutschen Wirtschafts Nachrichten sagt Lucke, dass er riesiges Potenzial für die AfD sehe: „Die Bundesregierung hat uns in fatale Abhängigkeiten geführt, die wir nicht mehr unter Kontrolle haben“ (hier).

    Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...spekt-der-cdu/

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  7. #27
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    Eurokritische Gruppierung beunruhigt Bundestagsparteien

    Dreh dich nicht um, die AfD-Angst geht um .......

    Politiker von Regierung und Opposition haben vor der eurokritischen Alternative für Deutschland (AfD) gewarnt, die am Sonntag ihren Gründungsparteitag abhält. Die neue Gruppierung nutze die Krisenlage in Europa populistisch aus und sei "nicht ungefährlich für Parteien, die europäische Vernunft wahren und den Laden zusammenhalten wollen", sagte SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier.
    Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin warf der Gruppierung vor, den wirtschaftlichen Interessen Deutschlands zu schaden. "Die formulieren etwas, das ich für unbegründet, gefährlich und illusionär halte", sagte Trittin der "Welt am Sonntag". Die Gruppe beabsichtige eine "Rückkehr zu einem Nationalstaat alter Prägung und zu einer Währung - sei es als D-Mark oder als Euro ohne Südländer -, die so stark wäre, dass unsere Wirtschaft innerhalb Europas kaum noch exportieren könnte".
    In der CDU diskutierten Politiker darüber, wie sie mit der neuen Gruppierung umgehen sollten. Es wäre ein Fehler, "die in die Schmuddelecke zu stellen", sagte der CDU-Abgeordnete Wolfgang Bosbach der "Wirtschaftswoche". Die Union habe "zu oft den Eindruck erweckt, es sei keine Debatte erwünscht", kritisierte Bosbach, der den Eurorettungskurs seiner Partei seit langem ablehnt. Die AfD könnte der Union dringend benötigte Stimmen wegnehmen, warnte er.
    Auch der Chef der CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung, Josef Schlarmann, fürchtet die Abwanderung von Unionswählern. "Die AfD spricht viele traditionelle Anhänger von Union und FDP an, die mit dem am Zeitgeist orientierten Modernisierungskurs fremdeln", sagte er dem "Focus". Schlarmann kritisierte die CDU-Parteiführung: Diese hätte "längst auf diese Strömungen reagieren müssen".
    Die Alternative für Deutschland kommt am Sonntag in Berlin zu ihrem Gründungsparteitag zusammen. Sie setzt sich für eine Auflösung des Euro-Raumes und mehr Kompetenzen der nationalen Parlamente innerhalb der EU ein. Die AfD hat nach eigenen Angaben insgesamt 7500 Mitgliedsanträge vorliegen, zum Gründungsparteitag erwartet sie 1500 Teilnehmer.

    Quelle: http://de.nachrichten.yahoo.com/euro...094419630.html
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  8. #28
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    "Gefährliche Nostalgie"

    Umfragen sehen ein Wählerpotenzial von über 20 Prozent, die alteingesessenen Parteien zittern sich schon mal warm - am Wochenende hat sich die Alternative für Deutschland (AfD) in Berlin offiziell selbst gegründet und holt Schwung für die Bundestagswahl 2013. Jetzt kommt die Reaktion von Union, FDP und SPD. Sie sehen in der "Schluss mit dem Euro"-Devise blanken Populismus.

    "Die Forderung nach einem Zurück zur D-Mark ist gefährliche Nostalgie", warnte der parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Grosse-Brömer, in der "Rheinischen Post". Der Satz "Deutschland braucht den Euro nicht" sei grundfalsch, sagte der CDU-Politiker. Trotz aller Schwierigkeiten könne Deutschland sein Potenzial nur in einem geeinten Europa voll entfalten.

    FDP-Generalsekretär Patrick Döring sagte im Radiosender ffn: "Ich finde es schon beunruhigend, dass sich eine Vereinigung bildet, die den Eindruck erweckt, als könne Deutschland ohne Schaden für die Ersparnisse und das Vermögen der Deutschen mal so eben seine Währung wechseln. Es ist ein bisschen komplexer."

    weiter hier: http://www.t-online.de/nachrichten/d...ostalgie-.html
    Blablabla ... die Umstellung vom Euro zur D-Mark ist genauso komplex wie es damals von der D-Mark zum Euro war!
    Die etablierten reden (aus bekannter Motivation, nämlich Machterhalt!) nicht vorhandene Probleme (ohne diese explizit anzusprechen, damit man es nicht prüfen kann, ob es stimmt!) einfach herbei.

    Ach ja, man kann, wenn tatsächlich doch Probleme entstehen sollten, diese ja anschließend lösen!
    Das machen wir doch unser Leben lang, Probleme lösen, jeden Tag, große und kleine, oder nicht?
    Ist das nicht auch deren Job (Bürgerauftrag!), für den sie bezahlt werden?

    Und dann gebt bei Google mal ein: "warnt vor" https://www.google.de/search?q=warnt...ient=firefox-a
    Die überwiegenden Artikel sind als Angstmache für's Volk gedacht!
    Ich mache mal ein bißchen Angst und schon läuft die Herde (der Schlafschafe?) in die andere Richtung! Ziel erreicht!
    So einfach ist das!
    Ja, Mainstream wirkt!

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  9. #29
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    Anti-AfD Hetze wird für Bild-Zeitung zur journalistischen Blamage des Jahres

    Die Bild-Zeitung hat sich am Wochenende, meiner Ansicht nach, vollends vor seinen Leser als offensichtliche Blöd-Zeitung geoutet.

    Mit einer reisserischen Überschrift versuchte man wohl die neue Partei AfD (Alternative für Deutschland) vollends zu diskreditieren:

    Wie gefährlich ist dieser Euro-Hasser?
    BILD

    lautet die Schlagzeile.


    Die Leserkommentare auf diesen Artikel- und davon gab es reichlich- waren bezeichnend.

    Man bat die Bild zu seriöser Berichterstattung zurückzukehren und fragte ob die Zeitung von den Block-Parteien für diese Berichterstattung bezahlt würde. Man bat das Blatt süffisant, diese
    einseitige, polemische Berichterstattung zu unterlassen.

    Fast alle Kommentare hörten sich im Prinzip so an, wie das, was man sonst von Blogs gewohnt ist:

    http://www.bild.de/ka/p/ugc/29991462/comment/popular

    Das lässt darauf schließen, dass kritische Blogs letztendlich doch Erfolg hatten.

    Kritisches Gedankengut goes Mainstream.


    Die Bild-'Zeitung', bzw. Bild.de, der Online-Ableger, hat bereits reagiert und die Schlagzeile abgewandelt in

    Wie gefährlich ist dieser Anti-Euro-Politiker?

    Gemeint ist deren Vorsitzender, Bernd Lucke.

    Weiß bei der Bild-Zeitung die rechte Hand nicht, was die linke macht? Da wird doch in recht populistischer Form gegen die Euro-Rettungen, hetzende Griechen und so weiter gewettert. Kommt aber jemand daher, der genau dies ändern möchte, ist Schluß mit lustig. Denn dann könnte ja der Wahlsieg von Frau CDU-Merkel gefährdet sein.

    Offenbar unerträglich für die Bild-Zeitung.

    Quelle: http://www.marktorakel.com/index.php...21494740038086
    Unerträglich? Ja, aber für die Personen, die dahinter stecken, dass solche Artikel gewollt in Druck gehen!

    Liebe Grüße
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  10. #30
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    Alternative für Deutschland bei drei Prozent

    Dieser Artikel ist nicht nur völlig unglaubwürdig, sondern schon sehr dreist!

    3%, da lachen ja die Hühner!

    Die neue Anti-Euro-Partei Alternative für Deutschland (AfD) kommt nach einer Umfrage aus dem Stand heraus auf drei Prozent. Das hat das INSA-Institut im Auftrag der "Bild"-Zeitung ermittelt.

    Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, würden also drei Prozent der Bürger für die neue Partei stimmen. Damit lag die Partei gleichauf mit der Piratenpartei, die im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt zulegte. Die Union kam in der Umfrage auf 39, die SPD auf 26 Prozent. Dies entsprach in beiden Fällen dem Wert der Vorwoche.

    Die FDP lag wie schon in der Woche zuvor bei fünf Prozent. Die Grünen verloren einen Punkt und kamen auf 15 Prozent. Auch die Linkspartei verlor einen Punkt und lag bei sechs Prozent.
    "Großes Potenzial"

    INSA-Chef Hermann Binkert sagte der "Bild": "Die AfD hat ein großes Potenzial. Zwei Drittel der Deutschen lehnen die Milliarden-Rettungsschirme für den Euro ab."

    Die AfD hatte sich erst am Wochenende gegründet und ein Wahlprogramm verabschiedet. Darin fordert sie eine "geordnete Auflösung des Euro-Währungsgebietes".
    Der Meinungsforscher Klaus-Peter Schöppner von TNS-Emnid sieht gute Chancen, dass die AfD bei der Bundestagswahl im September den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde schaffen wird.

    "Mehr potenzielle Wähler kommen aus dem Lager der Nicht-Wähler als aus der Gruppe enttäuschter CDU-Anhänger", sagte er der "Neuen Westfälischen". Weitere zwei bis drei Prozent der Wahlberechtigten suchten sich immer völlig undogmatisch und unideologisch eine Partei, mit deren Wahl sie ihren Protest artikulieren könnten.

    Ziel ist Merkels Sturz

    Der Mitinitiator der Alternative für Deutschland, Joachim Starbatty, sieht den Sturz von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) als realistisches Ziel seiner Partei. "Wenn wir in den Bundestag kommen - und die Chancen dafür sind sehr groß -, dann ist Angela Merkel Geschichte", sagte er.

    Die AfD werde im Wahlkampf nicht zuletzt den Regierungsparteien CDU/CSU und FDP Stimmen abjagen, so dass die schwarz-gelbe Koalition keine Mehrheit mehr habe. "Dann wird Angela Merkel nicht mehr die Galionsfigur sein, und dann wird die CDU ihren Kurs überdenken", sagte der Tübinger Wirtschaftswissenschaftler.
    Starbatty ist Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der AfD und berät die Parteiführung. Er hatte schon 1998 in Karlsruhe gegen die Euro-Einführung geklagt. 2011 zog er mit Mitstreitern erneut vor Gericht und klagte gegen die Milliardenhilfen für überschuldete Euro-Staaten. Beide Klagen blieben erfolglos.

    Merkel habe Deutschland mit ihren milliardenschweren Rettungspaketen für kriselnde Euroländer in eine verhängnisvolle Situation gebracht. "Das ist keine Politik ans rettende Ufer, sondern sie führt uns einfach Schritt für Schritt tiefer in den Schuldensumpf hinein", sagte der Professor, der - wie viele AfDler - lange Mitglied der CDU war.

    Ziel ist ein konsolidierter Euro-Raum

    Die Wiedereinführung der D-Mark hält Starbatty nur für den letzten Ausweg. Viel sinnvoller sei ein konsolidierter Euro-Raum. Dafür müsse man Krisenländer wie Griechenland und Spanien davon überzeugen, dass ihre wirtschaftlichen Chancen mit einer stark abgewerteten Nationalwährung deutlich größer seien als im Euro-Raum. Sollte dieser ganz aufgelöst werden, könnte Deutschland mit anderen wirtschaftlich starken Ländern eine neue, kleine Währungsunion bilden.
    Dass die exportorientierte deutsche Wirtschaft bei einem Zerbrechen des Euroraums leiden würde, glaubt der 72-Jährige nicht. "Wir produzieren doch Hochleistungsprodukte, Technologien, die in dieser Form nur in Deutschland zu bekommen sind. Das bleibt doch so, auch wenn der Euroraum zerbricht."

    Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/d...i-prozent.html
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