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Thema: 2. Partei "Alternative für Deutschland"

  1. #31
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    AfD: Die Partei, die niemand wählen soll

    So ist es, wir entscheiden!

    Viele Möglichkeiten hat der Deutsche an der Wahlurne nicht. Egal, wen er wählt, es kommt am Ende dasselbe heraus. Nun sticht eine neue Partei hervor: die AfD, auch Partei der Eurogegner genannt. Sie will ein Ende der willkürlichen Zahlungen an die EU und vor allem hat sie sich den Ausstieg aus dem Euro auf ihre Fahnen geschrieben. Schnell bemühen sich die anderen Parteien, die neue Partei als ungeeignet darzustellen. Die Medien helfen bei dieser undemokratischen Vorgehensweise.
    In einer Demokratie darf jeder seine Meinung äußern. Sagt also die neue Partei "Alternative für Deutschland" (AfD), dass sie aus dem Euro herauswolle, dann schlägt ihnen eine Welle der Entrüstung aus der deutschen Parteienwelt sowie aus den Medien entgegen. „Das dürfe nicht sein“, „es gäbe kein zurück zur D-Mark“ sind die gängigsten Reaktionen. Manch einer schreibt gar von Gefahr, die ein Ausstieg aus dem Euro mit sich bringen würde.
    Fakt ist nur eines, wie eine Abkehr vom Euro aussehen würde, kann wohl niemand zu 100% sagen. Jeder kann Vermutungen anstellen und sich seine Meinung bilden. Die Partei AfD sagt, sie sei für eine Abkehr vom Euro. Das ist ein Standpunkt, den man in einer Demokratie respektieren muss. Es herrscht bekanntlich Meinungsfreiheit in Deutschland.
    Die in den Medien oftmals negativ als Anti-Euro-Partei dargestellte AfD muss oftmals Kritik für diese Haltung einstecken. Das ist insofern unverständlich, da diese Forderung völlig legitim ist. Sie möchte diese Währung Euro nicht mehr, die den Steuerzahler soviel Geld gekostet hat und die den Kontinent in ein Nord- und ein besonders verschuldetes Südeuropa gespalten hat.
    Was sagen die etablierten Parteien dazu? Diese wollen keine Alternative zu dem derzeitigen (Euro) Weg zulassen. Vor allem, und das ist noch schlimmer, will man jede Art des Nachdenkens verbieten. Das ist nicht schön und zeigt, wie weit sich Merkel, Steinbrück und Co schon von Europa haben vereinnahmen lassen. Wo bleiben die deutschen Interessen, die sie eigentlich vertreten sollen? Die fallen unter den Tisch, wie man in den letzten Jahren verfolgen konnte.

    Im Gegensatz zu den großen Parteien, welche sich von Krise zu Krise und ohne Ziel treiben lassen, hat die kleine neue Partei einen Plan. Sie will etwas. Sie will einen Ausstieg aus dem Euro durchsetzen und steht für diesen Plan ein. Daran ist doch gar nichts Verwerfliches. Eine Partei vertritt die Interessen ihrer Wähler. Und wenn das ein Euroausstieg sein soll, dann ist das der Wunsch der (deutschen) Wähler.
    Scheinbar ist in den letzten Jahren der Wunsch der Bürger eben vollkommen aus dem Fokus der großen Parteien geraten, so dass man sich nun wundert, wie jemand die AfD wählen könne. Der Deutsche kann eben noch seine Meinung äußern, wenn auch nur (leider) alle vier Jahre. Zum ersten Mal ist nämlich eine wirkliche Alternative möglich.
    Für den Bürger ist das gut, für die großen Parteien schlecht, weshalb sie auch nicht müde werden, die neue Partei im schlechten Licht dastehen zu lassen. Zum Glück hat der Bürger das letzte Wort, indem er so in der Wahlurne abstimmt, wie er es für richtig hält.

    Quelle: http://www.start-trading.de/blog/201...-waehlen-soll/
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  2. #32
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    Mehr als Euro-Kritik

    Das sieht nicht so aus, als ob die keinen "Plan" hätten, oder?
    Zentrales Anliegen der AfD ist es, den Euro aufzulösen. Sie will zugleich aber auch die EU reformieren, das Steuersystem vereinfachen und Zuwanderung neu regeln. Ein Überblick über das Programm.

    weiter hier: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-12149612.html
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  3. #33
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    Abstimmung im Bundestag

    Auszug:

    Schäuble: Unmittelbar vor der Abstimmung im Bundestag hat Finanzminister Schäuble für das umstrittene Rettungspaket geworben. „Wenn wir nicht helfen, steht Zypern unausweichlich vor dem Staatsbankrott“, sagte er in einer Regierungserklärung und warnte vor neuen Ansteckungsgefahren.

    AfD: Die Partei Alternative für Deutschland (AfD) forderte die Abgeordneten auf, gegen die Hilfskredite zu stimmen. Der ESM dürfe Euroländern nur helfen, wenn deren Zahlungsunfähigkeit die Finanzstabilität des gesamten Euroraums bedrohe. Davon könne im Falle Zyperns keine Rede sein. Die meisten deutschen Großunternehmen seien viel größer. Die AfD stellte die rhetorische Frage: „Sollen diese demnächst auch ESM-Hilfen erhalten, wenn sie in Schwierigkeiten geraten sind?“

    Quelle: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-12152780.html
    Das sind genau die richtigen Fragen!

    Schäuble geht es zwar schon um Zypern, aber nur, damit die nicht dem Beispiel Islands folgen! Die werden druckbetankt, ob sie wollen oder nicht! Auch die Menschen sind ihm egal, Hauptsache er schafft die US-EU!

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  4. #34
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    Mene, Mene, Mene-tekel oder Eindrücke vom Gründungsparteitag Baden-Württemberg

    Langsam, aber stetig verdichtet sich bei mir der Eindruck, dass uns mit der AfD ein U-Boot untergeschoben wird.

    Da haben die Thinks Tanks ganze Arbeit geleistet!

    Alter Wein in neuen Schläuchen! In der gesteuerten Mainstream-Presse eine gespielte Dualität (für und wieder die AfD), die Einige zur Wahl verleiten soll. Den anderen Alternativen (Linke, Piraten, PDV) die Stimmen geklaut und eventuell die lästige FDP rausgekickt. Dann nach der Wahl mit irgendeiner Partei koalieren, "gezwungenermaßen" ein paar Kompromisse eingehen und fertig ist die Hütte!

    Heraus kommt etwas Neues (Altes!).

    Da lobe ich mir Italiens Grillo, der hat's erkannt und sagt: N E I N !!!

    Gestern war Gründungsparteitag der AfD Baden-Württemberg. Die Ergebnisse dieses Parteitages sind ernüchternd:

    - Satzungsseitig wird die Basis von weitergehenden Mitentscheidungsrechten ausgeschlossen. Man hat formal betrachtet als einfaches Mitglied vermutlich noch in einer der Fraktionen der großen Blockpartei CDUbisGrüne mehr Mitgestaltungsmöglichkeiten als in der AfD.
    - Personell hat in den Personenen Scheel, Geiger, Brett und Kölmel ein Durchmarsch der CDU- / FDP-Fraktion und des Stuttgarter Establishments stattgefunden.
    - Programmatisch hat man mit ”direkter Demokratie” nicht wirklich was am Hut (Link). Es geht um den Euro – und sonst im Grunde um nichts und Alles soll so bleiben, wie es ist (und auch den Euro will man erst ab 2020 loswerden, Link, witziger Weise redet ein CDU-Mann heute vom Euro-Ende in 5 Jahren, Link). ”Direkte Demokratie” ist offensichtlich nur ein Spruch, um Wählerstimmen zu gewinnen (so ähnlich wie es die SPD versucht, nur bei denen ist der Mangel an Glaubwürdigkeit sehr viel offensichtlicher).
    Wichtig ist: Beides wurde von den anwesenden Mitgliedern der AfD mit großer Mehrheit so gewollt. Und ebenso wichtig bzw. sehr viel wichtiger: Dieses Bild auf Landesebene entspricht dem Bild auf Bundesebene. Und auch dort wurden die Beschlüsse mit überwältigender Mehrheit der Mitglieder gefasst. Es ist also kein Versehen, dass die AfD so ist, wie sie ist.
    Der Spruch aus der guten alten Bibel, der dazu einfällt, lautet: Mene, mene, mene-tekel. Gezählt, gezählt, gezählt, gewogen und für zu leicht befunden. Dieser Spruch sagt eigentlich Alles, was zur AfD zu sagen ist.

    Aber Kommunikation endet ja bekanntlich nie und deshalb nachfolgend die ausführliche Bewertung des Parteitags in Baden-Württemberg von einem Anwesenden, der NICHT zum Stuttgarter- oder CDU- / FDP-Establishment zählt:
    “Liebe AfD-Mitstreiterinnen und Mitsteiter,
    den meisten der Gewählten konnte ich gestern abend persönlich gratulieren, den anderen sei’s hiermit nachgeholt!
    Partei-Profis: könnt Ihr nicht anders?
    So erfreulich das Ergebnis für den Einzelnen sein mag, so unerheblich meine „Niederlage“ war, muß ich doch mehrere Enttäuschungen für die aktive Basis festhalten, mit denen am päten Montag abend der Gründungsparteitag des Landesverbands der AfD in Karlsruhe zu Ende ging. So wurden mit Ronald Geiger und Eberhard Brett zwei langjährige Ex-Parteimitglieder von FDP bzw. CDU zu stellvertretenden Sprechern gewählt, die erst sehr kurz bei der AfD Mitglied sind. Von sechs Sprechern bzw. stellvertretenden Sprechern sind damit drei jahrzehntelange CDU- bzw. FDP-Exmitglieder. Zu Sprechern wurden drei der bisherigen Landesbeauftragten, Dr. Hansjörg Scheel, Bernd Kölmel und Dr. Elke Fein gewählt. Lediglich Helmut Schneider als bisheriger stv. Landesvorsitzender der Freien Wähler kommt von einer Gruppe, die schon länger gegen die Euro-Rettungspolitik der etablierten Parteien ankämpft – Ronald Geiger hatte dies immerhin innerhalb der FDP als Vertreter des Liberalen Aufbruchs in BW getan.
    Beisitzer: Ballast?
    Die nächste Enttäuschung für die Basis war die geringe Zahl der Beisitzer, die parallel zum Bundesvorstand auf drei begrenzt wurde. Es war also nicht gewünscht, ein größeres Spektrum an Meinungen, politischer und regionaler Herkunft im Vorstand zu integrieren und zu repräsentieren – die große Zahl an Kandidaten sprach eine andere Sprache, hätte als ein deutliches Zeichen für den Mit-Gestaltungswillen der Basis interpretiert und aufgenommen werden müssen – die schon gewählten Sprecher versäumten es, diesen Impuls aufzugreifen, stattdessen wurde mit dem Argument „Arbeitsfähigkeit“ eher „wir machen das schon“ signalisiert.
    Anträge stören
    Auch bei der Verabschiedung der Satzung fanden an sich fundierte Änderungsanträge, die den Mitgliedern mehr Einfluß gegeben hätten, keine Mehrheit, wegen fehlender Unterstützung sowohl der Tagungsleitung als auch der da schon als Kandidaten bekannten späteren Sprecher. Besonders die Anträge von Dirk Schmitz hätten eine Unterstützung verdient gehabt, wenn die später gewählten Kandidaten auf Einbeziehung und Mitarbeit der Basis Wert legen würden. Einen Mann, der beruflich in so einer herausragenden und verantwortungsvollen Position ist, so abzubügeln und auf so einen Rat zu verzichten – das muß man sich leisten können – man wird sehen.
    Bundesvorstand läßt verkünden
    Die größte Enttäuschung jedoch für alle Aktiven, die in ihrem Wahlkreis inhaltlich für die Partei sich hätten einsetzen wollen war, was Elke Fein als top-down Mitteilung des Bundesvorstands um ca. 22 Uhr verlas (verlesen mußte), als viele den Dunst im Saal nach 6 Stunden Sitzung und vor einer längeren Heimreise gegen die Abendluft tauschten: der Bundesvorstand hat beschlossen, daß die AfD keine Direktkandidaten in den Wahlkreisen aufstellen, sondern nur mit der Landesliste um Wählerstimmen kämpfen (ob das Wort dann noch richtig ist?) wird; die Kräfte vor Ort sollen also nur Plakate kleben und Infostände machen, damit wird den Aktiven in den Wahlkreisen jedoch gezielt die Aufwertung als Kandidat verwehrt und somit die Möglichkeit, als Diskussionsgegner den Kandidaten der Blockparteien bei Podiumsdiskussionen auf gleicher Augenhöhe Contra geben zu können – wir können damit nur als „Störenfriede“ oder im besseren Fall „Stimme des Volkes“ aus dem Publikum mitdiskutieren, mit stark eingeschränkten Rederechten natürlich. Damit wird der Basis aber auch die Möglichkeit genommen, mit dem CSU-Held Gauweiler als Vorbild im Wahlkreis ein gutes Ergebnis zu erkämpfen und damit auch innerhalb der Partei Profil und Gewicht zu gewinnen – dahinter Absicht zu vermuten, würde natürlich mit „Verschwörungstheorie“ gekontert, aber der Verdacht damit nicht ausgeräumt.
    Kauderismus in der AfD
    Verräterisch war die Begründung dafür durch einen der Neugewählten (RG): die Direktkandidaten könne man ja in der kurzen Zeit nicht kontrollieren, wer da was sage. Die Basis also als Risikofaktor für die reine Lehre und als Bedrohung der Meinungsführerschaft der gerade mal wenige Minuten oder Tage Gewählten, die sich mit 75% iger Sicherheit gegen Satzungsänderungen auf Bundesebene eher in einer Wagenburg denn als Fisch im Wasser gerieren. Das ist Kauderismus reinsten Wassers, das ist genau die Art von Meinungs-Führer-schaft, der die Blockparteien ihren Verdruß in der Bevölkerung verdanken. So ist sichergestellt, daß wir nie wirklich „Alternative“ werden, sondern nur Abklatsch bleiben – wer einmal 20 oder 30 Jahre in einer der Blockparteien durchgehalten hat und sozialisiert wurde, kann wahrscheinlich nicht mehr anders.
    Eine, die letzte Chance zur Aufwertung und Mobilisierung der Basis
    Sollte dieser Beschluß des Bundesvorstands sich in den nächsten Tagen offiziell bestätigen und nicht bis spätestens zur Aufstellung der Landesliste widerrufen werden mit dem Ziel, der Basis ein eindeutiges „Wir brauchen Euch“, „Ihr seid unsere Wurzeln in den Wahlkreisen“, „Ihr seid die Vielfalt, die uns von den anderen Parteien unterscheidet“ zuzurufen, fallen mir keine Argumente ein, mit denen ich die wenigen Aktiven und Getreuen vor Ort (bei den Grünen waren wir trotz 6- oder 7facher Mitgliederzahl im Land zum Plakatekleben nachts dann doch sehr wenige) zur dringend notwendigen Mitarbeit bewegen könnte – für einen von ehemaligen (gescheiten oder gescheiterten) CDU- und FDP- (analog RCDS-/Juli-) Mitgliedern dominierten, tonangebenden, zum langfristigen Überleben viel zu kleinen und zu homogenen Gen-Pool. Ohne die Verwurzelung in den Wahlkreisen, damit aber auch ohne Einfluß der Basis wird auch diese Partei nicht gewinnen oder gar Bestand haben – sei sie „gewollte Opposition“ oder doch großer Erfolg unserer Pioniere – gerade im letzteren Fall wäre es jedoch schade um die Mühe und die historische Chance, die von einer Partei auf tönernen Füßen und ohne Wurzeln im Land nicht in dauerhaften politischen Erfolg für unser Land umgesetzt werden kann.

    Quelle: http://eurodemostuttgart.wordpress.c...n-wurttemberg/
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  5. #35
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    SPD-Geheimpapier: „Die AfD ist sehr ernst zu nehmen“

    Die SPD kommt in einer vertraulichen Analyse zu dem Ergebnis, dass die neue Anti-Euro-Partei bei der Bundestagswahl erfolgreich sein dürfte. Tritt die AfD in Bayern an, werde sie der SPD schaden. Fast bedauernd kommt das Papier zu dem Ergebnis, dass der Afd „bislang“ keine rechtsradikalen Positionen angehängt werden konnten.

    Die neue Anti-Euro-Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) bereitet überraschenderweise auch der SPD Sorgen. In einem geheimen, zehnseitigen Strategiepapier, das den Deutschen Wirtschafts Nachrichten vorliegt, kommt der ehemalige SPD-Landesgeschäftsführer Frank Wilhelmy zu der Erkenntnis, dass die AfD gute Chancen habe, in den Deutschen Bundestag einzuziehen.
    Die SPD sieht in der AfD eine neue Protestpartei, die gewisse Eigenschaften hat, die anderen neuen Parteien fehlen – und die die AfD aus Sicht der SPD zu einem ernsthaften Mitbewerber für Mandate im Bundestag macht.
    Die AfD könne in eine Lücke stoßen, wie das Papier unter der Überschrift „Die AfD ist sehr ernst zu nehmen – aus mehreren Gründen“, schreibt:
    „Seit langem existiert ein stabiles und relevantes Potential für eine „populistische“ Partei in Deutschland, das aus überwiegend drei Gründen nicht dauerhaft ausgefüllt werden konnte: Erstens, aus historischen Gründen, weil rechtspopulistische Initiativen mit dem Nazi- bzw. Rechtsradikalismus-Tabu der bundesrepublikanischen politischen Kultur zu kämpfen hatten, zweitens, weil es an charismatischen und kompetenten Führungspersonen fehlte, schließlich, weil die Themenbreite der Gründungsversuche nicht nachhaltig oder ausreichend war.“ (Unterstreichung von der SPD)
    Die SPD fürchtet, dass die Deutschen Gefallen an einer neuen Partei finden könnten:
    „Die sicher zu erwartende mittelfristige Entzauberung der AfD und die dann auftretende Enttäuschung der Anhänger über das Versagen der Partei wird noch „Erfahrungszeit“ der Wahlbevölkerung benötigen. Nimmt man die Aufstiegsgeschichte der Piraten als Parallele, ist zu befürchten, dass diese „Entzauberung“ erst nach der Bundestagswahl erfolgt.“
    Der SPD bereitet Sorge, dass die AfD straff geführt wird:
    „Die Partei wird straff von einem kleinen Machtzirkel um Bernd Lucke sowie Konrad Adam, Frauke Petry und Alexander Gauland geführt, was die Gefährdung durch chaotische Meinungsvielfalt oder extremistische Abweichungen reduziert (aber nicht verhindert). Die programmatische Beschränkung, die Lucke auf dem Parteitag offensiv vertreten und auch gegen Widerstände durchgesetzt hat, dient auch dieser „Gefahrenabwehr“.“
    Im Programm der AfD sieht die SPD die Gefahr, dass auch die eigene Klientel Gefallen an einigen Ansätzen finden könnte:
    „Das Programm ist zwar bescheiden jedoch keineswegs eine Ein-Punkte-Veranstaltung: Neben der Eurofrage thematisiert die AfD die Demokratiefrage (Volksabstimmungen usw.), die spätestens nach Stuttgart 21 eine eigenständig mobilisierende Positionierung ist, die Steuerpolitik (Kirchhof-Vorschlag) die Energiepreisfrage, die Einwanderungspolitik und die Stabilität der Rente, um einen neu hinzugekommenen Aspekt zu nennen.“
    Interessanterweise erkennt die SPD dank der AfD, dass das Euro-Thema im Wahlkampf eine wichtige Rolle spielen wird. Zwar brauche sich die SPD zunächst nicht aktiv mit der AfD beschäftigen, solange die neue Partei das Problem von CDU und FDP bleibt. In Bayern könnte dagegen die AfD auch der SPD schaden: „Sollte die AfD antreten, hätte dies in Bayern negative Auswirkungen für die Strategie der SPD.
    Daher solle die SPD ihre eigenen Positionen in der Euro-Frage überdenken – und ihre Aussagen schärfen:
    Aber auch die SPD hat reaktiv die Aufgabe, in der Europa- und Euro- Krisenpolitik eine Verdeutlichung und Popularisierung ihrer Position vorzunehmen bzw. diese zu vermitteln.“
    Wie planlos die SPD in ihrer Euro-Politik ist, zeigt der „Vorschlag Kommunikation“, also die Handlungsanweisung des PR-Beraters Wilhelmy, an seine Partei. Er will Angela Merkel attackieren:
    „In der Europa- und Europolitik herrscht Chaos durch Konzeptionsschwäche und massive handwerkliche Fehler. Vertagen, Zögern und Aussitzen haben die Probleme und Risiken zum Teil deutlich verschärft. Die Regierung verschweigt die Risiken und täuscht die Bevölkerung. Zugleich schadet sie dem Ansehen Deutschlands in Europa. Die AfD versucht, aus diesem Versagen einen Vorteil zu ziehen und trägt selber zum politischen Chaos bei.“
    Vielleicht sollte die SPD darüber nachdenken, wie sie den Wählern in ihrer neuen „Popularisierung“ bei den Euro-Themen erklärt, dass die SPD widerspruchslos allen bisherigen Euro-Rettungsmaßnahmen zugestimmt hat und die „Konzeptionsschwäche“ der SPD in der Euro-Frage geradezu manisch vom „Vertagen, Zögern und Aussitzen“ geprägt war.
    Fast bedauernd stellt die SPD fest, dass man der AfD bisher leider keine rechtsradikalen Gedanken nachweisen kann:
    Die Versuche, die AfD als Türöffner für rechtsextreme Politik zu charakterisieren, mussten bislang mangels ausreichender empirischer Beweise scheitern. Die Analyse der etwa 150 Kandidatenpräsentationen zum Parteitag ergibt, dass neben einigen wenigen „bizarren“ Meinungsbildern bestenfalls eine Handvoll Kandidaten Nähe zu rechten Einstellungen aufweist. Ein einziger gibt an, die „Junge Freiheit“ gerne zu lesen. Für die Masse der Führungspersonen und prominenteren Unterstützer ist der Vorwurf sicher auszuschließen.“
    Die SPD fürchtet insgesamt, dass die AfD das Thema Bürgerbeteiligung und direkte Demokratie in den Wahlkampf bringen könnte. Diese Themen waren noch nie die Stärke der SPD.
    Hier schließt sich auch der Kreis zum Erzfeind der SPD, der Partie Die Linke: Auch sie vertrete ähnliche Positionen wie die AfD, etwa in der Ablehnung des Euro und vor allem die Fundamental-Kritik am politischen System. Weil Die Linke bisher von der SPD standhaft als möglicher Koalitionspartner ausgegrenzt wurde, entwickelt sich Die Linke, sehr zum Missfallen der SPD, zu einer außerparlamentarischen Fundamental-Opposition.
    Die größte Gefahr, die von der AfD aus Sicht der SPD daher ausgeht, ist, dass es zu einer starken Anti-Establishment-Debatte im Wahlkampf kommen könnte. Wenn die AfD den Unmut der Bürger gegen die Regierenden thematisiert, würde auch der Ansatz der Linken gestärkt, der sich auch traditionellerweise gegen „die da oben“ richtet. Dann aber könnte der SPD zum Verhängnis werden, dass sie selbst für das Establishment gehalten wird.
    AfD und Linke könnten so die etablierten Parteien von beiden Seiten in die Zange nehmen. Besorgt analysiert das Strategiepapier daher die vorliegenden Prophezeiungen der Demoskopen und stellt fest, dass bei einer radikalen Protest-Wahl auch die SPD Federn lassen müsste.
    Die SPD hält ein Acht-Parteien-Parlament für durchaus realistisch.
    Dann aber hätte Deutschland italienische Verhältnisse. Und das möchte die auf Berechenbarkeit geeichte SPD keinesfalls.
    Es ist zu erwarten, dass die SPD ihre Euro-Positionen deshalb überdenken wird. Sie ist aber zum parteiinternen Kompromiss verdammt, weil sie als Volkspartei die verschiedenen, widersprüchlichen Ansätze in einer Partei integrieren muss.
    Die Angst der SPD ist also auch die Angst vor dem Machtverlust. Wenn man nämlich so lange an der Macht mitgemischt hat, gehen einem irgendwann vor lauter Wahlarithmetik die Grundsätze verloren.
    In dieser Hinsicht frisst der Kleine den Großen.
    Wenn dieser Fall eintritt, bleibt der großen, alten Volkspartei SPD nur die Schlimmste aller Varianten: Eine große Koalition unter Angela Merkel.
    Das ist keine sehr motivierende Vorstellung für einen feurigen Wahlkampf.

    Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...nst-zu-nehmen/
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    Die Krise ist der beste Wahlhelfer der AfD

    Rekordarbeitslosigkeit in Europa / Grafik: Eurostat

    Die Krise gewinnt eine neue Dimension: Die Rezession hält an, und noch nie waren so viele Menschen ohne Arbeit in Europa. Das hat auch politisch gravierende Folgen – für die etablierten Pareiten. Profiteur ist allein die AfD…

    Es ist nur ein Satz. Aber dieser eine Satz drückt die ganze Gefahr aus, die mit der Alternative für Deutschland für die etablierten Parteien heraufzieht. „Verschärft sich die Euro-Krise, verschärft sich innenpolitisch automatisch das AfD-Problem“, schreibt Frank Wilhelmy in einem Vermerk für das Willy-Brandt-Haus, in dem er für die Beobachtung des politischen Gegners zuständig ist. Und gemessen daran, welches Krisenszenario sich gerade in Europa abspielt, könnte die Gefahr größer nicht sein.
    Denn jenes Europa, das seinen Bürgern am 1. Januar mit der Einführung des Euros Wachstum und Wohlstand für alle versprach, ist in allergrößte Not geraten. In den 17 Euro-Ländern sind mehr als 19,2 Millionen Männer und Frauen ohne Arbeit, das sind 1,7 Millionen mehr als noch vor einem Jahr und so viele wie nie zuvor. In der gesamten Europäischen Union gibt es sogar 26,5 Millionen Arbeitslose.
    Jugend ohne Zukunft
    Besonders hart aber trifft es Griechenland und Spanien, wo die Arbeitslosenquote auf 27 Prozent angestiegen ist. Fast 60 Prozent der unter 25-Jährigen Griechen sind ohne Job, in Spanien sind es über 50 Prozent. In Portugal und Italien liegt die Quote bei mehr als 38 Prozent. Das sind Werte, die Gesellschaften ins Wanken bringen. Wegen der anhaltenden wirtschaftlichen Rezession warnen die UN bereits vor sozialen Unruhen in Europa.
    Und das ist nur die eine Seite der Krise. Es gibt noch eine zweite, nämlich die der Belastungen für die Bürger in den nördlichen Euro-Staaten. Allein der deutsche Steuerzahler haftet mit dreistelligen Milliarden-Beträgen für die Schulden der Südländler. Zuletzt beschloss der Bundestag mit den Stimmen von Union, SPD und Grünen das Zehn-Milliarden-Hilfspaket für Zypern.
    Es ist diese Politik der immer wiederkehrenden Hilfspakete, die die Alternative für Deutschland hervorgebracht hat. Folglich ist die Entwicklung der neuen Partei unabdingbar mit dem Verlauf der Krise verbunden. Und der zunehmende Vertrauensverlust der etablierten Parteien treibt ihr scharenweise Neumitglieder in die Arme. In nur sieben Wochen waren es über 10.000.

    weiter hier: http://www.geolitico.de/2013/05/01/d...elfer-der-afd/
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    Alternative für Deutschland rutscht ab

    Es erscheint mir ständig mehr, dass dort bewußt eine "False-Flag-Partei" gegründet wurde, um einerseits die anderen Kleinen zu schwächen und andererseits die Wähler zu verwirren, damit diese in ihrer Not wieder auf die alten Parteien reinfallen oder gar nicht wählen gehen.

    Da kann wohl nur noch ein Erdrutsch für die 5 Sterne Bewegung Deutschland helfen .......
    Die Frage ist, ob die noch die Bedingungen schaffen können?

    Die Alternative für Deutschland (AfD) verliert weiter an Boden. Im ARD-Deutschlandtrend kam die AfD nur noch auf zwei Prozent, ein Punkt weniger als in der Vorwoche. Da hatte Vorsitzender Bernd Lucke erklärt, man wolle nicht die Mark zurück und nicht raus aus dem Euro. Griechen und andere sollten aber die Währungsgemeinschaft verlassen. Der bisher nur als Anti-Euro-Partei auftretenden AfD nützte das offenbar nichts.

    Auch die SPD hat keinen großen Grund zur Freude. Sie legte zwar um einen Punkt auf 27 Prozent zu, ist aber nur gemeinsam mit den Grünen, die bei 14 Prozent bleiben, gerade einmal so stark wie die Union mit 41 Prozent. So bleiben CDU und CSU stärkste Kraft in der aktuellen Sonntagsfrage.
    FDP unter der Fünf-Prozent-Hürde

    Allerdings fehlte nach derzeitigem Stand der Wunsch-Koalitionspartner: Die FDP liegt unverändert bei vier Prozent und käme so nicht in den Bundestag.
    Auch wenn die AfD das nach derzeitigem Stand noch weniger zu schaffen scheint, könnte sie die Union bei einem knappen Ausgang den Wahlsieg kosten.

    Aber alle etablierten Parteien diskutieren darüber, wie mit dem neuen politischen Gegner umzugehen ist. Das waren zuvor die Piraten, die nun ebenfalls einen Punkt abgaben und auf zwei Prozent kommen. Die Linke bleibt bei sechs Prozent.

    Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/d...utscht-ab.html
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    Warum die AfD so schlechte Umfragewerte hat

    Ich habe mich jetzt insofern entschieden, dass die AfD auf keinen Fall meine Stimme bekommt!

    Die Alternative für Deutschland sorgt für Aufsehen. Dennoch kommt sie in den jüngsten Umfragen nicht über drei Prozent. Wir haben bei den Demoskopen nachgefragt, warum das so ist.

    Auffallend schnell hat es die neue Partei, die sich als Alternative zum gesamten deutschen Parteiensystem darstellt, in die Meinungsumfragen zur Bundestagswahl geschafft. In den aktuellen Analysen der meisten Institute liegt die Alternative für Deutschland (AfD) zwischen zwei und drei Prozent.

    .......

    Interaktiv: Klicken Sie sich durch die Umfragen der Meinungsforschungsinstitute.
    Wahlumfrage vom 05.06.2013



    50 %
    40 %
    30 %
    20 %
    10 %

    5 %
    CDU/CSU41 %(+1*)SPD24 %(0*)GRÜNE13 %(-1*)FDP4 %(0*)LINKE8 %(0*)PIRATEN3 %(0*)AFD3 %(0*)SONSTIGE4 %(0*)

    Quelle: http://www.welt.de/politik/deutschla...werte-hat.html

    Die AfD (Täusche-Partei) hat in der Summe nur eines bewirkt, sie hat der wirklichen Opposition von Linken und Piraten geschadet!
    Zu diesem Schluß muss man zwangsläufig kommen, wenn man sich die ersten 4 und die Opposition als Summenzahl über den gesamten Zeitraum der interaktiven Grafik anschaut.
    Man hat die Leute über die kontrolliert gesteuerten Medien wieder dazu gebracht sich den "etablierten" Parteien zuzuwenden.
    Die Menschen denken einfach nicht mehr nach!

    Eine stille Hoffnung bleibt noch mit der Neuen Mitte:

    http://www.globale-evolution.de/show...tei-Neue-Mitte

    http://www.neue-mitte.net/

    http://www.youtube.com/user/NeueMitte

    Wir werden es sehen.

    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
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  9. #39
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    Alternative für Deutschland zeigt wahres, elitäres Gesicht

    Ich kann mich nur wiederholen, ich hatte von Anfang meine Zweifel und diese bestätigen sich jetzt immer öfter hier im Netz!
    Den Mainstream könnt Ihr ja getrost vergessen! Die Angst da oben muss groß sein, dass man von der "Neuen Mitte" fast gar nichts liest, aber die Lügen-AfD belobhudelt wird.

    Was für eine bürgerliche Euphorie entstand nach der ersten Veranstaltung der Alternative für Deutschland. Tausendfach jubelten Menschen, zukünftige Wähler, sobald die Parteigründer die Bühne betraten; plötzlich gab es scheinbar eine Partei für das Volk und gegen den Euro. Doch was anfänglich tatsächlich nach wahrer Wahlalternative aussah, hat sich inzwischen zum drastischen Gegenteil entwickelt: Die AfD zeigt ihr wahres elitäres Gesicht, handelt gemäß dem Altherrenparteiensystem.Bereits vor dem ersten Wahlantritt zur Bundestagswahl verdeutlicht die AfD somit, daß ihre Versprechen keinen Wert besitzen, mitnichten ehrliche Politik ihr Anliegen ist. Erste Widersprüche werden ersichtlich bei genauerer Betrachtung des AfD-Wahlprogramms:
    „Wir fordern eine geordnete Auflösung des Euro-Währungsgebietes. Deutschland braucht den Euro nicht. Anderen Ländern schadet der Euro.Wir fordern die Wiedereinführung nationaler Währungen oder die Schaffung kleinerer und stabilerer Währungsverbünde. Die Wiedereinführung der DM darf kein Tabu sein.Wir fordern eine Änderung der Europäischen Verträge, um jedem Staat ein Ausscheiden aus dem Euro zu ermöglichen. Jedes Volk muss demokratisch über seine Währung entscheiden dürfen.“
    Solvent, kritisch formuliert – gute, glaubhafte Propaganda, welche nur nichts mit der Realität gemein. Aktuellen Medienberichten zufolge fordert AfD-Chef Bernd Lucke nämlich „ein Ausstieg Südeuropas aus dem Euro“. Ergo also doch elitäre Eurorettung, anstatt programmgetreuen Euroaustritt. Sämtliche Bestrebungen bezüglich einer Rückkehr zum nationalen Währungssystem wurden folglich bereits vor Wahlantritt ad acta gelegt. Lieber diskriminiert man Länder wie Griechenland oder Spanien zwecks Rettung kleiner elitärer Euroländer.Zweifelsohne richtete der Euro großen Schaden an innerhalb Südeuropas, da jene Währung dort keineswegs mentalitätskonform. Mittels Rauswurf sowie Fortsetzung einer kleinen elitären Eurozone können jedwede entstandenen wirtschaftlichen Probleme allerdings mitnichten gelöst werden.Aushängeschild für das Volk – wo ist Patricia Casale?

    Ähnlich abstrus scheint derzeit die interne Personalpolitik der AfD. Patricia Casale, stellvertretende, ehrenamtliche Sprecherin im Bundesvorstand, anfangs äußerst aktiv, tritt seit geraumer Zeit kaum in Erscheinung. Buergerstimme liegen Informationen vor, demzufolge Frau Patricia Casale derzeit im Krankenhaus verweilt. Bereits zuvor sei sie über diverse interne Abläufe empört gewesen, reduzierte ihre Parteitätigkeiten enorm. Außerdem sollen nunmehr neben etlichen ehrenamtlich aktiven Mitgliedern zwei gut bezahlte Geschäftsführerinnen angeheuert worden sein. Dies wäre keinesfalls fair gegenüber ehrenamtlichen Helfern, die von Beginn an die „Alternative für Deutschland“ samt Arbeitskraft unterstützen. Einstellungen dieser Art sollten bei Volksparteien einzig über Sonderparteitagsabstimmungen erfolgen, bei gleichzeitig öffentlicher Bekanntgabe, falls es zu einer Einstellung kommt.Patricia Casale war die einzigste Person aus dem einfachen Volk im Bundesvorstand. Sie galt als freundliche Ansprechpartnerin, welche nunmehr offensichtlich in der Versenkung verschwindet.AfD tritt zur Bundestagswahl 2013 in allen Bundesländern an

    Sämtliche interne Querelen scheinen der AfD jedoch bedeutungslos: Sie tritt in allen Bundesländern zur Bundestagswahl an. Ihre Facebookseite erhielt bis dato 40.696 Likes (siehe Grafik), Tendenz steigend. Infolgedessen vertrauen etliche Bürger der AfD, hoffen daß diese Partei Veränderungen zum Wohle des Volkes erwirken kann. Leider scheint vorerst Gegenteiliges der Fall.Den vielen sicherlich gutherzigen Anhängern zuliebe findet die Partei hoffentlich ihren Volksweg, was momentan lediglich möglich erscheint, wenn mehr einfache Mitglieder ohne „Rang und Namen“ den Vorstand neu ordnen.

    Quelle: http://www.buergerstimme.com/Design2...aeres-gesicht/
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  10. #40
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    Machtkampf in der AfD-Parteiführung: Fundis und Realos 2.0

    Ein interessanter, informativer Artikel!

    Von wegen „ostdeutsche Ortsverbände“…

    Die deutschen Mainstream-Medien (unter anderem „Die Welt“, n-tv und „Focus“) berichten heute von einem Streit innerhalb der AfD zwischen dem Bundesvorsitzenden Bernd Lucke auf der einen und „ostdeutschen Ortsverbänden“ auf der anderen Seite.
    Lucke hatte am Dienstag überhastet eine Pressemitteilung und kurz darauf eine persönliche Erklärung verbreitet und darin einen Aufnahmestopp für ehemalige Mitglieder kleinerer Parteien erklärt. Lediglich wer früher bei CDU, CSU, SPD, FDP, Grünen oder Linken Mitglied war, sei noch willkommen, erklärte Lucke ausdrücklich. Wer dagegen zum Beispiel einmal Mitglied bei den Piraten, der Tierschutzpartei, den Freien Wählern oder der ÖDP war (es trifft ausdrücklich Ehemalige aller „Kleinparteien mit Ausnahme der FDP“), müsse sich fortan einer Art Parteitribunal stellen, einem Gespräch mit dem Landesvorstand, das zu protokollieren sei. „Die Regel ist dabei, dass nicht aufgenommen wird“. So erklärte Lucke mehr als Hunderttausend Menschen zu politisch Aussätzigen, die in den vergangenen Jahrzehnten die eine oder andere kleinere Partei durchlaufen haben.

    Gegen diese absurde Maßnahme regt sich nun Widerstand in der Partei. Was die Medien dabei bislang nicht erkennen: Lucke ist nicht „der Vorsitzende“, als den sie ihn (und vielleicht auch er selbst sich) gerne verkauft haben.
    Vielmehr führen die AfD drei gleichberechtigte „Sprecher“ als Parteivorsitzende. Und eine(r) davon, Frauke Petry, weist Lucke heute in die Schranken: „Ein pauschaler Aufnahmestopp kann nicht ohne parteiinterne Diskussion verhängt werden.“ Luckes Beschluss sei im Bundesvorstand nicht abgesprochen gewesen. Er habe auch nicht die Befugnis, unteren Parteigliederungen Vorgaben zu machen. Auch Alexander Gauland pflichtet Petry bei – und der ist einer der drei stellvertretenden Parteivorsitzenden.
    Von wegen „ostdeutsche Ortsverbände“… Die AfD ist strukturiert wie einst die Grünen mit ihrem Sprecherrat. Und wie dieser in seinen wilden Zeiten streitet nun auch der gleichberechtigte Vorstand der AfD um den Kurs.
    Im Fall der AfD verlaufen die Fronten dabei weniger zwischen links und rechts als vielmehr zwischen den im Zweifel eher karriereorientierten Alt-Etablierten (vorwiegend aus CDU, FDP, Lions- oder Rotary-Club) auf der einen und den eher idealistisch Motivierten und Protestorientierten auf der anderen Seite (die an der Basis womöglich in der Mehrheit sind und zuweilen auch bereits aus verschiedenen kleinen Parteien zur AfD gestoßen sind).

    Erinnert sich noch jemand an Herbert Gruhl? Der war einst der prominenteste Gründer der Grünen und kam aus der CDU. Er konnte sich nicht gegen jene durchsetzen, die aus den kommunistischen Kleinparteien zu den Grünen stießen. Ähnlichkeiten mit Bernd Lucke sind rein zufällig.

    Quelle: http://ef-magazin.de/2013/10/06/4554...-und-realos-20
    Die von mir rot eingefärbten Worte geben mir schwer zu denken .......

    Liebe Grüße
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