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Thema: EU-Bankraub in Zypern

  1. #31
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    Zypern Krise

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    Herr Blome hat wohl noch nie etwas von Island gehört oder weiss gar nicht was dort passiert!

    Das Parlament von Zypern hat zehn Milliarden Euro Hilfs-Kredite für die fast bankrotte Insel ausgeschlagen – und die Menschen jubeln auf den Straßen?
    Die Abgeordneten haben gegen einen maximal 9,9 Prozent-Abschlag auf Bankguthaben oberhalb von 20 000 Euro gestimmt, obwohl die Alternative der Totalverlust ist – und die Menschen auf den Straßen jubeln?
    Bleibt, mit Verlaub und allem Respekt, die Frage: Sind diese Zyprioten allesamt Zypr-IDIOTEN?
    Zugegeben, die Euro-Finanzminister haben einen schweren handwerklichen Fehler gemacht: Sie alle, darunter der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble, haben in der Nacht zum letzten Samstag zugestimmt, die Kleinsparer auf der Insel mitbluten zu lassen.
    Das musste unweigerlich jenen öffentlichen Aufruhr auslösen, der in die Abstimmung des Parlaments mündete. Die Euro-Staaten, allen voran Deutschland, haben sich damit selbst zum Sündenbock gemacht. Schön dumm.
    Aber an der Lage Zyperns ändert das nichts.

    Die beiden größten Banken hängen auf Gedeih und Verderb am Tropf der Europäischen Zentralbank (EZB). Wenn die EZB aufhört (und rechtlich hätte sie das in Wahrheit längst müssen), frisches Geld nachzuschießen, sind die beiden Banken sofort pleite, die Geld-Automaten in Minuten leer.
    Und dann hilft auch keine „Einlagensicherung“.
    Die ist zwar ein EU-Gesetz, aber im Fall des Falles mit Geld gerade stehen muss allein der zyprische Staat. Und der ist ebenso pleite, sonst hätte er ja das Hilfs-Programm nicht beantragen müssen.
    Die Zyprioten hatten also die Wahl:
    ● entweder maximal zehn Prozent Verlust für jeden, der mehr als 20 000 Euro auf dem Konto hat;
    ● oder rechnerisch gut 15 Prozent für jeden, der mehr als 100 000 Euro hat;
    ● oder annähernd hundert Prozent Verlust für jedermann, der ein Konto hat – weil die Banken bankrott gehen.
    Das Parlament in Nikosia hat für die 100-Prozent-Verlust-Variante gestimmt, und die Menschen auf den Straßen jubeln. Einen Plan B haben bisher weder die Abgeordneten noch die Menschen vorgelegt.
    Das ist, Entschuldigung, wirklich zypr-IDIOTISCH.

    Quelle: http://www.bild.de/politik/ausland/z...0456.bild.html
    Nun, wer hier idiotisch ist, dürfte klar zu erkennen sein!

    Liebe Grüße
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  2. #32
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    KenFM im Gespräch mit Christoph Hörstel. Zypern. Es geht um GAS !



    Stell dir vor, Du und Deine Gang sind dabei, spät in der Nacht eine Luxus-Limousine zu stehlen, wollt losfahren, und dabei löst sich scheppernd eine Radkappe. Jetzt ist die gesamte Nachbarschaft wach.
    Dieses Bild passt auf das, was wir gerade in Zypern erleben. Die Politik verkauft uns über die „embeddeten" Medien, es ginge um ein 10-15 Milliarden Rettungspaket, das Zypern bräuchte, um nicht in die Pleite zu rutschen. Dabei müsse man eben auch mal beim Kleinsparer zugreifen.

    Hinter den Kulissen, sprich vor der Küste Zyperns, geht es in Wahrheit um gigantische Gasvorkommen, die alle Welt haben will. Gas für die nächsten 100 Jahre. Die US-Firma Noble bemüht sich schon lange um die Erschliessung dieser Gasfelder. Nur liegt Zypern direkt vor der Haustür Russlands. Zypern ist seit langem eine Steueroase für Russen. Hier werden Milliarden aus Russland gebunkert, gewaschen und Re-Investiert. Z.B. in die Erschliessung von Bodenschätzen. Zypern in die Pleite zu treiben ist ein taktischer Zug, um billig an Infrastruktur zu kommen. Wenn ein Land gezwungen ist, z.B. große Hafenanlagen zu Spottpreisen zu „privatisieren", wird das Geschäft mit dem Gas erst richtig fett. Es kann aber nur einer in die Röhre schauen.
    Russland will sich vor der eigenen Haustür nicht das Geschäft durch einen US Konzern wegschnappen lassen.
    Interessenten für das Gas vor Zypern sind schon lange die Türkei, der Libanon und Israel. Es geht um die Kontrolle von elementaren Rohstoffen. Das Zugreifen auf Privatkonten des Kleinsparers auf Zypern muss man als Panne verstehen. Die scheppernde Radkappe. Die Politik wird versuchen, wieder den Deckel auf den Topf zu bekommen. Die Medien spielen mit. Es geht in Zypern nicht um die lächerlichen Peanuts der Privatkonten.

    PS: Russland ist in Syrien präsent. Wenn Syrien fällt, fällt der russische Marinestützpunkt Tartus.
    Um die Schwarzmeerflotte auch in Zukunft zu schützen, z.B vor der NATO, müsste Ersatz her.

    Zypern liegt schräg gegenüber. Geopolitik.
    Liebe Grüße
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  3. #33
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    EU braucht Putins Hilfe: Barroso fliegt nach Moskau

    Hoffentlich bekommt er das, was er verdient ....... Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    Noch am Mittwochabend fliegt EU-Präsident Barroso nach Moskau. Er wird dort mit Medwedew und Putin treffen. Damit finden nun auch direkte Gespräche zwischen den Rettungs-Konkurrenten Russland und der EU im Falle Zyperns statt. Zu groß will die EU den Einfluss Russlands jedoch nicht werden lassen.

    Während Zypern bereits seit Dienstag intensiv das Gespräch mit Russland sucht, stattet nun auch EU-Kommissionspräsident Barroso mit einer Delegation der Kommission dem starken „Partner“ im Osten Europas einen Besuch ab. Zypern ringt um einen Alternativ-Deal mit Russland und Russland verurteilte aufs Schärfste die geforderte Zwangsabgabe auf die zypriotischen Einlagen der russischen Bürger (hier).
    Ursprünglich war die Reise der EU-Kommission nach Russland schon seit längerer Zeit geplant. Ziel des Besuches war die Stärkung der bilateralen Beziehungen zwischen Russland und der EU, so die Kommission. Doch angesichts der Entwicklungen in Zypern, wird sich ein Großteil der Gespräche um die Zukunft Zyperns drehen. Barroso wird sich am Donnerstag mit dem russischen Ministerpräsidenten Medwedew in Moskau treffen und ein Gespräch mit Putin ist ebenfalls geplant, heißt es in einer Mitteilung der Kommission.
    „Ich freue mich auf den Besuch in Moskau und die Gespräche mit Ministerpräsident Medwedew und Präsident Putin“, so Barroso. Russland sei ein „strategisch wichtiger Partner mit dem wir ein noch größeres strategisches Vertrauen aufbauen wollen“. In Russland äußerte man sich im Vorfeld des Besuchs des EU-Kommissionspräsidenten jedoch nicht so freundlich. „Mir scheint, dass alle möglichen Fehler, die in solch einer Situation gemacht werden können, bereits gemacht wurden“, sagte Medwedew der Zeit. Aus diesem Grund müsste bei den Gesprächen mit der Kommission die zyprische Finanzkrise „sehr aktiv“ besprochen werden, so der russische Ministerpräsident weiter.
    Barroso steht bei dem Besuch in Russland unter massiven Druck. Einerseits will Brüssel nicht allzu weit von den harten Forderungen gegenüber Zypern abweichen (mehr hier). Andererseits ist Zypern für Russland geostrategisch von großer Bedeutung. Mit einer Finanzhilfe für Zypern, könnte Russland einen Fuß in die EU-Tür und in die zyprischen Gasvorkommen setzen (hier).

    Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...t-nach-moskau/
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  4. #34
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    Zypern: Keine Münzen, keine Kreditkarten, keine Informationen

    Die Wirtschaft in Zypern bekommt ernste Schwierigkeiten, weil es kein Wechselgeld mehr gibt. Geschäfte lehnen Kredit-Karten ab, weil sie nicht wissen, ob sie dafür jemals Geld bekommen.

    In Zyprioten müssen nun schon seit fünf Tagen mit dem Geld auskommen, das sie haben. Erstaunlicherweise funktioniert das System immer noch. Die meisten Bankomaten können nur noch wenig ausgeben. Allerdings werden sie immer noch von den Banken nachgefüllt.
    Das Wechselgeld geht dagegen zur Neige, es gibt kaum noch Münzen, mit denen man herausgeben kann. Die Taxen in Nikosia verlangen für ihre Fuhren nun fünf oder zehn Euro glatt.
    Kreditkarten werden immer häufiger abgelehnt: Die Besitzer von Läden und Restaurants sind skeptisch, dass sie dafür Geld bekommen, wenn sie es einlösen.
    Unternehmer beschweren sich, dass sie keine Informationen haben. Sie müssen Löhne und Gehälter auszahlen. Je näher das Ende des Monats kommt, um so kritischer wird die Lage. Einiger Unternehmen versuchen, Bank-Konten im Ausland aufzumachen und Überweisungen von dort vorzunehmen.
    Die Banken bleiben offiziell bis 26. März geschlossen (hier). Bundesfinanzminister Schäuble hatte gesagt, er halte es für denkbar, dass die Banken für immer geschlossen bleiben (hier).
    Über eine verstärkte Nutzung von Bitcoins liegen keine Informationen vor. In Spanien erlebt das Internet-Zahlungsmittel dagegen bereits einen Boom (hier).

    Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...informationen/
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  5. #35
    Luzifer
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    Zitat Zitat von AreWe? Beitrag anzeigen
    Hoffentlich bekommt er das, was er verdient .......
    Das wird er. Über Putin kann man sagen was man will, dumm ist er jedenfalls nicht. Die Russen/Putin haben ein starkes Interesse an einem starken Euro und einer starken europäischen Wirtschaft. Sie wollen schliesslich ihr Öl und Gas verkaufen.

    Dass Putin gegen die Zwangsabgabe poltert, ist nur zu verständlich. Schliesslich haben er und seine Oligarchenkollegen Milliarden auf Zypern gebunkert.

    Abseits des üblichen Geplänkels und Säbelrasselns wird Putin nichts tun, was die Situation des Euros verschlechtern würde. Ein Drittel des Öl- und Gasverbrauchs der EU wird in Russland gedeckt. Russland exportiert Güter - vor allem Öl und Gas - im Wert von rund 200 Milliarden Euro in die EU und importiert Güter für etwa 100 Milliarden aus der EU. Ergo hat man kein Interesse daran, dass sich da etwas ändert.

  6. #36
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    Zitat Zitat von AreWe? Beitrag anzeigen
    ...
    Kreditkarten werden immer häufiger abgelehnt: Die Besitzer von Läden und Restaurants sind skeptisch, dass sie dafür Geld bekommen, wenn sie es einlösen.
    ....
    Über eine verstärkte Nutzung von Bitcoins liegen keine Informationen vor. In Spanien erlebt das Internet-Zahlungsmittel dagegen bereits einen Boom ...
    naja, das mit den kreditkarten wurde ja schon mal diskutiert....

    und BITCOIN? mit dem kann ich ich überhaupt nicht anfreunden
    Bitcoin ist eine neuartige Form von elektronischem Geld, das dezentral durch ein Computernetz geschöpft und verwaltet wird. Es verbindet Eigenschaften von Bargeld mit solchen von internationalen elektronischen Überweisungen. Das Bitcoin-Netzwerk wird aus den Teilnehmern gebildet, die einen Bitcoin-Client ausführen. Der Besitz von Geldeinheiten kann durch den Besitz von kryptographischen Schlüsseln nachgewiesen werden. Jede Transaktion von Geldeinheiten zwischen Teilnehmern des Netzwerks wird in einer öffentlichen, vom gesamten Netzwerk unterstützten Datenbank aufgezeichnet und mit digitalen Signaturen versehen. Dies gewährleistet, dass Geldbeträge fälschungssicher sind, wobei sie allerdings einem Risiko von „Diebstahl“ durch Ausspähen von Schlüsseln unterliegen.
    also eine andere abhängigkeit von computernetzwerken, in denen ich trot aller sicherheitsvorkehrungen eine extreme gefahr sehe...

    es hiess doch auch immer EC/CC wären sicher... sicher manipulierbar
    lg mike
    um apollo 11 auf den mond zu bekommen, war eine rechnerleistung von DREI commodore 64 notwendig...
    um heute einen ticket zu lösen, ist EIN pentium-prozessor nicht ausreichend.


  7. #37
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    Putin sagt „Njet“: Keine Kredite für Zypern

    Die Verhandlungen Zyperns mit Russland sind offenbar gescheitert. Es gibt keine neuen Kredite aus Moskau. Offenbar haben die für den Kreml entscheidenden Oligarchen ihr Kapital längst in Sicherheit gebracht. Nun müssen die Zyprioten reumütig an einen Tisch mit der EU zurückkehren.

    Der zyprische Finanzminister wollte laut eigenen Angaben bessere Konditionen für einen 2016 auslaufenden Kredit erreichen. Forderungen nach neuen Krediten hat die russische Seite nun offenkundig abgelehnt. Doch Sarris will weiter verhandeln. Sein Hauptziel bleibe die Rekapitalisierung der zyprischen Banken, denen die EZB den Geldhahn abdrehen will (mehr hier).
    Es wird offenbar weiter verhandelt, allerdings ist unklar, ob die Russen nicht vielleicht Informationen darüber haben, dass die Oligarchen ihr Geld schon längst aus Zypern abgezogen haben – und daher eine Intervention in die stürzenden Banken aus russischer Sicht gar nicht mehr nötig ist. Allerdings wird befürchtet, dass die russische Mafia blutige Rache für die geplante Konfiszierung ihrer Guthaben üben werde (mehr hier).
    Bereits am Mittwoch verhandelte der zyprische Finanzminister Michael Sarris mit seinem russischen Amtskollegen Anton Siluanow, um Hilfen für sein Land zu erreichen. In diesem Zusammenhang wurde auch über russische Investitionen in den zyprischen Bankensektor spekuliert (mehr hier).
    Sarris vertrat in Moskau den Standpunkt, eine Lösung der zyprischen Schuldenkrise sollte auch im Interesse Russlands sein. In den Gesprächen ging es auch um Investitionen in den zyprischen Erdgassektor. „Banken und Erdgas sind Chancen, auf die wir die Zusammenarbeit und die Unterstützung von Russland gründen können“, zitiert ihn die FT.
    Russland muss sich zwischen zwei Übeln entscheiden. Entweder nimmt es hin, dass viele Russen in Zypern viel Geld verlieren. Oder es ist dazu bereit, weitere ungewisse Kredite oder Krediterleichterungen an Zypern zu finanzieren.

    Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...e-fuer-zypern/
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  8. #38
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    Euro-Zone bereitet sich auf den Zypern-Kollaps vor

    Geheime Telefonkonferenz

    Die Rettung Zyperns zieht sich hin, die Euro-Staaten sind alarmiert. In einer geheimen Telefonkonferenz machten sie sich sogar schon Gedanken über Vorkehrungen, falls das Land die Euro-Zone verlässt.
    In der Euro-Zone herrscht Alarmstufe Rot über einen drohenden Kollaps Zyperns. Die Vertreter der Euro-Staaten besprachen in einer Telefonkonferenz am Mittwoch Vorkehrungen gegen einen Zusammenbruch der Banken auf der Insel, wie aus Reuters vorliegenden Notizen eines Teilnehmers hervorgeht. Dazu gehören Kapitalverkehrskontrollen gegen einen massiven Geldabfluss. Der Vertreter Deutschlands wies den Unterlagen zufolge darauf hin, dass Ansteckungsgefahren bei einem Ausscheiden Zyperns aus der Euro-Zone gebannt werden müssten. Noch werde fieberhaft an einem neuen Paket gearbeitet, hieß es in hochrangigen EU-Kreisen. Doch die Chancen dafür schwänden, so dass an einem Notfallplan für die Kernschmelze des aufgeblähten Finanzsektors gearbeitet werde. Sollte Zypern nicht kooperieren, müsste es bald sein eigenes Geld drucken und aus der Euro-Zone ausscheiden, sagte der EU-Vertreter.

    „Wir stecken im Schlamassel“, zitiert das Papier den Vorsitzenden der Euro-Arbeitsgruppe, Thomas Wieser, der die Sitzung der Finanzstaatssekretäre der Euro-Staaten mit Vertretern von Europäischer Zentralbank (EZB) und EU-Kommission leitete. Die Lage sei jetzt sehr brenzlig. Das vergangene Woche ausgehandelte Rettungspaket mit zehn Milliarden Euro Kredit und 5,8 Milliarden Euro Zwangsabgabe der Bankkunden hatte das Parlament in Zypern abgelehnt. Die Euro-Länder warten seither vergeblich auf einen alternativen Plan der Regierung in Nikosia. Die EZB droht, den Banken ab Dienstag, wenn sie nach einer Woche Schließung öffnen, den Geldhahn abzudrehen, sollte bis dahin kein Programm zur Sanierung von Staat und Großbanken vorliegen.

    Funkstille empört EU-Partner

    Zwischen Brüssel und Nikosia herrscht Funkstille.
    Der Vertreter Zyperns nahm nicht an der Telefonkonferenz teil, was die anderen Teilnehmer schockierte, wie aus der Mitschrift hervorgeht. Dass ein Rettungskandidat derart abtaucht, habe es noch nie gegeben, sagte der Vertreter Frankreichs. Da das Parlament auf Zypern zu emotional sei für jegliche Entscheidung, müsse die Regierung womöglich ohne Rückhalt der Volksvertretung handeln.

    Doch auch die Regierung bringe nichts zustande, hieß es in EU-Kreisen. Deshalb hätten die Euro-Staaten jetzt vorgeschlagen, die Pensionsfonds zu verstaatlichen und die Abgabe auf Einlagen über 100 000 Euro auf zwölf bis 13 Prozent festzusetzen, um die Sparer mit weniger Geld auf der Bank zu verschonen. Doch Zypern weigere sich, die reicheren Bankkunden, vornehmlich aus Russland, mit mehr als zehn Prozent Abgabe zu verschrecken. Und Deutschland sei strikt gegen die Verstaatlichung der Pensionsfonds. Es gebe so viele rote Linien Zyperns mit Russland im Hintergrund einerseits und von der Bundesregierung sowie dem Internationalen Währungsfonds andererseits, dass derzeit keine Einigung möglich sei. Entweder kämen alle in der kommenden Woche zur Besinnung, oder die Pleite und der Ausstieg Zyperns aus der Währungsunion sei nicht mehr zu verhindern.

    Sollte es soweit kommen, müssten zum einen massive Geldabflüsse durch Kapitalverkehrskontrollen gestoppt werden. Dazu müsse Zypern ein Gesetz verabschieden, wozu das Parlament bereit sei, hieß es weiter in EU-Kreisen. Völlige Blockade herrsche aber gegen ein Gesetz zur Abwicklung der Banken, die zwangsläufig geschlossen werden müssten. Die Abgeordneten wollten dem nicht zustimmen, weil sie glaubten, die Euro-Zone damit unter Druck setzen zu können. „Aber da überschätzen sie sich“, sagte der mit den Verhandlungen Vertraute. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sei dies völlig egal.

    Quelle: http://www.focus.de/finanzen/news/st...id_945408.html
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  9. #39
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    Streit bei Anne Will: Ist Zypern wirklich wichtig?

    Ist Zypern so wichtig für die Euro-Zone wie eine falsch gestellte Weiche in Pirmasens für das deutsche Schienennetz? Bei Anne Will ging es um die moralische und politische Verpflichtung einer Rettung des neuesten Pleite-Staates in der EU. Und um die Frage: Was tun, wenn die Russen kommen?

    Edmund Stoiber trifft selten kurze, prägnante und unmissverständliche Aussagen. Aber ob die Deutschen nun wegen Zypern um ihre eigenen Einlagen bei den heimischen Banken zu fürchten hätten, das fand der CSU-Ehrenvorsitzende einfach nur „absurd“. Darin, so schien es an diesem Abend bei Anne Will, waren sich alle einig.
    Womit die eigentliche Frage, die an diesem Mittwochabend im ARD-Talk unter der Überschrift „Sündenfall Zypern - Vertrauen weg bei Europas Sparern?“ diskutiert werden sollte, schon beantwortet war. Geladen waren neben Stoiber der Fraktionschef der Grünen Jürgen Trittin, die Fast-Bundespräsidentin Gesine Schwan, der stellvertretende „Bild“-Chefredakteur Nikolaus Blome und der Ökonom Bernd Lucke.

    Wobei bei Lucke zu erwähnen sei, dass er auch Mitbegründer der „Alternative für Deutschland“ ist, die ja bekanntlich bei der Bundestagswahl antreten will, um den Euro abzuschaffen. Und dafür in der Runde übel abgekanzelt wurde. „Nationalistisch“ fand nicht nur Schwan die bislang mehr schlecht als recht überlegten Ideen der neuen Partei
    Stümperhafte Rettungsversuche

    Doch letztlich sollte es ja um Zypern gehen. Um das Land, dessen Banken seit fünf Tagen geschlossen sind. Um das Land, dessen Finanzinstitute ebenso pleite sind wie der Staat selbst. Um das Land, das fast sechs Milliarden Euro „Cash“ (Trittin) benötigt, um von der Euro-Gruppe einen Hilfskredit in Höhe von zehn Milliarden Euro zu erhalten. Um das Land, dessen erster Rettungsversuch der EU „stümperhaft eingeleitet“ (Lucke) „dilettantisch“ (Schwan) ausgeführt worden war.

    Ein gravierender Fehler in den Verhandlungen hatte dazu geführt, dass sich das zyprische Parlament widersetzte. Die EU hatte von Zypern eine flächendeckende Vermögensabgabe verlangt – ohne Freibetrag für Kleinst-Sparer. Die einfachen Bürger des Inselstaates fühlten sich gegenüber denjenigen, die ihnen die missliche Lage eingebrockt hatten - nämlich die Investoren - benachteiligt. „Das Volk hat völlig zurecht aufbegehrt“, sagte Lucke. Und Blome konstatierte den „ersten echten Kratzer am Krisenmanagement und Image der Bundeskanzlerin“. Denn klar: Dieser Lapsus wurde europaweit der Bundesregierung angelastet.
    "Die EU riskiert einiges"

    Nun also wollte Will wissen, ob sich die Euro-Retter verzockt und erpressbar gemacht hätten. Schwan unterstrich „die vielen Unwägbarkeiten“, die eine Staatspleite nach sich ziehen würde. Niemand könne absehen, welche Folgen diese hätte. „Die EU riskiert einiges, wenn das schief geht.“

    Das wollte der Journalist Blome allerdings nicht einsehen. Ob Zypern dem Euro angehöre, sei so entscheidend wie eine falsch gestellte Weiche in Pirmasens für das deutsche Schienennetz. „Null Komma zwei Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung der EU – das ist Zypern.“ Mit was wolle das Land die EU denn erpressen? Die jüngsten Reaktionen auf den Finanzmärkten hätten gezeigt, dass es niemanden jucke, was mit Zypern passiert. Ein Domino-Effekt werde nicht eintreten. „Was in Zypern passiert, ist für den Rest der Euro-Zone ziemlich egal.“
    Dem Euro ist's egal

    Auf den Euro, so war sich die Runde einig, hätte eine Pleite keinen negativen Einfluss. „Das ist eine leere Drohung“, sagten Blome und Stoiber unisono. Schade, muss sich da Lucke gedacht haben, der vergeblich versuchte, in einer Runde voller Euro-Unterstützer die Abschaffung der Gemeinschaftswährung plausibel darzustellen.
    Stattdessen ging es am Ende um ein Land, in dem nicht mit Euro, sondern mit Rubel gezahlt wird. Und dieser rollte gerade im letzten Jahr in Zypern wie keine andere Währung. Russland investierte Berechnungen der Rating-Agentur Moody's zufolge 2012 insgesamt 31 Milliarden Euro in das kleine Land. Ein gigantischer Betrag, stellt man das Bruttoinlandsprodukt Zyperns aus dem gleichen Jahr gegenüber: Es lag bei 24 Milliarden Euro.
    Nur mit Russlands Hilfe

    Sollte nicht also eigentlich eher Russland herhalten für die Rettung eines Staates, in dem so viel Geld der Oligarchen geparkt wurde? Stoiber ist überzeugt, dass ohne die Russen nichts gehen wird. „Es gelingt nur, wenn Russland hilft. Immerhin tragen sie selbst die Schuld an der Misere.“ Gerade russische Gelder flossen auf dubiose Weise in zwielichtige Geschäfte auf der Insel und anschließend wieder nach Russland zurück. „Geldwäsche“, konstatierte Schwan trocken. Zypern müsse sich für die Zukunft definitiv ein neues Geschäftsmodell überlegen.
    Was aber, wenn die Russen tatsächlich die neue Macht in Zypern würden? Welche Interessen würden die Geldgeber verfolgen, wenn sie Zypern im Alleingang retten? Lucke zeigte sich überzeugt, dass Russland Gegenleistungen einfordern würde – „im Gegensatz zur EU, die das Geld einfach geben würde in der Hoffnung, es irgendwann zurück zu bekommen“.
    Trittin: unserer Job

    Man hatte das Gefühl, dass in diesem Augenblick die Angst vor den Unwägbarkeiten, die durch den russischen Einfluss in Zypern entstehen würden, größer sein könnte als die Angst vor den Unwägbarkeiten einer Staatspleite. Weshalb Trittin wohl Recht behalten wird, wenn er sagt: „Wir müssen die Pleite verhindern“ – und mit „wir“ die EU und nicht Russland meinte.

    Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/a...wirklich-.html
    Zu dem Artikel läuft derzeit immer noch eine Umfrage!

    Müssen wir Zypern retten?

    Rund 93% der Teilnehmer sagen: Nein!

    Und hier sieht man, wie unterschiedlich die Blättchen berichten:

    Stoiber: Ohne Euro drohen Zustände wie vorm Weltkrieg

    „Die politischen Folgen haben wir alle zu tragen“: Edmund Stoiber weist Euro-Gegner Bernd Lucke mit einer Wutrede zurecht. Bei Anne Will warnt er vor Hass und Nationalismus – und lobt Brandt und Schröder.

    weiter hier: http://www.focus.de/kultur/kino_tv/t...id_944974.html
    Angstmache!

    “Alternative für Deutschland”: Bernd Lucke punktet bei Anne Will

    In der ARD durfte Bernd Lucke von der “Alternative für Deutschland” erneut seine Standpunkte in Sachen Euro-Krise vortragen. Den Kontrahenten aus dem Kreise bekannter Krisen-Talker gelang es nicht, dessen Argumente glaubhaft zu entkräften.


    weiter hier: http://www.goldreporter.de/alternati...ll/news/31150/
    Sachlich.

    Wer die Sendung noch nicht gesehen hat: http://daserste.ndr.de/annewill/vide...ewill3723.html

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    Zypern: Großbank Popular wird aufgespalten - Einlagen bis 100.000 Euro gesichert

    Warum die Eile?

    Der Volksmund sagt:
    Gut Ding will Weile haben.

    Was gut werden soll, braucht Zeit. Ein gutes Ergebnis kommt nicht von jetzt auf gleich. Viele Dinge müssen reifen, um gut zu werden.
    P kommt im Alphabet vor T, haben die Panik vor dem grossen Tilt?

    Damit soll die Insolvenz der maroden Bank abgewendet werden. Zyperns Parlament soll am Freitag über den Rettungsplan abstimmen

    Nach dem Nein zum Euro-Rettungsplan A hat das zypriotische Parlament mit dem von ihm selbst ausgearbeiteten Plan B begonnen. Zyperns zweitgrößte Bank, die Popular Bank (griechisch: Laiki Bank), wird aufgespalten, gab Zentralbankchef Panikos Demetriades im TV bekannt. Alle Sparguthaben bis 100.000 Euro seien gesichert. Zudem finden sich im den Parlamentarieren vorgelegten Gesetzesentwurf Kapitalkontrollen, konkret die Beschränkung von In- und Auslandsüberweisungen.

    Das Parlament wird darüber am Freitag entscheiden. Die mit Spannung erwartete Abstimmung über den neuen Rettungsplan und erste Sanierungsschritte bei Banken sei verschoben worden, teilte Parlamentspräsident Giannakis Omirou am Donnerstagabend mit. Die Debatte soll nun am Freitagvormittag beginnen.
    EU drängt zur Eile

    In einer Erklärung, die die Eurogruppe am Donnerstagabend nach einer Telefonkonferenz veröffentlichte, hieß es: "Die Eurogruppe steht bereit, um mit den zypriotischen Behörden über einen neuen Entwurfsvorschlag zu beraten. Sie erwartet von den zypriotischen Behörden, dass sie diesen so schnell wie möglich vorlegen."
    Die Euro-Finanzminister hielten fest, dass sie Zyperns Vorschläge durch die aus EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds (IWF) und EZB gebildete Troika prüfen werden. Einlagen unter 100.000 Euro müssten "in der EU voll garantiert" werden, sagte Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem.
    Die US-Ratingagentur S&P stufte die Bewertung für die Kreditwürdigkeit Zyperns am Donnerstagabend von "CCC+" auf "CCC" herab. In beiden Fällen handelt es sich um Ramschstatus.
    Geldsuche

    Averof Neophytou, ein Vertreter der Regierungspartei, sagte, dass die Abspaltung großer Kapitalsummen in die "Bad Bank" dem Land 2,3 Milliarden seiner 5,8 Milliarden Euro Eigenleistung beim Rettungspaket erlassen wird. Damit würden Zypern nur noch 3,5 Milliarden Euro fehlen, berichtete der britische "Guardian". Zehn Milliarden kämen dann noch von Eurozone und IWF.
    Zentralbankchef Demetriades sprach von einem Schritt in Richtung der "Erfüllung der Bedingungen" von EU und IWF. Er hatte zuvor an einer Dringlichkeitssitzung aller Parteichefs unter Vorsitz von Präsident Nikos Anastasiades teilgenommen.
    Zudem soll ein "Solidaritätsfonds" mit Geld aus Pensionskassen und der von Erzbischof Chrysostomos II. geführten Kirche Zyperns sowie anderen Institutionen gebildet werden und Staatsanleihen ausgeben. Auch die Zentralbank soll mit ihren Goldreserven dazu beitragen. Damit könnten 4,8 Milliarden Euro zusammenkommen.
    Proteste

    Die zypriotischen Banken bleiben jedenfalls bis Dienstag geschlossen, und auch danach dürften sie nur eingeschränkt operieren. Die Einschränkung von Auslandsüberweisungen soll verhindern, dass nach einer Freigabe des Zahlungsverkehrs Milliardensummen von den Banken abgezogen werden.
    Am Donnerstag hatten sich mehrere hundert Angestellte der Popular Bank vor dem Parlament in Nikosia versammelt und gegen die befürchtete Schließung protestiert, die nun beschlossene Sache zu sein scheint. Es gab gewalttätige Ausschreitungen.
    Bankomatlimit

    Die Bank soll in eine weiter funktionsfähige und eine "Bad Bank" aufgespalten werden. Der "gute" Teil könnte wiederum mit Zyperns größter Bank - der Bank of Cyprus - verschmolzen werden. Mittlerweile kann man bei Laiki nur mehr 260 Euro pro Tag abheben.
    Die Rettung soll Zypern nun ein gutes Stück weiter in Sachen Staatsfinanzen bringen. Allerdings wird sie von so manchem Ökonomen kritisiert, etwa von Hans-Peter Burghof. Er warnt im derStandard.at-Interview davor, die Banken des Landes zu retten und damit eine "Luftballonökonomie" zu stützen.
    KA Finanz investiert

    Sorgen anderer Art hat die Österreichs KA Finanz, die Bad Bank der Kommunalkredit. Sie ist mit knapp 360 Millionen Euro in Zypern engagiert. Rund die Hälfte davon entfalle auf Staatspapiere, sagte Bankchef Alois Steinbichler. Der Rest entfalle auf Kredite an Gemeinden. Eine Pleite des Mittelmeerlandes erwartet Steinbichler jedoch nicht.
    Bei neuerlichen Ausfällen könnte Österreich weitere Staatshilfen in die Bad Bank des Gemeindefinanzierers Kommunalkredit pumpen müssen. Sie hatte bereits im vergangenen Jahr durch den Schuldenerlass für Griechenland massive Einbußen erlitten. Das Institut hatte daraufhin mehr als eine Milliarde Euro an Staatshilfen erhalten. Andere österreichische Banken sind nicht oder nur geringfügig in Zypern engagiert.

    Quelle: http://derstandard.at/1363705681853/...d-aufgespalten
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

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