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Thema: EU-Bankraub in Zypern

  1. #1
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    EU-Bankraub in Zypern

    Ungeheuerlich!

    Wissen die noch, was sie tun ???

    Schäuble: „Bankeinlagen sind eine sensible Sache, daher macht man es am Wochenende“

    Der Zypern-Deal hätte für die kleinen Sparer offenbar noch viel schlimmer sein können: Bundesfinanzminister soll eine Zwangsabgabe von 40 Prozent gefordert haben. Auf der Insel versuchten aufgebrachte Bürger am Samstag, die Bankomaten zu zertrümmern, um an ihr Geld zu kommen.

    Wolfgang Schäuble und Christine Lagarde wollten den Bank-Kunden in Zypern eigentlich eine Abgabe in der Höhe von 40 Prozent abknöpfen. Hier die beiden beim Krisengipfel am Freitag mit Euro-Gruppen Chef Jeroen Dijsselbloem und dem irischen Finanzminister Michael Noonan. (Foto: consilium)

    Einem Bericht des Staatssenders CyBC zufolge soll Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble für den Zypern-Deal ursprünglich eine Zwangsabgabe von 40 Prozent für alle Bank-Guthaben gefordert haben. Auch der IWF hatte eine derartige Größenordnung verlangt. Am Ende einigte man sich auf 6,5 (6,75%!) Prozent für Guthaben unter 100.000 Euro und 10 Prozent (offiziell 9,9 Prozent) für Einlagen darüber.

    Schäuble sagte dem ZDF, dass die Aktion bewusst vor dem langen Wochenende in Zypern angesetzt gewesen sei: „Bankeinlagen sind eine sensible Sache, da muss man schnell handeln, daher macht man es am Wochenende.“
    Auch SPD-Chef Peer Steinbrück zeigte sich zufrieden: Zwar müsse man abwarten, wie der Bericht von Schäuble genau aussehen werde. Doch die Schrumpfung der Banken und die Bekämpfung der Geldwäsche seien zu begrüßen. Die Schröpfung der kleinen Sparer erwähnte Steinbrück nicht. Sein Fazit: „Wir sind einen ganzen Schritt vorangekommen.“
    Damit scheint klar, dass die SPD der Zypern-Rettung im Deutschen Bundestag zustimmen wird.
    In Zypern kam es am Samstag teilweise zu tumultartigen Szenen. In Limassol versuchten aufgebrachte Bürger, die Bankomaten aus ihrer Verankerung zu reissen und zu zertrümmern, um an Bargeld zu kommen. Verschiedene Medien des Landes berichten auch davon, dass die Zyprioten Deutschland und die Niederlande dafür verantwortlich, dass sie nun zur Kasse gebeten werden.

    Quelle: http://www.deutsche-mittelstands-nac...2013/03/50849/

    Nach Zypern-Bankraub: Analysten erwarten Panik bei Sparern in Südeuropa

    Die überfallsartige Zwangsabgabe für die kleinen Sparer in Zypern wird in den Euro-Staaten des Südens zu einer Panik führen. Weitere Bank-Runs sind zu erwarten.

    Die Enteignung der Sparer in Zypern wird weitreichende Konsequenzen für die Euro-Zone haben. Markt-Analysten zeigten sich am Samstag ebenso schockiert wie die Bürger in Zypern, die ohne Vorwarnung nun automatisch eine Banken-Steuer auf ihre Sparguthaben abgezogen bekommen.
    Annalisa Piazza von der Newedge Group sagte, die Aktion werde zu „einiger Panik in der ganzen Peripherie der Euro-Zone führen, welche eine Kapitalflucht auslösen“ könne. Der Euro werde dadurch geschwächt. Die Bürger Europas werden stark verunsichert sein, weil sie nicht ausschließen könnten, dass dieselbe Aktion nicht jederzeit auch anderswo stattfinden wird.
    Alberto Gallo von der Royal Bank of Scotland erklärt die Aktion der EU für besonders überflüssig, weil die zypriotischen Banken Asstes halten, die siebenmal größer sind als die Wirtschaft des Landes. Ein Beteiligung der Investoren sei ineffektiv, weil die Banken nur Anleihen von zwei Milliarden Euro ausgegeben haben. Er erwartet ebenfalls eine Kapitalflucht in anderen Ländern.
    Holger Schmieding von der Berenberg Bank erwartet, dass die EZB die Lage unter Kontrolle halten werde. Das Risiko, dass die ganze Aktion „nach hinten losgehen kann, ist jedoch nicht Null“.
    Die Euro-Retter haben im Morgengrauen des 16. März beschlossen, den Inhabern von Bank-Konten eine Steuer auf ihre Bankguthaben zu erheben: Bei Einlagen unter 100.000 Euro wird eine Abgabe von 6,75 Prozent fällig, bei höheren Summen sind es 9,9 Prozent (warum die ganze Aktion den Euro dennoch nicht rettet – hier).

    Quelle: http://www.deutsche-mittelstands-nac...2013/03/50853/

    Nach Zypern: Bank-Konten in Europa sind nicht mehr sicher

    Die Entscheidung der Euro-Retter, die kleinen Leute am Zypern-Bailout zwangsweise zu beteiligen, ist eine Zeitenwende, meinen Beobachter. Nun sei es offiziell: Das Geld, das die Europäer auf der Bank haben, ist nicht mehr sicher.

    Die überfallsartige Entscheidung, den zypriotischen Rentnern und Angestellten eine Zwangs-Abgabe zur Banken-Rettung abzuknöpfen, wird nachhaltige Wirkungen auf ganz Europa haben. Jacob Kirkegaard vom Peterson Institute for International Economics in Washington, sagte der New York Times: „Der Deal bedeutet, dass das Geld, das man auf einem Bank-Konto hat, nicht mehr so sicher wie bisher ist. Wir treten in eine neue Welt ein.“
    Der Chef der Euro-Gruppe, Jeroen Dijsselbloem, wollte am Samstag ausdrücklich nicht dementieren, dass solche Aktionen auch in anderen Staaten der Euro-Zone möglich sind. Er sagte zu Journalisten jedoch, dass solche Maßnahmen derzeit nicht geplant seien. Jeroen Dijsselbloem ist Nachfolger von Jean-Claude Juncker, der mit dem Ausspruch berühmt geworden ist, dass die Politik, wenn es kritisch werde, lügen müsse (hier).
    Noch ist unklar, ob die Steuer auch auf Sparguthaben erhoben wird. Das Parlament von Zypern muss erst ein diesbezügliches Gesetz beschließen (mehr dazu in Kürze).
    Kirkegaard sagte, dass er überrascht sei, dass sich die Euro-Retter das Geld für den Bailout von den kleinen Leuten holen wollen. Er glaube, dass die EU Angst habe, dass die gesamte Wirtschaft zum Erliegen komme, wenn die ganze Last auf die Unternehmen gelegt worden wäre.
    Es sei allerdings vorhersehbar gewesen, dass es zu einem Bank-Run kommt: „Die Leute wachen am Samstag auf und hören im Radio, dass ihre Bankguthaben gefährdet sind. Es ist doch klar, dass sie versuchen werden, das Geld von der Bank zu holen.“
    Die Neue Zürcher Zeitung fasst das Problem in einem Kommentar zusammen:
    Sicher bleibt bei all dem nur, dass in Staaten mit nicht nachhaltigem Finanzgebaren oder mit instabilem Bankensystem am Schluss auch der Sparer die Zeche zahlt – entweder über eine durch Monetarisierung von Schulden und Inflation verursachte Entwertung seiner Guthaben, oder durch „bail in“ in Schuldenrestrukturierung, oder jetzt eben mit einer unfreiwilligen „Stabilitätsabgabe“. Immerhin hätte es auch etwas Gutes, wenn Anleger die Einigung mit Zypern als Weckruf verstehen. Statt blindlings auf Einlegerschutz oder Rettungsaktionen von Euro-Staaten oder Europäischer Zentralbank zu vertrauen, werden sie auch künftig gut daran tun, sorgfältig darauf zu achten, wie solid und stabil das System ist, dem sie ihr Geld anvertrauen.

    Quelle: http://www.deutsche-mittelstands-nac...2013/03/50857/
    Wo bleibt die Beteiligung der "großen" Leute ???????

    Guter hinweis in diesem Artikel:
    Zypriotischer Kontoauszug

    Natürlich trifft es nur Guthaben und nicht Aktien, Fonds, Beteiligungen, Rohstoffe und andere Vermögen. Die ganz Reichen sind damit wiedermal außen vor. Es gibt keine Untergrenze: Pro 10.000€ Guthaben müssen die Bürgerinnen und Bürger unter Zwang 675 Euro bezahlen. Das Geld nimmt der Staat und gibt es den Banken, die sich verzockt haben. Wie weit darf diese EU noch gehen, bis die Menschen endlich aufwachen? Wie würden WIR reagieren, wenn all unsere Konten über Nacht mit einer Zwangsenteignung geplündert würden? Diese Maßnahme hat bisher keine rechtliche Grundlage; deshalb nennt man es formaljuristisch Plünderung oder Diebstahl - man kann es auch Raub nennen, denn es geschieht unter Zwang. Parteien, die "mehr" von diesem Europa wollen, haben nicht verstanden was es heißt, in Freiheit und Demokratie leben zu wollen. Leider kommt die Einheitspartei in Deutschland auf weit über 95% der Wählerstimmen. Die Menschen müssen erst Schmerzen und Hunger haben, damit sie aufwachen.

    Mehr dazu, im Hauptartikel zum Thema.




    Quelle: http://jennyger.blog.de/2013/03/16/z...szug-15635118/
    siehe auch: http://www.globale-evolution.de/show...l=1#post189121

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  2. #2
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    EU oder die Illusion von ' back to black '

    http://deutsche-wirtschafts-nachrich...-ist-gekommen/

    Textauszug:

    Aber der zypriotische Volks-Schuldenschnitt ist erst ein Anfang. Demokratisch in keiner Weise legitimiert und ohne jegliche Transparenz ist die Gruppe von EU, IWF und EZB entschlossen, den Untergang abzuwenden. Es wird ihr nicht gelingen. Der nächtliche Zugriff auf die Bank-Konten in Zypern kann jederzeit in jedem anderen Land wiederholt werden. Der Euro-Gruppen-Chef Dijsselbloem – auch diesen hat kein Mensch gewählt – hat am Samstag ausdrücklich gesagt, dass eine solche Maßnahme auch in anderen Ländern möglich ist – wenngleich sie im Moment nicht geplant ist.

  3. #3
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    Bankrun auf Zypern: Ein Testballon oder Rachefeldzug?

    Das wird spannend morgen!

    Da kommt man schon ins grübeln!

    Die Rettung von Zypern bringt ein weiteres Novum mit sich. Die Kunden der Banken sollen mittels Haircut an den Kosten beteiligt werden, wer sein Geld also auf dem Konto hat, soll zahlen. Je nach Menge des Geldes auf den Konten entweder 6,75% oder ab 100.000 Euro 9,9% des gesamten Guthabens. Eine solche Enteignung hatte es bisher nicht mit dem Segen aus Brüssel gegeben, aber es ist natürlich ein guter Testballon für weitere Enteignungen. Erstaunlich ist, mit welcher breiten Unterstützung der Medien, dies propagiert wird. Festzuhalten ist, noch ist es nicht Gesetz. Das Parlament in Nikosia hat seine Abstimmung auf Montag verschoben.

    Wie ein Hurrikan ist diese Meldung – vor allem in der alternativen Medienszene – in einen nahezu nie dagewesenen Hype gemündet. Es gab kaum jemanden, der nicht einen Artikel verfasste um seinem Entsetzen Ausdruck zu verleihen.
    Auf die Genossenschaftsbanken – welche am Samstag geöffnet hatten fand ein Bunkrun statt, weil deren Kunden noch versuchten das Geld in Sicherheit zu bringen. Die Onlinesysteme wurden ausgesetzt und die Filialen geschlossen. So sehen die Bankfeiertage aus, von denen schon so oft geschrieben wurde.
    Es gibt unterschiedliche Szenarien die für morgen Denkbar sind, auch Bankruns in ganz Europa sind nicht auszuschließen. Ausgehend wäre es dann sicherlich aus dem Süden. Dort ist die Krise schon deutlich stärker zu spüren, im Norden haben viele noch das Gefühl nicht betroffen zu sein. Erst wenn Schlangen vor Banken und Geldautomaten auf den Titelseiten der Tageszeitungen und in den Nachrichten zu sehen sind, dürfte sich das in Reaktionen niederschlagen.
    Wie das Parlament in Nikosia morgen entscheidet, dürfte einen großen Einfluß auf die weitere Entwicklung haben, wenn auch wir nicht in der Haut der zyprischen Banken stecken möchten. Zypern wollte sich nicht so richtig in Reih und Glied begeben, das könnte jetzt eine Retourkutsche der Superlative sein. Was wird wohl geschehen, wenn die Menschen wieder an ihre Konten kommen? Da dürfte es unerheblich sein, wie das Parlament entscheidet. Zu groß wird die Angst sein, ein weiteres Mal in diese Situation zu geraten.
    Die Vorgänge an sich zeigen jedoch, wovor wir bereits lange warnen – liegt im Rahmen des Möglichen. Die betreffenden Anteile der Konten waren direkt eingefroren und als der Bankrun begann, wurde auch der Rest einfach gesperrt.
    Bargeld ist Freiheit, dass muss als Quintessenz herauskommen. Die Bestrebungen Bargeld abzuschaffen laufen in ganz Europa auf Hochtouren. Zypern ist ein kleiner Testballon, wie man einen Lastenausgleich durchführen kann.
    Im Augenblick ist es noch schwierig, die genauen Folgen und Ziele auf den Punkt zu bringen, aber die kommenden Tage könnten ereignisreich werden. Vielleicht ist man dieses eine Mal auch über das Ziel hinausgeschossen, morgen wird es deutlicher sein. Wenn ein flächendeckender Bankrun beginnen würde, bliebe nur sofort Bankholidays auszurufen und das sofort zu stoppen. Zumindest wäre unter den Voraussetzungen ein guter Nährboden für ein Bargeldverbot oder zumindest eine Obergrenze gegeben. Eines haben wir ja schon gelernt, wenn es um das System geht, sind alle Regelbrüche alternativlos.

    Quelle: http://www.iknews.de/2013/03/17/bank...-rachefeldzug/
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  4. #4
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    Die Zypern-Enteignung ist das Ende der Demokratie

    Was die EU-Offiziellen unter der Erpressung der deutschen Politiker als Rettungsplan für Zypern ausgearbeitet haben, ist die unverant- wortlichste und katastrophalste Entscheidung in der Finanz- und Währungsgeschichte seit dem II. Weltkrieg für Europa. Aufgeblasen mit blankem Hass gegen „die Russen“ und der in Deutschland extrem ausgeprägten Einstellung des Neid und der Missgunst, hat man mit Schadenfreude entschieden ALLEN Inhabern von Bankguthaben in Zypern einfach einen Teil des Geldes zu stehlen. Damit hat man den Hauptstützpfeiler der das Bankwesen aufrecht hält erheblich beschädigt, nämlich den Glauben, das Geld auf der Bank ist sicher vor einem Verlust. Die Retourkutsche wird noch kommen.

    Protest am Samstag gegen die Enteignung vor einer Bank mit einem Bagger

    Das Versprechen der Politiker, die Einlagen wären vom Staat bis zu 100'000 Euro garantiert, hat sich wieder als Lüge herausgestellt. Es ist genau umgekehrt, mit der Zwangsabgabe garantieren alle Bürger das Weiterleben des Staates, der sonst Bankrott wäre. Neben jedem Arbeiter und Angestellten wird jede Oma und jeder Opa und jedes Kind in Zypern, die einige Groschen sich erspart haben, zwangsenteignet und bis zu 10 Prozent vom Konto gestohlen. Wie sozial ist das denn? Wieso müssen alle Zyprioten für etwas zahlen was sie nicht angerichtet haben?

    Damit kommt die Frage auf, wie sicher ist das Geld auf der Bank in der Eurozone? Die Antwort lautet: Überhaupt nicht und in keiner Weise! Was sie in Zypern jetzt durchziehen, können sie in jedem Euroland demnächst machen. Auch in Deutschland. Damit hat die EU-Führung für jeden der wach und aufmerksam ist ganz klar das Startsignal für einen Sturm auf die Banken gegeben, speziell für die Menschen in den Krisenländern Griechenland, Spanien, Portugal, Irland und sogar in Italien und Frankreich.

    Es muss endlich die Wahrheit ausgesprochen werden. Hauptschuldige für die ganze Eurokrise ist die deutsche Bundesregierung und der Bundestag!!! Die deutsche Finanzmafia und die aggressive Export- industrie hat den Euro gewollt, um damit ihre Beherrschung des einheitlichen Marktes über ganz Europa auszubauen und zu sichern. Die Politiker in Berlin sind nur ihre Marionetten, welche die imperialistischen Befehle der Finanz- und Industriekonzerne umsetzen. Die alles beherrschende Mantra lautet WACHSTUM, koste es was es wolle!!!

    Mit der Agenda 2010 wurde Deutschland zu einem Billiglohnland im Vergleich zu allen anderen Ländern der Eurozone. So haben die Mitglieder der Gemeinschaftswährung ihren Wettbewerbsvorteil verloren, ging ihre Wirtschaft und Beschäftigung zurück, folglich auch die Steuereinnahmen und die Staaten mussten sich immer mehr verschulden. Die EZB und die deutschen Banken haben gerne billige Kredite vergeben, damit eine Schuldenwirtschaft floriert und weiterhin die Produkte aus Deutschland gekauft werden können, bis die Südländer über beide Ohren verschuldet waren.

    Das Platzen der Kreditblase bewirkte den drohenden Zusammenbruch der Banken. Es mussten die Rettungsmassnahmen her, aber kein Cent der deutschen Rettungsgelder gingen an die notleidenden Länder. KEIN CENT!!! Was genau passiert ist, das Geld für die Länder wie Irland und Griechenland haben die deutschen Banken bekommen, sie wurden damit gerettet, und den Ländern nur eine noch höhere Schuldenlast aufgebürdet. Es ist eine Lüge wenn behauptet wird, Deutschland hätte die Peripherie gerettet. Es ist genau umgekehrt.

    Siehe " ". Die Krisenstaaten müssen Geld aufnehmen und sich damit verschulden, damit die deutschen Banken gerettet werden. Die Steuerzahler müssen die Rechnung begleichen, damit die Investoren ihre Verluste durch Fehlspekulation ausgeglichen bekommen. Die deutschen Politiker wissen das und tun aber so wie wenn die Krisenländer gerettet werden. Was in der Eurozone passiert, die privaten Risiken der Zocker werden auf die Staaten übertragen und der Staat wiederum holt sich das Geld von den Bürgern, entweder direkt so wie jetzt in Zypern oder durch Sparmassnahmen.

    Dabei ist der Zwang, den Deutschland den Krisenländern aufgebürdet hat, ganz brutale und einschneidende Sparmassnahmen umzusetzen, ein Verbrechen. Damit ist eine Arbeitslosigkeit und Armut dort entstanden, die es in Europa noch nie gegeben hat. 27 Prozent ohne Job und unter den Jugendlichen mit über 50 Prozent noch schlimmer. Statt das Deutschland die Krisenländer aus dem Euro entlässt, damit sie sich wieder fangen können, werden sie mit Drohungen und Erpressungen zwangsmässig im Eurogefängnis gehalten. „Du kommst da nicht raus!

    Die deutschen Medien tragen ihren Teil zu dieser falschen Darstellung bei, wer wirklich die Krise verursacht hat, in dem sie auf unverschämter Weise von den „faulen Griechen“ sprechen, den „korrupten Italienern“ und den „nur Siesta feiernden Spaniern“. So fleissig sind die Deutschen auch wieder nicht und sie haben ganz vergessen, ihr Lebensstandard wurde auch mit Hilfe der Gastarbeiter erschaffen welche die Drecksarbeit erleidigten, die sonst keiner machen wollte.

    Jetzt sind sie gegen Zypern aufgehetzt worden, in dem man ihnen gesagt hat, eine Rettung des Inselstaates würde nur das Schwarzgeld der reichen Russen retten. Dabei sind das nur ein kleiner Teil der Bankkunden und es trifft auch andere Ausländer. So hat der britische Premierminister Cameron bereits am Sonntag gesagt, die 3'000 britischen Besatzungssoldaten und ihre Familienangehörigen die auf Zypern leben werden entschädigt, wenn ihnen Geld durch die Zwangsenteignung genommen wurde. Auch Präsident Putin wird das nicht einfach ohne Gegenmassnahme für seine Staatsbürger akzeptieren.

    Anatoly Aksakov von der Vereinigung der Reginalbanken hat gegenüber Interfax bereits gesagt, "das Vertrauen in Zypern als sicherer Ort um Geld zu deponieren ist auf Null gefallen." Russische Investoren werden es sich überlegen ob sie weiter dort bleiben sollen. Wenn sie ihr Geld abziehen, dann bricht erst recht die Wirtschaft von Zypern zusammen. Weiter heisst es, Russland wird möglichereise ein Abkommen mit Zypern aushandeln, um die Zwangsabgabe zu reduzieren oder ganz aufzuheben, als Gegenleistung für weitere finanzielle Hilfe.

    Am Schluss werden nur die einfachen Bürger von Zypern leiden und alle Gewerbler, Ladenbesitzer und Firmen, denn alle mit Guthaben kommen dran. Die deutsche Presse und die Politiker haben aber den Eindruck erweckt, mit dem Raub trifft man nur „die Reichen“. Klar, wenn ein Grossteil der Deutschen auf tiefsten Harz IV Niveau dahinvegetieren, dann gehört jemand mit 1'000 Euro Ersparnissen schon zu den Reichen. Der blanke Neid und die Missgunst, die eine deutsche Krankheit geworden ist, kommt voll zum Vorschein. „Geil, ja die Zwangsabgabe ist richtig, denn als Harz IV hab ich ja nichts was man mir wegnehmen kann!

    Dann freut euch nicht zu früh, denn sie werden Harz IV streichen, so wie in Spanien und Griechenland, dort gibt es das gar nicht mehr wegen der Sparmassnahmen. Die Menschen leben auf der Strasse. Die Renten haben sie auf 300 Euro pro Monat reduziert. Wie soll man damit überleben? Wie kann man von Deutschland aus über die Not der Brüdern und Schwestern im Südeuropa lachen? Die totale Armut wird auch nach Deutschland kommen und dann gibts nichts mehr zu lachen.

    Denn dieser Präzedenzfall der Zwangsenteignung von Bankguthaben in Zypern wird wie ein Bumerang zurückkommen und alle in der Eurozone treffen. Die Politiker benutzen das als Testfall. Wenn es in Zypern funktioniert dann werden sie es überall durchziehen, um die Staatsschulden zu sanieren. Dann werden die Deutschen an ihrer jetzigen Schadenfreude ersticken, wenn ihnen auch die Konten geräumt werden. „Ja ja, das kann bei uns nicht passieren,“ denken sie. Hallo, euer Irre im Rollstuhl wollte sogar 40 Prozent von den Konten plündern. Wartet nur bis nach der Bundestagswahl im Herbst, dann müsst ihr richtig bluten!

    Wie gesagt, was in Zypern passiert ist ganz klar die Aufforderung an alle in den Krisenländern und überhaupt an alle in der Eurozone, sofort ihr Guthaben abzuziehen. Das Vertrauen ist weg und es ist nichts vor einer Enteignung sicher. Der Einlagenschutz von 100'000 Euro gilt nicht mehr, wenn er überhaupt jemals gegolten hat. Das war nur eine politische Aussage von Merkel damals 2010, um das dumme Volk zu beruhigen. Rechtlich ist diese „Garantie“ sowieso nicht bindend und kann gerichtlich nicht durchgesetzt werden.

    Die Zypern-Enteigung zeigt zu was die EU-Führung und überhaupt die verbrecherische Elite fähig ist. Übernacht treffen sie eine Entscheidung wie in einer Diktatur und am nächsten Morgen kommt man nicht mehr an sein Geld bei der Bank ran. Kein Bankautomat funktioniert mehr in Zypern und die Schalter der Banken werden mindestens bis Mittwoch geschlossen bleiben. Das Guthaben ist dann um 7 oder 10 Prozent weniger.

    Ein ungeheuerlicher Vorgang, der alle Prinzipien der Demokratie, der Rechtstaatlichkeit und das Recht auf Privateigentum verletzt. So etwas würde man nur im Kommunismus erwarten, aber nicht in einer freien Marktwirtschaft in der wir angeblich leben. Spätestens damit ist das Ende der Demokratie in der EU sichtbar geworden. Wer jetzt noch dieses kriminelle und undemokratische Gebilde unterstützt und gutheisst, ist ein Feind aller Menschen in Europa. Weg mit der EU und mit dem Euro!!!


    Quelle: Alles Schall und Rauch: Die Zypern-Enteignung ist das Ende der Demokratie http://alles-schallundrauch.blogspot...#ixzz2NpaYoQDU
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    Oberhaupt der orthodoxen Kirche fordert Austritt Zyperns aus dem Euro

    Erzbischof Chrysostomos warnte die Regierung von Zypern vor einem Zugriff auf die Bank-Konten der kleinen Leute zur Euro-Rettung. Die zypriotische Regierung verhandelt mit Brüssel, um die Höhe der Bürgerbeteiligung zu verhandeln. Die EU sagt, dies sei Sache der Zyprioten. Die Zeit wird knapp.

    Die Situation in Zypern ist dramatisch. Das Parlament hat es nun in den Händen, ob die zypriotische Bevölkerung für gescheiterte Euro-Rettung bezahlen muss. Der extreme Schritt der internationalen Gläubiger ist zudem nicht nur für die zypriotischen Bürger, sondern für alle EU-Bürger nicht ohne Relevanz (auch wenn deutsche Regierungskreise zu beruhigen versuchen – hier). Statt die Zwangsabgabe tatsächlich parlamentarisch abzusegnen, fordert nun der Erzbischof Chysostomos – immerhin der einflussreichste spirituelle Führer des Landes – die Regierung auf, die Einlagen auf zypriotischen Banken nicht anzufassen. Vielmehr solle man die Eurozone verlassen und zur eigenen Währung zurückkehren, zitiert die FT den Erzbischof.

    Während die EBZ darauf drängte, noch am Sonntag eine Abstimmung über die Zwangsabgabe durchzuwinken (hier), war der zypriotische Präsident Nicos Anastasiades noch einmal im Gespräch mit Brüssel. Sein Ziel ist es noch immer, wenigstens die Tragweite der Zwangsabgabe für kleinere Bankkunden zu verringern oder gar zu vermeiden. Ein Bank Run wird befürchtet – die Banken bleiben sollen auch am Dienstag geschlossen bleiben und keinerlei Transaktionen durchgeführt werden (mehr hier).
    Vor allem die deutschen Brüssel-Vertreter sollen ausschlaggebend für den K.O.-Deal für Zypern gewesen sein. Es soll mehrere Variante der Beteiligung am Schuldenschnitt und mehrere mögliche Höhen bezüglich der Zwangsabgabe gegeben haben. So soll auch diskutiert worden sein, die Bankkunden mit Einlage von unter 100.000 Euro nicht zu einer derartigen Steuer heranzuziehen.
    Aber damit wäre die Abgabe für Bankkunden mit Einlagen, die über 100.000 Euro liegen, deutlich größer ausgefallen. Hochrangige Beamte sagten der FT, dass der zypriotische Präsident aber die Abgabe für diese nicht auf über zehn Prozent anheben wollte.Auch Bundesfinanzminister Schäuble sagte, ihm sei das egal, wie das Geld aufgebracht werde.
    Ein hochrangiger zypriotischer Beamter, der an den Verhandlungsgesprächen beteiligt war, merkte jedoch an, dass dies eine Zwangsabgabe für Bankkonten mit mehr als 100.000 Euro in Höhe extrem hoch hätte ausfallen müssen, so dass diese nicht mehr als Steuer hätte ausgelegt werden können. Denn etwa 35 Prozent der Einlagen bei zypriotischen Banken liegen unterhalb der magischen 100.000-Euro-Grenze.
    „Ich teile gänzlich die Unzufriedenheit, die durch diese schwierige und schmerzhafte Entscheidung getroffen wurde“, sagte der zypriotische Präsident Anastasiades in einer Fernsehansprache am Sonntag. Aus diesem Grund setze er seinen Kampf mit der Eurogruppe fort, um deren Entscheidungen in den kommenden Stunden zu ändern und die Auswirkungen für die kleineren Anleger zu begrenzen.
    Er hätte zwischen der Stabilisierung der Finanzen bzw. dem eventuellen Kollaps des Finanzsystems und einem Austritt aus der Eurozone wählen müssen, so Anastasiades. „Zypern ist einem Zustand der äußersten Not“, fuhr er fort. „Dies sind die tragischsten Ereignisse, mit denen wir seit 1974 konfrontiert worden sind.“ Damals kam es zu einer türkischen Invasion Zyperns und zur Teilung des Inselstaates – ein Zustand, der das Leben in Zypern noch heute prägt.
    Der Nachrichtenagentur Interfax zufolge versucht der Vizepräsident der regionalen Bankenvereinigung, Alexander Khandruiev, eine Ausnahme bei der Zwangsabgabe für die russischen Bürger zu verhindern. Er schlug vor, mit Zypern noch einmal zu verhandeln, um die Abgabe für Russen zu verringern oder sogar zu eliminieren – quasi als Gegenleistung für finanzielle Hilfe aus Russland. Noch in dieser Woche wird der zypriotische Finanzminister, Michalis Sarris in Moskau erwartet, so Kathimerini.
    Anatoly Aksakov vom Russischen Verband für regionale Banken spricht etwa 15,4 Milliarden Euro (20 Milliarden Dollar) russischen Geldes, die von der Zwangsabgabe betroffen wären. Die russische Ausgabe der Forbes verweist jedoch auf die Ratingagentur Moody’s, die vergangenen Jahr schätzte, dass ca. 19 Milliarden Dollar aus russischen Geschäften in Zypern eingelagert sind und weitere 12 Milliarden, die in Zypern von russischen Banken gehalten werden.
    Der Versuch Russlands, die Zwangsabgabe für russische Staatsbürger mit Konten auf zypriotischen Banken zu verhindern, ist insofern quasi schon ein ad absurdum gefällter Plan, da es gerade die massive Geldwäsche, die Russen in Zypern betrieben haben und noch betreiben, war, der der EU eine schwer widerlegbare Begründung für ihre hartes Vorgehen gegen Zypern geliefert hat.

    Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...-aus-dem-euro/
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    Merkel: Zwangs-Abgabe in Zypern ist ein „guter Schritt“

    Ich will von diesem "Chaos-Duo" Merkel/Schäuble nichts mehr sehen, hören und lesen! Es reicht!

    Bundeskanzlerin Angela Merkel hält die Zwangs-Abgabe für alle Zyprioten für die Voraussetzung, dass „nicht nur die Steuerzahler anderer Länder“ den Euro in Zypern retten.

    Auf der Delegierten-Konferenz der CDU in Grimmen wurde Angela Merkel mit 100 Prozent der Delegiertenstimmen zur Spitzenkandidatin auf der Landesliste Mecklenburg-Vorpommern für die Bundestagswahl gewählt.
    Merkel nutzte die Gelegenheit, um auch zur Zypern-Rettung Stellung zu beziehen. Sie sagte, dass es richtig sei, dass jeder, der ein Bankkonto in Zypern hat, auch für die Zypern-Rettung zur Kasse gebeten wird. Damit würden „die Verantwortlichen zum Teil mit einbezogen und nicht nur die Steuerzahler anderer Länder“. Merkel: „Es ist ein guter Schritt, der uns eine Zustimmung zu einer Hilfe für Zypern sicherlich leichter macht.“
    Zu der Tatsache, dass damit die kleinen Leute in Zypern als die „Verantwortlichen“ der Euro-Krise auf Zypern identiziert werden, äußerte sich Merkel nicht.
    Bundesfinanzminister Wolfang Schäuble verteidigte in einem ARD-Interview die Beteiligung aller Bankkunden. Deutschland und der IWF hätten den Zyprioten bei der Verhandlung in Brüssel freisgestellt, wie die Zwangsabgabe aufgeteilt werden. Die Zyprioten hätten darauf bestanden, dass die kleinen Leute ebenfalls belastet werden, weil sonst die Wirtschaft ins Straucheln geraten könnte.
    Der zypriotische Präsident hatte am Samstag gesagt, dass eine Delegation vor vollendete Tatsachen gestellt worden sei (hier).
    Damit setzen Merkel und Schäuble auf die nationalistische Karte im Bundestagswahlkampf: Sie sind der Meinung, dass sich die Deutschen über die Euro-Rettung vor allem ärgern, weil die vermeintlich faulen Südländer auf Kosten der vermeintlich fleißigen Deutschen gerettet werden.
    Die CDU-Führer übersehen, dass die Deutschen ganz genau wissen, dass mit der dauernden Euro-Rettung vor allem die Banken und die Finanz-Industrie gerettet werden. In Griechenland gehen 80 Prozent aller „Hilfsgelder“ in den Schuldendienst an die internationalen Gläubiger.
    Die Politiker brauchen die Banken nämlich mehr als sie ihre Wähler brauchen: Die Banken verdienen an der europäischen Schuldenpolitik. Trotz jahrelanger „Sparporgramme“ haben die Staaten nämlich ihre Schulden vergrößert und nicht verringert (mehr hier).
    Mit der Zypern-Rettung wurden jedoch alle rechtsstaatlichen Grundsätze aufgegeben (mehr zum „Anfang vom Ende des Euro“ – hier).
    Dies hat auch in Deutschland zu einer massiven Verunsicherung geführt. Regierungskreise bestätigten den Deutschen Wirtschafts Nachrichten, dass die Deutschen keine Angst um ihre Bank- und Sparguthaben haben müssten.
    In der Idylle von Grimmen war eine solche Versicherung von Merkel noch nicht notwendig.
    Am Montag notierte der Euro in Asien deutlich schwächer.

    Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...guter-schritt/
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  7. #7
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    Hallo,
    Dem kann ich nur zustimmen da über mir, Zypern soll umbedingt zu seiner währung zurück ! Und solln sich keine Angst machen lassen, die packen das schon.
    Lg
    Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 – “Haftung für Links” hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch das Setzen eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Hiermit distanzieren ich mich ausdrücklich von den verlinkten Seiten, dafür sind ausschließlich die Urheber bzw. Betreiber verantwortlich.)

  8. #8
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    Wut

    Der Typ im Video ist echt gut!
    The Great Cyprus Bank Robbery: Mache aus Enteigneten Aktionäre und du kannst sie zweimal ausplündern



    Die neueste Idee: Die zypriotischen Sparer sollen nicht nur prozentual enteignet werden. Nein, man will jetzt nachlegen und den Enteigneten dafür Bankaktien geben.

    Moment mal, das ist doch wohl absolut absurd.

    Sie Sparer waren vorher einfache Kunden. Jetzt sollen aus Kunden Aktionäre werden, im Nachhinein?
    Diejenigen, die vorher Aktionäre der Banken Zypern waren, haften aber nicht, wie es sich eigentlich gehört, mit Totalverlust.

    Genau so wenig, wie die Halter von Staatsanleihen Zyperns.

    Unbeteiligte Geldparker, werden zum Haircut gezwungen. Aber diejenigen, die betroffen wären, kommen so davon. Von Strafverfolgungen gegen die unverantwortlichen Banker und Politiker, die diese Misere produziert haben, ist natürlich auch nicht die Rede.

    Das ist unverantwortlich und zeigt auf, welchen offensichtlich niederträchtigen Grad, die Verantwortlichen für dieses Konstrukt bereits erreicht haben.

    In einem Anflug von Populismus für die Bundestagswahl und um fein vor dem Volk dazustehen, hat man so ziemlich das Unmöglichste gemacht, was man tun konnte.

    Jeder ist Kunde irgendwo. Stellen Sie sich vor, Ihr Autohändler schickt Ihnen ein Schreiben, Sie kommen ab sofort für den Jahresverlust auf.

    Wie absurd ist das nur?

    Sorry, aber das sind keine Menschen, wie du und ich, die so etwas aushecken. Aber die Finanzinvestoren bekommen den Zucker wieder in den Hintern geblasen.
    Müssen die Konsequenzen schlechter Investments nicht büßen.

    Was haben Kunden zu haften?

    Das ist einfach nur gespenstisch.

    Was lassen sich diese Hirne noch einfallen, um ihren Euro zu retten?

    Man muss sich ganz offensichtlich auf einiges gefasst machen.

    Diejenigen, die große Vermögen in Zypern hatten, sollen übrigens bereits schon woanders ihr Geld geparkt haben. Betroffen sind jetzt vor allem kleine und mittlere Sparer.

    Wie begeistert mögen diese sein, möglicherweise Aktionäre einiger der unsichersten Banken auf diesen Planeten zu werden?
    Aber möglicherweise hat das ja Kalkül: Sind die teilenteigneten Sparer erst einmal Aktionäre, kann man sie erst recht heranziehen und ein zweites Mal rupfen.

    Quelle: http://www.marktorakel.com/index.php...80211695477335
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  9. #9
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    Erpressung

    Zypern und die Eurokrise: rücksichtslose Abzockerpolitik erpresst Kleinsparer und Parlament


    In Zyperns Hauptstadt Nikosia bricht für die übernächtigten Parlamentariar und ihren durch sie vertretenen Volk ein Schicksaalstag an. Um den Staat vor dem Bankrott zu retten, haben die neoliberalen Europolitiker aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien ein Sparpaket verlangt, das vor allem die armen und mittelständigen Schichten der Bevölkerung betreffen. Die Medien reden von einem Tabubruch, wohlwissend, dass das Verständnis der Menschen in den Krisenstaaten seine Grenzen erreicht hat. Geldwäsche und Steuerhinterziehung sind systemrelevant Zyperns Banken gelten als korrupt, und dienen vor allem dem russischen Untergrund Klientel als Geldwäschanlage und Steuerschutztresor. Aber die mächtigen Finanzhäusern und ihre politische Lobby werden wegen dieser Verbrechen weder juristisch, noch finanziell zur Verantwortung gezogen. Nein, es ist der Normalbürger, der mit seinem kleinen mühsam angesparten Vermögen bluten muss. Zwangsabgabe nennt man das. Und ja: die Banken sind systemrelevant wie Merkel sagen würde, und es sind mal wieder nur die kleinen Leute, die angeblich über ihre Verhältnisse gelebt und die Schuldenmisere zu verantworten haben. Alternativlos ist das. So war die Argumentation in Spanien, in Griechenland, und so wird die Geld- und Politikelite auch über Italien und womöglich auch über Frankreich richten. Zypern ist klein und hier probt man ungeniert die nächst höhere Stufe der Volksverblödung und Ausplünderung, um noch mehr unverdientes Geld in den Rachen der zockenden und abzockenden Finanzmafia zu werfen. Deutscher Michel fürchtet sich vor Armutseinwanderer und verpeilt wie gewohnt komplett die wirkliche Situation Aber wie sehen die Reaktionen aus? Die total verblödeten Bürger in Deutschland halten das Maul, das heisst, eigentlich wollen sie nur nicht, dass eine Armutseinwanderung von den Krisenstaaten nach Deutschland stattfindet. Wirtschaftsflüchtlinge, Sozialschmarotzer auf Hartz 4; die wollen wir hier nicht haben, so sagt der Deutsche Michel und macht sich als Schildbürger ganz gut unter Merkels Regime. Der Untertan spurt. Er will nicht die relativ sicheren Verhältnisse in Frage stellen. Das Risiko ist zu groß. Angeblich. Weiter so in Richtung Abgrund, aber bitte schön leise.Ich pflege keine Hoffnung mehr auf ein Erwachen. Seit Jahren werden die Zumutungen und Verbrechen an Mensch und seiner Würde grösser und grösser – siehe Zwangsarbeit und Schikanen bei Hartz 4, siehe Lohndumping, siehe psychische Erkrankungsrate bei den immer mehr gestressten Mitarbeitern unserer ach so sozialen Marktwirtschaft. Und die Menschen fallen auf die Propaganda herein, die unschuldige Opfer zu Tätern diffamiert und die die wahren Täter schützt. Was wird man über uns sagen? Die Geschichte wird darüber bestimmt nicht positiv urteilen. Und man fragt sich dann in der Zukunft: Wie und warum haben die Deutschen da nichts getan. Warum waren sie willige Erfüllungsgehilfen? Es ist die Natur unseres Wesens. Stimmt das? Wenn ja, dann sind wir verflucht, nichts aus der Geschichte zu lernen und als willige dumme Schafe von den neoliberalen Schlächtern ausgenommen zu werden. Zypern geht uns genauso an wie Griechenland oder Spanien. Nicht etwa, weil unser Wohlstand bedroht ist – nein, dieser schwindet mit der schmelzenden Mittelschicht ohnehin – ; es ist die Menschlichkeit und die Würde des Menschenlebens, die uns abgekauft wird. Schuldig machen wir uns durch unsere Untätigkeit. Ich wünsche uns allen Mut und Entschlossenheit, die Welt besser zu machen, und sie gegen die Raffhälse zu verteidigen. Denn wir haben nur uns und dies eine Welt. Sie ist vom Umtausch ausgeschlossen.

    Umfrage: Haben Sie Angst um ihre Spareinlagen?
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    Quelle: http://humanicum.wordpress.com/2013/...und-parlament/










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  10. #10
    Luzifer
    Gast
    Tja, nun ist das Geschrei gross. Wo waren die ganzen Schreihälse vor dem Desaster?

    Zypern ist das, was man ein Steuerparadies nennt. Hier werden die ganzen Vorteile aufgelistet, wenn man in Zypern ein Unternehmen eröffnet. Gerade in Geldgeschäften zahlt man so gut wie keine Steuern. Das hat natürlich viele Banken plus deren Kunden angelockt, was politisch gewollt war. Kaum Steuern und zusätzlich hohe Zinsen waren natürlich für Anleger attraktiv.

    Solange die Redite hoch war, hat sich niemand beschwert. Da spielte es auch keine Rolle, wie diese Rendite zustande kam.

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