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Thema: Drohneneinsätze in Deutschland, Europa, Weltweit

  1. #51
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    AW: Drohneneinsätze in Deutschland, Europa, Weltweit

    US-Regierung veröffentlichte Obamas "President Policy Guidance" - Ein Leitfaden zum Drohnenkrieg

    Die Amerikanische Bürgerrechtsvereinigung (ACLU) hat die Veröffentlichung des "President Policy Guidance" (PPG) erwirkt. Es handelt sich hierbei um einen Leitfaden für die Vorbereitung, Genehmigung und Durchführung von Drohnenmorden. Menschenrechtsorganisationen kritisieren diese als "Todesurteil ohne Prozess".

    Nach langjähriger juristischer Auseinandersetzung musste die Regierung unter Obama ein Grundsatzpapier veröffentlichen, dass die Drohnenpolitik der letzten Jahre offen legt. Die sogenannte "President Policy Guidance" (PPG) wurde auf Anweisung des Bundesrichters Colleen McMahon am 5. August veröffentlicht. Am nächsten Morgen stellte die Amerikanische Bürgerrechtsvereinigung das PPG auf ihre Website.


    Mehr lesen:USA: Offizieller Bericht über zivile Opfer von US-Drohnenangriffen lässt zahlreiche Fragen offen


    Aus dem PPG geht hervor, wie Morde mit Drohnen bürokratisiert und Verantwortungen wegdelegiert werden.

    Der Einsatz einer Drohne gegen US-Bürger benötigt die Genehmigung des Präsidenten. Bei allen anderen Bürgern dieses Planeten reicht eine einfache Mitteilung an den Präsidenten:

    „Nichts in diesem PPG soll eine Auslegung rechtfertigen, welche den Präsidenten an der Ausübung seiner verfassungsmäßigen Macht als Oberbefehlshaber und oberster Dienstherr hindern würde. Er hat die Autorität, einen rechtmäßigen Vorschlag der Behörden in Erwägung zu ziehen und direkte Maßnahmen anzuordnen, auch wenn sie außerhalb der vorliegenden Richtlinien liegen. Dazu gehört der Antrag zur Genehmigung von tödlicher Gewalt gegen eine einzelne Person, wenn sie eine fortgesetzte, unmittelbar bevorstehende Bedrohung für Personen eines anderen Landes darstellt."

    Mögliche zivile Opfer müssen laut der Richtlinie nicht zwingend vermieden werden. Es reicht die Bestätigung einer unteren Ebene, dass es "fast mit Sicherheit" keine zivilen Opfer geben wird. Unabhängig davon macht das PPG klar, dass "Kollateralschäden" nicht Bestandteil der Richtlinie darstellen:
    "Dieses PPG befasst sich nicht damit, dass gesetzmäßige und ordnungsgemäß autorisierte Tätigkeiten auch tödliche Auswirkungen haben können, die aber nicht Hauptzweck der Operation sind."


    Mehr lesen:Die neue RT Doku „Spiel der Drohnen“: Warum die Menschen in Pakistan keinen blauen Himmel mögen

    Im Juli veröffentlichte die USA zum ersten Mal offizielle Zahlen der zivilen Opfer ihrer Drohnen- und Luftangriffe in Pakistan, Jemen, Somalia, Libyen und anderen Ländern. In der Amtszeit Obamas sind demnach insgesamt 64 und 116 Zivilisten bei Drohnenangriffen ums Leben gekommen. Menschenrechtsgruppen hingegen, gehen von zwischen 200 und 900 getöteten Zivilisten aus.

    Der frühere Vizeverteidigungsminister Derek Chollet sagte in der Washington Post:
    "Einer der Dinge mit denen Obama zu kämpfen hatte und der nächste Präsident ebenfalls, ist, dass der Einsatz militärischer Gewalt – die Ermordung von Menschen im Ausland durch die Vereinigten Staaten – mittlerweile so oft praktiziert wird, dass es in der Diskussion praktisch untergeht. Es ist fast zu einfach geworden. Niemand achtet mehr darauf. Es gehört einfach dazu."
    Um einen Drohneneinsatz zu genehmigen, benötigt man laut dem PPG zuerst einen Antrag. Dieser muss vom CIA-Direktor oder dem Verteidigungsminister gebilligt werden. Der Nationale Sicherheitsrat (NSC) prüft es, der parlamentarische Ausschuss und der Direktorenausschuss bestätigen es.
    Die entscheidende Behörde ist die NSC - die wiederum keiner Überprüfung durch den Kongress unterliegt.
    Das PPG ist vor der Veröffentlichung massiv geschwärzt und überarbeitet worden.


    LG

  2. #52
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    Drohnen für den Frieden

    Eines ist mal sicher, hier wurde nichts "entdeckt"!!! Die entsprechenden "Kreise" wussten/wissen es!!!

    Erste Killer-Drohnen vor 118 Jahren? Patent von Nikola Tesla entdeckt

    In den USA ist ein über 100 Jahre altes Patent des weltberühmten serbischen Wissenschaftlers Nikola Tesla aufgetaucht, in dem unbemannte, ferngesteuerte Roboter beschrieben werden. Damit war Tesla der erste Mensch, der Drohnen erfand.

    weiter hier: http://de.sputniknews.com/technik/20...18-jahren.html
    LG
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  3. #53
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    Wenn die Handynummer das Todesurteil bedeutet

    Allein mit einer Handynummer könne eine Drohne nicht orten und töten, sagt die Bundesregierung - und damit wohl die Unwahrheit

    Als die Rakete einschlug, waren Bünyamin Erdoğan und Shahab Dashti gerade mit dem Abendessen fertig. Auf einem Gehöft im pakistanischen Ort Mir Ali hatten sie sich an diesem Abend mit anderen Dschihadisten getroffen, bis eine amerikanische Drohne ihr Leben und das von fünf anderen Männern beendete (Der Tag, an dem Bünyamin starb).
    Aus amerikanischer Perspektive war der Drohnenangriff am 4.Oktober 2010 nichts Besonderes: Zu häufig schlagen hier im pakistanischen Waziristan die Hellfire-Raketen der Drohnen ein. Aus deutscher Perspektive war der Angriff hingegen ein Novum: Denn Bünyamin Erdoğan und Shahab Dashti waren Deutsche. Erdoğan stammte aus Wuppertal, Dashti aus Hamburg. Und noch etwas sollte den Fall in Deutschland in den nächsten Jahren zum Politikum machen: Es waren wahrscheinlich deutsche Behörden, die die USA auf die Spur der beiden gebracht hatten. Nur einen Tag vor dem Angriff hatte der Bundesverfassungsschutz die Handynummer Erdoğans an die USA weitergegeben.

    weiter hier: http://www.heise.de/tp/artikel/49/49495/1.html
    Liebe Grüße
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  4. #54
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    Guess What You’re Funding Now? A $100 Million Drone Base in Africa

    DARPA, or the secretive Defense Advanced Research Projects Agency, which works under the umbrella of the U.S. Department of Defense, has created some spooky technology in its time — from tiny drones called ‘Gremlins,’ to ‘implantable, wireless neuroprosthetics’ that are lodged in a soldier’s brain to offer a reprieve from PTSD and other brain injuries resultant of the DoD’s war path. DARPA’s latest investment stands to take advantage of ample real estate in one of the world’s most impoverished nations.

    DARPA has a publicly disclosed budget of at least $3 billion spent across 250 programs, as well as black budget programs with unknown financial figures. Now the government plans to spend $100 million building “one of the most important U.S. military construction efforts in Africa,” according to once-secret files obtained by the Intercept through the Freedom of Information Act.
    The base will be constructed in the center of Niger, one of the only countries that is allowing MQ-9 Reapers — the newer, larger, and potentially more lethal model of drone than its Predator predecessor.

    DARPA’s drone technologies have been expediently advancing, with some that can speed around a warehouse at 45 miles per hour, and others that have nanotechnology implanted within them to create weapons that target everything from submarines, to underground bases, and airborne missiles. Long-distance, and high-altitude drones have also been developed, including some that can stay in the air for weeks at a time.
    The original request to build a base in Agadez, Niger, was green-lighted by President Obama for $38 million, under the National Defense Authorization Act for Fiscal Year 2015; but that has already jumped to $50 million, with operating expenses projected to cost American taxpayers $12.8 million per year once the base is built.
    The emphasis on the Niger base is to run drone missions, though the Pentagon is hush-hush about its full intentions for the project. A 2015 planning document attests,
    The top MILCON [military construction] project for USAFRICOM is located in Agadez, Niger to construct a C-17 and MQ-9 capable airfield. RPA presence in NW Africa supports operations against seven [Department of State]-designated foreign terrorist organizations. Moving operations to Agadez aligns persistent ISR to current and emerging threats over Niger and Chad, supports French regionalization and extends range to cover Libya and Nigeria.


    The Agadez base would contribute to the U.S.’s presence the world over, with more than 662 overseas bases in 38 foreign countries, and military personnel in roughly 148 countries.
    The U.S. established diplomatic relations with Niger in 1960, following its independence from the United Kingdom. It has since become a hub of U.S. military projects; however,Germany now plans to build their own base in Niger, in order to “fight Islamic militants” in neighboring Mali.

    The German army will lead a multinational battalion of troops in the Baltics soon, as part of a NATO effort to put militarized pressure on the alliance’s eastern edge near the Russian border.

    It is highly likely that DARPA’s “surveillance” drones are meant for the same region.

    Quelle: http://www.activistpost.com/2016/10/...se-africa.html
    plus Querverweis: http://www.globale-evolution.de/show...l=1#post410246

    LG
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  5. #55
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    Keine Kontrolle erwünscht: Bundeswehr steuert Drohnen von israelischem Luftwaffenstützpunkt

    Ihr müsst die Verbindungen erkennen!!!!!!!

    1984, 2005 und von 2009 bis 2015 war Enders Teilnehmer der Bilderberg-Konferenz.

    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Enders
    Der Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko kritisiert "fortgesetzte Heimlichtuerei" bei der Beschaffung von Drohnen durch das deutsche Verteidigungsministerium. Nach neuen Plänen sollen deutsche Drohnen von einem israelischen Militärflughafen starten.
    Mehr lesen:In Israel gebaut, in Israel stationiert: Deutsche Killerdrohnen sollen vom Ausland starten

    Dass die Bundeswehr bewaffnete Drohnen in Israel stationieren möchte, ist schon länger bekannt. Der Aachener Bundestagsabgeordnete der Partei Die Linke, Andrej Hunko, schildert nun im Gespräch mit RT Deutsch die genaueren Einzelheiten der geplanten Vereinbarung.
    Nach neuesten Informationen sollen deutsche Soldaten die Heron-TP-Drohnen von dem israelischen Luftwaffenstützpunkt Tel Nof aus steuern. Die technische Betreuung übernimmt der Airbus-Konzern.
    Es ist völlig unklar, ob deutsche Parlamentarier überhaupt Zugang zu Tel Nof bekommen. Immerhin setzt Israel von dort aus auch atomwaffenfähige Flugzeuge ein", so Andrej Hunko.
    Der Abgeordnete der Linken weist darauf hin, dass sich die autonomen Fluggeräte, die von deutschen Soldaten gesteuert werden sollen, nicht einmal im Eigentum der Bundeswehr befinden. Ursula von der Leyen hat beschlossen, die Heron-TP-Drohnen zu leasen, nachdem ein eigenes europäisches Rüstungsprojekt kläglich gescheitert war. Diese neue, außerordentlich teure Projekt schaffe daher nicht einmal Bundeseigentum.
    Die von der Bundeswehr betriebenen Drohnen verbleiben der beabsichtigten Vereinbarung zufolge im Eigentum einer israelischen Rüstungsfirma. Für die Wartung kooperiert der israelische Drohnenhersteller IAI mit dem europäischen Rüstungskonzern Airbus.
    Aktuell, so informiert Hunko, sei vorgesehen, dass die Bundeswehr von Israel aus in "zwei Einsatzgebieten im Nahen und Mittleren Osten" operiert. Diese Konstruktion wirft "ernsthafte Fragen danach auf, ob es überhaupt möglich ist, die Einsätze durch ein deutsches Parlament zu kontrollieren", argwöhnt Hunko.
    Mehr lesen:Bundeswehr-Drohnen: Rätselraten um wirtschaftlich zweifelhaften Deal mit Israel

    Sämtliche Drohnen enthalten sowohl Aufklärungstechnik wie auch die Möglichkeit, die Fluggeräte zu bewaffnen. Aus Rücksicht auf die israelische Regierung, die selbst bewaffnete Flüge mit diesem Drohnentyp in palästinensischen Gebieten durchführt, stuft die Bundesregierung alle Details zu den mitgeführten Waffen als "geheim" ein. Sie teilt nur mit, dass die israelischen Lenkwaffen auch "bewegliche Punktziele" angreifen können.
    Das Verteidigungsministerium formuliert die Möglichkeiten für den Einsatz bislang in einer sehr stark verklausulierten Weise:
    Die eingerüsteten Effektoren ermöglichen ein hochpräzises und reaktionsschnelles Wirken gegen nicht gehärtete, stationäre und bewegliche Punktziele zur Unterstützung und zum Schutz eigener Kräfte unter Minimierung von Begleitschäden.
    Andrej Hunko empfindet die "fortgesetzte Heimlichtuerei" der Bundesregierung bezüglich der geplanten Bewaffnung als "alarmierend". Der deutsche Drohnenkrieg werde "geheim und ohne parlamentarische Kontrolle" vorbereitet und vermutlich auch durchgeführt. Man müsse deshalb vom Schlimmsten ausgehen: Dass mithilfe der angeblich hochpräzisen israelischen Raketen auch "außergerichtliche Hinrichtungen" durchgeführt werden.
    Mehr lesen:Bizarrer Deal: Bundesregierung will für 580 Millionen Euro fünf israelische Kampfdrohnen anschaffen

    Israel gehört zu jenen Ländern, die es als Teil ihrer Sicherheitsdoktrin verankert haben, Personen, von denen eine unmittelbare terroristische Gefahr für die nationale Sicherheit ausgeht, durch gezielte Drohnenangriffe töten zu lassen. Auch die Bundesregierung distanziere sich in der Praxis bisher nicht von diesem völkerrechtlich umstrittenen Vorgehen, erklärt Hunko. Zwar betont die Regierung bisher, dass man mit tödlichen Drohnen-Einsätzen durch Alliierte nicht zu tun habe. Tatsächlich unternimmt die Bundesregierung aber nichts, um etwa von der Ramstein-Airbase ausgehende US-Einsätze dieser Art zu verhindern.
    Die Kontrolle werde zusätzlich dadurch erschwert, dass die Bundeswehr den Betrieb der neuen Kriegswaffen einem privaten Unternehmen übertrage. Hunko spricht von einem rüstungspolitischen "Drohnenklüngel". Die fünf Drohnen sollen nicht nur auf einer ausländischen Luftwaffenbasis stationiert werden. Die Ausbildung der deutschen Soldaten wird von Airbus übernommen.
    Hier trifft das Verteidigungsministerium auch bereits Entscheidungen darüber, wer in Zukunft eine europäische Drohne bauen soll, kritisiert Andrej Hunko.
    Wesentliche Aufgaben werden an den Rüstungskonzern Airbus vergeben. Dies schließt Kriegseinsätze ein. Airbus wird als deutscher Rundum-Sorglos-Entwickler militärischer Drohnen gestärkt. Die geplante Vergabe für die Drohnen-Übergangslösung aus Israel ist deshalb auch ein eiskalter Meilenstein für die Entwicklung einer europäischen Kampfdrohne unter der Regie von Airbus", erklärt der Bundestagsabgeordnete.
    Derzeit ist noch eine Klage des US-Anbieters General Atomics anhängig, der sich durch die geplante Vergabe des Auftrags an den israelischen Partner vergaberechtlich zu Unrecht benachteiligt sieht.



    Quelle: https://deutsch.rt.com/inland/41670-...swehr-steuert/
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  6. #56
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    Multicopter im Einsatz: 10 Fakten zur Nutzung von Drohnen

    Die Regeln sind so schön, dass man fast schon keine Lust mehr daran hat.

    Und das ist ja auch der Zweck dieser Regeln!!!

    Die Angst des Überwachers überwacht zu werden .......

    Abb. 1: Rein optisch betrachtet unterscheiden sich die Drohnen vor allem in der Bauart und in der Anordnung der Kameras.

    Multicopter, sogenannte Drohnen, haben eine breite Fanbase: Passionierte Fotografen schätzen die Aufzeichnungen, die die fliegenden Foto- und Filmgeräte abliefern. Und die Freunde des Modellbaus reizt die Technik des Miniaturbaus ohnehin. Was beim Einsatz von Multicoptern zu beachten ist, verrät dieser Ratgeber.

    1. Der Nutzungszweck gibt die Regeln an
    Für den Betrieb sogenannter „unbemannter Luftfahrtsystem und Flugmodelle“ wie sie in der Broschüre des Bundeministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur bezeichnet werden (Quelle: bmvi.de), gibt es spezielle Nutzungsregelungen. Laut Ministerium gilt diese Unterscheidung: „Dient die Nutzung des Geräts dem Zwecke des Sports oder der Freizeitgestaltung, so gelten die Regelungen über Flugmodelle. Ist mit dem Einsatz hingegen ein sonstiger, insbesondere ein gewerblicher Nutzungszweck verbunden (z. B. Bildaufnahmen mit dem Ziel des Verkaufs), so handelt es sich um ein unbemanntes Luftfahrtsystem.“ Und deren Betrieb ist zunächst einmal erlaubnispflichtig. Die Erlaubnis wird von der Luftfahrtbehörde der Länder erteilt.
    2. Diese grundlegenden Regeln gelten
    Wer einen Multicopter steuert, muss diesen grundsätzlich immer im Blick haben. Zudem darf das Fluggerät nicht mehr als 25 Kilogramm wiegen. Das heißt für Modellbauer: Bevor der Multicopter abhebt, muss er auf die Waage. Das Gewicht des Multicopters gibt meistens auch einen Hinweis darauf, ob und wie lange eine Flugerlaubnis erteilt wird: Wer einen Multicopter unter fünf Kilogramm Gewicht in die Luft steigen lässt, kann mit einer Flugerlaubnis von zwei Jahren rechnen. Ist die Drohne schwerer als zwei Kilogramm, gilt zudem eine Altersbeschränkung: Der Steuerer muss dann über 16 Jahre alt sein.
    Darüber hinaus gelten diese grundlegenden Festlegungen:

    • Die maximal erlaubte Flughöhe beträgt 100 Meter über dem Grund.
    • Der Betrieb über Menschenansammlungen ist verboten.
    • Die Flugerlaubnis kann Ein- und Beschränkungen enthalten, die einzuhalten sind.

    Besonders wichtig für Drohnenflieger ist, mit Blick auf die Rechtslage stets up-to-date zu bleiben. Unter Yuneec.com gibt es regelmäßige Updates sowie eine Übersetzung der Regelungen für Drohnenbesitzer.
    3. Diese Nachweise sind für eine Erlaubnis nötig
    Was für eine Allgemein- und eine Einzelerlaubnis vorgelegt werden muss, zeigt die folgende Tabelle:
    Allgemeinerlaubnis Einzelerlaubnis
    Angaben zum Antragsteller Angaben zu Fachkenntnissen des Steuerers
    Angaben zum Fluggerät (u.a. Zweck) Angaben zum Aufstiegsort (inkl. Lageplan und Angabe des Flugraums), zu Datum, Zeit, Anzahl und Dauer
    Datenschutzerklärung Einverständniserklärung des Grundstückeigners
    Nachweis der Haftpflichtversicherung Technische Angaben zum Fluggerät
    Unbedenklichkeitserklärung der zuständigen Polizei
    4. Heißes Eisen Datenschutz
    Besonders gefährlich ist beim Einsatz eines Multicopters das Thema Datenschutz und das bedeutet zweierlei:

    • Grundsätzlich darf mit einem Multicopter nicht in den Privatbereich Dritter eingedrungen werden, die nicht ausdrücklich ihre Erlaubnis dazu erteilt haben.
    • Vor allem bei der Aufzeichnung von Video- und Bildmaterial gilt: Urheber- und Persönlichkeitsrechte dürfen nicht verletzt werden.

    5. Diese Bestimmungen sind vor dem Start zu beachten
    Abbildung 2: Das Gewicht der Drohne bestimmt dabei die Erlaubnis und auch das Alter des Steuerers.

    Auf dem Steuerer eines Multicopter liegt mächtig viel Verantwortung und die beginnt bei Weitem nicht erst dann, wenn das Gerät in die Luft abhebt. Bereits im Vorfeld muss der Steuerer des Multicopters sich über die Wetterverhältnisse informieren und die im Ort zuständige Ordnungsbehörde informieren. Soll der Multicopter über einem Naturschutzgebiet kreisen, muss auch hier die zuständige Behörde informiert werden. Sowohl der Start- als auch der Landeplatz müssen genehmigt und abgesichert sein. Die geplante Flugstrecke muss Abstand zu öffentlichen Verkehrswegen und zu anderen Flughäfen (mind. 1,5 Kilometer) haben. Bemannte Flugzeuge haben stets Vorrang. Passiert trotz aller Vorsichtmaßnahmen ein Unfall, ist dieser meldepflichtig. 6. Davon muss sich ein Multicopter fernhalten
    Der Deutsche Journalisten-Verband hat für seine Mitglieder und andere Interessierte eine Liste der „verbotenen Flüge“ zusammengestellt (vgl. djv.de). Kurz zusammengefasst gelten diese Orte als Sperrgebiet: Über Menschenansammlungen, über Einsätzen von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst, über Industrieanlagen, Gefängnissen sowie über Behörden ist Sperrzone. Auch Verkehrswege und Flugplatz-Kontrollzonen sind für Multicopter nicht erlaubt.
    7. Das ist die Rolle des Steuermanns
    Natürlich ist an Bord des Multicopters eine Kamera, die zeigt, wohin die Drohne fliegt. Darauf verlassen dürfen sich Steuerer allerdings nicht. Beschrieben wird dies mit dem Begriff der „direkten Sichtweite“, was besagt: Derjenige, der den Multicopter steuert, muss selbst sehen können, wohin dieser fliegt. Ferngläser und Nachtsichtgeräte gelten dabei eben so wenig wie die installierten On-Board Kameras.
    8. Der Kampf gegen die Drohne
    Scheint ein Multicopter offensichtlich führungslos zu sein, muss dies sofort gemeldet werden. Eine witzigere Idee hatten die niederländischen Ordnungshüter. Sie richteten einen Adler darauf ab, Drohnen aus der Luft zu holen.
    9. Die Drohne hat eine lange Geschichte
    1898 wurde der erste Drohneneinsatz bekannt. Die Militärdrohne, die von Nikolas Tesla erfunden wurde, war allerdings kein Gerät für die Lüfte, sondern ein ferngesteuertes Boot. Die Idee, die damals dahinter steckte: Diese ferngesteuerten Booten sollten (gesteuert durch die Hand von Profis) feindliche Schiffe angreifen.
    10. Zukunftsvision Multicopter
    Abbildung 3: Wird die Drohne zum Observieren landwirtschaftlich genutzter Flächen eingesetzt, hilft sie dem Bauern vielleicht irgendwann bei der Arbeit.

    Trotz Warnungen von Verkehrs- und Datenschutzspezialisten bringt die neue Technik auch für so manchen Nutzer einen attraktiven Mehrwert. Landwirte beispielsweise können vergleichsweise einfach ihren Acker bzw. das Wachstum darauf kontrollieren. Logistikunternehmen liebäugeln mit der Paketauslieferung via Drohne. Die Wartung von Energieanlagen könnte durch den Einsatz von Drohnen vereinfacht werden. Und Rettungsteams können via Drohne vor allem Einsätze wie die Vermisstensuche optimieren. Dass der Einsatz von Multicoptern den Alltag ein Stück weit revolutionieren wird, ist zweifelsfrei. Der neueste Streich der Drohnen-Bauer wurde nun in Las Vegas vorgestellt.


    Quelle: http://www.gulli.com/news/28268-mult...nen-2017-04-18
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    US-Rüstungsunternehmen entwickelt Drohne für Scharfschützengewehre

    Ein US-Rüstungsunternehmen hat eine Drohne für Scharfschützengewehre entwickelt, die nur unwesentlich größer als handelsübliche Drohnen ist. Sie soll laut Hersteller "das Leben von Soldaten und Zivilisten retten". Das Gerät wurde schon nach Israel verkauft. Doch es gibt auch Kritik.

    Duke Robotics, ein in Florida ansässiger Rüstungskonzern, entwickelte die „TIKAD-Scharfschützen-Drohne“ und verkaufte sie vor kurzem an das israelische Militär. Der Konzern versucht auch, Aufträge aus dem Pentagon für seine Entwicklung zu bekommen. Die Drohne kann mit einem Scharfschützengewehr, einem Granatwerfer, einem Maschinengewehr oder einer Vielzahl anderer Waffen ausgestattet werden, berichten die Webseiten von „Defense One“ und „Popular Mechanics.“
    Die Drohne wurde laut „Defense One“ offenbar schon erfolgreich vom israelischen Militär verwendet, blieb aber wegen Gewichtsproblemen nur für etwa fünf Minuten in der Luft. Doch die technischen Probleme sollen mittlerweile behoben worden sein. Der Mitbegründer von Duke Robotics, der israelische Militärveteran Lt. Col. Raziel "Razi" Atuar, sagte, dass die Drohne, die von einem Piloten aus der Ferne geflogen wird, das Leben von Zivilisten und Soldaten retten könne, weil sie präziser sei als die großen Drohnen wie Reaper, Predator oder Switchblade, welche Raketen abfeuerten.

    Doch es gibt auch kritische Stimmen zu der Drohnentechnologie.
    Große militärische Drohnen müssen Tausende von Kilometern fliegen, um ihre Ziele zu erreichen, aber diese kleineren Drohnen könnten leicht die Straße hinunterfliegen, um Gewalt anzuwenden,
    sagte Professor Noel Sharkey von der Universität von Sheffield gegenüber der BBC.
    Das ist meine größte Sorge, denn es gab viele rechtliche Fälle von Menschenrechtsverletzungen mit den großen Drohnen, und diese [kleinen] könnten potentiell zu mehr Fällen führen, so Sharkey.
    Der Wissenschaftler sagte zudem, dass er sich auch zusätzliche Sorgen wegen der TIKAD-Drohne mache, da sie Privatbürger von Duke Robotics kaufen könnten, und sie dann von terroristischen Gruppen wie ISIS kopiert werden könnte. "Es wird nicht lange dauern, bis alle Kopien haben", sagte Sharkey gegenüber „Popular Mechanics.“
    Einige von ihnen werden weniger stabil und weniger präzise sein. Wir haben bereits gesehen, wie ISIS kleine handelsübliche Drohnen für Sprengstoffangriffe eingesetzt hat.


    Quelle: https://deutsch.rt.com/international...uetzengewehre/
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    Drohnen bei der Bundeswehr: Berichte über geplante Bewaffnung zur Bekämpfung "weicher Ziele"

    Dienen die Drohnen der Bundeswehr bald zu mehr als nur zur Aufklärung und zum Schutz? Das ARD-Politikmagazin Report Mainz verfügt über Informationen, wonach die Drohnen bald auch bewaffnet werden könnten, um Menschen als sogenannte "weiche Ziele" zu bekämpfen.
    Die HERON-TP-Drohnen aus israelischer Herstellung von Israel Aerospace Industries (IAI) ermöglichen es, Bilder von Überwachungsflügen in Echtzeit zu übermitteln. Die Anschaffung der fünf Drohnen durch die Bundeswehr, die auch bewaffnet werden können, führte zu einer Debatte. Der Deutsche Bundestag entschied sich am 13. Juni für die Anschaffung.
    Es hieß, die Drohnen würden nur zu Aufklärungs- und Überwachungszwecken eingesetzt. Derzeit kommen die Drohnen in Afghanistan und in Mali zum Einsatz. Die Bewaffnung würde "nach ausführlicher völkerrechtlicher, verfassungsrechtlicher und ethischer Würdigung" entschieden werden, so das Verteidigungsministerium.
    REPORT MAINZ liegt der Leasing-Vertrag zur Anschaffung der Drohnen Heron TP zwischen dem Bundesverteidigungsministerium und der Firma Airbus vor. Demnach wird darin auch die Anpassung von Munition auf "deutsche Vorgaben" für 51 Millionen Dollar festgehalten.

    Das Verteidigungsministerium bestätigte, dass die Drohnen mit Waffen getestet wurden. Die Munition der Drohnen würde im Zuge der Tests auf die "deutschen Bestimmungen hin" angepasst. Noch nicht entschieden sei die "Ausbildung der Soldaten am bewaffneten System". In dem Vertrag heißt es:
    Darüber hinaus muss das System des RPAS G-HERON TP in der Lage sein, bewegte Bodenziele zu erfassen und zu verfolgen sowie GMTI-Plots zu erzeugen, die identifizierten Bodenziele mit vom RPA mitgeführter SP (Special Payload, Bezeichnung für Munition) zu bekämpfen (...).
    Explizit wird im Vertrag von "weichen Zielen" gesprochen - damit sind Menschen gemeint:
    Präzise Bekämpfung von mindestens zwei (2) leicht gepanzerten (ungepanzerte Fahrzeuge) oder weichen (Personen) Zielen nacheinander in einer Mission.
    Tobias Pflüger, Bundestagsabgeordneter von Die Linke, sieht hierin eine "Täuschung" der Öffentlichkeit:
    Die Öffentlichkeit wird an dem Punkt konkret getäuscht, weil die Beschaffungsentscheidung, die gefällt wurde, wurde als bewaffnungsfähige Drohne beschrieben. Es geht nicht um den Schutz von Truppen, sondern es geht um den Abschuss von Fahrzeugen und Personen.
    Tobias Lindner von den Grünen:
    Die ganze Beschaffung, das sieht man, ist ausgelegt auf Bewaffnungsfähigkeit. Sonst würde man nicht 50 Millionen Euro jetzt für die Zertifizierung des Systems im Hinblick auf diese Eigenschaft ausgeben. Das ist unverantwortlich, wenn es um Geld geht und das ist unverantwortlich auch, wenn es um Moral geht.
    Eine Anfrage aus der Linksfraktion zum Einsatz der Drohnen in Mali durch die Bundeswehr blieb zuvor unbeantwortet. Antworten auf die Fragen wurden verweigert. Sie wurden zur Verschlusssache erklärt.


    Quelle: https://deutsch.rt.com/inland/78926-...te-bewaffnung/
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

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