Ergebnis 1 bis 10 von 10

Thema: Island und die EU

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    20.928
    Blog-Einträge
    199
    Mentioned
    249 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 528531

    Island und die EU

    Wie Island den Euro rettete und nun im Medien-Sumpf ersoffen ist


    Reykjavík: Tatsächlich, wo ist Island in den Medien geblieben? Es ist schlicht weg, abgesoffen, nicht mehr existent. Bezogen auf seine Fläche von etwas mehr als 100.000 Quadratkilometer ist es kein keines Fleckchen Erde Europas. Bezogen auf seine Einwohnerzahl von gut 320.000 eher ein Winzling und nur ein Drittel der zyprischen Einwohnerschar, deren Bedeutungslosigkeit uns gerade in den letzten Tagen eindrucksvoll vor Augen geführt wurde. Jetzt könnte man meinen, die Nichtpräsenz der Insel hätte mit den wenigen Menschen dort zu tun. Dem ist aber nicht so, es geht eher um die generell schlechte Vorbildwirkung die diese Menschen auf die „Resteuropäer“ auszuüben im Stande wären. Genau letzteres wird der Grund sein, warum man dieses sture Inselvolk hier tunlichst nicht mehr erwähnt, quasi totschweigt, allein um Ansteckungsgefahren zu vermeiden. Pures Gift für die jetzige EU-Kratie. Insoweit ist auch die Ferne dieser kalten Insel eine Eigenschaft, die die mediale Quarantäne stark begünstigt. Island ist (noch) nicht Mitglied der EU, sie stellten den Aufnahmeantrag erst im Juli 2009 und seither wird, wie üblich, lang verhandelt, dabei wird es wohl auch bleiben. Seit 1999 nimmt Island aber am Schengener Abkommen teil, sodass man recht gut und ohne große Formalitäten aus der EU dorthin reisen kann. Für jene die jetzt noch den Kopf schütteln, weil sie es geographisch nicht auf den Schirm bekommen: Island liegt zwischen Norwegen und Grönland und nordwestlich von England, so als grobe Orientierung und ja, Island ist noch da. Um die Überschrift jetzt weniger rätselhaft wirken zu lassen, soll folgendes erläutert werden. Wäre Island zum Zeitpunkt des Beginns der Finanzkrise und beim Zusammenbruch seines Bankwesens Mitglied der Euro-Zone gewesen, dann hätte es durch sein radikales Verhalten in der Sache den Euro zu Fall gebracht und damit die Union gesprengt. Andere Länder, die den Euro haben und möglicherweise mit ähnlichen Optionen liebäugelten, wurden von Brüssel aus massiv erpresst und gegängelt, dass sich entsprechende Gedanken gar nicht erst großartig ausbreiten konnten.
    Deshalb kann man ruhigen Gewissens behaupten, dass Island durch seine „Nichtmitgliedschaft“ in der Euro-Bande, dieser bislang das Leben gerettet hat. Oder anders ausgedrückt, wäre Island zu dem Zeitpunkt Euro-Teilnehmer gewesen, hätte man vermutlich eher eine „Befreiungsarmee“ dorthin entsandt, um die sturen Isländer mit dem Gewehrlauf wieder auf die EU-Staatsräson einzuschwören, als den Euro krachen zu lassen. Nach geltenden EU Bestimmungen hätte man bestimmt auch einen Weg gefunden dies als Aufstand zu deklarieren. Aber betrachten wir jetzt ein wenig genauer was dort abgegangen ist, auch noch passiert und weshalb man die Insel, als Hort einer neuen Demokratie hier doch lieber totschweigt. Isländische Krisenbewältigung

    Nach dem Zusammenbruch des isländischen Bankensystems hat man dem Druck der internationalen Banken, des IWF und auch diverser anderer Nationen widerstanden und eine Vergemeinschaftung der durch die Banken verursachten Verluste rigoros abgelehnt. Ergänzend dazu haben die Bürger die amtierende Regierung aus dem Amt gejagt und viele für das Drama verantwortliche Politiker und Banker vor Gericht gestellt und tatsächlich auch allerhand Gefängnisstrafen für diese Verfehlungen ausgeteilt. Verfehlungen, für die im restlichen Euro-Raum und in anderen Ländern bis heute noch millionenschwere Boni an die Banker ausgereicht werden. Also noch ein Grund mehr dies alles zu verschweigen.

    Dessen aber noch nicht genug. Der Preis dafür war zunächst die Staatspleite und damit auch eine Art internationale Isolation und Ächtung. Immerhin hatten es die kriminellen Bankster geschafft einen Haufen an Verbindlichkeiten aus Fehlspekulationen und Fehlinvestitionen von sage und schreibe 900 Prozent des isländischen Bruttosozialprodukts aufzutürmen. Jetzt haben aber die 320.000 Insulaner nicht den Kopf ins Eis gesteckt, auch nicht in den kalten Sand, nein sie fingen jetzt gerade mal an sich und ihren Staat neu zu erfinden und sind aktuell noch dabei. Damit zeigen sie auf ganz ekelhafte Weise einem Moloch namens EU jetzt einmal mehr wie Demokratie richtig funktionieren kann. Ein Sakrileg, denn nichts wird in der EU und der Euro-Zone mehr verabscheut als direkte Demokratie, weil es nachweislich den Interessen einiger weniger sehr stark schadet und die Volksausbeute aufs höchste gefährdet.
    Demokratie neu definiert

    Und genau in dieser Phase steckt Island derzeit noch. Ein kleiner Rat von gut 25 Menschen arbeitet hart daran an, eine neue, eigene Verfassung auf die Beine zu stellen. Der Prozess selbst ist sehr bemerkenswert und in höchstem Maße transparent. Dies begann bei der Auswahl der Menschen die dieses Werk vollbringen, wie auch für die Offenheit bei der Gestaltung, bei der dem Grunde nach alle Isländer online zusehen können. Keine Politiker sind mehr an der Erarbeitung der neuen Verfassung beteiligt und diejenigen die diesen Job machen haben einen entsprechenden Leumund im Volk der sie dorthin geführt hat. Und das Volk selbst kann jederzeit zusehen, kommentieren, anregen, ergänzen, Fragen stellen oder auch nur kritisieren. Der Prozess hält derzeit noch an und ist nicht abgeschlossen. Wer darüber noch mehr und genaueres erfahren möchte, der kann sich diesen äußerst inspirierenden Artikel einer italienischen Radioreportage dazu antun Neues von der Finanzkriegsfront, wobei dieser Artikel von „Terranetz.org“ auf Deutsch gehalten ist und den ganzen Werdegang rund um die Krise und die neu zu erarbeitende Verfassung des Landes wunderschön erläutert und zusammenfasst. So gut, dass man wieder richtig Lust auf echte Demokratie bekommt. Wer Details dazu sucht und mag, der sollte den Artikel lesen. Island ist brandgefährlich für die EU

    Nun sollte auch dem letzten Betrachter schon klar werden warum am Ende auch die noch andauernden Beitrittsverhandlungen zur EU werden scheitern müssen. Es mag bei einigen Kooperationen, wie beispielsweise dem Schengen Abkommen und vergleichbaren bleiben, aber ein vollwertiges EU und Euro-Zonen Mitglied kann Island unter solchen Voraussetzungen nicht mehr werden. Denn sie müssten wieder ähnlich undemokratische Gebilde über ihrer neuen Verfassung dulden, was nach derartigen Mühen wohl ausgeschlossen scheint. Wenn man dazu dann noch betrachtet wie wenig sich die EU selbst an eigene Verträge und Abkommen hält, dann muss einem Normalbürger schon Angst und bange werden. Genau die aufgezeigten Faktoren dürften die Gründe dafür sein, warum man in der Europäischen Union diese Insel am liebsten gänzlich versenken möchte, nicht nur in den Medien. Island stellt eine echte Bedrohung für jede indirekte oder repräsentative Demokratie dar, jedenfalls solange über diese eisigen Hinterwäldler noch berichtet wird. Für uns ein Grund mehr. Die EU ist ja noch viel weiter von echter Bürgerbeteiligung entfernt als manche Nationalstaaten und hat mit Demokratie deshalb schon rein gar nichts mehr zu tun. Island hat ein Knechtschaftssystem gekippt und ist dabei zu zeigen wie Selbstorganisation von Menschen funktionieren kann. Das Argument, welches jetzt zu erwarten ist, dass dies bei Abermillionen von Menschen nicht mehr funktionieren können soll, scheint ziemlich verlogen, aber wir werden uns auch solches mit Sicherheit seitens unserer Offiziellen noch anhören müssen, sollten wir auf die verwegene Idee kommen Island für dieses Vorhaben als Beispiel anzuführen. Wer also den Gedanken einer ehrlichen und volksnahen Demokratie für erstrebenswert hält, der sollte sich von Zeit zu Zeit einmal nach dem Wohlbefinden dieser 320.000 Insulaner auf Island erkundigen, damit sie eben nicht aus den Augen und aus dem Sinn verschwinden. Das Verhalten der Isländer verdient höchsten Respekt.

    Quelle: http://qpress.de/2013/03/30/wie-isla...-ersoffen-ist/
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    20.928
    Blog-Einträge
    199
    Mentioned
    249 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 528531

    Islands Verfassungsexperiment ist so gut wie gescheitert

    Also mischt sich die EU mit ihren alten Seilschaften schon wieder ein. Es darf nicht (als gutes Beispiel) passieren!

    Man betätigt aller Hebel, bis auf den hinterletzten, damit es nicht zum Bruch kommt! Ziel ==> US-EU !

    Aktuell: Zypern, Austritt, Nein! Italien, Neuwahlen, Nein! Island, Verfassungsänderung, Nein!

    Der Willen von Millionen Bürgern in Europa wird von ein paar "Machthanseln" total ignoriert!

    Das wohl ambitionierteste Demokratieexperiment der jüngeren europäischen Verfassungsgeschichte hat vorläufig sein Ende gefunden – und kein gutes. Das Parlament wird in dieser Legislaturperiode, die Ende April endet, nicht mehr über den Entwurf des Verfassungsrates abstimmen. Damit sind die Chancen, dieses einzigartige Experiment tatsächlich zum Erfolg zu führen, auf nahezu Null gesunken.

    Noch mal in aller Kürze die Vorgeschichte (ausführlicher hier und hier): Nach der nationalen Katastrophe der Finanzkrise 2008 hatten die Isländer ihre Regierung gestürzt und eine neue linke Regierung an die Macht gebracht, die versprach, die Verfassungsgrundlagen des Landes zu erneuern, und zwar durch das Volk selbst: Die gut 300.000 Isländer wählten aus ihrer Mitte 25 Vertreter, die im Konsens einen Entwurf ausarbeiteten. Im Oktober ergab eine konsultative Volksabstimmung, und zwar mit konfortabler Zweidrittelmehrheit bei mehr als respektabler Wahlbeteiligung, dass dieser Entwurf zur Basis der neuen Verfassung des Landes gemacht werden sollte.
    Damit sollte die seit Jahrzehnten geforderte und nie geglückte Verfassungsreform den politischen Eliten aus der Hand genommen und direkt dem Volk anvertraut werden. Das Problem dabei war aber, dass die Verfassungsreform in den geordneten Bahnen des existierenden Verfassungsrechts stattfinden sollte. Und das sieht vor, dass Verfassungsänderungen vom Parlament beschlossen und nach dessen Selbstauflösung und Neuwahlen vom neuen Parlament bestätigt werden müssen. Das heißt, das letzte Wort behält das politische Establishment.
    Und dieses letzte Wort wurde gestern in den frühen Morgenstunden gesprochen. Nach monatelanger Obstruktion durch die konservative Unabhängigkeitspartei (die bis 2008 fast durchgängig die Macht innehatte und das ganze Verfassungsexperiment schon immer höchst überflüssig fand) einigte sich jetzt die wackelige und unpopuläre Regierungsmehrheit mit der Opposition, nicht mehr über den Entwurf des Verfassungsrates abzustimmen.
    Nominell bleibt der Regierungskoalition das Eingeständnis, die ganze Verfassungsreform kollossal gegen die Wand gefahren zu haben, dadurch erspart, dass dafür jetzt das Verfahren der Verfassungsänderung reformiert werden soll: Statt doppelter Parlamentsmehrheit und Neuwahlen dazwischen soll künftig ein Zweidrittelmehrheitsbeschluss im Parlaments mit anschließendem Referendum nötig sein, um die Verfassung zu ändern – und bei dem Referendum müssen nicht nur mehr als 50% der Teilnehmer, sondern auch mindestens 40% der Wahlberechtigten mit Ja stimmen.
    Thorkell Helgason, Ex-Mitglied des Verfassungsrats, schrieb mir gestern per Email:
    Diese faule Verfassungsänderung wurde beschlossen im Parlament heute Nacht um 2 Uhr mit 25 Ja-Stimmen gegen 2 Nein-Stimmen, die restlichen 36 Abgeordnete haben sich entweder der Stimme enthalten oder waren (bewusst) abwesend.
    Verfassungsfragen sind keine Dinge, die die Menschen in großer Zahl mobilisieren. Ein Verfassungsreferendum, das 40% Wahlbeteiligung erreicht, ist schon toll. Bei dem isländischen Referendum im Oktober lag die Wahlbeteiligung bei 48,7%, und das war schon viel mehr, als die meisten erwartet hatten.
    Das heißt, die Isländer können auf den Tag, da das Resultat ihrer Bemühungen um ihre Verfassung rechtlich Wirklichkeit wird, warten, bis sie schwarz werden.
    Dazu kommt, dass die Umfragen im Moment für die Parlamentswahlen Ende April die Rückkehr der alten Regierungsparteien an die Macht vorhersagen. Die haben kein Interesse daran, an dem Zustand, der 2008 in die Katastrophe geführt hat, strukturell etwas zu ändern. Und sie haben auch kein Interesse daran, die Verfassungsgrundlagen, die ihre Macht über so lange Zeit legitimiert haben, auszutauschen. Der gestrige Kompromiss erspart ihnen sogar noch, dafür politisch die Verantwortung übernehmen zu müssen.
    Das ist alles ziemlich deprimierend.
    Aber wer weiß: Vor dem Referendum hatte ich auch nie geglaubt, dass sich die Isländer in solcher Zahl für die Verfassungsabstimmung mobilisieren lassen würden. Thorvaldur Gylfason, Ex-Mitglied des Verfassungsrats und der Wortführer der Reformbefürworter, will auf einer neuen Liste für das Parlament kandidieren. Vielleicht gelingt es ihm und seinen Mitstreitern, auf politischem Wege noch etwas zu erreichen.

    Update: Wie ich gerade sehe, hatte Anfang März die Venedig-Kommission, die verfassungspolitische Monitoringstelle des Europarates, empfohlen, angesichts vieler nicht hinreichend klar formulierter Passagen im Verfassungsentwurf das Verfahren für Verfassungsänderungen zu vereinfachen und es dem nächsten Parlament zu überlassen, die Verfassungsreform unter diesen neuen Bedingungen voranzutreiben. Das dürfte eine Rolle gespielt haben bei der Kompromissfindung zwischen Regierung und Opposition. Allerdings ist in dem Papier der Venedig-Kommission nicht von der prohibitiv hohen Schwelle von 40% der Wahlbeteiligten die Rede.

    Quelle: http://www.verfassungsblog.de/de/isl.../#.UVf7olcmPh2
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  3. #3
    Super-Moderator Avatar von Stone
    Registriert seit
    12.08.2010
    Beiträge
    5.098
    Blog-Einträge
    1
    Mentioned
    225 Post(s)
    Follows
    1
    Following
    0
    Renommee: 348230

    Es geht auch anders !

    Und genau so sollte mit allen Banken verfahren werden......


    Wie Island dem Staatsbankrott entkam

    2008 stand Island vor der Staatspleite. Doch anders als in Krisenländern der Eurozone wurde gar nicht erst der Versuch unternommen, die kollabierenden Pleitebanken zu retten. Die Haftung des Staates für Kundeneinlagen ausländischer Sparer wies das bedrängte Inselvolk in eindrucksvollen Referenden zurück. In der Krise vertrauten die Isländer weniger den Beistandskrediten ihrer Nachbarn als vielmehr ureigenen Werten: Verantwortung und Zusammenhalt.
    Von Alexander Budde, NDR-Hörfunkstudio Stockholm
    Im Herbst 2008 geriet die kleine Inselnation Island in ihre bislang schwerste wirtschaftliche und politische Krise. Vor allem die drei Großbanken Glithnir, Kaupthing und Landsbanki hatten über Jahre hinweg einen aggressiven Expansionskurs verfolgt. Anleger aus aller Welt wurden mit traumhaften Renditen gelockt. Doch der Zusammenbruch der US-Investment Bank Lehman Brothers und die panische Kapitalflucht in seinem Gefolge brachte dann das abrupte Ende dieses fragwürdigen Geschäftsmodells.

    Fast alle der rund 300.000 Isländer erinnern sich an die Fernsehansprache ihres damaligen Ministerpräsidenten am 6. Oktober 2008: Begleitet von einem Stoßgebet, beschwört Geir Haarde die Gefahr des Staatsbankrotts. Er spricht aber auch eine unbegrenzte Garantie für private und kommerzielle Bankeinlagen seiner Landsleute aus.

    Audio: Auf eigenen Pfaden - Wie die Isländer den Staatsbankrott vermieden


    Alexander Budde, ARD-Hörfunkstudio Stockholm 25.03.2013 19:22 | 4'42
    • Download der Audiodatei: Wir bieten dieses Audio in folgenden Formaten zum Download an:



    Rettung der Pleitebanken abgelehnt !




    In den folgenden turbulenten Wochen lässt sich die Regierung vom Parlament mit Notstandsgesetzen zur kompletten Übernahme des maroden Bankensystems bevollmächtigen. Eine Rettung ihrer verstaatlichten Pleitebanken durch die Steuerzahler wie von den ausländischen Gläubigern gefordert, lehnen die bedrängten Politiker ab. Sie wäre wohl auch eine Illusion geblieben, denn die Banken hatten Verbindlichkeiten angehäuft, deren Gesamtvolumen in etwa dem Zehnfachen der Wirtschaftsleistung des Landes entsprachen.
    Stattdessen werden ausländische Forderungen und Vermögenswerte in Zweckgesellschaften, so genannte "Bad Banks", ausgelagert. Die meisten Altgläubiger erhalten Anteile an den Nachfolgeinstituten. Diese werden vom Staat mit frischem Kapital ausgestattet, müssen sich aber fortan auf den heimischen Markt beschränken. In mehreren Referenden lehnen die Isländer die Haftung ihres Staates für Kundeneinlagen von Ausländern ab. Vor allem niederländische und britische Sparer hatten ihre Vermögen bei Icesave, einer Tochter der insolventen Landsbanki, angelegt.
    Steuern rauf, Löhne runter



    Geir Haarde beschwor 2008 die Gefahr des Staatsbankrotts. Die Isländer selbst traf die Krise mit voller Härte. Ihre Regierung erhöhte die Steuern und kürzte die Löhne. Die Einkommen wurden zusätzlich durch die rasante Preissteigerung entwertet. Auch viele Isländer verloren in den kollabierenden Banken ihre Ersparnisse. Ihre Währung wurde massiv abgewertet. "Ich habe viel Geld verloren. Durch den Wertverfall der Krone haben sich meine Schulden schlicht verdoppelt", klagte ein Berufsfischer über die nun aussichtslose Tilgung seines Hauskredits. Wie so viele seiner Landsleute hatte er diesen - um Zinsen zu sparen - in einer ausländischen Währung aufgenommen. "Aber es geht mir noch immer besser als vielen anderen. Man denke nur an die Rentner, die ihre Ersparnisse verloren haben. Die Banken haben damit gespielt und sie betrogen."

    Finanzfahnder mit Sondervollmachten ermitteln wegen krimineller Machenschaften wie Betrug und Kreditvergehen gegen verantwortliche Manager. Die Schuld am Desaster lasten die Isländer aber nicht nur den Bankern und der Bankenaufsicht, sondern vor allem auch ihren mit der Szene eng verbandelten Politikern an. Auf dem Höhepunkt der Revolte wurden Parlament und Regierungsgebäude belagert, die Zentralbank gestürmt. Die Liberal-Konservativen um Haarde wurden aus dem Amt getrieben.

    Erstaunliche Fortschritte und viele Touristen


    Es ist der links-grünen Nachfolgeregierung vergönnt, erstaunliche Fortschritte bei der Genesung des einstigen Krisenlandes zu verkünden: Die Neuordnung des Bankensektors ist abgeschlossen. Die zur Stabilisierung der Landeswährung eingeführten Kapitalverkehrskontrollen werden gelockert. Ein Beistandskredit des Internationalen Währungsfonds und skandinavischer Nachbarländer konnte vorzeitig getilgt werden. Auf dem Kapitalmarkt werden wieder erfolgreich Staatsanleihen platziert.

    Der schwache Kurs der Krone lockt Touristen aus aller Welt ins Land der Geysire und Vulkane. Natürliche Ressourcen wie reiche Fischgründe und Wasserkraft im Überfluss verheißen den Isländern eine Zukunft im Wohlstand. "Wie gut, dass wir nicht den Euro haben", sagt Schriftsteller Hallgrimur Helgason. "Und wie gut, dass wir standhaft geblieben sind", fügt er hinzu. "Die Krise hat uns gut getan, weil die Menschen in einer falschen Realität lebten, weil sie in Luftschlössern wohnten. Dann ist alles zusammengebrochen. Und so kehren wir nun zu unseren Wurzeln zurück."
    Quelle : http://www.tagesschau.de/wirtschaft/island342.html

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    20.928
    Blog-Einträge
    199
    Mentioned
    249 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 528531

    Kaupthing-Skandal: Bankster vor Gericht

    Genau dort gehören sie alle hin!

    Knapp fünf Jahre nach Crash der isländischen Finanzindustrie wird der Ex-Chef der Kaupthing-Pleitebank Sigurdsson endlich vor Gericht gestellt. Die Bankenpleite und die Enthüllung der kriminellen Machenschaften hatten damals wochenlange Proteste in Island ausgelöst, die zum Sturz der Regierung führten und in eine grundlegende Veräenderung der Gesellschaft des Inselstaats mündeten. Sogar eine neue Verfassung wurde mit nie dagewesener Beteiligung der Bevölkerung erarbeitet -diese steht nun allerdings vor dem Aus. Gegen Heidar Mar Sigurdsson und acht weitere frühere Angestellte der damals größten isländischen Bank wird, laut Sonderstaatsanwalt Olafur Thor Hauksson, am 24. April vor einem Bezirksgericht in Reykjavik Anklage erhoben. Das Verfahren sei auf ein Jahr angelegt -nicht viel, bei Wirtschaftskriminalität dieser Größenordnung. Dem Bankster Sigurdsson, der zahlreiche Bankkunden in aller Welt um ihre Ersparnisse brachte, werden Betrug und Manipulation des Aktienkurses der Bank vorgeworfen.
    Am 9. Oktober 2008, gleich nach Beginn der Finanzkrise, hatte sich die Kaupthing Banki plötzlich für bankrott erklärt und stellte alle Auszahlungen an ihre Kunden sowie die Liquiditätsversorgung für ihre Niederlassungen im Ausland ein. Die Pleitebank wurde auf der Grundlage des wenige Tage zuvor erlassenen Notstandsgesetzes unter staatliche Kontrolle gestellt. Kaupthing war zusammen mit den beiden anderen führenden Banken Glitnir und Landsbanki zahlungsunfähig. Alle konnten nur durch Verstaatlichung vor dem Zusammenbruch gerettet werden, die aufgelaufenen Schulden betrugen das Zehnfache der jährlichen Wirtschaftsleistung Islands. Noch im selben Monat stellte die isländische Finanzaufsicht die Zahlungsunfähigkeit der Kaupthing Bank fest und somit den Entschädigungsfall. Eine New Kaupthing wurde gegründet, behielt die inländischen Kunden und heißt heute Arion Bank, das Auslandsgeschäft wurde in die Old-Kaupthing ausgelagert, einer Bad-Bank in staatlicher Aufsicht. Wie wir es von der deutschen IKB kennen, sollte also der Steuerzahler blechen, nur dass in Island kein Millionenvolk, sondern eines in der Größenordnung der Stadtbevölkerung von Mannheim betroffen war. Die meisten der ausländischen Kaupthing-Vertretungen gingen in die Insolvenz, die Kaupthing Edge Deutschland stand zunächst unter einem Moratorium und wurde am 19.11.2009 endgültig geschlossen –auch viele deutsche Anleger verloren ihr Geld.
    Island war empört, die Banker rafften zusammen, was sie kriegen konnten und wollten damit untertauchen –doch Wikileaks machte damals zumindest einigen von ihnen einen Strich durch die Rechnung und enthüllte damit die kriminelle Seite der Finanzkrise. Nach dem Schweizer Bankhaus Julius Baer wurde WikiLeaks zum zweiten Mal maßgeblich gegen finanzkriminelle Machenschaften aktiv. Julian Assange brachte eine Liste auf der Whistleblower-Plattform, die in den Medien nicht hatte erscheinen dürfen -er selbst durfte mit seinem Mitstreiter Schmitt (al. Domscheit-Berg) sogar ins isländische Fernsehen.
    Die Namen, die auf der Liste genannt wurden, ließen den gerechten Zorn der Isländer hochkochen. Die größten Schuldner der Bank waren gleichzeitig Aktionäre, also die Eigentümer der Bank, etwa die Investmentgesellschaft Exista, mit 23 Prozent größter Kaupthing-Aktionär –die sich von der Bank gleichzeitig 1,4 Milliarden Euro geliehen hatte. Einen Großteil der Kredite soll Kaupthing ohne jegliche Sicherheit vergeben haben. Mit den Darlehen hätten die Großaktionäre teilweise noch mehr Aktien gekauft, um so den Kurs künstlich nach oben zu treiben, und damit die Bank also als Selbstbedienungsladen genutzt, so der Politikwissenschaftler Audunn Arnorsson (Eigentümer sollen Krisenbank Kaupthing geplündert haben).

    Wie dies genau geschah, wird jetzt das Reykjaviker Bezirksgericht klären. Der kriminelle Ex-Kaupthing-Chef soll laut Staatsanwaltschaft selber einen Kredit bei seiner Bank aufgenommen haben, um mit dem Geld dann Aktien eben dieser Bank zu kaufen. Diese Aktien habe er dann für 572 Millionen Kronen (3,6 Millionen Euro) an seine eigene Firma verkauft – und mit der Transaktion einen Gewinn von 325 Millionen Kronen gemacht. Damit hat der isländische Bankster dem Begriff “Insiderhandel” eine völlig neue Dimension verliehen.

    Quelle: http://jasminrevolution.wordpress.co...r-vor-gericht/
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    20.928
    Blog-Einträge
    199
    Mentioned
    249 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 528531

    Island wird über EU-Beitritt abstimmen

    Neue Regierung: Beitrittsverhandlungen werden bis zur Volksabstimmung ausgesetzt

    Islands neue Mitte-Rechts-Regierung will die Verhandlungen über eine mögliche EU-Mitgliedschaft der Atlantikinsel nicht wieder aufnehmen. Die seit 2010 laufenden Beitrittsgespräche blieben ausgesetzt, bis das Volk über das Thema abgestimmt habe, hieß es in einer am Mittwoch unterzeichneten Koalitionsvereinbarung der konservativen Unabhängigkeitspartei und der zentristischen Fortschrittspartei.

    weiter hier: http://derstandard.at/1363711848944/...ritt-abstimmen
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    20.928
    Blog-Einträge
    199
    Mentioned
    249 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 528531

    Krise nicht gewünscht: Island stoppt EU-Beitritts-Verhandlungen

    Island hat die Beitrittsgespräche mit der EU bis auf weiteres beendet. Dies sei Demokratie, so der neuen Außenminister Islands. Das Volk habe sich für zwei Parteien entschieden, die keinen EU-Beitritt wollen.

    Die Stimmung zwischen der EU und Island ist derzeit alles andere als gut. Der neue Außenminister des Landes, Gunnar Bragi Sveinsson, ist auf seiner ersten Auslandsreise nach Brüssel gefahren. Dort teilte er der Europäischen Kommission mit, dass IslandBewerbung um eine EU-Mitgliedschaft vorbei sei.
    „So funktioniert Demokratie“, sagte Gunnar Bragi Sveinsson am Donnerstag in Brüssel. Seit drei Wochen ist die neue Regierung Islands bereits im Amt. Beide Parteien, die die neue isländische Regierung bilden, hätten sich gegen einen EU-Beitritt des Landes ausgesprochen. „Wir sind ein Teil Europas und wollen unsere Beziehung auf andere Weise stärken“, zitiert der EUObserver den Außenminister.

    Der für Beitrittsverfahren zuständige EU-Kommissar, Stefan Füle, sagte:
    „Es war für mich persönlich nicht leicht. Aber ich bin auch ein Profi und ich respektiere, ohne Fragen und Zweifel, den Willen der gewählten Vertreter und Bürger.“

    Die ehemalige isländische Regierung hatte 2010 die Beitrittsverhandlungen mit der EU aufgenommen. Etwa ein Drittel der Verhandlungskapitel sind bereits abgeschlossen. „Das Niveau der Angleichung an EU-Beschlüsse in Island ist eigentlich besser als das einer Reihe anderer Mitgliedsstaaten“, so Füle. Aktuellen Umfragen zufolge befürworten derzeit jedoch lediglich 25 Prozent der Isländer einen EU-Beitritt.

    Quelle: http://www.deutsche-mittelstands-nac...2013/06/52777/
    Nun, Herr Füle, daraus ergibt sich folgende Frage: Wenn sie den Willen der Bürger Islands respektieren, wieso nicht den Willen der Bürger des restlichen Europas?
    Und wieso wird es geradezu verhindert, dass z.B. der Wille der Bürger Deutschlands gar nicht erst durch eine Abstimmung, etc. ermittelt wird?
    Angst vor der Wahrheit, Herr Füle??? (Strach z pravdy, pane Füle?)

    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    20.928
    Blog-Einträge
    199
    Mentioned
    249 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 528531

    Isländer verlangen Volksabstimmung zu EU-Beitritt

    Wird da schon wieder Stimmung für die tolle EU gemacht (bezahlt), weil man den Auroracoin http://www.geolitico.de/2014/02/28/i...-der-freiheit/ nicht mag???

    Tausende Demonstranten fordern ein Referendum über Islands EU-Beitritt. Die Regierung hatte im letzten Jahr die Beitrittsverhandlungen abrupt abgebrochen und eine Volksbefragung angekündigt. Die Mehrheit der Isländer lehnt einen EU-Beitritt nach wie vor ab.

    weiter hier: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...u-eu-beitritt/
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    20.928
    Blog-Einträge
    199
    Mentioned
    249 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 528531

    Island: Zehntausende fordern Rücktritt von Regierungschef

    Wir brauchen mehr Isländer!

    Der isländische Premier David Gunnlaugson bekommt die Folgen der Panama Papers zu spüren: Nach einem Interview, in dem er von den Reportern regelrecht vorgeführt wird, forderten zehntausende Isländer bei einer spontanen Demo seinen Rücktritt. Die Entwicklung zeigt die Sprengkraft der Offshore-Vorwürfe.

    weiter hier: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...egierungschef/
    LG
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    20.928
    Blog-Einträge
    199
    Mentioned
    249 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 528531

    Iceland Proves You Don’t Need a Politician or Businessman as President

    With admiration, many have been observing Iceland’s handling of the banking crisis that jolted the entire world in recent years. Now experiencing a unique economic recovery, the Icelandic public became aware in 2008 that the nation’s private banks had borrowed some $120 billion dollars, ten times the size of Iceland’s economy, creating an economic bubble which forced housing prices to double, and saddled the nation’s people with debt.

    While other Western nations initiated bank bailouts in 2008, a popular uprising in Iceland led to a peaceful revolution against corrupt government and banks, and has since become the example for the global movement for liberation from central banking and unaccountable government.
    In the duration of five months, the main bank of Iceland was nationalized, government officials were forced to resign, the old government was liquidated, and a new government was put in its place. [Source]
    The resolve of Iceland’s people to correct the systemic problems in their government and economy was again demonstrated in 2015 when dozens of high-level financial executives were jailed for their involvement in manipulating Iceland’s financial markets after financial deregulation in 2001.

    After Iceland suffered a heavy hit in the 2008-2009 financial crisis, which famously resulted in convictions and jail terms for a number of top banking executives, the IMF now says the country has managed to achieve economic recovery“without compromising its welfare model,” which includes universal healthcare and education. In fact, Iceland is on track to become the first European country that suffered in the financial meltdown to “surpass its pre-crisis peak of economic output”—essentially proving to the U.S. that bailing out “too big to fail” banks wasn’t the way to go. – Claire Bernish
    Following the resignation of Iceland’s former prime minister, Sigmundur Davíð Gunnlaugsson, who quit after being implicated in fraud by the release of the Panama Papers in April of 2016, the public has again grown impatient with the political class. While another US presidential election enters the severe mud-slinging phase, this time between a career politician with an alleged lengthy criminal past, and an arrogant celebrity businessman, Iceland has just demonstrated that a true political outsider and common person can be elected to the office of president.
    Guðni Jóhannesson, a professor of history, has just been elected president of Iceland, ousting the 20-year incumbent,Ólafur Ragnar Grímsson, with 39% of the popular vote. The political newcomer also beat chief opponent, businesswoman Halla Tómasdóttir, meaning that the office of president will not be held by a career politician or businessperson.


    President elect Jóhannesson, a scholastic expert on political history, diplomacy and the Iceland constitution, has never been a member of a political party, is a husband and father, and reportedly chose to run for president after the release of the Panama Papers.The global struggle for honest money will only heat up in the coming years when the next financial bubble bursts. Sovereign, anti-globalist movements to correct systemic issues will be more common, such as we have just seen with Brexit. Recently, Switzerland also made overtures against the current banking model by seeking a referendum to ban commercial banks from printing money.

    Iceland again sets a unique example of leadership for populist movements around the world who are eager for an end to corrupt politics, central reserve-banking tyranny and the takeover of government by corporate interests.
    Reserve banking is the policy that guarantees insurmountable debt as the outcome of all financial transactions. [Source]

    Quelle: http://www.activistpost.com/2016/06/...president.html
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
    Registriert seit
    30.06.2011
    Ort
    Wien & OÖ
    Beiträge
    9.268
    Blog-Einträge
    5
    Mentioned
    75 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 358401

    AW: Island und die EU

    Exklusiv-Interview mit isländischem Finanzexperten Guðbjörn Jónsson | 28.08.2016 | www.kla.tv/8900

    Guten Tag und herzlich willkommen hier auf Klagemauer.tv ✓ http://www.kla.tv/8900 hier in Eyrarbakki (Island). Kla.tv hatte die Gelegenheit, ein Interview mit Herrn Gudbjörn Jonsson zu führen. Herr Jonsson ist Finanzexperte und verfügt über fundierte Wirtschaftskenntnisse. Herr Johnson hat sich selbst diese Sendung von RUV angesehen und kritisiert sowohl das RUV wie das schwedische Fernsehen. Er hat daraufhin eigenständig einen Dokumentarfilm dazu verfasst und seine Kritik schriftlich dem RÚV und dem schwedischen Fernsehen übermittelt.

    WICHTIGER HINWEIS: Solange wir nicht gemäss der Interessen und Ideologien des Westens berichten, müssen wir jederzeit damit rechnen, dass YouTube weitere Vorwände sucht um uns zu sperren. Vernetzen Sie sich darum heute noch internetunabhängig! http://www.kla.tv/vernetzung


    LG

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •