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Thema: Trennbankensystem

  1. #11
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    Panos Kammenos: Glass-Steagall für Europa!



    Panos Kammenos, Vorsitzender der Unabhängigen Griechen, der zweitgrößten Oppositionspartei Griechenlands, spricht mit Alicia Cerretani von LaRouchePAC über seinen Besuch in Washington, D.C., seine Gespräche mit Kongressabgeordneten über die Lage Griechenlands und die Kampagne für Glass-Steagall.
    Liebe Grüße
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  2. #12
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    Wie die Investmentbanker reich wurden

    Das ist zwar richtig, aber dennoch zu einfach betrachtet!
    Man will hier wohlweißlich vom Zinseszins ablenken, der das Übel Nr. 1 ist und gleich danach kommt FIAT-Money!!!

    Ein Veteran der Londoner City schildert, wie sich seine Branche in den vergangenen Jahrzehnten in einen Selbstbedienungsladen verwandelt hat. Die Aufgabe des Trennbankensystems hält er für den „Sündenfall“.

    weiter hier: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-12967345.html
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  3. #13
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    Italienischer Finanzminister Padoan erklärt Unterstützung für Bankentrennung

    Italiens Finanzminister Gian Carlo Padoan hat überraschend am 4.2. im Parlament in Rom erklärt, seine Regierung sei für ein Trennbankensystem, aber andere EU-Staaten seien dagegen. Er sagte dies in seiner Antwort auf die folgende Frage der Senatorin Laura Bottici von der Fünf-Sterne-Bewegung: „Hält es die Regierung nicht für wesentlich, so schnell wie möglich zu einer klaren Trennung zwischen Investment- und Geschäftsbanken zu gelangen, auch unter Vorwegnahme der gegenwärtig verhandelten EU-Regeln nach Richtlinie 43/2014?“ Die Bankentrennung würde Ansteckung im System verhindern und die Ersparnisse der Bürger schützen.
    Padoan antwortete: „Auf der europäischen Ebene wird, wie die Fragende in ihrer Frage erwähnte, über eine Trennung zwischen Investmentbanken und Geschäftsbanken verhandelt - die in gewisser Form in anderen Ländern außerhalb der Eurozone eingeführt wurde. Ich muß allerdings sagen, daß eine kurzfristige Lösung problematisch erscheint, weil jedes Mitgliedsland dazu neigt, nationale Besonderheiten zu verteidigen, die oft schwer zu vereinbaren sind. In diesem Kontext ist Italien für eine Unterscheidung der Rollen in dem [Banken-]Sektor.“
    Anders ausgedrückt, wenn es nach der italienischen Regierung ginge, gäbe es die Trennung, aber diese hat auf der EU-Ebene keine Chance. Da die Bankentrennung die Voraussetzung für das wirtschaftliche Überleben ist, gibt es eine klare Schlußfolgerung aus Padoans Äußerung: Italien sollte aus der Eurozone austreten.

    Quelle: http://news.eirna.com/902175/italien...bankentrennung
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  4. #14
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    Banken-Krise Europa: Finanz-System ist an seine Grenzen gekommen

    Und genau deswegen gab es das Trennbankensystem!!!!!!!
    Übrigens eine konventionelle Idee!!!


    https://www.bueso.de/trennbankensystem

    Die italienische Bankenkrise zeigt, dass die Vermischung von Geschäfts- und Investmentbanken eine Fehlkonstruktion ist. Dieses System ist an sein Ende gekommen - und braucht eine grundlegende Reform. Diese wäre sogar mit unkonventionellen Ideen möglich.

    weiter hier: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...nzen-gekommen/
    LG
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  5. #15
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    Was tun, wenn die Deutsche Bank hart aufschlägt?

    Es gibt Lösungen!
    Aber was nutzt es, wenn die alte Polit-Garde falschen Ideologien den Weg frei macht.

    Die Wirtschaftsnachrichten nähren die Zweifel am kurzfristigen Überleben der Deutschen Bank. Von notwendiger und sinnvoller Staatshilfe wird geträumt, während gleichzeitig gestreut und dementiert wird, Angela Merkel hätte Staatshilfe für die Deutsche bereits gnadenlos abgelehnt. Der Kurs der Aktie der Deutschen Bank vermittelt den Eindruck als nähme sie sich ein Vorbild an Draghis Negativzinsen und wolle selbst mit negativem Wert gehandelt werden, ungefähr so, dass jeder, der freiwillig eine Deutsche-Bank-Aktie als Geschenk ins Depot nimmt, vom Vorbesitzer noch 10 Euro extra erhält. Das ließe sich logisch nachvollziehen, wenn die Aktionäre nach der Insolvenz verpflichtet wären, für die (US-) Strafzahlungen aufzukommen, die das Institut in den Abgrund reißen sollen. Leider, leider, tragen Aktionäre aber keinerlei Verantwortung, ihr Risiko ist auf den Kaufpreis der Aktien beschränkt, den sie beim Erwerb zu zahlen hatten.
    Die Gefahr, dass wieder einmal ein Riese stürzt, ist groß. "Too big to fail", pfeifen die Spatzen von den Dächern, doch über den Notfallplan, den es sicher bereits gibt, wird eisernes Stillschweigen bewahrt, um der Spekulation nicht den erwünschten Nährboden zu geben.
    Dabei gäbe es ein sehr einfaches Rezept, um die Pleite einer jeden großen Bank ohne nennenswerten volkswirtschaftlichen Schaden zu überstehen, ein Rezept, dass zudem kaum Geld kostet und keine nennenswerten Auswirkungen auf die Realwirtschaft hat.
    Dieses Rezept erfordert lediglich die Abkehr von der falschen Annahme, man müsse zuerst die großen Vermögen retten, weil diese als Investoren unverzichtbar für das volkswirtschaftliche Wachstum seien.
    Dieses Rezept erfordert eine klare Vorstellung davon, welche negativen volkswirtschaftlichen Folgen ein Bank-Crash tatsächlich hat und wie diesen mit minimalem Aufwand effektiv begegnet werden kann.
    Das einzige Problem für die Realwirtschaft, also für Industrie, Gewerbe, Handel, Dienstleister und natürlich für die Haushalte der Konsumenten besteht darin, dass im Falle der Zahlungsunfähigkeit einer Bank der Zahlungsverkehr nicht aufrecht erhalten werden kann und dass die Kreditgewährung, insbesondere im Bereich der laufenden Konten (Kontokorrente und Girokonten mit Kreditrahmen), aber auch im Bereich der längerfristigen Kreditvergabe zum Erliegen kommt.
    Genau dieser Bereich der Geschäfte der betroffenen Bank, der im Insolvenzfall vermutlich den am wenigsten betroffenen Bereich darstellt, ist dann unverzüglich materiell und organisatorisch vom Rest der Bank abzutrennen und in staatliche Verantwortung zu überführen, um den Zahlungsverkehr und die notwendige Kreditvergabe, wie sie ohne Insolvenz ganz normal erfolgt wäre, sicherzustellen. Sämtliche Guthaben auf den abgetrennten Konten bleiben unverändert in den Büchern, ebenso werden sämtliche Kredite unverändert fortgeführt. An dieser abgetrennten Bank verlieren die Aktionäre des alten Institutes sämtliche Rechte; deren Anteile beziehen sich ausschließlich auf den verbleibenden Rest, also die "Bad-Bank".
    Dieser "Rest" der Bank geht in die Verantwortung des Insolvenzverwalters über. Der die noch vorhandenen Vermögensgegenstände der Bank verwertet und die Gläubiger anteilig, nach der Höhe ihrer Forderungen, daraus im möglichen Umfang befriedigt und ggfs. auf die Instrumente der Einlagensicherungsfonds zugreift, um die vorgesehene Mindestsicherung zu ermöglichen.
    Für die abgetrennte Bank wird ein Zentralbankkonto eingerichtet, das aus dem Guthaben der insolventen Bank nach den Mindestreserve-Richtlinien entsprechend den übernommenen kurzfristigen Verbindlichkeiten (Sichteinlagen und Saprguthaben/Einlagen mit Laufzeiten bis 2 Jahren) bei der abgetrennten Bank aufgefüllt wird. Reicht das Guthaben der insolventen Bank dafür nicht aus, wird die Differenz durch staatliche Kredite bereitgestellt.
    Damit ist die abgetrennte Bank unmittelbar voll funktionsfähig und kann alle für die Realwirtschaft erforderlichen Transaktionen praktisch unterbrechungsfrei fortführen.
    Spätestens nach 12 Monaten sollte die abgetrennte Bank aus der staatlichen Verantwortung entlassen und einem solventen Institut gegen einen angemessenen Kaufpreis angegliedert werden.
    Mehr "Bankenrettung" ist nicht erforderlich. Es wird lediglich das grundsätzlich gute, leider nicht gesetzlich vorgeschriebene Trennbankensystem, wenigstens im Fall der Insolvenz nachträglich so in Kraft gesetzt, als hätte es von Anfang an bestanden.
    Ich würde mich über jede politische Partei freuen, die sich dafür einsetzt, bei künftigen Bankenkrisen nach genau diesem Modell vorzugehen, statt sich,


    dem Druck der Investoren zu beugen.
    Ob es die LINKE wagen wird? Ob die AfD Gefallen daran findet?
    Ob gar die CDU/CSU einen ihrer sagenhaften 180-Grad-Haken schlagen wird?
    Ob Sigmar Gabriel etwas Gutes daran finden kann?
    Wie werden Grüne und Freie Demokraten sich positionieren?
    Vermutlich werden am Ende alle froh sein, wenn der Steuerzahler zur Kasse gebeten wird und jedwedes Klientel mit einem blauen Auge davonkommt.

    Quelle: http://www.egon-w-kreutzer.de/003/tk160927.html
    LG
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  6. #16
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    Glass-Steagall: Trump prüft Rückkehr zu Trennbanken-System

    Der Thread wurde vor 4 Jahren (das Thema an sich ist viel älter!) aufgemacht und was ist bis jetzt passiert? Nichts!

    Warum?

    Weil die Banken das Thema fürchten wie der Teufel das Weihwasser!!!

    Häääääh? Das Thema lag doch schon auf dem Tisch! Und was hat die Merkel-Regierung daraus gemacht? Kann man ja im Thread nachlesen!
    Und Schäuble ist ein Schwätzer vor dem Herrn!

    Die US-Regierung prüft die Wiedereinführung des Trennbanken-Systems. Dieser radikale Schritt könnte das Finanzsystem auf eine solidere Grundlage stellen. Der Ansatz könnte auch für Deutschland interessant sein.

    Es war nur eine kleine Sequenz am Rande der Routine-Pressekonferenz im Weißen Haus, doch ihre Wirkung könnte beträchtlich sein: Die US-Regierung prüft offenbar eine Wiedereinführung des im Jahr 1999 abgeschafften Trennbankensystems. Der Pressesprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer, sagte bei seiner Pressekonferenz am Donnerstag, dass Präsident Donald Trump dazu immer noch bereit sei, berichtet forexlive.com. Spicer sagte zwar nur „Ja“, doch zuvor hatte er bereits ausführlich von einem Treffen Trumps mit den öffentlichen Banken berichtet. Diese seien für die Kredite an den Mittelstand zuständig und dürften nicht mit Regulierung überfrachtet werden, habe Trump den Bankern gesagt. Ganz ähnlich äußerte sich Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble: Wenn die Regierung von US-Präsident Donald Trump eine Überprüfung von Regeln angekündigt habe, sei „das ja noch nichts Falsches“, sagte Schäubleam Donnerstag bei einem Bankenkongress. Regulierung sei aber notwendig.
    Den Gesprächen mit seinem US-Kollegen Steven Mnuchin am kommenden Donnerstag und im Rahmen der G20-Finanzministerkonferenz Ende nächster Woche in Baden-Baden siehtSchäuble mit Zuversicht entgegen. Sie stimmten darin überein, dass an den grundsätzlichen Lehren aus der weltweiten Finanzkrise festgehalten werden müsse, sagte der Minister. Für die großen, systemrelevanten Banken brauche man international abgestimmte strenge Aufsichtsregeln, insbesondere bei Kapital und Liquidität.
    Als wichtig erachtet Schäuble, dass die US-Regierung eine Unterstützung von in Schwierigkeiten geratenen Finanzinstituten mit Steuergeldern ablehnt. „Im Übrigen ist es auch amerikanische Auffassung, dass bestimmte Entlastungen für Kleinbanken sinnvoll sind“, ergänzte er.

    Zentrale Verbände von lokalen und regionalen Banken wie Sparkassen und Genossenschaftsbanken fordern für ihre Unternehmen eine abgespeckte Regulierung. Schäuble sowie Bundesbank-Vorstandsmitglied Andreas Dombret sagten auf dem Kongress ihr Unterstützung zu.
    In den USA hat der Dodd-Frank-Akt vor allem zu einer enormen Konsolidierung bei den Banken geführt: Es wurden kaum noch neue Banken gegründet, wohl aber verschwanden viele und die großen Banken wurden immer größer:
    Konsolidierung der Banken in den USA. (Grafik: FRED)

    Das Trennbankensystem in den USA ging auf den sogenannten Banking Act oder auch Glass-Steagall Act aus dem Jahr 1933 zurück. Dieser verfügte eine strikte Trennung zwischen dem Geschäft mit Kundeneinlagen und Krediten und dem Geschäft mit dem Handel von Wertpapieren. Alle in den USA zugelassenen Banken mussten sich demnach entscheiden, ob sie als Geschäftsbanken im Sinne der Kunden Einlagen verwalten, Kredite vergeben und Zahlungen abwickeln wollten, oder ob sie als Investmentbanken in Unternehmen investieren und mit Finanzinstrumenten handeln wollten.
    Die Einführung eines Trennbankensystems war eine Reaktion der US-Regierung auf die schwere Finanzkrise der Jahre 1929 bis 1933, deren hohe Verluste für die Allgemeinheit nicht zuletzt deshalb möglich wurden, weil Banken sowohl das klassische Kundengeschäft als auch die Spekulation betrieben hatten.
    Der Glass-Steagall Act wurde mehrfach überarbeitet, bevor er 1999 unter dem Einfluss der Finanzindustrie von US-Präsident Bill Clinton abgeschafft wurde. Zahlreiche Beobachter sehen in dieser Entscheidung rückblickend den Hauptgrund für die Finanzkrise der Jahre 2008 und 2009, die durch den Handel der Universalbanken mit faulen Hypotheken-Verbriefungen ausgelöst wurde.

    Als Reaktion auf die Finanzkrise hatte die Obama-Administration den sogenannten Dodd-Frank Act erlassen, welcher eine größere Transparenz bei Bankgeschäften, ein Ende der Rettung der Bankeigner und Gläubiger mit Steuergeldern und eine stärkere Überwachung durch die Aufsichtsbehörden anstrebte, die Vernetzung von Kundengeschäft und Spekulation jedoch nicht aufhob.
    Trump kritisierte die Bestimmungen des Dodd-Frank Gesetzes jedoch bereits mehrfach und strebt Änderungen oder sogar eine Abschaffung des Regelwerks an. Trump unterzeichnete einen Erlass, wonach das Gesetz überprüft werden soll. „Ich habe so viele Freunde, die schöne Geschäfte haben, die aber kein Geld leihen können, weil die Banken ihnen wegen der Dodd-Frank-Bestimmungen keines leihen“, sagte Trump bei einem Treffen mit Unternehmern. „Wir werden alle Aspekte von Dodd-Frank angreifen. Wir werden um Unterstützung im Kongress und im Senat werben. Wir können vieles allein machen, aber je mehr Unterstützung wir haben, desto besser“, sagte Trumps Wirtschaftsberater Gary Cohn.
    Vor diesem Hintergrund hatte das Mises Institut schon vor einigen Wochen gefordert, lieber gleich das Trennbankensystem einzuführen, als komplizierte Änderungen am Dodd-Frank Act vorzunehmen. Dem Institut zufolge, dass der Österreichischen Schule anhängt, hätten die Bestimmungen von Dodd-Frank aufgrund der „Berge an Regularien und Bestimmungen“ zu einer starken Zentralisierung mit zahlreichen Fusionen im amerikanischen Bankensektor geführt.
    „Eine Wiedereinführung von Glass-Steagall würde das Problem der Verflechtung zwischen Politik und Finanzbranche nicht lösen, aber es würde die Geschäftsbanken von den riskanten Investmentbanken trennen. Die vielleicht wichtigste Folge in Kombination mit einer Abschaffung von Dodd-Frank wäre ein Aufschwung bei Neugründungen kleiner, regionaler Kreditinstitute. Da Regionalinstitute zur Finanzierung kleiner und mittelständischer Unternehmen (die oft von der Wallstreet vernachlässigt werden) unabdingbar sind, würde dies die Wirtschaft außerhalb New Yorks, Washingtons und des Silicon Valleys anschieben“, schreibt das Institut in seiner Analyse.
    Die Wiedereinführung des Trennbankensystems ist eines der Hauptziele von Trumps Chefstratege Steven Bannon. „Darüber hinaus denke ich, müssen wir wirklich dazu zurückkehren und dafür sorgen, dass Banken das tun, was sie tun: Geschäftsbanken leihen Geld, und Investmentbanken investieren in Unternehmen. Wir müssen weg von diesem Handel – Weg von dieser Hedge-Fonds-Verbriefung“, sagte Bannon vor einigen Jahren auf einer Konferenz im Vatikan, bei der es um die moralische Verantwortung für die Finanzkrise ging.

    Quelle: https://webcache.googleusercontent.c...ient=firefox-b
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  7. #17
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    Banken Wall Street schockiert: Trump will radikalen System-Wechsel

    Nach den jüngsten Ereignissen werden wir sehen, wie ehrlich das gemeint ist bzw. wie groß der unsichtbare Druck wird!

    Einer von Trumps wichtigsten Wirtschaftsberatern, Gary Cohn, hat sich für eine Rückkehr zum Trennbankensystem in den USA ausgesprochen.
    Der Wirtschaftsberater von US-Präsident Donald Trump hat sich für die Wiedereinführung des Bankentrenngesetzes in den USA ausgesprochen. Er befürworte ein System, in dem das Kreditgeschäft für Privatkunden vom Investmentbanking abgespalten werde, sagte der frühere Goldman-Sachs-Manager Gary Cohn. Das Glass-Steagall-Gesetz stammt aus den 30er Jahren und wurde als Folge der Großen Depression verabschiedet. Es wurde 1999 abgeschafft. Trump hatte sich bereits während des Wahlkampfes für eine neue Version ausgesprochen. Cohn habe lediglich diese Position bei einem privaten Treffen mit Abgeordneten am Mittwochabend wiederholt, sagte ein Sprecher des Präsidialamtes am Donnerstag.
    In der Bankenbranche sorgten die Aussagen Cohns für Aufruhr. Analysten zufolge würde das Trenngesetz JPMorgan Chase, Bank of America und Citigroup besonders treffen. Goldman Sachs und Morgan Stanley wären weniger stark betroffen. Auf die Frage, ab wann sich die Branche Sorgen machen sollte, sagte ein Vertreter: „Sofort.“ US-Kongressabgeordneten zufolge dürfte sich das Vorhaben aber hinziehen. Sowohl der Bankenausschuss des Repräsentantenhauses als auch des Senats könnten sich andere Schritte vorstellen. Die Wiedereinführung des Gesetzes stünde zudem weiter unten auf der Prioritätenliste. Entsprechende Vorstöße in der Vergangenheit seien im Sande verlaufen.

    Cohn, hatte sich zuvor bei einer Sitzung mit Senatoren – also ganz öffentlich – für die Wiedereinführung des 1999 abgeschafften Trennbanken-Systems ausgesprochen. Dies berichtet Bloomberg unter Berufung auf Quellen, welche nicht namentlich genannt werden wollen. Cohn soll gesagt haben, dass er ein Bankwesen wie in jener Zeit bevorzuge, als Banken wie Goldman Sachs sich auf den Handel mit Wertpapieren und die Einschätzung von Risiken konzentrierten, während sich Banken wie die Citigroup um die Kreditvergabe an die Wirtschaft kümmerten.
    Das Trennbanken-System existierte in den USA zwischen 1933 und 1999, bis es durch US-Präsident Bill Clinton aufgehoben wurde. Es basierte auf dem Glass-Steagall Act. Es sah vor, dass Banken entweder als Geschäfts- oder Investmentbanken tätig sind. Im ersten Fall besteht ihr Geschäftsmodell vornehmlich darin, Kredite an Unternehmen zu vergeben und Spareinlagen zu verwalten. Investmentbanken hingegen finanzieren Übernahmen und Fusionen, handeln mit Wertpapieren und begleiten Börsengänge.
    Nachdem das Trennbanken-System im Jahr 1999 aufgehoben wurde, konnten Banken in beiden Bereichen gleichberechtigt agieren. Viele Beobachter sehen in der Rückkehr zum Universalbanken-System nach 1999 einen Hauptgrund dafür, dass sich der Zusammenbruch am US-amerikanischen Markt für Immobilien-Verbriefungen zu einer weltumspannenden Krise ausweiten konnte, in der Banken in erheblichem Umfang mit Steuergeld saniert werden mussten. Die Einführung eines Trennbankensystems war eine Reaktion der US-Regierung auf die schwere Finanzkrise der Jahre 1929 bis 1933, deren hohe Verluste für die Allgemeinheit nicht zuletzt deshalb möglich wurden, weil Banken sowohl das klassische Kundengeschäft als auch die Spekulation betrieben hatten.
    Zu den eifrigsten Verfechtern einer Wiederherstellung des Trennbanken-Systems gehört US-Präsident Donald Trumps Chefberater Steven Bannon. „Darüber hinaus denke ich, müssen wir wirklich dazu zurückkehren und dafür sorgen, dass Banken das tun, was sie tun: Geschäftsbanken leihen Geld und Investmentbanken investieren in Unternehmen. Wir müssen weg von diesem Handel. Weg von dieser Hedge-Fonds-Verbriefung“, sagte Bannon vor einigen Jahren auf einer Konferenz im Vatikan, bei der es um die moralische Verantwortung für die Finanzkrise ging. Trumps Pressesprecher Sean Spicer hatte kürzlich darauf verwiesen, dass Trump eine Wiedereinführung prüfe. Bannons Ausscheiden aus dem Nationalen Sicherheitsrat, über das sich die US-Medien förmlich überschlugen, könnte vor dem Hintergrund der Trennbanken-Diskussion in einem neuen Licht gesehen werden: Auch Bannon war einmal bei Goldman. Und während ihn die Sicherheitspolitik nur in Maßen interessiert, wäre ein radikaler Umbau des Bankensektors genau jener Bereich, den Bannon mit Leidenschaft in Angriff nehmen würde.
    Die Ausführungen Cohns hatten die Senatoren und Kongressmitglieder, die dem Treffen am Mittwoch beiwohnten, offenbar überrascht. Sie hätten nicht damit gerechnet, dass ein früherer Wall-Street-Banker von Goldman Sachs offen für Reformen sei, die das gesamte Geschäftsmodell der Branche auf den Kopf stellen würde, berichtet Bloomberg. „Viele hochrangige Vertreter der Bankenbranche haben offenbar gedacht, dass die Integration von früheren Bankern wie Cohn im Weißen Haus größere Umbrüche wie eine Wiedereinführung von Glass Steagall verhindern würde. Aber die Äußerungen vom Mittwoch deuten eher darauf hin, dass Cohn zum Trumpf werden könnte, falls der Kongress das Vorhaben tatsächlich in Angriff nimmt“, schreibt Bloomberg.
    Die Chancen für eine Wiedereinführung stehen auch deshalb gar nicht so schlecht, weil es in beiden großen Parteien Befürworter der Idee gibt. So haben die Republikaner während ihres Parteitages im Juli eine Rückkehr zu Glass-Steagall in ihrem Programm verankert. Die demokratische Senatorin Elizabeth Warren aus Massachusetts und der republikanische Senator John McCain aus Arizona fordern einen „Glass Steagall Act des 21. Jahrhunderts.“
    Befürworter des Trennbanken-Systems versprechen sich von einer Rückkehr mehrere Vorteile für das Land und die Menschen. Zum einen würden die verkleinerten Banken Bankrott erklären, ohne dass dadurch eine Systemrelevanz entstünde und die Steuerzahler einspringen müssten. Sie weisen außerdem darauf hin, dass eine weniger konsolidierte und mächtige Finanzindustrie auch nicht jenen immensen Einfluss auf die Politik ausüben könnte, die sie heute ausübt. Vertreter der Wall Street hingegen behaupten, dass ausgespaltene US-Institute dann nicht mehr mit den Großbanken aus anderen Ländern mithalten können und dass der geltende Dodd Frank Act die Stabilität des Finanzsystems ausreichend gewährleiste.


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  8. #18
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    Wallstreet-Banken wollen gegen Trennbanken-System kämpfen

    Die großen Wallstreet-Banken erwarten keine zügige Einführung des Trennbanken-Systems in den USA. Das Vorhaben der US-Regierung, welches manche Beobachter als Vorbedingung eines stabilen Finanzsystems betrachten, werde scheitern. Doch nicht alle sind so pessimistisch.

    Die großen amerikanischen Wallstreet-Banken erwarten keine zügige Wiedereinführung des Trennbanken-Systems in den USA, berichtet Bloomberg. Das Vorhaben werde scheitern, weil sich die Überlegungen der US-Regierung unter Donald Trump noch in einem sehr frühen und unkonkreten Stadium befinden und weil die politische Unterstützung im Kongress fehlen werde.
    Das Trennbanken-System existierte in den USA zwischen 1933 und 1999, bis es durch US-Präsident Bill Clinton aufgehoben wurde. Es basierte auf dem Glass-Steagall Act. Es sah vor, dass Banken entweder als Geschäfts- oder Investmentbanken tätig sind. Im ersten Fall besteht ihr Geschäftsmodell vornehmlich darin, Kredite an Unternehmen zu vergeben und Spareinlagen zu verwalten. Investmentbanken hingegen finanzieren Übernahmen und Fusionen, handeln mit Wertpapieren und begleiten Börsengänge. Befürworter einer Wiedereinführung des Glass-Steagall Act gehen davon aus, dass die Trennung zwischen der Spekulation der Investmentbanken und dem Kundengeschäft der Geschäftsbanken dazu führen würde, dass die Steuerzahler nicht mehr für marode Banken einspringen müssen, weil ein Übergreifen auf ihre Ersparnisse nicht mehr möglich ist.

    Wallstreet-Analysten sehen in der Tatsache, dass die Pläne der Regierung zur Wiedereinführung des Trennbanken-Systems noch in einem sehr frühen Stadium der theoretischen Überlegung stecken, den Hauptgrund für ein Scheitern des Vorhabens. „Alles was mit Glass-Steagall zu tun hat ist so weit hergeholt, dass es schwierig ist, sich das vorzustellen. Es ist einfach keine Priorität des Kongresses“, wird ein Analyst der Bankenberatungsgesellschaft Capital Alpha Partners zitiert.
    Vor wenigen Tagen hatte der wichtigste Wirtschaftsberater Trumps, Gary Cohn, für Aufregung an der Wall Street gesorgt, weil er sich eine Wiedereinführung von Glass-Steagall vorstellen konnte. Cohn war ein hochrangiger Manager von Goldman Sachs, bevor er als Wirtschaftsberater in Trumps Kabinett eintrat. Cohns Eintreten für die Trennung von Geschäfts- und Investmentbanken wurde von einigen Kommentatoren als Überwindung einer wichtigen Hürde für das Vorhaben dargestellt. „Cohn war das wahrscheinlichste Hindernis für Glass-Steagall im Weißen Haus. Wenn er nun für eine Restauration des Gesetzes ist, gibt es im inneren Zirkel niemanden mehr, der dagegen kämpft“, sagt ein Analyst des Finanzdienstleisters Cowen Group.
    Trumps Finanzminister Steven Mnuchin – welcher ebenfalls lange Jahre bei Goldman Sachs gearbeitet hatte – sprach sich öffentlich gegen eine Wiedereinführung des Glass-Steagall Act aus, favorisiert aber eine „Version des 21. Jahrhunderts“, welche er nicht näher erläuterte.

    Die Wallstreet-Banken gehen zudem davon aus, dass die republikanische Partei in ihrer Mehrheit weniger Regulierung für die Banken und Unternehmen des Landes anstrebt und deswegen mehrheitlich gegen eine Aufspaltung und Reorganisation des US-Bankensektors ist. „Wenn Sie sich all die Wortmeldungen zu zur Regulierung angehört haben, dann wissen Sie, dass die Sache derzeit keine klare Richtung hat. Die Unischerheit ist immens und man muss davon ausgehen, dass alles so bleibt wie es war“, wird ein Analyst der Londoner Atlantic Equities von Bloomberg zitiert.

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    Diskussion um Trennbankengesetz in den USA versetzt Londoner City in Panik

    Die am 6. April im US-Senat eingebrachte Glass-Steagall-Gesetzesvorlage und die Berichte, daß einflußreiche Personen in Trumps Weißem Haus den Antrag unterstützen, löste eine Welle panischer Artikel in der britischen Presse aus, gefolgt von einem Echo derselben US-Zeitungen, die den britisch inszenierten Schwindel vom „Putin-Agenten“-Trump verbreiten.

    Die Senatsvorlage S. 881 hat fünf Unterstützer: die Demokraten Elizabeth Warren, Maria Cantwell und Kirsten Gilliband, den Republikaner John McCain und den Unabhängigen Angus King. Die Vorlage ist das Gegenstück zum Antrag HR 790 im Repräsentantenhaus, der jetzt 43 Unterstützer hat. Cantwell ist eine Schlüsselfigur, da sie im Dialog mit Mitgliedern der Regierung Trump über die Bankentrennung steht und die Öffentlichkeit mit einem Aufruf für das Gesetz mobilisiert.
    Auf Seiten der Trump-Administration hat Pressesprecher Sean Spicer mehrmals in den letzten Monaten die Unterstützung des Präsidenten für eine klare Bankentrennung bekräftigt und sowohl der Direktor des Nationalen Wirtschaftsrates, Gary Cohn, als auch Finanzminister Steven Mnuchin, letzterer etwas schwächer, haben ihre Unterstützung zum Ausdruck gebracht.
    Das alles war zuviel für die Financial Times, dem Sprachrohr der Londoner City, die gleich mit drei Artikeln am 10., 13. und 17. April reagierte - allesamt mit dem gleichen Inhalt:

    • Der US-Kongreß wird Glass-Steagall wahrscheinlich nicht beschließen. (Warum sollte die Zeitung es dann mit soviel Aufwand attackieren?)
    • Falls doch, wäre das ein massiver Eingriff, zerstörerisch und würde „einen Flächenbrand auslösen“. (Natürlich, denn es ist ja gerade der Zweck, die Zockerei der Makler, Hedgefonds usw. zu beenden, die nur den Bankern Profite verschafft, während der Realwirtschaft der Kredit fehlt.)
    • Wäre Glass-Steagall 1999 nicht abgeschafft worden, dann hätte es den Crash 2008 auch nicht verhindern können.

    Das letztere Argument, das die Denkfabriken aus dem Umfeld der City und Wall Street, wie die Heritage Foundation und das Cato Institute, häufig vorbringen, ist ein Schwindel, weil bewußt unterschlagen wird, wie Geschäftsbanken massiv zur Hypothekenblase beitrugen, Praktiken, die vom ursprünglichen Glass-Steagall-Gesetz untersagt waren.
    Wenig überraschend wurde in prominenten Beiträgen in der Washington Post am 19. und 22. April der gleiche Unsinn wiederholt, und auch die New York Times wollte nicht fehlen und nannte Glass-Steagall am 21. April „eine von vielen dummen Ideen, die in und um Washington herumschwirren”. Das Gesetz sei in den letzten Jahren nicht durchgekommen, weil es „eine schlechte Idee ist” (und nicht etwa, weil die Lobbyisten der Megabanken Millionen ausgaben, um es zu verhindern). Zum Schluß heißt es sogar, die Vorstellung, daß der Staat das Recht habe, Banken zu regulieren, sei „veraltet und absurd“.
    Für solche typischen Propaganda-Medien ist Glass-Steagall eine ebenso große Gefahr für die Menschheit wie die Vorstellung, daß Trump mit Putin redet! In Wirklichkeit ist es natürlich nur eine Gefahr für diejenigen, die ihr bankrottes Finanzsystem auf Kosten der Menschheit retten wollen.

    Quelle: http://bueso.de/node/9081

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    Trump prüft Aufspaltung großer US-Banken

    Eine Weg weisende globale Entscheidung!

    US-Präsident Donald Trump will nach eigenen Angaben die Aufspaltung großer Banken prüfen. „Ich schaue mir das gerade an“, sagte er am Montag in einem Interview der Nachrichtenagentur Bloomberg. Es gebe Stimmen, die zu dem „alten System“ zurückkehren wollten, als das Kreditgeschäft für Privatkunden und das Investmentbanking voneinander getrennt gewesen seien. Dies werde jetzt geprüft, ergänzte Trump. Ein Sprecher des US-Präsidialamtes sagte später, Trump habe sich mit Finanzminister Steven Mnuchin über die Frage ausgetauscht. Zum jetzigen Zeitpunkt würden noch keine Details vorgelegt. Trumps Äußerungen hatten die US-Börsen vorübergehend leicht ins Minus gedrückt.
    Die US-Regierung prüft die Wiedereinführung des im Jahr 1999 abgeschafften Trennbankensystems schon seit längerem.

    In den USA hat der Dodd-Frank-Akt vor allem zu einer enormen Konsolidierung bei den Banken geführt: Es wurden kaum noch neue Banken gegründet, wohl aber verschwanden viele und die großen Banken wurden immer größer.
    Das Trennbankensystem in den USA ging auf den sogenannten Banking Act oder auch Glass-Steagall Act aus dem Jahr 1933 zurück. Dieser verfügte eine strikte Trennung zwischen dem Geschäft mit Kundeneinlagen und Krediten und dem Geschäft mit dem Handel von Wertpapieren. Alle in den USA zugelassenen Banken mussten sich demnach entscheiden, ob sie als Geschäftsbanken im Sinne der Kunden Einlagen verwalten, Kredite vergeben und Zahlungen abwickeln wollten oder ob sie als Investmentbanken in Unternehmen investieren und mit Finanzinstrumenten handeln wollten.
    Die Einführung eines Trennbankensystems war eine Reaktion der US-Regierung auf die schwere Finanzkrise der Jahre 1929 bis 1933, deren hohe Verluste für die Allgemeinheit nicht zuletzt deshalb möglich wurden, weil Banken sowohl das klassische Kundengeschäft als auch die Spekulation betrieben hatten.
    Der Glass-Steagall Act wurde mehrfach überarbeitet, bevor er 1999 unter dem Einfluss der Finanzindustrie von US-Präsident Bill Clinton abgeschafft wurde. Zahlreiche Beobachter sehen in dieser Entscheidung rückblickend den Hauptgrund für die Finanzkrise der Jahre 2008 und 2009, die durch den Handel der Universalbanken mit faulen Hypotheken-Verbriefungen ausgelöst wurde.
    Als Reaktion auf die Finanzkrise hatte die Obama-Administration den sogenannten Dodd-Frank Act erlassen, welcher eine größere Transparenz bei Bankgeschäften, ein Ende der Rettung der Bankeigner und Gläubiger mit Steuergeldern und eine stärkere Überwachung durch die Aufsichtsbehörden anstrebte, die Vernetzung von Kundengeschäft und Spekulation jedoch nicht aufhob.
    Trump kritisierte die Bestimmungen des Dodd-Frank Gesetzes jedoch bereits mehrfach und strebt Änderungen oder sogar eine Abschaffung des Regelwerks an. Trump unterzeichnete einen Erlass, wonach das Gesetz überprüft werden soll. „Ich habe so viele Freunde, die schöne Geschäfte haben, die aber kein Geld leihen können, weil die Banken ihnen wegen der Dodd-Frank-Bestimmungen keines leihen“, sagte Trump bei einem Treffen mit Unternehmern. „Wir werden alle Aspekte von Dodd-Frank angreifen. Wir werden um Unterstützung im Kongress und im Senat werben. Wir können vieles allein machen, aber je mehr Unterstützung wir haben, desto besser“, sagte Trumps Wirtschaftsberater Gary Cohn.
    Vor diesem Hintergrund hatte das Mises Institut schon vor einigen Wochen gefordert, lieber gleich das Trennbankensystem einzuführen, als komplizierte Änderungen am Dodd-Frank Act vorzunehmen. Dem Institut zufolge, dass der Österreichischen Schule anhängt, hätten die Bestimmungen von Dodd-Frank aufgrund der „Berge an Regularien und Bestimmungen“ zu einer starken Zentralisierung mit zahlreichen Fusionen im amerikanischen Bankensektor geführt.
    „Eine Wiedereinführung von Glass-Steagall würde das Problem der Verflechtung zwischen Politik und Finanzbranche nicht lösen, aber es würde die Geschäftsbanken von den riskanten Investmentbanken trennen. Die vielleicht wichtigste Folge in Kombination mit einer Abschaffung von Dodd-Frank wäre ein Aufschwung bei Neugründungen kleiner, regionaler Kreditinstitute. Da Regionalinstitute zur Finanzierung kleiner und mittelständischer Unternehmen (die oft von der Wallstreet vernachlässigt werden) unabdingbar sind, würde dies die Wirtschaft außerhalb New Yorks, Washingtons und des Silicon Valleys anschieben“, schreibt das Institut in seiner Analyse.
    Die Wiedereinführung des Trennbankensystems ist eines der Hauptziele von Trumps Chefstratege Steven Bannon. „Darüber hinaus denke ich, müssen wir wirklich dazu zurückkehren und dafür sorgen, dass Banken das tun, was sie tun: Geschäftsbanken leihen Geld, und Investmentbanken investieren in Unternehmen. Wir müssen weg von diesem Handel – Weg von dieser Hedge-Fonds-Verbriefung“, sagte Bannon vor einigen Jahren auf einer Konferenz im Vatikan, bei der es um die moralische Verantwortung für die Finanzkrise ging.
    Quelle: https://webcache.googleusercontent.c...ient=firefox-b
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