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Thema: rationalgalerie.de - Uli Gellermann

  1. #501
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    AW: rationalgalerie.de - Uli Gellermann

    Für Deutschland sterben - Die Zukunft der Billiglöhner: Die deutsche Legion



    „Nos anciens ont su mourir / Pour la gloire de la Légion“ heißt es im Lied der französischen Fremdenlegion, „Unsere Alten wussten zu sterben / Für den Ruhm der Legion“, lautet die deutsche Übersetzung. Das wird man umtexten müssen, wenn die geplante deutsche Legion ihre mörderische Arbeit aufnimmt.



    Das jüngste Weißbuch der Bundeswehr schafft zwar die Voraussetzung für eine originär deutsche Fremden-Legion, aber Alte, die schon für deren Ruhm gestorben sind, hat die neue Legion noch nicht aufzuweisen. "Nicht zuletzt böte die Öffnung der Bundeswehr für Bürgerinnen und Bürger der EU nicht nur ein weitreichendes Integrations- und Regenerationspotenzial für die personelle Robustheit der Bundeswehr, sondern wäre auch ein starkes Signal für eine europäische Perspektive“, heißt es im schönsten von-der-Leyen-Deutsch des Weißbuches, dem wichtigsten Grundsatzdokument deutscher „Sicherheitspolitik“. Und das zitierte Kapitel trägt den unnachahmlichen Titel: Zur künftigen Personalstrategie der Streitkräfte.

    Mehr zum Thema: Bundeswehr verliert Munition auf dem Weg zum Einsatzort

    Diese ekle Mischung aus Wehrmachts- und Unternehmensberater-Sprech meint übersetzt: Wir brauchen für Auslandseinsätze eine robuste Todesschwadron, die auch mal alle Fünfe gerade sein lässt. So geht blutige Integrationspolitik. Zur Zeit haben immer weniger junge Leute Lust auf den Dienst in der neuen deutschen Herausforderungs-Armee. Da rekrutieren wir eben das „Regenerationspotenzial“ im Ausland. Und vorläufig beschränken wir uns auf die Fremden in der Europäischen Union, so verstehen wir eine europäische Perspektive. Den Ostländern laufen doch ohnehin die Bürger weg.


    Rund drei Millionen junge Polen sind schon ausgewandert. Aus den prekären Ländern Bulgarien, Rumänen und den jugoslawischen Nachfolgestaaten sind ähnliche Zahlen bekannt. Der billigste deutsche Soldat bekommt zur Zeit 2.000 Euro. Da kann sich aber so ein Pole ohne Arbeit freuen, wenn er das Geld bekommt. Und wir sorgen auch noch für gesunde Konkurrenz: Das Einstiegsgehalt bei der französischen Fremdenlegion liegt bei 1.280 Euro, das toppen wir auf alle Fälle.

    Allerdings ist die französische Legion nicht nur Konkurrenz sondern zugleich auch Vorbild. Wo die Legionäre schon überall waren! „Wenn man nur einmal die Epoche seit Ende des 2. Weltkrieges betrachtet, ist Frankreich seitdem ständig an Militärinterventionen irgendwo auf der Welt mit Kampftruppen / Bodentruppen beteiligt, meist an mehreren Schauplätzen gleichzeitig.

    Durch diese Vielzahl von Einsätzen ist natürlich die Wahrscheinlichkeit eines `scharfen Einsatzes´ für einen Angehörigen französischer Kampfeinheiten, somit natürlich auch der Fremdenlegion, weitaus höher als z.B. für einen Angehörigen der Bundeswehr.“ So steht es auf der Web-Site der Legion Etrangère. Aber da kommen wir natürlich auch noch hin. Schließlich, sagt das Weißbuch, soll die Bundeswehr "Verantwortung für Stabilität und Sicherheit des internationalen Umfelds übernehmen“. Allerdings scheint der Kriegstourismus geografisch ein wenig eingeschränkt zu sein: „Ohne eine grundlegende Kursänderung wird Russland somit auf absehbare Zeit eine Herausforderung für die Sicherheitspolitik auf unserem Kontinent darstellen.“

    Und wo eine Herausforderung ist, da schlägt der Deutsche zu. Gern auch im Donezkbecken. Genauer: Er lässt demnächst zuschlagen, durch Billiglöhner aus Osteuropa. Die waren doch alle schon mal in Waffen unterwegs: Die Bulgaren, Polen, Rumänen, Slowenen, Tschechen und Ungarn, alles Mitglieder der US-Koalition der Willigen im Irak-Krieg. Da kann doch die nächste Generation junger Leute aus diesen Ländern prima in der deutschen Legion der Billigen dienen. So geht die Einheit Europas. Ruck-Zuck.



    „Wenn nicht willkommen“: Lammert regt Abzug der Bundeswehr aus Incirlik an

    "Ich halte das für ein gutes Signal", sagte der Wehrbeauftragte des Bundestags, Hans-Peter Bartels (SPD) zur deutschen Fremden-Legion. Es sei "durchaus vorstellbar, dass die Bundeswehr für manchen jungen Europäer eine attraktive Perspektive ist". „Trompetenfanfare“ nennen die französischen Legionäre den Refrain ihres Marschliedes, ein Signal, das auch die Toten aufwecken soll: „Ihr Helden von Camerone und vorbildlichen Kameraden / Ruhet in Frieden in euren Gräbern.“ Camerone wird der höchste Feiertag der Legion genannt, denn in der Nähe von Camarón de Tejeda in Mexiko, hatte eine französische Interventionsarmee 1861 versucht, die Auslandsschulden Mexikos einzutreiben. Die Legion wurde in dieser Schlacht nahezu komplett vernichtet.

    Mehr zum Thema: MdB Neu — Schlechtreden eigener Waffen soll überteuerte Armee rechtfertigen


    Deshalb sollte die deutsche Legion eher den „Kundus-Tag“ als Feier-Datum einführen: Jenen glorreichen 4. September 2009, an dem die tapfere deutsche Armee mit Hilfe amerikanischer Bomber den Diebstahl von ein paar Litern Benzin mit dem Tod von rund 150 afghanischen Ziegenhirten bestrafte, unter ihnen auch Kinder. Auf der Seite der Bundeswehr waren keine Opfer zu beklagen. Na, wenn das keine europäische Perspektive ist!

    Vielleicht ist die französische Legion doch kein so gutes Beispiel. Eigentlich eignet sich die Nazi-Legion Condor noch besser als Vorbild. Diese angebliche Freiwilligen-Truppe der Hitler-Wehrmacht, die 1936 so unsäglich tapfer, aus der Sicherheit ihrer Luftüberlegenheit heraus, die spanische Zivilbevölkerung in Guernica und anderswo zu Tode bombardierte, um den Sieg der Franco-Faschisten über die spanische Republik zu sichern. Dann müsste auch kein französisches Lied umgetextet werden: „Wir sind deutsche Legionäre / die Bombenflieger der Legion / im Kampf um Freiheit und um Ehre / Soldaten der Nation“, hieß es im Lied der Legion Condor.

    Mehr zum Thema: Bundeswehr-Soldaten trauen eigenen Waffen nicht – Studie

    Da ist schon alles drin: Die große Ehre aus großer Höhe Menschen umzubringen, gleich ob mit Drohnen oder Bombern, und auch jene Freiheit, die in den NATO-Kriegen schon in Afghanistan, im Irak, in Libyen und wieder in Syrien so gründlich durchgesetzt wurde, dass tausende und abertausende Eingeborene, vom Leben befreit, nun im ewigen Frieden ruhen dürfen.
    von: http://de.sputniknews.com/kommentare...he-legion.html
    Jeder vierte Bundeswehrsoldat dient mit Migrationshintergrund – Medien
    The Times: Berlin will mehr – mehr Militär für neue Weltordnung
    Abschreckung statt Dialog mit Russland: Merkel schickt Bundeswehr an Grenzen von 1941
    Bundeswehr-Weißbuch: Sicherheit in Europa - nur mit Russland
    LG

  2. #502
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    Wie die TAGESSCHAU kaum Nachvollziehbares doch Vollziehbar macht

    „Ein Krankenhaus, ein Königreich für ein Krankenhaus!“ Ausdrucksvoll klagend lief der öffentlich-rechtlich beamtete Dr. Gniffke, Chefredakteur von ARD-aktuell, über die Flure der TAGESSCHAU-Büros in Hamburg. „Wie soll denn der schwelende Krieg in der Ukraine jemals ordentliche Nachrichten abgeben, wenn die faulen Russen nicht endlich ein Krankenhaus in Kiew bombardieren?" Eilfertig nahte Schwester Golineh Atai herbei: „Mein Gniffke, mein Gniffke, schau mich doch an / Hat Dir der Russe ein Leids getan? / Mein Gniffke, mein Gniffke, was soll ich nur tun? / Was ist für die TAGESSCHAU denn jetzt opportun?“ Und schaute untertänig zu Gniffke auf.
    „Wenn wir nicht bald ein kaputtes Krankenhaus in Kiew kriegen, am besten durch einen Terrorakt der russischen Separatisten, kommt der Ukrainekrieg überhaupt nicht in Schwung. Wie sollen wir sonst nur die ständige NATO-Aufrüstung rechtfertigen? Nehmen Sie sich gefälligst mal den Kollegen Oliver Mayer-Rüth zum Vorbild (s.unten), von dem ist der unsterbliche Satz `Auch, wenn kaum nachvollziehbar ist, wer die Bomben abwirft, die Allianz zwischen dem Assad-Regime und Moskau verschärft das Leid der Zivilbevölkerung.´ Was der Kollege Mayer-Rüth in Syrien kann, das werden Sie doch wohl auch in der Ukraine hinkriegen!“ Atai, murmelnd: „Irgendwas mit `kaum nachvollziehbar´ kriege ich auch hin.“ Und geht ab.
    ARD-aktuell-Propaganda: "Aus 1 mach 24"

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    in unseren Programmbeschwerden zu den Tagesschau-Berichten vom 10.2.2016 und 15.2.2016 über angebliche russische Bombenangriffe auf syrische Krankenhäuser hat es für uns neue Erkenntnisse gegeben, die den Vorwurf, ARD-aktuell betreibe massiv Propaganda gegen Russland, nachdrücklich unterstreichen. ARD-aktuell hatte über einen "Angriff" am 9.2.2016 in Azaz berichtet, den es offensichtlich nicht gab, und am 15.2.2016 über angeblich "gezielte russische Angriffe“ – also Kriegsverbrechen – auf den gleichen Ort, bei denen, wie schon sechs Tage zuvor, 12 Tote – auch Kinder und Schwangere – ums Leben gekommen seien.
    Wie sich herausstellte, war in Azaz aber lediglich ein syrischer Binnenflüchtling getötet worden. Von einem Kriegsverbrechen der Russen konnte nachweisbar ebenfalls nicht die Rede sein.
    Am 10.2.2016 meldet die Tagesschau:

    http://www.tagesschau.de/multimedia/...eo-156171.html

    "...USA, Frankreich und die Türkei kritisieren die russischen Luftangriffe in der Region".

    Gemeint waren selbstverständlich die russischen Angriffe in Nordsyrien gegen den Al-Kaida-Ableger Al-Nusra und deren Verbündete, großenteils von der westlichen Wertegemeinschaft unterstützte "Rebellen".

    Im folgenden Beitrag von Oliver Mayer-Rüth, Bayerischer Rundfunk, heißt es dann weiter:
    "Gestern wurde unter anderem die syrische Stadt Azaz bombardiert. Am Abend – so Bewohner – soll es mehrere Luftangriffe gegeben haben. Laut der Freien Syrischen Armee, die das Assad Regime bekämpft und den Ort kontrolliert, habe die russische Luftwaffe bombardiert. Nach Angaben eines Krankenhauses gab es 12 Tote und 50 Verletzte. Die Bilder wurden heute für die ARD gefilmt und durch einen Boten in die Türkei gebracht"
    (gezeigt werden ein angeblich verletzter Mann und ein Junge, Bilder vom ‚zerstörten’ Krankenhaus sind – wie sonst üblich - nicht zu sehen.)

    Dann kommt ein syrischer "Koordinator für syrische humanitäre Hilfe" am Grenzübergang zur Türkei zu Wort, er beschuldigte Russland:
    "Letzte Nacht hat Russland in und um Azaz angegriffen, wo sind die Blauhelme der UN".

    Und am Schluss heißt es dann in der Zusammenfassung des Reporters:
    "Auch, wenn kaum nachvollziehbar ist, wer die Bomben abwirft, die Allianz zwischen dem Assad-Regime und Moskau verschärft das Leid der Zivilbevölkerung"
    Das heißt nichts anderes als: „Beweisen kann ich nichts, aber es waren die Russen. Ideeller Kontext: Die vom Westen bezahlten „Rebellen“ wollen für Syrien das Beste, Freiheit und Demokratie, aber der Russe lässt sie nicht.
    Jeder Zuschauer wird nach dem Fazit des Berichterstatters auf diesen AgitProp-Leim gehen.
    Der Bericht ist geschickt abgefasst: Reporter Rüth behauptet an keiner Stelle ausdrücklich, Russland habe das Krankenhaus bombardiert. Er füttert die Zuschauer nur mit fragwürdigen und unbewiesenen Informationen, die er Dritte behaupten lässt und baut darauf, dass sein Publikum schon selbst auf den Trichter kommt. Die Wiederholung des Gleichlautenden erweckt den Eindruck von Faktischem, das der Berichterstatter dann nicht mehr selbst zu formulieren braucht und anderenfalls als pure Spekulation kenntlich machen müsste. So hält sich auch hier der Korrespondent den Rücken frei. Niemand kann ihm Falschaussage vorwerfen, und die Menschen haben trotzdem das Gefühl, die Wahrheit zu kennen. Da nur von Syrern, Russen und angeblichen zivilen Opfern die Rede ist, hat er das propagandistische Ziel erreicht:
    Die Russen müssen die "Bösen" sein, auch wenn wir einräumen – anstandshalber – , dass wir es nicht beweisen können.,
    Die Russen indirekt als Verantwortliche für Kriegsverbrechen zu beschuldigen, zugeschobenes Material aus einem Kriegsgebiet nicht mit äußerster Sorgfalt auf Sauberkeit zu überprüfen, statt gründlicher eigener Recherche die billige Propaganda einer Kriegspartei zu verbreiten und auf diese Weise dazu beitragen, Konflikte anzuheizen, anstatt durch eine ausgewogene Berichterstattung zu einem besseren Verständnis der Vorgänge zu verhelfen, zeigt die ganze Verantwortungslosigkeit der ARD-aktuell-Redaktion und der zuliefernden Sender.
    Der hier beklagte Fall ist kein einmaliger journalistischer Ausrutscher. Diese Form der Kriegsberichterstattung aus Syrien ebenso wie aus der Ukraine hat Methode, das Muster findet sich in allen Sendeformaten der ARD.
    Tagesschau und BR operieren auch in dem hier untersuchten Beitrag mit Angaben aus Quellen, die bekanntermaßen Fakes und Falschangaben verbreiten. Dass russische Bomben das Krankenhaus getroffen haben, wird einfach behauptet und kein Nachweis dafür erbracht – und es fragt niemand danach. Konträre Informationen, zum Beispiel, dass türkisches Militär zum fraglichen Zeitpunkt die Örtlichkeit mit Raketen beschossen hatte, werden nicht erwähnt. Die naheliegende und simple Frage, wie es möglich gewesen sein könnte, sehr hoch fliegende Bomber bei Nacht als russische Jets zu identifizieren, wird erst gar nicht gestellt. Angesichts solcher Defizite ist der kritische Zuschauer nur noch fassungslos. Und verzichtet auf die Frage, weshalb in dieser Reportage zwar Filmsequenzen aus Azaz gezeigt wurden, aber kein einziges Bild vom dort angeblich zerstörten Krankenhaus.
    Warum verweist der Berichterstatter zur Unterstützung der eigenen Sichtweise auf Angaben der "Freien Syrischen Armee", einer Mörderformation, der erst kürzlich in einem Amnesty- und OCHR-Bericht brutale Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen wurden? Welchen Wert können Behauptungen dieser Kriegsverbrecherverdächtigen für einen um Objektivität bemühten Bericht des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland haben?
    Der Informationsdirektor des Bayrischen Rundfunks meint zu unseren Fragen:
    "der Autor hat sich in seinem Bericht auf eine bekannte Quelle bezogen, die im Rahmen der internationalen Berichterstattung über den Konflikt in Syrien über Jahre hinweg unzählige Male genannt wurde."
    und weiter:
    "... der Bericht widmete sich dem Geschehen in der Grenzregion um Azaz. Daher stand weder der von den Kritikern zitierte OCHR-Bericht noch die von den in Syrien agierenden Parteien begangenen Kriegsverbrechen im Fokus der Berichterstattung."

    Ach so. Dann ist ja alles gut...

    "Der Reporter war mit seinem Team an diesem Tag an der Grenze auf türkischer Seite. Dabei konnten sie immer wieder mit Syrern sprechen, die per Telefon in Kontakt mit ihrenBekannten und Verwandten in Azaz waren. So haben dem ARD-Team mehrere voneinander unabhängige Quellen die Angriffe auf Azaz bestätigt. Zusätzlich haben ARD-Mitarbeiter am Abend in der Stadt Kilis schwere Detonationen gehört. Kurz darauf gab es die ersten Informationen, dass im nur zehn Kilometer entfernten Azaz Raketen eingeschlagen seien."

    Und als Ergebnis:

    "ln dem .. Tagesschau"-Bericht wurden keine ..fremdproduzierten und nicht überprüfbare,
    erkennbar aber parteiische Berichte" verwendet. Das in dem Bericht verwendete Material
    wurde vielmehr von der ARD selbst beziehungsweise von einem Kameramann des
    Vertrauens auf syrischer Seite produziert."
    „Kameramann des Vertrauens auf syrischer Seite“. Hauptsache, es ist die richtige syrische Seite, die Auswahl ist reichlich. Man fühlt sich also in guter Gesellschaft mit Terroristen und Kriegsverbrechern, vertraut ihren Angaben, weil man es schon immer tut, sieht in Filmaufnahmen, über deren Zustandekommen und Machart man nicht die Bohne weiß, glaubwürdiges Material, obwohl es von parteiischen Kameramännern und unkontrolliert von ARD-Journalisten aufgenommen wurde.
    Eine Bestätigung der Richtigkeit der Informationen habe sich nach Telefonaten an der syrischen Grenze und einer entfernten Detonation in einer Nachbarstadt von Azaz ergeben. ... Solche Argumentation nur hanebüchen zu nennen, wäre blanke Untertreibung.
    Merkwürdig an der Geschichte: Weder die von der ARD so häufig zitierte und als Quelle genutzte "Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte" noch die Tagesschau-Lieblingsorganisation "Adopt a Revolution" – beide bekannt für einseitige und aufgebauschte Informationen - hatten über den Vorfall am 9./10. 2. 16 auch nur mit einer Silbe berichtet. Alles eine ARD-Phantasmagorie, wie es aussieht.

    Am 15.2.2016 erfahren die Zuschauer dann vom inzwischen einschlägig bekannten Korrespondenten Schwenck (zu seinen vertrauenswürdigen Quellen zählen Al-kaida-Freunde) die zweite Azaz-Story.
    Quellen:
    http://www.tagesschau.de/multimedia/...eo-157501.html
    http://spiegelkabinett-blog.blogspot...agesschau.html

    Er berichtet, dass außer einem Krankenhaus in Maarat auch ein Krankenhaus in Azaz bombardiert worden sei. Und wie der Zufall es will: Es gab in Azaz auch diesmal 12 Tote, die exakt gleiche Anzahl wie schon am 09.2.2016. Schwenck erwähnt für den propaganda-typischen Human-Touch erneut auch Kinder, die unter den Opfern seien, und weil ihm das noch immer nicht langt, erwähnt er noch eine Schwangere. Sechs Tage nach dem BR-Bericht also das gleiche Muster wie beim bayrischen Korrespondenten: Die üble ARD- Instrumentalisierung des Schicksals eines Kindes zur Emotionalisierung des Fernsehpublikums.

    Aber diesmal: Pech gehabt mit diesen Meldungen: Die mit der Tagesschau kooperierende Assad-feindliche "Adopt a Rvolution" hat inzwischen ein Publikation herausgegeben, in der alle Krankenhaus-Angriffe in Syrien penibel dokumentiert sind: Das ARD-Event vom 9.2.16 ist überhaupt nicht aufgeführt. Zum Angriff vom 15.2.16 heisst es auf Seite 15:
    "VDC was able to confirm the death of one civilian; an internally displaced male from
    Tell Rifaat."
    http://www.vdc-sy.info/pdf/reports/1...70-English.pdf

    Von 24 von Bombentoten, von schwerverletzten Kindern und Schwangeren blieb ein einziger toter Zivilist übrig.
    Von "gezielten" Bombardierungen konnte ebenfalls keine Rede sein. Die Organisation "Ärzte ohne Grenzen" hatte den von ihr zunächst geäußerten und auch von der ARD verbreiteten Verdacht eines Kriegsverbrechens der Russen faktisch zurückgenommen. Die Koordinaten des Krankenhauses – wie an sich üblich – seien nicht an das russische Militär gemeldet worden. Mutmaßlich sei das Krankenhaus also versehentlich beschossen worden.
    Aber auch das ist fraglich: Einen Tag zuvor hatte ARD-aktuell berichtet, das Azaz von türkischem Militär beschossen wird.
    Fazit:
    Die Tagesschau-Meldung plus BR-Beitrag vom 10.2.2016 waren eindeutig eine Propagandastück. Da in Azaz am Tag zuvor kein Krankenhaus bombardiert und zerstört wurde, ist der Bericht vom 10.2.16 eine klare Falschmeldung. Entweder sind der BR und die Tagesschau ihren vertrauten terroristischen Freunden in Azaz auf den Leim gegangen, oder sie haben vorsätzlich manipuliert und diese Nachricht gefälscht. Mit Journalismus hat beides nichts zu tun.
    Die Häufung der propagandistisch geprägten Meldungen Mitte Februar 2016 kam nicht von ungefähr. Sie stand im zeitlichen Zusammenhang mit den Waffenstillstandsverhandlungen der "westlichen Wertegemeinschaft" und Russlands. Es ging darum, den Russen in der Weltöffentlichkeit noch einmal kräftig ans Bein zu pinkeln. Die willigen Helfer der ARD wollten da nicht außen vor stehen, sondern auch in diesem Segment "Verantwortung für Deutschland" übernehmen.
    Obwohl die Fakten inzwischen bekannt sind, hat es ARD-aktuell bis heute nicht für nötig erachtet, die Falschmeldung zu widerrufen und den Schwenck-Verdacht eines Kriegsverbrechens gegenüber Russland als unbegründet zurückzunehmen, geschweige denn, sich beim deutschen TV-Publikum für diese Fehlleistung zu entschuldigen.
    Objektive Nachrichtengebung ist ARD-aktuell lästig, sie gefährdet das Feindbild, das die Redaktion so liebevoll pflegt. Freiwillige Richtigstellungen wären dem propagandistischen Ziel nicht dienlich. Was unter "objektiv" zu verstehen ist, definiert ARD-aktuell in aller Selbstvollkommenheit und Selbstgerechtigkeit.
    In seiner Stellungname zum Schwenck-Beitrag am 15.2.2016 hatte Dr. Gniffke geschrieben:
    "In dem Beitrag vom 15.02.2016 hat Herr Schwenck mehrfach deutlich gemacht, dass der Wahrheitsgehalt von Informationen in diesem Fall nicht garantiert werden kann und dass die Quellenlage problematisch, da nur schwer nachprüfbar ist. Dazu dienen Formulierungen wie „soll der Kampfflieger abgefeuert haben“, „wahrscheinlich“, „unklar ist“. Gleiches gilt für die Gegenüberstellung von einander widersprechenden Schuldzuweisungen. Damit wird für jeden Zuschauer erkennbar, dass die Faktenlage unklar ist. Der Vertreter der „Ärzte ohne Grenzen“ äußerte in dem Beitrag den dringenden Verdacht, die von der syrischen Regierung geführte Koalition sei für den Angriff auf das von der Organisation geführte Krankenhaus verantwortlich. Dies ist die Position von „Ärzte ohne Grenzen“, nicht die der ARD."

    Eine Antwort darauf, warum ARD-aktuell dabei unbeweisbare unterschwellige Anschuldigungen regelmäßig gerade in der Russlandberichterstattung streut, gibt Dr. Gniffke nicht. Nach seinem Verständnis genügt er ja schon der journalistischen Wahrheitspflicht, wenn er falsche oder unrecherchierte Behauptungen von dritter Seite korrekt wiedergibt. Auf den Wahrheitsgehalt der Nachrichten selbst kommt es ihm dabei nicht an.

    "Die Manipulatoren setzen auf emotionale Bilder und Nachrichten, nicht Fakten. Sie sind abhängig von bereitwilligen Partnern in den Mainstream-Medien, die die einfachen Charakterisierungen, wer oder was gut oder schlecht ist, verstärken. Sie sind abhängig von einem Publikum, das keine Fragen stellt oder eigene Untersuchungen anstellt. In diesen Zeiten der rasanten Verbreitung von visuellen und Textinformationen über Social Media, ist das Potenzial für Betrug riesig." (Dissident Voice)
    http://dissidentvoice.org/2015/04/se...-manipulators/

    Der Kurzbegriff für den hier beklagten Fall lautet demnach: Medialer Volksbetrug seitens ARD-aktuell.
    Dass der NDR-Intendant – willig und kritiklos – „korrekt“ findet, was sein bayrischer Kollege ihm vorformuliert hat, zeigt seine fehlende Bereitschaft, sich mit dem wichtigsten Produkt seines "Ladens", dem Programm, ernsthaft und gründlich auseinanderzusetzen.

    Wir fordern Sie auf, den Vorgang unter Berücksichtigung der neuen Erkenntnisse auf die NDR-Programmrichtlinien-Vereinbarkeit zu prüfen, wobei auch unsere Ausführungen in den früheren Beschwerden zu berücksichtigen sind.
    Dazu müsste schon aus Ihrer Sicht eine rechtliche Notwendigkeit bestehen, weil Dr. Gniffke zu unserer Programmbeschwerde zum Schwenck-Beitrag Stellung genommen hatte, ohne nach Ihrer wiederholt vertretenen Rechtsposition dazu befugt zu sein. Dem SWR hätte danach der Vortritt gebührt. Richtlinien sind dem NDR aber offensichtlich so oder so nichts wert.

    Quelle: http://www.rationalgalerie.de/schmoc...ankenhaus.html
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  3. #503
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    Der Verfall deutscher Redaktionen - Husch, husch ins Maulkörbchen, Heribert Prantl!

    Deutsche Medienkonsumenten sind hart im Nehmen: Sie leben mit konstruierten Feindbildern, die der Wirklichkeit im Wege stehen, sie kennen von ihren Journalisten schwere Wahrnehmungsverluste, sie leben auch mit Nachrichtenverweigerungen, wenn die jeweiligen Neuigkeiten in den Redaktionen nicht erwünscht sind.

    weiter hier: http://de.sputniknews.com/kommentare...daktionen.html
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    Schweigen der ARD-aktuell-Redaktion

    „Was soll das denn?“ Der Chefredakteur von ARD-aktuell Dr. Gniffke blickt drohend in die Runde der TAGESSCHAU-Redaktion: „Die Leute von der Religions-Redaktion wollen ein Schweigeminute von uns?!“ Freundlich lächelnd steht Anja Würzberg von der Fernsehredaktion Religion und Gesellschaft auf: „Sehen Sie, es gibt so viele Tote, jeden Tag auf der Welt. Da kommen wir mit einer wöchentlichen Religions- und Besinnungs-Sendung einfach nicht hinterher. Und da dachten wir, dass die TAGESSCHAU eine tägliche Schweigeminute einlegen könnte. Einfach zur Mahnung. Und zum Gedenken an die vielen Toten der vielen Kriege. Es würde nicht mal was kosten, nur eben eine Minute Sendezeit.“

    Kein Muskel zuckt in Dr. Gniffkes Gesicht: „Liebe Kollegin, was glauben Sie denn was wir dauernd machen? Wir haben schon ganze Prominenten-Aufrufe zum Ukraine-Krieg verschwiegen, kein Ton kam von uns zum Einsatz deutscher Bodentruppen in Syrien und vor ein paar Tage haben wir sogar ein ganzes französisches Massaker in Syrien mit tiefem Schweigen bedacht. Und wenn Sie mal genau hingesehen hätten, dann wüssten Sie, dass zum Beispiel jüngst, in der Nacht der Münchner Schießerei, der Kollege Thomas Roth zwar stundenlang geredet, aber über nichts und garnichts gesprochen hat, also vor einem Million-Publikum die kunstvollste Form des Schweigens überhaupt zelebrierte!“ Betreten verlässt Anja Würzberg den Raum.

    weiter hier: http://www.rationalgalerie.de/schmoc...redaktion.html
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  5. #505
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    Schwarz-Grüne Koalition in Aleppo - Wer Assad stürzen will, der will das Massaker

    Ob sie gut gefrühstückt hatten? Saßen sie warm und trocken? Der ewige Messdiener Norbert Röttgen (CDU) und die frömmelnde Grüne Katrin Göring-Eckardt. Als sie unisono die Russen als Kriegsverbrecher bezichtigten. Weil die in Syrien an der Seite der Regierung Assad gegen die fanatischen Truppen unter den schwarzen Fahnen des Dschihad kämpfen.

    Mehr: https://de.sputniknews.com/kommentar...lition-aleppo/
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    Bundespräsident Werner Mauss: Ein Amtsnachfolger, der aus der Spende kommt

    Es soll einen neuen Bundespräsidenten geben. Im kommenden Jahr. Es geht um ein Amt mit hohem Symbolwert. Zwar ist aus dem Grundgesetz über die wirkliche Stellung des Bundespräsidenten wenig zu erfahren. Aber er gilt, warum auch immer, als Staatsoberhaupt.

    Mehr: https://de.sputniknews.com/kommentar...rsident-mauss/
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    Angela for ever Die Zukunft, die aus der Vergangenheit kommt

    Es ist eine Frau! Das war das wirklich Neue, damals, als im November 2005 die Kanzlerin Angela Merkel. ausgerufen wurde. Ganz sicher ist gegen Ende der dritten Wahlperiode dieser Frau, dass Frauen genauso abgefeimt, machtgeil und brutal sein können wie Männer. Nun steuert die Frau ihre nächste Kanzlerschaft an. Bald kann sie so lange im Amt sein wie ihre Pate, Helmut Kohl. Und ihm wurde sie im Verlauf der Jahre auch immer ähnlicher: Eine brillante Taktikerin hinter der Maske volkstümlicher Einfalt. Ich bin eigentlich wie Ihr, scheinen ihre einfach gehäkelten Sätze dem Volk zuzurufen. Und wie bei Kohl der pfälzische Saumagen die Tarnung perfekt machte, so ist es bei Merkel die pommersche Kartoffelsuppe.

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  8. #508
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    Die Russen-Wahlen / Der Kampf gegen Fake-News hat begonnen

    Alle deutschen Diesel-Autos werden gegen PKW der russischen Marke Lada umgetauscht – die Kosten trägt die Automobilindustrie! Diese Meldung wird im Frühjahr 2017 der Auftakt eine Fake-Nachrichten-Kampagne sein. Von Moskau gesteuert sollen die deutschen Wähler so tief verunsichert werden, dass keiner mehr zur Wahl geht. Zwar gibt es keine gesetzliche Mindestbeteiligungen an Wahlen, aber der Null-Stimmen-Faktor würde die Bildung einer Regierung unmöglich machen: „Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt“ sagt das Grundgesetz. Ja, aber wenn keiner wählen geht?

    Denn die Russen-Falschnachrichten, so teilt die Kassandra der CDU, der Geschäftsführer der Unions-Bundestagsfraktion, Michael Grosse-Brömer, einer besorgten Öffentlichkeit mit, haben nur ein Ziel: „Eine Abwahl Merkels wäre für Putin ein Erfolg“. Mit der Diesel-Gate-Fake-News werden die Russen nur beginnen, wissen Experten. Vermutet wird, dass die Kampagne mit der Nachricht über verschwundene Atom-Bomben aus dem Fliegerhorst Büchel fortgesetzt wird: Wo sind die US-Atomben? Russland klaut A-Waffen in Rheinland-Pfalz! wird man in den Zeitungen lesen können. Denn "Russland hat ein Interesse daran, unsere Gesellschaft zu spalten und zu verunsichern", sagte jüngst der CDU-Politiker Ansgar Heveling der PASSAUER NEUEN PRESSE: "Die Gefahr ist groß." So ist er, der Russe, erst spaltet er das Atom, dann die deutsche Gesellschaft!
    Immer mehr deutsche Politiker fürchten die jetzt bereits „Russen-Wahl“ genannten Bundestagswahlen im September 2017: „Die Sorge ist berechtigt“, wusste zum Beispiel der FDP-Vorsitzende Christian Lindner. Zitternd erwartet die FDP eine russische Troll-Nachricht, die vom „Ende der FDP“ erzählt. Das käme der Wahrheit zwar ziemlich nahe, aber es ist ein alter russischer Trick auch die Wahrheit als Waffe einzusetzen: Der Russe schreckt vor nichts zurück! Deshalb verlangte der CDU-Rechtspolitiker Patrick Sensburg in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe: "Gezielte Desinformation zur Destabilisierung eines Staates sollte unter Strafe gestellt werden." Sensburg spielt hier offenkundig darauf an, dass mit den Bundeswehreinsätzen im Ausland ständig das Grundgesetz und das Völkerecht gebrochen wird und die Russen mit dieser Information die Kampfkraft der Bundeswehr unterminieren könnten. So würden dann echte Informationen zur Desinformation eingesetzt, eine alte Methode des KGB, die heute nahtlos vom FSB, dem „Federalnaja sluschba besopasnosti Rossijskoi Federazii“ fortgesetzt wird.

    weiter hier: http://www.rationalgalerie.de/home/d...en-wahlen.html
    Liebe Grüße
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  9. #509
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    Terror-Experten wissen es besser - Am besten wissen es israelische Experten

    Schon seit Jahren ist der Kampf gegen den Terror eine kriegerische Disziplin, die nach Experten verlangt. Experten sind Menschen, die im jeweiligen Sachgebiet alles wissen ––und das auch noch besser.

    Wenn zum Beispiel der Terrorfall vorfällt, fallen sie in den Medien durch superkluge Reden auf. Und während der normale Experte in seinem Fachgebiet selbst gearbeitet hat, darf man nicht davon ausgehen, dass der Terror-Experte selbst Terrorist war, bevor er begann über dieses Fachgebiet des Kriminellen zu dozieren. Auch wenn seine mediale Präsenz durchaus Züge des Psycho-Terrors aufweist. Trotz unterschiedlicher Denkschulen gibt es einige Grundwissenschaften, die alle Terror-Experten eint. Vorrangig gilt der Kernsatz: Terrorist ist immer der ANDERE! Schon in den Terror-Kämpfen der britischen Spezialeinheiten gegen die irische Terror-Organisation IRA war den englischen Experten klar: Der katholische Ire war´s. Katholische Iren allerdings konnten lange und intensiv über den Terror britischer Truppen in katholischen Wohn-Vierteln Nord-Irlands berichten. Aber sie kamen in den allgemeinen Medien einfach nicht vor. Auch deshalb hat sich der ANDERE als Schuldiger für den Terror eingebürgert. Kann man den ANDEREN dann auch noch die andere Hautfarbe, Sprache, Religion oder Kultur nachweisen, dann ist der Fall schon halb geklärt.

    Der Terror-Experte weiß grundsätzlich auch, dass der Terrorist immer nur feige Anschläge verübt. Bei Selbstmordattentaten ist das Eigenschaftswort besonders sonderbar: Hat doch der Terrorist immerhin sein Leben riskiert. Aber vielleicht war es ohnehin nichts wert und der Terrorist hat es einfach feige weggeworfen. Nie hat man Terrorismus-Experten von feigen Drohnen-Morden reden hören. Obwohl der Drohnen-Mörder unangreifbar in einem warmen und trockenen Büro sitzt und der Kaffee-Automat nur den Gang runter links ist. Während die feige Trauer- oder Hochzeitsgesellschaft, die der Terroristen-Jäger klinisch sauber in die Luft jagte, wahrscheinlich ein paar feige Terroristen beherbergte und ihr Anders-Sein schon durch den fehlenden Kaffee-Automaten bewies.

    Mehr: https://de.sputniknews.com/kommentar...rror-experten/
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  10. #510
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    Soros und Merkel zum Neuen Jahr - Die Antworten von Unten stehen noch aus

    Kühl und gelassen sagt uns der Multimilliardär George Soros zum Jahresende auf einer ganzen Seite der WELT die Wahrheit ins Gesicht: „Die Globalisierung hatte weitreichende wirtschaftliche und politische Folgen. Sie erhöhte die Ungleichheit sowohl innerhalb der armen als auch innerhalb der reichen Länder.“

    Von der Höhe eines 25-Milliarden-Dollar-Vermögens aus lässt sich das leicht und locker sagen. Von der Klarheit des Herrn der Finanzoligarchie weit entfernt speist uns Angela Merkel per Neujahrs-TV-Auftritt mit diesem Satz ab: „Zu dem, was mir Mut für unser Deutschland macht, gehört auch unsere soziale Marktwirtschaft. Sie lässt uns Krisen und Veränderungsprozesse besser meistern als jedes andere Wirtschaftssystem auf der Welt.“ Soros stattet seine Perspektiven immerhin mit einem Teil der Wahrheit aus. Die Kriege im Ergebnis der Globalisierung lässt er aber lieber weg. Frau Merkel verzichtet gleich auf alles, was in die Nähe der Wahrheit führen könnte: Keine Kinderarmut, keine Altersarmut, sogar die noch bei Gauck obligaten Grüße an die tapferen Bundeswehrsoldaten überall auf der Welt fallen bei ihr weg: Man könnte ja auf Ideen kommen. Während die Kanzlerin nahezu ein Drittel ihrer Rede dem Terrorismus widmet, über dessen Ursachen sie vornehm und gründlich schweigt, kommt Soros mit seinen Sorgen ziemlich unverblümt zur Sache: „Die USA werden nicht mehr die Demokratie in aller Welt schützen.“ Aus dem Oligarchischen übersetzt, fürchtet der mächtige Mann, mit Trump könne die gute Zeit der Regime-Changes und der Interventionskriege zu einem vorläufigen Ende kommen. Und schiebt deshalb nach: „Selbst die USA – das weltweit führende demokratische Land – haben einen Hochstapler und Möchtegern-Diktator zum Präsidenten gewählt.“ Einen winzigen Zipfel dieser Befürchtung lässt auch die Dame Merkel durchblicken, wenn sie sagt: „Viele verbinden mit diesem Jahr 2016 auch das Gefühl, die Welt insgesamt sei aus den Fugen geraten oder das, was lange Zeit als Errungenschaft galt, sei jetzt in Frage gestellt.“ Die Errungenschaften der US-Welt, der Frau Merkel lange und freundschaftlich verbunden war, sind in den Trümmern des Iraks, Libyens und Syriens zu besichtigen. Und von den Normalos, durchweg Merkel-Fans, könnte noch mehr in Frage gestellt werden. Sogar die Kanzlerin selbst. Wenn Soros, der Chef der Finanz-Oligarchen, dem neuen US-Präsidenten Trump den Kampf ansagt, stellt sich die Frage, welche Fraktion des großen Geldes denn der neue Mann im Weißen Haus vertritt. Bei der Durchsicht seiner Wahlkampf-Spender findet man wesentlich die Immobilien-Branche, Casino- und Hotelbesitzer und Medienunternehmer. Herausragend unter den großen Unterstützern Trumps ist der Milliardär Sheldon Adelson: Glatte 25 Millionen US-Dollar machte er locker. Als alter Gegner von George Soros ist Adelson bisher in Ost-Europa nicht unangenehm aufgefallen: Kein Engagement in der Ukraine, Georgien oder Moldawien, wo die Soros-Foundation ihre Version von marktförmiger Demokratie verbreiten will. Adelson investiert sein Geld lieber in Medienprojekte, um die Rechtsentwicklung Israels zu fördern: Seit 2007 wurde die erste Ausgabe von „Israel HaYom“ veröffentlicht. Mitte 2010 erlangte die Gratiszeitung in Israel einen Leseranteil von mehr als 35 Prozent. Das Leib- und Magenblatt von Benjamin Netanjahu verbreitet gern die These, dass die Palästinenser „ein erfundenes Volk“ seien. Das Profil von Sheldon Adelson rundet sich ab, wenn man weiß, dass er rund 30 Millionen US-Dollar für den Think Tank „Freedom’s Watch“ ausgab, um den „Anti-Terror-Krieg“ von George W. Bush freundlichst zu begleiten. US-Präsidenten haben einen gewissen Spielraum bei der Gestaltung ihres Amtes. Aber ohne Bündnisse kann auch der scheinbar mächtigste Mann der USA nur wenig durchsetzen. Als ein wichtiger Bündnispartner von Trump ist bisher die konservative Denkfabrik Heritage Foundation erkennbar. Von der stammt die seltsame Erkenntnis "Russland will seine strategische Position in der Welt auf Kosten der Vereinigten Staaten maximieren“. Ob Trumps entspannte Sprüche zu Russland die Beratung durch die Heritage Foundation überleben werden, ist nicht ausgemacht. Doch so lange nicht deutlich erkennbar ist, dass Trump den Anti-Russlandkurs seines Vorgängers fortführt, gilt Soros Sorge der Europäischen Union. Die Union sieht er offenkundig als eine Auffangstation für sein Verständnis von Demokratie: „Ich war von Beginn ein leidenschaftlicher Befürworter der Europäischen Union. Ich betrachtete sie als die Verkörperung der Idee einer offenen Gesellschaft.“ Aber anders als Angela Merkel ist der Machtanalytiker Soros in der Lage, zumindest eine große Schwäche der EU deutlich zu erkennen: „Deutschland stieg zur Hegemonialmacht innerhalb Europas auf, ohne freilich den Verpflichtungen gerecht zu werden, die erfolgreiche Hegemone erfüllen müssen: sich über ihr enges Eigeninteresse hinaus um die Interessen der von ihnen abhängigen Menschen zu kümmern. Deutschland setzte ein Austeritätsprogramm durch, das seinem engen Eigeninteresse diente.“ Was bei Soros so klingt, als sei es bei Oskar Lafontaine abgeschrieben, gerinnt bei Angela Merkel zum unverbindlichen Räsonieren: „Ja, Europa ist langsam. Es ist mühsam. Es hat tiefe Einschnitte wie den Austritt eines Mitgliedsstaats hinzunehmen. Und – ja – Europa sollte sich auf das konzentrieren, was es wirklich besser kann als der nationale Staat.“ Aber nicht einmal das Wort Brexit kommt ihr über die Lippen, geschweige dass die allgemeine Rechts-Rechts-Entwicklung der Europäischen Union bei ihr Erwähnung fände. Der Frau schwant was. Doch mag sie es weder aussprechen, noch wird sie den mählichen Verfall der Europäischen Union wirksam angehen wollen. Alles bei ihr ist auf Weiter-So angelegt. Dem Milliardär gehen die schlichten Wahrheiten in seinem Neujahrs-Text flott von der Hand: „Das Fehlen von Strategien zur Umverteilung ist die Hauptquelle der Unzufriedenheit, die die Gegner der Demokratie (gemeint ist das gängige Kapitalmodell der Demokratie) ausgenutzt haben.“ Wo Soros immerhin die Ursachen der Rechtsentwicklung erkennt ohne die Verursacher, zu denen er selbst gehörte und gehört, mit Namen zu nennen, gerät das bei Merkel zum allgemeinen Genörgel: „Wo Europa – wie im globalen Wettbewerb, beim Schutz unserer Außengrenzen oder bei der Migration – als Ganzes herausgefordert wird, muss es auch als Ganzes die Antwort finden – egal wie mühsam und zäh das ist.“ Um dann aber schnell den Sack des Ganzen wieder zu schließen: „Und wir Deutschen haben jedes Interesse daran, eine führende Rolle dabei zu spielen.“ – Zunehmend weniger Menschen in Deutschland sind bereit dem Konstrukt EU zu folgen. Immer weniger Menschen in Europa wollen der führenden Rolle Deutschlands folgen. Immer mehr treibt sie die Angst vor dem sozialen Abstieg um, falls sie nicht längst abgestiegen sind. Die Antworten der Regierenden auf die bangen Fragen nach der sozialen Zukunft sind fadenscheinig. Antworten von Unten stehen noch aus.

    Mehr: https://de.sputniknews.com/politik/2...kel-neuesjahr/
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