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Thema: rationalgalerie.de - Uli Gellermann

  1. #561
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    Die Macht um Acht (1)



    Die Tagesschau ist der Golf unter den deutschen Presseerzeugnissen. Jeder kennt diese Sendung oder wird mit dem, was sie veröffentlicht, konfrontiert, denn das bekannteste Nachrichtenformat der ARD hat dank seiner langen Geschichte die größte Reichweite und gilt als Maßstab für tägliche Nachrichten. Bei genauerer Betrachtung muss man dann aber erkennen, dass die Tagesschau-Redaktion alles andere als neutral ist. Wo Nachrichten draufsteht, ist sehr sehr oft Meinung drin. Dabei vertritt man bei der Tagesschau stets die Linie der Bundesregierung oder hält sich international an die Vorgaben Washingtons. Früher nannte man diese Art der Berichterstattung ehrlicherweise Propaganda. Der Journalist und Filmemacher Uli Gellermann beschäftigt sich seit Jahren mit der Dauermanipulation der Tagesschau und schrieb mit dem Buch „Die Macht um acht: der Faktor Tagesschau“ ein Standardwerk. Bei KenFM wird er mit dem gleichnamigen Format die subtile Gehirnwäsche der Tagesschau alle zwei Wochen unter die Lupe nehmen.
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  2. #562
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    MH17: Der Russe war es! – War es der Russe?

    Kaum sind Vater und Tochter Skripal – die Opfer eines angeblich russischen Gift-Anschlages – mangels Beweisen in der Mediengruft des öffentlichen Schweigens verschwunden, zeigt der nächste deutsche Medienfinger auf die Russen. Der Raketenwerfer, mit dem 2014 das Flugzeug MH17 über der Ukraine abgeschossen wurde, soll vom russischen Militär stammen.

    Ein internationales Ermittler-Team habe seinen Bericht zum Absturz des malaysischen Passagierflugzeuges MH17 über der Ukraine im Jahr 2014 vorgelegt, wird von der „Tagesschau“ berichtet. Und von den epigonalen deutschen Blättern im Chor nachgesungen: „Focus“, „Süddeutsche Zeitung“, „Spiegel“ – alle, alle verkünden diese angebliche Nachricht im Brustton der Überzeugung. Kaum jemand mag erzählen, wer denn dieses Team ist und was es denn genau gesagt hat.

    Das „Joint Investigation Team JIT“ ist einfach eine „gemeinsame Ermittlungsgruppe“, die auf Zeit für einen bestimmten Fall unter Beteiligung von Behörden aus zwei oder mehr EU-Mitgliedstaaten zusammentritt. Im MH17-Team JIT arbeiten die niederländische Staatsanwaltschaft und die niederländische Nationalpolizei mit den Polizei- und Justizbehörden von Australien, Belgien, Malaysia und der Ukraine zusammen. Kein Russe, versteht sich. Denn die Russen wurden von Beginn an als Täter angesehen. So gehen voreingenommene Ermittlungen.

    Auch wie die Ermittler zu ihren Ergebnissen gekommen sind, ist spannend: Jennifer Hurst, Kommandantin der australischen Bundespolizei und Teil des JIT, erläuterte den Befund der Ermittler auf der Grundlage einer Animation. Was mag das für eine Animation gewesen sein? Video? Photoshop? Virtuelle Realität? Jedenfalls hat das Team die Öffentlichkeit eindringlich aufgerufen, Hinweise für weitere Ermittlungsschritte zu geben. Von einer Schuldzuweisung ist nicht die Rede. Auch nicht von Beweisen. Das alles lässt sich auf der Web-Site des „Openbaar Ministerie“, der niederländischen Staatsanwaltschaft, die in der Ermittlungsgruppe mitarbeitet, nachlesen. Auf deren Website lassen sich auch zwei fantasievolle Videos aufrufen, die kyrillisch untertitelt sind. Es sind Schriftzeichen, die in der Ukraine verwandt werden. Die Untertitel sind nicht in Englisch, der Sprache, die in den Niederlanden, in Australien und auch in Malaysia – den Nationen, aus denen die Ermittler kommen – verstanden und genutzt wird. Sondern in jener Schriftsprache, die das ukrainische Propagandaministerium verwendet. Und natürlich auch der ukrainische Geheimdienst.
    Diesen Umstand mag zum Beispiel die „Süddeutsche Zeitung“ ihren Lesern nicht mitteilen. Dafür aber dies:
    „Damit rückt auch die politische Verantwortung von Präsident Wladimir Putin für den Tod der 298 Insassen in den Fokus.“
    Bei dieser Form von öffentlicher Schnell-Justiz muss es nicht verwundern, dass die offenkundig hilflose Sprecherin des internationalen Ermittler-Teams, Jennifer Hurst, eine imaginäre Öffentlichkeit um dringende Hilfe bittet: Sachdienliche Hinweise können sicher bei der nächsten Polizei-Dienststelle abgeliefert werden. Aber sicher auch bei den deutschen Medien: Denn die haben schon lange große Mühe, Gründe für die Sanktionen gegen Russland zu finden.

    Quelle: https://de.sputniknews.com/kommentar...ann-kommentar/
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  3. #563
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    Uli Gellermann: Der Fall Babtschenko oder der erste April und die deutschen Medien



    In den frühen Morgenstunden des 30. Mai 2018 kamen die ersten ernsten Vorwürfe gegen "Moskau", gegen Russlands Präsidenten Putin, dann Aufrufe zum Boykott der FIFA-WM. Krokodilstränen beweinten den "Kreml-Kritiker" Babtschenko und lobpreisten seinen Mut, den Mut des widerständigen Journalisten. Doch dann platzte wieder eine Bombe, das Opfer war die Lüge selbst. Und mit der Wahrheit schritt auch der totgesagte Babtschenko wieder ins Rampen- und Scheinwerferlicht, diesmal mit einer Aufmerksamkeit der verwirrten Journalistengemeinschaft und westlicher Politikerscharen, die er vorher nicht kannte. Zum Fall Babtschenko ein ein Kommentar von Uli Gellermann.
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  4. #564
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    Ein Staat gibt seine Tarnung auf – Der äußere Feind wird immer wichtiger

    Anders als die Getöse-Debatten der politischen Rechten vermuten lassen, findet die Auflösung des deutschen Staates weniger an seinen Grenzen statt. Wer den Streit der EU-Staaten mit den Trump-USA um Zoll-Grenzen erlebt, weiß, dass die von den Liberalen gepredigte Freiheit in der Porno-Industrie gut läuft, ansonsten aber drastische Grenzen findet.

    „Die moderne Staatsgewalt ist nur ein Ausschuss, der die gemeinschaftlichen Geschäfte der ganzen Bourgeoisklasse verwaltet.“ Nach diesem Kernsatz aus dem kommunistischen Manifest scheint sich der deutsche Staat weitgehend zu richten. Gemütlich sitzt der Leiter der VW-Abteilung „Internationale und Europäische Politik“, Jens Hanefeld, im Auswärtigen Amt. Draußen zittern die betrogenen Käufer von Diesel-Autos vor Fahrverboten, vor Wertverlusten und Notverkäufen. Drinnen sitzt ein VW-Konzernvertreter, wie die Made im Staats-Speck. Vielleicht hat genau er der Kanzlerin diesen schönen Satz zum Plappern aufgeschrieben: „Es ist unsere Aufgabe, der Industrie zu sagen: Ihr müsst verlorengegangenes Vertrauen selber wiedergutmachen. Das ist nicht die Aufgabe der Politik.“

    Für Vertrauen in den Staat ist natürlich Frau Merkel zuständig. Denn die Wirklichkeit karikierend hält sich in der Bevölkerung hartnäckig die sozialdemokratische Hoffnung auf einen „fürsorglichen Staat“. Natürlich ist der Wohlfahrtsstaat eine Schimäre. Aber diese Mischung aus Täuschung und Selbsttäuschung wird dringend gebraucht: So gilt Hartz IV als soziale Hilfe und nicht als das, was es ist: Ein Zwangssystem zur Zähmung der Ausgegrenzten. Doch Herr Hanefeld von VW schreibt keine Kanzler-Reden. Er sitzt im Vorstand des Forum Ebenhausen. Das Forum ist der Freundeskreis der Stiftung Wissenschaft und Politik e.V., eines Vereins, der sich den strategischen Austausch zwischen Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zum Ziel gesetzt hat. Wie zufällig heißt der Vorstandsvorsitzende Eckart von Klaeden – Cheflobbyist des Daimler-Konzerns, ehemals enger Vertrauter von Angela Merkel, Staatsminister und CDU-Abgeordneter.
    So verwaltet der Staat an dieser Stelle die „gemeinschaftlichen Geschäfte der ganzen Bourgeoisklasse“. An der Dieselfront hat der Staat frech die Tarnung der Wohlfahrt aufgegeben: Scheiß auf die Gesundheit der Bevölkerung, Scheiß auf Verantwortung gegenüber den Verbrauchern.

    weiter hier: https://de.sputniknews.com/kommentar...chutz-skandal/
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  5. #565
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    AW: rationalgalerie.de - Uli Gellermann

    Die Macht um Acht (2)




    Eingreiftruppe oder Interventionstruppe: Wer bietet mehr? Mal die NATO, mal die EU, und immer präsentiert von der „Tagesschau“. Gut verpackt und so nahe an der Wahrheit vorbei, dass man diese Nachrichten für glaubwürdig halten könnte. Und wieder hat Uli Gellermann seine Portion Tagesschau geguckt, um sie zu sezieren. Jenen 15-Minuten-Mix aus echten Nachrichten (Wetter, Sport) und Märchen (Politik), der jeden Abend 10 Millionen Deutschen zerebral verabreicht wird.

    Der Journalist und Filmemacher Uli Gellermann beschäftigt sich seit Jahren mit der Dauermanipulation der Tagesschau und schrieb mit dem Buch „Die Macht um acht: der Faktor Tagesschau“ ein Standardwerk. Bei KenFM wird er mit dem gleichnamigen Format die subtile Gehirnwäsche der Tagesschau alle zwei Wochen unter die Lupe nehmen.

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  6. #566
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    AW: rationalgalerie.de - Uli Gellermann

    Süddeutsche Zeitung gegen Meinungsfreiheit - Uli Gellermann vor Gericht




    Die Süddeutsche Zeitung (SZ) hat Strafanzeige wegen Beleidigung gegen Uli Gellermann erhoben. Auslöser ist ein Kommentar in der RATIONALGALERIE in dem ein Artikel der SZ kritisch beleuchtet wird. Gellermann bezeichnet den Artikel als „Polit-Schmuddelstory“ in der „statt sauber zu recherchieren und zu berichten, schlichte Meinungsmache“ betrieben wird. Weltnetz.tv hat bei Uli Gellermann nachgefragt, wie es zu der Strafanzeige gekommen ist und warum Hubert Wetzel sich beleidigt fühlt. Was bedeuten Klagen derart großer Medienkonzerne für die Meinungsfreiheit und wie kann sich ein Blogger dagegen wehren? Link zum Artikel der RATIONALGALERIE: http://www.rationalgalerie.de/kritik/...


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  7. #567
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    Die Macht um Acht (3)



    In seiner jüngsten Folge der MACHT um ACHT erklärt der Autor Uli Gellermann, warum die ARD ihren Namen konkretisieren sollte: Statt Rundfunk-Anstalt sollte sie sich doch lieber „Rüstungs-Anstalt“ nennen. Denn die NATO-Aufrüstung verkauft die „Tagesschau“ als Fitnessprogramm: „Schneller fit für den Einsatz“; und die Militarisierung von Schulhöfen wird von der „Tagesschau" als „Charmeoffensive“ präsentiert. Der öffentlich-rechtliche Präsenter dieser Sorte von Offensive ist ein Mann, der auch für den Bundeswehrverband tätig ist: Sein privates Foto zeigt ihn in Afghanistan. Eine Rundfunk-Anstalt, die so eng mit der Wehr verbunden ist, die muss am Feindbild arbeiten. Deshalb hat sie natürlich immer die „Russische Bedrohung im Hinterkopf“. Ohne prima Feindbild keine teure Aufrüstung. Da macht man doch gerne Propaganda statt Nachrichten. Der Journalist und Filmemacher Uli Gellermann beschäftigt sich seit Jahren mit der Dauermanipulation der Tagesschau. Gemeinsam mit den Co-Autoren, Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer, schrieb er das Buch „Die Macht um acht: der Faktor Tagesschau“. Ein Standardwerk über die tägliche Nachrichtensendung der ARD. Bei KenFM nimmt er mit dem gleichnamigen Format die subtile Gehirnwäsche der Tagesschau alle zwei Wochen unter die Lupe.
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  8. #568
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    Die Heimat hoch, die Grenzen dicht geschlossen – Der Horst marschiert …

    Es schmerzt, wenn man in diesen Tagen Angela Merkel gegen Horst Seehofer verteidigen muss. Jene Frau, die aufs engste mit der deutschen Wirtschaft verbunden ist, einer Wirtschaft, die in gnadenloser Ausbeutung in fernen Ländern Hungerlöhne drückt und so tut, als hätte sie mit der Massenmigration der Armen aus den „Drecksloch-Ländern“ nichts zu tun.

    Jene Frau, die als US- und Nato-Komplizin kaltblütig die deutsche Armee in anderen Ländern morden lässt. Jene Frau, die ohne Plan und Perspektive die Lohndrücker-Kolonnen aus aller Herren Länder nach Deutschland geholt hat.

    weiter hier: https://de.sputniknews.com/kommentar...eit-kommentar/
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  9. #569
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    AW: rationalgalerie.de - Uli Gellermann

    Die Macht um Acht (4)



    Drogen bei der Tagesschau? In seiner neuesten Folge der MACHT um Acht wirft der Autor Uli Gellermann die Frage auf, welche Drogen in der Tagesschau-Redaktion kursieren. Am Beispiel von drei ARD-Meldungen weist er nach, dass die Redakteure geradezu autistisch den Bezug zur gesellschaftlichen Wirklichkeit verloren haben.

    Mit der Intonation des Songs „Yellow Submarine“ aus der psychedelischen Phase der Beatles illustriert Gellermann, dass langes Abtauchen in gelben (!) U-Booten zur geistigen Abschottung führt und warnt vor dem unkritischen Konsum der Nachrichtensendung.

    Der Journalist und Filmemacher Uli Gellermann beschäftigt sich seit Jahren mit der Dauermanipulation der Tagesschau. Gemeinsam mit den Co-Autoren, Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer, schrieb er das Buch „Die Macht um acht: der Faktor Tagesschau“. Ein Standardwerk über die tägliche Nachrichtensendung der ARD.

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  10. #570
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    FAZ im Dienst der US Navy: Bezahlte Werbung für den Krieg der USA auf Weltmeeren

    Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Dieser Name klingt nach edlem Konservatismus, nach altem Geld und jungem Kulturteil. Nach journalistischer Unabhängigkeit, Leitmedium und dem in der Eigenwerbung behaupteten „Klugen Kopf“. Die FAZ hat nun jüngst ihr papiernes Produkt mit einem wuchtigen Video über einen US-Flugzeugträger ins Internet geschickt.


    Die Video-Reportage trägt den Titel „24 Stunden auf der ‚Roosevelt‘: 100.000 Tonnen gegen den Terror“. Und man muss schon entschieden dumm oder erheblich korrumpiert sein, wenn man als Journalist den alten Bush-Slogan vom Kampf gegen den Terror recycelt und ohne Anmerkung einfach weitergibt.

    Auch die Art, in der die FAZ diese US-Propaganda-Behauptung weiterreicht, ist ziemlich eklig. Mit einer gehörigen Portion sklavischer Anbetung eines Spitzen-Mordinstrumentes: „Das Leben an Bord des amerikanischen Flugzeugträgers ‚USS Theodore Roosevelt‘ ist entbehrungsreich“, weiß die Reportage-Crew der FAZ zu erzählen. Im Stil der Hollywood-Navy-Werbefilme der 50er Jahre gestaltet die FAZ die Dokumentation fast wie einen Spielfilm. Mal das Bild vom kühnen Piloten am immer blauen Himmel, dann im Gegenschnitt total ästhetische Bilder vom Dienst auf dem grandios fotografierten Stahlkoloss. Jeden Moment erwartet man, den flotten Navy-Marsch „Anchors Aweigh“ zu hören, aber das hat sich die FAZ dann doch gespart.

    Gespart wurde ansonsten an nichts: Selbst wenn man berücksichtigt, dass die FAZ für die Darsteller und den schwimmenden Drehort nichts hat zahlen müssen, bleiben doch Kamera- und Schnitt-Team und jene gut entlohnten Redakteure, die sich für nichts zu schade sind. Die geschätzten Kosten des Videos liegen eher bei 100.000 als bei 10.000 Euro. Aber vielleicht ist die FAZ auch in Dollars bezahlt worden, der Kurs ist gerade günstig.

    Der Flugzeugträger ist geradewegs nach Syrien unterwegs, wo angeblich „Kampfhandlungen mit türkischen Soldaten“ drohen. Kein Gedanke daran, dass man auf der schwer gepanzerten „USS Theodore Roosevelt“ ziemlich ruhig und sicher schlafen kann, anders als die Zivilsten, die bei den Kriegs-Einsätzen – die natürlich bei der FAZ „Mission“ heißen – immer wieder mal amerikanische Bomben oder Raketen auf die Köpfe kriegen. Frauen, Männer und auch Babys, die von der US Navy seit Jahrzehnten befreit werden. Zumeist von ihrem Leben.

    Denn die „Theodore Roosevelt“ war schon überall, wo die USA missionieren: Im Desert Storm (2. Golfkrieg) – 650.000 Tote. Bei der Iraqi Freedom (Irakkrieg) – zwischen 946.000 und 1.120.000 tote irakische Zivilisten. Doch Fragen nach solch unappetitlichen, blutigen Einzelheiten mag die FAZ nicht stellen. Da berichten die Reporter lieber über „Fitnessgeräte, einen Basketballplatz und Tischtennisplatten; zudem Cafés, Gemeinschaftsräume – und jede Menge Unterhaltungselektronik“ auf dem Kriegsschiff.

    Besonders gern gelobt wird die Crew: „Nur die besten Piloten der Welt können auf einem Flugzeugträger landen. Damit ihnen das gelingt, ist höchste Konzentration gefordert.“ Die FAZ konzentriert sich am liebsten auf Public Relations, auf offenkundig bezahlte Reklame, statt auf Journalismus.

    Zur Zeit verfügen die USA über eine Flotte von insgesamt elf Flugzeugträgern. Sie sind die dicken Knüppel der Amerikaner zur Beherrschung der Meere. Mit ihnen werden geostrategische Ziele durchgesetzt. Schon die Anwesenheit dieser Dickschiffe vor „feindlichen“ Küsten lässt Regierungen darüber nachdenken, ob man sich nicht lieber gleich den Forderungen der US-Regierung beugen sollte.

    Die FAZ ist fraglos ein „Dickschiff“ deutscher Publizistik: Mit 239.946 Exemplaren verkaufter Auflage ist sie schon vom Umsatz her beeindruckend. Mehr noch beeindruckt der Ruf der FAZ als Leit- und Qualitäts-Medium. Doch mit der Reportage über die „Roosevelt“ hat sie nichts anderes abgeliefert als einen „dicken Hund“ – ein empörendes, devotes Hochglanz-Produkt zur Propagierung des Krieges, das eigentlich ein Einschreiten des Presserates verlangen müsste.

    Doch der „Deutsche Presserat“ ist offenkundig sogar auf den Hühneraugen blind. Sonst hätte er bereits im letzten Jahr, bei der kriegs-verherrlichenden Online-Reportage des „Focus“ über den US-Flugzeugträger „USS Gerald R. Ford“ protestieren müssen. Der 13-Milliarden-Dollar Flugzeugträger wird dort vom US-Präsidenten Trump als „ein sehr gutaussehendes Schiff“ gelobt. Die Produzenten von Fake-News bei der „Tagesschau“ preisen das maritime Mordinstrument sogar mit den Worten: „Keine Sparvariante eines Kriegsschiffs“.
    Man muss den Presserat verstehen. Der Verleger-Verein weiß: Das Anzeigengeschäft läuft ziemlich mau. Da können so ein paar Dollars für die Verquickung von falschem Journalismus und echter Reklame nur nützlich sein. weiter: https://de.sputniknews.com/kommentar...aeger-beitrag/

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