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Thema: rationalgalerie.de - Uli Gellermann

  1. #591
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    Ukraine-Wahlkampf: Westen macht Kriegs-Reklame

    Noch kein Krieg mit internationaler Beteiligung in der Ukraine. Noch keine NATO-Waffenhilfe für den Wahlkämpfer Poroschenko, den Noch-Präsidenten der Ukraine. Aber es steht schlecht um den Kiewer Oligarchen. Wenn Wahlen wären, sagen die Umfragen, wäre der Mann nicht mehr Präsident.

    Und pünktlich zu Beginn des Wahlkampfes sendet Poroschenko seine Marine zur Kampftour durch die Meerenge von Kertsch, und die russische Marine reagiert prompt: Denn die Kriegsmarine der Ukraine hatte nicht die Güte, ihre Flotille so anzumelden, wie es im 2003 abgeschlossenen Vertrag zwischen der Ukraine und Russland zur Nutzung des Asowschen Meeres und der Straße von Kertsch vorgesehen ist. Ein schöner Krieg, könnte Stimmen gewinnen. Und da der militärische Zwerg Poroschenko nur geringe Chancen gegen den militärischen Riesen Russland hat, versucht der Ukrainer auf die Schultern der NATO zu klettern und aus dieser scheinbar sicheren Position in den Kampf zu ziehen. Dass es da eine Weltkriegsschwelle gibt, bei ihrer Überschreitung gar ein atomares Risiko? Kümmert doch den Gefährder aus Kiew nicht.

    Leider ist der größenwahnsinnige Präsident nicht allein. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat der Ukraine schon mal die Unterstützung der Militärallianz im jüngsten Konflikt mit Russland zugesagt. Der deutsche Draussen-Minister, Heiko Maas, twittert lauthals: "Eine russische Blockade der Durchfahrt ins Asowsche Meer ist nicht akzeptabel". Von der deutschen Verantwortung für den wildgewordenen Zwerg aus dem Oblast Odessa kein Wort. Denn nur mit deutscher Hilfe wurde der installiert und nur mit deutscher Hilfe hält er sich im Amt. Auf seinen Zehenspitzen steht auch Omid Nouripour, Außenpolitiker der Grünen – aus dieser kühnen Höhe kann er weit gucken und erkennt, dass es sich im vorliegenden Fall um einen „eindeutigen Rechtsbruch Russlands“ handelt. Über so viel Fernsicht verfügt auch die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, die "illegale Handlungen" Russlands behauptet. Und wenn die USA was behaupten, dann behaupten deutsche Medien tapfer mit. Zwar gibt es noch keinen Krieg mit Russland, aber sicherheitshalber bereiten die vorauseilenden deutschen Redakteure ihn schon mal vor.
    Eilfertig meldet sich die "Tagesschau" mit ihrem Redakteur Kai Küstner zur Stelle und schreibt mit einer "Chronik der Krimkrise — Die Wurzel des Schwarzmeer-Konflikts" schnell mal die Geschichte neu. Begonnen habe alles, als "Präsident Viktor Janukowitsch es im November 2013 auf russischen Druck hin ablehnte, seine Unterschrift unter ein Partnerschaftsabkommen mit der EU zu setzen". Vergessen, verschwiegen, weggelogen: Die Ausdehnung der NATO-Grenzen bis kurz vor Moskau.
    Verschwunden der Versuch, die Ukraine auch militärisch in die EU einzugliedern. Als Ersatz für die historische Wahrheit eine Tagesschau-Weisheit: Russland habe die Krim-Halbinsel unter seine Kontrolle gebracht und verleibte sie sich schließlich endgültig ein. Kein Wort dazu, dass die Krim nur in einer Wodka-Laune von Nikita Chruschtschow zur Ukraine verschoben wurde. Kein Satz über die Unterdrückung der russischen Sprache, die immerhin von einer erheblichen Minderheit in der Ukraine gesprochen wurde.
    Keine Erinnerung an die Wiederbelebung des faschistischen Bandera-Kultes in der altem sowjetischen Teilrepublik. Statt dessen ein Satz wie aus dem Handbuch des Schreibtisch-Kriegers kopiert: Die Nato sei "weg von der Konzentration auf überschaubar erfolgreiche Auslandseinsätze wie dem in Afghanistan und hin zur Verteidigung des eigenen Bündnisgebiets“. Hin zu einer sogenannten "superschnellen Eingreiftruppe " für den Ukraine-Ernstfall. Klar, der Afghanistan-Krieg war und ist total erfolgreich, schöne Grüße von den Taliban. Und dieser "Erfolg" soll jetzt wohl den nächsten "Erfolg" in der Ukraine vorbereiten.
    Sie laufen frei rum, Redakteure wie Kai Küstner vom NDR. Und weil sie noch nicht sitzen – Artikel 26 Grundgesetz hält Handlungen, die einen Angriffskrieg vorbereiten immer noch für strafbar – bereiten sie schon mal propagandistisch einen Kriegsausbruch vor. Die WELT zitiert ohne Hemmungen und Relativierung den gefährlichen Poroschenko: „Entsendung der deutschen Marine vor die Krim könnte Russlands Brutalität stoppen“. Die SÜDDEUTSCHE schreibt im Chor der deutschen Medien von einer "Annexion" der Krim und der Ostukraine, ein prima Kriegsgrund.
    Dass die Mehrheit der Krim-Bevölkerung zurück nach Russland wollte, wird vorsätzlich ignoriert. Und das halbamtliche DEUTSCHLANDRADIO zitiert ohne Vorbehalt den ukrainischen Botschafter in Berlin, der tatsächlich behauptet, eine Entsendung deutscher Marineschiffe ins Schwarze Meer könne „zu einer Deeskalation beitragen“. Bei solchen Sätzen fragt man sich, wer verrückter ist: Der Botschafter oder der Redakteur, der diese tolle Idee unkommentiert weitergibt.

    Über das Minsker Abkommen, das den Krieg in der Ukraine beenden sollte und zu dessen Signatarmächten auch Deutschland gehört, wird nur noch als Restposten geredet. Schreibt oder sendet mal einer der oberschlauen deutschen Medien-Macher darüber, dass damals in Minsk, am 14. Februar 2015, zum Beispiel gefordert wurde "Innerhalb von 30 Tagen soll das ukrainische Parlament in Kiew eine Autonomie bestimmter Regionen der Gebiete Lugansk und Donezk beschließen“. Verdrängt auch, dass eine "Verfassungsreform zur Dezentralisierung der Ukraine verwirklicht" werden sollte. Hat einer der Propaganda-Journalisten mal im Kanzleramt oder dem Außenministerium nachgefragt, warum Poroschenko nicht nachdrücklich an seine Versäumnisse erinnert wird? Nein, noch gibt es keinen Krieg. Aber der Vor-Krieg schwelt. Und statt den Brand auszutreten, wird medial nachgelegt: "Krim-Konflikt ist Putins Droge“, kotzt der FOCUS auf den Tisch seiner Leser und verwarnt Berliner Stimmen, die zur Mäßigung aufrufen: "De facto ruft Berlin damit das Opfer einer Aggression zur Entspannung auf – eine zynische Politik des Wegsehens." So richtet die Droge des Schreibtisch-Krieges im Gehirn des deutschen Mehrheitsjournalisten schwere Schäden an.
    Er hält sich für bedeutend, wenn er, scheinbar sicher hinter seinem PC, der Poroschenko-Aggression Beifall spendet. Wenn derselbe Schreiber, der Putin-Hasser Boris Reitschuster, in seinem Text richtig erkennt "Es ist schwer, sich der Stimmungsmache in den Propaganda-Sendern zu entziehen“, fällt dem Opfer der Auto-Agitation schon nicht mehr auf, dass dieser Satz, den er auf die russische Öffentlichkeit formuliert, nur ihn und seinesgleichen trifft.

    Quelle: https://de.sputniknews.com/politik/2...sow-gellerman/
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  2. #592
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    AW: rationalgalerie.de - Uli Gellermann

    Uli Gellermann: Süddeutsche Zeitung verliert – Meinungsfreiheit gewinnt vor Gericht?


    LG

  3. #593
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    Die Macht um Acht (15)



    Die Russland-Fanfare Die Tagesschau und ihr Russlandfeldzug Als Russland-Fanfare wurde das Instrumental-Signal bezeichnet, das im Zweiten Weltkrieg seit dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion im Juni 1941 die Sondermeldungen des Oberkommandos der Wehrmacht im deutschen Radio einleitete. Mit Bedacht zitiert Uli Gellermann in seinem neuesten Video-Beitrag zur MACHT UM ACHT genau dieses Fanfaren-Signal. Denn folgt man der Berichterstattung der deutschen Medien nach dem jüngsten Konflikt zwischen der Ukraine und Russland, dann befindet sich der Westen und mit ihm auch Deutschland in einer Vorkriegszeit-Situation. Eine publizistische Lage, in der die Propaganda den Journalismus verdrängt. Und an der Spitze dieser Verdrängung ist mal wieder die „Tagesschau“ zu beobachten. Schonungslos deckt Gellermann auf, wen die „Tagesschau“ als sogenannte Expertin zum neuen Krim-Konflikt zitiert. Die Redaktion führt ihr Interview mit Sabine Fischer: Sie leitet die Forschungsgruppe Osteuropa und Eurasien in der „Stiftung Wissenschaft und Politik.“ Präsident des Stiftungsrats der SWP ist Nikolaus von Bomhard, bis 2017 Vorsitzender des Vorstands der Munich Re (Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft). Der größte Einzelaktionär der Munich Re ist der US-Finanz-Gigant BlackRock. Einer der stellvertretenden Präsidenten ist der Bundesminister Helge Braun, Chef des Bundeskanzleramtes. Also muss Gellermann feststellen, dass die Tagesschau sich ihre Ukraine-Russland-Analyse von der Bundesregierung und den ihr nahestehenden Finanzspekulanten machen lässt. Solche "Analysten" dienen ihren politischen und wirtschaftlichen Interessen und keineswegs dem Bedürfnis der Zuschauer nach sachlicher Information. Mit einer weiteren Meldung der "Tagesschau" – zur "Chronik der Krimkrise - Die Wurzel des Schwarzmeer-Konflikts" – bemerkt Gellermann eine beachtliche Nachrichten-Fälschung der Redaktion durch Weglassen: Unerwähnt bleibt die Ausdehnung der NATO-Grenzen bis kurz vor Moskau. Verschwunden ist der Versuch, die Ukraine auch militärisch in die EU einzugliedern. Als Ersatz für die historische Wahrheit eine Tagesschau-Weisheit: Russland habe die Krim-Halbinsel unter seine Kontrolle gebracht und verleibte sie sich schließlich endgültig ein. Kein Wort dazu, dass die Krim nur in einer Wodka-Laune von Nikita Chruschtschow zur Ukraine verschoben wurde. Kein Satz über die Unterdrückung der russischen Sprache, die immerhin von einer erheblichen Minderheit in der Ukraine gesprochen wurde und wird. Keine Erinnerung an die Wiederbelebung des faschistischen Bandera-Kultes in der alten sowjetischen Teilrepublik. Doch damit nicht genug, verbreitet die Tagesschau auch noch diesen Satz: "Die NATO greift militärisch zwar in den Konflikt nicht direkt ein – die Ukraine ist schließlich kein Mitgliedsstaat – verordnet sich selbst aber einen radikalen Kurswechsel: weg von der Konzentration auf überschaubar erfolgreiche Auslandseinsätze wie dem in Afghanistan und hin zur Verteidigung des eigenen Bündnisgebiets.“ Der Journalist Gellermann fragt entsetzt, seit wann denn die Krim oder die Ukraine zum NATO-Gebiet gehören. Und er schließt aus der Erwähnung des Afghanistan-Kriegseinsatzes folgerichtig, dass die ARD-Redaktion einen möglichen neuen Krieg anvisiert. In seinem Schluss-Satz weist der Tagesschau-Kritiker darauf hin, dass auch und gerade der Wechsel vom Journalismus zur Propaganda ein klassisches Signal für eine Vorkriegszeit-Situation ist: Denn wer den möglichen Kriegsgegner diffamiert, macht ihn zu einem "bösen" Feind, schafft also vorbeugend Kriegsgründe. Gellermann warnt: Es sei schon einmal für Deutschland schlecht ausgegangen, als sich das Nazi-Reich mit der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg angelegt habe. Auf beiden Seite habe es Millionen Tote gekostet. Diesmal könnte die Schwelle zum Atomkrieg überschritten werden. Ein Krieg, bei dem es nur Besiegte geben würde.
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  4. #594
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    CDU niedergekommen Es ist wieder ein Mädchen

    Seit Tagen und Wochen tun die höfischen deutschen Medien so, als wäre die CDU auf dem Weg zur Merkel-Nachfolge in einem extrem spannenden Rennen. Das verschaffte der Partei sogar einen schönen Zuwachs in der Sonntagsfrage. Annegret Kramp-Karrenbauer, Friedrich Merz und Jens Spahn – die durchaus auf jedem Jahrmarkt als politische Drillinge hätten auftreten können – wurden öffentlich als echte Alternativen präsentiert. Echter konnten auch Klone nicht sein: Von den Dreien kein sauberer Ton zur von der SPD geerbten Agenda 20/10, kein anständiges Wort zu den grundgesetzwidrigen Auslands-Einsätzen, kein ehrlicher Satz zu den Ursachen der internationalen Fluchtbewegungen in Richtung Deutschland.

    Erkennbar wurde in den Medien der Vertreter des Finanzspekulanten der Bierdeckel-Merz favorisiert. Dieser kräftige Finanzdruck wurde bis kurz vor den Wahlen deutlich, als das ZDF den Kandidaten Friedrich Merz bereits am Tag zuvor voreilig zum Sieger erklärte und die Zuschauer dazu eingeladen hatte, ihre Fragen an ihn ans ZDF zu schicken. Da war wohl der Wunsch der Vater atlantischer Gedanken. – Es wurde dann doch ein Mädchen: Annegret Kramp-Karrenbauer, das Mittelmaß einer imaginären Mitte, wird die Nachfolge von Angela Merkel antreten.

    Quelle: https://www.rationalgalerie.de/kriti...rgekommen.html
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  5. #595
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    Der US-Unrechtsstaat schlägt zu Heute Meng Wanzhou, morgen Merkel

    Vornehm, mit gespitztem Mündchen, nennen die deutschen Medien die jüngste US-Attacke auf das Völkerrecht einen „Handelskonflikt“: Die Jagd der US-Administration auf Meng Wanzhou, die Finanzchefin des chinesischen Smartphone-Herstellers Huawei. Brav erfüllte die devote kanadischen Justiz ihren Handlangerjob, als sie die Frau bei einem Aufenthalt in Vancouver erwischte und festnahm. Sie soll gegen Sanktionen der USA verstoßen haben, die der US-Präsident gegen den Iran verhängt hat. Zum Mitschreiben: Der US-Unrechtsstaat brach ein völkerrechtlich verbindliches Abkommen, das er mit völerrechtlich illegalen Sanktionen bewehrte. Diese Willkür soll die Finanzchefin eines chinesisches Konzerns jetzt unterlaufen haben.
    Als der souveräne Iran gemeinsam mit den fünf Uno-Vetomächten sowie Deutschland im Juli 2015 einen Vertrag über die iranische Atomindustrie geschlossen hatte, sahen die Signatarmächte für dieses Abkommen eine Laufzeit von zehn Jahren vor. Na und, fragten die mächtigen USA. Auf solche ein hinderliches Recht scheißen die Vereinigten Staten doch immer wieder und gerne. Denn der Iran ist nicht nur ein regionaler Machtfaktor, der den Trump-Freunden Israel und Saud-Arabien ein Dorn im Auge ist. Der iranische Öl-Export steht auch in Konkurrenz zum Export des US-amerikanischen Schieferöls, zum Beispiel in die Vereinigten Arabischen Emirate. Doch Konkurrenz erträgt der total freie Kapitalismus nicht.
    Eine schwer erträgliche Konkurrenz für die USA ist auch die Volksrepublik China. Der junge chinesische Staats-Kapitalismus ist der größte Gläubiger der USA: Die Chinesen halten knapp 1,2 Billionen Dollar an amerikanischen Staatsanleihen und weiteren US-Papieren. Ein großer, schwerer Knüppel namens US-Armee bedroht alle Gläubiger der USA: Wir zahlen nix, erzählt der Knüppel und sichert so die Vormachtstellung der USA. Auch im im asiatisch-pazifischen Raum, einer Gegend in der die USA zwar nichts zu suchen haben, in der sie aber zur Zeit ihre Militärbasen rund um China ausbauen. Es gibt etwa tausend Militärstützpunkte der USA im Ausland. Die Volksrepublik China unterhält in Dschibuti – günstig am Schnittpunkt von Europa, Afrika, dem Nahen Osten und Asien gelegen, die USA, Frankreich, Japan und Spanien haben dort bereits Vorposten, und auch die tapferen deutschen Soldaten sind im Rahmen der Anti-Piraterie-Mission "Atalanta" zeitweise dort stationiert – ihren bisher einzigen Auslandsstützpunkt.
    Zwar kann Deutschland militärisch nicht so richtig mitspielen, aber ökonomisch hat der imperiale Trittbrettfahrer schon eine Rolle. Auch deshalb unterhalten die Huawei Technologies GmbH an der Hansa-Allee in Düsseldorf ihre Westeuropazentrale. Zusammen mit der Deutschen Telekom, Vodafone und Telefónica arbeitet Huawei an der Umstellung des deutschen Mobilfunknetzes auf LTE, dem Mobilfunkstandard der dritten Generation. Sogar zu den emotionalen Werten der deutschen Nation hat der chinesische Konzern eine Beziehung: Huawei ist seit September 2013 "Champion Partner“ des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund. Doch von der deutschen Regierung kein Ton zur Jagd auf die Finanzchefin des Konzerns. Obwohl Huawei immerhin 1800 Mitarbeiter in Deutschland beschäftigt. Doch die Furcht vor den USA, die angelernte servile Haltung der deutschen Regierung, lassen jede Hoffnug auf eine Verteidigung des Völkerrechts aussichtslos erscheinen.
    Es kann der alte antikommunistische Reflex sein, der dem Kanzleramt und dem Außenministerium verbietet, deutsche Interessen wahrzunehmen. Ein Reflex, der offenkundig auch die Politik gegenüber Russland bestimmt. Irgendjemand sollte den Berliner Beamten mal sagen, das sowohl Russland als auch China längst kapitalistisch funktionierende Staaten sind. Es wäre an der Zeit, einfach die eigenen deutschen Interessen wahrzunehmen. Immerhin betrug das deutsch-iranische Handelsvolumen 2017 insgesamt rund 3,4 Milliarden Euro. Doch die Sanktionen der USA gegen den Iran belasten zunehmend auch die deutsche Wirtschaft: In den ersten fünf Monaten dieses Jahres sind die deutschen Exporte in den Iran um vier Prozent gesunken. – Wann und wo wird also Frau Merkel auf dem nächsten Auslandsflug festgehalten werden?


    Quelle: https://www.rationalgalerie.de/home/...hlaegt-zu.html
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    AUFSTEHEN? Aber ohne Gewalt! Keine gelbe Weste in Berlin und um Berlin herum

    Im Nachbarland Frankreich ist der Aufstand unterwegs: Die da unter haben die Schnauze voll. Von denen da oben. Von ihrer schlechten Lage. Vom parfümierten Geschwätz der Eliten. Beim richtigen Aufstehen kann schon mal war kaputt gegen. Sogar am Arc de Triomphe soll was abgebrochen sein. Ach Gottchen, ob dem Herrn Macron such ein Zacken aus der Krone gefallen ist? Jedenfalls hat er schnell ein kleines Kompromiss-Angebot an die "Gelben Westen" verbrochen. Und das soll sogar Geld kosten. Aber die Westen haben es noch nicht angenommen. Wie auch? Denn Ihre zentralen Forderungen: “Schluss mit der Obdachlosigkeit, Höhere Progression der Einkommenssteuer, und Anhebung des Mindestlohnes auf 1.300 Euro" sind noch nicht erfüllt. Auch der Dressman im Präsidentenamt den die Gelben nicht wollen darf immer noch präsidieren. Nun sollte man meinen, die Sammlungsbewegung AUFSTEHEN, das Konstrukt von Wagenknecht und Lafontaine, würde dem französischen Aufstand Beifall spenden. Eine Delegation der Berliner sei nach Paris unterwegs und würde mal nachfragen, wie man denn Regierungen unter Druck setzt. Und auch, wie man Bewegungen in Gang setzt. Doch statt eines menschlichen Dialogs liest man auf der technizistischen Website der deutschen Aufsteher von Bernd Stegemann, einem Gründungsvater von AUFSTEHEN, zu den gelben Westen: „Ich denke, wir sind, Gott sei Dank, noch zwei Minuten vor der Explosion, die gerade in Frankreich passiert. Und die Gründungsmutter, Sahra Wagenknecht, sagt: "Dass der Protest durch Gewalt unterlaufen wurde, bedauere ich."
    Es explodieren die Mieten. Die militärische Gewalt französischer und deutscher Truppen in Mali unterläuft gewaltsame jedes nationale und internationale Recht. Natürlich unterlaufen der Koalition auch immer mal Tote. - Gott sei Dank sind die die französischen Freunde nicht zimperlich. Die bedauern gar nix. Denn die Gewalt der kapitalistischer Verhältnisse macht Rentner zu Bettlern. Die Gewalt der Ausbeutung führt zu brutaler Armut. Und sieh mal einer an: Zwei Drittel der Franzosen unterstützt nach wie vor die Proteste der gelben Westen. Die Popularität des Präsidenten hingegen sinkt weiter. Sagen die Umfragen. Statt den Forderungskatalog der "Gelben Westen" auf der Website von AUFSTEHEN zu posten, fordert die deutsche Sammlungsbewegung dort "Eine Regierung der politischen Vernunft". Was haben wir verpasst? Ist AUFSTEHEN kurz vor der Regierungsbildung? Denn man schreibt auf der Site bereits eine "Präambel zu einem Regierungsprogramm".
    AUFSTEHEN sammelt anscheinend noch. Redet aber bisher nicht mit den vorhandenen Bewegungen. Doch man liest in der Präambel: "Es geht nicht um das perfekte Programm, sondern es geht um einen konkreten, praktischen, zügig umsetzbaren Einstieg in einen Richtungswechsel der Politik." Ein Einstieg in den parlamentarischen Aufstieg? Denn erst "Ende März wollen wir die Ergebnisse zusammenführen, darüber im Internet abstimmen und schließlich im Frühsommer auf einem Kongress und breit in der Gesellschaft diskutieren. Die Resultate dieser Diskussion sollen eine Messlatte sein für Wahlprogramme und Kandidatinnen und Kandidaten von Parteien." Konkret wird AUFSTEHEN bisher kaum praktisch. Aber Parteien aller Art werden von AUFSTEHEN eine Messlatte geliefert bekommen. Die werden sich aber freuen.
    Jean-Luc Mélenchon, – Kopf der Bewegung „La France insoumise“, das „Unbeugsame Frankreich“ und Chef der äußersten Linken im französischen Parlament – unterstützte die Bewegung vom ersten Tag an. Er hat die Gewalt der Gelbwesten als „legitimes Mittel der Revolution“ bezeichnet. Der deutsche Linken-Chef Riexinger faselt von rechtem Potenzial der "Gelbwesten". Die deutschen Linken sind offenkundig auf der Suche nach einem amtlichen Schalter. Um die Bahnsteigkarten zu lösen. Um den Bahnhof ordnungsgemäß zu stürmen. Aber der revolutionäre Fahrplan hängt doch schon aus: "Ende März" – verspricht AUFSTEHEN – "wollen wird die Diskussion zusammenführen." Das soll dann "zur Grundlage neuer Mehrheiten im Bundestag und einer neuen Regierung unseres Landes werden". Vorher aber ist noch "Frühsommer". Mit der Lokomotive ist eher im Spätherbst zu rechnen.


    Quelle: https://www.rationalgalerie.de/home/...ne-gewalt.html
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